Ford bringt Bordcomputer-System Sync nach Europa

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Für die Zukunft stellt sich Ford-Chef Mulally eine erweiterbare Plattform nach dem Vorbild des App Store von Apple vor, bei dem neue Anwendungen in ein bestehendes System eingebunden werden – in der Regel per USB- oder Bluetooth-Download von einem Smartphone. "Kein anderer Autohersteller kann seine Bordcomputer aufrüsten, ohne das gesamte Auto neu zu testen", verkündete der Ford-Chef. Mulally verwies auf den intern entwickelten Fahrsimulator Virttec, mit dem die Interaktion des Fahrers mit Sync sowie dessen Auswirkungen auf das Fahrverhalten ausgiebig getestet werden.

Software-Entwickler könnten dem Besitzer gar Möglichkeiten schaffen, passende Avatare für ihr eigenes Vehikel zu kreieren. So unterhielt sich im Demonstrationsbeispiel die Fahrerin mit ihrer virtuellen Beifahrerin "Eva" auf dem Cockpit-Schirm über Termine, optimale Fahrtrouten und Musikwünsche, die der aktuellen Stimmung entsprechen. An diesen Entwicklungen sind neben Microsoft Spezialisten von Nuance, Sharp und Toshiba sowie die Design-Firmen Ideo und Smart-Design beteiligt. (Erich Bonnert) (ssu)