Die Airbank Pocket SE ist eine der kleinsten elektrischen Luftpumpen. Mit unter 100 g passt die Akku-Luftpumpe in jede Hosentasche. Trotz der kompakten Abmessungen verspricht der Hersteller einen maximalen Druck von 6,9 bar. Wir haben die Mini-Pumpe getestet.
Es ist schon beeindruckend, was moderne Technik heutzutage so alles ermöglicht. Wo früher klobige, schwere Luftpumpen nötig waren, erledigen heute winzige, elektrische Modelle den gleichen Job. Eine solche Mini-Luftpumpe mit Akku ist die Airbank Pocket SE. Mit einer Größe von nur 6,5 x 6,5 x 3 cm und einem Gewicht von 93 g versteckt sie sich problemlos in jeder Hosentasche.
Denn wie so häufig ist die Luftpumpe die beste, die man auch tatsächlich dabei hat, um bei einem platten Fahrradreifen, Kinderwagen oder E-Scooter für schnelle Abhilfe zu sorgen. Der integrierte 300-mAh-Akku reicht für etwa 3,5 Minuten Dauerbetrieb. Damit soll die Airbank Pocket SE einen maximalen Druck von 6,9 bar erzeugen können – ausreichend für die meisten Aufgaben.
Wie sich die 30 Euro teure winzige Akku-Luftpumpe in der Praxis schlägt, zeigt dieser Test.
Die Airbank Pocket SE macht trotz ihrer kleinen Maße einen hochwertigen Eindruck. Der mattschwarze Kunststoff fühlt sich wertig an. Anders als bei vielen günstigen Akku-Minipumpen verzichtet der Hersteller hier sogar komplett auf ein schützendes Silikoncase. Das ist mutig, schließlich wird die Pumpe im Betrieb recht heiß. Hier gilt es aufzupassen, dass man sich nicht aus Versehen am Ventilaufsatz verbrennt.
Insgesamt lässt die Verarbeitung der Airbank Pocket SE aber keine Wünsche offen. Sämtliche Spaltmaße stimmen, die Materialien wirken hochwertig. Auch ein Spritzwasserschutz nach IPX4 ist mit an Bord. Schön auch die angeraute Oberfläche, die für einen sicheren Halt sorgt.
Die Airbank Pocket SE kommt standardmäßig mit einem Aufsatz für klassische Schraderventile (Autoventile). Um die Pumpe zu nutzen, setzt man sie auf das Ventil auf und startet den kleinen Kompressor per Knopfdruck. Das gelingt im Test schnell und problemlos. Vorsicht ist geboten, sollte der Reifen völlig platt sein – dann kann es nämlich passieren, dass das Ventil wegen des fehlenden Gegendrucks im Mantel verschwindet. Mit einem kleinen Umbau lässt sich die Pocket SE auch für französische Sclaverand-Ventile (Fahrradventile) anpassen.
Die Bedienung geht dank nur einer Taste schnell von der Hand. Die Pumpe erreicht einen maximalen Druck von 6,9 bar. Eine kleine grüne LED zeigt an, dass noch gepumpt wird. Leuchtet sie rot, ist der Akku leer und muss per USB-C-Kabel geladen werden.
Trotz ihrer geringen Größe muss sich die Airbank Pocket SE in puncto Pumpleistung nicht verstecken. In unserem Test schaffte sie es tatsächlich, einen massiven Fatbike-Reifen innerhalb von nur 2 Minuten komplett aufzupumpen. Dabei erzeugte sie einen Druck von 3,5 Bar, was für die meisten Fahrräder ausreicht.
Mit dem versprochenen Maximaldruck von 6,9 bar ist die Pumpe auch für viele andere Aufgaben gewappnet, etwa für Kinderwagen und Autoreifen (SUV und Transporter benötigen teils höhere Drücke). Einzig für Rennräder, die einen Mindestdruck von meist 7-8 bar voraussetzen, reicht die Airbank Pocket SE nicht ganz.
Erfreulich ist, dass der Motor trotz seiner geringen Größe nicht vor der Zeit schlappmacht. Den angegebene 3,5-Minuten-Dauerlauf erreicht die Pumpe im Test.
Der 300-mAh-Akku ist typisch für winzige Minipumpen. Damit bläst er zwei normale Fahrradreifen problemlos auf. Wer mehr will, greift besser zu Modellen mit 2000 mAh oder mehr – die sind dann aber auch deutlich größer. Zum Laden nimmt man einfach das beiliegende USB-C-Kabel. Nach etwa 1,5 Stunden ist der Akku dann wieder voll.
Mit einem Preis von aktuell 30 Euro bei Amazon, ist die Airbank Pocket SE erfreulich günstig.
Hier bekommt man für verhältnismäßig kleines Geld eine praktische, leichte und gut verarbeitete Akku-Luftpumpe, die man einfach immer dabei haben kann. Wer nicht ständig einen Rucksack mit großer Standpumpe mitschleppen will, für den ist die Pocket SE eine interessante Alternative.
Klein, leicht, stark – das fasst die Airbank Pocket SE wohl am besten zusammen. Die winzige Akku-Luftpumpe überrascht mit wertiger Verarbeitung und sehr kompakten Abmessungen. Damit hat man sie praktisch immer dabei, um schnell mal einen Platten aufzupumpen. Die 6,9 bar reichen für die meisten alltäglichen Aufgaben – aber nicht für Rennradreifen.
Dafür stimmt der Preis: Mit knapp 30 Euro ist die Airbank erfreulich erschwinglich. Wer eine zuverlässige elektrische Pumpe sucht, die man einfach immer dabei haben kann, der macht mit der Pocket SE absolut nichts falsch.
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