Pixelpark entlÀsst 150 Mitarbeiter
DarĂŒber hinaus reduziert Bertelsmann seinen Anteil am Berliner Internet-Dienstleister.
Der Berliner Internet-Dienstleister Pixelpark [1] wird in Deutschland rund 150 Stellen abbauen. Dazu wurde am Freitag von der GeschĂ€ftsleitung und dem Gesamtbetriebsrat ein Sozialplan unterzeichnet, teilte die Pixelpark AG in Berlin mit. Zudem werde der bisherige Hauptgesellschafter Bertelsmann seinen Anteil von 60,3 auf 20 Prozent reduzieren und letztmalig eine UnterstĂŒtzung von 3,2 Millionen Euro zahlen. Wer die Anteile des GĂŒtersloher Medienkonzerns ĂŒbernimmt, blieb zunĂ€chst noch offen.
An der Sanierung von Pixelpark [2] werde sich neben Bertelsmann auch die HVB Immobilien AG als einer der gröĂten Vertragspartner beteiligen. Mit HVB sei auch eine Einigung ĂŒber den bestehenden Mietvertrag der Berliner Pixelpark-Niederlassung erzielt worden. Durch die gemeinsame Lösung von Vorstand, Gesellschaftern, Vertragspartnern und Betriebsrat sei die Finanzierung der Sanierung gesichert, hieĂ es in der Mitteilung. Die PlĂ€ne sehen weiter vor, den Standort Hamburg zu schlieĂen und als VertriebsbĂŒro weiterzufĂŒhren. In Berlin bleiben der Entwicklungs- und Servicebereich, der ausgegliedert werden soll, sowie wenige Zentralfunktionen. Die restlichen Bereiche in Berlin werden ebenfalls geschlossen. Die Kunden wĂŒrden von Köln aus betreut.
Nach dem Stellenabbau sollen bei Pixelpark in Deutschland noch rund 100 Mitarbeiter beschĂ€ftigt sein. Die Pixelpark-Gruppe soll dann noch zusammen rund 230 Mitarbeiter umfassen. Die Vorlage der fĂŒr Freitag erwarteten Quartalszahlen verschob Pixelpark auf Dezember. Der bisher vorbereitete Quartalsabschluss lasse keine faire PrĂ€sentation im Rahmen internationaler Berichtsstandards zu. (dpa) / (mw [3])
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