Lukasz beschäftigt sich seit über 15 Jahren als Redakteur mit Smartphones, Apps, Gadgets und Content-Marketing. Seit 2021 arbeitet er für Heise Medien und ist derzeit leitender Redakteur bei Heise Bestenlisten. Der studierte Historiker aus Tübingen begeistert sich sonst für Fitness, Fußball, Fotografie sowie basslastige Musik.
Es gibt viele Fahrrad-Handyhalterungen – von einfachen Gummischlingen bis zu Klick-Haltern für holpriges Gelände oder welche mit Ladefunktion. Wir haben etliche Modelle getestet.
Gute Handyhalterungen fürs Fahrrad sollten schick aussehen, einfach zu bedienen sein, wenig kosten und vor allem das Smartphone sicher an der Lenkstange halten. Nichts wäre schlimmer, als das Handy bei voller Fahrt auf harten Asphalt klatschen zu hören.
Im Detail sind die Unterschiede aber groß. Möchte man während der Fahrt zwischen Hoch- und Querformat wechseln? Benötigt man kabelloses Laden? Darf es eine spezielle Handyhülle geben, nutzt man immer das gleiche Mobilgerät – oder muss es eine Universalhalterung sein? Welche die beste Handyhalterung ist, zeigen wir in dieser Bestenliste.
Ein Pedelec für jeden Zweck findet sich in unseren Bestenlisten Top 10: Das beste City-E-Bike – günstige Pedelecs für die Stadt bis 1500 Euro sowie Top 10: E-Mountainbike – das beste günstige E-MTB im Test kostet 800 Euro. Mehr Schutz bieten zudem Helme aus der Top 7: Der beste smarte Fahrradhelm mit Blinker, Bluetooth, SOS & Musik im Test.
Bei unserem Ranking haben wir das Augenmerk vorwiegend auf festen Halt und praktische und komfortable Nutzung im Alltag gelegt. Der Testsieger von Fidlock zeichnet sich aus durch eine ausgefeilte Lösung, die schnell befestigt und dennoch bombenfest hält. Der Nachteil: Ein hoher Preis und eine zusätzliche Schutzhülle, die für das jeweilige Smartphone nötig sind. Wer es mit dem E-MTB (Bestenliste) lieber auf robuster Stecke unterwegs ist, für den ist die Halterung von Fidlock die richtige Lösung. Ebenfalls festen Halt bietet die SP Connnect Fahrrad-Handyhalterung; allerdings mit Tücken.
Preis-Leistungs-Sieger ist die Glangeh-Handyhalterung fürs Fahrrad, die eine universelle Nutzung und einfache Montage ermöglicht. Das ist die erste Wahl für das Fahrrad im Straßenverkehr. Vergleichbar sind die Modelle von Lamicall und Andobil. Eine Lösung mit integrierter Powerbank bietet die SKS Compit+. Wer es wasserdicht benötigt, kann sich das Klickfix Phoenbag von Rixen & Kaul ansehen. Handlich, aber weniger stabil sind die Gummibänder von Spigen, Bike Citizens oder Prophete.
Haftet in Sekunden und hält bombenfest: Die Fidlock-Handyhalterung für das Fahrrad begeisterte uns im Test. Warum diese Lösung unser Favorit ist, zeigt der Testbericht.
Haftet in Sekunden und hält bombenfest: Die Fidlock-Handyhalterung für das Fahrrad begeisterte uns im Test. Warum diese Lösung unser Favorit ist, zeigt der Testbericht.
Die Fidlock-Halterung fürs Fahrrad bietet ein innovatives Konzept, das Magnetkraft und Vakuumtechnik kombiniert. In Verbindung mit einer speziell angepassten Smartphone-Hülle aus robustem Kunststoff verspricht sie eine sichere und zugleich komfortable Befestigung. Für die Montage am Lenker stehen verschiedene Halterungstypen zur Auswahl – je nach Vorliebe und verfügbarem Platz. Wie sich das Modell in der Praxis bewährt, zeigt der Testbericht.
Das Besondere an der Fidlock-Halterung ist ihr magnetisch-mechanisches System: Ein starker Magnet sorgt dafür, dass sich das Smartphone automatisch in die korrekte Position zieht, während ein integrierter Saugnapf zusätzlich ein Vakuum erzeugt. Das Resultat ist ein nahezu lautloses, kraftvolles Einrasten – ganz ohne Drehen oder Drücken.
Einmal befestigt, lässt sich das Smartphone frei drehen, was besonders praktisch ist, wenn man zwischen Hoch- und Querformat wechseln möchte – etwa beim Umschalten der Navigations-App. Zum Abnehmen zieht man einfach am kleinen Ring an der Halterung, der das Vakuum löst. Ebenso unkompliziert wie das Anbringen ist also auch das Entfernen.
Im Härtetest überstand die Halterung sogar einen Sturz bei einer Mountainbike-Abfahrt. Zwar löste sich das Smartphone beim Aufprall vom Lenker – Hülle und Halterung blieben jedoch unversehrt.
Ein Nachteil ist jedoch die fehlende Kompatibilität mit kabellosem Laden: Da sich der Magnet in der Hülle befindet, blockiert dieser die Qi-Ladefunktion. Wer auf induktives Laden angewiesen ist, muss das Smartphone aus der Hülle nehmen oder alternativ auf eine kabelgebundene Lösung zurückgreifen.
Die Fidlock-Halterung setzt zwingend eine spezielle Smartphone-Hülle voraus, was zusätzliche Kosten verursacht. Dafür bekommt man allerdings ein hochwertiges, durchdachtes System, das extrem fest sitzt und so das Smartphone schützt. Die Auswahl an Hüllen deckt viele gängige Modelle ab, sollte aber vor dem Kauf geprüft werden.
Einzeln kostet die Halterung ohne Handyhülle etwa 22 Euro. Wer auf eine universelle Lösung setzen will, bekommt mit dem Fidlock Vacuum Uni Phone Patch für 12 Euro eine Lösung zum Ankleben auf eine Handy-Schutzhülle.
Ein einzelnes Case für das iPhone 16 Pro kostet rund 30 Euro. Für das Samsung Galaxy S22 kostet die Schutzhülle rund 25 Euro, für das Galaxy S23+ nur 15 Euro. Bei Amazon gibt es weitere Sets bestehend aus einer Fahrradhalterung und einer passenden Handyhülle für rund 60 Euro. Alternativ gibt es für das System auch einen unviersalen Beutel zum Anstecken ab 30 Euro.
Die Fidlock-Fahrradhalterung begeistert uns mit durchdachtem Design, starker Haltekraft und intuitiver Bedienung. Der clevere Mix aus Magnet und Vakuum sorgt für einen festen Sitz und erlaubt gleichzeitig maximale Flexibilität bei der Nutzung. Auch in Extremsituationen bleibt das System robust und zuverlässig.
Einziger Knackpunkt ist die Einschränkung beim kabellosen Laden – für viele jedoch verschmerzbar, wenn man den Komfort und die Sicherheit im Alltag berücksichtigt. Wer Wert auf eine technisch raffinierte und stabile Handyhalterung legt, findet hier eine gute Lösung.
Das Smartphone bequem am Fahrradlenker befestigen und nebenbei aufladen – das bietet die Handyhalterung SKS Compit Plus. Ob das in der Praxis funktioniert, zeigt der Test.
Das Smartphone bequem am Fahrradlenker befestigen und nebenbei aufladen – das bietet die Handyhalterung SKS Compit Plus. Ob das in der Praxis funktioniert, zeigt der Test.
Unkompliziert und für alle Fahrräder und E-Bikes geeignet – so bewirbt Hersteller SKS die Handyhalterung Compit Plus. Die Halterung besteht aus einer Befestigung für das Smartphone sowie einer integrierten Powerbank, mit der sich das Handy per Induktion aufladen lässt. Mitgelieferte Klemmen und Spacer sollen dafür sorgen, dass die Compit Plus an jeden Lenker passt und auch mit E-Bikes kompatibel ist.
Was die Halterung im Alltag leistet, haben wir über mehrere Wochen mit Fahrten auf der Straße und im Gelände auf einem Gravelbike getestet.
Optisch macht die Compit Plus einen eher unauffälligen Eindruck. Die gesamte Halterung besteht aus schwarzen Kunststoffteilen, die miteinander verbunden an der Lenkstange befestigt werden. Stauraum für zusätzliche Gegenstände wie Schlüsselbund oder Scheckkarten gibt es nicht, darauf ist die Halterung aber auch nicht ausgelegt. Im Lieferumfang enthalten sind neben der Powerbank inklusive NFC-Chip für die induktive Ladefunktion verschiedene Schrauben und Klemmen für unterschiedliche Lenkergrößen. Außerdem werden Spacer für E-Bikes und USB-Ladekabel mitgeliefert. Alle Komponenten der Halterung machen einen wertigen und stabilen Eindruck.
Die Powerbank funktioniert dank des mitgelieferten USB-Kabels auch ohne Induktion, sodass wir auch andere Smartphones oder Geräte mit USB-Port, aber ohne Induktions-Support aufladen können. Dazu stehen uns insgesamt 5.000 mAh-Stunden zur Verfügung, was je nach Größe des Akkus mindestens zum einmaligen vollständigen Aufladen eines Smartphone-Akkus ausreichen sollte. Eine Ladestandsanzeige neben der eigentlichen Befestigung des Handys informiert mit einem leuchtenden Balken über den noch vorhandenen Ladestand der Powerbank. Wer das Smartphone auf der Halterung befestigt, kann letztere sowohl horizontal als auch vertikal nutzen.
Die SKS Compit Plus wird mit allem nötigen Montagewerkzeug und Zubehör für eine einfache Befestigung am Fahrradlenker ausgeliefert. Wir wählen einfach den passenden Gummiadapter für unseren Fahrradlenker und setzen diesen in die Klemmarme der Halterung ein. Mit dem beiliegenden Drehmomentschlüssel ziehen wir insgesamt vier kleine Schrauben fest, bevor die Halterung am Lenker sitzt. Alternativ können wir die Halterung auch am Vorbau des Fahrrads auf der Steuerstange festschrauben. Auch das funktioniert ohne größeren Aufwand innerhalb weniger Minuten.
Nach der Montage der Halterung am Lenker setzen wir die Powerbank per Klickmechanismus darauf. Die Powerbank sitzt dann sehr fest und lässt sich nur mit viel Mühe wieder von der Halterung lösen. Das sorgt zwar dafür, dass Powerbank und Smartphone sicher am Lenker halten, aber wer die Powerbank schnell lösen will, hat das Nachsehen. Das Smartphone selbst können wir nur mit einer zugehörigen Handyhülle oder einer Tasche von SKS an der Halterung befestigen. Diese Hülle muss separat erworben werden. Alternativ gibt es einen Cover-Universal-Adapter, den man auf eine eigene Handyhülle befestigt.
Neben der bereits erwähnten Powerbank besitzt die Halterung Compit Plus keine nennenswerten Zusatzfeatures. Wer sich aber die passende Tasche kauft, kann vom zusätzlichen Stauraum der Tasche Gebrauch machen. Wir befestigen das Smartphone in der Tasche selbst mit Klettband, sodass es direkt am Klarsichtfenster der Front anliegt. Dadurch lässt sich das Smartphone während der Fahrt problemlos über den Touchscreen bedienen. Außerdem unterstützt die Tasche die Nutzung des Fingerabdrucksensors. Insgesamt bietet die Tasche ausreichend Platz für alle gängigen Smartphones.
Die Tasche ist obendrein wasserabweisend und kommt dementsprechend mit leichtem Regen und Spritzwasser zurecht. Ein separater Kabelkanal sorgt dafür, dass wir das Smartphone in der Tasche auch per Kabel mit der Powerbank auf der Halterung verbinden können. In unserem Test kam die Tasche mit Spritzern aus Wasserpfützen und einem per Gießkanne simulierten leichten Regenguss problemlos zurecht – wir konnten im Inneren der Tasche keine Feuchtigkeit feststellen.
SKS verlangt für die Compit Plus Smartphone-Halterung mit Powerbank rund 60 Euro. Damit liegt die Halterung zwar eher im oberen Preissegment, kann das aber mit der integrierten Powerbank und der Induktionsfunktion rechtfertigen. Einige Händler bieten die Compit Plus aber bereits zu Preisen knapp über 50 Euro an. Mit etwas Glück bekommt man schon für 60 Euro ein Bundle bestehend aus Tasche, Halterung und der Powerbank.
Passende Smartphone-Cover kosten zwischen 7 und 16 Euro (Preisvergleich). Wer schon eine eigene Handyhülle nutzt, kann sich mit dem Cover-Universal-Adapter von SKS für 9 Euro helfen. Diesen klebt man einfach auf die Schutzhülle – diese sollte hinten lediglich glatt sein. Die universale und wasserfeste Handytasche Smartbag liegt bei 36 Euro.
Wer darauf angewiesen ist, das eigene Smartphone auf längeren Radtouren unterwegs laden zu können, etwa weil das Smartphone gleichzeitig als Navigationsgerät fungiert, bekommt mit dem Compit Plus ein interessantes Stück Hardware geboten. Der Preis von knapp 60 Euro ist zwar nicht ganz ohne, aber wer eine brauchbare Handyhalterung und eine separate Powerbank kauft, landet schnell bei ähnlichen Kosten. Noch dazu ist die Compit Plus gut verarbeitet und punktet nicht nur mit der induktiven Ladefunktion, sondern auch mit der sicheren Befestigung des eigenen Smartphones am Fahrrad.
Allerdings hat die Compit Plus auch einen Haken: Das Smartphone ist Wind und Wetter nämlich schutzlos ausgeliefert. Wer also häufig bei schlechtem Wetter mit dem Fahrrad unterwegs ist, muss sich zusätzlich die passende Tasche dazukaufen, was den Preis der Halterung noch einmal in die Höhe treibt. Alternativ braucht es eine separat erhältliche Handyhülle, ohne die die Nutzung der Halterung nicht möglich ist. Wer mit diesem Manko leben kann, bekommt aber eine hervorragende Befestigungsmöglichkeit für ihr Handy, deren Zusatzfeatures rundum überzeugen können.
Die Glangeh-Handyhalterung fürs Fahrrad sichert Smartphones bis 6,8 Zoll stabil am Lenker. Dank schnellem und einfachem Einlegen, ist es eine gute Option für den Stadtverkehr.
Die Glangeh-Handyhalterung fürs Fahrrad sichert Smartphones bis 6,8 Zoll stabil am Lenker. Dank schnellem und einfachem Einlegen, ist es eine gute Option für den Stadtverkehr.
Wer sein Smartphone sicher am Fahrradlenker befestigen möchte, findet mit der Halterung von Glangeh eine bewährte Konstruktion mit einfacher Bedienung und solider Fixierung. Wir haben das Modell getestet und zeigen in diesem Testbericht, ob es im Alltag auch überzeugen kann.
Die Halterung von Glangeh ähnelt beim Design dem Modell von Lamicall. Auch hier ist das Einsetzen des Smartphones recht komfortabel, man muss nur den oberen Teil nach oben schieben und das Smartphone einlegen. Verglichen mit anderen Lösungen mit x-förmigen Flügeln ist das eine Wohltat. Das Handy sitzt schnell in der Halterung und hält sehr fest. Auf Wunsch kann man auch die Halterung mit einem Kipphebel auf der Rückseite arretieren. Geeignet ist der Halter von Glangeh für Smartphone-Modelle von 4,7 bis 6,8 Zoll.
Die Montage erfolgt mit einer Rundschelle, der mehrere Gummischeiben beiliegen. Je nach Dicke der Lenkstange findet man so einfach das passende Setup. Ein Kugelgelenk auf der Rückseite erlaubt die Ausrichtung des Smartphones. Ist die gewünschte Position gefunden, fixiert man diese mit einer Schraube. Während der Fahrt hält alles sehr fest, auch die Ausrichtung verändert sich nicht. Für eine Downhill-Fahrt eignet sich das natürlich nicht, aber im Stadtverkehr oder auf Waldwegen ist es eine gute und günstige Lösung, die wir empfehlen können.
Die Fahrrad-Handyhalterung von Glangeh kostet derzeit nur knapp über 12 Euro. Das macht es zum echten Schnäppchen.
Die Smartphone-Halterung von Glangeh punktet mit einfacher Handhabung, stabiler Befestigung und flexiblem Kugelgelenk zur Ausrichtung des Geräts. Besonders angenehm ist die unkomplizierte Aufnahme des Smartphones im Vergleich zu umständlichen X-Halterungen. Während sie für ruppige Downhill-Abfahrten weniger geeignet ist, bewährt sie sich im Stadtverkehr und auf moderaten Strecken als zuverlässige Lösung. Wer eine preiswerte und funktionale Fahrradhalterung sucht, macht hier nichts falsch.
Die SP Connect Halterung bietet eine stabile Befestigung per Drehverschluss, die auch für Qi-Laden geeignet ist. Wie das funktioniert und ob es einen Haken gibt, zeigt der Test.
Die SP Connect Halterung bietet eine stabile Befestigung per Drehverschluss, die auch für Qi-Laden geeignet ist. Wie das funktioniert und ob es einen Haken gibt, zeigt der Test.
Prinzipiell ähnlich wie bei Fidlock besteht auch das SP Connect aus zwei Teilen – einer Hülle und einem Halter. Statt Magnet und Saugnapf kommt hier allerdings ein Drehverschluss zum Einsatz. Man setzt das Handy mit der Hülle auf die Halterung und dreht es um 90 Grad, damit es ebenfalls bombenfest einrastet. Da hier kein Magnet dabei hilft, die Mitte zu finden, ist das Einsetzen etwas fummeliger als bei Fidlock, aber weit komfortabler als bei einem Universalhalter mit Gummiband.
Man muss sich vor der Montage Gedanken darüber machen, ob man sein Smartphone im Quer- oder im Hochformat verwenden möchte. Je nachdem wird die Halterung am Lenker angebracht; eine Änderung während der Fahrt ist nicht möglich. Dafür gibt es aber weder Metall noch Magnet in der Hülle, weswegen man Smartphones in einer SP-Connect-Hülle auch per Qi laden kann. Zudem gibt es eine Option, bei der man die Halterung an jede Smartphone-Hülle kleben kann.
Wir haben selbst gute Erfahrungen mit der Halterung von SP Connect gemacht, allerdings hat uns ein Leser auf Mängel der jeweiligen Hüllen hingewiesen. Er nutzte die Hülle für ein Pixel 8 (Testbericht) – allerdings mit einem Schutzglas für den Bildschirm und die Kameralinse. Nach kurzer Zeit war das Schutzglas bereits gebrochen, da das Smartphone so zu dick war.
Ab 29 Euro geht es los mit der universalen Lösung samt Halter. Ein Bundle mit angepassten Hüllen etwa für das iPhone 14 kostet rund 60 Euro.
Die SP Connect Halterung überzeugt durch ihre stabile Montage und einfache Handhabung mit Drehverschluss. Sie ermöglicht das kabellose Laden und bietet eine flexible Lösung für verschiedene Smartphones. Allerdings kann es bei dickeren Geräten, insbesondere mit Schutzglas, zu Problemen kommen. Insgesamt ist es eine gute Wahl für Fahrer, die eine zuverlässige und komfortable Halterung suchen. Bei der Auswahl der Hülle und der Montage ist vorsichtig angebracht.
Schnell montiert, stabil im Alltag: Die Fahrrad-Handyhalterung Andobil 2025 überzeugt mit cleverer Klammerlösung und sicherem Halt für viele Smartphone-Modelle.
Schnell montiert, stabil im Alltag: Die Fahrrad-Handyhalterung Andobil 2025 überzeugt mit cleverer Klammerlösung und sicherem Halt für viele Smartphone-Modelle.
Auf der Suche nach einer schnell zu montierenden Lösung sind wir bei Amazon auf die Andobil 2025 Handyhalterung Fahrrad gestoßen. Der Name der Marke ist nicht wirklich geistreich, aber die Lösung hat uns in unseren Tests überzeugt. Die Halterung ist wirklich schnell befestigt und für eine Vielzahl an Smartphones geeignet. Wie gut sich das Modell von Andobil schlägt, zeigt der Test.
Während man bei vielen Halterungen dieser Art umständlich Schrauben lösen und Gummiringe befestigen muss, um die Halterung am Lenker zu fixieren, geht das beim Modell von Andobil kinderleicht. Zum Einsatz kommt hier eine flexible Klammer, die man an die Lenkstange legt und dann in der gewünschten Dicke per Hebel arretiert.
Das Ganze hält erstaunlich gut – zumindest im Straßenverkehr oder auf Schotterpisten im Wald. Die Halterung passt sich an unterschiedlich große Smartphones an, indem man das Handy hineinlegt und dann nach unten schiebt, damit sich die Flügel oben öffnen. Lässt man dann los, umfassen alle Griffe das Smartphone und hatten es fest. Das ist sehr praktisch und auch einhändig möglich.
Wirklich günstig ist die Halterung für 26 Euro zwar nicht, aber ideal für jeden, der eine universelle Lösung sucht, die schnell und einfach zu montieren ist.
Die Andobil 2025 Handyhalterung fürs Fahrrad überzeugt durch ihre einfache und schnelle Montage sowie eine universelle Passform für viele Smartphone-Modelle. Besonders im Alltagseinsatz zeigt sie sich zuverlässig und stabil – ideal für alle, die ohne großen Aufwand eine funktionale Halterung suchen. Der Preis ist zwar etwas höher, wird aber durch die solide Verarbeitung und den Bedienkomfort gerechtfertigt.
Lamicall liefert eine stabile und durchdachte Smartphone-Halterung fürs Fahrrad. Was daran praktisch ist und welche Schwierigkeiten es gibt, zeigt unser Test.
Lamicall liefert eine stabile und durchdachte Smartphone-Halterung fürs Fahrrad. Was daran praktisch ist und welche Schwierigkeiten es gibt, zeigt unser Test.
Lamicall bietet eine durchdachte und solide verarbeitete Smartphone-Halterung für Fahrräder. Die Montage am Lenker erfolgt unkompliziert über eine Rundschelle, die dank vier Gummieinlagen sowohl an dünnen als auch an dickeren Lenkern festen Halt findet. Während die Schelle aus Kunststoff besteht, setzt der Hersteller beim Sicherungshebel auf Metall, was für zusätzliche Stabilität sorgt.
Die Klammereinheit wird über einen Kunststoffring mit Innengewinde sicher am Rundgelenk der Schelle fixiert. Diese Konstruktion ermöglicht eine flexible Anpassung des Blickwinkels und erlaubt es, das Smartphone mühelos zwischen Hoch- und Querformat zu drehen. In der Praxis funktioniert das zuverlässig und ohne unerwünschtes Spiel.
Die Lamicall-Halterung fixiert das Smartphone oben mit einer breiten sowie unten mit zwei kleineren Klammern und sorgt so für sicheren Halt. Das Besondere: Das Einspannen und Entnehmen gelingt einhändig – praktisch während der Fahrt, wenn auch anfangs etwas schwergängig. Mit etwas Übung klappt es jedoch zuverlässig. Der Sicherungshaken auf der Rückseite erweist sich als wenig sinnvoll, da sich die Halterung auch in gesicherter Position noch aufziehen lässt, wenn auch mit mehr Widerstand.
Dank großzügiger Abmessungen nimmt die Halterung auch Smartphones mit dickeren Hüllen auf. Die clevere Anordnung der Klammern verhindert in den meisten Fällen, dass seitliche Tasten verdeckt werden. Allerdings gibt es Ausnahmen: Ältere iPhones mit dem Ein-/Ausschalter an der Oberseite könnten beeinträchtigt sein. Zudem sind Fingerabdrucksensoren auf der Rückseite nicht mehr erreichbar, und Smartphones mit Pop-up-Kameras können diese im eingespannten Zustand nicht ausfahren.
Aktuell kostet die Halterung bei Amazon 17 Euro statt 24 Euro.
Die Lamicall-Halterung überzeugt mit einfacher Montage, sicherem Halt und einhändiger Bedienung. Sie ist stabil und auch für dickere Smartphone-Hüllen geeignet. Der Sicherungshaken wirkt jedoch wenig durchdacht, und Nutzer von Pop-up-Kameras oder rückseitigen Fingerabdrucksensoren könnten Einschränkungen erleben. Angesichts des günstigen Preises ist sie dennoch eine empfehlenswerte Wahl.
Wasserfest und praktisch, leichter Wechsel zwischen Hoch- und Querformat – das verspricht Hersteller Rixen & Kaul für seine Klickfix-Lenkertaschen. Wir haben die Modelle Phonebag Comfort M und Tour M getestet.
Wasserfest und praktisch, leichter Wechsel zwischen Hoch- und Querformat – das verspricht Hersteller Rixen & Kaul für seine Klickfix-Lenkertaschen. Wir haben die Modelle Phonebag Comfort M und Tour M getestet.
Rixen & Kaul bezeichnet sich selbst auf der eigenen Webseite als „Spezialist für Schnellbefestigungslösungen am Fahrrad“ und vertreibt unter der Marke Klickfix diverse Aufbewahrungslösungen für Radler. Bei Amazon liegen die Produkte im mittleren Preissegment. Rund 50 Euro kostet diverses Fahrradzubehör hier – allerdings gibt es kaum Produktbewertungen. Lohnen sich die Produkte also?
Wir haben die schlichten schwarzen Taschen Phonebag Comfort M und Phonebag Tour M inklusive Klickfix-Quad-Mini-Adapter getestet. Beide Modelle sollen universell einsetzbar sein und die eingesteckten Smartphones sollen durch das integrierte Klarsichtfenster über den Touchscreen bedienbar bleiben. Wie gut sich die Taschen im Alltag schlagen, haben wir über einige Wochen auf mehreren Touren im Gelände und auf der Straße mit einem Gravelbike ausprobiert.
Dieser Testbericht erscheint in unserer Themenwelt Fahrrad. Hier haben wir bereits Handyhalterungen Inion (Testbericht) getestet. Weitere Testberichte für unsere Bestenliste folgen.
Sowohl die Phonebag Comfort M als auch die Phonebag Tour M kommen in einem schlichten schwarzen Design daher und hinterlassen einen soliden Eindruck. Die Taschen bieten Platz für ein Smartphone, das direkt hinter das Klarsichtfenster gesteckt wird, sowie für zusätzliches Zubehör. Das Smartphone selbst ist durch eine dicke Abtrennung zum hinteren Bereich der Taschen geschützt, sodass wir auch problemlos einen Schlüsselbund oder ähnliche Gegenstände verstauen können, ohne dass das Smartphone dadurch in Mitleidenschaft gezogen wird. Auch eine Powerbank passt in die Taschen – ein nützlicher Pluspunkt für längere Radtouren.
Während die Phonebag Comfort M sich an den Seiten mit einem Reißverschluss öffnen lässt, erinnert die Phonebag Tour M eher an einen Drybag, der sich nur an der Oberseite öffnen oder zum Verschließen einrollen lässt. Das hat allerdings einen triftigen Grund: Im Gegensatz zur Phonebag Comfort M bewirbt Rixen & Kaul die Phonebag Tour M als wasserdicht und damit explizit für den Outdoor- und Mountainbike-Gebrauch geeignet.
Beiden Taschen liegen übrigens eine Bedienungsanleitung, Montagewerkzeug und die Klickfix-Befestigung für den Fahrradlenker bei. Auch die Befestigung selbst wirkt wertig und stabil – ein vielversprechendes Detail in Hinblick auf die Versprechung des Herstellers, dass die Taschen flexibel im Hoch- und Querformat nutzbar sein sollen.
Wie bereits erwähnt, liegen alle benötigten Werkzeuge und Utensilien für die Montage beiden Taschen bei. Die eigentliche Klickfix-Halterung wird mit einem Edelstahlband an der Lenkstange des Fahrrads befestigt. Wer den Lenker vor Kratzern schützen möchte, kann den mitgelieferten schwarzen Gummischlauch über das Band ziehen. Letzteres wird dann mithilfe eines Inbusschlüssels festgespannt. Anschließend brauchen wir nur noch die Tasche in die Halterung zu schieben. Das alles funktioniert mit ein paar kleinen Handgriffen innerhalb weniger Minuten und ist dank der beiliegenden Anleitung auch für Ungeübte kein Problem.
Sowohl die Phonebag Comfort M als auch die Phonebag Tour M eignen sich für Smartphones von einer Größe bis maximal 8,5 × 16,5 cm. Dementsprechend passen sowohl aktuelle iPhone-Modelle (Ratgeber) als auch ein Samsung Galaxy S10, Galaxy S22 (Testbericht) oder sogar ein Galaxy S22 Ultra (Testbericht) in die Taschen. Beide Versionen sind übrigens gut gepolstert, sodass ein Smartphone in den Taschen gegebenenfalls auch einen Sturz mit dem Fahrrad überstehen sollte – auch wenn der Hersteller das nicht explizit garantiert.
Die Phonebag Comfort M verfügt abgesehen von der Aufteilung in zwei Taschen und der Möglichkeit, den Touchscreen des Smartphones über das Klarsichtfenster zu bedienen, über keine nennenswerten Zusatz-Features. Die Bedienung funktionierte in unserem Test aber ohne Probleme, auch wenn teilweise etwas festere Berührungen an den Stellen erforderlich waren, wo sich das Klarsichtfenster leicht nach oben wölbte.
Bei der Phonebag Tour M ergab sich dasselbe Bild, mit dem Unterschied, dass diese Tasche zusätzlich wasserdicht ist. Dazu ist die Tasche besonders verschweißt und wird an der Oberseite aufgerollt und mit einem Klettband verschlossen. Dadurch übersteht das Smartphone dann auch längere Touren bei schlechtem Wetter oder einen Sturz in eine Pfütze.
Ob die Tasche auch ein Eintauchen in Wasser übersteht, gibt der Hersteller nicht an, aber das dürfte auf dem Fahrrad auch eher geringe Relevanz besitzen. In unserem Test haben wir die Dichtigkeit mit einer Gießkanne getestet, um einen Regenguss zu simulieren. Das überstand unser Smartphone im Inneren der Tasche ohne Mühe. Auch ein Eindringen von Feuchtigkeit konnten wir in der Phonebag Tour M nicht feststellen.
Qualität hat ihren Preis – und das merkt man bei der Phonebag Comfort M und der Phonebag Tour M ziemlich deutlich. Rixen & Kaul verlangt als UVP für die Comfort M rund 67 Euro und für die Tour M 70 Euro. Damit rangieren beide Modelle im oberen Preissegment für Smartphone-Taschen beziehungsweise Halterungen am Fahrrad. Allerdings sind die Taschen bei einigen Händlern bereits günstiger zu haben. Derzeit kostet die Klickfix Phonebag Tour M rund 54 Euro, die kleinere Version Phonebag Tour S gibt es für 54 Euro.
Der erste positive Eindruck beider Taschen hat sich in unserem Test bestätigt. Sowohl die Phonebag Comfort M als auch die Phonebag Tour M kommen als durchdachte Produkte daher, die mit ausgezeichneter Verarbeitung, leichter Montage und einer hervorragenden Bedienbarkeit überzeugen.
Während sich die Comfort M tatsächlich ihrem Namen entsprechend etwas leichter öffnen lässt, punktet die Tour M mit ihrer Wasserdichtigkeit, die sie besonders für Fahrten bei schlechtem Wetter interessant macht. Je nach persönlichem Bedarf können wir beide Produkte empfehlen – zumindest all denen, die der recht hohe Preis der Taschen nicht abschreckt.
Die günstige Fahrrad-Handyhalterung Spigen Velo A250 verspricht optimalen Halt. Wir haben sie auf ein E-Mountainbike geschnallt und im Gelände getestet.
Die günstige Fahrrad-Handyhalterung Spigen Velo A250 verspricht optimalen Halt. Wir haben sie auf ein E-Mountainbike geschnallt und im Gelände getestet.
Die Spigen Velo A250 Handyhalterung fürs Fahrrad besteht beinahe vollständig aus schwarzen Kunststoff. Die Schelle für die Lenkstange wackelt direkt nach dem Auspacken lose hin und her. Der erste optische Eindruck ist wenig vertrauenerweckend. Trotzdem verspricht Spigen, dass die Handyhalterung den Anforderungen des Alltags gewachsen ist. Wir haben einige Wochen auf einem E-Mountainbike geschnallt, und einige Wochen auf der Straße und im Gelände getestet.
Das Smartphone selbst wird in eine u-förmige Klammer eingespannt, die seitlich um das Smartphone greift und sich von etwa 5,5 cm auf knapp 9,5 cm aufziehen lässt. Die Spigen Velo A250 Handyhalterung ist damit auch für große Smartphones mit dicken Schutzhüllen geeignet. Beim Einspannen sollte man jedoch darauf achten, nicht die seitlichen Taster am Smartphone zu blockieren.
Als zusätzlichen Schutz liefert Spigen zwei spinnennetzartige Gummis mit, die zwischen Klammer und Kugelgelenk gespannt werden können. Das Graue ist etwas kleiner als das Schwarze. Im Test zeigte sich, dass das graue Gummi bei größeren Geräten an seine Grenzen stößt. Der schwarze Gummi eignet sich für die meisten Gerätegrößen.
Einmal über die Ecken des Smartphones gespannt, halten die Gummibänder das Gerät fester in der Klammer als zunächst angenommen. So löst sich das Handy wirklich nur, wenn es soll.
Hinter der Klammer steckt in einem ausgehöhlten Kunststoffgewinde ein im Durchmesser 1,7 cm großes Kugelgelenk. Eine Kunststoffmutter fixiert das Gelenk, indem sie auf das Gewinde gedreht wird, bis sie fest an dem Gummi sitzt. So ist es möglich, das Handy im Quer- oder im Hochformat zu befestigen. Auch diese Konstruktion wirkt erst einmal nicht besonders zuverlässig, vor allem weil die komplette Mechanik aus Kunststoff besteht. Diese Bedenken zerstreuten sich nach einigen Fahrten durch das Unterholz. Die Handyhalterung hielt das Gerät sicher am Lenker.
Der Arm zur Schelle, über die die Spigen Velo A250 Handyhalterung am Lenker befestigt wird, ist mit etwa 2 cm angenehm kurz. Das hilft dabei, das Smartphone bei wackeligen Fahrten ruhiger zu halten. Bei heftigen Schlägen könnte sich dieser Arm jedoch als Achillesverse entpuppen, er ist an seiner dünnsten Stelle im Durchmesser lediglich 0,8 cm dick, hohl und besteht – natürlich – aus Kunststoff.
Die Schelle, die den Spigen Velo A250 am Lenker hält, besteht aus zwei Kunststoffteilen mit gummierten, halbkreisförmigen Aussparungen. Sie werden einerseits in eine von vier Haken gehängt und andererseits über eine Schraube mit Gegenmutter zugezogen. Das funktioniert dank Flügelgriff an der Schraube auch ohne Werkzeug.
Der Lenker darf dabei einen maximalen Durchmesser von 3,5 cm nicht überschreiten, was bei den allermeisten Lenkern kein Problem ist. Das Befestigen stellte sich als fummelige Geduldsprobe heraus, im Dunkeln werden einige daran verzweifeln. Hält die Schelle jedoch einmal, kann sie so fest gezogen werden, dass mit Sicherheit nichts verrutscht.
Der Spigen Velo A250 kostet rund 20 Euro.
Direkt nach dem Auspacken vermuteten wir den billigsten China-Schrott. Die Spigen Velo A250 Handyhalterung wackelte und klapperte an allen Enden und besteht fast vollständig aus schwarzem Kunststoff. Im Einsatz ändert sich dieser Eindruck. Die Handyhalterung fixiert das Smartphone sicher am Lenker, auch die wildesten Fahrten mit 25 km/h durchs Unterholz überstand die Konstruktion ein ums andere Mal tadellos.
Beim Einspannen des Handys sollten Nutzer jedoch auf die Position der seitlichen Smartphone-Taster achten. Auch lässt sich die Schelle etwas schwierig montieren. Trotzdem: Insgesamt handelt es sich beim Spigen Velo A250 um ein durchdachtes Produkt.
Finn ist ein Silikonband – mehr nicht. Trotzdem soll die Handyhalterung jedes Smartphones an jedem Fahrrad sicher halten. Das wollten wir im Test genau wissen.
Finn ist ein Silikonband – mehr nicht. Trotzdem soll die Handyhalterung jedes Smartphones an jedem Fahrrad sicher halten. Das wollten wir im Test genau wissen.
Wenn kleine Handyhalterungen teure Smartphones am Fahrrad halten sollen, bekommen viele ein mulmiges Gefühl. Wirkte schon die Spigen Velo 250 auf den ersten Blick wenig vertrauenerweckend, steigert sich das Unbehagen bei der verhältnismäßig teuren Finn Fahrradhalterung abermals deutlich. Schließlich ist die Finn nicht viel mehr als ein Silikonband. Kaum vorstellbar, dem sein Handy anzuvertrauen. Vorsichtshalber packen wir das Testhandy in eine dicke Schutzhülle und begeben uns auf Tour.
Die uns vorliegende Finn-Fahrradhalterung besteht komplett aus einem transparenten Silikon. Sie ist knapp 20 cm lang und in ihrer Mitte auf Höhe des Bike-Citizens-Logos etwa 4 cm breit und 1 cm dick.
Für die Montage wird das Ende der Finn um den Lenker geführt und durch die gegenüberliegende Lasche gezogen. Achtung: Das Bike-Citizens-Logo muss in Richtung Lenker zeigen. Das ist so leider auf den drei Montage-Bildern der mitgelieferten Anleitung nicht zu erkennen, genauer gesagt sogar falsch dargestellt. Dieses Video zeigt, wie man es richtig macht. Indem man dann die Enden nun um die Ecken des Smartphones legt, spannen sich die Silikonbänder. Das Ganze ist beim ersten Mal etwas gewöhnungsbedürftig, geht aber nach etwas Übung gut von der Hand.
Finn verspricht, dass ihre Handyhalterung für jedes Smartphone passt. Das stimmt. Vom kleinen 4,7-Zoll-iPhone bis zum großen 6-Zoll-Pixel-2-XL passen alle Smartphones auch mit Schutzhülle in die Handyhalterung.
Allerdings stellte uns die Konstruktion zunächst vor Probleme. Denn Finn lässt zwischen Lenker und Handy weniger als 1 cm Platz. Deswegen passt die Handyhalterung nur an Lenker mit einer freien Fläche in der Breite des zu befestigenden Smartphones. In unserem Fall musste für eine sinnvolle Fixierung zunächst die Klingel weichen. Andere Handyhalterungen wie die Spigen Velo 250 halten das Handy über einen Arm mindestens 5 cm vom Lenker fern und kommen so tendenziell mit weniger Platz aus.
Einmal angebracht, liegt das Handy auf einer recht geraden Fläche auf und wird dadurch stabilisiert. Auch beim Fahren ließ sich der Displayinhalt noch gut ablesen. Bei der Stabilität gibt es nichts zu beanstanden, das Smartphone hielt jederzeit die Position – egal ob bei Bordsteinen oder wilden Fahrten durchs Unterholz.
Tatsächlich ist das Silikon stabiler als zunächst vermutet. Auch beim starken Auseinanderziehen der Ecken riss die Finn nicht und begab sich danach unbeschädigt in ihre Ursprungsform. Das Material der in Österreich gefertigten Handyhalterung ist bezüglich seiner Widerstandsfähigkeit gut gewählt.
Wenn das Handy aus der Finn genommen wird, können die Laschen eingehakt werden. Dadurch hält das Silikonband auch ohne Smartphone am Lenker. Wer einem Diebstahl entgegenwirken will, sollte die Finn dennoch abmontieren und in die Tasche stecken. Da sie nur 22 g wiegt und flexibel ist, passt sie in wirklich jede Tasche und bietet sich deshalb auch zum Beispiel im Urlaub für Mieträder an.
Mit Preisen ab 12 Euro wirkt das einfache Gummiband in unseren Augen schon teuer.
Die Finn von Bike Citizens ist eine sehr ungewöhnliche Handyhalterung fürs Fahrrad. Das Silikonband ist widerstandsfähig und hält das Smartphone sicher und fest am Lenker. Dafür muss es jedoch richtig montiert werden, die drei Bilder auf der Anleitung sind in dem Punkt sehr verwirrend.
Die Handyhalterung benötigt am Lenker wegen des fehlenden Abstands mehr Platz als andere Handyhalterungen. Auch wenn die Finn nicht dauerhaft am Lenker fixiert wird, ist sie klein und leicht genug, um sie problemlos beim Verlassen des Fahrrads mitzunehmen. Leider ist die Finn verhältnismäßig teuer.
UPDATE: Vom Leser bombiethezombie wurden wir darauf hingewiesen, die Finn-Halterung falsch am Lenker montiert zu haben. Tatsächlich ergibt die Konstruktion deutlich mehr Sinn, wenn sie mit dem Bike-Citizens-Logo in Richtung Lenker montiert wird, da das Handy so während der Fahrt deutlich weniger wackelt. Wir haben die entsprechenden Passagen angepasst und die Note von drei auf vier Sterne verbessert. Die richtige Montageart ist jedoch nicht selbsterklärend und auch auf der mitgelieferten Anleitung nicht zu erkennen.
Die Prophete Smartphone-Handyhalterung ist einfach zu montieren und günstig. Ob es einen Haken gibt, zeigt der Test.
Die Prophete Smartphone-Handyhalterung ist einfach zu montieren und günstig. Ob es einen Haken gibt, zeigt der Test.
Die Smartphone-Handyhalterung zur Lenkermontage von Prophete ähnelt stark der Lösung von Spigen. Diese befestigt man ebenfalls über eine Rundschelle aus Silikon am Lenkrad. Dabei dient ein Band, wie man es von Uhren her kennt. Je nach Dicke der Lenkstange wählt man das passende Loch im Band aus. Das funktioniert ganz ohne Werkzeug und geht einfach von der Hand, lässt sich aber anders als Lösungen zum Schrauben nicht immer exakt an die Dicke des Lenkers anpassen. Das Smartphone selbst spannt man in die Silikon-Halterung ein, indem man die Ecken oben und unten drüberzieht. Für Offroad-Fahrten ist die Halterung weniger geeignet, da sie sich bei Vibrationen am Lenker verstellt.
Geeignet ist sie für Smartphones mit einer Display-Diagonale zwischen 3,5 und 6,5 Zoll. Für größere Geräte ist sie also nicht geeignet. Das Smartphone ist um 360 Grad drehbar. Die Verarbeitung ist sehr einfach und wirkt nicht sonderlich hochwertig.
Die Prophete-Handyhalterung ist einfach zu montieren und für verschiedene Smartphones flexibel einsetzbar. Sie schwächelt aber bei Stabilität sowie Verarbeitung und ist für Offroad-Fahrten ungeeignet. Dafür kostet sie mit rund 10 Euro nicht viel.
Die Handyhalterung fürs Fahrrad PNY Expand Bike Mount ist trotz kleiner Schwächen richtig gut. Warum, verraten wir im Test.
Die Handyhalterung fürs Fahrrad PNY Expand Bike Mount ist trotz kleiner Schwächen richtig gut. Warum, verraten wir im Test.
Der US-amerikanische Hersteller PNY hat ein breites Produkt-Portfolio. Neben Micro-SD-Karten, USB-Sticks, Kabel-Adaptern, Netzteilen, Power-Packs und vielem mehr, bietet PNY auch die Handyhalterung fürs Fahrrad Expand Bike Mount an. Mit einem Preis von etwa 16 Euro ist sie jedoch nicht gerade günstig. Doch es gibt baugleiche Alternativen, die für deutlich weniger Geld zu haben sind, dazu unten mehr. Egal zu welchem Preis, die PNY Expand Bike Mount bietet alles, was eine Handyhalterung braucht und erhält deswegen unsere Kaufempfehlung.
Die PNY Expand Bike Mount besteht fast vollständig aus stabilem Kunststoff. Die Auflagefläche fürs Handy in dessen Mitte das PNY-Logo prangt ist teilweise gummiert, um Stöße bei Fahrten auszugleichen und das Handy am Verrutschen zu hindern. Die Greifärmchen rechts und links können um gut 9 cm gestreckt werden. Dadurch halten sie kleine wie große Smartphones sicher fest.
An den Ecken der Auflagefläche befinden sich vier Gummiringe, die für einen zusätzlichen Halt um das Handy gespannt werden können. Diese sind relativ klein, halten mit etwas Spannung aber auch bei größeren Handys. Im Test hielt das Smartphone auch ohne diese Zusatzsicherung, bei wilden Fahrten empfehlen wir sie dennoch.
Beim Einspannen müssen Nutzer darauf achten, mit den seitlichen Greifärmchen nicht versehentlich die seitliche Taster am Handy zu blockieren. Normalerweise sollte hier jedoch genug Spielraum sein, das Smartphone etwas nach oben oder unten zu schieben. Dieses Problem haben alle Handyhalterungen, die seitlich um das Smartphone greifen. Wer dem entgegenwirken will, sollte sich die Finn (Testbericht) oder eine Rahmentasche (Testbericht) anschauen.
Bei der Lieferung ist die Auflagefläche von der Halterung getrennt und wird über einen simplen Schiebemechanismus verbunden. Dabei sorgt eine kleine Kunststoffnase dafür, dass sich diese nicht versehentlich löst. Das war nicht immer so. Wir haben eine relativ neue und eine etwa drei Jahre PNY Expand Bike Mount, in der älteren fehlt diese Nase. Ohne Nase fiel uns das Handy samt Halterung mehrfach nach nur zarter Berührung vom Fahrrad.
Glücklicherweise bemerkte der Hersteller seinen fatalen Fehler, sonst hätte die Halterung von uns statt der Note 1 die Note 5 erhalten. Sollte man beim Kauf eine ältere Version ohne Nase erhalten, gibt man das Produkt am besten umgehend zurück.
Hinter der Auflagefläche befindet sich ein Kugelgelenk aus Kunststoff. Es kann über eine Kunststoffmutter frei im Hochkant- oder Querformat fixiert werden. Obwohl das Gelenk genauso wie das der Spigen Velo A250 (Testbericht) komplett aus Kunststoff besteht und vergleichbar groß ist, wirkt es stabiler.
Die Klammer um die PNY Expand Bike Mount am Lenker zu befestigen ist hervorragend. Über eine Flügelschraube öffnet sie sich bis maximal 4,5 cm und schließt bis auf wenige Millimeter komplett. Die Innenseite ist gummiert. Die ganze Konstruktion wirkt durchdacht und sicher. Mit wenigen Handgriffen umschließt die Klammer den Lenker fest, verrutschen kann so nichts mehr.
Dabei ist die Klammer flexibler einsetzbar als die Schelle beim Spigen Velo A250. Sie fixiert das Handy an Haltestangen im Bus oder in der U-Bahn, an Möbelstücken, Fensterbrettern, Tischkanten und vielem mehr. Sie dient sogar auf dem Tisch als brauchbarer Smartphone-Ständer.
Die PNY Expand Bike Mount kostet bei uns im Preisvergleich mindestens 16 Euro. Allerdings scheint PNY dieses Produkt lediglich von einem chinesischen Hersteller gekauft und mit seinem Logo bedruckt zu haben. So befindet sich auf der Klammer ein Hologramm-Aufkleber mit dem Aufdruck Mobile Catch , über den wir auf Alibaba ein baugleiches Produkt gefunden haben.
Dort kostet die ungelabelte Handyhalterung in fünf verschiedenen Farben ab einer Bestellmenge von 100 Stück je 2,60 US-Dollar, das sind etwa 2,30 Euro. Deswegen gibt es in Deutschland einige Händler, welche die baugleiche Handyhalterung fürs Fahrrad deutlich günstiger anbieten. Hier im Preisvergleich haben wir einige davon herausgesucht.
Die PNY Expand Bike Mount ist die beinahe perfekte Handyhalterung fürs Fahrrad. Sie ist stabil verarbeitet, hält das Handy sicher in der Auflage und kommt mit einer Klammer, die zu den besten auf dem Markt gehört. Dadurch setzt sie sich von der ansonsten recht ähnlichen Spigen Velo A250 (Testbericht) ab. Bauartbedingt können die Greifärmchen versehentlich die Tasten des eingespannten Handys blockieren, in den meisten Fällen sollte das jedoch kein Problem sein. Wer dies komplett vermeiden möchte, kann sich die clevere Silikonlösung Finn (Testbericht) oder Rahmentaschen (Testbericht) anschauen.
Käufer sollten jedoch unbedingt auf die bei früheren Versionen nicht vorhandene Nase achten. Fehlt diese, löst sich die Auflagefläche unbeabsichtigt von der Halterung und unsere Note fällt von der 1 auf die 5.
Lenkertaschen eignen sich auch als wasserdichte Handyhalterung
Lenkertaschen eignen sich auch als wasserdichte Handyhalterung
Sicherer Halt fürs Smartphone: Die Handyhalterung für den Lenker von Inion ist mit knapp 11 Euro günstig und einfach zu befestigen. Wie das funktioniert, zeigt der Test.
Sicherer Halt fürs Smartphone: Die Handyhalterung für den Lenker von Inion ist mit knapp 11 Euro günstig und einfach zu befestigen. Wie das funktioniert, zeigt der Test.
Das Smartphone am Fahrradlenker eignet sich hervorragend als Navigationshilfe für eine Radtour. Bei der Handyhalterung von Inion handelt es sich um eine günstige und einfache Lösung für Smartphones in unterschiedlicher Größe. Die Montage ist schnell und einfach. Schutz fürs Handy vor Regen oder Schnee bietet das Modell von Inion allerdings nicht.
Die Halterung von Inion ist komplett aus Kunststoff, die Verarbeitung entsprechend einfach. Bei dem Preis sollte das aber niemanden überraschen. Allerdings wirkt sie dadurch wenig hochwertig und kaum robust. Funktionsweise: Ausfahrbare Greifarme halten das Smartphone an den Ecken fest. Mittels einer Schraube auf der Unterseite spreizt man die Arme aus oder fährt diese wieder ein. Ist die gewünschte Breite erreicht, fixiert man die Einstellung per Schraube.
Über ein Kugelgelenk ist die Ausrichtung der Halterung samt Handy um 360 Grad drehbar. Somit richtet man das Smartphone für jeden gewünschten Blickwinkel aus und fixiert die Position des Gelenks mit einer weiteren Schraube.
Ist das Kugelgelenk aber nicht ausreichend festgeschraubt, verstellt sich auf holpriger Piste die Position des Smartphones permanent. Das kann nerven. Insgesamt ist die Handhabung einfach, allerdings wirkt die Halterung nicht immer sattelfest. Für eine Downhill-Fahrt ist die Halterung von Inion weniger geeignet. Am verlässlichsten funktioniert es auf der Straße.
Gute Nachricht: Werkzeug wird für die Montage nicht benötigt. Zur Befestigung am Fahrrad, E-Bike oder E-Scooter dient eine Rundschelle. Mehrere Gummiringe liegen bei, damit die Halterung auch bei dünnen Lenkstangen gut halten kann. Im ersten Schritt löst man eine Schraube, um die Schelle zu öffnen.
Anschließend legt man diese um die Lenkstange mit der passenden Gummipolsterung und dreht die Schraube wieder zu. Jetzt löst man die Schraube für die Armgriffe unter der Halterung und dreht diese auseinander, bis sie zum Smartphone passen. Danach legt man das Handy ein und dreht die Schraube wieder fest.
Laut Hersteller Inion passt die Halterung für Smartphones mit Displays von 3,5 bis 8 Zoll. Im Test hatten wir das Realme GT Neo 3 (Testbericht) mit 6,7 Zoll genutzt. Es passte problemlos in die Halterung. Neben dem E-Bike Eskute Polluno (Testbericht) haben wir das auch mit dem E-Scooter IO Hawk Legend (Testbericht) erfolgreich ausprobiert.
Weitere Funktionen bietet die Halterung von Inion abgesehen vom Kugelgelenk nicht. Ein Schutz vor Regen fehlt. Eine Befestigungsmöglichkeit für eine Powerbank (Ratgeber) gibt es nicht. Hier kommt man nicht um eine Rahmen- oder Lenkertasche (Testbericht) herum.
Die Handyhalterung von Inion für das Fahrrad kostet bei Amazon aktuell 11 Euro. Es gibt sie ganz in Schwarz sowie mit roter oder türkisfarbener Auflagefläche fürs Handy und schwarzen Armen.
Die Handyhalterung von Inion fürs Fahrrad ist eine sehr preiswerte und praktische Lösung für alle, die das Smartphone auf dem Fahrrad als Navi nutzen möchten. Die Montage ist einfach, die Befestigung zudem wenig umständlich, auch wenn es etwas Zeit benötigt, die Greifarme an die Größe des Handys auszurichten.
Diese Halterung eignet sich allerdings nur für trockenes Wetter, außer man nutzt ein wasserdichtes Smartphone. Denn einen Regenschutz gibt es nicht, auch fehlt eine Befestigungsmöglichkeit für eine Powerbank. Für längere Fahrradtouren sollte man diese deshalb separat mitführen.
Vor allem die günstigen Handyhalterungen sind universell passend – für jedes Bike und Smartphone-Modell. Wenn mehrere Nutzer aufs gleiche Rad steigen, sollte man das bedenken, oder wenn demnächst der Wechsel des Handys ansteht. Bei diesen Halterungen werden die Handys oftmals recht fummelig mit Gummibändern, Klammern oder Dreh- und Schraubverschlüssen eingespannt. Großstädter kennen diese Halterungen von den allgegenwärtigen E-Scootern, die häufig damit ausgestattet sind.
Die Alternative sind teurere Halterungen, bei denen eine zum Smartphone passende Hülle notwendig ist. Sie bildet das Gegenstück zum am Rad befestigten Arm oder Knopf. Das Telefon rastet dort komfortabel mit einer Drück- oder Drehbewegung ein und hält bombenfest. Es lässt sich für ein schnelles Foto flott und problemlos entnehmen und wieder einsetzen. Bei einer Klemm- oder Gummibandhalterung macht man das hingegen nicht so gerne. Eine weitere Option sind Rahmentaschen, hier ist das Display des Smartphones aber nur schwer ablesbar und schlecht zu bedienen.
Noch mehr Handyhalterungen fürs Fahrrad finden sich in unserem Preisvergleich. Einfache Modelle gibt es bereits für wenige Euro. Interessant sind zudem Lösungen mit Powerbank. Fischer bietet für 50 Euro einen Smartphone-Halter mit Powerbank und Lautsprecher an. Der Halter von Cellularline für 17 Euro bietet eine Befestigung für eine Powerbank (gehört nicht zum Lieferumfang).
Es gibt neben der Klickfix Phonebag Tour M eine Vielzahl an preiswerten und wasserfesten Lenkertaschen für Smartphones. Unsere Erfahrung zeigt aber, dass die Bedienung des Touchscreens darin eingeschränkt ist. Das Prinzip der wasserdichten Lenkertaschen für Smartphones ist nahezu identisch mit einer Rahmentasche, nur es gibt deutlich weniger Platz. Im Test konnten wir ein Portemonnaie und einen Schlüssel unterbringen. Alternativ packt man ein Brillenetui statt des Geldbeutels hinein. Für mehr reicht der Platz nicht. Auch eine Powerbank samt Kabel kann mitgeführt werden.
Es gibt zudem spezielle, wasserdichte Handyhalterungen für den Lenker. Diese sind aber nicht für jedes Modell geeignet, da die Hülle hier starr ist. Bei dem Modell von Hama für 3 Euro handelt es sich im Prinzip nur um einen Kunststoffbeutel für das Handy. Dieser eignet sich nur für kleine Smartphones bis 6,1 Zoll. Mit Schutzhülle passen die Mobilgeräte kaum hinein. Die Hülle von Wicked Chili Tour Case für 16 Euro ist nur für das iPhone 12 geeignet.
Deutlich mehr Stauraum für Sonnenmilch, Getränke, eine Powerbank (Bestenliste) oder Sonnenbrille bieten wasserdichte Rahmentaschen mit einem Fach und Sichtfenster fürs Smartphone.
Die Yanho-Rahmentasche (Testbericht) wird über Klettverschlüsse am Rahmen befestigt. Das Handy kommt in einen durch eine transparente Folie geschützten Einschub an der Oberseite. Die Außenmaße betragen 18 cm in der Länge, 9,5 cm in der Breite und 9 cm in der Höhe. Während Länge und Höhe eher unproblematisch sind, sollten Käufer darauf achten, dass die Breite 9,5 cm nicht übersteigt, da sonst die Gefahr besteht, dass die Beine beim Radeln an der Tasche scheuern.
Trotz des recht hohen Alters und der Materialwahl ist die Rahmentasche auch nach regelmäßiger Nutzung noch immer voll funktionstüchtig. Der Reißverschluss zickt nicht, das Kunstleder ist knittrig, aber ohne Risse. Der Innenraum der Tasche sowie der Einschub für das Handy bleiben auch bei Regen trocken – das ist primär für jene praktisch, die kein wasserdichtes Smartphone ihr Eigen nennen. Die von uns getestete Rahmentasche ist unter dem Namen Yanho aktuell nicht mehr erhältlich, allerdings gibt es jede Menge identische Produkte, etwa von Rockbros zu Preisen von 21 Euro bis 25 Euro.
Wer wissen will, wo das Fahrrad ist, kann sich mit Apple Airtags (Testbericht) weiterhelfen. Das sind kleine Funksender, die per Bluetooth mit dem iPhone kommunizieren. Die Funkreichweite der Airtags beträgt nur wenige Meter. Die Airtags kommunizieren aber mit allen iOS-Geräten in der Nähe. Laut Apple ist die Kommunikation verschlüsselt und anonym. Eine Handyhalterung mit einem Steckplatz für ein Apple Airtag bekommt man bereits ab 9 Euro bei Amazon. Es gibt zudem Varianten, die sich in einer Fahrradklingel oder einem Trinkflaschenhalter verstecken.
Eine Halterung für ein Smartphone ist laut Paragraf 23 der Straßenverkehrsordnung (StVO) erlaubt. Das gilt, wenn das Mobilgerät „weder aufgenommen noch gehalten wird“. Eine „kurze, den Straßen-, Verkehrs-, Sicht- und Wetterverhältnissen angepasste Blickzuwendung zum Gerät“ ist erlaubt. Man sollte also nicht zu lange auf das Display schauen oder Eingaben daran während der Fahrt tätigen.
Alle von uns getesteten Handyhalterungen fürs Fahrrad tun, was sie müssen: Sie fixieren das Handy sicher am Lenker. Die Ausnahme bildet die Smartphone-Halterung von Backture. Von ihr raten wir trotz ihres niedrigen Preises ab. Ihre Konstruktion ist wenig durchdacht und sehr dünn.
Die wichtigste Entscheidung vor dem Kauf: Möchte man eine universelle Halterung oder soll es eine sein, die mit passender Hülle für das jeweilige Smartphone kommt? Letztere sind unserer Erfahrung nach insgesamt besser. Die Handys halten sehr fest, die Befestigung ist stabil und das Einsetzen und Herausnehmen des Telefons klappt fummelfrei in sekundenschnelle. Allerdings benötigt man eine zusätzliche Schutzhülle. Nutzt man noch Schutzgläser beim Smartphone, kann es sein, dass diese nicht mehr passen. Wer auf kabelloses Laden verzichten kann, sollte unbedingt einen Blick auf Fidlock werfen.
Bei den universellen Halterungen hat uns das Modell von Andobil am besten gefallen. Wer für alle Fälle gerne noch eine Handyhalterung im Rucksack dabeihaben möchte, sollte sich Finn zulegen. Für den regelmäßigen Einsatz wäre das uns zu fummelig, aber für den flinken Einsatz zwischendurch – vorrangig in Anbetracht des niedrigen Preises – können wir das Silikonband empfehlen.
Die dritte Variante: Rahmentaschen. Wer sich nicht scheut, 50 Euro dafür auszugeben, fährt mit Klickfix am besten. Wer die Tasche nicht abnehmen möchte oder damit leben kann, dass Klettbänder halt etwas wackeliger und weniger komfortabel sind, bekommt eine No-Name-Hülle für die Hälfte. In beiden Fällen ist Platz für etwas Werk- und Flickzeug, ein Handy-Ladekabel samt kleiner Powerbank und ein paar Pflaster.
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