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Top 10: Die besten Controller für die Nintendo Switch ab 11 Euro
Top 5: Die besten Lenkräder für Rennsimulatoren
Top 7: Die besten Joysticks, Steuerknüppel & Hotas für den Flugsimulator
Autorennen, Fliegen, U-Boot fahren: Die 10 besten Simulationen für VR-Brillen
Die 10 besten Simulatoren für PC und Konsole
Bestenliste: Die zehn besten Spiele für die Playstation 5
Autorennen, Shooter, RPG: Die zehn besten Spiele für die Xbox One
Multiplayer-Top-10: Die besten Koop-Spiele für PS4 und PS5
Bestenliste: Die zehn besten offiziellen Retro-Konsolen
Top 10: Die besten Switch-Spiele für Multiplayer & Couch-Coop
Bestenliste: Die Top-10-Spiele für Xbox Series S & X
Xbox: Die Top-10 der Couch-Koop-Spiele für lokalen Multiplayer
Bestenliste: Gamepads für PC und Retro-Konsole
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Top 10: Der beste Luftgütesensor im Test – CO₂, Schadstoffe & Schimmel im Blick
Top 10: Die beste kabellose Überwachungskamera im Test – Akku, WLAN, LTE & Solar
Top 10: Das beste Heizkörperthermostat im Test – smart heizen und Geld sparen
Top 10: Die beste Türklingel mit Kamera im Test – Eufy vor Reolink
Das beste Smart Lock im Test – Testsieger mit Gesichtserkennung vor Nuki
Testsieger: Die beste Mini-Überwachungskamera im Test – Babyphone inklusive
Top 10: Die beste Überwachungskamera mit PTZ im Test
Top 10: Der beste Luftreiniger im Test
Top 10: Die besten Überwachungskameras mit 4K-Auflösung im Test
Top 10: Die beste Überwachungskamera mit Dual-Objektiv im Test
Top 10: Die beste Überwachungskamera für innen im Test
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Top 10: Die beste Überwachungskamera mit Top-Nachtsicht im Test
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Top 5: Smarte Outdoor-Überwachungskamera mit WLAN & Akku
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Top 10: Das beste Mehrfach-USB-Ladegerät – Testsieger mit 100 Watt für 39 Euro
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Top 10: Die beste Android-Box fürs Auto im Test – Youtube, Netflix & Co. nutzen
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Top 10: Die beste Dashcam fürs Auto im Test – Testsieger von Garmin & Nextbase
Top 10: Die beste Starthilfe-Powerbank im Test – Auto überbrücken per Akku
Testsieger: Die beste Wärmebildkamera im Test – gut schon ab 200 Euro
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Top 5: Der beste Alkoholtester im Test – Promille selbst ermitteln
Top 6: Die beste kabellose Rückfahrkamera zum Nachrüsten im Test
Top 7: Der beste elektrische Präzisionsschraubendreher
Top 6: Die besten Radar- und Blitzerwarner
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Top 10: Bluetooth-Schlüsselfinder – die besten Keyfinder für Android und iOS

Top 10: Das beste Klapprad-E-Bike im Test – Preis-Leistungs-Sieger kostet 779 €

engwe l20 30 pro 2 aufmacher

Wir zeigen die besten Klapprad-E-Bikes aus über 35 Tests. Das Engwe L20 3.0 Pro ist unser Testsieger.

Ein Klapprad-E-Bike ist schick, kompakt, schnell und vergleichsweise günstig. Sie lassen sich platzsparend verstauen, eignen sich so für Pendler und sind oft günstiger als klassische E-Bikes. Besonders Modelle aus China setzen mit attraktiven Preisen neue Maßstäbe. Für diese Bestenliste haben wir rund 35 Klapprad-E-Bikes getestet und bewertet. Entscheidend für die Platzierung waren Qualität, Fahrverhalten, Motorleistung, Reichweite und das Preis-Leistungs-Verhältnis.

Welches ist das beste Klapprad-E-Bike?

Das Engwe L20 3.0 Pro thront als Testsieger auf Platz 1 unserer Bestenliste der besten Klapprad-E-Bikes. Das faltbare E-Bike kostet 1599 Euro (Code: TECHSTAGE50). Dafür bietet es mit einem 100 Nm starken 250-Watt-Mittelmotor mit Drehmomentsensor einen brutalen Antrieb, unzählige raffinierte Features und eine ordentliche Vollfederung.

Das Brompton Electric ist unser Technologiesieger. Wer das nötige Kleingeld von 2699 Euro hat, bekommt hier ein fantastisches E-Faltrad mit ganz viel durchdachter Ingenieurskunst.

Das Touroll S2 ist dank seines unschlagbaren Preises von nur 779 Euro bei Geekmaxi (849 Euro bei Amazon) unser Preis-Leistungs-Sieger.

Ranking der Bestenliste:

  1. Engwe L20 3.0 Pro für 1599 Euro (Code: TECHSTAGE50)
  2. Brompton Electric für 2699 Euro
  3. Touroll S2 für 779 Euro (849 Euro bei Amazon)
  4. Engwe Engine 3.0 Boost für 1599 Euro (Code: DeliaKOL50OFF)
  5. Fiido M1 Pro 2025 für 1099 Euro
  6. Fafrees F20 X Max für 1477 Euro
  7. Engwe L20 Boost für 1049 Euro (Code: TECHSTAGE50)
  8. Engwe P20 für 1199 Euro (Code: TECHSTAGE50)
  9. Engwe EP-2 3.0 Boost für 1099 Euro (Code: heiseBestenlisten)
  10. Hitway BK6S für 899 Euro

Außer der Konkurrenz läuft das Fafrees FF20 Polar in der L1e-B-Version, denn es gilt streng genommen nicht als Pedelec, sondern als Moped mit Pedalen. Deswegen benötigt man, um damit legal in Deutschland fahren zu dürfen, ein Versicherungskennzeichen und einen entsprechenden Führerschein. Dafür sind mit ihm 45 km/h und ein starker Motor erlaubt. Es kostet direkt bei Fafrees vergleichbar schlanke 1277 Euro.

Achtung: Preise können sich jederzeit ändern, das Angebot der Räder ist teilweise begrenzt. Wer bei einem chinesischen Händler kauft, bezahlt in vielen Fällen weniger. Allerdings besteht im Gewährleistungs- oder Garantiefall die Gefahr eines schlechteren Service. Außerdem ist das Einfordern von Verbraucherrechten (Rückgabe, Gewährleistung) mit Hürden versehen oder nicht möglich. Wir verlinken hier Händler, mit denen wir im Allgemeinen gute Erfahrungen gemacht haben.

KURZÜBERSICHT

Engwe L20 3.0 Pro

Mit dem L20 3.0 Pro liefert Engwe ein Meisterstück – mit Einschränkungen. Technisch bewegt sich die Ausstattung auf hohem Niveau: Das faltbare E-Bike bietet mit einem 100 Nm starken 250-Watt-Mittelmotor mit Drehmomentsensor einen starken Antrieb und dank Vollfederung schluckt es kleinere Unebenheiten mit Bravour. Die Gangschaltung funktioniert tadellos, könnte aber im Flachen noch einen höheren Gang vertragen. Das technisch ausgezeichnete, faltbare E-Bike kommt zu einem attraktiven Preis von 1599 Euro (Code: TECHSTAGE50).

VORTEILE
  • vollgefedert
  • 100 Nm starker 250-Watt-Mittelmotor mit Drehmomentsensor
  • 720-Wh-Akku mit Schnellladung (2 h bis voll)
  • Diebstahlschutz mit GPS-Tracker und Bewegungssensor
NACHTEILE
  • Elektronische Hupe, keine Klingel
  • kein Blinker
  • App mit Fehlern

Brompton Electric

Das Brompton Electric beeindruckt mit genialem Faltmechanismus und fahrerzentriertem Design, was seinen Kultstatus begründet. Der hohe Preis und unpraktische Vorderradantrieb treten angesichts der außergewöhnlichen Kompaktheit und durchdachten Features in den Hintergrund. Das Brompton Electric C-Line kostet etwa bei E-Bike 24 rund 2699 Euro.

VORTEILE
  • perfekter Klappmechanismus
  • guter elektr. Antrieb
  • durch und durch praktisch
NACHTEILE
  • teuer
  • Motor am Vorderrad
  • kein Display, Backenbremsen

Touroll S2

Das Touroll S2 bietet viel E-Fatbike fürs Geld: großer Akku, breite Reifen und Klappfunktion für 799 Euro. Das hohe Gewicht und der fehlende Drehmomentsensor trüben den Fahrspaß jedoch etwas. Für Einsteiger, die ein robustes Klapprad-E-Bike suchen, ist es trotzdem eine Überlegung wert.

Geekmaxi bietet das Rad für 799 Euro an. Für ein Fatbike mit großem Akku ist der Preis kaum zu schlagen.

VORTEILE
  • großer 720-Wh-Akku
  • Tiefeinsteiger-Rahmen
  • breite 4-Zoll-Reifen
  • klappbar
  • günstiger Preis
NACHTEILE
  • 31,2 kg
  • kein Drehmomentsensor
  • laute Federung
  • derzeit schwer verfügbar
Ratgeber

Was ist der Vorteil eines E-Klapprads?

Einer der größten Vorteile von E-Klapprädern ist ihre Transportierbarkeit. Sie können zusammengefaltet werden, was sich für Pendler anbietet, die Teile ihrer Reise mit anderen Verkehrsmitteln wie Bahn oder Bus zurücklegen. Ein zusammengeklapptes E-Klapprad beansprucht in der Regel in öffentlichen Verkehrsmitteln wenig Platz und verursacht häufig keine zusätzlichen Kosten für ein Fahrrad-Ticket. Zudem passt es in fast jedes Auto.

Die Kompaktheit eines E-Klapprads bietet auch Vorteile bei der Lagerung. In kleinen Wohnungen passt ein E-Klapprad leicht in eine Ecke, unter einen Schreibtisch oder in einen kleinen Abstellraum. Dies ist ein entscheidender Vorteil gegenüber größeren E-Bikes, die oft einen eigenen, sicheren Abstellplatz benötigen.

Versicherung

Fahrradfahren hat nachweislich positive Auswirkungen auf die Gesundheit – selbst E-Bikes sind viel besser als etwa Autofahren. Doch selbst die vorsichtigsten Fahrer können die Gefahr eines Unfalls nie zu 100 Prozent ausschließen. Wir empfehlen deshalb Zusatzversicherungen, um die möglichen negativen Konsequenzen abzumildern.

Bei vielen Versicherungen lohnt sich das Vergleichen wirklich. Denn wer regelmäßig vergleicht, spart gut und gerne mehrere hundert Euro im Jahr. Wo man am meisten spart, zeigen die Tarifrechner von heise online.

Fazit

Klapprad-E-Bikes überzeugen durch ihre hohe Flexibilität und Kompaktheit, da sie sich leicht zusammenfalten lassen und so ideal für Pendler oder Reisende mit begrenztem Stauraum sind. Sie kombinieren die Vorteile eines E-Bikes, wie motorisierte Unterstützung und Reichweite, mit der Portabilität eines Faltrads, was sie perfekt für den urbanen Alltag macht.

Dank teilweise richtig großer Akkus bieten sie oft ausreichend Leistung für längere Strecken, ohne Kompromisse bei der Handhabung einzugehen. Zudem machen sie dank ihres geringen Gewichts und der einfachen Handhabung auch in öffentlichen Verkehrsmitteln oder Büros eine gute Figur.

Im Rahmen dieser Bestenliste haben wir die E-Bikes in verschiedenen Szenarien wie geteerten Radwegen, geschotterten Feldwegen und steilen Anstiegen getestet. Langfristige Probleme, die eventuell bei monate- oder jahrelanger Alltagsnutzung auftreten, können wir auf diese Weise nicht erfassen. Finden wir nach Veröffentlichung noch Fehler oder werden von unseren Lesern auf etwas hingewiesen, tragen wir das nach.

Wer bei einem chinesischen Händler kauft, bezahlt in vielen Fällen weniger. Allerdings besteht im Gewährleistungs- oder Garantiefall die Gefahr eines schlechteren Service. Außerdem ist das Einfordern von Verbraucherrechten (Rückgabe, Gewährleistung) mit Hürden versehen oder nicht möglich. Wir verlinken hier Händler, mit denen wir im Allgemeinen gute Erfahrungen gemacht haben.

Weitere Bestenlisten rund um Zweiräder finden sich hier:

BESTENLISTE
Faltbares Meisterstück: E-Bike Engwe L20 3.0 Pro mit 100-Nm-Mittelmotor im Test

Das klappbare E-Bike Engwe L20 3.0 Pro bietet eine Voll-Federung, einen 100 Nm starken Mittelmotor mit Drehmomentsensor und einen 720-Wh-Akku mit Schnellladetechnik zum moderaten Preis. Was es sonst noch zu bieten hat, zeigt der Test.

VORTEILE
  • vollgefedert
  • 100 Nm starker 250-Watt-Mittelmotor mit Drehmomentsensor
  • 720-Wh-Akku mit Schnellladung (2 h bis voll)
  • Diebstahlschutz mit GPS-Tracker und Bewegungssensor
NACHTEILE
  • Elektronische Hupe, keine Klingel
  • kein Blinker
  • App mit Fehlern

Das klappbare E-Bike Engwe L20 3.0 Pro bietet eine Voll-Federung, einen 100 Nm starken Mittelmotor mit Drehmomentsensor und einen 720-Wh-Akku mit Schnellladetechnik zum moderaten Preis. Was es sonst noch zu bieten hat, zeigt der Test.

Engwe hat mit dem L20 3.0 Pro und dem L20 3.0 Boost zwei neue kompakte E-Bikes mit Tiefeinstieg vorgestellt, die vollgefedert sind und Motoren mit Drehmomentsensoren sowie starke Akkus mit Schnellladung bieten. Während das Pro von einem 100 Nm starken Mittelmotor mit Drehmomentsensor angetrieben wird, ist das Boost mit einem Heckmotor mit 75 Nm ausgestattet. Die Pro-Version bietet dank GPS-Tracker und Bewegungssensor einen Diebstahlschutz. Beide Räder sind zudem noch mit pannensicheren 20-Zoll-Reifen mit einer Breite von 3 Zoll sowie Straßenprofil ausgestattet. Wie sich das Engwe L20 3.0 Pro in der Praxis bewährt, haben wir getestet.

Design, Ausstattung, Verarbeitung und Lieferumfang

Die Unterschiede zum bislang verfügbaren L20 sind so groß, dass Engwe für das L20 3.0 Pro auch einen anderen Namen hätte wählen können. Das L20 3.0 Pro kommt wesentlich kantiger daher und die Batterie ist nun im Rahmen integriert und somit kaum sichtbar. Dank der stabilen Bauform erlaubt das knapp 33 kg schwere L20 3.0 Pro eine Zuladung von maximal 150 kg – ein Plus von 30 kg gegenüber dem L20.

Das Laden des herausnehmbaren Akkus mit 720 Wh (48 Volt, 15 Ah) dauert beim L20 3.0 Pro dank Schnellladetechnik nicht mehr wie beim L20 fünf bis sechs Stunden, sondern ist nach etwa zwei Stunden erledigt. Neu sind auch der Klappmechanismus, die dünnere Bereifung mit Straßenprofil, der 250-Watt-Mittelmotor mit Drehmomentsensor, hydraulische Bremsen sowie GPS-Tracker und Bewegungssensor.

Die Verarbeitung ist insgesamt gut, wenn auch nicht alle Schweißnähte wie bei mehreren Tausend Euro teuren Rädern nicht durchgehend poliert sind. Auf einen Metallkorb an der Vorderseite muss man beim L20 3.0 Pro anders als beim L20 hingegen verzichten. Ein hinterer Gepäckträger ist jedoch vorhanden und war bereits vormontiert.

Geliefert wird das Engwe L20 3.0 Pro teilmontiert in einem großen Karton. Das deutschsprachige Handbuch (PDF) beschreibt den Zusammenbau detailliert, sodass der Aufbau auch für weniger erfahrene Personen problemlos möglich sein sollte. Schließlich wird die Vorgehensweise auch in Form von aussagekräftigen Schaubildern verdeutlicht. Das für die Montage nötige Werkzeug ist wie üblich im Lieferumfang enthalten. Mehr Informationen zum Aufbau zeigt die Bildergalerie.

Lenker & Display

Der 68 cm breite Lenker ist nur in der Mitte minimal gebogen. Die gummierten Griffe bieten einen guten Grip und eine ergonomische Auflagefläche für die Handballen. Neben den Bremshebeln für die hydraulischen Scheibenbremsen befindet sich an der rechten Seite das Bedienelement für die 7-Gang-Schaltung von Shimano (Tourney RD-TY300). Links sitzt die Steuereinheit, mit der man das Rad ein- und ausschaltet, die Unterstützungsstufen des Motors (1–5) auswählt, sowie wie die Beleuchtung bei Bedarf aktiviert (langes Drücken auf +-Taste). Das große Display mit einem Durchmesser von etwa 10,5 cm (netto 8,7 cm) informiert über Geschwindigkeit, gefahrene Kilometer, Fahrzeit sowie über die aktuelle Unterstützung des Motors in Watt. Über die i-Taste am Bedienpanel kann man zwischen den einzelnen Anzeigen hin- und herschalten. Eine in Deutschland von der StVZO geforderte Klingel mit hellem Klang gibt es leider nicht. Die sollte man nachrüsten.

Engwe L20 3.0 Pro: Abmessungen

Fahrpraxis

Dank des Straßenprofils der pannensicheren 20-Zoll-Reifen mit einer Breite von 7,5 cm ist die Lautstärke beim Fahren deutlich niedriger als beim L20 mit grob-stolligen Fat-Reifen. Dank Doppelfederung vorn und hinten ist der Fahrtkomfort hervorragend. Zwar spürt man das Durchfahren größerer Schlaglöcher oder Mulden auf Waldwegen, doch schlagen sie deutlich weniger durch als beim L20, das nur eine Gabelfederung besitzt. Während man die Federung an der Vorderseite justieren kann, ist das bei der hinteren mit einem Federweg von nur 3 cm nicht möglich. Die Voreinstellung empfinden wir als optimal: Der Komfort geht nicht zulasten eines schwammigen Fahrgefühls. Insgesamt macht das Fahren auf unebenen Waldwegen mit dem L20 3.0 Pro genauso viel Spaß wie auf ebenen Straßen. Zum guten Fahrkomfort trägt auch der bequeme und gefederte Sattel bei. Die 7-Gang-Schaltung hat im Test einwandfrei funktioniert. Allerdings hätten wir uns in flachen Abschnitten einen höheren Gang gewünscht, um deutlich schneller als 25 km/h zu fahren.

Die hydraulischen Scheibenbremsen mit einem Durchmesser von 180 mm bringen das L20 3.0 Pro ausreichend schnell zum Stehen. Sie sind außerdem gut eingestellt und verursachen beim Bremsen kein Quietschen.

Engwe L20 3.0 Pro: Federung vorn und hinten, Mittelmotor mit Drehmomentsensor (250 Watt, 100 Nm), hydraulische Bremsen, Shimano-7-Gang-Schaltung, klappbar, 720 Wh starker Akku mit Schnellladung, Diebstahlschutz: GPS-Tracker und Bewegungssensor, 20-Zoll-Reifen mit Straßenprofil

Motor und Beschleunigung

Dank Drehmomentsensor vermittelt die Unterstützung des Mittelmotors X700 von Mivice ein natürliches Fahrgefühl. Anders als etwa beim L20, wo bereits Luftpedalieren für Vortrieb sorgt. Beim Anfahren an Kreuzungen geht es dank 100 Nm flott von der Stelle. Ein wesentlicher Vorteil eines per Drehmomentsensor gesteuerten Motors. Ohne einen solchen muss man etwa beim L20 erst ein paar Mal die Pedale treten, bevor die Unterstützung einsetzt. Trotz des relativ hohen Gewichts von fast 33 kg sind die erlaubten 25 km/h schnell erreicht. Auch an steilen Abschnitten sorgt der Motor für genügend Support, wenn man genügend kraftvoll in die Pedale tritt. Im Vergleich zum L20 ohne Drehmomentsensor sind solche Abschnitte mit dem L20 3.0 Pro kraftraubender für den Fahrer. Es ist damit also eher ein E-Bike, das sich an sportlichere Fahrer richtet.

Wie lange hält der Akku?

Engwe gibt die Reichweite des Akkus bei der kleinsten Unterstützungsstufe (1) mit 140 km an. Bei mittlerer Einstellung (3) soll der Akku für 110 km ausreichen. Mit der höchsten Unterstützungsstufe (5) liegt die angegebene Reichweite bei 96 km. Wie immer sind diese Angaben genauso vorsichtig zu betrachten wie die von den Herstellern kommunizierten Verbrauchswerte für Pkws. Im Test mit einem 90 kg schweren Fahrer und Temperaturen zwischen 12 und 18 Grad hat die Akkukapazität bei einer hügeligen Wegstrecke nach 22 km noch 54 Prozent angezeigt. Im zweiten Versuch mit langen steilen Anstiegen fällt der Akku bei einer Strecke von 16 km auf 66 Prozent.

Engwe L20 3.0 Pro: Display

Wie funktioniert der Diebstahlschutz und welche Funktionen bietet die Engwe-App?

In Verbindung mit dem L20 3.0 Pro funktioniert die App nicht einwandfrei. So konnten wir nicht auf Daten von aufgezeichneten Touren zugreifen. Dafür hat das automatische Entsperren nach dem Einschalten funktioniert, wenn man sein Smartphone dabei hat. Andernfalls hört man einen Alarm, wenn man das Rad bewegt und erhält eine Benachrichtigung. Die Ortung des Rads per GPS und integriertem 4G-Empfang funktioniert.

Preis: Was kostet das Engwe L20 3.0 Pro?

Engwe bietet das L20 3.0 Pro regulär für 1699 Euro an. Mit dem Code TECHSTAGE50 sinkt der Preis auf 1599 Euro. Dazu gibt es noch ein Geschenkpaket mit einer Taschenlampe und einem 25-in-1 Multifunktions-Werkzeug sowie einem Engwe-Aufkleber.

Als Alternative steht das L20 3.0 in der Variante Boost zur Verfügung. Wie das Pro-Modell ist es vollgefedert, aber mit einem Nabenmotor im Hinterrad ausgestattet. Dieser bietet 75 Nm und wird von einem 648 Wh starken Akku, ebenfalls mit Schnellladetechnik, mit Energie versorgt. Das Engwe L20 3.0 Boost kostet 1499 Euro.

Falls man die neuen Engwe-Falträder auch zum Einkaufen nutzen möchte, empfiehlt sich als Zubehör eine wasserdichte Gepäckträger-Tasche für 65 Euro. Sie entpuppt sich im aufgeklappten Zustand als echtes Raumwunder mit einem Fassungsvermögen von bis zu 35 Liter. Außerdem bietet sie Schultergurte, um sie als Umhängetasche zu verwenden. Dank Polsterungen in der Innenseite kann man damit auch leicht zerbrechliche Waren transportieren. Für kleinere Einkäufe reicht die 7-Liter-Variante für 25 Euro.

Einen Korb für die Vorderseite, wie er bei vielen Engwe-Rädern montiert ist, etwa dem L20 (Testbericht), hat Engwe derzeit leider nicht im Angebot, obwohl das L20 3.0 Pro dafür passende Montagepunkte besitzt.

Neue Falträder von Engwe
ModellL20 3.0 ProL20 3.0 Boost
Motor250 Watt250 Watt
TypMittelmotorHinterrad-Nabenmotor
Drehmomentsensorjaja
Drehmoment100 Nm75 Nm
Akku720 Wh648 Wh
Schnellladungjaja
GPS-Trackerjanein
Bewegungssensorjanein
Boost-Schalterneinja
Pannensichere Reifen20 x 3“ mit Straßenprofil20 x 3“ mit Straßenprofil
GangschaltungShimano Tourney 7-GangShimano Tourney 7-Gang
Regulärer Preis1699 Euro1399 Euro
Preis mit Code TECHSTAGE501499 Euro1199 Euro

Fazit

Mit dem L20 3.0 Pro liefert Engwe ein Meisterstück – mit Einschränkungen. Technisch bewegt sich die Ausstattung auf hohem Niveau: Das faltbare E-Bike bietet mit einem 100 Nm starken 250-Watt-Mittelmotor mit Drehmomentsensor einen starken Antrieb und dank Vollfederung schluckt es kleinere Unebenheiten mit Bravour. Die Gangschaltung funktioniert tadellos, könnte aber im Flachen noch einen höheren Gang vertragen. Personen mit einer Körpergröße zwischen 155 und 185 cm finden eine ergonomische Sitzposition auf dem L20 3.0 Pro. Und wenn der Akku einmal leer ist, dauert es dank Schnellladung nur zwei Stunden, bis er wieder aufgeladen ist. Obendrein warnt eine Sirene, wenn das Rad von einer nicht authentifizierten Person bewegt wird, und dank des integrierten GPS-Empfängers ist eine Ortung mithilfe der Engwe-App sehr einfach. Ein Blinker wie beim Engwe P20 (Testbericht) hätte dem L20 3.0 Pro ebenfalls gut zu Gesicht gestanden.

Die elektronische Hupe ist in Deutschland hingegen nicht zulässig. Wer das L20 3.0 Pro erwirbt, sollte also eine vorgeschriebene, hell tönende Klingel installieren und bei einer Verkehrskontrolle darauf hoffen, dass der Schalter für die Hupe nicht wahrgenommen wird. In Österreich ist hingegen auch eine Hupe zulässig.

Leider entsprechen auch die verbauten Rad-Reflektoren nicht der StVZO: Zwei hat Engwe installiert, zwei pro Rad sind aber vorgeschrieben. Und auch der fehlende Reflektor nach hinten ist zu bemängeln. Die fehlenden Reflektoren lassen sich für wenige Euro nachrüsten. Doch die Hupe bleibt ein Ärgernis. Wer sich daran nicht stört, erhält mit dem L20 3.0 Pro ein technisch ausgezeichnetes faltbares E-Bike – und das zu einem sehr attraktiven Preis von 1599 Euro (Code: TECHSTAGE50).

E-Klapprad-Test: So genial klappt das Brompton Electric

Das Brompton Electric macht im Test alles richtig: Es ist leicht, durchdacht, praktisch und klappt genial. Doch es hat einen großen Haken.

VORTEILE
  • perfekter Klappmechanismus
  • guter elektr. Antrieb
  • durch und durch praktisch
NACHTEILE
  • teuer
  • Motor am Vorderrad
  • kein Display, Backenbremsen

Das Brompton Electric macht im Test alles richtig: Es ist leicht, durchdacht, praktisch und klappt genial. Doch es hat einen großen Haken.

Brompton ist bezüglich ihrer Klappräder Kult, ihre Anhänger nennen sie liebevoll Brommis. Die Brompton-Klappräder zeichnen sich vor allem durch ihren eleganten und sehr effizienten Faltmechanismus aus. So klein klappt kein Konkurrent. Das macht sie besonders für Camper, Bootsfahrer, Pendler und alle anderen interessant, die sie gefaltet in kleinste Ecken verstauen wollen. Das lässt sich Brompton gut bezahlen, ihre Falträder gehören zu den teuersten am Markt. Ob auch die elektrische Variante des Kult-Klapprads überzeugt, zeigt der Testbericht des Brompton Electric.

Optik

Die Optik eine E-Klapprads ist ganz allgemein gewöhnungsbedürftig. Häufig wirken Erwachsene auf Falträdern wie auf einem Kinderfahrrad – irgendwie ulkig. Hier bildet auch das Brompton Electric keine Ausnahme. Im Vergleich zu einem normalen Fahrrad sind die Räder zu klein und dünn. Auch sitzt der Rahmen sehr tief und Lenk- sowie Sattelstange ragen hoch daraus hervor.

Abgesehen davon ist das Brompton durchaus ansehnlich. Das liegt von allem an seiner fast schon filigranen Erscheinung. Auffälligstes Merkmal ist die Brompton-typische, leicht geschwungenen Rahmenstange zwischen Lenker und Sattel. Die Sattelstange lässt sich in der Höhe zwischen 60 und 111 Zentimetern mit zwei Schnellverschlüssen fixieren. Das reicht auch für sehr groß gewachsene Personen. Der Sattel selbst ist angenehm weich gepolstert. Der Lenker ist mit einer Höhe von 110 Zentimetern fix.

Schaltung

Das Brompton Electric kombiniert eine Nabenschaltung mit einer Kettenschaltung.

Der Lenker wirkt zunächst ungewöhnlich leer. Das liegt vor allem daran, dass Brompton auf einen Bildschirm für die Anzeige der aktuellen Geschwindigkeit und der insgesamt gefahren Kilometer verzichtet. Dieses Display ist nicht dringend notwendig, wir vermissen es zunächst dennoch. Am Lenker gibt es neben den üblichen Handgriffen für die Bremsen in unserem Fall außerdem eine Zweigang-Kettenschaltung auf der linken und eine Dreigang-Nabenschaltung auf der rechten Seite. Zusammen ergibt das sechs Gänge. Ungewöhnlich ist hier vor allem, dass der niedrigste und der höchste Gang eine passende Übersetzung haben. So kommt man im niedrigsten Gang steilere Berge hinauf und der höchste Gang greift auch bei höheren Geschwindigkeiten noch so, dass man sich nicht tot strampelt. Als Käufer kann man sich auch für eine Variante ohne Nabenschaltung entscheiden.

Klappen

Winzig! Die Faltmaße des Brompton Electric erreicht kaum ein anderes E-Klapprad.

Dem Klappmechanismus müssen wir eine gewisse Genialität attestieren. Derart einfach und effektiv haben wir das noch an keinem anderen E-Klapprad gesehen. Der Clou verbirgt sich beim Rückrad. Mit einem Griff klappt es um 180 Grad von unten an die Rahmenstange heran und rastet dort mit dem Herunterschieben der Sattelstange fest ein. Nun noch den Rahmen anklappen und das Vorderrad einrasten, die Lenkstange umlegen und ein Pedal anlegen – fertig. Mit etwas Übung geht das in deutlich unter 30 Sekunden von der Hand. Entfernt man zunächst den Akku, verringern sich seine Maße so von einer Länge von 143 Zentimeter auf 58(l) × 62(h) × 33(b) Zentimeter. Das ist deutlich kleiner als das bisher kompakteste von uns getestete E-Klapprad Fiido D2S mit 75(l) × 65(h) × 45(b).

Toll ist nicht nur, dass es derart gefaltet sicher zusammenhält. Es besitzt dank dreier Rollen auch eine Art Trolley-Funktion, kann also gemütlich vor sich hergeschoben werden. Dabei ist es mit gerade einmal 14,5 Kilogramm leicht genug, um es ein paar Treppenstufen zu tragen. Die Variante mit der Zwei-Gang-Schaltung wiegt gar 13,7 Kilogramm. Bei beiden kommen noch drei Kilogramm Akku dazu. Trotz des geringen Eigengewichts trägt das Brompton Electric Fahrer mit einem Gewicht von bis zu 105 Kilogramm.

Auf einen Seitenständer verzichtet Brompton. Das liegt schlicht daran, dass es denkbar einfach ist, das hintere Rad umzuklappen. Einmal umgeklappt steht das Faltrad sicher auf den drei Rollen und nimmt schon so mit einer reduzierten Länge von gut 100 Zentimetern weniger Platz weg.

Fahren

Das Fahrgefühl ist leichtgängig und agil. Der Lenker fühlt sich fest an. Häufig wackelt es bei Klapprädern zu arg, nicht so beim Brompton Electric. Auch ohne Motor fährt es sich ohne großen Widerstand. Am Hinterrad sorgt ein kleiner Gummipuffer für eine minimale Federung. Den Rest fangen die 16-Zoll-Räder ab. Jedoch sind die Schwalbe-Reifen für unseren Geschmack etwas zu schmal.

Die Tretunterstützung funktioniert dank eines Drehmoment- und Trittfrequenzsensors im Tretlager prima. Diesen Sensor vermissen wir bei allen anderen von uns bisher getesteten E-Klapprädern, deren Tretunterstützung lediglich die Zustände Ein und Aus kennen.

Der Motor an Vorderrad ist gewöhnungsbedürftig.

Dabei schiebt der 250-Watt-Motor im Vorderrad bis 25 Kilometer pro Stunde ordentlich an, ohne jedoch die Power eines Mate X zu erreichen. Dies ist das erste E-Klapprad unserer Testreihe mit dem Motor im Vorderrad. Das benötigt etwas Eingewöhnung, beinahe hätten wir im Test den Asphalt geküsst. Langsam in einer Kurve rollend, traten wir voll rein, der Motor unterstützte maximal – und das Vorderrad verlor den Halt und drehte durch. In der Situation ging alles gut. Trotzdem verlangt der Vorderradantrieb nach einem vorsichtigen Fahrverhalten.

Bremsen

Vorne und hinten kommen Felgenbremsen zum Einsatz. Diese funktionieren ausreichend gut. Dennoch findet man gar bei sehr günstigen E-Klapprädern wie dem Fiido D2S für um die 500 Euro mechanische Scheibenbremsen. Vermutlich hat sich Brompton aus Gewichtsgründen und damit ihr Fahrrad derart faltbar bleibt, dagegen entschieden.

Akku

Der Akku des Brompton Electric sitzt in einer Fahrradtasche geschützt und am Hauptrahmen befestigt vor der Lenkstange. Darauf sind zwei Taster für das Licht, die Wahl der Unterstützungsstufe und das Ein- beziehungsweise Ausschalten des Motors. Außerdem zeigen fünf LEDs den Ladestand an.

Der Akku löst sich mit einem Handgriff aus seiner Verankerung.

Das ist alles nicht gerade schick, aber mal wieder sehr praktisch. Diese Tasche ist mit einem Handgriff entfernt. Das sollte man auch regelmäßig nutzen, wenn man das Brompton Electric ansperrt, denn abschließen kann man die Tasche mit dem Akku nicht. In der Tasche selbst ist zusätzlich ein kleines Fach, in das etwa das Netzteil passt. Wem die Tasche zu klein ist, findet optional eine mit einem Fassungsvermögen von 15 Liter.

Der Akku bietet eine Kapazität von 300 Wattstunden, das 2-Ampere-Netzteil benötigt etwa 3,5 Stunden für eine volle Ladung. Mit dem optional erhältlichen 4-Ampere-Netzteil soll sich diese Zeit auf zwei bis drei Stunden reduzieren. Am Akku sitzt ein USB-A-Anschluss, um etwa sein Smartphone zu laden.

Bei unserer Testfahrt kommen wir auf überwiegend ebener Strecke, viel Asphalt, voller Unterstützungsstufe und einem Fahrergewicht von etwa 85 Kilogramm auf knapp 40 Kilometer. Diese Zahl kann je nach Fahrer und Umgebungsgegebenheiten stark variieren. Brompton selbst schreibt von 30 bis 70 Kilometern.

Extras

Das vordere und hintere Licht reagiert auf Wunsch auf Lichtverhältnisse und schaltet sich entsprechend ein und aus. Auch dauerhaften An oder Aus ist möglich. Schön: Brompton versteckt eine kleine Luftpumpe beim Hinterrad. Die kleine Klingel ist schön in die Schaltung auf der rechten Seite des Lenkers integriert. Die fest installierten Schutzbleche halten Wasser, Feuchtigkeit und Schmutz während der Fahrt vom Fahrer fern. Dafür sorgen auch die zwei Gummilappen am Schutzblech vorne und hinten. Doch gerade der vordere wirkt überdimensioniert und versprüht dadurch etwas Rentner-Flair.

Preis

Für sein clever designtes E-Klapprad will Brompton einen Haufen Geld. So kostet das Brompton Electric C-Line etwa bei E-Bike 24 stolze 2699 Euro.

Fazit

Brompton genießt unter den Anhängern von Klapprädern Kultstatus. Nicht zu Unrecht. Gerade der Faltmechanismus ist geradezu genial. Es klappt zweimal und erreicht so Faltmaße, von denen die Konkurrenz nur träumt. Auch beim Rest merkt man dem E-Klapprad die lange Erfahrung von Brompton an, jedes Detail wirkt durchdacht und an die Bedürfnisse der Fahrer angepasst.

Doch auch das Brompton Electric ist nicht ohne Makel. Am Abschreckendsten dürfte für viele der hohe Preis sein. Auch muss man sich zunächst an den Vorderradantrieb gewöhnen, auf Schotter etwa kann ein durchdrehendes Vorderrad gefährlich sein. Daran, dass es kein Display gibt, gewöhnt man sich dagegen schnell.

Touroll S2 im Test Klapprad-E-Bike mit fetten Reifen für unter 800 Euro

Das Touroll S2 kombiniert Klapprad-Funktionalität mit Fatbike-Eigenschaften und Tiefeinsteiger-Komfort. Ab 799 Euro bietet es viel – zeigt aber auch Schwächen.

VORTEILE
  • großer 720-Wh-Akku
  • Tiefeinsteiger-Rahmen
  • breite 4-Zoll-Reifen
  • klappbar
  • günstiger Preis
NACHTEILE
  • 31,2 kg
  • kein Drehmomentsensor
  • laute Federung
  • derzeit schwer verfügbar

Das Touroll S2 kombiniert Klapprad-Funktionalität mit Fatbike-Eigenschaften und Tiefeinsteiger-Komfort. Ab 799 Euro bietet es viel – zeigt aber auch Schwächen.

Klappbare E-Bikes mit dicken Reifen sind eine Nische. Sie versprechen, die Kompaktheit eines Faltrads mit der Geländegängigkeit eines Fatbikes zu vereinen. Das Touroll S2 geht noch einen Schritt weiter und kombiniert diese Eigenschaften mit einem Tiefeinsteiger-Rahmen. Der Nachfolger des S1 richtet sich gezielt an Fahrer, die sowohl in der Stadt als auch im Gelände unterwegs sein wollen – sei es auf Waldwegen, am Strand oder auf Schotter.

Geekmaxi bietet das Rad für 799 Euro an. Für ein Fatbike mit großem Akku ist der Preis kaum zu schlagen. Ob sich der Kauf lohnt, zeigt unser Test.

Aufbau, Optik & Verarbeitung

Das Touroll S2 kommt weitgehend vormontiert in einem großen Karton. Die Montage dauert etwa 30 Minuten und beschränkt sich auf das Anbringen von Vorderrad, Pedalen, vorderem Schutzblech, Frontleuchte und Lenker. Das nötige Werkzeug liegt bei, die Anleitung ist allerdings rudimentär. Die Verpackung schützt das Rad ordentlich, beinhaltet aber viel Styropor-Müll.

Optisch wirkt das S2 trotz der kleinen 20-Zoll-Räder massiv und wuchtig. Für ein Klapprad ist es recht lang. Der hohe Lenker und die lange Sattelstange verstärken den bulligen Eindruck. Der Akku ist nicht im Rahmen integriert, sondern sitzt wuchtig hinter der Sattelstange. Das Design erinnert eher an ein Moped als an ein klassisches Fahrrad – praktisch, aber nicht unbedingt ästhetisch. Der dunkelblau lackierte Rahmen ist die einzige Farboption.

Die Verarbeitung macht einen soliden Eindruck. Die Materialien fühlen sich robust an, die Schweißnähte sind deutlich sichtbar, aber sauber ausgeführt. Der Klappmechanismus ist stabil und doppelt gesichert. Zusammengeklappt misst das S2 97 × 45 × 74 cm – kompakt genug für den Kofferraum, aber mit 31,2 kg Gewicht eine echte Herausforderung beim Tragen. Im Vergleich zum Engwe P20 (Testbericht) mit nur 18,5 kg ist das S2 ein echtes Schwergewicht.

Lenker & Display

Das Kabelmanagement vor dem Lenker überzeugt durch einen Stoffschlauch mit Klettverschluss – eine aufgeräumte Lösung. Das Farbdisplay zeigt Geschwindigkeit, Batteriestand in fünf Balken und zurückgelegte Kilometer. Bei direkter Sonneneinstrahlung wird die Ablesbarkeit allerdings zur Herausforderung.

Die Bedienung erfolgt über drei Tasten: Plus für die Lichtsteuerung, Minus für den Gehmodus (6 km/h) und eine Mode-Taste zum Durchschalten der fünf Unterstützungsstufen von 12 bis 25 km/h. Die Bedienung ist selbsterklärend, eine App-Integration fehlt jedoch. Während das Engwe L20 3.0 Pro (Testbericht) mit GPS-Tracker und App-Anbindung punktet, muss man beim S2 auf solche Features verzichten.

Das integrierte Vorder- und Rücklicht ist ausreichend hell für die Dämmerung, bei völliger Dunkelheit aber etwas schwach. Das Vorderlicht lässt sich in der Höhe verstellen. Ein Bremslicht fehlt.

Touroll S2

Fahren

Der Tiefeinsteiger-Rahmen mit nur 43 cm Einstiegshöhe macht das Auf- und Absteigen zum Kinderspiel. Lenker und Sattel sind höhenverstellbar und passen für Fahrer zwischen 160 und 195 cm – das können wir aus eigener Erfahrung bestätigen.

Die 20 × 4 Zoll breiten Fat-Reifen sorgen für Stabilität auf unebenem Untergrund und federn kleinere Unebenheiten weg. Die vordere Federung mit 80 mm Federweg erhöht den Komfort im Gelände spürbar. Allerdings ist sie nicht gedämpft und springt besonders auf holprigen Strecken laut in die Ausgangsposition zurück.

Touroll S2

Der 250-Watt-Nabenmotor mit 55 Nm Drehmoment und bis zu 650 Watt Spitzenleistung fühlt sich nicht besonders kräftig an, reicht aber für die meisten Situationen aus. Ohne Drehmomentsensor wirkt das Fahrgefühl unnatürlich: Der Motor springt erst nach etwa einer Pedalumdrehung an und läuft lange nach. Beim Bremsen stoppt er sofort.

Interessanterweise bevorzugen manche ältere Fahrer dieses simple System, da der Motor auch beim Luftpedalieren anspringt und sie so leichter Berge erklimmen.

Die 7-Gang-Shimano-Tourney-Schaltung arbeitet flüssig und war ab Werk gut eingestellt. Die mechanischen 180-mm-Scheibenbremsen greifen nach dem Einbremsen ordentlich zu, erreichen aber nicht die Bissigkeit hydraulischer Systeme.

Akku

Der 720-Wh-Akku (48 V, 15,6 Ah) ist entnehmbar und in 6-8 Stunden vollständig geladen. Der Hersteller verspricht bis zu 150 km Reichweite – ein Traumwert unter Idealbedingungen. In der Realität mit 85 kg Fahrergewicht, voller Geschwindigkeit und viel Stop-and-go in der Stadt erreichen wir 45-65 km je nach Gelände. Das ist immer noch ordentlich, liegt aber deutlich unter den Herstellerangaben. Die Aufladung ist auch am E-Bike möglich, wenn man den schweren Akku nicht herausnehmen möchte.

Touroll S2

Preis

Geekmaxi bietet das Rad für 799 Euro an. Für ein Fatbike mit großem Akku ist der Preis kaum zu schlagen.

Fazit

Das Touroll S2 ist ein solides Einsteiger-Fatbike zum fairen Preis. Die Kombination aus Klappfunktion, breiten Reifen und Tiefeinsteiger-Rahmen macht es vielseitig einsetzbar – vom Stadtverkehr bis zum Waldweg. Der große Akku sorgt für ordentliche Reichweiten, die StVZO-Zulassung (nach Austausch der weißen gegen gelbe Speichenreflektoren) für Legalität.

Allerdings muss man Kompromisse eingehen: Das hohe Gewicht von über 31 kg macht das Handling zur Herausforderung. Der fehlende Drehmomentsensor sorgt für ein unnatürliches Fahrgefühl. Die ungefederte Gabel knallt laut zurück, und die Komponenten sind erkennbar günstig.

Engwe Engine Pro 3.0 Boost im Test: Klapprad-E-Bike mit Federung, GPS & 90 Nm

Das E-Bike Engwe Engine Pro 3.0 Boost vereint Klapprad, Fatbike und Vollfederung mit GPS-Tracker, starkem Motor mit Boost-Option und Drehmomentsensor.

VORTEILE
  • Vollfederung
  • 90-Nm-Motor mit Drehmomentsensor
  • GPS-Tracking mit 4G-Mobilfunkmodul und App
  • Schnellladung in nur 2 Stunden
  • Zuladung bis 150 kg, für große Fahrer geeignet
NACHTEILE
  • hohes Gewicht von 34,7 kg
  • elektrische Hupe
  • jährliche GPS-Kosten von knapp 40 Euro nach erstem Jahr

Das E-Bike Engwe Engine Pro 3.0 Boost vereint Klapprad, Fatbike und Vollfederung mit GPS-Tracker, starkem Motor mit Boost-Option und Drehmomentsensor.

Mit dem Engine Pro 3.0 Boost für 1599 Euro (Code: DeliaKOL50OFF) zeigt Engwe ein außergewöhnlich gut ausgestattetes Klapprad-E-Bike mit Fatbike-Reifen. Der 90 Nm starke Hinterradmotor mit Drehmomentsensor, ein 720-Wh-Akku mit Schnellladung und ein integriertes GPS-Tracking-System mit Diebstahlschutz heben es von der Masse ab. Dank der guten Federung eignet sich das E-Bike für Asphalt, Schotter, Sand, Gras und ländliche Wege – ein echter Allrounder also.

Während das Engwe L20 3.0 Pro mit seinem 100-Nm-Mittelmotor punktet, setzt das Engine Pro 3.0 Boost auf einen kräftigen 48V-Nabenmotor im Hinterrad. Wie beim Engwe P20 gibt es auch hier einen Drehmomentsensor für natürliche Unterstützung. Die Vollfederung mit 50 mm vorn und 62 mm hinten verspricht mehr Komfort als das nur vorn gefederte Engwe Engine X. Mit einem Radstand von 110 cm und einer Gesamtlänge von 168 cm liegt es zwischen den kompakteren Modellen wie dem P20 und den ausgewachsenen E-Fatbikes.

Aufbau, Optik & Verarbeitung

Der Aufbau gestaltet sich für ein Klapprad-E-Bike ungewöhnlich komplex. Vorderes Rad, Lenkerstange, Lenker, Frontlicht, vorderes Schutzblech, Pedale, Gepäckträger, Rücklicht und Sattel müssen montiert werden – das dauerte bei uns fast eine volle Stunde. Die Räder kommen unaufgepumpt, was zusätzliche Zeit kostet. Engwe legt eine einfache Luftpumpe und viele Ersatzschrauben bei, falls beim Aufbau oder danach etwas verloren geht. Vor der ersten Fahrt müssen alle Schrauben nochmals nachgezogen werden. Wir empfehlen zum Fahren einen Helm.

Das Design polarisiert. Das bullige, auffällige und moderne Erscheinungsbild zieht Blicke auf sich – ein etwa zehnjähriges Kind rief uns während einer Testfahrt spontan „Cooles Fahrrad!“ zu. Die matte Lackierung gibt es in Schwarz oder Blau, wir testeten die blaue Variante, die uns gut gefällt. Bauartbedingt verlaufen viele Kabel außerhalb des Rahmens – das ist wichtig für die Faltbarkeit und den höhenverstellbaren Lenker, sieht aber wenig elegant aus.

Der Rahmen besteht aus einer Magnesiumlegierung, Gabel und Räder aus Aluminium. Breite Schutzbleche aus Metall schützen den Fahrer sicher vor hochspritzenden Dreck und Matsch. Der Gepäckträger verträgt bis zu 25 kg. Mit IPX7-Schutz für Kabel, IPX6 für Display und Licht sowie IPX5 für Motor und Akkugehäuse ist das E-Bike gut gegen Witterung geschützt. Wie bei vielen preiswerten E-Bikes aus China müssen Käufer aber damit rechnen, dass die günstigen Komponenten auf Dauer kaputtgehen können. Wir hatten im Test keine Probleme, allerdings auch nicht die Möglichkeit, das E-Bike über Monate zu fahren. Für das Fahrrad spricht, dass Engwe es vom TÜV auf seine Sicherheit hat prüfen lassen.

Engwe Engine Pro 3.0 Boost

Der Klappmechanismus funktioniert über stabile Sicherungshebel, die sich nur mit etwas Kraft lösen lassen – was bei 34,7 kg Gewicht auch nötig ist. Die Pedale sind nicht anklappbar. Egal, da das Bike auch zusammengeklappt mit 97 × 53 × 81 cm recht breit bleibt. Dafür sind die Pedale aus stabilem Metall gefertigt. Das hohe Gewicht kann die Handhabung erschweren – gerade, wenn es in den Kofferraum gehoben werden soll. Für Pendler, die das öfter machen müssen, empfehlen wir ein leichteres Modell.

Lenker & Display

Das 3,5 Zoll große Farb-LC-Display sitzt zentral positioniert und bleibt auch bei direkter Sonne noch ablesbar. Die Bedienung erfolgt über ein Tastenfeld mit fünf Tastern auf der linken Seite des Lenkers. Neben den fünf Unterstützungsstufen gibt es An/Aus, Licht, eine 6-km/h-Anschiebehilfe und eine Hupe.

Eine skurrile Entdeckung machten wir beim Einschalten: Das Startgeräusch des E-Bikes kam uns sofort bekannt vor – es ist exakt das gleiche wie aus Windows 10, wenn man einen USB-Stick in den Port steckt. Ein amüsantes Detail. Wir fragen uns: Was haben sich die Entwickler wohl dabei gedacht?

Engwe Engine Pro 3.0 Boost

Die elektrische Hupe ist laut und in Deutschland nicht erlaubt. Wir empfehlen unbedingt, eine mechanische Klingel anzubringen und die Finger von der elektrischen zu lassen. Interessant: Wir kamen neulich mit dem Fiido M1 Pro 2025, welches auch eine elektrische Hupe hat, in eine Polizeikontrolle. Die Polizei untersuchte das E-Bike auf unerlaubte Komponenten und betätigte auch die Hupe. Zu unserer Überraschung ließ uns anschließend ohne Beanstandung kommentarlos weiterfahren.

Neben der Steuereinheit sitzt die Boost-Taste, die bequem mit dem linken Daumen zu erreichen ist. Einen USB-A- oder USB-C-Port zum Laden von Geräten sucht man vergebens.

Das Frontlicht leistet helle 30 Lux und ist in der Höhe variabel. Die enorme Leuchte sieht allerdings nicht schick aus und wirkt aufgesetzt. Das Rücklicht ist ebenfalls hell und leuchtet beim Bremsen zusätzlich auf. Allerdings nicht, wenn der Bremsgriff betätigt wird – dafür gibt es keine Sensorik. Stattdessen reagiert es auf den Beschleunigungssensor im Fahrrad, wenn dieser eine Reduzierung des Tempos bemerkt. Das funktioniert etwas verzögert, aber zuverlässig. Einen Dämmerungssensor gibt es nicht, das Licht muss manuell an- und ausgeschaltet werden.

Engwe Engine Pro 3.0 Boost

Die Engwe-App benötigt zunächst eine Registrierung mit E-Mail und Passwort und anschließend das Scannen eines QR-Codes, damit sich die App mit dem Fahrrad verbindet. Das integrierte Modul mit GPS, 4G und Bluetooth ermöglicht Tracking auch bei ausgeschaltetem E-Bike. Der Bewegungsalarm ist etwas leise, könnte aber dennoch Gelegenheitsdiebe verscheuchen. Das GPS funktioniert zuverlässig. Das erste Jahr ist kostenfrei, danach fallen Zusatzkosten von knapp 40 Euro pro Jahr an. Auf Wunsch lässt sich eine elektronische Verriegelung aktivieren, die das E-Bike automatisch entsperrt, wenn sich das gekoppelte Smartphone nähert. Im Test funktionierte das nicht immer zuverlässig.

Fahren

Der 48-V-Nabenmotor mit 250 W und maximal 90 Nm Drehmoment sitzt im Hinterrad und läuft zunächst sanft an, bevor er sein volles Drehmoment entfaltet. Dabei ist er zwar deutlich hörbar, aber nicht unangenehm laut. Bei gedrückter Boost-Taste gibt er alles, allerdings nicht wirklich viel mehr als in der höchsten Unterstützungsstufe. Auffällig: Man muss wegen des in diesem Fall recht unempfindlichen Drehmomentsensors stark in die Pedale treten, damit der Motor seine volle Leistung auf das Hinterrad überträgt. Hält man dabei noch die Boost-Taste gedrückt, beschleunigt er kurz deutlich über die erlaubten 25 km/h und reguliert anschließend auf 25 km/h zurück und bleibt dann auch bei dieser Geschwindigkeit.

Engwe Engine Pro 3.0 Boost

Die Vollfederung mit 50 mm Federweg vorn und 62 mm hinten ist eine tolle Sache. Für leichte Personen könnte sie zunächst etwas zu hart sein, sie lässt sich aber einstellen. Zusammen mit den breiten 20 × 4 Zoll Reifen und dem weichen, großen Sattel fährt es sich butterweich über Feldwege und Kopfsteinpflaster. Auch kleinere Trails mit Wurzeln sind kein Problem. Die Reifen verfügen über eine 3 mm Anti-Pannen-Schicht.

Die hydraulischen Doppelkolben-Scheibenbremsen mit 180 mm Durchmesser vorn und hinten funktionieren zuverlässig und sind perfekt eingestellt – deutlich besser als die mechanischen Bremsen des Engwe P1. Die Shimano Tourney RD-TY300 7-Gang-Schaltung mit Shimano SL-M315-7R Hebel arbeitet zuverlässig.

Der verstellbare Sattel (85–104 cm Höhe) und der 680 mm breite, höhenverstellbare Lenker mit faltbarem Vorbau ermöglichen eine gute Ergonomie mit aufrechter Sitzhaltung für Fahrer von 165 cm bis 190 cm Körpergröße. Wir können bestätigen: Dieses E-Bike ist auch für große Personen geeignet, da Sattel und Lenker sehr weit ausgefahren werden können. Mit bis zu 150 kg Zuladung eignet es sich auch für schwerere Fahrer. Allerdings ist es in Kurven durch das hohe Eigengewicht schwerfällig – hier ist etwa das leichtere Engwe P20 wendiger.

Engwe Engine Pro 3.0 Boost

Akku

Der 48-V-15-Ah-Samsung-Akku mit 720 Wh verspricht laut Engwe beeindruckende Reichweiten: 130 km in Stufe 1, 108 km in Stufe 3 und 80 km in Stufe 5. Diese Werte wurden unter Idealbedingungen ermittelt – mit leichtem Fahrer, ebener Strecke, mildem Wetter und konstanter Geschwindigkeit ohne Stop-and-Go.

Tatsächlich kommt man mit dem E-Bike auch unter realen Bedingungen recht weit: Mit 90 kg Fahrergewicht, kaltem Wetter, voller Power, ebener Strecke und viel Stop-and-Go erreichten wir knapp 50 km – ein ordentlicher Wert, der über dem Engwe P20 mit seinem kleineren Akku liegt. Die Schnellladung mit dem 8-A-Ladegerät ist beeindruckend: In nur 2 Stunden ist der Akku wieder voll – das schafft sonst nur das Engwe L20 3.0 Pro. Der Akku ist herausnehmbar; praktisch für das Laden in der Wohnung.

Preis

Mit 1599 Euro (Code: DeliaKOL50OFF) direkt beim Hersteller positioniert sich das Engine Pro 3.0 Boost im oberen Mittelfeld der Engwe-Klappräder. Noch bis zum 3. Oktober legt Engwe eine Tasche für den Gepäckträger dazu. Ausgeliefert wird es dann Mitte Oktober.

Das E-Bike kostet weniger als das L20 3.0 Pro (1799 Euro), bietet aber mit GPS-Tracking und Heckmotor andere Schwerpunkte. Das Engwe Engine X ist mit 1199 Euro (Code: DeliaKOL50OFF) deutlich günstiger.

Fazit

Das Engwe Engine Pro 3.0 Boost ist ein vielseitiges Klapprad-E-Bike mit beeindruckender Ausstattung. Die Vollfederung, der kräftige 90-Nm-Motor und die breiten Reifen machen es zum komfortablen Allrounder für Asphalt, Schotter, Sand, Gras und ländliche Wege. Das GPS-Tracking mit Mobilfunkmodul und die Engwe-App mit Diebstahlschutz geben zusätzliche Sicherheit. Die automatische Entsperrung per Smartphone funktionierte im Test allerdings nicht immer zuverlässig.

Das hohe Gewicht von 34,7 kg trübt das Gesamtbild etwas. Die sperrigen Klappmaße schränken die Alltagstauglichkeit für Pendler ein. Auch die Qualität der Komponenten bleibt ein Fragezeichen für die Langzeithaltbarkeit. Für 1599 Euro (Code: DeliaKOL50OFF) erhalten Käufer dennoch ein sehr gut ausgestattetes E-Klapprad mit modernem Sicherheitskonzept, Schnellladung und ordentlicher Reichweite – inklusive Windows-10-USB-Sound beim Start.

E-Bike Fiido M1 Pro 2025 im Test

Das Fiido M1 Pro 2025 ist so stark überarbeitet, dass es eigentlich M2 Pro heißen müsste. Mit hydraulischen Bremsen und Drehmomentsensor bringt es klare Verbesserungen, aber auch unerwartete Nachteile.

VORTEILE
  • auffälliges Retro-Design mit hohem Wiedererkennungswert
  • hydraulische Scheibenbremsen
  • Drehmomentsensor
  • komfortable Vollfederung
  • abnehmbarer Akku
NACHTEILE
  • Überschlagsgefahr durch weiche Vordergabel und starke Bremsen
  • Motor laut
  • kein Rücklicht, kein Gepäckträger (im Gegensatz zum Vorgänger)
  • große Faltmaße
  • reale Reichweite recht gering

Das Fiido M1 Pro 2025 ist so stark überarbeitet, dass es eigentlich M2 Pro heißen müsste. Mit hydraulischen Bremsen und Drehmomentsensor bringt es klare Verbesserungen, aber auch unerwartete Nachteile.

Das Fiido M1 (Testbericht) war Mitte 2020 eines der ersten E-Bikes, die wir in unserer Redaktion testeten. Schon damals faszinierte uns das erstaunlich gute Preis-Leistungs-Verhältnis. Bis zum Jahr 2024 hat sich mit dem Fiido M1 Pro 2024 (Testbericht) vor allem optisch nicht allzu viel verändert. Besonders einen großen Nachteil schleppte die M1-Serie konsequent über die Jahre mit sich herum: Die Modelle waren allesamt nicht für deutsche Straßen zugelassen. Endlich zeigt Fiido mit dem M1 Pro 2025 (1049 Euro) eine nicht nur optisch und technisch komplett überarbeitete Variante. Das 2025er-Modell ist zudem erstmals legal. Ein Wunder, auf das wir über die Jahre kaum noch zu hoffen gewagt hatten.

Das Fiido M1 Pro 2025 kommt im auffälligen Retro-Look, inspiriert von BMX-Fahrrädern der 60er bis 80er Jahre. Die größte Änderung: eine golden glänzende, weiche 80-mm-Federgabel, die uns im Test buchstäblich über den Lenker katapultierte. Dazu später mehr. Der Drehmomentsensor ersetzt den alten Trittfrequenzsensor, hydraulische Bremsen die mechanischen. Nicht alles wurde besser: Der Gepäckträger ist verschwunden, das Rücklicht auch, und der Lenker lässt sich nicht mehr in der Höhe anpassen und anklappen.

Fiido M1 Pro 2025

Aufbau, Optik & Verarbeitung

Das teilmontierte Bike erfordert die übliche Bastelarbeit: Vorderrad, Lenker, Pedale, Schutzblech und Frontlicht müssen dran. Die Anleitung ist zwar klein, aber eindeutig, zahlreiche Online-Videos helfen zusätzlich. Wir benötigen inklusive Auspacken und Müll verräumen eine gute Stunde.

Optisch ist das M1 Pro 2025 ein echter Hingucker in Schwarz-Grün mit Gold- und Rot-Akzenten. Nur der hellblaue Lenker wirkt wie ein modischer Fauxpas – als hätte jemand vergessen, dass Blau und Grün nur selten Freunde werden. Das Bike sieht teurer aus als es ist, trotz sichtbarer Kabel, die zwar ordentlich gebündelt sind, aber außerhalb des Rahmens verlaufen.

Mit 27 kg ist das Falten kein Vergnügen, sondern eher Kraftsport. Im zusammengeklappten Zustand ist es größer als der Vorgänger, da der Lenker nicht mehr anklappbar ist. Für viele Kofferräume zu sperrig, aber im Zug ohne Ticket transportierbar.

Lenker & Display

Der 700-mm-Lenker aus hellblauem Aluminium trägt rutschfeste TPR-Griffe und ist für Fahrer unter 190 cm bequem. Das 1,47-Zoll-LC-Display (IP68) bleibt auch bei Sonnenlicht lesbar und zeigt alle wichtigen Daten wie Tempo, Akkustand und Fahrmodus.

Das Frontlicht reicht für die Dämmerung, glänzt aber nicht durch besonders hohe Helligkeit. Ein Rücklicht fehlt komplett – hier ist Nachrüstung Pflicht. Die Fiido-App ermöglicht Tracking und weitere Einstellungen via Bluetooth.

Am Lenker findet sich außerdem eine elektrische Hupe, die so in Deutschland nicht erlaubt ist. Von ihr sollte jeder dringend die Finger lassen und zudem zusätzlich eine mechanische Klingel anbringen.

Update: Etwa einen Monat nach dem Test hielt uns die Polizei an, sie hielten das Fahrrad für auffällig. Bei der Kontrolle drückten sie jede Taste – auch die Hupe – und ließen uns anschließend, ohne diese zu beanstanden, weiterfahren.

Fahren

In der Stadt macht das Fiido richtig Spaß. Fat-Reifen und Vollfederung nehmen Kopfsteinpflaster den Schrecken. Der weiche Oma-Sattel sorgt für ein bequemes Sofagefühl, die einfache 7-Gang-Shimano-Schaltung (TY300D) arbeitet zuverlässig.

Der neue Drehmomentsensor (Mivice S200) ist die größte Verbesserung und sorgt für natürliche Unterstützung. Der Gashebel beschleunigt legal bis auf 6 km/h – perfekt für das Anfahren an der Ampel.

Fiido M1 Pro 2025

Der 250-Watt-Nabenmotor (55 Nm) schafft normale Hügel, kapituliert aber vor extremen Steigungen. Leider ist er so laut, dass sich Passanten regelmäßig umdrehen – nicht ideal für diskrete Fahrer, wobei die ohnehin eher zu einem weniger auffälligen Modell greifen werden.

Jetzt zum Elefanten im Raum: Die Kombination aus weicher Federgabel und kraftvollen hydraulischen Bremsen kann gefährlich sein. Bei starkem Bremsen mit der Vorderbremse taucht die Gabel so tief ein, dass ein Überschlag droht – wie unser sturzererprobter Tester schmerzhaft erfahren musste. Unbedingt die Vordergabel in der Stadt fixieren, was glücklicherweise mit einem Handgriff auch während der Fahrt möglich ist.

Akku

Der entnehmbare 556,8-Wh-Akku ist nach IP54 wasserdicht. Obwohl kleiner als beim Vorgänger (614,4 Wh), verspricht Fiido bis zu 80 km Reichweite. In der Realität erreichten wir nur etwa 30 km – das hohe Eigengewicht und die breiten, kleinen Reifen fordern ihren Tribut. Eine volle Ladung dauert rund acht Stunden.

Preis

Das M1 Pro 2025 kostet direkt bei Fiido aktuell 1049 Euro (UVP 1499 Euro). Damit liegt es im unteren bis mittleren Preissegment für Fatbike-E-Klappräder – nicht billig, aber für die Ausstattung angemessen.

Fazit

Das Fiido M1 Pro 2025 ist ein exzentrisches Charakterbike mit Ecken, Kanten und einer Prise Abwurfpotenzial. Es verbindet Retro-Charme mit moderner Technik und macht in der Stadt richtig Spaß. Die Verbesserungen wie Drehmomentsensor und hydraulische Bremsen sind spürbar, aber der laute Motor, der fehlende Gepäckträger (kann man für 93,50 Euro direkt bei Fiido-Nachkaufen) und das verschwundene Rücklicht trüben das Gesamtbild leicht.

Wer ein E-Klapprad mit Charakter sucht, das Blicke auf sich zieht und mit dem man nicht in der grauen Masse untergeht, wird mit dem Fiido M1 Pro 2025 glücklich – vorausgesetzt, man beherzigt unsere Sicherheitshinweise zur Vordergabel. Sonst wird aus dem Fahrspaß schnell eine unfreiwillige Flugstunde.

Fatbike Fafrees F20 X Max im Test

Das Fafrees F20 X Max kann fast alles: Es ist zugleich vollgefedertes Fatbike, Lastenrad, Tiefeinsteiger und Klapprad. Dabei hat es den größten Akku, den wir je in einem E-Bike gesehen haben. Wir testen das außergewöhnliche E-Bike.

VORTEILE
  • einmalige Kombination verschiedener E-Bike-Klassen
  • sehr gute Heckfederung
  • Akku, Bremsen, Motor, Blinker
  • Tiefeinsteiger, Faltrad, gute Ergonomie
NACHTEILE
  • keine deutsche Straßenzulassung
  • Motor schiebt etwas verzögert an
  • hohes Eigengewicht

Das Fafrees F20 X Max kann fast alles: Es ist zugleich vollgefedertes Fatbike, Lastenrad, Tiefeinsteiger und Klapprad. Dabei hat es den größten Akku, den wir je in einem E-Bike gesehen haben. Wir testen das außergewöhnliche E-Bike.

Das Fafrees F20 X Max ist ein E-Bike der Superlative. Es vereint die Eigenschaften eines Klappfahrrads, eines vollgefederten Mountainbikes, eines Lastenrads mit hoher Zuladung und eines Tiefeinsteiger-Citybikes mit riesiger Reichweite.

Der 1440 Wh starke Akku ist der größte, den wir je in einem E-Bike gesehen haben. Auch der 750-Watt-Motor mit bis zu 980 Watt Spitzenleistung ist außergewöhnlich stark. Größter Haken: Trotz seiner Beschränkung auf 25 km/h hat es keine deutsche Straßenzulassung. Wer im Ausland, auf Wald- oder Privatwegen unterwegs ist, den sollte das nicht stören. Wir haben uns das Fafrees F20 X Max im Test genau angeschaut und auf Herz und Nieren geprüft.

Das E-Bike kostet bei Banggood mit dem Gutscheincode TSFF20XM2 1495 Euro. Wer lieber bei Amazon kauft, zahlt 1999 Euro.

Aufbau, Optik & Verarbeitung

Schon beim Auspacken wird klar: Hier haben wir es mit einem besonderen E-Bike zu tun. Ähnlich wie beim Ado D30C (Testbericht) ist der gesamte Karton mit dem Fahrrad rundherum mit Bauschaum ausgefüllt. Das schützt den Inhalt zwar effektiv, produziert aber eine Menge Müll und Brösel, was umweltschädlich und nervig ist. Den Abfall muss man anschließend zum Wertstoffhof bringen.

Das E-Bike selbst kommt fast vollständig montiert. Es fehlen lediglich die Pedale. Auch der Lenker muss noch mit einem Schnellspanner befestigt und der vordere Gepäckträger montiert werden. Insgesamt dauert die Endmontage etwa 30 Minuten. Eine Herausforderung dabei ist das enorme Gewicht des Fafrees F20 X Max von 49 kg.

Optisch ist das Fafrees F20 X Max ein absoluter Hingucker. Es wirkt durch die einmalige Kombination aus Tiefeinsteiger, Klappfahrrad, Lastenrad, Offroad-Eigenschaften und Fatbike-Reifen futuristisch. Wir haben die Farbvariante in Rot zum Test in der Redaktion, es gibt das Bike aber auch in Schwarz, Grau und Weiß. Auffällig ist die Kabelführung, bei der viele Leitungen vom Lenker in einem großen Bogen nach unten laufen und im Rahmen verschwinden.

Die Verarbeitung macht insgesamt einen soliden und robusten Eindruck. Man sieht dem massiven Rahmen an, dass er für hohe Zuladungen bis 150 kg ausgelegt ist. Die Schweißnähte sind deutlich sichtbar, stören aber nicht. Hervorzuheben ist die optisch deutlich sichtbare dreifache Federung bestehend aus einer Federgabel, einer Hinterbaufederung und einer gefederten Sattelstütze.

Der hintere Gepäckträger ist gepolstert, darf aber trotzdem nicht für die Mitnahme von Personen genutzt werden. Eine Besonderheit ist der vordere Gepäckträger, der direkt mit dem Rahmen verbunden ist. Beim Fahren irritiert zunächst, dass er nicht mit in die Kurven geht. Andererseits eignet er sich so aber hervorragend für den Transport von schwerem Gepäck, da er die Lenkung nicht negativ beeinflusst.

Neben den Gepäckträgern punktet das Fafrees mit breiten Schutzblechen, die wirksam vor Spritzwasser schützen. Insgesamt ist das E-Bike nach IPX4 wasserdicht. Die Maße betragen fahrbereit 186 × 126 × 63 cm. Dank eines dreifachen Klappmechanismus lässt sich das Rad auf 105 × 45 × 76 cm zusammenlegen. Die Metallpedale sind ebenfalls klappbar. Wegen des hohen Gewichts ist das Handling aber trotzdem eine Herausforderung, etwa beim Verladen in den Kofferraum. Treppen können ein unüberwindbares Hindernis darstellen.

Lenker & Display

Der breite Lenker mit ergonomischen Handgriffen sorgt für eine komfortable Sitzposition. An der rechten Seite ist eine einfache 7-Gang-Schaltung von Shimano montiert. Etwas versteckt im Griff sitzt ein Gasring, der in Deutschland allerdings nicht erlaubt ist. Käufer können die Steckverbindung lösen und ihn so deaktivieren. Auf der linken Lenkerseite befindet sich die Steuereinheit für die Elektronik mit fünf Tastern und einem USB-A-Anschluss zum Laden von Mobilgeräten. Außerdem gibt es hier einen Schiebeschalter für den im Rücklicht integrierten Blinker sowie eine elektrische Hupe, die in Deutschland ebenfalls nicht zulässig ist. Eine klassische Fahrradklingel fehlt.

In der Mitte thront ein großes, farbiges Display, das bei direkter Sonneneinstrahlung etwas schwer abzulesen ist. Es zeigt die aktuelle Geschwindigkeit auf eine Nachkommastelle genau an und informiert über den Akkustand anhand von fünf Balken. Weitere Anzeigen sind die gefahrenen Kilometer, Tageskilometer, Maximalgeschwindigkeit und Durchschnittsgeschwindigkeit.

Die Bremshebel der hydraulischen Scheibenbremsen am Fafrees F20 X Max kommen mit einer Stellschraube.

Die hydraulischen Scheibenbremsen der Marke Dyisland sind am Lenker gut erreichbar und reagieren sehr direkt. Wie beim Fiido Titan (Testbericht) lässt sich der Druckpunkt über Stellschrauben an den Bremshebeln justieren.

Das vordere LED-Licht ist hell und lässt sich im Winkel verstellen. Das Rücklicht fungiert zusätzlich als Bremslicht. Blinker sind hier ebenfalls integriert.

Fahren

Das F20 X Max bietet drei verschiedene Unterstützungsstufen, die über einen viel zu starken Motor angetrieben werden. Mit 750 Watt Nennleistung und Spitzenwerten von bis zu 980 Watt sowie einem Drehmoment von 65 Nm beschleunigt der 48-Volt-Motor das E-Bike brachial. Ein Trittfrequenzsensor erkennt den Pedaltritt nach etwa einer halben Kurbelumdrehung und schaltet den Motor dazu. Genauso schnell endet die Unterstützung auch wieder. Das funktioniert zwar ordentlich, erreicht aber nicht ganz das natürliche Fahrgefühl, das E-Bikes mit hochwertigem Drehmomentsensor bieten. Mit dem bulligen Antrieb erreicht man mühelos 25 km/h, dann schaltet der Motor sanft ab. Auch Steigungen meistert man spielend, wozu auch die akzeptable Übersetzung der 7-Gang-Schaltung beiträgt.

Dank guter Federung bügelt das Fafrees F20 X Max fast alles weg.

Ein echtes Highlight ist die üppige Federung. Die Federgabel an der Front bietet 50 mm Federweg, was für ein Kompaktrad okay ist. Leider fehlt eine Dämpfung, sodass sie bei harten Schlägen laut zurückfedert. Hervorragend dagegen ist die Federung am Heck. Neben dem vollständig gefederten Hinterrad gibt es eine Federung direkt unter dem Sattel sowie an der Sattelstütze. Damit werden selbst Waldwege zur komfortablen Angelegenheit.

Zusätzlich sorgen die wuchtigen 20-Zoll-Laufräder mit 4 Zoll breiten Reifen für hohen Komfort abseits befestigter Wege. Durch den tiefen Einstieg, den breiten Lenker, den weichen Sattel und die ergonomisch geformten Griffe sitzt man sehr bequem auf dem F20 X Max, fast wie in einem Sessel. Die Sitzhaltung lässt sich durch Verstellen der Lenkerhöhe und der Sattelhöhe an verschiedene Körpergrößen anpassen.

Akku

Bislang führte in unseren Tests das vollgefederte Fatbike Himiway Cobra (Testbericht) mit einem 960 Wh großen Akku die Bestenliste an. Das Fafrees F20 X Max legt hier eine ordentliche Schippe drauf: Unfassbare 1440 Wh fasst der 48-V-Akku mit Samsung-Zellen. Einen derart großen Energiespeicher haben wir in einem E-Bike noch nicht gesehen.

Der Hersteller verspricht damit eine vollelektrische Reichweite von 120 km bis 140 km. Dieser Maximalwert wurde aber unter Idealbedingungen ermittelt, also mit einem leichten Fahrer bei optimalen Wetterbedingungen auf ebener Strecke. In unserem Praxistest mit realistischer Zuladung und teils anspruchsvollem Terrain kommen wir immer noch auf etwa 100 km mit einer Akkuladung, was die meisten Nutzer mehr als zufriedenstellen dürfte.

Der Akku lässt sich zum Laden entnehmen, wiegt aber auch über 9 kg. Das mitgelieferte 48-V-Ladegerät lädt mit 3 A Ladestrom, sodass ein leerer Akku nach rund 9 h Ladezeit wieder voll ist.

Preis

Das E-Bike kostet bei Banggood mit dem Gutscheincode TSFF20XM2 1480 Euro. Wer lieber bei Amazon kauft, zahlt 1999 Euro.

Fazit

Das Fafrees F20 X Max sprengt gleich in mehrfacher Hinsicht die Grenzen des Gewohnten. Es ist ein E-Bike der Superlative, das gekonnt Eigenschaften kombiniert, die auf den ersten Blick nicht zusammenzupassen scheinen. Es ist ein vollgefedertes Fatbike und ein Lastenrad, ein Klapprad und ein komfortabler Tiefeinsteiger – und vereint so die Vorteile ganz unterschiedlicher Fahrradgattungen.

Mit dem größten Akku, den wir bislang an einem E-Bike gesehen haben, sind Reichweiten von etwa 100 km auch in der Praxis machbar. Der enorm kraftvolle Antrieb beschleunigt mit Macht und lässt die meisten Steigungen zur Nebensache werden.

Außerdem gefallen uns die üppige Vollfederung und die 4 Zoll breiten Reifen, die auch abseits befestigter Wege für viel Fahrkomfort sorgen. Die Vollausstattung mit Front- und Heckgepäckträger, Beleuchtung, Blinker, Schutzblechen und einem großen Display lässt kaum Wünsche offen.

Die fehlende Drehmomentsensorik trübt hier etwas den Fahrspaß. Noch mehr fehlt uns jedoch die Straßenzulassung für Deutschland. Auch das sehr hohe Gewicht und die dadurch eingeschränkte Transportierbarkeit im zusammengeklappten Zustand ist ein Wermutstropfen. Der Preis ist mit knapp 1600 Euro angemessen. Dafür bekommt man ein in vielerlei Hinsicht einmaliges E-Bike, das durch seinen variablen Charakter viele verschiedene Einsatzzwecke abdeckt. Genau das könnte für viele das entscheidende Kaufargument sein.

E-Bike Engwe L20 Boost im Test

Das L20 Boost mit Fat-Reifen bietet dank Drehmomentsensor ein natürliches Fahrgefühl. Bei steilen Anstiegen hilft die Boost-Taste. Was das L20 Boost sonst noch zu bieten hat, zeigt der Test.

VORTEILE
  • 250-Watt-Motor mit 75 Nm, Drehmomentsensor und Boost-Taste
  • Gepäckkorb
  • 120 kg Zuladung
NACHTEILE
  • einfache Gangschaltung
  • für Personen über 190 cm weniger geeignet

Das L20 Boost mit Fat-Reifen bietet dank Drehmomentsensor ein natürliches Fahrgefühl. Bei steilen Anstiegen hilft die Boost-Taste. Was das L20 Boost sonst noch zu bieten hat, zeigt der Test.

Das Engwe L20 gibt es als Modell Boost nun auch mit einem Drehmomentsensor. Während beim normalen Engwe L20 (Testbericht) bereits ein Luftpedalieren für Vortrieb sorgt, setzt die Motorunterstützung beim L20 Boost erst beim Treten in die Pedale ein. Weil das an steilen Anstiegen viel Kraft erfordern kann, gibt es noch eine Boost-Taste, die für eine Minute den Motor auf Höchstleistung hält. Laut Engwe ist die Technik konform mit den EU-Vorschriften EN-15194 (maximale Dauerleistung ≤ 250 W). Was das neue Engwe L20 Boost sonst noch zu bieten hat, zeigt der Test.

Ausstattung und Lieferumfang

Auf den ersten Blick sieht man zwischen dem alten L20 und dem neuen L20 Boost kaum Unterschiede. Im Grunde sind die beiden Räder mit Tiefeinsteig bis auf die unterschiedliche Motorisierung baugleich. Beide wiegen jeweils 34 kg und sind mit 20-Zoll-Fatreifen ausgestattet, die ein komfortables und sicheres Fahren auch auf Schnee und auf Waldwegen gewährleisten. Auch an den Bremsen hat Engwe beim L20 Boost keine Änderung vorgenommen. Wie beim älteren Modell setzt der Hersteller auf mechanische Scheibenbremsen mit einem Durchmesser von 160 mm. Und auch die Leistung des Akkus hat sich mit 48 Volt bei 13 Ampere und 624 Wh gegenüber dem L20 beim Boost nicht verändert.

Geliefert wird Engwe L20 Boost teilmontiert in einem großen Karton. Das englischsprachige Handbuch (PDF) beschreibt den Aufbau sehr detailliert und sollte auch für Personen ohne englische Sprachkenntnisse kein Problem darstellen, da die Vorgehensweise auch in Form von aussagekräftigen Schaubildern verdeutlicht wird. Das für die Montage nötige Werkzeug ist wie üblich im Lieferumfang enthalten.

Aufbau & Verarbeitung

Vor der Montage steht zunächst das Auspacken. Da sämtliche Teile, die während des Transports beschädigt werden könnten, mit Schaumstoff gepolstert und mit Kabelbinder befestigt sind, dauert es etwa 20 Minuten, bis wir mithilfe einer kleinen Schere das Rad ausgepackt haben und mit der Montage beginnen können.

Zunächst montieren wir den Lenker und setzen danach das Vorderrad ein. Dann folgen das vordere Schutzblech und der Gepäckkorb, an dem wir die vordere Leuchte festschrauben. Die Zuleitung befestigen wir mit den beiliegenden Kabelbindern an der Unterseite des Korbs. Zum Schluss erfolgt die Montage der mit L und R eindeutig gekennzeichneten Pedale. Der Aufbau hat bei uns etwa 45 Minuten gedauert (siehe auch Bildergalerie).

Ansonsten ist das 34 kg schwere Engwe L20 Boost gut verarbeitet, auch wenn die Schweißnähte nicht so sauber abgeschliffen sind wie bei teureren E-Bikes wie dem Cannondale Canvas Neo 1 (Testbericht). Auch das Kabelmanagement hinterlässt einen aufgeräumten Eindruck.

Engwe L20 Boost mit farbigem Display

Lenker, Display & Boost-Taste

Der Lenker ist wie beim L20 deutlich gebogen. Die Griffe sind aber anders als beim L20 nicht ergonomisch geformt. Auf eine Auflagefläche für die Handballen muss man also verzichten. Stattdessen sind sie rund gehalten, mit Schaumstoff überzogen und bieten einen guten Grip. Die Klingel sitzt praktisch erreichbar am linken Bremsgriff. Am rechten Griff gibt es außerdem noch einen Gashebel, der, falls man zu Fuß unterwegs ist, das Rad bis 6 km/h anschiebt. Darunter sitzt die Boost-Taste. Dazu später mehr.

Die Steuereinheit des Fahrrad-Computers sitzt auf der linken Seite des Lenkers. Das farbige Display ist relativ klein, hintergrundbeleuchtet und auch bei Sonne noch ausreichend gut ablesbar. Einen USB-Anschluss zum Aufladen von Smartphones bietet es leider nicht. Auch auf eine Steuerung per App muss man verzichten.

Über Plus- und Minustasten am unteren Rand des Displays können Anwender die Unterstützungsstufe (1–5) des Motors einstellen und das Licht ein- und ausschalten. Das Frontlicht ist ausgesprochen hell, hat aber den Nachteil, dass es wegen der Montage am Gepäckkorb in Kurven den Weg nicht optimal ausleuchtet.

Der 624 Wh starke Akku befindet sich hinter der Sattelstütze. Für die Entnahme legt man den Sattel nach vorn um und zieht den über einen Schlüssel gesicherten Akku nach oben heraus. Somit kann man den Akku zum Laden einfach mit in die Wohnung nehmen, wenn im Fahrradraum kein Stromanschluss oder das Fahrrad draußen geparkt wird.

Fahrpraxis

Wie üblich fährt sich ein E-Bike mit Fat-Reifen und einem hohen Gewicht etwas behäbiger als ein herkömmliches Pedelec mit normalen Reifen. So ist das Engwe L20 Boost nicht besonders wendig, benötigt also einen höheren Wendekreis. Dafür ist es spurtreu und dank breiter Bereifung, weichem Sitz sowie Vorderradfederung schmälern Unebenheiten auf Radwegen, aber auch im Gelände und im Wald nicht den Fahrkomfort. Kaum etwas bringt es aus der Ruhe, es überrollt einfach kleinere Probleme, die bei normalen Fahrrädern unüberwindbare Hindernisse gewesen wären. Auch im Wald auf schneebedeckten Wegen hat es uns sicher transportiert. Dankbar sind wir auch über die montierten Schutzbleche aus Metall, die bei nasser Fahrbahn vor Spritzern an der Kleidung schützen.

Das Fahrgeräusch ist aufgrund des groben Profils der 4 Zoll breiten Reifen auf dem Asphalt allerdings höher als mit gewöhnlichen E-Bikes. Die mechanischen Scheibenbremsen mit einem Durchmesser von 160 mm bringen das L20 Boost ausreichend schnell zum Stehen. Auch auf Schnee bieten sie in Kombination mit den breiten Reifen ein gutes Bremsverhalten, wobei das Rad bei gerader Lenkerstellung nicht aus der Spur gebracht wird.

Motor und Beschleunigung

Dank Motor mit Drehmomentsensor ähnelt das Fahrgefühl auf dem L20 Boost dem Fahren auf einem normalen Rad. Natürlich bemerkt man die Motorunterstützung, wenn man tatsächlich in die Pedale tritt. Das ist beim normalen L20 ganz anders. Hier reicht schon ein Luftpedalieren aus, um den Motor auf Höchstleistung zu bringen, sodass die Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h schnell erreicht wird. Das ist beim L20 Boost nicht ganz so einfach. Bei normaler Fahrweise im Stadtverkehr erreichen wir nur etwa 20 km/h. Erst, wenn wir stärker in die Pedale treten, steigt die Geschwindigkeit auf den zulässigen Höchstwert. Und auch bei starken Steigungen reagiert das L20 Boost ganz anders als das L20. Während es mit letzterem kein Problem ist, steile Anstiege komfortabel zu erklimmen, ist beim L20 Boost deutlich mehr Krafteinsatz erforderlich. Wem das zu anstrengend ist, betätigt die Boost-Taste unterhalb des rechten Griffs. Dann werden die maximal möglichen 75 Nm des Motors abgerufen und der Anstieg gelingt wie mit dem L20 – nahezu anstrengungslos. Nach einer Minute endet der Boost-Modus, aber ein erneutes Drücken der Boost-Taste aktiviert ihn erneut für 60 Sekunden.

Engwe L20 Boost: Für den Ausbau des Akkus klappt man den Sattel nach vorn.

Wie lange hält der Akku?

Die Laufleistung des L20 Boost mit 624-Wh-Akku gibt Engwe mit 126 km an. In der Praxis dürfte sie je nach äußeren Bedingungen und gewählter Unterstützungsstufe des Motors aber deutlich kürzer ausfallen. Wir sind mit dem Rad gut 30 km mit höchster Motorunterstützung bei etwa 5 °C gefahren, inklusive langer und steiler Anstiege. Die Statusanzeige des Akkus im Display zeigt nach dieser Wegstrecke noch drei ausgefüllte Balken von fünf an, sodass wir von einer Mindestlaufleistung von 60 km ausgehen. Nach einem langen Anstieg, den wir mithilfe der Boost-Taste bewältigt haben, sank die Akkuanzeige kurzzeitig auf einen Balken, erholte sich bei normaler Fahrweise auf den zuvor angezeigten Status. Im direkten Vergleich mit dem L20 dürfte die Laufleistung des L20 Boost aber kürzer ausfallen. Das bestätigt Engwe in den Spezifikationen: Während der Hersteller für das L20 eine Reichweite von 140 km angibt, sind es beim L20 Boost 16 km weniger.

Engwe L20 Boost: Gepäcktasche mit 35 Liter Fassungsvermögen

Preis, Zubehör und Alternativen

Das L20 Boost gibt es in den Farben Grün und Schwarz. In der Standardausführung kostet es 1149 Euro. Mit dem Code TECHSTAGE50 sinkt der Preis um 100 Euro auf 1049 Euro. Das L20 ohne Drehmomentsensor kostet mit dem Code DELIAKOL50OFF 999 Euro.

Engwe bietet für das Rad viel Zubehör. Wer das L20 Boost häufiger zum Einkaufen nutzen möchte, sollte die wasserdichte Gepäcktasche für 65 Euro gleich mitbestellen. Sie entpuppt sich im aufgeklappten Zustand als echtes Raumwunder mit einem Fassungsvermögen von bis zu 35 Litern. Außerdem bietet sie Schultergurte, um sie als Umhängetasche zu verwenden. Dank Polsterungen in der Innenseite kann man damit auch leicht zerbrechliche Waren transportieren. Für kleinere Einkäufe reicht die 7-Liter-Variante für 25 Euro.

Mit dem L20 3.0 Pro (Testbericht) hat Engwe vor Kurzem eine weitere Version des L20 vorgestellt, das klappbar ist und im Unterschied zu den bisherigen L20-Varianten über eine Bereifung mit Straßenprofil bietet. Zudem bietet es eine Voll-Federung, einen 100 Nm starken Mittelmotor mit Drehmomentsensor und einen 720-Wh-Akku mit Schnellladetechnik.

Engwe bietet das L20 3.0 Pro regulär für 1699 Euro an. Zur Einführung kostet das klappbare E-Bike bis Ende April 1599 Euro. Und mit dem Code TECHSTAGE50 sinkt der Preis auf 1499 Euro. Dazu gibt es noch ein Geschenkpaket mit einer Taschenlampe und einem 25-in-1 Multifunktions-Werkzeug sowie einem Engwe-Aufkleber.

Engwe L20 Boost: Die wasserdichte Gepäcktasche kostet 65 Euro.

Fazit

Das Engwe L20 Boost überzeugt im Test und liefert dank Drehmomentsensor ein natürliches Fahrgefühl. Das geht so weit, dass steile Anstiege tatsächlich sehr anstrengend sein können. Doch dafür gibt es die Boost-Taste, die das Rad auch ohne allzu anstrengendes Treten für 60 Sekunden beschleunigt, sodass man selbst steile Anstiege damit schafft, ohne dass einem die Puste ausgeht. Wer ein kraftvolles Fat-Bike mit natürlichem Fahrverhalten sucht, liegt mit dem Engwe L20 Boost genau richtig. Allerdings sollte der Fahrer nicht größer als 190 cm sein, denn sonst sind die Beine stark angewinkelt, was den Fahrspaß mindert.

E-Bike Engwe P20 im Test

Das Engwe P20 bietet einen 250-Watt-Motor mit Drehmomentsensor und Karbonriemenantrieb sowie innovative Rücklichter mit integrierten Blinkern und Bremsleuchten. Wie gut sich das Klapprad fährt, zeigt der Test.

VORTEILE
  • 250-Watt-Motor mit Drehmomentsensor, wendig und leicht
  • Beleuchtung mit Bremslicht und Blinker
  • fast wartungsfreier Karbonriemenantrieb
NACHTEILE
  • Single-Speed-Karbonriemenantrieb
  • für Personen über 190 cm nicht optimal
  • erfüllt nicht ganz die StVZO

Das Engwe P20 bietet einen 250-Watt-Motor mit Drehmomentsensor und Karbonriemenantrieb sowie innovative Rücklichter mit integrierten Blinkern und Bremsleuchten. Wie gut sich das Klapprad fährt, zeigt der Test.

Klappbare E-Bikes sind aufgrund ihrer kompakten Abmessungen im zusammengefalteten Zustand leicht im Auto oder Zug transportierbar. Viele Exemplare wie das Engwe L20 sind mit dicken, profilstarken Reifen bestückt und bieten vor allem Winter bei schneebedecktem Untergrund besseren Halt als normalbereifte Falträder. Dafür sind letztere leichter und besonders praktisch, wenn das Rad mit Auto oder Zug transportiert werden soll.

Mit dem P20 hat Engwe nun ein solches im Angebot: Es ist mit 18,5 kg für ein E-Bike relativ leicht und wird von einem 250 Watt starken Motor mit Drehmomentsensor angetrieben. In Kombination mit einem 345-Wh-Akku soll die Reichweite bis 100 km betragen. Eine Gangschaltung bietet das Rad nicht, dafür aber einen bis zu 33.000 km wartungsfreien Karbonriemenantrieb. Außerdem gibt es Vorder- und Rücklicht, die der integrierte E-Bike-Akku zum Leuchten bringt und nicht, wie häufig bei günstigen Rädern der Fall, von einer eigenen Batterie mit Strom versorgt werden muss. In den Rücklichtern sind obendrein Blinker und Bremsleuchten integriert. Für einen schnellen Halt sollen die hydraulischen Bremsen sorgen.

Obendrein eignet sich das Engwe P20 mit einer Zuladung von 120 km auch für relativ schwere Personen, was im E-Bike-Bereich inzwischen allerdings keine Seltenheit mehr ist.

Engwe verkauft das P20 in den Farben Grün, Schwarz und Weiß zum Preis von 999 Euro. Mit dem Code DeliaKOL50OFF reduziert sich der Preis auf 899 Euro. Wie gut das Engwe P20 in der Praxis funktioniert, zeigt der Test.

Wie wird das Enge P20 montiert und wie ist es verarbeitet?

Geliefert wird Engwe P20 teilmontiert in einem großen Karton. Das zur Montage nötige Werkzeug ist im Lieferumfang enthalten. Damit das E-Bike während des Transports keinen Schaden nimmt, schützt Engwe das Rad mit vielen Schaumstoffelementen, die mit Kabelbindern ordentlich an den sensiblen Stellen montiert sind. Deshalb dauert es auch einige Minuten, bis man diese entfernt hat und die Montage beginnen kann.

Das englischsprachige Handbuch beschreibt den Aufbau nur ungenau. Der Einbau des Vorderrads ist zwar prinzipiell kein Problem. Damit aber die Vorderradbremse nicht schleift, haben wir bei unserem Modell die Unterlegscheibe zwischen Radnabe und Fahrradgabel montiert (siehe Bildergalerie). Das zeigt auch eine Grafik im Handbuch, wenn auch nur sehr grob. Textlich wird dieses wichtige Montagekriterium im Handbuch nicht erläutert.

Das Gleiche gilt für eine magnetische Scheibe, die an der Vorderradachse außen montiert werden muss, damit das Rad im zusammengeklappten Zustand mit dem am hinteren Rad vormontierten Magneten fixiert wird, sodass es beim Schieben nicht auseinanderläuft. Über diesen Sachverhalt steht nichts im Handbuch. Lediglich auf Produktseite im Shop des Herstellers ist von einem Magneten die Rede. Daher hatten wir das Rad zunächst ohne diese Vorrichtung montiert. Das nachträglich Anbringen ist hingegen kein Problem. Hierfür demontiert man die entsprechende Schraube an der Vorderachse, steckt den Magneten auf, dreht die Schraube aber noch nicht fest. Jetzt klappt man das Rad zusammen und überprüft dabei, in welcher Position der Magnet am Vorderrad montiert werden muss, damit er den am hinteren Rad vormontierten genau trifft (siehe Bildergalerie).

Andere, nahezu selbstverständliche Montageschritte, wie das Anbringen der Pedale, erklärt das Handbuch hingegen genau. Im Übrigen war bei unserem Rad der Gepäckträger über dem hinteren Rad bereits vormontiert, während im Handbuch von einem Gepäckträger nicht die Rede ist.

Der Aufbau hat bei uns etwa eine halbe Stunde gedauert, zuzüglich 15 Minuten für die Demontage der Schaumstoffeinlagen zum Schutz des Rads. Vor der ersten Fahrt ziehen wir alle Schrauben nach und pumpen die Reifen auf. Wir empfehlen für die Fahrt einen Helm, die es auch in smart gibt. Bei der Auswahl hilft unsere Top 5: Die besten smarten Fahrradhelme mit Blinker, Bluetooth & Musik im Test.

Optisch ist das Engwe P20 ein echter Hingucker, vor allem mit der mintgrünen Lackierung. Sie ist im Alltag nur selten an einem Rad zu sehen und sorgt für einen starken Kontrast zu den ansonsten in Schwarz gehaltenen Elementen wie Lenkrad, Lenkstange, Sitz, Räder, Karbonriemenantrieb und Gepäckhalterung.

Ansonsten ist das 18,5 kg leichte Engwe P20 ordentlich verarbeitet, auch wenn die Schweißnähte nicht so sauber abgeschliffen sind wie bei teureren E-Bikes. Das Kabelmanagement hinterlässt einen aufgeräumten Eindruck. Zur guten Optik tragen auch die im Rahmen integrierte Vorderleuchte sowie die Rückleuchten mit integrierten Bremslichtern und Blinkern bei. Letztere sind übrigens seit Kurzem erlaubt.

Wie ergonomisch ist das Engwe L20?

Der etwa 62 cm breite Lenker ist kaum gebogen. Die Griffe sind ergonomisch geformt und bieten eine Auflagefläche für die Handballen. Die Klingel sitzt praktisch erreichbar am rechten Bremsgriff. Dank höhenverstellbarem Sattel und Lenker können Personen mit einer Größe zwischen 155 und 190 cm eine ergonomische Sitzposition auf dem Rad finden. Für kleinere oder größere Radler ist das Engwe L20 hingegen weniger gut geeignet.

Welche Funktionen bietet das Bedienpanel?

Mit dem kleinen Bedienpanel neben dem linken Griff können Anwender den Motor aktivieren und zwischen drei Unterstützungsstufen wählen. Außerdem zeigt es Geschwindigkeit, zurückgelegte Wegstrecke und Akkustatus an.

Das Display ist relativ klein, hintergrundbeleuchtet und auch bei Sonne noch ausreichend gut ablesbar. Einen USB-A-Anschluss zum Aufladen von Smartphones bietet es leider nicht. Die Steuereinheit des Fahrrad-Computers sitzt auf der linken Seite des Lenkers. Damit kann der Fahrer über Plus- und Minustaste am unteren Rand die Unterstützungsstufe (1–3) des Motors einstellen und das Licht über ein langes Drücken auf die Plus-Taste ein- und ausschalten. Das Frontlicht ist ausgesprochen hell, hat aber den Nachteil, dass es starr montiert in Kurven den Weg nicht optimal ausleuchtet und nur etwa drei Meter weit leuchtet. Bei Nacht sollte man dementsprechend vorsichtig fahren.

Mit dem Bedienpanel kann man zudem noch einen Passwortschutz aktivieren. Hierzu drücken wir die M-Taste kurz nach dem Einschalten mehrere Sekunden. Dann öffnet sich das Einstellungsmenü, das standardmäßig die Optionen Unit, AutoOf, Wheel, Passwo, Batter, Info und P-Set bietet. Unter AutoOf kann man die Zeit definieren, nach deren Ablauf sich das Rad ausschaltet. Zur Auswahl stehen 5, 10, 15, 20, 30 und 60 Minuten. Unter Unit kann man Anzeige von km/h auf mph umstellen. Und mit Passwo können Anwender eine vierstellige Ziffernfolge festlegen, die nach Aktivierung beim Einschalten eingegeben werden muss, damit der Motor aktiv ist. Die Menüoptionen Batter, Wheel und Info zeigen nur Details zu den jeweiligen Einstellungen, können aber nicht verändert werden.

Wie wird der Blinker aktiviert?

Neben dem Haupt-Bedienpanel gibt es zwei Pfeil-Tasten, mit denen man die beiden Blinker links und rechts aktiviert. Leider gibt es an den Tasten kein optisches Feedback, die signalisieren, ob eine Fahrtrichtungsanzeige aktiv ist. Die Blinker hören auch nicht nach einer bestimmten Zeit auf zu leuchten. Man muss die entsprechende Taste nach dem Abbiegevorgang erneut drücken, um den Blinker auszuschalten.

Wie wird das Licht eingeschaltet?

Das Einschalten der Beleuchtung erfolgt über die Plus-Taste, mit der man auch die Unterstützungsstufe des Motors auswählt. Statt die Taste nur kurz zu drücken, um etwa eine höhere Unterstützungsstufe festzulegen, drückt man sie zur Aktivierung der Beleuchtung mehrere Sekunden. Ein nochmaliges langes Drücken schaltet das Licht wieder aus.

Wie fährt sich das Engwe P20?

Ein Klapp-E-Bike mit 20-Zoll großer Bereifung fährt sich natürlich nicht so bequem wie ein großes Rad mit Federung. Auch gegenüber kleinen E-Bikes mit dicker Bereifung wie dem Enge L20 (Testbericht) spürt man beim P20 nahezu jede Fahrbahnunebenheit. Für Ausflüge ins Gelände oder auf Waldwege ist das P20 somit nur bedingt geeignet. Auch auf unebenen Fahrbahnen wie gepflasterten Straßen wird man mit dem P20 ordentlich durchgeschüttelt.

Spaß beim Fahren stellt sich also erst ein, wenn das Rad auf einen ebenen und optimal asphaltierten Untergrund trifft. Dann ist das P20 komfortabel und dank seiner Wendigkeit auch bei unvorhergesehenen Ereignissen sicher zu steuern. Dazu tragen auch die hydraulischen Scheibenbremsen mit einem Durchmesser von 160 mm bei, die das Engwe schnell zum Stehen bringen, ohne dass dabei die Bremswirkung eine aus dem Sattel hievt. Hinterher fahrende Verkehrsteilnehmer können dabei die beiden Bremsleuchten gut sehen und so auf den Bremsvorgang des Vordermanns gut reagieren.

Dankbar sind wir auch über die montierten Schutzbleche aus Plastik, die bei nasser Fahrbahn vor Spritzer an der Kleidung schützen. Und dank des leisen Motors und des Karbonriemenantriebs halten sich die Fahrgeräusche auf einem niedrigen Niveau.

Wie gut ist der Motor mit Drehmomentsensor?

Der Heckmotor bietet die erlaubten 250 Watt Nennleistung und ein Drehmoment von maximal 42 nm. Dank Drehmomentsensor stellt sich auf dem Engwe P20 ein natürliches Fahrgefühl ein. Je stärker man in die Pedale tritt, desto stärker fällt die Unterstützung des Motors aus. Die Unterstützung des Motors liegt sofort an. Man muss also nicht erst einige Meter fahren, bevor sie einsetzt, wie das bei E-Bikes ohne Drehmomentsensor der Fall ist. Wer dennoch nach einem Halt bei einer Ampel nicht auf die Technik vertraut, kann den Gashebel nutzen, um das Rad sofort in Gang zu setzen. Dieser ist auf 6 km/h begrenzt und entspricht damit den gesetzlichen Anforderungen.

Dass nur drei statt der bei den meisten anderen E-Bikes üblichen fünf Fahrstufen zur Verfügung stehen, ist in der Praxis nahezu irrelevant. Sprich: Man kommt damit gut klar. Bei flacher Wegstrecke reichen die ersten beiden für eine Geschwindigkeit von etwa 20 km/h aus. Die dritte Stufe ermöglicht eine Beschleunigung auf gesetzlich erlaubte 25 km/h. Sie ist vor allem bei Steigungen sinnvoll, wo die ersten beiden Stufen nicht ausreichen, um das maximale Drehmoment des Motors von 42 nm abzurufen.

Länger Strecken mit der erlaubten Höchstgeschwindigkeit zu fahren, ist zwar möglich, macht aber keinen Spaß. Das verhindert die Übersetzung des Single-Speed-Karbonriemens, die für dieses Tempo eine hohe Trittgeschwindigkeit erfordert.

Mit dem Engwe P20 würden wir also keine langen Radtouren unternehmen. Aber zum Ausflug in das nahe gelegene Schwimmbad oder für kleinere Einkäufe ist das Rad gut geeignet – auch dank des vormontierten Gepäckträgers, der eine Tragkraft von 15 kg bietet.

Wie lange hält der Akku?

Engwe verspricht für das P20 mit einem knapp 346 Wh starken Akku eine Reichweite von bis zu 100 km. Unter bestimmten Voraussetzungen wie einer ebenen Strecke, niedriger Unterstützungsstufe und einem 70 kg schweren Fahrer kann das durchaus sein. Mit einem Fahrergewicht von 90 kg, der höchsten Unterstützungsstufe und bergigem Streckenprofil sind wir im Test knapp 50 km weit mit dem P20 gekommen. Außerdem sollte man den Akku auch nicht komplett leer fahren, weil das die Haltbarkeit erheblich negativ beeinflusst. Das Aufladen des Akkus mit dem mitgelieferten Netzteil dauert im Test knapp sechs Stunden.

Wie gut funktioniert das Zusammenklappen des Rads?

Der Klappmechanismus beim Enge P20 funktioniert ausgezeichnet. Hierzu öffnet man lediglich den Hebel am Rahmen und klappt das Rad ein, bis die magnetische Halterung haftet. Das gelingt in der Praxis relativ zügig. Zudem lassen sich noch Lenker und Sitz dank Schnellverschlüssen im Handumdrehen einklappen, sodass das P20 schnell in einem Kofferraum verstaut ist.

Erfüllt das Engwe P20 die StVZO?

Laut Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) darf ein E-Bike höchstens von einem 250 Watt starken Motor angetrieben werden und die Höchstgeschwindigkeit muss auf 25 km/h begrenzt sein. Diese beiden Voraussetzungen erfüllt das Engwe P20. Allerdings sind auch zwei Reflektoren pro Rad vorgeschrieben und auch nach vorn und hinten müssen Reflektoren vorhanden sein. Während ein rückwärtig ausgerichteter Reflektor zum Lieferumfang gehört, erfüllt das Vorderlicht nicht die gesetzlichen Anforderungen. Auch ist pro Rad nur ein Reflektor montiert. Allerdings lassen sich Reflektoren für wenig Euro nachrüsten.

Preis

Engwe verkauft das P20 in den Farben Grün, Schwarz und Weiß zum Preis von 999 Euro. Mit dem Code DeliaKOL50OFF reduziert sich der Preis auf 899 Euro. Wie gut das Engwe P20 in der Praxis funktioniert, zeigt der Test.

Fazit

Das klappbare E-Bike Engwe P20 hat im Test größtenteils überzeugt. Für lange Strecken würden wir es wegen des Single-Speed-Karbonriemens jedoch nicht verwenden. Um die Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h zu erreichen, ist eine hohe Trittfrequenz nötig. Wer allerdings ein E-Bike für kürzere und ebene Strecken benötigt und es außerdem mit Auto oder Zug transportieren möchte, den enttäuscht das P20 nicht. Es lässt sich zügig zusammenfalten und bietet dank Drehmomentsensor ein natürliches Fahrverhalten, ist zudem wenig und leicht. Und der 250-Watt-Motor bewältigt auch steilere Anstiege problemlos. Sicher mit dem Rad unterwegs zu sein, ist für viele ein wichtiger Faktor. Auch diesbezüglich überzeugt das P20 mit seinen hydraulischen Bremsen, die in jeder Situation das Rad sicher zum Stehen bringen. Dank integrierter Bremsleuchten erkennen auch hinterherfahrende Verkehrsteilnehmer sofort, wenn man mit dem P20 einen Bremsvorgang einleitet. Das erhöht die Sicherheit, genauso wie die integrierten Blinker, die man zur Fahrtrichtungsanzeige verwenden kann.

Hinweis: Der Testbericht wurde am 3.9.2024 veröffentlicht. Bei attraktiven Angeboten, etwa zur Black Week, wird er aktualisiert.

E-Bike Engwe EP-2 3.0 Boost im Test: fette Reifen, starker Motor, großer Akku

Das faltbare E-Bike Engwe EP-2 3.0 Boost kombiniert dicke 20×4-Zoll-Reifen mit Drehmomentsensor, hydraulischen Bremsen und einem 648-Wh-Akku.

VORTEILE
  • Drehmomentsensor
  • großer Akku mit Schnellladung
  • hydraulische Bremsen
  • Boost-Funktion
  • hoher Komfort
NACHTEILE
  • hohes Gewicht
  • elektrische Hupe
  • App ohne großen Mehrwert
  • Gangschaltung nicht optimal
  • keine Dämmerungserkennung

Das faltbare E-Bike Engwe EP-2 3.0 Boost kombiniert dicke 20×4-Zoll-Reifen mit Drehmomentsensor, hydraulischen Bremsen und einem 648-Wh-Akku.

Engwe erweitert sein Portfolio an klappbaren E-Bikes um das EP-2 3.0 Boost – ein faltbares E-Fatbike mit Tiefeinsteiger-Rahmen aus Magnesiumlegierung. Das Rad kombiniert die Vorteile eines kompakten Klappfahrrads mit der Geländetauglichkeit breiter Fat-Reifen. Angetrieben wird es von einem starken 48-V-Nabenmotor mit 75 Nm Drehmoment und Drehmomentsensor für ein natürliches Fahrgefühl.

Der herausnehmbare 648-Wh-Akku soll laut Hersteller Reichweiten von bis zu 129 km ermöglichen. Dank der Schnellladetechnik mit dem beiliegenden 4-A-Ladegerät ist der Energiespeicher in etwa 3 bis 3,5 Stunden wieder voll. Hydraulische Doppelkolben-Bremsen mit 180-mm-Scheiben sorgen für sichere Verzögerung.

Eine Besonderheit ist die legale Boost-Funktion: Per Knopfdruck am Lenker aktiviert man eine sechste Unterstützungsstufe, die bei Steigungen oder beim Anfahren zusätzlichen Schub liefert.

Mit einem Gewicht von 32,3 kg gehört das EP-2 3.0 Boost allerdings zu den Schwergewichten unter den E-Klapprädern. Zum Vergleich: Das Engwe P20 (Testbericht) wiegt nur 18,5 kg, bietet dafür aber auch keine Fat-Reifen. Wie sich 1099 Euro (Rabattcode heiseBestenlisten) teure das EP-2 3.0 Boost in der Praxis schlägt, zeigt unser Test.

Aufbau

Der Zusammenbau des Engwe EP-2 3.0 Boost dauert etwa eine Stunde – etwas länger als bei vielen anderen E-Klapprädern. Im Karton finden sich unter anderem Lenker mit Vorbau, Sattel samt Sattelstütze, Pedale, Räder, Schutzbleche, Gepäckträger, Front- und Rücklicht, Reflektoren, Klingel, Display sowie ein 4-A-Schnellladegerät. Werkzeug und eine einfache Luftpumpe liegen ebenfalls bei.

Die deutschsprachige Anleitung erklärt die Montage verständlich. Zuerst entfernt man die zahlreichen Kabelbinder und Schaumstoffpolster. Dann folgen Lenker und Vorbau, die mit L und R markierten Pedale, Räder, Schutzbleche, Seitenständer, Gepäckträger sowie die Beleuchtung. Viele Schrauben sind bereits vormontiert, Ersatzschrauben liegen reichlich bei. Vor der ersten Fahrt sollte man alle Verbindungen nachziehen und die Reifen aufpumpen.

Optik

Optisch zeigt sich das EP-2 3.0 Boost als massives Tiefeinsteiger-Fatbike mit dem Akku unter dem Sattel. Der Rahmen mit Magnesiumlegierung ist in Mattschwarz oder Tannengrün erhältlich – letztere Variante gefällt uns besonders gut. Lack und Schweißnähte sind sauber verarbeitet und das Kabelmanagement vorbildlich gelöst. Die Katzenaugen wirken jedoch etwas aufgesetzt.

Die breiten 4-Zoll-Reifen und der 68 cm breite Lenker verleihen dem Rad einen robusten, modernen Look. Zusammengefaltet misst das EP-2 3.0 Boost kompakte 97 × 53 × 81 cm und lässt sich dank integriertem Standbügel problemlos abstellen.

Engwe EP-2 3.0 Boost

Verarbeitung

Die Verarbeitung überzeugt angesichts des Preises. Der Rahmen wirkt stabil, die hydraulischen Bremsen und die Shimano‑Schaltung arbeiten zuverlässig. Positiv fallen die Metallpedale auf, wo sonst oft Kunststoff zum Einsatz kommt. Der hintere Gepäckträger ist für eine Zuladung von bis zu 15 kg ausgelegt.

Ein Kritikpunkt: Die elektrische Hupe ist in Deutschland nicht zugelassen. Bei einer Verkehrskontrolle droht ein geringes Bußgeld. Wir empfehlen unbedingt, eine klassische Klingel am Lenker nachzurüsten. Insgesamt bietet das EP-2 3.0 Boost typische chinesische Mittelklasse-Qualität – robust genug fürs Gelände, aber ohne Premium-Anspruch.

Engwe EP-2 3.0 Boost

Lenker & Display

In der Mitte des Lenkers sitzt ein 3,5 Zoll großes, farbiges LCD. Es zeigt Geschwindigkeit, aktuelle Unterstützungsstufe, Akkustand in Prozent, gefahrene Distanz und Durchschnittsgeschwindigkeit. Auch bei direkter Sonneneinstrahlung bleibt die Anzeige gut lesbar. Bei aktivierter Beleuchtung dimmt das Display automatisch.

Die Steuerung erfolgt über Tasten links am Lenker: Plus und Minus wählen zwischen fünf Unterstützungsstufen, eine separate und gut erreichbare Boost-Taste aktiviert die sechste Stufe für maximale Kraftentfaltung. Das Licht schaltet man per Tastendruck ein, die Schiebehilfe unterstützt bis 6 km/h. Die Handhabung ist insgesamt selbsterklärend.

Engwe EP-2 3.0 Boost

Das Frontlicht liefert 30 Lux und lässt sich im Winkel verstellen. Die Reichweite beträgt etwa 10 Meter – ausreichend für die Stadt. Das Rücklicht verfügt über eine Bremslichtfunktion, die über einen Verzögerungssensor aktiviert wird. Schade: Eine automatische Dämmerungserkennung fehlt.

App

Die Engwe-App verlangt bei der Einrichtung viele Daten: Rahmen-ID, Seriennummer, Foto der Quittung, Bestellnummer und Bestelldatum. Der einzige echte Mehrwert ist das Aktivieren einer vierstelligen Entsperr-PIN. Einen GPS-Tracker wie beim Alleskönner Engwe Engine 3.0 Pro Boost (Testbericht) gibt es nicht.

Fahren

Der 48-V-Nabenmotor mit 75 Nm Drehmoment macht richtig Laune. Der Drehmomentsensor sorgt für eine natürliche Tretunterstützung – je stärker man in die Pedale tritt, desto mehr schiebt der Motor an. Das fühlt sich deutlich besser an als bei E-Bikes mit einfachem Trittfrequenzsensor, wo der Motor erst nach einer halben Pedalumdrehung reagiert.

Fünf Unterstützungsstufen stehen zur Wahl. Per Boost-Taste am Lenker schaltet man eine sechste Stufe hinzu, die bei Steigungen oder beim Anfahren an Ampeln zusätzliche Kraft liefert. Diese Funktion ist legal, da die Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h eingehalten wird. Der Motor arbeitet erfreulich leise – ganz anders als beim lauten Fiido M1 Pro 2025 (Testbericht).

Engwe EP-2 3.0 Boost

Die 4 Zoll breiten Reifen und die Federgabel mit 50 mm Federweg schlucken Unebenheiten souverän. Kopfsteinpflaster, Schotterwege und Wurzeln im Wald verlieren ihren Schrecken. Zwar kann das EP-2 3.0 Boost beim Federungskomfort nicht ganz mit dem vollgefederten Engwe Engine 3.0 Pro Boost (Testbericht) mithalten, bietet aber deutlich mehr Dämpfung als schmal bereifte Klappräder wie das Engwe P20 (Testbericht).

Die Lenkerhöhe lässt sich zwischen 126 und 135 cm verstellen, sodass Fahrer verschiedener Körpergrößen eine passende Position finden.

Die hydraulischen Doppelkolben-Bremsen mit 180-mm-Scheiben packen zuverlässig zu. Der Bremsweg ist kurz, die Dosierung gelingt problemlos. Anders als beim Fiido M1 Pro 2025 (Testbericht) mit seiner weichen Federgabel besteht keine Überschlagsgefahr bei starkem Bremsen.

Engwe EP-2 3.0 Boost

Das Hauptmanko ist das hohe Gewicht von 32,3 kg. Treppen werden zur echten Herausforderung. Die 7-Gang-Shimano-Schaltung funktioniert zuverlässig, ist aber etwas kurz übersetzt.

Akku

Der herausnehmbare Akku bietet eine Kapazität von 648 Wh (48 V, 13,5 Ah) und nutzt moderne 21700-Zellen mit Batteriemanagementsystem.

Engwe gibt eine maximale Reichweite von bis zu 129 km an. Im Test erreichen wir bei gemischter Nutzung mit Stufe 3 und einem 85 kg schweren Fahrer realistische 70 bis 100 km – abhängig unter anderem von Gelände, Temperatur und Fahrweise.

Dank des beiliegenden 4-A-Ladegeräts ist der Akku in nur 3 bis 3,5 Stunden vollständig geladen. Zum Laden kann der Akku entnommen werden – praktisch, wenn das Rad im Keller steht.

Engwe EP-2 3.0 Boost

Preis

Das Engwe EP-2 3.0 Boost kostet regulär 1199 Euro (Stand Januar 2026). Mit dem Rabattcode heiseBestenlisten sinkt sein Preis auf 1099 Euro.

Fazit

Das Engwe EP-2 3.0 Boost überzeugt als vielseitiges E-Klapprad für Stadt und Gelände zum moderaten Preis. Der Drehmomentsensor sorgt für ein natürliches Fahrgefühl, das bei vielen günstigen Konkurrenten fehlt. Die legale Boost-Funktion liefert bei Bedarf Extra-Schub, die hydraulischen Bremsen packen zuverlässig zu.

Besonders gefallen uns die hohe Reichweite von realistisch 70 bis 100 km und die Schnellladung in nur 3,5 Stunden. Die breiten Fat-Reifen und die Federgabel bieten auch auf unebenen Wegen hohen Komfort. Das Farbdisplay sieht prima aus, die Bedienung ist selbsterklärend.

Abstriche muss man beim Gewicht machen: Mit über 32 kg ist das EP-2 3.0 Boost kein Leichtgewicht. Treppen werden zur sportlichen Herausforderung. Die elektrische Hupe sollte man dringend meiden und eine klassische Klingel nachrüsten. Auch die App bietet wenig Mehrwert.

Wer ein robustes E-Klapprad mit Fat-Reifen und Drehmomentsensor sucht, findet im EP-2 3.0 Boost einen soliden Begleiter. Es bietet viel Ausstattung für sein Geld – typische Mittelklasse, aber keine Premium-Qualität.

E-Klapprad Hitway BK6S im Test

Das E-Klapprad Hitway BK6S mit Straßenzulassung überrascht im Test mit ansprechender Optik, tiefem Einstieg, guten Fahreigenschaften und einem günstigen Preis. Ob sich der Kauf lohnt, verraten wir im Testbericht.

VORTEILE
  • starker Motor und 7-Gang-Schaltung
  • gute Fahreigenschaften dank breiter Reifen, Federung des Sattels und Frontgabel
  • niedriger Preis von nur 710 Euro
NACHTEILE
  • kaputte Bremse
  • zu kurze Endübersetzung der Schaltung
  • einfache Komponenten
  • nicht wasserfest

Das E-Klapprad Hitway BK6S mit Straßenzulassung überrascht im Test mit ansprechender Optik, tiefem Einstieg, guten Fahreigenschaften und einem günstigen Preis. Ob sich der Kauf lohnt, verraten wir im Testbericht.

Mit dem Hitway BK6S kommt nun ein weiteres E-Klapprad mit Straßenzulassung auf den Markt, das mit einer guten Ausstattung, soliden Fahreigenschaften und einem attraktiven Preis punkten will. Mit seinem schlanken, in verschiedenen Farben erhältlichen Rahmen und dem gepolsterten Gepäckträger fällt es optisch sofort auf. Doch nicht nur das Design, sondern vor allem die gute Ausstattung und die hohen Fahreigenschaften machen neugierig auf mehr. Ob sich der günstige Preis von nur 710 Euro bei Amazon lohnt, klären wir in diesem Testbericht.

Aufbau

Der Aufbau des Hitway BK6S gestaltet sich denkbar einfach und ist schneller erledigt als bei den meisten anderen E-Bikes. Tatsächlich müssen nur die Lenkstange eingesetzt, die Pedale angeschraubt und das vordere Schutzblech fixiert werden. Zum Schluss noch alle Schrauben festziehen, die Reifen aufpumpen – und schon kann die erste Fahrt beginnen. Zur Sicherheit empfehlen wir aber immer das Tragen eines Helms. Passende Modelle zeigen wir in unserer Bestenliste der smarten Fahrradhelme.

Praktisch: Hitway legt dem BK6S Reflektoren für die Reifen, ein Zahlenschloss und eine einfache Luftpumpe bei. Das erleichtert den Start.

Optik & Verarbeitung

Optisch macht das Hitway BK6S einiges her. Das liegt vor allem am schick lackierten Aluminiumrahmen, der in mattem Türkis, Schwarz, Silber oder Rot erhältlich ist. Der schlanke Rahmen steht dem kompakten E-Klapprad ausgesprochen gut, auch wenn er natürlich nicht ganz so elegant wirkt wie etwa ein City-E-Bike á la Utopia Carbon 1 (Testbericht).

Der Gepäckträger mit seiner Polsterung ist eigentlich eher ein Sitz. Für den Transport einer zweiten Person ist er aber nicht zugelassen. Ein klassischer Gepäckträger wäre hier praktischer gewesen. Immerhin gibt es am Lenkkopf eine Befestigungsmöglichkeit für einen Fahrradkorb.

Hitway BK6S

Typisch für E-Klappräder sind die außen am Rahmen verlegten Kabel und Züge. Sie sind solide befestigt und stören nicht weiter. Gleiches gilt für die Schutzbleche: Sie wackeln nicht und bieten ausreichend Schutz bei Regen und Matsch – der gepolsterte Sattel saugt sich bei Nässe allerdings mit Wasser voll. Auch das Display beschlägt nach Niederschlag. Aufgrund dieser Erfahrungen und wegen einer fehlenden IPxx-Zertifizierung sollten Käufer das Hitway BK6S nicht dauerhaft im Regen stehen lassen.

Generell sollte man bedenken, dass bei einem E-Bike dieser Preisklasse überwiegend günstige Komponenten eingebaut werden. Diese sind tendenziell weniger langlebig als hochwertigere Teile.

Klappmechanismus

Das Klappsystem des Hitway BK6S funktioniert tadellos: Der zentrale Sicherungshebel am Rahmen geht leichtgängig auf und zu. Auch die Pedale (leider aus Kunststoff) lassen sich einklappen, die Lenkstange dank Schnellverschluss umklappen und in der Höhe verstellen. So lässt sich das E-Bike kompakt zusammenfalten und passt auch in kleinere Kofferräume. Mit Maßen von 96 cm x 38 cm x 75 cm im gefalteten Zustand kann man es zudem in den meisten öffentlichen Verkehrsmitteln ohne Zusatzticket mitnehmen.

Die Gesamtlänge des E-Bikes liegt bei 168 cm, der Lenker ist von 115 cm bis 128 cm höhenverstellbar. Dabei gibt Hitway eine mögliche Fahrergröße von 165 bis 195 cm an. Unser 186 cm großer Tester fühlte sich beim Fahren wohl – das BK6S ist also auch für größere Personen geeignet. Die maximale Zuladung liegt bei ordentlichen 120 kg. Das E-Bike selbst wiegt knapp 26 kg.

Hitway BK6S

Lenker, Display & Licht

Der 58 cm breite Lenker des Hitway BK6S ist für unser Empfinden etwas zu kurz. Allerdings sind diese Maße bei einem Klapprad durchaus normal. Auf der rechten Seite sitzt die solide 7-Gang-Schaltung von Shimano, die in unserem Test einwandfrei funktionierte. Die ergonomisch geformten Griffe ermöglichen auch bei längeren Trips ein ermüdungsfreies Fahren.

Auf der linken Lenkerseite befindet sich das hintergrundbeleuchtete Display, das sich auch bei direkter Sonne gut ablesen lässt. Es zeigt alle wichtigen Daten wie Geschwindigkeit, Unterstützungsmodus, Akkukapazität, Gesamtkilometer und Tageskilometer übersichtlich an. In den Einstellungen (langes Drücken der Plus- und Minus-Taste) lässt sich sogar die Maximalgeschwindigkeit hochsetzen – ohne Auswirkungen. Gut so, denn bei 25 km/h ist gemäß StVZO Schluss. Sonst wäre die Straßenzulassung futsch.

Praktische Details wie die in den Bremshebel integrierte Klingel, die helle, höhenverstellbare Frontleuchte und das gut sichtbare Rücklicht runden die solide Ausstattung des BK6S ab.

Fahren

Die Fahrt mit dem Hitway BK6S gestaltet sich erstaunlich angenehm. Das liegt zum einen an der guten Ergonomie mit dem höhenverstellbaren Sattel und Lenker, die sich ergonomisch sinnvoll an den Fahrer anpassen lassen.

Zum anderen schlucken die 3 Zoll breiten Reifen auf den 20-Zoll-Felgen zusammen mit der einfachen, aber wirkungsvollen Sattel- und Frontfedergabel viele Unebenheiten souverän weg. Bordsteinkanten? Kopfsteinpflaster? Für das BK6S kein Problem!

Der 250-Watt-Heckmotor mit 45 Nm Drehmoment arbeitet zwar ohne feinfühligen Drehmomentsensor, setzt aber nach etwa einer Pedalumdrehung sanft und zügig ein. Die Kraftentfaltung erfolgt dabei angenehm gleichmäßig, was für entspanntes Anfahren sorgt.

Hitway BK6S

Nicht optimal ist die Übersetzung der Gangschaltung bei höheren Geschwindigkeiten: Um auf dem höchsten Gang 25 km/h zu fahren, sind flotte 80 Kurbelumdrehungen pro Minute nötig. Hier hätte eine etwas längere Endübersetzung nicht geschadet. Tatsächlich kämpfen aber viele E-Klappräder mit diesem Problem.

Problematisch ist die schief eingebaute Bremsscheibe hinten, welche sich nach Rücksprache mit einem Fahrradhändler nicht reparieren, nur austauschen lässt. Allerdings gibt es nur schwer Ersatzteile. Wer mit dem Fahrrad ein ähnliches Problem hat, sollte es schnell wieder zurück zum Händler schicken.

Akku

Mit seinem 432 Wh starken Akku verspricht das Hitway BK6S laut Hersteller eine Reichweite zwischen 35 und 90 Kilometer. Im Test konnten wir die 35 Kilometer im Alltag problemlos bestätigen – ein ordentlicher Wert für ein günstiges Klapprad.

Die theoretisch möglichen 90 Kilometer gelten nur unter Idealbedingungen, also mit minimaler Zuladung, wenig Steigung, optimaler Witterung und defensiver Fahrweise. In der Praxis werden sie kaum zu erreichen sein.

Praktisch: Der Akku lässt sich mit einem Schlüssel einfach aus dem Rahmen entnehmen. So kann man ihn in der Wohnung laden, während das Bike im Keller bleibt.

Preis

Der Preis ist eine der großen Stärken des Hitway BK6S: Mit nur 710 Euro bei Amazon ist es ein echtes Schnäppchen unter den E-Klapprädern.

Fazit

Das Hitway BK6S ist ein gelungenes E-Klapprad. Allem voran gefällt der leichte Aufbau, die komfortable Ausstattung mit gefedertem Sattel und 7-Gang-Schaltung sowie der stramme Heckmotor, der flott auf Touren bringt. Allerdings war bei unserem Modell die hintere Scheibenbremse kaputt.

Auch die einfache Bedienung über das gut ablesbare Display, die helle Lichtanlage und die ordentliche Reichweite von 35 Kilometern sprechen für das Hitway. Lediglich die recht kurz übersetzte Gangschaltung könnte bei hohen Geschwindigkeiten etwas länger übersetzt sein. Auch die offenbar fehlende Wasserfestigkeit ist ein Minuspunkt. Zudem muss man sich bei einem sehr günstigen E-Bike-Klapprad wie dem BK6S darüber im Klaren sein, dass hier einfache Komponenten zum Einsatz kommen, die tendenziell schneller kaputtgehen können.

Für 710 Euro bekommt man mit dem BK6S jedoch ein rundum stimmiges Gesamtpaket. Wer nur wenig Geld für sein E-Klapprad ausgeben möchte und dafür bereit ist, Kompromisse einzugehen, darf beim Hitway BK6S zuschlagen.

ZUSÄTZLICH GETESTET
Fafrees FF20 Polar
Engwe Engine X
Fiido M1 Pro 2024
Engwe P1
Blaupunkt Fiene 500
Telefunken Kompakt F810
Engwe LE20
Gocycle G4
Kukirin V2
Keine Angebote verfügbar