Bereits im zarten Alter von fünf Jahren hatte Jonas seinen ersten PC und hat glücklicherweise noch die Zeit von Kassetten, CDs und Disketten miterlebt. Seitdem hat ihn Technik und der Spaß an Gadgets nicht mehr losgelassen. Angefangen hat er 2023 als Volontär bei TechStage, das 2024 in heise bestenlisten übergegangen ist. Seit 2025 ist er dort nun fest als Redakteur im Team tätig und allen voran Experte für Mini-PCs. Weiterhin testet er für allerlei PC-Zubehör, Saugroboter, Ladegeräte und Powerbanks. Privat ist er Vielleser, Bahn-Nerd und Musikliebhaber, wobei sein Musikgeschmack so vielfältig ist wie er selbst.
Um Handys zu laden, benötigt man kein teures Ladegerät. Wir haben über zehn USB-Netzteile unter 65 Watt auf ihre Leistung getestet und zeigen die besten.
Die Hersteller haben einen neuen Weg gefunden, bei ihren Smartphones Geld zu sparen: Sie legen kein Ladegerät mehr bei. Apple hat es 2021 bei seiner iPhone-12-Reihe vorgemacht, Samsung und Google zogen nach und legen den meisten Smartphones ebenfalls kein Netzteil mehr bei. Offiziell geht es nicht um Kostenreduktion, sondern um Nachhaltigkeit. Schließlich hat so ziemlich jeder mindestens ein funktionierendes Ladegerät zu Hause herumliegen. Das mag stimmen, allerdings unterstützen die alten Netzteile häufig keine aktuellen Standards und laden das Handy deshalb weniger schnell auf.
Wir haben uns für diesen Vergleichstest USB-C-Netzteile unter 65 Watt angeschaut und sie getestet. Die Geräte decken ein breites Spektrum aus beliebten Marken und verschiedenen Schnellladetechniken ab.
Die besten Lader für energiehungrige Geräte zeigen wir in der Top 10: Das beste Ladegerät mit USB-C ab 65 Watt – Laptop & Co. schnell laden. Passende Adapter, um Ladegeräte auch im Ausland nutzen zu können, finden sich in unserem Ratgeber Reiseadapter und Multistecker fürs Ausland: Überall Steckdosen nutzen ab 7 Euro. Welche Kabel zum Ladegerät gut sind, klären wir im Artikel: Top 10: Die besten USB-C-Kabel bis 10 € im Test – Ladekabel für Laptop & iPhone.
Um ein Smartphone laden zu können, genügt in der Regel ein günstiges Ladegerät unter 65 Watt. Es gibt wenige Smartphones, die schneller laden können, aber meist auf eigene Schnellladestandards setzen. Dazu erklären wir mehr im Rat-gebenden Teil unter der Top 10.
Viele Handys unterstützen weiterhin nur Ladeleistungen bis etwa 30 Watt oder weniger. So lädt etwa das iPhone 15 Pro Max nur mit 20 Watt, ein Pixel 8 Pro (Testbericht) schafft bei einem Ladegerät mit der richtigen PPS-Range immerhin 30 Watt. Ein Ladegerät dieser Leistungsklasse ist zwar preiswert sowie kompakt, allerdings nur für Handys und nicht für Laptops oder leistungsstarke Tablets geeignet, da diese einen höheren Ladestrom benötigen.
Alle Ladegeräte in dieser Bestenliste setzen auf USB-C und liegen unter 65 Watt. Micro-USB spielt keine Rolle mehr, USB-A ist manchmal mit an Bord.
Wegen des guten Gesamtpakets zum fairen Preis küren wir den Anker 313 Ace Charger für 20 Euro zum Testsieger. Wegen des cleveren Aufbaus mit angewinkeltem Stecker, guter Verarbeitung und Leistung wird das Baseus Picogo 45W für 24 Euro zum Technologiesieger. Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis gibt es beim Nohon 35W Mini PD-Charger (NX-CD029) für 11 Euro.
Der Anker 313 Ace Charger punktet mit vollständiger PPS-Unterstützung inklusive der wichtigen 21-V-Stufe. Damit laden auch anspruchsvolle Smartphones wie das Google Pixel 10 Pro XL mit maximaler Geschwindigkeit. Die Effizienz von über 91 Prozent ist für diese Leistungsklasse gut. Zum Preis von 20 Euro erhält man ein solide verarbeitetes Markengerät mit allen wichtigen Ladestandards.
Das Baseus PicoGo 45W richtet sich an alle, die ein möglichst kompaktes, aber dennoch leistungsstarkes Ladegerät suchen. Mit seinen winzigen Abmessungen passt es in jede Tasche und ist der ideale Reisebegleiter. 45 Watt an Ladeleistung reichen für die meisten Smartphones und Tablets, aber auch für Chromebooks und einige andere Laptops mit moderatem Energiebedarf. Besonders interessant ist das Ladegerät für Besitzer moderner Smartphones, da es den wichtigen PPS-Standard unterstützt. Mit einem aktuellen Preis von 24 Euro ist das Baseus PicoGo 45W nicht übermäßig günstig, aber auch nicht teuer. Es bietet aber ein ausgesprochen gutes Gesamtpaket zum fairen Preis.
Der Nohon 35W Mini PD-Charger überzeugt vor allem durch sein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis. Für gerade einmal 11 Euro erhält man ein kompaktes Ladegerät mit zwei Anschlüssen und einer Leistung von bis zu 35 Watt. Damit lassen sich nicht nur Smartphones und Tablets, sondern auch kleinere Notebooks zügig aufladen. Das mitgelieferte stoffummantelte USB-C-Kabel mit 60-Watt-Kapazität rundet das Gesamtpaket ab und macht es zu einer attraktiven Option für preisbewusste Käufer, die Wert auf Flexibilität legen.
Zur Vergleichbarkeit machen wir eine Auswertung der Effizienz der Ladegeräte, beantworten also die Frage, wie groß die Abweichung zwischen aus dem Hausnetz bezogener und beim Endgerät ankommender Leistung ist. Dieser Wert zeigt, welche Ladegeräte auf die effizienteste Elektronik setzen und welche nicht. Ansonsten achten wir auf Verarbeitung, Optik und weitere Auffälligkeiten, wie störende Dauerbeleuchtung oder Fiepgeräusche der Elektronik.
Zur Ermittlung von Effizienz und Leistung nutzen wir das Messgerät F-nirsi FNB58, das uns Banggood zur Verfügung gestellt hat, und hängen es zwischen USB-C-Stecker und Smartphone. Es gibt über ein integriertes LCD unter anderem die Leistung in Watt aus. Zudem zeigt es an, auf welche Schnellladetechnik sich das Netzteil und das Mobilgerät geeinigt haben. Den eigenen Energiebedarf stillt es über das angeschlossene USB-C-Kabel. Dieser ist jedoch so gering, dass wir ihn in unserer Messung ignorieren. Eine Dokumentation gibt es nicht. Das Messgerät verfügt obendrein über eine Funktion zum Lauschen am Power-Delivery-Protokoll und gibt dessen Spezifikationen an.
| Platzierung | Produktname | Angaben | laut | Hersteller | Wirkungsgrad | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Watt | QC | PD | Prozent | |||
| 1 | Anker 313 Ace Charger | 45 | ✔ | 91,26 | ||
| 2 | Baseus PicoGo 45W | 45 | ✖ | ✔ | 90 | |
| 3 | Nohon 35W Mini PD-Charger (NX-CD029) | 35 | ✔ | ✔ | 89,41 | |
| 4 | Iniu 45W USB-C-Ladegerät GaN II | 45 | ✖ | ✔ | 88,5 | |
| 5 | Pearl Revolt ZX-3658-675 | 30 | ✔ | ✔ | 89 | |
| 6 | Anker 511 Charger | 30 | ✖ | ✔ | 89 | |
| 7 | Ugreen Nexode 30W | 30 | ✖ | ✔ | 87 | |
| 8 | Ugreen Nexode 45W | 45 | ✖ | ✔ | 85 | |
| 9 | Google Pixel Ladegerät | 30 | ✖ | ✔ | 86 | |
| 10 | Apple 30W Netzteil | 30 | ✖ | ✔ | 84 |
Zudem verwenden wir ein haushaltsübliches Strommessgerät vor dem Lader, um dessen Stromverbrauch zu erkennen. Je höher der Wirkungsgrad, desto effizienter ist ein Netzteil. Je niedriger, desto mehr Energie wird in Wärmeenergie umgewandelt. Bei all diesen Messmethoden kann es allerdings zu Messungenauigkeiten kommen, weshalb dieser Wirkungsgrad nur als ungefährer Vergleichswert zu verstehen ist.
Im Test lädt jedes Gerät etwa 20 Minuten, von uns protokolliert wird ein gerundeter Mittelwert. Um eine konstante Last zu haben, nutzen wir einen elektronischen Lastsimulator. Mit diesem prüfen wir außerdem, ob die Abschaltung bei Überlast klappt, indem wir stufenweise die Leistung über die Maximalangabe hinaus hochschalten. Verwendet wurde ein hochwertiges USB-C-auf-USB-C-Kabel, das 240 Watt übertragen kann – also genug für Ladegeräte bis 65 Watt. Was ein gutes USB-C-Kabel ausmacht, zeigen wir in der Kaufberatung USB-C-Kabel: Nicht jedes kann alles.
Aus Vergleichszwecken haben wir auch ältere USB-A-Ladegeräte getestet, deren Ergebnisse finden sich weiter unten in der Tabelle.
Auch wenn ein Netzteil mehrere USB-C-Ports und/oder einen USB-A-Port bietet, haben wir zwecks der Vergleichbarkeit immer nur ein einzelnes Gerät über einen USB-C-Port gemessen. Die Lader, die nur einen USB-A-Port bieten, testen wir darüber.
Zu den wichtigsten und am weitesten verbreiteten Ladetechniken gehört Quick Charge (QC) und Power Delivery (PD). Während Quick Charge Android-Smartphones mit Qualcomm SoC unterstützt, nutzt unter anderem Apple den Power-Delivery-Standard.
Bei den Schnellladetechniken handeln Lader und Endgerät die Kombination aus Spannung und Strom aus. Üblicherweise bietet das Netzteil verschiedene Kombinationen an, aus denen sich das Endgerät die passende heraussucht. Das geschieht über den Control Channel (CC) des USB-C-Steckers. Auch deswegen ist es wichtig, das richtige Kabel zu wählen. Arbeitet der Chip im Kabel nicht korrekt, überträgt das Ladegerät maximal drei Ampere.
Dabei ist USB Power Delivery 3.0 der erste Standard, der Qualcomms Quick Charge und Apple Lightning ersetzen kann. Mit USB-PD 3.0 werden die bisherigen Power-Profile mit der festen Zuordnung von Spannung und Maximalstrom durch flexible Power Rules abgelöst. Dabei gilt, je höher die Nennleistung, desto mehr Kombinationen sind möglich. Deswegen laden USB-Ladegeräte mit USB-PD 3.0 auch kompatible Geräte über den Schnellladestandard Quick Charge.
Wer mehr über Power Delivery erfahren möchte, dem empfehlen wir den Heise-Beitrag: Passt irgendwie.
Immer mehr Hersteller setzen jedoch auf eigene Schnellladestandards, was die Bemühungen von Power Delivery wieder zur Makulatur macht. Denn geht ein Hersteller beim Schnellladen seinen eigenen Weg, lassen sich diese Smartphones ausschließlich mit den herstellereigenen Netzteilen schnell aufladen. An fremden Ladegeräten fallen sie auf Ladegeschwindigkeiten von teils unter 20 Watt zurück, wodurch ein Ladevorgang enorm lang dauert.
Bei vergangenen Tests hat sich das bei unseren Versuchs-Smartphones Honor Magic 5 Pro (Testbericht) und Xiaomi Redmi Note 12 Pro+ (Testbericht), die beide über 60 Watt laden können, als großes Problem herausgestellt. Keines der getesteten Ladegeräte hat die beiden Handys auch nur ansatzweise mit ihrer maximal möglichen Ladeleistung versorgt. Die Werte betrugen unter 10 Watt und wichen bis auf einzelne Ausreißer kaum mehr als 3 Watt voneinander ab, was Laden zur Geduldsprobe macht.
In unserer Praxiserfahrung und vielen Smartphone-Tests hat sich zudem gezeigt, dass diese Besonderheit teils von Smartphone zu Smartphone unterschiedlich auftritt. Während das eine problemfrei lädt, verweigert ein anderes die Schnellladung. Eine Spielart, die dahinterstecken kann, ist die PD-Erweiterung PPS (Programmable Power Supply) – eigentlich dazu da, um Spannung und Strom automatisch in Echtzeit dynamisch ändern zu können.
Dadurch soll jederzeit die maximal mögliche Ladeleistung nutzbar sein. Doch diese Technologie kann dafür sorgen, dass Ladegeräte, die nicht auf die exakt gleiche Spannung einsetzen, auf die nächst niedrigere, mit Ladegerät und Endgerät kompatible Spannung zurückfallen (Einblicke im Artikel von heise online).
Das ist gerade dann ärgerlich, wenn man grundsätzlich schnell laden könnte, aber Kabel und Lader nicht zum Standard des Endgeräts passen. Hier muss man also auf die Leistungsdaten im Detail schauen oder bei den Herstellerladegeräten bleiben. Wir geben entsprechend dazu die Angaben der Hersteller zu PPS an und prüfen die Anschluss-Spezifikationen mit einem PD-Listener.
Um zu zeigen, dass sich der Umstieg auf ein Schnellladegerät mit USB-C lohnt, testen wir auch ältere Lader. Mit dabei ist als einziges USB-C-Ladegerät der Google-Charger G1000-EU. Die Netzteile von Xiaomi, Samsung und Oneplus verfügen über einen gewöhnlichen USB-A-Anschluss. Der Google-Charger bietet als Schnellladetechnik Quick Charge, nicht jedoch Power Delivery 3.0. Damit lädt er zwar die Smartphones von Samsung, Google und Oneplus schnell, nicht jedoch das iPhone 13 Mini. Die Netzteile von Xiaomi und Samsung laden alle getesteten Smartphones deutlich langsamer als die hier gezeigten USB-C-Ladegeräte.
Eine Ausnahme bildet der Oneplus Warp Charger in Verbindung mit dem Oneplus 7T Pro. Diese kommunizieren über einen eigenen, proprietären Schnellladestandard und erreichen so ausgezeichnete 25 Watt. Bei den Smartphones von Samsung und Apple erreicht es gute normale Werte, beim Google Pixel 7 fällt es jedoch durch.
Neben den kabelgebundenen Lademöglichkeiten kann man je nach Handy auch kabellos laden. Beim iPhone gelingt das per Magsafe, Android-Smartphones verwenden Qi – wobei sich die Techniken neben dem verwendeten Ladeprotokoll im Wesentlichen dadurch unterscheiden, dass Magsafe das iPhone magnetisch festhält. Legt man allerdings ein Qi-fähiges Smartphone ohne Magneten auf ein Magsafe-Pad, beginnt der Ladevorgang dennoch. So sind die Geräte zwar kompatibel, das Magsafe-Protokoll kann ein offizielles Magsafe-Handy allerdings schneller laden.
Doch auch bei Qi gibt es solche Schnellladeprotokolle, etwa von Xiaomi oder Google. Jedes Magsafe-iPhone kann aber mit geringer Geschwindigkeit (meist 10 bis 12 Watt) auch auf Qi-Ladepads laden. Wir haben zu beiden Technologien zahlreiche Ladegeräte getestet. iPhone-Nutzer schauen in unsere Top 10: Das beste Magsafe-Ladegerät für das iPhone im Test. Das entsprechende Qi-Pendant testen wir in der Top 10: Die besten Qi-Ladegeräte ab 10 Euro – das Smartphone kabellos laden.
Auch Powerbanks gibt es mit beiden Technologien, die wir in folgenden Artikeln behandeln: Induktive Energieübertragung: Qi-Powerbanks ab 10 Euro im Vergleich und Top 10: Die beste Magsafe-Powerbank – aktuell schon ab 11 Euro.
Der Vergleichstest zeigt, dass USB-C-Ladegeräte mit Schnellladetechniken die Smartphones teilweise bis zu doppelt so schnell laden wie alte Netzteile mit USB-A-Port. Überdies verdeutlicht der Test, dass ein Schnellladegerät mit 20 Watt für das Laden eines einzelnen Handys ausreicht. Das sind gute Nachrichten, schließlich kosten die Ladegeräte mit geringerer Leistung in Watt auch deutlich weniger Geld. Die höhere Leistung ist nur nötig, wenn entweder mehrere Geräte gleichzeitig geladen werden sollen oder ein Notebook oder Macbook mit am Ladegerät hängt.
Als Vergleichssieger küren wir den Anker 313 Ace Charger. Er bietet eine große PPS-Range, 45 W an Leistung und einen kleinen Formfaktor zum fairen Preis. Im Gegensatz dazu ist das Apple Ladegerät mit 30 Watt für 30 Euro geradezu teuer. Trotzdem sind beides keine schlechten Netzteile, letzteres richtet sich vorwiegend an Apple-Geräte.
Insgesamt zeigt unser Vergleich, dass man für ein gutes Ladegerät für Smartphone, Tablet oder Zubehör nicht mehr über 25 Euro ausgeben muss. Modelle für nur ein Gerät kosten inzwischen sogar weniger als 15 Euro und bieten teilweise noch Extras wie Steckeraufsätze. Solche Reiseadapter und was man dazu wissen sollte, stellen wir auch in unserem Ratgeber Reiseadapter und Multistecker fürs Ausland: Überall Steckdosen nutzen ab 7 Euro vor.
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Klein, stark und zuverlässig: Der Anker 313 Ace Charger liefert 45 W über USB-C und unterstützt moderne Ladestandards zum fairen Preis von 20 Euro.
Klein, stark und zuverlässig: Der Anker 313 Ace Charger liefert 45 W über USB-C und unterstützt moderne Ladestandards zum fairen Preis von 20 Euro.
Der Anker 313 Ace Charger positioniert sich als kompaktes 45-W-Ladegerät für alle, die ein zuverlässiges Netzteil für Smartphone und Tablet suchen. Mit seinem einzelnen USB-C-Port und der Unterstützung für Power Delivery sowie PPS richtet es sich an Nutzer, die Wert auf moderne Ladestandards legen. Der Hersteller Anker ist seit Jahren für hochwertige Ladegeräte bekannt und verspricht auch hier solide Qualität im Miniformat. Preislich ist es mit 20 Euro durchaus attraktiv.
Ob das Anker 313 im Test überzeugen kann und wie es sich gegen die Konkurrenz schlägt, zeigt unser ausführlicher Praxistest.
Das schwarze Kunststoffgehäuse macht einen hochwertigen Eindruck. Die Verarbeitung ist Anker-typisch auf hohem Niveau – Spaltmaße sucht man vergebens. Die matte Oberfläche liegt gut in der Hand und ist unempfindlich gegen Fingerabdrücke. Mit Abmessungen von 41 x 37,5 x 35 mm und einem Gewicht von nur 77 g passt das Netzteil problemlos in jede Tasche.
Allerdings fällt auf: Für ein auf Kompaktheit getrimmtes 45-W-Netzteil ist es überraschend groß. Das hauseigene Anker Nano mit 65 W ist kaum größer, bietet aber deutlich mehr Leistung. Das ist kein echter Nachteil, relativiert aber etwas den Anspruch als besonders kompaktes Ladegerät.
Der einzelne USB-C-Port sitzt mittig auf der Vorderseite und liefert die vollen 45 W. Die technischen Spezifikationen lauten: 5 V bei 3 A (15 W), 9 V bei 3 A (27 W), 15 V bei 3 A (45 W) und 20 V bei 2,25 A (45 W). Damit deckt das Ladegerät alle gängigen Spannungsstufen ab. Power Delivery 3.0 ist selbstverständlich an Bord.
Besonders erfreulich: Anker gibt die unterstützten PPS-Bereiche vollständig und transparent direkt auf dem Gehäuse an – etwas, das der Hersteller bei bisher von uns getesteten Ladegeräten nicht immer zuverlässig gemacht hat. Die transparente Kommunikation der technischen Daten direkt auf dem Gerät ist vorbildlich. Viele Hersteller geben die genauen PPS-Bereiche nicht oder nur im Kleingedruckten an.
Mit unserem PD-Listener konnten wir diese Werte bestätigen: Das Netzteil unterstützt PPS von 3,3 bis 16 V bei 3 A, von 3,3 bis 11 V bei 5 A sowie von 3,3 bis 21 V bei 2,25 A. Die 21-V-Stufe ist dabei besonders wichtig für moderne High-End-Smartphones, die diese Spannung für maximale Ladegeschwindigkeit benötigen.
Im Vergleich zu vielen Konkurrenten, die oft nur bis 11 oder 16 V gehen, bietet das Anker 313 damit einen echten Mehrwert. Smartphones wie das Google Pixel 10 Pro XL können so mit ihrer maximalen Ladegeschwindigkeit von 45 W geladen werden. Auch Samsung-Geräte der neuesten Generation profitieren von der breiten PPS-Unterstützung.
Im Test zeigt sich der Anker 313 von seiner besten Seite. Die Effizienz liegt bei beeindruckenden 91,26 Prozent – ein starker Wert für ein 45-W-Netzteil. Bei dauerhafter Volllast über 20 Minuten erreicht das Gehäuse eine Außentemperatur von 49 Grad Celsius, an der Vorderseite sind es 53 Grad. Das ist völlig im grünen Bereich und zeigt, dass die Wärmeentwicklung gut unter Kontrolle ist.
Die Ladeleistung bleibt auch bei längerer Nutzung stabil bei 45 W. Es gibt keine Leistungseinbrüche durch Überhitzung. Die kompakte Bauweise beeinträchtigt die Kühlleistung nicht negativ. Am Lastsimulator hält das Netzteil die volle Leistung problemlos über längere Zeit.
Der Anker 313 Ace Charger kostet aktuell 20 Euro. Damit liegt er im mittleren Preissegment.
Der Anker 313 Ace Charger ist ein grundsolides USB-C-Ladegerät, das keine großen Schwächen zeigt. Die Verarbeitung ist hochwertig, die Effizienz mit über 91 Prozent hervorragend und die PPS-Unterstützung inklusive 21-V-Stufe vorbildlich. Einzig die Größe könnte für ein auf Kompaktheit getrimmtes 45-W-Netzteil etwas geringer ausfallen – das hauseigene Anker Nano mit 65 W ist kaum größer.
Für 20 Euro erhält man ein zuverlässiges Markengerät, das moderne Smartphones und Tablets mit optimaler Geschwindigkeit lädt. Wer nur ein Gerät gleichzeitig laden möchte und 45 W ausreichen, macht hier nichts falsch. Das Anker 313 Ace Charger verdient eine klare Kaufempfehlung.
Das Baseus PicoGo 45W überrascht mit extrem kompakten Maßen und liefert dennoch satte 45 Watt Ladeleistung. Ob das winzige GaN-Ladegerät für 24 Euro überzeugen kann, zeigt unser Test.
Das Baseus PicoGo 45W überrascht mit extrem kompakten Maßen und liefert dennoch satte 45 Watt Ladeleistung. Ob das winzige GaN-Ladegerät für 24 Euro überzeugen kann, zeigt unser Test.
Kleiner, leichter, leistungsfähiger – das scheint das Motto bei modernen USB-C-Ladegeräten zu sein, auf das auch Baseus mit dem PicoGo 45W aufspringt. Damit präsentiert der Hersteller ein besonders kompaktes Exemplar, das trotz seiner geringen Größe mit ordentlich Power aufwarten will. Der Name „PicoGo" (von „pico“ für „klein“) ist dabei Prog und auch gleichzeitig der Name einer ganzen neuen Produktreihe: Mit Abmessungen von nur 37 x 33 x 33 mm ist das Ladegerät kaum größer als ein Würfel und wiegt gerade einmal 87 g. Dabei soll es dank GaN-Technologie (Galliumnitrid) und USB Power Delivery bis zu 45 Watt liefern – genug für die meisten Smartphones, Tablets und sogar einige Laptops.
Baseus hat sich in den letzten Jahren als Hersteller von preiswerter, aber solider Ladetechnik einen Namen gemacht. Das PicoGo 45W reiht sich in diese Tradition ein und verspricht, ein praktischer Reisebegleiter zu sein. Für aktuell 24 Euro ist es preislich im Mittelfeld angesiedelt – nicht übermäßig günstig, aber auch nicht teuer. Wir haben getestet, ob das Mini-Ladegerät hält, was es verspricht.
Das Baseus PicoGo 45W macht auf den ersten Blick einen erstaunlich hochwertigen Eindruck. Das schwarze, fast blaugraue Kunststoffgehäuse fühlt sich erstaunlich dicht und solide an – ein kompakter, fester Klotz, der trotz seiner geringen Größe Vertrauen erweckt. Mit nur 87 g ist es zudem ein echtes Leichtgewicht.
Optisch besticht das Ladegerät durch sein schlichtes, mattes Design. Der innen gelb gefärbte USB-C-Port setzt einen dezenten Farbakzent. Eine Besonderheit ist der um 45 Grad verdrehte Stecker – zunächst ungewöhnlich, aber durchaus durchdacht: Steckt man das Ladegerät in eine Mehrfachsteckdose (die typischerweise Steckplätze im 45-Grad-Winkel bietet), zeigt der USB-C-Port gerade nach vorne. Ein cleveres Detail, das wir schon vom Baseus Cube 30W kennen.
Ausgestattet ist das PicoGo 45W mit einem einzelnen USB-C-Port, der die volle Leistung von 45 Watt bereitstellt. Die Verarbeitung des Ports macht einen soliden Eindruck, Stecker lassen sich fest einstecken und halten sicher.
Das Baseus PicoGo 45W unterstützt den USB Power Delivery (PD) Standard und bietet folgende Spannungs- und Stromkombinationen: 5 V bis 3 A (15 W), 9 V bis 3 A (27 W), 12 V bis 3 A (36 W), 15 V bis 3 A (45 W) und 20 V bis 2,25 A (45 W). Damit deckt es die gängigen Spannungsstufen ab und kann eine Vielzahl von Geräten mit optimaler Geschwindigkeit laden.
Erfreulicherweise unterstützt das Ladegerät auch den PPS-Standard (Progable Power Supply), der besonders für moderne Smartphones wichtig ist. Hier bietet das PicoGo 45W zwei Bereiche: 3,3-11V bei bis zu 5A und 3,3-16V bei bis zu 3 A. Das ermöglicht eine feinere Abstimmung der Ladespannung und -stromstärke, was für eine effizientere und schonendere Ladung sorgt.
| Standard | Spannung (V) | Stromstärke (A) | Maximale Leistung (W) |
|---|---|---|---|
| USB Power Delivery (PD) | 5 | 3 | 15 |
| USB Power Delivery (PD) | 9 | 3 | 27 |
| USB Power Delivery (PD) | 12 | 3 | 36 |
| USB Power Delivery (PD) | 15 | 3 | 45 |
| USB Power Delivery (PD) | 20 | 2,25 | 45 |
| PPS (Bereich 1) | 3,3 - 11 | Bis zu 5 | Variabel |
| PPS (Bereich 2) | 3,3 - 16 | Bis zu 3 | Variabel |
Allerdings fehlt eine 21-Volt-Stufe, die für einige aktuelle Top-Smartphones nötig wäre, um diese mit höchster Geschwindigkeit zu laden. In der Preisklasse um 20 Euro sind 11 Volt oder 16 Volt als maximale PPS-Spannung jedoch durchaus üblich. Bemerkenswert ist, dass das PicoGo 45W überhaupt PPS unterstützt – dies ist selbst bei manchen teureren Netzteilen keine Selbstverständlichkeit, obwohl dieser Standard für moderne Smartphones zunehmend wichtiger wird.
Im Praxistest zeigt sich das Baseus PicoGo 45W von seiner besten Seite. Es lässt sich mit bis zu 42 Watt voll auslasten, was für ein 45-Watt-Gerät ein hervorragender Wert ist. Die Effizienz liegt bei starken 90 Prozent – ebenfalls ein sehr guter Wert.
Smartphones werden zuverlässig und schnell geladen, wobei der PPS-Standard für optimale Ladegeschwindigkeiten sorgt. Auch bei Tablets gibt es nichts zu beanstanden. Selbst leistungsschwächere Laptops wie Chromebooks, die oft mit 40-Watt-Netzteilen ausgeliefert werden, können mit dem PicoGo 45W problemlos betrieben und geladen werden.
Trotz der kompakten Bauweise bleibt das Ladegerät auch bei längerer Nutzung unter Volllast angenehm kühl – ein weiterer Vorteil der GaN-Technologie. Die Ladegeschwindigkeit wird zu keinem Zeitpunkt gedrosselt, was bei einigen kompakten Ladegeräten durchaus vorkommt, wenn diese zu warm werden.
Mit einem aktuellen Preis von 24 Euro bewegt sich das Baseus PicoGo 45W im mittleren Preissegment für USB-C-Ladegeräte dieser Leistungsklasse. Es ist nicht übermäßig günstig, aber auch nicht teuer. Allerdings bieten andere Hersteller wie Novoo für den gleichen Preis bereits Netzteile mit 65 Watt an, was das Preis-Leistungs-Verhältnis etwas relativiert.
Baseus ist eigentlich bekannt für besonders aggressive Preisgestaltung, daher überrascht es etwas, dass das PicoGo 45W nicht günstiger positioniert ist. Dennoch bekommt man für ein äußerst kompaktes, leistungsstarkes und qualitativ hochwertiges Ladegerät – was den Preis durchaus rechtfertigt, wenn die extreme Kompaktheit für den Nutzer im Vordergrund steht.
Das Baseus PicoGo 45W ist ein beeindruckendes kleines Kraftpaket, das trotz seiner minimalen Abmessungen eine solide Leistung bietet. Mit den Maßen von nur 37 x 33 x 33 mm und einem Gewicht von 87 g ist es eines der kompaktesten 45-Watt-Ladegeräte auf dem Markt und damit der ideale Reisebegleiter.
Die Verarbeitung ist hochwertig, die Leistung mit bis zu 42 Watt im Praxistest überzeugend und die Unterstützung des PPS-Standards ein wichtiges Plus für Smartphone-Besitzer. Die Effizienz von über 90 Prozent ist ebenfalls lobenswert. Der um 45 Grad verdrehte Stecker erweist sich in der Praxis als durchdachtes Detail.
Einziger Wermutstropfen ist das nicht ganz so aggressive Preis-Leistungs-Verhältnis, wie man es sonst von Baseus kennt. Für den gleichen Preis bekommt man bei anderen Herstellern bereits mehr Leistung, allerdings meist in größeren Gehäusen. Wer jedoch maximale Kompaktheit bei dennoch ausreichender Leistung sucht, macht mit dem PicoGo 45W alles richtig.
Für nur 11 Euro bietet der Nohon 35W Mini PD-Charger nicht nur ordentlich Leistung, sondern auch zwei Anschlüsse in einem kompakten Gehäuse. Ob das kleine Ladegerät im Alltag überzeugen kann, zeigt unser Test.
Für nur 11 Euro bietet der Nohon 35W Mini PD-Charger nicht nur ordentlich Leistung, sondern auch zwei Anschlüsse in einem kompakten Gehäuse. Ob das kleine Ladegerät im Alltag überzeugen kann, zeigt unser Test.
Klein, günstig und mit zwei Anschlüssen ausgestattet – der Nohon 35W Mini PD-Charger (NX-CD029) verspricht auf den ersten Blick ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis. Mit seinen kompakten Abmessungen von nur 35 × 30 × 80 mm und einem Gewicht von gerade einmal 70 g ist das Ladegerät ein echter Leichtgewichtler, der in jeder Tasche Platz findet.
Was den Nohon-Charger von vielen Konkurrenten in dieser Preisklasse unterscheidet, ist die Ausstattung mit zwei Anschlüssen – einem USB-C- und einem USB-A-Port. Das ermöglicht das gleichzeitige Laden von zwei Geräten, was besonders unterwegs praktisch sein kann. Allerdings teilen sich die Ports die maximale Gesamtleistung von 35 Watt, was bei der Nutzung beider Anschlüsse zu einer entsprechenden Drosselung führt.
Ob das kleine Ladegerät im Alltag überzeugen kann und ob sich der Kauf lohnt, haben wir in unserem ausführlichen Test untersucht.
Das weiße Kunststoffgehäuse des Nohon 35W Mini PD-Chargers macht einen soliden, wenn auch nicht besonders hochwertigen Eindruck. Die Verarbeitung ist tadellos, bietet aber keine besonderen Highlights. Die matte Beschichtung, die laut Hersteller kratzfest sein soll, hält diesem Versprechen im Praxistest leider nicht stand. Nach einigen Wochen im Rucksack zeigt unser Testgerät bereits deutliche Gebrauchsspuren mit zahlreichen Kratzern und Macken.
Der vom Hersteller beworbene „Anti-Tropfschutz“ entpuppt sich bei näherer Betrachtung als angeblicher Sturzschutz – ein fragwürdiges Marketingversprechen, denn wie soll das bei einem normalen Netzteil funktionieren? Es handelt sich um ein stinknormales Ladegerät wie jedes andere auch. Bei einem Sturz auf die Steckdosenkontakte werden diese genauso verbogen wie bei jedem anderen Netzteil. Hier wurde offenbar ein Begriff auf der Amazon-Produktseite untergebracht, ohne dass dahinter eine tatsächliche Funktion steht.
Positiv hervorzuheben sind die kompakten Abmessungen von 35 × 30 × 80 mm und das geringe Gewicht von nur 70 g. Dadurch lässt sich das Ladegerät problemlos in jeder Tasche transportieren. Ein weiteres Plus ist das mitgelieferte, stoffummantelte USB-C-auf-USB-C-Kabel mit einer Länge von einem Meter, das bis zu 60 Watt übertragen kann – mehr als genug für dieses Ladegerät.
Die Ausstattung mit zwei Anschlüssen – einem USB-C- und einem USB-A-Port – ist in dieser Preisklasse bemerkenswert und erhöht die Flexibilität im Alltag deutlich.
Der USB-C-Anschluss des Nohon 35W Mini PD-Chargers unterstützt verschiedene Spannungen und Stromstärken: 5,0 V bei 5,0 A (15,0 W), 9,0 V bei 3,0 A (27,0 W), 12,0 V bei 2,5 A (30,0 W), 15,0 V bei 2,35 A (35,0 W) und 20,0 V bei 1,75 A (35,0 W). Damit deckt er alle gängigen Power-Delivery-Profile ab und kann mit maximal 35 Watt laden.
Der USB-A-Port unterstützt ebenfalls mehrere Ladeprofile: 5,0 V bei 3,0 A (15,0 W), 9,0 V bei 2,0 A (18,0 W), 10,0 V bei 2,25 A (22,5 W) und 12,0 V bei 1,5 A (18,0 W). Damit bietet er bis zu 22,5 Watt Ladeleistung und unterstützt neben dem Standard-USB-Laden auch Quick Charge.
| Anschluss | Spannung (V) | Stromstärke (A) | Maximale Leistung (W) |
|---|---|---|---|
| USB-C | 5,0 | 3,0 | 15,0 |
| USB-C | 9,0 | 3,0 | 27,0 |
| USB-C | 12,0 | 2,5 | 30,0 |
| USB-C | 15,0 | 2,35 | 35,0 |
| USB-C | 20,0 | 1,75 | 35,0 |
| USB-A | 5,0 | 3,0 | 15,0 |
| USB-A | 9,0 | 2,0 | 18,0 |
| USB-A | 10,0 | 2,25 | 22,5 |
| USB-A | 12,0 | 1,5 | 18,0 |
Ein Manko ist allerdings, dass der Nohon 35W Mini PD-Charger kein PPS (Progable Power Supply) unterstützt. Diese Funktion, die eine feinere Spannungsanpassung ermöglicht, ist besonders für moderne Smartphones wichtig, da diese sonst nicht mit ihrer maximalen Geschwindigkeit laden können. Für 11 Euro ist das zwar nicht unbedingt zu erwarten, andere günstige Ladegeräte wie das Ikea Sjöss 30W zeigen jedoch, dass PPS auch in dieser Preisklasse durchaus möglich ist.
Werden beide Ports gleichzeitig genutzt, teilt sich die Gesamtleistung auf. Bei gleichzeitiger Nutzung beider Anschlüsse ist die Leistung auf insgesamt 35 Watt begrenzt, wobei jeder Port maximal 15 Watt (5,0 V bei 3,0 A) liefern kann. Das reicht für das gleichzeitige Laden von zwei Smartphones mit moderater Geschwindigkeit aus.
Im Praxistest erweist sich der Nohon 35W Mini PD-Charger als zuverlässiger Begleiter. Die Effizienz liegt bei 89,41 Prozent, was ein solider, wenn auch nicht herausragender Wert ist. Im Vergleich zu anderen Ladegeräten bewegt sich diese Effizienz im durchschnittlichen Bereich, wobei die Unterschiede meist nur wenige Prozent betragen. Bei der Nutzung eines einzelnen Anschlusses liefert das Ladegerät bis zu 32 Watt, was für das zügige Aufladen der meisten Smartphones und Tablets mehr als ausreichend ist.
Bei gleichzeitiger Nutzung beider Anschlüsse reduziert sich die Ladeleistung pro Port deutlich, was zu längeren Ladezeiten führt. Dies ist jedoch ein übliches Verhalten bei Mehrport-Ladegeräten und angesichts des günstigen Preises durchaus akzeptabel.
Mit einem Preis von nur 11 Euro bietet der Nohon 35W Mini PD-Charger ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis. Für diesen Betrag erhält man nicht nur ein kompaktes 35-Watt-Ladegerät mit zwei Anschlüssen, sondern auch ein hochwertiges, stoffummanteltes USB-C-Kabel. Vergleichbare Produkte bekannter Marken kosten oft das Doppelte oder Dreifache, ohne dabei wesentlich mehr zu bieten.
Angesichts der gebotenen Ausstattung und Leistung ist der Nohon 35W Mini PD-Charger damit ein echtes Schnäppchen und eine klare Kaufempfehlung für preisbewusste Nutzer.
Der Nohon 35W Mini PD-Charger überzeugt durch sein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis und seine praktische Ausstattung mit zwei Anschlüssen. Für nur 11 Euro erhält man ein kompaktes Ladegerät, das für die meisten Alltagsanwendungen mehr als ausreichend ist.
Die Verarbeitung ist solide, wenn auch nicht besonders hochwertig, und die beworbene Kratzfestigkeit hält im Praxistest leider nicht, was sie verspricht. Der angebliche "Anti-Tropfschutz" ist nichts weiter als leeres Marketing-Geschwätz ohne realen Nutzen. Das Fehlen von PPS ist ein kleiner Wermutstropfen, der aber angesichts des günstigen Preises verschmerzbar ist.
Mit einer Effizienz von 89,41 Prozent liefert das Ladegerät solide Werte, und das mitgelieferte stoffummantelte USB-C-Kabel rundet das Gesamtpaket positiv ab. Für alle, die ein günstiges, kompaktes Ladegerät mit zwei Anschlüssen suchen, ist der Nohon 35W Mini PD-Charger eine klare Empfehlung.
Das USB-C-Ladegerät Iniu I623 45W GaN II bietet zwei Anschlüsse und 45 Watt Gesamtleistung zum attraktiven Preis. Wir haben getestet, ob Ausstattung und Performance überzeugen können.
Das USB-C-Ladegerät Iniu I623 45W GaN II bietet zwei Anschlüsse und 45 Watt Gesamtleistung zum attraktiven Preis. Wir haben getestet, ob Ausstattung und Performance überzeugen können.
Das Iniu I623 45W GaN II ist ein kompaktes USB-C-Ladegerät, das mit einer Gesamtleistung von 45 Watt, zwei Anschlüssen und der effizienten GaN-Technologie punkten will. Dabei ist es mit einem Preis von aktuell rund 14 Euro noch recht erschwinglich.
Im Vergleich zu anderen Handy-Ladegeräten bietet das Iniu-Modell mehr Leistung und einen zusätzlichen USB-C-Port.
Wie sich das Iniu I623 im Praxistest schlägt und ob es trotz geringerer Effizienz eine Empfehlung wert ist, zeigt unser Testbericht.
Das kompakte weiße Kunststoffgehäuse des Iniu I623 misst nur 48 x 46,5 x 30 mm und wiegt leichte 125 Gramm. Die Verarbeitung ist tadellos, die Oberfläche matt und unempfindlich gegen Fingerabdrücke. Es gibt zwei Varianten des I623, die sich durch die Anschlüsse unterscheiden. Entweder gibt es einmal USB-C und einmal USB-A oder zweimal USB-C. Der Port mit USB-C leistet dabei bis zu 45 W bei folgenden Anschlussspezifikationen: (5 V bei 3 A, 9 V bei 3 A, 12 V bei 3 A, 15 V bei 3 A, 20 V bei 2,25 A. Die USB-A-Buchse arbeitet mit maximal 18 Watt und folgenden Spezifikationen: 5 V bei 3 A, 9 V bei 2 A, sowie 12 V bei 1,5 A.
Der USB-C-Port unterstützt den Power Delivery 3.0 Standard sowie PPS (Programmable Power Supply) im Bereich von 3,3 bis 11 Volt bei maximal 4 Ampere. Am USB-A-Port gibt es Quick Charge 3.0 mit maximal 18 Watt. Die Gesamtleistung ist auf 45 Watt begrenzt.
An Bord ist wie inzwischen nahezu überall die effiziente GaN (Galliumnitrid) Technologie, die kompaktere Bauformen und geringere Abwärme ermöglicht als herkömmliches Silizium.
Im Test lieferte das Iniu I623 am Google Pixel 8 Pro leider nur enttäuschende 17 Watt und konnte so nicht die volle Ladeleistung des Smartphones ausreizen. Hier schnitt der günstigere Konkurrent Oraimo PA-C01 trotz geringerer Nennleistung besser ab. Die Effizienz liegt bei unserer Messung bei 88,5 Prozent – ein guter, aber kein herausragender Wert. Das 6 Euro günstige, inzwischen nicht mehr verfügbare Oraimo kam hingegen in unserem Test auf über 90 Prozent.
An Notebooks wie einem Dell XPS 13 oder MacBook Air konnte das kompakte 45W-Netzteil durchaus überzeugen und die Akkus während des Betriebs langsam aufladen. Die maximale Leistung von 45 Watt wurde dabei weitgehend erreicht.
Die Abwärme hielt sich dank GaN in Grenzen, das Gehäuse wurde zwar warm, aber nicht heiß. Auch nach längerer Volllast gab es keine Probleme oder Abschaltungen wegen Überhitzung.
Mit einem Preis von aktuell rund 22 Euro bei Amazon ist das Iniu I623 45W GaN II mit USB-A und USB-C recht erschwinglich. Die Variante mit zweimal USB-C kostet mit 14 Euro deutlich weniger.
Kurzzeitig war das Iniu-Ladegerät dank Rabattgutschein sogar für nur 7 Euro erhältlich – zu dem Kurs wäre es ein absolutes Schnäppchen gewesen. Doch auch so geht das Preis-Leistungs-Verhältnis in Ordnung, wenn man die gebotene Leistung und Ausstattung bedenkt.
Das Iniu I623 45W GaN II USB-C-Ladegerät bietet in einem kompakten Format eine solide Gesamtleistung von 45 Watt, verteilt auf zwei Anschlüsse. Positiv sind der USB-C-Port mit Power Delivery und PPS sowie der zusätzliche USB-A-Port mit Quick Charge.
Die Verarbeitung ist tadellos, die Effizienz von 88,5 Prozent ist gut, aber nicht herausragend. Im Praxistest an Laptops konnte es überzeugen, am Google Pixel 8 Pro enttäuschte die Ladeleistung aber. Für rund 22 Euro bekommt man insgesamt ein brauchbares Ladegerät mit ordentlicher Leistung und Ausstattung.
Das Handy-Ladegerät Revoltolt ZX-3658-581 bietet für nur 11 Euro neben USB-C und USB-A eine Ausgangsleistung von 30 W bei gleichzeitig extrem flacher Bauweise.
Das Handy-Ladegerät Revoltolt ZX-3658-581 bietet für nur 11 Euro neben USB-C und USB-A eine Ausgangsleistung von 30 W bei gleichzeitig extrem flacher Bauweise.
Das Revolt ZX-3658-581 vom Versandhändler Pearl ist ein außergewöhnlich flaches USB-C-Ladegerät mit GaN-Technologie. Mit nur 15 mm Bauhöhe passt es in jede Tasche und bietet trotzdem zwei Anschlüsse – einen USB-C-Port mit 30 W Power Delivery und einen USB-A-Port mit Quick Charge 2.0. Für 11 Euro (zuzüglich Versand) bekommt man hier viel Leistung in kompakter Bauweise.
Überraschend: Das Ladegerät unterstützt sogar PPS (Programmable Power Supply), was Pearl gar nicht bewirbt. Damit ist es bestens für moderne Smartphones gerüstet und bietet ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis. Wir haben das handliche Handy-Ladegerät getestet.
Das Testgerät hat uns Pearl zur Verfügung gestellt.
Mit Abmessungen von 80 x 35 x 15 mm ist das Revolt ZX-3658-581 flacher als ein Daumen. Das weiße Kunststoffgehäuse wiegt federleichte 38 g und fühlt sich trotz des günstigen Preises solide verarbeitet an. Die extreme Flachbauweise ist beeindruckend – kein anderes Ladegerät mit zwei Ports ist derart kompakt.
Das Netzteil verfügt über Schutzschaltungen gegen Überstrom, Überhitzung und Kurzschluss. Die Leistungsaufnahme im Leerlauf liegt bei sparsamen 0,07 W. Wie bei den meisten modernen Ladegeräten kommt GaN-Technologie zum Einsatz, die die kompakte Bauweise ermöglicht.
Der USB-C-Port liefert maximal 30 W mit folgenden Spannungsstufen: 5 V bei 3 A, 9 V bei 3 A, 12 V bei 2,5 A, 15 V bei 2 A und 20 V bei 1,5 A. Der USB-A-Port unterstützt Quick Charge 2.0 mit bis zu 18 W (5 V bei 3 A, 9 V bei 2 A, 12 V bei 1,5 A). Bei gleichzeitiger Nutzung beider Ports reduziert sich die Gesamtleistung auf 15 W bei 5 V und 3 A – beide Geräte laden dann mit Standard-Geschwindigkeit.
| Port | Maximale Leistung | Spannungen (V) | Stromstärken (A) | PPS Bereich (V/A) |
|---|---|---|---|---|
| USB-C | 30 W | 5 V, 9 V, 12 V, 15 V, 20 V | 3 A, 3 A, 2,5 A, 2 A, 1,5 A | 3,3 V - 11 V / 3 A (oder) 3,3 V - 16 V / 2 A |
| USB-A | 18 W | 5 V, 9 V, 12 V | 3 A, 2 A, 1,5 A | Nicht unterstützt |
Offiziell bewirbt Pearl nur Power Delivery 3.0 und Quick Charge 2.0. Im Test mit einem PD-Listener zeigt sich jedoch eine positive Überraschung: Das Ladegerät unterstützt auch PPS (Programmable Power Supply). Der variable Spannungsbereich reicht von 3,3 bis 11 V bei 3 A oder 3,3 bis 16 V bei 2 A.
Diese PPS-Unterstützung ist besonders für moderne Samsung-Smartphones wichtig, die damit ihre volle Ladegeschwindigkeit erreichen. Auch viele aktuelle Xiaomi- und OnePlus-Geräte profitieren von PPS. Dass Pearl diese Funktion nicht bewirbt, ist verwunderlich – für 11 Euro ist PPS-Support außergewöhnlich.
Die automatische Spannungsanpassung funktioniert zuverlässig. Das Ladegerät erkennt angeschlossene Geräte und wählt selbstständig die optimale Ladespannung.
Nachfolgend haben wir in einer Tabelle zusammengefasst, wie sich die Ladegeschwindigkeit bei gleichzeitiger Nutzung beider Ports verändert:
| Port-Kombination | Maximale Gesamtleistung | Leistung pro Port (max.) |
|---|---|---|
| USB-C + USB-A | 15 W | USB-C: 5 V bei 3 A (geteilt), USB-A: 5 V bei 3 A (geteilt) |
Im Dauerlasttest bei 30 W zeigt sich die Kehrseite der flachen Bauweise: Nach 20 bis 30 Minuten erreicht das Gehäuse auf einer Seite 79,2 Grad, auf der anderen Seite 68 Grad. Diese Temperaturen sind deutlich spürbar und können bei direktem Hautkontakt unangenehm werden. Die Hitzeentwicklung resultiert aus dem kompakten Design – es fehlt schlicht der Raum für effektive Wärmeableitung.
Die Effizienz bei 30 W Last liegt bei 89 Prozent, bei 22 W bei 87,81 Prozent. Diese Werte sind ordentlich, aber nicht überragend. Die technischen Daten zeigen je nach Ausgangsspannung Effizienzwerte zwischen 86 und 88 Prozent im Durchschnitt – hier schneidet das Ladegerät in unserem Test also sogar besser als angegeben ab. Bei geringer Last von 10 Prozent sinkt die Effizienz auf 77 bis 82 Prozent.
Mit einem Preis von 11 Euro (zuzüglich Versand) ist das Revolt ZX-3658-581 ein echtes Schnäppchen. Vergleichbare Dual-Port-Ladegeräte mit 30 W kosten meist 20 bis 30 Euro. Selbst einfache Single-Port-Ladegeräte ohne PPS liegen oft bei 15 Euro oder mehr.
Das Revolt ZX-3658-581 ist ein bemerkenswertes Ladegerät mit Ecken und Kanten. Die extrem flache Bauweise von nur 15 mm ist allen voran hervorzuheben und macht es zum perfekten Reisebegleiter. Zwei Ports, 30 W Power Delivery und die überraschend vorhandene PPS-Unterstützung sind für 11 Euro ein unschlagbares Angebot.
Die starke Hitzeentwicklung von bis zu 79 Grad unter Dauerlast ist jedoch bedenklich. Wer das Ladegerät hauptsächlich für kurze Ladevorgänge oder als Zweitgerät nutzt, kann damit leben. Für den Dauereinsatz am Schreibtisch gibt es bessere Alternativen. Trotz dieser Schwäche ist das Preis-Leistungs-Verhältnis hervorragend – selten bekommt man so viel Technik für so wenig Geld.
Das Ugreen Nexode 30W ist ein kompaktes USB-C-Ladegerät mit 30 Watt Leistung, Power Delivery und PPS. Wir haben getestet, was der kleine Kraftprotz kann.
Das Ugreen Nexode 30W ist ein kompaktes USB-C-Ladegerät mit 30 Watt Leistung, Power Delivery und PPS. Wir haben getestet, was der kleine Kraftprotz kann.
Ein Paradebeispiel für ein kompaktes USB-C-Ladegerät mit GaN-Technologie ist das Ugreen Nexode 30W. Mit Abmessungen von nur 32 x 32 x 40 mm und einem Gewicht von 57 Gramm gehört es zu den kleinsten 30-Watt-Netzteilen auf dem Markt.
Trotz der geringen Größe liefert es dank Power Delivery und PPS (Programmable Power Supply) bis zu 30 Watt Leistung und versorgt so nicht nur Smartphones, sondern auch Tablets zuverlässig mit Strom. Wir haben das handliche Ladegerät genau unter die Lupe genommen.
Das weiße Kunststoffgehäuse des Ugreen Nexode 30W macht einen hochwertigen und stabilen Eindruck. An der Vorderseite befindet sich der USB-C-Port, der die volle Ladeleistung von 30 Watt liefert.
Dank der kompakten Abmessungen nimmt das Netzteil kaum Platz weg und passt problemlos in jede Tasche. Die Verarbeitung ist tadellos, es gibt keine Spaltmaße oder scharfe Kanten. Optisch ist das Ladegerät eher unauffällig und schlicht gehalten.
Das Ugreen Nexode 30W unterstützt Power Delivery 3.0 sowie PPS (Programmable Power Supply). Damit ist es flexibel einsetzbar und kompatibel zu einer Vielzahl von Geräten.
Im Detail liefert der USB-C-Port folgende Leistungsstufen: 5 V bei 3 A, 9 V bei 3 A, 12 V bei 2,5 A, 15 V bei 2 A und 20 V bei 1,5 A. Nicht nur sind diese Informationen direkt auf Ugreens Webseite einsehbar, sondern auch die Detailangaben zu PPS – löblich. Andere Hersteller sind gerade bei PPS nicht so zuverlässig und die Informationen schwer auffindbar. PPS ist entsprechend im Bereich von 3,3 bis 11 V bei 3 A verfügbar. Damit deckt das kompakte Netzteil ein breites Spektrum ab.
Im Praxistest macht das Ugreen Nexode 30W eine gute Figur. Die Effizienz liegt bei 87 Prozent – ein ordentlicher Wert für ein so kompaktes Netzteil. Am Google Pixel 8 Pro haben wir eine Ladeleistung von 16 Watt gemessen, beim Pixel Tablet waren es 19,2 Watt – das Maximum, was das Tablet verträgt.
Bei maximaler Ausnutzung der Leistung liefert das Nexode 30W sehr gute 29,2 Watt. Damit lassen sich auch leistungshungrige Geräte zuverlässig mit Strom versorgen. Die Abwärme hält sich dabei in Grenzen.
Das Ugreen Nexode 30W ist eines der günstigeren USB-C-Netzteile. Der Preis von 13 Euro bei Amazon (Coupon anwählen) geht für die gute Leistung und Ausstattung vollkommen in Ordnung.
Das Ugreen Nexode 30W ist ein gelungenes USB-C-Ladegerät für alle, die viel Leistung im kompakten Format suchen. Mit 30 Watt, Power Delivery und PPS ist es vielseitig einsetzbar und lädt zuverlässig Smartphones sowie Tablets.
Dank der geringen Abmessungen und des leichten Gewichts eignet es sich perfekt für unterwegs. Aktuell kostet es bei Amazon nur 15 Euro und ist damit ein echtes Schnäppchen. Wenn man mit einem USB-C-Port auskommt, ist das Ugreen Nexode 30W eine klare Kaufempfehlung.
Klein, leicht, leistungsstark: Das Anker 511 Charger alias Nano 2 ist eines der kompaktesten USB-C-Ladegeräte auf dem Markt. Wir haben getestet, was der Winzling kann.
Klein, leicht, leistungsstark: Das Anker 511 Charger alias Nano 2 ist eines der kompaktesten USB-C-Ladegeräte auf dem Markt. Wir haben getestet, was der Winzling kann.
Der Anker 511 Charger, auch bekannt als Anker Nano 2, ist ein extrem kompaktes USB-C-Ladegerät mit 30 Watt Leistung. Es kam 2022 auf den Markt und gehört zu den kleinsten Netzteilen seiner Klasse. Mit Maßen von nur 28 × 28 × 35 mm und einem Gewicht von 45 Gramm steckt man es fast unbemerkt in die Tasche. Trotz der geringen Größe unterstützt es moderne Ladestandards wie USB Power Delivery und Programmable Power Supply (PPS). Wir haben das Mini-Netzteil im Praxistest auf Herz und Nieren geprüft.
Das weiße oder wahlweise dunkelgraue Kunststoffgehäuse des Anker 511 Charger ist hochwertig verarbeitet und macht einen stabilen Eindruck. Allerdings hat sich bei unserem Lader nach eineinhalb Jahren Nutzung die Gehäusebeschichtung etwas abgewetzt, was unschöne Abplatzer zutage fördert. An der Vorderseite befindet sich lediglich ein USB-C-Anschluss, der die volle Ladeleistung von 30 Watt liefert. Mehr Ports gibt es nicht – wer mehrere Geräte laden will, muss zu einem größeren Netzteil greifen. Mit seinen kompakten Abmessungen und dem niedrigen Gewicht gehört der Anker 511 Charger zu den kleinsten und leichtesten 30-W-Ladegeräten überhaupt. Im Lieferumfang befindet sich nur das Netzteil selbst, ein passendes USB-C-Kabel muss man sich dazukaufen.
Das Anker-Ladegerät beherrscht den Power-Delivery-Standard mit bis zu 30 Watt. Damit kann es viele aktuelle Smartphones und Tablets recht flott laden. Die unterstützten Spannungs- und Stromstärken sind wie folgt: 5 V bei 3 A, 9 V bei 3 A, 15 V bei 2 A und 20 V bei 1,5 A.
Gut ist die Unterstützung von Programmable Power Supply (PPS). Damit kann das Netzteil die Spannung dynamisch anpassen und so eine optimale Ladung für viele Samsung- und Google-Geräte liefern. Folgende PPS-Stufen werden unterstützt: 3,3 bis 11 V bei 3 A sowie 3,3 bis 16 V bei 2 A.
Im Standby verbraucht das kleine Anker-Ladegerät erfreulich geringe 0,06 Watt.
In unserem Ladetest konnte der Anker 511 Charger überzeugen. Er lädt ein Google Pixel 8 Pro mit ordentlicher Geschwindigkeit. Auch unser Pixel Tablet wird mit rund 18 Watt zuverlässig geladen – ein guter Wert für ein so kompaktes Netzteil. Der gemessene Wirkungsgrad liegt bei guten 88 Prozent. Damit gehört es zu den effizienteren Modellen seiner Klasse. Die Abwärme hält sich in Grenzen und ist bei der moderaten Leistung von 30 Watt auch nicht anders zu erwarten.
Mit einem regulären Preis von 25 Euro ist der Anker 511 Charger zwar etwas teurer als manche Konkurrenten wie das Ugreen Nexode 30W, dafür ist er aber auch eine Spur kleiner. Aktuell ist er bei Amazon für 13 Euro erhältlich. Günstiger bekommt man nur wenige brauchbare 30-Watt-Ladegerät mit USB-PD und PPS.
Der Anker 511 Charger alias Nano 2 ist ein formidables Reiseladegerät für alle, die ein Maximum an Kompaktheit wünschen. Es kombiniert hohe Leistung mit minimalem Packmaß und geringem Gewicht. 30 Watt über USB-C sind für die meisten mobilen Geräte mehr als ausreichend. Dank USB-PD und PPS werden viele Geräte optimal geladen. Die Verarbeitung ist tadellos, die Effizienz hoch.
Einziger Wermutstropfen ist der etwas höhere Preis als bei ähnlich leistungsstarken Konkurrenten. Dafür bekommt man aber auch das wohl kleinste 30W Ladegerät auf dem Markt. Wer bereit ist, diesen Aufpreis für maximale Portabilität zu zahlen, bekommt mit dem Anker 511 Charger ein hervorragendes Produkt. Von uns gibt es eine klare Kaufempfehlung.
Das kompakte Ladegerät Ugreen Nexode 45W punktet mit zwei leistungsstarken USB-C-Ports und unterstützt moderne Ladestandards wie Power Delivery und PPS. Wir haben den Dual-Charger ausführlich getestet.
Das kompakte Ladegerät Ugreen Nexode 45W punktet mit zwei leistungsstarken USB-C-Ports und unterstützt moderne Ladestandards wie Power Delivery und PPS. Wir haben den Dual-Charger ausführlich getestet.
Mit dem Nexode 45W erweitert Hersteller Ugreen seine USB-C-Ladegeräte-Serie um ein kompaktes Modell mit zwei Ports. Trotz des handlichen Formats steckt eine Gesamtleistung von 45 Watt in dem Netzteil.
Beide USB-C-Anschlüsse sind gleichwertig und liefern bis zu 45 Watt, wenn nur ein Gerät angeschlossen ist. Bei zwei Geräten teilt sich die Leistung dynamisch auf maximal 45W auf. Damit ist das Ugreen für schnelles Laden moderner Smartphones, Tablets und sogar kleinerer Notebooks geeignet. Wir testen sein Können.
Das dunkle Kunststoffgehäuse des Ugreen Nexode 45W ist sehr kompakt und leicht, macht aber trotzdem einen stabilen und wertigen Eindruck. Die Oberfläche ist matt und gut verarbeitet, Spaltmaße sind praktisch nicht vorhanden. Auf der Vorderseite befinden sich die beiden USB-C-Ports, die dank ihres Abstands auch mit größeren Steckern keine Platzprobleme haben. Abweichend gibt es eine zusätzliche Variante mit USB-C und USB-A, die etwa 16 Euro kostet.
Die geringe Größe von nur 49 x 39,9 x 39,9 mm prädestiniert das 105 g leichte Netzteil für den mobilen Einsatz. So nimmt es in Rucksack oder Tasche kaum Platz weg, bietet aber dennoch ordentlich Leistung.
Beide USB-C-Ports des Ugreen Nexode 45W unterstützen Power Delivery 3.0 mit bis zu 45 Watt Leistung. Im Detail sieht das wie folgt aus: 5 V bei 3 A, 9 V bei 3 A, 12 V bei 3 A, 15 V bei 3 A und 20 V bei 2,25 A.
Damit kann man nicht nur Smartphones und Tablets, sondern auch USB-C-Notebooks mit bis zu 45 Watt Leistungsaufnahme laden. Das reicht zumindest für eine langsame Aufladung.
Positiv ist auch die Unterstützung von PPS (Programmable Power Supply) im Bereich von 3,3 bis 11 V bei 4 A. Das erlaubt die flexible Anpassung der Ladespannung an die Anforderungen moderner Smartphone-Akkus. Als dritten Standard beherrscht das Ugreen Nexode Quick Charge 4+ von Qualcomm.
Im Praxistest macht das Ugreen Nexode 45W eine gute Figur. Unser Notebook ließ sich mit vollen 45W betreiben und laden. Hier kam Power Delivery 3.0 zum Einsatz. Im Doppelpack mit dem S22 Ultra musste sich das Notebook dann mit rund 27 Watt begnügen, da sich die 45-Watt-Gesamtleistung dynamisch auf beide Geräte verteilte. Das ist aber normal und für die meisten Anwendungen völlig ausreichend.
Die Ladeelektronik arbeitet effizient, in unserem Testparcours erreichte das Ugreen Nexode 45W gute 87 Prozent Wirkungsgrad. Die Abwärme hält sich in Grenzen, selbst unter Volllast wird das kompakte Gehäuse nur handwarm. Überhitzung oder Leistungseinbrüche konnten wir auch nach längerer Nutzung nicht feststellen.
Das Ugreen Nexode 45W kostet in der Variante mit zweimal USB-C knapp 22 Euro mit weißem Gehäuse. Sollte dieses Angebot abgelaufen sein, führt unser Bestpreis-Link auch später jederzeit zum nach Preisvergleich besten Angebot. Alternativ kann man es für 16 Euro auch mit je einmal USB-C und USB-A bekommen.
Das Ugreen Nexode 45W ist ein durchweg gelungenes USB-C-Ladegerät für den mobilen Einsatz. Die beiden leistungsstarken Ports mit je 45 Watt sind ideal, um zwei Geräte gleichzeitig zu laden, auch wenn es dann langsamer geht.
Mit der Unterstützung von Power Delivery 3.0 inklusive PPS ist es gut aufgestellt. Die Verarbeitung ist tadellos, wie man es von Ugreen gewohnt ist. Die kompakten Abmessungen machen das Netzteil zum idealen Reisebegleiter.
Einziger Wermutstropfen ist der ambitionierte Preis von rund 21 Euro. Hier bekommt man von anderen Herstellern teilweise etwas mehr geboten. Trotzdem ist das Ugreen Nexode 45W ein top Ladegerät für alle, die ein flexibles Duo-Netzteil mit starker Leistung und geringem Packmaß suchen. Von uns gibt es eine klare Empfehlung.
Das Google Pixel 30W USB-C-Ladegerät überzeugt im Test mit solidem Ladestandard und schickem Design. Doch der Preis ist happig für die gebotene Leistung.
Das Google Pixel 30W USB-C-Ladegerät überzeugt im Test mit solidem Ladestandard und schickem Design. Doch der Preis ist happig für die gebotene Leistung.
Zusammen mit den Pixel-6-Smartphones hat Google auch ein passendes USB-C-Ladegerät mit 30 Watt auf den Markt gebracht. Das Netzteil wird den Handys zwar nicht mehr beigelegt, kann aber für knapp 15 Euro (Bestpreis-Link) separat erworben werden. Wir haben das Google Pixel 30W USB-C-Ladegerät genau unter die Lupe genommen.
Das Google Pixel 30W USB-C-Ladegerät präsentiert sich im klassischen weißen Steckernetzteil-Format mit schwarzen Akzenten. Das matte Kunststoffgehäuse ist schick und passt perfekt in Googles aktuelle Designsprache. Mit Abmessungen von 43 x 26 x 51,7 mm ist es für ein 30-Watt-Modell durchschnittlich kompakt. Das Gewicht von 81,51 Gramm geht ebenfalls in Ordnung. Die Verarbeitung ist tadellos, Spaltmaße sucht man vergebens.
Auf der Vorderseite sitzt der einzige USB-C-Port, der die vollen 30 Watt liefert. Ein LED-Lämpchen zur Funktionsanzeige gibt es nicht – gut so, denn so ist der Raum nachts nicht taghell. Insgesamt wirkt das Netzteil schnörkellos, aber hochwertig.
Der USB-C-Anschluss des Google Pixel 30W unterstützt den Power-Delivery-Standard (USB-PD). Damit stehen folgende Leistungsstufen zur Verfügung: 5 V bei 3 A (15 Watt), 9 V bei 3 A (27 Watt), 15 V bei 2 A (30 Watt), 20 V bei 1,5 A (30 Watt).
Zusätzlich beherrscht das Netzteil den PPS-Ladestandard (Programmable Power Supply) in diesen Bereichen: 3,3 bis 11 V bei 3 A sowie 3,3 bis 16 V bei 2 A. Damit deckt das Google-Ladegerät die wichtigsten PPS-Spannungen ab und ist für Pixel-Smartphones – selbstverständlich – bestens gerüstet. Diese laden so, je nach Modell, mit ihrer Maximalleistung von 23 bis 30 Watt.
Im Praxistest verrichtet das Google Pixel 30W USB-C-Ladegerät einen soliden Job. Die Ladeleistung liegt stabil bei den versprochenen 30 Watt, Schwankungen oder Einbrüche sind nicht zu beobachten. Unsere Pixel-Smartphones haben bisher immer die ausgelobte Maximalgeschwindigkeit zuverlässig an diesem Ladegerät erreicht.
Erfreulich: Das kompakte Netzteil bleibt selbst unter Volllast angenehm kühl und verzichtet auf störende Pfeifgeräusche. Die durchschnittliche Effizienz von rund 87 Prozent geht für diese Leistungsklasse in Ordnung.
Mit einem Preis von knapp 15 Euro (Bestpreis-Link) ist das Google Pixel 30W USB-C-Ladegerät inzwischen deutlich günstiger als zuvor. Für diesen Betrag kann man es durchaus kaufen, bekommt aber bei der Konkurrenz mitunter leistungsfähigere Netzteile mit 45 Watt sowie zusätzliche USB-A-Ports.
Das Google Pixel 30W USB-C-Ladegerät ist ein solides, aber übertrieben teures Netzteil. Es lädt zuverlässig mit stabilen 30 Watt, bleibt dabei leise und kühl. Die Unterstützung von Power Delivery und PPS sorgt für hohe Kompatibilität zu Pixel-Smartphones und anderen USB-C-Geräten. Auch die kompakten Abmessungen und die hochwertige Verarbeitung im typischen Google-Design wissen zu gefallen.
Zum aktuellen Preis von 15 Euro (Bestpreis-Link) ist das Google-Ladegerät durchaus preiswert. Allerdings bietet die Konkurrenz hier oft schon stärkere Modelle mit zusätzlichen Ports, die zudem kompakter sind.
Der Apple 30W USB-C Power Adapter ist ein kompaktes Netzteil mit 30 Watt Leistung. Wir haben getestet, wie sich das vergleichsweise teure Ladegerät im Alltag schlägt.
Der Apple 30W USB-C Power Adapter ist ein kompaktes Netzteil mit 30 Watt Leistung. Wir haben getestet, wie sich das vergleichsweise teure Ladegerät im Alltag schlägt.
Mit dem 30 Watt starken USB-C Power Adapter bietet Apple ein kompaktes Netzteil, das iPhones, iPads und sogar kleinere Macbooks mit Strom versorgen kann.
Doch rechtfertigt die Leistung den hohen Preis von 30 Euro? Immerhin gibt es am Markt inzwischen deutlich günstigere Alternativen, die auf dem Papier mehr bieten. Grund genug für uns, das Apple-Netzteil einem ausführlichen Praxistest zu unterziehen.
Das Apple 30W USB-C Power Adapter fällt optisch sofort als Apple-Produkt auf. Es ist komplett in Weiß gehalten und trägt mittig das bekannte Logo. Mit Abmessungen von 38 x 81 x 20 mm ist es angenehm kompakt und passt problemlos in jede Tasche. Trotz der geringen Größe wirkt das Kunststoffgehäuse sehr hochwertig verarbeitet und robust.
Auf der Vorderseite befindet sich der einzige Anschluss: ein USB-C-Port, der die volle Leistung von 30 Watt liefert. Ein Ladekabel ist im Lieferumfang nicht enthalten, hier muss man auf das originale USB-C-Kabel von Apple oder Zubehör von Drittherstellern zurückgreifen. Das ist schade, aber leider bei Apple und anderen Herstellern mehr und mehr üblich.
Positiv hervorzuheben ist das relativ geringe Gewicht von 80 Gramm. Damit ist das 30W USB-C Power Adapter sehr portabel und eignet sich perfekt für unterwegs. Insgesamt macht das Apple-Netzteil in puncto Design und Verarbeitung einen hervorragenden Eindruck. Die kompakte Bauweise in Verbindung mit dem leichten Gewicht ist vorbildlich.
Beim Apple 30W USB-C Power Adapter handelt es sich um ein Netzteil mit USB-C-Anschluss und einer Leistung von 30 Watt. Es unterstützt USB-Power-Delivery (USB-PD), was eine dynamische Aushandlung der optimalen Ladespannung und Stromstärke zwischen Ladegerät und Endgerät ermöglicht. So wird stets die maximal mögliche Ladeleistung erreicht, ohne das angeschlossene Gerät zu beschädigen.
Im Detail bietet das Apple-Netzteil folgende Leistungsstufen: 5 V bei 3 A, 9 V bei 3A, 15 V bei 2 A und 20 V bei 1,5 A. Damit kann es iPhones und iPads schnell aufladen und sogar kleinere MacBooks wie das MacBook Air mit Strom versorgen. Allerdings gibt es hier Einschränkungen, denn für ein MacBook Pro mit 14 oder 16 Zoll ist die Leistung zu gering. Hier empfiehlt sich ein stärkeres Netzteil mit mindestens 60 Watt.
Bei Android-Smartphones muss man hingegen Abstriche machen. Zwar lassen sich Geräte wie das Google Pixel 7 oder Samsung Galaxy S22 prinzipiell aufladen, allerdings fehlt die Unterstützung von Schnellladestandards wie Quick Charge oder USB-PD PPS. Dadurch dauert der Ladevorgang spürbar länger als mit einem passenden Netzteil. Für die optimale Kompatibilität zu Android-Handys ist das Apple-Ladegerät also nicht die beste Wahl.
Im Praxistest haben wir das Apple 30W USB-C Power Adapter mit verschiedenen Geräten ausprobiert. Wenig überraschend harmoniert es am besten mit Apple-Produkten, ein iPhone 13 lädt recht flott. Erfreulich: Das Netzteil wurde selbst unter Volllast nur handwarm und zeigte keinerlei Leistungsschwankungen.
Mit Android-Smartphones wie dem Google Pixel 7 oder Samsung Galaxy S22 sah es etwas anders aus. Hier war die Ladegeschwindigkeit aufgrund der fehlenden Schnellladefunktion deutlich geringer. Das Pixel 7 benötigte fast zwei Stunden, bis der Akku voll war. Beim Galaxy S22 sah es ähnlich aus. Hier merkt man klar, dass Quick Charge oder USB-PD PPS fehlt.
Insgesamt ist die Ladeleistung für kompakte Apple-Geräte aber mehr als ausreichend. Vor allem für iPhone-Besitzer, die ein zuverlässiges Zweitnetzteil für unterwegs suchen, ist das Apple 30W USB-C Power Adapter eine gute Wahl.
Mit einem Preis von 30 Euro ist das Apple 30W USB-C Power Adapter alles andere als ein Schnäppchen. Tatsächlich bekommt man vergleichbare Netzteile von Drittherstellern wie Anker oder Ugreen oft schon für die Hälfte. Auch wenn die Verarbeitung und Zuverlässigkeit auf gewohnt hohem Apple-Niveau sind, fällt es schwer, den Aufpreis zu rechtfertigen. Vor allem angesichts der fehlenden Schnellladefunktion für Android-Geräte.
Letztlich muss jeder selbst entscheiden, ob ihm die kompakte Bauform, das geringe Gewicht und die Apple-typische Qualität den hohen Preis wert sind. Rein objektiv betrachtet gibt es aber definitiv Netzteile mit besserem Preis-Leistungs-Verhältnis.
Das Apple 30W USB-C Power Adapter ist ein typisches Apple-Produkt: kompakt, hochwertig verarbeitet und optimal auf die hauseigenen Geräte abgestimmt. Mit einer Leistung von 30 Watt lädt es iPhones, iPads und kleinere MacBooks zuverlässig und zügig.
Allerdings hat das Ganze seinen Preis. 30 Euro sind eine Ansage, zumal man noch nicht mal ein Ladekabel mitbekommt. Auch die fehlende Schnellladefunktion für Android-Smartphones ist ein Nachteil. Wer primär Apple-Geräte besitzt und Wert auf ein kompaktes, hochwertiges Netzteil legt, macht mit dem 30W USB-C Power Adapter trotzdem nichts falsch. Alle anderen finden bei der Konkurrenz aber oft die bessere Wahl fürs Geld.
Das Baseus 35W Gan5 ist mehr als nur ein USB-C-Ladegerät: Mit integrierten Steckdosen, zwei USB-A-Ports und einem praktischen Display bietet die Ladestation interessante Extras. Wir haben sie getestet.
Das Baseus 35W Gan5 ist mehr als nur ein USB-C-Ladegerät: Mit integrierten Steckdosen, zwei USB-A-Ports und einem praktischen Display bietet die Ladestation interessante Extras. Wir haben sie getestet.
Das Baseus 35W Gan5, auch bekannt als Baseus Power Combo 7 in 1 Charging Station, ist eine spannende Mischung aus kompaktem USB-C-Ladegerät und Tisch-Steckdosenleiste. Highlight sind die drei integrierten Schuko-Steckdosen, die Strom direkt auf dem Schreibtisch verfügbar machen. Dazu kommen zwei USB-C-Ports mit bis zu 35 Watt Ladeleistung und zwei USB-A-Anschlüsse.
Ein cleveres Extra ist das integrierte Display für Verbrauchsdaten. Das verspricht eine Menge Komfort und Flexibilität im Alltag. Wir haben die Baseus-Ladestation auf den Prüfstand gestellt.
Das Baseus 35W Gan5 ist eine sehr vielseitige Ladestation, die nicht nur mobilen Geräten wie Smartphones oder Tablets Strom spendiert, sondern dank der integrierten Steckdosen auch Platz für andere Verbraucher wie Laptops, Lampen oder Ladegeräte bietet. So hat man eine kompakte Allround-Lösung für den Schreibtisch, die viele Kabel und Netzteile überflüssig macht.
Praktisch ist auch das informative Display, das stets Überblick über den aktuellen Stromverbrauch und sogar die Stromstärke im Detail gibt. Unnötige Standby-Verbräuche lassen sich dank des Ausschaltknopfs effektiv vermeiden. Mit zwei USB-C- und zwei USB-A-Ports auf der Vorderseite ist man für die meisten mobilen Geräte gut gerüstet. An den Seitenflächen sind die zwei Schuko-Steckdosen unter abnehmbaren Gummikappen verborgen.
Die Verarbeitung der kompakten Ladestation ist tadellos, alles wirkt hochwertig und robust verarbeitet. Sie ist komplett in mattem Schwarz gehalten und macht einen wertigen Eindruck. Auf der Oberseite befindet sich das praktische Display, das Verbrauchswerte in Watt sowie Spannung und Stromstärke anzeigt; daneben der Taster zum Ein- und Ausschalten der gesamten Station.
Die beiden USB-C-Ports unterstützen den USB-PD-Standard mit bis zu 35 Watt Ladeleistung. Im Detail sind folgende Stufen verfügbar: 5 V bei 3 A, 9 V bei 3 A, 12 V bei 2,5 A, 15 V bei 2A sowie 20 V bei 1,5 A.
Die maximale Leistung von 35 Watt wird allerdings nur erreicht, wenn höchstens ein Gerät angeschlossen ist. Bei zwei Geräten teilen sich die Ports die Leistung und liefern dann maximal 15 Watt pro Port. Einer der USB-A-Ports unterstützt zudem Quick Charge mit bis zu 15 Watt (5 V/3 A, 9 V/3 A, 12 V/2,5 A), der zweite USB-A-Port liefert maximal 5 Watt (5 V/1 A).
Im Praxistest macht die Baseus-Ladestation eine solide Figur. Die USB-C-Ports laden ein Google Pixel 8 Pro mit ordentlichen 17 Watt, auch wenn einige Konkurrenten hier mehr Leistung bieten. Der Wirkungsgrad liegt bei 84 Prozent – ein eher leicht unterdurchschnittlicher Wert.
Die integrierten Steckdosen erweisen sich im Alltag als sehr praktisch, um auch größere Verbraucher direkt am Schreibtisch mit Strom zu versorgen. Insgesamt zeigt sich die Baseus 35W Gan5 Charging Station als solider Allrounder. Schade ist nur, dass die reine Ladeleistung etwas hinter der Konkurrenz zurückbleibt.
Der aktuelle Preis für die Baseus 35W Gan5 Ladestation liegt bei rund 27 Euro (30-Prozent-Coupon anwählen). Das ist für ein kompaktes USB-C-Ladegerät dieser Leistungsklasse recht happig. Hier zahlt man ganz klar einen Aufpreis für die Extras wie Display und Steckdosen.
Vergleichbare USB-C-Charger mit 35 Watt und ohne Zusatzfunktionen gibt es bereits ab etwa 20 Euro. Wer also primär ein günstiges Ladegerät sucht, findet in diesem Preisbereich deutlich mehr Auswahl. Die Investition lohnt sich nur, wenn man die Vorzüge der integrierten Steckdosenleiste zu schätzen weiß und den Mehrpreis dafür akzeptiert. In der Black Week 2024 war das Netzteil über eineinhalb Wochen für nur 25 Euro erhältlich.
Das Baseus 35W Gan5 ist eine interessante Mischung aus USB-C-Ladegerät, Steckdosenleiste und Verbrauchsmonitor. Die integrierte Stromversorgung direkt auf dem Schreibtisch ist sehr praktisch, ebenso das informative Display und der Ausschaltknopf gegen Standby-Verbräuche.
Auch wenn die Effizienz im Test nicht herausragend ist, gefällt das durchdachte Gesamtpaket. Hochwertige Verarbeitung und kompakte Abmessungen runden den positiven Eindruck ab. Einziger Wermutstropfen ist ansonsten der recht hohe Preis von aktuell rund 40 Euro.
Wer eine vielseitige Ladelösung für den Schreibtisch sucht und die Extras zu schätzen weiß, kann bedenkenlos zugreifen. Alle anderen finden in dieser Leistungsklasse aber auch reine USB-C-Ladegeräte mit mehr Power zum günstigeren Preis.
Das Anker Nano A2337 bietet 30 W Ladeleistung zum Kampfpreis von 14 Euro. Das winzige Netzteil unterstützt Power Delivery und sogar PPS.
Das Anker Nano A2337 bietet 30 W Ladeleistung zum Kampfpreis von 14 Euro. Das winzige Netzteil unterstützt Power Delivery und sogar PPS.
Anker gehört seit Jahren zu den etablierten Marken im Bereich mobiles Ladezubehör. Mit dem Nano A2337 bringt der Hersteller ein besonders kompaktes 30-W-Ladegerät auf den Markt, das sich vorwiegend an Nutzer richtet, die ein handliches Netzteil für unterwegs suchen. Das kleine schwarze Ladegerät ist mit 47 g federleicht und passt problemlos in jede Hosentasche.
Für lediglich 14 Euro verspricht Anker schnelles Laden via USB-C mit Power Delivery. Damit gehört das Nano zu den günstigsten Marken-Ladegeräten dieser Leistungsklasse. Überraschend: Das Netzteil beherrscht sogar PPS für optimales Smartphone-Laden, auch wenn Anker diese Funktion nirgends bewirbt. Ob sich der Kauf lohnt und für wen das günstige Ladegerät die richtige Wahl ist, klären wir im ausführlichen Test.
Das Anker Nano A2337 kommt im schlichten schwarzen Kunststoffgehäuse daher, wahlweise gibt es auch Varianten in Blau, Grün oder Weiß. Die Außenseite ist geriffelt, die Vorderseite trägt eine transparente, perlmuttartige Umrandung des USB‑C‑Ports. Diese Designelemente wirken zunächst ansprechend, zeigen aber schnell ihre Schwäche: Bereits nach wenigen Tagen im Rucksack entstehen deutliche Gebrauchsspuren. Die geriffelte Oberfläche nutzt sich stark ab, die Zierabdeckung verkratzt leicht. Der verwendete Kunststoff erweist sich als sehr anfällig – schade, aber kein Zeichen schlechter Verarbeitung.
Mit seinen Maßen von 49 × 49 × 32 mm (ohne Stecker) und einem Gewicht von nur 47 Gramm gehört das A2337 zu den kompaktesten 30-W-Ladegeräten am Markt.
Der einzelne USB-C-Port auf der Vorderseite liefert die vollen 30 W und unterstützt folgende Spannungsstufen: 5 V bei 3 A (15 W), 9 V bei 3 A (27 W), 12 V bei 2,5 A (30 W), 15 V bei 2 A (30 W) und 20 V bei 1,5 A (30 W).
Das Anker Nano A2337 unterstützt USB Power Delivery für schnelles Laden kompatibler Geräte. Überraschenderweise beherrscht das Netzteil auch PPS (Programmable Power Supply), obwohl Anker dies weder auf der Verpackung noch auf der Herstellerwebseite erwähnt. Kurios: Auf der Anker-Website bleibt der Bereich unter „Ausgangsleistung“ komplett leer – hier fehlen sämtliche technischen Angaben.
Im Test mit einem PD-Listener konnten wir PPS im Bereich von 3,3 bis 11 V bei 3 A sowie 3,3 bis 16 V bei 2 A nachweisen. Diese flexible Spannungsanpassung ist besonders für moderne Samsung- und Google-Smartphones wichtig, die PPS für optimales Schnellladen benötigen. Die fehlende Kommunikation dieser Funktion seitens Anker ist unverständlich, da PPS ein wichtiges Kaufargument darstellt.
Im Dauertest mit unserem Lastsimulator zeigt das Anker Nano A2337 solide Leistung. Nach 20 Minuten unter Volllast erreicht das Gehäuse eine maximale Außentemperatur von 59 Grad Celsius. Das ist warm, aber noch im akzeptablen Bereich. Eine temperaturbedingte Abschaltung tritt nicht auf – das Netzteil hält die Dauerbelastung problemlos durch.
Die Sicherheitsmechanismen funktionieren zuverlässig: Bei einer Überlast von 37 W schaltet das Ladegerät schnell und zuverlässig ab. Dies schützt sowohl das Netzteil als auch angeschlossene Geräte vor Schäden. Die tatsächliche Ladeleistung entspricht den Herstellerangaben, wobei die von uns ermittelte Effizienz bei maximaler Ausgangslast von 89,3 Prozent im normalen Bereich liegt.
Mit einem aktuellen Preis von 14 Euro positioniert sich das Anker Nano A2337 im günstigen Segment der 30-W-Ladegeräte. Für ein Markengerät mit nur einem USB-C-Port ist der Preis solide.
Das Anker Nano A2337 ist ein zweckmäßiges 30-W-Ladegerät für preisbewusste Käufer. Die extreme Kompaktheit und das geringe Gewicht machen es zum idealen Reisebegleiter. Technisch überzeugt es mit Power Delivery und der versteckten PPS-Unterstützung, die moderne Smartphones optimal lädt. Die Sicherheitsfunktionen arbeiten zuverlässig.
Der Kunststoff ist etwas anfällig für Gebrauchsspuren – das ist schade, aber bei dem Preis verschmerzbar. Auch die mangelhafte Produktkommunikation seitens Anker mit leeren Datenblättern und fehlenden PPS-Angaben sind unprofessionell. Wer ein günstiges, kompaktes Ladegerät für gelegentliche Einsätze sucht, erhält für wenig Geld ein solides Produkt.
Klein, günstig und mit Dreh: Das USB-C-Ladegerät Baseus Cube Pro 30W ist ein handliches Netzteil mit 30 Watt und passendem Winkel für Steckdosenleisten. Wir haben es getestet.
Klein, günstig und mit Dreh: Das USB-C-Ladegerät Baseus Cube Pro 30W ist ein handliches Netzteil mit 30 Watt und passendem Winkel für Steckdosenleisten. Wir haben es getestet.
Das Baseus Cube Pro 30W ist ein kompaktes USB-C-Netzteil mit 30 Watt Leistung zum Schnäppchenpreis von nur 2,12 Euro. Es punktet mit kleinen Abmessungen, einem um 45 Grad gedrehten Stecker und solider Ladeperformance. Einziges Manko ist die dauerhaft leuchtende LED. Wir haben das handliche Ladegerät getestet.
Das Gehäuse des Baseus Cube Pro misst außerordentlich kompakte 30,5 x 29 x 38,4 Millimeter und kommt in schlichtem Weiß. Der einzige USB-C-Port ist innen orange und setzt so einen kleinen Farbakzent. Über dem Anschluss sitzt eine blaue LED, die nach dem Einstecken dauerhaft leuchtet. Während man diese tagsüber kaum im Gehäuse erahnen kann, ist ihr Leuchten gerade nachts sehr störend.
Besonders ist der um 45 Grad gedrehte Netzstecker. Damit passt er optimal in die ebenfalls um 45 Grad versetzten Buchsen von Steckdosenleisten und gleicht den Winkel wieder aus. Das ist sehr praktisch und platzsparend. Die Verarbeitung geht in Ordnung, Spaltmaße sind keine zu erkennen. Mit 45 Gramm ist das Netzteil sehr leicht und mobil gut zu transportieren.
Der USB-C-Port unterstützt den Power-Delivery-Standard mit bis zu 30 Watt. Die genauen Spezifikationen lauten: 5 V bei 3 A (15 W), 9 V bei 3 A (27 W), 12 V bei 2 A (24 W), 15 V bei 2 A (30 W), 20 V bei 1,5 A (30 W). PPS (Programmable Power Supply) ist an Bord, der Hersteller gibt hier aber keine Spezifikation an.
Im Praxistest erreicht das Baseus Cube Pro eine durchschnittliche Effizienz von 85,5 Prozent. Damit liegt es etwas hinter Konkurrenten wie dem Ugreen Nexode 30W.
Am Google Pixel 8 Pro lädt es mit guten 25 Watt, beim Google Pixel Tablet schwankt die Leistung zwischen 16 und 18 Watt. Hier zeigt sich das Ugreen-Netzteil in der Praxis etwas stärker. Insgesamt sind die Ladegeschwindigkeiten aber solide.
Preislich ist das Baseus Cube Pro 30W ein echtes Schnäppchen. Als Neukunde bei Aliexpress bekommt man es aktuell für nur 2,12 Euro. Bei Amazon ist es mit 5 Euro (50-Prozent-Coupon anwählen) momentan ebenfalls enorm günstig. Zum Vergleich: Das Ugreen Nexode 30W ist mit 22 Euro deutlich teurer. Bei Aliexpress ist das Baseus-Netzteil sogar ab lächerlichen 93 Cent zu haben.
Unter dem Strich ist das Baseus Cube Pro 30W ein sehr günstiges und kompaktes USB-C-Ladegerät mit ordentlicher Leistung. Der um 45 Grad gedrehte Stecker ist praktisch für Steckdosenleisten, die dauerhaft leuchtende LED stört aber.
Effizienz und Ladegeschwindigkeit sind solide, wenn auch nicht überragend. Dafür entschädigt der unschlagbar niedrige Preis. Wer ein preiswertes Netzteil für unterwegs sucht, macht hier nichts falsch. Für den Nachttisch empfehlen wir aber Alternativen ohne LED.
Das USB-C-Ladegerät Ikea Sjöss 30W verspricht schnelles Aufladen von Smartphones und Tablets zu einem unschlagbaren Preis von 8 Euro. Wir zeigen, warum es unser Testsieger ist.
Das USB-C-Ladegerät Ikea Sjöss 30W verspricht schnelles Aufladen von Smartphones und Tablets zu einem unschlagbaren Preis von 8 Euro. Wir zeigen, warum es unser Testsieger ist.
Wer hätte gedacht, dass man bei Ikea nicht nur stylische Möbel und leckere Köttbullar, sondern neuerdings auch gute und vor allem preiswerte Ladetechnik bekommt? Mit dem Sjöss 30W USB-C-Charger mischt das schwedische Möbelhaus jetzt auch im Markt für kompakte Ladegeräte mit. Das kleine Netzteil lädt mit 30 Watt Leistung und Power Delivery sowie PPS (Programmable Power Supply) Smartphones, Tablets und andere mobile Geräte mit USB-C-Anschluss – zum absoluten Kampfpreis von nur 8 Euro.
Zum Vergleich: Ähnlich leistungsstarke Ladegeräte von Marken wie Anker, Ugreen oder Belkin kosten meist mindestens das Doppelte oder gar Dreifache. Grund genug für uns, das Ikea Sjöss 30W im Praxistest genau unter die Lupe zu nehmen. Kann das günstige Netzteil wirklich mit der Konkurrenz mithalten oder hat der niedrige Preis seine Tücken?
Update (14. November 2025): Inzwischen ist das Netzteil bei Ikea ausgelistet und entsprechend nicht mehr verfügbar. Wir haben es daher aus der Bestenliste genommen und das Testsieger-Label entfernt.
Beim Auspacken des Ikea Sjöss 30W fällt sofort das kompakte Format auf. Mit Abmessungen von nur 44 x 30 x 90 mm ist das Netzteil relativ handlich und passt problemlos in jede Tasche. Trotz der geringen Größe macht das weiße Kunststoffgehäuse einen stabilen und wertigen Eindruck. Die Oberfläche ist matt und griffig, Spaltmaße gibt es praktisch keine. An der Oberseite ist das IKEA-Logo dezent eingeprägt. Die Verarbeitung ist solide, die Steckverbindungen sind fest und zuverlässig.
Positiv ist auch das niedrige Gewicht von nur rund 80 Gramm. So bemerkt man das Sjöss kaum, wenn man es in der Tasche dabeihat. Ein kleines Detail zeigt aber, dass Ikea an der ein oder anderen Stelle gespart hat: Es liegt kein USB-C-Kabel bei. Das muss man also zusätzlich einpacken, wenn man das Ladegerät mobil nutzen will. In jedem Fall ist es mit seinen kompakten Abmessungen absolut reisetauglich.
Auf der Vorderseite prangt mittig der einzige USB-C-Port. Er liefert entsprechend die vollen 30 Watt. Das Netzteil beherrscht sowohl Power Delivery als auch PPS, was eine flexible Spannungsanpassung ermöglicht. Die Ausgangsspannungen variieren zwischen 5 V und 20 V bei unterschiedlichen Stromstärken. Im Detail lauten die Spezifikationen wie folgt: 5 V bei 3 A (15 Watt), 9 V bei 3 A (27 Watt), 12 V bei 2,5 A (30 Watt), 15 V bei 2 A (30 Watt), 20 V bei 1,5 A (30,0 Watt). PPS deckt den Bereich von 5,0 bis 11,0 V bei 3 A (30 W) ab, wodurch dem Netzteil unter 5 V Spielraum fehlt.
Beim Wirkungsgrad erreicht das Sjöss 30W in unserem Testparcours ordentliche 87 Prozent. Das ist zwar kein Bestwert, aber auch kein Ausreißer nach unten. Die meisten Konkurrenten liegen ähnlich zwischen 85 und 95 Prozent. Die Abwärme hält sich in Grenzen, in dieser Leistungsklasse auch nicht überraschend.
Der größte Trumpf des Ikea Sjöss 30W ist sein Preis von gerade mal 8 Euro, erhältlich direkt im Online-Shop des Möbelhauses. Damit ist es eines der günstigsten Modelle in dieser Leistungsklasse. Markengeräte mit 30 Watt und USB-PD kosten im Schnitt 15 bis 20 Euro, teils auch deutlich mehr. Hier bietet Ikea ein echtes Schnäppchen, erst recht wenn man bedenkt, dass es sich um den regulären Preis handelt und keine Sonderaktion.
Das Ikea Sjöss 30W USB-C-Ladegerät ist eine echte Überraschung aus Schweden. Für schlappe 8 Euro bekommt man ein kompaktes 30-Watt-Netzteil mit Power Delivery, PPS und solider Verarbeitung. Auch wenn Ausstattung und Lieferumfang minimal ausfallen, kann man bei dem Kurs nicht meckern. Für preisbewusste Nutzer und den mobilen Einsatz ist das Sjöss 30W eine echte Kaufempfehlung und unser Testsieger. Es beweist eindrucksvoll, dass gute Technik nicht teuer sein muss und setzt neue Maßstäbe im Einstiegssegment der USB-C-Ladegeräte.
Das Revolt ZX-3291-675 bietet 30 W an Ladeleistung, drei Ports und ein LED-Display zum attraktiven Preis von 17 Euro.
Das Revolt ZX-3291-675 bietet 30 W an Ladeleistung, drei Ports und ein LED-Display zum attraktiven Preis von 17 Euro.
Der Versandhändler Pearl ist vielen für seine Eigenmarken bekannt, die oft günstige Alternativen zu etablierten Markenprodukten bieten. Mit dem Revolt ZX-3291-675 bringt die Hausmarke ein kompaktes USB-C-Ladegerät auf den Markt, das mit interessanten Features aufwartet. Neben dem USB-C-Port mit Power Delivery finden sich zwei USB-A-Anschlüsse und ein LED-Display, das die aktuelle Ausgangsleistung anzeigt.
Das Besondere: Für aktuell 17 Euro (zuzüglich Versand) bei Amazon bekommt man nicht nur 30-W-Ladeleistung, sondern auch Quick Charge 4.0 und PPS-Unterstützung. Ob die Qualität stimmt und wie sich das Netzteil im Alltag schlägt, haben wir ausführlich getestet.
Das schwarze Kunststoffgehäuse kombiniert matte und glänzende Oberflächen in Klavierlack-Optik. Die Verarbeitung ist solide, aber kein Wunder der Technik. Nach einigen Wochen im Rucksack zeigen sich erste Kratzer, besonders auf den glänzenden Flächen. Die Funktionalität bleibt davon unberührt, optisch sieht es aber schnell mitgenommen aus.
Das LED-Display ist nahtlos in die schwarze Front unterhalb der Anschlüsse integriert. Im inaktiven Zustand fällt es kaum auf. Aktiviert zeigt es die aktuelle Ausgangsleistung in Watt an. Die Ablesbarkeit ist ordentlich, die Helligkeit könnte aber höher sein. Bei hellem Umgebungslicht muss man schon genauer hinschauen.
Mit Abmessungen von 75 x 35 x 52 mm und einem Gewicht von nur 84 Gramm ist das Revolt ZX-3291-675 angenehm kompakt und leicht.
Die drei Ports verteilen sich auf einen USB-C-Anschluss mit maximal 30 W und zwei USB-A-Buchsen. Bei gleichzeitiger Nutzung aller Anschlüsse reduziert sich die Gesamtleistung auf 15 W bei 5 V und 3 A – dann reicht es nur noch für langsames Laden.
Der USB-C-Port unterstützt Power Delivery mit verschiedenen Spannungsstufen: 5 V bei 3 A (15 W), 9 V bei 3 A (27 W), 12 V bei 2,5 A (30 W), 15 V bei 2 A (30 W) und 20 V bei 1,5 A (30 W). Die beiden USB-A-Ports bieten 5 V bei 3 A (15 W), 9 V bei 3 A (27 W) und 12 V bei 1,5 A (18 W).
Besonders erfreulich: PPS (Programmable Power Supply) ist an Bord, wie unser PD-Listener bestätigt. Der unterstützte Bereich liegt zwischen 3,3 und 11 V bei 3 A sowie 3,3 bis 16 V bei 2 A. Damit lädt das Revolt ZX-3291-675 auch moderne Smartphones mit PPS-Unterstützung optimal.
Quick Charge 4.0 ist ebenfalls implementiert und verspricht bis zu fünfmal schnelleres Laden kompatibler Geräte im Vergleich zu Standard-Netzteilen. Die Abwärtskompatibilität zu Quick Charge 3.0 und 2.0 stellt sicher, dass auch ältere Geräte schnell geladen werden. Das macht das Revolt ZX-3291-675 zu einem universellen Ladegerät für nahezu alle gängigen Smartphones und Tablets.
Im Test mit unserer elektronischen Last bei 30 W Dauerentnahme erreicht das Revolt ZX-3291-675 eine Effizienz von 87,57 Prozent. Das ist vergleichsweise mager, auch wenn die Konkurrenz oft nur wenige Prozentpunkte besser abschneidet – hier bewegen wir uns im Bereich von Messungenauigkeiten.
Die Wärmeentwicklung bleibt moderat. Nach 20 Minuten Dauerlast bei vollen 30 W messen wir außen maximal 44 Grad. Das ist völlig im Rahmen und unbedenklich. Bei Überlastung schaltet das Netzteil zuverlässig ab und schützt so sich selbst und die angeschlossenen Geräte.
Das Display zeigt im Betrieb zuverlässig die aktuelle Ausgangsleistung an. So sieht man auf einen Blick, ob das Smartphone mit voller Geschwindigkeit lädt oder ob eventuell das Kabel limitiert.
Mit aktuell 17 Euro plus Versandkosten bei Amazon positioniert sich das Revolt ZX-3291-675 im günstigen Preissegment.
Das Revolt ZX-3291-675 ist ein solider Allrounder für kleines Geld. Die Kombination aus USB-C mit Power Delivery, zwei USB-A-Ports und praktischem Display macht es vielseitig einsetzbar. PPS und Quick Charge 4.0 sind in dieser Preisklasse keine Selbstverständlichkeit. Die Effizienz könnte besser sein und die Verarbeitung ist nur durchschnittlich, aber für 17 Euro kann man nicht meckern.
Wer ein günstiges Universalladegerät mit Display sucht und Abstriche bei der Verarbeitungsqualität verkraften kann, macht hier nichts falsch. Für den Alltag und als Zweitgerät ist das Revolt ZX-3291-675 eine klare Empfehlung.
Das USB-Ladegerät Anker Power Port III 25W punktet im Test mit hoher Flexibilität dank austauschbarer Stecker. Auch die Ladeleistung überzeugt. Wir haben das USB-C-Netzteil getestet.
Das USB-Ladegerät Anker Power Port III 25W punktet im Test mit hoher Flexibilität dank austauschbarer Stecker. Auch die Ladeleistung überzeugt. Wir haben das USB-C-Netzteil getestet.
Das Anker Power Port III 25W, auch bekannt als Anker 312 Charger, hebt sich von vielen anderen USB-C-Ladegeräten durch seine austauschbaren Netzstecker ab. Es kommt standardmäßig mit einem amerikanischen Typ-A-Stecker, dessen Pins sich umklappen lassen. Darauf kann man dann passende Adapter für den europäischen Typ F oder den britischen Typ G aufstecken. So spart man sich den separaten Kauf eines Reiseadapters und ist flexibel für den Einsatz in verschiedenen Ländern gerüstet. Wir haben das ungewöhnliche Netzteil getestet.
Das weiße Kunststoffgehäuse des Anker 312 Charger wirkt solide verarbeitet, aber optisch eher unspektakulär und zweckmäßig. Die Besonderheit sind die austauschbaren Steckeraufsätze. Im Lieferumfang ist ein US-Typ-A-Stecker dabei, dessen Pins sich einklappen lassen. Optional kann man Adapter für EU-Typ-F und UK-Typ-G erwerben und aufstecken. Das erhöht die Flexibilität enorm, gerade für Reisende.
Allerdings geht diese Flexibilität etwas auf Kosten der Kompaktheit. Durch den Einschubmechanismus für die Stecker und deren Bauart fällt das Gehäuse etwas größer aus als bei fest integrierten Steckern. Wer absoluten Wert auf minimale Abmessungen und geringes Gewicht legt, findet anderswo eventuell bessere Optionen. Doch auch das Anker Power Port III ist mit Maßen von 45 x 29 x 58,3 mm (ohne Stecker) noch recht handlich.
Auf der Vorderseite befindet sich der einzelne USB-C-Port, der die volle Ladeleistung von 25 Watt zur Verfügung stellt. Einen zusätzlichen USB-A-Anschluss gibt es nicht. Das Netzteil fokussiert sich ganz auf den modernen USB-C-Standard.
Das Anker Power Port III 25W beherrscht neben dem USB-Power-Delivery-Standard auch PPS (Programmable Power Supply). Damit kann es die Ladespannung dynamisch an die Anforderungen des Endgeräts anpassen, was die Ladeeffizienz und -geschwindigkeit verbessert. Der PD-Ausgang wird mit 5 V bei 3 A sowie 9 V bei 2,8 A angegeben, per PPS stehen maximal 25 W zur Verfügung.
Im Praxistest mit dem Google Pixel Tablet erreichte das Anker-Ladegerät eine Leistung von 18,7 Watt. Damit konnte es den Akku des Tablets zügig aufladen. Erfreulich: Bei maximaler Auslastung lieferte das Netzteil sogar knapp 27 Watt und übertraf damit leicht die Herstellerangabe von 25 Watt.
Die Effizienz lag im Test bei guten 89 Prozent. Damit wandelt das kompakte Netzteil den Großteil der aufgenommenen Energie in nutzbare Ladeleistung um. Die Abwärme hält sich im normalen Rahmen, das Gehäuse wird unter Last handwarm, aber nicht heiß.
Aktuell bekommt man das Anker Power Port III 25W für etwa 17 Euro bei Amazon.
Das Anker Power Port III 25W ist ein solides und flexibles USB-C-Ladegerät für preisbewusste Nutzer. Es überzeugt mit austauschbaren Steckeraufsätzen für verschiedene Länderstandards, 25 Watt Leistung inklusive PPS-Unterstützung sowie einer guten Effizienz. Die kompakten Abmessungen machen es zum idealen Reisebegleiter. Verzichten muss man auf zusätzliche USB-A-Ports.
Insgesamt ist das Anker 312 Charger ein empfehlenswertes Ladegerät mit sehr gutem Preis-Leistungs-Verhältnis. Für unter 20 Euro bekommt man ein flexibles und leistungsstarkes Netzteil, das die meisten Smartphones und Tablets zuverlässig mit Strom versorgt. Damit ist es ein Top-Tipp für preisbewusste Nutzer, die Wert auf Vielseitigkeit und Leistung legen.
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