Handy-Verkäufe wachsen um 14 Prozent

Weltweit wurden laut IDC im zweiten Quartal 2010 40 Millionen mehr Mobiltelefone verkauft als im Vorjahrsquartal.

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Von
  • Christian Kirsch

Dem vierteljährlich erscheinenden Bericht der Marktforscher von IDC zu Verkäufen von Mobiltelefonen zufolge haben die Hersteller im zweiten Quartal dieses Jahres 14 Prozent mehr Geräte absetzen können als im Vorjahrsquartal. Damit konnte der Zuwachs der ersten drei Monate nicht übertroffen werden; er hatte 22 Prozent betragen. Im europäischen Markt stellte IDC einen Rückgang der Verkäufe normaler Handys fest, aber einen starken Zuwachs bei Smartphones, speziell bei Firmen mit Android-Geräten – genaue Zahlen nannte IDC aber nicht.

Weltweit lieferten die Hersteller von April bis Juli 317 Millionen Geräte aus, 40 Millionen mehr als im gleichen Quartal 2009. Auf dem ersten Platz liegt nach wie vor Nokia mit 111 Millionen Handys und einem Marktanteil von 35 Prozent – zwei Prozentpunkte weniger als vor einem Jahr. Es folgen Samsung (20%, 64 Millionen) und LG Electronics (9,6%, 31 Millionen); dahinter liegen Kopf an Kopf mit 3,5% RIM und Sony Ericsson. Allerdings musste Sony Ericsson als einziger der fünf Größten einen Rückgang der Verkäufe von 13,8 auf 11 Millionen Handys hinnehmen, auch LG und Nokia sind langsamer gewachsen als der Markt.

Einige Handy-Hersteller, die nicht in den Top-5 auftauchen, hatten in den letzten Tagen ihre Quartalsergebnisse bekannt gegeben. So verkaufte Motorola 8,3 Milllionen Handys, davon 2,7 Millionen Smartphones. Von Apples iPhones gingen 8,4 Millionen in den Markt. HTC hat laut Digitimes 5,4 Millionen Mobiltelefone verkauft.

Zu ähnlichen Zahlen kommt das Marktforschungsunternehmen ABI Research, sie sehen den Markt bei 321 Millionen Geräten und das Wachstum zum Vorjahrsquartal bei 19 Prozent. (ck)