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Top 10: Der beste Adapter für Android Auto Wireless – kabellos Handy nutzen
Top 5: Die beste Heißluftfritteuse im Test – Airfryer von Ninja, Cosori & Co.
Top 10: Die beste Wärmebildkamera für das Handy im Test – Hikmicro, Flir & Co.
Top 10: Die beste Android-Box fürs Auto im Test – Youtube, Netflix & Co. nutzen
Top 10: Die beste elektronische Parkscheibe im Test – mit Zulassung ab 17 Euro
Top 10: Der beste 3D-Drucker mit Filament im Test – perfekt drucken ab 190 Euro
Top 10: Die beste Dashcam fürs Auto im Test – Testsieger von Garmin & Nextbase
Top 10: Die beste Starthilfe-Powerbank im Test – Auto überbrücken per Akku
Top 10: Der beste Wireless-Carplay-Adapter im Test – iPhone kabellos nutzen
Testsieger: Die beste Wärmebildkamera im Test – gut schon ab 200 Euro
Top 10: Carplay nachrüsten – das beste Display für iPhone & Android Auto im Test
Top 5: Die beste Akku-Kaffeemaschine im Test – mobil Espresso kochen & trinken
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Top 5: Der beste DAB+-Adapter fürs Autoradio zum Nachrüsten im Test
Top 7: Die beste thermoelektrische Kühlbox im Test – perfekt für Auto & Urlaub
Top 5: Der beste Insektenstichheiler im Test – Heat It, Beurer, Bite Away & Co.
Top 5: Das beste ferngesteuerte Boot im Test
Top 5: Der beste Alkoholtester im Test – Promille selbst ermitteln
Top 6: Die beste kabellose Rückfahrkamera zum Nachrüsten im Test
Top 10: Das beste Mehrfach-USB-Ladegerät im Test
Top 7: Der beste elektrische Präzisionsschraubendreher
Top 6: Die besten Radar- und Blitzerwarner
Top 7: Der beste Lötkolben mit Stromversorgung per USB – perfekt fürs Hobby
Top 5: Die besten RC-Helikopter bis 100 Euro – Rundflug im Wohnzimmer
Top 5: Die besten 3D-Drucker für Anfänger – einfach & gut drucken ab 269 Euro
Top 5: Die besten smarten elektrischen Zahnbürsten – besser Putzen dank App
Top 5: Die besten Head-up-Displays – HUD für jedes Auto ab 12 Euro nachrüsten
Top 10 SLA-Drucker: Die besten 3D-Drucker für Resin ab 130 Euro im Test
Top 10: Bluetooth-Schlüsselfinder – die besten Keyfinder für Android und iOS

Top 10: Das beste Outdoor-Handy im Test – robust, mit Beamer, Nachtsicht & Co.

Rugone Xever 7 Pro

Nachtsicht, Wärmebildkamera oder Monster-Akku: Outdoor-Smartphones sind nicht nur stabil und wasserdicht. Wir zeigen die besten Outdoor-Handys aus den Tests.

Wer oft in der Natur unterwegs ist oder sein Smartphone schon mehrfach beschädigt hat, sollte ein Outdoor-Handy in Betracht ziehen. Diese robusten Mobilgeräte sind speziell für harte Bedingungen konzipiert und bieten die nötige Robustheit, Akkulaufzeit und Alltagstauglichkeit für Outdoor-Aktivitäten. Auch im beruflichen Umfeld – etwa auf Baustellen, in Werkstätten, in der Forstwirtschaft oder bei Rettungsdiensten – sind Outdoor-Smartphones eine zuverlässige Wahl.

Neben einem stabilen, stoß- und wasserfesten Gehäuse bieten viele Modelle zusätzliche Spezialfunktionen. Dazu gehören Nachtsicht- und Wärmebildkameras oder besonders große Akkus, die Laufzeiten von bis zu einer Woche ermöglichen. Immer häufiger kommen außerdem Varianten mit integriertem Mini-Beamer auf den Markt.

In dieser Bestenliste zeigen wir die unserer Meinung nach zehn besten Outdoor-Handys – mit Fokus auf Robustheit, Leistung, Akkulaufzeit, Alltagsnutzen und Preis-Leistungs-Verhältnis.

Mobilgeräte mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis zeigen wir in der Top 10: Das beste Mittelklasse-Smartphone im Test – Top-Kamera & Display. Praktisches Zubehör für Handwerker zeigen wir in der Top 10: Die beste Wärmebildkamera fürs Handy – Tiere aufspüren & Technik prüfen.

Welches Outdoor-Handy ist das beste?

Die Frage nach dem besten Outdoor-Smartphone ist nicht einfach zu beantworten, da es hier stark auf die eigenen Vorlieben ankommt. Muss das Gerät so stabil wie möglich oder eher kompakt sein? Wie viel Power sollte es bieten? Wird es für Fotografie genutzt und muss es mehrere Tage am Stück mit einer Akkuladung durchhalten?

Neuer Testsieger ist das Rugone Xever 7 Pro. Das Outdoor-Handy ist erstaunlich schlank, hat ein helles OLED-Display und bietet neben einer Nachtsichtkamera auch eine Wärmebildkamera. Ab 620 Euro geht es los.

Technologie-Sieger ist das Ulefone Armor 28 Ultra ab 1030 Euro bei Amazon oder 830 Euro direkt aus China bei Banggood. Für das Outdoor-Smartphone sprechen der bärenstarke Prozessor sowie das brillante OLED-Display, eine lange Akkulaufzeit und eine gute Kamera mit Extras wie Wärmebild- und Nachtsichtkamera.

Preis-Leistungs-Sieger ist das Oukitel WP210. Das Outdoor-Handy überzeugt uns mit hohem Alltagsnutzen und einem Look, der so gar nicht nach Rugged Phone aussieht, sowie dem fairen Preis von 350 Euro.

Den besten und zugleich verlässlichsten Software-Support – wenn auch in einem deutlich weniger robusten Gehäuse – liefert das Samsung Galaxy Xcover 7 Pro ab 407 Euro.

KURZÜBERSICHT

Rugone Xever 7 Pro

Das Rugone Xever 7 Pro überzeugt als eines der besten Outdoor-Handys im Test. Das schlanke Gehäuse macht es alltagstauglich, das OLED-Display setzt Maßstäbe in dieser Klasse, und der wechselbare Akku mit zweitem Akkupack ist ein echtes Alleinstellungsmerkmal. Kleinere Schwächen bei Nachtfotos, Videos und Performance trüben den Gesamteindruck nur wenig.

Für rund 620 Euro ist es allerdings kein Schnäppchen. Wer auf die Wärmebildkamera verzichten kann, greift zum Rugone Xever 7 für rund 509 Euro.

VORTEILE
  • robust und trotzdem flach
  • Wärmebild- und Nachtsichtkamera
  • gute Hauptkamera bei Tag
  • Akku wechselbar
  • helles OLED-Display mit 120 Hz und AOD
NACHTEILE
  • relativ kurze Akkulaufzeit
  • Kamera schwächelt bei Dunkelheit und Videos
  • mittelmäßige Performance
  • Software-Updates kaum zu erwarten
  • lädt langsam

Ulefone Armor 28 Ultra Thermal Version

Das Ulefone Armor 28 Ultra in der Thermal Version beeindruckt mit nahezu Flaggschiff-Leistung und einem hellen OLED-Display, das in seiner Klasse einzigartig ist. Das macht das Modell zum Technologie-Sieger. Die Hauptkamera liefert gute Ergebnisse, ergänzt durch eine Nachtsicht- und Wärmebildkamera. Die Ausstattung mit 1 TB Speicher, Wi-Fi 7 und 5G ist top. Bei normaler Nutzung reicht die Akkulaufzeit für etwa drei Tage. Mit 120 Watt Schnellladung ist der Akku in unter zwei Stunden voll.

Günstig ist das Gerät aber nicht: Aktuell kostet die Thermal-Version etwa 1030 Euro. Direkt aus China über Banggood sind es 830 Euro. Es gibt auch eine Variante ohne Wärmebildkamera bei Amazon für 800 Euro.

VORTEILE
  • Top-Performance
  • helles OLED-Display
  • rasantes Laden mit 120 Watt
  • Wärmebild- & Nachtsichtkamera
NACHTEILE
  • teuer
  • keine Telelinse
  • klobig & schwer
  • Software nicht aktuell, kaum Updates zu erwarten

Oukitel WP210

Das Oukitel WP210 verbindet robuste Bauweise mit hochwertiger Verarbeitung und stimmigem Design. Dank starkem Mediatek-Chip, 120-Hz-OLED, großem Speicher und langer Laufzeit zeigt es im Alltag wenig Schwächen. Die Balance aus Leistung, Ausdauer und Alltagstauglichkeit ist gelungen – womit das WP210 unser neuer Testsieger unter den Outdoor-Smartphones ist. Für 350 Euro ist es bei Ebay zu haben.

VORTEILE
  • schickes Design
  • robust
  • OLED-Display
  • viel Speicher
  • gute Akkulaufzeit
NACHTEILE
  • Display zu dunkel
  • keine Weitwinkel- oder Telekamera
Ratgeber

Was macht ein Outdoor-Handy aus?

Das Gehäuse eines Outdoor-Handys ist deutlich widerstandsfähiger als das eines herkömmlichen Smartphones. Es schützt zuverlässig vor Stürzen, Vibrationen, Wasser und extremen Temperaturen. Entscheidend ist die IP-Schutzklasse – idealerweise mindestens IP68. Die meisten Modelle erfüllen zusätzlich IP69K und gelten damit auch als wasserdicht bei heißem Wasser unter Hochdruck.

Strenggenommen gilt das nur für Süßwasser. Es gibt aber Ausnahmen: Einige Geräte, wie das Samsung Galaxy Xcover 7 Pro, Xcover 7 oder Cat S75, lassen sich auch mit Desinfektionsmitteln, Alkohol, Seife oder verdünnter Bleiche reinigen.

Welche Ausstattung bieten Outdoor-Smartphones?

Der Bildschirm ist eine Schwachstelle bei Smartphones. Outdoor-Modelle setzen daher auf dicke Rahmen und stabiles Displayglas zum Schutz vor Bruch. Dennoch sind sie nicht unzerstörbar. Viele Geräte bieten berührungsempfindliche Touchscreens, die sich auch mit Handschuhen oder nassen Fingern bedienen lassen. Überwiegend kommen LCDs mit IPS-Panel zum Einsatz. OLED ist noch immer selten, wird aber zunehmend häufiger eingesetzt, etwa beim Oukitel WP210 oder Blackview Xplore 2 Projektor.

Die Displaygrößen der Outdoor-Smartphones reichen von kompakten unter 5 Zoll bis hin zu 6,8 Zoll. In dieser Top 10 finden sich ausschließlich Modelle mit Full-HD-Auflösung, auch wenn günstigere Geräte teilweise noch mit HD-Displays angeboten werden. Neuere Modelle setzen zunehmend auf 120 Hz Bildwiederholrate.

Für gute Lesbarkeit im Freien sind helle Panels mit mindestens 700 cd/m² entscheidend – hier schneiden viele Outdoor-Handys jedoch schwach ab. Eine positive Ausnahme ist das Ulefone Armor 28 Ultra mit OLED-Display und beeindruckender Spitzenhelligkeit von fast 2000 cd/m².

Beim Blick in die technischen Daten zeigt sich: Outdoor-Smartphones setzen in der Regel auf langsame und preiswerte Octa-Core-CPUs. Positiv stechen hier das Ulefone Armor 28 Ultra, das Oukitel WP210 oder das Doogee Blade GT Ultra hervor. Auch das Samsung Galaxy Xcover 7 Pro ist vergleichsweise flott. 5G ist bisher nicht bei allen Modellen Standard, aber auf dem Vormarsch. Dual-SIM und oft auch UKW-Radio gehören dagegen meist zur Ausstattung.

Praktisch für den Outdoor-Einsatz ist ein Barometer, auch wenn dieser nicht immer zum Standard gehört. Ein Zweifrequenz-Empfänger für GNSS findet sich bei allen hier vorgestellten Geräten.

Im Hinblick auf Speicher bieten die getesteten Geräte größtenteils 256 GB intern, teilweise auch mehr sowie 8 bis 16 GB RAM (teilweise erweiterbar). Meistens gibt es einen Slot zum Erweitern per microSD-Karte. Fast alle Geräte sind zu Dual-SIM fähig und bieten Platz für zwei SIM-Karten und eine microSD-Karte. NFC gehört zum Standard.

Updates liefern viele Hersteller nur unregelmäßig aus – Samsung bildet hier mit sieben Jahren Support die absolute Ausnahme.

Welches Outdoor-Handy hat die beste Kamera?

Bei der Kamera wird oft gespart – überwiegend kommt nur einfache Technik zum Einsatz. Schade, denn gerade auf Wanderungen bieten sich schöne Motive. Immerhin geht der Trend zu besseren Kameras. Das garantiert noch keine Top-Fotos, aber bei Tageslicht gelingen oft gute Aufnahmen. Die besten Bilder liefern das Samsung Galaxy Xcover 7 Pro, Ulefone Armor 28 Ultra, Oukitel WP210 oder Doogee Blade GT Ultra. Das Armor 26 Ultra bietet sogar eine Telelinse – eine Seltenheit bei Outdoor-Smartphones.

Spannend sind Modelle mit Wärmebildkamera. Damit lassen sich etwa Wärmeverluste im Haus aufspüren oder Wasserleitungen kontrollieren. Diese Funktion bieten etwa Ulefone Armor 28 Ultra, Armor 26 Ultra und Armor 25T Pro. Auch Nachtsichtkameras sind interessant. Sie nutzen Infrarot-LEDs, um die Wärmeabstrahlung von Objekten zu erfassen. Das erlaubt Fotos oder Videos in Schwarzweiß in völliger Dunkelheit.

Wie lange hält der Akku bei einem Outdoor-Handy?

Outdoor-Smartphones sollen lange durchhalten – doch die Akkulaufzeiten variieren stark. Spitzenreiter ist das Oukitel WP100 mit 33.000 mAh, genug für mehr als eine Woche. Auch das Armor 26 Ultra bietet mit 10.000 mAh deutlich mehr als Standardgeräte und hält damit bis zu drei Tage durch.

Samsung und Gigaset setzen auf kleinere, aber wechselbare Ersatz-Akkus (4000–5000 mAh), die sich ohne Werkzeug tauschen lassen. Schnellladen ist selten – Ausnahmen sind neuere Modelle von Ulefone und Blackview mit 66 bis 120 Watt. Kabelloses Laden wird vereinzelt unterstützt. Ein Akku zum Herausnehmen wie bei Gigaset GX4 oder Galaxy Xcover 7 Pro sowie Xcover 7 ist bei chinesischen Geräten unüblich.

Wer das Smartphone zum Navigieren beim Wandern nutzt, muss damit rechnen, dass der Akku bei umfangreicher GPS-Nutzung schneller erschöpft ist. Für längere Wandertouren empfehlen sich daher Smartphones mit einer großen Akku-Kapazität oder Modelle mit Ersatz-Akku. Für den Notfall sollten Anwender auch eine Powerbank (Bestenliste) im Gepäck haben, um das Gerät damit aufladen zu können.

Welches Smartphone ist das robusteste?

Outdoor-Smartphones bestehen meist aus gummiertem Kunststoff und Metall – das sorgt für Stabilität, macht sie aber schwer und klobig. Besonders robust sind Geräte von Ulefone, Oukitel, Blackview und Doogee, die Stürze aus 1,5 bis 2 Metern auf harten Untergrund wegstecken. Modelle von Samsung und Gigaset sind kompakter, aber weniger stoßfest. In Tests überlebten aber alle Geräte Stürze aus über einem Meter.

Alle Modelle in der Bestenliste sind nach US-Militärstandard MIL-STD-810H zertifiziert. Ältere Geräte verfügen über MIL-STD-810G. Diese Norm umfasst Tests zu Temperatur, Druck, Vibration, Feuchtigkeit, Chemikalien und mehr – allerdings absolvieren Hersteller oft nur einzelne Tests, ohne nähere Details zu nennen.

Zudem sind alle Geräte IP-zertifiziert. Die erste Ziffer steht für Schutz gegen Staub (6 = staubdicht), die zweite für Wasserdichtigkeit (8 = dauerhaftes Untertauchen, 9K = Hochdruck-/Heißwasser-Schutz). „Dauerhaft“ heißt in der Regel: maximal 30 Minuten bei bis zu 2 Metern Tiefe – meist nur in Süßwasser. Mit der Zeit kann der Schutz durch Abnutzung nachlassen, Garantien bei Wasserschäden gibt es nicht.

KennzifferSchutz gegen Flüssigkeit nach DIN EN 60529
IPx4Schutz gegen allseitiges Spritzwasser
IPx5Schutz gegen allseitiges Strahlwasser
IPx6Schutz gegen allseitiges starkes Strahlwasser
IPx7Schutz gegen zeitweiliges Untertauchen
IPx8Schutz gegen dauerndes Untertauchen in 1,5 Meter Tiefe
IPx9Schutz gegen Wasser bei Hochdruck- oder Dampfreinigung

Fazit

Ein Outdoor-Smartphone muss robust und wasserfest sein. Diese Kriterien erfüllen alle Mobilgeräte in dieser Bestenliste – auch wenn das eine oder andere Handy über eine noch stabilere Verglasung verfügen könnte. Immer häufiger finden sich Anzeigen mit 120 Hertz. Als Bildschirme kommen bei allen Testgeräten bisher nur LC-Displays mit IPS-Panel zum Einsatz. Leider sind viele der Bildschirme der Outdoor-Smartphones nicht hell genug, abgesehen von wenigen Ausnahmen.

Testsieger ist das Rugone Xever 7 Pro. Die beste Technologie inklusive Nachtsicht- und Wärmebildkamera steckt im teuren Ulefone Armor 28 Ultra. Es bietet Power auf Flagship-Niveau und ein helles OLED-Display. Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis hat das Oukitel WP210.

Weitere Mobilgeräte und Zubehör finden sich in unseren Bestenlisten:

BESTENLISTE

Die meisten Outdoor-Handys sind dick und schwer. Das Rugone Xever 7 Pro will das ändern – mit hellem OLED-Display, Wechselakku und Flir-Kamera.

VORTEILE
  • robust und trotzdem flach
  • Wärmebild- und Nachtsichtkamera
  • gute Hauptkamera bei Tag
  • Akku wechselbar
  • helles OLED-Display mit 120 Hz und AOD
NACHTEILE
  • relativ kurze Akkulaufzeit
  • Kamera schwächelt bei Dunkelheit und Videos
  • mittelmäßige Performance
  • Software-Updates kaum zu erwarten
  • lädt langsam

Die meisten Outdoor-Handys sind dick und schwer. Das Rugone Xever 7 Pro will das ändern – mit hellem OLED-Display, Wechselakku und Flir-Kamera.

Dieses Outdoor-Handy ist ungewohnt alltagstauglich: Dank eines vergleichsweise schlanken Gehäuses hat man hier nicht das Gefühl, einen Backstein spazieren zu führen. Robust ist es allemal. Das spannendste Feature ist aber neben der Wärmebild- und Nachtsichtkamera der wechselbare Akku. Der Hersteller liefert das Gerät mit einer Ladestation und gleich zwei Akkupacks. Die Kamera überrascht positiv – zumindest bei Tag.

Rugone dürfte nicht vielen ein Begriff sein – dabei handelt es sich um eine neue Marke des Herstellers Ulefone, die eine jüngere Zielgruppe ansprechen möchte. Auf der IFA 2025 feiert das robuste Smartphone seine Premiere. Was es in der Praxis bietet, zeigt unser Test.

Design

Das Rugone Xever 7 Pro bietet den typisch martialischen Look eines Rugged-Phones. Das Metallgehäuse ist rundum mit Gummi überzogen – auf der Rückseite befindet sich eine abnehmbare Metallplatte für den austauschbaren Akku, der mit einem Schieberegler arretiert wird.

Minimal ragt das mittig platzierte Kameramodul heraus. Rechts gibt es neben dem Powerbutton mit Fingerabdrucksensor eine zusätzliche Taste. Standardmäßig startet diese die Kamera, lässt sich in den Einstellungen aber frei belegen. Auf der gegenüberliegenden Seite sitzt ein weiterer programmierbarer Button – beide Tasten sind von einem leuchtenden Ring umrandet und so leicht zu finden.

Mit Abmessungen von 173,6 × 84,4 × 14,1 mm und einem Gewicht von 325 g ist das Rugone zwar deutlich größer, fast doppelt so dick und auch fast doppelt so schwer wie ein herkömmliches Smartphone. Für ein Outdoor-Handy ist es aber erstaunlich flach und filigran. Trotz der stattlichen Ausmaße passt es sogar in die Hosentasche – zumindest bei einer Herrenhose.

Gewohnt robust ist das Gerät allemal: Es bringt das übliche Zertifikat für die US-Militärnorm MIL-STD-810H mit und zeigt sich widerstandsfähig gegen Stürze, Erschütterungen und Temperaturunterschiede. Es ist ferner nach IP68 und IP69K staub- und wasserdicht gegen zeitweiliges Untertauchen (1,5 Meter Tiefe für 30 Minuten) und übersteht sogar einen Hochdruckreiniger. Dieser Schutz kann allerdings mit der Zeit nachlassen – eine Garantie gegen Wasserschäden bietet Ulefone hier nicht. Wir haben das Gerät im Büro mehrfach auf den Boden geworfen – es hat die Prozedur ohne Blessuren überstanden.

Display

Zu den größten Stärken des Geräts gehört das Display mit 6,67 Zoll. Hier kommt ein AMOLED-Panel zum Einsatz – noch immer nicht selbstverständlich bei einem Outdoor-Handy. Dieses löst messerscharf mit 2400 × 1080 Pixeln auf und bietet eine Bildwiederholrate von bis zu 120 Hz, die wahlweise automatisch zwischen 60 und 120 Hz umschaltet. Das sorgt für geschmeidige Animationen.

Die Bildqualität ist ebenfalls exzellent: lebhafte Farben, klare Darstellung und stabile Blickwinkel. Die Kontraste sind sehr ausgeprägt und gut abgestimmt. Ferner gibt es ein Always-on-Display (AOD) zur Anzeige der Uhrzeit oder Benachrichtigungen. HDR10 ist ebenfalls an Bord, und dank Widevine-Level-1-Zertifikat lassen sich Inhalte bei Streamingdiensten wie Netflix in Full HD wiedergeben.

Die größte positive Überraschung ist aber die Helligkeit – erstaunlicherweise eine der typischen Schwachstellen dieser Geräteklasse. Das Rugone Xever 7 Pro ist auch bei Tageslicht und Sonnenschein im Test gut ablesbar. Im manuellen Modus erreicht die Anzeige rund 500 Nits, bei aktiver Automatik schnellt der Wert laut unseren Messungen auf knapp 1000 Nits hoch. Bei Bedarf sind laut Hersteller kurzzeitig sogar bis zu 2000 Nits möglich – so etwas hatten wir noch bei keinem Rugged-Phone.

Kamera

Das Rugone Xever 7 Pro setzt als Hauptkamera auf einen 50-Megapixel-Sensor (f/1.88) mit optischer Bildstabilisierung (OIS). Dazu gesellen sich eine Nachtsichtkamera mit Infrarotsensor und 64 Megapixel sowie eine Wärmebildkamera von Flir – ein Trio, das eher nach Spezialeinheit klingt als nach Smartphone. Weitwinkel- oder Makrolinsen fehlen, was angesichts des gebotenen Kamera-Arsenals zu verschmerzen ist. Die Frontkamera löst mit 32 Megapixeln auf.

Die Hauptkamera stammt von Samsung (Sensor: GN9) und ist eine positive Überraschung. Sie schießt erstaunlich gute Fotos bei Tag – zumindest für das, was wir von Outdoor-Handys bisher gewohnt waren. Aufnahmen sind dank OIS ziemlich scharf, bieten ausgeprägte Bilddetails, und die Farben kommen sehr natürlich herüber. Auch der Dynamikumfang stimmt – selbst bei den trüben Lichtverhältnissen des bayerischen Winters liefert das Xever 7 Pro gute Ergebnisse.

Lediglich die Zoom-Fähigkeiten sind etwas eingeschränkt. Bei zweifachem Zoom gelingen Bilder nahezu ohne Verluste, mehr als vierfach ist gar nicht möglich – und dann wird es sichtbar pixelig. Bei Nacht nehmen Bilddetails und insbesondere Schärfe trotz OIS stark ab: Aufnahmen wirken verschwommen und sind von deutlichem Bildrauschen geprägt.

Nachts schlägt dann ohnehin die Stunde der Infrarotkamera, die als Nachtsichtgerät dient. Sie liefert Aufnahmen in Schwarzweiß. Der Autofokus der Nachtsichtkamera arbeitet recht träge, doch wer Geduld mitbringt und die Hand ruhig hält, wird mit erstaunlich detaillierten und scharfen Aufnahmen belohnt – selbst in absoluter Dunkelheit.

Selfies sehen ordentlich aus und wirken in der Farbgebung natürlich. Bei der Schärfe ist allerdings noch etwas Luft nach oben. Auffällig: Einen Porträtmodus sucht man vergeblich. Es lassen sich lediglich einige Verschönerungseffekte aktivieren, etwa zum Glätten der Haut – eine Option zum Erzeugen eines Bokehs konnten wir jedoch nicht finden.

Die Wärmebildkamera stammt von Flir und macht Temperaturunterschiede durch farbliche Darstellung sichtbar. Bedient wird sie nicht über die Kamera-App, sondern über die My-Flir-App. Dort stehen verschiedene Farbpaletten zur Auswahl. Praktisches Plus: Flir blendet zusätzlich Konturen ein, was das Deuten der Wärmebilder deutlich erleichtert. Per Fadenkreuz lässt sich zudem die Temperatur einzelner Stellen im Bild anzeigen. Die Auflösung beträgt 160 × 120 Pixel, der Messbereich deckt −10 °C bis 450 °C ab – bei einer Empfindlichkeit von unter 50 mK, was ein mehr als ordentlicher Wert ist.

Videos lassen sich maximal in 2K-Auflösung bei 30 FPS aufnehmen, mit der Selfiekamera ist bei Full HD Schluss. Die Qualität ist eher mäßig: Farben wirken etwas ausgewaschen, und auch die Stabilisierung überzeugt nicht vollends. Immerhin lassen sich Videos auch mit der Nachtsicht- sowie der Wärmebildkamera aufnehmen.

Ausstattung

Etwas schwachbrüstig ist die Ausstattung beim SoC: Der MediaTek Dimensity 7025 liefert solide Leistung für alle gängigen Aufgaben des Alltags, ohne aber mit besonders hoher Performance zu glänzen. Beim Benchmark PCMark Work erreicht das Xever 7 Pro etwa 11.500 Punkte – ein solider Wert der unteren Mittelklasse.

Im Alltag läuft das Gerät damit recht geschmeidig und erledigt Aufgaben zügig. Die Grafikperformance ist schwach ausgeprägt: Den üblichen Benchmark Wild Life von 3DMark konnten wir gar nicht starten. Lediglich Sling Shot Extreme schaffte rund 2600 Punkte. Für Casual Games ist das ausreichend, für grafisch aufwendige Titel aber zu wenig.

Sehr umfassend ist dafür die Speicherausstattung: Ein interner Speicher nach UFS 3.1 mit 512 GB steckt im Handy, dazu kommen üppige 12 GB RAM. Eine Erweiterung per microSD-Karte ist ebenfalls möglich, falls das noch immer nicht reichen sollte.

Veraltet sind hingegen die Schnittstellen: Das Gerät unterstützt lediglich Wi-Fi 5 sowie Bluetooth 5.2. NFC und ein Infrarot-Port sind aber an Bord. Der Anschluss liefert mit USB-C 2.0 nur eine langsame Datenübertragung – aber selbst in der gehobenen Mittelklasse machen das andere Smartphones kaum besser. 5G ist immerhin vorhanden. Bei der Ortung zeigt sich das Rugone sehr präzise und nutzt dafür GPS, Glonass, Beidou, Galileo und QZSS. Laut GPS-Test erreichen wir Werte um einen Meter – das ist top.

Am oberen Rand des Geräts gibt es sogar einen 3,5-mm-Klinkeneingang für Kopfhörer mit Kabel. Ein UKW-Radio ist ebenfalls integriert, benötigt allerdings ein Kopfhörerkabel als Antenne. Dazu kommt eine leuchtstarke Taschenlampe. Beide zusätzlichen Tasten sind programmierbar und können jeweils bis zu drei Funktionen erfüllen – für kurzes, doppeltes und langes Drücken.

Software

Das Rugone Xever 7 Pro läuft mit Android 15. Die Bedienoberfläche nennt der Hersteller Rugone OS – diese erinnert stark an Stock-Android. Von Haus aus gibt es keinen App-Drawer, diesen kann man aber über die Einstellungen hinzufügen, die man durch längeres Drücken des Screens aufruft – dort findet sich die Option unter dem Punkt „Desktop-Modus“.

Mit Bloatware hält sich der Hersteller erfreulich zurück, abgesehen von einigen Tools. Dafür gibt es erweiterte Einstellungsoptionen, etwa für einen Kindermodus, zur Optimierung der Laufzeit oder zur Programmierung der zusätzlichen Knöpfe.

Software-Updates soll es laut Aussagen des Herstellers auf der IFA für rund drei Jahre geben – offiziell bestätigt ist das bisher aber nicht. Der Sicherheitspatch stammt zum Testzeitpunkt Ende Februar noch aus Dezember 2024 und könnte langsam ein Update vertragen. Wir gehen hier nicht von allzu regelmäßigen Updates aus – leider.

Akku

Verglichen mit anderen Outdoor-Handys bietet das Rugone Xever 7 Pro einen nahezu winzigen Akku mit 5500 mAh. Allerdings ist dieser herausnehmbar – der Hersteller legt gleich einen zweiten Akku bei. Ein praktisches und seltenes Feature, das wir bislang nur von Samsung kannten. Im Gerät ist ein kleiner Akku zum Überbrücken des Wechselvorgangs eingebaut, der etwa drei Minuten durchhält.

Mit einem Akku sollte das Rugone Xever 7 Pro gut über den Tag kommen – beim Battery Test von PCMark erreichten wir einen Wert von etwa 12,5 Stunden. Das entspricht dem Schnitt der meisten von uns getesteten Geräte, ist aber deutlich kürzer als bei den grobschlächtigen Outdoor-Smartphones.

Ein Ladegerät sowie eine Ladeschale liegen bei – darin befindet sich der zweite Akku. Die Schale liefert allerdings nur 18 W über die Pogo-Pins, kann aber auch den zweiten Akku laden – damit dauert der Ladevorgang fast vier Stunden. Direkt per Netzteil sind es immerhin 33 W, damit benötigt eine vollständige Ladung mehr als zwei Stunden. Kabelloses Laden gibt es nicht.

Preis

Ein Schnäppchen ist das Rugone Xever 7 Pro bei alledem nicht. Die UVP beträgt sehr stolze 700 Euro. Derzeit bekommt man das Gerät über Alza für knapp 620 Euro – immer noch viel Geld für das Gebotene. Andere Farbvarianten gibt es hierzulande nicht, auch wenn auf der Webseite des Herstellers Modelle mit anderen Rückseiten zu sehen sind – etwa im Wintercamouflage-Look.

Etwas günstiger ist das Rugone Xever 7. Dieses verzichtet auf die Wärmebildkamera von Flir und nutzt dafür eine Weitwinkellinse – mit 509 Euro ist es etwas günstiger und ansonsten weitgehend identisch.

Fazit

Das Rugone Xever 7 Pro ist eine positive Überraschung aus dem Hause Ulefone. Dank des schlanken Gehäuses ist das robuste Mobilgerät ungewohnt alltagstauglich. Das OLED-Display gehört zum Besten, was wir je bei einem Rugged-Phone gesehen haben. Die Kamera liefert bei Tag ebenfalls ab, und Nachtsicht- wie Wärmebildkamera sind spannende und gelungene Extras.

Etwas kurz fällt im Vergleich die Akkulaufzeit aus – dank des Schnellwechselsystems und des zweiten Akkus lässt sich die Laufzeit aber bequem verlängern, ohne dass das Gerät zu klobig wird. Bei Fotos unter schwachen Lichtverhältnissen und bei Videos schwächelt das Gerät etwas, die Performance ist zudem eher mittelmäßig. Auch mit einem langfristigen und regelmäßigen Software-Support ist wie üblich in dieser Geräteklasse nicht zu rechnen. Dennoch ist das Rugone Xever 7 Pro für uns aktuell eine der stärksten Empfehlungen unter den Outdoor-Handys.

Flaggschiff-Performance, Nachtsicht- & Wärmebildkamera: Das Ulefone Armor 28 Ultra ist ein Outdoor-Smartphone der Extraklasse. Wie gut das robuste Smartphone ist, zeigt der Test.

VORTEILE
  • Top-Performance
  • helles OLED-Display
  • rasantes Laden mit 120 Watt
  • Wärmebild- & Nachtsichtkamera
NACHTEILE
  • teuer
  • keine Telelinse
  • klobig & schwer
  • Software nicht aktuell, kaum Updates zu erwarten

Flaggschiff-Performance, Nachtsicht- & Wärmebildkamera: Das Ulefone Armor 28 Ultra ist ein Outdoor-Smartphone der Extraklasse. Wie gut das robuste Smartphone ist, zeigt der Test.

Outdoor-Smartphones sind besonders widerstandsfähig, technisch aber oft veraltet. Langsame Prozessoren, dunkle LCDs und fehlendes 5G sind in dieser Geräteklasse keine Seltenheit. Das Ulefone Armor 28 Ultra will mit diesem Image aufräumen: Es bringt beinahe Flaggschiff-Leistung, ein helles OLED-Display sowie Spezialkameras für Wärmebild und Nachtsicht mit.

Das klingt nach einem starken Gesamtpaket – hat mit 1030 Euro aber auch einen stolzen Preis. Ob sich die Investition lohnt, zeigt unser Test.

Design

Eine schlechte Nachricht vorab: Wer auf ein handliches Outdoor-Smartphone gehofft hat, wird enttäuscht. Das Ulefone Armor 28 Ultra fällt zwar etwas schlanker aus als manch anderes Modell des chinesischen Herstellers, ist im Vergleich zu einem normalen Smartphone aber ein echter Brocken. Es ist knapp zwei Zentimeter dick und bringt rund 450 Gramm auf die Waage – so viel wie ein kleines Tablet. In der Hosentasche lässt sich das Gerät daher nur bedingt unterbringen.

Dafür zeigt sich das Gerät im Alltag extrem robust. Im Test überstand es Stürze aus Schulterhöhe auf Asphalt ohne Schaden. Die obligatorische Militärzertifizierung nach MIL-STD-810H ist ebenso vorhanden wie die Schutzklasse IP69K. Damit ist das Gerät nicht nur staub- und wasserdicht, sondern hält heißen Flüssigkeiten stand. Laut Hersteller kann es sich unter Wasser für bis zu 30 Minuten in zwei Metern Tiefe aufhalten.

Das Design ist typisch für die Kategorie: achteckige Form, gummierte Kanten und ein verstärkter Metallrahmen. Auffällig ist das große Kameramodul auf der Rückseite. In der Mitte sitzt zusätzlich ein kleines Zweit-Display. Weitere Besonderheiten: Ein orangefarbener Kamera-Button auf der rechten Seite, eine frei belegbare Taste auf der linken und ein seitlich integrierter Fingerabdrucksensor im Power-Button. Die Anschlüsse – USB-C und 3,5-mm-Klinke – sind durch Gummilaschen geschützt.

Display

Beim Display geht Ulefone mit dem Armor 28 Ultra neue Wege: Erstmals in einem unserer Tests bringt ein Outdoor-Smartphone ein OLED-Panel mit. Im Hinblick auf die Bildqualität ist das ein deutlicher Fortschritt gegenüber den sonst üblichen LCDs.

Das 6,67 Zoll große Display löst 2460 × 1080 Pixel auf und bietet eine Bildwiederholrate von 120 Hz. Die Darstellung überzeugt mit kräftigen Farben, hohen Kontrasten und tiefem Schwarz. Der Bildschirm ist auch bei direkter Sonneneinstrahlung ablesbar – ein echter Vorteil im Outdoor-Einsatz. Laut Hersteller beträgt die Helligkeit über 2000 Nits. Gerade in dieser Disziplin enttäuschten viele Geräte in früheren Tests.

Auf der Rückseite befindet sich zudem ein rundes Zweit-Display mit 1,04 Zoll und 340 × 340 Pixeln. Es zeigt unter anderem Uhrzeit, Kompass, Kalender oder den Musik-Player an. Auch eine Vorschau für Selfies mit der Hauptkamera ist möglich.

Kamera

Das Ulefone Armor 28 Ultra ist mit einer Hauptkamera ausgestattet, die 50 Megapixel auflöst. Der große 1-Zoll-Sensor Sony IMX 989, der bereits im Xiaomi 13 Ultra zum Einsatz kam, sorgt für gute Bildqualität. Zudem gibt es eine Ultraweitwinkel-Linse mit ebenfalls 50 Megapixeln, eine Nachtsichtkamera mit 64 Megapixeln sowie eine Frontkamera mit 50 Megapixeln. Ergänzt wird das Ganze durch eine Wärmebildkamera des Typs Thermovue T2 System. Einzig eine Telelinse fehlt, ein Feature, das bei High-End-Smartphones mittlerweile Standard sein sollte.

Der Sony-Sensor liefert bei Tageslicht scharfe, detailreiche Aufnahmen mit natürlichen Farben und hervorragender Bilddynamik. Auch bei schwachem Licht lassen sich noch ordentliche Fotos schießen, wobei bei stockdunklen Bedingungen dann aber deutlich Bildrauschen auftritt. Die KI-Toolbox von Ulefone ermöglicht es, bestimmte Objekte aus Bildern zu entfernen – das funktioniert, ist aber nicht so präzise wie bei Samsung oder Google. Videos sind bis zu 4K möglich und bieten eine gute Stabilisierung sowie scharfe Aufnahmen.

Die Ultraweitwinkel-Linse liefert solide Fotos mit ausreichenden Bilddetails. Farblich weichen die Aufnahmen etwas ab und wirken wärmer. Zudem ist die Bildschärfe nicht ganz so ausgeprägt wie bei der Hauptkamera. Etwas unpraktisch: Die Ultraweitwinkel-Linse muss separat ausgewählt werden – wie die Nachtsichtkamera. Normalerweise wird diese über den Zoom eingestellt, aber bei Ulefone erfolgt die Auswahl anders.

Die Selfies hinterlassen einen guten Eindruck und sind ausreichend scharf und detailreich. Der Porträtmodus erzeugt einen sauberen Bokeh-Effekt. Der Beauty-Filter wirkt allerdings etwas unnatürlich. Zudem kann man für Selfies einen künstlich generierten Hintergrund wählen – eine nette Spielerei, die aber eher überflüssig ist. Videos mit der Frontkamera sind scharf und detailliert, wackeln jedoch leicht und sind maximal in Full-HD verfügbar.

Für Aufnahmen in nahezu völliger Dunkelheit bietet das Ulefone Armor 28 Ultra eine Infrarot-Nachtkamera, die scharfe Schwarz-Weiß-Bilder in überraschend guter Qualität liefert. Auch bei starkem Zoom lassen sich noch gut lesbare Schriftzeichen auf Dokumenten erkennen. Für nächtliche Tierbeobachtungen im Wald ist diese Funktion ebenfalls nützlich.

Ein weiterer Höhepunkt ist die Wärmebildkamera: Das Thermovue T2 System bietet eine hohe Auflösung von 640 × 512 Pixeln und misst Temperaturen im Bereich von -20 bis 550 Grad Celsius. Im Vergleich zu anderen Outdoor-Smartphones oder einem Adapter zum Aufstecken (Bestenliste), die in unseren Tests weniger detaillierte Wärmebilder lieferten, sticht das Ulefone-Modell positiv hervor. Es bietet mehrere Farbpaletten und zeigt die höchsten sowie niedrigsten Temperaturen auf dem Wärmebild an.

Ausstattung

Erstmals in einem unserer Tests bringt ein Outdoor-Smartphone auch einen leistungsstarken Prozessor mit. Im Ulefone Armor 28 Ultra arbeitet der Mediatek Dimensity 9300+, der sich leistungsmäßig nahe an aktuellen Flaggschiff-SoCs bewegt. Die CPU setzt sich aus einem Cortex-X4 mit 3,4 GHz, drei weiteren Cortex-X4-Kernen mit 2,85 GHz sowie vier Cortex-A720-Kernen mit 2,0 GHz zusammen.

Damit verfügt das Gerät über reichlich Leistungsreserven – selbst anspruchsvolle Spiele laufen problemlos. Bei PCmark erreicht das Smartphone über 19.000 Punkte, bei 3Dmark Wild Life Extreme sind es stolze 5300 Punkte. Im Stresstest liegt die Effizienz bei soliden 66 Prozent. Auch bei Speicher und Schnittstellen zeigt sich Ulefone großzügig: Der interne Speicher umfasst 1 TB nach dem schnellen UFS-4.0-Standard. Wer mehr benötigt, kann per microSD-Karte um bis zu 2 TB erweitern. Dazu kommen 16 GB RAM und abermals 16 GB virtueller Arbeitsspeicher.

Bei den Schnittstellen ist ebenfalls alles auf dem aktuellen Stand: USB-C 3.1, Wi-Fi 7, Bluetooth 5.4, NFC und 5G sind mit an Bord. Für die Navigation unterstützt das Gerät alle relevanten Systeme: GPS, Beidou, Galileo, Glonass, QZSS und Navic. Im GPS-Test lag die gemessene Genauigkeit bei rund zwei Metern.

Zusätzliche Ausstattungsmerkmale sind ein Infrarotsensor sowie ein FM-Radio, das mit kabelgebundenen Kopfhörern funktioniert. Ein 3,5-mm-Klinkenanschluss ist ebenfalls vorhanden. Dazu kommt ein programmierbarer Button, der mit bis zu drei Funktionen belegt werden kann, sowie eine spezielle Taste nur zum Aktivieren der Kamera-App. Die Tonqualität beim Telefonieren ist klar und deutlich.

Software

Das Ulefone Armor 28 Ultra läuft derzeit noch mit Android 14, ein Update auf Android 15 soll jedoch bis Ende des zweiten Quartals 2025 folgen. Ein mögliches Update auf Android 16 wird derzeit von Ulefone geprüft, ist aber bisher nicht endgültig beschlossen. Der Sicherheits-Patch stammt zum Testzeitpunkt im März noch aus Januar 2025. Das ist zwar nicht gänzlich veraltet, aber auch nicht mehr auf dem neuesten Stand. Ulefone verspricht hier regelmäßige Software-Updates, ohne aber die Häufigkeit sowie die Dauer anzugeben.

Der Hersteller setzt auf eine eigene Bedienoberfläche, die sich jedoch weitgehend an Vanilla-Android orientiert. Standardmäßig ist der App-Launcher deaktiviert, kann aber jederzeit eingeschaltet werden. Zur Navigation durch Android stehen sowohl Gesten als auch optionale Symbole zur Verfügung.

Erstmals integriert Ulefone bei einem Outdoor-Gerät auch KI-Dienste. In der App „Ulefone AI Toolbox“ finden sich Funktionen, die auf Googles KI basieren. Dazu gehören etwa das Entfernen von Objekten in Fotos, das Platzieren eines Selfies in einer virtuellen Umgebung und die Bearbeitung von Bildhintergründen.

Akku

Das Ulefone Armor 28 Ultra verfügt über einen großzügigen 10.600-mAh-Akku, der je nach Nutzung locker zwei Tage durchhält. Dennoch waren wir vom Ergebnis beim PCmark Battery Test etwas enttäuscht: Mit 17 Stunden fällt die simulierte Laufzeit kürzer aus, als man es bei einem so großen Akku erwarten würde. Bei längeren Outdoor-Touren oder ausgedehnten Gaming-Sessions sinkt der Akkustand zwar schneller, ein ganzer Tag sollte aber problemlos drin sein.

Beim Laden zeigt sich das Gerät erfreulich schnell: Mit dem beiliegenden Netzteil sind bis zu 120 Watt möglich, sodass das Handy in knapp über einer Stunde vollständig aufgeladen ist. Kabelloses Laden wird mit bis zu 50 Watt unterstützt – das passende Qi-Ladegerät muss jedoch separat erworben werden.

Preis

Bei Amazon kostet das Ulefone Armor 28 Ultra in der Thermal Version derzeit 1030 Euro. Banggood bietet das Modell aktuell sogar für 830 Euro an – allerdings mit Versand aus China. In diesem Fall gelten die europäischen Verbraucherschutzbestimmungen, etwa zu Rückgabe oder Gewährleistung, nicht. Käufer sollten daher mögliche Zusatzkosten für Rückversand oder Zoll im Blick behalten.

Es gibt auch eine Variante ohne Wärmebildkamera, die man bei Amazon für 800 Euro bekommt.

Fazit

Das Ulefone Armor 28 Ultra hat uns überzeugt. Es ist das erste Outdoor-Handy im Test, das nahezu Flaggschiff-Leistung bietet, zudem kommt es mit einem hellen und beeindruckenden OLED-Display – ein Novum in dieser Geräteklasse. Die Hauptkamera liefert wirklich gute Ergebnisse, ergänzt durch eine Nachtsichtlinse und eine Wärmebildkamera. Einzig eine Telelinse vermissen wir.

Die Ausstattung kann sich ebenfalls sehen lassen. Alle Schnittstellen sind auf dem neuesten Stand, dazu gibt es standardmäßig 1 TB Speicher sowie Wi-Fi 7 und 5G. Die Akkulaufzeit dürfte bei normaler Nutzung etwa zwei Tage betragen. Mit 120 Watt Schnellladung ist das Gerät zudem in knapp zwei Stunden wieder vollständig aufgeladen.

Allerdings bleibt das Armor 28 Ultra ein ziemlich großer Brocken, der nur schwer in eine Hosentasche passt. Zudem ist das robuste Smartphone nicht günstig. Dennoch gibt es aktuell für uns kein besseres Outdoor-Handy.

Oukitel WP210 im Test: Dieses Outdoor-Handy mit OLED ist alltagstauglich

Hart im Nehmen, schnell und ausdauernd: Das Oukitel WP210 vereint solide Technik und ansprechendes Design in einem ungewöhnlich schlanken Outdoor-Gehäuse.

VORTEILE
  • schickes Design
  • robust
  • OLED-Display
  • viel Speicher
  • gute Akkulaufzeit
NACHTEILE
  • Display zu dunkel
  • keine Weitwinkel- oder Telekamera

Hart im Nehmen, schnell und ausdauernd: Das Oukitel WP210 vereint solide Technik und ansprechendes Design in einem ungewöhnlich schlanken Outdoor-Gehäuse.

Das Oukitel WP210 will offenbar zwei Welten vereinen: Es bietet die Robustheit eines Outdoor-Geräts und den Schick eines „normalen“ Smartphones. Dafür bringt es viel Technik mit und kombiniert sie mit einem hochwertigen Alurahmen und einer Kunstleder-Rückseite.

Nennenswert sind der 6,7-Zoll-OLED-Bildschirm mit 120 Hz, die 108-Megapixel-Kamera, der Mediatek Dimensity 8200, 12 GB RAM und 512 GB Speicher. Außerdem gibt es Zertifizierungen nach IP68/69K und MIL-STD-810H – ganz Panzerhandy also. Mit dem edlen Design und der starken Ausstattung geht es fast als „normales“ Smartphone durch – fast, denn Gewicht und Dicke verraten dann doch seinen Outdoor-Charakter. Gelingt der Spagat trotzdem?

Design

Für ein Outdoor-Smartphone wirkt das WP210 ungewöhnlich unaufdringlich und schick. Die Verarbeitung ist erstklassig, unser rotes Testmodell mit gebürstetem Alurahmen wirkt regelrecht edel. Antennenfugen im Rahmen sind sichtbar, aber nicht spürbar, die integrierten Tasten bieten einen klar definierten Druckpunkt und kurzen Hub. Ein frei belegbarer roter Smart Key auf der linken Seite erlaubt den Schnellzugriff auf wählbare Funktionen. Dass das WP210 kein typisches Design-Phone ist, merkt man erst, wenn man es in die Hand nimmt.

Dann nämlich fällt das hohe Gewicht und die beachtliche Bautiefe auf. Mit 311 g und fast 14 mm Dicke ist es deutlich schwerer und dicker als ein herkömmliches Smartphone, für ein Outdoor-Gerät aber vergleichsweise kompakt. Insgesamt hinterlässt das WP210 einen sehr soliden Eindruck, während die rote Kunstleder-Rückseite unseres Testmodells für diese Gerätekategorie überraschend elegant wirkt. Die anderen Farbvarianten in Grau und Schwarz mit texturierter Rückseite passen eher ins klassische Rugged-Design.

Robust sind jedoch alle drei Versionen. Die Front wird durch Gorilla Glass 5 geschützt, das Gehäuse ist nach IP68/IP69K sowie MIL-STD-810H zertifiziert. Damit ist das Gerät gegen Staub, Strahlwasser und Stürze aus moderater Höhe geschützt und bleibt dennoch halbwegs handlich.

Die Kameraeinheit auf der Rückseite steht deutlich hervor und besteht wie der Rahmen aus gebürstetem Aluminium. Ihre fast kreisrunde Einfassung ist seitlich stark abgeflacht, sodass das WP210 problemlos in die Tasche gleitet. Mit ihrer Größe nimmt die Einheit gut ein Drittel der Rückseite ein und ist damit unübersehbar. Ebenfalls auffällig: Oben im Rahmen sitzt ein Infrarot-Sender, für den allerdings eine passende App fehlt.

Display

Oukitel setzt im WP210 auf ein 6,7 Zoll großes OLED-Panel mit einer Auflösung von 2412 × 1080 Pixeln und 120 Hz Bildwiederholrate. Mit knapp 400 PPI bietet das Display eine ordentliche Schärfe und orientiert sich damit eher an typischen Mittelklasse-Smartphones als an klassischen Outdoor-Geräten.

Im Test erreichten wir jedoch nur eine maximale Helligkeit von rund 520 cd/m² – das ist wenig und genügt vorwiegend für den Einsatz in Innenräumen. Farbtreue und Brillanz bewegen sich auf solidem, aber unspektakulärem Niveau und fallen erst im direkten Vergleich zu hochwertigeren Panels ab. Positiv: Das WP210 unterstützt ein Always-on-Display mit verschiedenen Ziffernblättern und Grafiken.

Kamera

Die Hauptkamera des WP210 löst mit 108 Megapixeln und f/1.89 samt Autofokus auf. Ergänzt wird sie lediglich durch eine 2-Megapixel-Makrolinse und einen einfachen Tiefensensor, auf Weitwinkel- oder Teleobjektiv verzichtet Oukitel.

Bei Tageslicht liefert die Hauptkamera ordentliche Ergebnisse mit guter Detailzeichnung und solidem Dynamikumfang, insbesondere gemessen an einem Outdoor-Smartphone. Bei schwierigen Lichtverhältnissen steigt jedoch das Bildrauschen, während Farben leicht ins Kühle abdriften. Ohne optische Bildstabilisierung nimmt zudem die Schärfe bei wenig Licht schnell ab. Die Makrolinse mit ihrer geringen Auflösung bleibt weitgehend verzichtbar.

Die 32-Megapixel-Frontkamera erzeugt scharfe Selfies, hat aber bei Gegenlicht mit überbelichteten Bereichen zu kämpfen. Videos nimmt die Hauptkamera mit bis zu 4K bei 30 Bildern pro Sekunde auf, eine wirksame Stabilisierung fehlt jedoch. Für ruhige Aufnahmen empfiehlt sich daher ein Stativ, und Kameraschwenks wirken aufgrund der 30-FPS-Begrenzung etwas ruckelig.

Insgesamt bietet das WP210 eine solide Kameraausstattung für ein robustes Gerät und bleibt dabei klar hinter gleich teuren Mittelklasse-Smartphones zurück.

Ausstattung

Im Inneren des Oukitel WP210 arbeitet ein Mediatek Dimensity 8200, dessen acht Kerne für hohe Leistung sorgen und die Performance auch unter längerer Belastung stabil halten. Das zeigt sich im Alltag deutlich: Zusammen mit 12 GB RAM und 512 GB schnellem UFS-Speicher starten Apps zügig, Multitasking funktioniert in der Regel flüssig, und selbst aufwendige 3D-Spiele laufen bis zu einem gewissen Grad gut spielbar. Eine Erweiterung per microSD-Karte ist nicht vorgesehen. In Benchmarks erreicht das Smartphone starke Werte von 14.700 Punkten bei PCMark Work 3.0 und 1700 Punkten im 3DMark Wild Life Extreme.

Bei der Konnektivität zeigt sich das WP210 komplett: 5G, Dual-SIM, Wi-Fi 6, Bluetooth 5.3 und NFC für kontaktloses Bezahlen sind vorhanden. Die Positionsbestimmung erfolgt über GPS, Galileo, Beidou und Glonass. Der einzelne Lautsprecher liefert eine hohe Lautstärke, klingt jedoch etwas flach. Die Audiowiedergabe über Kabel erfolgt per USB-C-Anschluss, eine Klinkenbuchse fehlt.

Der integrierte Infrarot-Sender ist eine nette Ergänzung, lässt sich mangels vorinstallierter App aber nur mit der Software von Drittanbietern nutzen. Der im Display integrierte Fingerabdrucksensor reagiert zuverlässig, sitzt allerdings sehr weit unten im Bildschirm.

Software

Auf dem WP210 läuft ab Werk Android 15, das Oukitel weitgehend unverändert lässt. Ergänzt wird das System lediglich um eine Toolbox mit nützlichen Outdoor- und Handwerker-Tools. Etwas enttäuschend ist das Fehlen von Widevine L1, wodurch Streaming-Dienste wie Netflix meist weder HDR noch volle HD-Auflösung unterstützen.

Wichtiger als die Streaming-Qualität ist jedoch die Update-Politik. Eine verbindliche Zusage für langfristige Software-Updates gibt Oukitel nicht. In den ersten zwei bis drei Monaten nach dem Release ist mit einem ersten Update zu rechnen, das wir auf dem Testgerät bereits erhalten haben. Zum Testzeitpunkt lief das WP210 somit mit einem aktuellen Sicherheitspatch. Weitere Aktualisierungen sollen laut Hersteller auf Basis von Nutzerfeedback folgen, wobei offen bleibt, wie lange diese Unterstützung anhält.

Akku

Ein Akku-Monster wie das Oukitel WP56 ist das WP210 zwar nicht, mit 8800 mAh bietet es aber deutlich mehr Kapazität als herkömmliche Smartphones. Das sorgt im Alltag für eine Laufzeit von zwei bis drei Tagen, solange man nicht dauerhaft filmt oder spielt. Im PCMark-Battery-Test erreichte das Gerät solide 18 Stunden Dauerbetrieb.

Geladen wird mit bis zu 45 W. Über Kabel kann das WP210 zudem als Powerbank dienen und andere Geräte mit bis zu 10 W versorgen. Eine vollständige Aufladung dauert rund zweieinhalb Stunden, ein schnelles Zwischenladen ist also nur eingeschränkt möglich. Auf kabelloses Laden verzichtet Oukitel.

Preis

Die unverbindliche Preisempfehlung für das Oukitel WP210 liegt in Deutschland bei rund 520 Euro. Direkt beim Hersteller war das Smartphone zuletzt für etwa 343 Euro erhältlich, während der Straßenpreis im deutschen Handel aktuell bei 350 Euro. Zur Auswahl stehen die Farbvarianten Grau, Schwarz und Rot.

Fazit

Das Oukitel WP210 zeigt, dass ein Outdoor-Smartphone nicht klobig wirken muss. Zwar ist es spürbar schwerer und dicker als herkömmliche Modelle, überzeugt aber mit hochwertiger Verarbeitung und ansprechendem Design. Technisch bietet es zeitgemäße Ausstattung mit 120-Hz-OLED-Display, großem Speicher und leistungsstarkem Mediatek-Chip. Dank IP69- und MIL-STD-810H-Zertifizierung bleibt es dennoch robust und widerstandsfähig.

Im Test punktete das WP210 mit guter Bedienbarkeit, langer Laufzeit und stabiler Alltagsperformance. Abzüge gibt es für die nur durchschnittliche Displayhelligkeit sowie das Fehlen von Weitwinkelkamera, microSD-Slot, Klinkenanschluss und Update-Garantie. Insgesamt ist das WP210 eine starke Wahl für alle, die ein zuverlässiges, schickes und vergleichsweise schlankes Outdoor-Smartphone mit viel Leistung und Speicher suchen.

Das Outdoor-Handy Ulefone Armor 26 Ultra überrascht im Test mit starken Features. Es verfügt über eine Telelinse, lädt rasend schnell und bietet viel Power.

VORTEILE
  • 200-Megapixel-Kamera
  • gute Performance
  • lange Akkulaufzeit
  • schnelles Laden mit 120 Watt
  • helles LC-Display
NACHTEILE
  • sehr groß und schwer
  • kaum Software-Updates
  • Tele- und Ultraweitwinkellinse mit Schwächen
  • Fokus der Kamera reagiert langsam

Das Outdoor-Handy Ulefone Armor 26 Ultra überrascht im Test mit starken Features. Es verfügt über eine Telelinse, lädt rasend schnell und bietet viel Power.

Outdoor-Smartphones sind besonders robuste Handys. Diese Kategorie zeichnet sich durch besonders starke Akkus aus und bietet oft exotische Features wie Wärmebild- oder Nachtsichtkamera. Dafür sind die Geräte riesengroß und klobig. Was die Technologie angeht, kommen hier oft nur langsame Prozessoren, schwache Kameras und mäßig helle LC-Displays zum Einsatz.

Eine positive Ausnahme bei der Hardware scheint das Ulefone Armor 26 Ultra sein. Zwar ist auch dieses Outdoor-Handy ein großer schwerer Klotz, es bietet aber technische Eigenschaften, die wir so bisher nicht in dieser Kategorie gesehen haben: einen flotten Prozessor, eine 200-Megapixel-Kamera und eine Telelinse. Wie gut das Ulefone Armor 26 Ultra ab 379 Euro ist, zeigt unser Test.

Design: Ist das Ulefone Armor 26 Ultra wasserdicht?

Das Ulefone Armor 26 Ultra ist ein großer, schwerer Klotz – typisch für ein Outdoor-Smartphone. In die Hosentasche passt es nicht ohne Weiteres. Mit stolzen 600 g ist es so schwer wie ein Tablet, was auf den großen Akku zurückzuführen ist. Es ist mit 2,5 cm auch fast dreimal so dick wie handelsübliche Smartphones und mit einer Länge von 8,3 cm auch deutlich länger.

Dafür ist es nach der höchsten Schutzart IP69K wasserdicht sowie äußerst robust und mit einem Zertifikat der US-Army nach MIL-STD-810H versehen. Für 30 Minuten übersteht es den Aufenthalt unter Wasser bis in einer Tiefe von 2 Metern. Einen Sturz übersteht es aus 1,5 Meter Höhe auf Beton, zudem ist das Gehäuse staubdicht. Wir haben das Ulefone Armor 26 Ultra mehrfach fallen lassen, es hat dabei keinerlei Schaden genommen.

Das Gehäuse aus Metall ist an vielen Stellen zusätzlich mit einer Gummischicht überzogen. Damit wirkt das Smartphone sehr martialisch. Die Anschlüsse auf der Unterseite sind mit einer Gummikappe versehen. Auffälliges Merkmal auf der Rückseite ist der Speaker, der von vier Kameralinsen umrahmt ist. Rechts gibt es neben Power-Button und Lautstärkewippe eine zusätzliche SOS-Taste, links befindet sich eine auffällig in Orange gehaltene programmierbare Taste.

Display: Wie hell ist der Bildschirm?

Das große Display mit IPS-Panel misst in der Diagonale 6,78 Zoll. Die Auflösung beträgt 2460 × 1080 Pixel (Full-HD+) bei einer Pixeldichte von 396 PPI. Mit dem Auge sind Bildpunkte nicht mehr wahrzunehmen. Zudem flimmert die Anzeige mit bis zu 120 Hertz, was bei Spielen oder dem Scrollen für eine flüssigere Bildgebung sorgt.

Mit gemessenen 750 cd/m² ist die Anzeige relativ hell. Dank der ordentlichen Ausleuchtung bleibt der Bildschirm auch im Freien immer ablesbar. Viele Outdoor-Smartphones sparen bei den Bildschirmen und bieten entsprechend zu wenig Helligkeit.

Bildqualität und Blickwinkelstabilität beim Armor 26 Ultra sind somit super. Geschützt wird die Anzeige von Gorilla Glass 5, es liegt zudem eine stabile Scheibe zum Aufkleben bei, die für zusätzlichen Schutz sorgt.

Kamera: Wie gut sind Tele-, Nachtsicht- und Hauptlinse?

Beim Ulefone Armor 26 Ultra findet sich ein für diese Kategorie ungewöhnliches Kamera-Setup: Die Hauptlinse bietet 200 Megapixel, zudem gibt es eine Weitwinkel- und Makrolinse mit 50 Megapixel, eine Telelinse mit 3,3-fachem optischen Zoom mit 8 Megapixel sowie ein Nachtsichtobjektiv mit Infrarot in Schwarzweiß mit 64 Megapixel. Die Frontkamera bietet ebenfalls 50 Megapixel.

200 Megapixel bei einem Outdoor-Smartphone sind schon eine Ansage, so etwas hatten wir bisher nicht im Test. Üblicherweise fasst die Linse dabei mehrere Pixel zu einem zusammen, man nennt das Pixel Binning. Im Normalfall werden dann 16 Pixel zu einem zusammengefasst, sodass die Bilder 12,5 Megapixel entsprechen. Es gibt aber auch eine Option für die Hauptkamera, eine höhere Auflösung abzurufen. Selbiges trifft auch auf die Weitwinkel- und Frontlinse im Verhältnis eins zu vier zu.

Das Ergebnis kann sich weitgehend sehen lassen, die Fotos mit der Hauptlinse sind ausreichend scharf, kontrast- sowie detailreich und bieten einen stimmigen Dynamikumfang. Lediglich benötigt der Fokus eine Spur zu lang, um sich einzustellen. Ansonsten gelingen damit tolle Fotos.

Weniger gut gefällt uns das Weitwinkelobjektiv, das zeitgleich als Makrolinse dient. Die Aufnahmen wirken verwaschen und weichen farblich stark von der Hauptlinse ab. Beim Einsatz als Makrolinse tut sie sich zuweilen schwer, da der Fokus selten den gewünschten Bereich scharf stellt.

Über die Telelinse mit 3,3-fachem optischen Zoom haben wir uns gefreut, sind aber mit dem Ergebnis nicht immer zufrieden. Die Bilddetails sind sehr mager, was auf die eher niedrige Auflösung der Telelinse zurückzuführen ist. Die Aufnahmen der Hauptkamera mit Digitalzoom gefallen uns etwas besser.

Gut gefallen haben uns hingegen die Selfies mit der Frontkamera. Typisch für Outdoor-Smartphones: Auch eine Nachtsichtkamera ist an Bord, die über Infrarot Schwarzweiß-Aufnahmen bei völliger Finsternis erstellt. Videos sind mit der Hauptlinse bis zu 4K-Auflösung möglich, allerdings wirken die Aufnahmen stark verwackelt, denn eine optische Bildstabilisierung gibt es nicht.

Ausstattung: Wie schnell ist das Ulefone Armor 26 Ultimate?

Mit dem Mediatek Dimensity 8020 kommt ein richtig starker Prozessor zum Einsatz. Viele Outdoor-Smartphones begnügen sich sonst mit einfachen Chips der unteren Mittelklasse. Der Dimensity 8020 hingegen kommt auch beim Motorola Edge 40 (Testbericht) zum Einsatz und bietet viel Leistung.

Im PCmark erreichten wir rund 13.300 Punkte, bei 3Dmark Wild Life sind es 4200 Punkte, damit ist das Armor 26 Ultimate das schnellste Outdoor-Smartphone aus unseren Tests. An die Performance von Flagship-Smartphones reicht es nicht heran, aber für Alltag bietet es mehr als genug Reserven. Das führt zu einem geschmeidigen Betriebssystem, auch für Spiele eignet sich das Modell.

Sehr üppig ist die Speicherausstattung mit 512 GB internem Speicher sowie 12 GB RAM. Wem das nicht reicht: Auch eine Erweiterung per microSD-Karte ist möglich. 5G-Netze unterstützt das Armor 26 Ultra ebenfalls, dazu kommt noch Wi-Fi 6 für heimische Netzwerke, Bluetooth 5.1 sowie NFC. Der Type-C-Anschluss bietet USB 3.1. Die Ortung erfolgt über Galileo, Glonass, GPS und Beidou sowie QZSS. Die Genauigkeit beträgt etwa 2 Meter.

Der Fingerabdrucksensor steckt im Power-Button, die Entsperrung per Gesichtserkennung ist auch möglich, aber wegen 2D-Technologie nicht sicher gegen Täuschungsversuche mit Fotos. Eine weitere Besonderheit des Armor 26 Ultimate ist der eingebaute Speaker auf der Rückseite. Dieser soll laut Hersteller bis zu 120 dB erreichen. Laut ist er in der Tat und bietet einen recht fülligen Klang. Insgesamt ist die Tonqualität aber bescheiden. Eine bessere Alternative wären hier kompakte Bluetooth-Speaker (Ratgeber).

Software: Wie lange gibt es Android-Updates?

Als Betriebssystem läuft Android 13 mit einer eigenen Bedienoberfläche. Mit Bloatware hält sich Ulefone zum Glück zurück, praktisch ist eine App mit einer kleinen Tool-Sammlung. Der Sicherheits-Patch stammt aus April und ist so nicht mehr ganz aktuell. Mit regelmäßigen und häufigen Updates ist bei Ulefone eher nicht zu rechnen.

Akku: Wie lange läuft das Ulefone Armor 26 Ultra mit einer Ladung?

Im Armor 26 Ultimate steckt ein monströser Akku mit über 15.600 mAh. Beim Battery Test erreichten wir einen simulierten Wert von 22 Stunden bei ununterbrochener Aktivität. Damit läuft das Outdoor-Handy gut und gerne drei bis vier Tage mit nur einer Akkuladung – je nach Einsatzszenario. Zudem ist das Smartphone auch eine Powerbank, so erlaubt es auch andere Geräte aufzuladen. Umso schöner ist, dass es mit 120 Watt richtig schnell laden kann. Es gibt zudem optional eine Ladeschale mit Pogo-Pin-Anschluss, der mit 33 Watt aber nicht so schnell lädt.

Preis: Wie viel kostet das Ulefone Armor 26 Ultra?

Normalerweise kostet das Ulefone Armor 26 Ultra mindestens 489 Euro bei europäischen Händlern, die UVP liegt bei rund 600 Euro. Günstig bekommt man das Outdoor-Handy derzeit bei Banggood, wo es 379 Euro kostet. Allerdings profitieren Käufer bei chinesischen Anbietern nicht vom europäischen Verbraucherschutz.

Fazit

Das Ulefone Armor 26 Ultra bietet einige positive Überraschungen für ein Outdoor-Smartphone. Die Performance ist stark und für die meisten Einsatzzwecke mehr als ausreichend. Das LCD ist relativ hell und so noch brauchbar im Freien bei Sonnenlicht. Das Smartphone bietet einen riesigen Akku und läuft gut und gerne drei bis vier Tage mit nur einer Akkuladung. Dank 120 Watt Ladeleistung ist es zudem schnell wieder aufgeladen. Die Hauptkamera macht gute Fotos, allerdings enttäuscht uns die Weitwinkel- und Telelinse etwas. Zudem ist das Armor 26 Ultra wirklich dick und schwer und wiegt dreimal so viel wie ein normales Smartphone.

Das Oukitel WP200 Pro kombiniert schickes Design, OLED und 5G mit Outdoor-Tauglichkeit. Das Zweit-Display wird sogar zum Headset oder zur Smartwatch. Mehr im Test.

VORTEILE
  • starker Prozessor
  • OLED-Display mit 120 Hz
  • lange Akkulaufzeit
  • Zweit-Display wird zu Headset oder Smartwatch
NACHTEILE
  • OLED-Display nur mäßig hell
  • Makrolinse überflüssig
  • unklare Dauer der Software-Updates

Das Oukitel WP200 Pro kombiniert schickes Design, OLED und 5G mit Outdoor-Tauglichkeit. Das Zweit-Display wird sogar zum Headset oder zur Smartwatch. Mehr im Test.

Outdoor-Smartphones gelten oft als klobig und funktional – das Oukitel WP200 Pro kommt allerdings in einem vergleichsweise schicken Design daher und erinnert eher an ein gewöhnliches Smartphone als an einen typischen Outdoor-Brocken. Doch das eigentliche Highlight steckt auf der Rückseite: Ein zweites Display, das sich nicht nur als Info-Screen nutzen lässt, sondern auch als monaurales Bluetooth-Headset zum Telefonieren dient. Wer will, kann es mit dem beiliegenden Armband sogar als Smartwatch tragen – eine wirklich ungewöhnliche Lösung.

Auch die restliche Ausstattung klingt vielversprechend: ein OLED-Display mit guter Bildqualität, ein schneller Prozessor mit 5G und Android 15. Hinzu kommt eine 108-Megapixel-Kamera. Zum Marktstart bekommt man es limitiert bereits ab 527 Euro beim Hersteller. Doch wie gut schlägt sich das Oukitel WP200 Pro im Alltag? Das klärt unser Testbericht.

Design

Optisch wirkt das Oukitel WP200 Pro weniger martialisch als viele andere Outdoor-Smartphones. Auffälligstes Designelement ist das große, runde Kamera-Modul auf der Rückseite, das etwa 7 mm hervorsteht und entfernt an ein chinesisches Flaggschiff-Modell von Xiaomi erinnert. In der Mitte befindet sich ein zweites Display – hierzu später mehr. Der kantige Rahmen besteht aus Aluminium, während die geriffelte Rückseite aus Kunststoff gefertigt ist und guten Grip bietet. Eine gummierte Beschichtung gibt es allerdings nicht, und die Anschlüsse liegen frei.

Mit einem Gewicht von 311 g bringt das WP200 Pro deutlich mehr auf die Waage als herkömmliche Smartphones. Seine Abmessungen von 163,6 × 77,9 × 13,7 mm machen es zudem zu einem recht massiven Gerät. Dennoch fällt es etwas kompakter und leichter aus als manch anderes Outdoor-Smartphone. Rechts sitzen die Lautstärkewippe und der Power-Button, während sich auf der linken Seite ein roter, programmierbarer Knopf befindet. Dieser lässt sich mit bis zu drei Funktionen belegen – für kurzes, langes oder doppeltes Drücken.

Die größte Besonderheit des WP200 Pro ist das zweite Display auf der Rückseite. Doch dieses ist weit mehr als ein einfacher Zusatzscreen für Widgets, Benachrichtigungen oder die Uhrzeit. Es handelt sich um eine ungewöhnliche Kombination aus Bluetooth-Headset und Smartwatch – ja, richtig gehört!

Das kleine Display kann man per Knopfdruck aus dem Smartphone entnehmen und in ein mitgeliefertes Armband samt Halterung einsetzen. Gekoppelt über die „Da Fit“-App wird es so zu einem Fitness-Tracker. Alternativ kann es sich ins Ohr stecken, denn auf der Rückseite des Mini-Displays befinden sich ein Kopfhörer und Mikrofon – ein spannendes Feature, das wir so bisher nicht gesehen haben.

Wie es sich für ein Outdoor-Smartphone gehört, ist das Oukitel WP200 Pro äußerst robust. Laut Hersteller übersteht es Stürze aus bis zu 1,5 Metern Höhe auf harten Untergrund. In unseren Tests zeigte es sich tatsächlich sehr widerstandsfähig und nahm selbst nach mehreren Stürzen keinen Schaden.

Zusätzlich ist das Gerät nach IP69K zertifiziert, was bedeutet, dass es nicht nur staub- und wasserdicht ist, sondern auch heißem Wasser und Hochdruck standhält. Die US-Militärnorm MIL-STD-810H bestätigt die Widerstandsfähigkeit gegenüber Stößen und Vibrationen – ideale Voraussetzungen für den Einsatz in der Wildnis. Als zusätzliches Extra legt Oukitel eine transparente Schutzhülle aus Kunststoff bei. Diese brächte es nicht, zudem dürfte sie eher kaputtgehen als das Handy selbst.

Display

Outdoor-Smartphones mit OLED-Displays sind noch eine Seltenheit – das Oukitel WP200 Pro macht hier eine erfreuliche Ausnahme. Das Panel liefert starke Kontraste, tiefes Schwarz und lebendige Farben. Auch die Blickwinkelstabilität überzeugt. Allerdings zeigt der Bildschirm eine leichte Blaufärbung, wodurch das Bild manchmal kühl wirkt.

Mit einer Bildwiederholrate von 120 Hz sorgt das Smartphone für flüssige Animationen und eine geschmeidige Darstellung bei Spielen. Die 6,7-Zoll-Diagonale kombiniert Oukitel mit einer Auflösung von 2412 × 1080 Pixeln. Das liefert ein scharfes Bild bei einer hohen Pixeldichte von 394 PPI.

Verbesserungspotenzial besteht jedoch bei der maximalen Helligkeit. Unsere Messung ergab lediglich rund 530 Nits. Zwar bleibt der Bildschirm im Freien grundsätzlich ablesbar, doch bei direkter Sonneneinstrahlung reicht die Helligkeit nicht aus – ein großes Manko. Leider kämpfen viele Outdoor-Smartphones mit diesem Problem.

Kamera

Herzstück der Kamera ist die 108-Megapixel-Hauptlinse (f/1.89). Ergänzt wird sie durch eine eher symbolische 2-Megapixel-Makrokamera (f/2.2) sowie eine Linse zur Tiefenschärfe-Erzeugung – ein einzelnes Objektiv hätte wohl gereicht. Eine optische Bildstabilisierung fehlt. Die 32-Megapixel-Frontkamera sitzt in einer Punch-Hole-Notch im Display.

Bei Tageslicht liefert die Hauptkamera ordentliche Aufnahmen, schwächelt jedoch beim Dynamikumfang: Helle oder dunkle Bildbereiche verlieren schnell an Details. Bis zu einem zweifachen Zoom bleiben die Aufnahmen brauchbar, darüber hinaus wird das Bild sichtbar pixelig. Bei Dunkelheit sinkt die Bildqualität drastisch – nur mit zusätzlichen Lichtquellen, etwa einer Straßenlaterne, bleibt noch etwas erkennbar.

Makroaufnahmen leiden unter der geringen Auflösung und wirken detailarm sowie unscharf. Videos lassen sich maximal in 4K bei 30 fps aufnehmen. Die 32-Megapixel-Frontkamera liefert gute Selfies – allerdings nur bei ausreichend Licht.

Ausstattung

Das Oukitel WP200 Pro überrascht mit seiner starken Performance für ein Outdoor-Smartphone. Möglich macht das der Mediatek Dimensity 8200. In unserem Test erreicht das Gerät im PCmark rund 15.000 Punkte – ein Wert, der fast an Flaggschiff-Modelle heranreicht. Bei 3Dmark Wild Life Extreme erzielt es 1.700 Punkte, womit es sich auch zum mobilen Gaming eignet. Dabei bleibt die Performance stabil, selbst unter längerer Belastung, ohne übermäßige Hitzeentwicklung. Damit ist das WP200 Pro eines der leistungsstärksten Outdoor-Smartphones aus unseren Tests.

Ein weiteres Highlight ist der üppige Speicher: Das Gerät bietet satte 1 TB an Speicher (UFS 4.0) und 24 GB RAM – ein seltener Anblick in dieser Geräteklasse. Eine microSD-Erweiterung gibt es zwar nicht, aber angesichts des großen internen Speichers dürfte das kaum stören. Der Dual-SIM-Betrieb mit zwei Nano-SIMs ist möglich, eSIM wird jedoch nicht unterstützt.

Das WP200 Pro unterstützt 5G, Wifi 6, Bluetooth 5.3 und NFC. Der einzige Wermutstropfen: Der USB-C-Anschluss arbeitet nur mit USB 2.0, was für schnellere Datenübertragungen suboptimal ist. Eine 3,5-mm-Klinke fehlt, dafür gibt es einen Infrarot-Port. Der Fingerabdrucksensor auf der Anzeige arbeitet zuverlässig. Im Hinblick auf Navigation punktet das Smartphone mit einer präzisen Ortung über GPS, Glonass, Beidou und Galileo – im Test lag die Genauigkeit bei einem Meter. Die Telefonqualität ist insgesamt ordentlich, klingt aber gelegentlich etwas blechern. Ähnliches gilt für den integrierten Lautsprecher.

Eine echte Innovation ist das herausnehmbare Zweit-Display auf der Rückseite. Anders als bei Outdoor-Smartphones von Fossibot, die ein solches Zusatzdisplay für Widgets nutzen, steckt hier ein gänzlich neues Konzept dahinter: Das kleine Display verbirgt einen integrierten True-Wireless-Kopfhörer. Das gab es so bisher bislang nicht – und wir sind erstaunt über diese kreative Lösung. Allerdings ist die Klangqualität beim Telefonieren eher dumpf.

Doch das war bisher nicht alles: Das Zweit-Display lässt sich auch als Smartwatch verwenden. Ein passendes Armband liegt dem Gerät bei, sodass sich der kleine Bildschirm wie ein Fitness-Tracker (Bestenliste) tragen lässt. Neben der Uhrzeit zeigt es Gesundheitsdaten wie Puls und Schlafanalyse an, wobei die Messwerte weniger genau sind – vergleichbar mit günstigen Trackern unter 30 Euro. Telefonieren über das Display funktioniert allerdings nur, wenn man es ins Ohr steckt. Der Wechsel zwischen den Modi klappt jedoch reibungslos.

Software

Ausgeliefert wird das Oukitel WP200 Pro bereits mit Android 15. Die Nutzeroberfläche erinnert stark an Vanilla-Android, und der Hersteller verzichtet erfreulicherweise auf Bloatware. Einziger Wermutstropfen: Der Sicherheitspatch ist nicht ganz auf dem neuesten Stand und stammt noch aus Dezember. In zwei bis drei Monaten soll es das nächste Software-Update geben und danach alle sechs Monate, für wie lange, ist noch unklar. Zudem sammelt Oukitel Nutzerfeedback, um basierend darauf entsprechende Updates bereitzustellen.

Akku

Der Akku bietet eine Kapazität von 8800 mAh – viel für ein Smartphone, aber typisch für ein Outdoor-Modell. Im simulierten Battery Test von PCmark lief das WP200 Pro rund 20 Stunden, ein guter Wert angesichts des energiehungrigen OLED-Displays. Im Alltag hält es problemlos zwei Tage durch, bei sparsamer Nutzung sogar drei. Das mitgelieferte 45-Watt-Netzteil lädt den Akku in knapp über drei Stunden von 20 auf 100 Prozent.

Preis

Direkt bei Oukitel kostet das WP 200 Pro zum Marktstart 547 Euro bei einer UVP von 647 Euro. Die ersten 100 Stück sind rabattiert auf 527 Euro – den Preis sieht man erst im Warenkorb. Weil das Unternehmen in China ansässig ist, greifen Bestimmungen zum Käuferschutz der EU nicht ein. Der chinesische Anbieter bietet für das Gerät jedoch 30 Tage Rückgaberecht ohne Angabe von Gründen sowie weltweit eine Garantie für ein Jahr. Die erste Charge ist auf 3000 Exemplare limitiert.

Alternativ kann man das Outdoor-Handy auch bei Amazon für 765 Euro kaufen und genießt hier den Käuferschutz der EU. Als Farben stehen Grau, Schwarz und Grün zur Auswahl.

Fazit

Das Oukitel WP200 Pro bietet starke Leistung, die es sogar fürs Gaming geeignet macht. Dazu kommen sehr viel Speicher, präzises GPS, 5G und ein OLED-Display in robuster Bauweise – wirkt aber deutlich eleganter als viele andere Outdoor-Smartphones. Die Hauptkamera liefert bei Tageslicht brauchbare Aufnahmen, die Display-Helligkeit könnte jedoch höher sein. Zudem ist unklar, wie regelmäßig Android-Updates erscheinen.

Das herausnehmbare Zweit-Display ist ein besonderes Merkmal: Es kann als monaurales Bluetooth-Headset oder mit dem mitgelieferten Armband als Smartwatch genutzt werden. Allerdings erfüllt es als Smartwatch nur einfache Funktionen, die Klangqualität des Headsets ist zudem eher durchschnittlich.

Das robuste AGM G3 Pro bietet ein AMOLED-Display, eine Wärmebildkamera und einen 10.000-mAh-Akku. Für ein Outdoor-Handy ist es erstaunlich dünn.

VORTEILE
  • OLED-Display mit 120 Hz
  • handlich für Outdoor-Handy
  • großer Akku mit Qi
  • Wärmebildkamera
  • viel Speicher
NACHTEILE
  • unnütze Makrolinse
  • kurzer Update-Zeitraum
  • lädt relativ langsam auf
  • Display zu dunkel
  • teuer

Das robuste AGM G3 Pro bietet ein AMOLED-Display, eine Wärmebildkamera und einen 10.000-mAh-Akku. Für ein Outdoor-Handy ist es erstaunlich dünn.

Outdoor-Handys muten oft an wie Backsteine mit Display. Beim AGM G3 Pro ist das zum Glück nicht ganz so – trotz eines üppigen Akkus fällt das Gerät für seine Klasse schlank aus. Der chinesische Hersteller, den wir für hochwertige und gut ausgestattete Outdoor-Geräte kennen, kombiniert 5G mit einem AMOLED-Display, viel Speicher und einer Wärmebildkamera in einem robusten Gehäuse. Wie gut sich das Rugged Phone in der Praxis schlägt, zeigt unser Test.

Design

Das AGM G3 Pro präsentiert sich im typischen Look eines Outdoor-Handys: Das achteckige Gehäuse besteht aus robustem Metall, an den Ecken und unteren Rändern verstärkt zusätzlich Gummi die Konstruktion. Auch den USB-C-Anschluss an der Unterseite sowie den Schacht für SIM-Karte und microSD an der linken Seite schützt jeweils eine Gummilasche vor Staub und Wasser.

Verglichen mit einem gewöhnlichen Smartphone bleibt das G3 Pro ein wuchtiges Gerät – knapp einen Fingerbreit misst es in der Dicke. Für ein Outdoor-Handy fällt es allerdings ziemlich schlank aus. Die Abmessungen betragen üppige 177,5 × 82,8 × 16 mm. Es passt damit gerade noch in eine Hosentasche – könnte aber ein gutes Stück weit herausschauen. Mit 375 g wiegt es mehr als doppelt so viel wie ein typisches Smartphone, zählt für ein Outdoor-Gerät aber eher zu den Leichtgewichten.

Beide Kameralinsen sowie der Infrarotsensor der Wärmebildkamera sitzen nahezu bündig im Gehäuse – das Handy kippelt dadurch nicht, wenn es auf der Rückseite liegt. Neben der Kamera befindet sich zudem ein großer Lautsprecher. Am meisten sticht jedoch das integrierte LED-Licht hervor, das das Smartphone kurzerhand zur hellen Taschenlampe macht. An der linken Seite fällt ein programmierbarer Knopf in auffälligem Orange auf.

Das AGM G3 Pro ist selbstverständlich überaus robust und bringt die für die Geräteklasse üblichen Zertifizierungen nach IP69K sowie MIL-STD-810H mit. Es übersteht 30 Minuten in rund 1,5 Meter Tiefe und hält auch heißem Hochdruckwasser stand. Stürze aus 1,5 Meter Höhe steckt es ebenfalls weg – wir haben es mehrfach durch das Büro geworfen, die Prozedur hat es problemlos überstanden.

Display

Das 6,72 Zoll große Display löst mit 2400 × 1080 Pixeln in Full-HD auf und liefert ein gestochen scharfes Bild. Für ein Outdoor-Handy eher selten: AGM verbaut ein AMOLED-Panel. Dieses liefert tiefe Schwarzwerte, kräftige Kontraste und lebendige Farben – das sieht man in dieser Geräteklasse nicht oft.

Die Bildwiederholrate erreicht maximal 120 Hz, Animationen laufen damit angenehm flüssig. Wer den Akkuverbrauch senken will, kann auf 60 Hz herunterschalten. Am sinnvollsten ist der Automodus, der je nach Bedarf zwischen 60 und 120 Hz wechselt – er ist ab Werk aktiviert.

Bei der Helligkeit patzt AGM allerdings: Mit einer gemessenen maximalen Helligkeit von knapp über 650 Nits stößt der Bildschirm bei Sonnenlicht schnell an seine Grenzen. Für den Alltag reicht das, bei direktem Sonnenschein wird das Ablesen aber zur Herausforderung – ärgerlich bei einem Gerät, das für den Außeneinsatz gedacht ist. Viele Mitbewerber machen es aber auch nicht besser.

Kamera

Das Kamera-Setup ist einfach gehalten: Die Hauptkamera mit 64 Megapixeln nutzt den Sony-Sensor IMX682 bei f/1.8, dazu kommt eine Makrolinse mit mageren 2 Megapixeln sowie eine Wärmebildkamera auf Basis eines Infrarotsensors. Die Frontkamera mit Omnivision-Sensor bietet 50 Megapixel.

Bei Tageslicht liefert die Hauptkamera ordentliche Aufnahmen mit hoher Schärfe, ausgeprägten Details und natürlicher Farbgebung. Pixel-Binning im Faktor 4:1 ergibt Bilder mit 16 Megapixeln, die volle Auflösung kostet viel Speicherplatz bei wenig Detailgewinn. Aufnahmen bleiben bis zu einer zweifachen Vergrößerung scharf, darüber wird es schnell pixelig – mehr als zehnfach geht ohnehin nicht. Bei Dunkelheit nimmt das Bildrauschen spürbar zu, brauchbare Ergebnisse gibt es nur bei ausreichend Umgebungslicht.

Die Makrolinse hätte bei der geringen Auflösung auch wegbleiben können. Besser schlagen sich die Selfies: scharf, detailliert und mit natürlicher Farbgebung – solange es hell genug ist.

Videos nimmt die Hauptkamera in 4K bei 60 FPS auf, die Stabilisierung erfolgt aber nur elektronisch – bei Wacklern empfiehlt sich Full-HD. Die Frontkamera erreicht maximal Full-HD und verwackelt etwas stärker. Farben und Schärfe gehen aber bei beiden Linsen in Ordnung.

Die Wärmebildkamera macht das Handy zum nützlichen Werkzeug: Wärmebrücken aufspüren, Lecks in Isolierungen finden oder nachts Tiere ausmachen. Die Auflösung liegt bei 512 × 384 Pixeln, der Messbereich deckt -20 bis 550 °C ab. Verschiedene Farbpaletten und eine punktuelle Temperaturmessung im Bild runden die Funktion ab. Die Wärmebildkamera des G3 Pro hält locker mit gängigen Handheld-Geräten für den Heimgebrauch mit – und muss sich selbst vor professionellen Baustellenlösungen nicht verstecken.

Ausstattung

Angetrieben von einem Mediatek Dimensity 7300 bietet das AGM G3 Pro Leistung auf gehobenem Mittelklasse-Niveau. Das System läuft flüssig und verschont den Nutzer mit den bei Outdoor-Handys nicht unüblichen Denkpausen. Bei PCMark erreicht das G3 Pro 16.000 Punkte – ein guter Wert in dieser Klasse.

Bei der Grafikleistung wird die Luft dünner: 3DMark Wild Life Extreme liefert knapp 850 Punkte, Wild Life etwa 3150 – solide Mittelklasse. Für gelegentliches Gaming reicht das, bei aufwendigen Titeln müssen die Grafikdetails aber vermutlich runter. Echte Zocker greifen ohnehin nicht zum Outdoor-Handy.

Großzügig fällt der Speicher aus: 512 GB intern (UFS 3.1), 12 GB RAM und bei Bedarf eine Erweiterung per microSD. Die Ortung per GPS, Glonass, Beidou und Galileo arbeitet sehr präzise – im Test kamen wir auf eine Genauigkeit von rund zwei Metern. Mittlerweile selten geworden: Das G3 Pro bietet einen 3,5-mm-Klinkenanschluss.

Nicht mehr ganz taufrisch sind hingegen die drahtlosen Schnittstellen mit Bluetooth 5.2, Wi-Fi 6 und NFC. Der USB-C-Anschluss arbeitet mit USB 2.0 – langsam bei der Datenübertragung, aber abseits teurer Flaggschiffe weiterhin üblich. 5G ist aber an Bord. Der Fingerabdruckscanner im Power-Button erledigt seinen Job gewissenhaft – ironischerweise zeigt das Display im gesperrten Zustand einen Fingerabdruck an. Allerdings bringt es nichts, dort die Fingerspitze zu platzieren.

Der programmierbare Knopf lässt sich mit drei Funktionen belegen, welche über einfaches, doppeltes und langes Drücken abgerufen werden. Ein großer Lautsprecher liefert zwar mehr Volumen als bei üblichen Smartphones, klingt aber dünn und unpräzise – die nächste Gartenparty rettet er nicht. Umso heller strahlt die eingebaute Taschenlampe auf der Rückseite, die beim Camping oder im Keller gute Dienste leistet.

Software

Das AGM G3 Pro wird mit Android 15 ausgeliefert, nach dem Einrichten steht direkt ein erstes Update bereit. Der Sicherheitspatch datiert zum Testzeitpunkt dennoch aus dem November – Aktualität sieht anders aus. Wie bei chinesischen Outdoor-Handy-Anbietern üblich dürfte der Update-Support überschaubar bleiben: Gelegentliche Patches sind zu erwarten, ob Android 16 jemals kommt, steht in den Sternen.

Immerhin ist das System selbst erfreulich aufgeräumt und entspricht weitgehend Stock-Android – abgesehen von ein paar Extras wie der Belegung des programmierbaren Knopfs. Auch mit Bloatware hält sich AGM angenehm zurück.

Akku

Einem Outdoor-Handy angemessen ist der üppige Akku: Satte 10.000 mAh stecken im G3 Pro, ohne dass das Gerät am Ende zu dick aufträgt. Das führt zu einem optimalen Kompromiss aus Größe und Laufzeit. Beim Battery Test von PCMark hält das AGM G3 Pro 33 Stunden durch – einer der besten Werte unserer Messungen. Im Alltag dürfte das Gerät locker drei bis vier Tage durchhalten, bevor es an die Steckdose muss.

Etwas langsam erfolgt das Laden: Nur 33 Watt sind möglich, damit dauert ein vollständiger Ladevorgang fast vier Stunden. Kabelloses Laden unterstützt das G3 Pro ebenfalls – mit maximal 18 Watt.

Preis

Das AGM G3 Pro hat eine UVP von 699 Euro – niedrigere Straßenpreise gibt es bisher nicht. Das macht das Gerät schon relativ teuer zur Konkurrenz. Es gibt nur eine einzige Ausführung des AGM G3 Pro in Schwarz.

Mit dem AGM G3 gibt es auch eine Variante ohne Wärmebildkamera, die ansonsten nahezu identisch ausgestattet ist. Diese kostet rund 459 Euro.

Fazit

Das AGM G3 Pro fällt trotz des üppigen 10.000-mAh-Akkus noch verhältnismäßig schlank aus – zumindest für ein Outdoor-Handy. Damit hält das Gerät locker drei bis vier Tage mit einer Ladung durch. Nicht selbstverständlich in dieser Produktkategorie: Das Display bietet ein AMOLED-Panel mit toller Bildqualität bei 120 Hz und Full-HD. Auch der Prozessor ist schnell genug für typische Alltagsaufgaben, die Ortung erfreulich genau. Extrem robust ist es ohnehin.

Es gibt aber auch Schatten: Der Bildschirm ist bei starkem Sonnenlicht nicht hell genug, um gut ablesbar zu sein. Der Akku lädt im Vergleich zur Konkurrenz relativ langsam. Das Kamera-Setup bietet abgesehen von der spannenden Wärmebildkamera wenig Interessantes – lediglich bei Tag gelingen gute Aufnahmen. Mit regelmäßigen Updates sollte man nicht rechnen, dafür ist der Preis jedoch erstaunlich hoch.

Endlich ein Outdoor-Handy, das in die Hosentasche passt. Das Samsung Galaxy Xcover 7 Pro ist erstaunlich schlank, aber trotzdem leistungsstark.

VORTEILE
  • 7 Jahre Software-Support
  • schlank und leicht
  • wechselbarer Akku
NACHTEILE
  • weniger robust als Konkurrenz
  • zu dunkles LCD
  • mäßig genaues GPS

Endlich ein Outdoor-Handy, das in die Hosentasche passt. Das Samsung Galaxy Xcover 7 Pro ist erstaunlich schlank, aber trotzdem leistungsstark.

Mit dem Galaxy Xcover 7 Pro bringt Samsung nach gut drei Jahren einen Nachfolger seines Outdoor-Handys Xcover 6 Pro auf den Markt. Das neue Smartphone ordnet sich hinsichtlich Ausstattung und Preis deutlich als Top-Modell oberhalb des günstigeren Xcover 7 ein.

Damit scheint auch die bisherige Vorgehensweise passé, wonach Modelle mit ungeraden Zahlen die günstigeren Varianten waren, während die Pro-Modelle mit geraden Zahlen im Wechsel erschienen.

Im Vergleich zu Outdoor-Smartphones chinesischer Hersteller wie Blackview, Doogee, Ulefone oder Oukitel wirkt das Xcover 7 Pro fast filigran. Es ist kaum größer als ein herkömmliches Smartphone in einer Schutzhülle. Ganz unverwüstlich ist es zwar nicht, aber robust genug für den Einsatz in rauen Umgebungen. Auf ausgefallene Extras wie Nachtsichtkameras, Wärmebildsensoren oder integrierte Projektoren verzichtet Samsung – dafür passt das Gerät problemlos in die Hosentasche, ohne dass diese ausbeult.

Zu den größten Stärken zählt der Software-Support von sieben Jahren. Zudem lässt sich das Gerät gut in Unternehmens-IT-Strukturen integrieren, was es hauptsächlich für den professionellen Einsatz interessant macht. Wir haben das kompakte Outdoor-Smartphone getestet, das uns Samsung für mehrere Wochen leihweise zur Verfügung gestellt hat.

Design

Wie bereits angesprochen, wirkt das Galaxy Xcover 7 Pro regelrecht kompakt und filigran – zumindest, wenn man Outdoor-Smartphones von Ulefone, Doogee oder Blackview zum Maßstab nimmt. Verglichen mit einem herkömmlichen Smartphone ist das Xcover 7 Pro zwar immer noch etwas größer und schwerer, mit 168,6 × 79,9 × 10,2 mm und einem Gewicht von 240 g aber für ein Outdoor-Gerät ungewöhnlich handlich, dünn und leicht. Es ist nur minimal größer als ein Galaxy A56 in einer Schutzhülle.

Beim Design orientiert sich das Xcover 7 Pro sowohl am Vorgängermodell Xcover 6 Pro als auch am kleineren Xcover 7. Das Gehäuse besteht aus robustem Kunststoff. Die Rückseite ist abnehmbar und erlaubt den Akkuwechsel – ein seltenes Feature bei Outdoor-Smartphones und modernen Geräten im Allgemeinen. Quer verlaufende Linien auf der Rückabdeckung erinnern an das Xcover 7, ragen nun aber leicht hervor, statt als Vertiefungen ausgeführt zu sein. Auf der linken Seite befindet sich erneut eine programmierbare Taste, die in auffälligem Rot gehalten ist.

Im Hinblick auf Robustheit präsentiert sich das Xcover 7 Pro deutlich stabiler als ein gewöhnliches Smartphone. Verglichen mit den besonders widerstandsfähigen Rugged Phones aus China wirkt es allerdings eher wie ein Boxer aus dem Federgewicht, der sich mit einem Mike Tyson messen will. Das Gerät erfüllt die üblichen Zertifizierungen nach MIL‑STD‑810H und ist nach IP68 geschützt – damit sollte es Stürze aus geringer Höhe, Vibrationen sowie kurzzeitiges Eintauchen ins Wasser (bis zu 1,5 Meter Tiefe für maximal 30 Minuten) problemlos überstehen.

Insgesamt wirkt das Xcover 7 Pro aber längst nicht so massiv wie viele andere Vertreter seiner Art. Mehrfach haben wir es aus Hüfthöhe auf den Bürofußboden fallen lassen – ohne Schäden. Einen Sturz aus zwei Metern Höhe auf Steinboden wollten wir ihm dann aber doch nicht zumuten – ein Test, den frühere Geräte von Blackview oder Ulefone üblicherweise klaglos überstanden.

Display

Wie schon beim Vorgänger setzt Samsung auf ein LCD mit PLS-Panel und einer Diagonale von 6,6 Zoll. Die Auflösung beträgt 2408 × 1080 Pixel (Full-HD+), was mit rund 400 ppi für eine scharfe Darstellung sorgt. Die Bildwiederholrate liegt bei 120 Hz, wodurch Scrollen und Animationen angenehm flüssig wirken.

Eher mäßig ist erneut die Helligkeit. Laut Hersteller sind bis zu 600 Nits drin, gemessen haben wir aber nur rund 530 Nits. Das ist nicht übermäßig hell. In direkter Sonne ist das Display nur eingeschränkt ablesbar, bei normalen Lichtverhältnissen im Freien jedoch ausreichend gut nutzbar.

Die Bildqualität ist für ein LCD-Panel ausgezeichnet – hier gibt es kaum Anlass zur Kritik. Etwas weniger zeitgemäß wirkt dagegen die Waterdrop-Notch der Frontkamera, die ins Display hineinragt. Die Touch-Empfindlichkeit lässt sich obendrein wieder erhöhen, sodass der Bildschirm auch mit Handschuhen zuverlässig reagiert – etwas, das bei den meisten Smartphones nicht möglich ist.

Kamera

Beim Xcover 7 Pro bleibt auch das Kamerasystem gegenüber dem Vorgänger unverändert: Die Hauptkamera bietet 50 Megapixel bei f/1.8, dazu kommt eine 8-Megapixel-Ultraweitwinkellinse mit f/2.2. Die Frontkamera löst mit 13 Megapixeln bei f/2.2 auf.

Bei Tageslicht liefert die Hauptkamera natürliche Farben und gute Details. Der digitale Zoom ist bis etwa zweifacher Vergrößerung brauchbar, oberhalb davon nimmt die Bildqualität deutlich ab. Ultraweitwinkelaufnahmen wirken farblich stimmig, zeigen aber weniger Details. Selfies mit der Frontkamera gelingen ordentlich. Bei Dunkelheit liefert die Lisne nur noch mittelmäßige Ergebnisse mit ausgeprägtem Bildrauschen.

Videos zeichnet das Xcover 7 Pro in 4K mit 30 FPS auf. Die Qualität ist solide, doch ohne optischen Bildstabilisator sollte man beim Filmen eine ruhige Hand bewahren.

Ausstattung

Für ein Outdoor-Smartphone bietet das Samsung Galaxy Xcover 7 Pro viel Leistung. Es wird vom Qualcomm Snapdragon 7s Gen 3 angetrieben, der genug Reserven für alle Alltagsszenarien bietet – sogar Gaming ist mit mittleren Details möglich. Bei PCMark Work erreicht das Xcover 7 Pro im Schnitt etwa 13.750 Punkte, was ein starkes Ergebnis ist. Im 3DMark Wild Life schafft es rund 4.200 Punkte, bei Wild Life Extreme etwa 1100 Punkte.

Etwas knapp bemessen sind die 6 GB RAM und der 128 GB interne Speicher, während die Konnektivität auf aktuellem Stand ist: Wi-Fi 6E, Bluetooth 5.4, USB-C 3.2 und NFC sind an Bord. Bei der Ortung nutzt das Gerät Multi-Band-GNSS mit GPS, Glonass, Beidou und QZSS. Die Genauigkeit fällt allerdings etwas geringer aus als bei Standard-Smartphones – im Test lag sie bei etwa 4 bis 5 Metern.

Die rote Xcover-Taste ist frei belegbar und kann zum Starten von Apps wie der Kamera oder zum Aktivieren der Taschenlampe über den LED-Blitz auf der Rückseite genutzt werden.

Software

Das Samsung Galaxy Xcover 7 Pro wird mit Android 15 und One UI 7 ausgeliefert, ein Update auf Android 16 mit One UI 8 steht bereits bereit. Samsung überzeugt erneut mit vorbildlichem Software-Support: Es sind sieben Jahre Sicherheitsupdates bis 2032 vorgesehen, ebenso sieben Android-Versionsupdates – also bis Android 21. Zum Testzeitpunkt war der Sicherheits-Patch auf einem aktuellen Stand.

Vorinstalliert sind zahlreiche Samsung-eigene Apps sowie etwas Bloatware. Besonders für den geschäftlichen Einsatz ist das Gerät interessant, da es meist als Enterprise Edition angeboten wird. Dadurch erhält man Zugriff auf die Knox-Plattform, über die sich Geräte zentral verwalten und Sicherheitslösungen integrieren lassen.

KI-Features sind nur in reduzierter Form vorhanden. Samsung spricht von „intelligenten Funktionen“. Zu finden sind etwa der Objektradierer für Fotos, die Suchfunktion „Circle to Search“ und eine Musikerkennung ähnlich wie bei Shazam.

Akku

Der Akku fasst rund 4350 mAh – etwas mehr als beim Vorgänger, insgesamt aber eher wenig. Das liegt am wechselbaren Akku, was aber ein Pluspunkt im Hinblick auf Nachhaltigkeit ist. Wer möchte, kann einfach einen zweiten Akku kaufen und unterwegs tauschen. Im Vergleich zu Outdoor-Geräten anderer Hersteller mit doppelt bis vierfacher Kapazität fällt das Xcover 7 Pro zwar ab, dafür ist es handlich und passt bequem in die Hosentasche.

Die Akkulaufzeit ist solide: Einen Tag schafft das Gerät problemlos. Im PCMark Battery Test bei 200 Nits Helligkeit erreichte es knapp 13 Stunden – ein einwandfreier Wert, wenn auch nicht auf dem Niveau der Top-Modelle von Samsung.

Geladen wird nur mit 15 W, was selbst für Samsung-Verhältnisse langsam ist. Von 20 auf 100 Prozent dauert es etwa 90 Minuten, eine vollständige Ladung rund zwei Stunden. Kabelloses Laden gibt es nicht, dafür besitzt das Gerät Pogo-Pins an der Unterseite, um es in spezielle Ladeschalen zu stecken – praktisch primär im professionellen Einsatz.

Preis

Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei stattlichen 609 Euro. Knapp ein halbes Jahr nach dem Release ist das Galaxy Xcover 7 Pro jedoch bereits ab rund 407 Euro erhältlich.

Fazit

Wer ein alltagstaugliches Outdoor-Handy sucht, kommt am Samsung Galaxy Xcover 7 Pro kaum vorbei. Wie schon der Vorgänger passt auch dieses Smartphone problemlos in jede Hosentasche – eine Qualität, die Konkurrenzmodelle aus China selten bieten. Dazu gibt es sieben Jahre Software-Support, was in dieser Geräteklasse einmalig ist.

Dank des flotten Mittelklasse-Prozessors arbeitet das Gerät schnell und angenehm. Die Kamera liefert ordentliche Ergebnisse, und der wechselbare Akku sorgt für Nachhaltigkeit – mit einem zweiten Akku lässt sich die Laufzeit bei Bedarf leicht verlängern. Das schlanke Gehäuse hat allerdings seinen Preis, denn der Akku fällt eher klein aus.

Insgesamt bietet Samsung gegenüber dem Vorgänger aus vor über drei Jahren wenig Neues. Das LCD überzeugt mit guter Bildqualität, ist aber für den Einsatz in direkter Sonne etwas zu dunkel. Ein weiterer Kritikpunkt: Das Gehäuse ist zwar robust, wirkt aber nicht ganz so hochwertig und präzise verarbeitet wie einige andere Outdoor-Modelle.

Für Bauarbeiter, Einsatzkräfte, Outdoor-Fans oder als Navi auf dem Motorrad ist das Xcover 7 Pro eine empfehlenswerte Wahl – besonders, wenn man ein robustes, alltagstaugliches Smartphone mit langer Update-Garantie sucht.

Bis zu eine Woche Laufzeit, Taschenlampe und Nachtsichtkamera in einem gepanzerten Gehäuse: Das Oscal Tank 1 bietet als Outdoor-Handy viel zum fairen Preis.

VORTEILE
  • extrem lange Akkulaufzeit
  • sehr robust
  • Nachtsichtkamera
  • 5G
NACHTEILE
  • klobig und schwer
  • mittelmäßige Performance

Bis zu eine Woche Laufzeit, Taschenlampe und Nachtsichtkamera in einem gepanzerten Gehäuse: Das Oscal Tank 1 bietet als Outdoor-Handy viel zum fairen Preis.

Das Oscal Tank 1 macht seinem Namen alle Ehre – „Tank“ steht schließlich für Panzer. Dieses Outdoor-Handy ist robust und ein echter Koloss. Mit seinem riesigen Akku und dem stabilen Gehäuse wirkt es für nahezu alle Einsatzszenarien im Freien und in rauer Umgebung gewappnet. Hinzu kommen eine helle LED-Taschenlampe und eine Nachtsichtkamera.

Wie sich das Oscal Tank 1 aus dem Hause Blackview in der Praxis schlägt, zeigt dieser Testbericht. Das Smartphone wurde vom Hersteller für den Test zur Verfügung gestellt.

Design

Das Oscal Tank 1 kommt im typischen Look eines Outdoor-Smartphones. Es ist groß und dick, setzt auf ein angedeutetes achteckiges Design, bei dem die Ecken zusätzlich gummiert sind. Der Rahmen besteht aus Metall, das nach hinten hin ebenfalls mit Gummi überzogen ist. Die Rückseite besteht aus einem robusten Verbundwerkstoff. Auf der linken Seite befindet sich außerdem eine programmierbare Schnellzugriffstaste.

Das Tank 1 ist riesig – wenngleich etwas schlanker als andere Geräte mit vergleichbarer Akkukapazität. Mit knapp zwei Fingerbreit ist es fast kompakt, bleibt aber dennoch fast viermal so dick wie ein normales Smartphone. Die Maße betragen 184 × 83 × 29,5 mm, das Gewicht liegt bei 640 g – mehr als ein 12‑Zoll‑Tablet. In eine Hosentasche passt es nur schwer, und wer es hineinsteckt, macht unweigerlich „auf dicke Hose“.

An der Vorderseite befinden sich zwei LEDs, die als Taschenlampe dienen. Eine Lanyard‑Öse ist an der rechten unteren Ecke angebracht. Das größte Augenmerk gilt jedoch dem Zweit-Display auf der Rückseite, das zwischen den beiden Kameralinsen eingebettet ist.

Wie bei Outdoor-Geräten üblich ist das Tank 1 nach IP68 staub- und wasserdicht bis in eine Tiefe von zwei Metern für rund 30 Minuten. Zusätzlich erfüllt es die IP69K‑Zertifizierung, die auch Schutz gegen heißes Wasser unter Hochdruck gewährleistet. Die obligatorische Militärzertifizierung nach MIL‑STD‑810H ist ebenfalls vorhanden. Das Gerät wurde demnach auf Vibrationen, Temperaturschwankungen und Stöße getestet.

Wir haben das Tank 1 mehrfach quer durchs Büro geworfen und im Treppenhaus fallen lassen – die Prozedur überstand es mühelos und nahezu spurlos. Außerdem ist es für Temperaturen von −20 °C bis 60 °C für den stabilen Betrieb und kurzzeitig sogar von −55 °C bis 70 °C funktionsfähig. Laut Hersteller ist das Gerät zudem gegen Korrosion in Meeresregionen geschützt.

Display

Das große LCD mit IPS-Panel misst 6,78 Zoll und wird von Corning Gorilla Glass 5 geschützt. Mit einer Auflösung von 2400 × 1080 Pixeln (Full-HD+) zeigt es ein ausreichend scharfes Bild. Durch die hohe Bildwiederholrate wirkt die Darstellung stets flüssig. Die Bildqualität überzeugt, auch die Blickwinkelstabilität ist erfreulich hoch. Mit bis zu 945 Nits Leuchtkraft – der Hersteller spricht von 700 Nits – bleibt der Bildschirm auch im Freien gut ablesbar.

Das rechteckige Zweit-Display auf der Rückseite misst rund zwei Zoll und zeigt Widgets mit Uhrzeit, Datum und Wochentag an. Zusätzlich informiert es über Benachrichtigungen, Kompassdaten aus der Werkzeugbox, eingehende Anrufe und laufende Medien. Die Auflösung beträgt 240 × 296 Pixel. Ein nettes Extra, aber kein Muss.

Kamera

Das Kamera-Setup des Tank 1 ist einfach gehalten: Eine 64-Megapixel-Hauptkamera wird durch eine 20-Megapixel-Infrarotlinse für Nachtsicht ergänzt. Für Selfies sitzt vorn sogar ein 50-Megapixel-Sensor von Samsung.

Bei Tageslicht gelingen damit überraschend gute Fotos mit vielen Details. Der Dynamikumfang ist ordentlich, könnte aber etwas ausgewogener sein. Gelegentlich wirken Aufnahmen etwas finster – vorwiegend bei diffusem, herbstlichem Licht am Nachmittag. Die KI greift dezent ein und optimiert Farben und Kontraste ohne Übertreibung.

Ein Weitwinkel- oder Makromodus fehlt, und der Zoom arbeitet ausschließlich digital. Bis zur zweifachen Vergrößerung sind die Ergebnisse noch brauchbar, darüber hinaus sinkt die Bildqualität spürbar. Bei wenig Licht stößt die Hauptkamera schnell an ihre Grenzen.

Hier spielt die separate Nachtsichtkamera ihre Stärken aus: Sie nutzt Infrarotlicht und liefert ein Schwarz-Weiß-Bild. Der Autofokus reagiert etwas träge, insgesamt bleiben die Aufnahmen gut nutzbar – wenn auch nicht besonders scharf.

Selfies überzeugen mit guter Schärfe und natürlicher Farbdarstellung. Nur das Bokeh im Porträtmodus zeigt gelegentlich kleine Unschärfen an den Konturen, zudem fällt ein leichter Blaustich auf.

Videos zeichnet das Tank 1 in 4K mit 30 FPS oder in Full-HD mit 60 FPS auf. Die Frontkamera unterstützt bis zu 4K, allerdings jeweils nur mit 30 FPS. Die Videoqualität geht in Ordnung, die Stabilisierung ist aber nicht sehr ausgeprägt.

Ausstattung

Als Prozessor kommt ein Mediatek Dimensity 7050 zum Einsatz. Das Mittelklasse-SoC wird im 6-nm-Verfahren gefertigt und stammt aus dem Jahr 2023. Es liefert eine solide Leistung für alle gängigen Alltagsaufgaben. Mit rund 11.000 Punkten bei PCMark Work liegt es auf einem ordentlichen Niveau.

Etwas schwächer fällt die Grafikleistung aus: Bei 3DMark Wild Life erzielt das Tank 1 nur rund 2300 Punkte, bei Wild Life Extreme nur 650 Punkte. Für grafisch aufwendige Spiele bei höheren Details ist das bei Weitem zu wenig, für Casual Games aber mehr als genug.

Großzügig zeigt sich der Arbeitsspeicher mit 12 GB RAM, dazu kommen 256 GB interner Speicher. Es gibt auch eine Variante mit 16 GB RAM und 512 GB Speicher. Eine Erweiterung per microSD-Karte ist möglich. An Bord sind Wi-Fi 6, Bluetooth 5.2, NFC und 5G für schnelle mobile Verbindungen. Das Tank 1 ist Dual-SIM-fähig, doch sobald eine Speicherkarte genutzt wird, steht nur ein SIM-Slot zur Verfügung. Die Ortung über Multiband-GNSS arbeitet recht präzise; im GPS-Test erreichten wir eine Genauigkeit von rund zwei Metern.

Der Fingerabdrucksensor sitzt im Power-Button und reagiert zuverlässig. Auf der gegenüberliegenden Seite lässt sich die programmierbare Taste mit verschiedenen Schnellstartfunktionen belegen, etwa zum Öffnen bestimmter Apps oder Funktionen. Die Lautsprecher überzeugen allerdings weniger.

Als zusätzliches Gimmick bietet das Tank 1 eine Taschenlampe an der Front mit zwei LEDs, die laut Hersteller bis zu 170 Lumen erreichen. Besonders hell wirkt sie zwar nicht, doch beim Camping oder im nächtlichen Wald erkennt man immerhin, was vor einem liegt.

Ein UKW-Radio ist ebenfalls integriert. Dafür werden jedoch kabelgebundene Kopfhörer als Antenne benötigt, die per Adapter an den USB-C-Anschluss angeschlossen werden müssen – einen Klinkeneingang gibt es nicht.

Software

Ausgeliefert wird das Tank 1 mit Android 15 und der Blackview-Oberfläche Doke OS. Sie ist schlicht gestaltet und erinnert an Stock-Android. In den Einstellungen finden sich Optionen für das Zweit-Display sowie die programmierbare Taste.

Etwas Bloatware ist ebenfalls vorinstalliert. Dazu gehören die Suchmaschine und der Browser des russischen Unternehmens Yandex, ein Soundrekorder, WPS Office sowie weitere Tools und Apps. Nützlich ist dagegen der App-Werkzeugkasten mit Kompass, Schall- und Winkelmesser.

Bei den Updates verspricht Blackview drei Jahre Support und Versions-Upgrades bis Android 17. Das ist für ein Outdoor-Handy ungewöhnlich gut, reicht aber nicht ganz an den Standard anderer Hersteller heran. Zum Testzeitpunkt war der Sicherheitspatch allerdings nicht mehr aktuell und stammte noch aus dem Juni.

Akku

Dank des riesigen Akkus mit 20.000 mAh geht dem Tank 1 nicht so schnell die Puste aus. Beim PCMark Battery Test erreichte es einen simulierten Wert von 32 Stunden im Dauereinsatz bei etwa 200 Nits.

Bei intensiver Nutzung dürfte das wuchtige Smartphone rund drei Tage durchhalten, bei normalem Gebrauch sind etwa fünf Tage realistisch. Bei moderater Nutzung ist sogar eine Woche denkbar, bevor es wieder an die Steckdose muss. Reiner Videokonsum ist rund 23 Stunden am Stück möglich, reines Surfen im Web etwas länger. Im Standby hält das Gerät entsprechend noch deutlich mehr durch.

Da ein großer Akku längere Ladezeiten mit sich bringt, liegt ein 55‑Watt‑Netzteil bei. Eine vollständige Ladung dauert damit knapp unter vier Stunden. Das große Handy eignet sich zudem auch als Powerstation und kann andere Geräte mit 5 W laden. Kabelloses Laden beherrscht es aber nicht. Allerdings ist es für Ladeschalen ausgelegt, wofür sich entsprechende Kontakte auf der Rückseite befinden.

Preis

Bei Amazon kostet das Oscal Tank 1 mit 16/512 GB regulär 500 Euro. Aktuell gibt es jedoch einen Rabatt-Coupon im Wert von 100 Euro, der beim Kauf aktiviert werden kann. Damit sinkt der Preis des Outdoor-Handys auf 400 Euro.

Am günstigsten ist das Oscal Tank 1 derzeit direkt bei Blackview. Dort kostet es nur 290 Euro mit 12/256 GB sowie 318 Euro mit 16/512 GB. Es gibt das Tank 1 wahlweise ganz in Schwarz oder in Schwarz mit orangefarbenen Akzenten.

Achtung: Beim Kauf in chinesischen Online-Shops oder direkt beim Hersteller – etwa Blackview – gelten die europäischen Käuferschutz- und Garantiebestimmungen nicht. Das kann zu längeren Lieferzeiten, zusätzlichen Kosten und einer unsicheren Garantieabwicklung führen. Blackview bietet Garantien oder Transportversicherungen nur gegen Aufpreis an.

Fazit

Wer für einen längeren Campingausflug eine besonders ausdauernde Stromversorgung sucht, bekommt mit dem Oscal Tank 1 ein Gerät mit beeindruckender Akkulaufzeit. Selbst bei intensiver Nutzung hält es rund drei Tage durch, bei sparsamer Verwendung ist auch eine Woche realistisch. Das LCD bietet eine gute Bildqualität und ist hell genug für den Einsatz im Freien. Hinzu kommen praktische Extras wie eine Nachtsichtkamera und eine Taschenlampe.

Die Kamera liefert ordentliche Fotos, bietet allerdings weder einen Weitwinkel noch einen optischen Zoom. Auffällig ist das Gerät primär durch seine wuchtige Bauweise und das hohe Gewicht. Wer sich diesen Akkuklotz zulegt, muss Abstriche bei der Handlichkeit machen, bekommt dafür aber ein Gerät, das auch abseits von Steckdosen lange durchhält – und für seine Akkugröße sogar vergleichsweise „kompakt“ ausfällt.

Beamer, Powerbank und Outdoor-Handy zugleich: Das Ulefone Armor 34 Pro will eine Allzwecklösung fürs nächste Camping-Wochenende sein.

VORTEILE
  • extrem lange Akkulaufzeit
  • integrierter Beamer
  • starkes Campinglicht
  • 5G
NACHTEILE
  • sehr schwer und groß  
  • wenige Software-Updates 
  • zu dunkles LCD 
  • schwache Front- und Ultraweitwinkelkamera

Beamer, Powerbank und Outdoor-Handy zugleich: Das Ulefone Armor 34 Pro will eine Allzwecklösung fürs nächste Camping-Wochenende sein.

Dieses Smartphone ist so schwer, dass man es fast als Hantel fürs Training benutzen könnte. In eine Hosentasche passt das Ungetüm nicht – doch für Camping-Fans dürfte es trotzdem ein Traumgerät sein. Denn in diesem Outdoor-Handy steckt nicht nur ein riesiger Akku, sondern auch ein integrierter Mini-Beamer, mit dem sich Filme direkt an die Wand projizieren lassen.

Wir haben das bislang massivste Smartphone getestet – und zeigen, was das Technik-Monster wirklich kann.

Design

Outdoor-Handys sind selten filigran, doch das Ulefone Armor 34 Pro wirkt selbst unter seinen robusten Artgenossen wie ein Backstein. Der massive Eindruck resultiert aus dem großen Akku und dem integrierten Beamer. Mit Abmessungen von 183,1 × 86,6 × 32,7 mm ist das Gehäuse so breit wie zwei Finger und mit einem Gewicht von 825 g rund viermal so schwer wie ein typisches Smartphone – sogar schwerer als viele große Tablets mit 13 Zoll. In einer Hosentasche lässt sich das Gerät praktisch nicht unterbringen.

Optisch bleibt es dem typischen Outdoor-Design treu: kantig, achteckig und zur Rückseite hin leicht trapezförmig. Der Metallrahmen ist weitgehend mit Gummi verstärkt, besonders an den Ecken zum Schutz vor Stürzen. Das Kameraelement sitzt in einem sechseckigen Modul auf der Rückseite, darunter eine auffällige LED-Leuchte. Eine Öse für ein Lanyard ist vorhanden, und auch die Anschlüsse sind durch Gummikappen zusätzlich geschützt.

Robustheit ist die klare Stärke des Armor 34 Pro. Dank IP68- und IP69K-Zertifizierung hält es 30 Minuten in bis zu 1,8 Metern Wassertiefe aus und übersteht auch Heißwasser mit Hochdruck. Ein Zertifikat für die US-Militärnorm (MIL-STD-810H) gibt es ebenfalls. Das Armor 34 Pro besteht sicher einen Sturz aus Hüfthöhe auf festen Boden und ist gegen Vibrationen sowie Temperaturschwankungen zwischen -30 und +55 Grad Celsius gewappnet. Wir haben es mehrfach durchgeschüttelt und im Treppenhaus fallen lassen, ohne dass es sichtbare Spuren davongetragen hat.

An der rechten Seite sitzen der Power-Button mit integriertem Fingerabdrucksensor sowie eine Taste zum Aktivieren des Beamers. Auf der linken Seite befinden sich die Lautstärketasten und eine frei belegbare Zusatztaste. Vorn und an der Seite befinden sich Lüftungsschlitze zur Kühlung des Beamers.

Display

Das LCD mit IPS-Panel misst großzügige 6,95 Zoll in der Diagonale und wird von Gorilla Glass 5 geschützt. Mit einer Auflösung von 2460 × 1080 Pixeln (Full-HD+) erreicht das Display eine hohe Schärfe von 387 PPI. Die Bildwiederholrate variiert zwischen 60 und 120 Hz, das lässt Animationen und Scrollbewegungen deutlich flüssiger wirken. Die Bildqualität überzeugt mit ausgewogenen Kontrasten, satten Farben und stabilen Blickwinkeln.

Wie bei vielen Outdoor-Smartphones ist die maximale Helligkeit allerdings begrenzt. Der Hersteller gibt rund 600 Nits an, gemessen haben wir jedoch nur knapp 440 Nits. Dadurch ist das Display bei direkter Sonneneinstrahlung im Freien nur schwer ablesbar.

Kamera

Die Triple-Kamera bietet ein Hauptobjektiv mit 50 Megapixeln (f/1.95) sowie eine IR-Nachtsichtlinse mit 64 Megapixeln (f/1.79). Dazu kommt ein Ultraweitwinkelobjektiv mit 50 Megapixeln (f/2.2). Für Selfies dient eine Front-Kamera mit 32 Megapixeln (f/​2.45).

Bei Tag gelingen mit der Hauptkamera sehr ordentliche Aufnahmen. Die Farbgebung wirkt natürlich, der Dynamikumfang ist recht ausgewogen. Bilddetails gehen in Ordnung, liegen aber unter dem Niveau eines preiswerten Mittelklasse-Smartphones. Mangels optischer Bildstabilisierung verwackeln Aufnahmen rasch.

Weitwinkelaufnahmen weichen farblich stark von der Hauptlinse ab und wirken unscharf und verwaschen. Trotz der gleichen Auflösung sind die Details deutlich weniger ausgeprägt, was für eher pixelige Aufnahmen sorgt. Selfies gelingen bei Tageslicht ordentlich, könnten aber bei Schärfe und Detailwiedergabe besser sein. Videos sind mit der Hauptlinse mit 4K sowie der Frontlinse mit Full-HD bei jeweils 30 FPS möglich.

Selbst bei Dunkelheit lassen sich mit der Hauptkamera noch halbwegs brauchbare Aufnahmen machen. Ihre Stärke zeigt das Ulefone Armor 34 Pro jedoch bei völliger Finsternis mit der Nachtsichtkamera. Diese nutzt Infrarotstrahler und erstellt schwarz-weiße Bilder, auf denen sich Details auch bei völliger Dunkelheit gut erkennen lassen. Schwächen zeigt das System beim Autofokus, der etwas träge reagiert, sowie bei der Detailwiedergabe, die teils verwaschen wirkt.

Ausstattung

Im Ulefone Armor 34 Pro arbeitet der Mediatek Dimensity 7300, ein solider Mittelklasse-Chip mit acht Kernen. Er liefert genug Leistung für alltägliche Aufgaben – keine Selbstverständlichkeit bei Outdoor-Smartphones, die oft mit schwächeren Prozessoren auskommen müssen. Bei PCMark Work 3.0 erreicht das Gerät respektable 12.000 Punkte, das System läuft flüssig und ohne Ruckler.

Bei der Grafikleistung zeigt sich das Armor 34 Pro weniger stark: Im Benchmark 3DMark Wild Life Extreme erreicht das Smartphone knapp 900 Punkte. Anspruchsvolle Spiele bringen den Chip damit an seine Grenzen, für Gelegenheitsspiele reicht die Leistung aber völlig aus. 5G ist im SoC integriert, eine Option für eine eSIM gibt es jedoch nicht.

Üppig fällt der Speicher aus: 512 GB interner Speicher und 16 GB RAM bietet das Gerät, zusätzlich lässt sich der Speicher per microSD-Karte erweitern. In heimischen Netzwerken surft es dank Wi-Fi 6 recht flott. Der USB-C-Anschluss arbeitet nur nach dem USB-2.0-Standard, was in dieser Geräteklasse typisch ist. Für die Standortbestimmung stehen GPS, A-GPS, Glonass, Beidou, Galileo, QZSS und Navic zur Verfügung. Laut GPS-Test ist die Ortung mit etwa zwei Metern sehr präzise.

An der Seite befindet sich zudem der Usmart-Anschluss, über den sich Zubehör von Ulefone anbringen lässt – etwa eine kabelgebundene Endoskopkamera. Außerdem verfügt das Armor 34 Pro über zwei frei programmierbare Tasten, die sich mit bis zu drei Funktionen belegen lassen (kurzes Drücken, langes Drücken, doppeltes Drücken).

Auf der Rückseite des Ulefone Armor 34 Pro ist ein strahlend helles Campinglicht integriert, das den Outdoor-Einsatz erleichtert. Zusätzlich bietet das Smartphone mehrere Notfallbeleuchtungen – inklusive Alarmton und Blaulichtmodus.

Das zweite Highlight neben dem Akku ist der integrierte Mini-Beamer. Er löst mit 854 × 480 Pixeln auf und projiziert das Display an die Wand. Der optimale Abstand liegt zwischen einem und drei Metern. In den Einstellungen steht auch das Format 16:9 zur Auswahl. Der Autofokus trifft meist schnell, benötigt aber gelegentlich einen zweiten Anlauf. Eine automatische Keystone-Korrektur steht ebenfalls bereit.

Die Beamer-Funktion ist schon beeindruckend. Unterwegs entsteht damit eine einfache Entertainment-Lösung, sofern eine ausreichend helle Wand oder Leinwand vorhanden sind. Mit 150 Lumen zählt der Beamer allerdings nicht zu den hellsten, übertrifft aber den Projektor beim Blackview Xplore 2. Ein abgedunkelter Raum bringt die beste Bildqualität, im Freien oder bei Tageslicht ist die Projektion wenig brauchbar.

Ein Widevine-Level-1-Zertifikat fehlt. Streaming-Dienste wie Netflix oder Amazon Prime Video laufen daher nur in SD-Auflösung. Da der Beamer ohnehin mit 640p arbeitet, fällt das kaum auf. Das Bild erreicht bis zu 100 Zoll, je nach Abstand. Insgesamt liefert der Projektor durchschnittliche Bildqualität, der Lüfter ist dabei deutlich hörbar.

Weniger überzeugend sind die Lautsprecher: Sie spielen zwar laut, klingen aber dumpf und blechern, mit teils schrillen Höhen und wenig Tiefen.

Software

Auf dem Armor 34 Pro läuft Android 15 mit einer von Ulefone leicht angepassten Bedienoberfläche. Die UI orientiert sich weitgehend am Stock-Android, ergänzt um einige Zusatzfunktionen wie dedizierte Apps für den integrierten Beamer, das Campinglicht und den Alarmmodus. Vorinstallierte Software ist insgesamt überschaubar; lediglich zwei Systemtools lassen sich nicht entfernen, aber deaktivieren.

Das Gerät läuft mit dem Sicherheitspatch vom Juni 2025. Weitere Aktualisierungen sind wenig wahrscheinlich. Ulefone liefert üblicherweise nur wenige Firmware-Updates, und ein offizielles Update-Versprechen gibt der Hersteller nicht ab.

Akku

Das Ulefone Armor 34 Pro verfügt über einen gigantischen Akku mit 25.500 mAh, was einer großen Powerbank (Bestenliste) entspricht. Der übliche PCMark Battery Test lief jedoch nie vollständig durch. Am zweiten Tag im Dauerbetrieb stürzte die App regelmäßig ab, dabei zeigte der Akku noch die halbe Kapazität an.

Schätzungsweise könnte das Gerät also etwa drei Tage am Stück durchhalten. Bei durchschnittlicher Nutzung sollte das Ulefone Armor 34 Pro mehr als eine Woche durchhalten, bevor es ans Netzteil muss. Wer häufig GPS oder Spiele verwendet, muss mit schnellerer Entladung rechnen. Damit zählt es zu den ausdauerndsten Geräten im Testfeld.

Auch der integrierte Beamer profitiert vom großen Akku. Knapp 8 Stunden am Stück sind bei mittlerer Helligkeit realistisch. Das beiliegende 66-W-Netzteil lädt das Armor 34 Pro in etwa 3 Stunden wieder auf, was angesichts der hohen Kapazität ein guter Wert ist. Kabelloses Laden unterstützt das Gerät nicht, kann aber andere Geräte mit rund 10 W versorgen und dient so als Powerbank.

Preis

Das Ulefone Armor 34 Pro hat eine UVP von knapp 700 Euro. Es kostet bei Galaxus aktuell aber nur 629 Euro, bei Ebay rund 630 Euro.

Fazit

Ulefone bleibt seiner Outdoor-Linie treu und liefert mit dem Armor 34 Pro ein robustes Smartphone, das vorwiegend auf Ausdauer und Vielseitigkeit setzt. Der riesige Akku sorgt für Laufzeiten von bis zu einer Woche, 5G und reichlich Speicher runden das Gesamtpaket ab. Das integrierte LCD bietet eine ordentliche Auflösung, und der eingebaute Beamer macht das Gerät zur mobilen Entertainment-Lösung – ein Alleinstellungsmerkmal in dieser Klasse.

Im Alltag zeigen sich jedoch klare Schwächen: Das Armor 34 Pro ist groß, schwer und passt kaum in eine Hosentasche. Der Bildschirm ist zu dunkel für den Außeneinsatz, und die Kamera überzeugt nur mit der Hauptlinse. Weitwinkel- und Selfie-Modul liefern mäßige Ergebnisse, die Nachtsichtkamera bleibt ein nettes Extra.

Für Camper, Van-Reisende oder Outdoor-Fans, die unterwegs Filme sehen oder Präsentationen zeigen wollen, bietet das Armor 34 Pro echten Mehrwert. Für den täglichen Gebrauch ist es dagegen zu sperrig. Als Zweitgerät für den Urlaub bleibt es dennoch eine spannende Option.

Zwei Displays, ein megastarker Akku, ein extremer Lautsprecher mit 118 dB und viel Speicher: Ulefone stattet das Armor 30 Pro mit reichlich Power aus – nicht nur für unterwegs.

VORTEILE
  • kräftiger Lautsprecher
  • sehr ausdauernder Akku
  • Nachtsicht-Kamera
NACHTEILE
  • zweites Display überwiegend überflüssig
  • sehr schwer und dick
  • veraltete Software

Zwei Displays, ein megastarker Akku, ein extremer Lautsprecher mit 118 dB und viel Speicher: Ulefone stattet das Armor 30 Pro mit reichlich Power aus – nicht nur für unterwegs.

Mit dem Armor 30 Pro bringt Ulefone ein Outdoor-Smartphone, das auch abseits der Wildnis überzeugt. Vorn sitzt ein großes LC-Display, hinten ein zweiter, vollständig bedienbarer Screen. Dazu liefert der Hersteller einen 4-W-Lautsprecher mit 118 dB, zwei Kameras mit jeweils 50 Megapixeln und IR-Nachtsicht sowie einen leistungsfähigen Chipsatz mit 16 GB RAM und 512 GB Speicher.

Die typischen Outdoor-Fähigkeiten bleiben erhalten: Das Gehäuse erfüllt die Standards IP68, IP69K und MIL-STD-810H und beherbergt einen Akku mit 12.800 mAh. Wenig überraschend bringt das Smartphone über ein halbes Kilo auf die Waage. Doch taugt es damit wirklich für den Alltag?

Design

Das Ulefone Armor 30 Pro ist ein echtes Kaliber. Mit 181 × 85 × 21 mm und 509 g Gewicht ist es alles andere als handlich. In die Hosentasche passt es zwar, doch ohne Gürtel oder Hosenträger wird die Hose schnell schwer – im wahrsten Sinne. Das Gehäuse wirkt robust, die Verarbeitung ist makellos. Dank des Materialmixes aus Glas, gummiertem Kunststoff und Metall macht das Outdoor-Smartphone auch optisch etwas her. Die abgeschrägte Rückseite sorgt dafür, dass das Gerät trotz seiner Masse halbwegs sicher in der Hand liegt. Dennoch haben selbst große Hände Mühe, das massive Gerät bequem zu greifen.

An den äußeren Details zeigt sich klassisches Outdoor-Design: Rechts sitzen Power-Taste mit integriertem Fingerabdrucksensor und Lautstärkewippe – beides aus Metall, solide gefertigt und mit griffigem Profil. Die ebenfalls geriffelte, orange hervorgehobene Kamerataste ist bündig in die Metallplatte des Rahmens eingelassen, um unbeabsichtigtes Auslösen zu vermeiden. Diese Metallplatte ist – typisch für Outdoor-Modelle – mit sichtbaren Schrauben fixiert.

Auf der linken Seite befindet sich eine frei belegbare Taste aus orangefarbenem Metall, ebenfalls geriffelt und verschraubt. Daneben sitzt der uSmart-Anschluss, an dem sich Zubehör wie Endoskop oder Mikroskop befestigen und sicher verschrauben lässt. Der SIM-Schacht liegt außerhalb der Metallblende, aber ebenfalls auf der linken Seite. Oben verbaut Ulefone einen 3,5-mm-Kopfhöreranschluss sowie einen IR-Sender, mit dem sich Geräte wie TV oder Klimaanlage steuern lassen. Praktisch: Die Gummiabdeckungen für die Buchsen oben und unten sind verschraubt und können bei Verschleiß ausgetauscht werden.

Die Rückseite zieht die Blicke gleich mehrfach auf sich. Oben thront das Kamera-Modul in einer großen, sechseckigen Einfassung, deren Mitte ein 4-W-Lautsprecher mit RGB-LED-Ring ziert. Dieser „Infinite Halo 2.0“ genannte Leuchtring zeigt eingehende Anrufe und Benachrichtigungen in verschiedenen Farben, leuchtet beim Laden und pulsiert im Takt der Musik. Das Highlight hinten ist aber der zweite Bildschirm: Das 3,4-Zoll-Panel spiegelt den Hauptbildschirm vollständig und lässt sich eigenständig per Touch bedienen.

Beim Schutz lässt sich Ulefone nicht lumpen: IP68, IP69K und MIL-STD-810H werden erfüllt, Gorilla Glass 5 schützt beide Displays. Damit übersteht das Smartphone bis zu 30 Minuten in 1,5 m Wassertiefe, widersteht heißem Strahlwasser und Stürzen aus verschiedenen Winkeln. Kurios: Auf der Website nennt Ulefone sowohl 1,8 Meter als auch 2 Meter Tiefe als Grenze. Der IEC-Standard 60529 schreibt keine feste Tiefe vor – das liegt in der Verantwortung des Herstellers. Offenbar scheint Ulefone selbst nicht ganz sicher zu sein, wie wasserdicht sein Modell tatsächlich ist.

Display

Ulefone verbaut auf der Vorderseite ein 6,95 Zoll großes Display mit einer Bildwiederholrate von 120 Hz. Das ist bei Outdoor-Smartphones immer noch eine Seltenheit und sorgt beim Armor 30 Pro für angenehm flüssige Bewegungsdarstellung. Die Auflösung beträgt 2460 × 1080 Pixel, was einer Schärfe von 387 PPI entspricht – ausreichend für ein klar dargestelltes Bild. Laut Hersteller erreicht der Bildschirm bis zu 700 cd/m² Helligkeit, im Test haben wir maximal 670 Candela gemessen. Das liegt über dem Niveau vieler Konkurrenten, reicht aber unter direkter Sonne nicht aus, um Inhalte ohne Schatten gut erkennen zu können. Die Farbdarstellung wirkt für ein LCD angenehm intensiv, der Kontrast ist ordentlich und die Blickwinkelstabilität überzeugt.

Das rückseitige Panel kommt auf 3,4 Zoll, löst mit 960 × 412 Pixeln bei 307 PPI auf und arbeitet mit 60 Hz. Seine maximale Helligkeit liegt laut Ulefone bei 600 cd/m², gemessen haben wir rund 550 Candela. Farben und Kontraste sind ebenfalls kräftig, HDR10 und HDR10+ werden unterstützt. Praktisch zeigt sich der Zweitbildschirm vorwiegend bei Kameraaufnahmen – etwa, um Selfies mit der Hauptkamera zu erstellen oder den abgebildeten Personen den Bildausschnitt zu zeigen. Abseits solcher Nutzung wirkt das zusätzliche Display jedoch eher wie ein nettes, aber entbehrliches Extra.

Kamera

Ulefone verbaut im Armor 30 Pro als Hauptkamera einen 1/1,3 Zoll großen Omnivision-Sensor (OV50H) mit 50 Megapixeln und einer Blende von f/1.95. Die zweite 50-Megapixel-Kamera fungiert als Weitwinkel, nutzt einen Samsung-Sensor (JN1) mit rund 117 Grad Bildwinkel und Blende f/2.2. Ergänzt wird das Setup durch eine 64-Megapixel-Nachtsichtkamera mit vier IR-LEDs sowie eine Frontkamera von Samsung (GD2) mit 32 Megapixeln, f/2.45 und einem Sichtfeld von 80 Grad.

Im Test überzeugte die Hauptkamera bei Tageslicht mit klaren, detailreichen und stabilisierten Bildern. Farben wirken kräftig, der Weißabgleich bleibt dabei angenehm neutral. Dank Auto-HDR liefert das Armor 30 Pro solide Kontraste und gute Bilddynamik, was den Aufnahmen Tiefe verleiht. Bei Nacht profitiert die Hauptkamera von der großen Sensorfläche und der hohen Lichtempfindlichkeit – Aufnahmen bleiben erstaunlich scharf, Verwacklungen sind selten. Insgesamt bewegt sich die Hauptkamera auf solidem Mittelklasse-Niveau und schneidet für ein Outdoor-Smartphone sogar überdurchschnittlich ab.

Die IR-Nachtsichtkamera eignet sich für komplett dunkle Umgebungen und erzeugt kontrastreiche Schwarzweiß-Bilder ohne Restlicht, solange sich das Motiv kaum bewegt. Die Reichweite der IR-LEDs liegt bei etwa fünf Metern; darüber hinaus greift das System auf Umgebungslicht zurück. Der Weitwinkel zeigt zum Rand hin leichte Verzerrungen, bietet bei ausreichend Helligkeit aber gute Schärfe und ist für Landschafts- oder Baustellenaufnahmen gut geeignet. Auf einen optischen Zoom verzichtet Ulefone. Die Selfiekamera liefert bei gutem Licht ordentliche Ergebnisse mit klarer Detailzeichnung und natürlicher Farbwiedergabe. Videos nimmt die Hauptkamera in maximal 4K bei 30 Bildern pro Sekunde auf – bei Kameraschwenks kann es dadurch zu leichten Rucklern kommen.

Ausstattung

Im Ulefone Armor 30 Pro arbeitet der Mediatek Dimensity 7300X, ein Achtkern-Chip mit vier leistungsstarken Cortex-A78-Kernen (bis 2,5 GHz) und vier effizienten Cortex-A55-Kernen (bis 2 GHz) für weniger anspruchsvolle Aufgaben. Durch die 4-nm-Fertigung arbeitet der Prozessor sparsam und effizient. Die integrierte Mali-G615-MC2-GPU bietet genug Leistung für typische 3D-Spiele, bei aufwendigeren Titeln empfiehlt sich jedoch eine Reduktion der Grafikdetails. In den Benchmarks erzielt der Chip solide, alltagstaugliche Werte: 12.300 Punkte im PCMark Work 3.0 und 880 Punkte im 3DMark Wild Life Extreme.

Mit 16 GB RAM – erweiterbar um weitere 16 GB virtuellen Arbeitsspeicher – läuft Multitasking flüssig, auch wenn viele Apps gleichzeitig geöffnet sind. Der interne UFS-Speicher fasst 512 GB und kann per microSD-Karte um bis zu 2 TB erweitert werden. Das Gerät nimmt zwei Nano-SIMs plus eine microSD-Karte auf. Bei der Konnektivität bietet das Armor 30 Pro modernste Ausstattung: 5G, Wi-Fi 6E, Bluetooth 5.4, NFC, Infrarotsender sowie ein UKW-Radio, das ohne angeschlossene Kabelantenne funktioniert. Der Radioempfang ist allerdings eher schwach. Für die Positionsbestimmung nutzt das Smartphone GPS, Glonass, Galileo, Beidou und QZSS. Mit Widevine L1 ist hochauflösendes Streaming bei Netflix und anderen Diensten möglich.

Der seitlich platzierte Fingerabdrucksensor reagiert zuverlässig, aber etwas träge. Praktisch sind die beiden Zusatztasten: Die Kamerataste startet durch längeres Drücken die Kamera-App und lässt sich zum Auslösen oder für Serienaufnahmen nutzen. Die programmierbare Taste auf der gegenüberliegenden Seite erlaubt drei Belegungen – für einfachen, doppelten und dreifachen Druck stehen sechs verschiedene Aktionen zur Auswahl, etwa Taschenlampe oder Unterwasseraufnahme.

Besonders beeindruckend ist der rückseitige Lautsprecher: Laut Ulefone liefert er 4 W Leistung und erreicht bis zu 118 dB. In der Praxis klingt das Armor 30 Pro tatsächlich kraftvoll und klar genug, um kleine Bluetooth-Lautsprecher zu ersetzen – Verzerrungen treten dabei nicht auf. Der LED-Ring um den Speaker leuchtet dazu passend und kann auf Wunsch im Rhythmus der Musik blinken.

Software

Auf dem Armor 30 Pro läuft ab Werk Android 14. Ulefone hat ein Update auf Android 15 für das dritte Quartal 2025 in Aussicht gestellt, auf dem Testgerät war dieses jedoch noch nicht verfügbar. Eine verbindliche Zusage zu künftigen Updates oder zu einem regelmäßigen Patch-Zyklus macht der Hersteller bislang nicht.

Ulefone setzt nicht auf eine eigene Bedienoberfläche, erweitert das System aber um einige Funktionen und Anpassungen – primär für das zweite Display. Dieses spiegelt die Hauptoberfläche vollständig wider. Nutzer können wählen, wie das Zusammenspiel beider Bildschirme aussehen soll: per Onscreen-Taste zwischen ihnen wechseln, beide parallel aktiv halten oder nur einen Bildschirm verwenden. Abgesehen von der Kamerafunktion – bei der das rückseitige Display etwa als Sucher für Selfies oder zur Live-Vorschau für Personen vor der Linse dient – bleibt der praktische Nutzen jedoch überschaubar. Ein echtes Always-on-Display wäre hier vermutlich deutlich sinnvoller gewesen.

Positiv fallen die mitgelieferten „Outdoor-Tools“ auf, etwa Apps für Geräuschmessung, Kompass und Winkelmesser. Zusätzlich bietet das Smartphone einen Handschuhmodus, der die Bedienung mit dickerem Material erleichtert – ein nützliches Feature für Einsätze im Freien.

Akku

Der riesige Akku mit 12.800 mAh trägt spürbar zu Größe und Gewicht des Ulefone Armor 30 Pro bei, macht es aber gleichzeitig zu einem echten Ausdauergerät. Im Battery-Test von PCMark hielt das Smartphone beeindruckende 27,5 Stunden durch – ein hervorragender Wert, der in der Praxis eine Laufzeit von drei bis fünf Tagen ermöglicht, abhängig vom Nutzungsverhalten. Wer noch mehr Akkulaufzeit herausholen möchte, kann die Bildwiederholrate auf 60 Hz reduzieren oder bevorzugt das kleinere Rückseitendisplay nutzen. Mit diesem erzielte der Test sogar 35,5 Stunden Laufzeit, also rund acht Stunden mehr als beim Hauptbildschirm mit 120 Hz. Damit zeigt sich: Neben der Kamera ist der Energieverbrauch der vielleicht wichtigste Vorteil des Zweitbildschirms.

Das Gerät unterstützt Schnellladen mit bis zu 66 W, ein passendes Netzteil legt Ulefone bei. Trotz der hohen Ladeleistung dauert eine vollständige Aufladung wegen der enormen Kapazität rund zwei Stunden. Praktisch ist außerdem die Reverse-Charge-Funktion: Per Kabel kann das Armor 30 Pro als Powerbank dienen und andere Geräte mit bis zu 10 W aufladen.

Preis

Eine offizielle Euro-UVP gibt Ulefone nicht an. Im EU-Onlineshop des Herstellers wird das Gerät ohne Preis in Euro geführt, einige Händler nennen jedoch eine unverbindliche Preisempfehlung von knapp 800 Euro. Im deutschen Handel liegt der Straßenpreis (Stand: August 2025) aktuell bei rund 399 Euro. Erhältlich ist das Armor 30 Pro ausschließlich in der Farbvariante „Magic Black“.

Fazit

Das Ulefone Armor 30 Pro ist ein Outdoor-Smartphone der Extraklasse. Es kombiniert ein fast 7 Zoll großes Hauptdisplay mit einem zweiten Bildschirm auf der Rückseite, bietet reichlich Speicherplatz, eine solide Mittelklasse- und eine Nachtsichtkamera sowie einen leistungsfähigen, alltagstauglichen Chipsatz. Ulefone packt all das in ein extrem robustes Gehäuse, ergänzt durch einen mächtigen Lautsprecher mit LED-Beleuchtung, einen riesigen Akku und den vielseitigen uSmart-Anschluss für herstellereigenes Zubehör. Das Zusatzdisplay überzeugt allerdings nur in wenigen Fällen – etwa bei Kameraeinsätzen oder zur Akkuersparnis.

Den zahlreichen Funktionen stehen die typischen Kompromisse eines Outdoor-Geräts gegenüber: hohes Gewicht und wuchtige Bauweise. Wer ein widerstandsfähiges Arbeitsgerät sucht und den zweiten Bildschirm sinnvoll nutzt, bekommt hier viel Smartphone fürs Geld. Wer dagegen Wert auf geringeres Gewicht, längere Ausdauer und einen niedrigeren Preis legt, findet in unserer Top 10 der besten Outdoor-Smartphones sicher passendere Alternativen mit weniger technischer Spielerei.

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