Bereits im zarten Alter von fünf Jahren hatte Jonas seinen ersten PC und hat glücklicherweise noch die Zeit von Kassetten, CDs und Disketten miterlebt. Seitdem hat ihn Technik und der Spaß an Gadgets nicht mehr losgelassen. Angefangen hat er 2023 als Volontär bei TechStage, das 2024 in heise bestenlisten übergegangen ist. Seit 2025 ist er dort nun fest als Redakteur im Team tätig und allen voran Experte für Mini-PCs. Weiterhin testet er für allerlei PC-Zubehör, Saugroboter, Ladegeräte und Powerbanks. Privat ist er Vielleser, Bahn-Nerd und Musikliebhaber, wobei sein Musikgeschmack so vielfältig ist wie er selbst.
Mit einem Preis von unter 100 Euro zählt der Arzopa S1 bei den mobilen Monitoren zu einem der günstigsten Modelle. Ob er zu diesem Preis auch überzeugen kann, zeigt unser Test.
Der Arzopa S1 ist bei Amazon der Bestseller in der Kategorie der mobilen Monitore. Das liegt neben der medialen Aufmerksamkeit, die er gelegentlich erfährt, vorwiegend daran, dass er regelmäßig weniger als 80 Euro kostet. Daher mussten wir den Full-HD-Monitor testen und zeigen nachfolgend, wie gut er ist. Leider wollte uns der Hersteller kein Testgerät bereitstellen, sodass wir dieses Gerät ausnahmsweise selbst gekauft haben. Grund sich vor einem Test zu scheuen, hätte es nicht gegeben, denn der Monitor ist Preissieger. Aktuell liegt sein Preis bei 85 Euro.
Gemessen am Preis ist der Arzopa S1 bei der Verarbeitung eine absolute Überraschung. Denn zum Preis unter 100 Euro kommt er in einem schicken Metallgehäuse daher. Die teurere Konkurrenz von Verbatim oder Asus bietet hier nur ein Kunststoffgehäuse, das im Fall Asus ziemlich enttäuscht. Im Gegensatz dazu fühlt sich der S1 wertig und stabil an. Zudem liegt, wie schon beim Minisforum MSSA156 eine Schutzhülle bei. Auch hier kann man sie durch Klappen als Standfuß verwenden. Das Material fühlt sich dabei ebenso wertig an.
Mit etwa 740 Gramm und Maßen von 0,93 x 35,5 x 22 cm ist der Monitor zwar nicht der schlankeste, aber auch nicht zu klobig. Gerade für die Mitnahme im Rucksack eignet er sich noch gut.
Der Arzopa S1 verfügt über zwei USB-C-Anschlüsse, von denen einer (USB-C1) sowohl Power Delivery (PD) als auch DisplayPort (DP) unterstützt, was bedeutet, dass er mit nur einem Kabel gleichzeitig Strom und Videosignal liefern kann – vorausgesetzt, das angeschlossene Gerät unterstützt diese Funktion. Der zweite USB-C-Anschluss (USB-C2) dient zur zusätzlichen Konnektivität. Ergänzt wird das Setup durch einen Mini-HDMI-Port, der eine einfache Verbindung zu Laptops, Konsolen oder anderen Geräten mit HDMI-Ausgang ermöglicht.
Für die Bedienung stehen seitlich gut zugängliche Tasten zur Verfügung: eine Power-/Return-Taste, eine Taste zur Einstellung von Lautstärke und Helligkeit sowie eine weitere für die OSD-Menü-Navigation.
Alle nötigen Kabel für USB-C und Mini-HDMI liegen bei. Die integrierten Lautsprecher sind – wie für solche Geräte üblich – nicht zu gebrauchen. Dabei nutzt auch die vorhandene Dolby-Surround-Ausstattung nicht.
Auch das Wichtigste an einem mobilen Monitor kann beim Arzopa S1 überzeugen: Das Display. Dieses erreicht in unserem Test die versprochenen 300 cd/m² nahezu mühelos. Das ist respektabel und gut für unter 100 Euro, für Arbeiten im Freien dennoch zu wenig. Das Full-HD-IPS-Panel mit 15,6 Zoll hat eine ansprechende Farbwiedergabe und arbeitet bei 60 Hertz – mehr wäre in diesem Preisbereich zu viel der Erwartung gewesen.
Aktuell kostet der Arzopa S1 mit 85 Euro mehr als zu seinem Bestpreis von 76 Euro, für den wir ihn gekauft haben. Auch dieser Preis ist jedoch angesichts des guten Abschneidens im Test und der Ausstattung gegenüber mehr als fair.
Im Test kann uns der Arzopa S1 zum günstigen Preis wirklich überraschen – und überzeugen. So viel Monitor für unter 100 Euro hätten wir nicht für möglich gehalten. Eine gute Verarbeitung, die teils nicht einmal deutlich teurere Konkurrenten bieten sowie solide Testergebnisse bugsieren den Monitor nach vorn.
Affiliate-Information
Bei den mit gekennzeichneten Links handelt es sich um Provisions-Links (Affiliate-Links). Erfolgt über einen solchen Link eine Bestellung, erhält TechStage eine Provision. Für den Käufer entstehen dadurch keine Mehrkosten.