Bereits im zarten Alter von fünf Jahren hatte Jonas seinen ersten PC und hat glücklicherweise noch die Zeit von Kassetten, CDs und Disketten miterlebt. Seitdem hat ihn Technik und der Spaß an Gadgets nicht mehr losgelassen. Angefangen hat er 2023 als Volontär bei TechStage, das 2024 in heise bestenlisten übergegangen ist. Seit 2025 ist er dort nun fest als Redakteur im Team tätig und allen voran Experte für Mini-PCs. Weiterhin testet er für allerlei PC-Zubehör, Saugroboter, Ladegeräte und Powerbanks. Privat ist er Vielleser, Bahn-Nerd und Musikliebhaber, wobei sein Musikgeschmack so vielfältig ist wie er selbst.
Der Ikea Livboj ist mit einem Preis von nur 5 Euro der günstigste Wireless Charger in unserem Test. Wir haben uns angeschaut, was der schlichte Qi-Lader aus dem Möbelhaus für kabelloses Laden taugt.
Der Ikea Livboj bietet kabelloses Laden zum Kampfpreis von gerade mal 5 Euro. Damit ist er der mit Abstand günstigste Wireless Charger in unserer Bestenliste. Doch kann so ein preiswertes Modell überhaupt mit teureren Kontrahenten mithalten? Das haben wir im Praxistest überprüft.
Optisch gibt sich der Ikea Livboj betont schlicht und unauffällig. Das runde Gehäuse besteht komplett aus mattem, schwarzem Kunststoff. Auf der Oberseite prangt ein gummiertes Kreuz, das die Mitte für die Ausrichtung signalisiert. An der Unterseite sorgen zwei Gummi-Streifen für einen sicheren Stand auf glatten Oberflächen.
Die Verarbeitung des Kunststoffgehäuses ist für die Preisklasse absolut in Ordnung. Natürlich kann der günstige Lader nicht mit hochwertigen Aluminium- oder Glasoberflächen von Premium-Modellen mithalten. Dafür gibt es aber auch keine Spalten oder scharfe Kanten. Mit einem Durchmesser von 91 mm und einer Höhe von 10 mm ist der Livboj sehr kompakt und nimmt kaum Platz auf dem Schreibtisch oder Nachttisch weg.
Bei der Ausstattung hat Ikea aus Kostengründen gespart. Im Lieferumfang ist lediglich der Wireless Charger selbst enthalten. Ein passendes USB-Netzteil oder Kabel liegt nicht bei, diese muss man also zusätzlich besorgen. Das ist zwar etwas umständlich, bei einem Preis von 5 Euro aber durchaus verschmerzbar. Ikea selbst empfiehlt das hauseigene USB-C-Kabel als passende Ergänzung.
Auf der Rückseite befindet sich der USB-C-Anschluss zum Verbinden des Netzteils. Hier hätten wir uns eine LED gewünscht, die den Ladestatus anzeigt. Leider verzichtet der Livboj auf dieses praktische Feature. Dafür ist er aber kompatibel mit den meisten Smartphone-Hüllen bis zu einer Stärke von 3 mm. Man muss sein Handy also in den meisten Fällen nicht extra aus der Schutzhülle nehmen.
Im Praxistest zeigt der Ikea Livboj für seinen günstigen Preis eine anständige Leistung. Mit 5 W Ladeleistung ist er zwar kein Schnelllader, im Vergleich mit anderen Budget-Modellen schlägt er sich aber sehr gut. In unserem Test mit einem Google Pixel 8 Pro konnten wir in 30 Minuten knapp 8 Prozent der Akkukapazität nachladen. Zum Vergleich: Der deutlich teurere Anker 313 Stand kam mit doppelter Ladeleistung von 10 W nur auf 6 bis 7 Prozent. Der Ladevorgang funktionierte im Test zuverlässig, auch durch Handy-Cases hindurch.
Preislich ist der Ikea Livboj unschlagbar günstig. Für nur 5 Euro bekommt man ihn direkt bei Ikea, sowohl online als auch in den Einrichtungshäusern vor Ort. Günstiger ist kein anderes Modell in unserem Testfeld. Bedenkt man die ordentliche Leistung und Verarbeitung, ist das ein echtes Schnäppchen. Natürlich muss man die Kosten für Netzteil und Kabel noch einkalkulieren. Aber selbst dann bleibt der Livboj einer der preiswertesten Qi-Charger auf dem Markt.
Für Sparfüchse und preisbewusste Käufer ist der Ikea Livboj eine klare Empfehlung. Mehr kabelloses Laden für weniger Geld gibt es aktuell nicht. Die Verarbeitung ist für 5 Euro absolut solide, die Ladeleistung überraschend gut. Natürlich muss man bei dem Kampfpreis Abstriche bei Ausstattung und Extras machen. Wer damit leben kann und seinem Handy keinen Design-Ladeuntersatz gönnen will, macht mit dem Livboj nichts falsch. In unserem Test holt er sich den Preis-Tipp unter den Wireless Chargern.
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