Für alle Sportler und Radler: Naviki berechnet Deine Route und führt Dich ans Ziel.
Navigationssysteme in einem Smartphone integriert sind heutzutage selbstverständlich. Dabei geht‘s oft aber nur um die Autofahrt oder um Spaziergänge – aber eine Klientel wird dabei oft völlig ausgeschlossen: Fahrradfahrer. Viele leidenschaftliche Sportler genießen nämlich besonders im Sommer weite Strecken, setzen sich schöne Ziele und sporteln sich zum Urlaubsort. Wenn sie denn den Weg kennen! Naviki ist eine Applikation, die dabei Abhilfe schaffen kann. Als jemand, die begeistert mit dem Rad die ganze Stadt unsicher macht, ist die App ein super Werkzeug, wenn es hält, was es uns verspricht.
Funktionsweise
Wenn man die Applikation nach der Installation zum ersten Mal öffnet, wird man nach einem Log-In gefragt. Tatsächlich kann sich der Nutzer auf naviki.org anmelden, um seine Routen zu speichern und Wege aufzuzeichnen. Wer das nicht tun, kann die App dennoch nutzen, jedoch nicht auf eben genannte Funktionen zugreifen. Das ist schon mal ein Pluspunkt – die Registrierung ist nicht zwingend notwendig. Nach dieser Entscheidung erscheint ein rudimentärer und intuitiv verständlicher Homescreen, der genau vier Kategorien in einem Quadrat anzeigt: „Route berechnen“, „Weg aufzeichnen“, „Wege“ und „Einstellungen“.
Am meisten interessiert uns natürlich die Routenberechnung. Diese ist sehr einfach gestrickt. Man kann Start- und Zielpunkt und anschließend zwischen „fahrradfreundliche“ und „kürzere“ Strecke auswählen. Danach wird eine Übersicht mit der Länge, niedrigster und höchster Punkt, Höhenmeter aufwärts, maximale Steigung und die Fahrzeit, wenn man mindestens fünfzehn km/h drauf hat, erstellt. Das ist wirklich enorm praktisch, da man so abwägen kann, ob die eigene körperliche Fitness die Strecke wuppen kann. Danach kann man noch die Reiter „Höhen“ und „Karte“ anklicken. Unter dem ersten Reiter werden eben die Höhen der Strecke angezeigt, auf der Karte kann man sich detailgetreu den Weg anschauen und sich somit eine exakte Wegbeschreibung erschließen.
Kritik
Hier kommt allerdings auch die große Schwäche der App zum Tragen: Die App ist keine wirkliche Navigation, sprich, Du kannst Dein Handy nicht auf dem Lenker montieren und dann auf eine freundliche, aber monotone Computer-Frauenstimme hoffen, die bestimmt sagt: „In 500m rechts halten“ – das gibt es bei Naviki leider nicht. Zwar wird Dir der genaue Weg angezeigt, aber fahren und finden musst Du ihn immer selbst. Das ist ärgerlich, aber wenn man‘s positiv betrachten möchte, auch Akku-schonend. Und wer so eine richtige Trekkingtour auf dem Fahrrad für mehrere Tage vorhat, ist darauf vielleicht sogar angewiesen.
Die anderen beiden Kategorien – also „Weg aufzeichnen“ und „Wege“ – sind nur dann zugänglich, wenn man ein Konto bei naviki.org anmeldet. Unter „Weg aufzeichnen“, kann man die gefahrene Strecke verfolgen und speichern, unter „Wege“ sich die bisher gespeicherten Routen und Strecken anzeigen lassen. Für eingefleischte Radler ist das vielleicht ein Muss. Die Einstellungen hingegen sind genauso rudimentär wie der Rest der App: Hier kann man sich lediglich auf naviki.org einloggen, sein Konto mit der App synchronisieren und die App beenden. Naja.
Fazit
Ich empfinde Naviki als eine sehr runde Applikation. Sehr schlicht und dadurch einfach zu verstehen, dafür aber auch nur rudimentärer Funktionsumfang. Dafür, dass die App Naviki mit dem Wort „Navi“ heißt, finde ich die App schlecht – denn ein echtes Navi ist ja nicht vorhanden. Aber wer das Programm für sich zu nutzen weiß, kann hier sicher viel Spaß haben. Gelungen finde ich die Übersicht nach einer Routenberechnung: Alle für einen Fahrradfahrer wichtigen Punkte sind vorhanden, so dass man im Vorfeld schon einschätzen kann, ob‘s eine Berg- und Talfahrt wird oder ob das Ganze mehr zum sommerlichen Wolkengucken neben dem Radeln gedacht ist.
Die Applikation ist kostenfrei im Google Play Store für Android OS oder Apples App Store für iOS erhältlich.
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