Der Sigma Rox 11.0 GPS ist ein Fahrrad-Computer der Mittelklasse. Für alle die das Fahrrad als Trainingsgerät benutzen und Ihren Trainingsfortschritt genau überwachen wollen, bietet der Rox 11.0 GPS unzählige Funktionen. Mit ihm ist ein lückenloses Monitoring des eigenen Trainings möglich. Im Lieferumfang des Sets sind hochwertige Ant+-Sensoren für Kadenz und Herzschlag enthalten. Navigieren kann man mit dem Gerät; allerdings nur sehr eingeschränkt. Die GPS-Funktion ermöglicht lediglich die Aufzeichnung selbstgefahrener Routen oder das Abfahren von GPSies-Routen, aus dem Sigma-Portal.
Zur Auswahl stehen die Trainingsprofile RDB (Roadbike), MTB (Mountainbike) und OTH (Other). Insbesondere das Profil MTB mit dem direkten Zugriff auf das Höhenprofil hat sich im Test bewährt.
Zum Navigieren ist der Rox 11.0 GPS nicht wirklich ausgelegt. Es gibt keine Kartenanzeige und keine Zieleingabe. Lediglich über das Data-Center aufgespielte Touren von GPSies können abgefahren werden. Die Routendarstellung ist einfach, aber funktionell. Bei Abbiegepunkten hilft ein akustisches Signal. Das Verlassen der Route wird ebenfalls mit einem akustischen Alarm gemeldet.
Es gibt nahezu keinen Parameter der Tour oder des Trainings der mit dem Rox 11.0 GPS nicht verfolgt werden kann. Vielfältige Auswertungsmöglichkeiten wie Geschwindigkeit, Fahrtdauer, Höhenprofil, Kalorienverbrauch sind während der Fahrt abrufbar und auch hinterher an Smartphone und PC auswertbar.
Die Ant + Sensoren (Trittfrequenzsender und Herzfrequenzsender), die im Geräteumfang enthalten sind, bieten die modernste und prozesssicherste Art der Trainingsüberwachung. Die drahtlose Bluetooth-LE-Verbindung funktioniert problemlos.
Ein Mini-USB-Kabel und ein einfaches Lenkermontageset gehören ebenfalls zum Lieferumfang. Die MicroUSB-Buchse befindet sich auf der Rückseite des Sigma-Fahrradcomputers.
Der Fahrradhalter wird mit den mitgelieferten Kabelbindern ausreichend fest am Lenker fixiert. Der Rox 11.0 lässt sich ähnlich unkompliziert aufsetzen und abnehmen, wie der Garmin Edge 820 oder der Polar V650 . Einfach zur Seite drehen, aufsetzen und um 180 Grad drehen: Das Gerät rastet sauber ein und sitzt wackelfrei fest.
Das monochrome Display ist ein großer Negativpunkt des Rox 11.0. In der Nacht gelang es uns nicht, das Display abzulesen, obwohl im Menü von einer Beleuchtung die Rede ist. Hier kann man mittlerweile mehr erwarten.
Routen können ausschließlich über das Data Center aufgespielt werden. Für mehr als 20 reicht der interne Speicher aber nicht. Es gibt auch keine Erweiterungsmöglichkeiten per Speicherkarte.
Es kann kein Navigationsziel auf dem Gerät eingegeben werden. Auch die Navigation selbst ist rudimentär. Es gibt keine Pfeildarstellung vor Richtungsänderungen, man kann nur einer farblos Linie folgen. Eine Kartendarstellung fehlt ganz.
Die Menüführung über die vier Tasten ist nach kurzer Eingewöhnungszeit intuitiv. Auch mit Handschuhen lässt sich der Rox 11.0 GPS sehr gut bedienen. Auch das Laden und Synchronisieren über die Smartphone App mit Bluetooth-Verbindung funktioniert ohne Probleme. Über die Strava-Elemente kann man sich sehr gut mit Anderen messen und der Spaß am Training wird noch größer.
Wenn man die Tourstrecke verlässt, berechnet der Sigma Rox keine Alternativroute. Die Akkulaufzeit ist mit 10 Stunden absolut ausreichend. Während der Tacho an der Steckdose hängt, zeigt er den aktuellen Lasdestatus in Prozent an. Mit seinen mitgelieferten Ant + Sensoren für Herzschlag und Trittfrquenz ist der Rox 11.0 GPS sehr gut ausgestattet.
Positiv herauszustellen ist abschließend die Prozesssicherheit des Rox 11.0 GPS. Es gab während des Tests keinerlei Funktionsausfälle. Auch Probleme mit der Ortung eines GPS-Signals kamen während unseres Tests nie auf. Auf den Rox 11.0 GPS kann man sich in jeder Hinsicht verlassen.
Der Rox 11.0 GPS ist in ein Fahrradcomputer mit schier unüberschaubaren Trainingsfunktionen und hervorragender Ant+-Sensorik. Die GPS-Funktion ist nur sehr eingeschränkt, bezieht sich nur auf selbst aufgezeichnete oder über den PC heruntergeladene Touren. Zudem fehlt eine Kartendarstellung. Auch das monochrome, insuffizient beleuchtete Display kann heutzutage kaum mehr überzeugen.
Wer eine möglichst genaue Überwachung seines Trainingserfolges schätzt, wird mit dem Gerät trotzdem zufrieden sein. Besonders positiv ist, dass die sehr hochwertigen Sensoren bereits zum Lieferumfang gehören.
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