IFA

Studie: Durchbruch von IPTV in drei Jahren erwartet

Bis 2010 erwarten Experten ein "rasantes Wachstum" der Abonnentenbasis auf bis zu 25 Millionen mit einem Umsatz von rund 10 Milliarden US-Dollar.

In Pocket speichern vorlesen Druckansicht 70 Kommentare lesen
Lesezeit: 1 Min.
Von
  • dpa

Das Fernsehen per Internet Protocol (IPTV), das hierzulande über DSL-Anschlüsse zu den Endkunden gebracht werden soll, gehört zu den großen Hoffnungen vor allem der großen Telekommunikationsfirmen. Doch erste "signifikante" Umsätze sind einer Studie des Technologie-Dienstleisters Accenture zufolge erst in drei Jahren zu erwarten. Bis 2010 erwarten Experten ein "rasantes Wachstum" der Abonnentenbasis auf bis zu 25 Millionen mit einem Umsatz von rund 10 Milliarden US-Dollar.

Einem schnellen Durchbruch stünden allerdings hohe Gebühren für Netzzugang oder Zusatzgeräte entgegen, so die Meinung von 21 Prozent der Befragten. Preisgünstige Paketlösungen werden deshalb für 85 Prozent der befragten Netzbetreiber in den kommenden zwölf Monaten eine wichtige Rolle bei der Kundengewinnung spielen. Von Video on Demand erwartet die Branche den größten Umsatzschub.

Als weitere Herausforderungen nannten 21 Prozent aller Befragten mögliche Qualitätsprobleme, 17 Prozent erwarten Probleme bei der Bereitstellung hochwertiger Inhalte. "Das Fernsehen per Internet stellt die Telekommunikations-, Medien- und Elektronikunternehmen vor große Herausforderungen, bietet ihnen aber auch faszinierende Möglichkeiten", sagte Accenture-Geschäftsführer Nikolaus Mohr.

Für die Studie hatte Accenture zusammen mit der Marktforschung Economist Intelligence Unit im Frühjahr 2006 insgesamt 302 Führungskräfte aus mit IPTV befassten Medien- und Technologieunternehmen aus 40 Ländern befragt. (dpa) / (jk)