Philipp hat seinen beruflichen Werdegang als Praktikant in einer Werbeagentur begonnen und ist mit verantwortlich für das Design von Bierdeckeln, Werbetafeln und einem Fan-Bus eines großen Fußballvereins. Danach folgte der erste Schritt zum Journalismus: Ein Volontariat bei PC-Zeitschriften, die heute kaum noch jemand kennt - PC Direkt und PC Professionell. Dann folgte ein mehrjähriger Ausflug in die Welt des Marketings, PR-Arbeit und Qualitätsmanagement in einem mittelständischen Handelsunternehmen.
Seit 2015 ist Philipp bei Heise im Team von Bestenlisten aktiv. Hier bringt er auch seine privaten Interessen ein und deshalb für Drohnen, Laser, Balkonkraftwerke, Powerstations und zahlreiche China-Gadgets wie Handwärmer, USB-Lötkolben oder Mini-Taschenlampen zuständig.
Die Soundbar AX5125H von Hisense verspricht Kino-Sound fürs Wohnzimmer. Ob das günstige Soundsystem auch in der Praxis überzeugt, zeigt unser Test.
Moderne Fernseher bieten brillante Bilder, oft mangelt es aber am Klang. Hisense geht mit der AX5125H-Soundbar an dieses Problem, um für mehr Heimkino-Erlebnis zu sorgen. Das Set besteht aus der Soundbar, zwei kabellosen Rücklautsprechern und einem Subwoofer, die zusammen kraftvollen Raumklang und satte Bässe liefern. Zu den neun Lautsprechern und der Audioleistung von 500 Watt kommt noch Dolby Atmos.
Ein großer Vorteil: Rear-Speaker und Subwoofer benötigen lediglich einen Stromanschluss, die Audioübertragung erfolgt kabellos – für weniger Kabelsalat und mehr Flexibilität bei der Aufstellung. Wir zeigen im Test, wie sich die 237 Euro teure Soundbar im Alltag schlägt.
Das kantige Design der Soundbar AX5125H ist zweckmäßig und unaufdringlich. Auffällig ist lediglich die Status-Anzeige, welche durch die Stoffbespannung durchscheint – bei Bedarf kann sie aber ausgeschaltet oder gedimmt werden. Der Stoffbezug sieht zwar hochwertig aus, allerdings zieht er Tierhaare und Fussel an. Die Soundbar ist mit Abmessungen von 92 × 6 × 9 cm deutlich wuchtiger als etwa das Modell Sony HAT-S40R.
Der schwarze Soundriegel passt zwar noch gerade so zwischen die Füße unseres TVs, der ist mit 65 Zoll aber auch recht groß. Bei kleineren Fernsehern muss man die Box entweder vor dem Fernseher platzieren und hoffen, dass er das Sichtfeld nicht beeinträchtigt, oder man montiert sie über das TV-Gerät an der Wand. Die Anschlüsse für das Stromkabel und die Zuspieler befinden sich auf der Rückseite der Soundbar. Zur Verfügung stehen ein optischer Eingang, ein HDMI-Ein- und Ausgang, ein analoger Klinkeneingang mit 3,5 mm und ein USB-A-Port.
Hinzu kommt der kantige Subwoofer, der mit Abmessungen von 21 × 29 × 30 cm recht kompakt ausfällt. Dieser ist per Funk mit der Soundbar verbunden und muss lediglich ans Stromnetz angeschlossen werden. Gleiches gilt für die beiden Rear-Lautsprecher – auch die müssen lediglich mit Strom versorgt werden – die Sound-Übertragung funktioniert kabellos.
Zum Lieferumfang gehören neben den drei Lautsprechern eine kleine Fernbedienung inklusive Batterien, ein optisches Audiokabel, ein HDMI-Kabel und eine kurze Anleitung inklusive Bohrschablone für die Soundbar.
Die Bedienung funktioniert im Test auch ohne Anleitung problemlos. Nachdem wir die Soundbar an Strom und TV angeschlossen haben und Subwoofer und Rears aufgestellt und mit Strom versorgt haben, wird das System sofort vom Fernseher erkannt. Beim Ein- und Ausschalten ertönt je ein kurzes Tonsignal. Soundbar, Rears und Sub sind schon im Auslieferungszustand miteinander gekoppelt, den Connect-Taster auf der Rückseite benötigen wir im Test nicht.
Zwar lassen sich etwa Eingangsquelle und Lautstärke auch direkt mit den berührungsempfindlichen Taten auf der Soundbar ändern, bequemer funktioniert das aber per Fernbedienung. Mit der ist es auch möglich, etwa Höhen und Bässe auf die eigenen Bedürfnisse abzustimmen. Da unser TV per eARC angeschlossen ist, können wir für Lautstärkeänderungen alternativ die normale TV-Fernbedienung benutzen.
Neben dem Klangmodus für normales Fernsehen bietet die Soundbar Voreinstellungen für Musik und Computerspiele. Das Abspielen von Musik vom Smartphone per Bluetooth-Verbindung funktioniert problemlos – das Abspielen von Spotify & Co. ohne externen Zuspieler ist allerdings nicht möglich.
Der Klang der Soundbar AX5125H allein ist schon ganz ordentlich – kein Vergleich zum dünnen Sound unserer TV-Lautsprecher. Wirklich druckvoll und raumfüllend wird der Klang aber erst in Kombination mit den Rücklautsprechern und dem Subwoofer.
Die Soundqualität des Systems ist schon in den Grundeinstellungen richtig gut. Neben der klaren Differenzierbarkeit überzeugt uns vorwiegend der intensive immersive Raumklang. Das Surround-Erlebnis ist im direkten Vergleich zur Soundbar Sony HAT-S40R deutlich intensiver. Die Klangfarbe ist zwar etwas weniger weich und warm, trotzdem attestieren wir der AX5125H einen rundum guten Sound – im Zweifel kann man Hoch- und Tieftöner auch individuell per Fernbedienung anpassen.
Egal, ob Blockbuster, Podcast oder Musik – der Klang ist im Test ausgewogen und einzelne Klangquellen kommen gut zur Geltung, sowohl bei niedriger als auch bei hoher Lautstärke. Im Musikmodus via Bluetooth klingen Instrumente, Beats, Bässe und Vocals auch bei hoher Lautstärke noch sauber.
Ursprünglich kostete die AX5125H im Set knapp 500 Euro, was zwar nicht günstig, aber hinsichtlich der Ausstattung mit Subwoofer, Rücklautsprechern und Dolby Atmos in Ordnung ist. Der Straßenpreis ist mittlerweile auf 237 Euro gesunken und so gibt es hier eine klare Kaufempfehlung für alle, die eine günstige Soundbar mit immersivem Raumklang suchen.
Wer seinen TV-Sound verbessern will, aber keinen Raumklang benötigt, sollte sich als Alternative die Soundbar Hisense AX3120G mit Subwoofer ansehen. Abgesehen von den fehlenden Rear-Speakern ist dieses Soundsystem identisch zu unserem Testmodell. Ohne Rücklautsprecher gibt es die Soundbar inklusive Subwoofer für knapp 200 Euro.
Die Hisense AX5125H setzt zwar weder optisch noch technisch neue Maßstäbe, hinsichtlich des Preises liefert sie aber sehr ordentlich ab! Die schlichte Soundbar mit dem Subwoofer und den beiden Rear-Lautsprechern liefert einen sehr soliden Sound und ein immersives Hörerlebnis, welches primär bei Blockbustern gut zur Geltung kommt. Wegen der in allen Lautstärken guten Klangqualität eignet sich die Hisense AX5125H sowohl für Kinoabende als auch zum Anhören von Musik und Podcasts.
Trotz des überschaubaren Preises muss man hier weder auf Dolby Digital/Plus, DTS:X, noch auf Dolby Atmos verzichten. Multiroom-Funktion, Sprachsteuerung oder das Abspielen von Musik ohne externe Zuspieler gibt es aber nicht, was angesichts des Preises völlig in Ordnung ist. Wer noch mehr Funktionen will, muss auch mehr investieren. Wer den Sound seines Fernsehers verbessern will, bekommt mit der Hisense AX5125H eine kraftvolle Soundbar mit tollem Preis-Leistungs-Verhältnis.
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