Soundbar Sonos Arc Ultra Aufmacher Bestenliste
Lukasz beschäftigt sich seit über 15 Jahren als Redakteur mit Smartphones, Apps, Gadgets und Content-Marketing. Seit 2021 arbeitet er für Heise Medien und ist derzeit leitender Redakteur bei Heise Bestenlisten. Der studierte Historiker aus Tübingen begeistert sich sonst für Fitness, Fußball, Fotografie sowie basslastige Musik.
Stefan schrieb schon während seines Studiums für ein kleines Printmagazin im Ruhrpott Spieletests und kam durch glückliche Fügung nach Berlin. Dort arbeitete er anfangs als Redakteur, später als leitender Testredakteur fast 15 Jahre bei Areamobile. Für Heise Bestenlisten testete er bis 2025 auch Saug- und Mähroboter, Lautsprecher, Modellflugzeuge sowie allerhand andere technische Spielereien.
Soundbars versprechen guten Klang bei wenig Platz. Das macht sie interessant für das Heimkino. Wir zeigen die zehn besten Soundbars ohne Subwoofer.
Zu einem guten Film im Heimkino per Blu-Ray-Player oder via Streaming gehört einfach satter Sound. TV-Lautsprecher bieten einfach zu wenig Volumen, um in der heimischen Kulisse für Kinofeeling zu sorgen. Abhilfe verspricht ein Surround-Sound-System. Fehlt es allerdings am nötigen Platz sowie der nötigen Geduld, um mehrere Lautsprecher im Wohnzimmer zu platzieren, kommt eine Soundbar als kompakte Komplett-Alternative ins Spiel.
Soundbars bieten trotz geringer Abmessungen deutlich besseren Klang und mehr Fülle als TV-Lautsprecher für Filme, Serien, Sportereignisse oder Gaming. Zwar erreichen sie meist nicht das Niveau von einem leistungsfähigen Surround-System, doch gegenüber dem mickrigen Klang eines TVs begibt man sich schon auf ein ganz anderes akustisches Level. Zudem sind die Installation und größtenteils auch der finanzielle Aufwand deutlich geringer.
Wir stellen in dieser Top 10 die besten Soundbars ohne Subwoofer aus unseren Tests vor. Im Vordergrund dieser Bestenliste steht das Klangerlebnis, aber auch Preis-Leistung sowie die Unterstützung gängiger Tonformate gehen in die Wertung und Gewichtung mit ein.
Wer mehr Wumms benötigt, sollte ein Modell mit Subwoofer ansehen. Unsere Empfehlungen zeigen wir in der Top 7: Die beste Soundbar mit Subwoofer im Test – Teufel, Sony, LG & Co. Wie man gekonnt zwischen mehreren Geräten umschalten kann, zeigt die Top 10: Der beste HDMI-Switch im Test – Testsieger kostet 18 Euro.
Die Premium-Soundbar Sonos Arc Ultra klingt mit ihren 14 Treibern, dem Dolby Atmos und dem beeindruckenden Bass einfach fantastisch. Doch ist sie wirklich 1000 Euro wert? Wir machen den Test.
Die Sonos Arc Ultra begeistert als Premium-Soundbar mit hervorragendem Klang, Dolby Atmos und kräftigem Bass – ideal für Heimkino-Fans, die eine starke Einzellösung suchen. Das macht sie zu unserem neuen Testsieger.
Mit 994 Euro bei Amazon ist die Sonos Arc Ultra kein Schnäppchen, bietet jedoch im Vergleich zum Vorgängermodell für 629 Euro bei Alternate einige Verbesserungen wie einen spürbar stärkeren Bass und Bluetooth.
Ausgereifte Technik ist keine Frage mehr von Platz oder Gehäusevolumen: Das beweist die neue Sennheiser-Soundbar Ambeo Mini, die neben Dolby Atmos, DTS:X sowie 360 Reality Audio auch Raumkalibrierung, Bluetooth, AirPlay 2, Google Chromecast und Sprachsteuerung beherrscht. Wie gut sie klingt, zeigt der Test.
Mit der Ambeo Mini hat Sennheiser ein perfektes Soundbar-Gesamtpaket geschnürt: Der kleine TV-Lautsprecher benötigt nicht viel Platz, spielt aber trotzdem druckvoll und voluminös mit sattem Bass. Die Verarbeitung des Klangzwergs ist top, der Bedienkomfort via App und Fernbedienung hoch, und mit allen aktuellen Streamingmöglichkeiten müssen speziell Musikfans keine Kompromisse eingehen. Mit einem Preis von nur 429 Euro ist sie unser neuer Preis-Leistung-Sieger.
Dolby Atmos, DTS:X, Sprach- und App-Steuerung, AirPlay 2 und Multiroom: Denon hat seine 500-Euro-Soundbar mit jeder Menge Technik und Ausstattung vollgestopft. Die gute Nachricht: Auch die Akustik ist klasse.
Die Denon Home Sound Bar 550 bietet alles, was nötig ist, um den Klang des Fernsehers spürbar zu verbessern und Musikstreaming in ausgezeichneter Qualität zu erleben – ganz ohne Kompromisse. Abgesehen vom fehlenden Display überzeugt sie mit dynamischem Sound und kräftigem Bass. Über die Heos-App erschließt sich ein riesiges Musikangebot. Die Handhabung ist intuitiv, die Verarbeitung hochwertig, und der Preis mit 437 Euro angemessen. Damit gibt es keinen Grund mehr, sich mit unzureichendem TV-Sound zufriedenzugeben.
Neuer Testsieger ist die Sonos Arc Ultra ab 994 Euro. Ihr folgt die Denon Home Sound Bar 550 für 437 Euro mit perfektem Klang zum fairen Preis. Sehr kompakt und dennoch mit exzellentem Sound gesegnet ist die Sennheiser Ambeo Mini für 429 Euro, die auch unser Preis-Leistungs-Sieger ist. Spitzen-Sound bietet aber auch die Bose Smart Soundbar 600.
Die Premium-Soundbar Sonos Arc Ultra klingt mit ihren 14 Treibern, dem Dolby Atmos und dem beeindruckenden Bass einfach fantastisch. Doch ist sie wirklich 1000 Euro wert? Wir machen den Test.
Die Premium-Soundbar Sonos Arc Ultra klingt mit ihren 14 Treibern, dem Dolby Atmos und dem beeindruckenden Bass einfach fantastisch. Doch ist sie wirklich 1000 Euro wert? Wir machen den Test.
Sonos zeigt mit der Arc Ultra einen Nachfolger für die beliebte Arc-Soundbar. Die neue Premium-Soundbar will mit 14 integrierten Treibern, Dolby Atmos-Unterstützung und der Sound-Motion-Technik für kräftigen Kinoklang im Wohnzimmer sorgen. Mit einem Preis von fast 1000 Euro positioniert sich die Arc Ultra im oberen Preissegment.
In unserem Test schauen wir genau hin, was die Sonos Arc Ultra zu bieten hat und ob sie den hohen Preis rechtfertigt. Während uns der mittlerweile für etwa 650 Euro erhältliche Vorgänger Arc im Test bereits klanglich überzeugte, verspricht die Ultra-Version noch mehr Leistung und neue Funktionen. Besonders interessant: Sonos hat die neue Soundbar mit Bluetooth 5.3 ausgestattet – ein Feature, das wir beim Vorgängermodell schmerzlich vermisst haben.
Die Sonos Arc Ultra ist ein eleganter, minimalistischer Sound-Balken mit den Maßen 117,8 × 11 × 7,5 cm (B×T×H). Mit 5,9 kg ist sie nicht übermäßig schwer. Erhältlich in Schwarz oder Weiß fügt sie sich dezent in Wohnzimmereinrichtungen ein und passt unter die meisten Fernseher ab 50 Zoll, ohne Teile des Bilds zu verdecken.
Das hochwertige Akustikgitter umschließt die gesamte Soundbar und verleiht ihr ein edles Erscheinungsbild. Die Verarbeitungsqualität ist auf höchstem Niveau – hier gibt es keine wackeligen Teile oder billig wirkende Elemente. Alle Kanten sind sauber verarbeitet.
Die Touch-Bedienelemente steuern die grundlegenden Funktionen wie Play, Pause und Lautstärke und befinden sich mittig auf der Oberseite im hinteren Bereich der Soundbar. Etwa bei einer Wandmontage sind diese schwer zu erreichen, was die Bedienung ohne App oder Fernbedienung erschwert. Die kapazitiven Taster können per App gesperrt werden.
Die Installation beschränkt sich auf das Anschließen des HDMI-Kabels und die Einrichtung über die Sonos-App. Die Lautstärkeregelung erfolgt in der Regel problemlos über die TV-Fernbedienung.
Die Soundbar unterstützt Sprachsteuerung mit Amazon Alexa und Sonos Voice (nur englisch und französisch), allerdings nicht Google Assistant. Ein Schalter deaktiviert das Mikrofon bei Bedarf – wichtig für alle, die Wert auf Privatsphäre legen. Allerdings ist der Schalter hinter der Soundbar schwer erreichbar.
Ein Feature, welches viele an der Sonos Arc vermissten, ist nun mit an Bord: Über Bluetooth lassen sich nun direkt externe Quellen ansteuern. Ein Display gibt es nicht. Stattdessen zeigen dezente LED-Anzeigen den Betriebszustand an. Diese minimalistische Gestaltung passt zum eleganten Design der Soundbar.
Die Sonos-App ist das Herzstück der Bedienung und bietet Zugriff auf Funktionen wie Streaming-Dienste, Multiroom-Audio und die Trueplay-Raumeinmessung. Letztere passt den Klang an die Raumakustik an. Das Einmessen funktioniert nur mit iOS-Geräten vollumfänglich. Es steht ein sehr rudimentärer Equalizer bereit, der die Höhen, die Tiefen und – sofern vorhanden – den Sub sowie die Rear-Lautsprecher anpasst. Die App beschneidet auf Wunsch auch die maximale Lautstärke. Zusätzlich steht eine Option zur Verstärkung von Dialogen bereit.
Die App ist mächtig, aber etwas verwirrend aufgebaut und mit gelegentlichen Abstürzen. Sonos verspricht Verbesserungen durch künftige Updates.
Die Sonos Arc Ultra klingt einfach hervorragend. Gerade wenn sie ganz alleine für den Sound verantwortlich ist, spielt sie ihre Stärken voll aus und klingt abermals klarer und kräftiger als ihr Vorgänger Sonos Arc. Das verdankt sie auch ihren 14 Treibern, welche den Klang über in den Raum wirft. Die Frequenzabdeckung reicht von 30 Hz bis 20.000 Hz. Besonders der außergewöhnlich tiefe Bass ließ uns zunächst zweifeln, ob wir nicht doch den Subwoofer zusätzlich angeschlossen haben. Aber nein: Die Sonos Arc Ultra schafft aus ihrem schlanken Gehäuse einen starken Bass, den wir so nicht erwartet hätten. Hier ist ein separater Subwoofer nicht zwingend erforderlich.
Nutzt man trotzdem zusätzlich einen Sonos Subwoofer, hebt es das Klangbild spürbar an. Wir haben das mit den Sonos Sub 4 ausprobiert. Tatsächlich scheint dann die Sonos Arc Ultra wie entlastet und mit mehr Kapazitäten, sich auf die hohen Frequenzen zu konzentrieren, die dann klarer und auch gerichteter wirken. Zusätzlich liefert der Sub 4 auf Wunsch einen Bass, der den Boden des Nachbarn zum Vibrieren bringt. Trotzdem verschwimmen hier die Unterschiede der Sonos Arc Ultra zur Sonos Arc – auch die Sonos Arc klingt mit Subwoofer deutlich besser. Der klangliche Unterschied zur Sonos Arc Ultra schrumpft.
Bei Dolby Atmos-Inhalten entfaltet die Arc Ultra ihre volle Stärke. Klangeffekte werden präzise im Raum platziert, was ein immersives Hörerlebnis schafft. Besonders beeindruckend ist die Klarheit der Dialoge, die selbst in actionreichen Szenen gut verständlich bleiben. Der Bass drückt ordentlich, ohne zu übersteuern oder zu dröhnen.
Bei der Musikwiedergabe zeigt die Arc Ultra ein ausgewogenes Klangbild mit guter Detailtreue. Allerdings erreicht sie hier nicht das Niveau hochwertiger Stereo-Lautsprecher.
Die technische Ausstattung der Sonos Arc Ultra umfasst WLAN, Bluetooth 5.3, HDMI eARC und einen optischen Digitaleingang. Die Unterstützung für Dolby Atmos ermöglicht räumlichen 3D-Sound, während die von Sonos Sound-Motion getaufte Technik für spürbare Bässe ohne zusätzlichen Subwoofer sorgt.
Ein deutlicher Schwachpunkt ist die begrenzte Anschlussvielfalt. Mit nur einem HDMI-Eingang müssen Nutzer mit mehreren Quellgeräten entweder auf den Fernseher als Umschaltzentrale zurückgreifen oder zusätzliche Hardware anschaffen. Auch die fehlende Chromecast-Integration ist ein Manko, das besonders Google-Nutzer stören dürfte.
Einer der großen Vorteile von Sonos-Geräten ist ihr modularer Aufbau. So ist es jederzeit möglich, etwa die Sonos Arc Ultra mit einem Subwoofer und zusätzlichen Rear-Lautsprechern zu ergänzen.
Mit 994 Euro bei Amazon ist die Sonos Arc Ultra kein Schnäppchen, bietet jedoch im Vergleich zum Vorgängermodell für 629 Euro bei Alternate einige Verbesserungen wie einen spürbar stärkeren Bass und Bluetooth.
Wer das volle Potenzial ausschöpfen möchte, sollte jedoch zusätzliche Investitionen einplanen. Ein Sonos Sub 4 ab 799 Euro bei Amazon oder Rear-Lautsprecher Era 300 für 419 Euro bei Amazon treiben den Gesamtpreis schnell in die Höhe.
Die Sonos Arc Ultra ist eine Premium-Soundbar, die vorwiegend mit ihrem exzellenten Klang überzeugt. Für Heimkino-Enthusiasten bietet sie mit Dolby Atmos-Unterstützung und der kräftigen Bass auch ohne Subwoofer einen beeindruckenden Sound. Wir kennen keine andere Soundbar, die ohne Unterstützung weiterer Lautsprecher besser, räumlicher und kräftiger klingt.
Allerdings gibt es auch Schwachpunkte: Die App ist unnötig kompliziert, die Touch-Bedienelemente sind bei der Wandmontage unpraktisch platziert, und das Fehlen von Google-Diensten schränkt die Flexibilität ein.
Für Nutzer, die bereits im Sonos-Ökosystem zu Hause sind oder eine hochwertige Einzellösung suchen, ist die Arc Ultra eine ausgezeichnete Wahl.
Ausgereifte Technik ist keine Frage mehr von Platz oder Gehäusevolumen: Das beweist die neue Sennheiser-Soundbar Ambeo Mini, die neben Dolby Atmos, DTS:X sowie 360 Reality Audio auch Raumkalibrierung, Bluetooth, AirPlay 2, Google Chromecast und Sprachsteuerung beherrscht. Wie gut sie klingt, zeigt der Test.
Ausgereifte Technik ist keine Frage mehr von Platz oder Gehäusevolumen: Das beweist die neue Sennheiser-Soundbar Ambeo Mini, die neben Dolby Atmos, DTS:X sowie 360 Reality Audio auch Raumkalibrierung, Bluetooth, AirPlay 2, Google Chromecast und Sprachsteuerung beherrscht. Wie gut sie klingt, zeigt der Test.
Dass man im Heimkino unbedingt die längste haben muss, gilt einfach nicht mehr. Auch eine kompakte Soundbar wie die Ambeo Mini beherrscht dreidimensionale Klangformate und erzeugt 7.1.4-Sound. Zusammen mit dem Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen (IIS) hat Sennheiser an einer Virtualisierungs-Technik getüftelt, die ein komplettes Heimkinosystem mit sieben Boxen, Subwoofer und vier Deckenlautsprechern imitieren will. Zudem lässt sich die Soundbar per Smartphone kalibrieren und steuern. Wir haben die Sennheiser-Soundbar genau unter die Lupe genommen und unter anderem geprüft, wie gut der Klang und der Bedienkomfort abschneiden.
Die Bezeichnung „Mini“ trägt die Ambeo Soundbar zu Recht in ihrem Namen: Denn mit einer Größe von 70 × 10 × 6,5 Zentimetern ist für den TV-Lautsprecher in jedem Wohnzimmer Platz. Der Schallwandler lässt sich dezent vor einem Flachbildfernseher platzieren, eine Wandmontage ist ab Werk nicht vorgesehen, hierfür benötigt man eine optionale Halterung. Der dunkelgraue Akustikstoff und die schwarze Bedienoberfläche harmonieren mit nahezu jeder Einrichtung. Zwei dezente Gummifüße schonen empfindliche Oberflächen, etwa von Sideboards. Mit einem Gewicht von 3,3 Kilogramm lässt sich die Soundbar bequem verstellen und gänzlich unkompliziert handhaben.
Die Verarbeitungsqualität ist hervorragend. Der Stoffbezug liegt faltenfrei an und schmiegt sich auch an den seitlichen Rundungen perfekt um den Korpus. Die Anschlüsse an der Rückseite sitzen vertieft im Gehäuse, um Kabel sauber zu verlegen. Clever: Das Gehäuse ist leicht abgeschrägt, um die Bedienung des 7.1.4-Systems zu erleichtern. Lobenswert: Die schwarze Oberfläche ist absolut immun gegen Fingerabdrücke. Diese haben im Gegensatz zu schwarzen Hochglanzoberflächen nahezu keine Chance.
Bei den Anschlüssen und der Ausstattung lässt sich Sennheiser nicht lumpen. Die Gehäuserückseite ist mit einem HDMI-Port mit eARC (Enhanced Audio Return Channel, ermöglicht höhere Bandbreiten und die Übertragung von hochauflösenden Surround-Toninformationen), mit einer USB-Buchse zur Stromversorgung externer Geräte, dem Stromanschluss sowie Reset- und Setup-Taste noch übersichtlich ausgestattet. Dank der Technik im Gehäuse läuft die Ambeo Mini jedoch zur Höchstform auf.
Zum Streamen unterstützt der Klangzwerg neben Bluetooth und WLAN auch Apple Airplay 2, Chromecast Built-In sowie Alexa Built-In, außerdem die Musikportale Spotify Connect und Tidal Connect. Nutzer können auch vorhandene Google Assistant- oder Siri-fähige Geräte verwenden, um Audio-Inhalte über Chromecast oder AirPlay 2 an die Ambeo Soundbar Mini zu übertragen. Diese verfügt über vier integrierte Mikrofone, welche einerseits Sprachbefehle für Alexa entgegennehmen, andererseits für die Raumkalibrierung benötigt werden. Über die Fernbedienung stehen inhaltsspezifische Presets wie „Music“, „Movie“, „News“, „Sports“ und „Neutral“ zur Verfügung. Im Setting „Adaptive“ versucht die Ambeo wiedergegebenen Inhalten selbst ein Genre zuzuordnen und den Klang in Eigenregie zu optimieren. Eine Option zur besseren Sprachverständlichkeit und ein nachbarschaftsfreundlicher Nachtmodus lassen sich bei Bedarf dazuschalten.
Will man die Soundbar mit einem Flat-TV koppeln, so erfolgt die Verbindung über das mitgelieferte HDMI-Kabel. Natürlich kann die Ambeo auch autark spielen, dazu verbindet man sie drahtlos per Bluetooth, Airplay 2 oder Chromecast mit einem Mobilgerät oder einem Desktop-PC.
Im ersten Schritt muss man den Lautsprecher einrichten. Dazu ist die kostenlos für iOS und Android erhältliche App „Sennheiser Smart Control“ erforderlich. Nachdem man die Bluetooth-Freigabe erteilt hat, wird die Soundbar nach wenigen Sekunden automatisch gefunden. Jetzt wird der Lautsprecher noch ins heimische WLAN eingebunden – das komplette Setup ist super unkompliziert und blitzschnell auch von absoluten Laien erledigt. Die App sucht nach frischer Firmware und installiert diese umgehend. Um sich optimal auf die häusliche Umgebung anzupassen, in der die Ambeo steht, führt diese eine rund dreiminütige Raumkalibrierung durch. In dieser Zeit spielt sie verschiedene Testtöne ab, um beispielsweise herauszufinden, ob sich in der Nähe des Lautsprechers reflektierende Oberflächen oder schallschluckende Materialien befinden.
Anschließend ist die Soundbar betriebsfertig und lässt sich vollständig über die App steuern. Anpassen kann man die Lautstärke, zudem besteht Zugriff auf sämtliche Quellen und Anschlüsse, auf mögliche Center- und Subwoofer-Setups – falls entsprechende Geräte angeschlossen sind – sowie Soundmodi, das Nacht-Setup und die Sprachverbesserung.
Ebenfalls unproblematisch gelingt die Bedienung über den mitgelieferten schwarzen Steuerstab. Dieser ist schwer, liegt gut in der Hand, die 14 Tasten sind übersichtlich angeordnet, neigen jedoch dazu, leicht zu verfusseln. Hier wäre eine Polyurethan-Beschichtung wünschenswert, die Sony beispielsweise bei seinen höherwertigen TV-Fernbedienungen verwendet. Quelle, Lautstärke und Modi ändert man auch über den Sennheiser-Steuerstab sehr intuitiv. Dies klappt zudem über fünf drucksensitive Tasten auf dem Gehäuse. Ein Leuchtstreifen auf der Soundbar informiert durch wechselnde Farben über die gerade aktive Quelle und die Lautstärke-Intensität.
Das Sennheiser-Bedienkonzept verdient Bestnoten. Ohne Eingewöhnungszeit hat man die Soundbar per App, Fernbedienung oder mittels Gehäusetasten sofort im Griff. Einen Blick in die Anleitung kann man sich weitgehend sparen. Zum Glück, denn das großformatige Faltblatt ist sehr unübersichtlich gestaltet und bereitet wenig Freude beim Stöbern.
Hoppla, was ist da denn plötzlich los? Kaum wird der Ambeo Mini unsere Spotify-Playlist mit einer bunten Mischung diverser Genres präsentiert, spielt diese mit einer ungeahnten Räumlichkeit und Dynamik auf. Von Zurückhaltung keine Spur! Der Lautsprecher im Mittelklasse-65-Zöller von Panasonic klingt dagegen mit denselben Inhalten eher wie ein schlapper Radiowecker. Ganz anders der Sennheiser-Winzling: Mit seinen wuchtigen Klängen umhüllt er die Zuschauer auch auf seitlichen Sitzplätzen.
Für maximale Raumfülle muss man die Ambeo-Taste auf der Fernbedienung oder in der App drücken, der entsprechende Schriftzug leuchtet unten rechts an der Soundbar auf. Die Ambeo Mini webt einen noch breiteren Soundkokon, der alle Zuhörer angemessen umgibt. Actionstreifen mit Dolby-Atmos-Inhalten steigern die Transparenz zusätzlich, Höheneffekte wie Regentropfen, ein Pistolenschuss oder die Geräusche eines Hubschraubers lassen sich recht präzise orten. Das Ergebnis kann jedoch mit größeren Soundbars oder separaten Höhenlautsprechern nicht mithalten.
Die Sprachverständlichkeit der Ambeo ist vorzüglich. Ob Nachrichtensprecher, Talkgäste oder Schauspieler: Es bedarf keiner Anstrengung, um die Protagonisten perfekt wahrzunehmen. Die menschliche Stimme wird präzise und glasklar herausgearbeitet, auch wenn im Hintergrund Musik spielt oder etwa eine viel befahrene Straße Lärm verursacht. Chapeau!
Noch in einem anderen Punkt überrascht die Soundbar positiv: Sie liefert viel mehr und deutlich wuchtigeren Bass als erwartet. Der Tieftonteppich ist dick gewebt, mitunter darf es sogar einen Tick weniger sein. Als optimalen Klangmodus raten wir zu „Film“ (in der App) genauer gesagt „Movie“ (auf der Fernbedienung). Für die meisten Inhalte und Genres ist die Sennheiser-Soundbar so optimal eingestellt.
Die Ambeo Mini hat einen 250 Watt starken Class-D-Verstärker an Bord, der vier Breitbandtreiber und zwei Vier-Zoll-Subwoofer antreibt. In den Tieftonkeller klettert der Lautsprecher auf bis zu 43 Hertz hinab. Für noch mehr Wumms lassen sich bis zu vier Ambeo Subs kabellos mit der Soundbar verbinden. Die Mini unterstützt die Audio-Formate Dolby Atmos, DTS:X, MPEG-H-Audio-Codecs sowie 360 Reality Audio.
Sennheiser verlangt für die Ambeo Mini 799 Euro. Generell ist die Soundbar auch bei großen Ketten und Internet-Anbietern sehr preisstabil. Mit ein wenig Stöbern findet man den Klangriegel bei vereinzelten Online-Händlern jedoch schon ab 429 Euro.
Mit der Ambeo Mini hat Sennheiser ein perfektes Soundbar-Gesamtpaket geschnürt: Der kleine TV-Lautsprecher benötigt nicht viel Platz, spielt aber trotzdem druckvoll und voluminös mit sattem Bass. Die Verarbeitung des Klangzwergs ist top, der Bedienkomfort via App und Fernbedienung hoch, und mit allen aktuellen Streamingmöglichkeiten müssen speziell Musikfans keine Kompromisse eingehen. Wenn man unbedingt einen kleinen Kritikpunkt suchen möchte: Mit knapp 700 Euro ist die Ambeo Mini aber kein Schnäppchen – dafür erhält man auch bewährte und hochwertige Sennheiser-Technik.
Dolby Atmos, DTS:X, Sprach- und App-Steuerung, AirPlay 2 und Multiroom: Denon hat seine 500-Euro-Soundbar mit jeder Menge Technik und Ausstattung vollgestopft. Die gute Nachricht: Auch die Akustik ist klasse.
Dolby Atmos, DTS:X, Sprach- und App-Steuerung, AirPlay 2 und Multiroom: Denon hat seine 500-Euro-Soundbar mit jeder Menge Technik und Ausstattung vollgestopft. Die gute Nachricht: Auch die Akustik ist klasse.
Vernetzung, Apps und Streaming haben mittlerweile auch das Segment der Soundbars erreicht. Was manchmal nicht mehr als eine nette Spielerei ist, bietet beim Denon-Klangriegel einen echten Mehrwert. Denn die Heos-Anwendung holt eine riesige Fülle bekannter Streaming-Dienste auf den TV-Lautsprecher. So viel Flexibilität und Auswahl bereiten wirklich Freude.
Die Denon Home Sound Bar 550 ist erstaunlich kompakt. In der Breite bringt sie es gerade mal auf 65 Zentimeter, die meisten ausgewachsenen Klangriegel kommen hier auf rund einen Meter. Mit 7,5 Zentimeter in der Höhe und 12 Zentimeter in der Tiefe ist der 3,5 Kilo leichte Lautsprecher problemlos vor den meisten Flat-TVs zu platzieren.
Die Verarbeitung ist sehr gut, die Soundbar ist in grau-schwarzen Akustikstoff gehüllt. Gummifüße schützen empfindliche Oberflächen, Aufhängungen für die Wandmontage sind bereits in der Rückseite integriert. Die Front ziert eine Status-LED, oben sitzt ein Annäherungssensor, der Tasten einblendet, sobald man sich mit der Hand nähert. Alle Kanten der Box sind schön abgerundet, sodass sich diese angenehm anfühlen.
Die Denon Home Sound Bar 550 verfügt über insgesamt sechs Treiber. Verbaut sind zwei Hochtöner à 19 mm, zudem vier Full-Range-Treiber mit jeweils 55 mm und drei Passivmembranen mit jeweils 50 x 90 mm.
Der Lautsprecher unterstützt die räumlichen Klangformate Dolby Atmos und DTS:X und spielt WMA-Dateien mit einer Auflösung von bis zu 192 kbps ab. Ebenso ist die Wiedergabe von AAC und MP3 mit bis zu 320 kbps, FLAC, WAV und ALAC mit maximal 24-bit/192 kHz sowie DSD 2.8 und 5.6 MHz möglich. Nach einem Software-Update lassen sich optional Denon Home-Lautsprecher als Surround-Boxen hinzufügen.
Versetzt in der Rückseite eingelassen, damit sich Kabel bei einer Wandmontage sauber nach unten verlegen lassen, findet man einen HDMI-Ein- sowie einen -Ausgang mit Enhanced Audio Return Channel (eARC). Zudem gibt es einen optischen Digitaleingang, einen 3,5-mm-AUX-Eingang sowie einen USB-Port, über den man Musik abspielen kann. Ins Internet wird der Lautsprecher über ein Netzwerkkabel oder via WLAN eingebunden. Zudem beherrscht der Schallwandler Bluetooth, um sich mit einem Mobilgerät oder per PC zu koppeln. Wer ein Apple-Gerät besitzt, freut sich über die Unterstützung von AirPlay 2. Zudem beherrscht die 550 die Steuerung per Sprache mittels Alexa.
Über die Fernbedienung kann man zwischen den Klangmodi „Movie“ und „Music“ wechseln, im „Pure“-Setting gibt die Soundbar die Musik bzw. den Audio-Inhalt unverfälscht wieder. Im „Night“-Modus agiert die Denon-Box zurückhaltender, damit auch der Nachwuchs im Zimmer und der Nachbar ungestört schlafen können. Stimmen lassen sich über das Feature „Dialog Enhancer“ hervorheben.
Ihr volles Potenzial schöpft die Soundbar mit der für iOS und Android kostenlos erhältlichen „HEOS“-App aus. Über diese hat man Zugriff auf Streaming-Dienste wie Spotify, Tidal, Deezer, Amazon Music oder Napster (kostenpflichtige Abos sind Voraussetzung), außerdem auf tausende Internet-Radiosender via TuneIn, auf Songs vom USB-Stick oder von einer Netzwerkfestplatte. Zudem kann man die Eingänge wechseln.
Soll die Soundbar an einen Flat-TV angeschlossen werden, verwendet man hierzu idealerweise ein HDMI-Kabel und muss im TV-Menü unter Umständen noch die externe Tonausgabe bzw. HDMI ARC aktivieren.
Wer gerne per Bluetooth streamt, wählt die entsprechende Quelle über die Fernbedienung und koppelt sein Mobilgerät mit der Soundbar – auch das ist ein Kinderspiel. Der Signalgeber ist etwas größer als eine Scheckkarte und hat 19 gummierte Tasten. Diese lassen sich präzise drücken, allerdings verfusselt der Gummiüberzug rasch und sieht dann nicht mehr so attraktiv aus. Mit einem feuchten fusselfreien Tuch kann man der Oberfläche aber ruckzuck wieder ihre ursprüngliche Optik verleihen.
Die Tastenbelegung ist sinnvoll und hinterlässt keine offenen Fragen. Klasse ist der Annäherungssensor, der das Bedienfeld auf der Oberseite aus dem Nichts erscheinen lässt und Funktionen für die Lautstärkeregelung, Play/Pause, die Stummschaltung von Alexa und zum Überspringen oder Neustarten von Songs zur Verfügung stellt.
Die Heos-App ist auch von Laien sehr zügig eingerichtet. Nach wenigen Sekunden wird die Denon Home 550 eigenständig gefunden. Der Benutzer kann einen Raumnamen bestimmen – das ist sinnvoll, wenn man mehrere Lautsprecher integriert und einen Multiroom-Verbund aufbaut – und legt fest, ob die Soundbar an der Wand hängt oder auf einem Tisch liegt.
Die Denon Home Sound Bar 550 klingt erstaunlich ausgewachsen und erwachsen, viel fülliger, als man bei diesem 65 Zentimeter kurzen Klangzwerg erwarten würde. Ob Klassik, Schlager, Pop oder Rock – der TV-Lautsprecher ist für jedes Genre geeignet, agiert auch bei flotten Passagen souverän und standfest.
Die Sprachverständlichkeit ist exzellent, insgesamt hat Denon seine Box sehr homogen abgestimmt. Die 500-Euro-Soundbar zeigt sich äußerst spielfreudig und dynamisch, fast schon druckvoll. Instrumente werden sauber herausgearbeitet, die 550 begeistert hier durch ihre Trennschärfe und baut eine gelungene Kulisse mit ordentlich breiter Klangbühne auf – immer unter Berücksichtigung der kompakten Abmaße.
Speziell Actionfilme mit Dolby-Atmos-Unterstützung sind ein Ohrenschmaus, denn Effekte wie ein vorbeifliegender Hubschrauber oder eine knallende Autotür stellt die Denon plastisch in den Raum. Insgesamt sind wir mit der Akustikfülle sehr zufrieden, gegenüber fast allen selbst höherpreisigen Fernsehern peppt die Soundbar die Akustik deutlich auf. Noch ein Lob gibt es für den Bass: Das Tieftonfundament des Lautsprechers ist angenehm ausgeprägt, man spürt den Donner am Himmel oder das Dröhnen der Formel-1-Boliden.
Denon hat die Home Sound Bar 550 auf seiner Homepage von ursprünglich 649 auf 499 Euro reduziert. Das ist angesichts der gebotenen Klangperformance und der Ausstattung ein mehr als fairer Preis. Wer im Internet ein wenig stöbert, kann beim Kauf noch bis zu 50 Euro gegenüber dem Denon-Preis sparen. Dann ist die 550 zwar immer noch kein Schnäppchen, aber eine preislich sehr attraktive Soundbar-Investition.
Mehr muss man nicht haben, um den TV-Sound auf ein deutliches höheres Niveau zu heben und Musikstreaming klanglich ohne Kompromisse zu genießen. Die Denon Home Sound Bar 550 hat abgesehen vom fehlenden Display keine Schwäche, spielt sehr dynamisch mit ordentlichem Bass und eröffnet dank Heos-App den Zugriff auf eine riesige Musikfülle. Ihr Bedienkomfort ist hoch, die Verarbeitung top und der Preis fair – es gibt kein Argument mehr, sich weiterhin über den dürftigen TV-Ton zu ärgern.
Die Soundbar Sonos Arc ersetzt die bisherigen Playbar und Playbase. Ihr Klang ist Oberklasse. Aber lohnt sich der teure Umstieg für Sonos-Nutzer? Wir haben sie getestet.
Die Soundbar Sonos Arc ersetzt die bisherigen Playbar und Playbase. Ihr Klang ist Oberklasse. Aber lohnt sich der teure Umstieg für Sonos-Nutzer? Wir haben sie getestet.
Die Sonos Arc ist mit knapp 900 Euro das teuerste Gerät im großen Sonos-Portfolio. Sie soll in erster Linie den sonst meist flachen TV-Sound gehörig aufmotzen. Denn aktuelle Fernseher (Kaufberatung UHD-TVs: 4K-Fernseher für jeden Geldbeutel ) werden immer dünner. Hier ist schlicht kein physischer Platz für einen großen Klangteppich. Sonos-Kunden nutzten dafür in der Vergangenheit die Playbar, die Playbase oder die Sonos Beam – häufig mit zwei Play:1 (Testbericht) , One oder Symfonisk als Satellitenlautsprecher für 5.0- und einem Sub für 5.1-Sound. Die Playbar und Playbase verschwinden mit dem Erscheinen der Arc aus dem Portfolio, die mit unter 400 Euro vergleichsweise günstige Sonos Beam bleibt im Programm.
Das Besondere an der Arc: Sie ist der erste Lautsprecher von Sonos mit unkomprimierter Dolby-Atmos-Unterstützung. Dafür hat Sonos den mit 114 Zentimetern sehr langen Sound-Riegel bis oben hin mit Technik vollgestopft. In ihm stecken elf digitale Klasse-D-Verstärker für acht elliptische Tieftöner für mittlere Sprachfrequenzen und Bass und drei Kalottenhochtöner für hohe Frequenzen und Dialoge.
Sonos untermauert mit der Sonos Arc den Ruf, in seinem Preissegment Premium-Sound zu liefern. Im Klangtest als Stereo-Anlage überzeugt sie uns auf voller Linie. Egal ob Classic-Rock, Minimal, Klassik, Reggae oder Hip-Hop – die Sonos Arc meistert den Genre-Mix mit Bravour. Die Höhen sind klar und jederzeit gut zu orten, die Mitten präsent und deutlich vom Rest differenzierbar und die Bässe sind auch ohne zusätzlichem Sonos Sub erstaunlich tief und mächtig. Komplizierte Songs mit vielen Instrumenten gleichzeitig plus Gesang löst die Sonos Arc sauber auf, zu einem Klangbrei kommt es quasi nie. Dabei klingt der nur wenig komprimierte Sound von Tidal am besten. Aber auch Songs von Spotify tönen aus der Arc so gut, dass man nur ungern wieder auf sein altes, weniger hochwertiges System zurückfallen mag.
Im direkten Vergleich mit der alten Sonos Playbar zieht diese deutlich den Kürzeren. Vor allem fällt auf, dass die Sonos Arc dank ihrer gerichteten Lautsprecher um den etwa drei Meter vor ihr sitzenden Hörer einen wahren Klangteppich ausbreitet. Sie klingt tatsächlich als würden mehrere meterweit entferne einzelne Boxen einen feinen, multidirektionalen Sound erzeugen. Die Playbar löst ebenfalls fein auf und bietet einen deutlichen Stereo-Effekt. Dieser ist aber bei weitem nicht so raumfüllend wie die von der Arc erzeugte Sound-Kulisse.
In Kombination mit einem Sonos Sub und zwei Play:1 als Satellitenboxen minimiert sich der Unterschied. Zwar hat hier noch immer die Sonos Arc die Nase vorne, was vor allem an den nach oben gerichteten Lautsprechern liegt, die so einen immersiveren Sound erzeugen. Insgesamt würde man bei diesen als Musikanlage genutzten Setup aber nicht davon ausgehen, dass sich die Investition von zusätzlichen 900 Euro, um die Playbar mit der Arc zu ersetzen, für jeden lohnt.
Ihre volle Stärke soll die Arc in Verbindung mit einem Fernseher ausspielen, schließlich verspricht Sonos nicht nur Dolby Digital Plus, sondern eben auch die Wiedergabe von unkomprimiertem Dolby Atmos. Das Problem: Im Testumfeld nutzen wir ein etwas älteres TV-Gerät, welches lediglich eine HDMI-ARC-Schnittstelle, nicht aber die für unkomprimierten Atmos-Sound nötige HDMI 2.1 und den eARC-Standard (enhanced Audio Return Channel). Diese wurde erst 2017 verabschiedet, 2018 kamen die ersten Geräte. Wer ein neues TV-Gerät (Kaufberatung UHD-TVs: 4K-Fernseher für jeden Geldbeutel ) kauft und Wert auf unkomprimiertes Dolby Atmos (Dolby Atmos TrueHD) legt, sollte auf HDMI 2.1 und eARC achten. Komprimiertes Dolby Atmos gibt die Arc dank Dolby-Digital-Plus-Codec auch über einen normalen HDMI-ARC-Port wieder.
Auch mit einem externen Zuspieler wie einem Bluray-Player (Vergleichstest) , Apple TV (Testbericht), Amazon Fire TV Stick 4K (Testbericht) oder Amazon Fire TV Cube (Testbericht), die eigentlich unkomprimiertes Atmos unterstützen, lässt sich das Problem nicht umgehen. Denn die Arc hat nur eine HDMI-Schnittstelle, an der der Fernseher hängt. So müssen externe Zuspieler immer über das TV-Gerät gehen, um die Sonos Arc zu erreichen.
Immerhin bieten ältere Fernseher meist eine HDMI-ARC-Schnittstelle. Diese liefert über Dolby Digital Plus komprimiertes Dolby Atmos. Im Klangtest bietet auch dieser ein fantastisches Klangbild, welches den Zuschauer in den entsprechenden Filmpassagen wie eine Wolke umgibt. Gerade der Sound, der gefühlt von oben kommt, erweitert das Hörerlebnis deutlich. Von Kinoqualität zu sprechen wäre übertrieben, aber der Sonos Arc geht einen deutlichen Schritt in diese Richtung.
Der direkte Vergleich mit der Playbar liefert als TV-Wiedergabegerät ein ähnliches Ergebnis wie als reiner Musik-Player: Einzeln ist die Arc der Playbar deutlich überlegen. In Kombination mit einem Sonos Sub und zwei Play:1 schmilzt dieser Vorsprung so weit, dass sich ein Wechsel von der Playbar auf die Arc für die meisten nicht lohnt. Hat man ein HDMI-2.1-fähiges TV-Gerät und das entsprechende Dolby-Atmos-Tonmaterial, könnte sich die Arc dagegen absetzen.
Die Arc unterstützt die von anderen Sonos-Geräten bekannte Autotuning-Funktion, um den Lautsprecher klanglich in seine Umgebung einzufügen. Allerdings benötigen Käufer zum Einrichten ein iPhone oder iPad. Android unterstützt Sonos dafür nicht. Vollautomatisches Autotuning ohne externe Geräte wie bei der Sonos Move (Testbericht) kennt die Arc nicht. Laut Sonos sei diese nicht so präzise wie die Lösung mit iPhone und iPad.
Über die App kann der Nutzer der Arc entweder Amazon Alexa oder den Google Assistant zuweisen. Die vier eingebauten Fernfeldmikrofone hören dabei aufmerksam in den Raum, Sprachbefehle erkennt sie zuverlässig. Spielt sie jedoch laut Musik, muss man schon ordentlich dagegen anbrüllen.
Die Arc ist das erste Sonos-Produkt, welches nicht mehr mit einigen älteren Geräten des Herstellers zusammenarbeitet. Zu den nicht mehr unterstützten Geräten gehört die Sonos Bridge, der Connect (1. Gen), der Connect Amp (1. Gen) und die Play:5 (1. Gen). Auch lässt sie sich nur mit der neuen Sonos-S2-App verknüpfen. Wer bereit ein bestehendes Sonos-System nutzt, muss dafür zuvor seine alten, kompatiblem Sonos-Geräte auf die neue App umziehen.
Wer die alte App kennt, fühlt sich in der neuen sofort gut aufgehoben. Es gibt frische Animationen und das Design hat sich etwas verändert. Grundsätzliche Funktionen sind jedoch genau dort zu finden, wo man sie auch in der alten App fand. Neu: Die App gruppiert auf Wunsch verschiedene Räume, um zum Beispiel Schlafzimmer und Bad beim Aufstehen gleichzeitig zu starten.
Für seinen Premium-Sound verlangt Sonos auch einen Premium-Preis: Knapp 900 Euro kostet die Sonos Arc bei seiner Einführung. Wer auf eine baldige Preissenkung hofft, könnte in die Röhre schauen. Sonos-Produkte sind für ihre hohe Preisstabilität bekannt.
Wer nach einer günstigeren Möglichkeit sucht, Surround-Klang von Sonos zu erhalten, kann zum Beispiel zur Sonos Beam für 400 Euro greifen und sie entweder mit zwei Play:1 für zusammen etwa 350 Euro oder zwei Ikea Symfonisk für zusammen 200 Euro erweitern.
Wer den entsprechenden Fernseher und das nötige Kleingeld besitzt, erhält mit der Sonos Arc eine fantastische Soundbar. Ein Umstieg von der Playbar kann sich für alle lohnen, welche dir Playbar bisher einzeln nutzten. Wer sie im Verbund mit zwei Play:1 (Testbericht) , One oder Symfonisk und einem Sonos Sub nutzt, für den lohnt sich der Wechsel jedoch nicht unbedingt.
Alle Informationen rund um Soundbars sammeln wir in unserem Ratgeber Soundbars: Fetter Klang für flache TVs . Dass man auch für deutlich weniger Geld schmalen TV-Sound gehörig aufmotzen kann, zeigt unser Vergleichstest: 2.1-Soundbars mit kabellosem Subwoofer ab 130 Euro .
Mit der Smart Soundbar 600 bietet Bose einen handlichen TV-Lautsprecher, für den in jedem Wohnzimmer ein Plätzchen zu finden ist. Dank Dolby Atmos und nach oben abstrahlender Schallwandler ermöglicht der kompakte TV-Lautsprecher fülligen Raumklang. Wie gut das gelingt, zeigt der Test.
Mit der Smart Soundbar 600 bietet Bose einen handlichen TV-Lautsprecher, für den in jedem Wohnzimmer ein Plätzchen zu finden ist. Dank Dolby Atmos und nach oben abstrahlender Schallwandler ermöglicht der kompakte TV-Lautsprecher fülligen Raumklang. Wie gut das gelingt, zeigt der Test.
Viel Volumen, großer Klang: An dieser simplen Formel führte über lange Zeit kein Weg vorbei. Mittlerweile wagen sich aber immer mehr Hersteller an vergleichsweise kleine Gehäuse und versuchen, mithilfe von Ingenieurskunst und ausgeklügelter Elektronik die Gesetze der Physik auszuhebeln.
Bose möchte mit seiner Smart Soundbar 600, die super flach und nicht mal 70 Zentimeter breit ist, selbst ausgewachsenen Flat-TV-Boliden akustisch neues Leben einhauchen und ein „mitreißendes Erlebnis mit realistischen Höheneffekten“ realisieren. Größenwahn oder audiophile Revolution im Miniatur-Format?
Die Smart Soundbar 600 ist ein sehr kompakter Klangaufhübscher, der im Wohnzimmer kaum auffällt. Mit gerade mal 69,4 Zentimeter in der Breite gehört die Bose zu den kleineren Soundbars am Markt. 5,6 Zentimeter in der Höhe und 10,4 Zentimeter in der Tiefe erlauben es, die Soundbar 600 auch auf weniger üppig dimensionierten Sideboards zu verstauen. Hinzu kommt das geringe Gewicht von 3,1 Kilogramm. Das prädestiniert den Lautsprecher dafür, bei Bedarf auch in unterschiedlichen Räumen zum Einsatz zu kommen. Die Soundbar ist ausschließlich in Schwarz erhältlich, das passt aber so gut wie immer und überall.
Die Oberseite besteht aus Kunststoff, der ist glücklicherweise von der hochwertigen Sorte und macht optisch was her. Der matte Look sorgt dafür, dass Fingerabdrücke an der Oberfläche kaum haften bleiben. Das Abdeckgitter an der Front ist ebenso wie das obere aus Metall gefertigt und passgenau eingesetzt. Die Ecken der Soundbar sind abgerundet, der Handschmeichel-Effekt ist hoch. Große gummierte Füße ermöglichen einen sicheren Stand und schonen sensible Oberflächen. Der gesamte Korpus wirkt sehr stabil und verwindungssteif.
Die Smart Soundbar 600 unterstützt neben Dolby Atmos auch Dolby Digital, Dolby True HD sowie Dolby Digital Plus und kann Stereo- und 5.1-Ton wiedergeben. DTS-Signale werden nicht verarbeitet. An den Seiten ist jeweils ein Lautsprecher positioniert, zwei zusätzliche sitzen oben in der Mitte. Diese Höhenlautsprecher funktionieren nach dem Prinzip, dass der hier austretende Schall von der Zimmerdecke runter zum Hörplatz reflektiert wird.
An der Gehäuserückseite ist ein HDMI-Anschluss mit eARC (Audio-Rückkanal) untergebracht, außerdem lässt sich die Bose über ein optisches Audiokabel mit dem Flat-TV verbinden. Ein externer Subwoofer kann angedockt werden. Der USB-Port eignet sich lediglich für Service-Leistungen. Klasse: HDMI- und optisches Kabel werden mitgeliefert.
Zur Ausstattung gehören ferner Bluetooth 4.2, AirPlay 2, Spotify Connect und Chromecast. Die Steuerung gelingt mittels Amazon Alexa auch per Sprache, dazu später mehr. Statt eines Displays hat Bose eine Lichtleiste verbaut, die aber mitunter mehr verwirrt als weiterhilft.
In den meisten Fällen wird die Bose Smart Soundbar wohl per HDMI an einem Fernseher betrieben. Dann genügt es, am Flat-TV die externe Tonausgabe respektive HDMI ARC zu aktivieren. An der Soundbar selbst muss lediglich HDMI als Quelle ausgewählt sein. Schon steht der Film- und Musikwiedergabe nichts mehr im Weg.
Für die unkomplizierte Bedienung hat Bose eine kleine Fernbedienung im Scheckkartenformat beigelegt. Acht Tasten auf der angenehm gummierten Benutzeroberfläche bieten hohen Bedienkomfort. So kann man die Soundbar ein- und ausschalten, die Lautstärke verändern, die gewünschte Quelle wählen und Songs pausieren.
Wer sein Smartphone ohnehin immer in der Hand hat, sollte die für iOS und Android erhältliche „Bose Music“-App herunterladen. So kann man die Soundbar steuern, die Lautstärke anpassen, Quellen wechseln sowie per Equalizer diverse Klanganpassungen vornehmen. Auch Bass und Höhen sind per App modifizierbar, zudem lassen sich Ton-Verzögerungen ausgleichen.
Natürlich dient die App auch als Streaming-Zentrale – Musik spielt man beispielsweise über Spotify, Amazon Music oder Tunein zu. Für einen schnelleren Zugriff speichert man Radiosender oder Playlists in Presets ab. Hat man mehrere Bose-Lautsprecher im Einsatz, lassen sich diese in Gruppen zusammenfassen, um etwa parallel in unterschiedlichen Zimmern denselben Song abzuspielen.
Hilfreich ist hingegen die Möglichkeit, die Bose-Soundbar mittels Alexa per Sprache zu steuern. Ob lauter oder leiser, das Wechseln zu anderen Songs, das Pausieren eines Tracks oder das Stellen eines Timers – der Sprachassistent erweist sich als nützliches Feature. Die in die Soundbar integrierten Mikrofone lassen sich per Tastendruck auf der Oberseite des Lautsprechers deaktivieren.
Einen Fehler darf man nicht machen: die kleine Smart Soundbar 600 mit einem vollständigen Heimkinosystem oder einer deutlichen voluminöseren Soundbar mit separatem Subwoofer zu vergleichen. Denn letztendlich ist der Bose-Klangriegel eher nur ein Lautsprecher-Winzling mit sehr überschaubaren Abmaßen. Für diese kompakten Dimensionen spielt der Schallwandler angenehm luftig mit schöner Klangbühne und hervorragender Sprachverständlichkeit auf. Höhen sind nicht glasklar, werden aber deutlich akzentuiert.
Bei orchestraler Musik trennt die Bose einzelne Instrumente präzise und hebt diese plastisch voneinander ab. Auch wer seitlich von der Soundbar und nicht direkt zentral vor dem Lautsprecher sitzt, wird akustisch umnebelt. Der Klangkokon ist nicht ganz so füllig wie bei einem ausgewachsenen Soundsystem, aber trotzdem hat man das Gefühl, tonal im Geschehen dabei zu sein.
Bei Dolby-Atmos-Filmen spürt man ebenfalls ein Mehr an akustischer Präsenz. Allerdings sollte man hier seine Erwartungen ein wenig drosseln – separate Höhenkanäle oder im Raum stehende Soundeffekte werden bestenfalls angedeutet, wuchtigere und teurere Audiosysteme und natürlich erst recht separate Höhenlautsprecher agieren hier auf einem ganz anderen Niveau.
Das gilt ebenfalls für den Bass. Der Tieftonteppich liegt nicht zentimeterdick im Raum, sein Druck ist überschaubar. Aber im Vergleich zur reinen Filmwiedergabe über den Flat-TV ermöglicht die Smart Soundbar 600 doch ein intensiveres klangliches Eintauchen in die Handlung, weil die Raumabbildung merklich präsenter ist, ein Pistolenschuss oder das Donnern eines Kampfjets mit mehr Präsenz und Dynamik zum Leben erweckt werden.
Insgesamt sind wir mit der Soundperformance der Bose-Soundbar sehr zufrieden, ohne großen Aufwand und optischen Eingriff ins Wohnzimmer werden die akustische Brillanz von Musik, Sprache und Effekten effektiv aufpoliert.
Bose hatte zum Testzeitpunkt den Preis für die Smart Soundbar 600 von 550 Euro auf 500 Euro reduziert. Viel günstiger ist der TV-Lautsprecher auch bei den großen Elektronikketten und Online-Anbietern nicht zu bekommen. Selbst nach intensivem Stöbern im Internet lässt sich keine Plattform finden, auf der die Bose-Soundbar für weniger als 480 Euro zu haben ist.
Die Smart Soundbar 600 löst keine tonale Revolution im Wohnzimmer aus, aber sie leistet bei kompakten Abmaßen ausgezeichnete Arbeit und eignet sich sowohl für ansprechende Filmakustik als auch für gelungene Konzertabende. Bedienkomfort und Verarbeitung sind top, lediglich die Lichtleiste an der Front ist noch verbesserungswürdig.
Das App-Konzept überzeugt, und in den meisten Wohnzimmern dürfte die Smart Soundbar locker ausreichen, um den TV-Ton auf ein höheres Level zu heben. Bose beweist: so groß kann klein sein!
Wer mehr Bass braucht, sollte einen Blick auf die Teufel Cinebar 11 (Testbericht) mit Subwoofer werfen. Weitere Geräte dieser Art zeigen wir im Ratgeber Mini-Soundbars: Viel Klang auf wenig Raum für TV & Homeoffice und Soundbars: So findet man den besten Klang für den Fernseher.
Mehr über satten Sound für Filme und mehr erklärt unser Ratgeber: Lautsprecher, Subwoofer und AV-Receiver: Das braucht man wirklich für gutes Heimkino. Wie man sich zu Hase sein eigenes Kino bastelt, zeigen wir im Beitrag: Unsichtbares Heimkino im Wohnzimmer: DIY mit Beamer-Lift und elektrischer Leinwand.
Wer günstig und einfach den Klang des Fernsehers aufpeppen will, benötigt eine Soundbar. Die HT-SB700 von Sharp kommt mit einem kraftvollen Klang, einem schicken Design und sogar Dolby Atmos. Wo die Schwächen liegen, zeigt der Test.
Wer günstig und einfach den Klang des Fernsehers aufpeppen will, benötigt eine Soundbar. Die HT-SB700 von Sharp kommt mit einem kraftvollen Klang, einem schicken Design und sogar Dolby Atmos. Wo die Schwächen liegen, zeigt der Test.
Bei wem schon ein günstigerer Fernseher im Wohnzimmer stand, der weiß, wie miserabel die Klangqualität mancher in solchen Geräten verbauten Lautsprecher sein kann. Viele Menschen suchen deshalb in anderen Sound-Lösungen Abhilfe. Eine beliebte Möglichkeit, den Klang seines Fernsehers aufzupeppen, ist eine Soundbar. Und bei wem ein günstigerer Fernseher im Wohnzimmer steht, der wird selten mehr als den Kaufpreis des Fernsehers für eine Soundbar ausgeben wollen. Dann kommen günstigere Modelle wie die Sharp HT-SB700 ins Spiel.
Für gerade mal 170 Euro gibt es hier eine kompakte 2.0.2-Mini-Soundbar mit insgesamt vier Vollbereich-Stereolautsprechern. Zu den Top-Features gehört unter anderem die Unterstützung für Dolby Atmos. Doch kann eine Soundbar um diesen Preis wirklich gut klingen? Das zeigt unser Test.
Sharp nutzte beim Entwickeln der HT-SB700 den bei einfachen Geräten wie Soundbars ohnehin kaum vorhandenen Spielraum für abgefahrene Designs offensichtlich nicht. Denn die schwarze Soundbar ist schlicht und elegant gehalten wie eh und je. Die Soundtechnik ist in ein gerade mal 1,9 kg schweres Kunststoffgehäuse verpackt.
Die Front besteht aus einem Akustikgitter aus Metall, dahinter sind weiße LEDs versteckt, die bei der Bedienung helfen und zudem die aktuelle Soundquelle anzeigen. Der Hersteller fand dort wohl keinen Platz, um sein Logo zu platzieren und überließ jegliche Bedruckung der Oberseite des Geräts. Dort finden wir neben einem Logo und der Modellbezeichnung auch Hinweise auf die verschiedenen Eingangsquellen sowie auf die unterstützte Dolby-Atmos-Technologie.
In der Mitte sind fünf Knöpfe platziert, mit denen die Soundbar eingeschaltet, der Eingang und die Lautstärke angepasst sowie der Bluetooth-Kopplungsmodus aktiviert werden kann. Die Soundbar ist 64 cm breit, 11 cm hoch und 16 cm tief und passt mit diesen sehr kompakten Abmessungen problemlos unter jeden Fernseher, ohne Infrarotlicht-Sensoren zu verdecken.
An Schnittstellen mangelt es bei der Sharp HT-SB700 leider ein wenig. So verbaut der Hersteller nur einen digitalen optischen Eingang, einen HDMI 2.1-Port mit ARC-Support und einen 3,5-mm-Audioeingang. Der Schein, auch über den verbauten USB-A-Anschluss auf der Rückseite Sound abspielen zu können, trügt – es handelt sich um einen Service-Port, falls die Soundbar mal vom Hersteller repariert werden muss. Dazu kommt die Wiedergabemöglichkeit über Bluetooth 5.3. Ein weiterer HDMI-Port wäre hier für den Preis wahrscheinlich noch drin gewesen und würde vielen Nutzern ein wenig Kopfschmerzen ersparen. WLAN beherrscht die Soundbar ebenfalls nicht, sodass man nicht etwa über Google Chromecast Musik auf dem Gerät abspielen kann.
Die Bedienung der Soundbar muss nicht zwingend über die Knöpfe auf der Oberseite erfolgen, sondern gelingt auch über die recht knopfreiche Fernbedienung. Damit kann man natürlich Lautstärke und Wiedergabe steuern, aber auch den 3D-Surround-Modus (mehr dazu gleich) aktivieren und deaktivieren sowie verschiedene EQ-Profile auswählen. Zur Auswahl stehen Movie, Music, Voice und Night. Auch die direkte Steuerung von Bass und Treble ist mit der Fernbedienung möglich. Auf einen Bildschirm verzichtet die Soundbar preisgemäß, sodass sich insbesondere die aktuelle Lautstärke nur über die LEDs auf der Vorderseite einsehen lässt. Eingerichtet wird das Gerät einfach, indem es an die Stromversorgung angeschlossen und der Fernseher über einen der Eingänge oder über Bluetooth verbunden wird. Das ist kinderleicht!
Wie immer bei der Bewertung von Klangeigenschaften, gilt es auch hier anzumerken: Nur ein bestimmter Teil dieser Bewertung kann objektiv sein. Vieles bestimmen auch andere Faktoren wie die Vorlieben des Benutzers, die Beschaffenheit und Größe des Raumes, in dem getestet wurde, die genauen Einstellungen und vieles mehr. Wir haben die Sharp HT-SB700 in einem mittelgroßen Raum getestet und sind bei den von Werk aus bestimmten Klangeinstellungen geblieben.
Vorneweg: Die HT-SB700 klingt keinesfalls schlecht. Grundsätzlich muss man aber zwischen zwei großen Anwendungsszenarien unterscheiden – der Musikwiedergabe und der Wiedergabe von Filmen, Serien, Shows und anderen Sendungen. Die Stärke dieses Geräts liegt wenig überraschend in der letzteren Anwendungsmöglichkeit. Bei der Musikwiedergabe stellt man schnell fest, dass die HT-SB700 sehr, sehr laut werden kann. Im oberen Lautstärkenbereich wird der Ton wie bei vielen anderen günstigeren Audio-Geräten stark verzerrt, sodass wir zumeist im Bereich von 60 bis 80 Prozent probegehört haben. Und dort haben wir etwas weniger bekommen als das, was der Preis von 200 Euro versprechen kann. Der Sound lässt sich insgesamt als etwas unklar und leicht blechern, aber dennoch souverän und schon allein aufgrund seiner Raumstärke als raumfüllend beschreiben. Der Fokus liegt klar auf den Mitten, worunter die Höhen und vor allem der Bass leidet. Letzterer ist hier nur in einem geringen Umfang enthalten.
Das größte Problem hat die HT-SB700 damit, die Klangbühne von Titeln mit vielen verschiedenen Instrumenten korrekt darzustellen. Hier hört sich alles „durcheinander“ an – die Soundbar schafft es kaum, die einzelnen Instrumente voneinander zu trennen, sodass insbesondere bei vollgepackten Instrumental-Segmenten die lautesten Geräuschquellen zu sehr in den Vordergrund dringen und die leiseren Details verschwinden. Gesangsstimmen gehören leider meist, aber nicht immer zu den Details, die verschwinden und so kann aus vielen Songs ein leicht blechern und ohrenbetäubend klingender Einheitsbrei werden; von der Ungenießbarkeit ist man hier trotzdem weit entfernt. Dieses konkrete Problem kann weitgehend behoben werden, indem man den 3D-Surround-Modus deaktiviert. Dann klingt alles fokussierter, klarer und freundlicher, aber ein großer Teil der Fülle und Breite des Klangs verschwindet. Ein Dilemma.
Bei der Wiedergabe von Filmen, Serien und Co. sieht es abermals ein wenig anders aus. Dort legt man ohnehin nicht den größten Wert auf eine akkurate Darstellung der Klangbühne oder einen warmen, freundlichen Klang. Besonders im Modus „Movie“ ist es hier möglich, gute Ergebnisse zu erzielen, und mit Dolby-Atmos-Titeln ohnehin. Am besten schneidet die Soundbar in Talkshows, Nachrichtensendungen und anderen Formaten ohne vollgepackte Geräuschkulisse ab. Ein Tipp: Sollte der Dialog beispielsweise bei einer Actionfilm-Szene zu unverständlich sein, lohnt sich ein Klick auf die „Voice“-Taste auf der Fernbedienung.
In der Sharp HT-SB700 arbeiten insgesamt vier Vollbereichslautsprecher. Zwei davon sind in einer Stereo-Konfiguration hinter dem Frontgitter versteckt, die anderen beiden befinden sich links und rechts auf der Oberseite des Geräts und strahlen nach oben ab. Die Treibergröße der verbauten Lautsprecher konnten wir leider weder über die Spezifikationstabelle in der Bedienungsanleitung noch auf Sharps Website herausfinden. Der Lautsprecher unterstützt die Soundformate Dolby Digital, DTS und Dolby Atmos. Die maximale Abtastfrequenz bei Bluetooth-Übertragungen beträgt 48 kHz.
Die Sharp HT-SB700 ist bei vielen Elektrofachmärkten und anderen Drittanbietern ab 170 Euro erhältlich.
Was erwartet man von einer Soundbar, die unter 200 Euro kostet? Das hängt ganz davon ab, ob man schon einmal in seinem Leben den Klang einer hochwertigen Audio-Anlage erlebt hat. Bei wem das bisher nicht der Fall war, der wird die Sharp HT-SB700 als großartiges Upgrade zum oftmals schlechten Klang des eigenen Fernsehers sehen. Dafür handelt es sich bei diesem Gerät ohnehin primär für budgetorientierte Kunden um eine exzellente Wahl. Wer allerdings nach einer Klangqualität sucht, die einen vom Hocker haut, wird mehr Geld in die Hand nehmen müssen.
Die dritte Sonos-Soundbar ist im Handel. Die Sonos Ray kostet knapp 300 Euro, verzichtet auf einen HDMI-Anschluss und setzt dafür auf eine optische Audio-Übertragung. Wie gut ist die neue Soundbar?
Die dritte Sonos-Soundbar ist im Handel. Die Sonos Ray kostet knapp 300 Euro, verzichtet auf einen HDMI-Anschluss und setzt dafür auf eine optische Audio-Übertragung. Wie gut ist die neue Soundbar?
Sonos liefert eine dritte Soundbar, die Sonos Ray soll dank eines günstigen Preises (für Sonos-Verhältnisse) vor allem Einsteiger locken. Denn sie arbeitet nicht nur als Soundbar am TV, es handelt sich um einen vollwertigen Sonos-Lautsprecher mit ziemlich fettem Klang. Anders als die größeren Soundbars verzichtet die Ray auf einen HDMI-Anschluss, Audio-Inhalte vom TV bekommt sie nur über ein optisches Kabel. Damit fallen Formate wie Atmos weg, reicht ein gutes, virtuelles 5.1 heutzutage überhaupt noch?
Die Ray ist minimalistisch. Sie ist knapp 55 mm lang und damit kürzer als die Sonos Beam oder die Bose Smart Soundbar 500. Die Front ist mit einem Gitter versehen, das komplette Gerät ist wahlweise schwarz oder weiß gefärbt. Sprich, minimalistisches Design, Sonos-typisch. Vorn ist eine Status-LED, die aber meist automatisch deaktiviert wird. Auf der Oberseite sind die drei typischen Sonos-Knöpfe für Lauter, Leiser und Play/Pause.
Die Soundbar macht sich gut unter dem TV, wer möchte, der kann sie mit den separat erhältlichen Halterungen an die Wand schrauben. Passende Bohrungen sind vorhanden.
Die Sonos Ray ist einfach, denn es gibt nur drei Anschlüsse: Strom, Ethernet, optischer Eingang. HDMI fehlt, dafür ist natürlich WLAN integriert. Das Bluetooth-Modul kommt nur während des Set-ups zum Einsatz.
Neben dem Sonos-Multiroom-System kann man über Airplay 2, Spotify Connect oder Google Chromecast kabellos Musik streamen.
Sonos ist beim Thema Set-up erfreulich einfach. Solange man die App auf einem halbwegs aktuellen Smartphone installiert hat und bei einem Sonos-Konto angemeldet ist, läuft der Rest fast von allein. Die Ray wird kurz nach dem Start automatisch in der App angezeigt, ein Klick darauf startet den Pairing-Vorgang. Die eigentliche Koppelung läuft über einen Ton, alles ziemlich komfortabel. Nach einem automatischen Update ist das Gerät einsatzbereit.
Ähnlich einfach ist die Verbindung zum Fernseher. Die Sonos Roam hat lediglich einen optischen Anschluss für Audio, HDMI (und damit ARC) fehlt. Das beiliegende Kabel steckt man an den optischen Ausgang am TV, das andere Ende kommt in die Soundbar. Anschließend läuft das Set-up durch, eventuell muss man noch die Lautsprecher des Fernsehers manuell deaktivieren.
Da die Sonos Ray nicht über HDMI und CEC gesteuert werden kann, muss man eine Fernbedienung manuell anlernen. Das funktioniert allerdings nur, wenn man Infrarot-basierte Fernbedienungen nutzt. Bei neueren TVs oder Multimedia-Geräten wie das Nvidia Shield, die Bluetooth verwenden, hat man Pech. Hier werden derzeit nur Apple TV, Samsung One, Samsung F-Serie und LG Magic unterstützt. Alle anderen müssen die Soundbar über die App steuern.
Bei den Surround-Lautsprechern gibt es allerdings ein paar Einschränkungen. Die Surround-Lautsprecher müssen vom gleichen Typ sein, man kann also nicht einen Play:3 und einen Play:1 mischen. Außerdem kann man leider keinen Sonos Roam als Rücklautsprecher nutzen. Schade, gerade die ließen sich dank ihres Akkus einfach positionieren.
Ebenfalls bedauerlich ist das fehlende Einmessmikrofon für Trueplay. iOS-Nutzer können immerhin ihr Smartphone nutzen, Android-Nutzer sehen weiter in die Röhre. Virtuelle Assistenten kann man ebenfalls nur über andere Geräte nutzen – es fehlt einfach ein Mikro.
Wie immer laufen Bedienung sowie Konfiguration über die immer noch sehr gute App. Musik lässt sich aus verschiedenen Quellen wählen und wiedergeben. Zusätzlich kann man darüber Gruppen erstellen, die dann die gleichen Inhalte spielen. Doch das gilt nur für Musik, wer echte Surround-Lautsprecher für Filme sucht, der muss diese in den Einstellungen einrichten. Hier kann man auch optional den Subwoofer Sonos Sub hinzufügen.
Weiter lassen sich hier die verschiedenen Optionen für die Wiedergabe am TV regeln. Wir empfehlen, TV Autoplay zu aktivieren, dann schaltet die Soundbar in den TV-Modus, sobald Sound am optischen Eingang ankommt. Im TV-Modus kann man die Lautstärke per App verändern, den Nachtmodus aktivieren oder die Dialoge hervorheben.
Um von der TV-Funktion wieder auf die Multiroom-Wiedergabe umzusteigen, muss man einfach nur über die App eine neue Playliste oder einen neuen Radiosender laden.
Die Sonos-Produkte haben uns beim Sound noch nie enttäuscht, die Sonos Ray ist dabei keine Ausnahme. Kurz, Musik hören oder Filme ansehen macht mit der relativ kleinen Soundbar richtig viel Spaß. Das liegt auch daran, dass man so ziemlich jede Quelle als Zuspieler nehmen kann. Neben populären Diensten wie Spotify oder Deezer, sind auch Apple Music, Tidal, Qobuz oder Napster verfügbar. Dazu kommen lokale Wiedergabesysteme, etwa über Plex oder einfach UPnP.
Insgesamt kann der Sound überzeugen, wenngleich der Bass vielleicht etwas untergeht. Irgendwann zeigt die Physik einfach Grenzen auf. Das gilt auch beim Kino-Sound. Die kleine Ray schafft schon allein einen überraschend guten virtuellen 5.1-Sound, der Bass ist hörbar, aber nicht wirklich dröhnend. Mit einem Sonos Sub ändert sich das, aus einfachem Bass wird ein raumfüllendes Beben. Ob dieser Zusatz aber knapp 680 Euro wert ist, muss jeder selbst entscheiden. Gut gefallen hat uns die Dialogverbesserung. Sie macht Gespräche deutlich besser hörbar, gerade, wenn die sonst im Klangsumpf untergehen.
Die Preisempfehlung für die Sonos Ray liegt bei 299 Euro. Auf der Straße liegen die Preise darunter, die weiße Ray bekommt man zum Testzeitpunkt für 269 Euro. Die Wandhalterung kostet um die 49 Euro, der Sonos Subwoofer liegt bei mindestens 680 Euro.
Mit der Sonos Ray liefert Sonos ein spannendes Produkt für das untere Preissegment (zumindest für Sonos-Produkte). Der Preis liegt zwar über einer Sonos One (Testbericht), aber deutlich unterhalb einer Sonos Five (Testbericht). Und man bekommt einen vollwertigen Multiroom-Lautsprecher, der mit den größeren Sonos-Lautsprechern mithalten kann. Quasi kostenlos gibt es dann eine Soundbar-Funktion hinzu. Der Verzicht auf HDMI bedeutet allerdings auch, dass weder CEC noch ARC verfügbar ist, beides sind praktische Funktionen zur Steuerung der Soundbar. Dafür ist der Anschluss über das optische Kabel deutlich weniger anfällig für Zickereien als bei HDMI.
Eine Soundbar mit Alexa-Sprachsteuerung für gerade mal 200 Euro: Die Polk Audio React macht’s möglich und reagiert auf die Stimme, um insbesondere die Lautstärke oder den Sound-Modus zu ändern. Alles schön und gut: Doch wie gut ist die Akustik des TV-Lautsprechers? TechStage testet, ob der Klang überzeugt.
Eine Soundbar mit Alexa-Sprachsteuerung für gerade mal 200 Euro: Die Polk Audio React macht’s möglich und reagiert auf die Stimme, um insbesondere die Lautstärke oder den Sound-Modus zu ändern. Alles schön und gut: Doch wie gut ist die Akustik des TV-Lautsprechers? TechStage testet, ob der Klang überzeugt.
Alexa, Siri und Google Assistant haben den Massenmarkt längst erobert. Mittlerweile lassen sich nicht mehr nur Flat-TVs oder Hifi-Lautsprecher, sondern auch Soundbars verbal steuern, wie die Polk Audio React beweist. Natürlich ist das in erster Linie eine nette Spielerei, denn primär kommt es darauf an, wie die React Filme, Nachrichten, Sport und Talkshows zum Leben erweckt.
Für gerade mal rund 200 Euro ist die Polk React erstaunlich gut verarbeitet. Der 2,9 Kilo leichte Lautsprecher ist in grauen Akustikstoff gehüllt, die Front ziert ein dezenter silberner Schriftzug des Herstellers. Die Ecken sind abgerundet. Vier kleine gummierte Füße sorgen dafür, dass die Soundbar empfindliche Oberflächen nicht zerkratzt. Für die Montage an der Wand sind in der Gehäuserückseite zwei kleine Öffnungen zum Aufhängen integriert.
Mit einer Breite von 86,4 und einer Tiefe von 12,1 Zentimetern fügt sich der optisch zeitlos gehaltene Schallwandler dezent in die heimische Umgebung ein. Praktisch: Dank der geringen Höhe von 57 Millimetern lässt sich die React problemlos vor dem Fernseher platzieren, ohne den Infrarotsensor des Flat-TVs zu verdecken.
Das Anschlussfeld der React ist nicht üppig, aber mit allem ausgestattet, was Käufer einer 200-Euro-Soundbar erwarten dürfen und wahrscheinlich auch benötigen. So findet man auf der Rückseite einen HDMI-Port mit ARC (Audio Return Channel) sowie einen optischen Digitaleingang. Der USB-Port dient lediglich Service-Zwecken. Über einen Connect-Taster lassen sich der Subwoofer und die Surround-Lautsprecher koppeln. Zudem beherrscht die Soundbar Bluetooth und WLAN.
Gut in dieser Preisklasse ist die Alexa-Sprachsteuerung. Ein Befehl genügt, um etwa die Lautstärke oder den Sound-Modus zu ändern. Koppelt man die Soundbar mit anderen Alexa-fähigen Lautsprechern, so kann man sich ein Multiroom-System aufbauen und beispielsweise in allen Zimmern parallel denselben Song abspielen. Außerdem darf man über die Soundbar telefonieren und Alexa dazu auffordern, eine beliebige Nummer aus den Kontakten auf dem Smartphone zu wählen.
Polk spendiert der React die vier Soundmodi Film, Musik, Sport und Nacht. Im Nacht-Setting wird der Dynamikbereich komprimiert, um bei geringer Lautstärke die Verständlichkeit der Audiowiedergabe zu optimieren. Die Taste „Sport“ ist etwas irreführend – hier hinter verbirgt sich eine Option, um dialogreiche Inhalte wie Nachrichtensendungen oder Talkshows oder eben auch Sportübertragungen zu verbessern. Zusätzlich gibt es eine Möglichkeit, die Lautstärke von Dialogen oder Gesang hervorzuheben.
Die Soundbar verzichtet ähnlich wie die deutlich teurere Bose Smart Soundbar 900 (Testbericht) auf ein Display. An der Vorderseite informiert jedoch eine Status-LED je nach Farbe über die gewählte Eingangsquelle, die Audio-Dekodierung und den Klangmodus. Die sich darüber befindliche Lichtleiste leuchtet blau auf, wenn Alexa antwortet. Außerdem gibt die Lichtleiste Aufschluss über die aktuelle Lautstärke und die Bass-Intensität.
In die Oberseite ist ein kreisrundes Bedienfeld eingearbeitet. Hierüber kann man Alexa aufrufen, das Mikrofon stummschalten und die Lautstärke anpassen.
Die Inbetriebnahme der React an einem Flat-TV ist ein Kinderspiel. Dazu wird diese idealerweise über ein HDMI-Kabel mit dem Fernseher verbunden. An diesem muss man bei Bedarf lediglich noch die externe Tonausgabe bzw. HDMI ARC aktivieren, mehr ist nicht zu tun.
Zum Streamen von Musik oder anderen Inhalten etwa von einem Smartphone, Tablet oder PC wählt man „Bluetooth“ über die Quellentaste der Fernbedienung. Nach dem Antippen bzw. Anklicken der „Polk React Sound Bar“ auf dem entsprechenden Zuspieler leuchtet die Status-LED an der Front der React blau auf, sobald die Kopplung erfolgreich abgeschlossen ist.
Um die Alexa-Sprachsteuerung zu nutzen, muss man die kostenlose Alexa-App installieren, falls nicht schon geschehen. Die Einrichtung gelingt problemlos, weil sie über die App menügeführt erfolgt. Prinzipiell ist es sehr bequem, die React verbal dazu aufzufordern, die Lautstärke zu erhöhen oder den Nacht-Modus zu nutzen. Über die Fernbedienung gelingt dies mittels Direktwahltaten aber noch schneller. Eine Stimme sagt jeweils an, welcher Sound-Modus gerade gewählt wurde. Der Steuerstab fällt etwas größer aus als Fernbedienungen im klassischen Scheckkarten-Format. Die 18 Tasten sind übersichtlich angeordnet und klar beschriftet, lassen sich allerdings recht schwer drücken. Gut: Über den Signalgeber kann man auch das Bassvolumen anpassen.
Welche Klangqualität kann man für rund 200 Euro erwarten? Einfache Antwort: eine solide, aber keine herausragende. Polk hat die React sehr ausgewogen konzipiert, Stimmen sind klar und lassen sich bei Bedarf noch detaillierter herausarbeiten. Präsent ist vor allem der Mittenbereich, auf kristallklare Höhen und tiefe Bässe muss man jedoch verzichten. Die React ist als Ergänzung für Einsteiger- und Mittelklasse-Fernseher zu empfehlen, hier kann sie die Akustik spürbar aufpeppen.
Die Breite der Klangbühne ist in Ordnung, das gilt auch für die Dynamik. Kompromisse muss man bei der Klarheit und der Präzision der Soundwiedergabe eingehen, in diesem Punkt haben teurere Systeme deutlich mehr zu bieten. Klassische Musik beispielsweise mit vielen unterschiedlichen Instrumenten gehört deshalb nicht gerade zur Stärke der Polk. Sie ist eher im TV-Alltag zu Hause und fühlt sich mit einem Spielfilm, Nachrichten, Sport oder einer Talkshow am wohlsten.
Wer einen Action-Blockbuster mit bebendem Tieftonfundament, plastisch herausgestellten Effekten und packender Raumfülle erleben will, muss logischerweise mehr als 200 Euro investieren. Die Polk React ist vielmehr eine preiswerte Lösung, um dem oft dürftigen Klang günstiger Flat-TVs auf die Beine zu helfen. Recht überschaubar fallen die akustischen Unterschiede der einzelnen Klang-Modi aus.
Die Polk Audio arbeitet mit zwei jeweils 25 Millimeter großen Hochtönern, zwei Mitteltönern (96 x 69 Millimeter) und zwei Woofern à 110 x 100 Millimeter. Der TV-Lautsprecher unterstützt die Surround-Sound-Formate Dolby Digital sowie DTS (kein Dolby Atmos) und beim Streamen via Bluetooth eine maximale Abtastfrequenz von 48 kHz.
Spielbereit ist die React als eigenständige Soundbar oder mit den optional erhältlichen kabellosen Polk SR2 Surround-Lautsprechern und dem React Wireless-Subwoofer. Im Ensemble entsteht so ein 5.1-Surround-System.
Polk selbst verlangt für die React knapp 210 Euro. Das ist ein fairer Preis für eine vollwertige Soundbar mit Sprachsteuerung. Der Subwoofer kostet um die 118 Euro, die beiden kabellosen Rear-Speaker liegen zusammen bei 171 Euro.
Die preiswerte Polk Audio React ist eine klanglich solide Einsteiger-Soundbar mit pfiffiger Sprachsteuerung zum attraktiven Preis. Ihre Verarbeitung überzeugt, auch das Bedienkonzept ist durchdacht. Wer keine höchsten audiophilen Ansprüche hat, kann mit dem TV-Lautsprecher sein Fernsehprogramm sowie Musik per Bluetooth akustisch ansprechend zum Leben erwecken.
Für tiefere Bässe und besseren Raumklang empfehlen wir die kabellosen Polk SR2 Surround-Lautsprecher und den React Wireless-Subwoofer – dann profitiert man von den Vorzügen eines echten 5.1-Systems, das die React klanglich um eine Stufe nach oben hebt.
Die Amazon Fire TV Soundbar Plus verspricht ein beeindruckendes Heimkinoerlebnis mit kraftvollem Sound und klaren Dialogen. Unser Testbericht klärt auf, ob die Soundbar wirklich das hält, was sie verspricht.
Die Amazon Fire TV Soundbar Plus verspricht ein beeindruckendes Heimkinoerlebnis mit kraftvollem Sound und klaren Dialogen. Unser Testbericht klärt auf, ob die Soundbar wirklich das hält, was sie verspricht.
Die Amazon Fire TV Soundbar Plus ist ein weiteres Produkt aus dem Hause Amazon, das sich anschickt, den TV-Sound für vergleichsweise wenig Geld auf ein neues Niveau zu heben. Die kleinere und günstigere Amazon Fire TV Soundbar (Testbericht) konnte gerade in Relation zum niedrigen Preis bereits überzeugen. Mit einem 3.1-Setup mit integriertem und zusätzlichem Center für klare Stimmen, Dolby Atmos und DTS:X Unterstützung sowie einer einfachen Bedienung soll sie besonders Filmfans ansprechen, die keinen Platz für einen Subwoofer haben.
Doch wie schlägt sich die Soundbar in der Praxis und ist sie ihr Geld wert? Wir haben sie ausführlich getestet.
Die Amazon Fire TV Soundbar Plus präsentiert sich in einem schlichten, aber modernen Design. Der schwarze Kunststoff mit abgerundeten Ecken und Stoffabdeckung bis zur Rückseite verleiht der Soundbar einen wertigen Look. Mit einer Länge von 94 Zentimetern und einem Gewicht von vier Kilogramm ist sie kompakt genug, um unter den meisten Fernsehern Platz zu finden, ohne dabei aufdringlich zu wirken. Erst Fernseher ab 43 Zoll sind größer als die Soundbar. Alternativ sind Winkel für eine Wandmontage dabei.
Die Verarbeitung ist tadellos, was bei einem Preis von knapp 300 Euro auch erwartet werden darf. Die Soundbar verfügt nur über die nötigsten Anschlüsse, nämlich HDMI (eARC - Enhanced Audio Return Channel), USB-A und einen optischen Eingang. Bluetooth ist ebenfalls an Bord. WLAN beherrscht das Gerät nicht, was die Flexibilität einschränkt. Ein Display zur Steuerung bietet der Klangriegel nicht, stattdessen versucht er, Informationen mittels mehrerer LEDs und Sprachausgabe an den Nutzer weiterzugeben. Die einfache Fernbedienung aus Kunststoff ist recht klein, bietet aber Zugriff auf alle Einstellungsmöglichkeiten der Plus-Soundbar.
Beim Klang zeigt sich die Amazon Fire TV Soundbar Plus etwas ambivalent. Einerseits erstaunt sie mit klaren Dialogen bei Film und Fernsehehen, andererseits gehen Stimmen bei Musik bisweilen komplett unter. Dann geht das Klavierspiel auf der Fernbedienung los: Dialog-Verbesserer aus oder doch an, 3D-Sound vielleicht doch besser aus, Bass raus oder eher rein und Presets von Movie auf Musik? Letztlich hilft nur Herumprobieren und auch dann ist bei Musik nicht sicher, dass das Ergebnis gut wird. Das hängt auch von der Musikrichtung ab. Bei Genres mit vielen Mitten vermischen gern Instrumente und Stimmen, bei anderen erstaunt die Plus-Soundbar hingegen positiv.
So spielt das Modell Bass – wenn auch nicht sehr homogen oder kräftig – bis satte 36 Hz runter und hat dabei noch eine leichte Überhöhung bei 50 und eine stärkere bei 40 Hz. Damit schafft die Soundbar in der Theorie genauso viel wie deutlich teurere Soundbars mit fettem Subwoofer, etwa die Teufel Cinebar Ultima (Testbericht). In der Praxis gehen solch besonders tiefe Bässe aber im Gesamt-Sound unter, sodass er eher bis 50 Hz kräftig bleibt. Das ist trotzdem ein gutes Ergebnis und sorgt insgesamt für vollen Klang. Bass-Drops werden daher zumindest im oberen Bereich deutlich hörbar wiedergegeben, Donnergrollen oder Bombentreffer in Filmen klingen für ein Modell ohne Sub ziemlich kräftig. Bisweilen kann es dann auf höheren Lautstärken aber zum Klirren kommen, insgesamt ist die Pegelfestigkeit aber in Ordnung.
Raumklang kann die Amazon Fire TV hingegen bestenfalls im Ansatz – kein Wunder bei der begrenzten Anzahl an eingebauten Lautsprechern. Warum sie dann Dolby Atmos und DTS:X beherrschen soll, bleibt wohl ein Geheimnis des Herstellers. Zwar erzeugt die Soundbar bei Aktivierung des Raumklang-Modus vermeintlich minimal mehr Fülle, von echtem Raumklang ist man aber weit entfernt. Auch die Angabe von Amazon zu den Kanälen ist etwas irritierend: Auf der Produktseite spricht Amazon von 3.1-Soundbar, gemeint sind Stereo-Lautsprecher, ein Center und ein interner Subwoofer. Eigentlich versteht man unter dieser Schreibweise einen externen, zusätzlichen Sub.
Die Bedienung der Soundbar ist grundsätzlich denkbar einfach. Sie kann über Tasten am Gerät selbst oder über die mitgelieferte Fernbedienung gesteuert werden. Letztere ermöglicht eine Feinjustierung von Bässen und Höhen in neun Stufen sowie die Hervorhebung von Dialogen in fünf Stufen. Zudem stehen vier Presets zur Verfügung: Film, Musik, Sport und Nacht. Diese Presets bieten eine schnelle Möglichkeit, den Klang an unterschiedliche Inhalte anzupassen, ohne dass tiefere Einstellungen erforderlich sind.
Das Problem: Mangels Display ist die grundsätzlich sehr simple Menünavigation umständlich und die Darstellung alles andere als eindeutig. Gibt es wie für Bass oder Höhen mehrere einstellbare Level, muss der Nutzer die entsprechende Taste der Fernbedienung drücken, auf die akustische Bestätigung per Sprachausgabe warten und diesen Vorgang so lange wiederholen, bis der gewünschte Level erreicht ist. Nach Level 9 geht es wieder bei Level 1 los. Bei 9 Bass-Stufen und nur einem Bedienknopf muss der Nutzer als fünfmal drücken und jedes Mal auf die Sprachbestätigung warten, um den Tiefton von Level 6 auf Level 2 zu senken – umständlich und zeitraubend.
Ein weiteres Manko ist die Anzeige der Lautstärke über fünf LEDs an der Vorderseite, die wie bei der teuren LG DS95TR (Testbericht) in mehreren Stufen gedimmt werden, bis die nächsten LEDs an- oder ausgehen. Wie hoch die Lautstärke nun tatsächlich ist, lässt sich so bestenfalls grob ermitteln, eine numerische Anzeige wäre hier deutlich hilfreicher gewesen. Zudem sind die LEDs bei hellem Umgebungslicht schwer zu erkennen, was die Bedienung weiter erschwert.
Die Entscheidung, auf WLAN zu verzichten, könnte für einige Nutzer ein Nachteil sein, insbesondere für diejenigen, die eine nahtlose Integration in ein bestehendes Smart-Home-System wünschen. Per Bluetooth kann immerhin Musik vom Smartphone auf der Soundbar abgespielt werden.
Die Amazon Fire TV Soundbar kostet 270 Euro, war aber auch schon für 220 Euro zu haben.
Mit einem Preis von 270 Euro bietet die Amazon Fire TV Soundbar Plus ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis für Filmfans, die ihren TV-Sound aufwerten möchten. Die klare Dialogwiedergabe und die grundsätzlich einfache Bedienung machen sie zu einer attraktiven Option. Für Musikliebhaber ist die Soundbar jedoch weniger geeignet, da sie in diesem Bereich bisweilen Schwächen zeigt.
Das Sony HT-AX7 ist ein tragbares Surround-System, das sich ohne Kabelsalat schnell aufbauen lässt. Ob die Soundbar auch für gute Klangqualität sorgt, zeigt der Test.
Das Sony HT-AX7 ist ein tragbares Surround-System, das sich ohne Kabelsalat schnell aufbauen lässt. Ob die Soundbar auch für gute Klangqualität sorgt, zeigt der Test.
Viele Nutzer spielen von ihren Geräten Filme und Serien ab und nutzen sie auch für Spiele. Für die Tonuntermalung bleiben im mobilen Szenario meist nur Kopfhörer oder die eingebauten Lautsprecher übrig.
Sony hat diese Lücke erkannt und mit dem HT-AX7 ein mobiles und kompaktes Soundbar-System auf den Markt gebracht, das Surround-Sound für Fernseher, aber auch Notebooks, Tablets und Smartphones verspricht – ganz kabellos per Bluetooth. Das macht das Produkt attraktiv, wenn man es auch in den Urlaub oder zu Freunden mitnehmen möchte.
Das Sony HT-AX7 sieht elegant aus und ist hochwertig verarbeitet. In der 306 × 97 × 123 mm großen Haupteinheit sind der Subwoofer und die Frontlautsprecher sowie der Akku untergebracht. Zwei runde Satellitenlautsprecher vervollständigen das System. Auch darin sind Akkus verbaut. Aufgeladen werden sie, indem man sie auf die Haupteinheit setzt. Diese wird wiederum über USB-C aufgeladen und hält etwa 30 Stunden durch, die Satelliten jeweils etwa 3 bis 4 Stunden. Das gilt für mittlere Lautstärke. Bei hoher Lautstärke reduziert sich die Gesamtlaufzeit auf etwa 4 bis 5 Stunden für die Haupteinheit deutlich.
Sony hat bei der Konstruktion des HT-AX7 nach eigenen Angaben viel Wert auf Nachhaltigkeit gelegt. Die Gehäuse bestehen aus recycelten PET-Flaschen. Die Verpackung wurde aus natürlichen Materialien und Recycling-Papier gefertigt, eignet sich aufgrund ihrer sperrigen Form aber nicht für den Transport des Geräts. Hier wäre eine Transporthülle zumindest als Zubehör eine nette Option gewesen.
Die Oberseite der Haupteinheit ist gummiert, was auch Nachteile hat. Der Gummi zieht Staub an und ist schwer zu reinigen, was man sogar auf unseren Fotos sehen kann. Die Satelliten sind mit Stoff bespannt, nur die Unterseite ist gummiert.
Eines der Designmerkmale des HT-AX7 ist das Befestigungssystem für die Satellitenlautsprecher. Wenn sie nicht verwendet werden, werden sie platzsparend auf dem Hauptlautsprecher gestellt, wo sie magnetisch in Position gehalten und kabellos aufgeladen werden.
Das HT-AX7 nutzt ausschließlich Bluetooth 5.2 für die Verbindung zum Signalgeber und unterstützt die Profile A2DP, AVRCP, HFP, HSP und SPP. Zur Anbindung an die Satellitenlautsprecher wird 2,4-GHz-Funk verwendet. Eine Kabelanbindung zur Soundquelle ist nicht vorgesehen. Der einzige Eingang ist ein USB-C-Anschluss zum Laden des Hauptakkus.
Sony hat die Audio-Codec-Unterstützung des HT-AX7 leider auf AAC und SBC beschränkt. Echtes Mehrkanal-Audio ist nicht möglich. Die räumliche Wiedergabe wird stattdessen künstlich errechnet.
Die Einstellung der Soundbar erfolgt über eine einfache App von Sony, die für iOS und Android angeboten wird. Mit der App kann der Basspegel und die Lautstärke der hinteren Lautsprecher eingestellt und verschiedene Soundmodi ausgewählt werden. Auch Firmware-Updates werden mit der App aufgespielt.
Das HT-AX7 bietet drei Soundmodi für verschiedene Hörszenarien. Der normale Stereomodus bietet eine unverarbeitete Wiedergabe, während der Monomodus für raumfüllenden Klang mithilfe aller Lautsprecher ausgelegt ist, die dafür im Raum verteilt werden können. Im Sound-Field-Modus kommt Sonys Audioverarbeitung zum Einsatz, die einen virtuellen Raumklang erzeugen soll.
Die Audioleistung des HT-AX7 passt aber letztlich nicht zum Preis des Geräts: Die Haupteinheit liefert einen insgesamt ausgewogenen Klang, aber es fehlt der tiefe Bass, den viele Benutzer von einer Surround-Anlage erwarten werden. Da hilft auch der Regler in der App nicht – dem kleinen Kasten sind einfach keine wirkungsvollen, tiefen Bässe zu entlocken.
Die Satellitenlautsprecher tönen im Surround-Modus recht schwach und dienen in der Regel nur der Untermalung der Klangkulisse. Eine zusammenhängende Klangbühne mit ortbaren und herumwandernden Tönen wird so nicht erzeugt.
Wir haben den HT-AX7 mit klanggewaltigen Filmen und Serien wie Greyhound – Schlacht im Atlantik, Masters of the Air, Vikings, aber auch eher leiseren Filme wie Der Vorname angesehen und Spiele wie Resident Evil 4 auf dem iPad gespielt. In speziell abgemischtem Material stellt sich ein gewisser Raumklang ein, aber dieser ist weit entfernt von einer Geräuschkulisse mit einem richtigen Surround-System. Wird Musik abgespielt, gefiel uns der Klang ohne die Satelliten sogar besser, was aber nicht Sinn der Sache sein kann.
Die Lautsprecher des HT-AX7 sollten so platziert werden, dass die Satelliten hinter dem Hörer liegen und er selbst in einem Dreieck sitzt, dessen vordere Spitze die Haupteinheit bildet. Wer allein hört, sollte damit wenig Probleme haben. Sitzen aber mehrere Personen im Raum, nicht alle aufgereiht auf einem Sofa, leidet das Raumklangerlebnis massiv. Sony empfiehlt, die vorderen und die hinteren Lautsprecher in einem Abstand mit einem Radius von 1 bis 1,2 Meter aufzustellen. In der Praxis bedeutet dies, dass der Frontlautsprecher nicht am Fernseher, sondern eher auf dem Couchtisch platziert werden sollte.
Wir haben den Sony HT-AX7 sowohl mit einem Fernseher, einem Apple TV als auch mit einem Notebook und einem Tablet verbunden. In allen Fällen war die Bluetooth-Verbindung schnell aufgebaut. Wer will, kann sogar zwei Geräte verbinden und zwischen ihnen schnell umschalten. Unabhängig von den jeweiligen Geräten kam es sporadisch zu extrem kurzen Aussetzern, die aber trotzdem vorwiegend bei Filmen störten. Durch die Funktechnik gibt es mitunter leichte Synchronprobleme, was besonders bei Szenen in Originalsprache auffällt, weil die Lippen-Synchronität leidet.
Im Hinblick auf die Akkulaufzeit kann der HT-AX7 halten, was Sony verspricht. 30 Stunden für die Haupteinheit sind kein Problem. Wem trotzdem mitten im Film der Strom ausgeht, muss nur rund 10 Minuten nachladen, um wieder für etwa 140 Minuten Power zu haben.
Die UVP lag ursprünglich bei 549 Euro, mittlerweile hat sich als Straßenpreis ein Betrag rund um 420 Euro eingependelt.
Das Sony HT-AX7 ist ein interessantes Konzept für eine tragbare und vor allem kabellose Surround-Lösung, aber die Umsetzung lässt etwas zu wünschen übrig. Während das Design und die Verarbeitungsqualität gut sind, kann die Audioleistung am Ende den Preis nicht ganz rechtfertigen. Hierfür müsste die Klangqualität besser sein und die Einschränkungen bei der Platzierung dürften nicht so erheblich sein.
Das Galaxy S24 bietet auf den ersten Blick wenig Neues, aber starke Verbesserungen im Detail und volle KI-Power. Wie gut das kleine High-End-Smartphone ist, zeigt der Testbericht.
Das Galaxy S24 bietet auf den ersten Blick wenig Neues, aber starke Verbesserungen im Detail und volle KI-Power. Wie gut das kleine High-End-Smartphone ist, zeigt der Testbericht.
Kleine Smartphones sind selten geworden in der Android-Welt. Eine der wenigen Ausnahmen ist die S-Reihe ohne Zusatz, die verglichen mit anderen Mobilgeräten noch eine sehr kompakte Form hat und in etwa gleich groß ist wie das iPhone. Auf Technik muss hier niemand verzichten: So bietet das Samsung Galaxy S24 als Nachfolger des Galaxy S23 (Testbericht) Top-Technologie der Koreaner – auch wenn es mit dem Samsung Galaxy S24 Ultra (Testbericht) nicht ganz mithalten kann. Nicht nur das Format ist kleiner, auch der Preis mit einer UVP im hohen dreistelligen Bereich macht es zu einer interessanten Alternative unter den High-End-Smartphones.
Bei der Generation des Jahres 2024 fallen die Änderungen auf den ersten Blick minimal aus. Samsung legt hingegen großen Wert auf die Software und baut zahlreiche AI-Funktionen in das handliche Smartphone ein. Wie gut sich das S24 schlägt, zeigt unser Test.
Das Display ist dank noch schmalerer Ränder minimal größer. Die wichtigste Neuerung ist neben den umfangreichen AI-Funktionen, auf die wir noch eingehen, der neue Octa-Core-Prozessor. Statt eines Qualcomm Snapdragon 8 Gen 3 wie im Galaxy S24 Ultra (Testbericht) kommt der hauseigene Exynos 2400 zum Einsatz. Die Akkukapazität ist zudem geringfügig auf 4000 mAh angewachsen.
Auf den ersten Blick merkt man kaum einen Unterschied zum Vorgänger Galaxy S23 (Testbericht). Das Design ist gleich, Abmessungen (147 × 70,6 × 7,6 mm) und Gewicht (167 g) sind nahezu identisch zum Vorgänger. Damit gehrt es zu den kleinsten, modernen Top-Smartphones mit Android, die man bekommen kann und ist in etwa so groß wie das iPhone 15. Einhändiges Bedienen ist damit möglich, es passt zudem gut in kleinere Handtaschen, was es zu einer geeigneten Option für Frauen macht.
Das Display ist dank eines noch dünneren Rands in der Diagonale um 0,25 cm auf 6,2 Zoll (15,75 cm) gewachsen. Die Anzeige ist absolut top und bietet eine grandiose Bildqualität. Das OLED-Display ist zudem hell genug, um auch bei Sonnenschein ablesbar zu sein. Samsung spricht hier von bis zu 2600 Nits bei automatischer Helligkeitsanpassung. Die Auflösung beträgt wieder 2340 × 1080 Pixel bei einer adaptiven Bildwiederholrate von 1 bis 120 Hertz.
Das Kamera-Setup entspricht mit einer Hauptkamera von 50 Megapixel sowie einer Weitwinkellinse mit 12 Megapixel und einem Teleobjektiv mit 10 Megapixeln dem Vorgänger. Große Überraschungen bleiben aus. Das Galaxy S24 schießt schöne, scharfe Fotos mit stimmigem Dynamikumfang und ausgeprägten Bilddetails, sowohl bei Tag als auch in den Abendstunden. Speziell bei Dunkelheit und etwas Umgebungslicht erweist sich der Nachtmodus als große Hilfe – eine ruhige Hand vorausgesetzt. Die optische Bildstabilisierung sorgt dafür, dass Videoaufnahmen mit bis zu 8K bei 30 FPS oder in 4K mit 60 FPS sehr stabil wirken.
Perfekt ist die Kamera aber nicht. Farben wirken zuweilen etwas zurückhaltend, fast schon blass. Mit dem Google Pixel 8 (Testbericht) sowie Google Pixel 8 Pro (Testbericht) oder Samsung Galaxy S23 Ultra (Testbericht) und S24 Ultra (Testbericht) kann die Kamera des S24 nicht ganz mithalten – aber das Ergebnis ist dennoch weitgehend überzeugend. Wem der Schnappschuss nicht reicht, kann mit zahlreichen KI-Spielereien tricksen, wie es Käufer des Google Pixel 8 (Testbericht) bereits kennen. Dazu gehört etwa das Herausschneiden von unerwünschten Personen auf Motiven oder ein Effekt, um Spiegelungen zu minimieren.
Der Samsung Exynos 2400 ist ein erstaunlich guter Prozessor. Mit dem Snapdragon 8 Gen 3 aus dem Galaxy S24 Ultra (Testbericht) ist er zwar leicht unterlegen, aber er schlägt bezüglich Performance den Snapdragon 8 Gen 2 aus dem Vorgänger. Bei PCmark Work 3.0 erreichten wir damit starke 17000 Punkte, bei Wild Life Extreme von 3Dmark waren es satte 4200 Punkte. Im Alltag oder beim Gaming bedeutet es: Es ist immer genügend Power vorhanden, Ruckler sind ein Fremdwort. Bei hoher Auslastung wird das Gerät allerdings spürbar warm, auch wenn man sich keine Finger verbrennt.
Überraschenderweise liegt die UVP des S24 mit 849 Euro unter dem Vorgänger. Mittlerweile bekommt man die Variante mit 128 GB schon für 770 Euro. Der Aufpreis auf 256 GB ist gering mit 820 Euro. Es lohnt sich zudem, nach Tarif-Bundles Ausschau zu halten.
Das Augenmerk bei der gesamten S24-Serie liegt in den neuen KI-Features, die Samsung Galaxy AI nennt. Zu den spannendsten Features gehört etwa eine Live-Übersetzung bei Telefonaten in mehreren Sprachen. Diese ist auf dem Gerät integriert, funktioniert also auch offline. Die Übersetzung benötigt aber Zeit, was zu Überlappungen mit neuen Aussagen führen kann. Zum Teil klappte das gut, in anderen Fällen kam noch viel Blödsinn heraus. Potenzial für Feinabstimmung ist also vorhanden.
Ein Feature, das Pixel-Kunden in ähnlicher Form erkennen, ist die Suche anhand Bilder. Hierzu direkt man den Home-Button und kreist mit dem Finger auf dem Display ein bestimmtes Objekt ein – etwa auf einem Foto oder einer Webseite. Das Smartphone sucht dann entsprechend nach dem Objekt und erklärt, worum es sich handelt. Das funktioniert erstaunlich gut.
Weniger gelungen ist das Zusammenfassen von Texte sowie die Textformatierung, die selten den wirklichen Kern des Haupttextes findet sowie die inkonsistente Rechtschreibprüfung. Weitere Erfahrungen mit Galaxy AI schildern wir im Testbericht zum Galaxy S24 Ultra.
Den Vogel schießt Samsung bei den Updates ab: Die gesamte S24-Reihe kann künftig für 7 Jahre mit Patches und Android-Updates rechnen. Damit zieht Samsung mit Google gleich. Die 5 Jahre Software-Garantie beim Vorgänger waren schon gut, der längere Zeitraum sollte jetzt ausreichen, dass die Software mit der Lebenszeit der Hardware gleichzieht.
Laut unseres üblichen Benchmarks Battery Test von PCmark kommt das S24 auf rund 12 Stunden. Das liegt rund zwei Stunden hinter dem Vorgänger – ist aber für ein kompaktes Gerät mit einem Li-Ion-Akku mit 4000 mAh noch ein ordentlicher Wert. Über einen Tag, vielleicht sogar zwei sollte man mit dem Gerät problemlos kommen, sofern man nicht stündig spielt, viel navigiert oder das Display ständig im Freien nutzt. Der Exynos scheint hier nicht ganz so effizient zu laufen wie der Snapdragon, hat aber große Fortschritte gemacht im Vergleich zu früheren Samsung-Chips.
Aus Gründen der Nachhaltigkeit legt Samsung kein Netzteil bei. Da ohnehin nur maximal 25 Watt unterstützt werden, eignet sich ein entsprechendes Ladegerät von einem älteren Smartphone. Ein vollständiger Ladevorgang dauert damit knapp über eine Stunde. Kabelloses Laden beherrscht das S24 bis 15 Watt.
Wer sparen möchte, sollte sich mit dem Galaxy S23 (Testbericht) auseinandersetzen. Technisch unterscheidet es sich nur minimal, ist aber rund 200 Euro günstiger. Zudem sollten die AI-Funktionen per Update im Laufe des Jahres folgen. Stark und kompakt ist zudem das Asus Zenfone 10 (Testbericht), das aber über keine Telelinse verfügt. Noch kompakter sind Klapphandys wie das Samsung Galaxy Z Flip 5 (Testbericht).
Als Premium-Gerät bietet das S24 eine Top-Ausstattung – mit Wi-Fi 6E, USB-C 3.2, 8 GB RAM sowie bis zu 256 GB Speicher. Achtung: Die kleine Version mit 128 GB bietet „nur“ UFS 3.2, UFS 4.0 gibt es erst bei 256 GB. Wir raten gleich zur größeren Variante, da der Platz knapp werden könnte bei der ganzen Bloatware, die Samsung mitliefert.
Viel Neues hat das Galaxy S24 abgesehen von den AI-Features nicht zu bieten. Der neue Exynos 2400 liefert überraschend gut ab, das Display ist gewohnt gut und hell. An der Kamera hat sich wenig getan – vielleicht der einzige Punkt, wo die Konkurrenz zeitweise weiter ist. Das langsame Laden kann zudem nerven, wenn man von Xiaomi und Co. stärkere Netzteile gewohnt ist. Die Koreaner liefern dennoch ein stimmiges Gesamtpaket und das derzeit beste kompakte Android-Smartphone überhaupt. Wer an der miesen Akkulaufzeit des Galaxy S22 verzweifelt, kann hier bedenkenlos zugreifen und upgraden.
Das kleinste Modell der neuen Galaxy-S-Reihe macht vieles wett, was der Vorgänger versäumt hat. Wie gut das Samsung Galaxy S23 wirklich ist, zeigt der TechStage-Test.
Das kleinste Modell der neuen Galaxy-S-Reihe macht vieles wett, was der Vorgänger versäumt hat. Wie gut das Samsung Galaxy S23 wirklich ist, zeigt der TechStage-Test.
Samsung hat seine Flagship-Reihe neu aufgelegt – erneut präsentiert der koreanische Hersteller drei Modelle. Das Samsung Galaxy S23, Galaxy S23+ (Testbericht) und Galaxy S23 Ultra (Testbericht) lösen die Geräte Samsung Galaxy S22 (Testbericht), Galaxy S22+ (Testbericht) sowie Galaxy S22 Ultra (Testbericht) ab. Mehr zu den Unterschieden im Einzelnen erklären wir im Beitrag Samsung Galaxy S23, S23+ oder S23 Ultra: Wo man sie jetzt schon bestellen kann.
In diesem Testbericht widmen wir uns dem kleinsten Modell der Reihe – dem Samsung Galaxy S23. Auf den ersten Blick scheinen die Unterschiede zum Vorgänger nur minimal zu sein. Der Teufel steckt wie immer im Detail und hat es in sich – um schon ein wenig vorwegzunehmen. Das Galaxy S22 war ein tolles Smartphone, allerdings waren wir enttäuscht von der Akkulaufzeit, zudem konnte der Exynos 2200 nicht mit dem Snapdragon 8 Gen 1 aus anderen Top-Smartphones mithalten.
Den größten Fortschritt verspricht der neue Chipsatz. Samsung verzichtet endlich auf einen eigenen Prozessor und arbeitet bei seinem Flaggschiff eng mit Qualcomm zusammen. Zum Einsatz kommt der brandneue Snapdragon 8 Gen 2 in einer auf das Gerät zugeschnittenen Ausführung mit dem Namenszusatz „for Galaxy“. Wie stark dieser Chip ist und wo Samsung sonst noch beim Galaxy S23 nachgebessert hat, zeigt unser Test.
Geht es um die Größe, hat sich nichts geändert. Das Samsung Galaxy S23 bietet erneut ein Display mit 6,1 Zoll und kommt auf nahezu die gleichen Abmessungen wie der Vorgänger: 146,3 × 70,9 × 7,6 mm bei einem Gewicht von 167 g. Damit liegt es gut in der Hand, dank der kompakten Ausmaße kann man es auch einhändig bedienen. Die Power-Taste sowie die Lautstärkewippe rechts sind wie der Fingerabdrucksensor im Display gut erreichbar.
Der Rahmen ist erneut aus Metall, die Rückseite besteht aus Glas. Lackiert ist das Testgerät, das uns Gomibo zur Verfügung gestellt hat, in einem matten Schwarz („Phantom Black“). Die Oberfläche zeigt sich erfreulich unempfindlich für Fingerabdrücke. Damit wirkt das Galaxy S23 für unseren Geschmack noch eine Spur edler als der Vorgänger.
Die Verarbeitung ist tadellos. Weder Spaltmaße noch wackelige Komponenten stören das Erlebnis – was bei dem Preis auch inakzeptabel wäre. Das Galaxy S23 wirkt allerdings fast schon zerbrechlich, sodass wir den Kauf einer Schutzhülle nahelegen. Dabei dürfte das Galaxy S23 mehr einstecken können als bisherige Generationen. Samsung schützt das Display und die Rückseite mit dem neuen Gorilla Glass Victus 2 von Corning. Laut Hersteller übersteht das Display den Sturz auf Asphalt auch noch aus 2 Meter Höhe – sogar bei ungünstigen Aufprallwinkeln. Wir haben es aber nicht übers Herz gebracht, das auszuprobieren. Vor Staub und Wasser ist es erneut nach IP68 geschützt.
Die größte sichtbare Änderung betrifft das Design der Kameralinsen auf der Rückseite. Diese ragen nun jeweils einzeln von einem Ring umfasst hervor. In diesem Jahr orientiert sich der kompakte Vertreter der Reihe damit am Design des Ultra-Modells. Dadurch wirkt das S23 nochmals filigraner. Beim Galaxy S22 waren die drei Linsen noch in einem größeren Element eingefasst. An der Anordnung selbst hat sich nichts geändert.
Wie bereits angesprochen, bleibt es bei 6,1 Zoll. Die Auflösung des OLED-Displays beträgt erneut 2340 × 1080 Pixel, was auf der kompakten Anzeige zu einer hohen Pixeldichte von 423 Pixel pro Zoll (ppi) führt. Das Bild ist bei der Größe stets messerscharf, Farben erscheinen kräftig und Schwarzwerte dunkel wie die Nacht. Kontraste sind perfekt abgestimmt und die Blickwinkelstabilität ist ebenfalls toll. Noch besser ist hier nur das Top-Modell Samsung Galaxy S23 Ultra (Testbericht) dank weiterer automatischer Optimierungen.
Die maximale Bildwiederholrate beträgt 120 Hz. Es gibt die Wahl zwischen „Standard“ mit 60 Hz oder „Adaptiv“ mit einer automatischen Anpassung zwischen 48 und 120 Hz. Höhere Bildwiederholraten erlauben flüssigere Animationen beim Scrollen oder bei Spielen, erhöhen aber den Stromverbrauch.
Hell genug ist das Display, um bei Sonnenlicht im Freien ablesbar zu sein. Stellt man die Helligkeit manuell aufs Maximum, leuchtet es noch zurückhaltend mit 465 cd/m². Bei aktiver Helligkeitsanpassung schnellt dieser Wert aber auf etwa 885 cd/m² hoch. Das ist ein starker Wert, auch wenn es nicht an die 1350 cd/m² des Ultra-Modells heranreicht.
Allein vom Datenblatt her hat sich wenig getan bei der Kamera des Galaxy S23. Die Hauptkamera bietet erneut 50 Megapixel mit f/1.8-Blende, Phasenvergleich-Autofokus und optischer Bildstabilisierung (OIS). Das Objektiv fasst vier Pixel in einem Raster zu einem zusammen (Pixel Binning) – die späteren Bilder entsprechen also 12,5 Megapixel. Durch das Zusammenfassen der Bildpunkte erlangen die Aufnahmen eine bessere Bildschärfe und höheren Detailgrad, gerade bei schlechten Lichtbedingungen. Auf Wunsch kann man auch die vollen 50 Megapixel abrufen für ein Bild.
Identisch erscheinen zudem das Weitwinkelobjektiv mit 12 Megapixel und f/2.2-Blende sowie die Telelinse mit 10 Megapixel, OIS und F/2.4-Blende. Der einzige auf den ersten Blick erkennbare Fortschritt betrifft die Frontkamera. Diese hat jetzt 12 statt 10 Megapixel. Die übrigen Verbesserungen stecken im Detail. So hat Samsung die Kamera-Software optimiert und die optische Bildstabilisierung wurde ebenfalls verbessert. Sie stabilisiert Bewegungen nur bis zu 3 Grad statt zuvor 1,5 Grad.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Der Vorgänger war schon exzellent, aber das Galaxy S23 ist nochmals besser geworden. Trotz trister Lichtverhältnisse eines wolkenverhangenen Winterhimmels bieten unsere Test-Schnappschüsse eine ausgeprägte Dynamik, Bildschärfe und hohe Bilddetails. Die Farbgebung und Weißabgleich bei den Aufnahmen sind ansprechend, wirken aber stets natürlich. Weitwinkelaufnahmen weichen bei der Farbgebung so gut wie gar nicht von der Hauptlinse ab.
Das Teleobjektiv bietet einen 3-fachen optischen Zoom mit hervorragenden Ergebnissen. Wer es noch näher benötigt, kombiniert den Digitalzoom mit der optischen Vergrößerung. Selbst bei 30-facher Vergrößerung erkennt man noch, was die Kamera da eingefangen hat – auch wenn hier Bildrauschen nicht zu verhindern ist und etwas Schärfe verloren geht. Bis zu einer 10-fachen Vergrößerung bekommt man noch brauchbare Aufnahmen mit wenig Qualitätsverlust. Selfies mit der Frontkamera sind zudem scharf und natürlich mit ausgeprägtem Dynamikumfang.
Sehr beeindruckend ist die Kamera des Galaxy S23 bei Nachtaufnahmen – hier ist das Ergebnis dank Software-Optimierung noch besser geworden. Wenn genügend Restlicht vorhanden ist, etwa durch eine Laterne, wirken Fotos im Nachtmodus fast wie bei Tag. Lediglich mit der Telelinse oder dem Weitwinkelobjektiv kommt es zu stärkerem Bildrauschen bei Dunkelheit. Dank des starken Prozessors sind sogar Videos mit 8K bei 30 fps (Frames pro Sekunde) möglich. Wir raten eher zu 4K mit 60 fps – die Hi-Res-Videos wirken knackscharf, stabil und geschmeidig.
Endlich der Top-Prozessor, den ein Flagship verdient: Samsung setzt bei der Galaxy-S23-Reihe auf den Qualcomm Snapdragon 8 Gen 2. Der Exynos 2200 beim Vorgänger konnte späteren Smartphones mit Snapdragon 8 Gen 1 im Hinblick auf Top-Performance nicht das Wasser reichen. Jetzt feiert der Nachfolger des Super-Chipsatzes Premiere und wurde mit einem etwas höheren Takt für den Hochleistungs-Kern sowie die integrierte GPU nochmals für die Modelle optimiert.
Für digitalen Vortrieb sorgen acht Kerne. Das Zugpferd ist der Hauptkern (Kryo Prime) mit 3,2 GHz, der von vier Kernen (Kryo Gold) mit 2,8 GHz und drei Kernen (Kryo Silver) mit 2 GHz flankiert wird. Für die Grafik ist die neue Adreno 740 als GPU zuständig. Zudem beträgt der Arbeitsspeicher 8 GByte. Für Laien ausgedrückt: Das Galaxy S23 bietet Leistung satt – mehr, als die meisten Menschen vermutlich benötigen. Das Smartphone reagiert super flott und geschmeidig. Mit dieser Ausstattung ist das Galaxy S23 sogar ein echtes Gaming-Smartphone.
Die großen Leistungsreserven bestätigen auch Benchmarks. Bei Work 3.0 von PCmark erreicht unser Galaxy S23 etwa 15.000 Punkte – was ein bärenstarker Wert ist. Das Samsung Galaxy S23 Ultra (Testbericht) war hier nochmals besser – bei gleicher RAM-Größe. Top ist auch die Grafikleistung. Bei 3Dmark musste der Test „Wild Life Extreme“ herhalten, da der Prozessor für unseren Standard-Benchmark „Wild Life“ zu schnell ist. Das war aber auch schon bei der ersten Generation des Snapdragon 8 so. Die Animationen aus dem Benchmark flitzen einfach nur geschmeidig über die Anzeige. Satte 3800 Punkte hat das S23 hier erreicht – gemeinsam mit dem Ultra-Modell der beste bisher gemessene Wert.
Die restliche Ausstattung lässt ebenfalls wenig Wünsche offen. Die Datenübertragung über den Typ-C-Steckplatz ist flott dank USB 3.2, der interne Speicher beträgt wahlweise 128 GByte nach UFS 3.1 oder 256 GByte nach UFS 4.0. Eine Erweiterung über Micro-SD-Karte ist aber nicht möglich. Der Rest ist auf dem neusten Stand: Bluetooth 5.3, Wi-Fi 6E sowie NFC. Richtig gut klingen die Stereolautsprecher, sie wirken nochmals voluminöser als beim Vorgänger.
Samsung ist mittlerweile der Klassenprimus in Hinblick auf Software. Ausgeliefert wird das Samsung Galaxy S23 mit Android 13. Die Koreaner versprechen monatliche Sicherheits-Patches für 5 Jahre sowie bis zu vier Version-Upgrades – das beinhaltet also auch noch Android 17.
Als Bedienoberfläche kommt OneUI 5.1 zum Einsatz. Wer schon ein Samsung-Handy genutzt hat, wird sich sofort heimisch fühlen. Im Vergleich zu Stock-Android weicht OneUI stärker ab, für nahezu jeden Google-Dienst bietet Samsung eine eigene Alternative. Ab Werk kommen dazu noch ein paar Microsoft-Anwendungen.
Größere Neuheiten gibt es bei Bixby – im Prinzip Samsungs Antwort auf Alexa, Siri und Google Assistant. Dafür bedarf es neben eines Google-Kontos noch eines Samsung-Accounts. Neu sind die Bixby-Routinen, mit dem man das Verhalten des Smartphones wie von Smart Home gewohnt für bestimmte Situationen programmieren kann. Das Smartphone schlägt automatisch neue Routinen vor, Nutzer können aber auch selbst welche anstoßen. Den Sprachassistenten von Bixby hat Samsung ebenfalls erweitert.
Die vielleicht größte Schwachstelle des Galaxy S22 war die nur mittelmäßige Akkulaufzeit. Samsung hat hier nachgebessert – auf den ersten Blick allerdings moderat. Der Akku bietet jetzt eine Kapazität von 3900 mAh statt 3700 mAh. Zugegeben: Wir waren zunächst etwas skeptisch, ob die 200 mAh so viel bewirken.
Glücklicherweise hat Samsung viel Arbeit in die Optimierung der Software gesteckt. Wir vermuten auch, dass der Snapdragon 8 Gen 2 eher auf Effizienz, denn bloße Leistung getrimmt ist. Denn das Ergebnis war eine unerwartet positive Überraschung: Beim Battery Test erreicht das Gerät eine Akkulaufzeit von fast 14 Stunden. Der Test ermittelt diesen in einem simulierten Dauerbetrieb mit verschiedenen Anwendungen bei einer fest eingestellten Bildhelligkeit.
Das Galaxy S23 übertrifft damit sogar noch das Ultra-Modell – eine echte Überraschung. Der Vorgänger erreichte beim gleichen Test nur eine halb so lange Akkulaufzeit von etwa 7 Stunden. Wie lang der Akku wirklich durchhält, hängt natürlich vom Nutzerverhalten ab. Spiele oder Videos verbrauchen mehr Energie. Im Alltag dürfte das Galaxy S23 aber zwei Tage locker durchhalten.
Einziger Kritikpunkt wäre hier das Fehlen eines Netzteils im Lieferumfang – sowie der im Vergleich zur chinesischen Konkurrenz relativ langsamen Ladegeschwindigkeit. Mit Netzteil lädt das Galaxy S23 maximal mit 25 Watt. Per Induktion sind 10 Watt möglich. Anker hat uns als Ladegerät das neue Power Port III zur Verfügung gestellt, das für die Galaxy-S-Reihe optimiert wurde. Damit war der Akku von 20 auf 100 Prozent in exakt einer Stunde aufgeladen. Weitere Ladegeräte zeigen wir in der Top 10: Die besten USB-C-Ladegeräte – billig lädt schneller als teuer.
Die UVP ist gegenüber dem Vorgängermodell um etwa 100 Euro gestiegen. Die Basis-Version mit 128 GByte hat eine UVP von 949 Euro, mit 256 GByte sind es 1009 Euro. Größere Speichervarianten gibt es nicht. Zu haben ist das Galaxy S23 mit 128 GByte mittlerweile schon ab 865 Euro. Viele Anbieter wie Amazon verkaufen die Version mit 256 GByte derzeit zum gleichen Preis.
Als Farben stehen Schwarz („Phantom Black“), Grün („Green“), Flieder („Lavender“) sowie Weiß („Cream“) zur Auswahl. Exklusiv im Online-Shop von Samsung gibt es noch die Farben Anthrazit („Graphite“), Rot („Red“), Gelb („Lime“) und Hellblau („Skye Blue“).
Samsung ist mit dem Galaxy S23 ein wirklich guter Wurf gelungen. Es ist das derzeit beste kompakte Smartphone und bügelt nahezu alle Ärgernisse des Vorgängers aus. Die Leistung wirkt schier unerschöpflich, das OLED-Display ist brillant und die Kamera ist vor allem dank Software-Optimierungen noch mal einen bisschen besser geworden.
Es gibt nur wenig zu beanstanden, etwa den Preisanstieg, der aber auch bei der Konkurrenz zu erwarten ist sowie das Fehlen eines Netzteils. Zudem lädt das Galaxy S23 verglichen mit der Konkurrenz deutlich langsamer. Das wäre es aber auch schon mit den Schwächen.
Die JBL Bar 5.0 Multibeam Soundbar ist eine kompakte Soundbar, die dank Dolby Atmos aber auch ohne Subwoofer Kino-Feeling nach Hause bringen. Ob das gelingt, zeigt der Test.
Die JBL Bar 5.0 Multibeam Soundbar ist eine kompakte Soundbar, die dank Dolby Atmos aber auch ohne Subwoofer Kino-Feeling nach Hause bringen. Ob das gelingt, zeigt der Test.
Guter Klang hängt bei Lautsprechern jedweder Art nicht nur, aber auch am verfügbaren Platz. Denn physikalisch ist ein gewisses Mindestvolumen solcher Speaker nötig, um ordentlichen Sound produzieren zu können. Das gilt entsprechend auch für Soundbars, die bauartbedingt möglichst flach und schlank sein müssen. Gerade Soundbars ohne Subwoofer machen es für Hersteller schwer, dennoch preisen sie normalerweise auch solche Produkte mit Marketing-wirksamen Begriffen an. Auch JBL ist bei seiner Bar 5.0 Multibeam vom eigenen Produkt überzeugt und verspricht, Kinosound in das Wohnzimmer zu bringen. Das Zauberwort ist hier Dolby Atmos – aber hält die Soundbar, was der Hersteller verspricht?
Die JBL Bar 5.0 Multibeam bringt das typisch dezente, hochwertige und moderne JBL-Design in mattschwarzer Farbe mit. Die Soundbar ist mit 709 mm Breite, 58 mm Höhe und 101 mm Tiefe kompakt und eher unscheinbar. Mit einem Gesamtgewicht von 2,8 kg ist sie dazu auch noch eher handlich. Die Ecken und Kanten der Soundbar sind abgerundet und lassen sich dadurch angenehm anfassen. Das ist schick und praktisch.
Beim Material der Soundbar greift JBL zum Großteil aus Kunststoff zurück. Nur vorn ist ein feines Metallgitter verarbeitet, hinter dem die Lautsprecher platziert sind. Durch die kompakte Größe der Soundbar findet sie problemlos auf einem Schrank unter dem Fernseher Platz. Alternativ ist es möglich, die Soundbar mit dem im Lieferumfang enthaltenen Montagematerial an der Wand zu befestigen. Auf der Oberseite der Soundbar ist eine gummierte Tastenleiste verbaut. Hier befinden sich die Drücker On/Off, Lautstärke +/- sowie die Taste zur Auswahl des Eingangs. In der Mitte der Tastenleiste ist außerdem ein Mikrofon für die Audiokalibrierung (Automatische Multibeam-Kalibrierung, kurz AMC) zu finden. Beim Drücken einer Taste wird ein kleines Display hinter dem Metallgitter sichtbar. Unter der Soundbar sind dezente, flache Gummifüße angebracht, um die Oberfläche des Schranks zu schützen.
Wie schon der Name JBL Bar 5.0 Multibeam verrät, wird der Sound auf fünf Kanälen ausgespielt. Das geschieht mit insgesamt fünf 4,8 × 8 Zentimeter großen Treibern, wovon einer je rechts und links an der Seite der Soundbar platziert ist und drei an der Front. Echte Höhenlautsprecher gibt es nicht. Jeder Treiber wird mit 50 W angetrieben, somit hat die Soundbar eine Gesamtleistung von maximal 250 W. Jeweils zwei oben und unten eingebaute 75-mm-Passivmembranen sollen für tiefe Töne sorgen, die JBL Bar 5.0 Multibeam kommt ohne Subwoofer. Auch eine nachträgliche Erweiterung zur Surround-Anlage ist leider nicht möglich, dazu später mehr.
Die Lautsprecher unterstützen die Klangformate Dolby Atmos und Multibeam. Auf der Rückseite der Soundbar ist ein HDMI-Eingang sowie ein HDMI-Ausgang zu finden. Hier ist es möglich, die Soundbar als zentrale Schnittstelle für eine Spielekonsole oder einen Mediaplayer zu nutzen, sofern der Fernseher dies nicht bietet. Des Weiteren gibt es einen Optical-, Ethernet-, sowie einen USB-C-Port. Zudem besitzt die JBL Bar 5.0 Multibeam Bluetooth und WLAN. Auch für die Nutzung von Airplay 2, Chromecast und Alexa ist gesorgt.
Die JBL Bar 5.0 Multibeam bietet verschiedene Möglichkeiten der Steuerung. Über die Fernbedienung können Lautstärke und Klangmodus verändert werden. Außerdem ist die Wiedergabequelle über die TV-, Bluetooth- oder HDMI-Taste wählbar. Durch längeres Drücken (länger als 5 Sekunden) der HDMI-Taste wird die Soundbar automatisch kalibriert und somit an den Raum angepasst. Bei der Kalibrierung werden Testtöne von der Soundbar abgegeben und über das Mikrofon auf der Tastenleiste aufgefangen. Dadurch soll der Surround-Sound optimal auf den Raum angepasst werden. Achtung: Die dabei ausgegebenen Töne sind laut!
Wer über HDMI-ARC (Audio Return Channel) am Fernseher verfügt, kann einfach mit der Fernbedienung des Fernsehers die Lautstärke der JBL Bar 5.0 Multibeam steuern. So wird im Alltag weiterhin nur eine Fernbedienung benötigt. Das kleine Display (ca. 2 × 4 cm) mit maximal fünf Zeichen hinter dem Metallgitter an der Front der Soundbar soll mithilfe einer Laufschrift die Bedienung erleichtern. Das funktioniert sehr gut, denn die Schrift ist gut lesbar dargestellt. Einen eigenen Sprachassistenten hat die JBL Bar 5.0 Multibeam nicht, aber es werden die gängigen Sprachassistenten wie Alexa, Google Assistant und Siri unterstützt. Wer Presets oder einen EQ zur Verbesserung der Klangqualität sucht, wird leider enttäuscht. Auch in der Setup-App „JBL Bar“ steht kein EQ zur Verfügung.
Den Bass stellt man lediglich über die Fernbedienung ein – und das recht umständlich. Dafür wird die TV-Taste für 3 Sekunden gehalten und anschließend die Plus- oder Minus-Taste gedrückt. Der Bass wird in fünf verschiedenen Leveln angegeben. JBL gibt eine untere Frequenz von 50 Hz an. Im Basstest bei einer Lautstärke von 50 Prozent und einer Frequenz von 59 Hz ist eine leichte Überhöhung hörbar. Schluss nach unten ist tatsächlich sogar erst bei etwa 40 Hz, aber der Pegel ist unterhalb von rund 50 Hz zu vernachlässigen. Insgesamt ist das zu wenig, das fällt weniger im Basstest, sondern vielmehr im Alltag auf.
Bei Musik und Film lässt die Klangqualität gerade bei höherer Lautstärke nach, sodass der Sound dann dünner und undifferenziert wird. Hier macht sich außerdem der beschriebene fehlende Bassdruck bemerkbar. Beim Wechsel von Bluetooth auf HDMI fliegen uns zudem fast die Ohren weg, da der Lautstärkeunterschied riesengroß ist. Positiv: Die Sprache bei der JBL Bar 5.0 Mulitbeam wird deutlich und klar wiedergegeben. Durch das Zuschalten von Dolby Atmos an der Fernbedienung wird bei Film und Fernsehen die Atmosphäre deutlich verbessert, die Bühne wird spürbar breiter. Das wird besonders bei Filmen mit Dolby-Atmos-Unterstützung hörbar. Umschließenden 3D-Sound, der von allen Seiten oder gar noch aus verschiedenen Höhen den Hörer umschmeichelt, gibt es hier aber nicht.
JBL bietet die Soundbar JBL Bar 5.0 Multibeam zum Testzeitpunkt auf seiner Website für rund 400 Euro an. Derzeit ist das Modell aber vorübergehend vergriffen. Ein Ebay-Händler bietet die Soundbar derzeit für 300 Euro an.
Die JBL Bar 5.0 Multibeam bietet schickes und modernes Design, das zudem durch ihre vergleichsweise kompakten Maße sicherlich in viele Wohnzimmer passt. Sie ist leicht anzuschließen und einzurichten. Dialoge und bei normaler Lautstärke die ganze Sound-Kulisse werden schön klar wiedergegeben, eine Bereicherung für den TV-Sound ist die JBL-Soundbar zweifelsfrei. An ihre Grenzen gelangt sie jedoch schnell, wenn man etwas genauer und lauter hört. Wer mehr will, muss tiefer in die Tasche greifen. Für knapp 130 Euro mehr bekommt man bereits unseren Testsieger der aktuellen Bestenliste.
Auf den ersten Blick hat sich beim Samsung Galaxy S23 Ultra im Vergleich zum Vorgänger wenig getan, aber die Unterschiede bei Chipsatz, Akku und Kamera sind gewaltig.
Auf den ersten Blick hat sich beim Samsung Galaxy S23 Ultra im Vergleich zum Vorgänger wenig getan, aber die Unterschiede bei Chipsatz, Akku und Kamera sind gewaltig.
Das Samsung Galaxy S22 Ultra (Testbericht) aus dem vergangenen Jahr ist ein tolles Smartphone und daher gerade mit Vorstellung des Nachfolgers einen genaueren Blick wert. Schließlich ist das Modell inzwischen deutlich im Preis gesunken, wie wir in unserem Artikel Samsung Galaxy S23, S23+ oder S23 Ultra: Wo man sie jetzt schon vorbestellen kann (Ratgeber) näher beleuchtet haben.
Aber (ohne diesen Testbericht spoilern zu wollen) das neue Samsung Galaxy S23 Ultra ist noch einmal deutlich besser. Dabei sieht das auf den ersten Blick gar nicht so aus, schließlich sind die bedeutendsten Unterschiede scheinbar neue Farben für das aktuelle Modell. Was genau einem Feinschliff unterzogen wurde und warum das S23 Ultra das klar bessere Smartphone ist, erklären wir im Test.
Etwas preiswerter als das Ultra ist das Samsung Galaxy S23+ (Testbericht). Wer lieber ein kompaktes Top-Smartphone wünscht, dem empfehlen wir den Test des Samsung Galaxy S23 (Testbericht).
Es wurde bereits angedeutet: Auf den ersten Blick unterscheidet sich der Vorgänger optisch kaum vom neuen Samsung Galaxy S23 Ultra. Bestenfalls im Detail lassen sich einige wenige Unterschiede ausmachen. Dann ist etwa eine der perfekt integrierten Antennenfugen im Metallrahmen anders platziert oder die nach wie vor einzeln aus dem Gehäuse hervorstehenden Kameralinsen auf der Rückseite fallen jetzt dank dunkler statt chromglänzender Einfassung weniger auf.
Außerdem ist das Display nun an den Seiten einen Hauch weniger stark um die Kante gezogen, allerdings war das schon beim Vorgänger weniger als bei anderen Smartphones der Fall. Insgesamt bietet das Galaxy S23 Ultra nun die perfekte Mischung aus hochwertigem Rund-Design und problemloser Bedienung. Der gute Eindruck, den das Gerät hinterlässt, wenn man es in der Hand hält, ist nach wie vor unerreicht.
Das macht einfach die Mischung aus riesigem, dafür aber – trotz der gleich gebliebenen Ausmaße und den 5 Gramm mehr Gewicht – beinahe noch so etwas wie handlichem und gleichzeitig hochwertigem Gehäuse. Samsung nimmt hier vielleicht keine Alleinstellung ein, denn auch andere Hersteller wie Xiaomi, Oppo, Apple oder Vivo verstehen es, extrem hochwertige Smartphones zu bauen. Doch ein Highlight sind die tolle Verarbeitung und das Design dennoch. Generell war das aber auch beim Galaxy S22 Ultra (Testbericht) schon der Fall.
Stirn- und Fußseite sind wieder flach, sodass das Smartphone mit etwas Geschick aufrecht auf eine gerade Tischplatte gestellt werden kann. Unten integriert der Hersteller darin links den zum Vorgänger identischen Stylus, der auf Druck ein Stück aus dem Aufbewahrungsschacht hervorschnellt und dann gegriffen werden kann. Daneben befindet sich einer der starken Lautsprecher, je ein Mikrofon neben dem mittig platzierten USB-C-3.2-Anschluss sowie der SIM-Einschub für zwei Nano-SIM-Karten. Etwas ungeschickt: Wer den SIM-Schlitten mittels des beigelegten SIM-Tools hervorlocken möchte, sollte dringend aufpassen, nicht das direkt daneben liegende Mikrofon zu erstechen. Die Stirnseite des Smartphones ist da deutlich einfacher: Lediglich eine perfekt in den Rahmen integrierte Antennenfuge sowie eine Mikrofonöffnung sind hier untergebracht.
Die Seiten sind ähnlich aufgebaut: Links gibt es wieder nur eine einzelne Antennenfuge zu sehen, rechts zwei davon, außerdem positioniert Samsung hier den ideal mit dem Daumen erreichbaren Power-Button sowie die darüber installierte Lautstärkewippe. Beide Tasten sitzen fest im Metallrahmen, bieten einen knackigen Druckpunkt und kurzen Tastenhub – einfach perfekt. Auf der Rückseite findet man wieder die einzeln hervorstehenden Kameralinsen. An Anordnung und Positionierung hat sich nichts geändert, aber wegen der bereits erwähnten, dunklen Einfassung der einzelnen Linsen wirkt es so, als stünden sie etwas weniger aus dem Gehäuse hervor. Und während man beim Rest der Rückseite abgesehen von den neuen Farben keinen weiteren Unterschied bemerkt, gibt es doch Änderungen.
Denn das S23 Ultra setzt hier auf das neueste Gorilla Glas Victus 2. Der Hersteller verspricht hierbei eine Verbesserung der Widerstandsfähigkeit auch bei ungünstigen Aufprallwinkeln – also den Winkeln, die grundsätzlich immer im Alltag auftreten (Murphys Law). Ausprobieren wollten wir das bei einem so schicken (und teuren) Smartphone nicht, wir raten grundsätzlich bei Smartphones sicherheitshalber zu entsprechenden Schutzhüllen. Wasser- und staubdicht ist das Samsung Galaxy S23 Ultra weiterhin nach IP68.
Übrigens: Wer über den Stillstand beim Design des Samsung Galaxy S23 Ultra meckert, sollte sich zwei Dinge vor Augen führen. Einerseits machen das andere Hersteller, darunter auch Apple, schon seit Jahren so. Andererseits ist das beim Ultra-Modell nur logisch. Denn während bei der S22-Generation S22 und S22+ mit einem vom S22 Ultra abweichenden (Kamera)Design auftraten, hat Samsung nun beim Samsung Galaxy S23 (Testbericht) und Galaxy S23+ (Testbericht) nachgezogen – sie orientieren sich nun ebenfalls am Ultra. Eine generelle Design-Überarbeitung dürfte dann einheitlich – also für alle drei Modelle – wieder im nächsten Jahr anstehen.
Auch beim Display scheint sich nicht viel geändert zu haben und tatsächlich lassen sich hier im Detail kaum Fortschritte berichten. Das macht aber nichts, denn schon der Screen des Samsung Galaxy S22 Ultra (Testbericht) ist einfach grandios. Erneut verteilen sich auf gewaltigen 6,8 Zoll bis zu 3088 × 1440 Pixel, als Technik setzt Samsung wie gehabt auf AMOLED. Damit erreicht das Panel knackscharfe 500 Pixel pro Zoll (ppi), am sinnvollsten wegen des besten Kompromisses zwischen Darstellungsqualität und Akkulaufzeit dürfte im Alltag aber die erweiterte FHD-Auflösung sein. Deutliche Qualitätseinbußen müssen Interessenten dabei nicht befürchten, auf HD+ würden wir aber nicht heruntergehen.
Samsung bietet beim S23 Ultra wieder eine adaptive Steuerung an, die die Anzahl der dargestellten Bilder pro Sekunde selbstständig zwischen 1 und 120 Bilder pro Sekunde regelt. Das sorgt je nach Darstellungsart bei bewegten Bildern für flüssige Darstellung und bei statischen Inhalten für weniger Stromverbrauch. Wie schon beim S22 Ultra ist durch die ganzen technischen Finessen die Darstellung des S23-Ultra-Screens hervorragend. Das betrifft Farbdarstellung, Kontraste und Schwarzwert ebenso wie die tolle Blickwinkelstabilität und die enorme Helligkeit des Screens. Ablesbarkeit ist selbst im direkten Sonnenlicht kein Thema. Farben, Kontraste und mehr werden zudem automatisch an die Umgebung angepasst – Samsung nennt das Vision Booster.
Beim S23 Ultra soll das OLED-Panel wieder bis zu 1750 cd/m² hell werden, neu ist hingegen der Schutz durch neuestes Gorilla Glas Victus 2. Den Extra-Button in den Anzeigeeinstellungen namens „zusätzliche Helligkeit“, der die Leuchtkraft tatsächlich noch einmal sichtbar erhöht, gibt es auch wieder.
An den Messergebnissen ändert das beim neuen S23 Ultra wenig, wir kommen auch hier wieder „nur“ auf 700 Candela im manuellen, im Automatikmodus steigt die Leuchtkraft auf über 1350 cd/m². Die Differenz dürfte wieder durch das verwendete Messgerät und den Umstand zustande kommen, dass die hohe Herstellerangabe nur bei bestimmten HDR-Inhalten erreicht werden. Wie schon beim S22 Ultra auch hier wieder der Hinweis: Hohe Helligkeit des Screens geht immer zulasten der Akkulaufzeit, doch das macht sich hier grundsätzlich weniger als beim Vorgänger bemerkbar. Genaueres verraten wir zu einem späteren Zeitpunkt im Abschnitt „Akku“.
Das Display des Samsung Galaxy S23 Ultra ist wieder State oft the Art und dürfte mindestens zu den besten Screens am Markt zählen.
Auch wenn es sich langsam etwas abnutzt: Bei der Kamera ist das Design wie beim Vorgänger, im Detail gibt es aber große Unterschiede. So setzt Samsung nun für die Hauptkamera auf 200 Megapixel statt zuvor 108 Megapixel, der Rest, also der Weitwinkel mit 12 Megapixel und die beiden Telelinsen mit optischer 3-facher und 10-facher Vergrößerung bieten wieder 10 Megapixel. Zumindest auf dem Papier bleibt die Kamera abgesehen von der Hauptlinse also gleich.
Bei der Frontkamera ist sogar ein Rückschritt zu verzeichnen: Aus den 40 Megapixel des Galaxy S22 Ultra (Testbericht) werden nur noch 12 Megapixel beim neuen Modell. Wer jetzt kopfschüttelnd abwinkt, da mehr Megapixel bei der Hauptkamera ohnehin nichts bringen und die Frontkamera nur noch Mittelklasse-Niveau sein wird, der irrt gewaltig.
Bei einfachen Tageslichtaufnahmen brilliert Samsungs neuestes Flagship wieder mit toller Farbwiedergabe, starkem Weißabgleich, grandioser Bildschärfe und toller Bilddynamik – und dabei sprechen wir von den normalen 12-Megapixel-Aufnahmen in der Voreinstellung. 12? Genau, denn wie beim Vorgänger bleibt Samsung bei 12 Megapixel in der Werkseinstellung und nutzt die noch weiter gestiegene Pixelzahl, um dank Pixel Binning aus 16 Pixeln nun Informationen für ein verbessertes Pixel zusammenzuziehen. Das macht sich vor allem bei weniger Licht positiv bemerkbar.
Gerade Bildschärfe und Detailgrad lassen sich noch weiter anheben, indem man die Pixelzahl nach oben anpasst – zumindest bei gutem Licht funktioniert das und selbst bei Dunkelheit haben wir damit bisweilen gute Ergebnisse erzielt. Nutzer haben dabei die Wahl, Aufnahmen mit 50 Megapixel und einem Pixel-Binning-Verhältnis von 1:4 oder gar 200 Megapixel im Pixel-Verhältnis 1:1 zu erstellen.
Das wirkt sich sichtbar positiv auf die Bildschärfe aus, während die Bilddynamik bei gutem Licht erstaunlich wenig zurückgeht. Resultat sind einerseits wesentlich schärfere, detailreichere Bilder, die im Gegenzug statt um 5 MByte (4000 × 3000 Pixel) satte 16 MByte (8160 × 6120 Pixel) und sogar 45 MByte (16.320 × 12.240 Pixel) groß sind. Erstaunlich ist dabei neben der grandiosen Bildschärfe gerade bei 200 Megapixel die Geschwindigkeit, mit der ein solches Bild in den Speicher verschoben wird. Zwar dauert das insgesamt rund 2 Sekunden und vorher kann auch kein neues Bild geknipst werden, allerdings ist der Sucher wieder sofort bereit für ein neues Motiv, sodass kein Unterschied zu kleinen 12-Megapixel-Aufnahmen auffällt. Das ist stark.
Weitwinkel und Telelinsen sind qualitativ ebenfalls auf hohem Niveau, können aber wie immer nicht ganz mit der Hauptkamera mithalten. Das gilt aber nur in der Vergrößerung am PC, im Vollbild und erst recht auf dem Smartphone-Display sehen die Aufnahmen hervorragend aus. Allerdings gibt es ein kleines Problem beim 10-fachen Teleobjektiv. Viele Aufnahmen werden hier zu stark aufgehellt, Kontraste gehen verloren. Bei Aufnahmen in dunkler Umgebung ist der Weißabgleich hingegen viel zu warm. Hier sollte Samsung noch mal nacharbeiten.
Zwei Highlights wollen wir im Vergleich zum Samsung Galaxy S22 Ultra herausstellen: Nachtaufnahmen und Digitalzoom. Nachtaufnahmen zeigen jetzt noch weniger Bildrauschen, für Freihandaufnahmen sind entsprechende Bilder richtig gut. Grundsätzlich sieht die Kamera wie bei den meisten Smartphones mehr als das menschliche Auge – die „hellen“, blauen Bereiche der Nachtaufnahmen in der Bilderstrecke sind für den Autor komplett schwarz gewesen.
Wer bei Nachtaufnahmen nicht hineinzoomt, wird mit erstaunlich klaren Aufnahmen belohnt. Erst in der Vergrößerung wird klar, dass es sich doch „nur“ um eine Smartphone-Kamera handelt. Eine eindeutige Aussage, ob das nun die beste Lowlight-Performance in einem Smartphone ist, fällt ohne direkten Vergleich zur Konkurrenz schwer. Zu den besten am Markt gehört das S23 Ultra bei Nachtaufnahmen aber definitiv. Astrofotografie im sogenannten ExpertRAW-Mode reichen wir nach.
Eine andere Verbesserung bietet der Digitalzoom. Selbst, wenn entsprechend herangeholte Motive auf dem Sucher noch nicht gut aussehen, so sind sie nach der automatischen Nachbearbeitung selbst mit 30-fachem Zoom noch erstaunlich detailliert. Das ist allerdings auch stark vom Motiv abhängig. Bisweilen kommen Aufnahmen mit 30-fach-Digitalzoom heraus, bei denen man ohne weiteres Hineinzoomen glauben könnte, nah am Motiv gestanden zu haben. Den 100-fachen Zoom sollte man allerdings wie schon zuvor als Marketing Gag ignorieren.
Grund für die Verbesserungen: Samsung hat generell stark an Software und Hardware gearbeitet. So bietet der eingebaute Chipsatz von Qualcomm, der Snapdragon 8 Gen 2, offenbar einen deutlich besseren Chip zur Bildverarbeitung als der Exynos 2200 des Vorgänger-Ultra. Zudem stabilisieren die optischen Bildstabilisatoren des S23 Ultra Bewegungen nun bis zu 3 Grad statt zuvor 1,5 Grad und die Hauptkamera bietet mit jetzt f/1.7 die lichtstärkere Blende. Das alles sorgt zusammengenommen für noch bessere Bildqualität, vor allem bei schwachem Licht.
Das wirkt sich auch auf Selfies und Videos aus. Selfies wirken trotz geringerer Auflösung insgesamt natürlicher und schärfer, auch die Dynamik wurde verbessert. Videos sind von jeher ein Feld, auf dem Samsung gute Leistungen liefert. Egal, ob Schärfe, Stabilisierung, Sound oder Bildrate – das Galaxy S23 Ultra brilliert auch bei Bewegtbildern. Zudem bietet das Modell erstmals 8K-Videos mit 30 Bildern pro Sekunde. Wir raten zwar immer noch zu 4K/60, aber 30 statt 24 Bilder pro Sekunde sind immerhin ein Schritt in die richtige Richtung.
Letztlich sind wir von der Kamera weitestgehend begeistert. Ob die Konkurrenz hier mithalten kann, muss sich im Laufe des Jahres erst noch zeigen.
Bei der Kamera klang es schon an: Samsung setzt 2023 und für die S23-Reihe endlich auch in Europa ausschließlich auf Qualcomm als Chip-Partner. Entsprechend steckt nun weltweit der Snapdragon 8 Gen 2 im Inneren des Top-Smartphones, der als „for Galaxy“-Version sogar noch etwas höher als in der Grundversion getaktet ist. Der Nachfolger der ersten Generation bietet einen Hauptkern (Kryo Prime) mit 3,2 GHz, 4x 2,8 GHz (Kryo Gold) und 3x 2 GHz (Kryo Silver). Als GPU löst die neue Adreno 740 mit moderaten Verbesserungen die Adreno 730 aus dem Chip der ersten Generation ab. In der Kombination mit 8 oder 12 GByte RAM sorgt das für überragende Leistung in Benchmarks, aber auch im Alltag.
16.100 Punkte sind es etwa in PCmark Work 3.0, das sind knapp 3000 Punkte mehr als beim S22 Ultra. Mit satten 3800 Punkten in 3Dmark Wild Life Extreme führt das S23 Ultra sogar die Liste aller Android-Smartphones an. Dass sich diese rohe Leistung des Chipsatzes auch im Alltag positiv bemerkbar macht, sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein, war es aber im vergangenen Jahr beim S22 Ultra nicht. Dort kam es in der ersten Zeit immer wieder zu Mikrorucklern und kurzen Haklern, die von mangelnder Software-Anpassung erzählten. Später bekam Samsung das in der Tat mittels Patches in den Griff.
Beim neuen Samsung Galaxy S23 Ultra ist das anders, hier läuft alles von Beginn an flüssig. Dabei ist es egal, wie man das Stift-Modell fordert. Spiele, Benchmarks, Bildbearbeitung? Da scheint das Gerät nur müde zu lächeln. Ja, es gibt dabei eine minimale, punktuelle Erwärmung auf der Rückseite, die bei Dauerbelastung auch etwas zunimmt. Aber die Hitzeprobleme, die manche Snapdragon-Chipsätze in der Vergangenheit hatten, findet man im Samsung-Smartphone nicht.
Beim Starten von Apps ist das Smartphone gefühlt so schnell wie kein anderes. Ein Grund dafür dürfte der neue UFS-4.0-Speicher sein, der in allen S23-Modellen ab einer Speichergröße von 256 GByte steckt. UFS 4.0 kann rund doppelt so schnell wie UFS 3.1 sein. Apropos Speicher: Die Version mit 128 GByte wie beim Vorgänger gibt es nicht mehr, das relativiert auch den gestiegenen Preis des Modells etwas. Denn mit 256 GByte kostete der Vorgänger mit 1349 Euro auch „nur“ 50 Euro weniger als das neue Modell. Wer 512/12 GByte oder gar 1024/12 GByte Speicher will, muss mit 1579 und 1819 Euro noch einmal deutlich tiefer in die Tasche greifen. In der Vorbestellphase, die bis zum 16. Februar geht, erhalten Käufer, die direkt bei Samsung bestellen, die Modelle mit 512/12 und 1024/12 GByte zum Preis der jeweils kleineren Speicherversion.
8 GByte oder 12 GByte RAM hin oder her: Das S23 Ultra ist schnell, einfach in allen Situationen. Die restliche Hardware steht dem in nichts nach. So kommen Bluetooth 5.3, USB-C 3.2, Wi-Fi 6E, NFC und UWB zum Einsatz, 5G natürlich ohnehin. Den hochauflösenden Audiocodec aptx HD aufzunehmen, weigert sich Samsung aber weiterhin. Der Fingerabdrucksensor verrichtet seine Arbeit ebenfalls vorbildlich und an die Stereolautsprecher hat Samsung offenbar auch noch mal Hand angelegt. Denn die klingen noch etwas voller als beim ohnehin schon ausgezeichneten Vorgänger. Weitere Einblicke in die Ausstattung des Samsung Galaxy S23 Ultra gibt unsere Tabelle.
Bei der Software zeigt sich Samsung schon seit Jahren vorbildlich, das Update-Versprechen von vier Jahren für Versions- und fünf Jahren für Sicherheits-Updates steht natürlich auch für das Galaxy S23 Ultra. Der Hersteller sattelt dabei auf Android 13 auf und stülpt seine OneUI in Version 5.1 über. Die hat sich im Vergleich zum Vorgänger nur wenig geändert, aber auch hier gibt es ein paar interessante Neuerungen.
So dürfen Nutzer jetzt auf sogenannte Bixby-Routinen zurückgreifen, um den Alltag zu vereinfachen. Das Smartphone schlägt dabei Routinen vor, alternativ dürfen sie Nutzer auch manuell anstoßen. Das funktioniert wie bei Smart-Home-Steuerungen, also wie zuvor bei Samsung Smart Things (Testbericht): Der Nutzer wählt einen Auslöser und bestimmt dann, was das Smartphone anschließend tun soll. Damit lässt sich dann etwa der Blaufilter des Displays sowie der Nachtmodus ein- und der Ton des Smartphones ausschalten, wenn man ins Bett geht. Oder generell bei nur noch einem Balken WLAN-Empfang umschalten auf mobile Daten. Oder schon bei 50 Prozent Akku der Energiesparmodus einschalten. Das bietet zahllose neue Individualisierungsmöglichkeiten, wo Nutzer früher auf gezielte Umsetzung durch den Hersteller angewiesen waren.
Zudem soll sich der Sprachassistent Bixby weiter verbessert haben und nun sogar Anrufe per Textnachricht beantworten können. Diese Funktionen werden wir in den nächsten Tagen weiter ausprobieren und den Test dann hier aktualisieren.
Und schon wieder: Beim Akku bleibt mit Blick ins Datenblatt alles beim Alten. Denn wie beim Vorgänger sind erneut 5000 mAh in das schicke Gehäuse eingebaut. Aber auch hier täuscht das Datenblatt. Denn Samsung holt beim neuen S23 Ultra dank effizienterem Chipsatz und besserer Software-Anpassung deutlich mehr als beim Vorgänger raus.
So liefert der Battery Test von PCmark bei einer festen Helligkeitseinstellung des Displays von 200 cd/m² von 80 bis 20 Prozent Akku satte 3,5 Stunden oder rund ein Drittel längere Laufzeit als beim Galaxy S22 Ultra (Testbericht) raus – das ist mit 13 Stunden eine ganze Menge! Endlich fühlt sich der Akku des Spitzenphones nicht mehr wie die Achilles-Ferse eines tollen Smartphones an. Im Test zeigte sich das Stift-Modell im harten Testalltag spürbar stärker als der Vorgänger, sodass wir als erstes Fazit zum Thema Ausdauer hier gute Noten vergeben können. Gegebenenfalls reichen wir an dieser Stelle nach einigen Tagen noch weitere Erfahrungen nach.
Bei aller Arbeit, die Samsung offensichtlich in das Galaxy S23 Ultra gesteckt hat, wurde die Ladegeschwindigkeit offenbar komplett vergessen. Sie liegt per Kabel erneut bei mageren 45 Watt, die Konkurrenz ist inzwischen jenseits von 150 Watt angekommen. Und auch beim Thema Lieferumfang beharrt Samsung störrisch auf seiner Ansicht: Gibt es nicht, soll sich der Nutzer gefälligst selbst kaufen – aus Umweltgründen, versteht sich. Diese Begründung scheint selbst die PR von Samsung nicht zu glauben, denn wie im Vorjahr schickt die an Journalisten separat ein Ladegerät (15 Watt!?) sowie ein Kabel mit USB-A zu USB-C – gerade Profis sollten das aber im Gegensatz zu Privatkäufern doch wohl ohnehin zur Verfügung haben?
Eine volle Ladung dauert bei maximal 45 Watt selbst mit einem stärkeren Ladegerät immer noch rund 1 Stunde und mit 15 Watt per Induktion etwa 1,5 Stunden. Andere Smartphones sind bereits nach 20 Minuten und weniger voll. Das ist ein Thema, das Samsung auf jeden Fall als Nächstes auf der Agenda haben sollte!
Das Samsung Galaxy S23 Ultra gibt es in drei Speicherkonfigurationen und vier Farben: 8/256 GByte, 12/512 GByte und 12/1024 GByte sowie Schwarz, Grün, Lavendel und Cream. Die UVPs beginnen je nach Speicher bei 1399 Euro und gehen über 1579 bis zu 1819 Euro. Die günstigsten Straßenpreise für 256 GByte liegen aktuell bei 1250 Euro, 512 GByte bekommt man bereits für 1279 Euro.
Das Samsung Galaxy S23 Ultra mit 512 GByte können Interessenten für 399 Euro Zuzahlung in Verbindung mit dem Tarif Vodafone Smart XL (145 GByte) für 64,99 Euro monatlich bei Gomibo bestellen. Wer sein altes Gerät eintauscht, bekommt zusätzlich einen Rabatt von 180 Euro.
Selten ist die Qualität eines Smartphones so viel besser, als das Datenblatt (im Vergleich zum Vorgänger) vermuten lässt. Samsung hat einfach an etlichen Stellen die richtigen Stellschrauben angezogen, sodass aus dem ohnehin schon guten Galaxy S22 Ultra ein noch einmal deutlich besseres Gerät geworden ist. Da fällt es fast schon schwer, trotz fast gleichem Aussehen nur von Evolution zu sprechen.
Fassen wir zusammen: Das Design ist wie die generelle Verarbeitungsqualität überragend, das Display genauso grandios wie schon zuvor. Die Kamera ist gerade bei wenig Licht und auch beim Digitalzoom noch besser geworden, manche Aufnahmen damit sind wirklich beeindruckend. Hinzu kommt der deutliche Leistungszuwachs des Snapdragon 8 Gen 2 im Vergleich zum Exynos 2200 gepaart mit mehr Effizienz. Das schlägt sich nicht nur auf die Alltagsnutzung nieder, bei der das S23 Ultra ausnahmslos rasend schnell und souverän wirkt, sondern auch auf die Akkulaufzeit. Die ist nämlich im Jahr 2023 nicht mehr einfach nur mittelmäßig, sondern gut.
Als Wermutstropfen bleiben in unseren Augen nur die lahme Ladegeschwindigkeit und der gestiegene Preis im Vergleich zum Vorgänger. In unseren Augen ist das Samsung Galaxy S23 Ultra derzeit das (nahezu) perfekte Smartphone.
Wer eine handliche Alternative sucht, sollte sich das Samsung Galaxy S23 (Testbericht) näher ansehen. Es bietet eine fast identische Leistung, bietet aber weniger Speicher und nur eine Telelinse.
Das Samsung Galaxy S23+ nimmt den Platz in der Mitte der Top-Smartphones der Koreaner ein. Was beim großen Bruder des Galaxy S23 anders ist, zeigt der Test.
Das Samsung Galaxy S23+ nimmt den Platz in der Mitte der Top-Smartphones der Koreaner ein. Was beim großen Bruder des Galaxy S23 anders ist, zeigt der Test.
Mit der neuen Galaxy-S-23-Reihe setzt Samsung die Messlatte für Mobilgeräte ziemlich hoch. Das Top-Modell Samsung Galaxy S23 Ultra (Testbericht) ist für uns Stand jetzt das beste Smartphone, das wir bisher getestet haben. Die kompakte Alternative Samsung Galaxy S23 (Testbericht) überzeugte uns im Test ebenfalls als hervorragendes und kompaktes Android-Smartphone. Jetzt ist das mittlere Modell Galaxy S23+ an der Reihe.
Bei Geschwistern schreibt man dem „Sandwichkind“ oft den Status als „Problemkind“ zu. Im Fall des Galaxy S23+ trifft das aber definitiv nicht zu. Im Prinzip hat man einen „größeren Bruder“ des Galaxy S23 mit 6,6-Zoll-Display vor sich. Noch größer ist hier nur das Galaxy S23 Ultra. Design und Ausstattung sind weitgehend gleich wie beim S23. Der größte Unterschiede betrifft den Speicher: So bekommt man das Galaxy S232+ nur noch mit 256 GByte bis 512 GByte. Zudem lädt es schneller als das kleine Modell.
Wir haben das Samsung Galaxy S23+ getestet und zeigen, ob der gute Eindruck der beiden anderen Modelle sich hier bestätigt. Mehr zu den Unterschieden des Flagship-Trios erklären wir im Beitrag Samsung Galaxy S23, S23+ oder S23 Ultra: Wo man sie jetzt schon bestellen kann. Weitere High-End-Smartphones zeigen wir in der Top 10: Die besten Smartphones 2023 – Samsung vor Google und Apple.
Das Galaxy S23+ sieht einfach klasse aus und fühlt sich äußerst wertig an. Das Design entspricht dem Samsung Galaxy S23 (Testbericht) – einziger Unterschied ist die Größe. Mit einer Bildschirmdiagonale von 6,6 Zoll ist das Plus-Modell größentechnisch näher am Samsung Galaxy S23 Ultra (Testbericht) als am „kleinen Bruder“. Die Abmessungen des schlanken Handys betragen 157,8 × 76,2 × 7,6 mm. Das Gewicht fällt für die Größe mit 195 g noch verhältnismäßig niedrig aus. Mehr Größe bedeutet mehr Bildschirmfläche. Das hat allerdings einen Haken: Die einhändige Bedienung ist wegen größeren Screens kaum mehr möglich.
Gegenüber dem Vorgänger Samsung Galaxy S22+ (Testbericht) hat sich bei der Gestaltung wenig getan. Hauptunterschied ist wie beim kleinen S23 die neugestaltete Kamera. Hier ragen drei Linsen einzeln aus dem Gehäuse – umrundet von einem Metallring. Das verleiht dem neuen Modell eine sehr edle Optik. Damit nähern sich die beiden preiswerteren Varianten dem Design des Ultra-Modells an. Das S22+ nutzte hier noch ein hervorstehendes Element, in das die drei Linsen eingebettet waren – in unseren Augen war das deutlich weniger elegant.
Neu hinzugekommen ist das bisher stabilste Glas, das in einem Smartphone verbaut wurde: Corning Gorilla Glass Victus 2. Angeblich übersteht es einen Sturz auf Beton aus 1 Meter und auf Asphalt aus 2 Metern – ausprobieren wollten wir es angesichts des Preises des Geräts dann aber nicht. Die Rückseite aus Glas schließt rechtwinklig zum Gehäuserahmen aus Aluminium ab, der minimal nach außen gewölbt ist. Dadurch schmiegt sich das sonst eher kantige Gerät angenehm und „organisch“ an die Hand. Der Verarbeitung ist exzellent – mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Gut geschützt vor Wasser und Staub ist es ebenfalls wieder dank Zertifizierung nach IP68.
Das OLED-Display bietet abgesehen von der größeren Fläche die gleichen technischen Eigenschaften wie das Galaxy S23. Die Auflösung beträgt 2340 × 1080 Pixel (Full-HD+), was im Verhältnis zur Bildschirmfläche zu einer Pixeldichte von 390 ppi (Pixel pro Zoll) führt. Ein scharfes Bild ist damit gewiss, bei dem Pixel mit dem Auge nicht mehr zu erkennen sind. Das kleine Galaxy S23 ist mit 423 ppi noch etwas schärfer, da die Fläche des Screens kleiner ausfällt. Ein noch schärferes Bild mit 500 ppi bietet das Samsung Galaxy S23 Ultra (Testbericht) dank 3K-Auflösung.
Die Bildqualität ist exzellent und bietet leuchtende, aber natürliche Farben, tiefste Schwarzwerte und tolle Kontraste. Die Blickwinkelstabilität ist stets hervorragend. Standardmäßig wählt das Smartphone automatisch die passende Bildwiederholrate von 48 bis 120 Hz aus. Die höchste Rate sorgt für geschmeidige Animationen beim Scrollen oder bei Spielen. Alternativ kann man 60 Hz festlegen, was den Energieverbrauch etwas senkt. Wie schon beim Galaxy S23 ist auch der Screen des Plus-Modells strahlend hell. Im manuellen Modus messen wir etwa 465 cd/m², bei automatischer Helligkeitsanpassung steigt der Wert auf bis zu 885 cd/m².
Die Ausstattung der Kamera gleicht dem kleinen S23: Eine Hauptlinse mit 50 Megapixel sowie ein Weitwinkelobjektiv mit 12 Megapixel und eine Telelinse mit 10 Megapixel. Die Frontkamera hat jetzt 12 statt 10 Megapixel. Schon der Vorgänger hat exzellente Fotos geschossen – Samsung hat die Kamera aber in allen Bereich nochmals deutlich gebessert.
Die Hauptkamera fasst standardmäßig vier Pixel in einem Raster zu einem zusammen (Pixel Binning) – so erlangen die Aufnahmen mit 12,5 Megapixel eine bessere Bildschärfe und mehr Details, gerade bei schwachem Licht. Auf Wunsch kann man die 50 Megapixel voll ausschöpfen.
Der optische Bildstabilisator (OIS) bei Hauptkamera und Telelinse gleicht jetzt 3 Grad statt 1,5 Grad aus. An der Software hat Samsung ebenfalls geschraubt, was noch bessere Aufnahmen auch bei Dunkelheit erlauben soll. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Die scharfen Aufnahmen bieten einen großen Dynamikumfang mit hohen Bilddetails sowie gekonntem Weißabgleich. Die Aufhellung bei Nacht ist sehr effizient – fast wirken die Bilder wie bei Tag geschossen – genügend Licht im Hintergrund und eine ruhige Hand vorausgesetzt. Bildrauschen ist dann nicht ganz zu vermeiden, hält sich aber auf einem niedrigen Niveau.
Die Weitwinkellinse macht ebenfalls einen klasse Job – und weicht auch farblich kaum von den Bildern der Hauptkamera ab. Tolle Aufnahmen aus der Ferne liefert das Teleobjektiv, das einen 3-fachen optischen Zoom bietet. Richtig spannend wird es mit Hybrid-Zoom – wenn diese Aufnahmen digital nochmals näher herangeholt werden.
Selbst bei 30-fachem Zoom sind Motive gut zu erkennen. Klar, Pixel sind dann nicht mehr zu vermeiden, beeindruckend ist das Ergebnis dennoch. Fast vom Hocker gerissen hat es uns bei einer Aufnahme des Mondes mit 30-fachem Zoom – das Bild findet sich in der Galerie. Profis setzen noch einen darauf und nutzen die Expert RAW-App. Diese liefert unkomprimierte Aufnahmen im RAW-Format, was sich etwa bei Aufnahmen des Sternhimmels anbietet.
Selfies gelingen ausgezeichnet und bestechen mit Schärfe und großem Dynamikumfang – auf Wunsch auch mit erweitertem Weitwinkel für mehrere Personen. Videos sehen ebenfalls toll aus und sind scharf sowie flüssig. Auf Wunsch filmt das S23+ auch mit 8K bei 30 fps (Frames pro Sekunde) – besser ist hier die Wahl von 4K bei 60 fps. Mehr muss eine Kamera eigentlich nicht können. Wer aber noch nicht genug hat, greift zum Samsung Galaxy S23 Ultra (Testbericht) mit 200 Megapixel sowie gleich zwei Telelinsen.
Die Zeiten eigener CPUs bei Flagships scheinen bei Samsung vorerst vorbei zu sein – und das ist gut so. Der Chip im Vorgänger konnte mit Qualcomm-Chips nicht mithalten. Jetzt spendiert Samsung den Qualcomm Snapdragon 8 Gen 2 in einer eigenen „for Galaxy“ Edition, die nochmals minimal höher taktet. Das Ergebnis ist einfach brachial – Verzögerungen gibt es bei diesem Smartphone einfach keine.
Die Power verdeutlichen auch die Benchmark: 15.000 bei PCmark sind klasse, 3800 Punkte bei 3Dmark („Wild Life Extreme“) aber bislang unerreicht. Selbst das iPhone 14 Pro kommt bei 3Dmark nicht auf den gleichen Wert – auch wenn der Vergleich etwas schwierig ist, da eine andere Software- und Hardware-Plattform im Einsatz ist.
Der Arbeitsspeicher beträgt 8 GByte – wie beim Galaxy S23. Unterschiede gibt es aber beim internen Speicher: Hier steigen Käufer erst bei 256 GByte ein und können sich auch über 512 GByte freuen. Der Speicher ist zudem rasend schnell dank UFS 4.0. Die Erweiterung per Micro-SD-Karte ist allerdings nicht möglich. Der Rest liest sich wie eine Wunschliste: Wi-Fi 6E für heimische Netzwerke, 5G, NFC, Bluetooth 5.3 und Ortung mittels GPS, Glonass, Beidou und Galileo. Selbst ein Barometer ist vorhanden, der Fingerabdruck-Scanner arbeitet gewohnt flott und zuverlässig. Sogar der Klang der Stereolautsprecher ist klar und deutlich.
Vorbildlich ist Samsung bei seiner Update-Politik. Das Galaxy S23+ läuft mit Android 13 und kann mit vier weiteren Version-Upgrades rechnen. Sicherheits-Patches gibt es für fünf Jahre. Auf unserem Testgerät war bereits der aktuelle Sicherheits-Patch zu finden.
Die Bedienoberfläche OneUI bietet einige Unterschiede zu „Vanilla Android“. Wer schon ein Samsung-Gerät hatte, findet sich schnell zurecht. Weniger vorbildlich: Samsung bietet für nahezu jeden Google-Dienst eine eigene App an sowie weitere Anwendungen von Microsoft, Spotify und Netflix. Auf unserem sonst fast leeren Testgerät sind so bereits 45 GByte von Haus aus belegt. Da ergeben 256 GByte gleich noch mehr Sinn. Nicht jedem wird diese Bloatware schmecken. Wer sich aufs Android-Original besinnen will, muss zum Google Pixel 7 Pro (Testbericht) greifen.
Die Kapazität des Akkus ist gegenüber dem Vorgänger auf 4700 mAh gestiegen. In Verbindung mit dem auf Effizienz getrimmten Prozessors und Software-Optimierungen ist es Samsung tatsächlich gelungen, die Akkulaufzeit zu steigern – trotz deutlich mehr Performance. Hervorragende 13,5 Stunden erreichte unser Testgerät im Battery Test von PCmark. Beim Vorgänger waren es noch 10 Stunden. Länger hält hier nur das kleine Galaxy S23 durch – wenn auch minimal mit 30 Minuten.
Ein Netzteil bekommen Käufer nicht mehr. Hier kommt eine Stärke des Galaxy S23+ zugute: Es lädt per Kabel wie das Ultra mit bis zu 45 Watt, mit Qi sind 15 Watt möglich. Das kleine S23 begnügt sich mit 25 Watt. Das ist allerdings noch immer deutlich weniger als bei Xiaomi, Realme oder Honor, die mit bis zu 150 Watt das leere Handy in unter einer halben Stunde vollpumpen. Im Falle des S23+ ist der Akku in 45 Minuten von 20 auf 100 Prozent geladen. Für einen vollständigen Ladevorgang müsste man etwa eine Stunde einplanen.
Wer kein passendes Ladegerät hat, muss ein neues kaufen. Bei der Auswahl hilft unsere Top 10: Die besten USB-C-Ladegeräte – billig lädt schneller als teuer. Gute Geräte gibt es ab 20 Euro.
Das „preiswerte“ Modell mit 128 GByte entfällt. So steigt das Galaxy S23+ mit 256 GByte und einer UVP ab 1199 Euro ziemlich hoch ein – das sind 250 Euro mehr als beim S23 mit 128 GByte. Ferner gibt es noch 512 GByte.
Als Farben stehen Schwarz („Phantom Black“), Grün („Green“), Flieder („Lavender“) sowie Weiß („Cream“) zur Auswahl. Exklusiv im Online-Shop von Samsung gibt es noch die Farben Anthrazit („Graphite“), Rot („Red“), Gelb („Lime“) und Hellblau („Skye Blue“).
Am günstigsten ist derzeit die Variante in Schwarz, mit 256 GByte bekommt man sie schon für knapp unter 1100 Euro. Wir empfehlen, gleich zur Ausführung mit 512 GByte zu greifen, einige Anbieter verkaufen diese zum gleichen Preis. Bei Amazon gibt es das Galaxy S23+ mit 512 GByte für 1150 Euro.
Das Samsung Galaxy S23 Plus (512 GByte) ist für 1 Euro Zuzahlung bei Gomibo mit Trade-in Rabatt von 120 Euro und o2 Free Unlimited Max (unbegrenztes Datenvolumen) für 69,99 Euro monatlich bei Gomibo zu haben.
Wem die neue Generation zu teuer ist, der kann über die Vorgänger-Reihe nachdenken. So bekommt man das Samsung Galaxy S22+ (Testbericht) derzeit schon für knapp unter 800 Euro. Wenn es nicht so groß sein muss: Das Samsung Galaxy S23 (Testbericht) kostet 949 Euro. Wem das S23+nicht extrem genug ist, findet im Samsung Galaxy S23 Ultra (Testbericht) die aktuelle Krönung der Android-Schöpfung.
Abseits von Samsung kommen das Google Pixel 7 Pro (Testbericht) oder Vivo X80 Pro 5G (Testbericht) infrage, das ebenfalls tolle Fotos schießt. Noch mehr Spitzenklasse zeigen wir in der Top 10: Die besten Smartphones 2023 – Samsung vor Google und Apple.
Auf ganzer Linie kann uns das Samsung Galaxy S23+ überzeugen. Samsung hat nahezu alle Schwächen der Vorgänger ausgebügelt. Die Leistung ist unerreicht – außer innerhalb der eigenen Serie. Das Display ist hell, messerscharf und liefert eine hervorragende Bildqualität. Die Kamera ist über jeden Zweifel erhaben. Das S23+ ist die ideale Wahl für jeden, der eine Top-Smartphone mit großem Display sucht, aber keinen Stift oder besonders starken optischen Zoom sucht.
Zu meckern gibt es wenig. Die Ladegeschwindigkeit kann mit chinesischen Modellen nicht mithalten. Das Fehlen eines Netzteils kann ärgerlich sein, wenn man zu Hause nur ein altes Gerät mit 15 Watt hat. So kommen viele Käufer nicht drumherum, sich ein neues Ladegerät mit 45 Watt zu besorgen. Wie viel Speicher schon von Haus aus belegt ist, überrascht ein wenig.
Netgears Arlo Pro konnte uns im Test nicht nur wegen kostenlosem 7-tägigem Cloud-Speicher für aufgezeichnete Videos überzeugen. Auch in Sachen Funktionsumfang und Leistung gefällt uns die Security-Kamera mit Akkubetrieb gut. Warum genau, erfahrt Ihr in unserem ausführlichen Testbericht.
Netgears Arlo Pro konnte uns im Test nicht nur wegen kostenlosem 7-tägigem Cloud-Speicher für aufgezeichnete Videos überzeugen. Auch in Sachen Funktionsumfang und Leistung gefällt uns die Security-Kamera mit Akkubetrieb gut. Warum genau, erfahrt Ihr in unserem ausführlichen Testbericht.
Die Abmessungen der kompakten Arlo Pro betragen 79,3 × 48,6 × 70,5 Millimeter bei einem Gewicht von 136 Gramm. Die Kamera wirkt solide, hinten ist ein Gewinde zum Festschrauben an speziellen Halterungen. Im Lieferumfang befindet sich eine magnetisch haftende Halterung, für den Außenbetrieb bietet der Hersteller unter anderem einen optionalen diebstahlsicheren Outdoor Security Mount an.
Zum Einsetzen des Akkus wird die Kamera einfach aufgeklappt, zum Aufladen gibt es hinten unten einen microUSB-Anschluss. Auf der Oberseite ist ein Sync-Taster zum Verbinden mit einer Basisstation. Diese stellt die Verbindung zum Internet her und sorgt für die Kommunikation zwischen Nutzer und Kamera oder aber Kameras, wenn mehrere Geräte im System laufen.
Die Security-Kamera Arlo Pro hat einen CMOS-Farbsensor, ein Sichtfeld von 130 Grad und einen automatischen Schwarz-Weiß-Abgleich mit automatischer Belichtung. Die maximale Auflösung beträgt 1280 × 720 Pixel. Für die Nachtsichtfunktion gibt es 850-nm-LEDs mit einer Reichweite von maximal 8 Metern. Die Videoaufzeichnung erfolgt im Format H.264. Neben einem Lautsprecher ist auch ein Mikrofon im Gehäuse der Kamera untergebracht.
Für die Energieversorgung gibt es einen wiederaufladbaren 2400-mAh-Akku, der von Werk aus komplett geladen ist. Die Batterie ist austauschbar. Die Arlo Pro ist nach IP65-Zertifzierung auch für den Außeneinsatz bei Temperaturen von minus 20 bis plus 45 Grad geeignet.
Bezüglich Datenschutz der in der Cloud gespeicherten Videos verspricht Netgear AES-128-Bit-Verschlüsselung und Transport Layer Security (TLS). Weiterhin verwendet das Unternehmen eigenen Aussagen zufolge eine Kontoauthentifizierung über eine sichere HTTPS-Verbindung, die Lauschangriffe verhindert.
Die Arlo Pro unterscheidet sich von den Geräten der Konkurrenz durch die Art der Verbindung mit Netzwerk und Internet. Zum Betrieb benötigt das Gerät eine spezielle Basisstation, die ein eigenes WLAN aufbaut. Auch weitere Kameras kommunizieren dann darüber untereinander. Das Setup ist simpel: Basisstation per LAN-Kabel mit dem Router verbinden und dann per spezieller Tasten an Kamera und Station die Geräte miteinander connecten.
Die Konfiguration des Systems geschieht über Handy-App (für iOS und Android) oder per Webinterface. Die Einstellungsmöglichkeiten und Features sind bei beiden Methoden identisch. Von der Kamera erkannte Bewegungen und Geräusche starten die automatische Aufnahme, die entsprechenden Clips landen in der Cloud. Auf Wunsch gibt es Push-Nachrichten darüber auf dem Smartphone und per E-Mail. Auf Handy oder PC sind die abgespeicherten Videos aufrufbar und herunterladbar. Außerdem kann der Nutzer sich auch das aktuelle Livebild anschauen. Wer ein lokales Backup möchte, der muss einfach ein USB-Laufwerk an die Basisstation anschließen. Weitere Features der Arlo Pro sind das manuelle oder automatische Auslösen einer 100 Dezibel lauten Sirene (diese befindet sich an der Basisstation) und – dank 2-Wege-Audio – die Nutzung als Gegensprechanlage.
Nicht nur durch die spezielle Basisstation unterscheidet sich die Arlo Pro von der Konkurrenz, sie bietet bis ins Kleinste konfigurierbare Modi in beliebiger Anzahl, um für jede Situation das richtige Setting erstellen zu können. Dies beinhaltet nicht nur Zeitpläne und Verwaltung per Standort des Handys – es lässt sich auch festlegen, ob nur Bewegung oder nur Geräusch, oder aber beides erkannt werden soll. Außerdem welche Aktionen dann zum Tragen kommen (Video aufnehmen, nichts unternehmen, Sirene aktivieren) und welche Art der Benachrichtigung erfolgen soll.
Und dann unterscheidet sich die Arlo Pro noch in einem weiteren Punkt von den Mitbewerbern: 7 Tage kostenlosen 1 GByte großen Cloud-Speicher bekommt der Nutzer im kostenfreien Basic-Abo, das bis zu fünf Kameras beinhaltet. Bei anderen Cloud-basierten Sicherheitskameras will der Hersteller teilweise schon alleine für die Bewegungserkennung eine monatliche Gebühr. Für mehr Kameras und mehr Speicher gibt es von Netgear dann entsprechende kostenpflichtige Servicepläne .
Wohl auch dank der Basisstation – und damit verbunden einem eigenen WLAN für die Kamera – funktionierte die Arlo Pro im Test reibungslos und mit geringer Latenz von circa einer Sekunde beim Livebild. Die Erkennung von Bewegungen vor der Knipse und Geräuschen in der näheren Umgebung geschah präzise und auch Benachrichtigungen per Push und E-Mail kamen schnell an.
Der Nutzer muss sich keine Gedanken machen, dass er die Kamera per im Lieferumfang befindlichen Netzteil alle paar Tage wieder aufladen muss. In unserem Testzeitraum von knapp zwei Tagen – mit nachvollziehbarer Weise ordentlich Action vor der Linse – entleerte sich die Batterie kaum. Den aktuellen Akkustand sieht der Nutzer in der App und im Webinterface. Der Hersteller gibt die Laufzeit mit bis zu drei Monaten an.
Einen Kritikpunkt gibt es nach so viel Lob dann aber doch: die Qualität der Kamera. Die Auflösung beträgt nur 1280 × 720 Pixel und das macht sich vor allem bei der Sichtung von Videos oder des Livebildes am PC bemerkbar. Zumindest ist die Qualität gut genug, um zu erkennen, was vor der Linse vor sich geht, und auch um potenzielle Einbrecher zu identifizieren.
Die Arlo Pro hat uns in fast allen wichtigen Bereichen überzeugt. Dass die Videoqualität immerhin zufriedenstellend ist, macht diesen Kritikpunkt in unseren Augen durch die anderen Punkte zu einem großen Teil wett. Die Anschaffungskosten sind zwar durch die nötige Basisstation eventuell etwas höher als bei Konkurrenzprodukten, der Nutzer wird aber nicht zum berappen von weiteren monatlichen Kosten genötigt.
Davon abgesehen funktioniert die Erkennung von Bewegung und Geräuschen inklusive Benachrichtigungen sehr gut. Hierbei ist die Möglichkeit, für verschiedenste Szenarien entsprechende Modi erstellen und festlegen zu können, ein weiterer dicker Pluspunkt. Gerade was das angeht, sieht die Konkurrenz fast durch die Bank ganz schön alt aus.
Das GT-I9000 Galaxy S von Samsung katapultiert sich derzeit auf Platz 1. Es ist begehrenswert, flach und bringt eine Hardcore-Hardware mit. Das Samsung-eigene 4-Zoll Super AMOLED-Display ist nicht nur energieeffizient, es bringt tolle, starke; kontrastreiche Farben mit. Das Schwarz ist derzeit von allen mobilen Displays, am schwärzesten. Der SGX540-Grafikchip sorgt für einen schnellen Framerate und verleiht ein intensives Gefühl. Größte Schwäche des Telefons ist die hintere, dünne Plastikabdeckung, welche das Hochwertige defizitär wirken lässt. In der Summe beweist sich das GT-I9000 Galaxy S als ein hervorragendes Smartphone und ist aktuell im Wettbewerb sehr weit vorn.
Das GT-I9000 Galaxy S von Samsung katapultiert sich derzeit auf Platz 1. Es ist begehrenswert, flach und bringt eine Hardcore-Hardware mit. Das Samsung-eigene 4-Zoll Super AMOLED-Display ist nicht nur energieeffizient, es bringt tolle, starke; kontrastreiche Farben mit. Das Schwarz ist derzeit von allen mobilen Displays, am schwärzesten. Der SGX540-Grafikchip sorgt für einen schnellen Framerate und verleiht ein intensives Gefühl. Größte Schwäche des Telefons ist die hintere, dünne Plastikabdeckung, welche das Hochwertige defizitär wirken lässt. In der Summe beweist sich das GT-I9000 Galaxy S als ein hervorragendes Smartphone und ist aktuell im Wettbewerb sehr weit vorn.
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Preislich ist die Mijia 360 Home eine der attraktivsten Full-HD-IP-Kameras, man bekommt das Gadget schon für knapp 60 Euro. In unserem Test gefiel uns die Kamera, die aufgezeichnete Videos auf microSDXC-Karte abspeichert und um 360 Grad schwenkbar ist, prinzipiell in Sachen Funktionsweise und Bildqualität auch gut – die Sache hat allerdings einen größeren Haken. Welcher das ist, und ob sich ein Kauf eventuell trotzdem lohnt, erfahrt Ihr in unserem Test.
Preislich ist die Mijia 360 Home eine der attraktivsten Full-HD-IP-Kameras, man bekommt das Gadget schon für knapp 60 Euro. In unserem Test gefiel uns die Kamera, die aufgezeichnete Videos auf microSDXC-Karte abspeichert und um 360 Grad schwenkbar ist, prinzipiell in Sachen Funktionsweise und Bildqualität auch gut – die Sache hat allerdings einen größeren Haken. Welcher das ist, und ob sich ein Kauf eventuell trotzdem lohnt, erfahrt Ihr in unserem Test.
Xiaomis Mijia 360 Home hat mit ihrem rundlichen Design und der einem großen Auge ähnelnden Kameraeinheit etwas von einem kleinen knuddeligen Roboter. Wenn der motorbetriebene schwenkbare Kopf des Gadgets sich bewegt, wird dieser Eindruck noch verstärkt. Das Gehäuse der WLAN-Kamera besteht aus hochglänzendem weißen Kunststoff, die Abmessungen betragen 118 × 80 × 80 Millimeter bei einem Gewicht von 250 Gramm.
Auf der Rückseite finden sich neben einem microUSB-Anschluss für das Netzteil ein microSDXC-Karten-Slot und ein Resetbutton. Vorn, unterhalb der Kameraeinheit, sitzt eine Status-LED und ein Button, um mit der Kamera per Sprache kommunizieren zu können. Links und rechts am Kopf der IP-Cam befinden sich Lautsprecher, am unteren Rand sind Mikrofone untergebracht. Auf der Unterseite ist ein Ring aus rutschfestem Gummi angebracht.
Die Mijia 360 Home nimmt mit ihrer Kamera mit f/1.8-Blende Videos mit maximal 1080p auf. 10 Infrarot-LEDs sorgen für ein klares Bild auch bei Nacht, für das aufgezeichnete Material gibt es einen microSDXC-Karten-Slot. Neben Lautsprecher hat die WLAN-Kamera auch ein Mikrofon verbaut. Mit dem WLAN verbindet sich die Mijia 360 nach 802.11 b, g und n.
Mit dem heimischen WLAN verbunden hat der Nutzer per App für Android- und iOS-Zugriff auf das aktuelle Livebild. Die Mijia 360 Home verfügt über eine Bewegungserkennung und speichert Videos des Geschehens auf einer eingelegten microSDXC-Karte ab. Der Nutzer hat außerdem jederzeit die Möglichkeit Bilder und Videos manuell aufzunehmen, diese landen dann direkt auf dem Smartphone. Die Kamera ist horizontal und vertikal schwenkbar und deckt so das Sichtfeld eines kompletten Raumes ab. Dank Zwei-Wege-Audio ist die Mijia 360 Home auch als Gegensprecheinrichtung nutzbar.
Wie bei den meisten IP-Kameras zeigt sich die zugehörige App (Mi Home) neben der eigentlichen Bedienung auch für die Ersteinrichtung verantwortlich. Dies klappte im Test schnell und ohne Probleme, allerdings lief ab diesem Zeitpunkt nichts mehr problemlos. Zwar ist die Mi-Home-App mittlerweile zumindest zum großen Teil englisch übersetzt, zumindest wenn der Nutzer in den Einstellungen diese Sprache auswählt. Der zur Mijia 360 Home gehörende Teil des Programms ist in den meisten Bereichen allerdings nur in chinesischer Sprache verfügbar.
Der Hauptbildschirm zeigt sich übersichtlich genug, dass die Steuerung der Kamera und das Anfertigen und Bildern und Fotos problemlos von der Hand geht. Nach ein wenig herumspielen findet sich auch recht schnell der Zugriff auf die von der Kamera aufgenommenen Videos – die Bewegungserkennung ist nämlich von Werk aus eingeschaltet. Das ist auch gut so, denn in den Einstellungen lässt sich dies nur aktivieren, wenn der Nutzer der chinesischen Sprache mächtig ist. Dies betrifft auch alle weiteren tiefer gehenden Einstellungsmöglichkeiten wie beispielsweise die zeitgesteuerte Alarmfunktion: sie ist selbst mit ausprobieren und herumrätseln kaum nutzbar.
Die Latenzzeit des Livebildes war im Test teils kaum wahrnehmbar, die allgemeine Performance sehr gut. Wahrscheinlich lässt sich die Qualität für eine möglichst reibungslose Darstellung zusätzlich manuell herunterstellen, auch hier gilt jedoch: Man müsste dazu schon der chinesischen Sprache mächtig sein. Die Bildqualität vom Stream, geschossenen Bildern und aufgezeichneten Videos ist mit den voreingestellten Qualitätsoptionen zufriedenstellend.
Die Wertung fiel uns beim Test der Mijia 360 Home nicht leicht. Eigentlich kann man es einer nur für den chinesischen Markt bestimmten Kamera nicht ankreiden, dass diese mit App in chinesischer Sprache daherkommt. Allerdings bekommt man die WLAN-Kamera von Xiaomi nicht nur über diverse China-Shops in Deutschland, sie kann auch problemlos bei Amazon bestellt werden – jeweils allerdings ohne Hinweis darauf, dass die Bedienung etwas schwierig sein könnte. Wir haben unser Exemplar der Xiaomi Mijia 360 Home von GearBest erhalten.
Und so haben wir uns entschieden so zu urteilen, wie es auch sonst der Fall ist. Somit gibt es für die Mijia 360 Home bei uns nur vier Sterne, da die Kamera – soweit wir es austesten konnten – zwar einen guten Job macht, der Nutzer allerdings damit leben muss keine tiefergehenden Einstellungen vornehmen zu können, oder halt einen Chinesisch-Kurs belegen muss.
Das Desire 12+ punktet mit guten Kameras, ansprechender Optik und guter Haptik. Ob auch der Rest der Ausstattung den Preis von knapp 230 Euro rechtfertigt, zeigt unser Test.
Das Desire 12+ punktet mit guten Kameras, ansprechender Optik und guter Haptik. Ob auch der Rest der Ausstattung den Preis von knapp 230 Euro rechtfertigt, zeigt unser Test.
Wie alle aktuellen HTC-Geräte kommt auch das Desire 12+ im Liquid-Surface-Design . Was nach viel Marketing-Blabla klingt (mit „dynamischen Farben als Ergänzung Deines einzigartigen Stils“) sieht in der Realität allerdings richtig schick aus und liegt sehr angenehm in der Hand. Wie so oft zeigt sich die hochglänzende Rückseite allerdings als Fingerabdruckmagnet. Die Abmessungen des Desire 12+ betragen 158,2 × 76,6 × 8,4 mm bei einem Gewicht von 157,5 g. Wie gewohnt bei HTC ist die Verarbeitung des Desire 12+ tadellos – die Kombination aus Metallrahmen, Glas und Kunststoff wirkt wie aus einem Guss.
Lautstärkewippe und Power-Buttons sitzen an der rechten Seite des Handys, an den Karten-Slot kommt der Nutzer links mit dem entsprechenden Werkzeug. Unten finden sich eine Kopfhörerbuchse, ein Micro-USB-Anschluss und der Lautsprecher. Oberhalb des Displays haben Frontcam und die üblichen Sensoren (Umgebungslicht- und Annäherungssenor) ihren Platz. Die Hauptkamera mit ihren zwei Linsen und LED-Blitz ist auf der Rückseite im linken oberen Eck untergebracht, ein Fingerabdrucksensor gut erreichbar mittig im oberen Drittel.
Im Inneren des Smartphones arbeitet ein Snapdragon-450-Chip. Der Octa-Core-Prozessor hat einen Maximaltakt von 1,8 GHz pro Kern. Das Desire 12+ hat 3 GByte RAM und 32 GByte internen Speicher. Zur Erweiterung gibt es einen MicroSD-Kartenslot, außerdem lassen sich noch zwei SIM-Karten in die entsprechende Halterung einlegen. Mobil funkt das Handy im LTE-Netz (Cat4) mit maximal 150 Mbit/s im Downstream. WLAN gibt es nach 802.11 a, b, g und n. Im Vergleich zum günstigeren Desire 12 mit 2,4- und 5-GHz-Band gibt es merkwürdigerweise beim Desire 12+ nur das 2,4-GHz-Frequenzband.
Im Bereich der Konnektivität gehören Bluetooth 4.2 und GPS zur Ausstattung, NFC besitzt das Gerät nicht. Der Akku hat eine Kapazität von 2965 mAh. Auf eine Schnellladetechnologie muss der Käufer verzichten. Im Lieferumfang befindet sich neben einem Ladegerät nebst entsprechendem USB-Kabel noch ein Headset. Wie beim kleinen Bruder Desire 12 (Testbericht) klingt dies recht ordentlich.
Auf 6 Zoll gibt es HD+-Auflösung, das sind beim IPS-Panel im 18:9-Format 1440 × 720 Pixel. Das ist alles andere als zeitgemäß – von gestochen scharfer Darstellung von Inhalten kann man beim Desire 12+ nicht sprechen. Die Blickwinkelstabilität ist gut und die maximale Helligkeit erlaubt auch die Nutzung im Freien bei sonnigen Lichtverhältnissen. Die Farbwiedergabe empfinden wir als tendenziell etwas blass, dem kann der Nutzer jedoch ein wenig gegen wirken. In den Systemeinstellungen lässt sie sich per Schieberegler zwischen den Parametern „Kälter“ und „Wärmer“ anpassen. Was die Berührungsempfindlichkeit angeht, gibt es beim Bildschirm des Desire 12 nichts zu meckern: Er reagiert präzise und gut auf Fingereingaben.
Die Dual-Hauptkamera mit LED-Blitz und Phasenvergleich-Autofokus hat eine 13-Megapixel-Linse (mit f/2.2-Blende) und eine 2-Megapixel-Linse (mit f/2.4-Blende). Letztere ist in erster Linie für Tiefenschärfeinformationen, und damit verbunden für die Realisation eines Unschärfe-Effektes verantwortlich. Die maximale Auflösung von Videos hinten beträgt 1080p. Die Frontkamera löst 8 Megapixel auf und hat eine f/2.0-Blende. Mit den Kameras des Desire 12+ gelingen teils richtig gute Schnappschüsse, gemessen am Preis hinterließ sie in unserem Test einen positiven Eindruck. Farben, Schärfe und Kontrast sind bei guten Lichtverhältnissen meist stimmig und auch unter Low-Light-Bedingungen gelingen brauchbare Bilder. Zwar gelingt der Kamera beim Bokeh-Effekt die Trennung zwischen Motiv und Hintergrund nicht immer perfekt, die erzeugte Unschärfe sieht allerdings nicht gekünstelt aus. Und sind scharf gestelltes Objekt und unscharfer Bereich klar abgegrenzt, dann können sich die Ergebnisse sehen lassen.
Schon das Desire 12 gefiel uns im Test in Sachen Performance gut. Dass das Desire 12+ mit seinem stärkeren Prozessor noch eine Ecke flotter und flüssiger läuft, überrascht nicht. Im AnTuTu-Benchmark kommt das Smartphone auf knapp 70.000 Punkte, sein kleiner Bruder auf knapp 47.000 Punkte. Weder traten im Test auffälligere Denkpausen und Hänger auf, noch hatten wir Probleme auch aktuelle und grafisch anspruchsvollere Games zu spielen. Wie üblich muss dabei im Zweifelsfall die Grafikqualität etwas heruntergesetzt werden (sofern das entsprechende Spiel dies nicht automatisch erledigt), optisch sahen die Spiee jedoch noch zufriedenstellend aus.
Allzu große Sprünge kann der Nutzer mit einer Akkuladung zwar nicht machen, über den Tag bringt einen das Handy jedoch in der Regel problemlos, auch bei häufigerer Nutzung. Einmal komplett aufladen nimmt knapp drei Stunden in Anspruch. Ähnlich wie schon beim Desire 12 klingt der Lautsprecher des Desire 12 zwar ganz ordentlich, prinzipiell aber etwas dünn im Gesamtsound. Die Gesprächsqualität beim Telefonieren hingegen ist gut. Der Fingerabdrucksensor des Smartphones funktioniert zuverlässig und
Während auf dem Desire 12 noch Android 7.1.1 Nougat als Betriebssystem läuft, kommt das Desire 12+ mit Android 8 und Google-Sicherheitspatch vom 01. März 2018 (zum Zeitpunkt des Tests). Und wie üblich gibt es HTCs Sense-Oberfläche noch obendrauf. Die Benutzeroberfläche wirkt alles in allem etwas überladen – vor allem der Blinkfeed nicht mehr zeitgemäß und von nicht größerem Zusatznutzen. Es handelt sich dabei um einen personalisierbaren Newsfeed, der als einer der Homescreens voreingestellt ist. Die meisten Nutzer dürften diesen nur deaktiviert bekommen, wenn sie Google bemühen. Nutzerfreundlich ist anders! Ansonsten gibt es beispielsweise noch den Personal Assistant Sense Companion , bei dem wir ebenfalls keinen großen Mehrwert sehen. Viele dürften mit Google Assistant, Alexa oder Cortana glücklicher sein.
Das Desire 12+ ist ein schönes Smartphone der unteren Mittelklasse. Vor allem mit Optik und Haptik weiß das Handy zu gefallen, während die Performance gut ist und die Kameras – gemessen am Preis – einen guten Job machen. Nicht mehr zeitgemäß ist hingegen die niedrige Auflösung des Displays und der Micro-USB-Anschluss. Das aktuell auch ab circa 230 Euro erhältliche Motorola Moto G6 (Testbericht) beispielsweise bietet diese beiden Punkte, kann aber auch was Kameras, Performance und Design angeht überzeugen.
Samsung hat drei neue Smartphones auf den Markt gebracht – Galaxy S23, Galaxy S23+ und das Galaxy S23 Ultra. Damit die Schmuckstücke nicht verkratzen oder kaputtgehen, gibt es zahlreiche Schutzhüllen. Wir haben uns die wichtigsten angesehen.
Samsung hat drei neue Smartphones auf den Markt gebracht – Galaxy S23, Galaxy S23+ und das Galaxy S23 Ultra. Damit die Schmuckstücke nicht verkratzen oder kaputtgehen, gibt es zahlreiche Schutzhüllen. Wir haben uns die wichtigsten angesehen.
Das Samsung Galaxy S23 (Testbericht) ist das kleinste Modell der S23-Reihe. Es kommt mit einem 6,1 Zoll großen AMOLED-Bildschirm mit einer Auflösung von 2.340 × 1.080 Pixeln. Das S23 misst 146,3 × 70,9 × 7,6 mm und wiegt 167 Gramm. Der Akku weist eine Kapazität von 3900 mAh auf.
Das Samsung Galaxy S23+ (Testbericht) ist eine größere Variante des S23 mit einem 6,6-Zoll-AMOLED-Display und einer Auflösung von 2340 × 1080 Pixeln. Es ist 157,8 × 76,2 × 7,6 mm groß und wiegt 195 Gramm. Wie das S23 unterstützt es 5G-Mobilfunknetze und verfügt über eine Triple-Kamera mit 50, 12 und 10 Megapixeln. Der Akku des S23+ hat eine Kapazität von 4700 mAh und bietet eine lange Akkulaufzeit.
Das Samsung Galaxy S23 Ultra (Testbericht) ist das größte und teuerste Modell der S23-Serie. Es verfügt über ein 6,8-Zoll-AMOLED-Display mit einer Auflösung von 1.140 × 3.088 Pixeln. Das S23 Ultra misst 163,4 × 78,1 × 8,9 mm und wiegt 234 Gramm. Das Gerät verfügt über eine Quad-Kamera mit einer Hauptkamera mit 200 Megapixeln, einer Ultra-Weitwinkelkamera mit 12 Megapixeln und eine Telekamera mit 10 Megapixeln sowie einen Tiefensensor von 10 Megapixeln. Der Akku des S23 Ultra hat eine Kapazität von 5.000 mAh. Mehr über die einzelnen Geräte und wo man sie am günstigsten bekommen kann, erklären wir im Ratgeber Samsung Galaxy S23, S23+ oder S23 Ultra: Welches Modell ist das richtige?
Wir zeigen in diesem Ratgeber geeignete Hüllen zum Schutz von Rahmen und Rückseite der Smartphones. Der zudem noch das Display schützen will, benötigt entweder eine Hülle mit Klappe oder eine Panzerschutzfolie.
Nicht nur bei Zubehörherstellern gibt es schon kurz nach Erscheinen der S23-Serie Hüllen in großen Mengen, sondern natürlich auch bei Samsung selbst. Neben einem durchsichtigen Clear Case für das Galaxy S23 und das S23+ mit und ohne ausklappbaren Ständer gibt es eine Leder-Hülle in Grün, Schwarz und Hellbraun für die beiden Smartphones. In die Front ist im unteren Bereich der Firmenname eingeprägt.
Die weitaus meisten Hüllen für das Galaxy S23 und S23+ gibt es in Form der Silikon-Cases in Orange, Blau, Cremefarben, Lavendel und Dunkelgrün. Das Silicone Grip Case stellt eine Besonderheit dar. Die Hülle aus Silikon enthält einen Griff auf der Rückseite, der es erlaubt, das Smartphone einhändig sicher zu halten. Diese Schutzhülle wird in Weiß und in Grün angeboten.
Die mit Abstand nützlichsten Hüllen sind die Smart View Wallet Cases. Es sind die einzigen Hüllen von Samsung, die über einen Deckel verfügen, um auch das empfindliche Display der Smartphones zu schützen. In der Hülle befindet sich ein Kartenfach für eine Kreditkarte und einem Sichtfenster zur Anzeige wichtiger Informationen. Über das Sichtfenster können auch Anrufe angenommen oder Benachrichtigungen eingesehen werden. Die Hülle wird in Schwarz, Dunkelgrün, Cremefarben und Lavendel für alle Modelle der Serie angeboten.
Für besonders raue Umgebungen hat Samsung eine Hülle vorgestellt, die Rugged Gadget Case heißt. Diese Hülle gibt es nur in Schwarz. Sie verfügt über verstärkten Kantenschutz, einen ausklappbaren Ständer auf der Rückseite und soll Schutz vor Kratzern, Stürzen und anderen Stößen bieten. Ein Kartenfach für eine Kreditkarte ist ebenfalls vorhanden. Die Hülle wurde Stürze aus einer Höhe von 1,5 Metern abfangen.
Die Hüllen von Samsung sind gut verarbeitet und recht teuer, weshalb schon kurz nach dem Verkaufsstart der neuen Smartphones zahlreiche Anbieter Hüllen vorgestellt haben, die sich sehen lassen können. Neben Markenhüllen gibt es eine Vielzahl an preiswerten No-Name-Produkten. Für unser Samsung Galaxy S23 (Testbericht) haben wir uns etwa für ein Leder-Case mit Deckel von Giyer entschieden (siehe Titelbild). Bei Amazon kost diese 15 Euro. Ein Display-Schutzglas gehört zum Lieferumfang.
Otterbox
Die Otterbox Symmetry ist eine Silikonhülle, die guten Schutz verspricht und nicht dick aufträgt. Der silberbasierte antimikrobielle Zusatz der Hülle soll zudem das Wachstum von Keimen bekämpfen.
Nevox
Die Hülle Nevox Vario ist ein klassisches Flip-Cover mit einem Magnetverschluss. Im aufgeklappten Zustand lässt sich das Smartphone gerade beim Fotografieren leichter halten. Die Hülle bietet zudem eine Standfunktion und einen Karteneinschub. Das Nevox Styleshell Shockflex ist eine durchsichtige Hülle, die kaum aufträgt und vor Kratzern und leichten Stürzen schützen soll, während das Case Nevox Styleshell Flex eher gegen Kratzer als gegen Stürze hilft.
Pedea
Das Pedea Soft TPU Case schützt nicht bei einem schweren Sturz, dafür ist diese Hülle aber sehr dünn, leicht und günstig. Sie ist in Schwarz und in einer transparenten Version erhältlich.
Die große Anzahl an Schutzhüllen für die neue Samsung-S23-Serie sollte die Bedürfnisse der meisten Anwender befriedigen. Von dünnen Hüllen, Flip-Cover bis zu schicken Ledervarianten und Cases, die auch starke Schläge verkraften, ist alles zu haben. Jede der Hüllen schützt die Rückseite vor Kratzern, doch nicht alle Hüllen bieten auch einen massiven Kantenschutz. Hier hat sich gezeigt, dass Varianten, die einen guten Schutz bieten, leider auch etwas teurer sind. Wer kein Flip-Cover verwendet, aber trotzdem einen Display-Schutz haben will, kommt ohne Panzerglas nicht aus.
Wo sich die einzelnen Smartphone-Modelle der neuen Galaxy-S-Reihe unterscheiden, zeigen wir im Ratgeber Samsung Galaxy S23, S23+ oder S23 Ultra: Welches Modell ist das richtige?
Das Samsung Galaxy S24+ ist ein guter Kompromiss aus S24 und Ultra. Was das Smartphone mit 6,7-Zoll-Display und KI-Funktionen zu bieten hat, zeigt der Test.
Das Samsung Galaxy S24+ ist ein guter Kompromiss aus S24 und Ultra. Was das Smartphone mit 6,7-Zoll-Display und KI-Funktionen zu bieten hat, zeigt der Test.
Als mittleres Modell komplettiert das Galaxy S24+ neben dem Galaxy S24 (Testbericht) und Galaxy S24 Ultra (Testbericht) das Trio der neuen Samsung-Flagship. Im Vergleich zum Vorgänger Samsung Galaxy S23+ (Testbericht) hat sich auf den ersten Blick wenig getan, was die technische Ausstattung angeht. Neu ist die CPU, die Samsung selbst beisteuert. Optisch ähnelt das Plus-Modell dem kleinen S24, fällt aber deutlich größer aus. Im Vordergrund stehen auch bei diesem Modell die erweiterten und neuen KI-Funktionen von Galaxy AI.
Im Rampenlicht von Werbung und Berichterstattung steht meistens das Ultra-Modell als Top-Flagship, viele begeistern sich zudem für das kompakte S24, das preislich den Einstieg markiert. Stellt sich die Frage, ob das Plus-Modell dann eher zwischen den Stühlen steht oder die goldene Mitte ist? Wie gut das S24+ ist und ob es als die „goldene Mitte“ durchgehen kann, zeigt der Testbericht.
Das Samsung Galaxy S24+ gehört definitiv zu den besten Android-Smartphones. Die Änderungen mögen eher klein sein – abgesehen von den neuen, umfangreichen KI-Funktionen. Im Detail stecken aber sinnvolle Verbesserungen. Für wen das Samsung Galaxy S24 (Testbericht) zu klein, das Samsung Galaxy S24 Ultra (Testbericht) aber zu teuer ist, findet im S24+ den perfekten Kompromiss.
Wirklich gut und strahlend hell ist das Display, das jetzt sogar auf 6,7 Zoll kommt – bei gleicher Gehäusegröße wie beim Vorgänger. Die Verarbeitung und das Design sind wieder tadellos und auf Top-Niveau. Dabei entspricht die technische Ausstattung weitgehend dem Galaxy S24. Sprich: Der Exynos sorgt für rund 10 Prozent mehr Power im Vergleich zum Chip aus dem Samsung Galaxy S23+ (Testbericht). Ab 1006 Euro geht es mit 256 GB los, die Variante mit 512 GB kostet rund 1079 Euro.
Schmale Ränder führen dazu, dass das Display in der Diagonale jetzt 6,7 Zoll statt 6,6 Zoll misst. Als Antrieb dient ein Exynos 2400 von Samsung. Dieser übertrifft den Chip von Qualcomm aus dem Vorgängermodell um rund 10 Prozent, kann aber nicht ganz mit dem Snapdragon 8 Gen 3 des S24 Ultra mithalten. Die Leistung ist dennoch top und sollte für die nächsten Jahre genügend Reserven bereithalten.
Größte Neuerungen sind die als Galaxy AI bezeichneten KI-Funktionen, die aus dem S24+ unter anderem einen virtuellen Dolmetscher machen. Der Akku hat zudem um 200 mAh an Kapazität hinzugewonnen und bietet jetzt 4900 mAh.
Die Abmessungen entsprechen weitgehend dem Vorgänger und betragen: 158,5 × 75,9 × 7,7 mm bei einem Gewicht von 196 g. Das Design mit den drei markanten Kameralinsen und dem kantigen Gehäuse ist in etwa gleich wie beim S24. Allerdings ist das Plus-Modell deutlich größer, aber etwas schlanker und kürzer als das Ultra-Modell. Zum einhändigen Bedienen ist das S24+ jedoch zu groß.
Absolut überzeugend ist das große OLED-Display mit einer messerscharfen Auflösung von 3120 × 1440 Pixel bei einer variablen Aktualisierungsrate von 1 bis 120 Hertz. Auch bei Sonnenschein ist die Anzeige immer ablesbar. Samsung spricht hier von bis zu 2600 Nits.
Hier gibt es wenig Neues, das Setup ist wie beim Vorgänger: Hauptkamera mit 50 Megapixel, Weitwinkellinse mit 12 Megapixel und Teleobjektiv mit 10 Megapixel. Die Kamera liefert Fotos mit hohen Details, guter Schärfe und ausgewogenem Dynamikumfang, sowohl bei Tag als auch abends oder nachts. Der Nachtmodus gepaart mit dem OIS machen dann einen guten Job. Videos sind bis in 8K bei 30 FPS oder in 4K bei 60 FPS möglich und sind hervorragend stabilisiert.
Luft nach oben bei Fotos gibt es bei der Darstellung von Farben, die gelegentlich etwas kraftlos wirken. Bei stark wechselnden Lichtverhältnissen kommt der Dynamikumfang nicht immer nach. Wie auch das kleine S24 kann die Kamera des S24+ nicht ganz mit dem Galaxy S24 Ultra (Testbericht) oder Google Pixel 8 Pro (Testbericht) sowie Honor Magic 5 Pro (Testbericht) mithalten.
Der Exynos 2400 erweist sich als positive Überraschung, nachdem gerade die S22-Reihe mit dem Samsung-eigenen Chip noch für große Ernüchterung gesorgt hat. Die Koreaner haben offenbar dazu gelernt. Der Chip übertrifft den Snapdragon 8 Gen 2 aus dem Vorgänger. Bei PCmark erreichten wir 17.400 Punkte, bei „Wild Life Extreme“ von 3Dmark sind es stolze 4250 Punkte. Noch stärker ist nur der Snapdragon 8 Gen 3 aus dem Galaxy S24 Ultra (Testbericht). Im Alltag bedeutet das ein rasend schnelles Smartphone mit geschmeidiger Bedienoberfläche.
Alles andere ist auf Top-Niveau. Der Arbeitsspeicher beträgt 12 GB RAM, als interner Speicher stehen wahlweise 256 GB oder 512 GB mit dem schnellsten Typ UFS 4.0 zur Auswahl. Das Gehäuse ist erneut nach IP68 wasserdicht. An Bord sind zudem UWB, NFC, Bluetooth 5.3, Wi-Fi 6E sowie USB-C 3.2 und Multi-Band-GNSS zur Navigation.
Die UVP für das Modell mit 12/256 GB liegt bei 1149 Euro. Preislich geht es mittlerweile schon ab knapp über 1000 Euro los. Die Variante mit 512 GB liegt bei mindestens 1079 Euro bei einer UVP von 1249 Euro. Es stehen zahlreiche Farben zur Auswahl: Schwarz, Hellgrau, Violett, Gelb, Orange oder Hellgrün.
In Kombination mit einem neuen Vertrag bekommt man das Smartphone erschwinglich im Bundle bei Freenet ab 100 Euro. Ohne Vertrag gibt es ebenfalls gute Optionen. So kann man sein altes Smartphone für 100 Euro einschicken und dann das S24+ in 36 Raten à 33,59 Euro abzahlen.
Spannend wird es mit KI-Features bei der Kamera. Diese können etwa Schatten oder Spiegelungen aus Fotos entfernen oder auch schiefe Motive gerade stellen. Das klappt einwandfrei. Nicht ganz so gut sehen umfassend veränderte Aufnahmen aus, wenn man etwa Menschen verschwinden lassen will auf Motiven. Die per KI bearbeiten Fotos erhalten dann einen Stern als Markierung – als Vorbeugung gegen „Deepfakes“.
Ein herausragendes Feature ist die Live-Übersetzung bei Telefonaten in mehreren Sprachen. Allerdings benötigt die Übersetzung Zeit, was zu Überlappungen mit neuen Aussagen führen kann. Die Genauigkeit variiert, und es besteht Potenzial für Feinabstimmung. Das S24+ eignet sich auch als Übersetzungsgerät – sogar offline.
Das Zusammenfassen von Texten und die Textformatierung ist weniger überzeugend, da sie selten den wirklichen Kern des Haupttextes treffen. Die Rechtschreibprüfung ist zudem inkonsistent. Ein weiteres interessantes Feature ist die Bildsuche. Drückt man den Home-Button und kreist dann einen bestimmten Bereich auf dem Display ein, etwa ein Foto, wird eine Suche danach ausgelöst. Die funktioniert erstaunlich gut.
Samsung hat nochmals nachgebessert und bietet jetzt die gleichen Konditionen wie Google: Künftig gibt es für 7 Jahre Sicherheits-Patches sowie Android-Updates. Ab Werk läuft bereits Android 14. Software-Updates gibt es auf monatlicher Basis, die zeitnah und zuverlässig zur Verfügung stehen.
Wie schon der Vorgänger kommt das S24+ auf eine hervorragende Akkulaufzeit von 13,5 Stunden im Battery Test von PCmark. Damit kommt das Handy locker über einen, wenn nicht gar zwei Tage. Weniger schnell ist das Laden: Es stehen maximal 45 Watt zur Verfügung, ein Netzteil legt Samsung aus „Gründen der Nachhaltigkeit“ nicht bei. Kabelloses Laden ist bis 15 Watt möglich.
Das Vorgängermodell Samsung Galaxy S23+ (Testbericht) ist noch immer ein exzellentes Smartphone und mit Preisen ab rund 850 Euro (Gutscheincode: TECHNIK24) deutlich preiswerter. In einem ähnlichen Preisbereich bewegt sich zudem das sonst technisch fast identische, aber deutlich kleinere Samsung Galaxy S24 (Testbericht). Starke Konkurrenten sind zudem das Xiaomi 13 Pro (Testbericht) sowie Honor Magic 5 Pro (Testbericht) oder Google Pixel 8 Pro (Testbericht).
Wem das noch zu teuer ist: Preiswerte, aber gute Optionen finden sich in der Top 10: Die besten Smartphones bis 750 Euro.
Der Amazon Echo Link Amp ist ein Audio-Verstärker, der vorhandene Boxen in das Multiroom-Echo-Ökosystem anschließen kann. Aber es gibt einen Haken.
Der Amazon Echo Link Amp ist ein Audio-Verstärker, der vorhandene Boxen in das Multiroom-Echo-Ökosystem anschließen kann. Aber es gibt einen Haken.
Der Amazon Echo Link Amp zielt auf Käufer mit feinem Gehör. Denn bisher mussten sie, um Alexa auf ihrer HiFi-Anlage zu hören, ein Echo-Gerät via 3,5-mm-Klinkenkabel mit der Musikanlage verbinden, was zu spürbaren Qualitätsverlusten führen kann. Der Echo Link Amp verbessert nicht nur die analoge Audio-Übertragung, sondern ist auch das erste Echo-Gerät mit digitalen Audio-Ports. Außerdem ist es möglich, zwei Passiv-Boxen direkt anzuschließen.
Zwei Dämpfer gleich vorneweg: Zum einen kommt der Amazon Echo Link Amp ohne Mikrofone – und damit letztlich ohne die Sprachassistenten Alexa, die bislang fast synonym zu den Echo-Lautsprechern genannt wurde. Bisher war der Amazon Echo Sub (Testbericht) das einzige Echo-Gerät ohne Alexa. Wer sprachsteuern will, benötigt ein zusätzliches Echo-Gerät mit Alexa-Funktionalität, etwa den Echo Input (Testbericht) , der wiederum nur aus Mikrofonen besteht und keinen Lautsprecher mitbringt. Das sollte die meisten Alexa-Nutzer nicht abschrecken, schließlich ist der Echo Link Amp als Upgrade eines existierenden Systems gedacht. Dennoch wären ein paar zusätzliche Alexa-Mikrofone durchaus wünschenswert, denn so fehlt einfach etwas. Zum anderen integriert sich der Echo Link Amp nicht perfekt in den Alexa-Kosmos. Während des Tests ärgerte er uns an mancher Stelle unnötig.
Folgende Echo-Geräte haben wir bereits getestet:
Der Echo Link Amp verfügt auf seiner Rückseite über jede Menge Anschlüsse. Ein zweipoliger Stecker versorgt ihn mit Strom, das Netzteil integriert Amazon in das 2,28 kg schwere Gerät mit den kompakten Maßen von 21,7 × 21,1 × 8,5 cm. Wer am Aufstellungsort nur schlechtes WLAN hat, kann ein LAN-Kabel über den RJ45-Port verbinden.
Als Eingangsquellen nutzt der Echo Link Amp zwei Cinch-Stecker für den linken und rechten Audiokanal, einen digitalen Koax-Port und eine optische Toslink-Verbindung. Smartphones und andere externe Audioquellen können den Link Amp auch über Bluetooth (A2DP) ansprechen.
Seinen analogen 2.1-Sound gibt er an Aktivboxen über Cinch-Buchsen für Links, Rechts und Subwoofer aus. Als digitale Ports steht ein Koax-Ausgang- und ein optischer Toslink-Steckplatz bereit. An seiner Vorderseite kann ein Kopfhörer über einen 3,5-mm-Klinkenstecker mit TPA6120A2-Verstärker angeschlossen werden.
Das Besondere am Echo Link Amp im Gegensatz zum etwa 100 Euro günstigeren Echo Link ist sein integrierter Verstärker, der zwei Passivboxen mit bis zu je 60 Watt ansteuert. Dafür passen Bananenstecker, aber auch die blanken Kabel.
Wer ohne Echo Link Amp (oder Echo Link) die Sprachassistentin Alexa auf seine große Musikanlage bringen will, muss dies zwingend über den analogen Klinkenport des kompatiblem Echo-Geräts oder Bluetooth tun. Dabei kommt es zu Qualitätsverlusten, die Audiophile als störend empfinden könnten. Genau hier springt der Link Amp helfend zur Seite. Denn er steuert kompatible Anlagen digital mit einer Abtastrate von 44.1, 48.0, 88.2, und 96.0 kHz an.
Aber auch analog soll die Audioqualität steigen. Um das zu belegen, vergleicht Amazon auf ihrer Shop-Seite die Ausgangsleistungen des kleinen Echo Dots mit der des Echo Link Amp. So bietet der Dot eine THD (Total Harmonic Distortion ) von unter 0,04 Prozent, der Link Amp jedoch unter 0,008 Prozent. Auch der Dynamikumfang ist beim Dot mit 80 dB geringer als die 94 dB bei Link Amp. Beim Kanalraster gibt Amazon beim Echo Dot mindestens 80 dB an, beim Link Amp mindestens 100 dB.
Wir testeten zunächst den Link Amp mit Deezer-Stream an 2.0-Aktivboxen, dann einen über 3,5-mm-Klinkenkabel an dieselben Boxen angeschlossenen Echo Dot mit HiFi-Deezer, dann wieder den Link Amp. Möglicherweise ist der Autor dieser Zeilen nicht audiophil genug oder die zeitlichen Abstände der Hörproben waren wegen des Umstöpselns zu groß; aber zumindest er hörte keinen nennenswerten Unterschied. Andere mit feinerem musikalischen Gehör vielleicht schon.
Die passiven Drei-Wege-Lautsprecher Sony SS-E410 klangen zunächst dumpf, Mitteltöne und vor allem Höhen waren deutlich unterrepräsentiert. Glücklicherweise kennt die Alexa-App einen Equalizer. Nach der Anpassung klangen die (zugegeben nicht besonders hochwertigen) Boxen sehr viel besser.
Leider ist es nicht möglich, externe Audioquellen wie einen CD- oder Plattenspieler in das Alexa-Multiroom-System einzubinden. Dieses spielt nur auf der direkt mit dem Echo Link Amp verbundenen Anlage oder den Passivlautsprechern ab.
Eines haben wir dann doch geschafft: Sonos spielt im Einklang mit Echo-Lautsprechern Musik ab. Dafür schließen wir die Sonos Playbar über ein optisches Kabel an den Toslink-Ausgang des Echo Link Amp an und gruppieren anschließend per App den Amazon-Verstärker mit weiteren Echo-Geräten. Wobei echter Einklang hier nicht zustande kommt. Denn Sonos hinkt dem Sound aus den Echo-Lautsprechern gefühlt zwei-zehntel Sekunden hinterher. Das versaut auch wenig Audiophilen Zuhörern jeglichen Musikgenuss. Spielen Sonos und Echo in zwei verschiedenen Räumen dieselbe Musik, fällt die kleine Verzögerung wohl nicht mehr ins Gewicht. Allerdings läuft so der Sound des Fernsehers nicht mehr über die Sonos Playbar, obwohl wir das Fernsehsignal über den optischen Toslink-Eingang mit dem Echo Link Amp verbinden. Spielen nur Echo-Lautsprecher, klappt das aber synchron.
Die Sprachsteuerung des Echo Link Amp ist umständlich. Ein Echo Dot, der per Klinkenkabel an der Anlage hängt, macht alles viel einfacher. Denn klassisch per Klinkenkabel spielt die damit verbundene Anlage stoisch alles ab, was der Dot wiedergibt – auch Sprachausgabe der Assistentin selbst. Sind die Passiv- oder Aktivlautsprecher beziehungsweise die HiFi-Anlage über Echo Link Amp eingebunden, muss der Nutzer zusätzlich den (zumindest frei wählbaren) Gerätenamen nennen, also „Alexa, spiele Eminem auf Echo Link Amp“. Das gleiche gilt für das Stoppen der Wiedergabe und die Lautstärkeregelung. Vergisst man diesen Zusatz, fängt der Echo Dot, oder welchen Echo man auch immer anspricht, an zu dudeln. Das verwirrt auch insofern, dass wir in der App innerhalb einer Gruppe einem Echo-Gerät einen bevorzugten Lautsprecher zuweisen können. Genützt hat das jedoch auch nichts.
Zum Regeln der Lautstärke gibt es die Möglichkeit der Sprachbefehle sowie die Bedienung per App. Das ist leider umständlich gelöst. Denn der Nutzer muss dafür in einem Untermenü per Fingerwisch einen Regler verschieben. Die Laut-/Leisetasten des Smartphones funktionieren hier nicht. Alle, die diese Funktion von Sonos kennen, fragen sich: Warum?!
Eine Fernbedienung zur Laustärkeregelung gibt es nicht, genauso wenig kann die Alexa Fernbedienung der 2. Generation eingebunden werden. Diese arbeitet (bisher) nur mit Fire-TV-Geräten zusammen. Immerhin kann man direkt am Gerät über einen optisch ansprechenden und wertig verarbeiteten Metalldrehregler laut und leise stellen. Dabei leuchten sehr schick sonst unsichtbare weiße LEDs durch die matte Kunststofffront.
Typisch für Echo-Geräte erfolgt die Einrichtung sehr einfach über die Alexa-App. Die Screenshots der Bildergalerie zeigen die einzelnen Schritte.
Der *Echo Link Amp kostet zum Markstart 299,99 Euro, der *Echo Link ohne Verstärker 199,99 Euro.
Bei den mit * gekennzeichneten Links handelt es sich um Provisions-Links (Affiliate-Links). Erfolgt über einen solchen Link eine Bestellung, erhält TechStage eine Provision. Für den Käufer ändert sich dadurch nichts am Preis.
Der toll verarbeitete Amazon Echo Link Amp hat viele Anschlüsse und bietet eine bessere Audio-Ausgabe an die HiFi-Anlage, als es mit bisherigen Echo-Geräten möglich war. Wer sich bisher über den mäßigen Alexa-Sound auf seiner Musikanlage geärgert hat, könnte mit dem Echo Link Amp glücklich werden. Allerdings könnte ihm auch der Amazon Echo Link reichen, der die gleichen Anschlüsse, aber keinen integrierten Verstärker mitbringt.
Überhaupt will vermutlich nur einer sehr spitze Zielgruppe dieses Gerät. Denn zum einen ist der Verstärker in der Einstiegsklasse verortet, wo doch die restlichen Features eher auf Audiophile zielen. Zum anderen werden die allermeisten Audio-Enthusiasten bereits einen besseren Verstärker an ihrer Anlage nutzen. Diesen wird der Amazon Echo Link Amp nicht adäquat ersetzen können. Lediglich, wer noch alte Boxen im Keller stehen hat oder seinen alten Verstärker nicht mehr nutzen kann oder will, profitiert von Echo-Verstärker.
Dann hätten wir uns noch eine bessere Integration in den Alexa-Kosmos gewünscht. So funktionieren keine am Link Amp angeschlossenen externen Audioquellen wie Platten- oder CD-Spieler im Multiroom und die Sprachsteuerung, die bei jedem Befehl den Namen des Geräts erfordert, nervt. Außerdem fehlten uns sowohl eigene Mikrofone als auch eine Fernbedienung für die Lautstärkeregelung. Die aktuelle Alexa-Sprachfernbedienung verbindet sich nicht.
Die Fan-Edition steht vorrangig für eine Sache: Highlights der Serie zum deutlich geringeren Preis. Ob das mit dem S23 FE erneut gelungen ist, zeigt unser Test.
Die Fan-Edition steht vorrangig für eine Sache: Highlights der Serie zum deutlich geringeren Preis. Ob das mit dem S23 FE erneut gelungen ist, zeigt unser Test.
Nach einer einjährigen Pause ist die Fan-Edition endlich zurück. Das Galaxy S23 FE folgt auf das mittlerweile etwa betagte Samsung Galaxy S21 FE. Da stellt sich die Frage, ob auch dieses Jahr die Highlights der S23-Serie, wie Kamera und Prozessor, zu einem guten Preis geboten werden.
Ein erster Blick aufs Datenblatt zeigt, dass die Kamera größtenteils vom S23 übernommen wurde und Grund zur Vorfreude bietet. Betrachtet man jedoch den Prozessor Exynos 2200, ist unklar, ob Samsung hier die Erwartungen an die Fan-Edition erfüllt. Wie gut der Prozessor tatsächlich ist und wo Stärken sowie Schwächen des Samsung Galaxy S23 FE liegen, zeigt unser Test.
Die Fan-Edition bekommt nun das neue, kantige Design der Galaxy-S23-Reihe. Der Vorgänger musste noch mit einer unschönen Kunststoff-Optik vorliebnehmen. Dadurch sieht es nicht nur edel aus, sondern fühlt sich auch sehr robust und hochwertig an. Nur die Display-Ränder sind etwas dicker als beim S23 und zudem unsymmetrisch. So ist der untere Rand sichtbar breiter als der obere. Die Verarbeitung des Gerätes ist wie erwartet makellos. Das Display ist wie beim S21 FE rund 6,4 Zoll groß. Einhändiges Bedienen ist damit nicht mehr ohne Weiteres möglich.
Die Power-Taste und Lautstärkewippe sind weiterhin gut erreichbar auf der rechten Seite platziert. Der Rahmen mit Unterbrechungen für die Antennen ist aus Aluminium. Vorder- und Rückseite sind aus Glas. Vor allem auf der Vorderseite wurde gespart, da statt Gorilla Glas Victus 2 wie bei der S23-Reihe nur Gorilla Glas 5 zum Einsatz kommt, das weniger robust gegen Kratzer und Display-Brüche ist. Die violettfarbene Rückseite unseres Testgerätes sieht ansprechend aus, Fingerabdrücke sind jedoch deutlich sichtbar.
Die Kameras sind einzeln angeordnet wie bei der S23-Reihe und stehen deutlich aus dem Gehäuse hervor. Auf der Unterseite liegt der USB-C-Anschluss verbaut. Beim Gewicht hat die Fan-Edition ein wenig zugelegt und bringt 209 g auf die Waage. Das Gerät ist 8,2 mm dick und hat Außenmaße von 158 × 76,5 mm. Das ist in etwa so groß wie das Samsung Galaxy S23+ bei minimal kleinerem Display. Außerdem ist das S23 FE nach IP68 effektiv vor Staub und Wasser geschützt.
Beim Display enttäuscht Samsung nicht. Das 6,4-Zoll-große OLED-Display ist mit 403 PPI (Pixel per Inch) bei einer Auflösung von 2310 × 1080 Pixeln gestochen scharf und liefert hervorragende Kontraste. Wie zu erwarten, ist das Display aus jedem Winkel gut abzulesen. Überdies wird es mit bis zu 1450 Nits strahlend hell. So bleibt es im Freien immer ablesbar und ist optisch ein Hingucker. Die Bildwiederholrate wird dynamisch zwischen 60 Hz und 120 Hz geregelt, kann aber auch dauerhaft auf 120 Hz eingestellt werden. So gestalten sich Animationen und das Scrollen immer ruckelfrei.
Ein erster Blick ins Datenblatt lässt vermuten, dass die gleiche Hardware wie beim Vorgänger S23 verbaut ist. Eine 50-Megapixel-Hauptkamera mit Bildstabilisierung (OIS) und f/1,8-Blende, 12-Megapixel-Weitwinkelkamera mit f/2,2-Blende und einer 8-Megapixel-Telekamera mit f/2,4. Doch der Teufel steckt im Detail.
Wohingegen die Fotoqualität nahezu gleichgeblieben ist, gibt es bei den Videos einen Rückschritt: weniger Bilder pro Sekunde (FPS). Das dürfte den meisten jedoch nicht wirklich auffallen. Ein weiterer Rückschritt ist bei der Telekamera festzustellen, die jetzt nur noch 8 Megapixel statt 10 Megapixel bietet. Die Ergebnisse können sich dennoch sehen lassen. Auch wenn die Kamera nicht mehr ganz auf dem Niveau des Galaxy S23 ist, kann sie Samsung-typisch voll überzeugen und wird gerade für Hobby-Fotografen mehr als ausreichend sein.
Ein starker Zoom darf natürlich auch nicht bei der Fan-Edition fehlen, so vergrößert das Handy dreifach optisch und dann noch einmal zehnfach digital. Die Bilder aller Kameras können mit einem hervorragenden Dynamikumfang glänzen. Erst beim starken Heranzoomen fällt die Bildqualität ab. Auch bei der Selfie-Kamera gibt es einen Rückschritt. Diese hat jetzt nur noch 10 Megapixel mit einer f/2,4-Blende.
Nun zur Achillesferse des S23 FE: dem Prozessor. Hier setzt Samsung auf die Eigenkreation Exynos 2200. Dieser kann jegliche Alltagsaufgaben zwar einwandfrei bewältigen, wie das Ergebnis von 13.300 Punkten im Benchmark Work 3.0 von PCmark zeigt. Dennoch ist es ein Nachteil gegenüber der restlichen S23er-Serie mit Snapdragon 8 Gen 2. Der Exynos 2200 ist deutlich schwächer und vor allem weniger energieeffizient, wie es sich noch bei der Akkulaufzeit zeigen wird. Gegenüber der S23-Reihe bietet der Chip rund 40 Prozent weniger Leistung bei grafiklastigen Anwendungen und liegt in etwa auf dem Niveau eines Tensor 3 von Google.
Als Speicher stehen 128 GB oder 256 GB zur Auswahl, gepaart mit 8 GB RAM. Der Speicher ist dabei nicht per Micro-SD-Karte erweiterbar. Wir raten deshalb gleich zur größeren Variante. Der Anschluss ist dank USB-C 3.2 sehr schnell bei der Datenübertragung. Es gibt zudem Platz für zwei Nano-SIM-Karten, eine E-SIM wird ebenfalls unterstützt. Die kabellosen Verbindungs-Standards sind auf aktuellem Stand: Wi-Fi 6E, Bluetooth 5.3 und NFC. Die Stereo-Lautsprecher klingen wieder hervorragend. Der Fingerabdrucksensor liegt unter dem Display, ist gut zu erreichen und reagiert schnell.
Auch die Fan-Edition kommt wieder mit Samsungs angepasster Bedienoberfläche „One UI“, mittlerweile per Update in der Version 6.0. Ab Werk ist Android 13 vorinstalliert, kann aber per Software-Update auf die Version 14 aktualisiert werden. Samsung bietet hier verglichen mit dem S23 nur Android-Updates für 4 Jahre sowie Sicherheits-Patches für 5 Jahre.
Die Software umfasst alle Samsung Funktionen wie Bixby-Routinen und den entsprechenden Sprachassistenten. Auch der „Dex“-Modus wird wieder unterstützt, womit sich das Smartphone in einen richtigen Computer verwandelt. Dazu muss nur ein Monitor über USB-C mit dem Handy verbunden werden. Vorinstalliert sind Samsung Apps, einige Anwendungen von Microsoft sowie Netflix und Facebook.
Eine weitere Schwachstelle des Smartphones ist weiterhin die Ladeleistung. Die Ladegeschwindigkeit beträgt nur 25 Watt – das ist längst nicht mehr zeitgemäß. Der 4500-mAh-große Akku wird dabei in rund 60 Minuten von 20 auf 100 Prozent geladen. Kabellos wird maximal mit 15 Watt geladen, was den Ladevorgang nochmals verlängert. In der gleichen Zeit füllt sich das Smartphone von 20 auf 80 Prozent.
Eine der größten Schwächen ist wie erwähnt der Prozessor. Das zeigt sich auch bei der Effizienz. So erreicht das S23 FE im Battery Test von PCmark nur einen Wert von rund 10 Stunden durch. Das Galaxy S23+ kommt hier aber auf 13,5 Stunden. Das sind Einbußen von über 25 Prozent. Einen Tag hält das S23 FE im Alltag durch, für mehr reichen die Reserven aber nicht. Bei starker Nutzung muss es vermutlich auch bis zu zweimal am Tag ans Netzteil. Umgekehrtes kabelloses Laden ist mit 4,5 Watt wieder möglich. Samsung verzichtet bei der Fan-Edition auf ein mitgeliefertes Netzteil. Wer noch ein passendes Gerät sucht, dem raten wir zu unserer Top 10: Die besten USB-C-Ladegeräte bis 65 Watt – billig lädt schneller.
Seit der Markteinführung ist die unverbindliche Preisempfehlung von 700 Euro deutlich gesunken. Aktuell ist das Testgerät mit 128 GB Speicher und 8 GB RAM für knapp 450 Euro zu bekommen. 256 GB Speicher sind ab 496 Euro zu haben. Damit liegt das Smartphone in einer stark umkämpften Preisklasse. Sollte es die Fan-Edition sein, ist das Upgrade zu 256 GB angesichts des minimalen Aufpreises ein Muss.
Keine Frage, das Samsung Galaxy S23 FE ist ein wirklich gutes Smartphone, jedoch mit ein paar kleinen Schwächen. Gerade bei der Ladeleistung und beim Prozessor ist noch Luft nach oben. Display, Verarbeitung und Kamera sind einfach nur erstklassig, die Software muss man mögen. Aufgrund der starken Konkurrenz ist das Smartphone jedoch nur an echte Samsung- und FE-Fans zu empfehlen. Wer nicht den Aufpreis zum S23 zahlen will, bekommt mit dem S23 FE dennoch ein hervorragendes Handy, das wenige Wünsche offenlässt.
Keine Frage, das Galaxy S23 FE ist ein wirklich gutes Smartphone, jedoch mit ein paar kleinen Schwächen. Gerade bei der Ladeleistung und beim Prozessor ist noch Luft nach oben. Display, Verarbeitung und Kamera sind einfach nur erstklassig, die Software muss man mögen. Aufgrund der starken Konkurrenz ist das Smartphone jedoch nur an echte Samsung- und FE-Fans zu empfehlen. Wer nicht den Aufpreis zum S23 zahlen will, bekommt mit dem S23 FE dennoch ein hervorragendes Handy, das wenige Wünsche offenlässt.
Wer seine Geschenke online kauft und sicherstellen möchte, dass diese auch rechtzeitig ankommen, muss sich beeilen. Amazon wirbt diese Woche noch einmal mit satten Rabatten und einer Liefergarantie bis Weihnachten. Eine hohe Differenz gegenüber der unverbindlichen Preisempfehlung ist aber noch lange kein echtes Schnäppchen. Wir haben die Angebote geprüft und zeigen, welche Deals sich wirklich lohnen. Dazu haben wir die Preise von Amazon mit denen anderer Shops verglichen und die tatsächliche Ersparnis ausgerechnet.
Wer seine Geschenke online kauft und sicherstellen möchte, dass diese auch rechtzeitig ankommen, muss sich beeilen. Amazon wirbt diese Woche noch einmal mit satten Rabatten und einer Liefergarantie bis Weihnachten. Eine hohe Differenz gegenüber der unverbindlichen Preisempfehlung ist aber noch lange kein echtes Schnäppchen. Wir haben die Angebote geprüft und zeigen, welche Deals sich wirklich lohnen. Dazu haben wir die Preise von Amazon mit denen anderer Shops verglichen und die tatsächliche Ersparnis ausgerechnet.
In diesem Beitrag gibt es Links zu Amazon, die mit einer Partner-ID verknüpft sind. TechStage bekommt unter Umständen eine Provision von Amazon.
Los geht's mit einem Amazon-eigenen Dienst: Die Musik-Flatrate Music Unlimited kostet für Neukunden für die ersten drei Monate gerade einmal 99 Cent .
Wer in das Thema 360-Grad-Fotografie und Video einsteigen will, sollte beim heutigen Amazon-Angebot zuschlagen. Die Samsung Gear 360-Grad-Kamera aus dem letzten Jahr kostet aktuell nur 69 Euro . Damit liegt sie preislich auf dem Niveau von billigen China-Kameras. Was die Gear 360 alles kann, seht ihr in unserem Hands-On-Video .
Beim Thema Fotozubehör hat Amazon ein paar echte Schnäppchen im Angebot. Das Rollei Stativ Compact M1 wechselt heute für 69,99 Euro den Besitzer . Das nächstbeste Angebot im Preisvergleich kostet 89,95. Die Ersparnis dieses Deals: 22 Prozent.
Von Mantona hat Amazon einen Kamerarucksack für 38,99 Euro im Angebot . Im Preisvergleich liegt das beste Angebot bei 54,95 Euro. Das ergibt eine satte Ersparnis von 29 Prozent.
Der Negativ- und Dia-Scanner DF-S 310 SE von Rollei kostet als Last-Minute-Deal 74,99 Euro . Der nächstbeste Preis liegt bei 94,94 Euro. Die Ersparnis des Amazon-Angebots liegt bei 21 Prozent.
Der noch umfangreicher ausgestattete Multi-Scanner Rollei PDF-S 240 SE kostet im Angebot 60,99 Euro . Eine satte Ersparnis von 34 Prozent gegenüber dem nächstbesten Preis von 92,95 Euro.
Das Smart-Home-Funk-Alarmanlagen-Set XT1 von Lupusec kostet heute bei Amazon 209 Euro . Gegenüber dem nächstbesten Preis von 271 Euro ist das eine Ersparnis von 22 Prozent. Enthalten sind ein Funk-Bewegungsmelder, zwei Türkontakte, ein Keypad und die Einbruchmeldeanlage.
Der smarte Türschloss-Antrieb von Eqiva gibt es heute zum Angebotspreis von 49,99 Euro . Im Preisvergleich werden mindestens 59,91 Euro fällig. Das ergibt eine Einsparung von über 16 Prozent.
Amazon wirbt heute unter anderem mit einigen Audio-Produkten von Yamaha. Wir haben diese geprüft und mussten feststellen, dass einige der Produkte bei anderen Händlern zu ähnlichen Preisen angeboten werden und die Ersparnis minimal ist. Trotzdem gibt es zwei Produkte, deren Preise durchaus interessant sind.
Mehr als 26 Prozent Einsparung gibt es beim Yamaha Subwoofer YST FSW050 Advanced YST II. Amazon verlangt heute einen Preis von 109 Euro . Das nächstgünstige Angebot liegt bei 149 Euro.
Das Design-Audiosystem Music-Cast ISX-18D geht bei Amazon heute für 219 Euro über den Ladentisch . Die Konkurrenz verlangt für das Gerät mindestens 249 Euro. Die Ersparnis dieses Deals: 12 Prozent.
Den netzwerkfähigen 7.2-Kanal-AV-Receiver TX-NR656 von Onkyo gibt es heute bei Amazon für 333 Euro . Gegenüber dem nächstbesten Angbot mit einem Preis von 369 Euro ergibt das eine Einsparung von immerhin über 9 Prozent.
Der mobiler Bluetooth-Lautsprecher Doss Soundbox Color ist bei Amazon heute für 18,75 Euro gelistet. Eine Ersparnis von 35 Prozent gegenüber Normalpreis von 29 Euro. Im Preisvergleich ist das Produkt allerdings auch nur über Amazon gelistet; Alternative Ebay-Angebote lagen aber auch bei mindestens 25 Euro.
Wer einen eSports-Monitor für den schmalen Geldbeutel sucht, sollte sich das Modell Acer Predator GN246HLBBID mit 24 Zoll ansehen. Der Amazon-Preis liegt heute bei 189 Euro . Das beste Konkurrenzangebot kostet mindestens 219 Euro. Die Ersparnis beträgt immerhin gut 13 Prozent.
Obwohl der Preis seit gestern zugelegt hat, ist der 27-Zoll-Curved-Monitor C27F398F von Samsung ein Schnäppchen. Das günstigste Angebot im Preisvergleich kostet 299,90 Euro. Bei Amazon liegt der Preis heute bei gerade einmal 224,95 Euro . Die Ersparnis hier: 24 Prozent.
Wer sich selbst oder Anderen eine Drohne unter den Weihnachtsbaum legen will, muss ganz genau hinsehen. Die Modellreihe Phantom 4 von DJI gibt es heute bei Amazon inklusive eines zusätzlichen Akkus; aber nicht alle Bundles sind echte Schnäppchen.
Den Phantom 4 Advanced mit zweitem Akku gibt es heute bei Amazon für 1299 Euro . Der Preis ist gut. Kauft man Akku und Drohne einzeln, kostet das bei der Konkurrenz mindestens 1440,69 Euro. Das entspricht einer Einsparung von immerhin 9 Prozent.
Das besser ausgestattete Modell Phantom 4 Advanced Plus kostet bei Amazon mit dem extra Akku 1499 Euro . Der nächstbeste Preis für das Drohne plus Akku liegt bei mindestens 1608,99 Euro. Die Ersparnis immerhin 6 Prozent.
Die Modelle Phantom 4 Pro und Phantom 4 Pro Plus mit gratis Akku sind keine echten Schnäppchen. Diese gibt es bei der Konkurrenz für einen vergleichbaren Preis.
Das Surface Pro von Microsoft ist heute ebenfalls bei Amazon im Angebot. Wer bei Amazon für 739 Euro kauft , spart 15 Prozent. Das nächstbeste Angebot im Preisvergleich liegt bei 869,90 Euro.
Das 10,1-Zoll-Tablet Lenovo Tab10 kostet heute auf Amazon 99 Euro . Im Preisvergleich kostet das selbe Modell sonst mindestens 113 Euro. Eine Ersparnis von immerhin 12 Prozent.
Bei den Smartphones haben wir ebenfalls ein besonderes Angebot gefunden. Das Honor 9 (welches bei uns im Test mit gut abgeschnitten hat ) ist zwar auch bei Mitbewerbern für ähnliche Preise zu bekommen, aber für Amazon-Kunden gibt es im Dezember eine zusätzliche 50-Euro-Cashback-Aktion . Rechnen wir diese Ersparnis mit ein, kostet das schwarze Honor 9 mit 64 GByte bei Amazon 317 Euro . Der nächstbeste Preis liegt bei 375 Euro. Das ergibt eine Ersparnis von 15 Prozent.
Die Version in grau kommt bei Amazon auf 324 Euro , wenn man die 50 Euro Cashback abzieht. Eine Ersparnis von 9 Prozent gegenüber dem nächsthöheren Angebot mit 359 Euro.
In blau kostet das Gerät mit eingerechnetem Bonus 324 Euro . Eine Einsparung von 13 Prozent gegenüber dem nächstbesten Preis von 369 Euro.
Die elektrische Zahnbürste Genius 9000N von Oral-B steht heute ebenfalls auf der Liste der reduzierten Produkte. Das schwarze Modell ist allerdings bei der Konkurrenz günstiger, als bei Amazon.
Das Modell in rose gold mit vier Aufsteckbürsten und Lade-Reise-Etui ist aber durchaus interessant. Die Ersparnis beim Amazon-Deal für 139,99 Euro liegt bei rund 15 Prozent . Der nächstbeste Preis liegt bei 164,99 Euro.
Das Samsung Galaxy S21 FE ist das bisher letzte Smartphone-Modell der „Fan Edition“. Anfangs war es zu teuer, mittlerweile stimmt aber das Preis-Leistungs-Verhältnis. Wie gut das Handy ist, zeigt der Test.
Das Samsung Galaxy S21 FE ist das bisher letzte Smartphone-Modell der „Fan Edition“. Anfangs war es zu teuer, mittlerweile stimmt aber das Preis-Leistungs-Verhältnis. Wie gut das Handy ist, zeigt der Test.
Anfangs belächelten sicherlich einige das Samsung Galaxy S20 FE (Testbericht), also die Fan-Edition der S20-Reihe. Denn auf den ersten Blick handelte es sich einfach nur um eine abgespeckte Variante der „großen Brüder“. Tatsächlich passte das Gesamtpaket aber ziemlich gut, denn Interessenten mussten vergleichsweise wenig Abstriche bei einem beinahe moderaten Preis hinnehmen.
Da ist es kein Wunder, dass Samsung auch im Jahr 2022 ein FE-Modell nachschiebt, um an den Erfolg des Vorjahres anzuknüpfen. Wobei „auch im Jahr 2022“ und „Erfolg des Vorjahres“ nicht ganz richtig ist. Denn das S20 FE kam bereits im Oktober 2020 auf den Markt, das S21 FE hat sich so gesehen um etliche Monate verspätet. Grund ist unter anderem die anhaltende Chip-Knappheit, die nicht nur Smartphones betrifft. Das Problem: Durch die Verspätung rückt der Marktstart der Samsung Galaxy S22-Reihe zeitlich gefährlich nah und der Preis ist dafür mit fast 750 Euro in der UVP des Herstellers sehr ambitioniert gewählt zum Testzeitpunkt. Kann Samsung damit wirklich an die Erfolge des Vorgängers anknüpfen?
Update: Das Smartphone ist seit dem Test vom 28.01.2022 stark im Preis gefallen. Die Technologie ist immer noch gut, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist richtig stark. Nicht umsonst steht es seit Längerem auf dem ersten Platz in unserer Top 10: Die besten Smartphones bis 500 Euro.
Natürlich lehnt sich das Design des S21 FE an das Design der S21-Reihe an. Das sieht man hauptsächlich bei der Gestaltung der Kameraeinheit. Die geht ebenfalls am äußersten Rand direkt und ohne zusätzliche Stufe aus dem Rahmen in den „Kamerabuckel“ über, während die vorstehende Einheit zum Gehäuse-Inneren sanft abgerundet und klar abgesetzt ist. Andere schmückende Elemente gibt es hinten nicht. Insgesamt sieht die FE-Version schick, aber auch etwas langweilig aus. Hinzu kommt die Verwendung von Kunststoff für die Rückseite, der nicht übermäßig hochwertig wirkt. Das passt nicht zu einer UVP jenseits der 750 Euro.
In der Hand liegt das Smartphone hingegen sehr gut – womöglich auch ein Effekt der Kunststoffrückseite. Die Übergänge beim S21 FE sind wegen des breiteren, matten Metallrahmens zu Front und Rückseite noch sanfter als beim Vorgänger. Dazu wiegt es mit 177 Gramm dank der Materialwahl erstaunlich wenig. Das ist man von aktuellen Smartphones, die meist gut an der 200-Gramm-Grenze kratzen, kaum noch gewöhnt. Hinzu kommt, dass das S21 FE bei der Größe zwischen Samsung Galaxy S21 und Samsung Galaxy S21+ liegt und damit fast noch als handlich durchgeht. Das S20 FE war größer und schwerer.
An der Verarbeitung gibt es nichts auszusetzen. Unregelmäßige Spaltmaße findet man nicht, die Tasten auf der rechten Seite sind gut platziert und hervorragend zu bedienen. Wie der Vorgänger ist das neue S21 FE staub- und wasserdicht nach IP68-Standard. Dank der noch schmaleren Ränder und dem kleinen Punch-Hole sieht das S21 FE auf der Front noch moderner als der Vorgänger aus.
Beim Display setzt Samsung beim S21 FE auf eine minimal kleinere Größe als beim Vorgänger: 6,4 statt 6,5 Zoll. Der Rest ist hingegen ziemlich identisch: Die Auflösung liegt bei 2340 × 1080 Pixel, es kommt OLED zum Einsatz und die Bildwiederholungsrate liegt erneut bei bis zu 120 Hz. Dabei handelt es sich allerdings erneut nicht um ein adaptives Display, sondern der Nutzer kann die Frequenz fest auf 60 oder 120 Hz einstellen.
Bei der Darstellungsqualität liegt das neue FE-Modell in etwa auf S21- oder S21+-Niveau. Die hohe Helligkeit von knapp 700 cd/m² im Automatikmodus und ungefähr 400 cd/m² im manuellen Modus liegen etwas unter Ultra-, aber in etwa auf Augenhöhe mit den anderen beiden S21-Modellen. Das gilt für die gesamte Darstellungsqualität: Schwarzwert, Farbwiedergabe, Kontraste – alles richtig gut, vielleicht sogar besser als bei den beiden kleinen S21-Modellen außer dem Ultra. Echte Kritik fällt da schwer.
Auf dem Papier hat sich im Vergleich zum Vorgänger, dem Samsung Galaxy S20 FE (Testbericht), bei der Kamera wenig getan. Das Samsung Galaxy S21 FE setzt entsprechend wieder auf zwei 12- und eine 8-Megapixelkamera. Hauptlinse und Weitwinkel setzen dabei erneut auf Blenden von f/1.8 und f/2.2, die etwas niedriger auflösende Teleoptik auf f/2.4. Ein optischer Bildstabilisator (OIS) für Haupt- und Telekamera ist auch wieder dabei. Die Frontkamera knipst zudem wieder Bilder mit 32 Megapixel.
Im Test sahen die Ergebnisse dann entsprechend auf den ersten Blick nicht anders als beim S20 FE aus: Die Hauptkamera knipst Aufnahmen mit guter Schärfe, Bilddynamik und Farbtreue, Bildrauschen ist besonders bei gutem Licht so gut wie gar nicht zu sehen. Der Weitwinkel zeigt erneut Verzerrungen am Bildrand, schlägt sich aber ansonsten gut. Die Teleaufnahmen wirken wie beim Vorgänger klar und qualitativ ausreichend hochwertig, auch wenn hier Unterschiede zum teureren Ultra-Modell sichtbar sind.
So weit, so wenig überraschend. Bei genauerer Betrachtung hat Samsung aber offenbar an der Kamera-Software gedreht. Denn gerade bei abnehmendem Licht ist die Bildqualität etwas besser als beim vorherigen FE-Modell. Das beinhaltet auch den Nachtmodus, der nun eine Spur klarer und schärfer rüberkommt. Das sind insgesamt keine Welten, aber immerhin wird das S21 FE seinem Ruf als Nachfolger damit gerecht. Eine Klasse für sich sind weiterhin Videoaufnahmen, die selbst in 4K/60 gut stabilisiert und knackscharf sind. Kleine Fortschritte scheint es außerdem bei der Software der Frontkamera gegeben zu haben, Selfies wirken noch eine Spur knackiger.
Bei der restlichen Ausstattung setzt sich das zuvor gemalte Bild fort: Es gibt wenig Neuerungen, das meiste scheint man schon vom Vorgänger zu kennen. Die Fortschritte sind erst auf den zweiten Blick zu sehen. Am auffälligsten ist da noch der Snapdragon 888, der den Vorgänger-Chip im S20 FE ablöst. Der neuere SoC (System on a Chip) ist wenig verwunderlich noch schneller und seine Verwendung ist natürlich in einem Nachfolger zu begrüßen, auch wenn man die Extrapower neutral betrachtet eigentlich nicht benötigt hätte. Denn der Snapdragon 865 war und ist im Alltag immer noch schnell genug, sodass man die Unterschiede in erster Linie in Benchmarks bemerkt. So erreicht das Gerät nun in 3Dmark Wild Life knapp 5850 statt 2170 Punkte und in PCmark Work 3.0 sind es 13.900 statt 9900 Punkte. Bei normaler Nutzung merkt man davon nichts, Hakler oder Hänger gibt es normalerweise nicht und Spiele laufen flüssig mit hohen Framerates.
Hinzu kommen Fortschritte im Detail, die erst auf den zweiten Blick auffallen. So hat das neue S21 FE USB 3.2 Gen 1 statt USB 3.1 und Bluetooth gibt es in Version 5.2 statt 5.0. Die restlichen Goodies wie NFC, 5G Wi-Fi 6 und einiges mehr sind hingegen gleichgeblieben. Auf den ersten Blick könnte man das auch vom Fingerabdrucksensor behaupten. Der arbeitet optisch statt wie in S21 und Co. per Ultraschall. Die minimal schnellere Identifizierung der Abdrücke in den teureren Geräten dürften die meisten Nutzer aber gar nicht bemerken. Das gilt auch für die Stereo-Lautsprecher, die auf einem ähnlich hohen Niveau wie in den S21-Modellen sind. Für weitere technische Features schlagen wir einen Blick in die Specs-Tabellen vor.
Eines sei allerdings hervorgehoben: Im Gegensatz zum Vorgänger ist die Speicherbestückung mit 6/128 und 8/256 GByte zwar gleichgeblieben, allerdings gibt es keine Erweiterungsmöglichkeit mehr. Steht das FE doch nicht für FAN-Edition oder geht man bei Samsung davon aus, dass Fans ohnehin alles kaufen? Anders erklärt sich für uns dieser Verzicht einfach nicht.
Bei der Software setzt Samsung beim neuen S21 FE erstmals ab Werk auf Android 12 und One UI 4.0. Die Unterschiede der neuen Nutzeroberfläche beschränken sich auf den ersten Blick auf zusätzliche Individualisierungsmöglichkeiten. Schön, dass Samsung zudem an dem Versprechen festhält, Support für 3 Jahre zu geben – für Firmware-Updates und Sicherheits-Patches. Letzteres stand zum Testzeitpunkt bei Januar 2022 – also topaktuell. Über Bloatware wie Spotify oder Microsoft-Apps kann man streiten, der ein- oder andere wird die sicherlich hilfreich finden.
Beim Akku gibt es ebenfalls nichts Neues zu berichten. Zum Einsatz kommt das gleiche Powerpack mit 4500 mAh, der maximal mit 25 Watt „schnell“ geladen werden kann (etwa 70 Minuten) und sich zudem auf kabelloses Laden versteht. Das klappt bei Strom in den Akku mit 15 Watt. Reverse Charge, also das kabellose Laden von anderen passenden Geräten, läuft mit 4,5 Watt. Das alles allerdings nur, wenn man ein Ladegerät – mit oder ohne Kabel – organisiert, denn daran spart Samsung erneut. Im Battery Test von PCmark kommt das Smartphone auf rund 10 Stunden bei 120 Hz, im Alltag sind je nach Nutzungsverhalten im Schnitt also gut ein bis zwei Tage Nutzung ohne Nachladen drin.
Das Samsung Galaxy S21 FE gibt es in den Speichervarianten 6/128 GByte für eine UVP von 449 Euro oder mit 8/256 GByte für 819 Euro. Als Farben stehen Graphite, Olive, Lavender und White zur Verfügung. Entsprechende Hüllen und Cases zum Schutz des Smartphones gibt es ab 2 Euro, wie wir an anderer Stelle zeigen.
Mittlerweile ist der Preis stark gefallen. Das Samsung Galaxy S21 FE kostet aktuell bei Samsung nur noch 449 Euro mit 8/128 GByte.
Das Samsung Galaxy S21 FE ist ein ziemlich gutes Smartphone. Positiv hervorzuheben sind Display, Leistung, Kameras, Speicher und die Gesamtausstattung. Sogar der Akku tut im Wesentlichen, was er soll. Leider kommt das Smartphone einfach zu spät auf den Markt. Denn schon bald kommt die S22-Reihe und entsprechend ist die S21-Reihe, auf die das Modell aufsattelt, inzwischen einfach ein gutes Jahr alt.
Hinzu kommen Kleinigkeiten wie fehlende Speicherkartenaufnahme, nur eine feste Bildwiederholungsfrequenz, eine nicht übermäßig hochwertige Rückseite und langsames Laden des Akkus. Klar, irgendwo muss der Hersteller Unterschiede zu hochwertigeren Modellen schaffen, aber insgesamt passt dadurch das Gesamtpaket beim S21 FE nicht so gut, wie seinerzeit beim S20 FE (Testbericht). Weitere gute Smartphones zeigen unsere Bestenlisten bis 400 und 500 Euro.
Die WLAN-Kamera VT-CM1 hat einen um 360 Grad schwenkbaren Kopf, Full-HD-Auflösung und speichert aufgenommene Videos und Bilder direkt auf dem Smartphone oder auf SD-Karte ab. Sie kostet knapp 90 Euro und ist somit für eine hochauflösende IP-Kamera preislich recht attraktiv. Wir haben das Gerät in den letzten Tagen ausgiebig getestet und verraten Euch, ob sich die Anschaffung lohnt.
Die WLAN-Kamera VT-CM1 hat einen um 360 Grad schwenkbaren Kopf, Full-HD-Auflösung und speichert aufgenommene Videos und Bilder direkt auf dem Smartphone oder auf SD-Karte ab. Sie kostet knapp 90 Euro und ist somit für eine hochauflösende IP-Kamera preislich recht attraktiv. Wir haben das Gerät in den letzten Tagen ausgiebig getestet und verraten Euch, ob sich die Anschaffung lohnt.
Die WLAN-Kamera VT-CM1 steckt in einem hochglänzenden schwarzen Kunststoffgehäuse. Besonders wertig wirkt dies nicht, die Verarbeitungsqualität ist jedoch okay, wir haben keine Schwachstellen entdeckt. Unten gibt es vier Gummifüße um ein Verrutschen der Kamera zu verhindern, außerdem ein Gewinde zum Verbinden einer im Lieferumfang befindlichen Wandhalterung. Hinten sitzt ein Ethernetanschluss, außerdem finden sich dort der microUSB-Eingang für das Netzteil, ein Resetbutton und ein microSD-Karten-Slot.
Seitlich, links und rechts am unteren Teil des Gehäuses, sind ein Mikrofon und ein Lautsprecher untergebracht. Oberhalb der Linse sitzt eine Infrarot-LED für die Nachtsicht, unterhalb der Bewegungssensor. Der Durchmesser der 122 Millimeter großen Kamera beträgt 84 Millimeter.
Mit dem laut Datenblatt 1/2,7-Zoll-CMOS-Bildsensor nimmt die VT-CM1 Video mit einer Auflösung von 1920 [x} 1080 Pixel bei 30 Bildern pro Sekunde auf. Die Entfernung bei der Nachtsicht per Infrarot-LED beträgt bis zu 15 Meter. Die VT-CM1 hat sowohl einen Lautsprecher als auch ein Mikrofon. Aufgenommene Videos erhalten so auch eine Tonspur, außerdem ist die Nutzung des Gerätes als Gegensprechanlage möglich. Mit dem WLAN per 802.11 b, g und n verbunden unterstützt das Gerät die Sicherheitsstandards WEP, WPA und WPA2.
Wie bei den meisten IP-Kameras wird die VT-CM1 über eine App für Android und iOS mit dem Router verbunden und danach konfiguriert und gesteuert. Mit dem entsprechenden Setup-Wizard war das Gerät innerhalb weniger Minuten online und startklar. Der Nutzer hat dann Zugriff auf das aktuelle Livebild, dreht den horizontal und vertikal schwenkbaren Kopf drehen per Fingerstreich und zoomt mit Pinch-to-zoom-Geste ins Bild hinein. Bei aktivierter Bewegungserkennung gibt es auf Wunsch Pushbenachrichtigungen auf dem Smartphone, Schnappschüsse (werden auf dem Smartphone abgespeichert) und Videos (werden auf der microSD-Karte abgespeichert). Auf Videos der SD-Karte gibt es über die App direkten Zugriff – inklusive der Möglichkeit sie aufs Telefon herunterzuladen. Der Nutzer kann auch jederzeit manuell Bilder und Videos vom Livegeschehen machen, diese landen dann direkt auf dem Handy. Die Bewegungserkennung hingegen lässt sich auch nach Zeitplan programmieren.
Der Alarm funktionierte in unserem Test jedoch nur bedingt. Im Idealfall klappte alles reibungslos und auch Pushnachrichten kamen schnell auf dem Smartphone an. Allerdings kam es immer wieder vor, dass die Bewegungserkennung zwar anschlug und Bilder und Videos aufgenommen wurden, jedoch keine Benachrichtigung erfolgte. Auch kam es vor, dass beides nicht funktionierte. Ein System hinter den Problemen ließ sich nicht erkennen, manchmal brachte ein Neustart von Kamera und/oder Smartphone etwas, manchmal aber auch nicht.
Die Bedienung per App funktioniert gut, auch ohne in die Anleitung zu schauen, hatten wir den Dreh durch Ausprobieren schnell raus. Auch gibt es eigentlich die Möglichkeit über ein Webinterface auf die Kamera zuzugreifen, allerdings funktionierte dies bei uns nicht. Auf der entsprechenden Website eingeloggt gelang zwar der Zugriff aufs Livebild, zum Betrachten der auf der microSD-Karte abgespeicherten Videos sollten wir jedoch zuerst ein Plugin installieren. Der Link dorthin führte allerdings ins Leere, sodass wir keinen Zugriff auf die Clips bekamen. Sehr schade, denn die Benutzeroberfläche des Webinterface präsentiert sich sehr übersichtlich und würde eigentlich komfortablen Zugriff auf alle aufgezeichneten Clips bieten.
Etwas versteckt auf der Seite des Webinterface entdeckten wir jedoch noch Downloadlinks zu Anwendungen für Windows und Mac. Das entsprechende Programm (in unserem Fall für Windows) entspricht bezüglich des User-Interface dem Webinterface, benötigt zum Zugriff auf Videos aber kein spezielles Plugin. Wer also am PC auf die Kamera zugreifen möchte, kann dies zwar nur bedingt im Browser, aber mit dem speziellen Programm fürs entsprechende Betriebssystem auch inklusive Videos zu betrachten und herunterzuladen.
Die VT-CM1 liefert ein scharfes und detailliertes Bild. Die Latenz des Livebilds ist mit zwischen einer und zwei Sekunden gut, die Ansprache beim Drehen des schwenkbaren Kopfes geschieht ebenfalls zügig. Horizontal dreht er sich zwar nicht komplett um die eigene Achse, deckt aber 360 Grad ab. Vertikal ist die Spanne groß genug, um vom Boden bis zur Decke alles im Blick zu haben.
Für eine möglichst gute Performance, in erster Linie wenn gerade kein schnelles Internet zur Verfügung steht, gibt es verschiedene Qualitätseinstellungen für das Livebild: 1080P , Standard , Reibungslos und Auto . Auch von unterwegs über mobiles Internet aus geschah der Zugriff auf die Kamera immer recht schnell und nur selten mussten wir auf eine sehr geringe Auflösung umschalten.
Eine nur unzuverlässig funktionierende Bewegungserkennung ist natürlich ein KO-Kriterium für eine Überwachungskamera. Dementsprechend schneidet die VT-CM1 bei uns auch nicht besonders gut ab. Wer jedoch eine 360-Grad-Kamera sucht, mit der er einzelne Räume von unterwegs aus im Blick behalten möchte, der dürfte mit dem Gerät zufrieden sein. Vorausgesetzt natürlich er benötigt keine Alarmfunktion, auf die er sich hundertprozentig verlassen kann. Bildqualität und Performance sind nämlich gut und der Zugriff übers mobile Internet geht schnell und reibungslos.
Weihnachten steht kurz bevor und es ist Zeit, die letzten Geschenke zu besorgen. Wer jetzt kauft, bekommt Gutscheine und Guthaben-Karten noch rechtzeitig zum 24. Dezember.
Weihnachten steht kurz bevor und es ist Zeit, die letzten Geschenke zu besorgen. Wer jetzt kauft, bekommt Gutscheine und Guthaben-Karten noch rechtzeitig zum 24. Dezember.
Wer noch keine Geschenke in unserem Ratgeber Last-Minute-Weihnachtsgeschenke bis 50 € gefunden hat, sollte sich sputen. Die Frist für Bestellungen die noch vor Weihnachten ankommen sollten nähert sich dem Ende. Eine gute Alternative zu Sachgeschenken sind da Gutscheine und Guthabenkarten.
Wer seinen Liebsten ein Erlebnis schenken möchte, ist bei Anbietern wie Mydays gut aufgehoben. Auch für die Tech-Freunde gibt es hier einige coole Geschenke unter 50 Euro.
Los geht es mit dem Drohnen-Workshop . Hier bekommt man in 90 Minuten für rund 30 Euro eine erste Einführung in die Drohnen-Welt. Den Workshop gibt es zurzeit aber nur in München. Neben einer technischen und rechtlichen Einführung gibt es Einblicke in die Flugvorbereitung und ein Schnupperfliegen mit dem Foto- und Videocopter Phantom 3 Advanced und einer Einstiegsdrohne, der Syma X5C. Die Teilnehmerzahl ist auf sechs Personen begrenzt, man wird also im eher kleinen Kreis an das Drohnenfliegen herangeführt.
Wer eher auf Simulatoren steht, findet für gut 50 Euro einen Rennsimulator in Düren . Hier kann man 40 Minuten lang Vollgas geben und bekommt noch eine Beratung zur eigenen Leistung mit Tipps zum Verbessern. Zur Auswahl stehen diverse bekannte Rennstrecken sowie Klassen wie Rallye, Kart oder Formel 1.
Für Freunde von Outdoor-Events gibt es Geocaching-Touren. Diese dauern etwa drei bis vier Stunden und können beispielsweise in Wuppertal , Clausthal-Zellerfeld , in Goslar , in Mannheim oder in Heidelberg für 30 bis 40 Euro gebucht werden.
VR-Arcades sind im asiatischen Raum bereits ein wahrer Hit. Auch in Deutschland kommen die modernen Spielhallen langsam an. Für Menschen rund um Hannover findet man beispielsweise einen Gutschein für 60 Minuten in der VR-Arcade für rund 35 Euro. Nach einer kurzen Einführung wählt man aus 750 Spielen und kann sich anschließend in virtuellen Realitäten austoben. Gleiches Programm gibt es auch in Stuttgart , in Offenbach , in Langenfeld oder Gelsenkirchen .
Nerds rund um Düsseldorf dürfen sich hingegen über Lasertag freuen. Hier geht es bei 25 Euro pro Person für zwei Stunden los. Alternativ lässt sich der Gutschein aber auch in Essen , in Manching bei München , in Bielefeld , in Heidenheim , in Kiel , in Gräfenhain , in Herne , in Stuttgart , in Hamburg , in Lauchhammer oder in Dresden einlösen.
Wer lieber im Freien moderne Technik ausprobiert, kommt vielleicht bei Segway-Touren auf den Geschmack. Je nach Stadt beziehungsweise Anbieter gibt es Touren in freier Natur oder Innenstädten. Für rund 40 Euro gibt es etwa Touren für circa zwei Stunden im Dautphetal in Hessen , in Düren , Viersen , in Dortmund , in Hattingen , in Neustadt-Pelzerhaken oder in Recklinghausen .
Eine weitere Möglichkeit, noch kurzfristig Freude zu bereiten, sind Wertgutscheine. Diese gibt es im klassischen Scheckkartenformat und zum Teil in Papierform . Wer sich sein Geschenk nach Weihnachten selbst aussuchen soll, freut sich üblicherweise über einen Amazon-Gutschein. Wer den Gutschein zu Hause ausdruckt , kann sich für eines von zahlreichen Motiven freuen und den Gutscheinwert zwischen 35 und 5000 Euro festsetzen.
Für iPhone und iPad-Nutzer bieten sich Gutscheine für den Appstore und Itunes an. Mit dem Guthaben kann der Nutzer Apps kaufen, In-App-Zahlungen vornehmen oder sonstige Dienstleistungen in Anspruch nehmen. Diese gibt es für 15, 25, 50 und 100 Euro. Für Android-Nutzer gibt es alternativ Guthaben für das Google-Konto . Die Gutscheincodes gibt es für Guthaben in einer Höhe zwischen 15 und 500 Euro. Wer mit einer Prepaid-Simkarte unterwegs ist, dürfte sich auch hier über zusätzliches Guthaben freuen. Prepaidkarten gibt es beispielsweise von Telekom, Congstar , Vodafone, E-Plus, O2 oder Blau .
Wer gerne Sport im TV sieht, wird sich über ein Jahres-Abo des Streamingdienstes Dazn freuen. Der kostet bei Amazon rund 120 Euro – allerdings gibt es derzeit einen 20 Euro Rabatt. Für Film und Serienfreunde ist Netflix-Guthaben das richtige Last-Minute-Geschenk. Die Wertschecks des Streaming-Anbieters gibt es für 25, 50 und 100 Euro.
Musikfreunde freuen sich über neues Guthaben für den Steaming-Dienst Spotify . Die Gutscheine gibt es mit einem Betrag von 10, 30 und 60 Euro. Das komplette 12-Monats-Abo schlägt mit 99 Euro statt normalerweise 120 Euro zu Buche.
Zocker werden sich ebenfalls über Gutscheine freuen. Passende Gutscheinkarten gibt es letztlich für alle populären Spieleplattformen. Für Playstation-Zocker gibt es sowohl Guthaben für den Playstation-Store als auch Abonnements für die Playstation-Plus-Mitgliedschaft. Die Wertchecks gibt es ab 10 Euro. Ähnlich sieht es für Nintendo-Switch-Nutzer aus. Auch hier sind getrennte Gutscheine für die Online-Mitgliedschaft und für den E-Shop erhältlich. Wer Nintendo-Guthaben verschenkt zahlt zwischen 8 und 50 Euro. Für Fans der Microsoft-Konsole gibt es ebenfalls passende Xbox-Gutscheine . Die Höhe des verschenkten Guthabens liegt zwischen 15 und 100 Euro. Für PC-Spieler gibt es beispielsweise Guthabenkarten für Steam .
Mode und Accessoires gibt es für die Gutscheine der Modekette H&M . Die Geschenkkarten sind für 15, 25, 50, 100 und 150 Euro erhältlich.
Wer sich jetzt beeilt und heute oder morgen bestellt, hat eine realistische Chance seine Geschenke noch vor Weihnachten zu erhalten. Im Ratgeber Last-Minute-Weihnachtsgeschenke bis 50 € finden sich noch einige interessante Angebote. Wer sich unsicher ist, sollte im Zweifel lieber zu einem der Gutschein greifen. Hier ist für Jeden etwas Passendes dabei.
Das Display C5 Pro von Aoocci spiegelt das Smartphone für Motorradfahrer per Carplay und Android Auto. Was der kleine Monitor noch bietet, zeigt der Test.
Das Display C5 Pro von Aoocci spiegelt das Smartphone für Motorradfahrer per Carplay und Android Auto. Was der kleine Monitor noch bietet, zeigt der Test.
Im Automobilbereich haben Apple Car Play und Android Auto Einzug gehalten, doch inzwischen ist auch das Motorradzubehör auf den Zug aufgesprungen. Die chinesische Marke Aoocci bietet das C5 mit fünf Zoll großem Display an, um auch Biker während der Fahrt mit Informationen und Unterhaltung zu versorgen.
Die Möglichkeit zum Anzeigen von Informationen ist im kleinen Cockpit eines Motorrads begrenzt. Der Übergang vom LC- zum TFT-Display begann im Motorradbau sukzessiv vor rund zehn Jahren und ermöglichte es, mehr Informationen abrufen zu können. Bluetooth-Konnektivität mit dem Smartphone ist heute Standard in den aktuellen Modellen, die Darstellung beschränkt sich aber auf kleine Einblendungen, so begnügt sich die Navigation im Cockpit meistens mit simplen Turn-by-turn-Darstellungen, also Pfeilnavigation.
Die Bedienung des Menüs im TFT-Display erfolgt fast ausschließlich über Tasten am Lenker, Touchscreens haben sich bei Motorrädern noch längst nicht durchgesetzt. Es gibt nur sehr wenige Motorradmodelle, die bereits einen Touchscreen bieten, wie die Honda Africa Twin. Seit gut zwei Jahrzehnten existieren hingegen bereits Navigationsgeräte speziell für die Ansprüche von Motorradfahrern von Herstellern wie Garmin oder Tomtom, die jedoch recht teuer sind. Diese sind wasserdicht, bieten Touchscreens für Handschuhe geeignet, Lenkerhalterung.
Die Alternative sind Motorradhalterungen für Smartphones, von denen es immer mehr gibt, aber zum einen sind die empfindlichen Geräte dabei Regen und Vibrationen ausgesetzt und zum anderen reagieren manche Handy-Touchscreens nicht auf Motorradhandschuhe. Daher sind Displays, die kabellos per Apple Carplay oder Android Auto die Inhalte des Smartphones spiegeln, eine praktikable und oft günstige Lösung für Motorradfahrer, während das Smartphone sicher in der Jacke verstaut bleibt.
Doch diese Displays haben dasselbe Problem wie die Navigeräte: Sie werden mit einer Halterung am Lenker festgeklemmt, doch nicht jeder Lenker ist dafür geeignet, manchmal verhindert die Lenkerkröpfung oder die mangelnde Lenkerbreite eine adäquate Befestigung. Zudem sind die Monitore oft so groß, dass sie das Cockpit mitsamt Tacho verdecken. Die Punkte gilt es unbedingt vor der Anschaffung eines Displays zu beachten.
Wir haben das preiswerte Aoocci C5 Pro für 146 Euro (Code: TechStage22) getestet und zeigen in diesem Artikel, ob sich die Investition lohnt. Ähnliche Varianten für den PKW zeigen wir in der Top 8: Android Auto & Apple Carplay nachrüsten – das beste Auto-Display im Test.
Der Zusammenbau der Halterung gestaltet sich simpel, allerdings müssen wir gleich zwei der mitgelieferten Schalen innen einsetzen, bis sie spielfrei auf den dünnen Rohrlenker (22 mm Durchmesser) passen. Der Bildschirm lässt sich im Neigungswinkel einstellen und über eine Schraube fixieren. Leider verfügt das C5 über keinen USB-Anschluss, sodass eventuell am Motorrad vorhandene USB-Stecker zur Stromversorgung nicht genutzt werden können. Die saubere Verlegung der Kabel zur Motorradbatterie ist schon etwas aufwendiger, da der Tank und die Sitzbank abgebaut werden müssen. Die Kabel haben wir am Rahmen entlang gelegt, die notwendigen Kabelbinder sind aber nicht im Lieferumfang enthalten.
Beide im Lieferumfang enthaltene Dashcams können auf das Motorrad geklebt werden, obwohl entsprechende Schrauben im Lieferumfang enthalten sind. Das Kleben hat den Vorteil, dass keine hässlichen Löcher in das Motorrad gebohrt werden, allerdings bleibt die Frage, wie gut die vorgeformten Klebestreifen bei hohen Geschwindigkeiten halten. Für den Test haben wir es deshalb bei maximal 100 km/h belassen.
Die beiden beigelegten Reifendrucksensoren werden einfach gegen die Ventilkappen am Reifen ausgetauscht. Für die Nutzung diverser Apps müssen im Helm Lautsprecher und Mikrofon (beides nicht im Lieferumfang enthalten) verbaut sein und gekoppelt werden. Alternativ können auch kleine kabellose Ohrhörer (in unserem Fall Apple Airpods) benutzt werden, die allerdings nicht unter jeden Helm passen. Dann können während der Fahrt etwa Navi-Ansagen, Sprachnachrichten oder Musik gehört werden. Telefonate sind natürlich nur mit Mikrofon im Helm möglich.
Das C5 von Aoocci misst 5 Zoll in der Bildschirmdiagonale, ist also verhältnismäßig klein und daher gut für Zweiräder geeignet. Enthalten sind noch zwei Dashcams und zwei Reifendrucksensoren. Das Gehäuse erfüllt die Schutzklasse IP67 und ist damit gegen Wassereinbruch und Staub gefeit. Die beiliegende Bedienungsanleitung ist zwar nur auf Englisch, aber auch wer der Sprache nicht mächtig ist, kann trotzdem mit der Bebilderung etwas anfangen.
Das Display ist hell und kontrastreich, sodass das Ablesen keine Probleme bereitet, wenngleich die Sonne direkt darauf scheint. Wer will, kann auch noch einen kleinen Sonnenschutz auf das Gehäuse schrauben.
Das C5 unterstützt Carplay sowie Android Auto. Der Autor dieses Tests hat als iPhone-Nutzer vorwiegend Carplay getestet. Das funktionierte im Test einwandfrei. Der Motorradfahrer kann damit ausgewählte Apps seines Smartphones auf dem Bildschirm nutzen.
Das Aoocci startet, sobald die Zündung eingeschaltet wird, kann aber auch über eine Taste rechts am Gehäuse ein- und ausgeschaltet werden. Die erste Inbetriebnahme funktioniert einwandfrei, das C5 meldet sich sofort und kann mit dem Smartphone via Bluetooth verbunden werden. Des Weiteren verfügt es auch über Wi-Fi, um sich simultan mit dem Handy und Helm zu verbinden. Das größte Icon auf dem Touchscreen ist für den Driving Recorder der beiden Dashcams reserviert. Die sechs kleineren Icons sind für das Anwählen von Carplay, GPS-Info, Panel, Replay, Setting und Bluetooth gedacht.
Während der Fahrt lässt sich über das Icon „Panel“ ein digitales Cockpit einblenden, das die Geschwindigkeit, die Himmelsrichtung, in der sich das Motorrad bewegt, und den Reifendruck beider Reifen anzeigt. Beim Tippen auf das Icon „Driving Recorder“ werden die Bilder der Dashcams auf das Display geliefert (entweder einzeln oder beide nebeneinander), was mir jedoch etwas überflüssig vorkommt: Den Blick nach vorn habe ich ohnehin und für den Blick nach hinten dienen die Rückspiegel. Natürlich könnte man jetzt argumentieren, dass die hintere Dashcam Fahrzeuge im toten Winkel zeigt, aber dafür müsste man das Bild konstant auf dem Display laufen lassen.
Das Icon „GPS“ liefert die Koordinaten der aktuellen Position und zeigt die Zahl der verbundenen Satelliten an. Die beiden Dashcams lösen in HD mit 1080 Pixel auf und sind mit einem G-Sensor ausgestattet, der Erschütterungen wie bei einem Aufprall oder Sturz erkennt und die zuletzt gefilmten Sekunden automatisch speichert. Wie gut das funktioniert, habe ich aus begreiflichen Gründen nicht ausprobiert. Das GPS-Tracking zeichnet die Strecke sowie die Geschwindigkeit auf und hält die exakte Position des Fahrzeugs fest. Für eventuelle juristische Auseinandersetzungen mit Unfallgegnern und Versicherungen ein wichtiger Beweis.
Wir haben einige Apps während der Fahrt getestet und keinerlei Probleme festgestellt. Die Übertragung von Musik oder Sprache in den Helm funktioniert einwandfrei, die Wiedergabequalität hängt natürlich auch von den verwendeten Lautsprechern ab. Nachdem das Pairing für die Reifendrucksensoren am Vorderrad und Hinterrad – Aoocci unterscheidet in Sensor A und Sensor B – durchgeführt ist, zeigen sie den Druck wahlweise in bar oder psi an. Die Genauigkeit der Messung ist aber nicht garantiert. Wir haben die Werte mit einem exakten Manometer überprüft und in beiden Reifen einen Unterschied von minus 0,1 bar zur Angabe im C5 festgestellt.
Beim Hersteller kostet das Aoocci C5 Pro mit exklusivem Code TechStage22 nur 146 Euro. Die Aoocci C5 ohne Kameras ist etwa 20 Euro günstiger.
Das Aoocci C5 erfüllt seine Versprechungen zufriedenstellend, funktioniert zuverlässig und bietet eine gute Ausstattung. Der Hersteller verlangt für das C5 Pro Paket faire 185,19 Euro Listenpreis. Dennoch fällt unser Fazit zwiespältig aus, denn das Display verleitet dazu, häufig den Blick darauf zu richten und lenkt während der Fahrt vom Geschehen auf der Straße ab. Das ist im Auto schon nicht ungefährlich, aber bei einem Motorrad kann es fatale Folgen haben.
Bildschirme dieser Art für das Auto zeigen wir in der Top 8: Android Auto & Apple Carplay nachrüsten – das beste Auto-Display im Test. Nützliches Zubehör für Biker zeigen wir in der Top 10: Die beste Akku-Luftpumpe für Fahrrad & Auto ab 22 Euro im Test.
Nur knapp 50 Euro kostet die Spot+, eine Full-HD-IP-Kamera mit Bewegungs- und Geräuscherkennung. Für Videoaufnahmen und Bilder gibt es eine kostenlose Cloud und die Möglichkeit, eine microSD-Karte als Speicherplatz zu nutzen. In Verbindung mit anderen Geräten der Produktreihe des Herstellers kann die Kamera auch Teil eines größeren Sicherheitssystems sein. Ob uns die günstige WLAN-Cam überzeugen kann, erfahrt Ihr in unserem Test.
Nur knapp 50 Euro kostet die Spot+, eine Full-HD-IP-Kamera mit Bewegungs- und Geräuscherkennung. Für Videoaufnahmen und Bilder gibt es eine kostenlose Cloud und die Möglichkeit, eine microSD-Karte als Speicherplatz zu nutzen. In Verbindung mit anderen Geräten der Produktreihe des Herstellers kann die Kamera auch Teil eines größeren Sicherheitssystems sein. Ob uns die günstige WLAN-Cam überzeugen kann, erfahrt Ihr in unserem Test.
Die Spot+ steckt in einem kleinen, 50 × 50 × 50 Millimeter messenden hochglänzenden Kunststoffwürfel, der knapp 100 Gramm wiegt. Zur Ausrichtung wird der unten angebrachte Standfuß herausgeklappt, außerdem ist Spot+ horizontal um 360 Grade drehbar. Der Standfuß ist magnetisch, zur Befestigung, beispielsweise an Wänden oder Schränken, befindet sich eine runde Metallplatte und dazugehöriges doppelseitiges Klebeband im Lieferumfang.
Der microUSB-Anschluss für das Netzteil mit seinem 1,8 Meter langem Kabel ist hinten, wo sich auch ein normaler USB-Anschluss befindet. Dieser ist zum Anschließen eines externen Akkus gedacht, um das Gerät auch unterwegs nutzen zu können, der Hersteller nennt das On-the-go-Modus. Ein microSD-Kartenslot hat seinen Platz auf der Unterseite des Würfels. Direkt daneben befindet sich ein Setup-Taster. In Sachen Verarbeitung gibt es von uns keinerlei Kritikpunkte und auch bezüglich Wertigkeit macht die IP-Kamera keinen schlechten Eindruck.
Mit dem WLAN verbindet sich die Spot+ nach 802.11 b, g und n im 2,4-GHz-Frequenzbereich. Für lokale Aufnahmen dienen microSD-Karten mit einer Speicherkapazität von bis zu 32 GByte. Dank eingebautem Mikrofon und Lautsprecher bietet die Kamera 2-Wege-Audio, kann also auch als Babyphone herhalten. Die maximale Auflösung beträgt 1920 × 1080 Pixel, das Sichtfeld deckt 130 Grad ab. Im Nachtmodus beträgt die Sichtweite knapp 6 Meter. Wer schon Amazons Alexa in sein Zuhause gelassen hat, der kann dank entsprechender Unterstützung darüber auch die Spot+ befehligen.
Nicht nur in Bezug auf die Ausstattung gibt es wenige technische Details. Auch, was die Themen Sicherheit und Datenschutz angeht, geizt der Hersteller mit Angaben. Weder wissen wir, welche Verschlüsselungsstandards in Verbindung mit dem WLAN gewährleistet sind, noch wie es mit der Verschlüsselung der in der Cloud abgelegten Videos aussieht. Die einzigen auffindbaren Infos zum Thema finden sich in den englischsprachigen FAQ und lesen sich folgendermaßen:
Only you and the members granted access to your home can view Spot’s live and recorded video. Authentication and industry-standard encryption prevents those who have not been explicitly added as members to your home from viewing the video.
Wie bei den meisten WLAN-Kameras gibt es für die Spot+ eine App (erhältlich für Android und iOS), die zur Inbetriebnahme und zur Konfiguration und Steuerung dient. Die Ersteinrichtung ging im Test schnell und problemlos über die Bühne. Danach hat der Nutzer Zugriff auf das Live-Bild und kann auf Knopfdruck Videos und Bilder vom Geschehen vor der Linse machen. Eine kontinuierliche Videoaufnahme ist auch möglich, in den Erweiterten Einstellungen in der App sogar standardmäßig aktiviert. Diese Aufnahmen landen dann auf der eingelegten SD-Karte. Dort belegt eine Minute zwischen 1 und 3 MByte, grob überschlagen genügt eine 32-GByte-Karte also für 267 Stunden Aufnahmezeit.
Die 10-sekündigen Clips hingegen, die bei eingeschaltetem Alarm und Bewegung vor der Linse automatisch aufgenommen werden, finden ihren Platz in der Cloud. Parallel dazu erhält der Nutzer eine Pushbenachrichtigung auf dem Handy. Der Speicherplatz in der Cloud ist auf 10 Minuten Videomaterial begrenzt. Innerhalb der App lassen sich die Clips anschauen, eine Möglichkeit zum Herunterladen gibt es nicht. Allerdings gibt es ein Teilen-Menü, mit dem sich die Videos beispielsweise auf Google Drive hochladen oder per E-Mail versenden lassen.
Zum Ein- und Ausschalten des Alarms gibt es einen Reiter innerhalb der App. Wer auch die Geräuscherkennung nutzen will, muss diese jedoch etwas umständlich erst innerhalb der Erweiterten Einstellungen aktivieren. Dort lässt sich auch die Bewegungsempfindlichkeit einstellen.
Die App an sich ist recht übersichtlich gestaltet und in den meisten Bereichen selbsterklärend. Sie lief im Test zwar stabil, allerdings nicht besonders schnell. Innerhalb des Programms lassen sich auch weitere Geräte von iSmartAlarm zu einem größeren Sicherheitssystem zusammenfassen. Zum Sortiment gehören unter anderem auch Bewegungsmelder und Kontaktsensoren.
Zwar reagiert die App manchmal etwas träge, die Performance beim Livebild ist aber gut. Die Latenz beträgt bei stabiler und schneller Internetverbindung im Idealfall nur circa eine Sekunde. Auch auf höchster Qualitätseinstellung hatten wir von unterwegs über LTE keine Probleme, eine Verbindung zur Kamera herzustellen, was jeweils schnell geschah. Auch die Bildqualität bei höchster Qualitätseinstellung hat uns gefallen. Sie ist bei Weitem nicht vergleichbar mit guten Smartphone-Kameras, aber das ist prinzipiell bei Überwachungskameras der Fall. In Bezug auf die Bewegungs- und Geräuscherkennung hat uns Spot+ ebenfalls nicht enttäuscht, beides funktionierte im Test präzise.
Das Preisleistungsverhältnis der Spot+ ist sehr gut. Für knapp 50 Euro bekommt der Käufer eine tadellos funktionierende Überwachungskamera mit ordentlicher Bildqualität. Zusatzkosten für Cloud-Speicher gibt es keine, allerdings ist dieser auch sehr begrenzt. Die Tatsache, dass er trotzdem für Clips von 60 Alarmen genügt und der Nutzer außerdem konstant auf SD-Karte aufnehmen kann (für circa 11 Tage mit einer 32-GByte-Karte), entkräftet diesen Kritikpunkt jedoch ein Stück weit.
Die Soundbar Harman Kardon Citation Multibeam 1100 verspricht ein beeindruckendes Heimkino-Erlebnis ohne zusätzliche Lautsprecher und Subwoofer. Mit Dolby Atmos und der innovativen Multibeam-Technologie ausgestattet, bietet sie vollen, räumlichen Klang bei umfangreicher Funktionalität. Das kostet – ist der Preis gerechtfertigt?
Die Soundbar Harman Kardon Citation Multibeam 1100 verspricht ein beeindruckendes Heimkino-Erlebnis ohne zusätzliche Lautsprecher und Subwoofer. Mit Dolby Atmos und der innovativen Multibeam-Technologie ausgestattet, bietet sie vollen, räumlichen Klang bei umfangreicher Funktionalität. Das kostet – ist der Preis gerechtfertigt?
Kein Platz für einen Subwoofer, aber es soll trotzdem ordentlichen Raumklang geben? Mit der Citation Multibeam 1100 verspricht Hersteller Harman Kardon genau das. Dabei setzt der Hersteller nicht nur insgesamt auf hochwertige Komponenten, sondern auf spezielle Sidefiring-Speaker, ein Touchdisplay und viel Leistung mit bis zu 630 Watt. Zudem ist der schicke Barren für noch mehr (3D-)Sound um Satelliten und Subwoofer erweiterbar. Wir wollten im Test wissen, ob das alles auch ohne die Add-Ons so gut wie versprochen funktioniert.
Die Citation Multibeam 1100 präsentiert sich in einem eleganten Design, das in Schwarz oder relativ hellem Grau erhältlich ist. Die Soundbar ist mit einem hochwertigen Wollstoff des dänischen Herstellers Kvadrat bespannt, der schmutzabweisend und schwer entflammbar sein soll – schick ist er allemal, zudem fühlt er sich gut an. Dadurch fällt auch nicht weiter auf, dass Harman Kardon trotz des hohen Preises bis auf eine schmale Metallleiste oben auf der Front mit typischem Hersteller-Schriftzug fast ausschließlich Kunststoff als Material verwendet. Das sieht man zwar nicht, fühlt es aber vor allem bei den auffällig geformten Speakern an den Seiten. Bei dem hohen Preis der Multibeam 1100 hätten wir hochwertigeres Material erwartet.
Dank der beiden Farbgebungen und den Maßen von 115 x 6,5 x 13 Zentimetern ist die Soundbar schlank genug, um sich unauffällig in jedes Wohnzimmer einzufügen. Trotz der großen Länge, die selbst normale 50-Zoll-Fernseher übertrifft, wirkt das Gerät im Zusammenspiel mit den organischen Rundungen und der niedrigen Höhe insgesamt beinahe filigran. Das trotz der Größe fast schon niedrige Gewicht von 4,6 Kg passt dazu gut. Auf Wunsch lässt sich die Citation Multibeam 1100 mit beiliegendem Befestigungsmaterial auch an die Wand gebracht werden.
Ein besonderes Highlight für Soundbars ist das integrierte Touch-LC-Display auf der Oberseite, das eine einfache Bedienung ermöglicht. Vorn gibt es nur mehrere einzelne LEDs als Anzeige. Alternativ bietet die mitgelieferte Fernbedienung zahlreiche Direktwahltasten für die wichtigsten Einstellungen, sodass keine Internetverbindung oder App-Steuerung notwendig ist. Eine App gibt es nicht.
Die Citation Multibeam 1100 ist mit einer Vielzahl von Anschlüssen und Funktionen ausgestattet. Neben Wlan, Bluetooth und AirPlay unterstützt sie auch Chromecast, Alexa MRM (Multi Room Music) und Spotify Connect. Die Soundbar lässt sich über WLAN und LAN ins Netzwerk integrieren und kann über die Google Home-App eingerichtet werden. Für Multiroom-Funktionen und sprachgesteuerte Wiedergabe sind kompatible Smart-Speaker von Amazon Alexa, Google Assistant und Apple Siri erforderlich.
An Anschlüssen bietet die Soundbar einen HDMI-Ein und -Ausgang mit eARC-Unterstützung (Enhanced Audio Return Channel) sowie eine Toslink-Buchse für ein optisches Kabel. Dank eARC lässt sich die Lautstärke der Soundbar im Alltag über die Fernbedienung des Fernsehers steuern, sodass die Fernbedienung der Soundbar eigentlich gar nicht mehr gebraucht wird. Analoge Eingänge fehlen, was für Nutzer älterer Fernseher oder Beamer ein Nachteil sein könnte. Die HDMI-Ports unterstützen 4K/60p, HDCP 2.3, HDR10+, Dolby Vision und HDR, was sie zukunftssicher macht.
Die Bedienung der Citation Multibeam 1100 ist intuitiv und benutzerfreundlich. Das Touchdisplay ermöglicht wie am Smartphone eine einfache Navigation durch die verschiedenen Einstellungen, Dank Grafiken und Text weiß hier jeder sofort, wie und wo etwas umzustellen ist. Anders sieht das bei den LEDs an der Front aus. Wie bei vielen Konkurrenzprodukten leuchten hier unterschiedlich viele der maximal vier weißen LEDs auf, zudem können sie unterschiedlich gedimmt werden. Wie bei der Konkurrenz ist das alles andere als wirklich aussagekräftig – warum nicht auch vorn ein kleines Display?
Zum Glück braucht es später kaum noch Eingriffe. Nach dem ersten Herumspielen, Einstellen und Feinjustieren läuft die Soundbar ohne weitere Eingriffe. Ansonsten kommt die Fernbedienung zum Einsatz, die alle wichtigen Funktionen abdeckt. Die automatische Kalibrierung der Soundbar funktioniert schnell und zuverlässig, was den Einstieg erleichtert. Anschließend wurde die Bühne deutlich breiter als vor der Kalibrierung. Wie immer gilt hierbei: Achtung laut!
Die Harman Kardon Citation Multibeam 1100 beeindruckt insgesamt mit vollem, räumlichem und sehr klarem Klang. Die Räumlichkeit wird durch die Kombination von Dolby Atmos und der Multibeam-Technologie erreicht, bei der zwei Side-Firing-Speaker dafür sorgen, dass der Klang auch ohne zusätzliche Surround-Lautsprecher erstaunlich immersiv wirkt. Ohne Satelliten fehlt uns aber doch ein gutes Stück zu komplettem 3D-Sound, die Soundkulisse ist zwar deutlich breiter und erinnert daher an sehr plastisches Stereo, hüllt ohne Zusatzlautsprecher aber nicht von allen Seiten ein.
Trotzdem gefällt uns der Sound sehr gut. Besonders hervorzuheben ist die Sprachverständlichkeit, die auch aus seitlichen Hörwinkeln kaum nachlässt. Klingen andere Soundbars gerade bei niedriger Lautstärke gern etwas zu dumpf, passt die Multibeam 1100 im Test hier automatisch den Klang an und produziert kristallklaren Sound. Der ist auf Wunsch aber gleichzeitig auch erstaunlich voll, sodass wir anfangs irritiert nach dem offenbar doch angeschlossenen Subwoofer gesucht haben – aber im Test war da keiner. Beim weiteren Ausprobieren zeigte sich aber auch schnell, dass der Bass zwar für ein angenehm volles Klangbild reicht, aber erwartungsgemäß nicht wirklich tief spielt. Genaugenommen kommt er zwar bis unter 40 Hz, aber schon unter 60 Hz lässt der Druck hörbar nach, auch wenn es um 60 Hz sogar zu leichtem Flattern oder Klirren kommt. So oder so: Wer sonst keinen Subwoofer hat und auch keinen erwartet, wird mit der Multibeam 1100 beim Bass absolut zufrieden sein. Wer mehr will, muss zu den passenden Subwoofern Sub oder Sub S greifen.
Während die gute Verständlichkeit von Dialogen und der sehr klare Ton bei Film und Fernsehen positiv hervorsticht, wirkt das bei Musik bisweilen etwas überspitzt. Zwar lassen sich Bässe und Höhen getrennt voneinander in 4 Stufen einstellen, doch für unseren Geschmack ist hier Stufe 2 zu dumpf und Stufe 3 schon wieder zu spitz. Das lässt sich durch die Deaktivierung der 3D-Sound-Option zwar noch etwas Feinjustieren, insgesamt gefällt uns die Harman Kardon Citation Multibeam 1100 aber für Filme und Serien besser als für Musik. Das ist schade, schließlich bietet sie durch die Integration in das Alexa-Universum in Verbindung mit Echo-Geräten nicht nur Sprachsteuerung, sondern auch Multiroom-Musik.
Mit einer UVP von knapp 875 Euro gehört die Harman Kardon Citation Multibeam 1100 zur oberen Preisklasse der Soundbars. Inzwischen ist sie aber beim Hersteller selbst schon für knapp 480 Euro in Grau und theoretisch sogar nur 327 Euro in Schwarz bekommen – wenn letztere Variante denn zum Testzeitpunkt nicht ausverkauft gewesen wäre. Kein Wunder, denn für diesen Preis ist die Soundbar richtig gut!
Aktuell ist die Soubdbar aber leider vergriffen!
Die Harman Kardon Citation Multibeam 1100 ist ideal für Heimkino-Enthusiasten, die ein beeindruckendes Klangerlebnis ohne zusätzliche Lautsprecher oder Subwoofer suchen. Mit Satelliten und Sub wird der Klang zwar noch voller, aber sie bietet auch so schon einen erstaunlich vollen und räumlichen Klang. Hinzu kommt eine große Funktionsvielfalt, die sie zu einer ausgezeichneten Wahl für moderne Wohnzimmer macht. Hervorzuheben ist zudem das übersichtliche Touch-LCD, das die Bedienung zum Kinderspiel macht. Nur, wer Wert auf eine besonders harmonische und neutrale Musikwiedergabe legt, könnte von der Soundbar weniger begeistert sein.
Führt ein Weg an Smartphones aus China vorbei? Ja! Wir zeigen Alternativen zu Xiaomi & Co. von Herstellern aus Asien und sogar Deutschland.
Führt ein Weg an Smartphones aus China vorbei? Ja! Wir zeigen Alternativen zu Xiaomi & Co. von Herstellern aus Asien und sogar Deutschland.
Ein großer Teil der Smartphones, die weltweit auf dem Markt sind, sowie deren Komponenten, werden in der Hightech-Metropole Shenzhen in China hergestellt und zusammengebaut. Das trifft selbst auf Geräte europäischer Hersteller zu, etwa HMD Global (Nokia) oder Wiko. Sogar das nachhaltige Fairphone 4 (Testbericht) wird in China montiert, auch wenn ein niederländisches Unternehmen dahintersteckt.
Selbst Unternehmen aus Taiwan wie Foxconn oder Asus stellen größtenteils in China her. Hauptproduktionsstandort für das iPhone ist ebenfalls das Reich der Mitte, auch wenn Apple zunehmend die Herstellung nach Indien verlagern möchte. Der taiwanische Hersteller Foxconn produziert auch die Pixel-Smartphones von Google in China, es gibt jedoch Pläne, diese zukünftig in Vietnam fertigen zu lassen.
Die Corona-Pandemie und die damit verbundene, strenge Zero-Covid-Policy in der Volksrepublik China hat Lieferketten ins Wanken gebracht. Dazu bestehen politische Spannungen zwischen den zwei Supermächten China und USA. Es wächst die Sorge vor einem möglichen Konflikt speziell im Hinblick auf Taiwan. Immer wieder konfrontiert die USA zudem Hersteller wie Huawei mit Vorwürfen der Spionage. Das hat dazu geführt, dass seit einigen Jahren Google-Dienste und bestimmte Komponenten Tabu sind beim einstigen Smartphone-Spitzenreiter.
Hersteller wie Xiaomi, Realme, Oppo, Vivo oder OnePlus konnten schnell die Lücke von Huawei füllen. Allerdings soll Oppo Patente von Nokia verletzt haben, weshalb Geräte dieses Herstellers in Deutschland derzeit nicht zu kaufen sind. Wer als Kunde Sorge hat, Opfer politischer Konflikte zu werden oder einem Mobilgerät aus dem Reich der Mitte aus Angst vor Datenschutzverletzungen misstraut, kann einen Blick auf Hersteller werfen, die nicht (mehr) in China produzieren. Eine komplette Beteiligung chinesischer Unternehmen bei allen Komponenten ist allerdings nur schwer zu verhindern.
Gigaset ist aktuell der einzige Hersteller, der Smartphones und Telefone noch in Deutschland fertigt. Die Endmontage erfolgt im Werk in Bocholt. Die Komponenten dazu stammen von Zulieferern aus Asien, was aber auch auf andere Fabrikanten zutrifft, etwa Volkswagen. Das Unternehmen dürften die meisten hierzulande von stationären Telefonen kennen. Das Unternehmen war ursprünglich ein Teil der Siemens Home and Office Communication Devices und ist heute eine unabhängige AG.
Der deutsche Hersteller macht sich einen Namen für Mittelklasse-Smartphones sowie Outdoor-Handys. Das aktuelle Top-Modell ist das Gigaset GX6 (Testbericht), neu hinzugekommen ist auch das preiswertere und robuste Gigaset GX4 (Testbericht). Daneben gibt es auch „normale“ Smartphones wie das Gigaset GS5 (Testbericht). Das Unternehmen bedient auch Nische für Senioren-Handys mit dem Gigaset GS4 Senior (Testbericht).
Typische Merkmale der Gigaset-Handys sind ein austauschbarer Akku sowie das Laden über Induktion, das selbst die günstigen Modelle beherrschen. Die Smartphones von Gigaset eignet sich für alle, die ein preiswertes Smartphone suchen und den Produktionsstandort Deutschland stärken wollen.
Auf den Aspekt Sicherheit hat sich die haftungsbeschränkte Unternehmergesellschaft „Hallo Welt Systeme“ spezialisiert. Das aktuelle Modell Volla Phone X23 ähnelt optisch dem Gigaset GX4 (Testbericht), bietet aber 6 GByte RAM, 128 GByte internen Speicher und ein eSIM-Modul. Daneben gibt es mit dem Volla Phone 22 ein weiteres Gerät, das in Deutschland gefertigt wird.
Die Hardware selbst stammt von Gigaset, die Smartphones nutzen aber ein eigenes Betriebssystem namens Volla OS. Dieses basiert auf Android, kommt aber ganz ohne Google-Apps und -Dienste aus und soll mit einem Sicherheitsmodus eine höhere Datensicherheit garantieren. Eine eigene Spracherkennung ohne Cloud-Anbindung ist mit an Bord. Zusätzlich steht eine Multi-Boot-Funktion, um das Linux-basierte Ubuntu Touch parallel nutzen zu können.
Der größte Produktionsstandort für Samsung ist Vietnam. Bereits 2019 hat der südkoreanische Hersteller einen Großteil seiner Fertigung von China nach Vietnam und zum Teil auch Indien verlagert. Für die Zukunft plant der Smartphone-Gigant eine weitere Diversifikation seiner Produktionsstandorte und baut weitere Werke in Indien, Brasilien, Indonesien sowie der Türkei. Einige Komponenten wie Chips fertig der Hersteller auch direkt in Südkorea. Die Hälfte der Smartphone-Produktion verbleibt aber in Vietnam.
Die in Vietnam produzierten Samsung-Smartphones und Tablets gehen vorwiegend in die Märkte in Nordamerika und Europa. Das trifft etwa auf die neuen Top-Modelle Samsung Galaxy S23 (Testbericht), Galaxy S23+ (Testbericht) und Galaxy S23 Ultra (Testbericht) zu. Auch die preiswerten Mittelklasse-Geräte Samsung Galaxy A33 (Testbericht), Galaxy A53 (Testbericht) oder das Outdoor-Handy Samsung Galaxy Xcover 6 Pro (Testbericht) und stammen aus Vietnam.
Der japanische Elektronik-Riese hat sein letztes Werk in China 2019 geschlossen. Seither stammen die Smartphones von Sony vor allem aus Thailand. Das trifft etwa auf das Sony Xperia 5 IV (Testbericht) sowie Sony Xperia 10 IV (Testbericht) zu. Einige Komponenten sowie teure Top-Modelle wie das Sony Xperia Pro-I (Testbericht) oder Sony Xperia 1 IV (Testbericht) stammen sogar direkt aus Japan.
Apple lässt das iPhone vom taiwanischen Unternehmen Foxconn fertigen, das mehrheitlich in der Volksrepublik China in Shenzhen produziert. Allerdings verlagern die Zulieferer von Apple die Produktion verstärkt nach Indien, um nicht so abhängig von nur einem Standort zu sein. Das iPhone 14 wird von Pegatron auch in Indien hergestellt. Die Produktion des iPads wird derzeit nach Vietnam verlegt.
Überraschenderweise stellen sogar einige chinesische Hersteller ihre Smartphones zum Teil auch in Indien her. Dazu gehören etwa Motorola, aber auch wie Xiaomi, Realme, Oppo oder OnePlus.
Das gibt es auch noch: ein Handy Made in the USA. Hersteller Purism stellt mit dem Librem 5 ein einfaches Gerät her, das Software auf Basis der Linux-Distribution Pure OS nutzt. Finanziert wurde das Gerät, das ausschließlich auf freie Software setzt, über Crowdfunding. Mittlerweile verkauft das Unternehmen die Geräte direkt.
In der Tat gibt es viele Smartphones, die außerhalb Chinas gefertigt werden. Mit Gigaset findet sich nur ein deutscher Produzent. Viele Komponenten stammen weiterhin aus China und anderen Produktionsstandorten in Asien. Was die Software angeht, besteht durch Android sowie iOS eine extreme Abhängigkeit von Google sowie Apple und damit den USA.
Echte Top-Geräte aus Europa gibt es keine. Das iPhone stammt größtenteils aus China, allerdings verlagert Apple die Produktion verstärkt nach Indien. Der größte Konkurrent zum iPhone und den chinesischen Herstellern ist Samsung, das vor allem in Vietnam, aber zunehmend auch in Indien und an weiteren Standorten fertigen lässt.
Weitere Smartphones präsentieren wir in den Bestenlisten: Top 10: Die besten Smartphones bis 750 Euro – Motorola ist der Geheimtipp, Top 10: Die besten Smartphones 2023 bis 500 Euro – Samsung spitze sowie Top 10: Die besten Outdoor-Handys – Smartphones von Samsung & Gigaset überzeugen.
Für mehr TV-Spaß im Wohnzimmer schickt Nubert seine neue vollaktive Zwei-Wege-Soundbar Nuboxx AS-425 max ins Rennen. Die integrierte „Hörizonterweiterung“ soll die Klangbühne deutlich vergrößern. TechStage hat ausprobiert, ob das funktioniert.
Für mehr TV-Spaß im Wohnzimmer schickt Nubert seine neue vollaktive Zwei-Wege-Soundbar Nuboxx AS-425 max ins Rennen. Die integrierte „Hörizonterweiterung“ soll die Klangbühne deutlich vergrößern. TechStage hat ausprobiert, ob das funktioniert.
Als Nachfolgerin der nuPro AS-250 ordnet sich die vierte aktuelle Nubert-Soundbar zwischen der nuBox AS-225 und der großen nuPro AS-3500 ein. Als voll aktives All-in-one-Soundsystem nimmt der Lautsprecher Verbindung mit dem Fernseher, Satelliten-Receiver, Blu-ray-Player oder Smartphone auf. Reicht die Soundbar-Mittelklasse von Nubert aber auch aus, um eine erstklassige Akustik zu genießen?
TechStage testet die Nubert Nuboxx AS-425 max im Rahmen der Themenwelt Soundbars. Neben Einzeltests haben wir dort Hintergrundartikel veröffentlicht, etwa den Grundlagenartikel Soundbars: Fetter Klang für flache TVs.
Schwarz/Graphit und Weiß/Eisgrau sind die beiden Farbkombinationen, in denen die Nubert-Soundbar zu haben ist. Ihr Gewicht von 15,2 Kilo ist ein erstes Indiz dafür, dass der Hersteller auf ein hochwertiges Innenleben mit vernünftigen Komponenten setzt. Mit 86 x 34 x 12,9 Zentimeter ist die Nuboxx AS-425 max ein ausgewachsener Schallwandler, der Flachbildfernseher mit einem Maximalgewicht von 50 Kilogramm trägt. Das massive und verwindungssteife Gehäuse besteht aus 19 Millimeter starken mitteldichten Faserplatten. Während der Korpus mit einer Dekorfolie überzogen ist, wurde die Schallwand seidenmatt lackiert. Die Frontabdeckung aus grauem Akustikstoff hält magnetisch. Insgesamt ist die Soundbar ordentlich verarbeitet. Wer auf mehr Schick steht und sich beispielsweise gebrochene Kanten wünscht, muss preislich in ein höheres Regal greifen.
Nubert hat die Nuboxx AS-425 max als vollaktive Zwei-Wege-Soundbar mit einer aktiven Weiche sowie insgesamt vier Digitalverstärkern mit jeweils 40 Watt Dauerleistung konzipiert. Der Lautsprecher arbeitet als Stereosystem mit einem linken und einem rechten Kanal. Über die integrierte Wide-Schaltung lässt sich die Klangbühne erweitern.
Für den Hochtonbereich zeichnen zwei Seidengewebekalotten mit 25 Millimetern Durchmesser verantwortlich, für die Bässe und die mittleren Frequenzen kommen zwei 118-Millimeter-Langhub-Chassis zum Einsatz.
Als Anschlüsse stellt die Soundbar einen HDMI-Port mit eARC-Standard, einen optisch-digitalen sowie einen analogen Cincheingang und einen Subwoofer-Ausgang bereit. Die Übergabefrequenz liegt bei 80 Hertz. Smartphones und Tablets lassen sich zur drahtlosen Musikwiedergabe per Bluetooth koppeln.
Die Nuboxx AS-425 max gibt nicht nur Ton im PCM-Format wieder, sondern dekodiert auch Dolby-Digital- (AC3) sowie DTS Digital Surround. Dolby Atmos gehört nicht zum Portfolio. Beim Streamen unterstützt der Klangriegel aptX HD (Android) und AAC (iOS) für hochauslösende Musikwiedergabe.
Auf ein Display verzichtet die Nuboxx AS-425 max, Nubert vertraut vielmehr auf ein Bedienkonzept mit farbigen LEDs an der Gerätefront. Eine Fernbedienung wird mitgeliefert.
Eine Installation bzw. Einrichtung der Nubert-Soundbar ist nicht erforderlich. Idealerweise wird diese per HDMI-Kabel an den Flat-TV angeschlossen, hier muss man lediglich noch die externe Tonausgabe bzw. HDMI ARC aktivieren, fertig!
Die mitgelieferte Fernbedienung ist etwas größer als ein Signalgeber im klassischen Scheckkarten-Format. Ihre hochwertige Oberfläche besteht aus Metall, die insgesamt 17 Tasten verfügen über einen sauberen Druckpunkt. Lautstärke, Wahl der Quelle und Anpassungen des Klangs lassen sich direkt über die Fernbedienung vornehmen. Persönliche Soundeinstellungen können über drei Speichertasten abgelegt und jederzeit wieder aufgerufen werden. Das ist praktisch!
An der Soundbar selbst befindet sich ein multifunktionaler Drehregler, der leider nicht sonderlich stramm sitzt und sich zu schwammig anfühlt. Über ihn verändert man neben der Lautstärke auch die Quelle sowie die Bass- und Klangregelung. Mit der Häufigkeit, mit der man auf den Regler drückt, entscheidet man über das jeweilige Menü. Die einzelnen Zuspiel-Optionen sind aufgedruckt, zudem leuchten LEDs in der passenden Farbe, bei Bluetooth beispielsweise blau oder rot, wenn der optische Digitaleingang belegt ist.
Je nach Farbe des LED-Rings kann man Rückschlüsse auf das aktuelle Audiosignal ziehen: PCM leuchtet weiß, Dolby Digital rosa, und für DTS hat Nubert orange reserviert. Als Besitzer der Nuboxx AS-425 max muss man sich jedoch noch mehr Farben merken. Erstrahlen die um den Drehregler angeordneten LEDs in grün, so befindet man sich im Setup für die Bassintensität, bei blauen LEDs kann man den Mittel- und Hochtonbereich modifizieren. Und je nachdem, welche LEDs leuchten, erkennt man, ob die Hörerweiterung aktiviert ist bzw. ob die Klangbühne eher dezent oder stark wächst.
Auch für die Fokussierung auf die Sprachwiedergabe hat der Hersteller eine spezielle LED-Konfiguration hinterlegt. Für unseren Geschmack ist das etwas zu viel LED-Spektakel, ein klassisches Display wäre deutlich aussagekräftiger. Positiv anzumerken ist, dass die LEDs auch durch die aufgesetzte Stoffblende problemlos zu erkennen sind.
Zur Ausstattung der Soundbar gehört eine Standby-Automatik – liegt für 20 Minuten kein Signal an, schaltet sich der Lautsprecher eigenständig aus.
Wir testen die Soundperformance der Nuboxx AS-425 max sowohl im TV-Betrieb über HDMI als auch via Bluetooth-Streaming. Was in beiden Fällen sofort auffällt: Die Nubert-Soundbar strotzt nur so vor Spielfreude, intoniert ungemein leicht und unangestrengt. Bei „Hero“ von Family of the Year gefallen uns ihre Dynamik und die Lebendigkeit der Inszenierung. Die Saitenanschläge der Gitarre sind sehr plastisch, Stimmen wunderbar warm und perfekt zu verstehen. Die feine Auflösung des Schallwandlers spürt man auch bei „Calm After The Storm“ von The Common Linnets. Hier deutet die AS-425 max an, dass sie sich nicht nur im Tieftonkeller wohlfühlt, sondern vor allem mit glasklaren Höhen punkten kann. „Another One Bites The Dust“ von Queen untermauert, dass die Nubert-Bässe knackig-trocken ohne Nachhall zum Leben erweckt werden – zwar nicht mit furchteinflösender Wucht, aber mit dem Temperament, das absolut familien- und damit wohnzimmertauglich ist.
Auch wer auf Klassik steht, hat mit der Nuboxx seine Freude. In konzertanten Darbietungen trennt die Soundbar einzelne Instrumente messerscharf und bleibt in hektischeren Sequenzen absolut souverän. Die Streicher in Mozarts Symphony No. 40 gehen mühelos jedes Tempo mit, ohne unpräzise oder gar verzerrt zu klingen. Bei Nachrichten oder Talkshows sollte man mal die Funktion „Voice+“ aktivieren: Stimmen werden jetzt noch stärker betont und hervorgehoben.
Absolut empfehlenswert ist die „Hörizonterweiterung“: In der intensivsten Stufe hat man das Gefühl, Nubert zieht links und rechts der Soundbar virtuelle Schallschutzwände hoch. Die akustische Bühne ist jetzt deutlich breiter, der Raum wird klanglich geflutet, auch bei seitlicher Sitzposition umhüllt die AS-425 max ihre Zuhörer. Chapeau, so erobert Nubert nicht nur die Ohren, sondern auch die Herzen seiner Kunden.
Die Nuboxx AS-425 max kostet 698 Euro. Da Nubert sämtliche Produkte nur im Direktvertrieb verkauft, kann man sich die Mühe sparen, im Internet nach einem Schnäppchen der Zwei-Wege-Aktivsoundbar zu suchen. Die 698 Euro sind damit weitgehend in Stein gemeißelt. Allerdings bietet Nubert immer wieder mal Rabatt-Aktionen an.
Nuberts Nuboxx AS-425 max hebt den TV-Sound auf ein anderes Niveau! Volumen, Räumlichkeit, Bässe, Dynamik und Klarheit begeistern, so läuft jeder Flachbildfernseher akustisch zur Höchstform auf. Auch wenn das Bedienkonzept nicht optimal ist: egal! Die tonale Brillanz des Lautsprechers lässt dieses kleine Defizit verschmerzen.
Weitere Tests, etwa zur Sonos Beam (Testbericht), zur Sony Soundbar HT-G700 (Testbericht), zur LG-Mini-Soundbar DQP5W mit Funk-Subwoofer (Testbericht) oder zur Bose Soundbar 500 (Testbericht) haben wir in der Themenwelt Soundbars veröffentlicht.
Samsung bietet mit der S24-Reihe sowohl High-End- als auch kompakte Modelle und eine „goldenen Mitte“. Wir zeigen, welche Smartphone sich für wen am besten eignet und wo die besten Angebote zu finden sind.
Samsung bietet mit der S24-Reihe sowohl High-End- als auch kompakte Modelle und eine „goldenen Mitte“. Wir zeigen, welche Smartphone sich für wen am besten eignet und wo die besten Angebote zu finden sind.
Traditionell startet Samsung das Jahr mit der Vorstellung seiner neuen High-End-Smartphones. Damit legen sich die Koreaner als erste der Hersteller fest, mit welchen Top-Geräten sie in den Markt ziehen gegen die Konkurrenz.
Blickt man auf die neue Galaxy-S24-Reihe, scheint es auf den ersten Blick bei der Hardware wenig Neues zu geben. Die Veränderungen liegen primär im Detail – und insbesondere bei der Software. Das Stichwort lautet Galaxy AI – die neuen KI-Funktionen der Koreaner, die exklusiv bei der S24-Reihe ihr Debüt feiern. Diese können etwa Anrufe live in eine andere Sprache dolmetschen, Texte übersetzen oder zusammenfassen und Optimierungen an Fotos vornehmen, etwa Spiegelungen entfernen oder Objekte herausschneiden.
Wir werfen einen Blick auf die Unterschiede zwischen Samsung Galaxy S24 Ultra (Testbericht), Galaxy S24 (Testbericht) und Galaxy S24+ (Testbericht). Dabei vergleichen wir sie mit der Vorgänger-Reihe und zeigen die aktuell besten Deals für das S24. Wir wagen zudem eine Prognose, wann die neuen Flagships von Samsung günstiger werden könnten.
Preiswertere Alternativen mit dennoch guter Ausstattung zeigen wir in der Top 10: Die besten Smartphones bis 750 Euro sowie Top 10: Die besten Smartphones bis 500 Euro. Geeignete Handytarife finden sich im Ratgeber Die besten monatlich kündbaren Tarife im Februar 2024: 40 GByte Telekom für 27 Euro.
Bei allen drei Modellen sehr spannend sind die neuen KI-Funktionen, auch wenn hier noch etwas Feintuning nötig ist. Aber das ist der Vorteil von Software – diese kann man anders als Hardware kontinuierlich erweitern.
Rein von der technischen Seite betrachtet ist die Antwort ziemlich klar: Das Samsung Galaxy S24 Ultra (Testbericht) ist das Beste, was die Koreaner derzeit zu bieten haben. Das gilt für den rasanten Qualcomm-Prozessor Snapdragon 8 Gen 3 als auch die Kamera mit Periskop-Zoom oder die Akkulaufzeit. Einen starken Deal für das Galaxy S24 Ultra bietet derzeit Freenet.
Wer lieber ein kompaktes Smartphone sucht, für den ist das Samsung Galaxy S24 (Testbericht) die beste Wahl. Wer lieber ein großes Display wünscht, findet mit dem Samsung Galaxy S24+ (Testbericht) eine preiswertere Alternative zum S24 Ultra. Starke Angebote sowohl mit als auch ohne Tarif gibt es bei Freenet.
Das Samsung Galaxy S24 Ultra (Testbericht) ist aktuell das beste Smartphone mit Android. Es eignet sich für Technik-Enthusiasten, Samsung-Fans sowie Hobby-Fotografen und alle, die gerne mit einem Stylus arbeiten. Das zeigt sich auch am großen Interesse, trotz des hohen Preises: Das S24 Ultra ist das am häufigsten verkaufte aktuelle Galaxy-Modell.
Das sind die Highlights:
Richtig gute Angebote für das Samsung Galaxy S24 Ultra gibt es bei Freenet. Wer das alte Gerät einschickt, bekommt einen Trade-In-Rabatt von 150 Euro.
Beispiele mit Tarif:
Was ist der Unterschied zum Galaxy S23 Ultra?
Eine gute Alternative ist der Vorgänger Samsung Galaxy S23 Ultra (Testbericht). Die Kamera ist ebenfalls top und vergleichbar, der Snapdragon 8 Gen 2 bietet verdammt viel Leistung. Bei den 3D-Benchmarks mag das S23 Ultra etwa 25 Prozent langsamer sein als das S24 Ultra, aber die Performance reicht aus, um über viele Jahre hinweg genügend Reserven bereitzuhalten.
Die Funktionen von Galaxy AI stehen aktuell nur der neuen Generation zur Verfügung, per Software-Update soll im Laufe des Jahres aber auch die S23-Reihe die KI-Funktionen erhalten. Preislich ist es etwa 22 Prozent günstiger als das aktuelle Modell.
Das Samsung Galaxy S24 (Testbericht) ist die perfekte Lösung für alle, die ein möglichst kompaktes Smartphone wünschen. Es ist in etwa so groß wie das iPhone und damit fast 1,5 Zentimeter kürzer als das S24 Ultra. So passt es besser in eine Hosen- oder Handtasche. Zudem bietet das kleine S24 das beste Preis-Leistungs-Verhältnis der Serie. Starke Angebote sowohl mit als auch ohne Tarif gibt es bei Freenet.
Technisch kann das S24 nicht ganz mit dem Ultra-Modell mithalten, ist aber dennoch ein hervorragendes Smartphone. Der Exynos 2400 ist nicht so stark und schnell wie der Snapdragon 8 Gen 3, schlägt aber den Chip aus dem Vorgängermodell. Die Kamera ist nicht ganz so stark wie beim S24 Ultra. Hier kommt wieder eine 50-Megapixel-Linse bei der Hauptkamera zum Einsatz. Eine Periskop-Linse gibt es nicht, dafür eine Telelinse mit 10 Megapixel und dreifachem, optischem Zoom sowie eine Weitwinkellinse mit 12 Megapixel. Die neuen KI-Funktionen sind ebenfalls an Bord.
Das sind die Highlights:
Was ist der Unterschied zum Galaxy S23?
Der technische Sprung zum Vorgänger Samsung Galaxy S23 (Testbericht) ist nicht so groß. Display und Kamera sind auf einem ähnlichen Niveau. Das S23 hat minimal dickere Display-Ränder und kommt so auf 6,1 statt 6,2 Zoll. Das Galaxy S23 ist etwa 10 Prozent langsamer als das S24. Allerdings hielt der Akku im Test etwas länger als beim neuen Modell. Die KI-Features sollten per Update im Laufe des Jahres folgen. Der Vorgänger ist etwa 20 Prozent günstiger als das S24.
Weitere handliche Mobilgeräte zeigen wir in der Top 10: Die besten Mini-Smartphones & Klapphandys im Test.
Etwas zwischen den Stühlen sitzt das Samsung Galaxy S24+ (Testbericht). Was die Technologie angeht, ist das größere Modell nahezu identisch mit dem S24. Lediglich das Display und damit auch das Gehäuse ist größer. Das S24+ ist also die perfekte Wahl für alle, die ein großes Smartphone wünschen, aber weniger ausgeben wollen, als für das Ultra-Modell. Ein Blick auf die Deals bei Freenet lohnt sich.
Das sind die Highlights
Was ist der Unterschied zum Galaxy S23+?
Die Unterschiede zum Samsung Galaxy S23+ (Testbericht) fallen wie schon beim kleinen S23 eher gering aus. Der Vorgänger hat ein minimal kleineres Display mit 6,6 Zoll gegenüber 6,7 Zoll. Die Akkulaufzeit ist in etwa gleich. KI-Features folgen später als Update. Der Preis ist etwa 17 Prozent günstiger als beim aktuellen Modell.
Die Galaxy-S24-Serie von Samsung legt den Schwerpunkt auf neue KI-Funktionen, die unter dem Namen Samsung Galaxy AI bekannt sind. Ein herausragendes Feature ist die Live-Übersetzung bei Telefonaten in verschiedenen Sprachen, die auch offline funktioniert. Allerdings benötigt die Übersetzung Zeit und führt so zu Überlappungen mit neuen Aussagen, wodurch die Genauigkeit variieren kann.
Ein weiteres Feature betrifft das Zusammenfassen von Texten sowie die Textformatierung. Hier ist aber noch Luft nach oben. Oft wird der eigentliche Kern des Haupttextes verfehlt, inkonsistent ist zudem die Rechtschreibprüfung. Die Suche anhand von Bildern ermöglicht es, durch das Umkreisen eines Objekts auf dem Display Informationen darüber zu erhalten. Das funktioniert ähnlich wie bei Pixel-Geräten zuverlässig.
Die Kamera bietet KI-Funktionen, um etwa Schatten oder Spiegelungen aus Fotos zu entfernen und schief aufgenommene Motive gerade auszurichten. Das funktioniert zufriedenstellend. In solchen Fällen wird das bearbeitete Foto mit einem Stern markiert. Allerdings sieht es nicht so überzeugend aus, wenn man durch die KI andere Personen auf Bildern verschwinden lassen möchte.
Schon jetzt sind die Preise seit der Vorstellung gesunken. Einen ersten großen Sprung ist ab Mai zu erwarten, wenn man sich dabei auf die Entwicklung beim Vorgängermodell beruft. Das S24 und S24 Ultra dürften diesen Erfahrungen nach etwas schneller im Preis fallen als das S24+.
Ernstzunehmende Konkurrenz sind das Xiaomi 13 Pro (Testbericht) sowie Honor Magic 5 Pro (Testbericht) oder Google Pixel 8 Pro (Testbericht). Spannend wird primär, was Honor oder Xiaomi demnächst für Nachfolger präsentieren werden. Weitere preiswerte Optionen finden sich in der Top 10: Die besten Smartphones bis 750 Euro. Leistung satt gibt es bei den Geräten in der Top 10: Das sind die schnellsten Smartphones – Asus führt, Apple fehlt.
Samsung bietet seine Top-Smartphones in drei Größen von 6,1 bis 6,8 Zoll an. Wir zeigen, welches Gerät sich für wen am besten eignet und wo sie am günstigsten zu bekommen sind.
Samsung bietet seine Top-Smartphones in drei Größen von 6,1 bis 6,8 Zoll an. Wir zeigen, welches Gerät sich für wen am besten eignet und wo sie am günstigsten zu bekommen sind.
Wie schon bei der Galaxy-S22-Reihe gibt es die neue Baureihe in drei Ausführungen: das kompakte Samsung Galaxy S23 (Testbericht), das größere Samsung Galaxy S23+ (Testbericht) sowie das High-End-Gerät Samsung Galaxy S23 Ultra (Testbericht) mit Stift und zwei Tele-Linsen. Diese Modelle ersetzen die bisherigen Premium-Handys Samsung Galaxy S22 (Testbericht), Samsung Galaxy S22+ (Testbericht) sowie Samsung Galaxy S22 Ultra (Testbericht).
Damit die Schmuckstücke nicht verkratzen oder kaputtgehen, gibt es zahlreiche Schutzhüllen. Eine Auswahl zeigt unser Ratgeber Handyhüllen für Samsung Galaxy S23, S23+ & S23 Ultra: Leder, Cases, Bumper.
Insgesamt geht Samsung einen evolutionären Weg, statt die neue S23-Reihe neu zu erfinden. Die Änderungen liegen im Detail – und haben es wirklich in sich. Die größte Änderung betrifft den Prozessor. Anders als beim Vorgänger kommt kein Samsung-Chipsatz mehr zum Einsatz, sondern das derzeit Beste, was Qualcomm zu bieten hat: der Snapdragon 8 Gen 2. Der Chip steckt in allen drei Varianten des S23. Der Leistungssprung im Vergleich zum Vorgängermodell ist gewaltig, wie unsere Tests zeigen.
Damit wäre eine der „Schwachstellen“ des früheren Modells behoben – diesmal gehört das Samsung-Flagship wirklich zu den schnellsten Android-Handys. Der Vorgänger-Chip Exynos 2200 bewegte sich eher auf dem Level eines Snapdragon 888+, also dem Spitzenchip des Vorjahres und war bei der Grafikleistung nicht ganz so stark wie der Snapdragon 8 Gen 1, der in Konkurrenz-Smartphones steckte. In Europa regte sich gar Widerstand per Petition, da Samsung-Fans hier nicht mehr mit „Chips zweiter Klasse“ versorgt werden wollten. In den USA etwa steckte nämlich schon im S22 ein Qualcomm-Chip.
Die schlechte Nachricht vorweg: Samsung hat bei den Preisen nochmals angezogen. So hat das günstigste Modell Samsung Galaxy S23 mit 128 GByte Speicher eine UVP von 949 Euro. Beim Galaxy S23+ und S23 Ultra sind die Varianten mit 128 GByte gestrichen, teuerste Ausführung ist das Ultra-Modell mit 1 TByte für eine stolze UVP von 1819 Euro.
Was Größe und Formfaktor angeht, bleibt alles wie bei der Galaxy-S22-Reihe. Das Samsung Galaxy S23 (Testbericht) ist mit einem 6,1-Zoll-Display erneut sehr kompakt – zumindest für ein Gerät mit Android. Die Abmessungen betragen 146,3 × 70,9 × 7,6 mm bei einem Gewicht von 168 g. Es ist das derzeit stärkste Android-Smartphone im handlichen Format.
Der OLED-Bildschirm bietet wieder exzellente Bildqualität und hohe Leuchtkraft mit einer Auflösung von 2340 × 1080 Pixel (Full-HD+). Die Bildwiederholrate liegt bei maximal 120 Hz. Mehr – wie bei Motorola mit seinen 144 Hz – halten wir aktuell auch nicht für nötig.
Etwas zugelegt haben die Geräte beim Akku – das ist auch gut so, war die Akkulaufzeit neben dem Exynos-Chip doch der größten Kritikpunkt beim Galaxy S22. Das Galaxy S23 bietet jetzt eine Kapazität von 3900 mAh. Gepaart mit Software-Optimierungen und dem neuen Prozessor konnte Samsung die Akkulaufzeit deutlich steigern. Das belegt das Ergebnis von 14 Stunden im Battery Test von PCmark.
Die Verarbeitung ist erstklassig, der Rahmen besteht aus Aluminium, die Rückseite aus Glas. Das Display ist so gut geschützt wie noch nie – hier kommt das neue Gorilla Glass Victus 2 zum Einsatz. Laut Samsung übersteht das Display damit sogar einen Sturz auf Beton aus einer Höhe von knapp einem Meter. Wasserdicht nach IP68 sind die Smartphones ebenfalls wieder.
Eine Änderung gibt es bei der Speicherausstattung – nur noch das Galaxy S23 gibt es mit 128 GByte. Der Arbeitsspeicher ist 8 GByte groß. Die größte Speichervariante bietet 256 GByte. Als Hauptkamera kommt ein 50-Megapixel-Sensor zum Einsatz, hinzu kommen eine Ultraweitwinkellinse mit 12 Megapixel sowie eine Telelinse mit 10 Megapixel (dreifacher optischer Zoom). Alle Linsen verfügen über eine optische Bildstabilisierung (OIS), die laut Samsung nochmals deutlich optimiert wurde. Das Gleiche gilt für Aufnahmen bei Dunkelheit. Speziell die Optimierungen der Software zeigen Wirkung, wie unsere Fotos im Testbericht zeigen.
Beim Weitwinkel hätten wir uns zwar mehr Megapixel gewünscht, Hersteller wie Oneplus hatten es in der Vergangenheit bereits vorgemacht und gute Resultate damit erzielt. Andererseits war der Weitwinkel der S22-Reihe trotz vergleichsweise niedriger Auflösung qualitativ alles andere als unterdurchschnittlich. Beim S23 liefert die Weitwinkellinse einwandfreie Ergebnisse.
Was Software- und Sicherheits-Updates angeht, ist Samsung mittlerweile der Musterknabe in der Android-Welt. Sicherheits-Patches gibt es für fünf Jahre, die Geräte können sich dabei auf vier Versions-Upgrades freuen – also eines Tages sogar Android 17.
Wer ein handliches und kompaktes Smartphone mit Top-Ausstattung sucht, findet mit dem Samsung Galaxy S23 (Testbericht) die derzeit beste Lösung im Android-Kosmos. Interessant ist das Gerät zudem für Frauen, die nicht zu viel Platz in der Handtasche für ein Mobiltelefon opfern wollen. Zudem ist es das günstigste Gerät der Reihe und für weniger als 1000 Euro zu haben ist. Einziger Nachteil – oder Vorteil, je nachdem, wie man es sieht – ist die kleinere Bildschirmfläche. Mehr als 256 GByte gibt es nicht, zudem lädt das S23 nur maximal mit 25 Watt. Weitere kompakte Alternativen zeigen wir in der Top 10: Klein und trotzdem stark – die besten Mini-Smartphones.
Es lohnt sich, nach besonders günstigen Angeboten zum Marktstart Ausschau zu halten. Die UVP von 949 Euro wird bereits von einigen Anbietern unterboten. Der aktuell niedrigste Preis liegt bei 865 Euro. Viele Anbieter wie Amazon verkaufen die Version mit 256 GByte aktuell zum gleichen Preis wie das Modell mit 128 GByte.
Zu haben ist bei Gomibo das Samsung Galaxy S23 (256 GByte) für 263 Euro Zuzahlung mit Trade-in Rabatt von 60 Euro und Klarmobil Allnet-Flat im Telekom-Netz (25 GByte) für 44,99 Euro monatlich.
Das Samsung Galaxy S23 (256 GByte) gibt es für 1 Euro Zuzahlung mit Trade-in Rabatt von 60 Euro und o2 Free L Boost (120 GB) für 59,99 Euro monatlich.
Günstig ist das Galaxy S23 auch bei Sparhandy zu haben. Hier findet man das O2- oder Vodafone-Tarif für einmalig 23 Euro und monatlich 40 Euro. Mit Telekom-Tarif zahlt man einmalig 169 Euro und monatlich 30 Euro. In allen Tarifen gibt es bis zu 250 Euro Sofortbonus bei Rückgabe eines Altgeräts.
Deutlich wuchtiger ist das Samsung Galaxy S23+ (Testbericht). Das Gerät hat eine Größe von 157,8 × 76,2 × 7,6 mm bei 195 g. Das OLED-Display mit FHD+ misst wie beim Vorgänger 6,6 Zoll. Die Ausstattung bei Prozessor und Kamera ist abgesehen von der Größe gleich wie beim Galaxy S23. Mehr Kapazität bietet der Akku mit 4700 mAh, bei der Akkulaufzeit hält das Gerät damit wegen des größeren Displays allerdings eine halbe Stunde kürzer als das kleinere S23 durch. Außerdem lädt das S23+ schneller als das kleine Modell, nämlich mit 45 Watt statt 25 Watt. Richtig schnell ist das aber auch nicht im Vergleich zur Konkurrenz und somit der größte Kritikpunkt an der S23-Serie.
Es gibt das Galaxy S23+ nur mit einem Speicher von 256 GByte oder 512 GByte – zum Einsatz kommt hier der derzeit schnellste Standard UFS 4.0. Damit steigt die UVP für die günstigste Variante auf 1199 Euro. Das Galaxy S23+ ist die richtige Wahl für alle, die ein großes Display möchten, das Ultra-Modell aber als zu teuer erachten.
Die Variante in Schwarz bekommt man mit 256 GByte schon für knapp unter 1100 Euro. Wir empfehlen, gleich zur Ausführung mit 512 GByte zu greifen. Denn einige Anbieter verkaufen diese fast zum gleichen Preis. Bei Amazon gibt es das Galaxy S23+ mit 512 GByte etwa für 1150 Euro.
Das Samsung Galaxy S23 Plus (512 GByte) ist für 1 Euro Zuzahlung mit Trade-in Rabatt von 120 Euro und o2 Free Unlimited Max (unbegrenztes Datenvolumen) für 69,99 Euro monatlich bei Gomibo zu haben.
Das Samsung Galaxy S23 Ultra (Testbericht) bietet erneut ein an den Rändern gebogenes 6,8-Zoll-Display und hat eine Größe von 163,4 × 78,1 × 8,9 mm bei 233 g. Es ist damit das größte Modell der Reihe. Im Gehäuse integriert ist der Stylus Galaxy S Pen. Beim neuen Ultra-Modell ist der Bildschirmrand weniger gebogen als beim Vorjahresmodell und bietet so etwas mehr Fläche. Es hat das beste Display der drei Geräte und liefert eine Auflösung von bis zu 3088 × 1440 Pixel.
Beim Ultra-Modell gibt es wieder bis zu 1 TByte internen Speicher, ab 512 GByte beträgt der Arbeitsspeicher (RAM) dann 12 GByte. Die Akkukapazität steigt zudem auf 5000 mAh und zeigte sich im Test jetzt als richtig stark. Die größte Änderung bringt das Samsung Galaxy S23 Ultra neben der rasanten CPU bei der Kamera.
Erstmalig nutzt auch Samsung eine Linse mit 200 Megapixel, wie es schon Motorola und Xiaomi im vergangenen Jahr vorgemacht haben. Dazu gesellen sich zwei Tele-Linsen mit 10 Megapixel für jeweils drei- und zehnfachen optischen Zoom und eine Ultraweitwinkellinse mit 12 Megapixel. Abgespeckt – zumindest auf dem Datenblatt – hat gegenüber dem Vorgänger die Selfie-Kamera, diese bietet jetzt nur noch 12 Megapixel. Allerdings schießt auch diese erstklassige Selfies, die besser als beim Vorgänger sind, wie unser Testbericht zeigt.
Die UVP startet bei 1399 Euro und reicht über 1579 bis zu 1819 Euro. Die günstigsten Straßenpreise für die Variante mit 256 GByte liegen aktuell bei 1250 Euro, 512 GByte bekommt man schon ab 1279 Euro.
Das Top-Modell Samsung Galaxy S23 Ultra (512 GByte) können Interessenten bei Gomibo für 399 Euro Zuzahlung mit Trade-in Rabatt in Höhe von 180 Euro und Vodafone Smart XL (145 GByte) für 64,99 Euro monatlich bestellen.
Ein guter Zeitpunkt zum Kaufen der neuen Flagship ist schon jetzt. Der größere Speicher wird oftmals kaum teurer oder zum gleichen Preis wie die kleinere Variante angeboten – Samsung selbst hat das vorgemacht. Speziell beim kleinen Galaxy S23 wird die UVP schon deutlich unterschritten. Zudem locken Anbieter mit Rabatten in Verbindung mit einem neuen Tarif, wenn man das alte Smartphone zusätzlich eintauscht.
Nimmt man die Erfahrungen beim Galaxy S22 zum Maßstab, dann dürfte die neue S23-Reihe spätestens nach etwa sechs Wochen nochmals im Preis fallen. Nach drei Monaten war die Vorgänger-Reihe schon mehr als 10 Prozent günstiger. In knapp sechs Monaten könnte der Preis dann bis zu 20 Prozent unter der UVP liegen.
Ein Generationswechsel ist grundsätzlich eine gute Gelegenheit, auf das Vorjahresmodell zurückzugreifen. Hier dürften die Preise in Kürze nochmals spürbar sinken. Beim Samsung Galaxy S22 (Testbericht), Samsung Galaxy S22+ (Testbericht) und Samsung Galaxy S22 Ultra (Testbericht) handelt es sich auch weiterhin um erstklassige Smartphones. Das Ultra-Modell führt seit Längerem unsere Top 10 der besten Smartphones an. Das Galaxy S22+ findet sich dort ebenfalls. Unser „Preis-Leistung-Tipp“ unter den Smartphones aus Südkorea ist das Samsung Galaxy S21 FE (Testbericht), das den ersten Platz in der Top 10 der besten Smartphones bis 500 Euro belegt.
Abseits von Samsung ist das ebenfalls kompakte Asus Zenfone 9 (Testbericht) eine Alternative zum Galaxy S23. Es bietet ebenfalls viel Leistung dank Snapdragon 8 Gen 1, allerdings gibt es keine Telelinse. Das Motorola Edge 30 Ultra (Testbericht) bietet hingegen ebenfalls eine Hauptkamera mit 200 Megapixel, dazu Weitwinkel und optische Telelinse und ebenfalls den Snapdragon 8 Gen 1 - sogar in der Plus-Variante. Richtig tolle Fotos schießen zudem die günstigeren Geräte Google Pixel 7 Pro (Testbericht) und Honor Magic 4 Pro (Testbericht). Ein starker Konkurrent für das Galaxy S23 Ultra ist das Vivo X80 Pro (Testbericht) mit Periskop-Kamera.
Samsung geht eher den Weg der Evolution, nicht der Revolution. Auf den ersten Blick ähneln die drei Modelle stark dem Vorgänger-Trio. Im Detail gibt es aber große Fortschritte. So ist das Display jetzt besser geschützt und für Top-Performance sorgt endlich ein Qualcomm-Chip, der Snapdragon 8 Gen 2. Dadurch gibt es außerdem große Verbesserungen der Akkulaufzeit.
Das Samsung Galaxy S23 ist die beste Wahl für alle, die ein kompaktes Smartphone wünschen, aber keine Kompromisse bei Leistung und Ausstattung machen wollen. In dieser Größe gibt es nichts Besseres in der Android-Welt. Es ist zudem die „preiswerteste“ Lösung. Wer auf ein großes Display nicht verzichten mag, greift zum Galaxy S23+ mit 6,6-Zoll-Display. Hier gibt es auch bis zu 512 GByte Speicher, dafür wurden die 128 GByte gestrichen. Zudem lädt es mit 45 Watt statt 25 Watt.
Das Samsung Galaxy S23 Ultra wiederum lässt fast keine Wünsche offen. Es eignet sich für alle, die keine Kompromisse eingehen. Der integrierte Stift funktioniert klasse, mit gleich zwei Tele-Linsen und der neuen Hauptkamera mit 200 Megapixel ist es perfekt für Hobby-Fotografen. Aktuell ist es in unseren Augen das beste Smartphone am Markt.
Damit das neue Galaxy S23 nicht zu schnell kaputtgeht, empfiehlt sich eine passende Schutzhülle. Eine Auswahl zeigt unser Ratgeber Handyhüllen für Samsung Galaxy S23, S23+ & S23 Ultra: Leder, Cases, Bumper. Weitere High-End-Geräte zeigen wir in der Top 10: Die besten Smartphones 2023 – Samsung vor Google und Apple. Kompakte Alternativen präsentieren wir in der Top 10: Klein und trotzdem stark – die besten Mini-Smartphones.
Android 13 steht als finaler Release bereit. Wir zeigen, welche Smartphones mit der neuesten Version des mobilen Betriebssystems rechnen können.
Android 13 steht als finaler Release bereit. Wir zeigen, welche Smartphones mit der neuesten Version des mobilen Betriebssystems rechnen können.
Nach vier Beta-Versionen hat Google Mitte August den finalen Release von Android 13 veröffentlicht (heise online). Die ersten Geräte, die nach der Veröffentlichung zeitnah Android 13 "Tiramisu" bekommen werden, sind erfahrungsgemäß die Modelle der Pixel-Reihe von Google. Andere Hersteller ziehen erst im Verlauf dieses Jahres oder auch erst im nächsten Jahr mit dem Update nach, sobald sie das Betriebssystem an die eigene Hardware und Benutzeroberflächen angepasst haben. Eine Garantie für das Update oder konkrete Termine gibt es deshalb nicht. Diesen Beitrag werden wir aber regelmäßig aktualisieren, wenn Hersteller neue Angaben zu einem Update machen.
Welche Mobilgeräte mit der neuesten Version rechnen können, zeigen wir im Ratgeber Update auf Android 14: Von Samsung bis Oppo – diese Geräte bekommen das Upgrade
Bei Android 13 führt Google das neue Design "Material You" weiter fort. Google will zudem für mehr Barrierefreiheit für User mit eingeschränkten Fähigkeiten sorgen. Hierzu steht etwa ein neuer Accessibility Reader zur Verfügung, der Menschen mit verminderter Sehkraft helfen soll, lange Texte am Bildschirm zu lesen.
Die App Lookout kann nun Fotos auswerten. Zudem richtet sich die Sprache von Apps nicht mehr stur nach der eingestellten Systemsprache. Nutzer können jetzt außerdem ein eigenes Profilbild erstellen. Es soll zudem möglich sein, benutzerdefinierte Kacheln für die Schnelleinstellungen direkt in einer App einzurichten. Android 13 erlaubt es auch, einem Gastprofil bestimmte Apps zuzuordnen. Nutzer können zusätzlich für einzelne Bilder und Videos festlegen, ob Apps darauf zugreifen können. Mehr zu den Features von Android 13 erklärt Google auf seinem Blog.
Google nutzt die Modelle der Pixel-Reihe als Referenz, um zu zeigen, was mit Android machbar ist. Google verspricht für seine Pixel-Geräte ein Upgrade auf die jeweils nächste Android-Version für mindestens 3 Jahre nach Marktstart. In der Vergangenheit haben die Modelle der Pixel-Reihe kurz nach der Veröffentlichung bereits die neue Android-Version erhalten. Das Pixel 3 allerdings wird diesmal leer ausgehen bei Tiramisu, denn Google garantiert nur drei Versions-Updates sowie fünf Jahre Patches. Bei diesen Geräten läuft bereits der Rollout für Android 13:
In der Vergangenheit war Samsung nicht für flotte Android-Aktualisierungen bekannt. Das hat sich aber deutlich gebessert. Wie das Unternehmen bereits im August 2020 erklärte, sollen ausgewählte Android-Smartphones der Galaxy-Reihe drei große Android-Upgrades bekommen. Die neueren Top-Modelle der Galaxy-S-Reihe können sogar mit vier Android-Updates rechnen.
Android 13 kommt verpackt in die Benutzeroberfläche OneUI 5 zum Einsatz. Als Erstes sind laut Insider-Informationen die Top-Modelle Galaxy S22 und S21 in allen Ausführungen sowie das Galaxy Z Fold 3 und Galaxy Z Flip 3 und 4, aber auch das Mittelklasse-Gerät Galaxy A53 dran. Ältere Geräte können dann im Laufe des Jahres 2023 mit einem Update rechnen.
Android 13 noch bis Jahresende:
Weitere Kandidaten für Android 13:
Aktualisierungen für die eigene Benutzeroberfläche MIUI stellt Xiaomi relativ schnell zur Verfügung. Bei Android-Upgrades ist das Unternehmen nicht immer so flott. Bei den High-End-Modellen und den Bestsellern können Käufer aber mit Android 13 rechnen. Das Xioami 12, aber auch die Geräte Xiaomi 11, Xiaomi Mi 11T und Xiaomi 11 Pro sollen bis zu drei Android-Updates erhalten. Die übrigen Geräte der Mi-Serien erhalten im Normalfall zwei große Android-Updates.
Bei Redmi und Poco kann das je nach Gerät unterschiedlich ausfallen. Nähere Angaben macht Xiaomi in seinem Security Center. Folgende Geräte sind Kandidaten für Android 13:
HMD Global verspricht für die Geräte der X-Reihe Android-Updates für drei Jahre. Bei der G-Serie gibt es zwei Software-Upgrades. Damit können sich Besitzer von Handys der letzten beiden Jahre große Hoffnung machen. Diese Geräte können mit einem Upgrade auf Android 13 rechnen:
Mittlerweile hat Realme offiziell über Twitter bekannt gegeben, welche Smartphones mit einem Update auf Android 13 rechnen können. Dazu gehören tatsächlich über 30 Geräte.
Den Anfang machen noch in diesem Jahr die neuen Top-Geräte Realme GT2 Pro sowie GT2, Neo 3 und Neo 3T. Das GT2 Pro soll insgesamt sogar drei Updates erhalten. Aber auch günstigere Geräte wie das Realme C31 sollen bis Ende des nächsten Jahres irgendwann in den Genuss von "Tiramisu" kommen.
Android 13 noch 2022:
Android 13 ab 2023:
In der Vergangenheit zeigte sich OnePlus zuverlässig beim Ausliefern zeitnaher Android-Updates. Das Unternehmen ist mit dem OnePlus 10 Pro zudem an der Beta-Version von Android 13 beteiligt. Top-Modelle können mit bis zu drei Android-Updates rechnen. Geräte der Nord-Serie erhalten höchstens zwei Software-Upgrades.
Oppo verspricht zwei große Android-Updates für seine Geräte der Find-X- und Reno-Reihe. Das bedeutet, dass Geräte, die schon mit Android 11 auf den Markt gekommen sind, eine realistische Chance auf Android 13 haben. Als Erstes ist das Oppo Find X5 Pro dran, das auch an der Betaphase für Android 13 teilnimmt.
Eine Update-Garantie für drei Jahre gibt das Unternehmen nur für das Top-Modell Vivo X60 Pro sowie X80 und X80 Pro. Letztere Geräte sind auch am Beta-Programm beteiligt.
Sony gibt für seine Oberklasse-Modelle eine zweijährige Update-Garantie. Damit haben alle Smartphones, die noch mit Android 11 ausgeliefert wurden, eine vielversprechende Chance auf ein Update. Folgende Modelle kommen infrage:
Motorola war einst ein Vorreiter bei Android-Updates und setzte dafür auf Android One. Derzeit warten viele Geräte aber noch auf ein Update auf Android 12. Motorola garantiert bei seinen Geräten lediglich ein System-Update und Sicherheits-Patches für zwei Jahre. Zumindest bei den Top-Modellen der Edge-Reihe bestehen immerhin gute Chancen auf Android 13.
Asus ist mit dem Zenfone 8 an der Betaphase von Android 13 beteiligt, bei diesem Gerät kann definitiv mit einem Update gerechnet werden. Das neue Zenfone 9 kommt mit Android 12 und kann mit mindestens zwei Upgrades rechnen. Wie die Chancen bei den Gaming-Smartphones der Rog-Reihe stehen, lässt sich schwer abschätzen.
Die ehemalige Tochter von Huawei ist als unabhängiges Unternehmen nicht mehr vom US-Bann betroffen. Für die aktuellen Topmodelle dürfte es ein Android-Update geben. Für das Magic 4 Pro gibt es etwa ein Update-Versprechen für zwei Jahre.
Bis Android 13 seinen Weg auf viele Handys findet, dürfte einige Zeit vergehen. Als Erstes bekommen die Pixel-Geräte von Google ab der vierten Generation das Update. Gute Chancen auf zeitnahe Upgrades haben die Hersteller, die sich an der Betaphase von Android 13 beteiligen. Dazu gehören Oppo, Realme, OnePlus und Xiaomi. Bei den Smartphones der Galaxy S- und A-Reihe von Samsung ist das Update ebenso wahrscheinlich, wie bei den aktuellen Modellen von Nokia.
Eine Auswahl an High-End-Geräten zeigen wir in der Top 10: Die besten Smartphones – Samsung vor Xiaomi und Apple. Auch interessant ist der Ratgeber Nokia, Gigaset & Co.: Europäische Alternativen zu Xiaomi.
Logitechs Circle 2 ist eine WLAN-Kamera mit Bewegungserkennung, Nachtsicht, Videoaufzeichnung in der Cloud und 1080p-Auflösung. Wir haben das Gerät in den letzten Tagen ausgiebig getestet und verraten Euch in unserem Test, wie gut es sich als Sicherheits-Gadget schlägt.
Logitechs Circle 2 ist eine WLAN-Kamera mit Bewegungserkennung, Nachtsicht, Videoaufzeichnung in der Cloud und 1080p-Auflösung. Wir haben das Gerät in den letzten Tagen ausgiebig getestet und verraten Euch in unserem Test, wie gut es sich als Sicherheits-Gadget schlägt.
Mit ihrem Gewicht von 207 Gramm und dem stabilen Kunststoffgehäuse fühlt sich die Circle 2 robust und wertig an. Die Abmessungen des Gerätes betragen 86 × 71 × 67 Millimeter. Die Halterung erlaubt das Ausrichten sowohl horizontal als auch vertikal. Zum Lieferumfang gehört eine Wandhalterung, das Kabel des Netzteils hat mit 3 Metern eine ordentliche Länge. Der Hersteller bietet optional noch weitere Befestigungsmöglichkeiten, beispielsweise eine Fensterhalterung und eine Steckhalterung um das Gerät direkt an einer Steckdose befestigen zu können. Mit einem optionalen Akku lässt sich die Circle 2 auch kabellos betreiben.
Die Kamera der Logitech Circle 2 nimmt Videos mit einer Auflösung von bis zu 1920 × 1080 Pixel und 30 Frames per Second auf. Das Objektiv hat ein 180-Grad-Sichtfeld, die Reichweite der automatischen Nachtsicht beträgt bis zu 4,5 Meter. Das Gerät hat einen Lautsprecher und ein Mikrofon eingebaut, im WLAN funkt es im 2,4-GHz- und 5-GHz-Band nach 802.11 a, b, g und n. In Sachen Sicherheit verspricht der Hersteller eine einer Zwei-Ebenen-Verschlüsselung (AES 256) des aufgezeichneten Materials und dem neuesten Branchenstandard entsprechende Sicherheitsprotokolle (TLS 1.2 und höher).
Die Circle 2 ist eine WLAN-Kamera zur Überwachung im Inneren oder aber im Außenbereich. Sie wurde laut Hersteller so konstruiert, „dass sie bei jedem Wetter – bei Hitze, Kälte, Sonne oder Regen – draußen verbleiben kann“. Eine IP-Zertifizierung scheint es jedoch nicht zu geben.
Per App für Android und iOS, mit der die Circle 2 auch mit dem WLAN verbunden wird, kann der Besitzer das Geschehen vor der Linse im Livebild verfolgen. Wird von der Kamera eine Bewegung entdeckt, geht eine Benachrichtigung auf dem Smartphone ein. Das funktioniert auch im Dunkeln, bei der automatischen Nachtsicht beträgt die Reichweite bis zu 4,5 Meter. Der entsprechende Videoclip lässt sich dann auf dem Handy anschauen und bei Bedarf direkt herunterladen.
Neben einem Mikrofon hat Circle 2 auch einen Lautsprecher. Über eine entsprechende Option in der App kann der Besitzer das Gerät auch als Gegensprecheinrichtung nutzen. Per Smart-Home-Integration spielt die Circle 2 auch mit Amazons Alexa zusammen und lässt sich per Sprache steuern.
Die Aufnahmen der Aktivitäten vor der Kamera werden auf den Servern von Logitech gespeichert, der Zugriff auf das Material des vergangenen Tages ist kostenlos. Um die Videos der letzten 14 oder 31 Tage einsehen zu können, werden monatlich 3,99 Euro respektive 9,99 Euro pro Kamera im Monat fällig.
Sehr gut hat uns im Test die App gefallen, die sich übersichtlich präsentiert und komfortablen Zugriff auf das aufgezeichnete Bildmaterial bietet. Der Nutzer hat außerdem die Möglichkeit ein Tagseresümee erstellen zu lassen. Das ist im Prinzip nichts anderes als ein Zeitraffervideo des erkannten Geschehens vor der Kamera des vergangenen Tages und sieht ziemlich cool aus. Weiterhin finden sich in der App die üblichen Optionen wie die Benachrichtigungen oder die Kamera auszuschalten, die Auflösung einzustellen und die Status-LED an der Circle 2 zu deaktivieren.
In puncto Bildqualität lässt sich die Circle 2 nicht lumpen: Sie bietet ein klares und detailreiches Bild, auch bei der Nachtsichtfunktion. Das Setup per Smartphone funktionierte im Test reibungslos und schnell. Die Verzögerung beim Livebild betrug nur knapp eine Sekunde, Streamingprobleme bei der Übertragung gab es nicht. Die Bewegungserkennung funktionierte zuverlässig und Benachrichtigungen trafen schnell auf dem Handy ein. Auch die Gegensprechfunktion zeigte sich im Test brauchbar.
Logitechs Circle 2 konnte uns im Test überzeugen. Das Setup war schnell und unkompliziert erledigt, die gebotenen Features funktionierten allesamt gut. Was zusätzliche Kosten angeht, kann die Sache allerdings teuer werden, zumindest bei der Nutzung mehrerer Kameras. Wer beispielsweise vier Circle 2 im Einsatz hat und Zugriff auf Videoaufnahmen des vergangenen Monats haben möchte, der bezahlt dafür knapp 40 Euro im Monat.
Mit der Amazon Fire TV Soundbar bietet der Online-Gigant einen kompakten TV-Lautsprecher für besseren Klang im Heimkino. Wie gut die Soundbar ist, zeigt der Test.
Mit der Amazon Fire TV Soundbar bietet der Online-Gigant einen kompakten TV-Lautsprecher für besseren Klang im Heimkino. Wie gut die Soundbar ist, zeigt der Test.
Fernseher liefern oft nur einen schwachen Sound, da ihre eingebauten Lautsprecher aufgrund der flachen Bauweise kaum Volumen bieten. Eine Soundbar schafft hier Abhilfe. Sie nimmt nur wenig Platz in Anspruch und ist schnell angeschlossen, erzeugt aber einen vollen und dynamischen Klang für ein intensives Erlebnis im Heimkino.
Mit der Fire TV Soundbar bietet Amazon jetzt auch einen eigenen TV-Lautsprecher an, der das Sortiment rund um Amazon Fire TV Omni QLED (Testbericht) oder Fire TV Stick 4K Max (Testbericht) klanglich erweitert. Während Top-Modelle von namhaften Herstellern oft jenseits der 500 Euro liegen, besticht die Soundbar von Amazon mit einem niedrigen Preis von 140 Euro. Doch sind auch Klang und Bedienung gut? Das zeigt unser Testbericht.
Weitere Alternativen finden sich in der Top 10: Die besten Soundbars – Bose, Denon, Teufel & Co.
Die Fire TV Soundbar ist ein typischer Vertreter seiner Zunft und kommt im bekannten quaderförmigen Design zum Käufer. Das Gehäuse besteht komplett aus Kunststoff und wirkt nicht besonders hochwertig, was für den Preis aber niemanden überraschen sollte. Die Verarbeitung ist aber sauber und kommt ohne scharfe Kanten aus, da die Ecken stark abgerundet sind. Hier gibt es nichts auszusetzen.
Die Lautsprecher selbst sind mit Stoff verkleidet. Dahinter befinden sich drei LED-Leuchten. Diese blinken in Weiß, wenn die Soundbar eingeschaltet ist. Bei Wiedergabe mit Dolby Digital leuchtet eine LED in Grün, bei Bluetooth-Verbindung in Blau und wenn ein inkompatibles Gerät per USB angeschlossen ist in Rot.
Oben in der Mitte befinden sich die Tasten für On/Off, Lautstärke, Bluetooth sowie die Soundquelle. Auf der Rückseite sind die Anschlüsse und der Stromanschluss. Hinten befinden sich zudem zwei Öffnungen, um die Soundbar mit einem Dübel an der Wand zu befestigen, falls auf dem Sideboard vor dem Fernseher kein Platz sein sollte.
Die Soundbar wiegt rund 1,8 kg und bietet Abmessungen von 610 × 90 × 65 mm. Damit gehört sie zu den eher kompakten Modellen, auch wenn es noch kleinere Modelle gibt. Ausprobiert haben wir sie mit einem Samsung-Fernseher, hier ragte die Soundbar wegen des niedrigen Standfußes des TVs mehr als einen Fingerbreit ins Bild hinein. Die Höhe ist also nicht optimal und hätte gerne etwas flacher ausfallen dürfen.
Als Anschlüsse stehen USB-A, HDMI eARC (enhanced Audio Return Channel) sowie ein optischer Eingang parat. Ein HDMI- sowie Netzkabel und eine Fernbedienung gehören zum Lieferumfang, ein optisches Kabel aber nicht. Der 2-0-Speaker bietet zudem Bluetooth. Als Audio-Decoder stehen Dolby Digital und DTS Virtual:X zur Verfügung. Dolby Atmos gibt es aber nicht. Die Peak-Leistung liegt bei 40 Watt. Einen Subwoofer kann man nicht anschließen.
Die Soundbar geht automatisch in Betrieb, wenn man einen eARC-Eingang am Fernseher nutzt, falls vorhanden. Das ist praktisch, da man nicht umständlich in den TV-Einstellungen die Soundquelle auswählen muss. In unserem Test-Setting mit einem älteren Samsung-Fernseher und Fire TV Stick 4K Max (Testbericht) konnten wir auch die Fernsteuerung des TV-Sticks nutzen. Allerdings reagiert die Eingabe hier verzögert. Stellt man leiser oder lauter, dreht man das Gerät rasch zu leise oder laut, wenn man nicht aufpasst.
Bei günstigen Soundbars ist das eine solche Sache: Zu hohe Ansprüche an den Klang sollte man nicht haben. Das ist bei der Fire TV Soundbar nicht anders. Der angenehm warme und klare Klang ist besser als bei den meisten im Fernseher integrierten Lautsprechern. Allerdings ist man nach dem ersten Einschalten bei niedrigem Pegel nicht ganz sicher, ob jetzt der Sound aus dem Klangriegel oder Fernseher kommt. Erst, wenn man aufdreht, merkt man den Unterschied positiv. Stimmen sind gut zu vernehmen, Action-Szenen wirken deutlich wuchtiger und Mitten und Höhen sind gut ausgeprägt.
Die Fire TV Soundbar entfaltet ihre Wirkung bei Filmen, Serien oder Sport-Events. Bei Musik schwächelt sie jedoch, dafür ist der Klang insgesamt etwas dumpf, nasal sowie undifferenziert. Anpassungen des Equalizers sind per Fernsteuerung möglich. Drückt man die Bass-Taste auf der Fernsteuerung doppelt, sorgt man für etwas mehr Wumms. Es gibt zudem einen 3D-Modus, den man per Fernsteuerung aktivieren kann. Die Fire TV Soundbar bietet dann einen soliden Raumklang, wenn es die Quelle ermöglicht.
Bei Amazon kostet die Fire TV Soundbar derzeit 140 Euro. Das ist ein fairer Preis für die gebotene Ausstattung.
Es gibt allerdings weitere preiswerte Alternativen. Dazu gehört etwa die Sharp HT-SB700 (Testbericht) mit Dolby Atmos für 164 Euro oder die Polk React (Testbericht) für knapp 143 Euro. Wer mehr Bass benötigt, kann sich die Panasonic SC-HTB496 (Testbericht) mit Funk-Subwoofer für 150 Euro ansehen.
Die Amazon Fire TV Soundbar ist für 140 Euro definitiv ein Schnäppchen und bietet soliden Sound als Upgrade zum sonst schnöden Fernseher-Klang. Bedienung und Einrichtung sind bei eARC spielend leicht, einstecken und loslegen – fertig. Der Klangriegel ist recht kompakt, könnte aber unserer Meinung nach gerne etwa flacher sein. Bei unserem Test ragte die Soundbar etwas ins Bild hinein. Alternativ montiert man sie an die Wand.
Für den Preis ist der Klang ziemlich gut und deutlich, ohne Verzerrungen. Allerdings klingt der Sound auch etwas dumpf, was sich speziell bei Musik bemerkbar macht. Ein gewisser Raumklang wird geboten, der aber nicht ganz an Surround-Systeme heranreicht. Wer einen preiswerteren Fernseher bezüglich Sound aufwerten will, ohne viel Geld auszugeben, macht bei der Fire TV Soundbar nichts falsch.
Mehr zum Thema Sound und Heimkino zeigen wir in diesen Artikeln:
Elektronische Türschlösser, Fernbedienung für die Haustür, App-Steuerung für den Schließzylinder: Die Angebote sind vielfältig. Wir haben recherchiert, auf was man achten sollte.
Elektronische Türschlösser, Fernbedienung für die Haustür, App-Steuerung für den Schließzylinder: Die Angebote sind vielfältig. Wir haben recherchiert, auf was man achten sollte.
Postboten aus der Ferne dir Tür öffnen, per Smartphone Gäste fürs eigene Haus freischalten: Es gibt unzählige Nachrüstschlösser mit smarter Anbindung. Die Lösungen unterscheiden sich vor allem im Preis und im Arbeitsaufwand beim Nachrüsten. Zwischen 100 und 500 Euro sollte man einplanen. Wir zeigen, welche Lösungen man besonders einfach installiert.
Smarte Schlösser sind nicht zwingend smarte Schließzylinder. Die gibt es, und die sind in vielen Fällen sinnvoll. Die mechanische Berechtigungsüberprüfung – üblicherweise das Abtasten unterschiedlicher Vertiefungen des Schlüssels – wird hier ersetzt oder ergänzt um eine elektronische Überprüfung. Statt Schlüssel kommen beispielsweise NFC-Tags zum Einsatz, Funkfernbedienungen, per Funk angebundene Zifferntastaturen oder Fingerabdruckscanner. Ist die Berechtigung erfolgreich überprüft, kuppeln die batteriebetriebenen Schließzylinder den äußeren Drehknauf ein, das Schloss lässt sich nun von Hand durch Drehen öffnen.
Alternativ gibt es Schlüsseldreher – Kästen, die von innen auf den vorhandenen Schließzylinder samt Schlüssel aufgesetzt werden. Sie sind ebenfalls batteriebetrieben und meist funkgesteuert. Löst man etwa per Fernbedienung die Öffnung aus, dreht ein Elektromotor im Inneren den Schlüssel so lange, bis die Türe offen ist.
Die bei Ebay und Amazon für wenig Geld gehandelten Fingerabdruckscanner, Code-Tastaturen und RFID-Leser eignen sich hervorragend, um einen bereits vorhandenen, elektronischen Türöffner anzusteuern – etwa am Gartentor oder an der Hauseingangstür eines Mehrfamilienhauses. Es gibt solche Lösungen auch deutlich teurer und hochwertiger, etwa von e-Key, aber es bleibt ein Problem: Die Tür ist standardmäßig nicht abgeschlossen – und im Falle eines Einbruchs zahlt die Versicherung bei einer Wohnungstür dann nicht.
Eine Lösung dafür sind Motorschlösser oder selbstverriegelnde Schlösser mit Motorkasten. Das Nachrüsten ist allerdings teuer und aufwendig, je nach Modell sind unter Umständen sogar Leitungen im Türblatt nötig; es gibt aber auch selbstverriegelnde Nachrüstlösungen, die elektrische Türöffner ersetzen.
Der einfachste Weg ist der Austausch des Schließzylinders gegen eine digitale Variante. Innen und außen an der Tür gibt es einen Knauf, der Innere funktioniert in der Regel immer, der äußere dreht leer – bis man sich per Code, Fernbedienung, Fingerabdruck oder NFC identifiziert hat. Dann kuppelt der äußere Knauf ein und man kann die Tür aufschließen und entriegeln. Freilich ist der Coolness-Faktor hier etwas geringer als bei einer auf Knopfdruck selbst aufspringenden Tür, und Abschließen muss man auf die gleiche Weise von Hand. Dafür gibt es hier aber bewährte Technik, eine Vielzahl an Abfrage-Technik, Online- und Offline-Zugriff und so weiter.
Von billigen No-Name-Zylindern würden wir die Finger lassen wie unser Beitrag: Beschläge mit Fingerabdruckscanner & Co. zeigt. Denn neben potenziellen Sicherheitslücken in der Software kommen da noch „Flaws“ im Hardware-Aufbau dazu. Einige dieser Schließzylinder ließen sich in der Vergangenheit mit starken Magneten austricksen. Entsprechend eignen sich diese Beschläge nur, wenn es nicht um den Sicherheitsbereich geht, sondern um einfache Einlasskontrollen – etwa als Kindersicherung für heimische Werkstätten.
Burg Wächter TSE gehören zu den günstigsten Modellen. Wie bei den meisten Konkurrenzprodukten befinden sich im inneren Knauf des Schließzylinders Batterien, die Freischaltung erfolgt per Funk. Entweder mit einer Fernbedienung oder per Ziffern-Tastatur, die optional auch einen Fingerabdruckscanner enthält, und bei richtiger Eingabe den entsprechenden Code zum Freischalten an den Zylinder schickt. Solche Produkte wie Burg Wächter Secuentry (Testbericht) eignen sich auch als sicherer Ersatz für die Eingangstüre. Neben der Lösung von Burg Wächter gibt es etliche andere im Markt, die meisten davon sind aber vor allem für den professionellen Einsatz gedacht und vergleichsweise teuer oder benötigen teure Software-Lizenzen zur Programmierung oder Aktivierung.
Für Nachrüster besonders interessant ist diese Klasse der elektronischen Schlösser – zumindest, wenn die Rahmenbedingungen erfüllt sind. Denn auch solche Lösungen können für Eingangstüren dienen. Der vorhandene Schließzylinder sollte eine Not- und Gefahrenfunktion haben, also sich von außen noch aufsperren lassen, wenn innen ein Schlüssel steckt. Denn der steckt bei dieser Technik immer – und bei leeren Batterien hat man sich ansonsten selbst ausgesperrt. Außerdem ist es wichtig, dass die Tür sauber eingestellt und nicht verzogen ist. Man kennt das, etwa von Holztüren im Winter, die man kräftig ziehen oder drücken muss, bis sie aufgehen – das schafft der kleine Elektromotor ohne Unterstützung nicht und wenn man an der Tür ziehen muss, tut es auch eine andere Lösung.
Das Aussehen ist sicherlich Geschmackssache, schließlich sitzt innen auf Haus- oder Wohnungstür ein relativ großer Kasten, der Batterien, Antrieb und Elektronik enthält. Dafür punkten diese Systeme mit Komfort: Das Aufschließen erfolgt bequem und ohne die Tür anfassen zu müssen per App oder Fernbedienung, das Abschließen – für die Versicherung im Einbruchsfall sehr wichtig – auf Wunsch automatisch nach dem Schließen der Tür. Voraussetzung ist natürlich ein sauberer Lauf der Mechanik.
Ein Beispiel für diese Schlüsseldreher ist das Nuki Combo 2.0 (Testbericht) . Es schließt automatisch die Tür auf und schließt sie auch ab. Hierzu nutzt es die Methode des Geofencings: Befindet sich der Nutzer mit seinem Smartphone in einem Radius von 100 Metern in der Nähe von Nuki, so gilt er als „… ist Zuhause“. Verlässt oder betritt er die Zone, so reagiert das Schloss darauf mit entsprechender Aktion. Das funktionierte im Test immer zuverlässig und ohne Probleme. Der Radius für Geofencing lässt sich optional auch vergrößern oder verkleinern. Das Nuki-Schloss schließt die Tür nicht nur auf und zu, sondern öffnet die Tür auch selbst, indem es den Zylinder bis zum Anschlag dreht. Eine gewisse Sonderform nehmen Yale Entr und Danalock V3 ein: Sie ersetzen den Schließzylinder in der Tür und bringen einen Motorkasten auf der Innenseite mit, die optionale Entriegelung von außen erfolgt weiterhin per mechanischem Schlüssel.
In Kombination mit Kameras oder Türsensoren können solche Lösungen eine Option fürs Smart Home sein. Via Apple Homekit, Alexa & Co. kann man die Schlösser integrieren. Steht beispielsweise der Postbote vor der Tür, empfängt man ihn via Outdoor-Kamera und lässt ihn dann mit Nuki das Paket im Flur abstellen. Entsprechende Kameras haben wir in unserem Vergleichstest: Outdoor-Kameras mit Akku zusammengefasst. Alternativ bieten sich auch Leuchten mit WLAN-Kamera an.
Wer schon einen elektrischen Türöffner hat, etwa an der Eingangstür eines Mehrfamilienhauses oder am Gartentor, kann den mit einer elektronischen Abfrage versehen. Als Haustür- oder Wohnungsschloss taugt diese Variante nicht, da die Tür nach dem Zuziehen nicht abgeschlossen ist – und wenn man sie von Hand abschließt, funktioniert die elektronische Öffnung nicht mehr.
Bastler finden bei Ebay , Amazon & Co. haufenweise Code-Schlösser, Fingerabdruckleser und NFC-Reader. Die einfachsten Varianten kosten wenig Geld und haben ein eingebautes Schalt-Relais, das den Türöffner ansteuern kann. Letztlich erhöht diese simple Variante das Sicherheitsrisiko weiter, weil das Kurzschließen der Kabel außen dazu führt, dass die Tür aufgeht – im Falle des Gartentors ist das aber wohl kein großes Problem. Wer Innen- und Außenelektronik trennen möchte, kann im billigen Preissegment zu Wiegand-Lesern greifen; dieser Pseudo-Standard arbeitet zwar unverschlüsselt und ist nicht gegen Replay-Attacken gefeit, schützt aber vor einfachen Kurzschluss-Angriffen – und da er kabelgebunden arbeitet, müsste man für echte Angriffe zunächst an die Kabel kommen.
In diesem Bereich gibt es auch echte High-End-Lösungen. Das meiste davon ist für den professionellen Einsatz in Unternehmen mit etlichen hundert Nutzern gedacht; aber auch für Einfamilienhäuser gibt es passende Produkte – etwa von E-Key.
Welche Lösung gibt es nun, E-Key oder die Wiegand-Leser sicher an einer Haustür zu betreiben? Die Lösung sind selbstverriegelnde Schlösser mit Motor-Antrieb – sie sind wohl das beste, was man in diesem Umfeld bekommen kann, aber auch nicht gerade billig.
Variante eins ist beispielsweise das Secury Automatic von GU. Einfach- oder Mehrfachverriegelung, selbstverriegelnd – das bedeutet, dass die Schließ-Riegel per Feder-Mechanismus selbst ausfahren, wenn die Tür ins Schloss fällt. Das Entriegeln erfolgt entweder von innen per Klinke, von innen und außen per Schlüssel, oder über den in der Tür verbauten Motor. Die nötige Kabelführung in der Tür, der Kabelübergang zwischen Tür und Rahmen, sowie die aufwendige Mechanik treiben den Preis nach oben, Nachrüsten ist quasi nicht möglich.
Die zweite Variante lässt sich in vorhandenen Installationen nachrüsten: Mediator von Eff Eff. Das Grundprinzip ist das Gleiche, in die Tür kommt ein neues Einsteckschloss mit selbstverriegelnder Mechanik. Der Motor zum Aufschließen sitzt hier aber nicht in der Tür, sondern im Türrahmen. Noch einfacher nachzurüsten ist das Einsteckschloss Ülock. Es sitzt in der Tür, hat eingebaute Batterien für die Stromversorgung und dreht nicht per Motor, sondern kuppelt die außen ansonsten freigängige Türklinke bei passendem Funksignal ein.
Wer vor allem auf seinen Geldbeutel achten muss, findet immer mehr Lösungen aus Fernost. Ein Beispiel ist das Xiaomi Aqara Smart Lock. Bei Online-Shops wie Tomtop bekommt man es für rund 250 Euro mit dem Promo-Code LOCK0530 – ein guter Preis für eine Komplettlösung. Die Tür öffnet man wahlweise mit Fingerabdruck, Pin oder Smartphone. Sind die Batterien im Schloss leer, liegen zudem Ersatzschlüssel bei. Solche Lösungen haben oft aber zwei Probleme: Erstens sind sie nicht für den Außenbereich gemacht. Bei Witterung oder starkem Regen kann das zum Komplettausfall führen. Zweitens sind die Schlösser für chinesische Türen gefertigt. Motorkasten, Schloss & Co. passen also nicht in europäische Türen. Das gelingt nur mit viel handwerklichem Geschick. Schade eigentlich, denn das gesamte Aqara-Smart-Home-Sortiment hat uns im Testbericht: Smart-Home Xiaomi Aqara sehr zugesagt.
Der folgende Preisvergleich zeigt nur Beispiele, um eine preisliche Einordnung zu ermöglichen. Vor allem die Einsteckschlösser gibt es in zahlreichen Produktvarianten, die zur Montagesituation vor Ort passen müssen, Fachberatung, Fachmontage oder intensives Einlesen ist hier unerlässlich.
Digitale Türschlösser haben viele Vorteile: verlorene Schlüssel lassen sich sperren, neue sind in Minuten erstellt, und Systeme mit Online-Anbindung kann man sogar von Unterwegs per Handy entsperren – wenn man das möchte.
Die einfachste und billigste Nachrüstlösung sind die Schlüsseldreher, die sich vor allem für wenig genutzte und gut eingestellte Türen eignen – Wohnungs- oder Haustüren zum Beispiel. Deutlich solider sind die elektronischen Schließzylinder, die ähnlich günstig, aber weit weniger komfortabel sind. Schließlich muss man hier selbst drehen und sich auch selbst um das Abschließen kümmern.
Wer eine wirklich professionelle Lösung sucht, kommt um selbstverriegelnde Motorschlösser kaum herum – doch die haben ihren Preis. Das lohnt sich oft nur bei gehobenen Sicherheitsansprüchen oder bei Sanierung oder im Neubau.
Das Xiaomi Mi 9T Pro ist auf dem Papier die aktuelle Spitze der M9-Modelle und bietet Highend-Technik samt Popup-Kamera zum kleinen Preis.
Das Xiaomi Mi 9T Pro ist auf dem Papier die aktuelle Spitze der M9-Modelle und bietet Highend-Technik samt Popup-Kamera zum kleinen Preis.
Mi 9, Mi 9SE, Mi 9T und jetzt noch ein Mi 9T Pro? Wenn Xiaomi an einem arbeiten muss, dann an der Namensgebung! Denn auseinanderhalten können die Modelle anhand der bloßen Namen wohl nur Fans. Das nächste Problem ist die Kommunikation. Denn obwohl monatelang keine Auskunft des Herstellers kam, die einen Verkaufsstart in Europa hätten vermuten lassen, ist das Xiaomi Mi 9T Pro plötzlich da. Und das hat einiges zu bieten.
Optisch orientiert sich das neue Pro-Modell, das in Asien schon länger als Xiaomi Redmi K20 Pro verkauft wird, klar am Xiaomi Mi 9T (Testbericht) – eine echte Überraschung ist das bei der Namensgebung natürlich nicht. Entsprechend gibt es wieder schickes, zu den Seiten gewölbtes Gorilla-Glas-5 auf der Rückseite mit einem mittig in der oberen Hälfte angebrachten Kamera-Trio. Unser Testmodell weist in der Mitte eine schwarze Färbung auf, die zu den seitlichen Rändern der Rückseite in einen blauen Farbton übergeht – durchaus schick, wenn vielleicht auch nicht ganz so interessant, wie einige Topmodelle der Konkurrenz mit changierenden Farbverläufen, etwa das Samsung Galaxy Note 10 oder das Huawei P30 Pro (Testbericht) .
Der Metallrahmen ist ebenfalls in Blau gehalten und zeichnet sich wie bei den anderen Mi-9-Modellen durch sanfte Rundung in Kombination mit hervorragender Verarbeitung aus. Übergänge von der gewölbten Glasrückseite in den Rahmen sind kaum, die in den Rahmen eingelassenen Antennenstreifen aus Kunststoff gar nicht zu erfühlen. Als nicht passend empfinden wir die rot gefärbte Powertaste an der rechten Gehäuseseite – das ist aber Geschmackssache. Auch die restliche Verarbeitung ist auf Spitzenniveau. Wer Kritikpunkte sucht, hat es schwer.
Lediglich das minimale Hervorstehen des Kameraduos aus Zoom- und Weitwinkeloptik auf der Rückseite ist vielleicht Anlass zur Kritik. Das allerdings ist weit weniger ausgeprägt als bei Mi 9 und Mi 9 SE. Kamera Nummer Drei, die eigentliche Hauptkamera, ist nahezu bündig ins Gehäuse eingelassen. Die Front bietet ihren ganz eigenen Charme, der durch die Abwesenheit jeglicher Notches und Elemente hervorgerufen wird. Zusammen mit den vergleichsweise schmalen Rändern rings um das Panel wirkt das 9T Pro sehr modern.
Im neuen Xiaomi Mi 9T Pro steckt das gleiche Panel wie in Mi 9 (Testbericht) und Mi 9T. Dabei handelt es sich um einen OLED-Screen mit knapp 6,4 Zoll Display-Diagonale, einer Auflösung von 2340 x 1080 Pixel und fast 104-prozentiger NTSC-Farbraum-Abdeckung. Farben werden intensiv, aber nicht zu unnatürlich dargestellt, der Schwarzwert ist wie immer bei OLEDs hervorragend. Das gilt auch für die Blickwinkelstabilität, besser geht es kaum. Die Helligkeit entspricht den Angaben des Herstellers, gleichzeitig zeigte sich im Test aber auch eine etwas ungleichmäßige Ausleuchtung des Screens. In der Mitte konnten wir rund 395 cd/m² verifizieren, im oberen Bereich des Screens etwa 405 und im unteren Bereich bis 425 cd/m². Im Alltag dürfte das den meisten Nutzern nicht auffallen, auf dem Papier klingen derartige Abweichungen aber nicht gut.
Bei der Kamera des Xiaomi Mi 9T Pro greift der Hersteller auf die gleichen Komponenten zurück, die er auch im Mi 9SE (Testbericht) verwendet. Unterschied zum eigentlichen Namensvetter, dem Mi 9T: Die Hauptkamera hat keinen IMX 582 von Sony als Sensor, sondern den IMX 586. Der steckt abgesehen vom M9 SE auch im Mi 9 (Testbericht) . Das hat auch den besseren Weitwinkel und das bessere Teleobjektiv. Denn während im neuen Pro-Modell ein 13-Megapixel-Weitwinkel mit Blendenöffnung f/2,4 und ein Tele mit 8 Megapixel und f/2.4 – wie in Mi 9 SE und Mi 9T – steckt, verfügt das Mi 9 über einen Weitwinkel mit 16 Megapixel und ein Teleobjektiv mit 12 Megapixel; beide mit f/2.2.
An der Foto- und Videoqualität ändert das alles recht wenig. Dank Pixel-Binning, bei dem für bessere Bildqualität die Informationen aus vier Pixel in einen Pixel zusammengefasst werden und entsprechend statt 48-Megapixel-Aufnahmen welche mit 12 Megapixel herauskommen, entstehen mit etwas fotografischem Geschick richtig tolle Aufnahmen. Das liegt nicht nur an der hohen Bildschärfe und dem entsprechend guten Detailgrad der Bilder. Auch die ausreichend natürliche Farbwiedergabe oder die grandiose Bilddynamik allein sind nicht der Grund für hohe Bildqualität. Xiaomi versteht es einfach, Fotos mit entsprechenden Motiven auch abseits von speziellen Portraitmodi ein tolles und natürliches wirkendes Bokeh zu verpassen, wodurch sie für ein Smartphone extrem plastisch wirken.
Die Frontkamera stammt vom Geschwistermodell Mi 9T. Sie knipst Bilder mit 20 Megapixel und einer Offenblende von f/2.2 und fährt als besonderes technisches Schmankerl nur bei Bedarf aus. Im eingefahrenen Zustand erinnert die Popup-Kamera im Gehäuserahmen an einen etwas zu dick geratenen SIM-Schlitten, sie ist also kaum zu sehen. Im Gehäuse verschwindet die Kamera nicht nur auf Knopfdruck, sondern auch beim Verlassen der Kamera-App und sobald sich das Smartphone im freien Fall wähnt. Dieses Sicherheits-Feature funktioniert zwar sehr verlässlich, darauf Verlassen sollte man sich aber wohl nicht – zumal bei einem Sturz bei modernen Smartphones schnell einiges mehr als nur die Frontkamera kaputt gehen kann. Über die coole Spielerei mit der Mechanik hat Xiaomi auch die Fotoqualität nicht vergessen. Insgesamt gelingen scharfe und ausgewogene Aufnahmen, dank Portraitfunktion werden Selfies mit einstellbar starkem künstlichem Bokeh versehen. Wie immer sollte man es dabei nicht übertreiben, da ansonsten feine Strukturen schnell verloren gehen. Noch mehr Informationen zur Bild- und Videoqualität sowie zur Feature-reichen Kamera-App gibt es im Testbericht des Xiaomi Mi 9 und dem kleinen Bruder des Pro-Modells, dem Xiaomi Mi 9T .
In sein neues Topmodell packt Xiaomi alles, was gut und (eigentlich) teuer ist. Dazu gehört ein Snapdragon 855 mit acht Kernen, einer Taktfrequenz von bis zu 2,84 Ghz, Adreno-640-GPU und einem aus acht Schichten bestehendem Kühlsystem auf Graphit-Basis. Das soll auch bei starker Auslastung eine Überhitzung des Chipsatz verhindern, was sonst in Heruntertakten („throtteling“) und ruckeln resultiert. Das funktioniert tatsächlich sehr gut. Kombiniert mit 6 GByte RAM ergibt das bei jeglichen Apps, aber auch bei der normalen Nutzung auf Homescreen, im App-Drawer oder im Browser flüssige Bedienung.
Apps verschwinden im 128 GByte großen UFS-2.1-Speicher. Eine Speicherkartenerweiterung fehlt dem Xiaomi Mi 9T Pro. Das ist auch bei den Geschwistermodellen der Mi-9-Reihe nicht anders. Die Version mit 64 GByte internem Speicher wird offiziell in Deutschland nicht verkauft und muss entsprechend importiert werden. Empfehlen können wir sie aber mangels Erweiterbarkeit ohnehin nicht. Ansonsten bietet das Pro-Modell alles, was das Herz begehrt: LTE bis 2 GBit/s im Downstream und allen wichtigen Frequenzen für Europa mit 2 SIM-Karten (Dual-Standby), WLAN ac mit 2,4 und 5 GHz, Bluetooth 5.0, USB-Typ-C OTG 2.0, Dual-GPS, Glonass und außerdem Baidou-Unterstützung. Einen Klinkenstecker für herkömmliche Kopfhörer gibt es außerdem, ein Headset liegt dem Lieferumfang nicht bei. Stattdessen dürfen sich Käufer wie bei den andren Mi-9-Modellen über eine Schutzhülle aus undurchsichtigem Kunststoff freuen. Die sind zwar nicht übermäßig schick, aber zumindest praktisch.
Android 9 Pie mit MIUI 10.3.1 installiert Xiaomi auf dem Pro-Modell, der Sicherheitspatch stammt von Juli 2019 – das ist ausreichend aktuell. Mehr Informationen zur Hardware und zur umfangreichen Software des Spitzen-Smartphones gibt es im Test des Xiaomi Mi 9 .
4000 mAh liefert der Akku des Xiaomi Mi 9T Pro – genauso viel wie das Mi 9T ohne Pro-Namenszusatz. Dennoch kam das Pro-Modell mit 13:56 Stunden im Battery Test von PCmark auf ein minimal schlechteres Ergebnis. Insgesamt ist das aber Meckern auf hohem Niveau, auch das neue Mi 9T Pro bietet gute Durchhaltewerte, die sich im Alltag auf rund 2 Tage einpendeln dürften. Geladen ist das Mi 9T Pro dank 27-Watt-Schnellladetechnik theoretisch innerhalb von 30 Minuten auf 58 Prozent und innerhalb von 74 Minuten auf 100 Prozent. Da dem Lieferumfang allerdings nur ein Ladegerät mit 18 Watt beiliegt, dauert eine volle Ladung rund 1,5 Stunden. Induktives Laden (Qi) gibt es nicht.
Das Xiaomi Mi 9T Pro gibt es in den Farben Carbon Black, Flame Red und Glacier Blue. Die 64-GByte-Version ist in Deutschland offiziell nicht verfügbar, stattdessen ausschließlich die Variante mit 128 GByte internem Speicher. Die Preise begannen zum Testzeitpunkt bei rund 435 Euro – das sind etwa 10 Euro mehr als beim Mi 9 und rund 90 Euro mehr als beim Mi 9T mit jeweils ebenfalls 128 GByte Speicher.
Xiaomi schafft es derzeit, mit seinen Produkten die Massen zu begeistern. Zu Recht, denn auch das neue Mi 9T Pro ist ein richtig tolles Smartphone, das kaum Wünsche offen lässt. Das Design ist ansprechend, das OLED-Display hervorragend, die Kamera macht klasse Aufnahmen, Speicher ist genug vorhanden und der Akku ist auch noch toll – von der Leistung des Prozessors ganz zu schweigen. Ein Problem ist allerdings die Namensgebung, die den Großteil der Nutzer eher verwirren dürfte. Klar – das Xiaomi Mi 9T Pro baut auf dem Mi 9T auf. Dennoch ist das Pro-Modell in einigen wenigen Belangen schwächer als das Mi 9 ohne Namenszusatz ausgestattet und die „Special Edition“, also das Mi 9SE (Testbericht) , ist quasi die „Miniversion“ und noch schwächer – wenngleich alles andere als schwach – ausgestattet. Transparenz geht anders.
Aus den inzwischen vier Mi-9-Modellen ergibt sich auch ein anderes Problem: die Preisgestaltung. Das Mi 9 (Testbericht) mit gleichem Prozessor, dafür aber noch etwas besserer Kamera bei schwächerem Akku kostet sogar 10 Euro weniger und ist darüber hinaus leichter und dünner als das neue Pro-Modell. Das Mi 9T (Testbericht) mit weistesgehend gleicher Ausstattung inklusive Popup-Frontcam, aber schwächerem Prozessor kostet stolze 90 Euro weniger. Da man diesen Unterschied im Alltag aber kaum bemerkt, ist das Mi 9T vielleicht doch die bessere Wahl – unabhängig von allen Qualitäten, die das Pro-Modell mitbringt.
Die aktuellen Mi-9-Modelle sind allesamt tolle Smartphones. Sie sehen sich sehr ähnlich, sind technisch hervorragend aufgestellt und auch preislich nah beieinander – aber für wen ist welches Smartphone am besten?
Die aktuellen Mi-9-Modelle sind allesamt tolle Smartphones. Sie sehen sich sehr ähnlich, sind technisch hervorragend aufgestellt und auch preislich nah beieinander – aber für wen ist welches Smartphone am besten?
Update : Im Artikel Vergleich Mi 10T Pro, Mi 10, Poco F2 und Poco X3 stellen wir die Nachfolger des Mi 9 gegenüber.
In unseren Tests schnitten Xiaomi Mi 9 (Testbericht) , Mi 9T (Testbericht) , Mi 9T Pro (Testbericht) und auch das kleine Mi 9SE (Testbericht) hervorragend ab. Grund ist die in allen vier Fällen tolle Kombination aus Optik, Technik und Preis, die fast keine Wünsche offenlässt. Grundsätzlich kann man bei jedem der vier Modelle bedenkenlos zugreifen, aber es gibt ein paar Unterschiede, die Interessenten vor dem Kauf kennen sollten. Wir erklären, für wen sich welches Mi-9-Modell am besten eignet.
Ja, die Mi-9-Phones sind klasse und sie bieten auch Technik, die in vielen Bereichen zurecht als Spitzen-Hardware angesehen werden darf. Da wäre etwa der Prozessor von Mi 9 und Mi 9T-Pro, der Snapdragon 855. Schneller geht es aktuell bei Android-Smartphones nicht. Im Detail ist aber durchaus noch Luft nach oben. Ein Beispiel wäre da die Größe des Arbeitsspeichers, der bei den vier Modellen auf 6 GByte begrenzt ist. Die Topmodelle der Konkurrenz wie etwa das Samsung Galaxy Note 10+ haben inzwischen bis zu 12 GByte RAM – ob das wirklich nötig ist, steht natürlich auf einem ganz anderen Blatt. Weiteres Beispiel ist die Kamera. Während das Huawei P30 Pro (Testbericht) 5-fach optische Telefunktion oder das Nokia 9 Pureview (Testbericht) gleich fünf Hauptkameras bietet, kommen die Mi-9-Modelle mit einfacherer Ausstattung daher. An der tollen Bildqualität der Xiaomi-Modelle ändert das natürlich wenig.
Allen vier Modellen gemein ist das schicke Design mit Glas auf Front und Rücken sowie einem perfekt integrierten Metallrahmen. Auch die Verarbeitung ist bei allen Modellen vorbildlich. Mi 9T und Mi 9T Pro bieten aber Unterschiede bei der Platzierung der Hauptkamera auf der Rückseite und der Farbgebung. So installiert der Hersteller die Triplecam bei Mi 9 und Mi 9SE in der oberen linken Ecke des Gehäuses, zudem steht sie auch noch deutlich daraus hervor. Bei den T-Modellen wanderte die Kamera hingegen in die Mitte des Gehäuses, sie schließt dort fast mit der Rückseite ab. Die Farbgebung der T-Modelle ist zudem mit den stärker ausgeprägten Farbverläufen etwas auffälliger.
Alle vier Modelle setzen auf OLED als Display-Technik, auch die Auflösung ist mit 2340 × 1080 Pixel gleich. Allerdings bietet das SE-Modell mit knapp 6 Zoll die geringste Screen-Größe, die anderen drei Modelle bringen es auf 6,4 Zoll. Zudem haben nur Mi 9T und Mi 9T Pro ein Display ohne Notch, da sie im Gegensatz zu Mi 9 und Mi 9SE mit einer Popup-Frontkamera ausgestattet sind. Bei Mi 9 und Mi 9SE gibt es stattdessen eine kleine Einkerbung für die Frontcam am oberen Display-Rand. Ein letzter Unterschied, der im Alltag aber kaum auffallen dürfte: Nur das Mi 9 verfügt über Gorilla Glas 6 als Display-Schutz, bei den anderen drei Modellen ist es Gorilla Glas 5.
Die Frontkamera ist mit ihren 20 Megapixel bei allen vier Mi-9-Modellen in puncto Auflösung gleich. Bei den T-Modellen wird sie allerdings nur bei Bedarf motorisch ausgefahren und bietet eine Blende von F2.2, während die traditionell in einer Notch platzierten Frontkameras in Mi 9 und Mi 9SE eine Blende von f/2.0 aufweisen. Auch bei den Hauptkameras liegen die Unterschiede im Detail. Während alle vier Mi-9-Smartphones über eine Hauptkamera mit 48 Megapixel mit f/1.75-Blende verfügen, ist der Sensor nicht immer gleich. Im Mi 9T steckt als einzigem Modell ein Sony IMX 582, in den anderen drei Modellen der nominell bessere Sony IMX 586. Auch die zweite Kamera bringt Unterschiede mit sich. Während sie im Mi 9 mit 16 Megapixel und f/2.2 die besten Werte aufweist, bieten sie in den Geschwistermodellen 13 Megapixel und eine Blende von f/2.4. Ähnlich ist es bei der 2-fach-Teleoptik. Das Mi 9 kommt mit 12 Megapixel und f/2.2, die anderen drei Modelle mit 8 Megapixel und f2.4.
Es wurde bereits angedeutet: In Mi 9 und Mi 9T Pro steckt jeweils der aktuelle Top-Chipsatz Qualcomm Snapdragon 855. Der sorgt in allen Lebenslagen für ein wahres Leistungsfeuerwerk und ist aktuell von keiner App in die Knie zu zwingen. Das kleine Mi 9SE kommt demgegenüber mit dem Mittelklasse-Chip Snapdragon 712, das Mi 9T mit dem etwas stärkeren Snapdragon 730. Die Unterschiede der Prozessoren zueinander sind vor allem in Benchmarks zu sehen, im Alltag reagieren alle vier Modelle auch dank ihrer 6 GByte RAM extrem schnell und direkt.
Eine weitere Gemeinsamkeit und vielleicht das größte Manko der Mi-9-Serie: Bei keinem der vier Mi-9-Modelle ist der interne Speicher erweiterbar. Den Kauf einer 64-Gbyte-Version sollten sich Interessenten daher gut überlegen. Beim Mi 9T Pro fällt diese Entscheidung leicht, in Deutschland gibt es offiziell nur die Version mit 128 GByte. Mehr Speicher biete keines der Modelle. Wer zwingend einen 3,5-Millimeter-Klinkenanschluss an seinem Smartphone haben will, der kommt nicht um die T-Modelle herum. Einen IR-Blaster baut der Hersteller hingegen nur in Mi 9 und Mi 9SE ein.
Den kleinsten Akku hat mit 3070 mAh das Xiaomi Mi 9SE, das aber gleichzeitig auch das kleinste Display mit Strom versorgen muss. In der Mitte liegt das Mi 9 mit 3300 mAh. Die beiden T-Modelle bilden mit je 4000 mAh die Spitze der Mi-9-Familie. Dafür beherrscht das Mi 9 als einziges Modell auch kabelloses Laden – und das sogar mit 20 Watt. Eine Ladematte liegt nicht im Lieferumfang, stattdessen bei allen Versionen ein Ladegerät mit 18 Watt. Das reicht für Mi 9SE und Mi 9T aus, Mi 9 und Mi 9T Pro können sogar mit 27 Watt schnellladen.
Das günstigste Modell ist aktuell das Xiaomi Mi 9SE. Die Varianten mit 64 und 128 GByte liegen jeweils bei 279 und 305 Euro. Leicht darüber positioniert sich das Mi 9T mit 299 und 345 Euro für die Versionen mit 64 und 128 GByte. Darüber liegtdas Mi 9 mit 360 und 425 Euro. Das gerade erst verfügbare Mi 9T Pro ist mit 446 Euro derzeit noch am teuersten. Auch wenn es offiziell keine 64-GByte-Version in Deutschland gibt, so wird sie bei diversen Händlern ab etwa 420 Euro gelistet.
So ähnlich und doch so unterschiedlich – das sind die vier Xiaomi-Modelle Mi 9 (Testbericht) , Mi 9SE (Testbericht) , Mi 9T (Testbericht) und Mi 9T Pro (Testbericht) . Einen eindeutigen Sieger, also DAS beste Mi-9-Modell gibt es nicht, denn jedes bietet bestimmte Features, die es besonders interessant machen. Welche das sind, ist auf den ersten Blick nicht sofort zu erkennen – genau das hatten wir in unseren Einzeltests bereits kritisiert.
So richtet sich das älteste Modell, das Xiaomi Mi 9 , an alle, die das Beste haben wollen. Snapdragon 855, die beste(n) Kamera(s), kapazitives Laden und ein IR-Blaster sprechen für sich, hinzu kommt der niedrigere Preis im Vergleich zum Mi 9T Pro. das Mi 9 kommt allerdings auch noch mit „veralteter“ Notch, bietet keine coole Popup-Kamera und keinen Klinkenanschluss. Beides hat wiederum das Mi 9T Pro , das außerdem auch noch den stärkeren Akku bietet – zum aktuell höchsten Preis.
Das Mi 9SE richtet sich hingegen an Fans kleiner Smartphones. Natürlich kann man darüber streiten, ob 6 Zoll wirklich klein sind, im Vergleich zu den Geschwistermodellen fällt das SE aber spürbar kompakter aus. Abgesehen von Größe und Preis gibt es aber keinen Grund, nicht zum Mi 9 zu greifen.
Bleibt noch das Xiaomi Mi 9T . Es richtet sich an alle, die die absolute Über-Power von Mi 9 und Mi 9T Pro nicht benötigen, aber auf OLED-Display ohne Notch, Popup-Kamera, Klinkenstecker und starken Akku nicht verzichten wollen. Wenn dann der Preis deutlich unter 400 Euro bleiben soll, ist die Wahl klar. Insgesamt gesehen halten wir das Xiaomi Mi 9T für den Großteil der Interessenten für den besten Kompromiss aus Vor- und Nachteilen, den die Smartphones der Mi-9-Familie mit sich bringen.
Die WLAN-Kamera Somfy One will mehr sein, als nur eine weitere der auf dem Markt zahlreich vertretenen IP-Cams mit Bewegungserkennung und Datenspeicherung in der Cloud. Das Gadget hat eine Sirene eingebaut, lässt sich mit Bewegungs- und Erschütterungssensoren vernetzen und spielt in Sachen Smarthome mit Amazons Alexa, Googles Nest und dem eigenen System von Somfy TaHoma zusammen. Wie Somfy One bei uns abgeschnitten hat, erfahrt Ihr in unserem Test.
Die WLAN-Kamera Somfy One will mehr sein, als nur eine weitere der auf dem Markt zahlreich vertretenen IP-Cams mit Bewegungserkennung und Datenspeicherung in der Cloud. Das Gadget hat eine Sirene eingebaut, lässt sich mit Bewegungs- und Erschütterungssensoren vernetzen und spielt in Sachen Smarthome mit Amazons Alexa, Googles Nest und dem eigenen System von Somfy TaHoma zusammen. Wie Somfy One bei uns abgeschnitten hat, erfahrt Ihr in unserem Test.
Somfy One+ und Somfy One sind abgesehen von einem integrierten Akku, internem Speicher für die Videoaufzeichnungen und im Lieferumfang enthaltener Fernbedienung und Erschütterungssenor beim erstgenannten Modell identische Geräte. Die WLAN-Kamera steckt in einem zylinderförmigen, gut verarbeiteten Gehäuse. Für den Bildsensor vorne gibt es eine Blende, die bei deaktivierter Überwachung auf Wunsch zufährt. Rechts oberhalb der Kamera befindet sich eine Status-LED.
Neben dem microUSB-Anschluss für das Netzteil befinden sich auf der Rückseite noch ein Setup-Taster und eine Resetbohrung. Zum auf Werkszustand zurückzustellen ist im Lieferumfang ein entsprechender Stahlstift enthalten. Unterhalb der Kamera sind ein Lautsprecher und ein Mikrofon hinter einem Kunststoffgitter verborgen.
Die Kamera des Somfy One+ löst 1920 × 1080 Pixel auf und hat einen Sichtwinkel von 130 Grad. Der Nutzer kann mit bis zu achtfachem Digitalzoom ins Geschehen vor der Kamera hineinzoomen. Für die Nachsichtfunktion gibt es eine Infrarot-Beleuchtung, die maximale Reichweite im Dunkeln beträgt 6 Meter. Mit dem Wlan verbindet sich das Gerät nach 802.11 b, g und n. Da es sowohl ein Mikrofon als auch einen Lautsprecher gibt, lässt sich das Gerät auch als Gegensprechanlage nutzen. Was das Thema Datenschutz angeht, spricht Somfy von „sicherer Datenübertragung (SSL/TLS mit RSA) und verschlüsselter Cloud-Speicherung (AES-256)“.
Im Vergleich zum Security-System Somfi One hat die von uns getestete Plusversion einen integrierten Akku, der bei Stromausfall für bis zu sechs Stunden autarker Laufzeit sorgt. Außerdem gibt es vom Hersteller nicht genauer spezifizierten lokalen Speicher für Videoaufnahmen und einen größeren Lieferumfang als bei der normalen Ausführung: Eine Fernbedienung und ein IntelliTag sind noch im Pakt. Letzteres ist ein Erschütterungssenor, der ins Sicherheitssystem eingebunden werden kann.
Der Hersteller nennt Somfy One/Somfy One+ eine „All-in-One-Sicherheitslösung“. Zuerst einmal handelt es sich bei dem Gerät jedoch um eine herkömmliche IP-Kamera, die – wie bei den meisten Konkurrenzprodukten auch der Fall – per Smartphone-App zuerst mit dem Router verbunden, und dann vom Handy aus konfiguriert und bedient wird.
Wie bei der Konkurrenz gibt es eine Bewegungserkennung, Somfy One schickt jedoch nicht „nur“ entsprechende Benachrichtigungen an den Nutzer, sondern löst auch für drei Minuten eine 90 Dezibel laute Sirene aus. Das ist laut genug, um Einbrechern einen ganz schönen Schreck einzujagen und diese im Idealfall auch zu vertreiben, aber nicht so laut, dass die gesamte Nachbarschaft aus ihren Betten fällt. Im Blickfeld können gewünschte Bereiche, bei denen die Bewegungserkennung nicht zum Einsatz kommen soll, innerhalb der App definiert werden.
Das Sonfy-One-Security-System lässt sich mit Öffnungs- und Bewegungsmeldern und weiteren Kameras und Sirenen (für den Innen- und Außenbereich) erweitern und arbeitet in Sachen Smart Home mit Amazons Alexa, Googles Nest und TaHoma. Zuletzt Genanntes ist eine Smart-Home-Lösung von Somfy selbst.
Für die rudimentären Features – das Live-Bild, die Bewegungserkennung und den Alarm inklusive Benachrichtigungen – muss der Nutzer nicht zusätzlich zahlen. Die zehnsekündigen Videoclips, die Somfy One bei jeder Bewegungserkennung aufzeichnet, darf der Besitzer mit einem Klick aufs Smartphone herunterladen. Für 4,99 Euro im Monat gibt es zusätzlich den kompletten Videoverlauf eines Tages, für 9,99 Euro im Monat kann im Einbruchsfall außerdem ein Sicherheitsmitarbeiter zum Haus beordert werden. Dieser Service ist eine Kooperation mit dem Service Axa Assistance.
Die Kamera des Somy One mit ihrer Full-HD-Auflösung bringt in Live-Ansicht und bei aufgenommenen Videos scharfes Bildmaterial, auch im Nachtsichtmodus. Die Bewegungserkennung funktionierte im Test präzise, bei Bedarf kann der Nutzer in der App noch feinjustieren. Die App zur Überwachung und zur Konfiguration des Systems lief zuverlässig, auch die Ersteinrichtung des Somfy One ging reibungslos vonstatten. Die Zeitverzögerung beim Live-Bild war bei uns jedoch recht hoch – um die 5 Sekunden.
Was uns im Test auch nicht gefallen hat, ist die Tatsache, dass der Nutzer nur Benachrichtigungen über erkannte Bewegungen erhält, nachdem die 90 Dezibel laute Sirene ausgelöst wurde. Zwar gibt es innerhalb der App auch eine Option die Sirene manuelle einschalten zu können – dem dürfte wohl eine Benachrichtigung des Besitzers vorausgehen –, diese ist bislang allerdings ausgegraut. Nach Anklicken informiert die App darüber, dass diese „bald erhältlich“ ist.
Was das Thema Sicherheit angeht, zeigte sich Somfy One+ als die bislang professionellste der von uns getesteten Security-WLAN-Kameras. Sie ist zum einen mit weiteren Sicherheitsprodukten von Somfy erweiterbar und bietet Smart-Home-Unterstützung. Weiterhin funktioniert die Bewegungserkennung zuverlässig und die eingebaute Sirene ist definitiv dazu in der Lage Einbrecher zu verscheuchen. Und für gerademal 10 Euro im Monat bekommt der Nutzer sogar auf Wunsch seinen eigenen Sicherheitsdienst.
Wir zeigen die besten 10 Smartphones, die eine besonders große Bildschirmfläche im Verhältnis zu ihrer Größe bieten. Kommt es doch auf die Größe an? Das klären wir in unsrer Top 10.
Wir zeigen die besten 10 Smartphones, die eine besonders große Bildschirmfläche im Verhältnis zu ihrer Größe bieten. Kommt es doch auf die Größe an? Das klären wir in unsrer Top 10.
Seit einigen Jahren ist ein Trend bei Smartphones klar zu erkennen: Die Displays werden immer größer. Allerdings hängt das nicht ausschließlich mit der schieren Größe der neuen Mobiltelefone zusammen. Dank modernen Technik verschwinden Displayränder immer mehr. Fallen die Ränder kleiner aus, bietet der Bildschirm mehr Fläche im Verhältnis zum Smartphone. Das Zauberwort heißt hier Screen-to-Body-Ratio. Je größer diese ausfällt, desto mehr Bildschirm bietet das Handy im Verhältnis zu seiner Größe.
Bis vor wenigen Jahren schafften nur wenige Smartphones eine Screen-to-Body-Ratio von mehr als 75 Prozent. Das iPhone SE, das auf dem iPhone 8 (Testbericht) basiert, erreicht beispielsweise nur ein Verhältnis von Bildschirm zu Gehäuse von 65 Prozent. Immerhin hat auch Apple dazugelernt: Das iPhone 12 Pro (Testbericht) erreicht jetzt eine Screen-to-Body-Ratio von etwa 86 Prozent.
Eine Möglichkeit, für mehr Bildschirmfläche zu sorgen, sind Smartphones mit an den Seiten gebogenem Display. Einer der Vorreiter dieser Geräte war das Samsung Galaxy S6 Edge. Allerdings weist das Gerät einen breiten Rand ober und unterhalb des Displays bietet deshalb nur eine Screen-to-Body-Ratio von 70 Prozent. Viele andere Hersteller ahmen die gebogenen Displays bei Ihren Smartphones seither zum Teil nach, zum Beispiel beim Huawei P40 Pro (Testbericht) oder dem Xiaomi Mi 11 Ultra (Testbericht).
Mittlerweile verfügen moderne Smartphones über ein durchgehendes Display von oben nach unten – physische Buttons auf der Vorderseite sind mittlerweile bei fast allen Handys bis auf einige Outdoor-Smartphones verschwunden. Selbst Apple verzichtet seit dem iPhone X auf den bekannten Knopf auf der Unterseite. Um mehr Platz für den Bildschirm zu schaffen sind mittlerweile die Frontkameras in einer Notch im Display eingefasst und bald werden erste Smartphones mit durch das Display filmender Frontkamera auf den Markt kommen.
Der größte Vorteil eines hohen Screen-to-Body-Ratio: Das Smartphone muss nicht viel wachsen, um mehr Displayfläche zu bieten. So bietet das Huawei P40 Pro (Testbericht) eine 2 Prozent größere Bildschirmdiagonale wie der Vorgänger Huawei P30 Pro – bei gleichen Geräteabmessungen. In dieser Bestenlisten berücksichtigen wir ausschließlich Smartphones, die eine Screen-to-Body-Ratio von 90 Prozent oder mehr aufweisen und Display-Diagonalen von mindestens 6,5 Zoll.
An diesem Smartphone führt einfach kein Weg vorbei. Das Samsung Galaxy S21 Ultra (Testbericht) belegt bereits den ersten Platz in unserer Bestenliste der Smartphones 2021 – und auch unter den Handys mit besonders großer Bildschirmfläche ist es unser persönlicher Favorit. Die Screen-to-Body-Ratio liegt bei 90 Prozent. Zwar ist es nicht in der Top 5 der schnellsten Smartphones zu finden – dennoch bietet die CPU eine wirklich starke Leistung. Die Kamera sowie das extrem helle WQHD-Display mit 6,8 Zoll Diagonale bei 515 PPI (Pixel pro Zoll) sind ohnehin mit das Beste, das es derzeit zu kaufen gibt. Mittlerweile ist es sogar für unter 1000 Euro zu haben.
Das war knapp: Hauchdünn geht der zweite Platz an das neue Premium-Modell von Xiaomi. Das Xiaomi Mi 11 Ultra (Testbericht) gehört dennoch zu den derzeit besten Geräten auf dem Markt. Es ist rasend schnell, schießt wirklich tolle Fotos und bietet ein tolles OLED-Display von 6,8 Zoll mit einer Pixeldichte von über 515 PPI und 120-Hertz-Wiedergabe. Die Screen-to-Body-Ratio erreicht grandiose 91 Prozent. Es lädt sogar schneller auf als der Primus aus Korea – zu den wenigen Kritikpunkten gehört der nicht mehr nachvollziehbarer USB-2.0-Standard des Anschlusses sowie die etwas arg klobige Kameraausbuchtung. Ultra ist allerdings auch der Preis mit über 1250 Euro.
Das Samsung Galaxy S20 Ultra (Testbericht) setzte bereits 2020 neue Maßstäbe bei Kamera, Leistung und Display. Deshalb braucht es sich auch vor seinem Nachfolger nicht zu verstecken. Die Screen-to-Body-Ratio beträgt 90 Prozent. Das gigantische 6,9-Zoll-Display liefert ein gestochen scharfes Bild mit 515 PPI. Dafür ist es sogar größer als das Samsung Galaxy Note 20. Mit einem Straßenpreis von 770 Euro ist es mittlerweile bezahlbarer als der Nachfolger.
Das Xiaomi Mi 11 (Testbericht) entspricht mit einer Screen-to-Body-Ratio von 91 Prozent weitgehend dem Top-Modell Mi 11 Ultra. Größe, Display und CPU sind identisch. Abstriche macht das Mi 11 bei der schlechteren Kamera, dem schwächeren Akku und dem Arbeitsspeicher. Hier kommen 8 GByte statt 12 GByte RAM zum Einsatz. Dafür ist das Gerät mit einem Preis von unter 800 Euro günstiger.
Mit am meisten Bildschirmfläche bietet das Samsung Galaxy Note 20 Ultra (Testbericht) mit einer Screen-to-Body-Ratio von 92 Prozent. Mit einer Diagonale von 6,9 Zoll kann man schon fast von einem Tablet als einem Smartphone sprechen. Dank der großen Bildschirmfläche in Relation zur Handygröße ist das Note 20 Ultra trotzdem kein Monstrum. Die Maße betragen 165 × 77 Millimeter und es wiegt nicht viel mehr als 200 Gramm. Das tolle Display bietet eine Auflösung von 3088 × 1440 Pixel mit einer knackig scharfen Pixeldichte von fast 500 PPI. Ein Stylus gehört zum Lieferumfang. Mit 256 GByte bietet es zudem sehr viel Speicherplatz. Das Gerät ist mit weit über 1200 Euro immer noch ziemlich teuer.
Das Samsung Galaxy S20+ ist etwas kleiner als das Galaxy S20 Ultra, aber deutlich größer als das „normale“ S20. Die Unterschiede der einzelnen S20-Geräte erklären wir im Ratgeber Samsung Galaxy S20, Plus und Ultra: Welches Modell kaufen? Das 6,7-Zoll-Display kommt dennoch auf eine beachtliche Screen-to-Body-Ratio von 91 Prozent. Mit der gleichen Auflösung wie beim Ultramodell sorgt das etwas kleiner Display für eine noch höhere Pixeldichte von 525 PPI. Der Prozessor bleibt der gleiche, abgespeckt wurde jedoch im Vergleich zum Ultramodell die Karma und der Akku. Dafür kostet das Galaxy S20+ „nur“ 660 Euro.
Gleich mehrere Displays bietet das Samsung Galaxy Fold 2 5G (Testbericht). Außen kommt zusammengefaltet ein länglicher 6,2-Zoll-Screen im 25:9-Format zum Einsatz. Klappt man das Smartphone auseinander, kommt ein gigantisches und nahezu quadratisches Display von 7,6 Zoll zum Vorschein. Auf diese Weise wandelt sich das Smartphone zu einem kompakten Tablet. Allerdings ist das Galaxy Z Fold 2 zusammengeklappt extrem dick und mit einem Straßenpreis von 1200 Euro ziemlich teuer. Die Pixeldichte ist mit knapp 400 PPI aufgrund einer geringeren Auflösung nicht ganz so hoch wie bei den anderen Samsung-Geräten.
Das OnePlus 9 Pro (Testbericht) bietet ein tolles technisches Gesamtpaket sowie eine Screen-to-Body-Ratio von gut 90 Prozent. Das gestochen scharfe 6,7-Display löst mit 3216 x 1440 Pixeln auf, was zu einer sehr hohen Pixeldichte von 523 PPI führt. Für eine tolle Geschwindigkeit sorgt der Snapdragon-888-Prozessor, der auch beim Mi 11 und Mi 11 Ultra seine Arbeit verrichtet. Ein weiteres Highlight ist die Kamera, die in Kooperation mit Hasselblad entstanden ist und annähernd die gleiche gute Bildqualität von Haupt- und Weitwinkellinse bietet. Das OnePlus 9 Pro liegt derzeit bei knapp 820 Euro. Eine günstigere Alternative ist der ebenfalls starke Vorgänger OnePlus 8 Pro (Testbericht) für 760 Euro. Dieser kommt sogar auf eine Screen-to-Body-Ratio von 91 Prozent.
Mit einer Screen-to-Body-Ratio von 94 Prozent bietet kaum ein Smartphone mehr Display im Verhältnis zur Oberfläche als das Huawei Mate 40 Pro (Testbericht). Der vorletzte Platz in dieser Übersicht hängt vielmehr mit dem Umstand zusammen, dass Huawei aufgrund eines Verbots der US-Regierung keine Google-Dienste mehr nutzen darf. Das ist wirklich ein Jammer, denn die Hardware ist absolute Spitzenklasse. Es ist nicht nur das zweitschnellste von uns jemals getestete Smartphone, sondern bietet auch eine grandiose Kamera und ein rasiermesserscharfes und klares OLED-Display mit über 450 PPI.
Dank abgerundetem Display bietet das Huawei P40 Pro (Testbericht) ebenfalls eine hervorragende Screen-to-Body-Ratio von 92 Prozent. Das Smartphone mit 6,7-Zoll-Display bietet eine grandiose Kamera und ein schickes Design. Die tolle Hardware kann jedoch nicht den Fakt ausgleichen, dass auf Huawei-Geräten keine Google-Dienste verfügbar sind.
Die Topmodelle der Smartphones von Xiaomi, OnePlus und Samsung bieten alle eine erstaunlich hohe Bildschirmfläche von mindestens 90 Prozent im Verhältnis zur Gerätegröße. Aufgrund des Gesamtpakets und Preisleistungsverhältnis hat Samsung mit dem Galaxy S21 Ultra die Nase vorn. Aber Xiaomi hat sich mittlerweile zum großen Rivalen gemausert. Das Xiaomi Mi11 Ultra steht dem Koreaner in nur wenigen Punkten nach. Eine besonders hohe Screen-to-Body-Ratio bietet Huawei beim P40 Pro und Mate 40 Pro – mangels Google-Dienste leiden diese Geräte aber an Einschränkungen beim App-Angebot.
Die IP-Kamera Argus kommt ohne kabelgebundene Stromversorgung aus, hat einen PIR-Sensor und Full-HD-Auflösung und kann sowohl drinnen als auch draußen genutzt werden. Zusätzliche Kosten für Speicherplatz in der Cloud kommen auf den Besitzer nicht zu: Argus speichert Videos lokal auf einer microSD-Karte ab. Trotz einiger Kritikpunkte hat uns die Reolink Argus im Test gut gefallen.
Die IP-Kamera Argus kommt ohne kabelgebundene Stromversorgung aus, hat einen PIR-Sensor und Full-HD-Auflösung und kann sowohl drinnen als auch draußen genutzt werden. Zusätzliche Kosten für Speicherplatz in der Cloud kommen auf den Besitzer nicht zu: Argus speichert Videos lokal auf einer microSD-Karte ab. Trotz einiger Kritikpunkte hat uns die Reolink Argus im Test gut gefallen.
Die Security-Cam Argus des Unternehmens Reolink steckt in einem stabil und robust wirkenden Kunststoffgehäuse mit den Abmessungen 113 × 65 × 54 Millimeter und ist 260 Gramm schwer. Sie sitzt magnetisch haftend auf ihrem Sockel, auf dem sie sich komfortabel ausrichten lässt. Zur Befestigung an der Wand hat die Halterung entsprechende Schraubenlöcher. Zum Lieferumfang gehört weiterhin eine für den Außeneinsatz etwas diebstahlsicherere Befestigungsmöglichkeit: Dort wird sie mit einem Gewinde verschraubt und ist so nicht einfach abzunehmen. Prinzipiell empfiehlt es sich im Außenbereich allerdings sowieso eine IP-Kamera so anzubringen, dass sie sich außer Reichweite von unbefugtem Zugriff befindet.
Zum Einsetzen der Batterien gibt es ein spezielles Tool, das dabei hilft, die abnehmbare Rückseite zu entfernen. Hinter einer Kunststoffabdeckung an der Seite verbirgt sich der microSD-Kartenslot. Das Einsetzen einer Speicherkarte ist extrem fummelig, allerdings erschwert dies auch einen Diebstahl des Speichers: Ohne einen dünnen Metallstift oder Ähnliches bekommt man die Karte nicht eingesetzt, geschweige denn aus dem Schacht heraus. Dass dies es einem Einbrecher in der Hektik seiner illegalen Tätigkeit gelingt, ist schwer vorstellbar.
Die Reolink Argus nimmt mit ihrem CMOS-Sensor Bilder und Videos mit maximal 1920 × 1080 Pixel auf. Das Sichtfeld beträgt diagonal 130, horizontal 110 Grad. Für gute Nachtsicht gibt es Infrarot-LEDs mit einer Wellenlänge von 850 nm für eine Reichweite von bis zu 10 Metern. Bei der Bewegungserkennung setzt der Hersteller auf einen Passive-Infrarot-Sensor (PIR). Neben einem Lautsprecher, der auch für die Ausgabe eines Alarmsignals zuständig ist, hat die Kamera noch ein Mikrofon integriert. Für die Aufnahmen von Videos gibt es einen microSD-Steckplatz.
Argus arbeitet kabellos, für den Betrieb sind vier Batterien des Typs CR123A nötig. Die Security-Cam ist auch für den Außeneinsatz geeignet – sie hat die Schutzklasse IP65 und hält Temperaturen von minus 10 bis plus 55 Grad aus. Mit dem WLAN verbindet sie sich nach 802.11 b, g und n und unterstützt die Verschlüsselungsmethoden WEP, WPA-PSK und WPA2-PSK.
Argus ist eine klassische IP-Security-Kamera, die den Besitzer bei Bewegung vor der Linse per Pushnachricht oder E-Mail informiert. Letzteres hat im Test jedoch nicht funktioniert, dazu später mehr. Außerdem nimmt sie die entsprechenden Sequenzen auf und speichert sie auf einer microSD-Karte ab. Der Nutzer kann diese Aufnahmen übers Internet auch innerhalb der zugehörigen App ansehen. Auch das Herunterladen aufs Handy ist möglich, allerdings nicht besonders komfortabel und genaugenommen ist es auch kein wirkliches Herunterladen. Um Videos auf das Smartphone zu bekommen, startet der Nutzer nämlich – während auf dem Telefon das entsprechende Video läuft – eine Aufnahmefunktion, zeichnet so die gerade laufende Stelle auf und speichert sie dann auf dem Handy ab. Während des angezeigten Livebildes ist die Aufnahme von Bildern und Videos jederzeit möglich. Diese werden dann direkt auf dem Smartphone abgespeichert und landen nicht auf der im Inneren der Kamera sitzenden microSD-Karte.
Argus hat einen Lautsprecher und ein Mikrofon. So hört der Besitzer auch, was vor der Linse akustisch vor sich geht, der Lautsprecher hingegen lässt auf Wunsch ein Alarmsignal ertönen. Diese „Sirene“ eignet sich allerdings aufgrund geringer Lautstärke und nur kurzer Abspieldauer nicht dazu, Einbrecher zu verscheuchen. Die durch Mikro und Lautsprecher ermöglichte Gegensprechfunktion ist hingegen eine nützliche Sache.
Zur Inbetriebnahme und zur Bedienung der Argus gibt es eine Smartphone-App für Android und iOS. Das Setup funktionierte reibungslos und war dank entsprechendem Wizard innerhalb weniger Minuten abgeschlossen. Im Großen und Ganzen ist die App übersichtlich und selbsterklärend. Komfortabel schaltet der Nutzer Bewegungssensor und Pushnachrichten auf dem Hauptbildschirm ein oder aus und hat Überblick über den Stand der Akkus und Zugriff auf das Livebild. Ein- und Ausschalten des Bewegungssensors geschieht auf Wunsch übrigens auch zeitgesteuert.
Für das Livebild gibt es zwei Qualitätseinstellungen, die sich im Detail vom Nutzer festlegen lassen. Selbst übers mobile Internet war das Betrachten des Livebildes auch in hoher Qualitätsstufe allerdings meist kein Problem. Wer mehrere Kameras des Herstellers nutzt, hat die Möglichkeit auf eine übersichtliche Mehrfensterdarstellung innerhalb der App zurückgreifen.
Die Bildqualität und die Performance beim Livebild sind sehr gut. Während es bei einigen IP-Kameras schon mal 10 Sekunden oder gar länger dauert, bis eine Verbindung steht – gerade beim Zugriff über das mobile Internet –, geschieht dies bei der Argus in einem Augenblick. In der Regel steht die Verbindung nach maximal 2 Sekunden. Auch die Latenz beim Livebild ist – eine stabile und schnelle Internetverbindung vorausgesetzt – gut, bzw. sehr gering. Teilweise spielt sich diese im Millisekundenbereich ab. Davon abgesehen gab es im Test keine Streamingprobleme oder Verbindungsabbrüche und auch die App lief stabil und fehlerfrei.
Die Bewegungserkennung funktioniert zuverlässig, zur Feineinstellung gibt es drei Sensibilitätsstufen. Pushnachrichten treffen schnell auf dem Smartphone ein, was die E-Mail-Benachrichtigungen angeht, stießen wir im Test jedoch auf Probleme. Um diese zu nutzen, benötigt es einen in den Einstellungen der App hinterlegten Postausgangsserver nebst E-Mail-Adresse und Passwort. Beim Versuch dies mit einer Google-Mail-Adresse einzurichten bekamen wir von Google eine Sicherheitswarnung mit dem Hinweis, dass ein Anmeldeversuch blockiert wurde. Um den Zugriff zu gewähren, hätten wir innerhalb des Google-Accounts „Zugriff auf weniger sicherer Apps zu zulassen“ aktivieren müssen, laut Google würde dies aber unser Konto angreifbar machen. Beim Versuch die E-Mail-Benachrichtigungen mit einem Microsoft-Konto zu aktivieren bekamen wir zwar keine Sicherheitswarnung, aber es funktionierte ebenfalls nicht.
Was die Akkulaufzeit angeht, lässt sich die vom Hersteller angegebene Standby-Zeit von 180 Tagen verständlicherweise nur schwer nachprüfen. Im Testzeitraum von drei Tagen mit viel ausprobieren und Aufnahmen von einigen um die 10 Minuten langen Videos nahm die Ladung der Batterien nur unwesentlich ab. In der App ist der exakte Verbrauch einsehbar, der Nutzer weiß somit rechtzeitig, wann es Zeit ist, die Batterien zu wechseln.
Dass Reolink Argus bei uns im Test nur mit befriedigend abschneidet liegt nicht daran, dass die Security-Cam einen schlechten Job macht, im Gegenteil. Die Bewegungserkennung arbeitet zuverlässig, die Bildqualität ist gut und die Performance das Livebild betreffend wohl die beste, die uns bislang bei einer IP-Kamera unterkam. Konkurrenzprodukte haben in der Regel jedoch mehr Features und Einstellungsmöglichkeiten als Reolinks Argus. Vor allem haben wir die Möglichkeit vermisst Zonen innerhalb des Sichtbereichs festlegen zu können, in denen die Bewegungserkennung nicht zum Einsatz kommt. Beispielsweise, um vor der Haustür zu vermeiden, dass der Alarm bei jedem vorbeifahrenden Auto ausgelöst wird. Für eine Außenkamera ist dieses Feature in unseren Augen fast so etwas wie ein „Must have“.
Und dann sind da noch die in unserem Test nicht funktionierenden E-Mail-Benachrichtigungen, wenn dies auch kein Riesenkritikpunkt ist und auch die Pushmitteilungen auf dem Smartphone gut funktionieren. Wen diese Kritikpunkte nicht tangieren, der bekommt für knapp 120 Euro eine gut funktionierende IP-Cam für In- und Outdoor mit lokalem Speicher für Aufnahmen und somit ohne zusätzliche Kosten.
Wer 1000 Euro für sein Smartphone ausgibt, will auch das Beste für sein Geld bekommen. Wir verraten, welche Smartphones die besten Foto-Kameras haben.
Wer 1000 Euro für sein Smartphone ausgibt, will auch das Beste für sein Geld bekommen. Wir verraten, welche Smartphones die besten Foto-Kameras haben.
Früher gab es Kamerahandys, deren Schwerpunkt dem Namen entsprechend auf der Qualität von Fotos lag. Das ist heute anders, selbst Mittelklasse-Smartphones knipsen mittlerweile richtig gute Bilder – zumindest bei Tageslicht. Unterschiede zu höherpreisigen Modellen gibt es aber nach wie vor. Entsprechend liest sich unsere Kamera-Top-10 wie ein Who's who der teuersten Smartphones auf dem Markt.
Ein Unterschied von günstigen zu teuren Smartphones ist die Ausstattung – nicht nur generell, sondern ganz speziell auch bei der Kamera. Dabei sind längst ganz andere Dinge als die bloße Megapixel-Zahl entscheidend. Zu vernachlässigen ist sie aber genauso wenig. Denn während sich Hersteller vor wenigen Jahren mit möglichst hohen Megapixel-Zahlen zu übertrumpfen versuchten, dabei aber die Sensor-Größe vergaßen, wird die Auflösung heute sinnvoller verwendet.
So setzt fast jeder Hersteller heute auf Pixel Binning, bei dem die Informationen aus mehreren Bildpunkten zusammengefasst und als verbessertes Pixel ausgegeben werden. Dadurch werden dann etwa aus einer Aufnahme mit 48 Megapixel Bilder mit 12 Megapixel. Das verspricht gerade bei schlechten Lichtbedingungen bessere Qualität, gleichzeitig wird weniger Speicherplatz benötigt.
Auf die Spitze treiben es derzeit Samsung und Xiaomi mit 108-Megapixel-Kameras, die voreingestellt Aufnahmen mit 12 Megapixel knipsen. Bei ausreichendem Licht lohnen sich bisweilen Aufnahmen ohne Pixel Binning, also mit voller Auflösung. Zoomt man am Rechner später hinein, offenbaren sie wegen der hohen Pixel-Dichte oft noch einmal mehr Details, als in den zusammengerechneten Aufnahmen. Bei allem anderen als hellem Tageslicht unter freiem Himmel sinkt die Bildqualität aber eher.
Ein weiteres Indiz auf ordentliche Bildqualität bei wenig Licht ist eine große Blende. Sie wird durch eine möglichst niedrige Blendenzahl angegeben. So erlaubt eine Blende von f/1.6 oder weniger das Einfangen von mehr Licht in kürzerer Zeit als eine Blende mit f/2.2 oder mehr. Auch ein optischer Bildstabilisator (OIS) ist bei wenig Umgebungslicht hilfreich. Es gibt inzwischen sogar Smartphones bis 300 Euro mit OIS (Ratgeber). Der optische Bildstabilisator ermöglicht längere Blendenöffnungszeiten bei gleichzeitig weniger Bewegungsunschärfe durch zittrige Hände. Damit funktionieren sogar kurze Dauerbelichtungen, Huawei war hier zusammen mit Google Vorreiter. Hilfreich ist ein OIS nicht nur bei der Haupt-, sondern auch bei Telelinsen. Mehr als einen optischen Stabilisierer gibt es normalerweise nur bei hochpreisigen Modellen.
Ein weiteres wichtiges Kriterium, nämlich die Sensor-Größe einer Smartphone-Kamera, verraten hingegen längst nicht alle Hersteller. Anhand solcher Angaben lässt sie die Größe einzelner Pixel errechnen. Auch hier gilt: Je größer jedes Pixel ist, desto besser, denn dann kann die Blende mehr Licht und Informationen aufnehmen. Licht ist bei der Fotografie sozusagen mit guter Bildqualität gleichzusetzen. Geringe Pixelgröße bei einem Smartphone erkennt man etwa an schnellem Ausbrennen heller Bildbereiche. Auch auf die Qualität der einzelnen Komponenten lassen Herstellerangaben keine Rückschlüsse zu, hier gibt es bestenfalls mal Angaben zur Menge der eingebauten Linsen. Je mehr Linsen, desto besser das Objektiv – zumindest ist es das, was Hersteller gern suggerieren wollen. Bislang ist eine Obergrenze bei sechs Linsen innerhalb eines Objektives erreicht, am besten kommen hier Glaslinsen zum Einsatz.
Nicht nur die Qualität der Bilder, sondern auch die Vielseitigkeit der Smartphone-Kameras stand in den letzten Jahren im Fokus der Entwickler. Eine Möglichkeit zur Optimierung ist der Zoom. Nach Versuchen, optischen Zoom mit motorisch bewegten Teilen in Smartphones wie dem Samsung Galaxy K Zoom (Testbericht) einzubauen, ließen Hersteller schnell von diesem Plan ab. Der Grund ist einfach: Ein echter optischer Zoom führt durch seine raumgreifende Mechanik und Motorik den eigentlichen Einsatzzweck eines Mobiltelefons ad absurdum. Denn das Gerät soll möglichst klein und leicht sein, um es immer mit dabei haben zu können. Ein optischer Zoom ist aber groß und schwer.
Entsprechend blieb Smartphone-Nutzern lange Zeit nur der digitale Zoom. Dabei wird lediglich ein Teil des Sensors, der ein weiter entferntes Motiv beinhaltet, verwendet. Bietet die Kamera ohnehin schon eine recht niedrige Auflösung, so sinkt die Pixelzahl in dem Bildausschnitt noch weiter. Um die gleiche Auflösung, wie bei ungezoomten Aufnahmen zu suggerieren, errechnet die Kamera-Software die fehlenden Pixel aus umliegenden Bildpunkten und fügt sie dem Bildausschnitt hinzu. Diese Interpolation genannte Technik ist letztendlich nichts anderes als raten – entsprechend matschig sehen Ergebnisse dann meistens aus.
Als Lösung des Problems mit dem Qualitätsverlust beim digitalen Zoomen setzte Nokia bei seinem 808 Pureview (Testbericht) auf einen besonders großen Sensor und sehr hohe Auflösung. Beim Zoom wurde zwar auch hier nur ein Teil des Sensors verwendet, der war aber immer noch mehrere Megapixel groß, sodass keine fehlenden Informationen hinzugerechnet werden mussten. Entsprechend sprach Nokia von verlustfreiem digitalem Zoom – was mehr oder weniger stimmte.
Hinzu kommen heute zusätzliche Kameralinsen für spezielle Aufgaben. So verwenden Spitzen-Smartphones derzeit meist zusätzliche Festbrennweiten für Tele- und Weitwinkellinsen, mache sogar mehrere Telelinsen. Ein echter stufenloser Zoom zwischen den einzelnen Festbrennweiten ist so zwar nicht möglich, allerdings erweckt Digitalzoom zwischen den einzelnen Festbrennweiten-Schritten diesen Eindruck. Wegen der Kombination aus Festbrennweiten-Vergrößerung und weitgehend verlustfreiem Digitalzoom sprechen Hersteller dann von Hybrid-Zoom. Die Qualitätsverluste sind dabei so gering, dass sie mit dem bloßen Auge kaum zu bemerken sind, sofern nur niedrige Zoomstufen gewählt werden.
Bei aktuellen Smartphones werden Festbrennweiten mit starken Vergrößerungen (5-fach oder gar 10-fach) liegend statt stehend eingebaut und durch Prismen ähnlich einem U-Boot-Periskop umgeleitet. Das erlaubt flachere Bauformen, ohne dass die langen Linsenkonstrukte aus dem Gehäuse hervorstehen. Als einziger Hersteller bietet Sony bei seinem Topmodell Sony Xperia 1 IV (Testbericht) einen echten variablen Zoom zwischen 85 und 125 Millimeter Brennweite (f/2.3-f/2.8) in einem normalen Gehäuse, ohne dass die Linsen ungewöhnlich weit hervorstehen. Allerdings ist der Zoom ziemlich eingeschränkt, er funktioniert nur zwischen 3,5-facher bis zu 5,2-facher Vergrößerung.
Bei Spiegelreflexkameras mit ihren großen Sensoren und Objektiven werden Effekte wie Bokeh, also die Unschärfe bestimmter Bildbereiche, rein optisch und mechanisch erreicht. Bei den auf kleinstem Raum zusammengepferchten elektronischen Bauteilen von Smartphone-Kameras ist das nicht ohne Weiteres möglich. Hier sorgt Software für die entsprechenden Effekte. Zudem erlangt der Begriff der Künstlichen Intelligenz (KI) bei Smartphones-Kameras immer mehr Bedeutung. Sie erkennt einzelne Objekte und passt Einstellungen wie Belichtung oder Farbgebung situationsabhängig an. Dabei werden nicht mehr nur ganze Bilder einheitlich überarbeitet, stattdessen kann KI heute auch einzelne Bildbereiche voneinander unabhängig anpassen und anschließend zu einem Foto zusammensetzen.
Einfache Beispiele für KI-Eingriffe sind das Intensivieren von Blau- und Grüntönen bei Aufnahmen mit Himmel oder Gras. Schwieriger wird es bei eingangs erwähnten Bokeh- oder Beauty-Filtern bei Porträt-Aufnahmen und High-Dynamic-Range-Bildern (HDR) zur Optimierung der Bilddynamik. Um Vorder- von Hintergrund für Bokeh-Berechnung optimal trennen zu können, setzen immer noch viele Hersteller auf Tiefensensoren. Anbieter wie Google oder Samsung kommen aber ohne aus und zeigen, dass Software heute meist wichtiger als Hardware ist. Das bezeichnet man als Computational Photography.
Software – egal ob KI oder nicht – sorgt auch durch Bildstabilisierung für bessere Bildqualität. Das kann bei Fotos, vor allem aber auch bei Videos der Fall sein. Dabei vergleicht die Kamera-Software die Position einzelner Pixel pro Bild miteinander und verschiebt sie in Echtzeit entgegen der Bewegung, sodass kleine Bewegungen gefiltert werden. Das benötigt viel Rechen-Power und „freie“ Pixel als Ausgleichsfläche rings um die verwendeten Bildpunkte der Aufnahme.
Daher funktionierte elektronische Bildstabilisierung (EIS) auf Smartphones in der Vergangenheit meist nur bei niedrigerer Auflösung bis Full-HD und Bildraten von bis zu 30 Bildern pro Sekunde ordentlich. Inzwischen ist das anders. Aktuelle Highend-Chipsätze sind stark genug, um sogar 4K/60-Videos erstaunlich gut zu beruhigen, ohne dass die Bildstabilität sichtbar sinkt. Oft kommt dabei optische und elektronische Bildstabilisierung zum Einsatz.
All diese Komponenten und ihre Umsetzung entscheiden darüber, ob die Resultate hinterher brauchbar sind. Vor allem Software ist maßgeblich an der Qualität der Kamerabilder beteiligt – nicht ohne Grund spricht man heute von Computational Photography und meint damit, dass die Software mittlerweile wesentlich wichtiger als Hardware ist.
Bei Tageslicht sind die Spitzengeräte nahezu gleichauf, aber nicht alle Kameras können auch alles gleich gut. So war Huawei bei seinen Top-Modellen in der Vergangenheit führend beim Nachtmodus und wurde inzwischen von Google abgelöst, Samsungs Spitzengeräte haben dafür die immer noch etwas bessere Videostabilisierung. Je nach Gewichtung kann sich die Reihenfolge unserer Top 10 der besten Fotokameras daher je nach persönlicher Präferenz für den Einzelnen leicht verschieben.
Neben der reinen Bildqualität haben wir zudem auch die Flexibilität des Fotografen durch zusätzliche Festbrennweiten für Ultraweitwinkel und Teleobjektiv positiv anerkannt. Das Google Pixel 6 (Testbericht) taucht daher trotz gleicher Kamera wie beim Google Pixel Pro (Testbericht) weiter unten in der Liste auf – hier fehlt das Teleobjektiv.
Die Spitze stellt unserer Meinung nach derzeit das Google Pixel 6 Pro (Testbericht) dar. Das liegt in erster Linie an den herausragenden Schwach- und Nachtlichtaufnahmen des Smartphones, an die aktuell kaum ein anderes Smartphone heranreicht. Die Weitwinkelkamera kann hier nicht ganz mithalten, die Telelinse mit optischem Bildstabilisator ist hingegen wieder auf Spitzenniveau. Google setzt hier auf genau drei Linsen: Haupt-, Weitwinkel- und Tele. Schnickschnack wie Makro- oder Tiefensensor benötigt das Pixel 6 pro nicht – Google hat offenbar seine Software sehr gut im Griff.
Auch der Rest ist nicht von schlechten Eltern. Der OLED-Screen bietet 1440p-Auflösung und 120 Hz, der eingebaute, selbst entwickelte Tensor-Chipsatz ist zusammen mit einer Spitzenbestückung von 12/256 GByte Speicher ebenfalls eine gute Wahl. Kabelloses Laden und eine IP68-Zertifizierung gibt es obendrein.
Auch Samsung verzichtet auf überflüssige Zusatzlinsen, baut aber gleich vier relevante Optiken in das Galaxy S22 Ultra (Testbericht) ein: Haupt-, Weitwinkel- und gleich zwei Teleobjektive. Damit bietet das Modell sowohl 3- als auch 10-fache optische Vergrößerung, das kann derzeit kein anderes Smartphone. Auch Samsung kann Software, entsprechend sind dazwischen nur bei sehr genauem Hinsehen Qualitätsverluste zu sehen. Übertreiben sollte man es aber nicht: Der 100-fache Space Zoom ist und bleibt ein Marketing-Gag. Alle vier Linsen haben uns im Test überzeugt.
Das gilt auch für die restliche Hardware mit riesigem OLED-Display mit 120 Hz und 1440p-Auflösung, der auf Wunsch mit dem im Smartphone versenkbaren S-Pen (Stylus) bedient werden kann. Der Exynos-Chipsatz ist allen Aufgaben locker gewachsen, in der größten Ausbaustufe dürfen sich Nutzer über satte 12/1024 GByte Speicher freuen. Kabelloses laden und IP68 gibt es natürlich auch hier.
Es wurde bereits zuvor im Text erwähnt: Das Sony Xperia 1 IV (Testbericht) ist das einzige Smartphone auf dem Markt, das echten optischen Zoom statt Festbrennweiten bietet. Das klappt leider nur im Bereich 3,5- bis 5,2-fache Vergrößerung und ist damit recht eingeschränkt. Hinzu kommen Hauptkamera und Weitwinkel.
Alle drei Objektive bieten 12 Megapixel und verzichten entsprechend auf Pixel Binning. Insgesamt richtet sich das Smartphone mit seiner umfangreichen Software an fortgeschrittene Fotografen – wer hier nur draufhalten und abdrücken will, sollte lieber zur Konkurrenz gehen. Schnappschüsse gelingen zwar auch mit dem Xperia 1 IV, aber das klappt ohne manuelle Eingriffe nicht immer.
Die restliche Hardware ist über jeden Zweifel erhaben: Das OLED-Display bietet 4K-Auflösung und 120 Hz, als Antrieb dient ein Snapdragon 8 Gen 1 und 12/256 GByte Speicher gibt es immer – erweiterbar wohlgemerkt. Auch hier ist kabelloses laden und IP68 mit von der Partie.
Statt 108 Megapixel gibt es bei Galaxy S22 (Testbericht) und Galaxy S22+ (Testbericht) „nur“ 50 Megapixel für die Hauptkamera und nur ein optisches Teleobjektiv mit 10 Megapixel, das von einem Weitwinkel ergänzt wird. An die Qualität des Ultra-Modells kommen die Objektive nicht heran, dennoch ist die Fotoqualität bis auf den Weitwinkel ausgezeichnet. Da sich S22 und S22+ die gleiche Kamera teilen, haben wir beide Modelle auf den vierten Platz gesetzt.
Hauptunterschied zwischen den beiden Modellen ist das größere OLED-Display mit FHD+-Auflösung und 120 Hz beim Plus-Modell (6,6 zu 6,1 Zoll) und der größere Akku (4500 zu 3700 mAh). Der Rest mit starkem Exynos-Chipsatz und bis zu 8/256 GByte Speicher ist ebenfalls klasse, kabelloses Laden und IP68 gibt es auch hier.
Honor hat sich von Huawei gelöst, um nicht mit in den US-Bann-Abgrund gerissen zu werden. Als Resultat ist der Hersteller mit dem Honor Magic 4 Pro (Testbericht) wieder mit Google-Diensten und 5G am Start und zeigt direkt, dass mit dem Hersteller wieder zu rechnen ist. Drei Objektive bringt das Magic 4 Pro mit: Haupt-, Weitwinkel- und Teleobjektiv. Der Weitwinkel hat uns nicht voll überzeugt, anders ist das bei Haupt- und Telelinse.
Hinzu kommen ein OLED-Display mit 120 Hz, der blitzschnelle Snapdragon 8 Gen 1 und ausreichende 8/256 GByte Speicher. Kabelloses Laden und IP68-Zertifizierung sind auch hier Standard.
Was auf das Google Pixel 6 Pro (Testbericht) zutrifft, gilt auch beim Google Pixel 6 (Testbericht): herausragende Aufnahmen bei Schwach- und Nachtlicht sowie am Tag. Die Weitwinkelkamera reicht da nicht ganz heran und die Telelinse des Pro-Modells fehlt – das ist der größte Unterschied zum großen Modell.
Der OLED-Screen ist mit 6,4 zu 6,7 Zoll etwas kleiner und kommt mit Full-HD-Auflösung aus, außerdem bietet er nur 90 Hz. Auch im kleineren Modell sorgt der selbst entwickelte Tensor-Chipsatz mit 8/128 GByte Speicher für ordentlich Power. Kabelloses Laden und eine IP68-Zertifizierung sind weiterhin mit dabei.
Wie beim Vorjahresgerät Oneplus 9 Pro (Testbericht), das in unserem Foto-Blindtest 2021 als bestes Foto-Smartphone abschnitt, setzt der Hersteller auch beim Oneplus 10 Pro (Testbericht) wieder auf ein Weitwinkel-Objektiv, das möglichst genauso gut wie die Hauptkamera sein soll. In diesem Fall bedeutet das: 48 Megapixel für die Hauptlinse mit OIS, 50 Megapixel für den Weitwinkel und dazu eine 8-Megapixel-Optik mit OIS für das Tele. Leider funktionierte das beim Weitwinkel in diesem Jahr nicht ganz so gut und auch der Telezoom kommt nicht an die Konkurrenz heran, die Hauptkamera knipst aber hervorragende Bilder.
Die restliche Technik ist stark: Snapdragon 8 Gen 1 als Antrieb, 12/256 GByte Speicher, eine Schnellladefunktion mit 80 Watt sowie kabelloses Laden sind mit dabei. Schade: Eine IP-Zertifizierung fehlt dem Topmodell.
Apple verzichtet wie Sony auf Pixel Binning und setzt auf drei 12-Megapixel-Kameras für Haupt-, Weitwinkel- und Telekamera. Das Kamera-Setup ist beim iPhone 13 Pro und iPhone 13 Pro Max identisch, daher sind beide Modelle hier aufgeführt. Damit knipst das Smartphone ohne Einstellungsflut ansprechende Fotos bei Tag und Nacht, ohne – vor allem beim Zoom – im Detail an die Top-Konkurrenz heranzukommen.
Technisch wirkt das Spitzen-iPhone auf den ersten Blick schwächer als die Android-Konkurrenz, der Apple A15 Bionic ist aber spitze und die 6 GByte RAM reichen aufgrund des eigenen, speziell abgestimmten Betriebssystems locker für Spitzenleistung aus. Bis zu 1 TByte interner Speicher sollte außerdem niemanden so schnell an die Grenzen bringen. Kabelloses Laden und IP68-Zertifizierung bietet Apple seinen Kunden ebenfalls.
Das Samsung Galaxy S21 FE (Testbericht) ist die Fan-Edition basierend auf dem Vorjahres-Spitzenmodell mit teils aktualisierter Technik zum erschwinglichen Preis. Dass dieses Modell in unserer Top 10 auftaucht, zeigt, dass der Abstand zum aktuellen Spitzenmodell der S22-Reihe gar nicht mehr so groß ist, wie der Preisunterschied glauben machen möchte. Samsung setzt auf eine Triple-Cam mit Haupt- und Weitwinkelkamera mit 12 Megapixel, der optische Zoom hat 8 Megapixel. Zoom und Weitwinkel kommen nicht an die S22-Generation heran, die Hauptkamera ist hingegen klasse.
Das OLED-Display bietet 120 Hz, als Antrieb dient ein Snapdragon 888 aus dem Vorjahr. Zusammen mit 8/256 GByte Speicher in der großen Ausbaustufe ist das ordentlich, zumal kabelloses Laden und IP-Zertifizierung hinzukommen.
Im vergangenen Jahr lag das Xiaomi Mi 11 Ultra (Testbericht) noch ganz weit vorn in unserer Kamera-Bestenliste, das aktuelle Topmodell (solange das Xiaomi 12S Ultra hierzulande offiziell noch nicht zu haben ist) Xiaomi 12 Pro (Testbericht) kommt da aber nicht heran. Dabei ist die Kameratechnik vielversprechend: 3x 50 Megapixel für Haupt-, Weitwinkel- und Telekamera sind eine gute Basis, allerdings kann man es trotz schöner Bilder im Detail nicht ganz mit den Wettbewerbern der Spitzenklasse aufnehmen.
Bei der Hardware an sich kann das Modell hingegen ganz oben mitspielen: Snapdragon 8 Gen 1 mit bis zu 12/256 GByte Speicher, großes OLED-Display mit 1440p und 120 Hz und rasend schnelles 120-Watt-Laden per Kabel sowie 50 Watt kabellos sind eine Ansage. Leider fehlt eine IP-Zertifizierung.
Die genannten Geräte kosten wie so oft eine Menge Geld – Qualität hat hier wortwörtlich ihren Preis. Allerdings will oder kann nicht jeder 500 Euro oder deutlich mehr ausgeben. Auch dafür haben wir eine Lösung. Aktuell empfehlen wir drei Smartphones für Nutzer, die unter 500 Euro bleiben, aber nicht auf eine (in Relation zum Preis) gute Kamera verzichten wollen. Alle drei Modelle sind aktuell (genug), um Android 12 als Betriebssystem zu haben und bieten auch Abseits der Kamera erstaunlich gute Technik.
Den Anfang macht das Samsung Galaxy A53 5G mit einer 64-Megapixel-Kamera und einem Weitwinkelobjektiv. Wie bei allen drei Modellen überzeugt vor allem die Hauptkamera, die mit einem optischen Bildstabilisator ausgestattet ist. Das Gerät ist derzeit für etwa 350 Euro zu bekommen.
Das ist beim Oneplus Nord 2 (Testbericht) ähnlich, der Preis lag zum Artikelzeitpunkt bei 340 Euro. Auch hier knipst das Smartphone mit der ebenfalls stabilisierten Hauptkamera mit 50 Megapixel sehr ansehnliche Bilder.
Das dritte und günstigste Modell, das Motorola Moto Edge 20 (Testbericht), kommt im Gegensatz zu den anderen beiden Geräten sogar mit optischem Zoom zusätzlich zur stabilisierten 108-Megapixel-Hauptkamera plus Weitwinkel – Wahnsinn! Dass auch hier in erster Linie die Hauptkamera überzeugt und alle drei Geräte bei schwachem Licht nicht an die zuvor genannten Topmodelle herankommen, dürfte wenig überraschen. Das Hauptaugenmerk bei diesen drei Empfehlungen liegt auf einem möglichst guten Preis-Leistungs-Verhältnis.
Ansonsten gilt: Ab 150 Euro knipsen zumindest bei hellem Tageslicht fast alle aktuellen Smartphones hübsche Bilder.
Die Entwicklung von Smartphone-Kameras ist beeindruckend. Was vor einem Jahrzehnt startete und selbst bei hellem Tageslicht Motive bestenfalls erahnen ließ, ersetzt längst mehrere hundert Euro teure Kompaktkameras. Hochpreisige Smartphones bringen zudem immer mehr Licht ins Dunkel, sie beherrschen Nachtaufnahmen auf einem Niveau, das vor wenigen Jahren noch undenkbar war. Wenn diese Entwicklung so weitergeht und auch die Zoomfähigkeit weiter verbessert wird, gibt es in einigen Jahren für Nicht-Profis keinen Grund mehr, zu teuren Spiegelreflexkameras zu greifen.
Spannend ist außerdem die komplett durcheinandergewürfelte Platzierung der etablierten Hersteller. Sony taucht endlich mal wieder ganz weit oben auf, davor positioniert sich abgesehen von Samsung als Marktführer erstmals Googles aktuelles Pixel-Smartphone – vorwiegend wegen der herausragenden Low-Light-Qualitäten. Oneplus. Xiaomi ist hingegen überraschend abgerutscht. Besonders schade ist der Absturz von Huawei, dem die Dominanz bei Smartphone-Kameras inzwischen ganz abhandengekommen ist – sofern man das gute Abschneiden des Honor Magic 4 Pro nicht der ehemaligen Konzernmutter zuschreiben möchte.
Wer abgesehen von den genannten günstigen Alternativen noch mehr Auswahl haben will, sollte unbedingt in unseren Ratgeber Für jeden Geldbeutel: Diese Smartphones haben die beste Kamera schauen. Darin erklären wir nicht nur viele wichtige Details zu Smartphone-Kameras, sondern geben auch etliche Empfehlungen bis 300 Euro, 600 Euro und darüber.
Handys werden immer größer? Nicht alle! Wir zeigen die besten kompakten Smartphones und Klapphandys von Samsung, Motorola, Xiaomi & Co.
Handys werden immer größer? Nicht alle! Wir zeigen die besten kompakten Smartphones und Klapphandys von Samsung, Motorola, Xiaomi & Co.
Mini-Handys sind selten geworden. Speziell bei Samsung, Xiaomi oder Motorola dominieren große Smartphone-Modelle. Displays mit hoher Auflösung, dazu ein leistungsfähiger Akku – Smartphones werden zwar immer stärker, wachsen aber im wahrsten Sinne des Wortes. Einige dürften Probleme damit haben, ein neues Gerät nur mit einer Hand bequem zu bedienen. Auch in die Hosentasche passen viele der Mobilgeräte nur mit Mühe.
Es gibt einige wenige Ausnahmen. Dazu gehört Apple mit dem iPhone SE sowie iPhone 13 Mini. Zudem gibt es das reguläre iPhone in einem vergleichsweise kompakten Formfaktor. Leider bietet Apple seit dem iPhone 14 kein Mini-Modell mehr an. Das neue iPhone 16e wird die gleiche Größe haben wie das iPhone 16. Die Zukunft bleibt ungewiss für das kleinste Handy mit dem Apfel. Erfreulicherweise gibt es das Android-Flaggschiff Samsung Galaxy S25 auch weiterhin in einer kompakten Ausführung. Abseits von exotischen Herstellern wie Unihertz und Blackview war es das aber schon mit kleinen Smartphones. Diese bieten häufig einfache Technik.
Eine spannende Alternative, die kompakte Ausmaße mit großen Displays kombiniert, sind sogenannte Falt-Smartphones oder Klapphandys, etwa von Samsung, Motorola und Xiaomi. Wir beschränken uns bei der Auswahl neben der Länge nach faltbaren Klapp-Smartphones auf Mini-Handys mit einer maximalen Länge von 15 cm. Unserer Ansicht nach passt so das Handy noch gut und bequem in die Hosen- oder Handtasche.
Wer es noch kleiner mag: winzige Feature-Phones zeigen wir im Artikel über die 5 kleinsten Handys für Reise, Notfall & Co ab 19 Euro. Wer eher nach großen faltbaren Handys sucht, dem raten wir zur Top 5: Das beste Foldable-Smartphone im Test – Honor klappt besser als Samsung.
Aufgrund des praktischen Formfaktors ist das Motorola Razr 50 Ultra als Klapphandy unser Testsieger. Ganz knapp dahinter folgt das Xiaomi Mix Flip. Das Foldable Samsung Galaxy Z Flip 6 bietet gute Hardware, aber die Klapphandys von Motorola und Xioami punkten gegenüber dem Koreaner mit Telelinsen und dem besseren Außen-Displays. Den schnelslten Prozessor bietet das kompakte Falgship-Smartphone Samsung Galaxy S25. Eine güsntige Alternative ist das kompakte Outdoor-Handy Blackview N6000.
Die Premium-Soundbar Sonos Arc Ultra klingt mit ihren 14 Treibern, dem Dolby Atmos und dem beeindruckenden Bass einfach fantastisch. Doch ist sie wirklich 1000 Euro wert? Wir machen den Test.
Die Sonos Arc Ultra begeistert als Premium-Soundbar mit hervorragendem Klang, Dolby Atmos und kräftigem Bass – ideal für Heimkino-Fans, die eine starke Einzellösung suchen. Das macht sie zu unserem neuen Testsieger.
Mit 994 Euro bei Amazon ist die Sonos Arc Ultra kein Schnäppchen, bietet jedoch im Vergleich zum Vorgängermodell für 629 Euro bei Alternate einige Verbesserungen wie einen spürbar stärkeren Bass und Bluetooth.
Ausgereifte Technik ist keine Frage mehr von Platz oder Gehäusevolumen: Das beweist die neue Sennheiser-Soundbar Ambeo Mini, die neben Dolby Atmos, DTS:X sowie 360 Reality Audio auch Raumkalibrierung, Bluetooth, AirPlay 2, Google Chromecast und Sprachsteuerung beherrscht. Wie gut sie klingt, zeigt der Test.
Mit der Ambeo Mini hat Sennheiser ein perfektes Soundbar-Gesamtpaket geschnürt: Der kleine TV-Lautsprecher benötigt nicht viel Platz, spielt aber trotzdem druckvoll und voluminös mit sattem Bass. Die Verarbeitung des Klangzwergs ist top, der Bedienkomfort via App und Fernbedienung hoch, und mit allen aktuellen Streamingmöglichkeiten müssen speziell Musikfans keine Kompromisse eingehen. Mit einem Preis von nur 429 Euro ist sie unser neuer Preis-Leistung-Sieger.
Dolby Atmos, DTS:X, Sprach- und App-Steuerung, AirPlay 2 und Multiroom: Denon hat seine 500-Euro-Soundbar mit jeder Menge Technik und Ausstattung vollgestopft. Die gute Nachricht: Auch die Akustik ist klasse.
Die Denon Home Sound Bar 550 bietet alles, was nötig ist, um den Klang des Fernsehers spürbar zu verbessern und Musikstreaming in ausgezeichneter Qualität zu erleben – ganz ohne Kompromisse. Abgesehen vom fehlenden Display überzeugt sie mit dynamischem Sound und kräftigem Bass. Über die Heos-App erschließt sich ein riesiges Musikangebot. Die Handhabung ist intuitiv, die Verarbeitung hochwertig, und der Preis mit 437 Euro angemessen. Damit gibt es keinen Grund mehr, sich mit unzureichendem TV-Sound zufriedenzugeben.
Die Display-Diagonale eines Smartphones gibt nicht zwangsläufig Aufschluss über seine tatsächliche Größe. Ein wesentlicher Faktor ist die Screen-to-Body-Ratio – also das Verhältnis von Bildschirmfläche zum Gehäuse. Je höher dieser Wert, desto schmaler der Rand um das Display.
Ein Beispiel für eine niedrige Screen-to-Body-Ratio ist das iPhone SE (2022): Trotz eines 4,7-Zoll-LCDs beträgt das Verhältnis nur 65 Prozent, vorwiegend wegen des Home-Buttons unter dem Bildschirm. Deutlich besser schneidet das iPhone 13 Mini mit seinem 5,4-Zoll-Display und 85 Prozent Screen-to-Body-Ratio ab. Das Samsung Galaxy S25 erreicht sogar 91 Prozent.
Bei kompakten Smartphones ist die Auflösung in der Regel niedriger, was in vielen Fällen unproblematisch ist. Denn die höhere Pixeldichte auf kleinerer Fläche sorgt für eine schärfere Darstellung, während zugleich der Energieverbrauch und die Rechenlast niedriger bleiben. Die meisten Geräte dieser Top 10 bieten mittlerweile ein OLED-Display, abgesehen von den Mini-Outdoor-Handys.
Das Google Pixel 9 und 8a sowie Xiaomi 14 und Sony Xperia 10 VI sind ebenfalls kompakte Smartphones, fallen aber dennoch etwas größer aus als das Galaxy S25 oder S24. Demzufolge finden sich die Geräte nicht in dieser Bestenliste.
Foldables bieten ebenfalls viel Bildschirmfläche: Das Samsung Galaxy Z Flip 6 kommt auf 86 Prozent, das Motorola Razr 50 Ultra auf 85 Prozent. Die Auflösung ist dabei sehr hoch. Ein besonderer Vorteil dieser Klapp-Smartphones ist das Außen-Display – dadurch lassen sich Benachrichtigungen und der Kalender einsehen, ohne das Gerät aufklappen zu müssen.
Klapp-Smartphones bieten aufgrund ihres schlanken Gehäuses wenig Platz für Kameralinsen. Daher finden sich bei kompakten, der Länge nach faltbaren Handys nur zwei Kameras. Während Samsung beim Galaxy Z Flip 6 auf eine Standard- und eine Ultraweitwinkel-Linse setzt, bieten das Motorola Razr 50 Ultra und das Xiaomi Flip Mix stattdessen ein Teleobjektiv.
Besser ausgestattet sind kompakte Flaggschiff-Smartphones wie das Samsung Galaxy S25, das über eine Triple-Kamera verfügt. Auch im Hinblick auf Leistung liegt das Galaxy S25 vorn – es bietet die beste Hardware und setzt noch mehr auf KI-Features. Doch auch faltbare Smartphones von Samsung, Xiaomi und Motorola sind mit schnellen Prozessoren ausgestattet.
Etwas schwächer aufgestellt sind hingegen die Motorola Razr 50 und Razr 40. Im Preisbereich unter 300 Euro finden sich unter den kleinsten Smartphones primär robuste Outdoor-Handys und Exoten wie das Unihertz Jelly Star oder Jelly Max.
Gute Mini-Handys sind tatsächlich selten geworden. Die kleinsten Android-Geräte mit guter Hardware sind in etwa so groß wie das normale iPhone 16. Immerhin bietet Samsung sein aktuelles Flaggschiff Samsung Galaxy S24 auch in kompakter Größe an. Einen Nachfolger für das kompakte iPhone 13 Mini wird es leider nicht geben.
Die Zukunft im Hinblick auf Mini-Handys dürfte aber Klapphandys mit Falt-Display gehören. Zusammengeklappt sind diese nur halb so groß wie normale Smartphones, bieten ausgeklappt aber große Anzeigen. Testsieger ist das Motorola Razr Ultra wegen des praktischen Formfaktors gepaart mit Außen-Display und Telelinse.
Weitere Handys und Tablets zeigen wir in diesen Bestenlisten:
Philips geht mit seinem kabellosen Multiroom-Lautsprecher BM6 andere Wege als die meisten Mitbewerber. Was der Lautsprecher draufhat, und wie sich die Multiroom-Reihe Izzy von Philips prinzipiell von der Konkurrenz abhebt, erfahrt Ihr in unserem Test.
Philips geht mit seinem kabellosen Multiroom-Lautsprecher BM6 andere Wege als die meisten Mitbewerber. Was der Lautsprecher draufhat, und wie sich die Multiroom-Reihe Izzy von Philips prinzipiell von der Konkurrenz abhebt, erfahrt Ihr in unserem Test.
Der BM6 ist ein recht kompakter Multiroom-Lautsprecher, der dem Play:1 von Sonos optisch ein wenig ähnelt. Wie der Konkurrent kann er sich in Sachen gute Verarbeitung und Wertigkeit – mit seinem umlaufendem Metallgitter und dem Gehäuse aus stabilem Kunststoff – sehen lassen. Seine Abmessungen betragen 200 × 92 × 92 Millimeter, das Gewicht knapp 600 Gramm. Oben gibt es – spritzwassergeschützt nach IPX4-Zertifizierung von gummiertem Material bedeckt – mittig Bedienelemente für Play, Pause und Lautstärke lauter und leiser. Weiterhin finden sich dort der Einschalter, die Gruppen-Taste für den Multiroom-Betrieb und zwei Taster um das Eingangssignal, Line-In oder Bluetooth, auszuwählen. Der Line-In-Eingang für Abspielgeräte ist hinten oberhalb des Netzteilanschlusses, wo er hinter einer wasserabweisenden Abdeckung verschwinden kann.
Nicht zuletzt da wir in der jüngsten Vergangenheit mit Sonos, Raumfeld und Bose drei der bekanntesten, vom Grundprinzip her sehr identisch funktionierende Multiroom-Systeme testen konnten, finden wir die Herangehensweise von Philips erfrischend anders. Um ein Multiroom-System mit verschiedenen Komponenten der Izzy-Serie zusammenzustellen, benötigt es keinen Router. Es gibt auch keine App zur Bedienung. Wie das funktionieren soll? Das haben wir uns vor dem Test auch gefragt. In der Praxis funktioniert das aber alles andere als schlecht.
Auf den ersten Blick ist der BM6 ein herkömmlicher Bluetooth-Lautsprecher, der Musik von gekoppelten Geräten abspielt. Per Line-In lassen sich auch andere Abspielgeräte nutzen und der Speaker ist dank integriertem Akku auch fernab von Steckdosen nutzbar. Soweit also eigentlich nichts Besonderes. Hat man ein weiteres Gerät aus der Izzy-Serie, kann dies per Knopfdruck dazu geschaltet werden und die per Bluetooth oder Line-In abgespielte Musik tönt auch dort aus dem Speaker. Allerdings gibt es bei Philips ein Limit: Mehr als fünf Geräte agieren nicht im Multiroom-Verbund.
Die Technik dahinter nennt sich izzylink und basiert auf WLAN nach Draft-N. Letztendlich funktioniert Multiroom bei Philips also gar nicht gänzlich anders als bei den Mitbewerbern, das zur Verbindung der einzelnen Speaker nötige WLAN wird aber ohne Router oder Zusatzgerät realisiert. Das hat beispielsweise den Vorteil, dass man sich nicht mit Einrichtungs-Assistenten herumschlagen muss, was im Falle von Boses SoundTouch-Serie (SoundTouch 20 im Test ) in unserem Test beispielsweise nervig war. Ein längerer Knopfdruck auf die gewünschten Izzy-Speaker genügt, und die Verbindung ist weniger als einer Minute hergestellt.
Zukünftig geschieht das Ein- oder Ausschalten durch kurzes Drücken des Group-Schalters. Ein Lautsprecher – derjenige, an dem das Audiosignal eingeht – ist dabei jeweils der Master-Speaker und muss eingeschaltet bleiben. Als Master-Lautsprecher kann jeder der vernetzten Speaker agieren.
Was die Ausstattung des BM6 angeht, gibt es Stereo-Sound – wenn auch auf recht engem Platz – dank zweier Full-Range-Lautsprechern und zwei gegenüberliegenden passiven Bassstrahlern. Die Ausgangsleistung beträgt 2 x 7,5 Watt mit Netzteil und 2 x 5 Watt im Akkubetrieb. Im Betrieb des Lautsprecher ohne Steckdose hält er um die 8 Stunden bei Wiedergabe über Bluetooth durch, im Multiroom-Verbund allerdings nur um die vier Stunden.
Der Philips BM6 macht trotz seiner Größe einen ordentlich und auch gut klingenden Sound. An die bisher von uns getesteten Kompakt-Speaker von Sonos und Teufel (Play:1 im Test , Raumfeld One S im Test ) kommt er allerdings nicht heran. Das liegt nicht etwa daran, dass er dünn klingen würde, die Mitten quäkig wären oder die Höhen zu dumpf. All dies ist nicht der Fall, er klingt schon richtig gut für einen kleinen Lautsprecher. Die Sache ist schlicht die: Die erwähnte Konkurrenz spielt klanglich und bezüglich Leistung in einer anderen Liga. Das merkt man nicht zuletzt, wenn man den Kleinen von Philips mal richtig aufdreht. Während der Klang bei den drei Mitstreitern auch bei sehr hohen Lautstärken immer noch Top ist, kommt der BM6B/10 mit seiner geringeren Leistung an seine Grenzen und lässt klanglich nach.
Die Performance des von uns getesteten Izzy-Multiroom-Systems bestehend aus einem BM6B/10, einem BM7 und einem BM50 war im Test gut, die Verbindung zwischen den einzelnen Geräten stabil und ohne Abbrüche. Negativ fiel allerdings auf, dass beim Ein- oder Ausschalten einzelner Speaker jeweils kurz die Musik stoppt und erst nach einigen Sekunden wieder weiterläuft.
Den BM6 gibt es in einer weißen und einer schwarzen Ausführung
Ein Vorteil von Philips Multiroom-Lautsprecher BM6 im Vergleich zu kompakten Geräten der Konkurrenz ist der integrierte Akku und die einfache Konfiguration. So eignet er sich unter anderem zur Beschallung von Partys im Freien mit mehreren Speakern. Da die Akkulaufzeit im Multiroom-Betrieb aber nur um die vier Stunden beträgt, ist dabei eine Steckdose in der Nähe allerdings schon von Vorteil. Der Klang des BM6 ist für ein Gerät dieser Größe sehr gut, beim ähnlich großen Play:1 von Sonos allerdings noch eine gute Ecke besser. Jedoch ist der Lautsprecher von Philips auch ein gutes Stück günstiger.
Prinzipiell kommt Philips mit dem BM6 und seiner Multiroom-Technologie nicht an die schon von uns getesteten Geräte und Systeme von Sonos, Teufel und Bose heran. Zum einen, da diese noch besser klingen und mehr Leistung bieten, allerdings auch um einiges teurer sind – zum anderen, weil sich dort alle vernetzten Geräte per App ein- und ausschalten lassen und auf diese Art auch die Lautstärkeregelung vonstatten geht. Beim Izzy-Multiroom-System geht dies nur direkt am Lautsprecher, was bei mehreren im Haus verteilten Geräten nicht gerade komfortabel ist.
Samsung bietet mit der Fan Edition des Galaxy S24 wieder Top-Technik zum günstigeren Preis. Wie viel Premium steckt in der abgespeckten Version? Das zeigt der Test.
Samsung bietet mit der Fan Edition des Galaxy S24 wieder Top-Technik zum günstigeren Preis. Wie viel Premium steckt in der abgespeckten Version? Das zeigt der Test.
Mit der „Fan Edition“ bietet Samsung wieder eine leicht abgespeckte Variante seiner Galaxy-S-Smartphones an, die erstklassige Technik zum erschwinglichen Preis bieten möchte. Gegenüber dem Vorgänger Samsung Galaxy S23 FE macht das S24 FE einen deutlichen technischen Sprung nach vorn. Allerdings wächst das Smartphone deutlich und ähnelt nun stark dem Samsung Galaxy S24+.
Angesichts der ähnlichen Ausstattung und hohen unverbindlichen Preisempfehlung (UVP) stellt sich die Frage nach dem Alleinstellungsmerkmal der Fan Edition. Ob hier ein Schnäppchen mit Top-Technik angeboten wird oder eine nur Mogelpackung, offenbart der Testbericht.
Bisher nahm das FE-Modell bei einer Größe von 6,4 Zoll eine Sonderstellung bei der Galaxy-S-Reihe zwischen dem kompakten Modell mit 6,1 Zoll und der Plus-Variante mit 6,7 Zoll ein. Das Samsung Galaxy S24 FE ist aber deutlich gewachsen und misst jetzt 6,7 Zoll in der Diagonale. Schade, der Autor dieses Testberichts wusste die Zwischengröße sehr zu schätzen.
Auf den ersten Blick ist das Galaxy S24 FE nur schwer vom Galaxy S24+ (Testbericht) zu unterscheiden. Die Fan-Edition des S24 setzt auf fast identisches Design mit einer Rückseite aus Glas und mattem Metallrahmen. Dazu kommen die seit dem S23 bekannten drei in einer Linie angeordneten Kameralinsen mit Metallrand.
Erst bei genauerem Hinsehen und direktem Vergleich mit dem Plus-Modell offenbaren sich einige Unterschiede. So ist das FE-Modell trotz gleicher Bildschirmdiagonale mit 162 × 77,3 × 8 mm etwas größer geraten. Es ist damit etwa 4 mm länger und 2 mm breiter, was an den breiteren Display-Rändern liegt. Zudem ist es etwas schwerer mit 213 g. Ein Zertifikat für IP68 ist vorhanden, womit das Handy den Aufenthalt in Süßwasser für 30 Minuten bis in 150 cm Tiefe überstehen sollte. Die Verarbeitung ist tadellos.
Wie bereits erwähnt, beträgt die Diagonale des OLED-Displays 6,7 Zoll. Die Auflösung fällt mit 2340 × 1080 Pixel allerdings niedriger aus als beim S24+ mit 3K. Dennoch bleibt die Anzeige mit einer Pixeldichte von 385 PPI (Pixel per Inch) scharf genug, dass Pixel mit dem bloßen Auge nicht zu erkennen sind. Geschützt wird das Display durch Gorilla Glass Victus+ und nicht Victus 2 wie beim S24+.
Die Bildwiederholrate regelt sich automatisch zwischen 60 und 120 Hz. Das Galaxy S24+ regelt im Gegensatz dazu von 1 bis 120 Hz. Die Bildqualität ist auch beim FE-Modell gewohnt hervorragend. Bei der maximalen Helligkeit kann das S24 FE nicht ganz mit dem S24+ mithalten, bleibt aber bei rund 1600 Nits laut Samsung auf einem hohen Niveau. Im Test konnten wir es im Freien auch bei gutem Wetter ablesen. Das Spiegeln scheint etwas ausgeprägter als bei den übrigen Modellen der S24-Reihe.
Die Triple-Kamera bietet eine Hauptlinse (f/1.8) mit 50 Megapixeln und optischer Bildstabilisierung (OIS) ein Weitwinkelobjektiv (f/2.2) mit 12 Megapixel sowie eine Telelinse mit OIS und lediglich 8 Megapixel (f/2.4). Das S24+ hat im Vergleich dazu eine Telelinse mit 10 Megapixeln. Abgespeckt ist auch die Selfie-Kamera mit 10 Megapixeln.
Mit dem Galaxy S24 FE gelingen bei Tag fantastische Aufnahmen. Bilddetails sind ausgeprägt und der Dynamikumfang hoch. Farben wirken natürlich, auch wenn sie für unseren Geschmack teils etwas blass erscheinen. Der Nachtmodus hellt bei Dunkelheit effektiv die Motive auf und liefert gute Fotos. Bildrauschen ist sichtbar, hält sich aber noch in Grenzen. An das Niveau des Galaxy S24 und S24+ reicht die Kamera bei schwierigen Lichtverhältnissen nicht ganz heran, bleibt aber verdammt nah dran.
Der Ultraweitwinkel ist verglichen mit dem Vorgänger Galaxy S23 FE etwas verbessert worden und weicht farblich kaum ab von der Hauptlinse. Die Telelinse bietet einen dreifachen optischen Zoom mit ansprechenden Aufnahmen, auch wenn Bilddetails etwas weniger ausgeprägt sind als beim S24+. Digital unterstützt ist damit bis zu 30-facher Zoom möglich. Auch Selfies überzeugen. Videos machen einen ausgezeichneten Eindruck und sind bei 4K-Auflösung mit bis zu 60 FPS (Frames pro Sekunde) möglich oder bei 8K mit 30 FPS.
Als Prozessor kommt mit dem Samsung Exynos 2400e eine leicht heruntergetaktete Variante des Chips aus dem S24 und S24+ zum Einsatz. Dieser ist aber nur minimal schwächer bei der Performance, wie Benchmarks zeigen: 17.000 Punkte bei PCmark sowie 3900 Punkte bei „Wild Life Extreme“ von 3Dmark sind eine Ansage auf Flagship-Niveau. Das Betriebssystem reagiert flott, auch Gaming ist mit dem S24 FE auf hohem Niveau drin. Bei Dauerbelastung im Stresstest mit „Wild Life Extreme“ wird das S24 FE allerdings ziemlich heiß und büßt nach mehreren Durchläufen rund 50 Prozent der anfänglichen Leistung ein.
Abgespeckt wurde im Vergleich zum S24 und S24+ beim Speicher: Es stehen 8 GB RAM sowie 128 GB oder 256 GB interner Speicher zur Verfügung, eine Erweiterungsmöglichkeit fehlt. Von ersterer Variante raten wir daher entschieden ab, da der Platz knapp werden könnte. Die übrige Ausstattung ist auf Top-Niveau: Wi-Fi 6E, USB-C 3.2, Bluetooth 5.3 und NFC lassen wenig Wünsche offen. Die Navigation nutzt GPS, Glonass, Beidou, Galileo, QZSS sowie Navic.
Das S24 FE läuft mit Android 14 und der Samsung-Bedienoberfläche One UI 6.1. Vorbildlich sind die Koreaner wie immer bei den Updates, der Sicherheits-Patch war zum Testzeitpunkt aktuell – Updates gibt es monatlich für stolze sieben Jahre, inklusive Versions-Upgrades für Android! Besser geht es kaum.
Samsung liefert die Fan-Edition mit den neuesten Diensten von Galaxy AI aus. Dazu gehören etwa Tools zum Bearbeiten von Fotos. So kann man Objekte oder Personen auf Fotos verwinden lassen. Das gelingt zum Teil erstaunlich gut, je umfangreicher und gewagter die Änderungen, desto künstlicher sieht das Ergebnis aus, wie ein Beispiel in unserer Bildergalerie zeigt. Schatten oder Spiegelungen entfernt die KI aus Fotos ebenfalls oder begradigt schiefe Motive automatisch. KI-bearbeitete Fotos werden zur Kennzeichnung mit einem Stern versehen, um Missbrauch wie „Deepfakes“ vorzubeugen. Das AI-Feature „Portrait-Studio“ erstellt aus einem Selfie einen Avatar, der wahlweise als 3D-Cartoon, Comic-Zeichnung, Gemälde oder Bleistiftskizze dargestellt werden kann.
Ein bekanntes Feature ist die Live-Übersetzung bei Telefonaten in mehreren Sprachen. Die Übersetzung benötigt jedoch Zeit, was zu Überschneidungen bei neuen Gesprächsbeiträgen führen kann. Die Genauigkeit ist unterschiedlich, und es gibt noch Raum für Optimierung. Das S24 FE kann auch offline als Übersetzungsgerät arbeiten.
Nicht ideal ist die Textzusammenfassung, da sie nicht immer den wesentlichen Inhalt des Textes korrekt wiedergibt. Die Rechtschreibprüfung ist teils inkonsistent. Eine interessante Funktion ist hingegen die Bildsuche: Durch das Drücken des Home-Buttons und Markieren eines Bildbereichs auf dem Display kann eine Suche ausgelöst werden – und das funktioniert erstaunlich gut, ist aber eigentlich ein Google-Feature.
Der Akku fällt mit 4700 mAh gegenüber dem S24+ minimal kleiner aus. Die Akkulaufzeit ist mit 12 Stunden laut Battery Test von PCmark dennoch stark – auch wenn sie fast 2 Stunden unter dem Niveau des Galaxy S24+ bleibt. Damit sollte das Smartphone trotzdem locker über den Tag mit Reserven kommen. Geladen wird gemächlich per Kabel mit 25 Watt oder Qi mit 15 Watt.
Die UVP ist mit 749 Euro für 8/128 GB und 809 Euro für 8/256 GB entschieden zu hoch. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung war der Unterschied zum S24+ zu gering, um einen Kauf zu rechtfertigen. Teilweise gab es das Plus-Modell sogar preiswerter.
Mittlerweile ist der Preis der Fan Edition aber spürbar gesunken. Die Variante mit kleinem Speicher gibt es ab 515 Euro, wir raten aber gleich zur Variante mit 256 GB ab 589 Euro. Als Farben stehen Anthrazit, Hellblau, Hellgrün und Gelb zur Auswahl.
Das Galaxy S24 FE macht einen deutlichen Leistungssprung gegenüber dem Vorgänger und ist wohl die bisher beste Fan Edition. Die Performance ist ganz nah am Level des Galaxy S24+, Kamera, Akkulaufzeit sowie das Display und Design überzeugen – bleiben nur minimal hinter den anderen Modellen der aktuellen S-Reihe zurück.
Allerdings fehlt in gewisser Hinsicht ein echtes Alleinstellungsmerkmal, seit das S24 FE die Dimensionen des Plus-Modells angenommen hat. Nach einer anfangs zu hohen UVP sinken derzeit die Preise, was es das Mobilgerät dennoch zu einer preiswerten Alternative mit hervorragender Technik zu den Samsung-Flagships macht – wie auch schon die Vorgängermodelle.
Wer auch auf dem Motorrad Apple Carplay oder Android Auto nutzen möchte, kann das mit dem Carpuride W702 Pro tun. Wir haben das Display getestet.
Wer auch auf dem Motorrad Apple Carplay oder Android Auto nutzen möchte, kann das mit dem Carpuride W702 Pro tun. Wir haben das Display getestet.
Carpuride bietet mit dem W702 Pro ein TFT-Display mit Wireless-Multimedia-Touchscreen für Motorräder an. Das Display misst dabei satte 7 Zoll im Durchmesser. Es kann Apple Car Play und Android Auto darstellen. Wie gut sich das W702 Pro ab 231 Euro (Code: Techstage30) in der Praxis schlägt, zeigen wir in diesem Testbericht.
Im Lieferumfang enthalten sind neben dem 7-Zoll-Display eine Lenkerhalterung, ein Kabel für den Stromanschluss an die Motorradbatterie, ein USB-Kabel, um über einen USB-Anschluss Strom zu erhalten, sowie eine Bedienungsanleitung. Schon beim Auspacken wird klar, dass das W702 Pro für ein Motorrad ziemlich groß ist. Es verfügt oben über eine kleine Blende als Schutz gegen Sonneneinstrahlung und einen Slot für eine SD-Karte (diese ist nicht im Lieferumfang enthalten), von der direkt Daten abgespielt werden können, etwa MP3 oder Ähnliches. Der Bildschirm unterstützt Geräte ab iOS 6 sowie Android 11 oder höher.
Das W702 Pro ist nach IP67 zertifiziert und somit wasserdicht, Regen macht dem Gerät also nichts aus. Carpuride gibt an, dass es in einem Temperaturbereich von –20 bis 70 Grad Celsius funktionieren würde. Das konnten wir natürlich nicht überprüfen, aber im Bereich von 5 bis 25 Grad Celsius lief das W702 Pro einwandfrei. Der kleine Schirm gegen Sonneneinstrahlung gibt nur in bestimmten Winkeln Schatten, kommt die Sonne von der Seite oder hinten, bleibt das Display aber trotzdem ausreichend ablesbar.
Der Touchscreen hat eine Auflösung von 1024 × 600 Pixeln, bietet also eine gute Schärfe und 65K Farben. Auf dem Startbildschirm finden sich einige Icons sowie Einstellmöglichkeiten, etwa für die Helligkeit (Tag und Nacht) und Lautstärke. Auch die Bedienung mit Motorradhandschuhen stellt den Touchscreen vor keine Probleme. Unter „Settings“ kann man die Feineinstellungen vornehmen. Nach dem Tippen auf das Icon für Bluetooth verläuft das Pairing mit dem iPhone problemlos.
In einem Auto würde ein sieben Zoll großes Display eher schmächtig wirken, aber Motorräder haben im Cockpit nun mal ein Platzproblem. Somit ist das Carpuride W702 Pro aufgrund seiner Ausmaße für viele Motorräder ungeeignet, weil es wichtige Anzeigen wie den Tacho verdeckt. Wer es trotzdem tut, riskiert in der Verkehrskontrolle eine Geldstrafe, denn der Tacho muss jederzeit ablesbar bleiben. Außerdem kann das Display bei Motorrädern mit Verkleidungen an der Scheibe oder den Verkleidungsteilen bei eingeschlagenem Lenker anstoßen. Auch das ist natürlich nicht erlaubt, der Lenker muss jederzeit freigängig bleiben.
Wer aber ein passendes Motorrad besitzt, kann innerhalb weniger Minuten das W702 Pro installieren. Die Lenkerhalterung ist weitverbreitet und wird über eine Klemme am Lenker verschraubt. Über die zwei Kugelgelenke der Halterung kann das Display in die optimale Position gebracht werden.
Carpuride gibt dem Käufer zwei Alternativen für die Stromversorgung. Er kann ein langes Kabel unter dem Tank am Rahmen entlang bis zur Motorradbatterie legen und diese mit dem Plus- und Minus-Pol verbinden. An Motorrädern mit einer serienmäßigen oder nachgerüsteten USB-Steckdose im Cockpit kann das W702 Pro einfach mit dem im Lieferumfang enthaltenen USB-Kabel eingesteckt werden. Allerdings ist das Kabel sehr lang und wer sich nicht zutraut, es zu kürzen, muss es im eingerollten Zustand an beliebiger Stelle im Cockpit befestigen. Wenn sich die USB-Steckdose unter der Sitzbank befindet, muss das Kabel ebenfalls am Rahmen entlang gelegt werden. Die Bedienungsanleitung ist auf Englisch, aber recht gut verständlich, auch die Bebilderung ist aufschlussreich.
Wenngleich das iPhone in einer dicken Motorradjacke steckt, hält es die Verbindung. Beim ersten Test meldet sich das System sofort. Nach dem Auswählen von i-Play erscheint umgehend Apple Carplay mit dem gewohnten Bildschirm. Selbiges gilt bei der Auswahl des Icons für Android Auto bei einem Smartphone mit Googles Betriebssystem.
Relevante Apps wie Maps, Phone oder Music haben funktionieren einwandfrei über Carplay oder Android Auto. Der Fokus des Tests lag aber auf Carplay in Verbindung mit einem iPhone. Für viele Motorradfahrer dürfte das Navigationssystem am interessantesten sein: Apple Maps läuft damit einwandfrei. Gut gefällt uns die Möglichkeit, den Bildschirm aufzuteilen, sodass auf einer Hälfte die Karte mit der Routenführung zu sehen ist und in der anderen eine Pfeilnavigation mit Entfernungsangaben. Man kann sogar in der einen Hälfte unten anzeigen lassen, welchen Musiktitel man gerade hört und den nächsten Song anwählen. Da während der Fahrt Windgeräusche stören können, ermöglicht das W702 Pro, über das Icon „EQ“ für Equalizer die Höhen und Tiefen so einzustellen, dass die Windgeräusche zwar nicht eliminiert werden, aber die Musik und Sprachausgabe deutlich verständlicher werden.
Während der Fahrt auf dem Touchscreen zu tippen ist nicht ganz ungefährlich, schließlich muss man eine Hand vom Lenker nehmen und der Blick ist nicht auf den Straßenverkehr, sondern auf das Display gerichtet. Doch das W702 Pro bietet die Möglichkeit der Nutzung per Sprachbefehl, Voraussetzung dafür ist aber ein Helm mit Kommunikationssystem, also nicht nur Lautsprecher, sondern auch ein Mikrofon. Das Kommunikationssystem wird über Bluetooth mit dem Carpuride verbunden und die Kommunikation lief während des Tests über Siri stets einwandfrei. Es kann sogar gleichzeitig Fahrtrichtungen ansagen und Musik abspielen. Das Pro-Modell unterstützt zudem die Bluetooth-Verbindung von zwei Smartphones für eine Kommunikation miteinander.
Carpuride bietet das W702 Pro für 330 Euro an. Selbst in Anbetracht des 7 Zoll großen Touchscreens ist das kein Schnäppchen. Mit dem Code Techstage können unsere Leser allerdings gehörig sparen: Damit kostet das W702 Pro nur 218 Euro. Speziell mit einem Anschluss für BMW-Motorräder gibt es das Modell W702B Pro für 244 Euro.
Etwas preiswerter, aber ohne Kompass, Barometer und Gegensprechfunktion ist das Carpuride W702 ab 185 Euro sowie W702B für 211 Euro (Code: Techstage).
Das Carpuride W702 Pro punktet mit einem großen und scharfen 7-Zoll-Display mit zuverlässiger Unterstützung von Apple Carplay sowie Android Auto. Die Größe des Bildschirms bringt jedoch Nachteile mit sich, da er auf vielen Motorrädern Platzprobleme verursachen und wichtige Anzeigen wie den Tacho verdecken kann. Für geeignete Motorräder bietet das Gerät jedoch eine sinnvolle und gut funktionierende Lösung für die Integration von Carplay und Android Auto. Damit verdient sich das Carpuride W702 Pro unsere Empfehlung.
Weitere Bildschirme dieser Art für das Auto zeigen wir in der Top 10: Android Auto & Apple Carplay nachrüsten – das beste Auto-Display im Test. Eine kompaktere Lösung ebenfalls für das Motorrad ist das Aoocci C5 Pro (Testbericht). Noch mehr Zubehör für Biker findet sich in der Top 10: Die beste Akku-Luftpumpe für Fahrrad & Auto ab 22 Euro im Test.
Die Full-HD-Security-Kamera des deutschen Unternehmens Instar speichert Videos wahlweise auf microSD-Karte, auf FTP-Server oder in der Cloud. Sie ist schwenkbar und hat einen Bildsensor von Panasonic, der auch in schwierigen Lichtsituationen für ein gutes Bild sorgen soll. Was die Kamera noch so auf dem Kasten hat und wie sie bei uns im Test abgeschnitten hat, erfahrt Ihr hier im Artikel.
Die Full-HD-Security-Kamera des deutschen Unternehmens Instar speichert Videos wahlweise auf microSD-Karte, auf FTP-Server oder in der Cloud. Sie ist schwenkbar und hat einen Bildsensor von Panasonic, der auch in schwierigen Lichtsituationen für ein gutes Bild sorgen soll. Was die Kamera noch so auf dem Kasten hat und wie sie bei uns im Test abgeschnitten hat, erfahrt Ihr hier im Artikel.
Die IN-8015 steckt in einem gut verarbeiteten und stabil wirkendem Kunststoffgehäuse. Das Objektiv wird umrahmt von 10 Infrarot-LEDs, einem Helligkeitssensor und einem Infrarot-Bewegungsmelder. Hinten befinden sich zwei Lautsprecher, ein Mikrofon sitzt vorne am unteren Rand des Gehäuses. Neben einem Antennenanschluss für den WLAN-Betrieb gibt es auf der Rückseite einen Ethernetanschluss und einen Eingang für externe Alarmsensoren, die sich zusammen mit der IN-8015 nutzen lassen. Außerdem findet sich dort noch ein Audioausgang. Unten sind zwei Aussparungen zur Befestigung mit Schrauben, mittig sitzt ein Gewinde für eine im Lieferumfang befindliche Wandhalterung.
Wie schon erwähnt, gehören 10 Infrarot-LEDs, ein Helligkeitssensor und ein Infrarot-Bewegungsmelder zur Ausstattung der IN-8015. Das 4,3-Millimeter-Weitwinkelobjektiv hat einen Blickwinkel von 90 Grad. Die maximale Auflösung von Bildern und Videos beträgt 1920 × 1080 Pixel. Mit eingebautem Mikrofon und Lautsprecher kann die IN-8015 auch als Gegensprechanlage genutzt werden.
Was das Thema Sicherheit und Datenschutz bei Nutzung der Instar Cloud angeht, verspricht das Unternehmen sichere Verwahrung im eigenen Rechenzentrum und HTTPS- und FTPS-Verschlüsselung bei der Übertragung. Alle genutzten Server (für P2P, DDNS, Email und Cloud) stehen eigenen Aussagen zufolge in Deutschland und gewährleisten laut Instar somit die Datensicherheit.
Die IN-8015 fällt in unserer Testreihe von Cloud-basierten Kameras ein wenig aus dem Rahmen. Die Möglichkeit Videos online abzuspeichern ist nämlich optional, und nicht eines der Kernfeatures, wie bei den bislang von uns getesteten Kameras. Gerade diesbezüglich ist die IN-8015 jedoch recht interessant, weil die damit verbundenen Kosten überschaubar sind und kein monatliches Abo nötig ist. Für knapp 30 Euro bekommt der Kunde für 1 Jahr 10 GByte Cloudspeicher in Form eines Gutscheins.
Was den Funktionsumfang der IN-8015 angeht, gibt es Softwareseitige und Hardwareseitige (passiver Infrarot-Wärmesensor) Bewegungserkennung. Dank Geräuscherkennung kann die IN-8015 auch als Babyphone herhalten. Innerhalb des überwachten Bereichs können Zonen definiert werden, um nur in bestimmten Bereichen die Bewegungserkennung zu aktivieren. Im Falle eines Alarms können Videos auf Wunsch auf SD-Karte, per FTP oder in der Cloud abgespeichert werden. Dazu gibt es Pushmitteilungen auf dem Handy und/oder E-Mails inklusive Bilder des Geschehens. Die aufgenommenen Videos können jederzeit betrachtet und heruntergeladen werden.
Die IN-8015 ist horizontal und vertikal schwenkbar, innerhalb des Livebildes kann der Besitzer also den kompletten Raum abfahren. Praktisch ist in diesem Zusammenhang, dass sich mehrere Positionen abspeichern lassen, die dann auf Knopfdruck automatisch angefahren werden.
Zur Bedienung der WLAN-Kamera gibt es eine App für Android und iOS und eine Weboberfläche. Zur Einrichtung und zur Konfiguration dient Letztere, die Mobile-App ist vor allem für die Überwachung von unterwegs und das ein- und ausschalten der Sicherheitsfeatures zuständig. Während das Setup der IN-8015 mit dem Webinterface schnell erledigt ist, zeigt sich die weitere Bedienung und Konfiguration erst einmal nicht besonders intuitiv. Erst herumprobieren oder einen Blick in die ausführliche Onlineanleitung werfen bringt so nach und nach Licht ins Dunkel.
Beispielsweise sind die Buttons innerhalb der Smartphone-App (z. B. zum Aktivieren von Geräusch- oder Bewegungserkennung) alles andere als selbsterklärend, die Bedeutung liefert aber die Hilfe innerhalb des Programms, wo die Schaltflächen beschrieben sind. Auch das Webinterface mussten wir erst eine Weile erkunden, bis wir uns bei Bedienung und Konfiguration einigermaßen sicher fühlten. Aber auch hier gibt es ausführliche Unterstützung in Form von Hilfetexten innerhalb fast jeden Bereichs.
Was Bildqualität und Performance angeht, hat uns die IN-8015 sehr gut gefallen. Positiv fielen uns dabei vor allem die geringe Latenz beim Livebild und die flüssigen Kamerafahrten auf. Was die Bildqualität angeht, gibt es innerhalb des Webinterface Einstellungsmöglichkeiten für Farbton, Helligkeit, Bildsättigung & Co., aber auch für Auflösung, Kompression und Bitrate der aufgenommenen Videos. Alles in allem lieferte die IN-8015 das bislang beste Bild in unserer Testreihe. Was Bewegungserkennung, Geräuscherkennung und die Nutzung als Gegensprechanlage angeht, machte die IN-8015 in unserem Test einen guten Job.
Prinzipiell liefen auch Smartphone-App und Webinterface im Test flüssig und reibungslos, die Benutzeroberfläche im Browser zeigte sich allerdings in einigen Bereichen etwas buggy. Beispielsweise können dort Kamerapositionen abgespeichert und danach per Knopfdruck angefahren werden, beim nächsten Start des Webinterface bekommt der Nutzer jedoch die Meldung, dass die entsprechende Position noch nicht belegt wäre. In der Smartphone-App ist diese jedoch nach wie vor per Knopfdruck anfahrbar, also im System noch aktiv. Und auch innerhalb mancher Einstellungsmenüs im Browser tauchen vorgenommen Änderungen beim nächsten Start des Webinterface dort nicht mehr auf, sind jedoch ebenfalls innerhalb des Systems noch aktiv.
Die IN-8015 ist keine WLAN-Kamera, die nach 10 Minuten startklar ist und sich dann in Sachen Bedienung innerhalb der zugehörigen Apps von selbst erklärt. Der Käufer muss schon dazu bereit sein, sich etwas mit der Materie auseinanderzusetzen. Dafür bekommt er aber auch ein Gerät mit tiefer gehenden Einstellungsmöglichkeiten, als bei den bislang von uns getesteten Cloud-basierten Kameras. Davon abgesehen konnte uns die IN-8015 mit ihrer Bildqualität, ihrem Funktionsumfang und ihrer Systemperformance überzeugen. Nur die Probleme innerhalb des Webinterface trüben das ansonsten sehr gute Gesamtbild etwas. Hier bleibt zu hoffen, dass die zuständigen Entwickler diese Fehler noch ausmerzen.
Eine Soundbar bleibt im Vergleich zu einem vollwertigen Hi-Fi-System immer ein Kompromiss aus Klang, Leistung und Größe. Verglichen mit einem gewöhnlichen Fernseher bieten aber selbst preiswerte Soundbars normalerweise besseren Sound als die eingebauten TV-Lautsprecher. Wer gerne Filme, Serien oder Sportereignisse ansieht, profitiert dank klarerer Sprache, mehr Bass und sogar Surround-Sound von der erweiterten Klangkulisse.
Zu unterscheiden ist zwischen kompakten Soundbars ohne sowie Varianten mit einem zusätzlichen Subwoofer. Es gibt zudem Lautsprecher, in denen ein Tieftöner bereits integriert ist. Diese Geräte sind meist sehr tief und so ausgelegt, dass ein Fernseher darauf stehen kann. Die Rede ist dann von Sounddecks. Ein einfaches Gerät ohne externen Subwoofer nennt man 2.0-System. Beim 2.1-System kommt ein zusätzlicher Subwoofer zum Einsatz, der entweder per Kabel oder kabellos vor sich hin wummert. Welche Variante man bevorzugt, hängt letztlich vom verfügbaren Platz, dem Nervenkostüm der Nachbarn, den eigenen Präferenzen sowie dem Geldbeutel ab.
Dolby Atmos und DTS:X machen räumlichen Klang als objektbasierte Systeme möglich. Sie sind in der Lage, den Raumklang zu imitieren und das Gehör auszutricksen. Für den Hörer klingt es, als käme der Schall von links, hinten oder rechts. Das klappt ganz ohne Surround-Lautsprecher, nur mit einer entsprechenden Soundbar allein. Allerdings funktioniert das nicht bei jeder Person gleich gut, die Technologie hat aber in den vergangenen Jahren beeindruckende Fortschritte gemacht. Günstige Soundbars sind aber häufig noch weit von „echtem“ Raumklang, wie man ihn mit Surround-Lautsprechern erzeugt, entfernt.
Die jeweilige Soundbar muss eines der Systeme unterstützen. Einige Geräte beherrschen auch beide. Der Support einer dieser Technologien ist allerdings keine Garantie, dass die Soundbar dann toll klingt. Weitere wichtige Tonformate für Soundbars sind Dolby Digital, Dolby Digital Plus, Dolby True HD, DTS Surround sowie DTS HD. TV-Geräte und Soundbars von Samsung nutzen wiederum Q-Symphony, um einen guten Surround-Sound zu erzeugen.
Wer etwas mehr Platz hat, aber trotzdem lieber die Einfachheit beim Anschluss einer Soundbar beibehalten möchte, sollte über Soundbars mit Subwoofer oder gar Satelliten nachdenken. Die besten Modelle zeigen wir in der Top 7: Die beste Soundbar mit Subwoofer im Test.
Der Vorteil liegt auf der Hand: Subwoofer spielen deutlich tiefer als die ohnehin schon kleinen Lautsprecher in den dünnen Soundbars, da macht Heimkino gleich doppelt so viel Spaß. Da die meisten Subs moderner Soundbars zudem kabellos angebunden werden, sind Nutzer in der Aufstellung sogar sehr frei. Da tiefer Bass kaum ortbar ist, kann er etwa hinter einem Sofa oder an einer ganz anderen Wand als die Soundbar stehen. Nur Zugang zu einer Steckdose ist wichtig, da die Tieftöner Strom benötigen – „kabellos“ ist also eigentlich nur die halbe Wahrheit.
Das gilt auch für Satelliten-Lautsprecher, die vorwiegend leicht hinter und seitlich der Zuhörer aufgestellt werden. Zwar gibt es hier Ausnahmen wie die JBL Bar 1300 aus der Bestenliste mit Sub, bei der die Satelliten auf Wunsch dank integriertem Akku zumindest eine gewisse Zeit lang wirklich komplett ohne Kabel auskommen. Doch das ist noch eher die Ausnahme und auf Dauer auch nicht wirklich praktisch. Auf jeden Fall verstärken solche Rears oder Satelliten den Raumklang deutlich, weshalb sie eigentlich zu jedem richtig guten Heimkino dazugehören.
Nicht mehr in die Top 10 geschafft hat es die Sonos Beam Gen 2. Dabei handelt es sich wie beim Ray ebenfalls um ein Multiroom-System mit WLAN-Anbindung. Der Klang ist gut, es fehlt allerdings an ausreichender Tiefe. Hier muss man im Zweifelsfall einen passenden Subwoofer wie den Sonos Sub Mini dazukaufen. Wer bereits mehrere Sonos-Komponenten hat, für den ist die Sonos Beam eine sinnvolle Erweiterung. Die Soundbar unterstützt zudem eARC und damit Dolby Atmos und DTS:X. Wer lediglich eine neue Soundbar zur generellen Verbesserung des Klangs sucht, kommt mit einem 2.1-System unter Umständen günstiger weg.
Surround Sound wird von drei großen Anbietern dominiert: Dolby, DTS und Auro. Dolby Atmos, Auro 3D und DTS erweitern den klassischen Surround-Sound um eine zusätzliche Dimension, sodass der Klang auch von oben kommt.
Während man im Heimkino oft Lautsprecher an der Decke montiert, setzen Soundbars wie die Sonos Arc oder die Bose Smart Soundbar 900 auf nach oben gerichtete Lautsprecher, die den Klang über Reflexionen erzeugen. Allerdings fehlt vielen Geräten die richtige Hardware für echten 3D-Sound, weshalb sie den Klang nur emulieren. Hochwertige Modelle mit echten 3D-Lautsprechern kosten jedoch mehr als 2000 Euro. THX ist hingegen keine eigene Sound-Technologie, sondern eine Zertifizierung für bestimmte Wiedergabestandards.
Nicht jeder möchte sein Wohnzimmer mit fünf oder mehr Lautsprechern und einem Berg an Kabeln ausstatten. Hier kommen virtuelle Surround-Systeme ins Spiel. Sie simulieren mit mehreren Lautsprechern in einer Soundbar echten Raumklang, indem sie das Gehör austricksen. Der Effekt: Der Klang scheint von allen Seiten zu kommen, obwohl die Soundquelle direkt vor dem Nutzer steht.
Allerdings funktioniert das nicht bei jedem gleich gut – manche empfinden den künstlichen Klang als unnatürlich. Wer jedoch damit zurechtkommt, profitiert von einem deutlich einfacheren Setup. Heute ist Virtual Surround, besonders in Kombination mit Dolby Atmos oder DTS zu einer echten Alternative geworden.
Standard bei Soundbars zum Verbinden des TV-Geräts sind HDMI-Eingänge. Eine Ausnahme ist hier die Sonos Ray (Testbericht). Die für das Audiosignal korrekte Variante ist der mit ARC oder eARC gekennzeichnete HDMI-Ausgang am TV. Die Kürzel stehen für (enhanced) Audio Return Channel.
Als modernste Stufe erlaubt eARC die Übermittlung von unkomprimiertem Ton mit Dolby Atmos und/oder DTS:X. Das setzt allerdings voraus, dass die Geräte zu HDMI 2.1 kompatibel sind – was auch für das verwendete Kabel gilt. Mehr zu dem Thema erklären wir im Artikel: HDMI-Kabel ab 5 Euro – Unterschiede, HDMI 2.1, 4K, HDR.
Eine Alternative ist ein optisches Kabel, wie sie etwa die Sonos Ray nutzt. Der Datendurchsatz ist allerdings niedriger als bei HDMI 2.1 und reicht nicht aus für Dolby Atmos. Analoge Anschlüsse wie 3,5-mm-Klinke bieten einige Soundbars immer noch. Eine Fernbedienung gehört meistens ebenfalls dazu. Einige Soundbars nutzen Bluetooth zur kabellosen Verbindung, andere Geräte klinken sich dazu ins heimische WLAN ein.
Eine Soundbar ist eine vielversprechende Möglichkeit, um platzsparend den Klang des Fernsehers deutlich zu verbessern. Varianten ohne Subwoofer können platzsparend aufgebaut werden und verschrecken auch nicht gleich die Nachbarn.
Schon preiswerte Modelle wie die Fire TV Soundbar Plus von Amazon bieten besseren Klang als die meisten Fernseher. Ähnlich gut und günstig sind die Modelle von Sharp oder Polk aus dieser Bestenliste. Wer eher keine Kompromisse beim Klang machen will, muss schon deutlich mehr Geld ausgeben. Den schönsten Klang unter den besten Soundbars bieten die Modelle von Bose, Denon sowie Sennheiser und Sonos. Diese Systeme überzeugen selbst ohne zusätzlichen Subwoofer.
Mehr zum Thema Heimkino zeigen wir in diesen Ratgeber-Artikeln und Bestenlisten:
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