Lukasz beschäftigt sich seit über 15 Jahren als Redakteur mit Smartphones, Apps, Gadgets und Content-Marketing. Seit 2021 arbeitet er für Heise Medien und ist derzeit leitender Redakteur bei Heise Bestenlisten. Der studierte Historiker aus Tübingen begeistert sich sonst für Fitness, Fußball, Fotografie sowie basslastige Musik.
Bereits im zarten Alter von fünf Jahren hatte Jonas seinen ersten PC und hat glücklicherweise noch die Zeit von Kassetten, CDs und Disketten miterlebt. Seitdem hat ihn Technik und der Spaß an Gadgets nicht mehr losgelassen. Angefangen hat er 2023 als Volontär bei TechStage, das 2024 in heise bestenlisten übergegangen ist. Seit 2025 ist er dort nun fest als Redakteur im Team tätig und allen voran Experte für Mini-PCs. Weiterhin testet er für allerlei PC-Zubehör, Saugroboter, Ladegeräte und Powerbanks. Privat ist er Vielleser, Bahn-Nerd und Musikliebhaber, wobei sein Musikgeschmack so vielfältig ist wie er selbst.
Gute Ausstattung und Leistung müssen nicht teuer sein: Bereits unter 500 Euro bekommt man Laptops mit genug Power für Studium und Office. Wir zeigen anhand von sechs Beispielen, auf welche Ausstattungsmerkmale man Wert legen sollte.
Wenn der alte Rechner zum Studienbeginn lahmt, braucht es schnell einen guten und günstigen Ersatz – das Budget ist allerdings meist eng begrenzt. Auch um zu Hause die Steuererklärung zu machen, muss man nicht tief in die Tasche greifen. Für Gelegenheitsnutzer, Studenten und Schüler reichen auch einfache Laptops, die unter 500 Euro kosten.
Ein günstiges Notebook zu finden, das dennoch gut und langfristig brauchbar ist, ist allerdings gar nicht so einfach. Denn im Preisvergleich gibt es eine riesige Auswahl von mehr als 600 Modellen bis 500 Euro, doch die Konfigurationen sind teils nicht gut. So setzen viele Hersteller einen deutlich unterdimensionierten Arbeitsspeicher (RAM) mit lediglich 4 GByte ein. Ein gutes Modell für wenig Geld zu finden, ist aber nicht unmöglich. Ob das ausgewählte Produkt alle wichtigen Ausstattungsmerkmale erfüllt, also ein ordentliches Display sowie genug RAM und Speicher hat, zeigen wir anhand von sechs Beispielen in diesem Ratgeber.
Unter 500 Euro finden sich Laptops und Chromebooks bekannter Hersteller, wie Lenovo, HP, Acer, Asus und Medion. Apple spielt in dieser Preisregion keine Rolle, sind doch die Macbooks der Kalifornier deutlich teurer. In unserer Recherche war der HP 17-cp2233ng einer der besten Laptops, ein gutes Chromebook ist das Lenovo IdeaPad Slim 3i.
Tablets als mögliche Alternative zeigt unser Ratgeber Tablets mit Stift: Android, iPad, Windows und Alternativen. Dazu passende Stifte testen wir im Stylus-Ratgeber: Stifte für iPad, Convertible, Windows & Tablets ab 20 Euro. Geht es um leistungshungrige Aufgaben, hilft ein Blick in unseren Ratgeber Gaming-Laptops: 15 Zoll mit RTX 3060 gibt’s ab 899 Euro. Einen allgemeinen Überblick vermittelt unsere Einen Überblick vermittelt unsere Laptop-Kaufberatung: Das bieten Windows-Notebooks aller Preisklassen.
Als Datenträger haben SSDs die klassische Festplatte (HDD) längst abgelöst, auch wenn es noch ältere Geräte zu kaufen gibt. Die Speichergröße liegt bei günstigen Laptops in der Regel bei 256 GByte, Geräte mit 512 GByte kommen der 500 Euro Grenze dann schon näher. Einfache Modelle nutzen teilweise noch langsamen Flash-Speicher, ab 300 Euro hat sich der schnellere SSD-Standard NVMe mit M.2 PCIe als Schnittstelle weitgehend durchgesetzt. Das Betriebssystem ist dort meist bereits vorinstalliert.
Eine Schwachstelle von günstigen Notebooks ist das Tempo im WLAN. Die größte Verbreitung hat Wi-Fi 5 (802.11ac) und das langsamere Wi-Fi 4 (802.11n). Deutlich schneller ist Wi-Fi 6 (802.11ax), das auch mehr Geräte ins Netzwerk zulässt. Wir raten mindestens zu einem Modell mit Wi-Fi 5 zu greifen, wenn möglich, ist Wi-Fi 6 vorzuziehen (vorausgesetzt der heimische Router kann das auch).
Praktische Extras wie einen Fingerabdrucksensor bekommt man in der Preisklasse bis 500 Euro eher selten. Eine Webcam mit 0,9 Megapixel (HD-Auflösung) ist Standard. Ein HDMI-Anschluss sowie USB-Anschlüsse nach Typ-A und Typ-C sind üblich. Hier sollte man darauf achten, dass wenigstens einer der Anschlüsse den schnellen Standard ab USB 3.0 bietet – um etwa externe Datenträger anzuschließen. Idealerweise gibt es sowohl USB-C als auch USB-A. Bluetooth ab Version 4.1 beherrschen fast alle Geräte, einige auch Version 5.0 oder besser.
Zu wenig für einen Laptop auszugeben, sollte man in jedem Fall also vermeiden, denn dann liegt die Hardwareausstattung schon hart unter der Schmerzgrenze: Mit 4 GByte RAM und einem billigen Plastikgehäuse machen selbst einfache Arbeiten heutzutage keinen Spaß mehr. Gerade bei mobilen Geräten teilen sich Grafikeinheit und System den Arbeitsspeicher, womit von 4 GByte RAM in der Praxis noch weniger bleibt. Auch heute ist er noch bei vielen Laptops und Chromebooks fest verlötet und lässt sich somit nicht aufrüsten – es bleibt also bei der Ausstattung, die man kauft. Entsprechend sollte man hier nicht zu gering kalkulieren und im Zweifel lieber, wenn möglich, etwas sparen und warten, bis eine bessere Konfiguration drin ist.
Bei Bildschirmen ist Full-HD (1920 × 1080 Pixel) der Standard. Vorsicht: Bei günstigen Laptops finden sich gelegentlich noch HD-Auflösungen von 1280 × 720 Pixel. Das wäre höchstens noch bei einem kleinen Gerät unter 12 Zoll akzeptabel. Bei einem Notebook mit 15,6 Zoll oder 17,3 Zoll sind Pixel bei HD-Auflösung viel zu dominant, was sich an grobkörniger Schrift in Word-Dokumenten zeigt. Auch das Streamen von Inhalten in Full-HD ist dann nicht möglich.
Die größte Verbreitung und Nachfrage haben Notebooks mit 15,6-Zoll-Display, gefolgt von Modellen mit 14 Zoll. Eher seltener sind große Modelle mit 17,3 Zoll anzutreffen, das Gleiche gilt für 11,6 Zoll. Bei Laptops mit 15,6 Zoll ist das Preis-Leistungs-Verhältnis in der Regel am besten. Kleinere Geräte sind meistens etwas teurer oder bieten eine schwächere Ausstattung zum gleichen Preis.
IPS gehört als Panel für LCD mittlerweile zum Standard und bietet ordentliche Kontraste und Strahlkraft. Zudem ist die Blickwinkelstabilität besonders gut – das bedeutet, dass das Bild auf der Anzeige aus verschiedenen Perspektiven ablesbar bleibt. Ganz selten anzutreffen sind TN-Panels, die günstiger in der Herstellung sind und das Bild flott aufbauen. Allerdings haben sie eine schlechte Blickwinkelstabilität und schwächere Kontraste, weshalb sie zugunsten von IPS nahezu vom Markt verschwunden sind. Sogar Geräte mit Touchscreen finden sich für unter 500 Euro. Dabei handelt es sich meistens um Convertible-PCs (Ratgeber). Hier kann man das Display komplett umklappen, um das Gerät dann als übergroßes Tablet zu nutzen. Verglichen mit normalen Clamshell-Laptops sind diese aber teurer oder bieten zum gleichen Preis schwächere Hardware. Eine Ausnahme sind kompakte Laptops mit Touchscreen zwischen 11,6 und 13,3 Zoll. Diese gibt es bereits ab 200 Euro, allerdings nur mit langsamen CPUs und nur 4 GByte RAM-Speicher.
Die Bandbreite an Prozessoren ist groß bei preiswerten Laptops. Kompakte und besonders preiswerte Modelle nutzen häufig einen Intel Pentium Silver oder Intel Celeron mit Dual-Core. Diese reichen zwar aus für einfache Aufgaben, etwa Mails schreiben, Office-Programme oder Surfen. Durch das gemächliche Tempo benötigen PC-Nutzer aber eine Menge Geduld. Wir raten hier mindestens zu einem Intel Core i3 oder AMD Ryzen 3. Besser wäre ein Core i5 oder Ryzen 5.
Vorsicht ist geboten bei Windows-Laptops mit ARM-Prozessoren wie dem Snapdragon 8c, welche bei günstigen und kompakten Notebooks zu finden sind. Zwar bieten die Geräte aufgrund der sparsamen ARM-Architektur meistens eine gute Akkulaufzeit. Allerdings ist die Nutzung von Software unter Windows 11 oder Windows 10 eingeschränkt. Programme laufen nur, wenn sie speziell für ARM-Chips angepasst sind. Anders ist das bei Chromebooks (Ratgeber), welche ebenfalls mit ARM-Prozessoren verfügbar sind. Mehr dazu erklären wir im Absatz Betriebssysteme.
Auf eine dedizierte Grafikkarte verzichten Notebooks in aller Regel in diesem Preissegment. Und wenn, dann kommen nur einfache Chips von Nvidia zum Einsatz, die für anspruchsvolle 3D-Spiele zu schwach sind. Die meisten Notebooks unter 500 Euro müssen mit einer integrierten GPU vorliebnehmen, wie der Intel UHD Graphics oder AMD Radeon Graphics. Was Spiele angeht, eignen sich die preiswerten Geräte nur für Casual und Browser Games sowie ältere und einfache Spiele.
Windows ist das Betriebssystem mit dem größten Marktanteil und unterstützt eine riesige Auswahl an Programmen. Dazu gehört die Bürosoftware von Microsoft um Word, Powerpoint, Excel und One Note. In letzterem kann man auch mit einem Stylus arbeiten, wenn das Gerät einen Touchscreen mit Stiftunterstützung hat. Das bietet sich vor allem für das Mitschreiben in Vorlesungen oder das Anlegen von Zeichnungen an. Unterstützt werden Stifte nach dem AES-Standard von Wacom oder solche auf Basis von MPP (Microsoft Pen Protocol).
Windows ist inzwischen in der Version 11 angekommen, aber nach wie vor Ressourcen-hungrig. Entsprechend ruckelig laufen die Bedienoberfläche und Programme, wenn man auf sehr schwache Hardware setzt. Hier sind die angesprochenen 4 GByte RAM inzwischen tatsächlich zu wenig, weshalb wir von solchen Laptops abraten.
Abseits des Windows-Kosmos gelten jedoch andere Regeln. Chrome OS (Ratgeber) ist ein effizientes Betriebssystem, das sich auch mit geringer Hardwareleistung noch gut bedienen lässt. Hier reichen selbst 4 GByte RAM und einfache ARM-Prozessoren, jedoch schadet jedes bisschen Hardware mehr auch hier nicht. Günstige und brauchbare Modelle gibt es insofern bereits unter 300 Euro, wo neue Laptops mit Windows 10 oder 11 bereits nicht mehr empfehlenswert sind.
Auch Chromebooks gibt es mit Stiftunterstützung, wobei jedes Modell auf den USI-Standard setzt. Modelle mit Stifteingabe gibt es bereits um 300 Euro. Mehr dazu zeigt unser Ratgeber Stylus-Ratgeber: Stifte für iPad, Convertible, Windows & Tablets ab 20 Euro. Dort erklären wir nicht nur, was man vor dem Kauf wissen und beachten sollte, sondern testen auch Stifte.
Wichtig zu beachten bei Chrome OS ist die mangelnde Kompatibilität mit Windows-Programmen. Für viele Dinge gibt es Alternativen und das System hat seine Vorteile an Stellen, wie guter Akkulaufzeit, wo Windows dafür enttäuscht. Dokumente bearbeiten geht inzwischen auch im Browser, was Chrome OS in jedem Fall kann. Ob ein Chromebook etwas für einen ist, findet man im Ratgeber Chrome OS heraus. In welchen verschiedenen Formen und Formaten es Laptops auf Basis des Google-Betriebssystems gibt, zeigen wir im Ratgeber Laptop in günstig: Chromebooks als flotte Windows-Alternative ab 169 Euro.
Beide Systeme eint, dass man aus einer Vielzahl bekannter Hersteller, wie Lenovo, HP, Acer oder Asus wählen kann.
Wir haben uns fünf Laptops und Chromebooks unter 500 Euro angesehen, anhand dieser wir exemplarisch zeigen, welche Ausstattung man für den Preis erwarten kann. Die beiden folgenden Modelle setzen auf Windows 11:
Für einen Preis von 417 Euro bekommt man im Lenovo IdeaPad Slim 3i einen i3-Prozessor, 8 GByte RAM und 256-GByte-SSD. Das 15,6-Zoll-Notebook kommt mit einem Full-HD-Display und Windows 11 Home.
Mit 17,3 Zoll ist der HP 17-cp2233ng nochmal ein ganzes Stück größer, kostet aber mit 399 Euro dennoch 18 Euro weniger. Die Größe bringt aber zusätzliches Gewicht mit sich und so bringt der HP-Laptop 2,19 kg auf die Waage. Er setzt auf einen Ryzen-3-Prozessor der siebten Generation von AMD und 8 GByte Arbeitsspeicher.
Sieht man in den Preisbereich unter 300 Euro, bekommt man für aktuell 199 Euro (davor 279 Euro) den HP Stream Laptop, der auf ein 11-Zoll-Display mit HD-Auflösung setzt. Da ein Celeron-4120-Prozessor und 4 GByte RAM mit Windows 11 bereits ausgelastet sein dürften, versucht HP es damit auch gar nicht erst. Stattdessen gibt es Windows im eingeschränkten S-Modus, der das System leichtgewichtiger macht. Zwar kann man sich aus diesem befreien, um auch Programme außerhalb des Microsoft Stores installieren zu können, doch sinnvoll ist das für die Performance des Rechners nicht. Insgesamt können wir von einem solchen System nur abraten – hier sind nur noch Chromebooks oder Tablets sinnvoll.
Wirft man einen Blick über die 500-Euro-Marke, wird neben der Leistung auch die Ausstattung immer besser. So bietet das Lenovo Yoga Slim 6i ein 14-Zoll-Display mit einer 2,8K-Auflösung. Für genug Leistung sorgen hier schon ordentliche 16 GByte Arbeitsspeicher und eine i5-CPU der zwölften Generation.
Über 500 Euro finden sich zudem auch unter den Windows-Modellen immer mehr Convertibles, die ein umklappbares Display bieten und sich dadurch wie ein Tablet nutzen lassen.
Eine günstige, gute Alternative ist ein System auf Basis mit Chrome OS. Folgende Chromebooks bieten ein besonders gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und kommen als gutes und günstiges Arbeitstier fürs Studium infrage:
Für 199 Euro bekommt man so bereits das Lenovo IP Slim 3 Chrome 14M868. Das auf einem ARM-Chipsatz von Mediatek basierende Chromebook bietet 4 GByte RAM und 128 GByte eMMC-Speicher. Mit 1,3 kg wiegt es außerdem wenig, was es gerade für die Mitnahme in Uni oder Schule geeignet macht. Das 14-Zoll-Display setzt auf Full-HD bei 60 Hertz.
Mehr Leistung und einen klassischen X86-Prozessor gibt es im Lenovo Chromebook IdeaPad Slim 3i. Dazu gesellt sich mit 8 GByte RAM doppelt so viel Arbeitsspeicher und eine 128 GByte SSD. Das Gerät ist zudem mit dem 15,6 Zoll großen Full-HD-Display eine ganze Spur größer, was es weniger handlich macht. Der Preis ist mit 278 Euro allerdings sehr fair. Für den Leistungszuwachs im Verhältnis zum Preis bekommt das Modell die Preis-Leistungs-Krone.
Eine deutlich höherwertige Ausstattung bietet das Lenovo Chromebook IdeaPad Flex 5i Convertible. Als Modell mit umklappbarem Bildschirm hat es einen Touchscreen mit 14 Zoll und einer Full-HD-Auflösung. Es setzt auf einen Intel Core i3 der zwölften Generation, 8 GByte RAM und eine 128 GByte große SSD. Preislich legt es eine Punktlandung bei 500 Euro hin.
Statt eines Laptops kann man auch auf ein Tablet mit Tastatur setzen, teils bieten diese auch eine Stiftfunktion (Ratgeber). Zwar liegen die Displaygrößen in den allermeisten Fällen unter 13 Zoll, doch das ist nicht schlimm. Schließlich sitzt man an einem Tablet auch näher. Die geringere Größe macht es zudem auch handlicher, weniger schwer und damit besser geeignet für den täglichen Transport im Rucksack.
Besonders beliebt ist hier das iPad von Apple. Während das Modell der 10. Generation (2022) mit dem Code POWEREBAY7 für 493 Euro (64 GByte) erhältlich ist, gibt es das iPad 9 mit dem Code Marktkauf20 bereits ab 330 Euro (64 GByte). Um aus einem Tablet nun eine Art Laptop zu machen, braucht es eine passende Tastatur, welche ab 14 Euro verfügbar sind. Für handschriftliche Notizen gibt es mit dem Apple Pencil 1 den kompatiblen Stift.
Eine andere Alternative sind Android-Tablets, wie das Xiaomi Pad 6. Das bekommt man schon für 319 Euro (Code MMSWST15), der passende Stift kostet rund 100 Euro. Die magnetische Tastaturhülle für das Laptop-ähnliche Tastaturgefühl liegt bei 150 Euro.
Daneben gibt es auch einige Windows-Tablets oder Convertibles, wie die Geräte aus Microsofts hauseigener Surface-Reihe oder Lenovo-Yoga-Geräte. Diese setzen häufig auf Prozessoren aus den Reihen Intel Celeron, Intel Pentium oder Intel Core.
Weitere Produkte und was man beim Kauf beachten sollte, zeigen wir im Ratgeber Tablets mit Stift: Android, iPad, Windows und Alternativen. Dazu passende Stifte testen wir im Stylus-Ratgeber: Stifte für iPad, Convertible, Windows & Tablets ab 20 Euro
Eine völlig andere Option sind Mini-PCs, die wie Laptops auf sparsame Hardware setzen. Der Unterschied zu Laptops aber ist neben dem Würfel-Formfaktor, dass selbst Modelle um 150 Euro mit 8 GByte RAM ausgestattet sind und in Benchmarks nicht völlig versagen. Luftsprünge in puncto Leistung sollte man zwar auch hier nicht erwarten, an komplexere Videoschnittanwendungen oder hochauflösende Spiele ist gar nicht erst zu denken. Doch die kleinen Rechner sind durchaus für das Arbeiten in Homeoffice und Büro geeignet.
Unter 200 Euro empfehlen wir den Nipogi AK1 Pro (Testbericht) und den Blackview MP60 (Testbericht), die wir beide im Test hatten. Soll es etwas mehr Leistung sein, kommen Mini-PCs, wie der Nipogi AM07 (Testbericht) auf Basis von einem AMD Ryzen 5 infrage. Im Benchmark-Test hat er selbst den knapp 150 Euro teureren Geekom Mini IT11 (Testbericht) geschlagen und kann daher schon einen Desktop-PC ersetzen. Viele Mini-PCs bieten sogar eine Aufrüstungsmöglichkeit für Speicher und RAM, sodass man bei mehr Leistungsbedarf nachrüsten kann – das erhöht die Zukunftssicherheit. Einen allgemeinen Überblick verschafft der Ratgeber Mini-PCs als Desktop-Ersatz ab 119 Euro: Windows, Linux oder Chrome OS.
Nachfolgend zeigen wir noch verschiedene Tablets und Mini-PCs über unseren Preisvergleich:
Bei günstigen Laptops für das Studium gibt es nicht nur Schatten, sondern auch Licht. Selbst unter 500 Euro finden sich sinnvolle Konfigurationen, die im Alltag Spaß bereiten und auch langfristig sinnvoll sind.
Die besten Laptops sind in unserer Auswahl der HP 17-cp2233ng mit Windows und das Chromebook Lenovo IdeaPad Slim 3i.
Wichtig ist, sich nicht von der Vielzahl der Modelle beirren zu lassen, die teils mit 4 GByte an Arbeitsspeicher deutlich zu schwachbrüstig zusammengestellt sind. Stattdessen sollte man 8 GByte bei RAM als unterstes Minimum gebrauchen – solange es um Windows-Notebooks geht. Sehen wir uns abseits von Windows 10 oder Windows 11 im Kosmos von Googles Desktop-Betriebssystem Chrome OS um, gelten hingegen wieder andere Regeln, da das System deutlich effizienter mit Hardwareressourcen umgeht. Auch sollte man darauf achten, dass das Display in Full-HD auflöst.
Abschließend lässt sich sagen, dass ein wachsames Auge, Geduld und die Informationen dieses Artikels am Ende zu einem günstigen, aber leistungstechnisch sinnvollen Laptop führen können. Beachtet man dies, gibt es keinen Grund, von Laptops unter 500 Euro abzuraten. Ansonsten bieten sich Alternativen, wie Chromebooks, Tablets mit Tastatur oder Mini-PCs als preiswerte Arbeitsmaschinen an.
Einen grundsätzlichen Überblick vermittelt unsere Laptop-Kaufberatung: Das bieten Windows-Notebooks aller Preisklassen. Ist das Budget sehr begrenzt, empfehlen wir den Ratgeber: Die billigsten Windows-Laptops der Welt: Lohnt sich der Kauf?
Für den Einsatz in der Uni kann ein Gerät mit Stift sinnvoll sein. Tablets als solche mögliche Alternative zeigt unser Ratgeber Tablets mit Stift: Android, iPad, Windows und Alternativen. Dazu passende Stifte testen wir im Stylus-Ratgeber: Stifte für iPad, Convertible, Windows & Tablets ab 20 Euro. Wer mit dem Notebook auch spielen will, liest am besten den Beitrag: Ratgeber Gaming-Laptops: 15 Zoll mit RTX 3060 gibt’s ab 899 Euro.
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