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Top 5: Die besten Multiroom-Lautsprecher von Sonos, Teufel, Yamaha & Co. im Test
Die beste Soundbar mit Subwoofer im Test – Samsung vor JBL und LG
Top 10: Der beste Bluetooth-Lautsprecher im Test – JBL vor Marshall & Sony
Top 5: Der beste mobile Smart-TV im Test – Fernseher auf Rollen
Top 10: Der beste HDMI-Switch für Heimkino, TV & Co. im Test
Top 10: Der beste Sportkopfhörer im Test
Top 10: Das beste 2.1-Soundsystem im Test – PC-Lautsprecher mit Subwoofer
Top 10: Der beste Bluetooth-Adapter zum Nachrüsten für Auto, Heimkino & PC
Top 5: Die besten USB-Headsets für Teams und Skype bis 60 Euro
Top 10: Die beste Gaming-Tastatur im Test – Testsieger Akko vor Logitech & Razer
Top 7: Das beste Gaming-Headset – Testsieger Razer vor Steelseries & Logitech
Top 10: Die beste Gaming-Maus im Test – Testsieger Logitech vor Asus ROG & Razer
Top 5: Der beste Mini-Gaming-PC im Test – mit Grafikkarte von Nvidia oder AMD
Top 10: Die besten Nintendo-Switch-Spiele im Test – Zelda vor Mario & Pokemon
Top 10: Die besten Controller für die Nintendo Switch ab 11 Euro
Top 5: Die besten Lenkräder für Rennsimulatoren
Top 7: Die besten Joysticks, Steuerknüppel & Hotas für den Flugsimulator
Autorennen, Fliegen, U-Boot fahren: Die 10 besten Simulationen für VR-Brillen
Die 10 besten Simulatoren für PC und Konsole
Bestenliste: Die zehn besten Spiele für die Playstation 5
Autorennen, Shooter, RPG: Die zehn besten Spiele für die Xbox One
Multiplayer-Top-10: Die besten Koop-Spiele für PS4 und PS5
Bestenliste: Die zehn besten offiziellen Retro-Konsolen
Top 10: Die besten Switch-Spiele für Multiplayer & Couch-Coop
Bestenliste: Die Top-10-Spiele für Xbox Series S & X
Xbox: Die Top-10 der Couch-Koop-Spiele für lokalen Multiplayer
Bestenliste: Gamepads für PC und Retro-Konsole
Top 10: Die besten Smart-Home-Systeme im Test – Home Assistant überragt alle
Top 10: Der beste Luftgütesensor im Test – CO₂, Schadstoffe & Schimmel im Blick
Top 10: Die beste kabellose Überwachungskamera im Test – Akku, WLAN, LTE & Solar
Top 10: Das beste Heizkörperthermostat im Test – smart heizen und Geld sparen
Top 10: Die beste Türklingel mit Kamera im Test – Eufy vor Reolink
Das beste Smart Lock im Test – Testsieger mit Gesichtserkennung vor Nuki
Testsieger: Die beste Mini-Überwachungskamera im Test – Babyphone inklusive
Top 10: Die beste Überwachungskamera mit PTZ im Test
Top 10: Der beste Luftreiniger im Test
Top 10: Die besten Überwachungskameras mit 4K-Auflösung im Test
Top 10: Die beste Überwachungskamera mit Dual-Objektiv im Test
Top 10: Die beste Überwachungskamera für innen im Test
Die besten smarten LED-Stehlampen im Test – Govee vor Philips Hue
Top 10: Die beste Überwachungskamera mit Top-Nachtsicht im Test
Die besten Präsenzmelder mit Radar im Test – Aus für Bewegungsmelder?
Top 7: Das beste smarte LED-Panel – Nanoleaf, Govee & Alternativen
Top 5: Die besten smarten Bewässerungssysteme für den Garten im Test
Top 10: Stromverbrauch messen – die besten smarten Steckdosen im Test
Die besten Floodlight Cams: Überwachungskameras mit hellen LED-Strahlern im Test
Top 10: Die besten Saugroboter bis 300 Euro – Laser, App und Absaugstation
Top 5: Smarte Outdoor-Überwachungskamera mit WLAN & Akku
Top 5: Die besten smarten Indoor-Gärten ab 40 Euro
Top 10: Die besten Wireless‑Adapter für Carplay im Test – iPhone kabellos nutzen
Top 10: Das beste Mehrfach-USB-Ladegerät – Testsieger mit 100 Watt für 39 Euro
Top 10: Der beste Adapter für Android Auto Wireless – kabellos Handy nutzen
Top 5: Die beste Heißluftfritteuse im Test – Airfryer von Ninja, Cosori & Co.
Top 10: Die beste Wärmebildkamera für das Handy im Test – Hikmicro, Flir & Co.
Top 10: Die beste Android-Box fürs Auto im Test – Youtube, Netflix & Co. nutzen
Top 10: Die beste elektronische Parkscheibe im Test – mit Zulassung ab 17 Euro
Top 10: Der beste 3D-Drucker mit Filament im Test – perfekt drucken ab 190 Euro
Top 10: Die beste Dashcam fürs Auto im Test – Testsieger von Garmin & Nextbase
Top 10: Die beste Starthilfe-Powerbank im Test – Auto überbrücken per Akku
Testsieger: Die beste Wärmebildkamera im Test – gut schon ab 200 Euro
Top 10: Carplay nachrüsten – das beste Display für iPhone & Android Auto im Test
Top 5: Die beste Akku-Kaffeemaschine im Test – mobil Espresso kochen & trinken
Top 5: Der beste Adventskalender 2025 – für Bastler, Schlaumeier, Nerds & Geeks
Top 7: Die beste elektrische Fliegenklatsche im Test – schon ab 4 Euro
Top 5: Der beste DAB+-Adapter fürs Autoradio zum Nachrüsten im Test
Top 7: Die beste thermoelektrische Kühlbox im Test – perfekt für Auto & Urlaub
Top 5: Der beste Insektenstichheiler im Test – Heat It, Beurer, Bite Away & Co.
Top 5: Das beste ferngesteuerte Boot im Test
Top 5: Der beste Alkoholtester im Test – Promille selbst ermitteln
Top 6: Die beste kabellose Rückfahrkamera zum Nachrüsten im Test
Top 7: Der beste elektrische Präzisionsschraubendreher
Top 6: Die besten Radar- und Blitzerwarner
Top 7: Der beste Lötkolben mit Stromversorgung per USB – perfekt fürs Hobby
Top 5: Die besten RC-Helikopter bis 100 Euro – Rundflug im Wohnzimmer
Top 5: Die besten 3D-Drucker für Anfänger – einfach & gut drucken ab 269 Euro
Top 5: Die besten smarten elektrischen Zahnbürsten – besser Putzen dank App
Top 5: Die besten Head-up-Displays – HUD für jedes Auto ab 12 Euro nachrüsten
Top 10 SLA-Drucker: Die besten 3D-Drucker für Resin ab 130 Euro im Test
Top 10: Bluetooth-Schlüsselfinder – die besten Keyfinder für Android und iOS

Top 10: Das beste E-Bike für Damen & Herren – bequeme Tiefeinsteiger im Test

Gazelle Grenoble C5

E-Bikes mit tiefem Einstieg bieten komfortables Auf- und Absteigen. Wir zeigen die zehn besten Tiefeinsteiger-E-Bikes für Damen und Herren aus etwa 40 Tests.

Ein Tiefeinsteiger-E-Bike hat einen besonders tiefen Rahmen. Das erleichtert das Auf- und Absteigen. So muss das Bein nicht über ein hohes Oberrohr geschwungen werden, wie es bei herkömmlichen Fahrrädern der Fall ist. Diese Bauweise sorgt dafür, dass auch weniger sportliche, körperlich eingeschränkte oder ältere Personen keine Probleme haben, das Rad zu nutzen. Auch Damen mit Kleid oder Rock wissen den tiefen Einstieg zu schätzen. Insgesamt versprechen Tiefeinsteiger-E-Bikes mehr Komfort.

Wir haben etwa 40 E-Bikes mit tiefem Einstieg getestet und zeigen hier die zehn besten. Diese Liste wird regelmäßig um neue E-Bikes ergänzt und aktualisiert.

Weitere E-Bikes testen wir etwa in der Top 10: Das beste City-E-Bike sowie Top 10: Das beste E-Klapprad. Lieber einen E-Scooter? Dann hilft unsere Bestenliste der E-Scooter.

Welche sind die besten Tiefeinsteiger-E-Bikes?

Das beste E-Bike mit tiefem Einstieg und damit unser Testsieger ist das Gazelle Grenoble C5. Es lässt fast keine Wünsche offen. Das hat jedoch seinen Preis. Das Gazelle Grenoble C5 HMB kostet ab 3100 Euro (Bestpreis-Link).

Das Engwe L20 3.0 Pro ist unser Technologiesieger. Es bietet für seinen Preis von 1599 Euro (Code: TECHSTAGE50) Vollfederung, Mittelmotor, Klappmechanismus, integriertes GPS und vieles mehr.

Unser Preis-Leistungs-Sieger sitzt mit dem Touroll MA1 auf Platz 3. Auch wenn hier überwiegend günstige Komponenten zum Einsatz kommen, gefällt es uns dank seines Mittelmotors, der für ein natürliches Fahrgefühl sorgt. Es kostet bei Amazon nur 999 Euro.

Hier unsere komplette Top 10 der besten E-Bikes für Damen und Herren mit tiefem Einstieg:

KURZÜBERSICHT

Gazelle Grenoble C5

Das Gazelle Grenoble C5 ist ein E-Bike der Superlative. Selten haben wir ein so komfortables und mit Liebe zum Detail gebautes Elektrorad gefahren. Egal, ob der kraftvolle und leise Bosch-Antrieb, die hochwertige Lichtanlage oder das üppige Zubehör – hier stimmt alles. Vor allem der enorme Fahrkomfort hebt das Grenoble C5 von der Masse ab. Tiefeinsteiger, zwei Federungen, gute Reifen und der leicht verstellbare Ergonomie-Lenker machen den Unterschied.

Das Gazelle Grenoble C5 HMB kostet ab 3100 Euro (Bestpreis-Link).

VORTEILE
  • zwei Federungen und Komfort-Lenker
  • kräftiger und leiser Motor
  • edle Optik, erstklassige Verarbeitung
NACHTEILE
  • hoher Preis
  • kein Bremslicht

Engwe L20 3.0 Pro

Mit dem L20 3.0 Pro liefert Engwe ein Meisterstück – mit Einschränkungen. Technisch bewegt sich die Ausstattung auf hohem Niveau: Das faltbare E-Bike bietet mit einem 100 Nm starken 250-Watt-Mittelmotor mit Drehmomentsensor einen starken Antrieb und dank Vollfederung schluckt es kleinere Unebenheiten mit Bravour. Die Gangschaltung funktioniert tadellos, könnte aber im Flachen noch einen höheren Gang vertragen. Das technisch ausgezeichnete, faltbare E-Bike kommt zu einem attraktiven Preis von 1599 Euro (Code: TECHSTAGE50).

VORTEILE
  • vollgefedert
  • 100 Nm starker 250-Watt-Mittelmotor mit Drehmomentsensor
  • 720-Wh-Akku mit Schnellladung (2 h bis voll)
  • Diebstahlschutz mit GPS-Tracker und Bewegungssensor
NACHTEILE
  • Elektronische Hupe, keine Klingel
  • kein Blinker
  • App mit Fehlern

Touroll MA1

Solides Budget-E-Bike mit starkem Motor, aber ungünstiger Preispositionierung. Das günstigere MA2 mit größeren Rädern ist für die meisten Käufer die bessere Wahl.

Das Touroll MA1 kostet bei Amazon 999 Euro. Eine bessere Alternative ist aber das Touroll MA2 für 899 Euro bei Geekmaxi – außer man benötigt unbedingt den tieferen Einstieg.

VORTEILE
  • starker Mittelmotor mit 75 Nm Drehmoment
  • hydraulische Scheibenbremsen
  • flüsterleises Fahren
  • tiefer Einstieg
NACHTEILE
  • teurer als das bessere Schwestermodell MA2
  • kleine 26-Zoll-Räder
  • Budget-Anmutung
Ratgeber

Günstigste Tiefeinsteiger aus dem Preisvergleich

Was versteht man unter einem Tiefeinsteiger?

Tiefeinsteiger sind Fahrräder mit einem sogenannten Step-Through- oder Wave-Rahmen sowie Hollandbogen. Sie ermöglichen eine aufrechte Sitzposition sowie einen einfachen Zustieg. Sie gelten historisch auch als „Damenrad“ und sind darüber hinaus für ältere oder bewegungseingeschränkte Personen interessant. Konstruktiv erfordert der große Durchstieg ein verstärktes Unterrohr, was Gewicht und bei höherem Tempo das Stabilitätsdefizit erhöht. Alternativen wie Schwanen- und Trapez/Mixte-Rahmen erleichtern ebenfalls das Aufsteigen, bieten aber mehr Steifigkeit; der Diamantrahmen bleibt die klassische, stabile Herrenvariante.

Für wen sind Tiefeinsteiger gedacht?

Tiefeinsteiger-E-Bikes sind für jeden ein praktisches Fortbewegungsmittel. Sie bieten aber besondere Vorteile, von denen gerade ältere Menschen und Personen mit eingeschränkter Mobilität zusätzlich profitieren. Der tiefe Durchstieg reduziert den Hüftwinkel, erleichtert Auf- und Absteigen sowie das schnelle Abstützen an der Ampel und senkt das Sturzrisiko. Eine aufrechte Sitzposition verbessert die Übersicht und Kontrolle, auch mit Alltagskleidung, Gepäck oder Kindersitz.

Engwe P275 ST: Tiefeinsteiger mit bequemem Zustieg

Auch Personen mit körperlichen Einschränkungen wie Knie- oder Hüftproblemen profitieren von einem tiefen Einstieg. Statt das Bein hochzuheben, schieben sie es einfach durch den tiefen Rahmen. Im besten Fall trägt das Fahren mit dem Pedelec sogar zur körperlichen und seelischen Gesundheit bei. Auf jeden Fall ermöglicht es, unabhängig und aktiv zu bleiben.

Ergonomisch punkten Tiefeinsteiger oft mit verstellbarem Vorbau, breitem Sattel, Federstütze und voluminöser Bereifung. Technisch erfordern Step-Through-Rahmen aber einen besonders verstärkten Rahmen, was meistens das Gewicht erhöht und die Steifigkeit bei Tempo mindert – in der Stadt ist das meist verschmerzbar. Für ausgewogenes Fahrverhalten hilft ein tiefer, zentraler Schwerpunkt mit Mittelmotor und Unterrohrakku. Ein Nabenmotor und Akku im Heck sind zwar ebenfalls valide Optionen, beeinflussen aber die Balance und Traktion stärker. Insgesamt senkt der tiefe Einstieg Hürden im Alltag und macht E-Biken für mehr Menschen zugänglich.

Sicherheit beim Anhalten

Ein weiteres Merkmal von Tiefeinsteiger-E-Bikes ist die erhöhte Stabilität beim Anhalten. Da der Rahmen niedrig ist, kann der Fahrer oder die Fahrerin bei einem Stopp schneller und leichter beide Füße auf den Boden setzen. So gibt der tiefe Einstieg bei langsamen Geschwindigkeiten oder im dichten Stadtverkehr zusätzlichen Halt und Sicherheit.

Auch bei Regen oder Glätte sowie beim Fahren mit einem Kindersitz oder viel Gepäck bietet der tiefe Einstieg mehr Sicherheit.

Welche E-Bike-Typen gibt es für Damen?

Tiefeinsteiger sind nur eine von mehreren Kategorien. Wer ein E-Bike für Damen oder ein komfortables Damenfahrrad mit Motor sucht, hat die Wahl zwischen verschiedenen Typen.

City-E-Bike

City-E-Bikes sind die klassische Wahl für den urbanen Stadtverkehr. Sie bieten eine aufrechte Sitzposition, Gepäckträger, Lichtanlage und Schutzbleche ab Werk. Viele City-E-Bikes für Damen setzen auf einen Wave-Rahmen mit tiefem Einstieg. Hersteller wie Kalkhoff oder Gazelle bieten eine große Auswahl an Modellen. Wer ein komfortables Citybike für Einkäufe, Pendelstrecken oder kurze Ausflüge sucht, ist mit einem City-E-Bike perfekt bedient. Unsere besten Modelle zeigen wir in der Top 10: Das beste City-E-Bike.

Trekking-E-Bike

Trekking-E-Bikes eignen sich für längere Touren und gemischten Untergrund. Sie kombinieren die Alltagstauglichkeit eines City-E-Bikes mit mehr Reichweite und robusteren Reifen. E-Trekkingbikes gibt es ebenfalls mit tiefem Einstieg als Trapez- oder Wave-Rahmen. Wer regelmäßig Ausflüge ins Umland plant oder das Trekkingrad für den Urlaub nutzen möchte, greift zu einem Trekking-E-Bike.

E-Mountainbike

E-Mountainbikes (E-MTBs) richten sich an sportliche Fahrerinnen und Frauen, die im Gelände unterwegs sind. Fullys mit Vollfederung schlucken Unebenheiten, Hardtails sind leichter und günstiger. Hersteller wie Haibike haben sich auf E-MTBs spezialisiert. Einen tiefen Einstieg bieten E-Mountainbikes selten – hier dominiert der Diamant-Rahmen. Unsere besten Modelle stehen in der Top 10: Das beste E-Mountainbike.

S-Pedelec

S-Pedelecs unterstützen bis 45 km/h und gelten rechtlich als Kleinkraftrad. Sie erfordern Versicherungskennzeichen, Helm und Führerschein. Für den urbanen Pendelverkehr über längere Strecken sind S-Pedelecs eine Option – allerdings dürfen sie nicht auf Radwegen fahren.

Darauf kommt es beim Kauf eines Damen-E-Bikes an

Die Rahmenform entscheidet über Komfort und Handhabung. Für Damen-E-Bikes sind drei Varianten verbreitet:

  • Wave-Rahmen (Tiefeinsteiger): Der tiefste Einstieg, perfekt für Alltag und Komfort. Ideal für Fahrerinnen, die häufig auf- und absteigen.
  • Trapez-Rahmen (Mixte): Ein Kompromiss aus tiefem Einstieg und höherer Steifigkeit. Gut für sportlichere Fahrerinnen.
  • Diamant-Rahmen: Die klassische Herrenvariante mit dem höchsten Oberrohr. Bietet maximale Stabilität, erfordert aber mehr Beweglichkeit beim Aufsteigen.

Die richtige Rahmenhöhe hängt von der Körpergröße und Schrittlänge ab. Als Faustregel gilt: Schrittlänge in Zentimetern × 0,66 ergibt die passende Rahmenhöhe für ein City- oder Trekking-E-Bike. Bei Tiefeinsteigern ist die Rahmenhöhe weniger kritisch, da das Oberrohr ohnehin tief liegt. Trotzdem sollte die Sattelhöhe so eingestellt sein, dass die Fahrerin mit beiden Füßen sicher den Boden erreicht.

Motor: Mittelmotor oder Nabenmotor?

Der Motor ist das Herzstück jedes E-Bikes. Zwei Bauarten dominieren den Markt:

  • Mittelmotor: Sitzt am Tretlager und sorgt für ein natürliches Fahrgefühl. Der tiefe Schwerpunkt verbessert die Balance – gerade bei Tiefeinsteigern ein Vorteil. Markenhersteller wie Bosch, Shimano oder Brose liefern bewährte Mittelmotoren. In unserer Top 10 setzen der Testsieger Gazelle Grenoble C5 und der Preis-Leistungs-Sieger Touroll MA1 auf Mittelmotoren.
  • Nabenmotor: Sitzt im Vorder- oder Hinterrad. Günstiger in der Herstellung, aber der Schwerpunkt verschiebt sich. Ein Heckmotor liefert gute Traktion, ein Frontmotor kann bei Nässe auf glattem Untergrund durchdrehen. Für den Stadtverkehr reicht ein Nabenmotor oft aus.

Akku und Reichweite

Die Akkukapazität bestimmt die Reichweite. Übliche Werte liegen zwischen 360 und 750 Wh. Die tatsächliche Reichweite hängt von Faktoren wie Unterstützungsstufe, Gegenwind, Steigungen und Fahrergewicht ab. Als Orientierung: Ein 500-Wh-Akku schafft bei moderater Unterstützung etwa 60 bis 100 Kilometer. Wer längere Ausflüge plant, sollte auf einen Akku mit mindestens 500 Wh achten. Wichtig: Der Akku sollte sich zum Laden entnehmen lassen – das erleichtert das Laden in der Wohnung, wenn das E-Bike im Keller oder in der Garage steht.

Schaltung und Antrieb

Die meisten Damen-E-Bikes setzen auf eine Nabenschaltung oder eine Kettenschaltung. Eine Nabenschaltung ist wartungsarm und lässt sich auch im Stand schalten – praktisch an der Ampel. Kettenschaltungen bieten mehr Gänge und eignen sich besser für hügeliges Gelände. Eine dritte Option ist der Riemenantrieb statt Kette: Er ist leise, wartungsfrei und langlebig, aber teurer. Hochwertige Tiefeinsteiger wie das Gazelle Grenoble C5 setzen auf eine stufenlose Enviolo-Nabenschaltung mit Riemenantrieb.

Ausstattung: Gepäckträger, Korb und Reifen

Für den Alltag zählt die praktische Ausstattung. Ein stabiler Gepäckträger gehört an jedes Damen-E-Bike – ob für Einkaufstaschen, Packtaschen oder einen Kindersitz. Ein Korb am Lenker oder vorne am Gepäckträger ergänzt das Transportkonzept. Breite Reifen ab 40 mm erhöhen den Komfort und die Stabilität, besonders auf Kopfsteinpflaster oder unbefestigten Wegen. Pannenschutzreifen von Schwalbe oder Continental sparen unterwegs Nerven.

Fazit

Tiefeinsteiger-E-Bikes bieten einen höheren Komfort und eine bessere Ergonomie. Der tiefe Durchstieg erleichtert das Auf- und Absteigen, Anhalten sowie Rangieren. Davon profitieren nicht nur Personen mit Rock oder Kleid, sondern auch ältere oder bewegungseingeschränkte Menschen. Aber auch wer topfit ist, profitiert vom bequemen Einstieg.

Das Gazelle Grenoble C5 sichert sich als Testsieger den ersten Platz und lässt kaum Wünsche offen. Das Engwe L20 3.0 Pro folgt als starker Zweitplatzierter mit Vollfederung, Klappmechanismus und integriertem GPS. Preis-Leistungs-Sieger wird dahinter das Touroll MA1, das trotz günstiger Komponenten mit seinem Mittelmotor für natürliches Fahrgefühl sorgt.

Nicht das passende E-Bike dabei? Das sind unsere weiteren E-Bike-Bestenlisten:

Lieber einen E-Scooter? Wir haben die besten getestet und sortiert:

BESTENLISTE
E-Bike Gazelle Grenoble C5 im Test

Das Gazelle Grenoble C5 ist ein hochwertiges City-E-Bike, das mit seinem starken Bosch-Antrieb, dem außergewöhnlichen Fahrkomfort und der edlen Optik überzeugt. Wir haben das E-Bike im Alltag getestet.

VORTEILE
  • zwei Federungen und Komfort-Lenker
  • kräftiger und leiser Motor
  • edle Optik, erstklassige Verarbeitung
NACHTEILE
  • hoher Preis
  • kein Bremslicht

Das Gazelle Grenoble C5 ist ein hochwertiges City-E-Bike, das mit seinem starken Bosch-Antrieb, dem außergewöhnlichen Fahrkomfort und der edlen Optik überzeugt. Wir haben das E-Bike im Alltag getestet.

Bereits nach der ersten Fahrt ist klar: Das Gazelle Grenoble C5 steckt kaum halb so teuren City-E-Bikes aus China locker in die Tasche. Die Verarbeitung ist tadellos, alle Komponenten sind gut aufeinander abgestimmt und fügen sich zu einem stimmigen Gesamtbild. Unser Testrad ist die Version mit tiefem 40-cm-Einstieg, ideal für kleinere Fahrer, ältere Personen, Damen und alle, die Wert auf müheloses Auf- und Absteigen legen. Wem der klassische Look lieber ist, für den bietet Gazelle auch eine Variante mit Mittelstange an.

Der edle Eindruck setzt sich beim großen Alurahmen fort. Das matte Weiß unseres Test-E-Bikes wirkt zeitlos, der dezente Gazelle-Schriftzug auf der Seite wirkt modern. An der Front prangt das Logo auf einer Metallplakette. Mit rund 25 kg Gewicht ist das Grenoble C5 kein Fliegengewicht, liegt aber im üblichen Rahmen für diese Klasse. Dafür ist es bis zu 130 kg belastbar und auch für schwerere Fahrer freigegeben. Das Kabelmanagement ist vorbildlich: Nahezu alle Leitungen sind im Rahmen verlegt.

Aufbau, Optik & Verarbeitung

Gazelle hat das Grenoble C5 mit allem ausgestattet, was ein Premium-E-Bike für den Alltag braucht. Der stabile Gepäckträger ist für bis zu 27 kg Zuladung ausgelegt. Ein solider Ständer, der sich sauber ins Gesamtbild einfügt, ist ebenso an Bord wie vorbildliche Schutzbleche. Diese sind nicht nur breit dimensioniert, sondern verfügen im hinteren Bereich zusätzlich über einen transparenten Schutz, damit sich der Mantel oder flatternde Rock nicht in den Speichen verfängt.

Praktisch ist auch das integrierte Axa-Imenso-Rahmenschloss. Auch der Akku ist per Schlüssel gesichert und lässt sich zum Laden entnehmen. Sehr schön: Schloss und Akku nutzen den gleichen Schlüssel.

Insgesamt hinterlässt das Gazelle einen wertigen und durchdachten Eindruck. Hier wackelt und knarzt nichts, alles wirkt aus einem Guss.

Lenker & Display

Der Lenker ist Gazelle-typisch geschwungen und ermöglicht eine natürliche Handposition. Dabei lässt sich der Vorbau dank eines Schnellspanners werkzeuglos in Höhe und Winkel verstellen – perfekt, um die Ergonomie an individuelle Vorlieben anzupassen. Dieses smarte Detail haben wir so noch bei keinem anderen E-Bike in unseren Tests gesehen. Die Griffe sind weich gepolstert und angenehm zu halten.

Links am Lenker ist formschön eine Drehklingel integriert. Auf der rechten Seite übernimmt ein ausreichend leichtgängiger Drehgriff die Ansteuerung der 5-Gang-Nabenschaltung. Mittig thront das farbige Bosch-Kiox-300-Display, das alle wichtigen Fahrdaten übersichtlich darstellt. Es lässt sich abnehmen und so vor Diebstahl schützen. Die separate Bosch-Bedieneinheit für den Motor sitzt links am Lenker und liegt gut erreichbar unter dem Daumen. Das System kann sich außerdem mit einer App verbinden und sammelt so Statistiken und kann über Updates auf dem neuesten Stand gehalten werden.

Das Licht ist ein weiteres Highlight. Der helle Frontscheinwerfer wurde elegant ins Schutzblech integriert und ist dank transparenter Aussparungen auch seitlich zu sehen – top für die Sichtbarkeit im Straßenverkehr. Dank Lichtsensor schaltet sich die Lichtanlage automatisch ein und aus. Das Rücklicht ist ebenfalls ausreichend hell, eine Bremslichtfunktion gibt es aber nicht.

Gazelle Grenoble C5

Fahren

Sitzt man erstmals auf dem Gazelle Grenoble C5, fühlt man sich sofort wohl. Der tiefe Durchstieg erleichtert den Einstieg, der weich gepolsterte Selle-Royal-Sattel Lena schluckt zusammen mit der Sattelstützenfederung Stöße ab und die aufrechte, variable Sitzposition schont den Rücken. Selbst nach längeren Touren steigt man entspannt ab.

Dazu trägt auch die hochwertige Federgabel bei. Sie glättet Unebenheiten und sorgt zusammen mit den breiten Schwalbe-Reifen für ein sänftenartiges Fahrgefühl. Pflastersteine, Kopfsteinpflaster oder Feldwege sind für das Grenoble C5 kein Problem. Das ist Fahrkomfort auf ganz hohem Niveau. Wir sind selten ein E-Bike mit besserer Ergonomie gefahren.

Gazelle Grenoble C5

Für den Vortrieb sorgt der starke Motor Bosch Smart System Performance Line. Mit 75 Nm Drehmoment beschleunigt er kraftvoll auf 25 km/h – und das nahezu lautlos. Der Antrieb ist perfekt auf das E-Bike abgestimmt. Über einen Gates-Riemenantrieb wird die Kraft an die 5-Gang-Shimano-Nabenschaltung im Hinterrad weitergegeben. Der Riemen läuft dabei völlig geräuschlos und ist – im Gegensatz zu einer klassischen Kette – nahezu wartungsfrei.

Die Shimano Nabenschaltung deckt einen guten Übersetzungsbereich ab. Im ersten Gang kommt man auch steile Hügel entspannt hoch, der fünfte Gang erlaubt entspanntes Dahinrollen mit Motorunterstützung. Die Gangwechsel erfolgen knackig und präzise.

Die hydraulischen Scheibenbremsen stammen von Tektro und bieten viel Bremskraft. Die Scheiben sind mit 180/160 mm üppig dimensioniert und verzögern das E-Bike jederzeit souverän.

Akku

Mit 600 Wattstunden Kapazität ist der Akku üppig dimensioniert. Er ist komplett im Unterrohr integriert und fällt so kaum auf. Zum Laden lässt er sich mit dem Schlüssel entriegeln und entnehmen – so kann das Rad im Keller bleiben, während der Akku in der Wohnung lädt.

Der mitgelieferte Bosch Standard Charger mit 4 Ampere Ladestrom benötigt rund 4 Stunden, um den großen Akku vollzutanken. Eine Ladeanzeige informiert über den Ladestand. Die Reichweite hängt stark vom Fahrstil, Gewicht, Umgebung, Temperatur, der gewählten Unterstützungsstufe und mehr ab. Wir gehen von 50 bis 100 km aus.

Preis

Mit einer UVP von 4200 Euro liegt das Gazelle Grenoble C5 preislich auf dem Niveau von Premiummodellen. Dafür bekommt man aber auch ein E-Bike der Luxusklasse mit feinsten Komponenten und einer Ausstattung, die keine Wünsche offen lässt. Das Gazelle Grenoble C5 HMB kostet ab 3100 Euro (Bestpreis-Link).

Fazit

Das Gazelle Grenoble C5 ist ein E-Bike der Superlative. Selten haben wir ein so komfortables und mit Liebe zum Detail gebautes Elektrorad gefahren. Egal, ob der kraftvolle und leise Bosch-Antrieb, die hochwertige Lichtanlage oder das üppige Zubehör – hier stimmt alles. Vor allem der enorme Fahrkomfort hebt das Grenoble C5 von der Masse ab. Tiefeinsteiger, zwei Federungen, gute Reifen und der leicht verstellbare Ergonomie-Lenker machen den Unterschied.

Mit über 4000 Euro kratzt das Gazelle Grenoble C5 an der Schmerzgrenze. Wer etwas sparen will, greift zur nur leicht schwächeren Variante Gazelle Grenoble C5 HMB mit 500-Wh-Akku und Bosch-Intuvia-100-Display.

Faltbares Meisterstück: E-Bike Engwe L20 3.0 Pro mit 100-Nm-Mittelmotor im Test

Das klappbare E-Bike Engwe L20 3.0 Pro bietet eine Voll-Federung, einen 100 Nm starken Mittelmotor mit Drehmomentsensor und einen 720-Wh-Akku mit Schnellladetechnik zum moderaten Preis. Was es sonst noch zu bieten hat, zeigt der Test.

VORTEILE
  • vollgefedert
  • 100 Nm starker 250-Watt-Mittelmotor mit Drehmomentsensor
  • 720-Wh-Akku mit Schnellladung (2 h bis voll)
  • Diebstahlschutz mit GPS-Tracker und Bewegungssensor
NACHTEILE
  • Elektronische Hupe, keine Klingel
  • kein Blinker
  • App mit Fehlern

Das klappbare E-Bike Engwe L20 3.0 Pro bietet eine Voll-Federung, einen 100 Nm starken Mittelmotor mit Drehmomentsensor und einen 720-Wh-Akku mit Schnellladetechnik zum moderaten Preis. Was es sonst noch zu bieten hat, zeigt der Test.

Engwe hat mit dem L20 3.0 Pro und dem L20 3.0 Boost zwei neue kompakte E-Bikes mit Tiefeinstieg vorgestellt, die vollgefedert sind und Motoren mit Drehmomentsensoren sowie starke Akkus mit Schnellladung bieten. Während das Pro von einem 100 Nm starken Mittelmotor mit Drehmomentsensor angetrieben wird, ist das Boost mit einem Heckmotor mit 75 Nm ausgestattet. Die Pro-Version bietet dank GPS-Tracker und Bewegungssensor einen Diebstahlschutz. Beide Räder sind zudem noch mit pannensicheren 20-Zoll-Reifen mit einer Breite von 3 Zoll sowie Straßenprofil ausgestattet. Wie sich das Engwe L20 3.0 Pro in der Praxis bewährt, haben wir getestet.

Design, Ausstattung, Verarbeitung und Lieferumfang

Die Unterschiede zum bislang verfügbaren L20 sind so groß, dass Engwe für das L20 3.0 Pro auch einen anderen Namen hätte wählen können. Das L20 3.0 Pro kommt wesentlich kantiger daher und die Batterie ist nun im Rahmen integriert und somit kaum sichtbar. Dank der stabilen Bauform erlaubt das knapp 33 kg schwere L20 3.0 Pro eine Zuladung von maximal 150 kg – ein Plus von 30 kg gegenüber dem L20.

Das Laden des herausnehmbaren Akkus mit 720 Wh (48 Volt, 15 Ah) dauert beim L20 3.0 Pro dank Schnellladetechnik nicht mehr wie beim L20 fünf bis sechs Stunden, sondern ist nach etwa zwei Stunden erledigt. Neu sind auch der Klappmechanismus, die dünnere Bereifung mit Straßenprofil, der 250-Watt-Mittelmotor mit Drehmomentsensor, hydraulische Bremsen sowie GPS-Tracker und Bewegungssensor.

Die Verarbeitung ist insgesamt gut, wenn auch nicht alle Schweißnähte wie bei mehreren Tausend Euro teuren Rädern nicht durchgehend poliert sind. Auf einen Metallkorb an der Vorderseite muss man beim L20 3.0 Pro anders als beim L20 hingegen verzichten. Ein hinterer Gepäckträger ist jedoch vorhanden und war bereits vormontiert.

Geliefert wird das Engwe L20 3.0 Pro teilmontiert in einem großen Karton. Das deutschsprachige Handbuch (PDF) beschreibt den Zusammenbau detailliert, sodass der Aufbau auch für weniger erfahrene Personen problemlos möglich sein sollte. Schließlich wird die Vorgehensweise auch in Form von aussagekräftigen Schaubildern verdeutlicht. Das für die Montage nötige Werkzeug ist wie üblich im Lieferumfang enthalten. Mehr Informationen zum Aufbau zeigt die Bildergalerie.

Lenker & Display

Der 68 cm breite Lenker ist nur in der Mitte minimal gebogen. Die gummierten Griffe bieten einen guten Grip und eine ergonomische Auflagefläche für die Handballen. Neben den Bremshebeln für die hydraulischen Scheibenbremsen befindet sich an der rechten Seite das Bedienelement für die 7-Gang-Schaltung von Shimano (Tourney RD-TY300). Links sitzt die Steuereinheit, mit der man das Rad ein- und ausschaltet, die Unterstützungsstufen des Motors (1–5) auswählt, sowie wie die Beleuchtung bei Bedarf aktiviert (langes Drücken auf +-Taste). Das große Display mit einem Durchmesser von etwa 10,5 cm (netto 8,7 cm) informiert über Geschwindigkeit, gefahrene Kilometer, Fahrzeit sowie über die aktuelle Unterstützung des Motors in Watt. Über die i-Taste am Bedienpanel kann man zwischen den einzelnen Anzeigen hin- und herschalten. Eine in Deutschland von der StVZO geforderte Klingel mit hellem Klang gibt es leider nicht. Die sollte man nachrüsten.

Engwe L20 3.0 Pro: Abmessungen

Fahrpraxis

Dank des Straßenprofils der pannensicheren 20-Zoll-Reifen mit einer Breite von 7,5 cm ist die Lautstärke beim Fahren deutlich niedriger als beim L20 mit grob-stolligen Fat-Reifen. Dank Doppelfederung vorn und hinten ist der Fahrtkomfort hervorragend. Zwar spürt man das Durchfahren größerer Schlaglöcher oder Mulden auf Waldwegen, doch schlagen sie deutlich weniger durch als beim L20, das nur eine Gabelfederung besitzt. Während man die Federung an der Vorderseite justieren kann, ist das bei der hinteren mit einem Federweg von nur 3 cm nicht möglich. Die Voreinstellung empfinden wir als optimal: Der Komfort geht nicht zulasten eines schwammigen Fahrgefühls. Insgesamt macht das Fahren auf unebenen Waldwegen mit dem L20 3.0 Pro genauso viel Spaß wie auf ebenen Straßen. Zum guten Fahrkomfort trägt auch der bequeme und gefederte Sattel bei. Die 7-Gang-Schaltung hat im Test einwandfrei funktioniert. Allerdings hätten wir uns in flachen Abschnitten einen höheren Gang gewünscht, um deutlich schneller als 25 km/h zu fahren.

Die hydraulischen Scheibenbremsen mit einem Durchmesser von 180 mm bringen das L20 3.0 Pro ausreichend schnell zum Stehen. Sie sind außerdem gut eingestellt und verursachen beim Bremsen kein Quietschen.

Engwe L20 3.0 Pro: Federung vorn und hinten, Mittelmotor mit Drehmomentsensor (250 Watt, 100 Nm), hydraulische Bremsen, Shimano-7-Gang-Schaltung, klappbar, 720 Wh starker Akku mit Schnellladung, Diebstahlschutz: GPS-Tracker und Bewegungssensor, 20-Zoll-Reifen mit Straßenprofil

Motor und Beschleunigung

Dank Drehmomentsensor vermittelt die Unterstützung des Mittelmotors X700 von Mivice ein natürliches Fahrgefühl. Anders als etwa beim L20, wo bereits Luftpedalieren für Vortrieb sorgt. Beim Anfahren an Kreuzungen geht es dank 100 Nm flott von der Stelle. Ein wesentlicher Vorteil eines per Drehmomentsensor gesteuerten Motors. Ohne einen solchen muss man etwa beim L20 erst ein paar Mal die Pedale treten, bevor die Unterstützung einsetzt. Trotz des relativ hohen Gewichts von fast 33 kg sind die erlaubten 25 km/h schnell erreicht. Auch an steilen Abschnitten sorgt der Motor für genügend Support, wenn man genügend kraftvoll in die Pedale tritt. Im Vergleich zum L20 ohne Drehmomentsensor sind solche Abschnitte mit dem L20 3.0 Pro kraftraubender für den Fahrer. Es ist damit also eher ein E-Bike, das sich an sportlichere Fahrer richtet.

Wie lange hält der Akku?

Engwe gibt die Reichweite des Akkus bei der kleinsten Unterstützungsstufe (1) mit 140 km an. Bei mittlerer Einstellung (3) soll der Akku für 110 km ausreichen. Mit der höchsten Unterstützungsstufe (5) liegt die angegebene Reichweite bei 96 km. Wie immer sind diese Angaben genauso vorsichtig zu betrachten wie die von den Herstellern kommunizierten Verbrauchswerte für Pkws. Im Test mit einem 90 kg schweren Fahrer und Temperaturen zwischen 12 und 18 Grad hat die Akkukapazität bei einer hügeligen Wegstrecke nach 22 km noch 54 Prozent angezeigt. Im zweiten Versuch mit langen steilen Anstiegen fällt der Akku bei einer Strecke von 16 km auf 66 Prozent.

Engwe L20 3.0 Pro: Display

Wie funktioniert der Diebstahlschutz und welche Funktionen bietet die Engwe-App?

In Verbindung mit dem L20 3.0 Pro funktioniert die App nicht einwandfrei. So konnten wir nicht auf Daten von aufgezeichneten Touren zugreifen. Dafür hat das automatische Entsperren nach dem Einschalten funktioniert, wenn man sein Smartphone dabei hat. Andernfalls hört man einen Alarm, wenn man das Rad bewegt und erhält eine Benachrichtigung. Die Ortung des Rads per GPS und integriertem 4G-Empfang funktioniert.

Preis: Was kostet das Engwe L20 3.0 Pro?

Engwe bietet das L20 3.0 Pro regulär für 1699 Euro an. Mit dem Code TECHSTAGE50 sinkt der Preis auf 1599 Euro. Dazu gibt es noch ein Geschenkpaket mit einer Taschenlampe und einem 25-in-1 Multifunktions-Werkzeug sowie einem Engwe-Aufkleber.

Als Alternative steht das L20 3.0 in der Variante Boost zur Verfügung. Wie das Pro-Modell ist es vollgefedert, aber mit einem Nabenmotor im Hinterrad ausgestattet. Dieser bietet 75 Nm und wird von einem 648 Wh starken Akku, ebenfalls mit Schnellladetechnik, mit Energie versorgt. Das Engwe L20 3.0 Boost kostet 1499 Euro.

Falls man die neuen Engwe-Falträder auch zum Einkaufen nutzen möchte, empfiehlt sich als Zubehör eine wasserdichte Gepäckträger-Tasche für 65 Euro. Sie entpuppt sich im aufgeklappten Zustand als echtes Raumwunder mit einem Fassungsvermögen von bis zu 35 Liter. Außerdem bietet sie Schultergurte, um sie als Umhängetasche zu verwenden. Dank Polsterungen in der Innenseite kann man damit auch leicht zerbrechliche Waren transportieren. Für kleinere Einkäufe reicht die 7-Liter-Variante für 25 Euro.

Einen Korb für die Vorderseite, wie er bei vielen Engwe-Rädern montiert ist, etwa dem L20 (Testbericht), hat Engwe derzeit leider nicht im Angebot, obwohl das L20 3.0 Pro dafür passende Montagepunkte besitzt.

Neue Falträder von Engwe
ModellL20 3.0 ProL20 3.0 Boost
Motor250 Watt250 Watt
TypMittelmotorHinterrad-Nabenmotor
Drehmomentsensorjaja
Drehmoment100 Nm75 Nm
Akku720 Wh648 Wh
Schnellladungjaja
GPS-Trackerjanein
Bewegungssensorjanein
Boost-Schalterneinja
Pannensichere Reifen20 x 3“ mit Straßenprofil20 x 3“ mit Straßenprofil
GangschaltungShimano Tourney 7-GangShimano Tourney 7-Gang
Regulärer Preis1699 Euro1399 Euro
Preis mit Code TECHSTAGE501499 Euro1199 Euro

Fazit

Mit dem L20 3.0 Pro liefert Engwe ein Meisterstück – mit Einschränkungen. Technisch bewegt sich die Ausstattung auf hohem Niveau: Das faltbare E-Bike bietet mit einem 100 Nm starken 250-Watt-Mittelmotor mit Drehmomentsensor einen starken Antrieb und dank Vollfederung schluckt es kleinere Unebenheiten mit Bravour. Die Gangschaltung funktioniert tadellos, könnte aber im Flachen noch einen höheren Gang vertragen. Personen mit einer Körpergröße zwischen 155 und 185 cm finden eine ergonomische Sitzposition auf dem L20 3.0 Pro. Und wenn der Akku einmal leer ist, dauert es dank Schnellladung nur zwei Stunden, bis er wieder aufgeladen ist. Obendrein warnt eine Sirene, wenn das Rad von einer nicht authentifizierten Person bewegt wird, und dank des integrierten GPS-Empfängers ist eine Ortung mithilfe der Engwe-App sehr einfach. Ein Blinker wie beim Engwe P20 (Testbericht) hätte dem L20 3.0 Pro ebenfalls gut zu Gesicht gestanden.

Die elektronische Hupe ist in Deutschland hingegen nicht zulässig. Wer das L20 3.0 Pro erwirbt, sollte also eine vorgeschriebene, hell tönende Klingel installieren und bei einer Verkehrskontrolle darauf hoffen, dass der Schalter für die Hupe nicht wahrgenommen wird. In Österreich ist hingegen auch eine Hupe zulässig.

Leider entsprechen auch die verbauten Rad-Reflektoren nicht der StVZO: Zwei hat Engwe installiert, zwei pro Rad sind aber vorgeschrieben. Und auch der fehlende Reflektor nach hinten ist zu bemängeln. Die fehlenden Reflektoren lassen sich für wenige Euro nachrüsten. Doch die Hupe bleibt ein Ärgernis. Wer sich daran nicht stört, erhält mit dem L20 3.0 Pro ein technisch ausgezeichnetes faltbares E-Bike – und das zu einem sehr attraktiven Preis von 1599 Euro (Code: TECHSTAGE50).

City-E-Bike Touroll MA1 im Test: Mittelmotor & hydraulische Bremsen für 1000 €

Das City-E-Bike Touroll MA1 kommt für 1030 Euro mit kräftigem Mittelmotor (75 Nm) und hydraulischen Bremsen. Ob es in der Praxis überzeugt, zeigt der Test.

VORTEILE
  • starker Mittelmotor mit 75 Nm Drehmoment
  • hydraulische Scheibenbremsen
  • flüsterleises Fahren
  • tiefer Einstieg
NACHTEILE
  • teurer als das bessere Schwestermodell MA2
  • kleine 26-Zoll-Räder
  • Budget-Anmutung

Das City-E-Bike Touroll MA1 kommt für 1030 Euro mit kräftigem Mittelmotor (75 Nm) und hydraulischen Bremsen. Ob es in der Praxis überzeugt, zeigt der Test.

Das Touroll MA1 verspricht viel für wenig Geld: Einen Mittelmotor mit kräftigem Drehmoment, hydraulische Scheibenbremsen und einen tiefen Einstieg für gerade mal 999 Euro bei Amazon. Das ist eine echte Kampfansage an die Budget-Konkurrenz. Mit 26-Zoll-Rädern und einer Einstiegshöhe von 45 cm richtet sich das City-E-Bike besonders an kleinere Fahrer, die sparen wollen und trotzdem Wert auf einen starken Mittelmotor legen.

Das Touroll MA1 ist der kleine Bruder des bereits getesteten MA2, setzt dabei aber auf eine andere Philosophie. Während das MA2 mit größeren 27,5-Zoll-Rädern auf Stabilität und Komfort setzt, konzentriert sich das MA1 mit 26 Zoll auf Kompaktheit und einen etwas stärkeren Mittelmotor. Dafür ist es etwas teurer. Wie gut sich das Touroll MA1 fährt und ob das Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugt, klären wir in diesem Testbericht.

Im Vergleich zur Konkurrenz schwimmt das MA1 in einem hart umkämpften Segment. Das Eleglide C1 kostet weniger, verzichtet aber auf hydraulische Bremsen. Das Engwe P275 ST kostet dagegen etwas mehr, bietet dafür aber einen größeren 691-Wh-Akku und 9-Gang-Schaltung.

Aufbau, Optik & Verarbeitung

Der Aufbau des Touroll MA1 erfordert etwas Geduld, ist aber auch für Laien machbar. Lenker, Vorderrad, vorderes Schutzblech, Frontlicht und Pedale müssen montiert werden – das dauert etwa 45 Minuten. Wichtig: Weitere 15 Minuten sollte man für das Nachziehen aller Schrauben, die Lenkerhöheneinstellung und das Aufpumpen der Reifen einplanen.

Die Gesamtabmessungen von 178 × 70 × 115 cm bei einem Radstand von 109 cm machen das MA1 zu einem recht kleinen Stadtflitzer. Der tiefe Einstieg mit nur 45 cm Höhe ist der Hauptvorteil gegenüber dem MA2 – besonders für kleinere oder mobilitätseingeschränkte Personen ein echter Gewinn. Der Sattel lässt sich zwischen 82 und 103 cm Höhe einstellen und passt damit laut Touroll für Fahrer zwischen 155 und 190 cm Körpergröße. Unser 186 cm großer Testfahrer saß gerade noch komfortabel, größere Personen sollten aber eher zum MA2 oder Alternativen greifen.

Optisch macht das MA1 eine zwiespältige Figur. Der schwarze Aluminiumrahmen mit mattem Finish wirkt robust und funktional, aber eindeutig nicht premium. Als störend empfinden wir den Kabelsalat vor dem Lenker und die unschöne Verschraubung auf dem Lenker. Mit dem dicken, integrierten Akku am Rahmen, der sehr dünnen Sattelstange und dem Tiefeinstieg wirkt das E-Bike unproportioniert. Hinzu kommen noch die auffälligen Schweißnähte.

Lack und Aluminium zeigen sich kratzempfindlich. Unser Testmodell hatte bereits aus dem Karton einen dicken Kratzer auf dem Rahmen. Immerhin: Die Schutzbleche bestehen aus Metall statt Plastik, auch wenn die Pedale nur aus Kunststoff gefertigt sind. Der IPX4-Schutz bietet Grundschutz gegen Spritzwasser.

Das Gewicht von 27 kg mit Akku liegt im Mittelfeld, ist aber spürbar schwerer als das 25,6 kg leichte Engwe P275 ST. Die maximale Zuladung von 120 kg entspricht dem Standard.

Lenker & Display

Der gebogene Lenker mit 70 cm Breite sorgt für eine aufrechte, entspannte Sitzposition. Die Griffe verfügen über Handballenauflagen – ein Detail, das bei längeren Fahrten den Unterschied macht. Der verstellbare Vorbau ermöglicht eine individuelle Anpassung der Ergonomie.

Das 2,6-Zoll-LCD zeigt die aktuelle Geschwindigkeit, den Akkustand in Balken, die zurückgelegte Strecke und die gewählte Unterstützungsstufe. Die Bedienung erfolgt über einfache Tasten für Ein/Aus, Lichtsteuerung und die fünf Unterstützungsstufen (1–5). Ein Walk-Modus mit 6 km/h Schiebehilfe erleichtert das Manövrieren des 27 kg schweren E-Bikes.

Weniger erfreulich: Bei direkter Sonneneinstrahlung ist die Ablesbarkeit schwach. Eine App gibt es nicht. Das mag puristisch sein, wirkt aber im Vergleich zu smarten Alternativen wie dem Ado Air 30 Ultra mit GPS-Tracking etwas altbacken.

Touroll MA1

Fahren

Hier zeigt das Touroll MA1 seine wahren Stärken. Der 250-Watt-Mittelmotor (maximal 420 Watt) mit 75 Nm Drehmoment und Drehmomentsensor bietet ein angenehm natürliches und trotzdem kräftig zupackendes Fahrgefühl. Sofort reagiert der Motor auf Pedaldruck und schaltet sich ebenso schnell ab, sobald nicht mehr getreten wird – ein deutlicher Unterschied zu günstigen Heckmotoren mit ihrem typischen Nachlauf.

Der Motor arbeitet extrem ruhig und ermöglicht so flüsterleises Fahren. Hier kann das MA1 sogar mit Top-Modellen wie dem Ado Air 30 Ultra mit Riemenantrieb mithalten. Das 75 Nm starke Drehmoment übertrifft das günstigere Schwestermodell MA2 (70 Nm) und sorgt für kräftigen Vortrieb auch bei Steigungen.

Die 10-cm-Federungsgabel mit Sperroption dämpft Unebenheiten ordentlich ab. Für Stadtfahrten und leichte Wege reicht das aus, auch wenn sie nicht an die Qualität teurerer Modelle heranreicht. Die Luftreifen mit 26 × 2,1 Zoll bieten wenig Grip und eignen sich eindeutig eher für Asphalt als fürs Gelände – hier zeigt sich die klare Positionierung als City-E-Bike.

Die hydraulischen Scheibenbremsen sind ab Werk gut eingestellt und bringen uns im Test zuverlässig zum Stehen. Das ist ein klarer Vorteil gegenüber günstigeren Modellen wie dem Eleglide C1, das nur mechanische Bremsen bietet. Die Shimano-7-Gang-Schaltung arbeitet zuverlässig.

Touroll MA1

Akku

Der 36V-13 Ah-Akku (468 Wh) sitzt unauffällig integriert am Rahmen und lässt sich zum Laden mit einem Schlüssel entnehmen. Das ist praktisch, wenn das E-Bike im Keller steht, aber der Akku in der Wohnung geladen werden soll. Die Ladezeit von 6 bis 7 Stunden ist recht hoch.

Touroll gibt optimistisch eine maximale Reichweite von 110 km an – und liegt damit 10 km über dem MA2, das 100 km verspricht. In der Praxis sind schätzungsweise 50 km realistischer, je nach Fahrstil, Gelände und Witterung. Das ist ein solider Wert für die Akkugröße, kann aber nicht mit dem großen 691-Wh-Akku des Engwe P275 ST mithalten.

Preis & Alternativen

Das Touroll MA1 kostet bei Amazon derzeit 999 Euro.

Das Eleglide C1 (Testbericht) kostet 1050 Euro bei Amazon, bietet aber mechanische statt hydraulische Bremsen. In einer anderen Liga spielt das Engwe P275 ST (Testbericht) für 1399 Euro – es bietet einen größeren Akku und bessere Ausstattung. Das Touroll MA2 (Testbericht) für 899 Euro bei Geekmaxi macht das MA1 praktisch obsolet – außer man benötigt unbedingt den tieferen Einstieg.

Fazit

Das Touroll MA1 ist ein solides Budget-E-Bike mit echten Qualitäten. Der starke Mittelmotor mit 75 Nm Drehmoment bietet ein überraschend natürliches Fahrgefühl. Die hydraulischen Bremsen, der extrem leise Motor und der tiefe Einstieg sprechen ebenfalls für das kompakte E-Bike.

Doch die Schwächen wiegen schwer: Die Verarbeitung zeigt sich deutlich am Preis, die 26-Zoll-Räder schränken den Komfort ein, und die Billigkomponenten könnten bei regelmäßiger Nutzung schnell verschleißen.

Das Hauptproblem ist aber sein Preis. Für 130 Euro weniger bekommt man das Touroll MA2 mit größeren Rädern und entsprechend besserem Rollkomfort. Nur wer unbedingt den tieferen Einstieg oder die 5 Nm mehr Drehmoment benötigt, sollte zum MA1 greifen. Alle anderen fahren mit dem MA2 besser – im wahrsten Sinne des Wortes.

Das i:SY E5 ZR F ist ein kompaktes E-Bike mit Bosch-Motor, welches geschickt Leistung, Kompaktheit und Komfort vereint. Wir haben das vielseitige E-Bike getestet.

VORTEILE
  • starker Bosch Performance Line Motor & großer 545 Wh Akku
  • hohe Ergonomie
  • gute Ausstattung
  • deutscher Service und verfügbare Ersatzteile
NACHTEILE
  • hoher Preis
  • 20"-Räder ohne Federung nicht optimal für unbefestigte Wege
  • kein Bremslicht

Das i:SY E5 ZR F ist ein kompaktes E-Bike mit Bosch-Motor, welches geschickt Leistung, Kompaktheit und Komfort vereint. Wir haben das vielseitige E-Bike getestet.

i:SY ist ein deutscher Hersteller für hochwertige Kompakt-E-Bikes mit hohem Wiedererkennungswert. Denn die Modelle gleichen sich bezüglich ihres Rahmens mit dem tiefen Einstieg und der Grundkomponenten. Die Unterschiede finden sich vorwiegend bei Motor, Schaltung und Antrieb. Wir haben mit dem i:SY E5 ZR F ein Modell mit Bosch Performance Line Motor, 5-Gang-Nabenschaltung und Gates Riemenantrieb im Test.

Auf den ersten Blick sieht das i:SY E5 ZR F mit seinen 20-Zoll-Rädern fast wie ein Klapp-E-Bike aus – ist es aber nicht. Stattdessen handelt es sich um ein vollwertiges Kompaktrad, das dank durchdachter Ausstattung mit Bosch-Antrieb und Riemenantrieb auch anspruchsvollen Ansprüchen gerecht wird. Wir haben getestet, was das vielseitige E-Bike kann.

Aufbau, Optik & Verarbeitung

Das i:SY E5 ZR F kommt komplett montiert in einem großen Karton und ist direkt fahrbereit. Praktisch: Dank des Speedlifter-Twist-Vorbaus lässt sich der Lenker auch ohne Werkzeug seitlich um 90 Grad drehen. Das spart Platz bei Transport und Lagerung. Vor der ersten Fahrt sollte man sicherheitshalber alle Schrauben nachziehen und den Reifendruck prüfen. Ein passender Helm gehört natürlich auch dazu. Hier zeigen wir die besten smarten Fahrradhelme.

Der markante N-förmige Rahmen des 23,9 kg schweren i:SY E5 ZR F sorgt für einen hohen Wiedererkennungswert. Die Einstiegshöhe beträgt 47 cm. Ein stabiler Gepäckträger ist bereits montiert. Durchdacht ist das integrierte Abus-Rahmenschloss, das gleichzeitig Fahrrad und Akku absperrt.

Lenker & Display

Der breite, ergonomische Lenker lässt sich dank des Speedlifters mit einem Handgriff in der Höhe verstellen. Die breiten und bequemen Griffe von Ergon bieten auch auf längeren Touren guten Halt. Die Klingel sitzt gut erreichbar unter dem linken Handgriff.

Auf der linken Seite befinden sich die Bedienelemente für das Bosch-Intuvia-Display. Hier wählt der Fahrer die Unterstützungsstufe und sieht Informationen wie Geschwindigkeit, Reichweite und Akkustand. Das große farbige Display in der Mitte lässt sich auch bei Sonne ablesen und mit einem Handgriff entfernen.

Rechts ist die 5-Gang-Shimano-Nabenschaltung als Drehgriff im Handgriff integriert. Die Schaltung arbeitet präzise und lässt sich auch mit feuchten Händen gut bedienen.

Licht & Bremsen

Die Lichtanlage des i:SY schaltet sich bei Dämmerung automatisch ein und bietet einen hellen 100-Lux-Frontscheinwerfer mit Fernlicht-Funktion. Der Taster dafür befindet sich separat auf der rechten Lenkerseite. Das Rücklicht ist ebenfalls hell. Schade nur, dass es kein Bremslicht gibt.

Für sicheres Verzögern sorgen hydraulische Scheibenbremsen von Tektro mit 4-Kolben-Zangen vorne und 2-Kolben-Zangen hinten. Die Bremsen lassen sich perfekt dosieren und packen beherzt zu, wenn es darauf ankommt.

Das Fernlicht des i:SY E5 ZR F.

Fahren

Dank höhenverstellbaren Lenker und Sattel findet man auf dem i:SY schnell eine bequeme Sitzposition. Der breite Sattel ist angenehm weich gepolstert. Die Pedale haben eine Antirutschbeschichtung und lassen sich anklappen. Sie machen den Eindruck, einiges auszuhalten.

Die 5-Gang-Nabenschaltung bietet sowohl zum Anfahren eine ausreichend geringe Übersetzung als auch bei Geschwindigkeiten von 25 km/h und mehr eine ausreichend hohe Übersetzung. Das schaffen die meisten günstigen E-Bikes mit kleinen Rädern nicht.

Die 20-Zoll-Laufräder übertragen Unebenheiten direkter an Fahrrad und Fahrer als größere Räder. Für urbanes Umfeld mit befestigten Wegen und Asphalt ist das i:SY aber bestens gerüstet. Für häufige Fahrten etwa auf Feldwegen empfehlen wir ein E-Bike mit größeren Rädern und Federung.

i:SY E5 ZR F

Das Herzstück des i:SY E5 ZR F ist der Bosch Performance Line Motor mit üppigen 75 Nm Drehmoment, der Fahrer bis 25 km/h kraftvoll unterstützt. Der Motor spricht dank hochwertigem Drehmomentsensor sensibel auf Pedaldruck an, arbeitet dabei leise und vibrationsarm. Selbst in der Eco-Stufe schiebt er sanft, aber dennoch spürbar an, ohne aufdringlich zu wirken. Hier können sich viele günstigere E-Bike-Motoren eine Scheibe abschneiden. Auch schwere Fahrer bis 150 kg bringt der Motor zügig auf Tempo. Eine entsprechende App dokumentiert die Fahrt. Der Riemenantrieb überträgt die Kraft des Mittelmotors flüsterleise auf das Hinterrad und ist dabei wartungsarm.

Akku

Mit 545 Wh Kapazität ist der Bosch-Powerpack-Akku des i:SY erfreulich groß dimensioniert. Je nach Fahrweise und Unterstützungsmodus sind damit Reichweiten bis zu 55 km realistisch. Zum Laden kann man den Akku entnehmen oder direkt am E-Bike laden. Dank des integrierten Abus-Schlosses ist der Akku diebstahlsicher am Rahmen befestigt.

Preis

Das i:SY E5 ZR F ist ab 3279 Euro erhältlich. Dafür bekommt man ein hochwertiges und durchdachtes Kompakt-E-Bike mit erstklassigem Bosch-Antrieb und sinnvoller Ausstattung. Wer weniger hohe Ansprüche hat und auf der Suche nach einem kompakten E-Bike mit Riemenantrieb, Bremslicht udn Blinker ist, findet mit dem Engwe P20 (Testbericht) eine günstige Alternative.

Fazit

Das i:SY E5 ZR F ist ein kompaktes E-Bike, das in puncto Leistung, Komfort und Ausstattung kaum Wünsche offen lässt. Der kraftvolle Bosch-Motor, der wartungsarme Riemenantrieb, die guten Bremsen, die hohe Ergonomie und durchdachte Details wie der drehbare Lenker und das integrierte Schloss machen das 20-Zoll-Bike zu einem tollen Begleiter für die Stadt. Lediglich bei häufigen Fahrten abseits befestigter Wege würden wir ein E-Bike mit größeren Rädern und Federung vorziehen. Auch ein Bremslicht vermissen wir. Ansonsten überzeugt das i:SY E5 ZR F als vielseitiges Kompakt-E-Bike mit Bosch-Power.

Tiefeinsteiger-E-Bike Ado Air One Pro im Test: Blinker, Riemen & Auto-Schaltung

Das Ado Air One Pro kombiniert Carbonriemen, automatische 2-Gang-Schaltung und Blinker in einem kompakten Tiefeinsteiger mit 20-Zoll-Rädern.

VORTEILE
  • Carbonriemen-Antrieb
  • Auto-Schaltung
  • Zuladung von 150 kg
  • auch für große Fahrer
  • hydraulische Scheibenbremsen
NACHTEILE
  • Akku für lange Touren zu schwach
  • Blinker bei Tageslicht kaum sichtbar
  • Moduswechsel zwischen ECO und SPORT
  • App nur rudimentäre Funktionen
  • polarisierende Optik

Das Ado Air One Pro kombiniert Carbonriemen, automatische 2-Gang-Schaltung und Blinker in einem kompakten Tiefeinsteiger mit 20-Zoll-Rädern.

Das Ado Air One Pro ist ein ungewöhnliches E-Bike. Mit seinen 20-Zoll-Rädern, dem extralangen Gepäckträger und dem tiefen Einstieg erinnert es weniger an ein klassisches City-Bike als an ein kompaktes Lastenrad für den urbanen Alltag. Manche nennen es liebevoll „Dackel" – lang und flach. Andere finden die unkonventionelle Optik dagegen weniger charmant.

Das Konzept richtet sich an Stadtbewohner, die mehr transportieren wollen als nur sich selbst. Über das optionale MIK-System lassen sich Kindersitze, Taschen und weiteres Zubehör modular anbringen. Die Zuladung von 150 kg unterstreicht den Lastentransport-Anspruch. Zum Vergleich: Das Himiway City Pedelec (Testbericht) schafft genauso wie das Eleglide C1 (Testbericht) 120 kg. Mit 200 kg Zuladung bietet das Engwe LE20 (Testbericht) noch mehr Ladekapazität, ist dafür aber auch größer.

Technisch setzt das Ado Air One Pro auf zeitgemäße Komponenten: einen wartungsarmen Carbonriemen-Antrieb, eine automatische 2-Gang-Schaltung im Bafang-Nabenmotor mit Drehmomentsensor, integrierte Blinker und hydraulische Scheibenbremsen. Ein 370-Wh-Akku in der Sattelstütze versorgt das System mit Energie. Das Paket gibt es für 1799 Euro – mit dem Gutscheincode MOHAMEDDIAEDDIN690 sinkt der Preis auf 1709 Euro. Ob das kompakte Lastentier im Alltag überzeugt, zeigt unser Test.

Aufbau, Optik & Verarbeitung

Das Ado Air One Pro kommt größtenteils vormontiert. Lenker, vorderes Schutzblech, vorderer Gepäckträger, Frontlicht und Vorderrad müssen angebracht werden. Anschließend folgen das Aufpumpen der Reifen und das Nachziehen aller Schrauben – das übliche Ritual. Das beiliegende Werkzeug reicht für die grundlegende Montage aus. Wir empfehlen dennoch einen Akkuschrauber. Das spart Zeit und Nerven. In etwa 60 Minuten steht das E-Bike fahrbereit da.

Optisch polarisiert das Ado Air One Pro. Der Tiefeinsteiger-Aluminiumrahmen wirkt clean und elegant, die interne Kabelführung und der Carbonriemen sorgen für ein aufgeräumtes Erscheinungsbild. Die schlanke Silhouette profitiert vom Akku in der Sattelstütze – kein klobiger Kasten am Unterrohr. Das blasse Grün unseres Testmodells gefällt uns gut, das dezente Ado-Logo auf dem Rahmen ist kaum sichtbar. Alternativ gibt es die Farbe Moonlight Gray.

Die Proportionen spalten allerdings die Gemüter. Durch die 20-Zoll-Räder und den langen Radstand wirkt das E-Bike gedrungen – besagter „Dackel-Look". Geschmackssache, aber funktional durchdacht: Die kleinen Räder machen das Bike agil, der lange Radstand bietet Platz für den üppigen Gepäckträger.

Die Schweißnähte sind sauber verschliffen, die Rahmenverarbeitung überzeugt für diese Preisklasse. Der Carbonriemen verspricht Wartungsfreiheit bis zu 30.000 km – ein Vorteil gegenüber klassischen Ketten. Diesen Riemen haben wir bereits beim Ado Air 30 Ultra (Testbericht) zu schätzen gelernt. Hydraulische Scheibenbremsen, IPX7-Zertifizierung und Metallschutzbleche runden die solide Ausstattung ab. Je nach montiertem Zubehör wiegt das E-Bike zwischen 25 kg und 31 kg – kein Leichtgewicht, aber angesichts der robusten Bauweise und der hohen Zuladung von 150 kg nachvollziehbar.

Ado Air One Pro Bilder

Lenker & Display

Die Inbetriebnahme erfolgt dreistufig: E-Bike-Kabel mit dem Akku verbinden, Akku per Knopf unter dem Sattel einschalten, dann die Power-Taste an der Bedieneinheit mit gut 5 s ungewöhnlich lange drücken.

Das 2,4-Zoll-IPS-Farbdisplay überzeugt. Es zeigt Geschwindigkeit mit einer Nachkommastelle, Akkustand, Unterstützungsstufe, Tages- und Gesamtkilometer übersichtlich an. Wer sein E-Bike mit der App verbunden hat, bekommt zudem die Uhrzeit angezeigt. Die Ablesbarkeit bei Sonnenlicht ist gut – ein Pluspunkt gegenüber manch günstigerem LC-Display, wie es etwa das Eleglide C1 (Testbericht) mit seinem 1,8-Zoll-LCD verwendet.

Das Ado Air One Pro bietet zwei übergeordnete Fahrmodi: ECO (energiesparend) und SPORT (etwa 30 Prozent stärker). Innerhalb beider Modi stehen drei Unterstützungsstufen zur Verfügung. Der Wechsel zwischen ECO und SPORT erfordert allerdings eine etwas kryptische Tastenkombination: Power-Taste zweimal schnell drücken, dann einmal die Plus-Taste. Ohne Anleitung kommt darauf niemand – hier hätte Ado eine einfachere Lösung finden müssen.

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Unterhalb der Bedieneinheit sitzt ein Kippschalter für die Blinker. Die restliche Bedienung ist selbsterklärend. Die Ado Smart App für iOS und Android bietet grundlegende Funktionen: Fahrdaten auslesen und zwischen ECO und SPORT wechseln. GPS-Tracking fehlt – hier sind Konkurrenten wie das Engwe N1 Air ST (Testbericht) mit integriertem Mobilfunkmodul und Echtzeit-Ortung deutlich weiter.

Licht & Blinker

Das Frontlicht mit 30 Lux und E-Mark-Zertifizierung (IPX5) reicht aus, um im Verkehr gesehen zu werden. Für die Ausleuchtung dunkler Feldwege fehlt es jedoch an Leuchtkraft. Das Vorderlicht sitzt unter dem Frontträger und dreht nicht mit dem Lenker mit – in Kurven leuchtet es also geradeaus weiter.

Die integrierten Blinker im Rücklicht kennen wir bereits vom Ado Air 30 Ultra. Auch hier gilt: praktisch, aber bei Tageslicht kaum sichtbar. Der Blinker gibt kein akustisches Signal von sich und schaltet sich nicht automatisch ab. So passiert es leicht, dass man vergisst, ihn auszuschalten. Unser Tipp bleibt derselbe: Tagsüber mit Handzeichen abbiegen, nachts den Blinker nutzen. Eine Bremslichtfunktion fehlt. Das Licht schaltet sich über das Display ein und aus – einen Dämmerungssensor gibt es nicht.

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Fahren

Das Herzstück des Ado Air One Pro ist der Bafang-Nabenmotor mit 250 Watt und maximal 50 Nm Drehmoment. Er arbeitet erfreulich leise und kräftig. Der integrierte Drehmomentsensor reagiert direkt auf den Pedaldruck und liefert eine natürliche Unterstützung – ein deutlicher Unterschied zu billigen Pedalsensoren, die erst nach einer halben Umdrehung ansprechen. Im Vergleich zum Ado Air 30 Ultra (Testbericht) mit 40 Nm bietet das Air One Pro sogar 10 Nm mehr Drehmoment.

Die automatische 2-Gang-Schaltung im Motor erfordert kein manuelles Eingreifen. Die Übersetzung ist gut gewählt und fühlt sich meist sehr natürlich an. Das Konzept kennen wir bereits vom Ado Air 30 Ultra mit seiner 3-Gang-Automatik. Beim Air One Pro mit nur zwei Gängen ist die Philosophie dieselbe: Kopf ausschalten und fahren. Die Beschleunigung setzt weich und rund ein – ideal für den Stop-and-Go-Verkehr in der Stadt.

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Allerdings zeigt die Automatik bei stärkeren Steigungen ihre Grenzen. Da kein manueller Gangwechsel möglich ist, fehlt die Option, bewusst einen niedrigeren Gang zu wählen. Wer regelmäßig steile Anstiege bewältigen muss, ist mit einem Mittelmotor-E-Bike wie dem Touroll MA2 (Testbericht) mit 70 Nm und manueller 7-Gang-Schaltung besser bedient.

Die hydraulischen Tektro-Scheibenbremsen mit 160-mm-Scheiben packen zuverlässig zu. Sie bieten gute Dosierbarkeit und bringen das E-Bike jederzeit sicher zum Stehen.

Ergonomie & Fahrgefühl

Die aufrechte Sitzposition sorgt für gute Übersicht im Verkehr. Der Lenker lässt sich sowohl in der Höhe als auch im Abstand zum Fahrer anpassen. Der Sattel geht erfreulich weit nach oben – dadurch eignet sich das E-Bike auch für große Menschen um die zwei Meter. Das ist bei chinesischen E-Bikes eine echte Seltenheit. Zum Vergleich: Das Engwe N1 Pro (Testbericht) bietet nur eine Einheitsgröße, die wir maximal für Fahrer bis 1,75 Meter empfehlen.

Die 20-Zoll-Räder mit breiten 2,4-Zoll-Reifen machen das E-Bike agil und wendig in der Stadt. Die Kehrseite: Kleine Räder sind anfälliger für Unebenheiten wie Pflastersteine oder Bordsteinkanten. Hier hilft die Federgabel mit Lockout-Funktion. Auf glattem Asphalt kann die Federung arretiert werden, auf holprigen Wegen federt sie Stöße ab.

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Unser Tipp: Die breiten Reifen nicht zu prall aufpumpen. Mit etwas reduziertem Luftdruck federn sie Unebenheiten besser ab und erhöhen den Komfort spürbar. Das Fahrgefühl ist insgesamt entspannt und kontrolliert – genau richtig für den urbanen Einsatz.

Akku

Der 370-Wh-Akku (37V, 10Ah) sitzt elegant in der Sattelstütze integriert und lässt sich zum Laden entnehmen. Das ist praktisch, wenn das E-Bike im Keller steht, der Akku aber in der Wohnung geladen werden soll. Die Ladezeit beträgt 4 bis 6 Stunden.

Ado gibt eine maximale Reichweite von 100 km an – gemessen unter den üblichen Idealbedingungen mit leichtem Fahrer, perfektem Wetter und ebener Strecke. In der Praxis sind je nach Fahrergewicht, Modus und Gelände 30 bis 50 km realistisch. Wer den SPORT-Modus bevorzugt, viel Gepäck transportiert oder hügeliges Terrain befährt, landet eher am unteren Ende. Für die tägliche Pendelstrecke von 15 bis 20 km reicht das locker. Für lange Touren oder Fahrten mit viel Zuladung wird die Kapazität allerdings knapp. Größere Akkus bieten etwa das Engwe P275 ST (Testbericht) mit fast 700 Wh, das Eleglide C1 (Testbericht) mit 522 Wh oder das Engwe LE20 (Testbericht) mit 920 Wh, das optional mit einem weiteren Akku ausgestattet werden kann.

Preis

Das Ado Air One Pro kostet regulär 1799 Euro. Mit dem Gutscheincode MOHAMEDDIAEDDIN690 sinkt der Preis auf 1709 Euro. Für ein E-Bike mit Carbonriemen, automatischer 2-Gang-Schaltung, Drehmomentsensor, Blinkern und hydraulischen Scheibenbremsen ist das ein faires Angebot.

Fazit

Das Ado Air One Pro besetzt eine interessante Nische: Es ist kein klassisches City-E-Bike und kein vollwertiges Lastenrad, sondern ein kompakter Hybrid für den urbanen Alltag. Der extralange Gepäckträger, die hohe Zuladung von 150 kg und das modulare Zubehörsystem machen es zum praktischen Begleiter für Einkäufe, Kindertransport und tägliches Pendeln.

Technisch überzeugt das E-Bike mit seinem wartungsarmen Carbonriemen, der automatischen 2-Gang-Schaltung und dem kräftigen Drehmomentsensor. Die hydraulischen Bremsen packen zuverlässig zu, die Federgabel erhöht den Komfort auf holprigen Wegen. Besonders erfreulich: Die flexible Ergonomie passt auch großen Fahrern um die zwei Meter.

Schwächen zeigen sich beim Akku mit nur 370 Wh, der für lange Touren mit viel Gepäck knapp wird. Die Blinker sind bei Tageslicht kaum sichtbar, die App bietet kein GPS-Tracking und der Moduswechsel zwischen ECO und SPORT erfordert eine unnötig komplizierte Tastenkombination. Auch die polarisierende Optik ist nicht jedermanns Sache.

Wer ein kompaktes, agiles E-Bike für den Stadtverkehr mit echtem Transportnutzen sucht, findet im Ado Air One Pro einen durchdachten Begleiter – sofern man mit dem Dackel-Look leben kann.

E-Bike Himiway A7 Pro im Test

Das Himiway A7 Pro ist eines der besten E-Citybikes am Markt. Das Tiefeinsteiger-E-Bike kommt mit zwei Federungen, einem starken und leisen Mittelmotor, richtig guten Bremsen, hoher Reichweite und viel Ausstattung wie Schloss, Schutzblech und Gepäckträger. Wir haben es getestet.

VORTEILE
  • vollgefedertes Tiefeinsteiger-E-Bike
  • starker, leiser Mittelmotor
  • teils hochwertige Komponenten
  • integriertes Abus-Schloss
NACHTEILE
  • nur 100 kg Zuladung
  • Pedale mit wenig Bodenfreiheit
  • Verpackung mit viel Schaumstoff

Das Himiway A7 Pro ist eines der besten E-Citybikes am Markt. Das Tiefeinsteiger-E-Bike kommt mit zwei Federungen, einem starken und leisen Mittelmotor, richtig guten Bremsen, hoher Reichweite und viel Ausstattung wie Schloss, Schutzblech und Gepäckträger. Wir haben es getestet.

Ein gutes E-Citybike zeichnet sich durch Komfort, Zuverlässigkeit und Alltagstauglichkeit aus. Das Himiway A7 Pro ist mit 2999 Euro auf den ersten Blick kein Schnäppchen. Doch der zweite Blick zeigt, dass Käufer für ihr Geld jede Menge geboten bekommen. So punktet das E-Bike für die Stadt mit vielen hochwertigen Komponenten namhafter Hersteller, einem leistungsstarken Mittelmotor, viel Ausstattung, einem großen Akku für lange Touren und einer hervorragenden Federung. In diesem Test nehmen wir das E-Bike genau unter die Lupe.

Aufbau, Optik & Verarbeitung des Himiwas A7 Pro

Der Versand des Himiway A7 Pro erfolgt in einem großen Karton mit viel Schaumstoff als Schutz. Hier gibt es noch Verbesserungspotenzial in Bezug auf Nachhaltigkeit, wie es etwa Fiido beim Titan (Testbericht) oder T12 (Testbericht) besser macht. Dort kommt für die Verpackung beinahe ausschließlich Kartonmaterial zum Einsatz. Für die Endmontage muss der Käufer Lenker, Frontlicht, Schutzblech, Vorderrad und Pedale anbringen. Nach dem Aufpumpen der Reifen, Festziehen aller Schrauben und Aufsetzen eines Helms kann es losgehen. Smarte Helme zeigen wir in der Top 7: Der beste smarte Fahrradhelm mit Blinker, Bluetooth, SOS & Musik im Test.

Optisch wirkt das HimiwayA7 Pro eher unauffällig und funktional. Als Tiefeinsteiger mit Schutzblech und Gepäckträger ist es klar als City-E-Bike zu erkennen. Es ist in fünf Farben erhältlich: Weiß, Schwarz mit weißem Verlauf, dunkles Grün, Mint-Grün oder Gelb. Wir testen die Mint-Grün-Variante, am elegantesten wirkt in unseren Augen die dunkelgrüne Version. Der Rahmen macht einen stabilen Eindruck, mit sauberen Schweißnähten.

Mit einem Gewicht von 35 kg und einer maximalen Zuladung von 100 kg bringt es das A7 Pro auf ein Gesamtgewicht von 136 kg – für ein E-Bike dieser Klasse ist die Zuladung eher gering und nicht für schwerere Personen gedacht. Laut Himiway eignet es sich für Fahrer zwischen 167 cm und 198 cm Größe, was wir bestätigen können. Sowohl Sattelstütze als auch der Vorbau des Lenkers lassen sich in der Höhe verstellen. Positiv: Viele Komponenten stammen von Markenherstellern und es gibt ein fest montiertes Speichenschloss von Abus. Für noch mehr Sicherheit empfehlen wir unseren Ratgeber Diebstahlschutz für Fahrrad, E-Bike & E-Scooter: Alarm, GPS-Tracker & Schlösser.

Lenker & Display des Himiway A7 Pro

Der 68 cm breite Lenker bietet mit seinen ergonomischen Griffen einen hohen Komfort. Rechts finden sich eine einfache Klingel und der Daumenhebel für die 9-Gang-Shimano-Schaltung, links das Bedienfeld mit vier Tasten.

In der Mitte sitzt in den Lenker eingebettet das farbige Bigstone M300C-TFT Display, das bei direkter Sonne allerdings schwer ablesbar ist. Es zeigt Geschwindigkeit, Akkustand, Unterstützungsstufe sowie Tages- oder Gesamtkilometer an. Erweitertes Einstellungen sind über ein Untermenü erreichbar. Die Möglichkeit, die Geschwindigkeitsbegrenzung zu ändern, ist passwortgeschützt, das der Hersteller nicht preisgibt.

Frontlicht von Büchle und in den Gepäckträger integriertes Rücklicht sind sehr hell und lassen sich bequem über das Display steuern. Das Frontlicht ist gut ausrichtbar, ohne den Gegenverkehr zu blenden.

Wie fährt sich das Himiway A7 Pro?

Dank des tiefen Einstiegs, verstellbarem Vorbau und der hydraulischen Sattelstütze bietet das A7 Pro eine komfortable Sitzposition. Der Sattel von DDK ist bequem, eine gefederte Sattelstütze gibt es jedoch nicht. Dafür punktet das Bike mit einer SR-Suntour-X1-Boost-Federgabel mit 120 mm Federweg vorne und sowie einem hinteren Dämpfer – im Stadtverkehr mit Bordsteinen und auf Feldwegen ein klarer Komfort-Gewinn.

Die Metallpedale drehen etwas schwer und haben wenig Bodenfreiheit – wer sich mit dem A7 Pro in Kurven legt, läuft Gefahr, mit der Pedale aufzusetzen.

Herzstück ist der kräftige und dabei leise Ananda-M100-Mittelmotor mit 250 Watt und satten 120 Nm Drehmoment. Er harmoniert gut mit dem Drehmomentsensor und liefert eine natürliche, direkte Unterstützung bis 25 km/h. Per GPS-App nachgemessen bestätigt sich diese Geschwindigkeit. Beim Schalten unterbricht der Motor kurz die Kraftübertragung, um die Shimano CS-HG201-9 Kassette zu schonen. Ungewohnt, aber sinnvoll.

Die für Himiway-Verhältnisse schmalen 27,5 x 2,4 Zoll Reifen Schwalbe Super Moto-X bieten gute Traktion und mit ihren Reflexstreifen hohe Sichtbarkeit.

Wie lange hält der Akku des Himiway A7 Pro?

Der 720-Wh-Akku mit LG-Zellen ist üppig dimensioniert, auch wenn es vereinzelt Modelle wie das Himiway Cobra (Testbericht) oder das Fafrees F20 X Max (Testbericht) mit noch mehr Kapazität gibt. Himiway verspricht eine Reichweite von maximal 80 km, ermittelt unter Idealbedingungen wie perfektem Wetter, ebenem Untergrund und mit leichtem Fahrer. Im Praxistest mit 80 kg Zuladung, viel Stop-&-Go und kleinen Steigungen sind über 40 km drin. Ein ordentlicher Wert! Der 4 kg schwere Akku lässt sich optional zum Laden über einen Schlüssel entnehmen.

Preis des Himiway A7 Pro

Das Himiway A7 Pro kostet 2999 Euro.

Fazit zum Himiway A7 Pro

Das Himiway A7 Pro ist ein richtig gutes E-Citybike, welches mit hochwertiger Verarbeitung, anpassbarer Ergonomie, hohem Komfort, durchdachter Ausstattung und starker Performance gefällt. Highlights sind der kraftvolle Mittelmotor, die üppige Reichweite, die Federelemente an Vorder- und Heckrad sowie die helle Lichtanlage.

Verbesserungspotential gibt es beim Display, das bei Sonneneinstrahlung schwer lesbar ist und der mäßigen Pedalfreiheit in Kurven. Auch sind 100 kg Zuladung für schwerere Personen zu wenig. Zudem würden wir uns bei der Verpackung weniger Schaumstoff wünschen. Dennoch ist das Himiway A7 Pro gerade für Vielfahrer, die ein zuverlässiges und komfortables E-Bike für Stadt und Land suchen, eine Empfehlung.

Tiefer Einstieg, Gepäckträger, starker Motor & Co.: Das E-Bike Eleglide T1 Step-Thru bietet alles, was ein Citybike benötigt. Aktuell zahlen Käufer dafür nur knapp 650 Euro.

VORTEILE
  • hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • tolle Ergonomie dank tiefem Einstieg und variablem Vorbau
  • Schutzblech, Gepäckträger, Licht
NACHTEILE
  • Bremsen nicht perfekt
  • nur sieben Gänge
  • Kabelmanagement

Tiefer Einstieg, Gepäckträger, starker Motor & Co.: Das E-Bike Eleglide T1 Step-Thru bietet alles, was ein Citybike benötigt. Aktuell zahlen Käufer dafür nur knapp 650 Euro.

Wer mit seinem elektrischen Fahrrad überwiegend in der Stadt unterwegs ist, braucht nicht unbedingt ein E-Mountainbike. Denn neben vielen Vorteilen wie einer allgemein besseren Haltbarkeit, schließlich sind E-Mountainbikes für stärkere Belastungen konzipiert, haben sie auch Nachteile. So bieten E-Mountainbikes selten einen tiefen Einstieg, Schutzbleche oder einen Gepäckträger.

Ein Citybike wie das Eleglide T1 Step-Thru ist dagegen vorwiegend für die Fahrt in der Stadt optimiert. So bietet es einen praktischen tiefen Einstieg, große 27,5-Zoll-Reifen, einen fetten Akku, einen robusten Gepäckträger und stabile Metallschutzbleche.

Aufbau & Verarbeitung

Wie üblich kommt auch das Eleglide T1 Step-Thru teilmontiert in einem großen Karton direkt nach Hause. Zunächst will das Vorderrad montiert werden. Dieses hat erfreulicherweise einen Schnellspanner, was nicht nur die Montage, sondern auch das Entnehmen des Vorderrads erleichtert, sollte man mal in die Verlegenheit kommen, den Reifen zu flicken. Das vormontierte Hinterrad hat keinen Schnellspanner.

Eleglide T1 Step-Thru

Danach geht es an das Festschrauben des Lenkers und der Pedale. Außerdem muss der Käufer das vordere Schutzblech, das Licht vorn und hinten und den Fahrradcomputer anbringen. Wer will, kann zudem einen Gasgriff anbringen. Wir raten davon ab, da dieser in Deutschland nicht erlaubt ist. Die für den Fahrradcomputer vorgesehenen Schräubchen fehlen. Der Hersteller versicherte uns, dass sie normalerweise beiliegen.

Insgesamt benötigen wir für die Montage und das Nachziehen aller Schrauben sowie das Aufpumpen der Reifen eine gute Stunde. Das ist mehr als bei den meisten anderen von uns getesteten E-Bikes.

Die Verarbeitung hinterlässt für ein E-Bike dieser Preisklasse einen guten Eindruck. Der Rahmen ist stabil und trägt Personen bis 120 Kilogramm. Laut Hersteller wiegt das Rad 26 Kilogramm netto. Er zeigt jedoch deutliche Schweißnähte. Die Belastbarkeit des Gepäckträgers ist mit 25 Kilogramm angegeben. Das sollte für die allermeisten Fälle ausreichen. Die Pedale und Schutzbleche bestehen aus Metall. Beim Fahren wackelt oder klappert nichts.

Beim Kabelmanagement hat es sich Eleglide etwas zu einfach gemacht. So führen alle sieben Kabel vom Lenker im weiten Bogen nach vorn weg, bevor sie im unteren Teil des Rahmens verschwinden. Das hätte man schicker lösen können. Immerhin legt Eleglide zwei Spiralbinder bei, damit der Kabelsalat nicht ganz so lose ist.

Lenker & Licht

Der Lenker wirkt angenehm aufgeräumt. In der Mitte prangt das große, hintergrundbeleuchtete Display. Darauf sieht der Fahrer unter anderem die aktuelle Geschwindigkeit, die gewählte Unterstützungsstufe, die Akkukapazität in fünf Balken sowie die gefahrenen km. Unterhalb der Anzeige sitzt hinter einer Gummiabdeckung geschützt ein USB-A-Port zum Laden von Smartphones oder Ähnlichem. Auf der linken Seite kann der Fahrer über drei Knöpfe das E-Bike ein- und ausschalten und die Unterstützungsstufe wählen. Außerdem regelt er dort das Licht. Dabei schaltet sich nicht nur das vordere, sondern auch das hintere Licht ein. Damit ist das Eleglide T1 Step-Thru das erste China-E-Bike aus unseren Tests, dessen Rücklicht am Stromkreislauf hängt. Die bisherigen E-Bikes verzichteten entweder komplett auf ein Rücklicht oder legten ein einfaches Rücklicht mit Batterien bei. Ein weiterer Vorteil: Das Rücklicht leuchtet beim Bremsen auf.

Das Eleglide T1 Step-Thru hat eine einfache Glocke als Fahrradklingel. Das ist gut. Schließlich kommen viele andere E-Bikes aus China sonst mit einer elektrischen Hupe, die so nicht in Deutschland erlaubt ist. Auf der rechten Seite des Lenkers sitzt die einfache 7-Gang-Schaltung von Shimano. Diese funktioniert auf Anhieb gut. Allerdings hätte der höchste Gang gerne eine etwas höhere Übersetzung haben dürfen. Fährt das elektrische Fahrrad 25 km pro Stunde, muss man ganz schön strampeln. Den optionalen Gasgriff betätigt man mit dem Daumen. Optisch weniger gut gefallen uns die braunen Handgriffe. Zumindest fühlen sie sich gut an und hinterlassen keinen unangenehmen Geruch nach Kunststoff an den Händen, wie das etwa beim Ado A26 (Testbericht) der Fall ist.

Ergonomie

Sehr schön: Der Winkel und die Höhe des Vorbaus lassen sich über ein Gelenk an die Ergonomie des Fahrers anpassen. Zusammen mit dem ausreichend höhenverstellbaren Sattel und dem tiefen Einstieg bietet das Eleglide T1 Step-Thru damit so ziemlich die beste Ergonomie, die wir bisher an einem China-Bike gesehen haben. Das werden vor allem Rock-tragende Frauen sowie ältere Menschen zu schätzen wissen. Allerdings gilt das nur für Menschen bis zu einer Körpergröße von etwa 190 cm. Wer größer gewachsen ist, sollte sich eine längere Sattelstütze besorgen.

Fahren

Die Federgabel des Eleglide T1 Step-Thru lässt sich in ihrer Stärke anpassen. Außerdem kann man sie sperren. Die Reifen sind mit 27,5 Zoll recht groß. Im Zusammenspiel mit dem großen und weichen Selle-Royal-Sattel sorgt das für eine angenehme Fahrt. So ist es etwa kein Problem, mit dem Eleglide T1 Step-Thru auch mal einen Bordstein in moderater Geschwindigkeit zu nehmen.

Die einfachen Scheibenbremsen vorn und hinten greifen zunächst nicht perfekt. Zudem schleift das Vorderrad leicht. Hier mussten wir zunächst etwas nachjustieren. Danach sind die Bremsen besser, aber lange nicht perfekt. Eventuell schleifen sie sich mit der Zeit etwas ein.

Eleglide T1 Step-Thru

Die Schutzbleche sehen nicht nur brauchbar aus, sie sind es auch. Bei der Fahrt durch Pfützen erfüllen sie ihre Pflicht und halten den Popo trocken. Auch der Gepäckträger muss an dieser Stelle lobend erwähnt werden. Er ist stabil und kommt mit einer Federklemme, um Gegenstände darauf zu fixieren. Wer will, kann etwa mit Kabelbindern einen Fahrradkorb befestigen. So bietet er sich zum Beispiel für den Transport von Einkäufen an. Schließlich sind dort schwere Dinge wie Getränke besser aufgehoben als in einem Rucksack.

Elektronik & Akku

Beim Start ist stets die Unterstützungsstufe 0 gewählt, in dem der Motor schlicht ausgeschaltet ist. Stufe 1 beschleunigt bis 15 km/h, Stufe 5 bis 25. Dabei ist die Motorkraft stets gleich, nur die Endgeschwindigkeit variiert. Ein langer Druck auf die Tasten Plus und Minus führt in das Menü, in dem die Höchstgeschwindigkeit auf 32 km/h gestellt werden kann. Erlaubt ist das in Deutschland nicht.

Der 250-W-Motor mit seinen 50 Nm ist recht stark. Er beschleunigt angenehm flott bis zur gewählten Höchstgeschwindigkeit. Auch moderate Steigungen sind kein Problem. Für steilere Berge eignet sich das Eleglide T1 Step-Thru jedoch weniger.

Die einfache Elektronik funktioniert weniger gut als zum Beispiel beim Spaß-Faltrad Laotie FT100 (Testbericht). So benötigt der Motor je nach gewähltem Gang bis zu zwei volle Pedalumdrehungen, bevor er unterstützt. Genauso lange läuft er auch nach.

Der große 450-Wh-Akku sitzt schick integriert im Rahmen und kann über einen Schlüssel zum Laden entnommen werden. Ein entsprechendes Netzteil liegt bei. Laut Eleglide kann man mit dem T1 bis zu 100 km fahren, bevor der Akku wieder aufgeladen werden muss. Dieser Wert ist jedoch unter unrealistischen Vorgaben entstanden. So ist unter anderem der Fahrer leicht, die Höchstgeschwindigkeit gering, das Wetter warm, die Strecke eben, glatt und unterbrechungsfrei. Wir gehen bei einem 85-Kilogramm-Fahrer im Stadtverkehr von bis zu 50 km Reichweite aus.

Preis

Wer es bei Amazon kauft, zahlt 769 Euro.

Fazit

Wer aktuell ein preiswertes E-Bike für die Stadt sucht, ist selbst schuld, wenn er beim Eleglide T1 Step-Thru nicht zuschlägt. Denn das Fahrrad ist eines der am besten ausgestatteten City-E-Bike, die man aktuell für um die 1000 Euro kaufen kann. So bietet es auch dank des tiefen Einstiegs und des variablen Vorbaus eine fantastische Ergonomie. Dazu kommen die wertigen Schutzbleche, der stabile Gepäckträger, der weiche Sattel, die großen Reifen, der dicke Akku und der starke Motor. Positiv überrascht uns auch das Rücklicht, welches am Akku hängt und beim Bremsen aufleuchtet. Nicht perfekt sind die Bremsen. Auch der Gangschaltung hätten ein paar Stufen mehr gutgetan.

Im Rahmen dieses Beitrags haben wir das E-Bike in verschiedenen Szenarien wie geteerten Radwegen, geschotterten Feldwegen und steilen Anstiegen getestet. Langfristige Probleme, die eventuell bei monate- oder jahrelanger Alltagsnutzung auftreten, können wir auf diese Weise nicht erfassen. Finden wir nach Veröffentlichung unseres Testberichts noch Fehler oder werden von unseren Lesern auf etwas hingewiesen, tragen wir das nach.

E-Bike Engwe P275 ST im Test

Das Engwe P275 ST ist ein elektrisches Fahrrad mit großem Akku, starkem Mittelmotor und relativ breiten Reifen. Wie gut das Pedelec in der Praxis funktioniert, zeigt unser Test.

VORTEILE
  • starker Mittelmotor mit Drehmomentsensor und 700-Wh-Akku
  • nahtloser Rahmen
  • Hydraulische 180-mm-Scheibenbremsen von Tektro
NACHTEILE
  • Rücklicht nicht an Akku gekoppelt
  • für Personen unter 170 cm und über 190 cm weniger geeignet
  • keine Federung

Das Engwe P275 ST ist ein elektrisches Fahrrad mit großem Akku, starkem Mittelmotor und relativ breiten Reifen. Wie gut das Pedelec in der Praxis funktioniert, zeigt unser Test.

Engwe ist bislang als Hersteller von E-Bikes (Bestenliste) mit breiten Reifen, sogenannten Fatbikes (Bestenliste) in Erscheinung getreten. Diese bieten wie das L20 (Testbericht), das faltbare Engine X mit Doppelfederung (Testbericht) oder das E26 (Testbericht) besonders im Winter auf schneebedeckten Wegen klare Vorteile gegenüber klassisch bereiften Pedelecs. Dank der breiten Bereifung sind sie auf weichem Untergrund wesentlich spurtreuer und bieten eine bessere Bremsleistung als herkömmliche E-Bikes. Das gilt natürlich nicht nur für schneebedeckte Fahrbahnen, sondern generell für Waldwege oder Wiesen.

Nun ist der Winter aber so gut wie vorbei und nicht jeder fährt mit dem Rad über Wald- und Wiesenwege. Auf herkömmlichen Straßen oder Fahrradwegen sind Fatbikes hingegen nicht so sicher wie E-Bikes mit klassischer Bereifung. Vor allem bei regennasser Fahrbahn kommt man mit den grob-stolligen Fatbike-Reifen schneller ins Rutschen als mit einer Standard-Bereifung. Das muss sich wohl auch Engwe gedacht haben und bringt mit den Modellen P275 Pro (Testbericht) und P275 ST (ST, Step Through) zwei neue E-Bikes auf den Markt, die sich an Pendler richten, die ein E-Bike vorwiegend zur Fahrt an die Arbeit verwenden. Die mit 2,4 Zoll Breite ebenfalls nicht gerade dünne Bereifung mit klassischem Straßenprofil ist für Straßen und Radwege deutlich besser geeignet als klassische 4-Zoll-Fatbike-Reifen.

Während Engwe bislang hauptsächlich Hinterrad-Antriebe für seine Räder verbaut, kommen bei den neuen Pendler-E-Bikes 250-Watt-Mittelmotoren mit Drehmomentsensor zum Einsatz. Beim P275 Pro ist es ein Modell von Bafang mit 65 Nm, während beim P275 ST eine Variante von Ananda mit 70 Nm für Vortrieb sorgt. Unterschiede zwischen den beiden Rädern gibt es nicht nur bei der Motorisierung, sondern auch beim Antrieb. Während beim P275 Pro ein Carbonriemen-Antrieb zum Einsatz kommt, verbaut Engwe beim P275 ST eine klassische 9-Gang-Schaltung von Shimano. In puncto Batterieausstattung herrscht dann wieder Einigkeit: Beide Modelle verwenden einen fast 700 Wh starken Akku von Samsung (36 V, 19,2 A). Damit sollen die Räder bei höchster Motorstufe eine Reichweite von 150 km und mit Stufe 1 sogar 260 km bieten. Wie gut das Engwe P275 ST in der Praxis funktioniert, zeigt unser Testbericht.

Optik und Verarbeitung

Geliefert wird das Engwe P275 ST teilmontiert in einem großen Karton. Das englischsprachige Handbuch beschreibt den Aufbau sehr detailliert und sollte auch für Personen ohne englische Sprachkenntnisse hilfreich sein, da die Vorgehensweise auch in Form von aussagekräftigen Schaubildern verdeutlicht wird. Eigenes Werkzeug wird nicht benötigt, da es im Lieferumfang enthalten ist.

Zunächst montieren wir das vordere Schutzblech und setzen das Vorderrad ein. Dann folgt der Gepäckträger, der ein wenig Schraubarbeit verlangt, da die Schrauben vom Gepäckträger zunächst gelöst werden müssen, bevor man sie zur Befestigung des Gepäckträgers und des Rahmens wieder festziehen muss. Die Montage der Pedale gelingt dank eindeutiger Bezeichnung für Links und Rechts problemlos. Zum Schluss setzen wir die Sattelstange ein und befestigten die Klingel am Lenker und das batteriebetriebene Rücklicht am Selle-Royal-Sattel.

Der Aufbau hat bei uns etwa eine Stunde gedauert. Bevor er beginnen kann, muss man allerdings 30 Minuten und zwei gelbe Säcke für das Entpacken des Rads einkalkulieren, da sämtliche Teile, die während des Transports beschädigt werden könnten, mit Schaumstoff gepolstert und mit Kabelbinder befestigt sind. Vor der ersten Fahrt ziehen wir alle Schrauben nach und pumpen die Reifen auf. Wir empfehlen für die Fahrt einen Helm, den es auch in smart gibt. Bei der Auswahl hilft unsere Top 7: Der beste smarte Fahrradhelm mit Blinker, Bluetooth, SOS & Musik im Test.

Die hydraulischen Vorder- und Hinterbremse von Tektro sind bei unserem Exemplar gut eingestellt, sodass sie weder schleifen noch beim Bremsen quietschen. Sollten sie aufgrund eines robusteren Transports verstellt sein, erläutert dieses Youtube-Video, wie man das Problem beheben kann.

Dank eines nahtlosen Rahmens sieht man keine Schweißnähte. Die Batterie ist im Rahmen integriert, allerdings auf eine sehr ungewöhnliche Weise. Engwe hat dafür eine Kombination aus Sattelstützrohr und schräg nach hinten verlaufendes Batteriefach gewählt. Auch das Kabelmanagement hinterlässt einen aufgeräumten Eindruck, sodass man dem Engwe P275 ST eine wertige Verarbeitung attestieren kann.

Ergonomische Sitzposition

Die Optik des Engwe P275 ST erinnert an ein klassisches Holland-Rad mit Tiefeinstieg und hohem Lenker. Das schafft eine ergonomische Sitzposition. Der bequeme Selle-Royal-Sattel lässt sich mit einem Schnellverschluss um bis zu etwa 6 cm in der Höhe regulieren (siehe auch Bildergalerie und Video). Das ist recht praktisch, wenn das Rad von Personen unterschiedlicher Größe verwendet wird. Für größere Anpassungen muss man einen Inbus-Schlüssel verwenden.

Die maximale Höhe des Sattels beträgt etwa 109 cm, die niedrigste 94 cm. Damit sollten Personen mit einer Größe zwischen 171 und 186 cm eine optimale Sitzposition finden. Engwe selbst spezifiziert das Rad für Personen mit einer Größe zwischen 173 und 198 cm. Ersterer Wert deckt sich mit unseren Erfahrungen, letzterer erscheint als zu hoch bemessen. Unsere 186 cm große Testperson hat sich auf dem Rad bei maximaler Sitzhöhe sehr wohlgefühlt, sodass wir nicht davon ausgehen, dass das bei 12 cm größeren Fahrern auch noch der Fall ist. Leider gibt es das P275 ST nur in einer Rahmengröße.

Klingel, Lenker, Griffe, Beleuchtung

Der Lenker erinnert uns an das beim L20 verbauten Modell. Wie dieses ist auch die Variante beim P275 ST etwa 71 cm breit. Allerdings verwendet Engwe keine ergonomisch geformten Griffe mit einer Auflagefläche für die Handballen. Stattdessen kommen schlicht runde Varianten zum Einsatz, die dank ihrer Profilierung zwar einen guten Grip bieten, auf Dauer aber unkomfortabel für die Hände sein können. Jedenfalls waren die Griffe am L20 deutlich angenehmer.

Die Klingel muss man montieren. Der Platz dafür ist aufgrund des gebogenen Lenkers allerdings nicht sehr groß. Vorgesehen ist die Montage rechts neben dem kleinen, farbigen Display. Zu diesem muss man etwas Abstand wahren, sodass man den Einschaltknopf rechts oben gut erreichen kann.

Die Steuereinheit mit dem kleinen Display sitzt auf der linken Seite des Lenkers zwischen Griff und Klingel. Damit kann der Fahrer über die unterhalb angeordneten Schalter die fünf Unterstützungsstufen Eco, Tour, Sport, Turbo und Boost des Motors einstellen und das Licht ein- und ausschalten. Das Frontlicht ist ausgesprochen hell, hat aber den Nachteil, dass es im Rahmen montiert ist und in einer Kurve geradeaus leuchtet. Der Fahrweg wird zwar wegen der breiten Leuchtfläche der Front-LEDs halbwegs gut beleuchtet, optimal ist das aber nicht. Das Rücklicht an der Sattelrückseite ist leider nicht mit dem Akku gekoppelt und muss manuell ein- und ausgeschaltet werden.

Fahren

Im Vergleich zum Engwe L20 reagiert der 250-Watt-Mittelmotor von Ananda im P275 ST dank Drehmomentsensor sofort, wenn man in die Pedale tritt. Das ist etwa von Vorteil, wenn man stehend an einer Straßenkreuzung die Fahrt fortsetzen möchte. Das Fahrgefühl gleicht damit dem eines herkömmlichen Rads. Vortrieb gibt es nur, wenn man in die Pedale tritt, während bei Pedelecs mit Heckmotor schon einfaches Luftpedalieren die Motorunterstützung aktiviert. Das P275 ST ist also eher ein Rad als ein elektrisches Mofa.

Die 9-Gang-Schaltung von Shimano bietet eine Übersetzung mit einer großen Bandbreite. An steilen Anstiegen nutzen wir den kleinsten Gang, der dort am besten mit der Unterstützung des Mittelmotors harmonisiert. Mit den Gängen 8 und 9 kommen wir mit genügend Anstrengung auf flachem Terrain locker über die 25-km/h-Grenze, bei der die Motorunterstützung endet. Wer möchte, kann das Rad also ganz ohne Motor schnell bewegen. Moderate Steigungen bewältigt der 70 Nm starke Antrieb problemlos. Und auch steilere Anstiege mit bis zu 13 Prozent stellen das P275 ST im Test wie auch das Engwe L20 (Testbericht) mit ähnlicher Motorisierung vor keine Probleme.

Die hydraulischen Tektro-Bremsen mit 180-mm-Scheiben bieten eine gute Bremswirkung, die auch bei steileren Abfahrten mit mehr als 50 km/h das Rad sicher zum Stehen bringen. Mit dem Betätigen der Bremsen stoppt die Motorunterstützung sofort. Ein Nachlaufen wie bei manchen Heckmotoren haben wir nicht festgestellt.

Dank der bequemen Sitzposition legen wir mit dem Engwe P275 ST auch längere Strecken problemlos zurück. Noch bequemer wäre es allerdings, wenn die Lenkergriffe ergonomisch geformt wären, sodass wir die Handballen besser abstützen könnten. Das Profil der Griffe sorgt zwar für einen guten Grip, aber auf Dauer sind sie etwas unangenehm. Wenn einen die Griffe stören, sollte man Handschuhe tragen oder sie besser mit einem ergonomischen Modell ersetzen.

Die 2,4-Zoll breiten Reifen mit klassischen Straßenprofilen bieten jederzeit ein sicheres Fahrgefühl, auch abseits befestigter Straßen. Ist man auf Schotterpisten oder Waldwegen unterwegs, wird man mit dem Enge P275 ST mangels Federung allerdings gut durchgeschüttelt. Wer bei Regen unterwegs ist, freut sich über die montierten Schutzbleche aus Metall, die bei nasser Fahrbahn vor Spritzern an der Kleidung schützen.

150 km Reichweite

Grundsätzlich beziehen sich die Reichweitenangaben der Hersteller auf Idealbedingungen, mit leichtem Fahrer, gutem Wetter, gerader Stecke und so weiter gemessen. Engwe gibt für das P275 ST mit der höchsten Stufe der Motorunterstützung eine Reichweite von 150 km an. Im Test können wir überraschenderweise diese Angaben bestätigen. Nach gefahrenen 32 km mit bergigem Profil und einem 88 kg schweren Fahrer zeigt der Akku noch über 80 Prozent an. Die vom Hersteller angegebene Reichweite ist also realistisch.

Preis

Engwe verkauft das P275 ST in den Farben Weiß-Orange, Schwarz und Weiß (unser Testmodell) zum Preis von 1399 Euro. Mit dem Code TECHSTAGE50 sinkt dieser auf 1099 Euro. Das P275 Pro (Testbericht) mit Riemenatrieb und automatischer Ganschaltung ist mit 1499 Euro etwas teurer. Auch hier sorgt der Rabattcode TECHSTAGE50 für eine Preissenkung um 100 Euro auf 1199 Euro.

Der Hersteller hat zudem interessantes Zubehör im Programm. Gepäcktaschen sind ab 25 Euro und eine Telefonhalterung aus Aluminium für 19 Euro erhältlich. Geliefert werden die Räder aus einem europäischen Warenlager. Die Lieferzeit beträgt zwischen drei und fünf Werktagen. Reparatur-Werkstätten unterhält der Hersteller in Deutschland an vier Standorten.

Fazit

Das Engwe P275 ST macht im Test eine gute Figur und sein Design schmeichelt dem Betrachter. Dank kräftigem Mittelmotor und gutem Drehmomentsensor setzt der Vortrieb ein, sobald man in die Pedale tritt. Das ist besonders bei Kreuzungen, an denen man warten muss, ein entscheidender Vorteil. Denn anders als bei Heckmotoren kommt man sofort vom Fleck und nicht eine Sekunde später. Mit dem knapp 700-Wh-Akku bietet es außerdem eine enorme Reichweite. Nach 32 km mit bergigem Profil und höchster Unterstützungsstufe zeigt der Akku noch über 80 Prozent an. Die von Engwe angegebenen 150 km Reichweite könnten also tatsächlich in der Praxis erreicht werden.

Die Verarbeitung des für die EU zugelassenen (PDF) E-Bikes mit nahtlosem Rahmen ist gut, die Ausstattung mit hydraulischen 180-mm-Scheibenbremsen, hell leuchtendem Frontlicht und 9-Gang-Shimano-Schaltung angemessen.

Wer auf der Suche nach einem alltagstauglichen E-Bike für Pendler mit hervorragender Reichweite, ordentlicher Verarbeitung und angemessener Ausstattung ist, macht mit dem Engwe Engine P275 ST nichts falsch. Ein Ausflug abseits befestigter Wege ist für das Rad dank seiner breiten Bereifung kein Problem. Mangels Federung wird man in diesem Fall aber gut durchgeschüttelt.

Schade finden wir, dass die Rückleuchte nicht direkt mit dem Akku des Rads verbunden ist. Somit muss man sie manuell ein- und ausschalten. Das hätte Engwe besser hinbekommen können.

Im Rahmen dieses Beitrags haben wir das E-Bike in verschiedenen Szenarien wie geteerten Radwegen, geschotterten Feldwegen und steilen Anstiegen getestet. Langfristige Probleme, die eventuell bei monate- oder jahrelanger Alltagsnutzung auftreten, können wir auf diese Weise nicht erfassen. Finden wir nach Veröffentlichung unseres Testberichts noch Fehler oder werden von unseren Lesern auf etwas hingewiesen, tragen wir das nach.

Wer bei einem chinesischen Händler kauft, bezahlt in vielen Fällen weniger. Allerdings besteht im Gewährleistungs- oder Garantiefall die Gefahr eines schlechteren Service. Außerdem ist das Einfordern von Verbraucherrechten (Rückgabe, Gewährleistung) mit Hürden versehen oder nicht möglich. Wir verlinken hier Händler, mit denen wir im Allgemeinen gute Erfahrungen gemacht haben.

Touroll J1 Pro City-E-Bike im Test: Hydraulikbremsen & 561-Wh-Akku für 799 €

Das City-E-Bike Touroll J1 Pro bietet für 799 Euro einen 250-Watt-Heckmotor, hydraulische Scheibenbremsen und einen 561-Wh-Akku.

VORTEILE
  • günstiger Preis
  • hydraulische Scheibenbremsen
  • großer 561-Wh-Akku
  • einfacher Aufbau
  • stabiler Gepäckträger
NACHTEILE
  • Trittfrequenzsensor statt Drehmomentsensor
  • Frontlicht recht schwach
  • nicht für Fahrer ab 190 cm
  • einfache Komponenten

Das City-E-Bike Touroll J1 Pro bietet für 799 Euro einen 250-Watt-Heckmotor, hydraulische Scheibenbremsen und einen 561-Wh-Akku.

Das Touroll J1 Pro ist der Nachfolger des Touroll J1 ST (Testbericht) und richtet sich an Pendler, Einsteiger und Alltagsfahrer mit schmalem Budget. In vielen Bereichen ähnelt das J1 Pro dem Touroll MA1 (Testbericht), setzt aber auf einen Heckmotor statt Mittelmotor.

Für einen Preis von 799 Euro bei Amazon (743 Euro bei Geekmaxi mit Gutscheincode JE35J2HU) bekommt man ein vollausgestattetes City-E-Bike mit 250-Watt-Heckmotor, tiefem Einstieg, hydraulischen Scheibenbremsen und einem entnehmbaren 561-Wh-Akku. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist stark: Wer ein solides Alltagsrad ohne Premium-Anspruch sucht, findet hier einen interessanten Kandidaten.

Allerdings muss man Kompromisse eingehen. Der Trittfrequenzsensor statt eines Drehmomentsensors mindert das natürliche Fahrgefühl spürbar. Wir machen den Test.

Aufbau, Optik & Verarbeitung

Das Touroll J1 Pro kommt weit vormontiert an. Der Aufbau dauert etwa 30 Minuten und ist auch für weniger erfahrene Schrauber machbar. Folgende Arbeiten stehen an: Vorderrad einsetzen, Frontschutzblech und Frontlampe montieren, Lenker befestigen und ausrichten, Pedale anschrauben, Schaltungsschutz anbringen, Reifen aufpumpen und alle Schrauben nachziehen. Im Vergleich zu einigen anderen günstigen E-Bikes ist der Montageaufwand geringer.

Optisch gibt sich das J1 Pro zurückhaltend. Das schlichte Trekking-Design in Schwarz ist funktional, aber wenig aufregend. Keine optischen Akzente, keine auffälligen Farben – Understatement pur. Wer ein E-Bike mit Wow-Faktor sucht, wird hier nicht fündig. Dafür fällt man damit auch nicht unangenehm auf.

Der Stahlrahmen beherbergt einen integrierten, aber entnehmbaren Akku. Die aufrechte Sitzposition wird unterstützt durch den höhenverstellbaren Vorbau und den gebogenen Lenker. Ein stabiler Gepäckträger gehört zur Serienausstattung. Die 27,5-Zoll-Räder mit 2,1-Zoll-Reifen bieten gute Rolleigenschaften. Für sehr große Fahrer wirken die Räder allerdings etwas klein.

Die Verarbeitung ist für die Preisklasse ordentlich. Der Stahlrahmen und die Stahlfelgen machen einen robusten Eindruck. Die Federgabel mit 80 mm Federweg und Lockout-Funktion arbeitet zuverlässig.

Touroll J1 Pro

Allerdings kommen einfache Standardkomponenten zum Einsatz, die bei intensiver Nutzung schneller verschleißen können als hochwertige Markenkomponenten. Die Reifen haben wenig Profil, was bei Nässe zu beachten ist. Die Stahlfelgen übertragen Vibrationen stärker als Aluminiumfelgen. High-End-Qualität wie beim Gocycle G4 (Testbericht) darf man hier nicht erwarten – aber für den Preis ist die Qualität angemessen.

Lenker & Display

Der gebogene Lenker ermöglicht eine aufrechte, entspannte Sitzposition. Die Höhenverstellung erlaubt eine individuelle Anpassung an verschiedene Körpergrößen.

Das farbige 2,6-Zoll-LCD-Display ist einfach gehalten, aber funktional. Es zeigt Geschwindigkeit, aktuelle Unterstützungsstufe, Akkustand und gefahrene Distanz an. Auch bei direkter Sonneneinstrahlung bleibt die Anzeige gut ablesbar. Die Bedienung erfolgt über selbsterklärende Tasten am Lenker. Fünf Unterstützungsstufen stehen zur Wahl, dazu eine Schiebehilfe mit 6 km/h.

Touroll J1 Pro

Die StVZO-konforme Beleuchtung vorn und hinten gehört zur Serienausstattung. Zum Gesehenwerden reicht sie aus. Die Helligkeit des Frontlichts ist allerdings zu schwach, um bei Dunkelheit die Straße gut auszuleuchten. Wer viel bei Nacht fährt, sollte nachrüsten. Das Rücklicht kommt ohne Bremslichtfunktion – hier bieten Modelle wie das Engwe L20 3.0 Pro (Testbericht) mehr Sicherheit.

Eine Smartphone-App gibt es nicht. Keine Bluetooth-Verbindung, keine digitale Anbindung. Alle Einstellungen erfolgen direkt am Display. Für manche ist das ein Nachteil, für andere bedeutet es weniger Komplexität. Wer GPS-Tracking und digitale Extras sucht, muss zu teureren Modellen greifen.

Fahren

Der 250-Watt-Heckmotor liefert ein Drehmoment von 45 Nm. Die Unterstützung endet bei den gesetzlich erlaubten 25 km/h. Der Motor setzt weich ein und steigert dann seine Leistung bis zur maximalen Power. In niedrigen Stufen arbeitet er angenehm leise, ab Stufe 4 ist er deutlich hörbar.

Touroll J1 Pro

Der Trittfrequenzsensor liefert eine konstante Unterstützung, erzeugt aber ein eher künstliches Fahrgefühl. Anders als bei E-Bikes mit Drehmomentsensor wie dem Engwe L20 3.0 Pro (Testbericht) passt sich die Motorleistung nicht an die Tretkraft an. Der Trittfrequenzsensor ist allerdings ordentlich abgestimmt: Der Motor springt recht schnell an und läuft nicht lange nach. Das haben wir bei anderen, sehr günstigen E-Bikes schon deutlich schlechter erlebt.

Die hydraulischen Scheibenbremsen mit 160 mm Durchmesser überzeugen mit gutem Druckpunkt und kurzem Bremsweg. Nach dem Einbremsen arbeiten sie zuverlässig. Im Vergleich zu mechanischen Bremsen ist das ein klarer Vorteil.

Ergonomie und Handling

Die aufrechte Sitzposition ist komfortabel für längere Fahrten. Lenker und Sattel lassen sich in der Höhe verstellen. Die Federgabel dämpft Unebenheiten auf Asphalt, Schotter und Waldwegen gut ab.

Touroll J1 Pro

Das Handling ist stabil und berechenbar – ideal für Einsteiger. Keine nervösen Reaktionen, gutmütiges Fahrverhalten in Kurven. Für den Alltag genau richtig. Allerdings ist der Sattel recht nah am Lenker positioniert. Für Personen ab 190 cm Körpergröße wird es eng. Insgesamt bietet das J1 Pro ein angenehmes Fahrerlebnis für Pendler und Freizeitfahrer, die keine sportlichen Ambitionen haben.

Akku

Der Akku des Touroll J1 Pro fasst 561,6 Wh (36 V, 15,6 Ah). Er ist entnehmbar und abschließbar – praktisch zum Laden in der Wohnung, während das Rad im Keller steht. Die Ladezeit beträgt etwa 6 bis 8 Stunden. Ein Schnellladegerät wie beim Engwe L20 3.0 Pro (Testbericht) gibt es nicht.

Touroll bewirbt eine Reichweite von bis zu 100 km. Diese Angabe gilt jedoch nur unter Idealbedingungen: 70 kg Fahrergewicht, flache Strecke, niedrigste Unterstützungsstufe. In der Praxis erreichten wir bei gemischtem Einsatz, kälterem Wetter und 90 kg Zuladung realistisch 60 bis 70 km. Das ist für die Preisklasse ein ordentlicher Wert.

Preis

Das Touroll J1 Pro kostet bei Amazon 799 Euro. Wer bei Geekmaxi kauft, zahlt mit Gutscheincode JE35J2HU nur 743 Euro.

Fazit

Das Touroll J1 Pro ist ein ehrliches Arbeitstier für den Alltag. Für 799 Euro bekommt man ein vollausgestattetes City-E-Bike mit hydraulischen Scheibenbremsen, einem ordentlichen 561-Wh-Akku und einer StVZO-konformen Ausstattung. Der 250-Watt-Heckmotor bringt Pendler zuverlässig zur Arbeit, die Federgabel sorgt für Komfort auf verschiedenen Untergründen.

Doch man muss Kompromisse eingehen. Der Trittfrequenzsensor liefert kein so natürliches Fahrgefühl wie ein Drehmomentsensor. Die Beleuchtung reicht zum Gesehenwerden, aber nicht zum Ausleuchten dunkler Wege. Für große Fahrer ab 190 cm ist die Geometrie grenzwertig. Und die einfachen Komponenten könnten bei intensiver Nutzung schneller verschleißen.

Wer ein günstiges E-Bike für den täglichen Pendelweg sucht und keine Premium-Ansprüche hat, findet im Touroll J1 Pro einen soliden Begleiter. Es macht nicht viel Aufhebens um sich selbst – aber genau das ist manchmal genau richtig.

Fiido C11 Pro im Test

Das Fiido C11 Pro ist das Upgrade des bereits von uns getesteten Fiido C11. Mit einem auf 250 Watt gedrosselten Motor und einem Drehmomentsensor will es seinen Vorgänger überholen. Lohnt sich der Aufpreis von 200 Euro? Wir haben das Fiido C11 Pro getestet.

VORTEILE
  • natürliches Fahrgefühl dank Drehmomentsensor
  • großer Akku, starker Motor
  • Tiefeinsteiger mit Licht, Schutzblechen & Gepäckträger
  • elegantes Design
NACHTEILE
  • trotz 250-W-Motor noch nicht StVO-konform
  • unaufgeräumtes Kabelmanagement
  • Rahmen für große Fahrer zu klein

Das Fiido C11 Pro ist das Upgrade des bereits von uns getesteten Fiido C11. Mit einem auf 250 Watt gedrosselten Motor und einem Drehmomentsensor will es seinen Vorgänger überholen. Lohnt sich der Aufpreis von 200 Euro? Wir haben das Fiido C11 Pro getestet.

Das Fiido C11 Pro baut auf dem bereits von uns getesteten Fiido C11 (Testbericht) auf. So wurde der Motor von ursprünglich 500 Watt auf 250 Watt gedrosselt, um den gesetzlichen Vorgaben in Deutschland zu entsprechen. Zudem kommt nun statt eines einfachen Geschwindigkeitssensors ein präziserer Drehmomentsensor zum Einsatz, der für ein natürlicheres Fahrgefühl sorgen soll. Auch optisch hat sich etwas getan: Sattel und Handgriffe sind jetzt nicht mehr schwarz, sondern kommen in elegantem Braun.

Aktuell verlangt Fiido für das C11 Pro 1099 Euro, während das Vorgängermodell C11 für 899 Euro zu haben ist. Doch trotz der Verbesserungen und der Motordrosselung ist das C11 Pro nach wie vor nicht für deutsche Straßen zugelassen. Grund dafür ist der Daumengriff zum Gasgeben sowie die elektronische Hupe – beides ist hierzulande nicht erlaubt. Wie sich das Fiido C11 Pro in der Praxis schlägt, zeigt unser Test.

Aufbau, Optik & Verarbeitung

Das Fiido C11 Pro kommt größtenteils vormontiert in einem großen Karton beim Käufer an. Lediglich muss das Vorderrad noch eingesetzt, der Lenker angeschraubt sowie Frontlicht, Schutzbleche und Pedale montiert werden. Nach dem Aufpumpen der Reifen (Bestenliste elektrische Luftpumpen) und Nachziehen aller Schrauben ist das E-Bike fahrbereit. Wir empfehlen, beim Fahren einen Helm zu tragen. Gute und schlaue Modelle zeigen wir hier: Top 7: Der beste smarte Fahrradhelm mit Blinker, Bluetooth, SOS & Musik im Test.

Optisch macht das Fiido C11 Pro eine ansehnliche Figur. Gerade die dunkelgrüne Variante unseres Testmodells sieht mit ihrem im Sonnenlicht glitzernden Lack hochwertig und elegant aus. Die braunen Lederapplikationen an Griffen und Sattel werten das E-Bike zusätzlich auf, auch wenn sie nur eine kleine Änderung zum schwarzen Vorgänger darstellen.

Ein Kritikpunkt ist das unaufgeräumte Kabelmanagement am Lenker – hier hätte Fiido eine elegantere Lösung finden können. Positiv: Der Rahmen bietet einen tiefen Einstieg, was das C11 Pro auch für Personen mit Röcken oder für Senioren qualifiziert.

Der ergonomisch geformte Lenker lässt sich in Höhe und Winkel verstellen und ermöglicht so eine individuelle Anpassung an die Körperform des Fahrers. Allerdings fällt der Rahmen recht kompakt aus, sodass sich Personen ab 1,90 m darauf möglicherweise etwas beengt fühlen.

Lenker & Display

Am Lenker befinden sich alle wichtigen Bedienelemente. Links sitzt das kleine Farbdisplay des Fahrradcomputers. Es lässt sich auch bei direkter Sonneneinstrahlung noch gut ablesen. Hier lässt sich die Motorunterstützung in drei Stufen regeln. Außerdem informiert es über gefahrene Tages- und Gesamtkilometer, Fahrzeit, Höchstgeschwindigkeit und Akkuladung, die in fünf Balken dargestellt wird. Darunter ist die elektronische Hupe platziert, die zwar praktisch, in Deutschland aber nicht zulässig ist. Ebenfalls unzulässig: Eine einfache Tastenkombination setzt die maximale Höchstgeschwindigkeit nach oben.

Fiido C11 Pro

Auf der rechten Lenkerseite sitzen der Drehgriff für die 7-Gang-Schaltung sowie der Daumengriff für die Motorsteuerung. Letzterer ist auf öffentlichen deutschen Straßen ebenfalls verboten. Daneben befindet sich eine kleine, mechanische Klingel.

Die Beleuchtung des Fiido C11 Pro ist vorbildlich. Das vordere Licht leuchtet den Weg großflächig und hell aus, ohne den Gegenverkehr zu blenden. Das sehr helle Rücklicht fungiert gleichzeitig als Bremslicht. Einziger Kritikpunkt: Andere Verkehrsteilnehmer könnte das Rücklicht blenden.

Erfreulich: Das E-Bike bietet serienmäßig Schutzbleche am Vorder- und Hinterrad sowie einen stabilen Gepäckträger für bis zu 25 kg Zuladung. Insgesamt ist das C11 Pro bei einem Eigengewicht von rund 25 kg bis 120 kg belastbar. Vorn am Rahmen lässt sich bei Bedarf noch ein Korb montieren.

Fahren

Das Fiido C11 Pro fährt sich ausgesprochen komfortabel, wozu der neue Drehmomentsensor entscheidend beiträgt. Er sorgt für eine natürliche und direkte Unterstützung des 250-Watt-Motors, was im Vergleich zum einfachen Bewegungssensor des Vorgängers eine deutliche Verbesserung darstellt. Trotz der Drosselung hat der Heckmotor genügend Kraft, um auch schwerere Fahrer leichte Steigungen mühelos hinaufzubefördern.

Die 27,5 Zoll großen Reifen in 1,6 Zoll Breite bieten mit ihrem Profil ausreichend Grip im urbanen Gelände. Das Vorderrad lässt sich dank Schnellspanner werkzeuglos ausbauen. Die hydraulischen Bremsen greifen auf Anhieb richtig gut.

Fiido C11 Pro

Akku

Mit knapp 500 Wh besitzt der Akku des Fiido C11 Pro eine üppige Kapazität. Fiido gibt eine maximale Reichweite von etwas über 100 km an. Diesen Wert halten wir jedoch für sehr optimistisch und nur unter Idealbedingungen erreichbar – also mit einem leichten Fahrer bei warmen Temperaturen, wenig Höhenmetern sowie gleichmäßiger Fahrweise bei geringer Geschwindigkeit.

In unserem Test mit einem 85 kg schweren Fahrer, kühlen Temperaturen um 2 Grad, viel Stop-and-go-Verkehr und flotter Fahrweise bei einigen Steigungen kamen wir auf realistischere 40 bis 45 km.

Per Schlüssel lässt sich der schick im Rahmen integrierte Akku zum Laden entnehmen. An der heimischen Steckdose benötigt er mit dem mitgelieferten Ladegerät rund 4 bis 5 Stunden für eine Vollladung.

Preis

Mit 1099 Euro ist das Fiido C11 Pro kein Schnäppchen. Für diese Preisklasse hätten wir uns eine vollständige StVO-Konformität gewünscht. Das Vorgängermodell C11 ohne Drehmomentsensor ist mit 899 Euro 200 Euro günstiger. Unserer Meinung nach ist das ein recht happiger Aufpreis für die gebotenen Neuerungen, auch wenn das Gesamtpaket stimmt und der Preis im Vergleich mit ähnlich ausgestatteten E-Bikes immer noch attraktiv ist.

Fazit

Das Fiido C11 Pro ist ein schickes und komfortables E-Bike im Tiefeinsteiger-Format. Besonders der neue Drehmomentsensor sorgt für ein gutes und natürliches Fahrgefühl – eine klare Verbesserung zum Vorgänger Fiido C11 (Testbericht). Dafür ist auch der Preis um 200 Euro gestiegen. Schade: Trotz des auf 250 Watt gedrosselten Motors ist das C11 Pro nach wie vor nicht StVO-konform und somit nicht für deutsche Straßen zugelassen. Die kleineren optischen Retuschen wie brauner Sattel und Griffe werten das elegante Erscheinungsbild zusätzlich auf, sind aber eher ein nettes Extra.

Dennoch bietet das Fiido C11 Pro insgesamt ein rundes Gesamtpaket mit starkem Antrieb, hochwertigem Design und guter Ausstattung, die wenig Wünsche offen lässt. Für Tiefeinsteiger-Fans, die in Deutschland auf Privatgrund unterwegs sind, ist es einen Blick wert.

ZUSÄTZLICH GETESTET
Touroll J1 ST
Fafrees F26 Pro
Fiido C11
Himiway Escape Pro
E-Bike U2
Kaisda K7
Engwe L20 Boost
Eskute Polluno
Fafrees F20 X Max
Engwe L20
DYU C6
Hitway BK6S
Accolmile Antelope 1S
Telefunken Multitalent RC822
Engwe N1 Air ST
Blaupunkt Fiene 500
Heybike EC 1-ST
Himiway D3 Cruiser Step-Thru
Telefunken Kompakt F810
Engwe LE20
Gocycle G4
Kukirin V2
Fiido Titan

Für diese Bestenliste haben wir E-Bikes in verschiedenen Szenarien wie geteerten Radwegen, geschotterten Feldwegen und steilen Anstiegen getestet. Langfristige Probleme, die eventuell bei monate- oder jahrelanger Alltagsnutzung auftreten, können wir auf diese Weise nicht erfassen. Finden wir nach Veröffentlichung unserer Tests noch Fehler oder werden von unseren Lesern auf etwas hingewiesen, tragen wir das nach.

Wer bei einem chinesischen Händler kauft, bezahlt in vielen Fällen weniger. Allerdings besteht im Gewährleistungs- oder Garantiefall die Gefahr eines schlechteren Service. Außerdem ist das Einfordern von Verbraucherrechten (Rückgabe, Gewährleistung) mit Hürden versehen oder nicht möglich. Wir verlinken hier Händler, mit denen wir im Allgemeinen gute Erfahrungen gemacht haben.