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Autorennen, Fliegen, U-Boot fahren: Die 10 besten Simulationen für VR-Brillen
Die 10 besten Simulatoren für PC und Konsole
Bestenliste: Die zehn besten Spiele für die Playstation 5
Autorennen, Shooter, RPG: Die zehn besten Spiele für die Xbox One
Multiplayer-Top-10: Die besten Koop-Spiele für PS4 und PS5
Bestenliste: Die zehn besten offiziellen Retro-Konsolen
Top 10: Die besten Switch-Spiele für Multiplayer & Couch-Coop
Bestenliste: Die Top-10-Spiele für Xbox Series S & X
Xbox: Die Top-10 der Couch-Koop-Spiele für lokalen Multiplayer
Bestenliste: Gamepads für PC und Retro-Konsole
Top 10: Die besten Smart-Home-Systeme im Test – Home Assistant überragt alle
Top 10: Der beste Luftgütesensor im Test – CO₂, Schadstoffe & Schimmel im Blick
Top 10: Die beste kabellose Überwachungskamera im Test – Akku, WLAN, LTE & Solar
Top 10: Das beste Heizkörperthermostat im Test – smart heizen und Geld sparen
Top 10: Die beste Türklingel mit Kamera im Test – Eufy vor Reolink
Das beste Smart Lock im Test – Testsieger mit Gesichtserkennung vor Nuki
Testsieger: Die beste Mini-Überwachungskamera im Test – Babyphone inklusive
Top 10: Die beste Überwachungskamera mit PTZ im Test
Top 10: Der beste Luftreiniger im Test
Top 10: Die besten Überwachungskameras mit 4K-Auflösung im Test
Top 10: Die beste Überwachungskamera mit Dual-Objektiv im Test
Top 10: Die beste Überwachungskamera für innen im Test
Die besten smarten LED-Stehlampen im Test – Govee vor Philips Hue
Top 10: Die beste Überwachungskamera mit Top-Nachtsicht im Test
Die besten Präsenzmelder mit Radar im Test – Aus für Bewegungsmelder?
Top 7: Das beste smarte LED-Panel – Nanoleaf, Govee & Alternativen
Top 5: Die besten smarten Bewässerungssysteme für den Garten im Test
Top 10: Stromverbrauch messen – die besten smarten Steckdosen im Test
Die besten Floodlight Cams: Überwachungskameras mit hellen LED-Strahlern im Test
Top 10: Die besten Saugroboter bis 300 Euro – Laser, App und Absaugstation
Top 5: Smarte Outdoor-Überwachungskamera mit WLAN & Akku
Top 5: Die besten smarten Indoor-Gärten ab 40 Euro
Top 10: Die besten Wireless‑Adapter für Carplay im Test – iPhone kabellos nutzen
Top 10: Das beste Mehrfach-USB-Ladegerät – Testsieger mit 100 Watt für 39 Euro
Top 10: Der beste Adapter für Android Auto Wireless – kabellos Handy nutzen
Top 5: Die beste Heißluftfritteuse im Test – Airfryer von Ninja, Cosori & Co.
Top 10: Die beste Wärmebildkamera für das Handy im Test – Hikmicro, Flir & Co.
Top 10: Die beste Android-Box fürs Auto im Test – Youtube, Netflix & Co. nutzen
Top 10: Die beste elektronische Parkscheibe im Test – mit Zulassung ab 17 Euro
Top 10: Der beste 3D-Drucker mit Filament im Test – perfekt drucken ab 190 Euro
Top 10: Die beste Dashcam fürs Auto im Test – Testsieger von Garmin & Nextbase
Top 10: Die beste Starthilfe-Powerbank im Test – Auto überbrücken per Akku
Testsieger: Die beste Wärmebildkamera im Test – gut schon ab 200 Euro
Top 10: Carplay nachrüsten – das beste Display für iPhone & Android Auto im Test
Top 5: Die beste Akku-Kaffeemaschine im Test – mobil Espresso kochen & trinken
Top 5: Der beste Adventskalender 2025 – für Bastler, Schlaumeier, Nerds & Geeks
Top 7: Die beste elektrische Fliegenklatsche im Test – schon ab 4 Euro
Top 5: Der beste DAB+-Adapter fürs Autoradio zum Nachrüsten im Test
Top 7: Die beste thermoelektrische Kühlbox im Test – perfekt für Auto & Urlaub
Top 5: Der beste Insektenstichheiler im Test – Heat It, Beurer, Bite Away & Co.
Top 5: Das beste ferngesteuerte Boot im Test
Top 5: Der beste Alkoholtester im Test – Promille selbst ermitteln
Top 6: Die beste kabellose Rückfahrkamera zum Nachrüsten im Test
Top 7: Der beste elektrische Präzisionsschraubendreher
Top 6: Die besten Radar- und Blitzerwarner
Top 7: Der beste Lötkolben mit Stromversorgung per USB – perfekt fürs Hobby
Top 5: Die besten RC-Helikopter bis 100 Euro – Rundflug im Wohnzimmer
Top 5: Die besten 3D-Drucker für Anfänger – einfach & gut drucken ab 269 Euro
Top 5: Die besten smarten elektrischen Zahnbürsten – besser Putzen dank App
Top 5: Die besten Head-up-Displays – HUD für jedes Auto ab 12 Euro nachrüsten
Top 10 SLA-Drucker: Die besten 3D-Drucker für Resin ab 130 Euro im Test
Top 10: Bluetooth-Schlüsselfinder – die besten Keyfinder für Android und iOS

Top 10: Das beste günstige Tablet im Test – Honor vor Xiaomi und Samsung

Günstige Tablets

Ein günstiges Tablet bietet heute nahezu alles, was man für mobile Unterhaltung benötigt. Wir zeigen die besten Geräte bis 300 Euro.

Wer ein Tablet zur Unterhaltung auf dem Sofa sucht, muss nicht viel Geld ausgeben. Günstige Tablets bieten Displays von 11 bis 13 Zoll mit mindestens Full-HD-Auflösung, die sich optimal zum Surfen, Streamen oder für „Casual Games“ eignen. Alle Geräte laufen mit Android und beziehen Apps über den Google Play Store. Wir zeigen hier ausschließlich Geräte mit Android oder Windows, iOS-Tablets lassen wir bewusst außen vor.

Welche die besten günstigen Tablets sind, zeigen wir in dieser Bestenliste. Für anspruchsvolles Gaming oder zum Arbeiten als Laptop-Ersatz eignen sich diese Tablets weniger. Technisch hochwertigere Geräte inklusive iPad zeigen wir in der Top 10: Das beste Tablet im Test – Samsung vor Apple und Lenovo.

Welches günstige Tablet bis 300 Euro ist das beste?

Neuer Testsieger ist das Honor Pad 10, das mit seinem ausgewogenen Gesamtpaket überzeugt – starke Performance, lange Akkulaufzeit und das beste LC-Display dieser Preisklasse. Es ist ab 255 Euro erhältlich.

Den Titel Technologiesieger trägt das mehr als ein Jahr alte Xiaomi Pad 7 für 290 Euro. Es bietet den leistungsstärksten Prozessor im Test und ein 144-Hz-LC-Display – damit ist es auch fürs Gaming einsetzbar.

Preis-Leistung-Sieger bleibt das Redmi Pad 2 Pro von Xiaomi ab 227 Euro. Es steht dem Honor Pad 10 in fast nichts nach.

KURZÜBERSICHT

Honor Pad 10

Das Honor Pad 10 ist das beste Tablet bis 300 Euro. Das 12-Zoll-Display überzeugt mit starker Bildqualität und ordentlicher Helligkeit. Der Prozessor liefert genug Leistung für alle Alltagsaufgaben, und sechs Jahre Software‑Updates sind ein starkes Versprechen in dieser Preisklasse. Ab 255 Euro geht es los.

VORTEILE
  • exzellentes LCD mit 120 Hz
  • gute Performance
  • ordentliche Akkulaufzeit
  • 6 Jahre Software-Updates
  • toller Klang
NACHTEILE
  • keine Erweiterung per Speicherkarte
  • nur USB-C 2.0
  • mäßige Kameras

Xiaomi Pad 7

Viel Tablet für wenig Geld – das Xiaomi Pad 7 zeigt, dass starke Hardware nicht teuer sein muss. Damit ist es unser neuer Testsieger unter den Tablet-PCs unter 300 Euro. Mit seinem hochauflösenden 144-Hz-Display, einer leistungsfähigen CPU und einem schlichten, aber eleganten Design ist es führend in seiner Preisklasse. Egal, ob für den Medienkonsum, Alltagsaufgaben oder sogar Gaming – das Tablet liefert eine überzeugende Performance. Für 290 Euro ist es zu haben.

VORTEILE
  • starke Leistung
  • tolles Display mit 144 Hz und 3K-Auflösung
  • schickes Design
NACHTEILE
  • keine Mobilfunk-Variante erhältlich
  • ohne Speichererweiterung
  • Display spiegelt stak 

Xiaomi Redmi Pad 2 Pro

Das Redmi Pad 2 Pro ist der Preis-Leistungs-Sieger der günstigen Tablets. Das LCD mit 120 Hz bietet gute Bildqualität, der Klang ist kräftig und die Performance solide. Hier liefert Xiaomi ein nahezu rundes Gesamtpaket – ideal für Netflix, Youtube und Co.

Die WLAN-Version mit 6/128 GB kostet 227 Euro, das Modell mit 8/256 GB rund 269 Euro. Die 5G-Variante gibt es bei Amazon mit 6/128 GB für 288 Euro und mit 8/256 GB für 340 Euro.

VORTEILE
  • überzeugendes LCD mit 120 Hz
  • ordentliche Performance
  • Support für Stift und Tastatur
  • Software-Updates für lange Zeit
  • guter Klang
NACHTEILE
  • lädt langsam
  • WLAN-Version ohne GPS
Ratgeber

Wie viel sollte ein gutes Tablet kosten?

Schon für knapp unter 200 Euro bekommt man ein gutes Tablet, das zumindest das tut, was es soll. Ein anschauliches Beispiel dafür ist das Lenovo Idea Tab. Geht der Preis über 200 Euro hinaus, bekommt man bessere Ausstattungsmerkmale bei der Hardware sowie mehr Speicher, größere Displays oder eine Mobilfunkanbindung. Für reines Streamen und Surfen auf der Couch muss man nicht mehr als 300 Euro bezahlen.

Design: Wie hochwertig sind günstige Tablets?

Früher bestanden günstige Tablets meist aus einfachem Kunststoff, der teils sogar unangenehm roch. Das gehört inzwischen der Vergangenheit an. Alle Modelle in unserer Top 10 bieten hochwertige Unibody-Gehäuse aus Aluminium und sind in der Verarbeitung kaum von teureren Geräten zu unterscheiden.

Lediglich bei der Bauhöhe sind sie mit rund 7 mm oft etwas dicker, und auch die Display-Ränder fallen größtenteils etwas breiter aus. Wasserdicht sind günstige Tablets zwar nicht, doch immerhin bieten einige Modelle bereits einen gewissen Spritzwasserschutz.

Display: Was bieten günstige Tablets?

Als Displays in diesem Preisbereich kommen fast ausschließlich LCDs mit IPS-Panel zum Einsatz. OLED findet sich in diesem Preisbereich indessen nicht mehr, auch wenn das Acer Iconia X12 eine Zeit lang für knapp 300 Euro zu haben war. Was die Bildwiederholrate angeht, bieten die meisten Tablets dieser Preisklasse mittlerweile mindestens 90 Hz, teilweise sogar 120 Hz oder 144 Hz wie das Xiaomi Pad 7.

Die Displaygrößen der hier gezeigten Modelle reichen von kompakten 10,9 Zoll bis zu wuchtigen 13 Zoll. Damit gehört die Zeit der klassischen 10-Zoll-Tablets allmählich zur Vergangenheit an. Das beste kompakte Tablet dieser Bestenliste ist das Samsung Galaxy Tab S10 Lite mit 10,9 Zoll. Handlich mit 11 Zoll ist zudem das Lenovo Idea Tab. Die anderen Tablets bieten bereits 12 oder sogar 13 Zoll.

Wichtig beim Medienkonsum mit dem Tablet ist ein Zertifikat für Widevine Level 1. Nur damit ist es möglich, Inhalte von Streaming-Anbietern (Ratgeber) wie Netflix, Disney+ oder Amazon Prime auch in Full-HD-Auflösung wiederzugeben. Alle Tablets dieser Top 10 verfügen über ein entsprechendes Zertifikat.

Für den Einsatz im Freien sind die meisten Displays nicht hell genug. Zwar erreichen viele Modelle inzwischen rund 500 Nits, doch bei direkter Sonneneinstrahlung sind die Inhalte oft schwer zu erkennen. Zudem spiegeln die Bildschirme in dieser Preisklasse stark – matte Displays findet man erst bei deutlich teureren Geräten.

Sound: Wie gut sind die Lautsprecher?

Selbst günstige Tablets bieten mittlerweile ordentliche Lautsprecher – Stereo ist Standard, teils gibt es sogar Modelle mit Dolby Atmos, etwa das Lenovo Idea Tab. Der Klang ist klar, angenehm voluminös und eignet sich gut zum Spielen sowie zum Ansehen von Filmen oder Serien. Praktisch ist der ausklappbare Ständer beim Lenovo Tab Plus.

Bluetooth für die drahtlose Anbindung von Kopfhörern oder Lautsprechern ist vorhanden, jedoch nicht immer in der neuesten Version. Das bedeutet, dass einige der Tablets keine Hi‑Res‑Audiocodecs unterstützen.

Performance: Wie schnell sind günstige Tablets?

Günstige Tablets geizen in der Regel bei Prozessor und Speicher. In dieser Bestenliste kommen ausschließlich Octa-Core-CPUs zum Einsatz. Diese sind älteren Quad-Core-CPUs überlegen und reichen zum Surfen oder Streamen sowie für Casual Games aus. Für grafisch anspruchsvolle Spiele oder produktives Arbeiten sind die Tablets nicht immer geeignet – eine Ausnahme ist das Xiaomi Pad 7 sowie zumindest bei mittleren Grafikdetails auch das Honor Pad 10 und Redmi Pad 2 Pro.

Ausstattung: Welche Features gibt es?

Die meisten Tablets unterstützen nur Wi-Fi 5, wobei es schon Geräte mit Wi-Fi 6 gibt. Optional gibt es Varianten mit Mobilfunk. Ein LTE-Modul lohnt sich für alle, die das Gerät auch unterwegs mit dem Internet verbinden wollen. Der Aufpreis dafür liegt je nach Hersteller zwischen 20 und 50 Euro. Das setzt dann eine SIM-Karte mit entsprechendem Tarif (Ratgeber) voraus. Denkbar ist es aber auch, einen Hotspot mit dem Smartphone zu erzeugen, das ja meistens ohnehin dabei ist.

Das Samsung Galaxy Tab A11+ und A9+, Samsung Galaxy Tab S10 Lite und Redmi Pad 2 Pro sowie Lenovo Idea Tab gibt es zudem in einer Ausführung mit schnellem Mobilfunk. Das Blackview Mega 2 und Mega 8 sowie AGM Pad P2 bieten standardmäßig LTE.

Als Arbeitsspeicher sind 4 GB RAM sowie als interner Speicher 64 GB die absolute Untergrenze – wir raten zu mindestens 6 GB RAM und 128 GB Speicher, um ausreichend gewappnet zu sein. Modelle mit 8 GB RAM und 256 GB sind derzeit unwesentlich teurer und die klügere Wahl für mehr Zukufntsischerheit. Eine Erweiterung per microSD-Karte ist in der Regel aber möglich.

Immer häufiger werden günstige Tablets bereits mit einem Eingabestift ausgeliefert. Die beste Lösung bietet hier das Samsung Galaxy Tab S10 Lite, aber auch das preiswerte Lenovo Idea Tab verfügt serienmäßig über einen Stylus. Anschlüsse über Pogo-Pins für optionale Tastaturen gehören bei den meisten Geräten inzwischen zum Standard. Einen Fingerabdrucksensor findet man bei Tablets bis 300 Euro selten.

Die Kamera ist bei günstigen Tablets meistens zu vernachlässigen und liefert nur mittelmäßige Fotoqualität. Noch am besten schneidet hier das Galaxy Tab S10 Lite ab.

Samsung Galaxy Tab S10 Lite

Akku: Wie lange ist die Laufzeit?

Die Akkulaufzeit der Geräte variiert von 7 bis 12 Stunden, einen Tag sollten die Tablets also problemlos durchhalten. Bei sporadischer Nutzung reicht es, sie alle drei bis vier Tage aufzuladen.

Software: Wie lange gibt es Updates?

Android dominiert als Betriebssystem in der Klasse der günstigen Tablets. Daher finden sich hier ausschließlich Geräte mit Googles mobilem System. Ein iPad ist mit 335 Euro für diese Preiskategorie noch etwas zu teuer. Windows-Tablets sind wegen ihrer schwächeren Hardware und der wenig touchfreundlichen Oberfläche keine gute Alternative.

Zu weniger als Android 14 sollte man nicht greifen, auch wenn es noch viele Geräte mit Android 13 gibt. Besser wäre gleich ein Modell, das mit Android 15 oder schon Android 16 ausgeliefert wird – oder zumindest eines, für das ein Update garantiert ist. Optisch unterscheiden sich die Benutzeroberflächen der Hersteller teilweise deutlich, da sie die Freiheiten von Android als Open-Source-Plattform individuell nutzen. Hauptquelle für Apps bleibt jedoch der Google Play Store.

Geht es um Software-Updates, sind die Unterschiede zwischen den Herstellern deutlich. Vorbildlich ist Samsung: Beim Samsung Galaxy Tab S10 Lite sowie Galaxy Tab A11+ stellt der Hersteller für sieben Jahre Android-Versionen und Sicherheits-Updates in Aussicht. Bei Lenovo ist hingegen nur mit einem einzigen Versions‑Upgrade zu rechnen, Sicherheits‑Patches gibt es maximal drei Jahre lang. Auch Acer, Xiaomi und Honor schneiden kaum besser ab. Besonders bei chinesischen Marken wie Blackview erfolgt der Software‑Support meist nur unregelmäßig – wenn überhaupt.

Fazit

Bereits unter 300 Euro bekommt man ein solides Android-Tablet. Dieses reicht vollkommen aus, wenn man es hauptsächlich als Multimedia-Gerät für Youtube-Videos, Streaming oder zum Surfen verwendet. Dank Widevine Level 1 können alle hier vorgestellten Modelle Streaming-Inhalte bei Anbietern wie Netflix in Full HD wiedergeben. Für anspruchsvolles Gaming sind die Tablets zwar nicht ausgelegt, doch für Surfen und „Casual Games“ bieten die verbauten Prozessoren mehr als genügend Leistung.

Das beste Gesamtpaket als Testsieger mit starkem Prozessor und 120-Hz-Display bietet das Honor Pad 10. Dahinter folgt das Xiaomi Pad 7 mit der besten Hardware als Technologiesieger. Preis-Leistungs-Sieger ist das Redmi Pad 2 Pro.

Weitere mobile Endgeräte zeigen wir in diesen Bestenlisten:

BESTENLISTE

Das Honor Pad 10 bietet als 12-Zoll-Tablet für 239 Euro starke Technik zum günstigen Preis. Insbesondere der Bildschirm und die Ausstattung überzeugen im Test.

VORTEILE
  • exzellentes LCD mit 120 Hz
  • gute Performance
  • ordentliche Akkulaufzeit
  • 6 Jahre Software-Updates
  • toller Klang
NACHTEILE
  • keine Erweiterung per Speicherkarte
  • nur USB-C 2.0
  • mäßige Kameras

Das Honor Pad 10 bietet als 12-Zoll-Tablet für 239 Euro starke Technik zum günstigen Preis. Insbesondere der Bildschirm und die Ausstattung überzeugen im Test.

Das Honor Pad 10 zeigt, dass ein gutes Tablet nicht teuer sein muss. Schon der Vorgänger, das Honor Pad 9, überraschte mit solider Leistung und einem hochwertigen LCD. Der Nachfolger erfindet die Serie zwar nicht neu, führt sie aber konsequent weiter.

Das 12,1-Zoll-Display bietet hohe Auflösung und ordentliche Helligkeit – ideal für Streaming, Surfen und den Alltag auf der Couch. Leistung und Ausstattung reichen für den täglichen Einsatz locker aus. Ob das Honor Pad 10 damit zum Geheimtipp unter den günstigen Tablets wird, klärt der Test.

Design

Wie schon der Vorgänger wirkt auch das Honor Pad 10 erstaunlich hochwertig verarbeitet. Es kommt im typischen Tablet-Look mit kantigem Metallgehäuse, dessen Ecken leicht abgerundet sind.

Die Abmessungen von 277 × 179,3 × 6,3 mm entsprechen weitgehend denen des Pad 9. Das neue Modell ist nur minimal dünner und schmaler und bringt mit 525 g etwas weniger Gewicht auf die Waage.

Die Kamera steckt nun in einem runden, silbern glänzenden Element in der oberen rechten Ecke der Rückseite – beim Pad 9 war sie noch mittig platziert. Die zweite Linse ist reine Zierde, denn das Tablet besitzt nur jeweils eine Kamera vorn und hinten.

Auch bei der Verarbeitung überzeugt das Pad 10, die Tasten haben klare Druckpunkte und sitzen fest im Gehäuse. Gegen Wasser ist das Tablet nicht geschützt und nur rudimentär gegen Staub (IP40).

Display

Das Honor Pad 10 ist mit einem 12,1-Zoll-Display im 16:10-Format ausgestattet. Dieses Seitenverhältnis eignet sich besonders für Spiele, Filme und Serien, da es mehr Breite bietet als 3:2-Panels. Wer das Tablet hingegen im Hochformat nutzt, dürfte das Format aber als zu langgestreckt empfinden. Auch beim Arbeiten mit Mails oder Texten fehlt es dann in der Höhe an Fläche. Die Größe des Bildschirms bietet einen guten Kompromiss aus kompakten Außenmaßen und Bildfläche.

Mit einer Auflösung von 2560 × 1600 Pixeln erreicht das IPS-Panel rund 249 PPI. Einzelne Pixel sind mit bloßem Auge nicht mehr erkennbar. Neben der hohen Schärfe überzeugt das Display mit kräftigen Farben und guter Kontrastwiedergabe – für ein LCD in dieser Preisklasse liefert es eine beachtliche Bildqualität. An die Schwarzwerttiefe eines OLED-Panels kommt es zwar nicht ganz heran, doch zum Surfen oder Ansehen von Videos reicht die Darstellung völlig aus. Auch die Blickwinkelstabilität liegt auf hohem Niveau.

Die schmalen Ränder sorgen für ein Screen-to-Body-Verhältnis von rund 88 Prozent. Die maximale Helligkeit liegt bei etwa 500 Nits, was für den Einsatz in Innenräumen völlig ausreicht. Im Freien stößt das Panel dagegen an seine Grenzen. Angesichts des Preises bietet das Honor Pad 10 ein überzeugendes Display – in dieser Klasse finden sich kaum hellere Panels. Die Oberfläche spiegelt leider stark – was aber ebenfalls typisch ist für Geräte dieser Preiskategorie.

Kamera

Wie bei günstigen Tablets üblich, fällt auch die Kameraausstattung des Honor Pad 10 eher schlicht aus. Eine 8-Megapixel-Linse auf der Rückseite und eine weitere an der Front decken Basisfunktionen ab. Für Videochats, Schnappschüsse oder das Abfotografieren von Dokumenten reicht das aus. Die Bilddetails sind überschaubar, die Farben wirken etwas blass. Videos lassen sich maximal in Full-HD mit 30 FPS aufnehmen.

Ausstattung

Im Honor Pad 10 arbeitet der Snapdragon 7 Gen 3 – ein potenter Mittelklasse-Chipsatz, der für alle typischen Alltagsszenarien mehr als genug Leistungsreserven bietet. Das System reagiert schnell und zuverlässig, Apps starten ohne spürbare Verzögerung. In den Benchmarks bestätigt das Tablet diesen Eindruck: Rund 15.000 Punkte im PCMark sind für diese Preisklasse beachtlich.

Auch die Grafikleistung geht mit rund 1.500 Punkten im 3DMark Wild Life Extreme und etwa 5.300 Punkten bei Wild Life in Ordnung. Das sind Werte, die im Alltag für Games, Streaming und Multitasking völlig ausreichen. Selbst Spiele mit gehobenen Grafikansprüchen laufen bei mittleren Details halbwegs flüssig.

Die Speicherausstattung fällt großzügig aus: 8 GB RAM und 256 GB interner Speicher sind in dieser Preisklasse selten. So bleibt genug Platz für Apps, Mediendateien und Downloads unterwegs. Eine Erweiterung per microSD-Karte ist allerdings nicht vorgesehen.

Bei der kabellosen Konnektivität zeigt sich das Tablet ebenfalls modern: Wi-Fi 6 und Bluetooth 5.3 sind an Bord. Eine Mobilfunkvariante bietet Honor allerdings nicht an – das Pad 10 ist also auf WLAN angewiesen. Der Typ-C-Anschluss arbeitet mit dem langsamen USB-2.0-Standard, was in dieser Preisklasse aber üblich ist.

Positiv überrascht der Klang der vier Lautsprecher: Der Sound ist raumfüllend, klar und angenehm abgestimmt. Für Musik fehlt es etwas an Bass, doch für Filme, Serien und Youtube liefert das Pad 10 einen überzeugend satten und dynamischen Ton – besser, als man es in dieser Preisregion erwarten würde.

Als optionales Zubehör bietet Honor mit dem Smart Bluetooth Keyboard eine Schutzhülle mit integrierter Tastatur sowie den Eingabestift Honor Choice Pen an. Beides verleiht dem günstigen Tablet einen Hauch von Premium-Charakter. Die Tastatur eignet sich für kurze Texte und E-Mails, erreicht aber nicht den Schreibkomfort eines Notebooks.

Der Stift liegt gut in der Hand und arbeitet präzise. Praktisch: Ein Etui für den Stift lässt sich an der Schutzhülle ankleben. Das ist auch nötig, da er nicht magnetisch haftet. Zum Laden muss man den Stylus per USB-C an ein Netzteil stöpseln.

Software

Das Honor Pad 10 läuft ab Werk mit Magic OS 9 auf Basis von Android 15 – also bisher nicht mit der neuesten Version von Googles Betriebssystem. Ein Update sollte jedoch bald folgen. Für ein günstiges Tablet fällt der Update-Support ungewöhnlich großzügig aus: Honor verspricht sechs Jahre Android- und Sciherheits-Updates. Zum Testzeitpunkt im November ist der Sicherheitspatch allerdings nicht mehr ganz aktuell und datiert auf August.

Die Bedienoberfläche wirkt aufgeräumt, modern und läuft flüssig. Die Bedienung erfolgt über Gesten: Wischt man von links oder rechts, erscheinen die wichtigsten Apps oder eine Übersicht aller Anwendungen – einen klassischen App-Drawer gibt es nicht. Apps lassen sich als geteilte Ansicht oder in einem schwebenden Fenster darstellen. Ungewöhnlich ist die Methode, mit der sich Widgets hinzufügen lassen: Statt durch langes Tippen auf den Hintergrund zieht man zwei Finger zusammen.

Honor ersetzt einige Google-Apps durch eigene Alternativen und bietet auch einen eigenen App-Store an. Nicht immer überzeugend ist im Test die Kalender-App, die mitunter verzögert mit dem Google-Kalender synchronisierte. Insgesamt hält sich die vorinstallierte Software in Grenzen.

Akku

Mit einer Kapazität von 10.100 mAh fällt der Akku des Honor Pad 10 erfreulich groß aus. Im Battery-Test von PCMark erreichte das Tablet eine Laufzeit von rund zehn Stunden – ein starker Wert, der leicht über dem Durchschnitt vergleichbarer Geräte liegt. Beim reinen Surfen hält das Pad 10 bis zu 15 Stunden durch, bei der Videowiedergabe sind sogar bis zu 17 Stunden möglich – je nach Display-Helligkeit.

Geladen wird mit bis zu 35 Watt. Ein Netzteil gehört nicht zum Lieferumfang. Laut Honor soll der Akku bis zu 1400 Ladezyklen ohne nennenswerten Kapazitätsverlust überstehen. Der vollständige Ladevorgang dauert etwa zwei Stunden. Kabelloses Laden unterstützt das Tablet nicht.

Preis

Die UVP für das Honor Pad 10 liegt bei 299 Euro. Aktuell ist das Tablet bereits ab rund 255 Euro erhältlich. Die Tastatur kostet rund 60 Euro, der Stift etwa 50 Euro.

Fazit

Das Honor Pad 10 zählt ohne Zweifel zu den besten Tablets unter 300 Euro. Es bietet Funktionen, die zuvor eher teureren Geräten vorbehalten waren. Die Verarbeitung ist hochwertig, das LCD überzeugt mit starker Bildqualität und ordentlicher Helligkeit. Auch die Leistung kann sich für ein Gerät dieser Preisklasse sehen lassen. Besonders positiv fallen der kräftige Sound und die lange Akkulaufzeit auf – sie sorgen dafür, dass der Spaß im Alltag nicht so schnell endet.

Mit optionalem Zubehör wie Stift und Tastaturschutzhülle wird das Honor Pad 10 fast zum kompakten Laptop‑Ersatz auf Android‑Basis. Sechs Jahre zugesagte Software‑Updates runden das Gesamtbild ab. Schwächen gibt es kaum – zu nennen sind höchstens der USB‑2.0‑Standard und der fehlende microSD‑Slot. Angesichts des Preises ist das jedoch leicht zu verschmerzen: Das Honor Pad 10 ist ein klarer Kauftipp in der Mittelklasse.

Das Xiaomi Pad 7 ist ein echter Geheimtipp unter den Tablets: flotter Prozessor, 144-Hz-Display und ein fairer Preis. Warum es sich lohnt, zeigt dieser Test.

VORTEILE
  • starke Leistung
  • tolles Display mit 144 Hz und 3K-Auflösung
  • schickes Design
NACHTEILE
  • keine Mobilfunk-Variante erhältlich
  • ohne Speichererweiterung
  • Display spiegelt stak 

Das Xiaomi Pad 7 ist ein echter Geheimtipp unter den Tablets: flotter Prozessor, 144-Hz-Display und ein fairer Preis. Warum es sich lohnt, zeigt dieser Test.

Schon seit dem Xiaomi Pad 5 begeisterte uns der chinesische Hersteller mit einer preiswerten iPad-Alternative mit Android. Mit dem Xiaomi Pad 6 (Testbericht) legte der Hersteller abermals nach und liefert jetzt mit dem Pad 7 ein Update der Reihe.

Wer nicht einen High-End-Prozessor benötigt oder ein OLED-Display, bekommt mit dem Pad 7 ein Tablet mit hervorragendem Preis-Leistungs-Verhältnis. Das kompakte Gerät mit 11,2-Zoll-Display löst mit 3K auf und ist flott genug für gängige Aufgaben, aber auch Spiele.

Das Xiaomi Pad 7 kostet nur 280 Euro. Wie sich das Tablet im Alltag schlägt und ob es einen Haken gibt, zeigen wir in diesem Testbericht.

Design

Optisch hat sich im Vergleich zum Pad 6 wenig getan. Die Ränder des Metallgehäuses schließen kantig ab, während die Ecken erneut stark abgerundet sind. Fast identisch wie beim Vorgänger und recht auffällig ist das Kamera-Design: Die Linse sitzt in einem quadratischen Element mit abgerundeten Ecken eingebettet – wobei eine der „Linsen“ nur ein Dummy ist. Das markante Modul ragt sichtbar aus dem Gehäuse heraus und ist. Optisch erinnert das Pad 7 damit ein wenig an das Xiaomi 15.

Die Verarbeitung des dunkelgrauen Gehäuses ist einwandfrei. Es gibt keine sichtbaren Spaltmaße, die Tasten bieten zudem einen knackigen Druckpunkt. Der Power-Button sitzt auf der kurzen Seite, während die Lautstärkewippe an der langen Seite angebracht ist. Diese Anordnung erweist sich als praktisch, da man beim Anpassen der Lautstärke nicht aus Versehen das Display deaktiviert.

Neu ist das Format: Das Gehäuse ist im Verhältnis 3:2-Format gehalten, der Vorgänger setzt hier noch auf 16:10. Das entspricht auch dem Seitenverhältnis eines iPad 11 und hat Vorteile, wenn man das Tablet hochkant zum Lesen nutzt, was bei Tablets mit 16:10 sich komisch anfühlt. Nachteil: Im Querformat geht etwas Fläche verloren für Filme im Breitbildformat – sodass ein kleiner Balken unten und oben zu sehen ist.

Im Vergleich zum Vorgänger ist es minimal geschrumpft – die neuen Abmessungen betragen 251 × 173 × 6,2 mm. Damit ist es dünner als das iPad 11, bringt mit 500 g aber etwas mehr Gewicht auf die Waage. Eine IP-Zertifizierung gegen Wasser oder Staub gibt es weiterhin nicht.

Display

Die Diagonale ist minimal gewachsen auf 11,2 Zoll. Die Auflösung ist ebenfalls von Xiaomi hochgeschraubt worden auf 3200 × 2136 Pixel, was für messerscharfe 345 PPI (Pixel per Inch) sorgt – der höchste Wert aus unseren Tablet-Tests. Damit ist die Auflösung deutlich höher als etwa beim iPad. Das Xiaomi Pad 7 unterstützt Widevine Level 1, was die Wiedergabe von Netflix und anderen Streaming-Diensten in Full-HD ermöglicht.

Zum Einsatz kommt ein IPS-Panel, das mit einer ausgezeichneten Bildqualität überzeugt. Farben wirken kräftig und dennoch natürlich, die Kontraste sind gut abgestimmt. Auf Wunsch kann man die Farbmodi anpassen. Auch die Blickwinkelstabilität ist exzellent, sodass Inhalte aus nahezu jeder Perspektive klar erkennbar bleiben.

Schwächen offenbart das Display allerdings bei stockdunklen Filmszenen, wie sie etwa bei „House of Dragons“ üblich sind. In Kombination mit der stark spiegelnden Oberfläche erkennt man in hellerer Umgebung dann Details nicht immer gut. Wer häufig Serien oder Filme schaut, könnte sich daran stören und sollte auf eine Umgebung achten, bei der Spiegelungen vermieden werden. Dieses Problem ist jedoch typisch für Tablets mit LC-Displays.

Dank der 144-Hz-Bildwiederholrate wirken Animationen und Bewegungen extrem flüssig. Ferner bietet das Display eine relativ hohe Helligkeit. Wir haben im manuellen Modus über 600 cd/m² gemessen und bei aktiver Helligkeitsanpassung sogar knapp unter 800 cd/m². Das ist ein ziemlich starker Wert für ein Tablet. Damit ist es leuchtstark und auch noch in heller Umgebung halbwegs nutzbar.

Kamera

Im Vergleich zum Pad 6 ist alles gleichgeblieben: Auf den ersten Blick scheint das Xiaomi Pad 7 eine Dual-Kamera zu besitzen – doch ein Blick ins Datenblatt verrät: Eine der „Linsen“ ist nur Zierde. Tatsächlich gibt es, genau wie beim Vorgänger, nur eine 13-Megapixel-Kamera mit f/2.2-Blende. Für ein Tablet ist das vollkommen ausreichend: Schnappschüsse oder das Abfotografieren von Dokumenten gelingen problemlos, doch wer mehr erwartet, greift besser zum Smartphone. Videos sind mit maximal 4K bei 30 FPS oder Full-HD bei 60 FPS möglich.

Die Frontkamera sitzt im Display-Rand und löst mit 8 Megapixeln auf. Für Selfies reicht das gerade so, immerhin sind Videoanrufe in Full-HD möglich, auch wenn nur bei 30 FPS. Auch hier bleibt alles beim Alten im Vergleich zum Xiaomi Pad 6.

Ausstattung

Das Pad 5 und Pad 6 nutzten einen etwas in die Jahre gekommenen High-End-Chip von Qualcomm – beim Pad 7 geht man bewusst auf einen neuen Mittelklasse-Prozessor in Form des Qualcomm Snapdragon 7+ Gen 3. Dieser bietet dennoch eine starke Performance und übertrifft damit den Vorgänger leicht. Entsprechend flüssig läuft das System, auch mit mehreren Apps.

Beim Benchmark von PCmark erreichen wir starke 15.400 Punkte – was beinahe auf Augenhöhe mit dem Top-Tablet Samsung Galaxy Tab S10+ liegt. Mehr als ordentlich ist zudem die Grafikleistung, was die 3000 Punkte aus 3Dmark „Wild Life Extreme“ verdeutlichen. Selbst für das Gaming ist das Pad 7 damit weitgehend geeignet. Damit liegt es nur leicht hinter dem hochpreisigen Modell Xiaomi Pad 6S Pro.

Als Speicher gibt es allerdings nur eine Konfiguration mit 128 GB (UFS 4.0) bei 8 GB RAM. Das könnte bei großen Downloads von Filmen für die Offline-Wiedergabe mit der Zeit knapp werden. Eine Erweiterung mittels microSD-Karte ist nicht möglich. Zudem gibt es keine Ausführung mit Mobilfunk. Immerhin sind die Standards für Konnektivität mit Wi-Fi 6E, Bluetooth 5.4 sowie flotten USB-C 3.0 auf einem halbwegs aktuellen Stand. Ein Anschluss für Klinkenkabel fehlt jedoch. Die Lautsprecher bieten einen voluminösen und soliden Sound, klingen aber zuweilen etwas blechern. Einen Fingerabdrucksensor gibt es nicht.

Als optionales Zubehör gibt es mit dem Xiaomi Focus Pen einen Stift mit zwei Tasten für 79 Euro. Dieser haftet magnetisch auf der Oberkante des Tablets und lädt induktiv. Drückt man die große Taste für längere Zeit und tippt dann auf den Bildschirm, öffnet sich das Zeichenprogramm Mi Canvas.

Software

Das Xiaomi Pad 7 wird mit Android 15 und Hyper OS 2.0 ausgeliefert. Zum Testzeitpunkt Ende März stammte der Sicherheits-Patch noch aus dem Februar – ein baldiges Update wäre also wünschenswert. Xiaomi verspricht rund drei Jahre Sicherheits-Updates und zwei große Android-Upgrades, damit ist das Tablet bis zu Android 17 versorgt.

Optisch erinnert das System stärker an iOS als an klassisches Android. Hyper OS ist standardmäßig ohne App-Drawer und mit Gestensteuerung konfiguriert. Wer lieber eine klassische Übersicht aller Apps möchte, kann diese in den Einstellungen aktivieren. Xiaomi installiert neben eigenen Tools auch etwas Bloatware, darunter LinkedIn, WPS Office und Netflix. Immerhin lassen sich diese Apps problemlos deinstallieren. Werbung, wie sie bei einigen Poco-Geräten vorkommt, gibt es hier nicht.

Splitscreen funktioniert mit ausgewählten Apps, separate Nutzerprofile lassen sich leider nicht anlegen. Wer ein Xiaomi-, Poco- oder Redmi-Smartphone besitzt, kann dessen Inhalt per Split-Screen auf das Tablet spiegeln. Mit einer Tastaturhülle gibt es ferner den Workstation-Modus. Dieser bietet eine Desktop-ähnliche Oberfläche, in der Apps in frei skalierbaren Fenstern geöffnet werden können.

Akku

Das Xiaomi Pad 7 ist mit einem 8850-mAh-Akku ausgestattet. Beim simulierten Betrieb im Battery Test von PCmark hält es mit adaptiver Bildwiederholrate von bis zu 144 Hz rund 8,5 Stunden durch. Das ist ein guter Wert, aber nicht rekordverdächtig. Stellt man die Bildwiederholrate auf 60 Hz, verlängert sich die Laufzeit um mindestens zwei Stunden. Bei reiner Videowiedergabe läuft das Tablet etwas länger durch. Nutzt man es intensiv zum Arbeiten oder Zocken, verkürzt sich die Akkulaufzeit deutlich.

Die Ladeleistung beträgt bis zu 45 Watt. Damit ist der Akku von 20 auf 100 Prozent in rund 90 Minuten wieder voll aufgeladen. Das geht schneller als bei vielen Konkurrenten. Ein Netzteil gehört aber nicht zum Lieferumfang.

Preis

Die UVP des Xiaomi Pad 7 liegt bei 400 Euro, doch die Straßenpreise sind bereits deutlich günstiger. Das Tablet ist in den Farben Hellblau, Hellgrün und Dunkelgrau erhältlich. Das dunkelgraue Modell ist schon ab 290 Euro zu haben.

Fazit

Mit dem Pad 7 bietet Xiaomi ein Tablet, das sich durch ein hochauflösendes Display und eine gute Performance auszeichnet. Die verwendete CPU bewältigt Alltagsaufgaben, Medienkonsum und selbst Spiele ohne größere Einschränkungen. Das 144-Hz-Panel sorgt für eine flüssige Darstellung und eine insgesamt gute Bildqualität. In dunklen Filmszenen stößt das stark spiegelnde LCD jedoch an seine Grenzen.

Das Design ist schlicht gehalten und erinnert mit seinem 3:2-Format an Apples iPad-Reihe. Klanglich bewegt sich das Tablet auf durchschnittlichem Niveau. Ein Fingerabdrucksensor fehlt, was den Bedienkomfort etwas einschränkt.

Das Xiaomi Pad 7 bietet ein hervorragendes Gesamtpaket für Nutzer, die ein leistungsfähiges Tablet mit hellem, schnellem und scharfem Display suchen und dabei unter 400 Euro bleiben wollen. Eine Kaufempfehlung können wir für das Pad 7 definitiv aussprechen.

Gute Performance, 12-Zoll-LCD mit 120 Hz und solider Prozessor: Im Preisbereich um 200 Euro zählt das Redmi Pad 2 Pro zu den besten Tablets.

VORTEILE
  • überzeugendes LCD mit 120 Hz
  • ordentliche Performance
  • Support für Stift und Tastatur
  • Software-Updates für lange Zeit
  • guter Klang
NACHTEILE
  • lädt langsam
  • WLAN-Version ohne GPS

Gute Performance, 12-Zoll-LCD mit 120 Hz und solider Prozessor: Im Preisbereich um 200 Euro zählt das Redmi Pad 2 Pro zu den besten Tablets.

Das Redmi Pad 2 Pro bietet viel Tablet fürs Geld. Bereits der Vorgänger überzeugte im Test, nun legt Xiaomi mit einem überarbeiteten Modell nach. Wer ein günstiges Gerät zum Surfen oder Streamen sucht, könnte hier fündig werden – wie sich das Tablet im Test schlägt, lesen Sie bei uns.

Design

Bei den Abmessungen von 279,8 × 181,65 × 7,5 mm bleibt das Redmi Pad 2 Pro dem Vorgänger weitgehend treu. Allerdings legt es mit rund 610 g etwas an Gewicht zu. Das kantige Unibody-Gehäuse besteht weiterhin aus Aluminium. Die Verarbeitung ist sehr hochwertig, das Tablet wirkt sehr stabil.

Optisch hat Xiaomi das Tablet deutlich überarbeitet. Das obere Fünftel der Rückseite ist klar vom restlichen, glatten Bereich abgegrenzt – ähnlich wie bei Lenovos Tablets. Dort sitzen der Redmi-Schriftzug und eine geriffelte Struktur mit dreieckigem Muster. Zwei große, runde Elemente beherbergen Kamera und LED-Blitz.

Der Power-Button sitzt an der kurzen, die Lautstärkewippe an der langen Seite – Verwechslungsgefahr besteht also nicht. Die Tasten bieten einen soliden Druckpunkt, zudem gibt es einen begrenzten Schutz vor Staub und Spritzwasser nach IP53.

Display

Der Bildschirm misst erneut 12,1 Zoll – ein gelungener Kompromiss zwischen kompakten Modellen unter 11 Zoll und großen Tablets jenseits der 13-Zoll-Marke. So bietet das Redmi Pad 2 Pro eine großzügige Anzeigefläche, bleibt aber gut transportabel.

Das Seitenverhältnis von 16:10 ist auf Medienkonsum ausgelegt. Für produktives Arbeiten wäre ein 3:2-Format praktischer, doch das aktuelle Format nutzt die Fläche optimal für Filme und Serien. Die Bildwiederholrate von bis zu 120 Hz sorgt für flüssige Darstellungen bei Animationen und Spielen.

Mit einer Auflösung von 2560 × 1600 Pixeln liefert das Tablet ein sehr scharfes Bild. Farben wirken lebendig, Kontraste sind gut abgestimmt und die Blickwinkelstabilität überzeugt. In dieser Preisklasse bietet Xiaomi damit eine starke Bildqualität – lediglich das Honor Pad 10 liegt hier leicht vorn.

Die Helligkeit ist für ein günstiges Tablet beachtlich: Im Test erreichten wir bis zu 550 Nits, laut Hersteller sind im HDR-Modus bis zu 600 Nits möglich. Für den Außeneinsatz ist das zwar etwas knapp, insgesamt aber ein für diese Preisklasse ausgezeichneter Wert. Wie bei den meisten Tablets spiegelt die glänzende Oberfläche deutlich, was bei starkem Gegenlicht stören kann.

Kamera

Die Ausstattung fällt in dieser Preisklasse erwartungsgemäß einfach aus. Sowohl die Haupt- als auch die Frontkamera lösen mit 8 Megapixeln auf. Das genügt für ordentliche, aber unspektakuläre Aufnahmen – Details wirken im Vergleich zu Smartphone-Kameras weniger klar. Die Bildschärfe könnte höher sein, der Dynamikumfang ist bei Tageslicht jedoch halbwegs stimmig.

Für gelegentliche Schnappschüsse oder das Abfotografieren von Dokumenten reicht die Qualität aus. Videochats sind mit der Frontkamera immerhin in Full-HD bei 30 FPS möglich, die Hauptkamera nimmt Videos mit bis zu 60 Bildern pro Sekunde auf.

Ausstattung

Als Antrieb dient der Snapdragon 7s Gen 4 – eine leicht abgespeckte Variante von Qualcomms aktuellem Mittelklasse-Chip. Er bietet ausreichend Leistung für die typischen Einsatzbereiche eines Tablets. Das System läuft flüssig und ohne störende Ruckler. Im Benchmark von PCMark erreichte das Redmi Pad 2 Pro rund 13.500 Punkte – ein starker Wert für die Klasse.

Unser Grafiktest 3DMark ließ sich zwar nicht ausführen, doch in Spielen zeigte sich: Titel mit aufwendiger Grafik laufen bei mittleren Details noch flüssig – etwa Asphalt 8. Für Hardcore-Gamer ist das Tablet weniger geeignet, für Gelegenheitsspieler dagegen ausreichend.

Das Einstiegsmodell mit 128 GB Speicher verfügt über 6 GB RAM, die Variante mit 256 GB bringt 8 GB RAM mit. Eine Speichererweiterung per microSD-Karte ist möglich. Daneben ist eine 5G-Version erhältlich, die zusätzlich GPS, Glonass, Galileo und QZSS unterstützt. Die WLAN-Variante muss auf diese Funktionen verzichten. NFC gibt es nicht.

Bei der Konnektivität zeigt sich Xiaomi auf einem guten Niveau: Wi-Fi 6 und Bluetooth 5.4 sind an Bord. Der USB-C-Anschluss arbeitet allerdings nur mit dem üblichen USB-2.0-Tempo, was in dieser Preisklasse aber üblich ist. Positiv: Es gibt weiterhin eine 3,5-mm-Klinkenbuchse für kabelgebundene Kopfhörer. Das Tablet ist zudem erweiterbar um eine Tastatur und einen Stift (Redmi Smart Pen).

Die vier Lautsprecher liefern einen klaren, kräftigen Klang, der erst bei sehr hoher Lautstärke leicht übersteuert. Damit ist das Redmi Pad 2 Pro gut für Spiele, Filme und sogar Musik geeignet.

Software

Das Redmi Pad 2 Pro läuft mit Hyper OS 2 auf Basis von Android 15. Die Bedienoberfläche entspricht weitgehend dem, was Xiaomi-Nutzer bereits von den Smartphones kennen. Positiv: Der Hersteller verzichtet auf störende Werbung, und auch Bloatware ist kaum vorhanden – Apps wie Netflix kann man bei Bedarf selbst installieren. Ein Widevine-Level-1-Zertifikat ist vorhanden, wodurch Streaming-Inhalte von Plattformen wie Netflix oder Disney+ in Full-HD wiedergegeben werden können.

Der Sicherheitspatch stammt zum Testzeitpunkt vom 1. Oktober 2025 und ist damit nicht mehr ganz aktuell. Laut Xiaomi soll das Redmi Pad 2 Pro alle drei Monate Sicherheitsupdates erhalten. Zudem hat Xiaomi den Update-Zeitraum deutlich verbessert. Laut dem Xiaomi Security Center soll das Redmi Pad 2 Pro bis zu sieben Jahre Sicherheitsupdates und fünf große Android-Upgrades erhalten – das wäre in dieser Preisklasse außergewöhnlich. Frühere Quellen nannten noch einen Zeitraum von vier Jahren. Hier dürfte sich Xiaomi aber an die neuen EU-Vorgaben angepasst haben.

Akku

Der Akku bietet eine üppige Kapazität von 12.000 mAh. Das ist ein deutlicher Zugewinn von rund 20 Prozent im Vergleich zum Vorgänger. Im Battery-Test von PCMark konnten wir jedoch keinen großen Sprung feststellen – allerdings simuliert der Benchmark unterschiedliche Aufgaben bei einer Helligkeit von 200 cd/m². Das stellt zwar einen guten Durchschnitt dar, ist aber nicht immer ganz realistisch für den Alltagsbetrieb.

Wie beim Vorgänger erreichten wir einen Wert von 8,5 Stunden bei 120 Hz sowie 9 Stunden bei 90 Hz – solide, aber nicht übermäßig lang. Beim reinen Surfen oder bei der Videowiedergabe kann man von einer deutlich längeren Laufzeit ausgehen. Etwa 13 Stunden sind realistisch. Geladen wird mit maximal 33 Watt, damit dauert es fast drei Stunden, bis das Tablet vollständig aufgeladen ist. Ein Netzteil liegt nicht bei.

Preis

Die UVP des Redmi Pad 2 Pro startet bei 299 Euro für die Version mit 6/128 GB. Das Modell mit 8/256 GB kostet 350 Euro, die 5G-Variante liegt bei 380 Euro (6/128 GB) oder 430 Euro (8/256 GB). Erhältlich ist das Tablet in Dunkelgrau, Silber und Purpur.

Die WLAN-Version mit 6/128 GB gibt es mittlerweile ab 227 Euro. Das Modell mit 8/256 GB startet bei 269 Euro. Für den Versand kommen Gebühren von bis zu 15 Euro hinzu. Die 5G-Variante liegt bei 288 Euro und reicht bis 340 Euro für die größere Speicherausführung.

Fazit

Mit dem Redmi Pad 2 Pro liefert Xiaomi erneut einen echten Preis-Leistungs-Tipp im Tablet-Segment. Das LC-Display überzeugt mit guter Bildqualität und 120 Hz, dazu kommen satter Klang und solide Performance. Positiv ist auch die deutlich verbesserte Update-Politik – sofern Xiaomi die Zusagen einhält.

Schwächen gibt es nur wenige: Die WLAN-Version verzichtet auf GPS, NFC fehlt ebenfalls, und der große Akku benötigt rund drei Stunden zum Laden. Wer jedoch ein preiswertes Tablet für Netflix & Co. sucht, macht mit dem Redmi Pad 2 Pro nichts falsch.

Das günstigste neue Tablet von Samsung ist das Galaxy Tab S10 Lite. Das 10,9-Zoll-Modell bietet solide Leistung und Software-Updates für eine lange Zeit.

VORTEILE
  • langer Software-Support
  • hervorragende Vorbereitung
  • Stift im Lieferumfang
  • guter Sound
NACHTEILE
  • etwas teuer für Leistung
  • nur USB-C 2.0
  • schwache Grafikleistung
  • Android 15 zum Testzeitpunkt im Oktober

Das günstigste neue Tablet von Samsung ist das Galaxy Tab S10 Lite. Das 10,9-Zoll-Modell bietet solide Leistung und Software-Updates für eine lange Zeit.

Bei den preiswerten Einsteiger-Tablets ist es bei Samsung schon seit einiger Zeit ruhig geworden. Das Galaxy Tab A9+ stammt noch aus dem Jahr 2023. Regelmäßig wurden zuletzt nur die Premium-Modelle der Galaxy-Tab-S-Reihe aktualisiert. Wer hier sparen wollte, musste zum FE-Modell greifen – das jedoch den Rahmen eines Budget-Tablets preislich sprengt.

Mit dem Galaxy Tab S10 Lite bietet Samsung nun ein Modell unterhalb des Galaxy Tab S10 FE an. Damit schließt Samsung die Lücke zwischen den bezahlbaren Galaxy-A-Tablets und den teuren FE- und S-Modellen. Eine Lite-Variante gab es in der S-Serie schon lange nicht mehr – zuletzt das Galaxy Tab S6 Lite von 2020, das 2024 eine Frischzellenkur erhielt.

Das Galaxy Tab S10 Lite soll trotz des günstigeren Preises Features wie einen Eingabestift und Software-Support für sieben Jahre bieten. Abstriche gibt es allerdings bei der Hardware. Ob es sich dabei um eine Mogelpackung oder einen echten Preis-Tipp handelt, zeigen wir in diesem Testbericht.

Design

Auf den ersten Blick könnte man das Samsung Galaxy Tab S10 Lite für ein Premium-Tablet halten. Es folgt der Designsprache der übrigen Tab-S-Modelle mit einem edlen Unibody-Gehäuse aus Metall. Verglichen mit dem Galaxy Tab S11 ist das Tab S10 Lite mit 6,6 mm etwas dicker und hat breitere Display-Ränder.

Die Abmessungen von 254,3 × 6,6 × 165,8 mm entsprechen nahezu denen des Galaxy Tab S10 FE. Damit gehört es zu den eher kompakten Tablets, die man gut überall mitnehmen kann. Mit 524 g ist es jedoch etwas schwerer als das FE-Modell sowie Tab S11.

Die Verarbeitung wirkt tadellos. Lautstärkewippe und Power-Taste sitzen etwas weiter in der Mitte. Unserer Meinung nach sind sie dadurch aber etwas schwerer zu erreichen, wenn man das Tablet in den Händen hält. Anders als beim Tab S11 bleibt die Anordnung wie beim Tab S10 FE gleich: zuerst der Power-Button, dann die Lautstärkewippe.

Eine Zertifizierung nach IP68 wie bei den übrigen Modellen der Tab-S-Reihe gibt es jedoch nicht – das Lite-Modell ist also nicht wasserdicht. Es gibt lediglich mit IP42 einen leichten Spritzwasserschutz. Ein Stift gehört ebenfalls zum Lieferumfang, ist aber mit seinem runden Design auf andere Art gestaltet, als der neue S Pen beim Tab S11.

Display

Das Display bietet wie schon beim Tab S10 FE eine Diagonale von 10,9 Zoll, was den etwas dickeren Rändern im Vergleich zum Tab S11 geschuldet ist. Als Technologie kommt ein LCD mit IPS-Panel zum Einsatz. Die Bildqualität ist gut, erreicht aber nicht ganz das hohe Niveau des Tab S10 FE. Bei Kontrast und Schwarzwerten kann es zudem bei Weitem nicht mit dem OLED-Display des Tab S11 mithalten, erfüllt aber dennoch seinen Zweck.

Die Auflösung liegt mit 2112 × 1320 Pixeln (WUXGA+) minimal unter der des FE-Modells. Mit einer Pixeldichte von 228 PPI bleibt das Bild dennoch ausreichend scharf, um keine störenden Pixel zutage zu fördern. Das Seitenverhältnis beträgt die für Samsung typischen 16:10. Das sorgt beim Medienkonsum für ein schönes, breites Bild, eignet sich aber zum produktiven Arbeiten etwas weniger. Im Hochformat wirkt das Tablet recht lang gezogen – als Ersatz für einen E-Book-Reader ist es daher nur bedingt geeignet.

Die Bildwiederholrate liegt bei bis zu 90 Hz und sorgt für eine flüssige Darstellung. In unseren Messungen erreichte das Display bei aktivierter Helligkeitsanpassung bis zu 550 Nits – ein guter Wert für diese Preisklasse. Im Freien lässt sich die Anzeige meist gut ablesen, solange man einen schattigen Platz wählt. Der Haupteinsatzbereich bleibt aber klar im Innenraum. Gelegentliche Spiegelungen treten auf, sind für ein Tablet dieser Klasse jedoch normal.

Kamera

Hinsichtlich der Kameraausstattung hat Samsung beim Galaxy Tab S10 Lite merklich den Rotstift angesetzt. Während das Galaxy Tab S11 solide Fotos liefert und selbst das Tab S10 FE noch ordentliche Aufnahmen schafft, beschränkt sich die Kamera des Lite-Modells auf das Wesentliche.

Für Selfies verbaut Samsung lediglich eine einfache 5-Megapixel-Kamera, auf der Rückseite steht ein 8-Megapixel-Sensor zur Verfügung – im Prinzip identisch mit dem, was auch im Galaxy Tab A9+ steckt. Das ist allerdings zu verschmerzen, da wohl kaum jemand ernsthaft mit einem Tablet fotografieren möchte.

Entsprechend begrenzt fällt der Dynamikumfang aus, und auch die Detailtiefe hält sich in Grenzen. Bei Gegenlicht neigt das Tab S10 Lite schnell zu Überbelichtungen. Bei Dunkelheit ist die Kamera mangels Blitz unbrauchbar. Insgesamt gelingen bei Tag aber akzeptable und scharfe Bilder. Videos nimmt das Tablet nur in Full-HD mit 30 Bildern pro Sekunde auf. Für gelegentliche Schnappschüsse, das Abfotografieren von Dokumenten oder Videochats reicht die Kameraausstattung damit völlig aus.

Ausstattung

Im Galaxy Tab S10 Lite steckt der Exynos 1380, ein alter Bekannter aus Samsungs Mittelklasse – unter anderem arbeitet er auch im Galaxy A26, A35 und A54. Das ist kein High-End-Chip, aber solide Hausmannskost. Für den Alltag reicht die Leistung völlig aus: Surfen, Mails, Streaming, ein bisschen Office – alles läuft rund. Im PCMark-Benchmark stehen rund 13.000 Punkte auf der Uhr, was für diese Preisklasse ein ordentlicher Wert ist.

Sobald es grafisch etwas anspruchsvoller wird, offenbart das Tab S10 Lite allerdings seine Schwächen. Mit etwa 3000 Punkten bei 3DMark Wild Life und nur 800 Punkten bei Wild Life Extreme ist schnell klar: Für echtes Gaming taugt es lediglich bedingt. Wer aber lieber zwischendurch ein paar Schweine in Angry Birds wegkatapultiert, wird bestens bedient.

Beim Speicherangebot gibt es üblich magere Kost für den Preis: 6 GB RAM und 128 GB Speicher, letzterer erweiterbar per microSD-Karte. Eine Variante mit 8 GB RAM und 256 GB gibt es ebenfalls. Beim Typ-C-Port setzt Samsung auf den USB-2.0-Standard. Der ist zwar nicht besonders schnell und technisch in die Jahre gekommen, in dieser Preisklasse aber üblich.

Dafür zeigt sich die Funk-Ausstattung modern: Das Tab S10 Lite unterstützt Wi-Fi 6E und Bluetooth 5.3. Es gibt auch eine Variante mit zusätzlichem 5G-Modem. Zur Positionsbestimmung nutzt das Tablet ferner GPS, Galileo, Glonass, Beidou und QZSS – damit eignet es sich auch gut für die Navigation unterwegs.

Der Stereo-Sound ist für Filme und Serien völlig in Ordnung, wirkt für Musikfans über die Lautsprecher jedoch etwas dünn. Beim Galaxy Tab S10 Lite ist Adapt Sound zudem standardmäßig integriert. Die Funktion ermittelt über einen kurzen Hörtest das individuelle Hörvermögen und passt die Klangwiedergabe entsprechend an – etwa durch die Verstärkung hoher Frequenzen oder eine klarere Darstellung leiser Töne. Adapt Sound entfaltet seine Wirkung jedoch nur bei der Nutzung von Kopfhörern. So werden Sprache und Musik besser verständlich, und das Tablet bietet insbesondere älteren Nutzern und Menschen mit Hörschwächen ein verbessertes, individuell angepasstes Audioerlebnis.

Einen Fingerabdrucksensor sucht man zudem vergebens. Immerhin liegt ein S Pen bei. Der ist dieses Mal rund, fühlt sich leicht an und hat eine Taste für Schnellfunktionen. Mit einem Doppeltipp aufs Display lässt sich etwa die Notiz-App direkt starten – praktisch, wenn man im Meeting schnell eine Idee notieren will.

Software

Samsung verspricht für das Galaxy Tab S10 Lite Software-Updates über einen Zeitraum von sieben Jahren – ein beachtlicher Wert in dieser Preisklasse. In der Praxis zeigt sich das Unternehmen jedoch etwas zurückhaltender als bei den Premium-Modellen. Auf unserem Testgerät lief im Oktober 2025 noch Android 15 mit One UI 7, der Sicherheits-Patch stammte aus Juli 2025. Es ist daher wahrscheinlich, dass Samsung beim Lite-Modell – anders als beim Tab S11 – einen quartalsweisen Update-Rhythmus einhält.

Ansonsten gibt es keine Überraschungen: Wer schon einmal ein Samsung-Gerät genutzt hat, wird sich mit One UI sofort zurechtfinden. Wie gewohnt installiert Samsung eine Reihe eigener Anwendungen vor, darunter den Kalender, Samsung Notes und die App für Wearables. Auch Penup ist wieder mit dabei. Die Zeichen-App ist auf den Stifteinsatz optimiert und bietet unter anderem Vorlagen zum Ausmalen – im Grunde ein digitales Malbuch, das Spaß macht. Auf die neuen KI-Funktionen der Galaxy-Tab-S11-Reihe müssen Käufer des Tab S10 Lite allerdings verzichten.

Akku

Im Galaxy Tab S10 Lite steckt ein 8000 mAh großer Lithium-Ionen-Akku – eine typische Kapazität für ein Tablet dieser Größe. Samsung verspricht bis zu 16 Stunden Laufzeit, was in der Praxis allerdings etwas optimistisch ist.

Im PCMark Battery Test erreichte das Tablet bei rund 200 Nits Helligkeit eine Laufzeit von knapp 10 Stunden – ein solider, aber unspektakulärer Wert. Beim Videostreaming sind – je nach Displayhelligkeit – zwei bis drei Stunden mehr möglich. Ein echter Dauerläufer ist das Tab S10 Lite zwar nicht, für den normalen Tagesbetrieb reicht die Ausdauer aber problemlos aus.

Geladen wird mit bis zu 25 W, wodurch der Akku in etwa zwei Stunden vollständig geladen ist. Kabelloses Laden unterstützt das Gerät nicht – das bleibt weiterhin den höherpreisigen Modellen vorbehalten.

Preis

Die unverbindliche Preisempfehlung für das Galaxy Tab S10 Lite liegt bei 399 Euro für das Modell mit 6/128 GB und 469 Euro für die Variante mit 8/256 GB. Die Version mit 5G kostet 459 Euro mit 6/128 GB und 529 Euro mit 8/256 GB.

Im Handel zahlt man aber deutlich weniger. Das reine WLAN-Modell (X400) mit 128 GB kostet bei Ebay nur noch 255 Euro. Der Aufpreis für die 5G-Version (X406) fällt gering aus und liegt bei rund 295 Euro. Das Modell mit 256 GB ist aktuell für etwa 314 Euro erhältlich, mit 5G ab 347 Euro.

Anders als beim Tab S10, S11 oder Tab S10 FE zeigt sich Samsung farbenfroher: Das Tab S10 Lite ist neben Silber und Dunkelgrau auch in Korallenrot erhältlich.

Fazit

Mit dem Galaxy Tab S10 Lite bringt Samsung wieder Schwung in seine Einsteigerklasse. Das Tablet punktet mit hochwertiger Verarbeitung, solider Alltagsleistung und einem für diese Preisklasse außergewöhnlich langen Software-Support von sieben Jahren. Auch der S Pen im Lieferumfang ist ein Pluspunkt, den man in diesem Preisbereich selten findet.

Dafür muss man bei Display, Kamera und Performance kleinere Abstriche hinnehmen: Das Panel liefert ordentliche, aber keine besonders brillanten Farben. Für grafisch aufwendige Spiele ist die Leistung zu schwach. Gespart hat Samsung zudem bei der IP-Zertifizierung, der Kamera und den Anschlussstandards.

Letztlich bietet das Galaxy Tab S10 Lite aber ein stimmiges Gesamtpaket – im Grunde ist es ein abgespecktes Galaxy Tab S10 FE. Es ist derzeit das einzige neue und günstige Tablet von Samsung. Der Preis von 400 Euro wirkt zum Marktstart im August zur Konkurrenz etwas hoch, ist aber bereits erheblich gesunken.

Das Lenovo Idea Tab bietet überraschend viel für wenig Geld: ein brillantes LC-Display mit 2,5K-Auflösung, ordentliche Ausstattung und sogar einen Stylus.

VORTEILE
  • fairer Preis
  • gute Verarbeitung
  • scharfes LCD
NACHTEILE
  • Bloatware
  • wenige Software-Updates
  • mäßiger Stift

Das Lenovo Idea Tab bietet überraschend viel für wenig Geld: ein brillantes LC-Display mit 2,5K-Auflösung, ordentliche Ausstattung und sogar einen Stylus.

Mit dem Lenovo Idea Tab (TB336FU) hat das chinesische Unternehmen eher still ein Einsteiger-Tablet mit starkem Preis-Leistungs-Verhältnis auf den Markt gebracht. Es tritt die Nachfolge des beliebten Budget-Modells Lenovo Tab M11 an. Das schicke Metallgehäuse, das gute LC-Display und die solide Ausstattung machen es zu einer interessanten Wahl zum Streamen oder Surfen für nur 169 Euro. Welche Schwächen es gibt und warum das Preis-Leistungs-Verhältnis dennoch so gut ist, zeigt unser Testbericht.

Design

Die Zeiten, in denen günstige Tablets in schlichten Kunststoffgehäusen daherkamen, sind längst vorbei. Das zeigt auch das Lenovo Idea Tab, das ein schickes und hochwertiges Unibody-Gehäuse aus Aluminium hat. Das kantige, klare Design orientiert sich an vielen aktuellen Tablets und wirkt zugleich schlicht und funktional.

Mit einer Display-Diagonale von 11 Zoll gehört das Idea Tab zu den eher kompakten Geräten. Es passt problemlos in eine größere Handtasche oder einen kleinen Rucksack. Mit 480 g ist es angenehm leicht, die Abmessungen von 254,6 × 6,99 × 166,2 mm entsprechen in etwa denen eines Samsung Galaxy Tab S10 Lite – das Lenovo-Tablet ist damit nur etwas größer als ein Notizblock im DIN-A5-Format.

Praktisch: Die Powertaste sitzt an der kurzen Seite, die Lautstärketasten oben an der langen. So verwechselt man sie kaum. Beide sind gut erreichbar und bieten einen angenehmen Druckpunkt. Wasserdicht ist das Tablet zwar nicht, aber nach IP52 immerhin gegen Staub und Spritzwasser geschützt – in dieser Preisklasse ein üblicher Standard. Jeweils zwei Lautsprecher an den Seiten sorgen für ausgewogenen Klang, egal in welcher Ausrichtung das Tablet gehalten wird.

Display

Eine positive Überraschung ist das 11-Zoll-Display mit IPS-Panel. Es ist für die Preisklasse ungewöhnlich hoch aufgelöst: 2560 × 1600 Pixel (WQXGA) sorgen bei 274 PPI für eine scharfe Darstellung. Das Bildformat beträgt 16:10 – typisch für Android-Tablets. Das bietet Vorteile beim Ansehen von Filmen und Serien, ist im Hochformat jedoch etwas unhandlich, da das Gerät dann relativ lang wirkt. In der Praxis dürfte es daher überwiegend im Querformat genutzt werden.

Die Bildwiederholrate liegt bei 90 Hz, was für ein flüssiges Bild sorgt – sei es beim Spielen, Scrollen oder bei Animationen. Die Bildqualität überrascht in der Preisklasse mit kräftigen, lebendigen Farben und ausgewogenem Kontrast. Subjektiv wirkt sie sogar besser als beim Samsung Galaxy Tab S10 Lite. Die Blickwinkelstabilität ist gut, die Kontraste sind stimmig. Bei der Film- oder Serienwiedergabe stößt das Display gelegentlich an seine Grenzen, vorwiegend bei dunklen Szenen, in denen feine Details dann schwer zu erkennen sind. Das ist aber bei den meisten Tablets mit LC-Display der Fall.

Der Bildschirm spiegelt allerdings. Beim Videoschauen kann das stören, wenn sich Lichtquellen im Raum oder der Umgebung darin zeigen. Mit einer gemessenen Helligkeit von rund 470 Nits liegt es für die Preisklasse im soliden Bereich. Für direkte Sonneneinstrahlung reicht das nicht ganz aus, im Schatten oder Innenraum bleibt der Bildschirm aber gut ablesbar – mit den unvermeidlichen Spiegelungen muss man dann leben.

Kamera

Günstige Tablets beschränken sich bei der Kameraausstattung auf das Wesentliche – das ist beim Lenovo Idea Tab nicht anders. Entsprechend sparsam fällt die Ausstattung mit einer Frontkamera mit 5 Megapixeln sowie einer Hauptkamera mit 8 Megapixeln, Autofokus und LED-Blitz aus.

Bei Tageslicht gelingen damit ordentliche Aufnahmen, auch wenn sie nur wenig Bilddetails zeigen und der Dynamikumfang begrenzt ist. Videos kann man maximal in Full-HD aufzeichnen, diese wirken dabei jedoch etwas zu weich und detailarm. Für gelegentliche Schnappschüsse, Videochats oder das Abfotografieren von Dokumenten reicht die Qualität aus. In der Praxis dürfte die Kamera aber nur selten zum Einsatz kommen.

Ausstattung

Angetrieben von einem Mediatek Dimensity 6300 bietet das Lenovo Idea Tab ausreichend Leistung für die alltägliche Nutzung. Das System läuft flüssig und stabil, ohne spürbare Verzögerungen – ein deutlicher Fortschritt im Vergleich zu günstigen Tablets früherer Jahre. Das bestätigen auch die soliden Ergebnisse beim Benchmark PCMark Work mit rund 12.000 Punkten.

Weniger beeindruckend fällt dagegen die Grafikleistung aus. Die ARM Mali-G57 MC2 erreicht bei 3DMark Wild Life nur etwa 1200 Punkte und erreicht damit ihre Grenzen bei grafikintensiven Spielen. Für einfache Games wie Clash Royale, Angry Birds oder Candy Crush ist die Leistung jedoch ausreichend. Für aufwendigere Titel mit komplexer 3D-Grafik ist das Idea Tab hingegen nicht ausgelegt.

Erfreulich für die Preisklasse ist der Arbeitsspeicher mit 8 GB RAM. Der interne Speicher beträgt 128 GB nach UFS 2.2, optional ist auch eine Variante mit 256 GB erhältlich. Zwar ist Wi-Fi 5 nicht mehr ganz auf dem Stand der Technik, aber in der Preisklasse unter 200 Euro noch üblich. Dieser Standard ist etwas langsamer und weniger effizient als Wi-Fi 6, insbesondere wenn viele Geräte gleichzeitig verbunden sind. Für kabellose Verbindungen kommt Bluetooth 5.2 zum Einsatz, das eine höhere Latenz aufweist als neuere Standards und noch keine Hi‑Res‑Audiocodecs unterstützt. Neben der reinen WLAN-Ausführung gibt es zudem ein Modell mit 5G.

Zur Positionsbestimmung nutzt das Idea Tab GPS, Glonass und Galileo. Der USB-Typ-C-Anschluss arbeitet noch nach dem USB-2.0-Standard und bietet damit nur langsamere Übertragungsgeschwindigkeiten. Obendrein verfügt das Tablet über einen Docking-Anschluss (Pogo-Pin) für optionale Tastaturen.

Positiv fallen die vier Lautsprecher auf, die sogar Dolby Atmos unterstützen und beim Ansehen von Videos einen klaren, räumlichen und vergleichsweise vollen Klang liefern. Dank Widevine‑Level-1-Zertifizierung lassen sich Inhalte von Streaming-Diensten wie Netflix oder Disney+ in Full-HD wiedergeben.

Zum Lieferumfang gehört ein aktiver Eingabestift, der Lenovo Tab Pen – eine seltene Beigabe in dieser Preisklasse. Dieser ist allerdings recht einfach ausgestattet: Er besitzt keine Tasten, benötigt eine AAAA-Batterie als Energiequelle und haftet nicht magnetisch am Tablet. Für handschriftliche Notizen oder einfache Zeichnungen ist er jedoch ein sinnvolles Extra.

Software

Das Idea Tab wird mit Android 15 ausgeliefert und nutzt Lenovos eigene Bedienoberfläche ZUI, die sich eng an Stock-Android orientiert. Bei der Ersteinrichtung präsentiert das System dem Nutzer jedoch eine Vielzahl an optionalen Apps, darunter zahlreiche Casual Games und andere Anwendungen. Zwar lassen sich diese abwählen, allerdings nur einzeln, was den Einrichtungsprozess unnötig aufwendig macht. Dadurch landet trotz aller Vorsicht schnell einiges an Bloatware auf dem Gerät, auch wenn sich diese nachträglich deinstallieren lässt. Das hätte Lenovo benutzerfreundlicher lösen können.

Zum Testzeitpunkt stammt der Sicherheits-Patch noch aus Juni 2025 und ist damit nicht mehr aktuell. Es ist zu erwarten, dass Sicherheits-Updates nur unregelmäßig oder in größeren Abständen erscheinen, vermutlich vierteljährlich. Auch bei der Update-Politik sollten Käufer keine langfristige Versorgung erwarten. Lenovo hat ein Update auf Android 16 angekündigt, weitere größere Versionssprünge sind aber nicht geplant. Sicherheits-Updates soll es bis Ende 2028 geben.

Akku

Die Akkukapazität des Idea Tab fällt etwas geringer aus als bei vielen Wettbewerbern. Der Lithium-Ionen-Akku bietet 7040 mAh, während in der 11-Zoll-Klasse mittlerweile häufig 8000 mAh oder mehr üblich sind.

Die Laufzeit ist solide, aber nicht rekordverdächtig. Im PCMark Battery Test erreichte das Tablet bei einer Helligkeit von 200 Nits knapp neun Stunden. Das ist ein ordentlicher Wert, der im Mittelfeld des Testfelds liegt. Wie lange der Akku tatsächlich hält, hängt stark von der Nutzung ab. Beim reinen Video-Streaming sind mehr als zehn Stunden realistisch, wer spielt oder rechenintensive Apps nutzt, muss allerdings mit einer schnelleren Entladung rechnen.

Ein Netzteil liegt nicht bei. Das Aufladen erfolgt mit maximal 18 W, womit das Tablet von 20 auf 100 Prozent in rund anderthalb Stunden aufgeladen ist. Kabelloses Laden wird nicht unterstützt.

Preis

Die unverbindliche Preisempfehlung (UVP) liegt bei rund 200 Euro. Das WLAN-Modell mit 128 GB Speicher ist derzeit bereits für 149 Euro erhältlich, was es zum echten Schnäppchen macht. Die Version mit 256 GB Speicher gibt es ab rund 202 Euro. Das Modell mit 5G ist deutlich teurer und kostet 260 Euro. Alle Varianten sind ausschließlich in Grau erhältlich.

Fazit

Das Lenovo Idea Tab gehört zu den positiven Überraschungen im Testfeld. Das günstige Tablet bietet für deutlich unter 200 Euro erstaunlich viel. Besonders das relativ helle LC-Display mit scharfer 2,5K-Auflösung kann überzeugen. Auch die Lautsprecher liefern einen ordentlichen Klang, und der Prozessor bietet ausreichend Leistung für alltägliche Aufgaben – insbesondere für Unterhaltung und Medienkonsum. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist insgesamt hervorragend.

Natürlich gibt es auch Schwächen, die angesichts des niedrigen Preises jedoch verschmerzbar sind. Dazu zählen veraltete Standards wie Wi-Fi 5, USB‑C 2.0 und Bluetooth 5.2. Der beiliegende Eingabestift kann nicht mit den hochwertigen Varianten teurerer Modelle mithalten. Außerdem endet der Software-Support nach drei Jahren, und nach dem Update auf Android 16 sind keine weiteren Systemversionen mehr vorgesehen. Etwas störend ist auch die Menge an Bloatware, die Lenovo bei der Ersteinrichtung anbietet.

Wer ein möglichst preiswertes und dennoch aktuelles Android-Tablet zum Streamen, Surfen oder für einfache Spiele sucht, kann hier bedenkenlos zugreifen.

Das Galaxy Tab A11+ ist Samsungs günstiger Einstieg ins Tablet-Segment. Zu den Neuerungen zählen der bessere Prozessor und das längere Update-Versprechen.

VORTEILE
  • fairer Preis
  • 7 Jahre Software-Updates
  • solide Performance
  • hochwertige Verarbeitung
NACHTEILE
  • nur Wi-Fi 5
  • wenig Neuerungen
  • Display schwächer als bei Konkurrenz
  • kein Support für Stylus oder Tastatur

Das Galaxy Tab A11+ ist Samsungs günstiger Einstieg ins Tablet-Segment. Zu den Neuerungen zählen der bessere Prozessor und das längere Update-Versprechen.

Nach rund zwei Jahren bringt Samsung endlich ein neues Modell seiner günstigsten Tablet-Reihe auf den Markt. Auf das Galaxy Tab A9+ (Testbericht) folgt das Galaxy Tab A11+. Mit dem Galaxy Tab A11 (Testbericht) gibt es erneut eine kleinere Variante mit 8,7 Zoll Bildschirmdiagonale.

Samsung beschränkt sich dabei auf eine behutsame Modellpflege mit nur wenigen echten Neuerungen. Für einen Preis von unter 200 Euro erhalten die Käufer ein solides Tablet für alltägliche Aufgaben wie Surfen oder Streaming auf der Couch. Wie sich das Galaxy Tab A11+ in der Praxis schlägt, klären wir in diesem Test.

Design

Optisch bleibt beim Galaxy Tab A11+ alles beim Alten: Samsung übernimmt das Design nahezu unverändert vom Vorgänger. Das Tablet steckt weiterhin in einem kantig gestalteten Unibody aus Aluminium, der dem Gerät trotz seines günstigen Preises eine überraschend hochwertige Anmutung verleiht.

Mit 257,1 × 168,7 × 6,9 mm und einer Display-Diagonalen von 11 Zoll sind sogar die Abmessungen identisch zum Vorgängermodell. Damit bleibt es kompakter als das Honor Pad 10 oder Redmi Pad 2 Pro. Einen rudimentären Schutz vor Staub und Spritzwasser bietet die IP52-Zertifizierung – in dieser Preisklasse keine Selbstverständlichkeit, auch wenn sie nur einen begrenzten Schutzumfang bietet. Die Fünf steht für „Geschützt gegen Staub in schädigender Menge“, die Zwei lediglich für „Schutz gegen fallendes Tropfwasser, wenn das Gehäuse bis zu 15° geneigt ist“.

Auf der Rückseite sitzt eine einzelne, leicht hervorstehende Kameralinse in einem schlichten Ring, der sich optisch an der aktuellen Galaxy-A- und Galaxy-S-Reihe orientiert. Dezent gegenüber platziert ist der Samsung-Schriftzug. Die Power-Taste und die Lautstärkewippe sind gemeinsam an der oberen Gehäusekante untergebracht. Ihre Platzierung fällt allerdings etwas zu weit nach innen aus, was die Bedienung geringfügig erschwert.

Display

Nahezu identisch zum Vorgänger präsentiert sich auch das 11-Zoll-Display. Es setzt auf ein Seitenverhältnis von 16:10 und löst 1920 × 1200 Pixel auf. Inhalte lassen sich damit in Full-HD darstellen, ohne dass einzelne Pixel störend ins Auge fallen. Dank Widevine-Level-1-Zertifizierung ist das Streaming über Dienste wie Netflix oder Disney+ problemlos in Full-HD möglich.

Mit einer Bildwiederholrate von 90 Hz wirkt die Darstellung zudem angenehm flüssig, insbesondere bei Animationen und beim Scrollen. Die Bildqualität geht insgesamt in Ordnung: Farben sind ausgeprägt, die Kontraste recht ausgewogen, und auch die Blickwinkelstabilität gibt kaum Anlass zur Kritik. Begeisterung kommt jedoch nicht auf. Konkurrenten wie das Honor Pad 10 oder das Redmi Pad 2 Pro liefern in dieser Preisklasse eine sichtbar brillantere Darstellung.

Die maximale Helligkeit reicht für den Einsatz in Innenräumen mehr als aus. Auch im Freien lässt sich das Tablet zumindest an schattigen Plätzen noch sinnvoll nutzen. Gemessen haben wir rund 550 Nits – etwas mehr als beim Vorgänger und auf Augenhöhe mit der Konkurrenz. Die Glasoberfläche spiegelt allerdings deutlich, was die Ablesbarkeit im Freien zusätzlich einschränkt, in dieser Preisklasse jedoch üblich ist.

Kamera

Wie schon beim Galaxy Tab A9+ kommt an der Front für Selfies eine Kamera mit 5 Megapixeln zum Einsatz, auf der Rückseite sitzt ein 8-Megapixel-Modul. Allzu viel sollte man davon nicht erwarten: Für gelegentliche Schnappschüsse, das Abfotografieren von Dokumenten oder Videochats in Full HD reicht die Qualität aus.

An Details und einem ausgeprägten Dynamikumfang mangelt es jedoch, insbesondere bei schwierigen Lichtverhältnissen. Angesichts der Preisklasse des Tablets ist das verschmerzbar und fließt kaum negativ in das Gesamturteil ein.

Ausstattung

Die größte Neuerung findet sich unter der Aluminiumhaube. Statt auf einen Qualcomm-Chip setzt Samsung nun auf Mediatek. Der eingesetzte Dimensity 7300 bietet gegenüber dem Vorgänger spürbar mehr Grafikleistung.

Im PCMark Work 3.0 erreicht das Galaxy Tab A11+ rund 13.000 Punkte – ein starker Wert für diese Geräteklasse. Im 3DMark Wild Life sind es etwa 3300 Punkte, bei Wild Life Extreme knapp 800 Punkte. Das ist deutlich mehr als beim Vorgängermodell.

Zum Gaming-Monster wird das günstige Tablet damit zwar nicht, das System läuft im Alltag jedoch stets stabil und ruckelfrei. Auch Spiele sind problemlos möglich, bei grafisch aufwendigen Titeln empfehlen sich allerdings mittlere Detailstufen. Für Multimedia und Unterhaltung reicht die Leistung mehr als aus, auch wenn etwa das Honor Pad 10 hier noch etwas mehr Reserven bietet.

Bei den Speicheroptionen stehen Varianten mit 6 GB RAM und 128 GB Speicher sowie mit 8 GB RAM und 256 GB Speicher zur Auswahl. Zusätzlich lässt sich der Speicher per microSD-Karte erweitern, sodass auch größere Mediensammlungen problemlos Platz finden.

Weniger zeitgemäß sind die Schnittstellen: Das Tablet unterstützt lediglich Wi-Fi 5 und Bluetooth 5.1. Das ist enttäuschend, da Hersteller wie Xiaomi oder Honor in dieser Preisklasse bereits Wi-Fi 6 anbieten. Auch der Typ-C-Anschluss arbeitet nur mit USB 2.0 – ein in dieser Preisregion allerdings häufiger Kompromiss.

Die vier Lautsprecher liefern einen ordentlichen Klang und unterstützen Dolby Atmos, was sich insbesondere beim Medienkonsum positiv bemerkbar macht. Selbst die reine WLAN-Version bietet eine Positionsbestimmung via GPS, Glonass, Galileo, Beidou und QZSS. Wer auch unterwegs mobil online sein möchte, greift zur 5G-Variante.

Anders als das Galaxy Tab S10 Lite gibt es beim Tab A11+ keinen Support für einen Stylus oder eine Tastatur von Samsung. Man kann höchstens einfache kapazitive Stifte verwenden sowie Bluetooth-Tastaturen von Drittanbietern.

Software

Das Galaxy Tab A11+ wird ab Werk mit One UI 8 auf Basis von Android 16 ausgeliefert. Nutzer, die bereits Samsung-Geräte verwendet haben, finden sich schnell zurecht. Einsteiger müssen sich etwas umgewöhnen, da Samsung die Bedienoberfläche stärker anpasst als viele andere Hersteller. Zusätzlich sind zahlreiche Apps vorinstalliert, darunter auch Alternativen zu Google-Diensten wie Kalender oder ein weiterer App-Store. Standardmäßig erfolgt die Navigation über klassische Bildschirmtasten, alternativ lassen sich die bekannten Android-Gesten aktivieren.

Eine der größten Stärken des Galaxy Tab A11+ ist Samsungs Update-Versprechen. Ab dem Release-Datum Ende 2025 erhält das Tablet sieben Jahre lang Sicherheitsupdates und neue Android-Versionen – also voraussichtlich bis 2032. In dieser Preisklasse ist das ungewöhnlich: Bei vielen anderen Anbietern endet der Support spätestens nach fünf oder sechs Jahren. Für Nutzerinnen und Nutzer, denen langfristige Software-Sicherheit wichtig ist, stellt das einen klaren Pluspunkt dar.

Allerdings dürften die Updates – wie bei Samsungs günstigeren Tablets üblich – nur quartalsweise erscheinen und nicht monatlich wie bei den Smartphones. So stammt der Sicherheits-Patch im Testzeitraum Ende Dezember noch aus Oktober. Zudem sind die KI-Funktionen auf dem Tab A11+ eingeschränkt: Unterstützt werden unter anderem eine Gemini-Integration sowie „Circle to Search“, weitergehende KI-Dienste fehlen jedoch.

Akku

Der Akku fasst 7040 mAh und erreicht im PCMark Battery Test bei 200 Nits Helligkeit im simulierten Alltagsbetrieb gut zehn Stunden Laufzeit – ein ordentlicher Wert für ein Tablet. Geladen wird per Kabel mit bis zu 25 Watt, eine vollständige Akkuladung dauert rund eineinhalb Stunden.

Preis

Die UVP für die WLAN-Version mit 6/128 GB liegt bei 279 Euro, inzwischen ist das Modell mit kleinerem Speicher aber bereits für unter 200 Euro erhältlich. Die Variante mit 8/256 GB startet bei rund 240 Euro, während das 5G-Modell ab etwa 230 Euro angeboten wird und mit großem Speicher etwa 275 Euro kostet.

Fazit

Das Samsung Galaxy Tab A11+ ist ein gutes und günstiges Tablet, das für die Unterhaltung auf der Couch alles bietet, was man erwarten darf. Der im Vergleich zum Vorgänger deutlich schnellere Prozessor sorgt für ein flüssiges System im Alltag, auch für gelegentliches Spielen ist es geeignet – abgesehen von grafiklastigen Titeln.

Der Preis ist fair, die Akkulaufzeit ordentlich. Die größte Stärke bleibt jedoch der Software-Support von bis zu sieben Jahren, der in dieser Preisklasse nahezu einmalig ist. In anderen Bereichen gibt es dagegen kaum Fortschritte: Wi-Fi 5 und Bluetooth 5.1 wirken im Jahr 2026 nicht mehr zeitgemäß – zumal die Konkurrenz aus China hier deutlich weiter ist. Auch der Bildschirm kann nicht mit den Modellen von Xiaomi, Honor oder Lenovo in der Preisklasse mithalten.

Wer ein günstiges Tablet zum Surfen und Streamen sucht, generell Samsung gegenüber chinesischen Anbietern bevorzugt und Wert auf langfristige Software-Updates legt, macht mit dem Galaxy Tab A11+ nichts falsch.

Das Lenovo Tab Plus ist prädestiniert für Serienjunkies. Wie gut das Tablet mit integriertem Aufsteller und großen Lautsprechern ist, zeigt der Test.

VORTEILE
  • Aufstellmöglichkeit
  • kräftiger Klang
  • lange Akkulaufzeit
NACHTEILE
  • nur Wi-Fi 5
  • recht klobig
  • veraltetes Sicherheits-Update

Das Lenovo Tab Plus ist prädestiniert für Serienjunkies. Wie gut das Tablet mit integriertem Aufsteller und großen Lautsprechern ist, zeigt der Test.

Preiswerte Tablets wie das Lenovo Tab Plus bieten sich gerade für den mobilen Medienkonsum an. Das Tablet punktet besonders durch seinen integrierten Ständer und kräftige JBL-Lautsprecher, die ein immersives Klangerlebnis bieten – ähnlich wie einst beim Lenovo Yoga Tab 11 (Testbericht). Das macht das Tablet zu einem idealen Begleiter für unterwegs, sei es auf Reisen oder im heimischen Wohnzimmer. Wie gut das Tab Plus im Test abschneidet und wo es Schwächen gibt, klären wir in diesem Testbericht.

Design: Wie funktioniert der Ständer beim Lenovo Tab Plus?

Das Lenovo Tab Plus zeichnet sich durch ein ungewöhnliches Design aus. In gewisser Weise ist es eine Neuauflage des Konzepts des Lenovo Yoga Tab 11 (Testbericht) aus dem Jahr 2021. Der untere Teil des Tablets ist in Knubbelform gehalten. Hier befinden sich zwei kräftige JBL-Lautsprecher und ein integrierter Aufsteller. Diesen klappt man einfach aus, indem man am unteren Rand des Tablets an der Klappe zieht. Der Winkel des Ständers ist frei wählbar.

Das Gehäuse besteht aus zu 100 Prozent recyceltem Aluminium und ist sauber verarbeitet. Der obere Teil ist so geformt, wie man es von Tablets kennt, und rund 7,7 mm dick. Untenherum ist das Tab Plus mit einer Dicke von 13,58 mm aber deutlich wuchtiger. Die Breite beträgt 268,3 mm und die Höhe 174,25 mm. Mit 650 g ist es deutlich schwerer als andere Tablets dieser Größe. Insgesamt wirkt das Design etwas klobig, ist aber auf Reisen nützlich.

Praktisch auch: Der Power-Button befindet sich auf der linken, kurzen Seite. Zwei Tasten für die Lautstärke liegen oben an der langen Seite. Ein versehentliches Betätigen des Power-Buttons beim Einstellen der Lautstärke bleibt ausgeschlossen.

Display: Wie groß ist der Bildschirm des Lenovo Tab Plus?

Das Display mit IPS-Panel und einer Bildwiederholrate von 90 Hz misst in der Diagonale 11,5 Zoll bei einem Seitenverhältnis von 5:3. Die Display-Ränder sind schmal, das Verhältnis von Bildschirm zu Gehäusegröße fällt mit 80 Prozent nicht übermäßig hoch aus. Das Honor Pad 9 kommt hier etwa auf 88 Prozent.

Die Auflösung beträgt 2000 × 1200 Pixel. Zwar ist das ausreichend für Full-HD-Wiedergabe, fällt aber im Vergleich zur Display-Größe nicht gerade riesig aus. Eine höhere Auflösung wäre zeitgemäß gewesen. Bei einer Pixeldichte von rund 200 PPI sind die Bildpunkte mit dem bloßen Auge aber nicht auf den ersten Blick zu erkennen – zumal man ein Tablet weiter weg von den Augen hält als ein Smartphone.

Der Bildschirm bietet ein kontrastreiches Bild mit hoher Farbtreue. Die Blickwinkelstabilität ist zudem sehr ausgeprägt. Etwas Luft nach oben ist bei der Helligkeit, diese beträgt nur rund maximal 415 cd/m². Für den Einsatz im Freien ist das zu wenig, um bei Sonnenschein ablesbar zu sein. Zudem spiegelt die Oberfläche stark.

Kamera: Wie gut sind Fotos mit dem Lenovo Tab Plus?

Üblich für die Preisklasse sind die Kameralinsen des Lenovo Tab Plus sehr einfach gehalten. Vorn und hinten befinden sich je zwei 8-Megapixel-Objektive, die nur mittelmäßige Fotoqualität liefern. Bilddetails und Dynamikumfang sind gering, bei Dunkelheit kommt es zu starkem Bildrauschen. Immerhin sind mit der Frontlinse Videos in Full-HD möglich.

Ausstattung: Wie gut ist die Performance des Lenovo Tab Plus?

Eine Schwäche der günstigen Tablets von Lenovo war bislang immer die mittelmäßige Performance. Beim Lenovo Tab Plus ist das nicht der Fall. Der Mediatek Helio G99 bietet ausreichend Leistung für gängige Aufgaben des Alltags. Bei PCMark erreicht das Tab Plus fast 12.000 Punkte – eine mehr als solide Leistung. Im Alltag läuft das Betriebssystem damit flüssig. Nur für ernsthaftes Gaming mit aufwendiger Grafik ist es weniger geeignet: Die 1200 Punkte aus „Wild Life“ von 3DMark liegen eher im unteren Drittel unserer Benchmarks.

Zu haben ist das Lenovo Tab Plus mit 8 GB RAM und wahlweise 128 GB oder 256 GB internem Speicher. Ein Slot für microSD-Karten zur Erweiterung ist vorhanden. Praktisch ist auch der Eingang für 3,5-mm-Klinkenstecker. Dazu kommt ein USB-C-Anschluss, der aber nur den langsamen Übertragungsstandard USB 2.0 unterstützt – wie alle Tablets dieser Preisklasse. Eher selten: Das Tab Plus unterstützt die Nutzung eines Eingabestifts von Lenovo, den man aber separat dazukaufen muss.

Ebenfalls nicht mehr ganz auf der Höhe der Zeit ist Wi-Fi 5 für WLAN-Verbindungen. Eine Variante für Mobilfunk gibt es nicht, genauso wenig NFC. GNNS-Ortung via GPS und Glonass ist aber möglich. Für kabellose Endgeräte steht Bluetooth 5.2 zur Verfügung.

Ein Zertifikat für Widevine Level 1 ist vorhanden, was das Streaming in Full-HD mit Netflix, Prime Video oder Disney Plus erlaubt. Die größte Besonderheit ist neben dem Ständer der potente Sound – wie bereits angesprochen. Insgesamt acht Lautsprecher sorgen für voluminösen und kräftigen Klang, der den meisten Tablets überlegen ist.

Software: Wie lange gibt es Updates?

Das Lenovo Tab Plus läuft mit Android 14. Der Hersteller verspricht Sicherheits-Updates für vier Jahre bis 2028 und zwei große OS-Upgrades bis Android 16. Das ist deutlich besser als in der Vergangenheit. Allerdings ist eher mit quartalsweisen Updates zu rechnen, so stammt der Sicherheits-Patch zum Testzeitpunkt im Oktober noch aus Juli.

Lenovo hat das Betriebssystem um einige Zusatzfunktionen erweitert, etwa eine Split-Screen-Ansicht und frei positionierbare Fenster für kompatible Apps wie Chrome. Beim Einrichten legen Nutzer fest, ob sie das Interface ausschließlich mit Gesten oder über drei Icons steuern möchten. Lenovo packt zudem einige Apps auf das Tablet, etwa WPS Office oder Opera sowie zahlreiche Casual Games.

Akku: Wie lange hält das Lenovo Tab Plus durch?

Der Akku bietet eine Kapazität von 8600 mAh. Das ist zwar geringer als bei anderen Tablets, dennoch gehört die Akkulaufzeit zur großen Stärke des Lenovo Tab Plus: Beim Battery Test von PCMark erreichte das Tablet einen Wert von rund 11,5 Stunden durch – ein Spitzenwert in dieser Kategorie. Das Tablet lädt recht flott mit bis zu 45 Watt in 90 Minuten auf – ein Netzteil muss man sich aber selbst besorgen.

Preis: Wie viel kostet das Lenovo Tab Plus?

Das Lenovo Tab Plus bekommt man mit 8/128 GB bereits ab 195 Euro. Mit 8/256 GB sind es 259 Euro. Es gibt nur eine Farbvariante in Dunkelgrau.

Fazit: Lohnt sich der Kauf?

Das Lenovo Tab Plus richtet sich an Nutzer, die ein erschwingliches Tablet für den Medienkonsum suchen. Größte Stärken sind der integrierte Ständer sowie der kräftige Klang. Das macht das Tablet interessant für den Urlaub oder auf Reisen. Aber auch die Akkulaufzeit und das Display überzeugen – auch wenn die Helligkeit und Auflösung etwas höher sein könnten. Mit dem Mediatek Helio G99 läuft das Tablet flüssig im Alltag, für grafikintensive Spiele fehlt es aber an Power. Als praktisches Media-Tablet ist das Lenovo Tab Plus eine erschwingliche und praktische Lösung.

Blackview Mega 8 im Test: Dieses große Tablet ist günstig und trotzdem gut

Das Blackview Mega 8 bietet viel zum fairen Preis: LTE, 13-Zoll-Display, solide Hardware, viel Speicher und Widevine L1. Ob es einen Haken gibt, zeigt der Test.

VORTEILE
  • großes & gutes LCD
  • viel Speicher
  • Widevine Level 1
  • lange Akkulaufzeit
  • LTE
NACHTEILE
  • schwer
  • unregelmäßige Software-Patches
  • keine Android-Versionen zu erwarten
  • schwache Grafik-Performance

Das Blackview Mega 8 bietet viel zum fairen Preis: LTE, 13-Zoll-Display, solide Hardware, viel Speicher und Widevine L1. Ob es einen Haken gibt, zeigt der Test.

Mit dem Mega 8 bringt Blackview ein 13-Zoll-Tablet auf den Markt, das nicht nur durch seine Bildschirmgröße auffällt. Auch bei der Medienwiedergabe gibt es einen wichtigen Pluspunkt: Dank Widevine-L1-Zertifizierung lassen sich Inhalte von Streaming-Anbietern wie Netflix in Full-HD-Qualität wiedergeben – eine Eigenschaft, die in dieser Preisklasse nicht selbstverständlich ist.

In den bisherigen Tests hat die Tablet-Reihe des Herstellers positiv überrascht. Trotz moderater Preise verbaut Blackview solide Hardware, liefert ausreichende Rechenleistung für alltägliche Anwendungen und legt in der Regel großzügig bemessenen Speicher darauf. Mit der Unterstützung für hochauflösendes Streaming steigt der Nutzwert im Alltag deutlich, insbesondere für den Einsatz als Couch- und Reisebegleiter.

Design

Das Blackview Mega 8 ist solide verarbeitet. Das Metallgehäuse vermittelt einen hochwertigen Eindruck, frei von Spaltmaßen und mit Tasten, die einen klar definierten Druckpunkt bieten. Die Verarbeitungsqualität lässt das Mega 8 teurer wirken, als es der Preis vermuten lässt.

Mit Abmessungen von 302 × 197,5 × 7,85 Millimetern bewegt es sich in der Größenordnung eines iPad Pro mit 13 Zoll – nur minimal breiter, dafür ähnlich flach. Wie bei Blackview üblich liegt eine Schutzhülle mit Display-Cover bei, die sich nach hinten umklappen und als Aufsteller nutzen lässt. Mit 736 g wiegt das Mega 8 richtig viel. Selbst in der 13-Zoll-Klasse zählt es damit zu den Schwergewichten. Im Lieferumfang enthalten ist zudem eine Panzerglasfolie zum Aufkleben – eine Schutzfolie befindet sich bereits auf dem Display.

Display

Der 13-Zoll-IPS-Bildschirm des Blackview Mega 8 bietet mit 1920 × 1200 Pixeln (FHD+) eine solide Schärfe für diese Größe und eignet sich sowohl zum Arbeiten mit geteilten Fenstern als auch für den Filmabend auf der Couch. Das Panel erreicht eine Screen-to-Body-Ratio von 81,5 Prozent und arbeitet mit einer Bildwiederholfrequenz von 90 Hertz, was beim Scrollen oder beim Bedienen spürbar flüssigere Bewegungen liefert.

Mit bis zu 485 cd/m² bietet das Display für seine Preisklasse eine hohe Helligkeit. Für den Innenbereich und schattige Außenplätze ist das ausreichend, unter direkter Sonneneinstrahlung jedoch nicht genug. Kräftige Farben, ordentliche Kontraste und die hohe Blickwinkelstabilität runden den positiven Gesamteindruck des Displays ab.

Kamera

Ungewöhnlich für ein Tablet dieser Preisklasse setzt das Blackview Mega 8 auf eine Dual-Kamera mit 50-Megapixel-Hauptsensor (Sony IMX362) sowie einer 2-Megapixel-Linse für Tiefenschärfe. Bei Tageslicht gelingen damit ansehnliche Aufnahmen, in dunkleren Umgebungen nimmt die Bildqualität wie üblich deutlich ab – im Vergleich zu anderen günstigen Tablets jedoch ein spürbarer Vorteil.

Die Frage bleibt, wer mit einem 13-Zoll-Gerät überhaupt fotografieren würde. Für Dokumente, Whiteboards oder gelegentliche Schnappschüsse ist die Qualität mehr als ausreichend. Die Frontkamera löst mit 13 Megapixeln auf und liefert für Videochats in Full-HD eine solide Darstellung.

Ausstattung

Im Inneren arbeitet ein Unisoc Tiger T620, ein energieeffizienter Achtkern-Chip aus dem Einsteigersegment. Für Surfen, Streaming und einfache Produktivitäts-Apps liefert er eine solide Performance (10.000 Punkte bei PCmark Work 3.0). Im Alltag läuft das System weitgehend flüssig, längere Denkpausen treten nur gelegentlich auf.

Bei grafikintensiven 3D-Spielen gerät die integrierte Mali-G57-GPU schnell an ihre Grenzen. 500 Punkte bei 3Dmark Wild Life sind sehr wenig. Casual Games wie Candy Crush, Angry Birds oder Solitaire laufen dagegen problemlos.

Die Speicherausstattung fällt für ein Gerät dieser Preisklasse großzügig aus: Zur Wahl stehen 256 oder 512 GB interner Speicher, dazu üppige 12 GB RAM. Per microSD-Karte lässt sich der Speicher erweitern.

Ein LTE-Modem (4G) ist ebenfalls integriert, was mobiles Surfen per SIM-Karte erlaubt. GPS ist für Navigationsanwendungen ebenfalls an Bord. Im heimischen WLAN funkt das Tablet nur nach Wi-Fi-5-Standard. Der bietet zwar hohe Datenraten, liegt in Effizienz, Reichweite und Stabilität bei vielen gleichzeitigen Verbindungen jedoch hinter Wi-Fi 6 zurück.

Auf einen Fingerabdruckscanner verzichtet Blackview. Stattdessen gibt es eine Gesichtserkennung per Frontkamera, die jedoch nur auf 2D-Basis arbeitet. Sie funktioniert schnell, bietet aber deutlich geringere Sicherheit als 3D-Systeme auf IR-Basis. Ein einfaches Foto kann unter Umständen genügen, um das Gerät zu entsperren. Wir raten daher eher zu einer PIN. Neben dem USB-C-2.0-Steckplatz gibt es noch einen Eingang für 3,5-mm-Klinken.

Zum Lieferumfang gehört noch ein passiver Eingabestift. Dieser arbeitet kapazitiv wie ein Finger, bietet also keine Elektronik, Druckstufenerkennung oder Neigungssensorik. Für einfache Notizen und präziseres Tippen genügt er, für kreatives Arbeiten ist er jedoch nur eingeschränkt geeignet.

Der Klang der vier seitlich angebrachten Lautsprecher ist erfreulich voll und klar, neigt allerdings etwas zu schrillen Höhen. Beim Filmschauen geht das angesichts des Preises jedoch völlig in Ordnung.

Software

Auf dem Blackview Mega 8 ist bereits Android 15 mit der Bedienoberfläche Doke OS 4.1 installiert. Die Oberfläche orientiert sich eng am klassischen Android und kommt ohne überladene Zusatzfunktionen aus. Auch vorinstallierte Apps sind kaum vorhanden – ein Pluspunkt.

Der Sicherheits-Patch datiert allerdings aus Mai 2025 und liegt damit nicht mehr ganz auf dem neuesten Stand, ist aber noch im grünen Bereich. Wie lange Blackview das Modell mit Updates versorgt, bleibt allerdings offen. In der Vergangenheit erfolgten Updates nur sporadisch.

Dank Widevine-Level-1-Zertifizierung lassen sich Inhalte von Streaming-Diensten wie Netflix oder Amazon Prime Video zudem in voller Full-HD-Auflösung wiedergeben – ein Pluspunkt, der in dieser Preiskategorie nicht selbstverständlich ist.

Akku

Der Akku des Blackview Mega 8 fasst beachtliche 11.000 mAh und sorgt im Test für eine solide Ausdauer. Beim PCmark Battery Test bei 200 cd/m² Helligkeit hält das Tablet 13,25 Stunden durch – ein Wert, der es unter die Modelle mit der größten Ausdauer im Testfeld bringt. Dauerbetrieb über den ganzen Tag ist damit kein Problem, bei sporadischer Nutzung reicht eine Ladung mehrere Tage.

Geladen wird mit maximal 18 Watt, ein Netzteil liefert Blackview nicht mit. Von 20 auf 100 Prozent vergeht im Test eine Ladezeit von rund drei Stunden und 15 Minuten. Kabellosen Laden gibt es nicht.

Preis

Derzeit bekommt man das Mega 8 mit 256/12 GB bei Galaxus für knapp 257 Euro. Mit 512/12 GB kostet es 280 Euro. Als Farben gibt es Hellblau, Hellgrün und Schwarz.

Fazit

Das Blackview Mega 8 zählt zu den größten günstigen Tablets auf dem Markt und überzeugt mit einem hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnis. Für deutlich unter 300 Euro gibt es ein 13-Zoll-Display mit guter Bildqualität sowie eine solide Ausstattung, die für den Alltag mehr als ausreicht. Wer das Gerät vorwiegend zum Surfen, für Streaming oder einfache Produktivitätsaufgaben nutzt, erhält hier ein attraktives Gesamtpaket.

Nachteile gibt es primär beim hohen Gewicht von 736 g sowie bei der Update-Politik – regelmäßige Software-Aktualisierungen sind eher nicht zu erwarten. Wer damit leben kann, bekommt mit dem Mega 8 ein ausgesprochen günstiges, großes Tablet, das sich gut zum Arbeiten, Surfen und für entspannten Medienkonsum eignet.

Ein 12-Zoll-Tablet mit LTE, viel Speicher und Android 15 für knapp 200 Euro? Das Blackview Mega 2 ist ein würdiger Nachfolger mit Top-Preis-Leistung.

VORTEILE
  • Widevine Level 1
  • Android 15
  • LTE & viel Speicher
  • Schutzhülle im Lieferumfang
NACHTEILE
  • lädt langsam
  • schwer
  • mittelmäßige Performance

Ein 12-Zoll-Tablet mit LTE, viel Speicher und Android 15 für knapp 200 Euro? Das Blackview Mega 2 ist ein würdiger Nachfolger mit Top-Preis-Leistung.

Mit dem Mega 2 bringt Blackview die nächste Generation seines großen Tablets auf den Markt – und bleibt dem eigenen Erfolgsrezept treu: viel Bildschirm, viel Speicher, aktuelle Software und LTE – alles zum kleinen Preis. Das 12-Zoll-Tablet richtet sich klar an Entertainment-Fans, die nicht tief in die Tasche greifen wollen, aber trotzdem ein solides Android-Gerät mit brauchbarer Ausstattung suchen. Im Test zeigt sich: Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt.

Design

Dank kantigem Metallgehäuse wirkt das Blackview Mega 2 angenehm robust und überraschend edel – zumindest für seine Preisklasse. Mit 615 Gramm ist es aber kein Fliegengewicht. Die mitgelieferte Hülle samt Klappständer spart Zusatzkosten und schützt das Gerät unterwegs. Die Verarbeitung macht insgesamt einen soliden Eindruck, Spaltmaße oder scharfe Kanten finden sich keine. Wer auf schlichte, kantige Linien steht, wird sich über das Design freuen. Eine Zertifizierung zum Schutz vor Wasser oder Staub gibt es aber nicht – was bei Tablets noch selten ist und auch eine große Überraschung wäre in der Preisklasse.

Display

Das IPS-Panel des Blackview Mega 2 misst nun 12 Zoll in der Diagonale – und bietet damit noch etwas mehr Arbeits- und Streamingfläche als der Vorgänger. Das 16:10-Format eignet sich gut für Split-Screen-Nutzung, Webseiten und YouTube-Videos, auch wenn die 85 Prozent Screen-to-Body-Ratio keine Rekorde bricht. Die Full-HD-Auflösung von 2000 × 1200 Pixeln sorgt für eine ordentliche Schärfe – nicht knackscharf, aber im Alltag vollkommen ausreichend.

Die Bildqualität überzeugt: Farben wirken natürlich, der Kontrast ist solide, und die Blickwinkelstabilität ist hoch – hier punktet das IPS-Panel spürbar. Besonders positiv fällt die maximale Helligkeit auf: Mit bis zu 500 Nits lässt sich das Display auch noch draußen ablesen. Nur bei direkter Sonneneinstrahlung stößt es an seine Grenzen, doch das tun selbst viele teurere Tablets.

Kamera

Die Hauptkamera auf der Rückseite löst mit 13 Megapixeln auf – die danebenliegende Linse scheint allerdings nur ein optischer Platzhalter zu sein. Vorn kommt eine 8-Megapixel-Selfie-Kamera zum Einsatz, die für Videocalls und gelegentliche Selbstporträts ihren Zweck erfüllt.

Die Bildqualität geht insgesamt in Ordnung, auch wenn der Dynamikumfang nicht sehr ausgeprägt ist: Für gelegentliche Schnappschüsse oder das Abfotografieren von Dokumenten reicht es allemal – schließlich steht bei einem günstigen Tablet nicht die Kamera im Fokus. Immerhin: Videos lassen sich mit beiden Kameras in Full-HD aufnehmen.

Ausstattung

Im Blackview Mega 2 werkelt ein Unisoc T615 – ein Achtkern-Prozessor der Einsteigerklasse. Beim PCmark Work 3.0 erreicht das Tablet rund 9000 Punkte – kein Rekordwert, aber ausreichend für Streaming, Surfen und Office-Anwendungen. Nur bei grafiklastigen Aufgaben wird es zäh: 3Dmark Wild Life liefert bloß 500 Punkte und zeigt deutlich, dass Gaming abseits von Solitär oder Sudoku nicht zu den Stärken zählt. Kleine Ruckler beim Multitasking sind nicht auszuschließen, bewegen sich aber etwa auf dem Niveau eines Galaxy Tab A9+.

Erfreulich großzügig fällt die Speicherausstattung aus: Satte 256 GB sind Standard, dazu gibt es einen microSD-Slot zur Erweiterung. Beim RAM kann zwischen 8 und 12 GB gewählt werden, zusätzlich lassen sich bis zu 16 GB virtuell „aufschalten“. Letzteres klingt nett, bringt in der Praxis aber wenig Vorteile.

Auch bei der Konnektivität zeigt sich das Mega 2 von seiner spendablen Seite: LTE ist serienmäßig mit an Bord, dazu gibt es Wi-Fi 6 und Bluetooth. Der Anschluss bietet USB-C 2.0, es gibt sogar einen Eingang für einen 3,5-mm-Klinkenstecker.

Software

Auf dem Blackview Mega 2 läuft bereits Android 15 mit der Oberfläche Doke OS 4.1, das sich nah am klassischen Android orientiert und nur dezent angepasst wurde. Bloatware hält sich erfreulich in Grenzen. Der Sicherheits-Patch stammt vom 5. März 2025 und ist damit noch im akzeptablen Zeitrahmen – bei günstigen Tablets leider ebenfalls keine Selbstverständlichkeit. Wie lange es jedoch Software-Updates geben wird, können wir aktuell nicht sagen. In der Vergangenheit geschah das eher unregelmäßig bei Blackview.

Positiv fällt außerdem die Unterstützung von Widevine L1 auf. Das erlaubt die Wiedergabe von Netflix, Prime Video und anderen Streamingdiensten in voller Full-HD-Qualität. Ohne diese Zertifizierung wären maximal 480p drin – bei einem 12-Zoll-Display ein echter Stimmungskiller. Umso erfreulicher, dass Blackview hier nicht gespart hat.

Akku

Die Akkukapazität beträgt rund 9.000 mAh – das ist ordentlich, aber angesichts der Größe des Geräts nicht außergewöhnlich. In der Praxis reicht das aber locker für den Alltag: Im PCmark Battery Test erreichten wir eine Laufzeit von rund 11 Stunden. Wer hauptsächlich Videos streamt, dürfte sogar noch ein paar Stunden mehr herausholen. Weniger flott geht’s beim Laden zu: Mit dem mitgelieferten 18-Watt-Netzteil dauert eine vollständige Ladung über drei Stunden.

Preis

Das Blackview Mega 2 mit 8/256 GB kostet bei Amazon nur noch 185 Euro statt 260 Euro. Das ist ein exzellenter Preis. Die Variante mit 12/256 GB kostet rund 200 Euro.

Fazit

Das Blackview Mega 2 erfindet das Tablet-Rad nicht neu, liefert aber genau das, was man sich in dieser Preisklasse wünscht: ein großes, helles Display, viel Speicher, aktuelle Software und eine ordentliche Ausstattung inklusive LTE und Widevine L1. Die Performance reicht für Streaming und Surfen locker aus, kleinere Ruckler verzeiht man angesichts des Preises gerne. Auch bei der Verarbeitung zeigt Blackview, dass günstig nicht billig wirken muss.

Kurzum: Wer für rund 200 Euro ein großes, solides Tablet für Alltag, Medienkonsum und leichte Arbeit sucht, macht hier nichts falsch. Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt – und macht das Mega 2 zu einer richtig starken Wahl im Einsteigerbereich.

Das Acer Iconia Tab P11 bietet Full-HD-Streaming ab knapp 229 Euro. Wie gut das 11-Zoll-Tablet mit Android ist, zeigt der Test.

VORTEILE
  • hochwertige Verarbeitung
  • Streaming in Full-HD möglich
  • lange Akkulaufzeit
NACHTEILE
  • veralteter Patch, kaum Updates
  • leichter Gelbstich beim Display
  • schwacher Klang

Das Acer Iconia Tab P11 bietet Full-HD-Streaming ab knapp 229 Euro. Wie gut das 11-Zoll-Tablet mit Android ist, zeigt der Test.

Wer ein Tablet zur Unterhaltung auf der Couch sucht, muss nicht viel Geld ausgeben. Bereits ab knapp über 200 Euro bekommen Käufer ein Tablet mit Metallgehäuse und Android 14, das Inhalte von Streaming-Diensten dank Widevine Level 1 auch in Full-HD wiedergibt.

In diese Kategorie gehört auch das Acer Iconia Tab P11. Der Hersteller ist primär bekannt für Monitore, Laptops und Gaming-PCs mit Windows. Das Portfolio von Produkten mit Android ist winzig – mit dem Tab P11 bietet der Hersteller aber auch ein Einsteiger-Tablet an. Wir haben das Produkt getestet und zeigen, ob sich der Kauf lohnt.

Design: Wie groß ist das Acer Iconia Tab P11?

Das Acer Iconia Tab P11 sieht sauber und gut verarbeitet aus. Typisch für Media-Tablets ist das Design mit einem kantig gestalteten Gehäuse aus Metall. Power-Button und Lautstärkewippe bieten einen festen Druckpunkt und befinden sich beider nebeneinander auf der langen oberen Seite. Die Kamera ist in einem ovalen Element auf der Rückseite eingebettet und ragt etwas heraus. Die Frontkamera ist im recht dicken Display-Rand auf der Vorderseite integriert.

Das 11-Zoll-Tablet bietet Abmessungen von 265,2 × 8,1 × 169,8 mm bei einem Gewicht von rund 550 g. Damit ist es etwas dicker und ähnlich breit wie das Samsung Galaxy Tab A9+ (Testbericht), aber aufgrund des unterschiedlichen Seitenverhältnisses deutlich höher. Praktisch ist die mitgelieferte Schutzhülle aus Kunststoff, die über eine Aufstellmöglichkeit für das Tablet verfügt.

Display: Wie gut ist der Bildschirm?

Etwas ungewöhnlich ist das Seitenverhältnis von 5:3, viele Android-Tablets setzen eher auf 16:9 oder 16:10. Das bietet Vorteile beim Lesen von Webseiten oder Schreiben von E-Mails. Schaut man damit einen Film im Breitbildformat, muss man aber mit kleineren schwarzen Balken am oberen und unteren Rand leben. Die Diagonale beträgt exakt 11 Zoll, das LCD nutzt für die Preisklasse üblich ein IPS-Panel. Dieses bietet eine hohe Blickwinkelstabilität und gute Bildqualität bei einer Auflösung von 2000 × 1200 Pixel (212 PPI). Die Bildwiederholrate erreicht bis zu 90 Hz, was zu einem geschmeidigen Bild beim Scrollen oder Spielen führt.

Als maximale Helligkeit konnten wir 430 c/m² messen. Das ist für den Einsatz zu Hause mehr als ausreichend, für das Streaming im Freien ist es bei gutem Wetter aber nicht hell genug. Ein leichter Gelbstich war uns im Test zudem aufgefallen. Verglichen mit der Konkurrenz aus Samsung, Honor, Lenovo und Xiaomi kann das Display nicht ganz mithalten.

Kamera: Wie gut sind Fotos mit dem Acer Iconia Tab P11?

Die Ausstattung ist vergleichbar mit einem erschwinglichen Smartphone, vorn kommt für Selfies oder Videokonferenzen eine magere Linse mit 5 Megapixeln zum Einsatz. Videochats in Full-HD sind damit nicht möglich. Die Hauptkamera auf der Rückseite löst mit 13 Megapixeln auf. Den Aufnahmen fehlt es sowohl an ausreichenden Bilddetails als auch einem ansprechenden Dynamikumfang, womit sie etwa ausgelutscht, überbelichtet und unscharf wirken.

Für mehr als seltene Schnappschüsse oder zum Abfotografieren eines Dokuments ist die Kamera des Acer Iconia Tab P11 nicht gedacht. Anders als bei Smartphones messen wir der Kamera bei einem Tablet aber nicht so viel Bedeutung zu – auch wenn man immer wieder Menschen sieht, die mit den großen Scheiben-Computern Bilder machen möchten.

Ausstattung: Was bietet das Acer Iconia Tab P11?

Im Inneren des P11 verrichtet ein Mediatek Helio G99 seine Arbeit – ein gern gesehener Gast in dieser Preisklasse. Die Octacore-CPU bietet ausreichend Leistung für alle gängigen Aufgaben. Beim Benchmark von PCmark erreichten wir im Schnitt über 10.000 Punkte – eine mehr als solide Leistung. Bei „Wild Life“ von 3Dmark sind es etwa 1200 Punkte – was eher im unteren Drittel unserer Tests liegt. Für anspruchsvolles Gaming mit aufwendigen 3D-Grafiken ist der Chip nicht stark genug, aber für Casual Games von Angry Birds über Clash of Clans hin zu Solitär ist immer genug Leistung vorhanden.

Recht üppig ist der Arbeitsspeicher mit 8 GB RAM. Wahlweise gibt es 128 GB oder 256 GB internen Speicher. Zudem gibt es einen Slot für eine microSD-Karte zur Erweiterung des Speichers. Der Anschluss bietet nur USB-C 2.0, was zu einer langsamen Datenübertragung per Kabel führt. Aber das ist in der Preisklasse üblich. Das gilt auch für die nicht mehr zeitgemäßen Standards Wi-Fi 5 für heimische Netzwerke oder Bluetooth 5.2. Eine LTE-Variante des Acer Iconia Tab P11 gibt es nicht.

Immerhin finden Nutzer noch einen Klinkeneingang (3,5 mm) für kabelgebundene Kopfhörer. Die Lautsprecher des Tablets klingen ziemlich dünn – hier ist die Konkurrenz auch in dieser Preisklasse etwas besser.

Software: Wie lange gibt es Updates?

Das Acer Iconia Tab P11 läuft mit Android 14. Acer verschont die Nutzer mit größeren Anpassungen an der Bedienoberfläche. Wer also auf Vanilla Android steht, ist hier genau richtig. Erfreulicherweise findet sich auch so gut wie keine Bloatware auf dem Tablet.

Ein Zertifikat für Widevine Level 1 ist vorhanden. Damit steht also dem Streaming von Inhalten von Netflix, Disney+ oder Amazon Prime Video in Full-HD nichts im Wege. Allerdings stammt der Sicherheits-Patch zum Testzeitpunkt noch aus Mai 2024 und ist somit veraltet. Mit regelmäßigen Updates ist hier leider nicht zu rechnen.

Akku: Wie lange läuft das Acer Iconia Tab P11?

Der Akku bietet eine Kapazität von 8000 mAh. Die Laufzeit ist gut, so konnten wir beim Battery Test von PCmark rund 9,5 Stunden festhalten – ein guter Wert für ein Tablet dieser Größe. Beim Laden mit dem mitgelieferten Netzteil ist aber Geduld gefragt, so dauert ein Ladevorgang gut 3,5 Stunden. Kabelloses Laden gibt es nicht.

Preis: Wie viel kostet das Acer Iconia Tab P11?

Das Acer Iconia Tab P11 kostet mit 128 GB rund 179 Euro. Mit 256 GB liegt der Preis aktuell bei 220 Euro. Es gibt nur eine Variante in Dunkelgrau. Damit gehört es zu den preiswerten Tablets, ist aber verglichen mit der Konkurrenz von Lenovo, Xiaomi oder Samsung minimal zu teuer.

Fazit: Lohnt sich der Kauf?

Wer ein günstiges Tablet mit nahezu unverändertem Android sucht, das auch Inhalte in Full-HD wiedergeben kann, macht beim Acer Iconia Tab P11 nichts falsch. Das 11-Zoll-Tablet ist gut verarbeitet und bietet ein Gehäuse aus Metall. Das IPS-Panel löst mit 2K auf und erlaubt dank vorhandenem Zertifikat für Widevine Level 1 auch das Streaming in Full-HD mit Diensten wie Netflix, Disney+ oder Amazon Prime Video. Der Bildschirm bietet dabei zwar eine gute Bildqualität, kann aber mit der Konkurrenz in der Preisklasse nicht ganz mithalten.

Die Performance ist mehr als ausreichend zur Unterhaltung – allerdings für anspruchsvolles Gaming weniger geeignet. Zwar verzichtet der Hersteller auf Anpassungen und Bloatware, mit regelmäßigen Android-Updates ist beim Iconia Tab P11 aber nicht zu rechnen. Der Sound über die Lautsprecher klingt zudem etwas blechern und dünn. Dennoch bekommen Interessenten mit dem Iconia Tab P11 eine gute und preiswerte Lösung zur Unterhaltung auf der Couch.

ZUSÄTZLICH GETESTET
Tabwee T60 Pro
Amazon Fire Max 11
AGM Pad T1
AGM Pad P2
Amazon Fire HD 10 (2023)
Blackview Mega 1
Blackview Tab 18
Blackview Tab 60 Wifi
Doogee Tab A9 Pro+
Lenovo Tab M10 Plus 3rd Gen
Doogee Tab G6+
Doogee Tab E3 Max
HMD T21
Teclast T50
Honor Pad 9
Xiaomi Redmi Pad Pro
Samsung Galaxy Tab A9+