Der in der Slowakei lebende Tam Hanna leitet die ebenda ansässige Tamoggemon Holding k.s. Dieses Unternehmen beschäftigt sich mit Consulting, Anwendungsentwicklung und dem Verfassen von Fachtexten für die IT-Industrie. Seit 2004 liegt der Schwerpunkt von Tams Tätigkeit im Bereich der Mobilcomputer.…
Sowohl Call of Duty als auch Battlefield waren einst als große Egoshooter bekannt. Mit Heroes wandelt Call of Duty nun auf den Spuren von Clash of Clans. Branchenkenner wissen, was das bedeutet.
Als Spieler übernehmt Ihr eine kleine Basis mitten im Nirgendwo, der es zu allem Überfluss auch noch an diversen Rohstoffen fehlt. Die Errichtung von Minen ermöglicht den Abbau von Gold und Öl. Die gesamten Ressourcen dürfen sodann in Kasernen und andere Nettigkeiten investiert werden.
Auf diese Art und Weise entsteht im Laufe der Zeit eine kleine Streitmacht, die zur Eroberung von kleinen Basen und/oder zum Durchspielen der Single-Player-Kampagne genutzt werden kann.
Gefechte erfolgen in Call of Duty: Heroes nach dem vom oben erwähnten Vorbild bekannten Schema. Ihr klickt einzelne Flächen auf der Karte an, die daraufhin von Euren Helden angegriffen werden. Die Bewegungen der Truppen lassen sich nach dem Einsetzen nicht mehr weiter beeinflussen; eingesetzte Truppen kommen auch nach dem Überleben eines Gefechts nicht mehr nach Hause zurück.
Call-of-Duty-Kenner werden sich darüber freuen, dass alte Bekannte wie Käptn Price einen Cameoauftritt hinlegen. Diese als Helden bezeichneten Kämpfer unterscheiden sich von euren normalen Truppen insofern, als dass sie sich auch während der laufenden Gefechtshandlungen per Drag & Drop neue Ziele zuweisen lassen. Dies ist insofern witzig, als dass Ihr beim Ansammeln von ausreichend Kampfpunkten Sonderfähigkeiten der jeweiligen Helden einsetzen könnt. Im Fall von Käpt'n Price ist das beispielsweise ein steuerbarer Helikopter, mit dem ihr einige Sekunden lang im Egoshooter-Stil auf die diversen gegnerischen Gebäude ballern dürft.
Clash-Of-Clans-Klone arbeiten heute durchgehend mit 3D-Engines: Es wäre peinlich gewesen, wenn Activision seinen Profispielern so ein Feature nicht ebenfalls gegönnt hätte – entsprechend schick sieht die Grafik in dem Spiel aus.
Über die Steuerung können wir uns nur insofern beklagen, als dass das Zuweisen der Bewegungen per Drag & Drop an Helden nicht immer zu einhundert Prozent funktioniert.
Call of Duty: Heroes hat unterm Strich nur wenig mit dem Vorbild zu tun. Wer etwas gegen IAP-verseuchte „Neuauflagen” hat, wird hier nicht glücklich. Whales finden eine weitere Alternative zu Clash of Clans...
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