Lukasz beschäftigt sich seit über 15 Jahren als Redakteur mit Smartphones, Apps, Gadgets und Content-Marketing. Seit 2021 arbeitet er für Heise Medien und ist derzeit leitender Redakteur bei Heise Bestenlisten. Der studierte Historiker aus Tübingen begeistert sich sonst für Fitness, Fußball, Fotografie sowie basslastige Musik.
Kleine Tablets von 8 bis 9 Zoll sind handlich und oft günstig. Sie eignen sich gut für unterwegs oder als E-Book-Reader. Wir zeigen die zehn besten Modelle.
Bei Tablets denken die meisten an Geräte zwischen 10 und 12 Zoll zum Streaming auf der Couch. Aber auch kleinere Tablets haben in den vergangenen Jahren an Beliebtheit gewonnen, insbesondere solche mit einer Größe von 8 bis 9 Zoll. Im Vergleich zu größeren Modellen sind sie handlicher und leichter, was die Mobilität begünstigt und den Transport erleichtert. Zudem sind sie abgesehen von den Modellen von Apple preisgünstiger als größere Tablets.
Kleine Tablets sind ideal für unterwegs oder für den Einsatz als E-Book-Reader und Notizbuch. Sie eignen sich zudem als Zweit- oder Drittgeräte, etwa für den Nachttisch zum Lesen, wenn man das Smartphone nicht mehr hervorkramen möchte. Einige Modelle sind sogar waschechte Gaming-Tablets. Wir zeigen in dieser Bestenliste die unserer Meinung nach zehn besten kleinen Tablets.
Größere und preiswerte Tablets finden sich in der Top 10: Das beste günstige Tablet im Test – Honor vor Xiaomi und Samsung.
Testsieger ist das Gaming-Tablet Lenovo Legion Tab Gen 3 für knapp 417 Euro. Das kleine Android-Tablet hat extrem viel Leistung und eine Top-Ausstattung.
Technik-Sieger ist das Redmagic Astra für 659 Euro. Wer geballte Power möchte, ist hier richtig. Es ist das leistungsstärkste Tablet, das wir bis jetzt getestet haben.
Preis-Leistungs-Sieger ist das Alldocube iPlay 70 Mini Ultra für 293 Euro – das kleine Tablet bietet ein hervorragendes Display und einen flotten Prozessor zum fairen Preis.
Apple-Fans legen wir hingegen das iPad Mini 7 ab 498 Euro (Code: POWEREBAY4) ans Herz.
Das Lenovo Legion Tab Gen 3 ist Testsieger und aktuell das beste kleine Android-Tablet. Mit seinem handlichen 8,8‑Zoll-Format, hoher Leistung für alle Spielgenres, flexiblen Leistungsprofilen, einem LTPS‑Display mit 165 Hz und kräftigen Farben sowie überzeugenden Lautsprechern bietet es enorme Power im kompakten Format. Das Gaming-Tablet mit 256 GB Speicher ist ab 417 Euro erhältlich.
Das Nubia Redmagic Astra bietet für 659 Euro mit dem Snapdragon 8 Elite einiges an Leistung, von der auch das 165-Hz-OLED-Display Gebrauch macht, um gestochen scharfe Bilder mit kräftigen Farben wiederzugeben. Besonders beim Zocken merkt man hier die hohe Bildwiederholungsrate. Optisch wirkt das 9,06-Zoll-Tablet zudem äußerst hochwertig.
Für 293 Euro überzeugt uns das Alldocube iPlay 70 Mini Ultra mit seiner Leistung und der Display-Qualität, die man in dieser Preisklasse so kaum bekommt. Zusätzlich zur hochwertigen Verarbeitung bietet es zudem Widevine L1. Es ist unser Preis-Leistungs-Sieger.
Die Display-Größen reichen in unserem Testfeld von 8 bis 9 Zoll. Als Bildschirm-Technologie kommen ausschließlich LC-Displays mit IPS-Panel zum Einsatz. Kompakte Tablets mit OLED sind uns derzeit nicht bekannt.
Die Bildwiederholfrequenz liegt bei den Geräten meistens bei 60 Hz, das Redmi Pad SE 8.7 erreicht 90 Hz, das Galaxy Tab Active 5 rund 120 Hz und das Lenovo Legion Tab Gen 3 sogar 165 Hz. Im Freien sind die meisten Displays zu dunkel. Besonders hell sind das Galaxy Tab Active 5, das iPad Mini und das Redmi Pad SE 8.7 – alle erreichen über 600 Nits.
Das schärfste Bild bietet das Lenovo Legion Tab Gen 3 sowie Alldocube iPlay 70 Mini Ultra mit 2600 × 1600 Pixeln (WQXGA) bei einer Pixeldichte von 343 PPI (Pixel pro Zoll). Dahinter folgt das Redmagic Astra mit einer Auflösung von 2400 × 1504 Pixeln bei 313 PPI. 1920 × 1200 Pixel (Full-HD) gibt es immerhin noch beim Samsung Galaxy Tab Active 5 bei einer ordentlichen Pixeldichte von 283 PPI. Die übrigen Tablets lösen alle nur mit 1280 Pixel x 800 Pixel bis 1340 Pixel x 800 Pixel bis (HD+) auf.
Bei Android-Tablets ist für Fans von Streaming-Diensten ein Zertifikat für Widevine Level 1 wichtig. Nur damit ist die Wiedergabe von Inhalten in „HD Ready“ mit 1280 × 720 Pixeln möglich, andernfalls spielt das Tablet Inhalte nur mit 720 × 480 Pixeln in SD-Auflösung ab. Das mag bei einem kleinen Display nicht so schlimm sein – uns stören die Bildpunkte dann aber doch. Fire-Tablets sowie das iPad Mini sind davon nicht betroffen und bieten von Haus aus Streaming in höchstmöglicher Auflösung.
Am leistungsstärksten ist das Redmagic Astra mit dem Qualcomm Snapdragon 8 Elite. Lenovo Legion Tab Gen 3 mit dem Qualcomm Snapdragon 8 Gen 3 aus dem Vorjahr. Knapp dahinter liegt das Lenovo Legion Tab Gen 3 mit dem Qualcomm Snapdragon 8 Gen 3 aus dem Vorjahr. An dritter Stelle steht hier das ebenfalls sehr potente iPad Mini 7 mit dem Apple A17 Bionic aus dem iPhone 15 Pro.
Noch ausreichend Leistung für nahezu alle Anwendungen und auch Spiele bieten das Alldocube iPlay 70 Mini Ultra sowie Samsung Galaxy Tab Active 5. Die übrigen Android-Tablets fallen leistungsmäßig deutlich ab – zum Surfen oder für Videowiedergabe reicht das zwar, erfordert jedoch mitunter etwas Geduld vom Nutzer.
Der interne Speicher variiert je nach Modell zwischen 32 GB und 512 GB. Empfohlen werden mindestens 64 GB, da sonst kaum Platz für Standard‑Apps bleibt. Besser sind 128 GB oder mehr. Bis auf das Apple iPad Mini, das Lenovo Legion Tab und das Redmagic Astra unterstützen die meisten Hersteller eine Speichererweiterung per microSD‑Karte.
5G‑Versionen sind nur für das iPad Mini und das Galaxy Tab Active 5 erhältlich. Viele Android‑Tablets bieten hingegen LTE‑Varianten an, deren Aufpreis in der Regel zwischen 15 und 50 Euro liegt. Fast alle Geräte setzen mittlerweile auf USB‑C – auch die von Apple. USB 3.2 unterstützt ausschließlich das iPad Mini, USB 3.1 nur das Lenovo Legion Tab, alle übrigen Modelle verfügen lediglich über USB 2.0.
Alle getesteten Geräte verfügen über Bluetooth. GPS gibt es beim iPad Mini nur in der 5G‑Version und beim Realme Pad Mini nur in der LTE‑Variante, die Fire‑Tablets verfügen über keines. Eine gute Kamera bieten lediglich das iPad Mini sowie Galaxy Tab Active 5 oder Legion Tab, wobei die beiden Letzteren etwas schwächer abschneiden. Bei der Funktechnik unterstützen alle Modelle Wi‑Fi 5, das schnellere Wi‑Fi 6 findet sich erst in teureren Geräten.
Apple unterstützt seine Produkte mit einem langfristigen und regelmäßigen Update-Zyklus. iPadOS wird über mehrere Jahre hinweg gepflegt und die Hardware ist optimal auf die Software abgestimmt. Bei Android‑Tablets fällt die Update‑Garantie je nach Hersteller kürzer aus, auch wenn Hersteller wie HMD Global (Nokia) oder Samsung ihre Zyklen inzwischen deutlich verlängert haben. Samsung garantiert fünf Jahre Updates für das Galaxy Tab Active 5, für das Galaxy Tab A9 vier Jahre.
Eine Sonderrolle haben die Fire-Tablets von Amazon. Diese nutzen Fire OS – das auf Android 11 basiert. Patches liefert Amazon regelmäßig aus, von Haus laufen aber auf diesen Tablets weder Google-Dienste noch -Apps. Wie man dennoch den Play Store aufs Amazon-Tablet bekommt, erklärt unser Ratgeber: Amazon-Tablets mit Google-Apps: Billig zum Top-Tablet?
Kleine Tablets bis maximal 9 Zoll eignen sich für alle, die das Gerät häufig mitnehmen oder es vorwiegend zum Lesen von E-Books oder Webseiten nutzen möchten. Mit Preisen ab 75 Euro sind sie im Android- und Amazon-Umfeld eine kostengünstige Option.
Das iPad Mini 7 hat eine Sonderstellung – es bietet Top-Technologie, die man bei Android-Tablets in dieser Größe kaum findet. Allerdings ist es kostspielig. Deshalb findet sich als Testsieger das Gaming-Tablet von Lenovo, gefolgt vom Redmagic Astra als Technologie-Sieger. Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bietet das Alldocube iPlay 70 Mini Ultra. Auch das Samsung Galaxy Tab A9 ist eine gute und günstige Option.
Weitere Tablets und Smartphones zeigen wir in den folgenden Bestenlisten:
Im Lenovo Legion Tab Gen 3 steckt geballte Power und der Performance-Mode holt noch mehr raus. Ob das Tablet auch anderweitig überzeugt, zeigt der Test.
Im Lenovo Legion Tab Gen 3 steckt geballte Power und der Performance-Mode holt noch mehr raus. Ob das Tablet auch anderweitig überzeugt, zeigt der Test.
Das Lenovo Legion Tab Gen 3 ist ein waschechtes Gaming-Tablet. Vom Formfaktor über die Hardware bis hin zur Software ist alles für gepflegte Gaming-Sessions auf der Couch oder unterwegs optimiert. Dabei liefern drei unterschiedliche Leistungsprofile und zwei USB-C-Anschlüsse ein gesundes Maß an Flexibilität.
Ab 417 Euro bekommt man mit dem Lenovo Legion Tab Gen 3 eine Rechenleistung, die sich sehen lässt. Neben dem Qualcomm Snapdragon 8 Gen 3 Prozessor gibt es 12 GB LPDDR5X RAM, die so ziemlich jedes Mobile Game zum Laufen bringen. Inwiefern das Gaming-Tablet auch in anderen Bereichen überzeugt, beschreiben wir im Test.
Mit seinen 208,5 × 8,0 × 129,5 Millimetern, einer 8,8-Zoll-Bildschirmdiagonale und 353 Gramm Kampfgewicht (ohne Cover) passt das Lenovo Legion Tab Gen 3 zwar nicht in die Hosentasche, dafür jedoch problemlos in den Rucksack, Hand- und Arbeitstasche. Der kompaktere Formfaktor ist ideal fürs Zocken, da man mit den Fingern problemlos die üblichen Zonen auf dem Bildschirm erreicht, die für die Charaktersteuerung oder Interaktionen reserviert sind und auch nach längerer Zeit noch keinen Krampf in den Händen hat.
Die Verarbeitung ist solide und das Gehäuse gibt auch mit etwas Druck nicht nach. Es ist aus mattschwarzem Metall und leider sehr anfällig für Fingerabdrücke. Wenn man nicht ständig mit dem Wischtuch hantieren möchte, lässt man idealerweise die mitgelieferte Schutzhülle daran.
Das Lenovo Legion Tab kommt mit einem USB-C-Ladekabel ohne Netzteil, einer Schutzhülle mitsamt magnetischem Cover sowie einem Wischtuch und einer Schutzfolie für den Bildschirm. Praktisch ist, dass man das magnetische Frontcover auch als Stütze für das Tablet umfunktionieren kann, um es aufrecht hinzustellen.
Beim Bildschirm des Lenovo Legion Tab Gen 3 handelt es sich um ein LTPS-Display, welches mit WQXGA in 2560 × 1600 Pixeln auflöst. Mit 343 PPI bekommt man hier eine gute Bildschärfe und die 165 Hz Wiederholungsrate ist ideal fürs Zocken. Allerdings wäre ein OLED-Bildschirm noch schöner gewesen.
Die gemessene Displayhelligkeit von 460 cd/m² reicht für den Gebrauch in Innenräumen vollkommen aus, im Freien hat man damit jedoch keine Freude. Mit der Helligkeitsverstärkung, die man in den Einstellungen per Toggle aktiviert, dreht das Display bei direkter Sonneneinstrahlung die Helligkeit noch einmal kurzzeitig mehr auf. Das System warnt dann davor, dass es so zur Überhitzung des Geräts und starken Akkuverbrauch kommen kann.
Auch wenn es sich beim Lenovo Legion Tab Gen 3 um ein Gaming-Tablet handelt, dürfen die Kameras traditionell auch hier nicht fehlen. Sie sind jedoch mehr als Zierwerk zu verstehen, denn wirklich gute Bilder schießt sowohl die 8-Megapixel-Frontkamera als auch die 13-Megapixel-Kamera auf der Rückseite nicht. Die Ergebnisse sind sehr blass und zu hell. Um das WLAN-Passwort abzufotografieren, reicht es, der Schnappschuss im Sommerurlaub kommt auf diesem Gerät jedoch nicht gut zur Geltung.
Hier zeigt das Legion Tab Gen 3, was es kann: Der Qualcomm Snapdragon 8 Gen 3 Prozessor mit 3,30 GHz sorgt für die Rechenleistung des kompakten Tablets und überzeugt nicht nur auf dem Papier, sondern auch in unseren Benchmark-Tests. Im PCmark Benchmark erzielte das Tablet 25000 Punkte. Beim Grafikbenchmark Wild Life Extreme von 3Dmark erhält das Legion Tab Gen 3 4820 Punkte und in Solar Bay 8100. Egal, ob im Internet surfen, Inhalte bei Netflix & Co. streamen oder gepflegt zocken – das Lenovo Legion Tab Gen 3 ist bestens dafür ausgerüstet.
Das Legion Tab gibt es in einer einzigen Ausführung: mit 256 GB UFS 4.0 Speicher und 12 GB LPDDR5X-RAM. Performantere Versionen zu einem höheren oder abgespeckte Varianten zu einem niedrigeren Preis werden nicht angeboten. Während man damit gut zurechtkommt, wäre ein SD-Kartenslot trotzdem schön gewesen, um den Speicherplatz bei Bedarf zu erweitern.
Die Verbindungsstandards sind mit Wi-Fi 7 (2024) und Bluetooth 5.4 (2023) erfreulich aktuell. Zudem verfügt das Tablet über zwei USB-C-Ports (USB 3.1 und USB 2.0). Sehr praktisch, da man so flexibel beim Laden des Geräts ist und das Tablet horizontal und vertikal weiter nutzen kann, ohne dass einen das Ladekabel dabei großartig stört. Auch toll ist, dass man so zwei Ports hat, um Geräte per Kabel mit dem Tablet zu verbinden.
Die zwei Lautsprecher des Legion Tab Gen 3 sind für Smartphone bzw. Tabletlautsprecher überraschend gut und liefern klaren Sound, der selbst bei aufgedrehter Lautstärke noch passabel klingt.
Das Legion Tab Gen 3 kommt von Haus aus mit Android 14 und der Bedienoberfläche Lenovo ZUI. Ein Update auf Android 15 ist problemlos möglich. Insgesamt drei Betriebssystem-Upgrades verspricht das Unternehmen für das Tablet, wodurch demnach dann mit Android 17 Schluss ist. Dank des Widevine-Level-1-Zertifikats streamt das Gerät Streaming-Inhalte von Anbietern wie Netflix in Full-HD.
Einige Apps sind auf dem Gaming-Tablet bereits vorinstalliert. Darunter Lenovo Vantage und der Game-Hub Legion Space, das MMORPG Black Desert Mobile sowie ein paar Produktivitäts- und Office-Apps.
Mit Legion Space ist das Tablet außerdem in der Lage, in Spielen zwischen verschiedenen Performance-Modi zu wechseln. Über ein Overlay, das man per Swipe-Bewegung vom Bildschirmrand zur Mitte zieht, wechselt man zwischen Balance Mode, Battery-Saving-Mode und Performance-Mode und passt so die Leistung des Tablets an die Situation an. Startet man den Performance-Mode, geht die CPU direkt auf die maximale Taktrate von 3,3 GHz hoch und bleibt dort auch, wohingegen beim Battery-Saving-Mode die Leistung gedrosselt wird, um den Akkuverbrauch zu senken.
Im Lenovo Legion Tab Gen 3 ist ein 6500-mAh-Akku verbaut – erfreulich, da in vielen 8,8-Zoll-Tablets mit weniger gearbeitet wird. Im PCmark Battery Test erzielte das Gaming-Tablet 6,5 Stunden bei gemischter Nutzung. Ein eher durchwachsener Wert, aber vermutlich auf die leistungshungrige Technik im Inneren des Geräts zurückzuführen. Beim reinen Videostreaming hält das Tablet dafür knapp 15 Stunden durch.
Der Akku lädt mit maximal 68 Watt auf und kommt so von 20 auf 100 Prozent in gut 45 Minuten. Optionen wie ein Lade- und Entladungsschutz sowie ein maximales Ladelimit von 80 Prozent helfen dabei, den Akku langfristig gesund zu halten.
Das Lenovo Legion Tab Gen 3 hat eine UVP von 579 Euro, kostet aber derzeit 417 Euro.
Als Gaming-Tablet überzeugt das Lenovo Legion Tab Gen 3 genau da, wo es soll – im Hinblick auf Power. Dabei ist es egal, ob es sich um ein Wimmelbildspiel, MMORPG oder einen Shooter handelt. Die unterschiedlichen Leistungsprofile überraschen hierbei positiv und ermöglichen, das Maximum an Performance herauszuholen – wenn gewünscht.
Der kleine Formfaktor von 8,8 Zoll ist sicherlich nicht für jeden ideal, erweist sich aber in unserem Test als der Sweetspot beim Zocken. Der Bildschirm überzeugt zwar durch seine kräftigen Farben, kommt jedoch nicht an ein OLED-Display heran. Auch die Lautsprecher machen einen überraschend guten Job. Ein SD-Kartenslot hätte dem Legion Tab Gen 3 gutgetan, die 256 GB Speicherplatz bieten aber erst einmal genügend Speicher, um auch größere Spiele wie Call of Duty Mobile problemlos zu installieren.
Alles in allem bekommt man mit dem Lenovo Legion Tab Gen 3 ein top modernes und leistungsstarkes Gaming-Tablet, das durch ein hohes Maß an Flexibilität besticht.
Das Nubia Redmagic Astra überzeugt mit geballter Power dank Snapdragon 8 Elite. Zur hochwertigen Grafik trägt auch das 165-Hz-OLED-Display bei.
Das Nubia Redmagic Astra überzeugt mit geballter Power dank Snapdragon 8 Elite. Zur hochwertigen Grafik trägt auch das 165-Hz-OLED-Display bei.
Mit dem Redmagic Astra liefert Hersteller Nubia ein ansprechendes Gaming-Tablet, das sich in Sachen Leistung nicht verstecken braucht. Mit bis zu 24 GB RAM und dem Snapdragon 8 Elite ist es bestens ausgestattet, um auch die anspruchsvollsten Games im Google Play Store abzuspielen. Wie es sich in der Praxis schlägt, zeigen wir im Test.
Das Testgerät hat uns der Hersteller zur Verfügung gestellt.
Das Gehäuse des Redmagic Astra überzeugt durch eine makellose Verarbeitung. Das Gaming-Tablet mit Vollaluminium-Gehäuse misst 9 Zoll (134,2 × 207 × 6,9 mm). Mit 370 g liegt es angenehm in der Hand und lässt sich sowohl einhändig hochkant als auch horizontal mit beiden Händen längere Zeit bequem verwenden.
Auf der Rückseite prangt das ins Gehäuse gefräste Redmagic-Logo. Wie es sich für ein Gaming-Gerät gehört, darf beim Redmagic Astra die bunte RGB-Beleuchtung nicht fehlen. Diese ist aber nur für die Augen der Mitmenschen bestimmt, da sie sich gänzlich auf der Rückseite des handlichen Tablets abspielt. Dank des eingelassenen Glasstreifens erhält man so Einblick auf das Gebläse, welches beim Zocken fröhlich vor sich hinleuchtet. Auch der Redmagic-Schriftzug blinkt wahlweise farblich auf.
Das OLED-Display löst mit 2400 × 1504 Pixeln auf und hat eine Bildwiederholrate von stolzen 165 Hz, welche sich bei Bedarf auf 60 Hz herunterschrauben lässt. Ein Bildformat von 16:10 und eine Screen-to-Body-Ratio von 90 Prozent sorgen für wenig verschwendete Fläche. Das OLED-Display besticht zudem mit kräftigen Farben und einer Pixeldichte von knapp 313 PPI. Letztere macht sich vor allem beim Zocken und beim Schauen von Videos bemerkbar. Bilder wirken gestochen scharf, sodass man beispielsweise von der höheren Auflösung auf Youtube Gebrauch machen kann.
Die 165-Hz-Bildwiederholrate sorgt für flüssigere Animationen beim Spielen oder beim Navigieren des Tablets. Besonders bei actionreichen Spielen wie FPS bemerkt man hier schnell den Unterschied.
Mit 1100 Nits bietet das OLED-Display ausreichend Helligkeit, um auch außerhalb der eigenen vier Wände problemlos in den mobilen Gaming-Genuss kommen zu können. Dank Widevine-L1-Zertifizierung streamt man über den Bildschirm bei Anbietern wie Netflix mit Full-HD oder 4K. Nach IP54 ist das Display gegen Staub und Spritzwasser geschützt und daher problemlos unterwegs verwendbar.
Die Kameras des Gaming-Tablets sind wie zu erwarten mehr als schmückendes Beiwerk zu verstehen. Die 9-MP-Frontkamera kann man durchaus für Videocalls verwenden, Selfies werden aber tagsüber schon bei leicht trübem Wetter super krisselig. Mit der 13-MP-Rückkamera ist es nicht viel besser. Sie bietet verwaschene Farben und Pixel, die man fast schon mit bloßem Auge zählen kann. Hier erwarten wir aber auch nicht mehr. Für das Abfotografieren von Dokumenten ist sie vollkommen in Ordnung.
In Sachen Performance tischt das Redmagic Astra ordentlich auf: Mit 16 GB LP5DDRT RAM in unserem Testgerät (bis zu 24 GB sind möglich) und dem Qualcomm Snapdragon 8 Elite ist das Gaming-Tablet perfekt ausgestattet, um auch grafisch aufwendige Mobile Games zu spielen. Die CPU erbringt dabei eine Leistung von maximal 4,32 GHz. Unterstützt wird der Prozessor vom Redcore-R3-Pro-Gaming-Chip, der vor allem während des Zockens zum Einsatz kommt. Unter Last wird das Tablet trotz versprochener Non-plus-ultra-Kühlung ganz schön warm und der Lüfter surrt hörbar vor sich her. Beim Zocken hört man diesen nicht, in einer ruhigeren Umgebung (wenn man etwa ohne Sound spielt) macht er sich dann doch bemerkbar.
Die geballte Leistung des Gaming-Tablets spiegelt sich auch in unseren Benchmarks wider (Modell 16/512 GB): In PCMark Work 3.0 Performance erzielt das Astra 28.830 Punkte und kommt damit mit so ziemlich allen alltäglichen Aufgaben wie im Internet surfen, Texte schreiben, Videokonferenzen und Fotos bearbeiten problemlos klar. Beim Gaming-zentrierten Benchmark-Programm 3DMark erzielt das Tablet ebenfalls Top-Werte. Hier lassen wir Wildlife Extreme laufen, in welchem es insgesamt 6874 Punkte erzielt. In beiden Benchmarks ist es das leistungsstärkste von uns bisher getestete Tablet.
Für das Redmagic Astra stehen drei Varianten in zwei verschiedenen Farben zur Auswahl, wobei sich hier immer nur die Anzahl an RAM (12 GB, 16 GB oder 24 GB) und Speicherplatz (256 GB, 512 GB oder 1 TB) ändert. Der Prozessor bleibt bei allen Varianten der gleiche.
Der USB 3.2 Gen 2 Anschluss hat eine zeitgemäße Übertragungsgeschwindigkeit von 10 GB/s sowie Displayport-Unterstützung. Für die drahtlose Verbindung stehen Bluetooth 5.4 und Wi-Fi 6 zur Verfügung. Die Möglichkeit, das Gerät mit einer SIM-Karte zu betreiben, gibt es nicht.
Die zwei Stereo-Lautsprecher mit DTS:X-Unterstützung erzeugen einen ordentlichen, klaren Klang, der beim Videostreaming und Zocken überzeugt.
Das Redmagic Astra kommt mit dem Redmagic 10 OS, basierend auf Android 15 und einem Update-Support von fünf Jahren. Ein Update von Android 15 auf 16 ist also zu erwarten. Zum Testzeitpunkt Anfang Januar 2026 läuft es jedoch noch unter Android 15.
Die Benutzeroberfläche ist nahe an Stock-Android und navigiert flüssig. Einen App-Drawer gibt es ebenfalls. Zu den vorinstallierten Apps zählen Booking.com, die Google Suite, Tiktok, Private Space, WPS Office, Inspired Wallpaper, Facebook, ein eigener Browser und Phone Switch. Hinter Private Space verbirgt sich ein Verschlüsselungsprogramm, um sensible Daten und Dateien zu sichern. Goper ist indes ein Tool, um Nubia-spezifische (Hersteller des Redmagic Astra) Peripherien mit dem Gaming-Tablet zu verbinden oder den Bildschirm des Astra auf ein anderes Endgerät zu casten.
Die App Gaming-Space aktiviert man hingegen über den roten Schalter, getauft Magic Key, oben auf dem Tablet. Im Gaming-Space konfiguriert man unter anderem die Leistung des Tablets pro Spiel. Bei rechenintensiven Spielen kann es sich beispielsweise lohnen, die Performance des Prozessors manuell auf das Maximum zu setzen, wenn man Performance-Einbrüche feststellt. Gleiches gilt für die Stärke des Lüfters. Eine komplett unerwartete Funktion ist das Anime-Maskottchen, welches man ebenfalls hier aktiviert. Nach der Aktivierung macht es sich die Dame im Schulmädchen-Outfit prompt auf der Benutzeroberfläche bequem und lässt immer mal wieder einen Kommentar raus. Wer es mag.
Der 8200-mAh-Akku erzielt im Benchmark Work 3.0 Battery Life von PCMark etwas mehr als sechs Stunden. Im Alltag kommt man damit locker über einen Tag, bis zu einer Woche sogar bei sehr geringer Nutzung. Beim Zocken entleert sich der Akku dann doch etwas schneller. Je nachdem, wie anspruchsvoll das Spiel ist, kommt man so auf eine Spielzeit zwischen vier und fünf Stunden. Mit ausgeschalteter RGB-Beleuchtung und gedrosselter Leistung über den Gaming-Space lässt sich so sicherlich noch etwas mehr aus dem Akku herausholen. Geladen wird mit bis zu 80 Watt, ein Netzteil ist jedoch nicht inkludiert. Mit einem 15-Watt-Netzteil laden wir das Redmagic Astra in etwas über einer Stunde von 60 auf 100 Prozent.
In den Farbvarianten Starfrost und Eclipse mit 16/512 GB kostet das Nubia Redmagic Astra 659 Euro. Für 519 Euro bekommt man das Redmagic Astra mit 12/256 GB in Starfrost. Für 819 Euro bekommt man das Gaming-Tablet hingegen mit 24 GB RAM und 1 TB Speicherplatz.
Mit dem Nubia Redmagic Astra für 659 Euro bekommt man ein starkes Gaming-Tablet, das nicht nur ordentlich Leistung erbringt, sondern auch schick und hochwertig aussieht. Das OLED-Display mit 165 Hz liefert kräftige und kristallklare Bilder, während der Snapdragon 8 Elite sowohl mit modernen und anspruchsvollen FPS als auch mit MMOs problemlos klarkommt. Der Gaming-Space ermöglicht eine flexible, auf das Spiel angepasste Konfiguration der Prozessorleistung. Weitere Features wie die RGB-Beleuchtung sind nette Spielereien, können aber ausgeschaltet werden, was vor allem dem 8200-mAh-Akku zugutekommen dürfte. Dieser liefert bei alltäglichen Aufgaben eine gute Performance, hält unter Last allerdings nur zwischen 4 und 5 Stunden durch.
Wer bereit ist, die 659 Euro auszugeben, bekommt ein super performantes und hochwertiges Gaming-Tablet, auf dem es sich auch prima im Alltag surft und streamt.
Das Alldocube iPlay 70 Mini Ultra ist ein starkes Gaming-Tablet mit guter Akkulaufzeit – und das für wenig Geld. Was es leistet, zeigt unser Test.
Das Alldocube iPlay 70 Mini Ultra ist ein starkes Gaming-Tablet mit guter Akkulaufzeit – und das für wenig Geld. Was es leistet, zeigt unser Test.
Alldocube bewirbt das iPlay 70 Mini Ultra mit dem Slogan „Unleash the Beast“ – und zumindest auf dem Papier ist dieser Anspruch nicht übertrieben. Das 8,8 Zoll große Display bietet eine hohe Helligkeit und eine Bildwiederholrate von 144 Hz. Der verbaute Snapdragon 7+ Gen 3 erweist sich zudem weitgehend als ausreichend leistungsfähiger Prozessor für Spiele.
Mit 2,5K-Auflösung tritt das iPlay 70 Mini Ultra als direkter Herausforderer zu Geräten wie dem Samsung Galaxy Tab A9 oder Lenovos Legion Y700 an. Im Test klären wir, wie gut das Tablet wirklich ist – und für wen sich der Kauf lohnt.
Das iPlay 70 Mini Ultra kommt in einem Gehäuse aus gebürstetem, mattem Metall, das hochwertig wirkt und angenehm in der Hand liegt. Abgerundete Kanten sorgen für eine gefällige Haptik und runden das schlichte, aber moderne Design ab.
Mit rund 335 g an Gewicht und kompakten Maßen von 21 × 13 Zentimetern liegt das Tablet gut in der Hand. Es ist ähnlich leicht wie viele 8-Zoll-Geräte, bietet aber ein etwas größeres Display. Die Rückkamera sitzt, wie beim Vorbild von Lenovo, in einer rechteckigen Erhebung mit weichen Kanten.
Power-Button und Lautstärkeregler sind an der rechten Gehäuseseite platziert. Die unterschiedlichen Druckpunkte der Tasten erleichtern die Bedienung. Insgesamt überzeugt das iPlay 70 Mini Ultra durch eine solide Verarbeitung und ein gelungenes Design.
Mit seinem 8,8 Zoll großen IPS-Display ähnelt das Alldocube iPlay 70 Mini Ultra dem Lenovo Legion Y700. Diese Displaygröße macht es zu einem Vertreter der kompakten Tablet-Klasse, die von großen Herstellern wie Samsung oder Huawei meist nur im Einstiegssegment bedient wird. Mit einer 2K-Auflösung (2560 × 1600 Pixel) und einer Bildwiederholrate von 144 Hz richtet sich das iPlay 70 Mini Ultra jedoch klar an Nutzer, die auch unterwegs flüssiges Gaming und hochwertige Medienwiedergabe erwarten.
Im Test fällt die für ein preiswertes Tablet hohe Display-Helligkeit auf. Alldocube gibt 500 cd/m² an, unser Test misst sogar 525 cd/m². Damit liegt das Tablet auf Augenhöhe mit Geräten wie dem Lenovo Legion Y700, dem Xiaomi Pad 6 oder dem Galaxy Tab S9 FE. Im Freien lässt sich der Bildschirm noch relativ gut ablesen, lediglich bei direkter Sonneneinstrahlung stößt er an seine Grenzen. Die Blickwinkelstabilität ist ebenfalls einwandfrei – Inhalte bleiben auch bei seitlicher Betrachtung klar erkennbar.
Ferner bietet der Bildschirm kräftige Farben und ausgeprägte Kontraste. Dank der Widevine-Level-1-Zertifizierung kann man Inhalte von Streaming-Diensten wie Netflix oder Disney+ problemlos in Full-HD sehen. Auch dunkle Szenen werden sauber dargestellt. Insgesamt bietet das Display des iPlay 70 Mini Ultra ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis – besonders für ein Tablet dieser Größe und Preisklasse.
Auf der Rückseite bietet das iPlay 70 Mini Ultra eine 13-Megapixel-Hauptkamera mit Autofokus und LED-Blitz. Für Selfies steht eine 5-Megapixel-Frontkamera zur Verfügung. Das Kamera-Setup eignet sich höchstens für einfache Aufgaben wie Dokumentenscans oder Videochats – bei mäßiger Bildqualität. Der Autofokus arbeitet unzuverlässig und hat vor allem bei schwachem Licht Schwierigkeiten. Wer nur gelegentlich fotografiert und keine hohen Ansprüche an die Bildqualität stellt, kommt damit zurecht. Für hochwertige Fotos ist das Tablet keine gute Wahl.
Damit das iPlay 70 Mini Ultra den Anforderungen moderner Mobile-Games gerecht wird, setzt Alldocube auf den Qualcomm Snapdragon 7+ Gen 3. Dieser leistungsstarke Prozessor kommt sonst in gehobenen Mittelklasse-Smartphones wie dem Motorola Edge 50 Pro oder dem Honor 200 zum Einsatz.
Im Alltag überzeugt das Tablet mit einer flüssigen Systemleistung. Apps starten schnell, Multitasking gelingt problemlos, und selbst anspruchsvolle Games laufen weitgehend ruckelfrei. In unserem Test liefen Titel wie Mario Run, Diablo Immortal, Call of Duty: Mobile und Genshin Impact ohne echte Beanstandung.
Im Benchmark PCmark Work 3.0 erreicht das iPlay 70 Mini Ultra beachtliche 17.000 Punkte – deutlich mehr als etwa das Xiaomi Pad 6 mit rund 14.000 Punkten. Auch bei der Grafikleistung macht das Tablet eine gute Figur und erzielt 3000 Punkte bei 3Dmark Wild Life Extreme.
Alldocube bietet das iPlay 70 Mini Ultra nur in einer Ausstattung: 12 GB RAM und 256 GB interner Speicher. Letzterer lässt sich per microSD-Karte um bis zu 1 TB erweitern. Anschlussseitig gibt es USB-C mit USB 3.1 – allerdings keinen 3,5-mm-Klinkenanschluss. Immerhin unterstützt der USB-C-Port sowohl DP out für externe Displays als auch analoge Kopfhörer mit USB-C-Stecker.
Bei der drahtlosen Konnektivität zeigt sich das Tablet auf der Höhe der Zeit: Bluetooth 5.4 und Wi-Fi 6 sorgen für schnelle und stabile Verbindungen. In unserem Praxistest funktionierten Videostreaming, große Spieldownloads und Online-Matches – etwa in Call of Duty: Mobile – einwandfrei. Die in Nutzerberichten bemängelten WLAN-Aussetzer konnten wir nicht feststellen.
Das Alldocube iPlay 70 Mini Ultra wird noch mit Android 14 ausgeliefert. Die vorinstallierten Apps beschränken sich auf das Wesentliche und umfassen alle wichtigen Google-Dienste wie Maps, Gmail, Chrome, Drive, Files und Fotos.
Zusätzlich finden sich Verknüpfungen zu drei populären Spielen – Honor of Kings, Free Fire und Genshin Impact – die jedoch erst manuell heruntergeladen werden müssen. Auf überflüssige Bloatware oder eigene Alldocube-Apps verzichtet der Hersteller erfreulicherweise vollständig.
Das aktuell installierte Sicherheits-Update stammt aber aus Dezember 2024 und ist somit veraltet. Angaben zu künftigen Updates oder einem konkreten Patch-Zeitplan machen Alldocube nicht.
Trotz seiner kompakten Bauweise hat Alldocube dem iPlay 70 Mini Ultra einen überraschend leistungsstarken Akku mit 7300 mAh spendiert. Zum Vergleich: Das Lenovo Legion Y700 bringt es nur auf 6550 mAh. Im Battery Test von PCmark erreicht das Tablet eine Laufzeit von 11 Stunden im simulierten Dauerbetrieb – ein hervorragender Wert für diese Geräteklasse.
Wer allerdings viel damit spielt, muss mit einer etwa halb so langen Akkulaufzeit rechnen. Bei normaler Nutzung kommt man gut über den Tag. Liegt das Gerät im Wohnzimmer oder auf dem Nachttisch, muss es nur alle zwei bis drei Tage ans Netzteil gehen.
Im Lieferumfang liegt ein USB-C-Netzteil mit 20 Watt bei. Für eine vollständige Ladung benötigt das Tablet knapp zwei Stunden. Wer von 20 auf 80 Prozent laden will, sollte etwa 90 Minuten einplanen. Damit lädt das iPlay 70 Mini Ultra im Vergleich zur Konkurrenz erfreulich schnell. Kabelloses Laden unterstützt es allerdings nicht.
Die UVP liegt bei 400 Euro. Derzeit bekommt man das Modell mit 256 GB bei Amazon für 293 Euro.
Auch wenn das Alldocube iPlay 70 Mini Ultra in einschlägigen Foren vereinzelt Kritik einstecken muss, hat es uns im Test positiv überrascht. Für unter 400 Euro findet man derzeit kaum ein Tablet in diesem Format, das bei Leistung und Display-Qualität mithalten kann. Neben der guten Performance überzeugen vorrangig der Widevine-Level-1-Support und die hochwertige Verarbeitung.
Einziger Schwachpunkt ist die unterdurchschnittliche Kamera, die nur für einfache Schnappschüsse taugt. Der Fokus liegt beim iPlay 70 Mini Ultra aber klar auf Gaming – und in dieser Disziplin punktet es als leicht abgespeckte, dafür günstigere Alternative zum Lenovo Legion Y700.
Apple hat das iPad Mini überarbeitet und für den Einsatz seiner Künstlichen Intelligenz optimiert. Welche Neuerungen das kompakte Tablet mitbringt, klärt der Test.
Apple hat das iPad Mini überarbeitet und für den Einsatz seiner Künstlichen Intelligenz optimiert. Welche Neuerungen das kompakte Tablet mitbringt, klärt der Test.
Das iPad mini der siebten Generation bleibt beim Design weitgehend gleich. Innen sorgt der A17-Pro-Chip für mehr Leistung. Zudem wurde der Arbeitsspeicher verdoppelt. Das iPad Mini der siebten Generation haben die Kollegen von Mac & i ausführlich getestet. Wir fassen hier die wichtigsten Ergebnisse für die Bestenliste zusammen. Den vollständigen Test finden Leser von Heise+ hier: Apple iPad mini 2024 im Test: Fit für die KI-Zukunft.
Optisch bleibt bis auf die neue Farboption in Blau und ein etwas helleres Violett alles beim Alten – Space Grau und Polarstern sind weiterhin erhältlich. Der Bildschirm besitzt schmale Ränder und abgerundete Ecken, eingebettet in ein kantiges Gehäuse.
Am Display des iPad mini 7 hat sich nichts geändert: Es bleibt bei einem laminierten 8,3-Zoll-IPS-Panel mit 2266 × 1488 Pixeln, 326 ppi, DCI-P3-Farbraum, True Tone und 450 Nits Helligkeit. HDR, 120 Hz, OLED oder Nanotextur bleiben weiterhin den Pro-Modellen vorbehalten.
Die Frontkamera des iPad mini 7 bleibt unverändert: 12 Megapixel, Folgemodus, aber weiterhin an der schmalen Gehäuseseite – im Querformat wirkt der Blick daher seitlich versetzt. Für FaceTime reicht die Qualität aus, für Fotos oder Videos eher weniger. Hinten sitzt ebenfalls eine 12-Megapixel-Kamera, die ordentliche 4K-Videos mit 60 FPS liefert und von einer LED für Blitz oder Videoaufhellung unterstützt wird.
Das iPad Mini 7 erhält ein kräftiges Hardware-Upgrade: Im Inneren arbeitet jetzt der A17 Pro aus dem iPhone 15 Pro mit sechs CPU-Kernen und fünf GPU-Kernen, unterstützt von 8 GB RAM – doppelt so viel wie beim Vorgänger. Die Leistung steigt deutlich. Auch KI-Aufgaben meistert das Tablet deutlich schneller – laut Geekbench AI fast sechsmal so flott.
Beim WLAN gibt es Wi-Fi 6E statt Wi-Fi 7, was immerhin das 6-GHz-Band ermöglicht. Externe Geräte wie SSDs, Webcams oder Monitore lassen sich problemlos anschließen, der Stage Manager bleibt jedoch außen vor. Bei der 5G-Variante kommt GPS dazu, ein SIM-Steckplatz fehlt aber, Apple setzt ausschließlich auf eSIM.
Entsperrt wird das Gerät weiterhin per Touch ID im Einschalter, daneben sitzen die Lautstärketasten. Der Pencil 2 wird nicht mehr unterstützt – stattdessen funktionieren Pencil Pro oder der Pencil mit USB-C.
Die Akkulaufzeit des iPad mini 7 hat sich je nach Nutzung verbessert: Beim 3D-Spiel Asphalt 8 hält es jetzt mehr als doppelt so lange durch, beim Surfen sind 1,3 Stunden dazugekommen. Selbst bei Videowiedergabe sind es nur 30 Minuten weniger als zuvor. Für einen typischen Arbeitstag reicht eine Akkuladung problemlos aus. Ein Netzteil liegt wie bei Apple üblich nicht bei.
Die UVP für das Einstiegsmodell ist von 549 Euro auf 599 Euro gestiegen – dafür gibt es jetzt 128 GB statt 64 GB Speicher. Straßenpreise starten bereits ab 494 Euro (Ebay; Code POWEREBAY4). Für die 256-GB-Variante sind mindestens 605 Euro fällig. Neu ist die 512-GB-Option ab 727 Euro. Das Modell mit 5G gibt es mit 128 GB ab 648 Euro. Bei 256 GB mit 5G sind es schon 799 Euro, mit 512 GB sogar 911 Euro.
Nach drei Jahren bekommt das iPad Mini ein überfälliges Upgrade – mit starkem A17-Prozessor, 8 GB RAM, WLAN 6E und 128 GB Speicher als Basis. Verbesserungen bei Display und Kameras bleiben jedoch aus. Mit knapp 600 Euro ist es kein Schnäppchen: Für weniger Geld gibt es das einfache iPad, für etwas mehr das größere iPad Air. Wer ein kompaktes, leistungsstarkes Gerät für unterwegs sucht, liegt beim iPad Mini dennoch richtig – auch wenn die Zielgruppe nicht ganz klar definiert ist.
Mehr Details zum kompakten iPad finden sich bei den Kollegen von Mac & i im Testbericht: Apple iPad mini 2024 im Test: Fit für die KI-Zukunft.
Das Galaxy Tab Active 5 ist ein stabiles 8-Zoll-Tablet für den Outdoor-Einsatz. Wie sich das kompakte Gerät mit integriertem Stylus schlägt, zeigt der Test.
Das Galaxy Tab Active 5 ist ein stabiles 8-Zoll-Tablet für den Outdoor-Einsatz. Wie sich das kompakte Gerät mit integriertem Stylus schlägt, zeigt der Test.
Beim Samsung Galaxy Tab Active 5 handelt es sich um einen relativ handlichen Vertreter der Outdoor-Tablets. Es ist staub- und wasserdicht mit IP68-Zertifizierung, bietet einen in der Schutzhülle integrierten Stift und ein stoßfestes Gehäuse. Zudem ist der Akku wie schon beim Outdoor-Handy Samsung Galaxy Xcover 7 (Testbericht) austauschbar.
Das Active 5 ist der direkte Nachfolger des Samsung Galaxy Tab Active 3 (Testbericht) von 2020 und eine kleine Alternative zum Outdoor-Tablet Samsung Galaxy Tab Active 4 Pro (Testbericht). Als Outdoor-Tablet ist das Active 5 als robuste Option mit guter, zeitgemäßer Hardware nicht nur für den gewerblichen Bereich interessant, sondern auch für Camping-Liebhaber oder Outdoor-Fans. Wir haben das kleine Tablet ausführlich getestet.
Mit einer Display-Diagonale von exakt 8 Zoll gehört das Galaxy Tab Active 5 zu den kompakten Tablets. Mit Abmessungen von 213,8 × 126,8 × 10,1 mm ist es in etwa so groß wie ein Blatt Papier im Format DIN A5 oder ein Taschenbuch oder Notizblock. Der Rahmen des Tablets ist gummiert, um so Stöße gut abzufangen. Die Verarbeitung ist hervorragend und robust. Zwar wiegt es mit 430 g fast so viel wie ein iPad, allerdings ist es verglichen mit anderen Outdoor-Tablets nur etwa halb so schwer.
Die Rückseite ist abnehmbar, der Akku damit austauschbar – sehr ungewöhnlich für ein Tablet. Das erlaubt es, einen zweiten Akku zu verwenden, wenn der andere leer ist. Zudem dürfte das die Lebenszeit des Geräts nochmals verlängern, da die Energiequelle einfacher getauscht werden kann, sollte sie sich abgenutzt haben.
Auch wenn das Tab Active 5 schon recht stabil ist, legt Samsung eine zusätzliche Schutzhülle namens Inbox-Cover bei, die ebenfalls gummiert ist. In dieses steckt man das Tablet, was das Gerät noch besser bei einem Sturz schützt. Ein Stift gehört ebenfalls zum Lieferumfang, der am oberen Rand einfach in das Inbox-Cover gesteckt wird – sehr praktisch. Es ist die bisher beste Lösung, die wir kennen, um einen Stylus aufzubewahren.
Das Tablet ist nach IP68 wasserdicht und staubgeschützt. Laut Hersteller hält es Süßwasser in einer Tiefe von bis zu 1,5 Meter für 30 Minuten aus. Zusätzlich kann man es mit Desinfektionsmittel reinigen. Es verfügt obendrein über ein Zertifikat für die US-Militärnorm MIL-STD-810H für Tests aus den Bereichen Luftfeuchtigkeit, Eintauchen, Salznebel, Staub, Vibration und Stürze. Laut Samsung übersteht es einen Sturz aus 1,5 Meter Höhe auf eine Sperrholzoberfläche, mit dem Inbox-Cover aus 1,8 Metern.
Das LCD mit einer Diagonale von genau 8 Zoll nutzt ein IPS-Panel und löst mit 1920 × 1200 Pixel (Full-HD) bei 283 Pixel pro Zoll (PPI) auf. Das sorgt für ein scharfes Bild, bei dem Pixel mit dem bloßen Auge kaum noch zu erkennen sind. Die Bildqualität ist hervorragend und bietet ausdrucksstarke Farben und ausgewogene Kontraste. Die Bildwiederholrate von bis zu 120 Hertz sorgt ferner für ein besonders flüssiges Bild bei Animationen, Spielen oder beim Scrollen.
Zur größten Stärke gehört aber die hohe Bildschirmhelligkeit des Tab Active 5. Wir konnten über 800 cd/m² messen – das ist für ein Tablet ein exzellenter Wert. Je heller ein Display, desto besser kann man es im Freien ablesen. Das ist ein wichtiges Kriterium für Outdoor-Geräte, das aber viele Smartphones und Tablets gar nicht erfüllen. Solange die Sonne nicht direkt auf die Anzeige knallt, ist der Bildschirm des Tab Active 5 unter freiem Himmel immer gut abzulesen.
Als Antrieb dient der Samsung Exynos 1380, der auch im Galaxy A54 (Testbericht) seinen Dienst verrichtet. Der Chip bietet eine mehr als solide Performance, die das Tab Active 5 zu den schnelleren Tablets mit Android macht. Bei PCmark Work 3.0 erreichten wir rund 12.700 Punkte, bei Wild Life von 3Dmark sind es 3000 Punkte. Damit legt das Tab Active auf Augenhöhe mit dem Samsung Galaxy Tab S9 FE (Testbericht). Im Alltag läuft das System samt Apps stets flüssig.
Das Tablet bietet 6 GB RAM und 128 GB internen Speicher. In Österreich ist auch eine Variante mit 8 GB RAM und 256 GB erhältlich. Eine Erweiterung per microSD-Karte ist zudem möglich. In Hinblick auf Schnittstellen ist alles mit Wi-Fi 6, Bluetooth 5.3 und NFC auf einem aktuellen Stand. Optional gibt es eine Variante mit Mobilfunk über 5G. GPS ist auch an Bord. Enttäuschend ist allerdings der Anschluss, der nur den langsamen Standard USB-C 2.0 unterstützt. Für den Preis hätten wir hier schon USB 3.2 erwartet. Wie schon der Vorgänger bietet das Tablet erneut Pogo-Pins, daran kann man etwa eine Tastatur anschließen.
Im mechanischen Home-Button ist wieder ein Fingerabdrucksensor integriert, der schnell und zuverlässig arbeitet. Gut gefallen hat uns zudem der robuste S-Pen. Dieser erlaubt eine präzise Eingabe. Praktisch ist zudem der orangefarbene, physische Button an der Seite. Dieser ist programmierbar und kann mit zwei Features gleichzeitig belegt werden – jeweils für kurzes Drücken oder langes Halten.
Das Galaxy Tab Active 5 läuft mit Android 14 und der Samsung-Oberfläche One UI 6.0. Sehr vorbildlich ist Samsung bei der Update-Politik. Das 8-Zoll-Tablet bekommt standardmäßig Sicherheits-Patches für einen Zeitraum von 5 Jahren – allerdings anders als bei den Top-Smartphones der Koreaner nur quartalsweise, nicht monatlich. Zudem bekommt das Gerät vier große Android-Updates – bis einschließlich Android 18. Angeblich ist eine Ausweitung des Update-Zeitraums auf 8 Jahre für Modelle der Enterprise Edition geplant, auch wenn eine offizielle Bestätigung noch aussteht.
Als kompaktes Tablet bietet das Tab Active 5 wie schon der Vorgänger nur einen relativ kleinen Akku von 5050 mAh. Damit hält das Gerät im Battery Test von PCmark rund 8 Stunden durch. Die meisten Smartphones, aber auch Tablets im 10-Zoll-Format, halten meistens länger durch. Knapp einen Tag sollte man das Tab Active 5 im Alltag nutzen können, für mehr wird es aber etwas knapp.
Die UVP für das reine Wi-Fi-Modell mit 6/128 GB liegt bei 479 Euro, mittlerweile ist der Preis der Enterprise Edition auf 359 Euro gefallen. Das 5G-Modell gibt es ab 390 Euro, mit 8/256 GB und 5G sind es 569 Euro.
Das Samsung Galaxy Tab Active 5 ist ein exzellentes und kompaktes Outdoor-Tablet für den Einsatz im Freien, beim Camping-Urlaub oder im gewerblichen Bereich. Mit einem Format von 8 Zoll ist es sehr handlich und so für den mobilen Einsatz gut geeignet. Ideal für die Nutzung im Freien ist das ziemlich helle LCD, stark ist zudem die Performance sowie der langjährige Support mit Software-Updates. Einzige Schwäche ist der relativ hohe Preis.
Samsung bringt mit dem Galaxy Tab A11 nach langer Pause eine Neuauflage seines kleinsten und günstigsten Tablets auf den Markt. Doch was ist neu?
Samsung bringt mit dem Galaxy Tab A11 nach langer Pause eine Neuauflage seines kleinsten und günstigsten Tablets auf den Markt. Doch was ist neu?
Nach knapp zwei Jahren bringt Samsung mit dem Galaxy Tab A11 eine Neuauflage seines kompakten Einsteiger-Tablets. Es tritt die Nachfolge des Galaxy Tab A9 an – eine „10“ im Namen überspringt Samsung dieses Mal einfach.
Mit seinem 8,7-Zoll-Display richtet sich das Gerät an Nutzerinnen und Nutzer, die ihr Tablet häufig unterwegs dabeihaben möchten und deshalb eine handliche Alternative suchen. Auch als Zweitgerät für zu Hause bietet sich das Tab A11 an – etwa, um abends das Smartphone beiseitezulegen und stattdessen über das Tablet Artikel zu lesen oder YouTube-Videos zu schauen.
Technisch hat sich allerdings wenig getan: Samsung setzt erneut auf denselben Chipsatz, auch die übrigen Eckdaten lassen kaum echte Neuerungen erkennen. Die Verbesserungen liegen im Detail und fallen insgesamt überschaubar aus. Wie sich das neue, kleine und günstige Tablet im Alltag schlägt, zeigt dieser Testbericht.
Gegenüber dem Vorgänger hat sich beim Galaxy Tab A11 äußerlich kaum etwas getan. Samsung setzt weiterhin auf das bewährte, kantige Metallgehäuse, das einen hochwertigen Eindruck vermittelt und sauber verarbeitet ist. Auch die einzeln eingefasste Kamera auf der Rückseite bleibt Teil des Designs.
Die Abmessungen sind unverändert: Mit 211 × 8 × 124,7 mm und einem Gewicht von 335 g liegt das Tablet gut in der Hand. Es eignet sich sowohl zum Lesen im Hochformat als auch für Videos im Querformat und lässt sich selbst über längere Zeit einhändig halten. Der Schutz gegen Wasser oder Staub ist nach IP52 nur minimal gegeben, ein paar Tropfen Wasser sollten dem kleinen Tablet also zumindest nicht schaden.
Die Auflösung liegt auch beim Galaxy Tab A11 mit 1340 × 800 Pixeln weiterhin nur auf HD-Niveau. Bei einem kleinen Display mit 8,7 Zoll fällt dieser Nachteil für den Preis aber nicht ganz so drastisch ins Gewicht. Mit rund 179 PPI wirken Inhalte im Alltag überwiegend scharf, auch wenn Bildpunkte mit dem Auge beim genauen Hinsehen zu erkennen sind. Full HD wäre gerade für Videos oder kleinere Schriften wünschenswert gewesen.
Das IPS-Panel im 15:9-Format nutzt die Front dank einer Screen-to-Body-Ratio von knapp 82 Prozent gut aus und verleiht dem kleinen Tablet ein zeitgemäßes Erscheinungsbild. Die wichtigste Neuerung betrifft die Bildwiederholrate: Statt 60 Hz bietet das Galaxy Tab A11 nun 90 Hz. Das sorgt für deutlich flüssigeres Scrollen, geschmeidigere Animationen und ein insgesamt reaktionsfreudigeres Bediengefühl – gerade im Alltag ein klarer Mehrwert, auch ohne höhere Auflösung.
Abseits davon bleibt die Bildqualität auf solidem Mittelmaß. Die Farbdarstellung ist kräftig, aber weitgehend natürlich, die Blickwinkelstabilität überzeugt. LCD-typische Schwächen wie leichte Schattenbildung oder eine ungleichmäßige Ausleuchtung sind vorhanden, stören aber nicht übermäßig.
Mit rund 530 Nits ist das Display ausreichend hell für den Außeneinsatz, solange man direkte Sonneneinstrahlung meidet – ein leichter Zugewinn gegenüber dem Galaxy Tab A9. Widevine L1 ist ebenfalls vorhanden, sodass Streaming-Dienste theoretisch Full-HD liefern könnten, praktisch bleibt jedoch die HD-Auflösung des Panels der limitierende Faktor.
Etwas überarbeitet ist die Kameraausstattung. Neu ist der Sensor mit 5 Megapixeln als Frontkamera für Selfies und Videochats. Hinten bleibt es bei der 8‑Megapixel‑Linse. Viel erwarten sollte man nicht von so einem günstigen Tablet. Für gelegentliche Schnappschüsse, einen Videocall oder das Ablichten von Dokumenten reicht es aber aus.
Bei der übrigen Hardware hat sich tatsächlich kaum etwas getan, die Ausstattung ist weitgehend identisch geblieben. Samsung setzt im Galaxy Tab A11 erneut auf den preiswerten Helio G99 von Mediatek. Die Leistung liegt damit spürbar unterhalb der Plus-Modelle, reicht aber für Alltagsaufgaben wie Streaming, Surfen oder einfaches Multitasking meistens aus.
Gelegentliche Denkpausen sind dennoch spürbar. Mit rund 8800 Punkten im PCMark ordnet sich das Tablet im unteren Mittelfeld ein. Auch die Grafikleistung bleibt mit 1300 Punkten bei 3DMark Wild Life überschaubar und genügt lediglich für einfache Casual Games, bei Titeln mit anspruchsvoller Grafik stößt der SoC jedoch schnell an seine Grenzen.
Samsung bietet das Tab A11 wahlweise mit 4 GB RAM und 64 GB Speicher oder mit 8 GB RAM und 128 GB Speicher an. Von der Variante mit 4 GB RAM und 64 GB Speicher raten wir trotz des günstigen Preises jedoch ab. Empfehlenswert ist die Version mit 8 GB RAM und 128 GB Speicher. Ein microSD-Slot zur Speichererweiterung und eine 3,5-mm-Klinkenbuchse sind vorhanden, auf einen Fingerabdrucksensor verzichtet Samsung.
Bei den Schnittstellen wirkt das Tablet wenig zeitgemäß: USB-C arbeitet nur nach dem 2.0-Standard, drahtlos stehen Wi-Fi 5 und Bluetooth 5.3 bereit. Das ist für ein günstiges Tablet üblich, im Jahr 2025 aber nicht mehr zeitgemäß. Das gilt auch für die Variante mit Mobilfunk, die es nur mit 4G (LTE) gibt. Dank GNSS mit GPS, Glonass, Beidou und QZSS eignet sich das Galaxy Tab A11 auch zur Navigation – sowohl per Hotspot beim reinen WLAN-Modell als auch direkt bei der Mobilfunk-Variante.
Der Klang fällt für ein kleines Tablet ordentlich aus. Zwei Stereo-Lautsprecher mit jeweils 1 Watt unterstützen Dolby Atmos und reichen für Spiele, Videos oder kurze Clips problemlos aus.
Der wohl größte Vorteil des Galaxy Tab A11 gegenüber dem Vorgänger A9 soll der deutlich verlängerte Update-Support sein. Selbst das kleine und günstige Tablet soll bis zu sieben Jahre lang mit Sicherheits-Updates versorgt werden – das ist in dieser Preisklasse alles andere als selbstverständlich. Ob sich Samsung am Ende daran hält, ist unsicher.
Zum Testzeitpunkt Ende Dezember lief das Gerät bereits mit One UI 8 und Android 16, ausgeliefert wird es in der Regel noch mit Android 15 und One UI 7. Der Sicherheitspatch war allerdings nicht mehr aktuell und stammte aus Oktober. Angesichts der Geräteklasse ist von quartalsweisen Updates auszugehen, was bei günstigen Samsung-Tablets üblich ist.
An der Oberfläche selbst gibt es keine Überraschungen. One UI bietet den gewohnten Samsung-Funktionsumfang mit zahlreichen eigenen Apps als Alternativen zu Googles Diensten – inklusive etwas Bloatware. Navigiert wird standardmäßig per On-Screen-Tasten, optional lässt sich aber auch die Gestensteuerung aktivieren.
Auch beim Akku bleibt alles beim Alten: Das Galaxy Tab A11 ist mit 5100 mAh ausgestattet – eine Kapazität, die mittlerweile viele Smartphones ebenfalls erreichen. Dennoch überzeugt das Tablet, wie schon der Vorgänger, mit einer guten Laufzeit. Das liegt zum einen am kleinen Display, das deutlich weniger Energie benötigt als größere Bildschirme, zum anderen am genügsamen Helio‑G99‑SoC ohne hohe Leistungsreserven.
Beim PCMark Battery Test erreichte das Tablet einen simulierten Wert von rund 12,5 Stunden und landet damit im oberen Drittel des Testfelds. Im Alltag lässt sich das Tab A11 damit problemlos einen ganzen Tag intensiv nutzen. Liegt es meist auf dem Couchtisch und wird nur sporadisch verwendet, muss man es nur alle drei bis vier Tage nachladen. Geduld ist beim Laden allerdings gefragt: Samsung erlaubt maximal 15 Watt, wodurch ein vollständiger Ladevorgang fast zwei Stunden in Anspruch nimmt.
Die UVP für das Modell mit 4/64 GB liegt bei 179 Euro. Bereits kurz nach dem Marktstart sind die Preise jedoch deutlich gefallen: Die Variante mit kleinem Speicher ist ab etwa 119 Euro auf Ebay erhältlich. Mit LTE gibt es sie ab rund 165 Euro auf Ebay (Code POWEREBAY10E). Das Galaxy Tab A11 mit 8/128 GB kostet derzeit rund 173 Euro, die LTE‑Version liegt bei knapp 200 Euro.
Nach über zwei Jahren bringt Samsung wieder ein kompaktes und günstiges Tablet im 8,7-Zoll-Format auf den Markt. Es drängt sich allerdings der Eindruck auf, dass sich der Hersteller dabei nur wenig Mühe gegeben hat: Technisch ist vieles nahezu identisch mit dem rund zwei Jahre alten Vorgänger.
Zu den wenigen echten Verbesserungen zählt das Display, das nun mit bis zu 90 Hz arbeitet und damit spürbar flüssiger wirkt. Auch die Frontkamera wurde minimal aufgewertet. Das Panel ist zudem etwas heller, bietet aber weiterhin nur HD-Auflösung. Die Leistung reicht für Alltagsaufgaben wie Surfen, Streaming und einfache Apps aus, für mehr als Casual Games fehlt es dem Galaxy Tab A11 jedoch an Power.
Sollte Samsungs Update-Versprechen tatsächlich eingehalten werden, wäre das ein echtes Highlight: Bis zu sieben Jahre Support sind für ein Budget-Tablet äußerst ungewöhnlich. Der Preis bleibt niedrig, auch der Aufschlag gegenüber dem Vorgänger fällt moderat aus. Wer ein älteres Lenovo- oder Amazon-Tablet ersetzen möchte, findet hier eine solide Alternative. Besitzer eines Galaxy Tab A9 hingegen haben kaum Gründe für ein Upgrade.
Mit einer Diagonale von 8,7 Zoll ist das Galaxy Tab A9 das derzeit kleinste Tablet von Samsung. Wie gut es ist, zeigt dieser Testbericht.
Mit einer Diagonale von 8,7 Zoll ist das Galaxy Tab A9 das derzeit kleinste Tablet von Samsung. Wie gut es ist, zeigt dieser Testbericht.
Ähnlich wie Smartphones werden auch Tablets immer größer. Lange Zeit waren 10 Zoll der Standard, mittlerweile ist unter 11 Zoll wenig zu bekommen – immer mehr Geräte gehen sogar in Richtung 13 Zoll und darüber.
Wer allerdings ein kompaktes Gerät benötigt, das auch gut in eine Handtasche passt oder zum Lesen auf dem Klo oder im Bett am Nachtisch, findet mit dem Galaxy Tab A9 von Samsung eine kompakte und gute Alternative. Dabei handelt es sich im Prinzip um den kleinen Bruder des Samsung Galaxy Tab A9+ (Testbericht). Wie sich das 8-Zoll-Tablet der Koreaner in der Praxis schlägt, zeigt dieser Testbericht.
Dank eines Gehäuses aus Metall hinterlässt das Galaxy Tab A9 einen sehr hochwertigen Eindruck. Die Verarbeitung ist gut und sauber, der Druckpunkt der Tasten solide. Mit Abmessungen von 211 × 8 × 124,7 mm ist es etwas größer als ein Taschenbuch und lässt sich bequem bei einem Gewicht von 332 g nur mit einer Hand halten – sowohl hochkant zum Lesen als auch quer für Videos. Auf der Rückseite befindet sich die Kamera, eingebettet in einem kreisrunden Element. Wasserdicht ist es allerdings nicht.
Das 8,7 Zoll große IPS-Panel im 15:9-Format löst mit 1340 × 800 Pixeln nur in HD auf – schade, denn Full-HD wäre wünschenswert gewesen. Zwar fallen die einzelnen Pixel im Alltag kaum störend auf, bei der Schärfe und besonders bei der Videowiedergabe wäre aber definitiv noch Luft nach oben. Auch bei der Bildwiederholrate spart Samsung: Geboten werden lediglich 60 Hz.
Trotzdem geht die Bildqualität für die Preisklasse in Ordnung. Die Farbdarstellung ist kräftig, aber natürlich, und die Blickwinkelstabilität überzeugt. Typische LCD-Schwächen wie leichte Schattenbildung, Backlight-Bleeding und eine etwas ungleichmäßige Ausleuchtung am Rand sind vorhanden, aber nicht gravierend. Mit einer maximalen Helligkeit von rund 480 Nits lässt sich das Tablet auch draußen nutzen – solange man nicht direkt in der prallen Sonne sitzt.
Ein Widevine-Zertifikat der Stufe L1 ist vorhanden, wodurch Inhalte bei Netflix & Co. in Full-HD-Qualität gestreamt werden dürften – zumindest theoretisch. In der Praxis limitiert das HD-Display, dennoch ist damit mehr als nur SD-Auflösung möglich, was bei Tablets ohne L1-Zertifikat nicht der Fall wäre.
Beim Galaxy Tab A9 spart Samsung bei der Kamera – allerdings werten wir dieses Ausstattungsmerkmal weniger stark als bei einem Smartphone. Die Hauptkamera mit 8 Megapixeln liefert bei Tageslicht brauchbare Bilder, eignet sich aber eher für Dokumente oder einfache Schnappschüsse.
Deutlich schwächer ist die Frontkamera: Mit nur 2 Megapixeln wirkt sie unscharf und detailarm. Für Videochats enttäuschend – hier ist nur HD möglich, während die Hauptkamera immerhin Full-HD mit 30 FPS schafft. Schade, denn für Videochats wäre uns die Frontkamera fast wichtiger gewesen als die hintere Linse.
Verglichen mit dem Samsung Galaxy Tab A9+ ist die Performance des A9 etwas abgespeckt. Statt eines Qualcomm-Chips kommt hier der Helio G99 von Mediatek zum Einsatz. Für die Preisklasse liefert dieser jedoch eine solide Leistung, die für alltägliche Anwendungen und Unterhaltung problemlos ausreicht. Das zeigen auch die ordentlichen 9000 Punkte im PCmark-Benchmark.
Weniger überzeugend fällt die Grafikleistung aus: Bei 3Dmark Wild Life erzielt das Tablet rund 1250 Punkte. Für einfache Spiele („Casual Games“) ist das ausreichend, bei grafikintensiven Titeln mit hohen Details kommt das Gerät jedoch schnell an seine Grenzen.
Der Arbeitsspeicher beträgt 4 GB RAM beim Modell mit 64 GB. Bei 128 GB internem Speicher sind es sogar 8 GB RAM, weshalb wir zur größeren Variante raten. Ein microSD-Slot zur Speichererweiterung ist ebenfalls vorhanden. Eine klassische Klinkenbuchse für Kopfhörer ist auch verbaut. Einen Fingerabdrucksensor gibt es hingegen nicht.
Nicht ganz auf dem neuesten Stand sind die Schnittstellen – in dieser Preisklasse aber üblich. Der USB-C-Port arbeitet noch mit dem langsamen 2.0-Standard. Für drahtlose Verbindungen stehen Wi-Fi 5 und Bluetooth 5.3 zur Verfügung. Zudem gibt es eine Variante mit LTE (Modell X115). Dank GNSS mit GPS, Glonass, Beidou und QZSS kann das Tablet auch als Navi genutzt werden – vorausgesetzt, man verwendet ein Smartphone als Hotspot oder greift zur 4G-Ausführung.
Ausgeliefert wird das Galaxy Tab A9 mit Android 13. Zum Testzeitpunkt läuft das Gerät noch mit One UI 6.1 auf Basis von Android 14. Ein Update auf Android 15 sollte im Juli folgen. Der Sicherheitspatch stammt im Test aus dem Februar, was darauf hindeutet, dass Sicherheitsupdates nur quartalsweise ausgeliefert werden. Immerhin verspricht Samsung vier Jahre Software-Updates ab Markteinführung – also bis 2027 sowie Android 16. In dieser Preisklasse ist das bemerkens- und lobenswert.
Wer bereits Samsung-Geräte genutzt hat, wird sich schnell zurechtfinden. Neueinsteiger hingegen könnten sich an der vorinstallierten Bloatware und den zahlreichen Samsung-eigenen Apps als Alternative zu den Google-Anwendungen stören. KI-Funktionen sucht man bei diesem preisgünstigen Tablet vergeblich – in dieser Klasse ist das aber auch nicht zu erwarten.
Der Akku hat eine Kapazität von rund 5100 mAh – also nicht mehr als bei großen Smartphones. Das ist deutlich weniger als das, was Xiaomi beim Redmi Pad SE 8.7 anbietet. Die Akkulaufzeit von rund 12 Stunden im Battery Test von PCmark kann sich dennoch sehen lassen. Wer nur Videos streamt, dürfte erneut auf eine deutlich längere Laufzeit kommen. Sehr gemächlich ist allerdings das Laden mit 15 Watt, das etwa 2,5 Stunden für einen vollständigen Ladevorgang benötigt. Ein Netzteil liegt nicht bei, kabelloses Laden wird nicht unterstützt.
Vor 1,5 Jahren lag die UVP noch bei rund 179 Euro für das Modell mit 4/64 GB. Der niedrigste Preis liegt derzeit bei 101 Euro – was mehr als fair ist. Mit LTE sind es dann 147 Euro. Wir empfehlen gleich das Modell mit 8/128 GB ab 189 Euro.
Unter den kompakten und günstigen Tablets mit knapp über 8 Zoll ist das Samsung Galaxy Tab A9 definitiv eines der besten Geräte mit Android. Der Bildschirm bietet eine gute Helligkeit und ordentliche Bildqualität – löst jedoch leider etwas niedrig auf. Der Prozessor leistet genug für die meisten Anwendungszwecke. Obendrein ist der Preis 1,5 Jahre nach der Veröffentlichung mittlerweile auf einem vernünftigen Niveau angekommen. Die Akkulaufzeit kann sich ebenfalls sehen lassen. Wer ein kleines und preiswertes Tablet sucht, kommt am Galaxy Tab A9 nicht vorbei.
Das Redmi Pad SE 8.7 gehört zu den kleinsten Tablets von Xiaomi. Mit einem Preis von unter 100 Euro ist es ein Schnäppchen. Ob es auch gut ist, zeigt der Test.
Das Redmi Pad SE 8.7 gehört zu den kleinsten Tablets von Xiaomi. Mit einem Preis von unter 100 Euro ist es ein Schnäppchen. Ob es auch gut ist, zeigt der Test.
Redmi ist nicht nur für günstige Smartphones mit ordentlichem Preis-Leistungs-Verhältnis bekannt, sondern auch für erschwingliche Tablets. Die SE-Reihe richtet sich traditionell an besonders preisbewusste Käufer – das neue Redmi Pad SE 8.7 macht da keine Ausnahme.
Mit seinem 8,7-Zoll-Display ist es kaum größer als ein Taschenbuch und damit ideal zum Lesen von News oder E-Books – ein klassisches Sofa- oder Reise-Tablet eben. Ob das Mini-Modell auch technisch überzeugt, klären wir im folgenden Testbericht.
Das Testgerät wurde uns freundlicherweise von Notebooksbilliger.de für sechs Wochen zur Verfügung gestellt.
Das Redmi Pad SE 8.7 tritt im klassischen Tablet-Look mit kantigem Gehäuse auf. Der Rahmen besteht aus Metall, die Rückseite allerdings nur aus Kunststoff. Dank feiner Riffelung liegt das Gerät dennoch angenehm sicher in der Hand – Rutschgefahr minimiert. Zudem zeigt sich die Oberfläche erfreulich resistent gegenüber Fingerabdrücken.
Auf der Rückseite sitzt ein rundes Kameramodul mit einer einfachen Linse und einem LED-Blitz – funktional, aber sicher kein Designstatement. Verarbeitung und Haptik gehen in Ordnung, die Tasten bieten einen sauberen Druckpunkt.
Mit Abmessungen von 211,58 × 125,48 × 8,8 mm ist das Tablet erfreulich kompakt und verschwindet problemlos in der Handtasche. Auch längeres Halten mit einer Hand ist bei einem Gewicht von 373 Gramm machbar – ob hochkant beim Lesen oder quer für Videos und Spiele. Achtung bei Flüssigkeiten: Es ist nicht wasserdicht. Im Vergleich zu einem 11-Zoll-Tablet bietet das SE rund ein Drittel weniger Bildschirmfläche, dafür aber deutlich mehr als jedes Smartphone.
Das 8,7-Zoll-Display mit IPS-Panel löst mit 1340 × 800 Pixeln auf. Full-HD ist das zwar nicht, aber bei 179 PPI und einem typischen Tablet-Abstand zum Auge fällt das kaum negativ auf. Wer ganz genau hinschaut, kann einzelne Pixel zwar erkennen, muss dafür aber auch näher ran als gesund ist. Dafür punktet das Panel mit einer Bildwiederholrate von 90 Hz – für ein Budget-Tablet keine Selbstverständlichkeit. Scrollen und Wischen wirkt dadurch deutlich flüssiger als bei vielen Konkurrenten in dieser Preisklasse.
Auch im Hinblick auf Helligkeit überrascht das kleine Panel positiv: Bis zu 500 Nits konnten wir im Test messen – das reicht locker, um es auch auf dem Balkon zu nutzen – solange nicht die Sonne direkt aufs Display knallt. Farben wirken lebendig, Kontraste sind ordentlich abgestimmt – für Videos, News oder E-Books liefert die Anzeige eine rundum solide Vorstellung.
Das vorhandene Widevine-L1-Zertifikat erlaubt Streaming in Full-HD – theoretisch. Praktisch limitiert das HD-Display die Auflösung, aber immerhin ist das mehr als nur SD – ein Vorteil gegenüber Geräten ohne L1.
Von der Kamera eines günstigen Tablets sollte man keine Wunder erwarten – und offen gesagt, tut das auch niemand. Während bei Smartphones die Linse inzwischen fast wichtiger als der Prozessor ist, genügt beim Tablet meist ein „Hauptsache, sie ist da“. Redmi verbaut hier eine einfache 8-Megapixel-Hauptkamera sowie eine 5-Megapixel-Frontlinse.
Für gelegentliche Schnappschüsse, das schnelle Abfotografieren eines Dokuments oder den Videoanruf mit der Familie reicht das allemal. Die Schärfe ist jedoch ausbaufähig, die Farben wirken etwas blass, und feine Strukturen verschwimmen gern mal. Selbst günstige Smartphones liefern hier bessere Ergebnisse. Immerhin: Videos lassen sich sowohl vorn als auch hinten in Full-HD mit 30 FPS aufnehmen – und die Qualität ist sogar passabel.
Im Redmi Pad SE 8.7 werkelt ein Mediatek Helio G85 – ein alter Bekannter, aber auch ein alter Prozessor. Dieser ist alles andere als flott. Mit rund 7800 Punkten im PCmark liegt die Leistung aber im Bereich dessen, was man von einem günstigen Einsteiger-Tablet erwarten darf.
Für Medienkonsum, einfaches Surfen und gelegentliche App-Nutzung reicht das aus. Wer allerdings auf schnelle Reaktionen hofft, muss sich in Geduld üben: Gelegentlich gönnt sich das Tablet kleine Denkpausen. Gaming? Nur eingeschränkt. Anspruchsvolle 3D-Titel überfordern das Gerät. Klassiker wie „Solitär“ oder ein paar Runden „Angry Birds“ sind aber kein Problem.
Standardmäßig bringt das Tablet 4 GB RAM mit, dazu wahlweise 64 oder 128 GB internen Speicher. Es gibt zudem eine reine WLAN-Variante oder sogar mit einem Modem für Mobilfunk mit LTE. Praktisch: Ein microSD-Slot zur Speichererweiterung ist vorhanden.
Selbst GPS ist an Bord – in Kombination mit einem Hotspot oder der LTE-Variante wird das Tablet so zur Navi-Alternative fürs Auto. Der Rest der Ausstattung ist schlicht, aber erwartbar: USB-C 2.0, Wi-Fi 5 und Bluetooth 5.3. Die Lautsprecher gehen in Ordnung – für ein schnelles YouTube-Video zwischendurch reicht es. Es gibt sogar einen Steckplatz für eine Klinke mit 3,5 mm für kabelgebundene Kopfhörer. Einen Fingerabdrucksensor gibt es nicht.
Das kompakte Redmi-Tablet läuft inzwischen mit Hyper OS 2 auf Basis von Android 15. Es wurde ursprünglich mit Android 14 ausgeliefert. Die Oberfläche erinnert eher an iOS als an pures Android: Ein App-Drawer ist von Haus aus nicht aktiv, stattdessen landen alle Apps direkt auf dem Homescreen. Wie gewohnt bringt Xiaomi auch eine ordentliche Portion Bloatware mit – darunter Spiele, Online-Shops und diverse Tools.
Zum Testzeitpunkt Ende April 2025 stammte das Sicherheitsupdate noch aus dem Februar – nicht dramatisch alt, aber eben nicht mehr ganz frisch. Xiaomi garantiert Software-Updates für insgesamt drei Jahre ab Marktstart, also voraussichtlich bis 2027. Ein Update auf Android 16 ist angekündigt – danach ist allerdings Schluss mit neuen Android-Versionen.
Der Akku des Redmi Pad SE 8.7 bringt 6650 mAh mit – etwas mehr als ein typisches Smartphone. Die Ausdauer ist erfreulich stark: Im Battery Test von PCmark kam das Gerät auf rund 14 Stunden Dauerbetrieb – ein Wert, den sonst nur wenige Tablets erreichen, mal abgesehen von speziellen Outdoor-Modellen. Wer primär Videos streamt, kann sogar je nach Helligkeit des Displays mit bis zu 20 Stunden Laufzeit rechnen.
Beim Laden geht es hingegen gemächlich zu: Von 20 auf 100 Prozent vergehen etwa zwei Stunden. Schnellladen ist hier nicht.
Zum Marktstart letzten Jahres hatte das Redmi Pad SE 8.7 noch eine UV von 150 Euro mit 64 GB sowie 200 Euro mit 128 GB. Für LTE (4G) kommt rund 30 Euro hinzu. Mittlerweile ist der Preis stark gefallen und beginnt bereits bei 97 Euro. Als Farben stehen Anthrazit, Hellblau und Hellgrün zur Auswahl.
Das Redmi Pad SE 8.7 von Xiaomi bietet ein starkes Preis-Leistungs-Verhältnis. Durch seine handliche Größe ist es ideal für unterwegs oder als Zweitgerät auf der Couch. Besonders beim Lesen spielt es seine Stärken aus – ob E-Books, Nachrichten oder Social Media. Für längere Filmabende ist das kompakte Display dann vielleicht doch etwas zu klein.
Punkte sammelt das Tablet zudem mit seinem ordentlichen HD-Display samt 90-Hz-Refresh-Rate und der ausgezeichneten Akkulaufzeit. Der verbaute Prozessor ist kein Sprinter, reicht aber für Alltagsaufgaben und Medienkonsum meist aus. Wer ein günstiges und vor allem kompaktes Tablet für einfache Aufgaben sucht, liegt mit dem Redmi Pad SE 8.7 goldrichtig.
Mit einer spannenden Zwischengröße von 9 Zoll ist das Lenovo Tab M9 eine günstige und gute Alternative zu 8-Zoll-Tablets mit Android. Mehr im Test.
Mit einer spannenden Zwischengröße von 9 Zoll ist das Lenovo Tab M9 eine günstige und gute Alternative zu 8-Zoll-Tablets mit Android. Mehr im Test.
Das Lenovo Tab M9 ist ein Grenzgänger und bietet ein bei Android-Geräten seltenes Format mit einer Bildschirmdiagonale von exakt 9 Zoll. Damit verfügt es über rund 13 Prozent mehr Display-Fläche als etwa das Samsung Galaxy Tab A7 Lite (Testbericht) mit 8,7 Zoll, bleibt aber gerade noch handlich genug, um es mit einer Hand zu halten. So ist es rund 100 g leichter als ein gewöhnliches Tablet mit 10 Zoll. In die hintere Hosentasche passt es allerdings nicht. Mit an Bord ist Android 13 sowie GPS. Wie sich der handliche Grenzgänger in der Praxis schlägt, zeigen wir in diesem Test.
Mit einem kantigen Gehäuse aus silbergrauem Metall bietet das Lenovo Tab M9 eine für den Preis erstaunlich hochwertige Optik. Auf der Rückseite finden sich zudem winzige Dreiecke, die ein schickes Muster bilden. Die Verarbeitung ist tadellos, lediglich die Druckpunkte der Power-Taste und der Lautstärkewippe könnten noch eine Spur fester sein, wirken aber dennoch solide und vertrauenerweckend.
Lenovo legt sogar eine transparente Schutzhülle mit integriertem Standfuß bei. Das ist sehr praktisch, man kann so das Tablet sowohl hochkant als auch im Querformat aufstellen. Allerdings steht es der Breite nach deutlich sicherer. Einen Schutz fürs Display gibt es bei der Hülle allerdings nicht.
Die Anzeige nutzt ein IPS-Panel und hat eine Diagonale von genau 9 Zoll (22,9 cm). Etwas mager ist die Auflösung von 1340 × 800 Pixel, was nur auf HD-Niveau liegt. Bei der daraus resultierenden Pixeldichte von knapp 173 PPI sind einzelne Bildpunkte noch wahrnehmbar. Immerhin bietet das Gerät ein Zertifikat für Widevine Level 1, sodass beim Streaming über Disney+, Netflix & Co. wenigstens HD-Auflösung mit 1280 × 720 Pixeln möglich ist. Tablets ohne dieses Zertifikat erlauben nur eine Wiedergabe von SD bei 720 × 480 Pixeln.
Die Bildqualität ist wirklich gut und bietet gesättigte Farben, ein gutes Kontrastverhältnis sowie eine hohe Blickwinkelstabilität. Es gibt zudem einen Lesemodus nur mit Graustufen, der die Augen schonen sollte. Außerdem ist es möglich, ab einer gewünschten Uhrzeit den Blauanteil des Lichts der Anzeige zu reduzieren. Das kann besonders am Abend helfen, zur Ruhe zu kommen, um besser zu schlafen. Als maximale Helligkeit konnten wir rund 385 cd/m² messen. Das ist für die Preisklasse vergleichsweise hoch. Für Innenräume ist das mehr als ausreichend, für den Einsatz im Freien bei Sonnenschein ist die Anzeige noch etwas zu dunkel.
Die Ausstattung bei der Kamera ist bei Tablets dieser Preisklasse üblicherweise einfach gehalten, vorn und hinten kommt jeweils eine Linse mit 8 Megapixeln zum Einsatz. Für mehr als gelegentliche Schnappschüsse eignet sich die Kamera nicht. Bilddetails und Schärfe fallen sehr mager aus. Das trifft auch auf Videos zu.
Zu viel Leistung sollte man von einem preiswerten Android-Tablet nicht erwarten. Als Antrieb dient ein Mediatek Helio G80 mit acht Kernen. Sonderlich flott ist das Tablet nicht, was die Benchmark-Ergebnisse bei PCmark Work 3.0 von rund 7000 Punkten zeigen. Das liegt auf Augenhöhe mit dem Nokia T10 und dem größeren Lenovo Tab M10 Plus.
Für das Surfen, News-Apps oder einfache Spiele wie Solitär oder Angry Birds ist das ausreichend. Die eine oder andere kleinere Denkpause lässt sich aber nicht ganz abstreiten. Erhältlich ist das Tab M9 mit 3 GB RAM und 32 GByte internem Speicher sowie mit 4 GB RAM und 64 GByte Speicherplatz. Wir raten klar zu letzterer Variante, ist das Modell mit kleinem Speicher doch erschreckend schnell voll – auch wenn man nur ein Dutzend Apps nutzt. Eine Erweiterung per microSD-Karte ist glücklicherweise aber möglich.
Es gibt zudem eine LTE-Ausführung, um per SIM-Karte unterwegs zu surfen. Durch heimische Netzwerke geht es maximal mit Wi-Fi 5. Ungewöhnlich: GPS bietet das Tablet auch in der reinen WLAN-Version – was eher selten ist bei dieser Preisklasse. Zusätzlich zum USB-C-Anschluss (USB 2.0) verfügt das kleine Tablet über einen Eingang für Klinkenstecker mit 3,5 mm.
Die Gesichtserkennung funktioniert zuverlässig und schnell – auch in dunkler Umgebung. Allerdings ist diese Methode nicht so sicher und könnte mit einem Foto manipuliert werden. Die Stereolautsprecher bieten einen sehr ordentlichen Klang für ein Tablet dieser Preisklasse.
Kurze Zeit nach Aktivierung hat das Tab M9 bereits ein Update auf Android 13 bekommen. Beim Sicherheits-Patch hinkt das Tablet aber etwas hinterher. Zum Testzeitpunkt im November stammt das Update noch aus August. Patches sind bis April 2025 geplant, ob es weitere Android-Versionen geben wird, ist fraglich.
Die Bedienoberfläche ist weitgehend unverändert und Lenovo verschont die Käufer mit Bloatware. Etwas nervig ist die Menüleiste unten seit dem Update auf Android 13, die fast immer präsent ist. Zudem stört uns der Entertainment Space. Diesen öffnet man per Wischgeste nach rechts, wo sich verschiedene Inhalte aus Streaming-Diensten und Youtube finden. Man kann zwar Entertainment Space deaktivieren, aber nicht alternativ Google News dafür wählen. Das ist schade, da wir das Tablet vorwiegend hochkant zum Lesen noch News-Apps nutzen.
Der Akku bietet eine Kapazität von rund 5100 mAh. Beim Battery Test von PCmark zeigt das Tab M9 eine große Ausdauer: Ein Wert von 11,5 Stunden ist ziemlich gut und liegt auf Augenhöhe mit größeren Modellen. Ein Netzteil ist sogar dabei, lädt aber mit 10 Watt recht gemächlich. So dauert es gut zwei Stunden, um das Tablet von 20 auf 100 Prozent zu bringen.
Die UVP für das Lenovo Tab M9 in der Basisausführung mit kleinem Speicher liegt bei 149 Euro. Mittlerweile ist der Preis auf 99 Euro mit 3/32 GB in der Wi-Fi-Variante gefallen. Unser Tipp ist aber die WLAN-Version mit 4/64 GB, aktuell kostet sie 99 Euro, mit LTE sind es nur 140 Euro.
Das Lenovo Tab M9 bietet für einen sehr fairen Preis eine erstaunlich gute Ausstattung und Verarbeitung. Die Leistung ist ausreichend, der Bildschirm sehr ordentlich. Allerdings wäre Full-HD-Auflösung bei der Größe schön gewesen, die Android-Konkurrenz bietet hier aber selten mehr. Interessant ist das Format von 9 Zoll als Kompromiss zwischen kompakten 8-Zoll-Tablets und größeren Modellen ab 10 Zoll. Aktuell gehört es zu den besten kompakten Tablets mit Android.
Wir haben die neuen Amazon-Tablets Fire HD 8 (2024) und Fire HD 8 Kids getestet. Können die günstigen Modelle im Alltag überzeugen und sind sie ihr Geld wert?
Wir haben die neuen Amazon-Tablets Fire HD 8 (2024) und Fire HD 8 Kids getestet. Können die günstigen Modelle im Alltag überzeugen und sind sie ihr Geld wert?
Mit dem Fire HD 8 (2024) bringt Amazon die zwölfte Generation seines kompakten Tablets auf den Markt – wahlweise als Standardmodell mit und ohne Werbung oder als Kids-Version für Kinder in robuster Schaumstoffhülle. Technisch sind alle identisch, Unterschiede finden sich bei Software, Ausstattung und Schutzhülle.
Wir haben die Kids-Version getestet: Sie entspricht in der Hardware dem normalen Fire HD 8, kommt jedoch mit einer kindgerechten Schaumstoffschutzhülle. Wer zu einem günstigen 8-Zoll-Tablet greift, erwartet zumindest solide Grundfunktionen. Ob das Fire HD 8 diesen Anspruch erfüllt, klären wir im Test.
Das Fire HD 8 ist ein kompaktes Budget-Tablet mit 201,9 × 137,3 × 9,4 mm und 337 g Gewicht. Die Verarbeitung ist für die Preisklasse solide: Das robuste Kunststoffgehäuse dürfte lange halten, die schlichte schwarze Rückseite liegt rutschfest in der Hand. Beim Kids-Modell gehört eine besonders robuste Schutzhülle mit bunten Aufklebern dazu. Ihr ausklappbarer Griff rastet in mehreren Positionen ein, dient auch als Ständer und birgt keine Klemmgefahr für Kinderfinger.
Ein-/Aus-Taste und Lautstärkewippe sitzen an der oberen Schmalseite, der Druckpunkt ist klar definiert. Die Kids-Hülle nutzt eigene, leichtgängige Bedienelemente. Oben finden sich zudem USB-C-Anschluss und 3,5-mm-Klinkenbuchse, Lautsprecher und Frontkamera liegen auf der linken Seite – nach kurzer Eingewöhnung ist die Positionierung praktisch.
Die Kids-Pro-Version mit Schutzhülle misst 210,8 × 162,6 × 17,8 mm und wiegt 508 g. Sie bleibt damit kompakt, ist aber schwerer als das Standardmodell. Die frühere Schaumstoffhülle war voluminöser und unhandlicher, dafür noch robuster und stärker auf kleinere Kinder ausgelegt. Kunststoffhülle gibt es in mehreren Designs, etwa der im Test genutzten Marvel-Avengers-Variante. Alle Anschlüsse bleiben zugänglich. Wasserdicht ist das Tablet jedoch nicht, auch die Hülle ändert daran nichts. Eine optionale Display-Folie schützt vor Kratzern.
Das 8-Zoll-IPS-Display des Fire HD 8 bietet eine Auflösung von 1280 × 800 Pixeln, was einer Pixeldichte von 189 PPI entspricht. Die Bezeichnung „HD“ ist damit zwar korrekt, könnte jedoch falsche Erwartungen wecken – im Jahr 2024 wirkt diese Auflösung etwas überholt. Allerdings gibt es in der 8‑Zoll-Klasse unter 150 Euro derzeit wenig Alternativen mit Full-HD.
Kritik gibt es auch bei der Helligkeit: Maximal rund 400 cd/m² reichen für den Innenraum aus, bei direkter Sonne ist das Display jedoch schwer ablesbar. Selbst bei heller, indirekter Sonneneinstrahlung macht das Arbeiten oder Filmeschauen wenig Freude.
Kontrast und Farbtreue gehen angesichts des Preises in Ordnung, perfekte Schwarzwerte oder hohe Kontraste sind in dieser Klasse nicht zu erwarten. Bei dunklen Filmszenen drohen jedoch Details verloren zu gehen. Positiv fällt die Blickwinkelstabilität auf: Unter normalen Bedingungen bleibt das Bild farbtreu, erst bei extremen Betrachtungswinkeln kommt es zu sichtbaren Farbverfälschungen.
Wie bei den meisten Budget-Tablets ist die Kameraqualität schwach. Die 5-Megapixel-Hauptkamera auf der Rückseite liefert bei gutem Licht ordentliche Aufnahmen, scheitert jedoch beim Gegenlicht: Die Belichtungsmessung scheint überfordert, Bilder geraten deutlich zu dunkel. Bei Innenaufnahmen oder schwachem Licht sind Rauschen, Detailverlust und unnatürlich wirkende Farben die Regel.
Die 2-Megapixel-Frontkamera für Selfies und Videochats schneidet bei schwächerer Beleuchtung noch schlechter ab. Wer ein Tablet vorwiegend für Videokonferenzen oder gelegentliche Fotos sucht, sollte besser zu einem anderen Gerät greifen – auch wenn in dieser Preisklasse keine Wunder zu erwarten sind.
Die Kamera-App ist minimalistisch: ein virtueller Auslöser für Fotos, ein Button für Videos sowie eine Umschaltfunktion zwischen Front- und Rückkamera – mehr gibt es nicht.
Im Amazon Fire HD 8 arbeitet ein Hexa-Core-ARM-Prozessor mit 2-GHz-Taktfrequenz. Die Basisversion bietet 3 GB RAM und 32 GB Speicher, das 64‑GB‑Modell verfügt über 4 GB RAM. Das ist insgesamt eher mau und kaum anders als 2022.
In der Praxis ist die Leistung sehr bescheiden. Für Basisaufgaben wie Websurfen, E-Mails und Videostreaming reicht sie aus, doch im Alltag fallen die spürbaren Ladezeiten auf. App-Wechsel verlaufen zäh, 3D-Spiele ruckeln deutlich und selbst populäre Titel wie Roblox laufen nicht flüssig. Wer grafikintensive Anwendungen oder aktuelle Games nutzen möchte, sollte eher zum schnelleren – aber auch teureren – Fire HD 10 greifen.
Das Fire HD 8 gibt es mit 32 oder 64 GB internem Speicher, erweiterbar per microSD-Karte auf bis zu 1 TB. Kabellos funkt es nur mit Wi-Fi 5 sowie Bluetooth 5.2 mit A2DP und Low Energy.
Im Test erreichten wir über WLAN rund 310 Mbit/s im Download und 21 Mbit/s im Upload – fürs Streaming ist das ausreichend. Dennoch traten in einzelnen Apps beim Video-Abspielen Ruckler auf, die weniger an der Verbindung als an der Verarbeitungsgeschwindigkeit liegen. Netflix, Disney+ und Amazon Prime Video liefen im Test störungsfrei. Widevine Level 1 ist ebenfalls vorhanden, sodass die Wiedergabe zumindest in 720p möglich ist.
Einschränkend: Der USB-C-Anschluss arbeitet nur mit USB-C 2.0. GPS fehlt, die Standortbestimmung über WLAN funktioniert zwar in Städten zuverlässig, auf dem Land oft gar nicht.
Von den internen Lautsprechern sollten Nutzer nicht zu viel erwarten – die Lautstärke ist gering, der Klang schlicht. Für Filme und Musik empfehlen sich Kopfhörer oder ein externer Bluetooth-Lautsprecher.
Das Entsperren erfolgt per PIN-Code, biometrische Verfahren wie Fingerabdruck oder Gesichtserkennung fehlen. Käufer der Kids-Pro-Variante profitieren von einer zweijährigen „Sorglos-Garantie“: Geht das Gerät zu Bruch, tauscht Amazon es aus. Wie oft dies möglich ist, dürfte von der Kulanz von Amazon abhängig sein.
Amazon bietet für das Fire HD 8 weiterhin keinen eigenen Eingabestift an. Günstige Alternativen stammen von Drittanbietern: passive Stifte ohne Bluetooth, die den Fingerkontakt simulieren. Einige Zeichen- und Schreib-Apps im Appstore unterstützen diese Eingabeart, auch wenn Präzision und Komfort begrenzt sind.
Das Fire HD 8 läuft mit Fire OS 8 auf Basis von Android 11. Davon bemerken viele Nutzer wenig, denn Amazon hat die Bedienoberfläche und Menüs stark angepasst und alle Hinweise auf Android oder Google entfernt. Google-Dienste wie Play Store, Chrome oder Gmail fehlen komplett. Stattdessen gibt es Amazons eigenen Appstore, in dem manche wichtige Apps, etwa Chrome oder Microsoft Office, nicht verfügbar sind. Als Ersatz dient der Silk-Browser, der für einfache Aufgaben ausreicht.
Die günstigste Standardversion zeigt Werbung auf dem Sperrbildschirm und in der Bedienoberfläche. Wer das nicht möchte, muss zur teureren, werbefreien Version greifen. Die Kids-Pro-Variante ist standardmäßig werbefrei und erlaubt spezielle Kinderprofile mit umfassender Kontrolle. Eltern können Bildschirmzeiten festlegen, Nutzungszeiten sperren und In-App-Käufe nur nach Freigabe erlauben.
Eine separate Eltern-App ermöglicht das Konfigurieren des Tablets aus der Ferne und die Einsicht in die Nutzung. Der Webfilter basiert auf einer geschlossenen Liste kindgerechter Seiten, die sich ergänzen oder anpassen lassen.
Das optionale Abo Amazon Kids+ kostet 6 Euro pro Monat für Prime-Mitglieder oder 8 Euro für andere. Es bietet kuratierte Inhalte wie Bücher, Spiele, Lern-Apps und Videos, automatisch ans Alter des Kindes angepasst. Profile lassen sich mit Geburtsdatum, Namen und Bildern personalisieren.
Im Video-Streaming-Test bei 40 Prozent Helligkeit hielt der Akku 9 Stunden und 12 Minuten durch. Bei anspruchsvolleren Apps schrumpft die Laufzeit deutlich, da der Prozessor stärker gefordert wird.
Das Laden dauert mit einem separat erhältlichen 5‑Watt-Netzteil knapp 5 Stunden (0 – 100 Prozent). Mit 9 Watt verkürzt sich die Ladezeit auf etwa 3 Stunden. Optimal ist ein Netzteil mit 15 Watt oder mehr – damit ist der Akku in rund 2,5 Stunden wieder voll. Da Netzteile dieser Leistungsklasse preislich kaum teurer sind, lohnt sich der Griff zur stärkeren Variante.
Das Fire HD 8 startet bei 115 Euro für die 32‑GB‑Version mit Werbung. Bei Ebay gibt es das Modell bereits für 75 Euro. Wer auf Werbung verzichten möchte, zahlt 15 Euro mehr. Die 64‑GB‑Variante kostet mit Werbung 145 Euro, ebenfalls plus 15 Euro für die werbefreie Version.
Das Fire HD 8 Kids richtet sich an Kinder von 3 bis 7 Jahren, das Fire HD 8 Kids Pro an 6 bis 12-Jährige. Beide Modelle kommen mit robuster Schutzhülle, der speziellen Kinderprofil‑Funktion und zweijähriger Sorglos-Garantie. Die Kids‑Pro‑Ausführung mit 32 GB schlägt mit 69 Euro (Ebay) statt 160 Euro zu Buche und ist grundsätzlich werbefrei.
Das Amazon Fire HD 8 (2024, 12. Generation) ist ein solides Budget-Tablet, das seine Versprechen weitgehend einhält. Ab rund 80 Euro bekommt man ein Modell, das sich gut zum Lesen, Video-Streamen und für einfache Spiele eignet. Die Akkulaufzeit ist zudem konkurrenzfähig.
Weniger überzeugen das veraltete Display und die schwache Performance. Dass Googles Dienste fehlen, weist Amazon klar aus. Zwar lässt sich der Play Store inoffiziell nachrüsten (Ratgeber), doch dann erlischt laut Amazon die Garantie (nicht die gesetzliche Gewährleistung).
Die Kids‑Pro‑Variante mit robuster Hülle, werbefreier Oberfläche und Elterneinstellungen ist für Familien mit kleinen Kindern attraktiv – der Aufpreis fällt jedoch hoch aus, und oft wollen dann alle Kinder ein eigenes Gerät.
Wer ein günstiges Tablet für einfache Aufgaben sucht und mit diesen Einschränkungen leben kann, macht mit dem Fire HD 8 wenig falsch. Anspruchsvollere Nutzer greifen besser zum Fire HD 10 oder zu Alternativen anderer Hersteller.
Das Alldocube iPlay 50 Mini überzeugt überraschend als preiswertes 8-Zoll-Tablet im Test. Ganz ohne Abstriche kommt das günstige Gerät nicht davon – welche Nachteile es gibt, zeigt der Test.
Das Alldocube iPlay 50 Mini überzeugt überraschend als preiswertes 8-Zoll-Tablet im Test. Ganz ohne Abstriche kommt das günstige Gerät nicht davon – welche Nachteile es gibt, zeigt der Test.
Es ist immer spannend, verschiedene Versionen eines Geräts testen zu dürfen und zu sehen, welche Veränderungen der Hersteller vorgenommen hat. Viele treffen kuriose Entscheidungen – zuletzt haben wir das bei Apple gesehen. Dort werden Besitzer der neuen iPads, die einen Apple Pencil nutzen möchten, dazu gezwungen, die ältere 1. Generation zu kaufen und sie über einen eigenartigen Adapter aufzuladen.
Heute liegt das Alldocube iPlay 50 Mini vor uns. Dabei handelt es sich um den kleinen Bruder des bereits von uns getesteten Alldocube iPlay 50 (Testbericht), das insbesondere mit der adäquaten Leistung, dem starken Display und dem verhältnismäßig hochwertigen Design punkten konnte. Das Mini-Tablet konnte einige dieser Vorteile erben: Das in dieser Preisklasse seltene Design findet sich auch beim Alldocube iPlay 50 Mini, ebenso wie die Leistung, die im Test hervorstach. Aber nicht alles ist bei diesem Gerät perfekt – im Test zeigten sich einige Mankos.
Das Tablet kostet bei Banggood nur 106 Euro. Der kostenlose Versand erfolgt aus Tschechien.
Das Tablet begrüßt uns nach dem Auspacken aus seiner unscheinbaren, kleinen, weißen Box. Im Lieferumfang enthalten sind neben dem Gerät selbst ein USB-A-Netzteil mit einer Ladeleistung von mickrigen 10 Watt, ein Kabel für USB-A auf USB-C, eine Nadel zum Öffnen des SIM-Kartenfachs und eine Bedienungsanleitung.
Die Rückseite des Geräts zeugt direkt vom hochwertigen Design und der soliden Verarbeitung – sie besteht aus grauem, mattem Aluminium, das lediglich oben und unten durch Kunststoffelemente ersetzt wird, um die Antennenfunktion zu gewährleisten. Das Alldocube-Logo auf der Rückseite sowie die ungewöhnlich lange Modellnummer werden durch einen QC-Sticker ergänzt, der zwar unnötig ist, sich aber relativ rückstandslos entfernen lässt. Die Rückkamera besteht aus einem Sensor, der in einer kleinen Hervorhebung oben links platziert ist.
Auf der Vorderseite des Alldocube iPlay 50 Minis befindet sich das 8,4 Zoll große Display, das dank der abgerundeten Ecken und der dünnen Displayränder perfekt ins insgesamt hochwertige Erscheinungsbild des Tablets passt. Hält man das Gerät hochkant so, dass sich die Frontkamera oben befindet, liegen die ebenfalls aus Aluminium bestehenden Lautstärke- und Power-Tasten auf der rechten oberen Seite. Diese Platzierung sorgt in Verbindung mit der geringen Größe des Geräts dafür, dass bei einer horizontalen Ausrichtung die Finger der linken Hand die Tasten leicht versehentlich betätigen können. Das hätte Alldocube verhindern können, wenn die Tasten zwei bis drei Zentimeter weiter unten platziert worden wären.
Der USB-C-Ladeport befindet sich auf der Oberseite (also da, wo die Frontkamera ist) und ist damit ebenfalls ungewöhnlich platziert. Der Monolautsprecher befindet sich auf der Unterseite links und – das ist noch nerviger – wird damit von der rechten Hand verdeckt, wenn das Tablet horizontal gehalten wird. Eine der wenigen schlechten Design-Entscheidungen von Alldocube.
Das Gerät wiegt rund 292 Gramm, ist damit ein Leichtgewicht und mit seinen Maßen von 202,7 × 126 × 7,5 Millimetern handlich genug, um auch mit einer Hand gehalten und mit der anderen bedient zu werden. Das Tippen auf einer Bildschirmtastatur ist hochkant übrigens problemlos möglich. Alles in allem ist es abgesehen von kleinen Ausnahmen ein gut designtes und verarbeitetes Gerät.
Beim Alldocube iPlay 50 Mini kommt ein 8,4 Zoll großes IPS-Panel mit einer Auflösung von 1920 × 1200 Pixel zum Einsatz. Das ergibt eine Pixeldichte von rund 270 Pixel pro Zoll (PPI) – für den Preis eine außerordentlich hohe Full-HD-Auflösung, die definitiv positiv hervorgehoben werden muss. Die Farbdarstellung des Displays ist angemessen – blass ist hier nichts, die Farben sind aber auch nicht außerordentlich kräftig. Die Schatten an den Displaykanten, die man von anderen IPS-Panels kennt, sind nur geringfügig vorhanden.
Bemängeln müssen wir am Display des Alldocube iPlay 50 Mini lediglich die Helligkeit – sie beträgt rund 350 cd/m² und ist damit für Innenräume angemessen. Nutzt man das Tablet jedoch bei direkter Sonneneinstrahlung, lässt sich das Display kaum noch ablesen. Für den Preis von rund 100 Euro ist das Meckern auf hohem Niveau. Ein Helligkeitssensor ist nicht verbaut.
Ein großer Vorteil des Displays vom Alldocube iPlay 50 Mini ist die Unterstützung für Widevine Level 1. Dadurch können Nutzer Inhalte bei bekannten Streaming-Anbietern wie Netflix und Disney+ in HD-Qualität ansehen. Geräte, die Widevine Level 1 nicht unterstützen, können Inhalte nur in SD-Qualität, also mit 480p streamen. Beim teureren, größeren Modell ist diese Funktionalität nicht gegeben. In diesem Fall spricht das jedoch klar für das Gerät. Insgesamt handelt es sich also um ein großartiges Display – lediglich die Helligkeit könnte höher ausfallen.
Im Alldocube iPlay 50 Mini sind insgesamt zwei Kameras verbaut – eine Frontkamera auf der Vorderseite sowie die Hauptkamera auf der Rückseite. Die Hauptkamera löst mit wenig beeindruckenden 5 Megapixeln auf. Das sorgt nicht gerade für scharfe oder sonst sonderlich brauchbare Aufnahmen, die Farben nicht allzu akkurat.
Videoaufnahmen sind mit der Hauptkamera mit Full-HD bei 30 Bildern pro Sekunde möglich. Mangels Bildstabilisierung ist die Kamera für Videos wenig brauchbar. Die Frontkamera löst ebenfalls mit 5 Megapixeln auf und ermöglicht Videoaufnahmen in 720p bei 30 Bildern pro Sekunde. Videotelefonie ist also drin, mehr aber auch nicht.
Herz und Hirn des Alldocube iPlay 50 Mini ist der Unisoc T606, ein achtkerniger ARM-Chip aus dem Jahr 2019. Es handelt sich um einen Prozessor der unteren Mittelklasse, vorzufinden ist er meistens aber eher in Geräten, die mehr als 100 Euro kosten. Der Prozessor ist insgesamt recht flott und kommt gut mit allen Alltagsaufgaben sowie mit dem Betriebssystem zurecht. In der regulären Nutzung kamen Ruckler oder kurze Denkpausen erstaunlich selten vor, einfaches Arbeiten (Word und Excel) war mit dem Gerät problemlos möglich.
Bei komplizierteren Workloads tut sich das Gerät zwar schwer, dafür ist es aber auch nicht gemacht. Was man wissen muss: Der Chip läuft gut genug, um alle Aufgaben zu erledigen, die mit so einem Tablet normalerweise erledigt werden, und darüber hinaus ist er auch für weniger anspruchsvolle Spiele problemlos zu haben. Für den Preisbereich, in dem sich das Alldocube iPlay 50 Mini bewegt, ist das überdurchschnittlich.
Begleitet wird der Unisoc T606 von vier Gigabyte Arbeitsspeicher. Das ist für den Preis angemessen, aber nicht außerordentlich viel. Der Hersteller wirbt damit, dass der Arbeitsspeicher virtuell um zusätzliche 4 GByte ergänzt werden kann. Diese werden aus dem verbauten internen UFS 2.1-Speicher „blockiert“ und für das Verwalten von Hintergrundaufgaben verwendet. Das mag sich auf den ersten Blick fortschrittlich und sinnvoll anhören, ist es aber nicht wirklich. Schließlich ist dieses Feature mehr ein Werbeslogan als eine wirklich sinnvolle Sache, da der interne Speicher wesentlich langsamer als der Arbeitsspeicher ist und die Wirkung somit geringfügig ausfällt.
Wenn wir schon beim internen Speicher sind: Dieser ist 64 GByte groß und mit einer Speicherkarte erweiterbar. Zu den anderen Technologien, die dieses Tablet unterstützt, gehören Wi-Fi 5 (IEEE 802.11ac), Bluetooth 5.0 und SIM-Karten für LTE (4G). Beim USB-C-Anschluss handelt es sich leider nur um einen USB-2.0-Port, wodurch die Bandbreite stark beschränkt bleibt. Für diese Preisklasse ist das allerdings nichts Ungewöhnliches. Der verbaute Monolautsprecher ist ganz okay, aber nichts Besonderes. Die Sprachqualität ist bei Telefonaten angemessen.
Zu unserer Überraschung konnten wir schon beim Einrichten des Alldocube iPlay 50 Mini feststellen, dass die auf dem Tablet installierte Software nicht genau dieselbe ist, die wir beim größeren Bruder kritisieren mussten. Es läuft bereits Android 13. Das Betriebssystem des Mini-Tablets gleicht dafür weniger dem reinen Android-Betriebssystem als beim großen Bruder. Die Icons auf dem Startbildschirm sind durch buntere Alternativen ersetzt und auch die Einstellungs-App erhielt ein Redesign. Optisch erinnert es etwas an die Xiaomi-Benutzeroberfläche MIUI.
Interessant: Das Schnelleinstellungen-Menü ist nicht verändert worden. Insgesamt ist das Betriebssystem an sich kein Nachteil des Geräts, da es größtenteils frei von Bugs ist und keine Probleme bei der Benutzung verursacht. Verwundert waren wir erneut von der fehlenden Möglichkeit, von Hand nach einem Software-Update zu suchen. Wobei ein paar Tage nach Inbetriebnahme die Möglichkeit zum Updaten des Betriebssystems dann angeboten wurde.
Der aktuellste Sicherheitspatch ist vom Mai 2023 und damit ausreichend aktuell. Leider ist es schwer zu sagen, wie sich die Update-Situation in der Zukunft gestalten wird. Feste Versprechen bezüglich Sicherheitsupdates macht Alldocube nicht, mehr als zwei Jahre Support – wenn überhaupt – sind nicht zu erwarten.
Eine letzte kleine Enttäuschung liefert Alldocube beim iPlay 50 Mini mit dem Akku. Dieser hat nur eine mickrige Kapazität von 4000 Milliamperestunden. Viele moderne Smartphones (die mit einem viel kleineren, also stromsparenden Display daherkommen) können hier eine größere Kennzahl vorweisen.
Das spiegelt sich in der Akkulaufzeit wider: Diese betrug bei einer durchschnittlichen Nutzung zwischen drei und dreieinhalb Stunden. Das ist ziemlich kurz und sehr schade. Beim Abspielen von einem zweistündigen Youtube-Video bei 60 Prozent Helligkeit kostete uns 48 Prozent der Akkukapazität. Insgesamt ist die Akkulaufzeit also nicht gut und wohl der größte Nachteil des Tablets. Das Aufladen ist mit 10 Watt zudem langsam und nimmt weit über zwei Stunden in Anspruch.
Das Alldocube iPlay 50 Mini ist ab rund 106 Euro beim chinesischen Online-Händler Banggood erhältlich, das ist ein fairer Preis. Der Versand erfolgt aus Tschechien. Die einzige erhältliche Speichervariante hat 4/64 GByte, als Farbe steht ausschließlich Grau zur Auswahl.
Alles in allem ist das Alldocube iPlay 50 Mini eines der preiswertesten Tablets, das uns bisher über den Schreibtisch gewandert ist. Ein tolles, wenn auch dunkles Display, eine solide Leistung, gute Ausstattung und ein äußerst hochwertiges Design sorgen dafür, dass man kaum ein Mini-Tablet auf dem Markt mit einem vergleichbaren Preis-Leistung-Verhältnis findet. Es gehört damit definitiv zu den besten Android-Tablets bis 9 Zoll aus unseren Tests.
Lediglich ist die ernüchternde Akkulaufzeit uns ein Dorn im Auge. Die denkbaren Einsatzzwecke sind vielfältig – ob als Zweit-Tablet, als Entertainment-Maschine oder E-Book-Reader, mit dem Alldocube iPlay 50 Mini macht man nicht viel falsch.
Ein Tablet für Kinder sollte günstig und robust sein sowie passende Inhalte bieten. Ein Paradebeispiel dafür ist das Fire HD 8 Kids von Amazon. Was noch am Gerät auffällt, zeigt sich im Test.
Ein Tablet für Kinder sollte günstig und robust sein sowie passende Inhalte bieten. Ein Paradebeispiel dafür ist das Fire HD 8 Kids von Amazon. Was noch am Gerät auffällt, zeigt sich im Test.
Kleine Kinder und Tablets sind bisschen ein Klischee. Die beschäftigten Eltern setzen ihr Kleines auf das heimische Sofa oder den Autorücksitz, drücken ihm ein Tablet in die Hand, am besten mit Youtube Kids und blauer, dicker Hülle, dazu noch Cheetos. Fertig ist das im Internet häufig verbreitete Bild eines nervigen Kleinkinds, dessen Eltern zu viel Stress haben, um sich individuell mit ihm zu beschäftigen. Natürlich möchten wir hier aber keine Klischees erfüllen, sondern ein Produkt testen. Heute ist es das Fire HD 8 in der Kids-Edition von Amazon.
Besonders beim Design des Fire HD 8 Kids ist es wichtig, abzugrenzen, ob man das Tablet an sich oder inklusive der Hülle meint. Denn ohne Hülle handelt es sich bei dem Gerät um ein gewöhnliches Amazon Fire HD 8 in Schwarz. Das Gerät ist bereits stabil verarbeitet, es ist mit 201,9 × 137,3 mm aber nicht sonderlich groß. Durch die kompakte Größe bietet das Gerät ein angenehmes Handling auch für kleine Hände. Es passt zudem gut in einen kleinen Rucksack. Anders als beim Plus-Modell (Testbericht) ist die Rückseite uniform aus Kunststoff und hat keine so schöne Textur. Ohne Hülle ist das Tablet 9,6 mm dick und 337 g schwer. Die Tasten bieten einen guten Druckpunkt und befinden sich gemeinsam mit den Anschlüssen (USB-C und 3,5-mm-Klinke) auf der oberen kurzen Kante, die Lautsprecher und die Frontkamera auf der linken langen Kante.
Mit der im Lieferumfang enthaltenen Kinder-Hülle sieht das Gerät abermals ganz anders aus. Die Hülle besteht aus dickem farbigem Schaumstoff – ja, Schaumstoff, nicht etwa Silikon oder Plastik. Damit wächst das Tablet auf 222 × 180 mm an und wird um das Zweieinhalbfache dicker sowie rund 150 g schwerer (Gewicht mit Hülle: 518 g).
Die Schutzhülle bietet eine hohe Griffigkeit. Sie hat Aussparungen für alle Knöpfe und Anschlüsse, ein schönes, haptisches Muster auf der Rückseite und einen ausklappbaren, farblich abgesetzten Ständer, der im 270-Grad-Winkel eingestellt werden kann und auch als Halterung dient. Mit der Hülle fühlt sich das Tablet schon fast unzerstörbar an. Angesichts der Zielgruppe Kleinkinder ergibt das natürlich Sinn, denn es kann schnell passieren, dass das Tablet vom Nutzer fallen gelassen wird oder im Eifer des Gefechts gegen eine Hauswand fliegt.
Angesichts des niedrigen Preises beim Fire HD 8 Kids lässt sich am Display nur eines aussetzen: die Auflösung. Der Nutzer muss sich wie schon beim Amazon Fire HD 8 Plus (Testbericht) mit 1280 × 800 Pixeln bei einer Display-Größe von 8 Zoll zufriedengeben. Das ist wirklich niedrig, Inhalte können Nutzer mit diesem Bildschirm nur in HD, nicht aber in Full-HD streamen. Die Pixeldichte beträgt damit 189 ppi. Pixel sind mit dem Auge beim genauen Hinsehen zu erkennen. Allerdings gibt es derzeit so gut wie keine 8-Zoll-Tablets mit Android und Full-HD. Ansonsten ist das LCD-Panel ganz ordentlich: Es wird rund 400 cd/m² hell, was ein solider Wert ist – das Ablesen im Freien ist gerade noch möglich, außer direkt in der Sonne. Besser funktioniert es an schattigen Orten.
Die Ordentlichkeit setzt sich fort, wenn man die Farben und Kontraste des Panels analysiert. Für ein normales Auge sind sie relativ gut, zufriedenstellend eben. Da es sich um ein LCD-Panel handelt, wird es keine perfekten Schwarzwerte geben und in hellen Umgebungen könnte es Probleme mit der Darstellung von dunklen Szenen in Videos geben. Das ist bei dem Preis aber gegeben. Die Blickwinkel sind stabil.
Hier unterscheiden wir zwischen normalen Verbrauchern, die meistens eine gute Kameraqualität erwarten, und Kindern, die sich eher nicht dafür interessieren, ob das Foto des Lieblingsplüschtiers, des Kinderzimmers oder des eigenen Gesichts mit 2 Megapixel oder mit 50 Megapixel aufgenommen wird. Hier ist natürlich ersteres der Fall, zumindest auf der Rückseite finden wir eine 2-Megapixel-Linse, die im Vergleich zum Fire HD 8 Plus aus einem Grund unnatürlich vergilbte Fotos liefert. Die Videoaufnahme ist hier mit 720p möglich, das heißt aber noch lange nicht, dass ihr euch das antun solltet.
Die Frontkamera liefert eine genauso unterdurchschnittliche Qualität. Es handelt sich hier, anders als bei der Rückkamera, wohl um dieselbe 2-Megapixel-Linse, die auch beim Fire HD 8 Plus zum Einsatz kommt. Das Ergebnis: Komisch uniform gefärbte Gesichter, bei denen Hautunreinheiten teilweise ausradiert, in anderen Fällen sogar auffällig betont wirken. Es macht einfach keinen Spaß, damit zu fotografieren oder Videochats zu führen. Kinder könnten das natürlich anders sehen. Hier gilt aber wieder: Für den Preis erwartet man üblicherweise nichts anderes.
Das Fire HD 8 Kids nutzt als Hauptrecheneinheit (SoC) den MediaTek MT8169A mit acht Kernen (Hexa-Core) bei einer Taktung von 2,0 GHz. Anders als das Fire HD 8 Plus (Testbericht) bietet die Kids-Edition aber nur 2 GByte statt 3 GByte RAM. Das ist wirklich wenig. Die schwache Leistung sorgt für nervenaufreibende Verzögerungen, wenn man versucht, mehrere Dinge gleichzeitig zu tun. Für komplexe Anwendungen oder grafiklastige Spiele ist das Fire HD 8 Kids nicht geeignet.
Was man dem Tablet lassen muss: Ganz einfache Aufgaben, also das Surfen im Netz, Lesen von Mails oder die Nutzung von Social Media und Streaming-Diensten, kann das Fire HD 8 ganz ordentlich. Zur Benutzererfahrung gehören aber Verzögerungen, wenn man eine neue Aufgabe startet, und zwischendrin immer wieder mal Ruckler. Diese Probleme haben sich schon beim Fire HD 8 Plus gezeigt, hier wird es leider nicht besser. Bei PCmark Work 3.0 erhalten wir ein Ergebnis von 4800 Punkten, also rund 200 Punkte weniger als beim Plus-Gerät. Einen so niedrigeren Wert hatten wir in keinem Test in den vergangenen zwei Jahren. Den Benchmark „Wild Life“ von 3Dmark konnten wir wegen des geringen Arbeitsspeichers gar nicht starten. Verfügbar war nur „Slingshot“ und lieferte 1200 Punkte – ebenfalls wenig. Für das Jahr 2023 ist die Leistung trotz des niedrigen Preises einfach nicht mehr angemessen.
Amazon bietet nur eine Option mit 32 GByte als Speicher. Für viele Apps oder Videos ist der Speicher damit nur knapp bemessen. Von Vorteil ist aber, dass man eine SD-Karte mit bis zu 1 TByte Speicher hinzufügen kann. Die Konnektivität geht für den Preis absolut in Ordnung: Wifi 5 (also 802.11a/b/g/n/ac) sowie Bluetooth 5.2 mit Unterstützung für A2DP und Low-Energy-Zubehör gehören zur Ausstattung. Der Typ-C-Anschluss ist ein langsamer Vertreter nach USB 2.0. GPS gibt es nicht.
Und sonst? Die beiden Lautsprecher sind in Ordnung, aber nicht herausragend. Für einen besseren Videogenuss sollte man Kopfhörer oder einen externen Lautsprecher nutzen. Einen Fingerabdrucksensor suchen wir in der Preisklasse vergeblich. Eine Besonderheit gibt es: Amazon garantiert die Sicherheit des Tablets mit einer Sorglos-Garantie. Sollte das Tablet innerhalb von zwei Jahren nach dem Kauf kaputtgehen, wird es kostenlos ersetzt – ohne Wenn und Aber. Das ist tatsächlich stark.
Bei der Software sammelt das Fire HD 8 Kids einige Pluspunkte. Amazon erkennt die Zielgruppe und passt die Software daran an. Eingerichtet wird das Gerät vom Elternteil, das dann verschiedene Profile für Kinder erstellen kann und stets ein eigenes Profil besitzt.
Amazon Kids+ ist ein Service, der für ein Jahr kostenlos integriert ist. Er beinhaltet den Zugriff auf Tausende Bücher und Hörbücher, Filme, Serien, Musiksender, Apps und Spiele für Kinder zwischen drei und sieben Jahren. Die Inhalte sind speziell altersgerecht ausgewählt. Das Kind hat in seinem Nutzerprofil eine schöne, angepasste und einfach zu bedienende Oberfläche mit allem, was es braucht. Eltern können über ein Dashboard Bildschirmzeiten und Limits festlegen sowie Inhalte steuern. Die Bedienoberfläche für Eltern ist mit einem PIN-Code geschützt und unterscheidet sich nicht von den übrigen Fire-HD-8-Modellen.
Bei der Software handelt es sich um Fire OS 8.3.1.3, das auf Android 11 basiert. Der Sicherheits-Patch stammt bereits aus November 2022, monatliche Updates sind nicht zu erwarten. Die Besonderheit: Zugriff auf Google-Dienste oder den Play Store gibt es nicht, alle Apps müssen über den Amazon-eigenen App-Store installiert werden. Die Auswahl an normalen Apps ist dort ein wenig begrenzt, für Kinder sollten sich aber genug Spiele und Lerninhalte finden. Mit einer Übergangslösung kann man den Play Store und Google Dienste nachträglich installieren. Wie das geht, zeigt der Ratgeber Amazon-Tablets mit Google-Apps: Billig zum Top-Tablet?
Der Akku ist ein Pluspunkt des Geräts. Zwar lieferte wie schon beim Plus-Modell der Battery Test von PCmark leider kein Ergebnis. Allerdings lief das Tablet rund zehn Stunden am Stück im simulierten Dauerbetrieb, bevor der Akku die Grenze von 20 Prozent unterschritten hat. Ein Kind wird sich also eine lange Zeit mit dem Tablet vergnügen. Man sollte das Gerät über Nachtaufladen, denn das mitgelieferte Netzteil bietet nur eine Leistung von 5 Watt. So dauert eine vollständige Aufladung von 0 auf 100 Prozent mehr als fünf Stunden.
Das Tablet verkauft Amazon mit drei verschiedenen Hüllenfarben in Rot, Blau und Lila ausschließlich mit 32 GByte Speicher regulär für knapp 160 Euro. Aktuell kostet es 100 Euro. Anders als beim Fire HD 8 Plus gibt es kein reduziertes Modell mit Werbung.
Der Markt für Kinder-Tablets hat ein großes Potenzial. Das Amazon Fire HD 8 Kids zeigt, wie das aussehen kann. Das Gerät selbst ist identisch mit dem Fire HD 8, erst die Schaumstoffhülle macht es zur nahezu unzerstörbaren Kids-Edition. Die Hardware-Ausstattung ist sehr einfach. Für das Gerät spricht das helle Display, die lange Akkulaufzeit sowie die ausgezeichnete Kinder-Software.
Enttäuschend und nicht mehr zeitgemäß sind die CPU-Leistung sowie die Display-Auflösung. Kinder haben allerdings selten so hohe Ansprüche wie Erwachsene. Solange sie davor kein teures iPad in der Hand hielten, dürften sich Kinder damit zufriedengeben. In der Preisklasse von rund 150 Euro findet man kein besseres Kinder-Tablet. Insgesamt erscheint uns im Gegensatz zu den Vorgängern der Preis für das Gebotene etwas zu hoch.
Amazon-Tablets konnten sich nicht ohne Grund im unteren Preisbereich etablieren. Das 2022er-Modell Fire HD 8 Plus zeigt im Test wiederholt die Stärken und Schwächen der Gerätereihe.
Amazon-Tablets konnten sich nicht ohne Grund im unteren Preisbereich etablieren. Das 2022er-Modell Fire HD 8 Plus zeigt im Test wiederholt die Stärken und Schwächen der Gerätereihe.
Amazon ist nicht neu auf dem Tablet-Markt. Jahrelang wurden Tablets und E-Book-Reader unter dem Markennamen Kindle vertrieben, der sich zwischenzeitlich als Gattungsname für günstige Tablets etablieren konnte. Amazons preiswertes Tablet firmierte zunächst als Kindle Fire. Später trennte man sich in der Hardware-Abteilung von diesem Namen – Kindle ist schließlich immer noch Amazons E-Book-Dienst – das Erbe der günstigen Tablets blieb jedoch.
Die neueste und wohl beste Schöpfung von Amazons Tablet-Reihe ist das Fire HD 8 Plus. Besonderheiten finden sich unter anderem bei der Software, die, ähnlich wie es schon bei den beliebten Vorgängermodellen der Fall war, von gewöhnlichen Android-Tablets ein gutes Stück abweicht. Mit einer UVP von 135 Euro positioniert sich Amazon nicht etwa neben einem iPad, sondern bleibt seinen Prinzipien in der Tablet-Unterklasse treu. Wie treu zeigt sich in unserem Test.
Das Design des Fire HD 8 Plus orientiert sich an den Vorgängermodellen. Doch es überrascht uns immer wieder, wie angenehm es sich in den Händen anfühlt – und das trotz der Materialien und des günstigen Preises. Die Vorderseite besteht aus einfachem Glas, die schwarzen Ränder ums Display sind relativ dick, aber gehen noch in Ordnung. Die Rückseite aus grauem Kunststoff schließt angenehm mit dem Display ab, ohne scharfkantig zu sein. Uns gefiel besonders die Textur mit dem eingravierten Amazon-Logo auf der Rückseite – dadurch ist das Gehäuse deutlich weniger auffällig für Fingerabdrücke.
Auch insgesamt fühlt sich das Tablet einfach solide an, wenn man es in den Händen hält. Es ist nicht riesig, die Maße von 201,9 × 137,3 mm machen es angenehm kompakt. Allzu dünn ist es mit einer Dicke von 9,6 mm nicht, jedoch trägt es dazu bei, dass sich das Gerät robust anfühlt. Für die Kompaktheit verantwortlich ist auch das geringe Gewicht von 342 Gramm. Kein Vergleich mit teureren und schwereren Modellen wie dem Honor Pad 8 (Testbericht). Geschickt ist, dass die Kamera vollständig ins Gehäuse eingelassen ist – so wackelt oder rutscht es auf dem Tisch nicht. Die Lautstärkewippe und die Power-Taste befinden sich zusammen mit der 3,5mm-Audioklinke und dem USB-C-Anschluss auf der oberen kurzen Kante. Die Tasten lassen sich gut drücken – hier gibt es nichts zu beanstanden.
Beim Display sind wir ein wenig zwiegespalten. Es handelt sich um ein 8 Zoll großes LCD-Panel – definitiv eines der kleineren Modelle also. Das Display ist einerseits wirklich hell, im Test erreicht es eine Helligkeit von knapp 500 cd/m². Das erreichen sonst nur teurere Modelle wie das Xiaomi Pad 5. Damit ist die Lesbarkeit auch draußen mit Sonneneinstrahlung gut gesichert. Andererseits handelt es sich immer noch um ein Panel, das nur mit 1280 × 800 Pixeln auflöst – das ist spätestens im Jahr 2023 nicht mehr zeitgemäß. Hier wäre mindestens Full-HD angebracht gewesen. In Pixeldichte macht das übrigens 189 ppi.
Die niedrige Auflösung macht sich insgesamt auch in der täglichen Nutzung recht stark bemerkbar, Inhalte kann man nur in HD-Auflösung streamen. Abgesehen davon ist das Display ganz in Ordnung, die Farben sind angenehm, nicht außerordentlich überspitzt, aber mit einer soliden Note Kontrast. Auch die Blinkwinkel sind im Test sehr stabil gewesen. In einem stockdunklen Raum ist die niedrigste Helligkeitseinstellung nicht zu hell.
Wer Wert auf eine gute Kamera legt, ist beim Fire HD 8 Plus (aber auch bei Tablets im Generellen) eher nicht richtig. Hier kommt auf der Rückseite eine 5-Megapixel-Linse zum Einsatz, das reicht gerade mal für die Videoaufnahme in 1080p. Die Vorderseite muss sich sogar mit nur 2 Megapixeln Auflösung zufriedengeben. Bei einem Tablet erwartet man im Bereich der Kamera meistens ohnehin nicht viel, hier sollte es nicht anders sein. Denn die Fotos wirken leblos und ausgelutscht, die Schärfe und die Farbdarstellung sind weniger als suboptimal. Höchstens für das Abfotografieren von Dokumenten eignet sich das Fire HD 8 Plus. Bei Dunkelheit kann man die Kamera-App gleich geschlossen lassen.
Auch die Frontkamera ist mehr oder weniger nutzlos. Gesichter sehen aus, als bestünden sie aus einem einfarbigen Stück Ton, Unreinheiten auf der Haut werden auf eine magische Weise gleichzeitig herausgelöscht und hervorgehoben. Für Video-Chats eignet sich diese Kamera nur, falls euer Gegenüber sehr tolerant ist. Enttäuschend ist das nur, falls man auf eine gute Kameraqualität gehofft hat. Wir haben das nicht, besonders nicht bei dem günstigen Preis. Es ist klar, dass bei diesem Produkt der Fokus nicht auf den Kameras liegt.
Wir sprechen über die Ausstattung, und in diesem Bereich wird es nicht interessanter. Das Herzstück des Fire HD 8 Plus bildet ein nicht näher bezeichneter Hexa-Core-Prozessor mit einer Taktfrequenz von 2,0 GHz und mäßigen 3 GB Arbeitsspeicher. Viele unserer Leser wissen wahrscheinlich, dass die Zeit, in der man die Performance von Mobile-Prozessoren an der Kernanzahl statt am Namen gemessen hat, längst vorbei ist. Das sollte einen guten Vorgeschmack darauf bieten, was jetzt kommt: Die Performance ist gerade noch so in Ordnung. Klar, man erwartet hier kein High-End-Gerät. Für Anwendungen wie das Lesen von E-Mails, Surfen im Netz oder für die Nutzung von einfachen Apps reicht das Gerät vollkommen.
Wo sich das Gerät gut geschlagen hat, war das Streamen von Inhalten oder die Nutzung von Social-Media-Apps. Hier konnten wir generell wenige Probleme feststellen. Zur allgemeinen Benutzererfahrung gehören längere Nachdenkpausen und irrational oft vorkommende Ruckler, an die man sich notgedrungen gewöhnen muss. Manche Menüs brauchen länger zum Laden – besonders solche, die nicht unmittelbar zum Betriebssystem gehören. Anspruchsvolle Aufgaben wie größere Spiele, Multitasking oder Videoschnitt können ohnehin vergessen werden, dafür ist das Gerät schließlich auch nicht gemacht. In PCmark (Work 3.0) schneidet das Tablet mit rund 5000 Punkten ziemlich schwach ab, in 3Dmark (Wild Life) mit rund 400 Punkten ebenfalls. Für bessere Ergebnisse fehlt es der Recheneinheit schlicht an Power.
Ebenso wenig begeistert die Speicherausstattung. Zum Testen lag uns die größere Version mit 64 GB Speicher vor, alternativ ist das Gerät mit 32 GB erhältlich. Immerhin kann eine SD-Karte mit bis zu 1 TByte hinzugefügt werden. Die Konnektivität ist ganz in Ordnung: Zwar unterstützt das Tablet nur Wi-Fi 5 (802.11a/b/g/n/ac), dafür aber Bluetooth 5.2 mit Unterstützung für Bluetooth-Low-Energy-Zubehör und A2DP. LTE unterstützt das Tablet nicht, ebenso wenig einen Stylus. Beim USB-C-Anschluss handelt es sich um den älteren und langsameren 2.0-Standard, der jedoch zum Rest des Geräts passt. Zur Standortermittlung steht GPS mit GLONASS bereit.
Beim Klang reiht sich das Tablet auch bei der Optik ein: Die zwei Lautsprecher im Gehäuse bieten höchstens einen passablen Sound, der sich aber für Kochvideos oder Ähnliches eignet. Für andere Anwendungen ist eine Bluetooth-Box von Vorteil. Einen Fingerabdrucksensor gibt es nicht, in der Preisklasse ist das nichts Unerwartetes.
Spannend wird es bei der Software. Es handelt sich um eine herstellermodifizierte Version von Android 11, also einem zwei Jahre alten Betriebssystem. Amazon nennt es liebevoll Fire OS, auf unserem Gerät läuft die neueste Version 8.3.1.3 vom 21. November 2022. Speziell ist hierbei, dass standardmäßig keine Google Play Dienste vorinstalliert sind. Es gibt also keinen Play Store und keine Google Apps, sondern nur einen eher unschönen App-Store, der von Amazon selbst entwickelt wird. Eine Folge davon ist etwa, dass man nach jeder neu installierten App eine Benachrichtigung über euren E-Mail-Account erwartet. Den Sinn dahinter erfragen wir nicht.
Im Amazon-eigenen App Store fehlen einige wichtige Apps wie die Apps der Medienkonzerne Zeit, Spiegel oder FAZ – diese wären besonders für E-Paper interessant – oder etwa der DB Navigator. Im Internet können einige Anleitungen gefunden werden, die über Umwege der Play Store doch noch nachinstalliert werden können. Bemerkbar macht sich die starke Einbindung von Amazons Sprachassistentin Alexa. Damit kann das Tablet vollständig bedient werden, mit einem entsprechenden Ladeadapter verwandelt sich das Tablet in einen Echo Show. Und auch sonst finden sich neben den vielen vorinstallierten Apps in der Bedienoberfläche so einige Hinweise, dass die Software von Amazon stammt.
Versierte Nutzer können hier mit ein paar Tricks nachhelfen und Google-Dienste nachträglich installieren. Wie das geht, erklären wir im Ratgeber Amazon-Tablets mit Google-Apps: Billig zum Top-Tablet?
Das Tablet hat neben dem hellen Bildschirm und der soliden Verarbeitung noch einen ganz entscheidenden Vorteil: die gute Akkulaufzeit. Der übliche Benchmark (PCmark Battery Test) lieferte leider kein Ergebnis. Der 4850 mAh große Akku hielt aber etwa zehn Stunden lang durch, bevor er von 100 auf 20 Prozent entladen wurde. Ein Netzteil befindet sich im Lieferumfang, das Gerät wird lediglich mit 9 Watt über USB-C oder aber Wireless Charging (mit einem entsprechenden Adapter) geladen. Mit der geringen Ladeleistung dauert es jedoch rund vier Stunden, bevor das Tablet von 0 auf 100 Prozent aufgeladen wurde.
Das Amazon Fire HD 8 Plus ist in der Konfiguration mit 32 GB Speicher zum Testzeitpunkt im Februar 2023 für den Preis von 135 Euro direkt bei Amazon erhältlich, für die doppelte Menge an Speicherplatz werden weitere 30 Euro fällig. Allerdings ist das Modell bei Amazon selbst vergriffen, da der Nachfolger für 2024 bereits auf dem Markt ist, den wir aber bisher nicht getestet haben. Es gibt Restposten bei Ebay für rund 60 Euro.
Die Frage, ob dieses Tablet empfehlenswert ist, muss man im Gesamtkontext betrachten. Ja, die Performance ist eher mau, es gibt wenig Speicherplatz und die Display- und Kameraauflösung sind nicht das Gelbe vom Ei. Doch für den Preis von rund 135 Euro ist das Tablet mit seinem hellen Display, der soliden Verarbeitung und vielen Features weiterhin unschlagbar. Denn andere Geräte in dieser Preisklasse sind oft schlechte Produkte von markenlosen Herstellern mit einer noch schlechteren Performance.
Dieses Tablet eignet sich insbesondere für Menschen, die einfach ein günstiges, solides und verlässliches Gerät zum Streamen von Inhalten, Surfen im Web oder für anderweitige, einfache Anwendungen haben möchten. Und diese einfachen Anwendungen kann das Gerät wirklich gut – mehr aber auch nicht.
Das N-One Npad Mini für rund 60 Euro ist eine mögliche Alternative zum Amazon Fire HD 8. Ob sich der Kauf lohnt, zeigt unser Test.
Das N-One Npad Mini für rund 60 Euro ist eine mögliche Alternative zum Amazon Fire HD 8. Ob sich der Kauf lohnt, zeigt unser Test.
Wer ein Tablet für gelegentliches Surfen und einfache Mobile-Games sucht, findet viele Modelle namhafter Hersteller – doch auch No-Name-Geräte aus China holen auf. Das N-One Npad Mini gehört zu dieser Kategorie und bietet für knapp 60 Euro ein 8-Zoll-Display (1280 × 800 Pixel), 4 GB RAM und 64 GB Speicher.
Als Prozessor dient ein Allwinner A523 Octacore mit 1,8 GHz, der auch im Acer Iconia Tab A8 steckt. Der Arbeitsspeicher lässt sich virtuell um 8 GB erweitern. Wie sich das Budget-Tablet im Alltag schlägt, klärt unser Test.
Schon beim ersten Hands-On wird klar: Das N-One Npad Mini ist kein Premium-Tablet. Das Gehäuse aus matt-silbrigem Kunststoff fühlt sich zwar angenehm an, wirkt aber wenig hochwertig. Eine fest angebrachte Schutzfolie ist an Kamera und Display-Rand unsauber verklebt – kleine Lufteinschlüsse sind sichtbar. Auch die schwarze Displayumrandung unterstreicht das funktionale, eher schlichte Design.
Trotz 8-Zoll-Display misst das Gerät 21 × 12 × 0,9 cm und wiegt 363 g – etwa 30 g mehr als das ähnlich große Amazon Fire HD 8. Im Alltag fällt das Npad Mini beim Handling jedoch weder besonders positiv noch negativ auf.
Die Frontkamera sitzt oben rechts, die rückseitige 5-MP-Kamera ragt leicht heraus. Powerbutton und Lautstärkewippe sind rechts platziert, fühlen sich etwas klapprig an, funktionieren im Test aber zuverlässig.
Das N-One Npad Mini besitzt ein 8-Zoll-IPS-Display mit 1280 × 800 Pixeln und reiht sich damit in die Klasse kompakter Einsteiger-Tablets wie das Amazon Fire HD 8 ein. Die maximale Helligkeit liegt bei nur 275 Nits – für den Außeneinsatz ist das zu wenig, in Innenräumen bleibt der Bildschirm jedoch gut lesbar. Auch bei schrägen Blickwinkeln überzeugt das Display dank stabiler Darstellung. Starke Spiegelungen beeinträchtigen jedoch die Nutzung bei direktem Licht oder im Freien.
Die Bildqualität bleibt insgesamt hinter heutigen Standards zurück. Full-HD-Inhalte kann das Tablet nicht wiedergeben, sodass Netflix & Co. nur in SD laufen. Auf dem 8-Zoll-Display fallen unscharfe Details und flackernde Kanten deutlich auf.
Die Kameras des N-One Npad Mini liefern nur das Nötigste. Sowohl vorn als auch hinten ist jeweils eine einfache 5-MP-Linse verbaut, unterstützt von einem LED-Blitz. Die Bildqualität reicht von schwach bis allenfalls mäßig – insbesondere bei wenig Licht treten starke Schwächen auf. Der Autofokus arbeitet träge und ungenau. Für Fotoaufnahmen ist das Tablet kaum zu gebrauchen, für gelegentliche Videochats oder einfache Dokumentscans reicht es gerade noch.
Im Inneren des N-One Npad Mini arbeitet ein Allwinner A523 Octacore mit 1,8 GHz – ein Prozessor, der vorwiegend in günstigen Tablets wie dem Acer Iconia Tab A8 verbaut ist. Dass hier keine Höchstleistung zu erwarten ist, zeigt sich schnell: Schon beim Einrichten und beim Navigieren im Play Store treten spürbare Ruckler auf. Anspruchsvolle Apps oder Spiele laufen kaum zufriedenstellend.
Beim Benchmark PCmark Work 3.0 erreicht das Tablet rund 5000 Punkte – ein schwacher Wert, der etwa dem Niveau des Amazon Fire HD 8 entspricht. Die Performance ist insgesamt träge, für einfache Aufgaben wie Surfen, Video-Streaming oder Messenger-Dienste aber noch akzeptabel.
Das Gerät bietet 4 GB RAM (virtuell um 8 GB erweiterbar) und 64 GB internen Speicher, der sich per microSD-Karte um bis zu 1 TB erweitern lässt. Das ist in dieser Preisklasse ein ordentlicher Wert.
An Anschlüssen stehen USB-C und ein 3,5-mm-Klinkenanschluss zur Verfügung – kabelgebundene Kopfhörer lassen sich also problemlos nutzen. Drahtlos funkt das Tablet via Wi-Fi 5 und Bluetooth 5.0 – zwar nicht mehr ganz auf dem neuesten Stand, im Test aber ohne Aussetzer oder Probleme beim Streaming und App-Download.
Ausgeliefert wird das Npad Mini mit Android 14 und ohne Bloatware – nur die üblichen Google-Apps sind vorinstalliert. Die Software wirkt schlank und aufgeräumt. Kritik gibt es jedoch beim Sicherheitsstand: Das letzte Update datiert auf März 2024 – für ein neues Gerät ist das zu alt. Der Hersteller macht keine Angaben zum Update-Zyklus. Wir würden hier nicht viel erwarten.
Trotz seines relativ hohen Gewichts und des massiven Gehäuses bietet das N-One Npad Mini nur einen 5000-mAh-Akku – ähnlich wie das Amazon Fire HD 8 mit 4850 mAh. In der Praxis schneidet das Fire-Tablet jedoch deutlich besser ab. Beim PCmark Battery Test erreicht das Npad Mini lediglich rund 4 Stunden Laufzeit – ein enttäuschender Wert. Zum Vergleich: Das Fire HD 8 kommt auf rund 10 Stunden.
Geladen wird per USB-C mit dem mitgelieferten 10-Watt-Netzteil. Eine vollständige Ladung dauert knapp drei Stunden, von 20 auf 80 Prozent knapp über zwei Stunden. Kabelloses Laden wird nicht unterstützt.
Das N-One Npad Mini ist aktuell bei Banggood für 65 Euro erhältlich. Mit dem Code BGd318b8 sinkt der Preis auf 59 Euro.
Beim N-One Npad Mini gilt: Man bekommt, wofür man bezahlt. Die CPU-Leistung ist schwach, die Akkulaufzeit enttäuschend, und das Display löst nicht einmal Full-HD auf. Große Erwartungen sollte man an dieses China-Tablet daher nicht stellen.
Doch bei einem Preis von unter 60 Euro relativiert sich vieles. Das Npad Mini ist damit eine der günstigsten Alternativen zum Amazon Fire HD 8, das in der aktuellen 2024er-Version mit Werbung rund 115 Euro (UVP) kostet. Wer mit Rucklern, SD-Auflösung, kurzer Akkulaufzeit und magerer Kameraleistung leben kann, bekommt hier ein brauchbares Gerät für einfachste Aufgaben. Allen anderen raten wir, etwas mehr Geld zu investieren – es lohnt sich.
Das Realme Pad Mini gehört mit einer Diagonale von 8,7 Zoll zu den kompakten und preiswerten Tablets. Das Design ist gelungen, aber es gibt eine große Schwäche.
Das Realme Pad Mini gehört mit einer Diagonale von 8,7 Zoll zu den kompakten und preiswerten Tablets. Das Design ist gelungen, aber es gibt eine große Schwäche.
Kleine Tablets im Format zwischen 8 Zoll und knapp unterhalb von 9 Zoll sind im Vergleich zu Ihren großen Brüdern deutlich besser für den mobilen Einsatz zu gebrauchen. Diese Tablets passen etwa noch in eine Handtasche und lassen sich bequem in öffentlichen Verkehrsmitteln oder als zweites Tablet abends im Bett nutzen. Selbst nur mit einer Hand kann man sie gut verwenden.
Das Angebot an Tablets in diesem Format ist jedoch überschaubar. In diesem Jahr sind abgesehen vom hier getesteten Realme Pad Mini bisher kaum kleine Tablets erschienen. Unter den Android-Tablets kommen hier meistens preiswerte Geräte mit einfacher Hardware zum Einsatz. Beispiele dafür sind das Lenovo Tab M8 (Testbericht) sowie Samsung Galaxy Tab A7 Lite (Testbericht) oder das Amazon Fire HD 8 (Testbericht) von 2020. Geräte mit Full-HD-Auflösung haben im Preisbereich um 200 Euro Seltenheitswert.
Neben dem Android-Tablet Realme Pad 10.4 bietet der chinesische Hersteller seit 2022 auch ein kompaktes Gerät dieser Art an: das Realme Pad Mini mit 8,7-Zoll-Display. Wie gut sich das Gerät schlägt und ob es eine Alternative zu größeren Tablets ist, zeigt unser Test.
Das Realme Pad Mini hinterlässt mit seinem kantigen Gehäuse komplett aus Metall einen hochwertigen Eindruck. Die Ecken sind typisch für ein Tablet stark abgerundet. Jeweils unten und oben ist die Rückseite aus Metall mit einer kleinen Rille unterbrochen. Die Kameralinse auf der Rückseite ragt mit einer Erhebung knapp 2 mm heraus. Die Verarbeitung hinterlässt einen überaus hochwertigen Eindruck, bei dem die Spaltmaße kaum zu spüren sind. Der Druckpunkt von Power-Buttons und Lautstärkewippe ist solide. Beide Knöpfe befinden sich auf der gleichen langen Seite.
Mit Abmessungen von 212 mm x 125 mm x 7,6 mm ist das Tablet in etwa so groß wie das Samsung Galaxy Tab A7 Lite (Testbericht), aber einen Hauch dünner. Das entspricht in etwa einem Notizblock von Moleskine in der Größe „Large“ oder einem Taschenbuch im Format „Legal“, welches vorwiegend bei Fach- und Sachbüchern üblich ist. Die Größe entspricht bei der Höhe in etwa DIN A5, ist aber etwa 20 mm schmaler aus.
Das Gewicht beträgt 386 g, was etwas mehr als 100 g leichter ist als bei größeren Tablets ab 10 Zoll. Damit kann man das Tablet noch gut mit nur einer Hand halten. Aufgrund des kompakten Formats kann man diese Geräteklasse anders als Android-Tablets jenseits von 10 Zoll noch sinnvoll hochkant nutzen, um etwa News-Apps zu nutzen oder E-Books zu lesen. Dazu trägt das Format von knapp 15:9 bei. Einen Schutz vor Staub oder Wasser bietet das Gehäuse allerdings nicht.
Der Bildschirm setzt auf LCD-Technologie mit einem IPS-Panel und misst in der Diagonale 8,7 Zoll (22 cm). Die gleiche Display-Größe bietet das Samsung Galaxy Tab A7 Lite (Testbericht). Das iPad Mini fällt mit 8,3 Zoll etwas kompakter aus. Mit lediglich 8 Zoll noch kleiner sind die Tablets Amazon Fire HD 8 (Testbericht) oder Lenovo Tab M8 (Testbericht). Insgesamt bietet das Realme Pad Mini einen guten Kompromiss aus großer Anzeige und kleinem Gehäuse.
Kommen wir zum ersten größeren Haken beim Realme Pad Mini: Die Auflösung beträgt nur 1340 × 800 Pixel. Damit ist etwa die Wiedergabe von Videos in Full-HD nicht möglich, hier stehen auf YouTube und Co. maximal 1280 × 720 Pixel zur Verfügung. Das führt zu einer nur mäßigen Pixeldichte von 179 ppi (Pixel pro Zoll). Dadurch sind Pixel teilweise noch mit dem Auge zu erkennen.
Zwar sind HD-Auflösungen bei günstigen Android-Tablets im 8-Zoll-Format nicht ungewöhnlich. Eine höhere Auflösung wäre hier aber eine echte Möglichkeit gewesen, sich von der Konkurrenz deutlich abzusetzen. Wer höhere Auflösungen wünscht, muss zur FHD-Version des Lenovo Tab M8 (Testbericht), dem wasserdichten Samsung Galaxy Tab Active 3 (Testbericht) oder dem teuren Apple iPad Mini 6 greifen.
Farben und Kontraste sind ausgeprägt. Blickwinkelstabilität sowie maximale Helligkeit sind für ein Tablet sehr ordentlich. Im manuellen Modus beträgt die Helligkeit etwa knapp 400 cd/m². Bei aktiver adaptiver Anpassung erreicht diese sogar über 470 cd/m². Die meisten Smartphones bieten hier mittlerweile mehr, allerdings schaffen nur wenige Tablets in dieser Preisklasse dieselbe Helligkeit.
Beim Einsatz unter freiem Himmel kommt die Ablesbarkeit dennoch an ihre Grenzen. Das liegt primär an den starken Spiegeln des Bildschirms. Beim Lesen von Texten fällt das weniger ins Gewicht als bei Videoclips mit dunklem Hintergrund. Dennoch: Besser machen das nur wenige und vor allem teure Tablets.
Die Ausstattung der Kamera ist, wie man es von den meisten Tablets her gewohnt ist, recht einfach gehalten. Immerhin sieht das Fotografieren mit einem Gerät wie dem Realme Pad Mini nicht ganz so lächerlich aus wie mit einem 11-Zoll-Tablet. Die Hauptlinse auf der Rückseite bietet 8 Megapixel, das Objektiv vorn über dem Display schießt Selfies mit 5 Megapixeln. Ähnlich ausgestattet ist die Android-Konkurrenz bei kleinen Tablets.
Die Aufnahmen sind bei günstigen Lichtverhältnissen tatsächlich ordentlich, für Schnappschüsse reicht die Kamera aus. Die Bilder wirken natürlich, auch wenn die Farben noch etwas kraftvoller sein könnten. Bilddetails gehen in Ordnung. Selfies sind ebenfalls zufriedenstellend, könnten vielleicht noch eine Spur mehr Bildschärfe vertragen. Das Bokeh im Porträt-Modus kommt ohne nennenswerte Fehler rund ums Motiv aus.
Die Videoqualität ist ebenfalls akzeptabel und erlaubt Aufnahmen mit Full-HD. Eine Entsperrung per Frontkamera ist zudem möglich und klappt in der Regel gut. Allerdings ist diese Methode nicht wirklich sicher, da nur 2D-Technologie zum Einsatz kommt, die theoretisch mit einem Foto getäuscht werden kann. Wir empfehlen hier, eine PIN zu nutzen.
Als Antrieb dient der Prozessor Unisoc Tiger T616. Hochleistungen sollte man von der Octacore-CPU nicht erwarten, verglichen mit anderen preiswerten Tablets bietet der Prozessor aber ordentliche Performance. Im Alltag reicht das meistens für einen geschmeidigen und reibungslosen Betrieb aus. Beim Benchmark Work 3.0 von PCmark kamen wir im Schnitt auf über 8200 Punkte. Damit liegt das Realme Pad Mini leicht vor dem Samsung Galaxy Tab A8 (Testbericht) oder Nokia T20 (Testbericht) und deutlich vor dem Samsung Galaxy Tab A7 Lite (Testbericht).
Ein Gerät zum Zocken ist das Realme Pad Mini aber nicht. Dafür ist der Grafikchip zu schwach, der beim Benchmark „Wild Life“ von 3Dmark nur für knapp 500 Punkte sorgt. Zum Vergleich: Das Xiaomi Pad 5 (Testbericht) für knapp 330 Euro erreicht hier mehr als 3000 Punkte. Für Casual-Games wie Angry Birds reicht es aus, bei aufwendigeren 3D-Spielen wie Asphalt 9 oder Call of Duty Mobile ist das zu wenig, um bei hohen Details noch flüssig zu laufen.
Der Arbeitsspeicher reicht je nach Ausführung von 3 bis 4 GB. Als Speicheroption stehen 32 oder 64 GB zur Verfügung – das ist insgesamt etwas knapp bemessen. Wir empfehlen hier ganz klar zur Variante mit 4/64 GB zu greifen. Eine Erweiterung mit einer Micro-SD-Karte ist glücklicherweise möglich. WLAN unterstützt das Realme Pad Mini maximal mit Wifi-5. Optional gibt es eine Variante mit LTE-Mobilfunk in Verbindung mit einer Nano-SIM-Karte, dieses Modell bietet dann zusätzlich auch GPS.
Der USB-C-Anschluss unterstützt maximal nur den langsameren Standard USB 2.0, was aber in dieser Preisklasse normal ist. Die Lautsprecher bieten insgesamt ausreichenden Sound, Fokus liegt hier aber stark auf den Höhen. Dreht man das Tablet auf, klingt es dann schnell recht schrill. Zum Musikhören ist es damit weniger geeignet, aber es bietet beim Streaming oder Spielen ordentliche Sound-Untermalung. Wer seine Umgebung nicht nerven möchte, greift via Bluetooth 5.0 zu einem kabellosen Kopfhörer oder nutzt den vorhandenen Klinkenstecker für ein kabelgebundenes Modell.
Nicht auf dem neuesten Stand ist die Software. Auf unserem Testgerät läuft noch Android 11, der Sicherheitspatch stammt zudem aus dem Januar und ist somit veraltet. Das ist ärgerlich. Als Bedienoberfläche kommt Realme UI zum Einsatz, das sich stark am originalen Android orientiert. Bloatware findet man nahezu keine.
Auffallend: Die App für Netflix kann auf dem Testgerät nicht installiert werden. Laut Realme liegt das am Testmuster, alle in Deutschland erhältlichen Modelle sollen die App nutzen können. Laut der App DRM Info verfügt das Gerät immerhin über ein Zertifikat für Widevine Level 1, was bei Streaming-Diensten wenigstens eine HD-Auflösung (1280 × 720 Pixel) statt SD-Auflösung (720 × 480 Pixel) erlaubt. Bei Disney Plus klappte das mit der HD-Wiedergabe.
Der Akku bietet für ein kompaktes Gerät eine stattliche Kapazität von 6400 mAh. Das führt zu einer ausgezeichneten Akkulaufzeit, wie der Battery Test aus PCmark belegt. Bei einer Helligkeit von 200 cd/m² kommen wir auf etwa 12 Stunden. So lange hielt unter den Tablets bei diesem Test bisher nur das ebenfalls kompakte Lenovo Tab M8 (Testbericht) durch. Das preiswerte Samsung Galaxy Tab A7 Lite (Testbericht) etwa schafft nur rund 8,5 Stunden bei diesem Benchmark.
Kabelloses Laden beherrscht das Realme Pad Mini nicht. Das beigelegte Netzteil hat eine Leistung von 19 Watt. Damit ist das Tablet in knapp über 2 Stunden aufgeladen.
Die UVP für das Realme Pad Mini mit 3/32 GB beträgt 180 Euro. Die Variante mit 5/64 GB liegt bei 200 Euro. Für die LTE-Version kommt ein moderater Aufpreis von 30 Euro hinzu. Verfügbar ist es in den Farben Grau und Blau.
Das derzeit beste Angebot für das Realme Pad Mini mit 3/32 GB beträgt bei Amazon etwa 129 Euro, mit 4/64 GB sind es nur 138 Euro.
Das Realme Pad Mini ist eine gute Alternative für jeden, der lieber ein kompaktes Tablet für den mobilen Einsatz möchte. Damit eignet es sich gut, um in der Bahn Videos anzusehen oder E-Books zu lesen. Die LTE-Variante ist zudem nur unwesentlich teurer als die reine WLAN-Ausführung.
Design und Verarbeitung überzeugen, zudem ist es mit einem Preis ab 163 Euro erschwinglich. Die Leistung ist für den Preis mehr als ausreichend. Allerdings gibt es einen großen Schönheitsfehler: Das Display löst nur mit HD auf und überzeugt trotz ordentlicher Helligkeit nicht ganz. Zudem ist die Software nicht auf dem neuesten Stand.
Als kompaktes 8-Zoll-Tablet eignet sich das Nokia T10 ideal für unterwegs oder als Zweitgerät für den Nachttisch. Wie gut das kleine Tablet ist, zeigt der Test.
Als kompaktes 8-Zoll-Tablet eignet sich das Nokia T10 ideal für unterwegs oder als Zweitgerät für den Nachttisch. Wie gut das kleine Tablet ist, zeigt der Test.
Beim Nokia T10 handelt es sich um ein kompaktes Tablet im 8-Zoll-Format. Damit eignet es sich gut als Gerät für unterwegs oder als Zweit-Tablet zum Lesen auf der Couch oder im Bett. Optisch sieht es aus wie eine Miniatur-Ausführung des Nokia T20 (Testbericht). Android 12 ist an Bord. Wie die meisten Tablets in dieser Größe bietet das IPS-Display nur HD-Auflösung, kein Full-HD.
Das Nokia T10 konkurriert vorwiegend mit preiswerten, kleinen Tablets wie dem Samsung Galaxy Tab A7 Lite oder Realme Pad Mini. Wir haben den kleinen Bruder des Nokia T20 getestet und zeigen, wie gut sich das kompakte Tablet im Alltag schlägt.
Bei der Gestaltung des Nokia T10 hat sich Hersteller HMD Global sichtlich Mühe gegeben. Das T10 orientiert sich stark an der Design-Sprache des Nokia T20. Und die ist wirklich gelungen. Als Farbe steht wieder ausschließlich „Ocean Blue“ zur Verfügung – am ehesten kann man den Ton als Meeresblau, Türkis oder Blaugrün bezeichnen. Je nach Lichteinfall erzeugt die Lackierung ein sanftes Schimmern. Die Rückseite aus Kunststoff ist geriffelt, das bietet den Fingern guten Halt und ist unempfindlich gegenüber Fingerabdrücken.
Der leicht gewölbte Übergang von dem Gehäuserand aus Metall zur Rückseite verleiht dem kleinen Tablet einen harmonischen und organischen Charakter. Das T10 ist etwa 35 Prozent kleiner als das T20. Die Abmessungen betragen 208 × 123 × 9 mm, damit ist es so lang wie ein DIN-A5-Blatt, aber knapp 2 cm schmaler. Verglichen mit dem Samsung Galaxy Tab A7 Lite oder Realme Pad Mini ist es etwas kürzer. Im Vergleich zu den beiden Konkurrenten ist das Display mit 8 statt 8,7 Zoll kleiner, das Gewicht von 375 g ist minimal höher.
Die Verarbeitung ist hochwertig, Spaltmaße gibt es nahezu keine, der Druckpunkt der Tasten ist solide. Der Power-Button sitzt an der kurzen oberen Kante, die Lautstärkewippe befindet sich an der langen Seite. Das bietet den Vorteil, dass man nicht versehentlich auf den Ein-/Ausschalter drückt, wenn man nur die Lautstärke anpassen möchte. Eine IP-Zertifizierung zum Schutz vor Wasser oder Staub gibt es nicht.
Wie bereits erwähnt ist das LC-Display mit 8 Zoll in der Diagonale etwas kleiner als bei der Konkurrenz. Das Bildformat entspricht 16:10 bei einer Auflösung von 1280 × 800 Pixel. Das ist enttäuschend, es wäre schön, wenn Hersteller auch Android-Tablets mit 8 Zoll anbieten würden, die Full-HD können. Zwar hält man das Tablet etwas weiter weg vom Auge entfernt als ein Smartphone, die Pixeldichte von 189 ppi (Pixel pro Zoll) ist dennoch recht mager. Einzelne Bildpunkte sind mit dem Auge noch zu erkennen, scharf geht anders. Die Bildwiederholfrequenz liegt zudem bei gewöhnlichen 60 Hz.
Realme und Samsung machen es allerdings auch nicht besser und bieten ebenfalls kein Full-HD bei ihren kompakten Tablets. Verglichen mit der Konkurrenz ist hier Nokia wegen des minimal kleineren Bildschirms bei gleicher Auflösung etwas besser – gänzlich überzeugen kann uns das Display aber nicht. Neben der mäßigen Bildschärfe wirken die Farben etwas ausgelutscht, mehr Strahlkraft würde dem Display guttun. Wer ein kompaktes Tablet mit Full-HD sucht, muss zum teuren Apple iPad Mini oder dem Outdoor-Tablet Samsung Galaxy Tab Active 3 greifen.
Die maximale Helligkeit des Bildschirms beträgt laut unseren Messungen etwa 385 cd/m². Das ist nicht übermäßig hell. Nutzt man das Gerät im Freien, sollte man ein schattiges Plätzchen aufsuchen. Immerhin ist das besser als beim Samsung Galaxy Tab A7 Lite. Das Realme Pad Mini leuchtet etwas heller, überzeugt uns mit dem Display aber ebenfalls nicht wirklich. Widevine Level 1 ist beim T10 vorhanden. Damit ist immerhin die Wiedergabe von Streaming-Diensten wie Netflix, Disney+ oder Amazon Prime Video in HD-Auflösung mit 720p möglich. Ohne das Zertifikat wäre nur SD mit 480p möglich.
Normalerweise legen wir bei einem Tablet weniger Wert auf die Kamera-Ausstattung als bei einem Smartphone. Bei einem 8-Zoll-Tablet ist es wegen der geringeren Größe als bei 10-Zöllern allerdings immerhin nicht ganz so seltsam, damit Foto zu schießen. Für mehr als einfache Schnappschüsse eignet sich aber das Nokia T10 nicht. Die Hauptkamera bietet magere 8 Megapixel, die Frontkamera lediglich 2 Megapixel. Fotos bieten weder sonderlich viel Schärfe noch einen ausreichenden Dynamikumfang und sind damit nur bedingt zu gebrauchen – mehr gibt es zu diesem Thema nicht zu sagen.
Beim Prozessor greift HMD Global auf den Unisoc Tiger T606 zurück – ein gern gesehener Antrieb bei günstigen mobilen Endgeräten. Dieser ist minimal schwächer als der T610 beim Nokia T20 und der T616 beim Realme Pad Mini. Beim Benchmark Work 3.0 von PCmark erreicht das T10 knapp 7000 Punkte. Das genügt für einen reibungslosen Betrieb im Alltag, kurze „Denkpausen“ sind aber gelegentlich zu spüren. Für mehr als einfache Casual Games wie „Angry Birds“ ist das Gerät nicht gemacht, was die eher mageren 400 Punkte beim Grafik-Test „Wild Life“ von 3Dmark belegen.
Es gibt das T10 mit 3 GByte RAM und 32 GByte internem Speicher sowie mit 4 GByte RAM, 64 GByte Speicher und LTE. Wir empfehlen, gleich zum LTE-Modell mit größerem Speicher zu greifen, das nur etwa 30 Euro mehr kostet. Zum Surfen in heimischen Netzwerken steht lediglich Wi-Fi 5 zur Verfügung – was aber normal ist in dieser Preisklasse. Bluetooth 5.0 ist ebenfalls an Bord. NFC gibt es aber nicht. Zum Navigieren greift das T10 auf GPS, GLONASS, Beidou sowie Galileo zurück.
Wirklich traurig sind die Lautsprecher, der Sound klingt wie aus einer winzigen Blechkiste. Zur Ehrenrettung von Nokia muss man sagen, dass hier weder Realme noch Samsung besser sind. Immerhin gibt es einen klassischen Klinkenanschluss (3,5 mm) für kabelgebundene Kopfhörer. Der USB-C-Anschluss unterstützt üblich für den Preis nur USB 2.0 – was für eine langsame Datenübertragung per Kabel führt.
Bei der Software zeigt sich das T10 allerdings von der Schokoladenseite. Ausgeliefert wird das Gerät mit Android 12. Wie von Nokia gewohnt, bekommen Nutzer ein nahezu „unberührtes“ Vanilla-Android – ein Vorteil etwa für alle, die von den umfangreichen Anpassungen und Apps von Samsung & Co. genervt sind.
HMD Global verspricht zudem monatliche Sicherheits-Patches für 3 Jahre. Zum Testzeitpunkt stammte der Patch aus Dezember, was noch hinreichend aktuell ist. Obendrein gibt es zwei Versions-Updates fürs T10 – also ist erst bei Android 14 Schluss. Das Realme Pad Mini hat im Herbst erst ein Update auf Android 12 erhalten. Flotter ist hier allerdings Samsung: Das Galaxy Tab A7 Lite erhält demnächst schon Android 13.
Der Akku bietet eine Kapazität von 5250 mAh – also unwesentlich mehr bei vielen Smartphones. Beim Battery Test von PCmark erreicht das Nokia T10 eine Akkulaufzeit von etwa 11 Stunden im simulierten Betrieb, bis der Akku eine Kapazität von etwa 20 Prozent erreicht hat. Das ist ein guter Wert, damit dürfte das Gerät auch bei intensiver Nutzung einen Tag gut durchhalten.
Anders als bei den aktuellen Smartphones liefert HMD Global das Nokia T10 mit einem Netzteil aus. Der Ladevorgang ist allerdings mit 10 Watt sehr gemächlich und dauert von 20 auf 100 Prozent etwa 2,5 Stunden, ein vollständiger Ladevorgang benötigt etwa 3 Stunden. Kabelloses Laden beherrscht das Gerät nicht.
Das Nokia T10 mit 3/32 GByte hat eine UVP von 169 Euro, mit 4/64 GByte und LTE-Modem liegt der Preis bei 199 Euro. Das Nokia T10 gibt es ausschließlich in Blaugrün („Deep Ocean“). Mittlerweile sind die Preise aber stark gefallen. Das Modell mit 3/32 bekommt man schon bei knapp 79 Euro. Das Top-Modell mit LTE und 4/64 GB liegt bei recht hohen 179 Euro.
Das Nokia T10 ist eine Alternative für alle, die das Tablet oft mitnehmen und in der Bahn nutzen oder ein Zweitgerät mit Android suchen. Derzeit ist es das vielleicht beste Android-Tablet mit 8 Zoll – auch wenn es uns nicht komplett überzeugen kann. Verglichen mit dem Realme Pad Mini hat es die Nase aber nur ganz knapp vorn, schlägt jedoch klar das Samsung Galaxy Tab A7 Lite.
Die Leistungsfähigkeit ist mehr als ausreichend, die Akkulaufzeit gut. Allerdings ist es schade, dass das Display kein Full-HD bietet. Was Farben und Leuchtkraft angeht, überzeugt uns das LCD ebenfalls nicht. Mangels starker Alternativen ist das Nokia T10 bei Android derzeit die erste Wahl unter den kompakten Tablets.
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