Daniel hat 2001 als Volontär bei der Zeitschrift PC Direkt angefangen. Nach seiner Ausbildung testete er vor allem PC- und IT-Produkte wie WLAN, DVD-Brenner und neue Technologien wie Web Pads, die Vorgänger der Tablets. Darauf folgte noch ein Ausflug in die Redaktion der Multimedia-Zeitschrift AVDC, bevor er in den Online-Journalismus wechselte.
Los ging's im Newsroom von VNUnet, kurze Zeit später verantwortete er die deutsche Ausführung des Gadget-Blogs Gizmodo. Dann baute er den deutschen Ableger von CNET auf, bevor er 2013 zur Gründung von TechStage zu heise medien wechselte. Im Laufe der Zeit entwickelte er TechStage zur Kaufberatungs-Webseite weiter, die 2024 in heise bestenlisten aufgegangen ist.
Casio hat auf der CES in Las Vegas dieses Jahr eine Smartwatch mit Android Wear gezeigt. Wow, denkt man da jetzt erst mal so auf Anhieb: Ist ja innovativ.
Tatsächlich scheint die Uhr mit dem etwas unhandlichen Namen Pro Trek WSD-F20 aber ein Alleinstellungsmerkmal gegenüber der Konkurrenz zu haben: Sie ist fast mehr Fitness-Tracker als Smartwatch, ist outdoor-tauglich und wasserfest. Wirklich ausprobieren durften wir die Casio-Uhr zwar leider nicht, aber zumindest für enien ersten Blick auf dem Messestand hat's gereicht.
Und wer lieber sieht als liest, findet hier den kompletten Text des Videos.
Smartwatches – ob man sie braucht oder nicht, darüber scheiden sich noch immer die Geister. Und das, obwohl Android Wear dieses Jahr im März schon seinen dritten Geburtstag feiert. Nun, tatsächlich sind die meisten Smartwatches mehr oder weniger nützliche Mode-Accessoirs. Genau das möchte Casio mit seiner Pro Trek WSD-F20 ändern: Eine echte Outdoor-Uhr – mit echt vielen Features. Ob das klappt?
Auf den ersten Blick könnte man die Pro Trek tatsächlich für eine klassische G-Shock halten – entsprechende Watch-Skins lassen sie wirklich so aussehen. Spätestens beim Aufdruck der Lünette wird aber klar, dass hier mehr Technik verbaut ist als ein einfacher Quarz-Oszillator: Die Casio gehört zu den wenigen Smartwatches mit integriertem GPS. Beim Joggen soll man sein Smartphone zu Hause lassen können. Dafür ist es möglich, Kartenmaterial von OpenStreetmap und Lauf- oder Wanderrouten von MapBox auf die Uhr zu laden und offline zu verwenden.
Wie beim Vorgänger gibt es neben dem Beschleunigungssensor, der Schritte zählt, auch einen barometrischen Höhenmesser. Das ist vor allem für Sport in den Bergen interessant, da die Höhenmessung per GPS relativ ungenau ist. Und nachdem wir jetzt schon übers Joggen, Wandern und Skifahren gesprochen haben: Dank des wasserdichten Aufbaus richtet sich die Pro Trek auch an Wassersportler – dabei allerdings vor allem an Sport, der auf dem Wasser stattfindet, wie Kayak oder Rudern.
Das LCD misst 1,32 Zoll und löst 320 × 300 Pixel auf, zusätzlich ist darüber noch ein zweites, einfarbiges LCD verbaut. Das soll für eine hervorragende Lesbarkeit sorgen – und spart darüber hinaus noch Strom. Geht der Akku der Uhr zur Neige, stellt sie blos noch die Zeit dar. Apropos: Trotz GPS soll der Stromspeicher einen ganzen Tag durchhalten. Zur Kommunikation mit der Außenwelt gibt es neben Bluetooth noch WLAN, geladen wird kontaktlos mit einem magnetischen Lade-Adapter. So viele tolle Dinge lässt sich der Hersteller aber auch gut bezahlen: 500 Euro soll die Casio-Smartwatch kosten, wenn sie im April auf den Markt kommt.
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