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Top 5: Das beste Gehäuse für M.2-SSD im Test – externe Festplatte im Selbstbau
Top 5: Die beste NVMe-SSD im Test – Kingston ist Testsieger vor Corsair & Lexar
Top 5: Das beste Bluetooth-Headset für Büro & Homeoffice – Poly vor Jabra
Top 7: Das beste WLAN-Mesh-System mit Wifi 7 – Asus vor Unifi, Xiaomi & Fritzbox
Top 10: Die beste Powerbank ab 20.000 mAh im Test – Anker, Ecoflow, Ugreen & Co.
Top 7: Der beste günstige Laptop im Test – schon ab 287 € gut für Office & Co.
Top 10: Das beste USB-C-Ladegerät ab 65 W – Testsieger mit 100 W für 23 Euro
Top 10: Die beste Dockingstation mit USB-C im Test – ein Kabel für alles
Top 10: Der beste günstige Mini-PC mit Windows 11 bis 300 Euro – erstaunlich gut
Top 10: Screenbar im Test – das beste Licht für den Schreibtisch
Top 10: Der beste USB-C-Hub im Test – HDMI, Displayport & Co. für Laptop und PC
Top 10: Der beste portable Monitor im Test
Top 10: Der beste KVM-Switch im Test
Top 5: Die beste Monitorhalterung für den Tisch im Test
Top 10: Die besten USB-C-Kabel bis 10 € im Test – Ladekabel für Laptop & iPhone
Top 5: Die besten Steckdosen-USVs – Schutz bei Stromausfall & Blitzschlag
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Bestenliste: Die Top 5 der WLAN Repeater und Access Points
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Top 10: Das beste günstige Tablet im Test – Honor vor Xiaomi und Samsung
Top 10: Das beste Mittelklasse-Smartphone im Test – viel Leistung & gute Kamera
Top 10: Bestes Tablet im Test – Apple, Samsung, Xiaomi & Co. im Vergleich
Top 10: Die beste Handykamera im Test – Traumfotos mit Vivo, Xiaomi und Huawei
Top 10: Das beste günstige Smartphone bis 300 € im Test – schon mit guter Kamera
Top 10: Das beste Handy-Ladegerät im Test – für iPhone, Samsung & Co. ab 4 Euro
Top 10: Das beste kleine Smartphone bis 6,3 Zoll – Xiaomi vor Apple und Samsung
Top 10: Das beste Smartphone 2026 im Test – Samsung, Xiaomi, Apple & Co.
Top 10: Das beste Outdoor-Handy im Test – robust, mit Beamer, Nachtsicht & Co.
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Top 10: Die beste Wärmebildkamera im Test – gut für Heim & Hobby ab 149 Euro
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Top 10: Die besten Wireless‑Adapter für Carplay im Test – iPhone kabellos nutzen
Top 10: Das beste Mehrfach-USB-Ladegerät – Testsieger mit 100 Watt für 39 Euro
Top 10: Die beste elektronische Parkscheibe im Test – mit Zulassung ab 17 Euro
Top 10: Der beste 3D-Drucker mit Filament im Test – perfekt drucken ab 190 Euro
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Top 7: Der beste elektrische Präzisionsschraubendreher
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Top 7: Der beste Lötkolben mit Stromversorgung per USB – perfekt fürs Hobby
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Top 5: Die besten 3D-Drucker für Anfänger – einfach & gut drucken ab 269 Euro
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Top 5: Die besten Head-up-Displays – HUD für jedes Auto ab 12 Euro nachrüsten
Top 10 SLA-Drucker: Die besten 3D-Drucker für Resin ab 130 Euro im Test

Kaufberatung 4K-TV: UHD-Fernseher gibt es ab 240 Euro, 85 Zoll unter 1000 Euro

Das für Tische optimierte Modell H61C3 kann auch als TV-Beleuchtung im Wohnzimmer eingesetzt werden.

Deutschland ist auf Kurs in Richtung EM-Finale – ein triftiger Grund für einen neuen Fernseher? Günstige 4K-Geräte bekommt man bereits für etwa 240 Euro, doch OLED-Fernseher sind teurer geworden.

TV-Geräte, die Inhalte in Ultra-HD-Auflösung, also mit 3840 × 2160 Pixel, darstellen, sind günstig wie nie. Nachdem die Technik inzwischen ausgereift ist, versuchen sich die Hersteller durch Marketing und hippe Abkürzungen voneinander zu unterscheiden. Wie sinnvoll das alles ist, steht häufig auf einem anderen Blatt. Diese Kaufberatung erklärt die Unterschiede, zeigt relevante Eckdaten auf und hilft bei der Auswahl des nächsten Fernsehers.

Bei unseren Recherchen ist uns zudem aufgefallen, dass man selten die Preisempfehlung der Hersteller zahlen muss. Fast täglich gibt es TVs, die reduziert sind oder Auslaufmodelle, die günstig verkauft werden. Wir zeigen diese Produkte, automatisch aktualisiert, im Artikel Die günstigsten UHD-TVs aus allen Kategorien.

4K oder UHD?

Der eigentlich richtige Begriff ist UHD (Ultra High Definition). Dieser beschreibt den Standard, der auf Full-HD folgt. UHD bietet 3840 × 2160 Bildpunkte und damit eine Auflösung von über 8 Megapixel, während Full-HD lediglich mit 2 Megapixel auflöst. 4K kommt aus der digitalen Kinobranche, es steht dort für eine Auflösung von 4096 × 2160 Pixel und ein Seitenverhältnis von 17:9. Weil 4K aber so schön griffig klingt, wurde und wird es im TV-Umfeld als Synonym für UHD genutzt, auch wenn es eigentlich nicht ganz korrekt ist. Weitere Informationen haben die Kollegen der c't im FAQ zu 4K-Displays zusammengetragen.

Betriebssysteme smarter Fernseher

Das Betriebssystem eines TVs sollte mehrere Dinge erfüllen: Schnell starten, einfach zu bedienen und vor allem erweiterbar für neue Apps sein, etwa wenn neue Streaming-Anbieter im Markt auftauchen. Wo es noch vor fünf Jahren einen Wildwuchs an Systemen und Eigenentwicklungen der Hersteller gab, scheint langsam eine Konsolidierung stattzufinden. Gewinner ist in erster Linie Google mit seinem Android TV.

Damit gibt es nicht nur einen gewissermaßen garantierten Zugriff auf Youtube, sondern auch auf den Google Play Store und dessen großes App-Angebot. Netflix, Disney+ & Co. sind eigentlich kein Problem. Eigentlich. Denn es kommt immer darauf an, wie der Hersteller sein Gerät zertifizieren lässt. Ein anschauliches Beispiel ist ein von uns getestete Xiaomi Mi Laser Projector. Trotz Android TV ließ sich etwa Netflix oder Amazon Instant Video nicht aus dem Play Store herunterladen. Das klappt nur über Umwege, etwa, indem die APK-Datei installiert wird – nervig ist es dennoch, unter Umständen sogar wegen möglicher Malware riskant.

Eine weitere Funktion von Android TV ist Fluch und Segen: Die Geräte unterstützen in den meisten Fällen die Übertragung per integriertem Chromecast. Das ist zwar praktisch, öffnet das System aber auch für Hacks.

Im Preisvergleich zeigen wir die günstigsten 4K-Fernseher mit Android TV:

Doch es gibt noch immer ein paar Alternativen zu Android TV. Da wäre etwa Web OS, älteren Lesern noch bekannt vom Smartphone Palm Pre. Es kommt vorwiegend bei LG zum Einsatz.

Die nächste Alternative ist Firefox OS, das Panasonic für seine 4K-Fernseher nutzt. Firefox OS wurde bereits mehrfach für tot erklärt, taucht aber immer wieder quicklebendig auf. Im App-Store gibt es mehrere Hundert Apps, die sich auf dem Gerät installieren lassen. Dazu gehört auch eine UHD-fähige Viera-App für Netflix. Samsung kocht mit Tizen ebenfalls ein eigenes Süppchen. Das Betriebssystem kommt, kein Wunder, vorrangig bei Samsung-TVs zum Einsatz. Tizen hat sich ebenfalls zu einem ordentlichen TV-Betriebssystem samt zahlreicher Apps gemausert.

Die Update-Prozedur beim Sharp wirkt nicht nur altmodisch, sie setzt den TV auch auf den Werkszustand zurück. Das geht inzwischen besser.

Relativ neu am Markt ist Amazon mit seinem auf Android basierenden Fire TV als Betriebssystem. Hierzulande kommt es bei den OLED-TVs von Grundig zum Einsatz, den 55 GOB 9099 (Testbericht) etwa hatten wir vor einiger Zeit im Test, oder bei den hauseigenen Amazon-Geräten wie dem Fire TV Omni QLED (Testbericht). In der Praxis hat uns Fire TV gut gefallen, auch dank der guten Integration von Amazon Alexa – wenn man das möchte und nutzt.

Hersteller von günstigeren TVs möchten sich häufig die Lizenzkosten für Android TV sparen und kochen ihr eigenes Betriebssystem zusammen. Das funktioniert meist gut, kann aber auch zicken. Ein Beispiel kommt von einem günstigeren Medion 4K-TV. Da wollte die Smart-TV-Software, dass der Nutzer die AGB akzeptiert – nicht nur einmal, sondern jedes Mal, wenn man den Smart-TV-Knopf auf der Fernbedienung drückt.

Tatsächlich kann man dies aber verschmerzen. Denn es ist nicht nur günstig, sondern in vielen Fällen auch einfacher und besser, ein externes Gerät für die smarten Funktionen einzusetzen und den Fernseher nur als Wiedergabegerät zu nutzen. In unserer Top 10: Die besten Streaming-Sticks und -Boxen vergleichen wir die verschiedenen Streaming-Clients von Apple-TV über Fire-TV, Nvidia Shield TV hin zu Sticks von Waipu und Xiaomi.

Fernseher haben für die schnelllebigen Streaming-Anbieter einen relativ langen Lebenszyklus. Häufig kommt es vor, dass Funktionen, die ein smarter Fernseher bei seinem Kauf mal hatte, nach ein paar Jahren nicht mehr funktioniert – weil Youtube oder Amazon Prime etwas umgestellt haben oder die Hardware-Anforderungen für neuere Versionen von Android TV & Co. die Chips im TV so an ihre Grenzen bringen, dass ruckel- und tonaussetzerfreies Abspielen von 4K-Inhalten nicht mehr möglich ist. Einen neuen Fernseher braucht man deshalb nicht: Ein günstiger Streaming-Stick holt die Smart-TV-Funktionen dann wieder auf die Höhe der Zeit. Bei günstigen Fernsehern kann es sogar sinnvoll sein, einen Streaming-Stick direkt dazuzukaufen und die integrierten Funktionen gleich links liegenzulassen.

Weitere Informationen dazu haben wir im Ratgeber Disney+: So klappt Streaming an jedem TV zusammengestellt. Disney+ ist dabei ein Stellvertreter und lässt sich gegen Youtube, Amazon Prime Video oder Netflix austauschen. Wer mehr über die aktuellen Streaming-Dienste und deren Features erfahren will, dem empfehlen wir den Artikel Streaming: Netflix, Disney+, Paramount+, Spotify, Tidal & Co. im Überblick.

Datenschutz und Sicherheit

Wer einen smarten Fernseher im WLAN anschließt, dem muss klar sein, dass er letztlich einen PC betreibt – einen PC, für den es nur selten Updates oder Bugfixes gibt. So ist es kein Wunder, dass immer wieder Hacks und Angriffe auf smarte TVs bekannt werden.

Eine andere Bedrohung kommt von den Herstellern selbst. Es hat nicht lange gedauert, bis die ersten Anbieter die Daten der Kunden sammelten und zum Kauf anboten. Samsung oder Philips fielen negativ auf, weil sie mehr oder weniger offensichtlich den Kunden gezielte Werbung unterschieben wollten.

Wer ein Smart-TV kauft, der muss sich dieser Punkte bewusst sein. Sobald Daten auf ein System fließen, kann es sein, dass sie nicht darauf verbleiben. Für die meisten Nutzer ist es das Risiko wert – dennoch sollte man darauf achten, wenn der eigene TV-Hersteller (oder Anbieter einer anderen Smart-Home-Lösung) in den Schlagzeilen auftaucht. Mehr zu diesem Thema haben die Kollegen der c’t im Artikel Smart TV: Privacy und Sicherheit zusammengestellt.

Größe: Display-Größe und Sitzabstand

Vor dem Kauf sollte man sich die grundsätzliche Display-Größe überlegen. Diese ist nicht nur vom Budget beeinflusst, sondern auch davon, wie viel Platz zwischen TV und Zuschauer vorhanden ist. Als Orientierung kann man sagen, dass der Abstand zum 4K-TV-Gerät das 1,25-fache der Bildschirmdiagonale in Zentimeter betragen sollte. Damit sitzt man bei einem UHD-Fernseher näher als bei einem Full-HD-Gerät (dort gilt als Faustformel Display-Diagonale × 1,5). Wer sich ein Gerät mit 1,40 m (circa 55 Zoll) Bildschirm mit 4K-Auflösung aussucht, sollte um die 1,75 m davon entfernt sitzen.

Allerdings kommt es in der Praxis darauf an, welche Inhalte man auf dem Fernseher ansieht. Native UHD-Filme sehen großartig aus, obwohl man nahe davor sitzt. Wer Inhalte in Full-HD oder schlechter ansieht, der sollte zurückrutschen. Sonst entsteht schnell ein Pixelbrei, der wenig ansehnlich wirkt. Der Autor sitzt bei einem 55-Zoll-TV-Gerät (139,7 cm) knapp 180 cm vom Bild entfernt. Das passt sowohl für Inhalte in Full-HD und für UHD gut.

Hier die aktuell günstigsten 4K-TVs ab 55 Zoll:

Ein weiterer Punkt ist der Aufstellort des TV: Wer eine Schrankwand oder Ähnliches hat, der ist durch deren Breite begrenzt. Aufpassen sollten Freunde von Funktionen wie Ambilight. Dabei leuchten an den Seiten des TVs LEDs in den Farben, die jeweils auf der Anzeige präsent sind. Ob diese Funktion das Bild wirklich wie versprochen „vergrößert“, ist umstritten, in jedem Fall ist es ein netter Effekt. Phillips-Fernseher bringen diese Funktion nativ mit, alternativ gibt es Nachrüstlösungen. Mehr dazu in unseren Ratgeber Ambilight nachrüsten: Smartes Licht für TV und Monitor ab 30 Euro.

Hier die aktuell günstigsten 4K-TVs mit Ambilight:

Display-Technik: Edge-Lit, Direct-Lit, OLED, QLED

Ist die Größe klar, geht es zur nächsten Auswahl: Wie sollte das Bild beleuchtet werden? Mit Ausnahme der OLED-Geräte setzen alle UHD-Fernseher auf LCD-Panels, deren einzelne Pixel entweder seitlich (Edge-Lit) oder direkt dahinter (Direct-Lit) von LEDs angestrahlt werden. Auch ein LED-TV nutzt ein LCD-Panel. Es gibt zwar theoretisch noch LCD-Fernseher mit Kaltkathodenröhren statt LEDs, doch diese sind Exoten. Nahezu alle aktuellen TVs arbeiten inzwischen mit LEDs – was gut ist für Bildqualität und Energieeffizienz.

Bei TVs mit Edge-Lit sind die einzelnen LEDs seitlich am Rahmen angebracht und strahlen von außen nach innen. Die Vorteile: Die Geräte sind schmal und vergleichsweise günstig. Allerdings treten möglicherweise Fehler im Bild auf, wenn die Beleuchtung ungleichmäßig ist. Dann sind im dunklen Bild helle Flecken (Clouding) oder bei schnellen Kamerafahrten dunkle oder helle Streifen (Banding) zu sehen. Um einen neuen TV auf Fehler zu überprüfen, sollte man ihn bei kompletter Dunkelheit mit einem schwarzen Bild bespielen, etwa von einem Laptop. Treten hier allzu große Fehler auf, sollte man den Fernseher umtauschen.

Die Alternative zu Edge-Lit ist Direct-Lit. Dabei setzen die Hersteller hinter das LCD ein Panel mit LEDs, die direkt nach vorn strahlen. Das verringert die Probleme mit Clouding oder Banding deutlich. Ein weiterer Vorteil ist, dass Direct-Lit-Geräte sehr viel genauer steuern können, wo sie das Bild abdunkeln. Das sorgt für bessere Schwarzwerte, bessere Kontraste und ordentliches HDR (siehe weiter unten). Die Geräte sind kaum noch teurer als Edge-Lit.

Hier im Preisvergleich zeigen wir die günstigsten Direct-Lit-TVs mit 4K ab 55 Zoll:

OLED, Quantum-LED, QD-OLED

Die Königsklasse bei TVs ist OLED. Bekannt von Smartphones hält diese Technik langsam Einzug in die breite Masse bei TV-Geräten. Der große Vorteil von OLED ist der perfekte Schwarzwert, an den kommen weder Edge-Lit noch Direct-Lit heran. Die einzelnen Pixel leuchten hier selbst, was zu einem beeindruckenden Bild führt.

Der Nachteil: OLED-TVs sind noch immer relativ teuer – und jüngst im Preis sogar wieder etwas gestiegen. Das liegt auch daran, dass es vergleichsweise wenige Hersteller gibt, die solche Panels fertigen. Ein weiteres Problem ist das „Einbrennen“ von Pixeln. Standbilder oder auch Logos von TV-Shows an der immer gleichen Stelle können für hässliche Bildfehler sorgen. Unsere Kollegen der c’t zeigen das ziemlich eindrucksvoll im Artikel Schatten im Bild.

Eine Alternative zu OLED sind Fernseher mit Quantenpunkten. Samsung nutzt dafür den Marketingbegriff QLED. Stark vereinfacht erklärt nutzen diese TVs blau leuchtende LEDs. In Kombination mit speziellen Nanopartikeln im LCD des TVs werden dadurch besonders kräftige Farben möglich. Weitere Details zur Funktionsweise von QLED erklärt die c't-Display-Expertin Ulrike Kuhlmann in den Artikeln Leuchtpünktchen – Quantenpunkte kontra OLEDs und Farbenspiele. Inzwischen kombinieren Sony und Samsung OLED-Displays mit der Quantenpunkten-Technik (QD-OLED).

Die folgenden Tabellen zeigen die günstigsten OLED- und QD-OLED-TVs mit 55 Zoll und ab 65 Zoll Bildschirmdiagonale:

HDR, HDR-10, Dolby Vision, HGL

Nicht nur die Auflösung ist wichtig. Wer jetzt ein UHD-TV kauft, sollte auf das Thema High Dynamic Range (HDR) achten. Dieser Modus bietet einen enorm hohen Kontrast und lässt die Bilder deutlich besser aussehen. Dazu braucht es aber einen Zuspieler oder Inhalte, die HDR-tauglich sind. Zudem werfen die Hersteller hier mit Marketing-Begriffen nur so um sich. Die wichtigsten Begriffe in diesem Bereich sind:

  • HDR: High Dynamic Range. Die grundsätzliche Technik, um kompatible Inhalte im Hochkontrastmodus darzustellen. Wer ein neues TV kauft, sollte auf die Funktion achten.
  • HDR-10: High Dynamic Range, 10 Bit. Eine Weiterentwicklung von HDR, die mehr Helligkeitsstufen bietet. Setzt auf HDR auf und ist entsprechend zu dieser Technik kompatibel.
  • Dolby Vision: ein Markenbegriff für HDR mit 12 Bit. Entsprechend sind noch mehr Helligkeitsstufen möglich als bei HDR und HDR-10. Auch diese Technologie ist abwärtskompatibel.
  • HLG: Hybrid Log-Gamma. Diese Technik unterscheidet sich vom normalen HDR. Entwickelt von der BBC und dem japanischen Sender NHK versucht HLG Fernsehsignale HDR-tauglich zu machen. Der Vorteil: Es reicht, ein Signal auszusenden – ist das Empfangsgerät nicht HLG-kompatibel, wird das normale Bild angezeigt. HLG eignet sich für Liveübertragungen, steckt aber aktuell noch in den Kinderschuhen.

Die Krux ist dabei eine Technik namens Local Dimming. Die ist wichtig, damit der Fernseher HDR nicht nur versteht, sondern auch auf dem Bildschirm umsetzen kann. Einfach gesagt: Bei Local Dimming kann der TV bestimmte Bereiche des Bildes heller oder dunkler darstellen. OLED-Fernseher können das prinzipbedingt perfekt, da es keine Hintergrundbeleuchtung gibt und aktive Pixel selbst leuchten. Bei UHD-Fernseher mit LCD-Panel können Direct-Lit-Geräte das am besten. Bei Edge-Lit-TVs ist es schon etwas schwerer. Da die Lichtquellen seitlich im Rahmen sitzen, muss der TV das Bild gewissermaßen in einem kompletten Pixel-Streifen aufhellen. Das bedeutet, dass die aufgehellten Bereiche deutlich größer sind als bei einem TV mit Local Dimming. Die dritte Option ist Global Dimming. Stark vereinfacht erklärt stellt die Technologie das ganze Bild heller oder dunkler.

Selbst die preiswerten Fernseher bieten heute schon HDR. Doch wer HDR in seiner vollen Pracht erleben will, der sollte sich ein TV mit Direct-Lit-Technologie, QLED oder gleich OLED ansehen.

Sound

Eine Schwachstelle vieler dünner TVs ist der Klang. Es fehlt meist einfach am Resonanzkörper. Zudem sind die Lautsprecher sowie die unterstützten Audio-Codecs oft ein Punkt, an dem die Hersteller Einsparpotenzial sehen. Die gute Nachricht: Wer mit dem Klang seines TVs nicht zufrieden ist, kann ihn mit einer Soundbar relativ einfach und günstig deutlich aufwerten. Soundbars mit Subwoofer gibt es bereits ab 55 Euro.

Eine Übersicht der besten Geräte aus unseren Test geben wir in der Top 10: Die besten Soundbars mit & ohne Subwoofer – Bose, Denon, Teufel & Co. Wer eine schmalere Lösung sucht, der kann eine klassische Soundbar nutzen, etwa die Polk Audio Signa S2 (Testbericht), die kompakte Panasonic SU-HTB254 (Testbericht) oder günstige Sharp HT-SB700 (Testbericht) sogar mit Dolby Atmos.

Hier die aktuell beliebtesten Soundbars:

Next-Gen-Konsolen: Fernseher für Xbox Series X oder Playstation 5

Ende 2020 erschienen die Next-Gen-Konsolen Xbox Series X (Testbericht), Xbox Series S (Testbericht) und Playstation 5 (Testbericht). Die funktionieren natürlich auch mit aktuellen TVs, doch Sony und Microsoft haben Features eingebaut, auf die Gamer beim Upgrade des TVs Rücksicht nehmen sollten. Wo man die japanische Konsole derzeit am günstigsten bekommt, zeigt unser Beitrag Playstation 5 & 5 Slim kaufen: Ab 429 Euro mit Laufwerk.

Ganz vorn dabei ist das Versprechen, dass einige Spiele mit 120 Bildern pro Sekunde (FPS) bei 4K-Auflösung laufen. Gerade schnelle Rennspiele oder Shooter profitieren davon, die höhere FPS-Zahl wirkt sich in flüssigeren Bildern und einer höheren Qualität aus. Die Krux: Der TV-Bildschirm muss da mitziehen. Das betrifft in erster Linie die Hertz-Zahl (Hz). Diese gibt an, wie oft das Bild pro Sekunde wiederholt wird, bei 60 Hz also 60-mal pro Sekunde. Gleichzeitig limitiert es die maximale FPS-Anzahl. Liefert die Konsole also 120 fps, aber der TV schafft nur 60 Hz, werden auch nicht mehr Bilder pro Sekunde dargestellt.

Die schlechte Nachricht: TVs mit 100 oder 120 Hz sind seltener und damit teurer. Passen Hz und fps nicht zusammen, kann es zum sogenannten Tearing kommen, sichtbaren Rissen im Bild. Beide Konsolen gehen dagegen mit Software-Tricks vor, die PS5 etwa setzt auf VRR (Variable Refresh Rate), um die passenden fps zur Bildrate zu liefern. Microsoft plant ebenfalls den Einsatz solcher Techniken. Im PC-Bereich ist das am ehesten mit Techniken wie Freesync vergleichbar.

Beim Screen-Tearing "zerreißt" das dargestellte Bild. Das Problem tritt dann auf, wenn fps und Hz nicht zusammenpassen. Mit 120-fps-Konsolen wird das auch für Konsolenspieler ein Thema.

Damit die Konsole überhaupt Spieldaten bei 4K mit 120 fps übertragen kann, müssen Konsole, Kabel und TV den HDMI-2.1-Standard unterstützen. HDMI 2.1 setzt in erster Linie auf eine höhere Datenrate, statt 14,4 GByte/s (HDMI 2.0b) sind bis zu 38,4 GByte/s möglich. Für die Konsolen ist interessant, dass zudem Features wie Auto Low Latency Mode (ALLM) und Variable Refresh Rate (VRR) unterstützt werden. Dazu kommt verbessertes HDR und der Enhanced Audio Return Channel (eARC). Letzterer ist wichtig, um etwa Audio-Inhalte mit Dolby Atmos oder DTS:X abzuspielen.

HDMI 2.0 - 2.0bHDMI 2.1
Maximale Datenrate14,4 GByte/s38,4 GByte/s
eARC
Audio Streams44
Auflösung3840x2160p 60Hz, 1920x1080p 48Hz 3D7680x4320p 60Hz, 3840x2160p 120Hz
FarbformateFarbraum ITU-R BT.2020RGB mit je 14 Bit bei Farbunterabtastung YCbCr 4:2:0 Video-Kompression DSC 1.2
Video Streams2 (Dual View) 2 (Dual View)
Statisches HDR
Dynamisches HDRmöglich
Variable Refresh Rate (VRR)
Auto Low Latency Mode (ALLM)

Um es kurz zu machen: Wer einen TV für die nächste Konsolengeneration sucht, der sollte einen mit 120 Hz und HDMI 2.1 nehmen. Alternativ gehen auch Geräte mit 100 Hz, wobei der preisliche Unterschied dort nicht so groß ist. Wir empfehlen entsprechend direkt zu einem 120 Hz-Gerät mit HDMI 2.1 zu greifen.

UHD-TVs unter 300 Euro

Es gibt inzwischen sogar 4K-TVs ab knapp 240 Euro. Und das dauerhaft, nicht im Rahmen von Preisaktionen jeglicher Art. Allerdings ist die Auswahl dann auf 43 Zoll limitiert. OLEDs sucht man in dieser Preisklasse vergeblich, LCD und LED sind die Leuchtmittel der Wahl. HDR dagegen ist realistisch, sogar Dolby Vision und HDR10+ sind vertreten.

Riesige TVs: Größe zählt

Egal, ob Brawlhalla oder Mario Kart 8 Deluxe – die Redaktion ist sich einig, dass mehr Platz bei mehreren Spielern die technischen Specs eines teureren TVs mehr als aufwiegt. Bei 70-Zoll-TVs geht es schon bei 600 Euro los. Wer einen 75-Zoll-TV haben möchte, der muss mit etwa 700 Euro rechnen. Für den günstigsten bei 85-Zoll-TV muss man inzwischen keine 1000 Euro mehr bezahlen.

Um eine preisliche Einstufung zu liefern, zeigen wir die günstigsten TV-Geräte mit 70, 75 und 80 Zoll. Noch mehr Details dazu zeigen wir im Ratgeber zu riesigen Fernsehern.

Zuspieler: Woher bekomme ich Inhalte?

Der schönste Fernseher nützt nichts, wenn es keine Inhalte gibt. Noch immer ist UHD bei der TV-Übertragung Mangelware. Film-Freunde haben mehr Auswahl. Streaming-Dienste wie Netflix oder Amazon Prime Video erweitern ihr Portfolio an UHD-Inhalten stetig. Dafür sollte eine ordentliche Breitband-Internetleitung vorhanden sein, Filme mit HDR und UHD-Auflösung sind groß. Die meisten Fernseher bringen Apps für Streaming-Dienste mit, ansonsten kann man immer über Geräte wie den Fire Stick 4K (Testbericht) nachrüsten.

Wer sich nicht von Streaming-Anbietern und deren Katalogen abhängig machen möchte, kann auf UHD-Blu-Ray-Discs zurückgreifen. Diese haben den Film in der UHD-Auflösung an Bord, entsprechend muss nichts hochgerechnet werden. Es gibt allerdings ein paar Einschränkungen: UHD-Blu-Rays müssen speziell gekauft werden, sie sind deutlich teurer als die Full-HD-Filme. Zudem kann nicht jeder Player auch UHD-Discs wiedergeben. Die meisten aktuellen Player sind gleichzeitig ein Media-Center für Netflix und Co, man ist also nicht auf die Filmscheiben angewiesen. Die Kosten sind verträglich, ab 150 Euro kann man gute UHD-Player bekommen, wie unser Ratgeber zu UHD-Blu-Ray-Playern zeigt.

Der dritte Punkt ist die Qualität: Nicht jeder Film sieht auf UHD zwingend besser aus. Oft hat man ein absolutes Aha-Erlebnis, aber wenn die Hersteller zu viel mit der Farbe spielen, wird das Ergebnis schnell seltsam. Sehr gute Anlaufstellen für die Qualität von UHD-Filmen sind die Webseiten von c’t-Redakteur Nico Jurran (Surround-Sound.info) und c’t-Autor Timo Wolters (Blu-Ray-Rezensionen.net). Weitere Informationen dazu gibt es auch im c’t-Plus-Artikel Schöne Scheibenwelt.

Und natürlich profitieren auch eigenen 4K-Inhalte wie Fotos vom letzten Urlaub von der höheren Auflösung eines 4K-Fernsehers. Wie toll diese aussehen können, zeigt etwa Apple TV 4K (Testbericht) mit tollen Fotos, die als Bildschirmschoner äußerst beeindruckend sind.

8K: Lohnt ein Upgrade?

Mit 8K (UHD2) steht der Nachfolger von UHD nicht mehr nur theoretisch bereit, immer mehr Hersteller liefern Geräte mit der Auflösung von 7680 × 4320. Dabei gehen sogar die Preise in vernünftige Regionen – auch wenn 8K immer noch teuer ist. 8K-Geräte gehen aktuell bei etwa 1200 Euro los. Damit könnten die Geräte eine spannende Alternative für alle sein, die eine hohe Auflösung wollen. Im Ratgeber 8K-TV ab 1500 Euro – lohnt ein Upgrade? geht unser Autor der Frage nach, ob sich das wirklich lohnt.

Die Antwort ist ein vorsichtiges Nein. Denn wie auch bei 4K zu Beginn fehlt es nach wie vor an Inhalten. Niemand streamt Filme in 8K, und das Hochrechnen von Inhalten hat seine Grenzen. Für den Preis bekommt man zudem bereits OLED-TVs, die bei der Bildqualität einen ganz anderen Leistungssprung liefern. Wer also jetzt kauft, der sollte eher zu einem 4K-OLED-Gerät greifen, damit hat man mehr Freude.

Fazit

Mit den richtigen Inhalten sind UHD-Fernseher eine Augenweide. Sie bieten ein scharfes Bild und tolle Farben. Wer ein UHD-TV hat, gewöhnt sich schnell an die hohe Auflösung, selbst bei normalem TV. Wer jetzt einen neuen TV anschafft, der sollte nicht mehr unter UHD gehen. Full-HD ist längst abgelöst, die 4K-Geräte sind erschwinglich und liefern deutlich bessere Bilder.

Der starke Preisverfall bei OLED-Geräten ist derzeit unterbrochen. Aktuell sind Fernseher mit organischen Panels wieder teurer als vor einem halben Jahr. Dafür sind vorwiegend große Fernseher mit LCD-Panels deutlich günstiger geworden. Wenn es unbedingt ein OLED sein soll und es zeitlich nicht brennt, würden wir die Zeit nach der EM abwarten – oder den Kauf eventuell noch weiter im

Noch mehr Informationen geben wir in den Ratgebern zu Betriebssysteme der Smart-TVs, stellen die Vor- und Nachteile richtig großer TV-Geräte vor oder zeigen TVs für die Next-Gen-Konsolen.