Der in der Slowakei lebende Tam Hanna leitet die ebenda ansässige Tamoggemon Holding k.s. Dieses Unternehmen beschäftigt sich mit Consulting, Anwendungsentwicklung und dem Verfassen von Fachtexten für die IT-Industrie. Seit 2004 liegt der Schwerpunkt von Tams Tätigkeit im Bereich der Mobilcomputer.…
Anno 1602 war Kult. Nach dem Erfolg von Handygames-Townsman sah sich Ubisoft nun dazu genötigt, selbst einen „Kracher“ ins Rennen zu schicken.
Anno: Erschaffe ein Königreich erweist sich nach dem Download allerdings als nicht wirklich mit Anno 1602 & Co vergleichbar. Ihr übernehmt das Kommando für eine Insel, die nicht von vorneherein zur Gänze aufgedeckt ist. Stattdessen müsst ihr – ganz im Stil von Townsmen – diverse Gebäude errichten, die die für die Einwohner erforderlichen Ressourcen bereitstellen. Das Spiel erweist sich an dieser Stelle trotz der gelungenen Grafik als müder Abklatsch: Die Bedienung von Townsmen funktioniert aus unerfindlichen Gründen irgendwie besser.
Erschaffe ein Königreich ist nur bei bestehender Internetverbindung spielbar. Das bedeutet, dass man sich von Zeit zu Zeit auf Wartezeiten einstellen muss – und das gilt auch für die Ladezeiten. Der Start des Spiels nimmt nämlich auf Doppelkernhandys bis zu 30 Sekunden in Anspruch, beim Besuchen der Stätten von Freunden ist ebenfalls die eine oder andere Schrecksekunde erforderlich.
Ubisoft ist normalerweise für seine aggressive Monetisierung bekannt. Bei diesem Spiel halten sich die Entwickler zumindest bis zu einem gewissen Grad zurück: Man kann seine Insel zu durchaus stattlicher Größe aufbauen, ohne dafür Geld in die Hand nehmen zu müssen. Zudem erfolgen die meisten Bauprozesse – ganz wie im Computervorbild – sofort nach dem Anklicken des Bestätigungsknopfes.
Anno: Erschaffe ein Königreich ist trotz seiner Herkunft aus dem Hause Ubisoft ein bis zu einem gewissen Grad brauchbares Spiel. Mit seinem am PC herausgekommenen Vorgänger hat es leider nichts gemein: es handelt sich um einen etwas komplexeren Clash-of-Clans-Klon im Anno-Stil.
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