Bereits im zarten Alter von fünf Jahren hatte Jonas seinen ersten PC und hat glücklicherweise noch die Zeit von Kassetten, CDs und Disketten miterlebt. Seitdem hat ihn Technik und der Spaß an Gadgets nicht mehr losgelassen. Angefangen hat er 2023 als Volontär bei TechStage, das 2024 in heise bestenlisten übergegangen ist. Seit 2025 ist er dort nun fest als Redakteur im Team tätig und allen voran Experte für Mini-PCs. Weiterhin testet er für allerlei PC-Zubehör, Saugroboter, Ladegeräte und Powerbanks. Privat ist er Vielleser, Bahn-Nerd und Musikliebhaber, wobei sein Musikgeschmack so vielfältig ist wie er selbst.
Der Anker 332 5-in-1 USB-C-Hub punktet im Test mit kompakten Maßen, solider Verarbeitung und einem attraktiven Preis. Wir zeigen, was der Hub kann und wo er Schwächen hat.
Anker ist bekannt für hochwertige Ladetechnik und praktisches Zubehör. Mit dem 332 5-in-1 USB-C-Hub bietet der Hersteller einen günstigen Alleskönner für Laptops und Tablets mit USB-C-Anschluss. Der kompakte Hub kostet nur 17 Euro, bringt aber trotzdem einige nützliche Ports mit. Wir haben den Anker 332 genau unter die Lupe genommen und verraten, ob sich der Kauf lohnt.
Trotz des günstigen Preises von nur 17 Euro macht der Anker 332 5-in-1 USB-C-Hub einen wertigen Eindruck. Das blaugraue Kunststoffgehäuse ist sauber verarbeitet, die Spaltmaße passen. Mit kompakten Abmessungen von 112 × 36 × 11 mm und einem Gewicht von 138 g ist der Hub angenehm mobil. Das fest integrierte USB-C-Kabel ist mit 15 cm Länge okay, etwas mehr wäre aber wünschenswert gewesen.
Schauen wir uns die Anschlüsse des Anker 332 5-in-1 USB-C-Hubs genauer an. An Bord sind insgesamt fünf Anschlüsse. Der HDMI-Port unterstützt Auflösungen bis 4K (3840 × 2160 Pixel), allerdings nur mit 30 Hz Bildwiederholrate. Für ein flüssigeres 4K-Bild mit 60 Hz muss man zu teureren Modellen greifen. Die beiden USB-A-Buchsen setzen auf USB 3.0 und übertragen Daten mit bis zu 5 Gbit/s. Sie liefern auch Strom zum Laden von Smartphones und anderen Geräten, maximal sind pro Port 7,5 W drin (5V/1,5A). Der USB-C-Datenanschluss überträgt ebenfalls mit USB 3.0-Speed von bis zu 5 Gbit/s und eignet sich damit für flinke externe SSDs und Speichermedien.
Der USB-C-Ladeanschluss versorgt Laptops und Tablets mit bis zu 85 W. Das reicht für die meisten Mobilgeräte, einige besonders leistungshungrige Notebooks benötigen aber mehr. Leider verrät Anker nicht, welche USB-Protokolle und Standards genau unterstützt werden und wie hoch die Ladeströme und -spannungen ausfallen. Hier wünschen wir uns mehr Informationen. Bei einem so günstigen Hub kann man aber auch keine Wunder erwarten.
Bedauerlicherweise gibt Anker keine detaillierten technischen Spezifikationen auf der eigenen Webseite an. Informationen zu den unterstützten USB-Standards sowie zu Ladeströmen und -spannungen sind nicht vorhanden oder werden nur hinter Angaben wie USB 5Gps oder 4K@30Hz versteckt. Hier wünschen wir uns mehr Transparenz. Immerhin kann man anhand dieser Produktbeschreibung schon herauslesen, dass der HDMI-Port statt in Version 2.0 nur in der noch viel älteren Version 1.4 ausgeführt ist. Aktuell wäre HDMI 2.1, wobei HDMI 2.2 bereits vor der Tür steht.
Im Praxistest macht der Anker 332 5-in-1 USB-C-Hub eine gute Figur. Wir haben eine 5 GB große Datei von einer externen NVMe-SSD auf unseren Laptop kopiert. Dabei erreicht der Hub Übertragungsraten von bis zu 520 MB/s – ein ordentlicher Wert. Begrenzender Faktor ist hier USB 3.0, das maximal 5 Gbit/s ermöglicht. Für die meisten Anwender dürfte die Geschwindigkeit aber im Alltag locker ausreichen.
Auch beim Laden gibt es nichts zu meckern. Unser Laptop wurde zuverlässig mit Strom versorgt. Laut dem USB-C-Leistungsmessgerät erreicht der Hub die versprochene Ladeleistung von 85 W. Nur Besitzer sehr stromhungriger Notebooks müssen aufpassen, hier könnte es knapp werden.
Mit einem Preis von nur 17 Euro ist der Anker 332 5-in-1 USB-C-Hub zwar günstig, aber kein absolutes Schnäppchen. Für nur 3 Euro mehr bietet etwa der Baseus USB-C-Hub 7-in-1 eine deutlich bessere Ausstattung mit mehr Anschlüssen und einem hochwertigen Metallgehäuse. Der Anker Hub ist solide und reicht für den Alltag, im direkten Vergleich mit der Konkurrenz gibt es aber oft mehr fürs Geld. Wer nur aufs Budget schaut, macht mit dem Anker nichts falsch – das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bietet er aber nicht.
Letztlich ist der Anker 332 5-in-1 USB-C-Hub ein solides Angebot für preisbewusste Käufer. Er punktet mit kompakten Maßen und einer ordentlichen Leistung im Praxistest. Die Ausstattung mit HDMI, USB-A und USB-C reicht für viele Anwendungen aus. Mit dem Baseus USB-C-Hub 7-in-1 gibt es aber eine ähnlich günstige Alternative mit mehr Ports und besserem HDMI-Standard. Auch die mageren Informationen zu den technischen Details enttäuschen.
Insgesamt ist der Anker Hub aber eine brauchbare Wahl. Für gehobene Ansprüche muss man mehr investieren, aber für den Alltag reicht der 332 5-in-1 locker. Er ist solide, kompakt und günstig. Nur gibt es eben oft mehr Hub fürs Geld.
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