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Welche ist die beste Video-Drohne für Einsteiger?

Welche ist die beste Video-Drohne für Einsteiger?

Wer in das Thema Video-Drohnen einsteigen will, muss sich für eines von zahlreichen Modellen entscheiden. Wir zeigen, was der Markt zu bieten hat und welche Kriterien für Einsteiger wichtig sind.

Drohnen für Luftaufnahmen sind nicht nur bei Profis, sondern auch bei für Hobby-Piloten sehr beliebt. Top-Modelle wie die DJI Mavic 2 Zoom (Testbericht) kosten allerdings mehr als 1000 Euro. Für Profis und Berufsfotografen sind das keine hohen Summen, doch für Hobby-Regisseure ist das einfach zu viel. Das haben auch die Hersteller verstanden; so gibt es mittlerweile eine ganze Reihe an Einsteiger-Drohnen wie die DJI Mavic Mini (Testbericht), DJI Mini 2 (Testbericht), die Parrot Anafi (Testbericht) oder die Yuneec Mantis Q (Testbericht). Wir zeigen, worauf es ankommt und wieviel Geld man tatsächlich investieren muss.

Anforderungen an eine Video-Drohne für Einsteiger

Für vernünftige Luftaufnahmen ist die Ausstattung der Drohne entscheidend. Beim Filmen und Fotografieren aus luftiger Höhe braucht man eine Drohne mit integriertem Ortungssystem. Ohne GPS ist der Pilot ständig mit Lenkmanövern beschäftigt, um die Drohne zumindest einigermaßen an Ort und Stelle zu halten. Dank GPS & Co. und starken Brushless-Motoren bleibt die Drohne selbst bei böigem Wind wie angenagelt in der Luft stehen und man hat die Möglichkeit, sich auf die Luftaufnahmen zu konzentrieren. Billige Modelle im Bereich bis 100 Euro sind damit raus.

Ein weiterer Vorteil des Navigationssystems ist die Möglichkeit, die Drohne automatisch zum Startpunkt zurückkehren zu lassen. Das ist sehr hilfreich, falls man seine Drohne aus den Augen verloren hat. Im Falle einer schwachen Batterie oder einer abgebrochenen Funkverbindung kommt das Fluggerät ebenfalls zum Piloten zurück.

Ein Gimbal ist die Voraussetzung für stabile Aufnahmen.

Da Drohnen während des Flugs ständig in Bewegung sind, um irgendwohin zu manövrieren oder um Wind auszugleichen, muss die Kamera unbedingt stabilisiert sein. Eine elektronische oder digitale Stabilisierung reicht allerdings nicht aus, wie wir beim Test der Mantis Q feststellen mussten. Für unverwackelte Aufnahmen ist deshalb unbedingt ein Gimbal nötig. Dieses gleicht die Bewegungen der Drohne aus und hält die Kamera stets im gewünschten Winkel.

Eine aktive Hinderniserkennung ist zwar gerade für Einsteiger interessant, allerdings treibt die Technik den Preis in die Höhe. Im Einsteigersegment gab es bisher kaum vernünftige Angebote. Die neue DJI Mavic Air 2 setzt hier neue Maßstäbe. Trotz einer UVP von unter 900 Euro hat die Drohne Hindernissensoren auf Vorder-, Unter- und Rückseite. Im Test hat die Hinderniserkennung und auch das automatische Ausweichen erstaunlich gut und zuverlässig funktioniert. Diesen Luxus gab es bisher nur bei Drohnen der Oberklasse.

Aus unserer Sicht verleitet eine aktive Hinderniserkennung zwar zu riskanten Manövern und ist theoretisch für Flüge im Sichtbereich nicht nötig, wer das Budget hat, sollte sich das Feature aber gönnen. Es hilft Anfängern und Profis gleichermaßen und ist bei schwierigen Verhältnissen äußerst praktisch.

Die Auflösung der Kamera ist zwar wichtig, aber nicht alleine entscheidend für die tatsächliche Bildqualität. Speziell bei schnellen Flügen sind auch die Bildwiederholungsrate und die Bitrate der Videoaufnahmen wichtig. Vor dem Kauf sollte man sich die Frage stellen, ob man tatsächlich mehr als Full-HD-Auflösung braucht.

Klar: 4K klingt erst einmal super, aber wann ist es wirklich nötig? Der eigentliche Vorteil der 4K-Aufnahmen ist die Tatsache, dass man in sie hereinzoomen kann, um dann mit nativen 1920×1080 Bildpunkten zu arbeiten. Die wenigsten Piloten veröffentlichen ihre Aufnahmen derzeit in 4K. Die Nachteile – hoher Speicherbedarf und massivere Anforderungen für den Videoschnitt – überwiegen in vielen Fällen die Vorteile; zumal die kleinen Bildsensoren der Kameras auch an ihre Grenzen kommen.

Wer plant, mit der Drohne Zeitlupenaufnahmen zu machen, muss derzeit auf 1080p setzen. Die benötigten Bildwiederholungsraten von 120 bis 240 fps sind beispielsweise mit der Mavic 2 Air möglich. Budgetmodelle wie die Mavic Mini und Mini 2 sind dazu nicht in der Lage.

Für gute Fotoaufnahmen ist neben der Auflösung auch das Bildformat wichtig. Wer hauptsächlich Fotos aus der Luft schießen möchte, kann mit dem RAW-Format deutlich bessere Ergebnisse erzielen als mit heruntergerechneten JPGs. Die allermeisten günstigen Modelle wie DJI Mavic Mini und DJI Spark nehmen nur JPGs auf und sind deshalb für Fotografen nur bedingt empfehlenswert. Bei der Ende 2020 vorgestellten Mini 2 hat DJI die RAW-Funktion integriert und so ist das Einsteigermodell auch für ambitionierte Fotografen interessant.

Der Unterschied zwischen JPG-Foto und RAW-Format ist deutlich.

Ein weiterer Faktor für die Kaufentscheidung ist eine einfache und intuitive Bedienung. Hier haben die Hersteller gute Arbeit geleistet – alle bisher getesteten Drohnen sind ähnlich unkompliziert zu steuern. Das Ansprechverhalten aktueller Modelle ist direkt und zuverlässig. Videodrohnen haben eine wirklich einfache Steuerung, die selbst von Kindern schnell verstanden wird.

Die zum Fliegen benötigten Apps der namhaften Hersteller DJI, Parrot oder Yuneec sind allesamt ähnlich aufgebaut und auch für Anfänger verständlich. Ein grundsätzlicher Unterschied bei den Herstellern DJI und Parrot ist uns aber aufgefallen. Während DJI alle Funktionen seiner Drohnen grundsätzlich kostenlos per App zugänglich macht, verlangt Parrot für einige Sonderfunktionen, beispielsweise das automatisierte Abfliegen von Wegepunkten, einen Aufpreis in Höhe von 20 Euro. Im Gegensatz zu DJI veröffentlicht Parrot allerdings regelmäßig Firmware-Updates inklusive neuer Funktionen. Beim chinesischen Marktführer sind neue Funktionen üblicherweise nur für das jeweils aktuellste Modellen verfügbar – selbst wenn sich die Funktion technisch auch bei älteren Drohnen implementieren ließe.

Die Apps sind alle ähnlich aufgebaut. Je weniger Funktionen sie bieten, desto übersichtlicher sind sie.

Die Reichweite aktueller Video-Drohen ist deutlich höher als es die deutsche Drohnenverordnung zulässt. Laut der gesetzlichen Vorgabe muss der Pilot seine Drohne immer mit dem Auge sehen und dessen Fluglage einschätzen können. Die von den Herstellern angegebenen Werte werden in der Praxis zwar nur unter Idealbedingungen erreicht, sie geben aber einen guten Anhaltspunkt für die tatsächliche Leistung. 50 Prozent der Reichweitenangabe ist erfahrungsgemäß eine realistische Distanz, die auch ohne Bildfehler und Funkabrisse erreichbar ist. In dieser Disziplin sind die DJI-Drohnen mit dem OcuSync-System führend. Mavic 2, Mavic Air 2, Mini 2 und Air 2S erreichen spielend Reichweiten von mehreren Kilometern.

Die Akkulaufzeit der Drohnen ist ein weiterer Faktor bei der Kaufentscheidung. Zwar sind für einzelne Schnappschüsse bereits wenige Minuten Flugzeit ausreichend, für Videos sollte es aber mehr sein. Die Angabe der maximalen Flugzeit sollte erfahrungsgemäß zwischen 20 und 30 Minuten liegen – dann bleibt auch in der Praxis genügend Zeit für schöne Aufnahmen.

Preisklasse unter 1000 Euro

Den günstigsten Einstieg ins Hobby bietet die erst Ende Oktober 2019 vorgestellte DJI Mavic Mini (Testbericht) für 399 Euro. Mit diesem Preis ist sie derzeit unschlagbar günstig. Die Drohne hat GPS und Glonass, 3-Achs-Gimbal und eine 2,7K-Kamera mit einer Videoauflösung von 2720[×]1530 Pixel bei 30 fps an Bord. Die maximale Flugzeit ist mit 30 Minuten auch für ausgedehnte Flug-Sessions ausreichend. DJI gibt die maximale Reichweite mit 2 km an. Größtes Manko der Mavic Mini ist das fehlende RAW-Format für Fotos.

Das hat der Hersteller erkannt und Ende 2020 mit der stark überarbeiteten DJI Mini 2 (Testbericht) nachgelegt. Der Preis ist zwar minimal höher, für zusätzlich knapp 50 Euro gibt es nun aber 4K-Auflösung, RAW-Format, OcuSync-Übertragung und eine automatische Panoramafunktion. Trotz der maximalen Bildwiederholungsrate von 30 fps ist die Mini 2 In der Preisklasse unter 500 Euro am besten ausgestattet und unser Einsteiger-Tipp.

Die DJI Mavic Mini ist sehr kompakt.

Noch etwas teurer ist die schon seit Mitte 2017 erhältliche DJI Spark. Das merkt man sowohl an der niedrigen Reichweite (laut DJI 500 m) als auch an der kurzen Flugdauer von gerade einmal 16 Minuten. Wer mit einem Handsender fliegen will, muss sich die optional erhältliche Fernsteuerung kaufen, denn standardmäßig wird die Spark nur mit Hilfe des Smartphones oder mit Handgesten geflogen. Die an einem 2-Achs-Gimbal aufgehängte Kamera filmt in 1080p mit 30 fps. Genau wie bei der Mavic Mini sind keine RAW-Aufnahmen möglich. Im Vorwärtsflug erkennt die Spark Hindernisse und weicht diesen aus, respektive stoppt Ihren Flug.

Eine Parrot Anafi neben einer weißen DJI Spark.

Der mittlerweile auch hierzulande bekannte Hersteller Xiaomi hat mit der Fimi X8 SE ebenfalls eine interessante und gut ausgestattete Drohne im Angebot. Neben der Kamera mit 4K-Auflösung und 3-Achs-Gimbal ist auch eine GPS-Navigation an Bord. Die Flugzeit gibt Xiaomi mit 33 Minuten an – laut verschiedener Erfahrungsberichte ist die tatsächliche Flugzeit zwar gut fünf bis sieben Minuten kürzer, aber auch das ist kein schlechter Wert. Neben JPGs nimmt die Fimi X8 SE die Fotos auch im RAW-Format auf. Die maximale Reichweite beträgt laut Datenblatt satte 5 km – erfahrungsgemäß dürfte die tatsächliche Reichweite deutlich geringer sein. Die FIMI X8 SE ist allerdings schon ein ganzes Stück teurer als die Mavic Mini.

So wie wir die Fimi nach Sichtung von originalen Aufnahmen und Erfahrungsberichten einschätzen, sind damit brauchbare Aufnahmen möglich – mit der Qualität von DJI oder Parrot hält sie aber nicht mit. Gerade bei fliegendem Gerät kommt es auf höchstmögliche Zuverlässigkeit an und hier trauen wir den namhaften Drohnenherstellern DJI, Parrot und Yuneec mehr zu. Wäre die Xiaomi-Drohne ebenso billig wie die Mavic Mini, dann würden wir das Risiko eines Fehlkaufs eingehen. Nach aktueller Marktlage, würden wir uns aber gegen die Fimi X8 SE entscheiden.

Hinweis : Bei deutschen Händlern schlägt die Xiaomi-Drohne derzeit mit über 450 Euro zu Buche. Wer die Drohne beispielsweise bei Banggood bestellt, kommt mit Preisen ab circa 340 Euro günstiger davon.

Noch ein Stück teurer ist die mit GPS ausgestattete Parrot Anafi (Testbericht). Die knapp 650 teure Drohne hat zwar nur ein zweiachsiges Gimbal, dafür ist zusätzlich aber eine elektronische Bildstabilisierung für die 4K-Aufnahmen an Bord. Lobenswert an der Anafi sind der 1,4-fache optische Zoom (2,8-fach bei 1080p) und die Möglichkeit, HDR-Videos aufzuzeichnen. Für Fotografen stehen HDR-Aufnahmen und das RAW-Format zur Verfügung. Die Flugzeit gibt der französische Hersteller mit 25 Minuten, die maximale Reichweite mit 4 km an. Beide Werte sind erfahrungsgemäß etwas zu hoch angesetzt. Die tatsächliche Flugdauer liegt bei knapp über 20 Minuten und die Reichweite liegt bei ein bis zwei Kilometern. Einige Funktionen in der App kosten zwar einen Aufpreis, dafür erweitert der Hersteller den Funktionsumfang regelmäßig mit Updates.

Die bereits vor einiger Zeit getestete Yuneec Mantis Q (Testbericht) kostet mittlerweile nur noch knapp 350 Euro. Hinsichtlich des fehlenden Gimbals und der entsprechend miesen Bildqualität ist dieser Preis trotzdem zu hoch und die Drohne nicht empfehlenswert. Yuneec hat auf die Kritiken reagiert und kürzlich das jetzt mit Gimbal und 4K-Kamera ausgestattete Modell Mantis G vorgestellt. Die mit GPS & Glonass ausgestattete Drohne erreicht laut Herstellerangaben eine Reichweite von 2 km und eine Flugdauer von 33 Minuten. Selbst wenn diese Werte annähernd stimmen, der aktuelle Preis von 660 Euro ist aus unserer Sicht viel zu hoch. Um für Piloten wirklich interessant zu sein, dürfte die Mantis G nicht mehr kosten als die Mavic Mini. Hinsichtlich des aktuell hohen Preises hat sie klar das Nachsehen und so können wir keine Empfehlung aussprechen.

Wegen der Neuvorstellung des Nachfolgers ist die erste Generation der Mavic Air deutlich im Preis gefallen und inzwischen ab etwa 700 Euro erhältlich. Das ist zwar schon deutlich teurer als eine Mavic Mini, allerdings sind Einstellungsmöglichkeiten größer und Bildqualität besser. Die größten Einschränkungen der sehr kompakten Drohne sind die kurze Flugzeit von knapp unter 20 Minuten und die eingeschränkte Reichweite.

Die Mavic Air 2 ist deutlich größer als die Mavic Mini.

Ab 850 Euro ist die im April 2020 vorgestellte Mavic Air 2 (Testbericht) erhältlich. Neben der langen Flugzeit von über 30 Minuten und einer Reichweite von mehreren Kilometern überzeugt sie vor allem mit einer großen Anzahl an Automatikprogrammen, einer sehr guten Bildqualität und automatischer Hinderniserkennung. Die aus der Profiserie Mavic-2 bekannte Verfolgungsfunktion ist ebenfalls verfügbar. Aus unserer Sicht ist die Air 2 trotz des verhältnismäßig hohen Preises sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene Piloten mit hohem Anspruch interessant.

Knapp unter 1000 Euro kostet die im April 2021 vorgestellte DJI Air 2S (Testbericht). Diese ist weitestgehend identisch zur Mavic Air 2. Allerdings verfügt das Facelift über einen 1-Zoll-Bildsensor mit einer Fotoauflösung von nativen 20 Megapixeln, einer Videoauflösung von 5,4K und nach oben gerichtete Sensoren zur Hinderniserkennung. Auch das System ADS-B zur Warnung vor in der Nähe befindlichen Hubschraubern und Flugzeugen ist integriert.

Die Air 2S ist aus unserer Sicht die beste Drohne für ambitionierte Fotografen mit begrenztem Budget. Der Aufpreis zur Mavic Air 2 ist überschaubar und die Bildqualität trotzdem spürbar besser.

Flugrecht

Für alle Drohnen, die im Freien fliegen, gilt grundsätzlich eine Versicherungspflicht. Dabei spielt es überhaupt keine Rolle, ob das Fluggerät 20 oder 2000 g wiegt. Geeignete Modellflug-Versicherungen kosten etwa 30 bis 60 Euro pro Jahr.

Modelle ab einem Startgewicht von 250 g brauchen zudem eine feuerfeste Plakette mit Namen und Anschrift des Piloten. In der Praxis betrifft das fast alle Videodrohnen. Einzige Ausnahmen sind die DJI Mavic Mini und die DJI Mini 2. Sie sind mit weniger als 249 g leicht genug, um die Kennzeichnungspflicht zu umgehen.

Für Drohnen mit einem Gewicht von 2 kg und mehr ist zudem ein Kenntnisnachweis erforderlich. Gerade Einsteiger brauchen sich hier keine Sorgen zu machen. Selbst die extrem gut ausgestatteten Modelle der DJI Mavic-2-Serie wiegen unter einem Kilogramm. Erst der große Hexacopter Yuneec Typhoon-H kratzt tatsächlich an der 2-kg-Marke. Eine zusätzliche Erlaubnis der Landesluftfahrtbehörde ist erst ab einem Startgewicht von 5 kg nötig.

Unser Ratgeber So fliegen Drohnen legal – alles, was ihr jetzt wissen müsst erklärt die aktuelle EU-Drohnenverordnung im Detail.

Fazit

Wer sich eine gute Video-Drohne mit hoher Zuverlässigkeit zulegen will, bekommt mit der DJI Mini 2 (Testbericht) ein annähernd vollausgestattetes, sehr gut funktionierendes und einfach zu bedienendes Werkzeug für unter 400 Euro. Die Mini 2 ist unsere Einsteiger-Empfehlung.

Wer auch mit geringerer Reichweite und ohne RAW-Format klarkommt, kann alternativ auch zum Budget-Sieger, dem Vorgängermodell DJI Mavic Mini (Testbericht) , greifen. Anbei ein Beispielvideo der Mavic Mini, welches zeigt, dass es nicht immer 4K sein müssen. Die Qualität des Youtube-Materials hat im Vergleich zum Originalvideo deutlich gelitten.

Wer eine Drohne mit HDR-Videos, größerem Bildsensor oder optischem Zoom haben möchte, muss etwa 250 Euro mehr investieren. In der Preisklasse unter 700 Euro ist die Parrot Anafi (Testbericht) derzeit unsere erste Wahl. Größtes Manko der Anafi ist das nur zweiachsige Gimbal. Dem stehen aber HDR-Videos, der optische Zoom und regelmäßige Funktions-Updates entgegen.

Die beste Leistung für unter 1000 Euro bietet die DJI Air 2S (Testbericht). Wer hier zuschlägt, bekommt eine sehr gut ausgestattete Drohne, die den Profimodellen der Mavic-2-Serie (Testbericht) annähernd ebenbürtig ist. Derzeit bietet keine andere Drohne ein derart gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.