Seine erste Bauanleitung veröffentlichte er mit 16, mit 30 testete er die ersten "Schleppis" (tragbare 8-W-D-Netz-Funktelefone) und dann Handys bei der Traditionszeitschrift Funkschau. Danach kümmerte er sich bei einem Provider um die mobile Datenübertragung in D- und E-Netz mit damals immerhin…
Der In-Ear-Kopfhörer Sony WF-C700N kostet weniger als 70 Euro und bietet dennoch einen guten Klang und effizientes ANC. Wir haben die Kopfhörer getestet.
Der Sony WF-C700N steht bezüglich Preis und Ausstattung zwischen dem WF-C500 und dem mehr als dreimal so teuren In-Ear-Spitzenmodell Sony WF-1000XM5 (Testbericht). Ein guter Kompromiss? Ob das zutrifft, klärt unser Test.
Die besten günstigen Earbuds zeigen wir in unserer Bestenliste Top 10: Die besten In-Ear-Kopfhörer bis 100 Euro – überraschend guter Sound. Der Preis spielt keine Rolle? Dann ist die Bestenliste Top 10: Die besten In-Ear-Kopfhörer mit ANC im Test die richtige Wahl. Dort zeigen wir die wirklich besten In-Ears aller Preisklassen.
Das Testmuster in „Lavendel“ fällt optisch auf, das Modell in „Salbeigrün“ dürfte ebenfalls hervorstechen. In den Farben „Gojischwarz“ und „Holunderweiß“ ist der WF-C700N trotz ebenso ausgefallenen Bezeichnungen dagegen unauffällig, sowohl für den Benutzer als auch sein Umfeld. Das liegt auch an seiner geringen Größe: Die meisten True-Wireless-In-Ears wiegen sechs oder sieben Gramm, der WF-C700N dagegen gerade einmal 4,6 g.
Viele Bedienelemente kann es hier folglich gar nicht geben: Es sind nur jeweils ein Druckknopf auf jeder Seite – ein echter mechanischer Taster, kein Sensor. Das ist einerseits angenehm eindeutig, löst aber gerne versehentlich aus, wenn man den Knopf im Ohr nur etwas zurechtrücken möchte. Auch kann man so auch nicht alles steuern, was man beim Musikhören oder Telefonieren gerne steuern möchte.
Die Verpackung und Ausstattung des Sony WF-C700N ist ebenso minimalistisch: Ohr-Silikon-Gummis in drei Größen, Ladebox, Ladekabel, Kurzanleitung.
Wer das erste Mal einen Sony-Bluetooth-Kopfhörer benutzt, sollte zunächst die passende Sony-App installieren. Diese findet nach dem Anlegen eines Accounts selbstständig die Kopfhörer.
Gewöhnungsbedürftig ist die automatische Umschaltung zwischen ANC an, aus und transparent nach Standort und eigener Bewegung, die beispielsweise beim Aussteigen aus dem Zug die laute Umgebung für Ansagen durchschaltet. Doch lässt sich der ANC-Modus am linken Ohrhörer schnell umschalten. Auch lauter und leiser kann man die Wiedergabe am Ohrhörer seit einem Software-Update machen.
Der WF-C700N kann sich dank Multipoint mit mehreren Geräten per Bluetooth verbinden. Bei In-Ears findet sich dies schon aus Energiespargründen selten. Trotzdem erreichen die Sony-Earbuds 7,5 Stunden ununterbrochene Musikwiedergabe und immerhin noch 5 Stunden Dauertelefonie. In 1,5 Stunden kann der Hörer in der Ladebox nachgeladen werden und diese wiederum in 3 Stunden per USB.
Eigentlich geht es ja um ein paar Gramm weniger und Sony selbst bewirbt den WF-C700N ausdrücklich für kleine Ohren. Doch er fühlt sich mit dem größten Polster auch in großen Ohren wohl und sitzt sicher – eben aufgrund des geringen Gewichts. Damit sollte der Sony WF-C700N einem auch im Büro nicht lästig werden.
Die Geräuschunterdrückung ist auch passiv, also ohne ANC, bereits gut, mit ANC aber doch abermals deutlich besser. Dafür ist allerdings – typisch für mit In-Ears – eine gewisse Trittschallempfindlichkeit gegeben. Beim Joggen könnte dies stören. Wer Kopfhörer garantiert ohne Trittschall will, für den sind vielleicht Open-Ear-Modelle die richtige Wahl. Die besten zeigen wir hier: Top 10: Der beste Open-Ear-Kopfhörer: perfekt für Sport, Fahrrad & Verkehr
Herausfallen ist dagegen weniger zu befürchten als bei größeren In-Ears wie den älteren Modellen von Yamaha. In-Ears mit richtig gutem Sitz zeigen wir in unserer Bestenliste Top 10: Die besten Sportkopfhörer – In-Ear oder Open-Ear für Joggen & Co.
In-Ears haben naturgemäß beim Telefonieren die schlechtesten Chancen, weil die Mikrofone häufig deutlichen Umgebungsschall einfangen und sich bauartbedingt weniger Mikrofone als bei Over-Ears einbauen lassen. Doch beim WF-C700N war auch ein Telefonat in einem lauten Dieseltriebwagen der Deutschen Bahn noch möglich und für beide Seiten akzeptabel. Gegen Windgeräusche beim Telefonieren hat Sony nach eigener Aussage vorgesorgt – hier dürfte auch hilfreich sein, dass die Kopfhörer klein sind und damit nur wenig aus dem Ohr ragen.
Die Sony-App ermöglicht es per Equalizer, die Wiedergabe des Sony WF-C700N dem eigenen Geschmack anzupassen, wobei bereits die Grundeinstellung angenehm ist.
Auf spezielle Klangeffekte verzichtet der WF-C700N. Er nutzt 5-mm-Treiber. Ein Schwachpunkt ist das Sony-übliche Fehlen von aptX. Auch der Sony-eigene LDAC-Codec ist nicht zu finden.
Zumindest bieten sie AAC für Apple-Hardware und entsprechende Android-Geräte. Der Klang selbst ist mit AAC und den Sony-Klangprozessoren gut, an Geräten ohne AAC wird es etwas schwächer, bleibt aber akzeptabel.
Mit knapp 100 Euro UVP und einem Straßenpreis von aktuell 69 Euro bei Amazon ist der WF-C700N für ein Markenprodukt mit diesen Eigenschaften günstig. Ein weiterer Preisnachlass ist nicht zu erwarten.
Der Tragekomfort des Sony WF-C700N ist dank des geringen Gewichts beeindruckend. Das ANC ist für die Preisklasse zudem richtig gut, der Klang ebenso und die App endlich mal mehr als nur lästiges Beiwerk, das man einmal installiert und nie wieder benutzt. Man bekommt für unter 70 Euro einen In-Ear-Kopfhörer auf dem aktuellen Stand der Technik, auch Multipoint ist mit an Bord. Er ist alltagstauglich, strengt auch über viele Stunden nicht an und ist vielseitig verwendbar – auch zum Telefonieren.
Allerdings sollte man darauf achten, dass einem die kleinen Schwächen des Kopfhörers wie fehlendes aptX und LDAC nicht den Spaß vermiesen. Insgesamt aber ein rundes und empfehlenswertes Produkt, insbesondere, wenn man den Hörer längere Zeit am Stück tragen will.
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