Daniel hat 2001 als Volontär bei der Zeitschrift PC Direkt angefangen. Nach seiner Ausbildung testete er vor allem PC- und IT-Produkte wie WLAN, DVD-Brenner und neue Technologien wie Web Pads, die Vorgänger der Tablets. Darauf folgte noch ein Ausflug in die Redaktion der Multimedia-Zeitschrift AVDC, bevor er in den Online-Journalismus wechselte.
Los ging's im Newsroom von VNUnet, kurze Zeit später verantwortete er die deutsche Ausführung des Gadget-Blogs Gizmodo. Dann baute er den deutschen Ableger von CNET auf, bevor er 2013 zur Gründung von TechStage zu heise medien wechselte. Im Laufe der Zeit entwickelte er TechStage zur Kaufberatungs-Webseite weiter, die 2024 in heise bestenlisten aufgegangen ist.
Samsung hat heute mit dem Galaxy A3 und dem Galaxy A5 die neue Mittelklasse vorgestellt – wobei „Mittelklasse“ in Anbetracht von hochwertigen Materialien und erstklassiger Verarbeitung vollkommen untertrieben wirkt. Ja, Samsung kann Metall und Glas, und zwar richtig gut.
Die Namensgebung hingegen wirkt unnötig kompliziert. A3 und A5 entsprechen in etwa der Galaxy-S-Mini-Serie, doch statt S Mini heißen die Modelle nun eben A. Und weil es ein A3 und ein A5 eigentlich schon gibt, heißen sie, der besseren Unterscheidung wegen, A3-6 respektive A5-6 – weil sie der gleichen Generation entstammen wie das Galaxy S6. Alles klar?
Nein? Macht nichts, darauf kommt's nicht an. Es geht um Hard- und Software, beides kann sich sehen lassen. Wir hatten bereits die Möglichkeit, uns die beiden Geräte schon mal näher anzusehen. Und der erste Eindruck ist mehr als nur gut.
Von der Verarbeitung her erinnern die beiden neuen A-Modelle an eine zeitgemäße Neuauflage von iPhone 4 und 4s. Vorder- und Rückseite sind komplett aus Glas, neue Fertigungstechniken lassen nun aber gebogene Ränder zu. Und statt eines geraden Rahmens aus Metall ist auch dieser abgerundet – damit liegen die Geräte erstklassig in der Hand, fühlen sich schwer genug an, um wertig zu wirken, und sind gleichzeitig nicht zu schwer, um sich noch gut bedienen zu lassen.
In Zahlen gesprochen bringt das A3 132 Gramm auf die Waage (iPhone 4s: 134 Gramm), das A5 wiegt 155 Gramm. Und irgendwie kommt das Gefühl auf, dass man mit den neuen Galaxys im Notfall auch mal einen Nagel in die Wand schlagen kann.
Schluss mit „die beiden As“, sehen wir uns die Unterschiede an. Wichtigstes Unterscheidungsmerkmal ist die Display-Größe. Das „kleinere“ A3 hat eine Diagonale von 4,7 Zoll, der große Bruder kommt auf 5,2 Zoll. Bei beiden Modellen kommen die hervorragenden Super-AMOLED-Panels zum Einsatz, das des A3 löst 1280 × 720 Pixel auf, das des A5 Full-HD (1920 × 1080 Pixel).
Auch bei der übrigen Ausstattung macht sich der Aufpreis von ungefähr 100 Euro zum A5 bemerkbar. Es bietet fast High-End-Ausstattung, darunter LTE Cat 6 (Cat 4 beim A3), WLAN nach dem ac-Standard (statt n) sowie einen 1,6 GHz schnellen Octa-Core mit 2 GByte RAM statt eines 1,5-GHz-Quad-Core mit 1,5 GByte RAM.
Beide Modelle haben 16 GByte internen Speicher und im Gegensatz zum richtig großen Bruder, dem S6, auch einen microSD-Speicherkartenslot.
Respekt: Korea kann Metall. Die beiden neuen A-Modelle sind erstklassig verarbeitet, liegen toll in der Hand und fühlen sich nicht nach Verzicht an. Ob sie dieses hohe Versprechen in der Praxis halten können, müssen wir in einem ausführlichen Test noch herausfinden. Aber bis dahin sind wir beeindruckt – und können uns gut vorstellen, dass das hier die neue Standard-Empfehlung seiner Preisklasse wird.
Die beiden neuen Smartphones sollen ab Mitte Januar in den Farben Schwarz, Gold und Weiß im Handel erhältlich sein. Die unverbindlichen Preisempfehlungen liegen bei 329 Euro für das Galaxy A3-6 und 429 Euro für das A5-6.
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