Zocken, lesen, schrauben, baden – einige Hüllen und Cases können so viel mehr als einfach nur das iPhone schützen. In dieser Kaufberatung zeigen wir 10 ungewöhnliche Gadget-Hüllen.
Wer sein iPhone liebt, schützt es. Am besten nicht nur mit einer Hülle, sondern auch gleich mit einem Displayschutz aus Hartglas. Dieses schützt das Display vor Kratzern (Polierpaste im Test: Entfernt sie wirklich Display-Kratzer? ) und vor Brüchen. Wer sich für eine relativ normale Hülle für sein iPhone interessiert, könnte in einem der folgenden Artikel fündig werden.
Diese Hülle im Gameboy-Look ist nicht nur ein absoluter Hingucker, sie funktioniert sogar wirklich. Auf ihr kann man wunderbar bei einer Runde Tetris seinen nostalgischen Gefühlen frönen, selbst wenn der Akku des iPhones schon längst leer ist. Man sollte von ihr jedoch bezüglich ihrer Verarbeitung keine Wunder erwarten. So wackeln die Knöpfe und die Displayoberfläche ist weich und anfällig gegenüber Kratzern. Auch trägt sie ganz schön auf. Egal. Denn wer hat schon eine funktionierende Gamboy-Hülle?
Einige (zum Beispiel MacGyver) haben für den Fall der Fälle immer ein Taschenmesser dabei. Die wichtigsten Tools passen aber nicht nur in ein Schweizer Armeemesser, sondern genauso gut in eine Smartphone-Hülle. Das zumindest hat sich der Hersteller IN1 so gedacht und das Multi-Tool-Case für iPhones entwickelt. Neben einem Flaschenöffner sind ein Stift, eine Schere, ein Zahnstocher, eine Nagelfeile und zwei kleine Schraubendreher untergebracht. Schade, dass das gute, alte Messer fehlt.
Das Inkcase hat ein integriertes E-Paper-Display auf der Rückseite. Das sieht nicht nur klasse aus, sondern ist auch sehr praktisch. Die zusätzliche Anzeige zeigt neben Fotos – in Schwarz-Weiß – auch Webseiten oder PDF-Dokumente an. Dabei benötigt sie kaum Strom, das schont den iPhone-Akku. Das Inkcase hatten wir bereits im ausführlichen Test: Inkcase (Testbericht)
Die Hüllen gibt es nur noch bis zum iPhone 8 Plus, neuere Genrationen unterstützt der Hersteller nicht. Außerdem kosten sie ab 50 Euro aufwärts richtig viel Geld.
Die Hülle von ZVE hat neben dem Flaschenöffner eine fest verbaute Heizspirale, die sich vergleichbar mit dem Zigarettenanzünder im Auto stark erhitzt. Damit ist es auch bei starkem Wind möglich, Zigaretten oder ähnliches mit dem iPhone anzustecken. Die uns vorliegende Hülle von ZVE gibt es leider so nicht mehr im Handel. Hier im Preisvergleich haben wir einige der vielen Alternativen verlinkt.
Wer die sowieso gute Fotofunktion des iPhone noch etwas aufboren möchte, sollte jetzt aufpassen, denn einige Hüllen kommen gleich mit mehreren Wechselobjektiven. Mit ihnen sind Weitwinkel-, Macro- oder Zoom-Fotos möglich. Dabei gibt es verschiedene Ansätze. Bei einigen liegen unterschiedliche Objektive bei, die über das Kameramodel des iPhones in die Hülle geschraubt werden. Diese Hüllen sind teilweise sogar wasserdicht. Andere bringen bis zu sechs verschiedene Linsen mit, die sich durch verschieben über die Kamera legen.
Es gibt aber auch universellere Ansätze, die unabhängig vom Smartphone-Modelle passen. Diese halten über eine Klammer oder einer Art Schraubzwinge am Smartphone. Meist fummelt man lange, bis die richtige Position sitzt, nur um im nächsten Moment festzustellen, dass sie schon wieder verrutscht ist. Ein weiterer Minuspunkt: Sie schützen das Smartphone nicht.
Wer häufig mit kleinen Details wie Nähten oder SMD-Bauteilen zu tun hat, freut sich über starke Vergrößerung. Dabei hilft ein Mikroskop-Aufsatz für die iPhone-Kamera. Die Schutzhülle von Apexel kommt mit einem Kamera-Aufsatz mit sattem 200-fachen Zoom und integrierter LED Beleuchtung.
Während die aktuellen iPhones ab Werk vor dem Eindringen von Wasser geschützt sind, benötigen die Vorgängermodelle einen externen Schutz. Unterwasserhüllen gibt es in zig Varianten. Die meisten sind recht klobig und eignen sich nicht für den alltäglichen Gebrauch. Sie schützen nicht nur den Rahmen, sondern auch Display, Ladebuchse und Kopfhörerausgang.
Aber auch bei den aktuellen iPhones sorgt trotz IP-Zertifizierung eine zusätzliche Hülle für eine erhöhte Sicherheit gegen einen Wasserschaden. So schützt die im Preisvergleich verlinkte Hama-Hülle das iPhone X / XS bei dauerhaften Tauchen bis zu 8 m unter Wasser.
Ob man sie mag oder nicht: Sticks sind bei Selfies praktisch, vor allem wenn man sich zusammen mit einer Gruppe fotografieren möchte. Äquivalent zum Fotoapparat gilt bei dem Selfie-Stick: Der beste Selfie-Stick ist der, den man bei sich trägt.
Wer die Teleskopstange immer bei sich tragen möchte, sollte sich die EesportsMJJ ansehen. Das Case mit integrierten Selfie-Stick hat sogar einen Knopf um die Kamera auszulösen.
Fotos mit Blitz sehen oft mies aus. Wer im Dunkeln gute Fotos schießen möchte, braucht mehr Licht. Dabei kann eine iPhone-Hülle mit LED-Beleuchtung für die Rückseite helfen. Das Modell LuMee sorgt für kräftige Beleuchtung – nicht nur beim Fotografieren. Sie eignet sich auch als kräftige Notfalltaschenlampe.
Hüllen mit Zusatz-Akku sind mehr als praktisch. Sie erweitern die Kapazität des iPhones um bis zu 6500 mAh. Dabei stecken die Hüllen dauerhaft im Lightning-Port, dennoch kann das iPhone mit angelegter Hülle kabelgebunden geladen werden. Damit sind die Akku-Hüllen absolut alltagstauglich.
Es gibt sie: Handyhüllen die mit ihren Zusatzfunktionen ernsthaft überraschen. Die Gameboy-Hülle ist unser Favorit. Sie sieht nicht nur schick aus und schützt das iPhone, sie funktioniert auch wirklich. Dabei weckt eine Runde Tetris zuverlässig nostalgische Gefühle. Noch nostalgischer wirds bei unserer Bestenliste: Die zehn besten Retro-Konsolen .
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