Intershop senkt Geschäftsprognose

Verzögerungen bei einigen größeren Projekten gibt der Jenaer Hersteller von E-Commerce-Software als Grund für ein geringeres Umsatzwachstum an. Das Betriebsergebnis soll aber wenigstens ausgeglichen sein.

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Von
  • dpa

Intershop hat seine Umsatz- und Gewinnerwartung für dieses Jahr nach unten geschraubt. Grund seien Verzögerungen bei einigen größeren Projekten, bestätigte ein Unternehmenssprecherin. In einigen Fällen sei derzeit nicht abzusehen, wann die Vertragsabschlüsse erfolgen. Der Jenaer Anbieter von E-Commerce-Software rechnet nur noch mit einem Umsatzwachstum von fünf bis zehn Prozent und einem ausgeglichenen Betriebsergebnis. "Wir gehen nach wie vor davon aus, dass die Zahlen schwarz sind", sagte die Firmensprecherin. Zuvor lautete die Prognose, dass Umsatz und Betriebsergebnis um 10 bis 20 Prozent zulegen.

In der ersten Jahreshälfte hatte Intershop vom florierenden Online-Handel profitiert und seine Erlöse um 15 Prozent auf 26,4 Millionen Euro verbessert. Das war nach Unternehmensangaben der höchste Halbjahresumsatz seit 2001. Große Erwartungen hatte das Management in das USA-Geschäft gesetzt. Der Intershop-Großaktionär GSI Commerce (Philadelphia), eine Tochter von eBay, wollte neue Intershop-Software in sein Programm aufnehmen. Der Start hatte sich jedoch um Monate verzögert. (jk)