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Das beste Zubehör für DJI Mavic Mini: besser filmen und fliegen

Das beste Zubehör für DJI Mavic Mini: besser filmen und fliegen

Obwohl die Mavic Mini von DJI schon out-of-the-box überzeugt, ist der Kauf von Zubehör sinnvoll. Wir zeigen, welche Anschaffungen sich lohnen.

Die DJI Mavic Mini (Test) hat im Test mit guten Flugeigenschaften und einer guten Bildqualität überzeugt. Der niedrige Preis von knapp 400 Euro macht sie zur idealen Einsteigerdrohne (Ratgeber) . Wer wissen möchte, welche Drohnen ebenfalls gut abschneiden, sollte sich unsere Bestenliste Top 6 Video-Drohnen für unterwegs ansehen.

Fly-More-Combo

Die Fly-More-Combo ist über 50 Euro günstiger als der Einzelkauf der im Set enthaltenen Komponenten.

Wer noch keine Mavic Mini hat, sollte gleich etwas mehr investieren und die Fly-More-Combo (Preisvergleich) kaufen. In diesem Paket sind zusätzlich eine Tasche, zwei Flugakkus, eine Ladestation (für insgesamt drei Akkus) und ein Propellschutzkäfig enthalten. Auch wenn wir letzteren nicht brauchen, lohnt sich das Set. Für die Mehrkosten von 100 Euro gäbe es im Einzelhandel gerade mal die beiden zusätzlichen Akkus. Die Mehrfachladestation kostet einzeln knapp 40 Euro und der Propellerschutz 15. Die Tasche aus dem Set ist in dieser Form nicht erhältlich. Ähnliche Taschen anderer Hersteller haben wir weiter unten verlinkt.

Drohnen-Zubehör

Wer in Deutschland legal mit seiner Mavic Mini fliegen möchte, braucht eine Modellflugversicherung. Eine feuerfeste Namensplakette ist wegen des Gewichts von 249 Gramm nicht nötig – es sei denn, man nutzt Zubehör wie verlängerte Landebeine oder Graufilter. Bei einem Gewicht von dann über 250 Gramm ist die Namensplakette zwingend erforderlich.

Beschriftete Aluminium-Plaketten gibt es in verschiedenen Größen zu unterschiedlichen Preisen. Die hier aufgeführten Plaketten haben eine selbstklebende Rückseite und sind erfahrungsgemäß vernünftig verarbeitet. Der Preis pro Plakette liegt bei unter 5 Euro. Oft sind die Namensschilder deutlich teurer, einen Mehrwert bieten sie unserer Erfahrung nach aber nicht.

Wer mehr als nur einen Akku nutzt, sollte in ein Mehrfachladegerät investieren. Hier das Modell aus der Fly-More-Combo.

Wer seine Drohne länger in der Luft halten möchte, ohne zwischendurch aufzuladen, braucht mehr als nur einen Akku. Hier sind Besitzer der Fly-More-Combo im Vorteil. Der aktuelle Marktpreis liegt bei etwa 45 Euro pro Zusatzbatterie. Für die Mavic Mini gibt es bisher keine günstigen Akkus von Drittherstellern. Trotzdem weisen wir darauf hin, dass wir aus Sicherheitsgründen dringend dazu raten, nur originale Akkus zu nutzen. Vor allem bei Nachbauten aus China stimmen häufig die technischen Daten nicht mit der Realität überein.

Wer drei oder vier Akkus besitzt, lädt diese am besten in einem Mehrfachladegerät. Der Komfort-Gewinn kostet je nach Modell etwa 40 Euro.

Fährt man mit dem Auto zum Startpunkt, kann auch die Anschaffung eines 12V-Ladegerätes sinnvoll sein, um die Akkus auch unterwegs laden zu können. Die Preise für KFZ-Lader mit mehreren USB-Ports liegen bei etwa 15 Euro.

Wem das Design seiner Mavic zu langweilig erscheint, der kann mit wenig Budget viel erreichen. Die Lösung sind sogenannte Skins oder Decals. Neben einfarbigen Stickern zum Anmalen stehen auch Folien im Carbonlook, Camouflage oder Signalfarbe zur Auswahl. Die Kosten liegen bei 7 bis 15 Euro.

Soll die Videodrohne auf Feldern oder Schotterwegen starten und landen, empfehlen wir dringend die Anschaffung einer Landematte. Diese verhindert Beschädigungen an Kamera, Gimbal und Drohne und reduziert gleichzeitig aufwirbelnden Schmutz. Die Matten sind sehr leicht und passen zusammengefaltet bequem in den Rucksack.

Eine Verlängerung der Landebeine schützt die Mavic Mini bei Start und Landung.

Wem eine Landematte zu groß oder umständlich erscheint, der kann auch eine Verlängerung des Landegestells nachrüsten. Auch die ansteckbaren Landebeine aus Kunststoff helfen Schäden bei Landung und Start zu vermeiden. Wer sich mit seiner Mavic Mini über offenes Wasser traut, kann sich sicherheitshalber eine Schwimmhilfe anschaffen. Absichtliche Landungen im Wasser empfehlen wir damit zwar nicht, im Falle eines technischen Problems sind die schwimmfähigen Kufen aber allemal besser als eine versunkener Mavic.

Um das Smartphone-Display auch bei direkter Sonneneinstrahlung vernünftig ablesen zu können, lohnt sich die Investition in eine aufsteckbare Sonnenblende für etwa 15 Euro. Doch vorsicht, die meisten Blenden passen nur für Smartphones mit einer Diagonalen von bis zu 5,5 Zoll.

Wer seine Drohne lieber mit einem großen Tablet statt mit seinem Smartphone benutzt, hat ein Problem: Die Halterung am Sender ist dafür zu klein. Spezielle Tablet-Halterungen gibt es für 20 bis 40 Euro. Aus Erfahrung raten wir allerdings von sehr günstigen Modellen ab. Diese sind nicht stabil genug; dann wackelt das Tablet bei jeder kleinen Bewegung. Teure Halterungen sind deutlich stabiler. Auch für Tablets sind Sonnenschutz-Blenden erhältlich.

In heller Umgebung ist so ein Sonnenschutz äußerst praktisch.

Gerade bei der Nutzung eines schweren Tablets ist es sinnvoll, sich eine Umhängeschlaufe für den Handsender zuzulegen. Die Kosten sind überschaubar und in der Praxis hat sich das Umhängen als sehr komfortabel herausgestellt.

Die Ausgaben für Propeller-Schützer kann man sich sparen. Die Erfahrung zeigt, dass die Kunststoffbügel im Normalfall unnötig sind und die Flugdauer stark verkürzen. Eine Ausnahme sind Indoor-Aufnahmen – hier ist der Schutzkäfig durchaus praktisch, um Beschädigungen an Möbeln, Pflanzen und Bildern zu verhindern.

Von nachrüstbaren Scheinwerfern und sonstigen Lampen für die Mavic Mini halten wir nichts. Da Drohnenflüge vor Sonnenaufgang und nach Sonnenuntergang im Normalfall nicht zulässig sind, raten wir von Nachtflügen generell ab.

Kamera-Zubehör

ND- oder Graufilter helfen bei schwierigen Lichtverhältnissen.

Zwar ist die Kamera vergleichsweise gut, mit geringer Investition lässt sich sogar mer rausholen. An Tagen mit starkem Sonnenschein erscheinen Aufnahmen häufig zu hell und kontrastlos. Das liegt an der hohen Lichtempfindlichkeit und fehlendem Dynamikumfang. Die Lösung für dieses Problem sind sogenannte ND- oder Graufilter . Diese funktionieren wie eine Sonnenbrille und verlängern die Verschlusszeit der Kamera. Dies führt zu einer verbesserter Bildqualität und einem harmonischen Gesamtergebnis. ND-Filter gibt es einzeln oder als Set mit mehreren verschiedenen Aufsätzen. Markenhersteller verlangen bedeutend mehr für ihre Filter, bieten aber auch eine höhere Qualität. Der Aufpreis lohnt sich allerdings nur für Fotografen mit sehr hohen Ansprüchen. Aus unserer Sicht sind bei der Mavic Mini die Filter im unteren und mittleren Preissegment locker ausreichend. Wichtig ist ein niedriges Gewicht der Aufsätze, da sonst das Gimbal an seine Grenzen kommt und blockiert. Außerdem müssen die Filter vernünftig an der Kamera halten, um sie nicht während des Fluges zu verlieren.

Aufbewahrung

Obwohl die Mavic Mini ausreichend stabil ist, sollte sie beim Transport ordentlich verpackt sein. Transportschäden sind nicht nur ärgerlich, sie verursachen auch unnötige Kosten. Am besten eignen sich Rucksäcke, Koffer oder Taschen mit zugeschnittenen Schaumstoffeinlagen. Wer die Fly-More-Combo besitzt, hat ja bereits die praktische Transportbox. Mit zusätzlicher Ausstattung wird diese aber schnell zu klein. Deshalb lohnt auch hier ein Blick auf mögliche Alternativen.

Vor dem Kauf muss man sich in Ruhe überlegen, ob die Drohne einzeln oder zusammen mit anderen Sachen transportiert werden soll. Soll die Mavic Mini zum Beispiel in einen Tourenrucksack, muss die Drohnen-Verpackung möglichst kompakt sein – so wie die originale Fly-More-Combo-Box.

Eine vernünftige Aufbewahrungsmöglichkeit ist Pflicht. Hier die Tasche aus der Fly-More-Combo der Mavic Mini.

Die Preise für die günstigsten Taschen beginnen bei etwa 15 Euro. Der Autor dieser Zeilen nutzt privat ein sehr günstiges Modell und ist grundsätzlich zufrieden. Störend ist lediglich der penetrante Kunststoffgeruch direkt nach dem Auspacken. Dieser verfliegt nach einigen Tagen an der frischen Luft.

Wer die Mavic Mini ohne zusätzliches Gepäck transportiert, sollte sich einen Drohnen-Rucksack oder einer Schultertasche zulegen. Diese bieten ausreichend Schutz und der Transport ist besonders bequem. Preise für billige Modelle beginnen bei etwa 30 Euro. Rucksäcke von Markenherstellern sind etwa dreimal so teuer.

Wer kein passendes Modell findet oder plant, zusätzliches Kameraequipment einzupacken, sollte sich klassische Kamera-Rucksäcke mit variablem Innenraum ansehen. Diese sind ebenfalls gut gepolstert und bieten mehr als ausreichend Platz.

Unbequemer, aber auch deutlich stabiler, sind wasserdichte Hartschalenkoffer. Beim Kauf muss man darauf achten, dass eine entsprechende Schaumstoffeinlage zum Lieferumfang gehört. Einige Anbieter vertrteiben die Koffer auch ohne Polstereinsatz. Modelle aus chinesischer Produktion sind zwar häufig günstiger, können in Sachen Verarbeitung und Stabilität nicht mit Marken-Koffern mithalten.

Wer seine Mavic Mini mit dem Flieger in den Urlaub nehmen möchte, muss sich unbedingt im Vorfeld über die Bestimmungen der Airline informieren. Die Lufthansa verlangt beispielsweise, die Akkus gegen Kurzschlüsse zu sichern. Das funktioniert durch Abkleben der Kontakte, mit Hilfe spezieller Schutzkappen oder mit brandhemmenden Akku-Taschen. Wir empfehlen die Nutzung der sogenannten Lipo-Bags, da sie sich auch zur Lagerung zu Hause eignen.

Egal ob man sich für Koffer, Rucksack oder Tasche entscheidet: Wir raten zu einer zusätzlichen Sicherung der besonders empfindlichen Komponenten. Gimbal und Propeller sollten mit Transportsicherungen geschützt werden. Wer seine Steuersticks nicht bei jedem Einsatz an- und abschrauben will, kann diese mit entsprechendem Schutz auch auf dem Handsender lassen.

Fazit

Wer möglichst lange Spaß an seiner Mavic Mini haben möchte, braucht Schutz. Die Investition in eine vernünftige Tasche und in eine Landematte lohnt sich aus unserer Sicht immer. Wer hohe Ansprüche an die Bildqualität hat, sollte zudem Filter, Streulichtblende und einen Sonnenschutz für sein Smartphone kaufen.

Beim Kauf muss unbedingt darauf geachtet werden, dass das Zubehör für die Mavic Mini geeignet ist. Taschen, Skins und sonstiges Zubehör sind für fast alle DJI-Drohnen (Phantom 4, Spark, Mavic Air, Mavic Pro, Mavic-2-Serie) verfügbar.