Starthilfe von Popdeer
Lukasz beschäftigt sich seit über 15 Jahren als Redakteur mit Smartphones, Apps, Gadgets und Content-Marketing. Seit 2021 arbeitet er für Heise Medien und ist derzeit leitender Redakteur bei Heise Bestenlisten. Der studierte Historiker aus Tübingen begeistert sich sonst für Fitness, Fußball, Fotografie sowie basslastige Musik.
Wenn die Autobatterie schlappmacht, muss man das Auto überbrücken. Schnelle Hilfe bieten Powerbanks mit Starthilfe-Booster. Wir zeigen die besten Modelle aus unseren Tests.
Man steigt morgens ins Fahrzeug, dreht den Zündschlüssel, aber nichts – oder zu wenig – passiert. Dieses Szenario dürften schon viele Autofahrer erlebt haben. Wer jetzt kein weiteres Fahrzeug samt Überbrückungskabel zur Hand hat, scheint aufgeschmissen. Doch es geht auch anders, und vor allem ohne fremde Hilfe: Eine tragbare KFZ-Starthilfe-Powerbank für das Auto, auch Starthilfe-Booster oder Jump Starter genannt, bietet schnelle Hilfe und lässt das Fahrzeug wieder starten.
Speziell die Kälte in den Wintermonaten ist eine Herausforderung für Autobatterien. Bei Temperaturen um -10° C büßen diese bereits ein Drittel der Kapazität ein. Der Motor steht ebenfalls vor größeren Herausforderungen bei Minusgraden. Das Motoröl ist dann besonders zähflüssig, was beim Motorstart mehr Energie benötigt als normalerweise.
Wir zeigen die zehn besten Starthilfe-Powerbanks aus unseren Tests, mit denen der PKW trotz müder Autobatterie wieder anspringt.
Mit der mobilen Starthilfe von Revolt erweckt man nicht nur Autobatterien zum Leben, sondern lädt das Notebook oder Smartphone – sogar mit Power Delivery oder Quick Charge.
Die Revolt Powerbank & Kfz-Starthilfe von Pearl bietet alles, was von einer Kfz-Starthilfe und einer Powerbank erwartet wird. Die Qualität wirkt hochwertig, es gibt genügend Anschlüsse und Funktionen. Zudem ist das Gehäuse nach IP68 wasserdicht. Standards wie Power Delivery (PD), Quick Charge und Pass-Through erlauben es, externe Geräte flott zu laden. Der Preis von 110 Euro geht angesichts der Leistung mehr als in Ordnung.
Der Vtoman V2500 ist eine große Powerbank, die nicht nur mobile Geräte wieder auflädt, sondern im Notfall auch als Starthilfe für Autos und Motorräder verwendet werden kann.
Die Vtoman V2500 hat uns als ordentliche Notfall-Starthilfe für Fahrzeuge überzeugt. Sie bietet ausreichende Sicherheitsfunktionen und einige wenige Zusatzfeatures. Größe und Gewicht machen sie für den täglichen Einsatz als herkömmliche Powerbank weniger geeignet, mit einem Kampfpreis von nur 42 Euro bei Aliexpress oder 50 Euro bei Amazon ist sie eine sehr preiswerte Backup-Lösung, wenn das Auto nicht anspringen will.
Die USB-C-Powerbank kombiniert einen 12.000-mAh-Akkus mit 1200-A-Starthilfe und einer mobilen Luftpumpe für Reifen und Bälle.
Die Xlayer Powerbank Off-Road 12.000 mAh überzeugt mit hoher Ladegeschwindigkeit, erstklassiger Verarbeitung und umfangreichen Sicherheitsfunktionen. Der Einsatz als PKW-Starthilfe funktionierte im Test verlässlich. Als Sahnehäubchen obendrauf kommt ein integrierter Luftkompressor, um Autoreifen wieder aufzupumpen. Die Qualität und die praktischen Kompressor-Voreinstellungen überzeugen. Der Preis von 130 Euro ist etwas hoch verglichen mit der Konkurrenz.
Testsieger ist die Revolt-Starthilfe von Pearl (ZX-3000-675) für 110 Euro. Das hat die Powerbank dem wasserdichten Gehäuse und der robusten Bauweise zu verdanken. Dazu kommen Power Delivery und Quick Charge, die schnelles Laden bei Verbrauchern wie einem Laptop oder Smartphone erlauben. Besonders viel Kapazität und langlebige LiFePO4-Akkus bietet die Revolt 3in1-KFZ-Starthilfe & Powerbank für 100 Euro.
Sehr praktisch sind zudem Geräte mit Luftkompressor, wie die Xlayer Off-Road für 130 Euro. Diese überbrücken nicht nur die Autobatterie, sondern pumpen auch den Reifen bei Bedarf auf. Ein echtes Schnäppchen ist die Vtoman V2500 für 50 Euro. Einen fairen Preis bietet auch die Einhell CE-JS 8 ab 86 Euro.
Bei der Bewertung der von uns getesteten Starthilfe-Lösungen haben wir auf das Preis-Leistungs-Verhältnis, Sicherungssysteme und robuste Gehäuse sowie zusätzliche Features geachtet.
Mit der mobilen Starthilfe von Revolt erweckt man nicht nur Autobatterien zum Leben, sondern lädt das Notebook oder Smartphone – sogar mit Power Delivery oder Quick Charge.
Mit der mobilen Starthilfe von Revolt erweckt man nicht nur Autobatterien zum Leben, sondern lädt das Notebook oder Smartphone – sogar mit Power Delivery oder Quick Charge.
Die tragbare Kfz-Starthilfe Revolt von Pearl (ZX-3000-675) kann nicht nur einen Pkw starten, wenn Ihre Batterie leer ist, sondern auch Smartphones und andere Geräte aufladen. Durch die kompakte Bauform ist die Starthilfe daher als Powerbank nutzbar. Die Starthilfe-Powerbank kommt dabei noch mit Power Delivery (PD) und einer Quick Charge-Funktion in der Version 3.0. PD ermöglicht es, Endgeräte schnell zu laden, ohne diese zu beschädigen.
Die intelligente Ladetechnologie versorgt die Geräte genau mit der Leistung, die sie benötigen. Parallel dazu unterstützt die Starthilfe und Powerbank auch Quick Charge. Damit lassen sich Geräte ebenfalls schnell laden, die PD nicht unterstützen. Diese beiden Technologien bieten nicht alle Kfz-Starthilfen und Powerbanks, sodass dies ein wichtiger Pluspunkt für den Revolt Jump Starter ist. Die Powerbank unterstützt außerdem noch die Pass-Through-Technologie. Dabei kann Sie mehrere Geräte parallel laden und gleichzeitig selbst geladen werden. Auch eine Taschenlampe ist in der Starthilfe integriert. Wir haben die Starthilfe-Lösung für 110 Euro getestet.
Das Design der Kfz-Starthilfe von Revolt wirkt sehr hochwertig. Die Größe des Gerätes entspricht der einer größeren Powerbank. Mit geriffelten Kunststoff-Leisten lässt sich die Starthilfe einfach tragen, ohne so schnell aus der Hand zu rutschen, zum Beispiel bei Feuchtigkeit. Trotz der stabilen Bauform ist die Starthilfe recht leicht und kompakt, sodass sie leicht transportiert werden kann.
Das Gewicht von 550 g sowie die Größe von 168 × 92 × 38,5 mm sind überschaubar. In der Tasche lassen sich darüber hinaus alle notwendigen Kabel unterbringen. Die Anschlüsse sind durch eine Gummilasche geschützt, die sich leicht entfernen lässt. Den Ladezustand zeigt die Revolt-Starthilfe durch vier LEDs am oberen Rand an, die beim Laden blinken. Der mitgelieferte Transportkoffer wirkt genauso hochwertig und schützt das Gerät vor Beschädigung.
Mit der Kfz-Starthilfe von Revolt lassen sich Autos oder Motorräder starten, deren Batterie komplett leer ist. Die Powerbank mit integrierter Starthilfe hat eine Kapazität von 43 Wh und 12 Ah. Das Laden von Geräten erfolgt mit den Technologien Power Delivery, Quick Charge oder Pass-Through. Das Gerät ist nach IP68 zertifiziert. Damit ist das Gerät staub- und wasserdicht, was ideal für den mobilen Einsatz ist. Die Ladezeit bei 5 V und 3 A Input liegt zwischen 3 und 5 Stunden.
Enthalten sind zwei USB-Anschlüsse mit automatischer Anpassung des Ladestroms. Diese liefern 5 V, maximal 3 A und 15 W oder auch 9 V, maximal 2 A und 18 W oder 12 V, maximal 1,5 A und 18 W. Durch das enthaltene Quick Charge 3.0 lassen sich Mobilgeräte flott laden. Die Powerbank lädt Geräte, die kein Quick Charge unterstützen, auf herkömmlichem Wege.
Neben den beiden USB-Anschlüssen ist auch ein USB-C-Anschluss dabei. Dieser unterstützt Power Delivery, sodass moderne Smartphones und sogar Notebooks oder Macbooks mit Strom versorgt werden können. Über USB-C stehen 5 V, bis 3 A und 15 W, 9 V, bis 3 A und 27 W oder 12 V, bis 2,5 A und 30 W bereit. Der enthaltene Micro-USB-Anschluss ist Quick Charge-kompatibel und liefert 5 V mit 2,1 A.
Ebenfalls dabei ist ein LED-Licht, das beim Überbrücken der Batterie die notwendige Helligkeit liefert oder als Taschenlampe genutzt werden kann. Die Notfall-Lampe bietet Dauerlicht, Stroboskop-Licht und SOS-Funktion. Neben der Powerbank liefert Pearl noch das passende Überbrückungskabel für Autos und Motorräder mit sowie ein Anschlusskabel von USB-A auf USB-C (Typ C) sowie ein Kabel für USB-C auf USB-C. Ebenfalls dabei ist der hochwertige Transportkoffer mit Reißverschluss.
Mit der Starthilfe können Sie ein Auto oder Motorrad auch dann starten, wenn die Batterie komplett leer ist. Dabei gibt es 500 A Dauerleistung ab und kann bis zu 1200 A in der Spitze liefern. Starten lassen sich damit nahezu alle Autos mit Verbrennermotor.
Der Preis der Revolt Powerbank & Kfz-Starthilfe (ZX-3000-675) von Pearl über Ebay liegt inklusive eines Transportkoffers und moderner Ladetechnologien bei 110 Euro.
Die Revolt-Starthilfe von Pearl bietet alles, was von einer Kfz-Starthilfe und einer Powerbank erwartet wird. Die Qualität wirkt hochwertig, es gibt genügend Anschlüsse und Funktionen. Zudem ist das Gehäuse nach IP68 wasserdicht. Standards wie Power Delivery (PD), Quick Charge und Pass-Through erlauben es, externe Geräte flott zu laden. Der Preis geht angesichts der Leistung mehr als in Ordnung.
Die KFZ-Starthilfe Revolt 3in1-KFZ-Starthilfe & Powerbank bietet eine satte Kapazität von 60.000 mAh. Das größte Alleinstellungsmerkmal sind aber die langlebigen LiFePO4-Akkus.
Die KFZ-Starthilfe Revolt 3in1-KFZ-Starthilfe & Powerbank bietet eine satte Kapazität von 60.000 mAh. Das größte Alleinstellungsmerkmal sind aber die langlebigen LiFePO4-Akkus.
Ob liegengebliebener Motor oder leere Geräteakkus – die Revolt 3in1-KFZ-Starthilfe & Powerbank (ZX-8872-913) mit 60.000 mAh Kapazität kombiniert eine leistungsstarke Starthilfe mit einer Powerbank-Funktion, die sogar große Notebooks schnell wieder auflädt. Das turmartige Gerät überzeugt sowohl als KFZ-Starthilfe als auch als mobile Energiequelle. Besonders hervorzuheben ist die LiFePO4-Akkutechnologie. Mit einem Preis von 100 Euro positioniert sich das Gerät im mittleren Preissegment.
Der USB-C-Anschluss liefert bis zu 100 W – sowohl zum Laden als auch zum Entladen. Damit lässt sich der Akku mit einem entsprechend leistungsfähigen Netzteil in etwa zwei Stunden vollständig aufladen. Der zusätzliche USB-A-Anschluss bietet bis zu 18 W Ausgangsleistung.
LiFePO4-Akkus (Lithium-Eisenphosphat) gelten als besonders sicher, da ein thermisches Durchgehen bei Beschädigungen nahezu ausgeschlossen ist. Damit sind sie sicherer als herkömmliche Lithium-Ionen-Akkus. Ein weiterer Vorteil ist die hohe Zyklenfestigkeit: Das Gerät kann bis zu 3000-mal aufgeladen werden und soll dabei immer noch 80 Prozent seiner ursprünglichen Kapazität behalten.
Der Nachteil dieser Akku-Chemie liegt in der geringeren Energiedichte. Die Revolt 3in1-KFZ-Starthilfe & Powerbank wiegt etwa 1,3 kg und bietet einen Energiegehalt von 60.000 mAh.
Für die Notstartfunktion des Autos liegt der Revolt 3in1-KFZ-Starthilfe & Powerbank ein Adapter bei, der in die Powerbank eingesteckt wird. Anschließend werden die Krokodilklemmen mit dem Adapter verbunden. 30 Sekunden nach dem erfolgreichen Start des Fahrzeugs sollten die Klemmen entfernt werden.
Die Spitzenleistung von 600 A reicht laut Hersteller für Benzin- und kleinere Dieselmotoren aus. Sicherheitsfunktionen wie Verpolungs- und Überspannungsschutz sorgen dafür, dass auch Laien das Gerät sicher verwenden können.
LiFePO4-Akkus erlauben hohe Entladeströme – der USB-C-Ausgang liefert bis zu 100 W. Auch bei niedrigen Temperaturen bleibt die Leistung stabil, wie unser Test gezeigt hat: Wir legten den voll geladenen Akku über Nacht in den Kühlschrank. Am nächsten Morgen funktionierte sowohl der Autostart als auch das Laden eines Akkus einwandfrei. Das Laden des Akkus erfolgt über USB-C und dauerte mit einem 140-W-Netzteil rund zwei Stunden.
Die integrierte LED-Anzeige am oberen Teil des Gehäuses zeigt den Ladezustand über vier Leuchtsegmente an. Eine exakte Prozentanzeige fehlt. Eine eingebaute LED-Taschenlampe mit SOS-Funktion ergänzt die Ausstattung.
Im Lieferumfang sind neben den Starthilfekabeln auch ein USB-C-Kabel, eine Anleitung sowie eine stabile Schutztasche enthalten. Ein Steckernetzteil fehlt jedoch. Optional ist ein 12-V-Adapter für das Auto erhältlich, um den Akku unterwegs aufzuladen. Aufgrund des USB-C-Standards kann hier jedoch jedes beliebige passende Netzteil genutzt werden.
Die Revolt 3in1-KFZ-Starthilfe & Powerbank kostet 100 Euro bei Amazon, Ebay oder Pearl. Angesichts der hohen Kapazität und der guten Leistungswerte ist der Preis aus unserer Sicht angemessen.
Die Revolt 3in1-KFZ-Starthilfe & Powerbank bietet eine extrem hohe Kapazität, die schon fast an eine kleine Powerstation erinnert. Sie dient damit nicht nur zum Überbrücken des Autos, sondern auch als mobile Energiequelle. Die recht große Powerbank und ihr Gewicht von etwa 1,3 kg machen das Gerät aber nicht unbedingt zum idealen Begleiter für den Alltag, auch wenn wir den Stromspeicher beim Wandern zum Aufladen von iPad, Smartphone oder Kamera verwendet haben.
Wer die Revolt 3in1-KFZ-Starthilfe & Powerbank nur im Auto aufbewahrt, wird das Gewicht kaum als Nachteil empfinden. Die Sicherheitsfunktionen sind gut durchdacht und schützen sowohl das Gerät als auch den Nutzer und das Fahrzeug. Dank der kurzen Ladezeit ist die Powerbank schnell wieder einsatzbereit und dadurch besonders praktisch im Alltag.
Die Noco Boost X GBX 45 überzeugt als robuste Starthilfe-Powerbank mit 1250 A Startstrom selbst für große Benzin- und Diesel-Motoren. Mehr im Test.
Die Noco Boost X GBX 45 überzeugt als robuste Starthilfe-Powerbank mit 1250 A Startstrom selbst für große Benzin- und Diesel-Motoren. Mehr im Test.
Die Noco Boost X GBX45 bietet mit einem robusten Gehäuse, hoher Leistung und einer integrierten LED-Taschenlampe einen zuverlässigen Helfer für unterwegs. Der Starthilfe-Booster mit 1250 A Spitzenstrom eignet sich für größere Benzin- und Diesel-Motoren und punktet mit effektiver Sicherheitstechnik, darunter Verpolungsschutz und eine detaillierte Bedienungsanleitung.
Die GBX45 ist kompakt und robust gestaltet. Mit Abmessungen von 173,4 × 83,2 × 52,9 mm und einem Gewicht von 590 g lässt er sich bequem verstauen und transportieren. Viele andere Starthilfe-Powerbanks sind größer und schwerer. Das Gehäuse ist gummiert und nach IP65-Standard wasserfest und staubgeschützt. Zum Lieferumfang gehören neben dem Booster selbst ein USB-C-Kabel und robuste Polzangen. Eine ausführliche Bedienungsanleitung erleichtert den Einstieg.
Der Lithium-Ionen-Akku des Noco Boost eignet sich zum Starten von Fahrzeugen mit Benzinmotoren bis 6,5 Liter Hubraum oder Dieselmotoren bis 4,0 Liter Hubraum. Voraussetzung ist eine Blei-Säure-Batterie mit 12 Volt.
Die GBX45 liefert bis zu 1250 A an Startstrom und ist mit zwei USB-Anschlüssen ausgestattet: einem USB-C-Port zum Laden des Geräts und einem USB-A-Port, um Smartphones oder andere Geräte per Quick Charge mit 18 Watt aufzuladen. Die integrierte LED-Lampe mit verschiedenen Modi inklusive SOS-Funktion ist ein praktisches Extra, das besonders in Notsituationen hilfreich ist. Aufgeladen ist die Noco Boost X GBX45 in rund 90 Minuten.
Die Bedienung der Noco Boost X GBX45 ist denkbar einfach: Die robusten Starthilfeklemmen werden an die Batterie angeschlossen – Rot an den Pluspol, Schwarz an den Minuspol – oder Massepunkt. Der Verpolungsschutz stellt sicher, dass selbst bei falschem Anschluss keine Schäden entstehen. Nach dem Verbinden genügt ein Knopfdruck, und der Motor startet zuverlässig. Eine LED zeigt den Betriebsstatus an.
Die Noco Boost X GBX45 ist ab 135 Euro erhältlich.
Der Noco Boost GBX45 überzeugt als vielseitiger und zuverlässiger Starthilfe-Booster. Besonders positiv fallen die robuste Verarbeitung, die hohe Leistung und die benutzerfreundliche Handhabung auf. Für gelegentliche Anwendungen oder als Notfallhelfer im Auto ist er eine ausgezeichnete Wahl – und eine lohnenswerte Anschaffung für alle, die regelmäßig mit größeren Motoren unterwegs sind.
Der Vtoman V2500 ist eine große Powerbank, die nicht nur mobile Geräte wieder auflädt, sondern im Notfall auch als Starthilfe für Autos und Motorräder verwendet werden kann.
Der Vtoman V2500 ist eine große Powerbank, die nicht nur mobile Geräte wieder auflädt, sondern im Notfall auch als Starthilfe für Autos und Motorräder verwendet werden kann.
Ältere Autos haben besonders im Winter Probleme mit schwächelnden Starterbatterien. Aber auch Halter neuerer Fahrzeuge können versehentlich die Autobatterie leer machen, wenn sie etwa das Licht über Nacht anlassen. Wer Starthilfe ohne ein zweites Auto bekommen will, greift zur Powerbank. Eine besonders günstige, aber leistungsstarke Variante ist die Vtoman V2500 für nur 42 Euro bei Aliexpress. Wir haben die Starthilfe getestet und zeigen, ob sich ein Kauf lohnt.
Mit einer Kapazität von 20.000 mAh und einer Spitzenleistung von 2500 A ist die Powerbank Vtoman V2500 kein kleines Gerät für die Tasche – sondern für den Verbleib im Auto oder in der Werkzeugkiste gedacht. Bei einem Gewicht von 630 g und Abmessungen von 132,5 × 90,5 × 29,5 mm ist sie ziemlich sperrig. Eine Transporthülle liegt bei, damit die Vtoman V2500 mitsamt Zubehör ordentlich verstaut werden kann. Die Powerbank bietet genügend Reserven für mehrere Starthilfevorgänge, das Laden von Kleingeräten oder eine Notbeleuchtung.
Der Micro-USB-Eingang bietet Ladeleistungen von bis zu 18 W. Die USB-A-Ausgänge liefern zusammen sogar bis zu 25 W, was schnelles Laden mobiler Endgeräte ermöglicht – zumindest aus der Sicht von Käufern eines Samsung- oder Google-Smartphones sowie iPhones.
Eine integrierte LED-Taschenlampe mit verschiedenen Modi wie Dauerlicht, SOS und Stroboskop erhöht die Sicherheit, wenn etwa ein Auto oder Motorrad bei Nacht gestartet werden muss. Als normale Taschenlampe ist die Powerbank aufgrund ihres Gewichts und ihrer Größe allerdings wenig geeignet, hier bevorzugen wir die klassischen Formate.
Die Verbindung zur Autobatterie erfolgt über zwei Krokodilklemmen, die dem Paket beiliegen. Die Klemmen werden etwas umständlich mit einer sperrigen Anschlussbox an den Akku angesteckt. Andere Hersteller erlauben den direkten Anschluss des Kabels in das Gehäuse der Powerbank.
Die Powerbank ist mit einer Abschaltfunktion ausgerüstet, die nach 30 Sekunden Inaktivität oder nach vier Stunden ununterbrochenem Betrieb aktiviert wird. LEDs informieren über den Ladezustand des Akkus. Dazu kommen noch diverse Status-LEDs an der Anschlussbox für die Krokodilklemmen.
Hervorzuheben ist der Override-Modus, der es ermöglicht, vollständig entladene Fahrzeugbatterien wieder zu reaktivieren. Dabei werden allerdings alle Sicherheitsfunktionen deaktiviert, weshalb peinlich genau auf die richtige Polung geachtet werden muss.
Der Lithium-Ionen-Akku funktioniert laut Hersteller in einem Temperaturbereich von -20° C bis 55 °C. Wir haben ihn zum Test über Nacht im Gefrierfach gelagert, und am nächsten Morgen konnte ein Auto mit nahezu leerer Batterie problemlos gestartet werden.
Bei Aliexpress kostet die Starthilfe-Powerbank Vtoman V2500 derzeit nur 42 Euro – ein echter Kampfpreis! Bei Amazon bekommt man das Gerät derzeit für nur 50 Euro statt 70 Euro.
Die Vtoman V2500 hat uns als ordentliche Notfall-Starthilfe für Fahrzeuge überzeugt. Sie bietet ausreichende Sicherheitsfunktionen und einige wenige Zusatzfeatures. Größe und Gewicht schränken sie für täglichen Einsatz als herkömmliche Powerbank jedoch ein. Etwas umständlich ist die Befestigung der mitgelieferten Starthilfekabel an dem Gerät.
Die USB-C-Powerbank kombiniert einen 12.000-mAh-Akkus mit 1200-A-Starthilfe und einer mobilen Luftpumpe für Reifen und Bälle.
Die USB-C-Powerbank kombiniert einen 12.000-mAh-Akkus mit 1200-A-Starthilfe und einer mobilen Luftpumpe für Reifen und Bälle.
Wer kennt das nicht? In der kalten Jahreszeit springt der Motor nicht mehr an, da die Autobatterie zu schwach ist. Zudem nervt der Reifendrucksensor, an der Tankstelle ist aber der Luftkompressor mal wieder belegt oder defekt. Ein All-in-One-Gerät soll hier helfen: Die Xlayer Powerbank Off-Road 12.000 mAh vereint vier Funktionen in einem Gerät: Pumpen, Starthilfe, Licht und das Aufladen von USB-Geräten.
Von außen macht die Xlayer Powerbank Off-Road 12.000 mAh schon allein wegen ihres bulligen Gehäuses einen soliden Eindruck. Was steckt unter der Haube und hält das Gerät ab 130 Euro auch, was es verspricht?
Im Herzen des 1 kg schweren Geräts arbeitet ein Lithium-Polymer-Akku mit einer Kapazität von 44,4 Wh, was 12.000 mAh bei 3,7 Volt entspricht. Die Maße liegen bei 180 × 128 × 52 mm – ungewöhnlich dick für eine Powerbank, die sonst eher wie lang gezogene, flache Quader daher kommen. Die Xlayer Powerbank Off-Road 12.000 mAh erinnert von ihren Maßen eher an einen sehr dicken Taschenbuchroman.
Der unter einer Gummiklappe sicher vor Nässe verborgene USB-C-Port unterstützt laut Hersteller Power Delivery mit 100 W, sowohl beim Laden als auch Entladen.
Der Lieferumfang beinhaltet:
Die Spannungsversorgung ist äußerst flexibel:
Der zusätzliche USB-A-Anschluss bietet Quick Charge mit:
Die Leistung verringert sich, wenn die Ports beide gleichzeitig genutzt werden.
Die eingebaute Motorluftpumpe arbeitet in einem Druckbereich von 0,3 bis 10,35 bar. Unten an der Powerbank befindet sich ein kleiner Lüfter. Zur Ausstattung gehören außerdem eine kleine eingebaute LED-Taschenlampe mit SOS-Funktion und ein Display zur Druckanzeige sowie Knöpfe für die Luftpumpenfunktion.
In der Praxis ist das Gerät vielseitig. Die Starthilfe-Funktion ist für Benziner bis 6 l und Diesel bis 3,5 l Hubraum ausgelegt. Wir haben es mit einem 1,8-l-Benziner und schwacher Autobatterie ausprobiert, was problemlos funktionierte, obwohl die Powerbank von Xlayer sehr kalt war, weil sie vorher im Kofferraum lag. Das eingebaute Sicherheitssystem hilft dem Nutzer, zumindest rudimentär durch den Starthilfevorgang zu kommen, der auch in der beiliegenden deutschsprachigen Anleitung beschrieben wird:
Nach dem Anschluss des Starthilfekabels zeigt eine rot-grün blinkende LED zunächst die Bereitschaft der Powerbank. Die Verbindung mit der Autobatterie erfolgt über farbcodierte Klemmen – die rote Klemme wird am Pluspol, die schwarze am Minuspol der Autobatterie befestigt. Ein eingebautes Diagnosesystem überprüft laut Hersteller dabei automatisch die korrekte Verbindung: Eine durchgehend grüne LED signalisiert, dass das Fahrzeug nun gestartet werden kann.
Ist der Anschluss nicht korrekt, warnt das Gerät durch eine rot blinkende LED und einen Signalton. Dann sollte der Nutzer prüfen, ob die Polarität vertauscht wurde oder die Klemmen nicht fest sitzen. Der eigentliche Startvorgang muss innerhalb von 25 Sekunden erfolgen. Eine zusätzliche Schutzfunktion verhindert einen erneuten Startversuch innerhalb von 5 Sekunden, falls der erste Versuch fehlschlägt.
Das Aufpumpen mit dem eingebauten Kompressor ist zwar sehr laut, funktioniert dank des flexiblen Schlauchs aber problemlos, zumindest, wenn die Reifen-Ventile nahe am Boden sind. Sind die Ventile aufgrund der Reifenstellung vorrangig beim Auto ausgerechnet weit oben, muss die Powerbank bei großen Reifen wegen des kurzen Schlauchs womöglich hochgehalten werden – ein etwas längerer Schlauch wäre hier sinnvoller. Auch Fahrräder und sogar Bälle kann man aufpumpen. Schön sind die Voreinstellungen für Autoreifen, Bälle und Fahrradreifen, damit nichts schiefgeht.
Die Powerbank-Funktion unterstützt einige Schnelllade-Protokolle und lädt etwa Smartphones, Tablets und Notebooks. Das Laden funktioniert mit dem Gerät problemlos, wenngleich es uns mit dem beigelegten USB-C-Kabel nicht gelang, den Akku mit 100 W zu laden, sondern nur mit etwa 55 W.
Die integrierte LED-Beleuchtung bietet aufgrund ihrer geringen Leuchtkraft und mangelnden Fokussierung keine optimalen Voraussetzungen für Arbeiten im Motorraum. Da die Powerbank recht groß ist, lässt sie sich je nach Fahrzeugtyp im Motorraum auch nicht besonders leicht abstellen.
Mit 130 Euro bei Otto und weiteren Händlern bewegt sich die Xlayer Powerbank Off-Road 12.000 mAh im oberen Preissegment für Pannen-Akkus.
Die Xlayer Powerbank Off-Road 12.000 mAh überzeugt im mobilen Einsatz. Die Kombination aus Akku, Starthilfe und Kompressor rechtfertigt den Preis von 130 Euro unserer Meinung nach trotzdem nicht ganz, weil es schon deutlich günstigere Alternativen gibt. Aber die umfangreichen Sicherheitsfunktionen, die hohe Ladegeschwindigkeit und die qualitativ hochwertige Verarbeitung gibt es bei der Billig-Konkurrenz allerdings nicht. Besonders positiv fallen die eingebauten Voreinstellungen des Kompressors für diverse Anwendungszwecke auf.
Die Wermutstropfen sind die nicht erreichte Ladeleistung von 100 W, das relativ hohe Gewicht und die Notwendigkeit einer Wartungsladung alle drei Monate.
Die Powerbank Vantrue JS1 kann Autos starten – und natürlich auch Smartphones, Tablets und Notebooks mit Strom versorgen. Wir haben ausprobiert, ob das Versprechen eingelöst wird.
Die Powerbank Vantrue JS1 kann Autos starten – und natürlich auch Smartphones, Tablets und Notebooks mit Strom versorgen. Wir haben ausprobiert, ob das Versprechen eingelöst wird.
Wer ein altes Auto oder Motorrad fährt, kennt das Spiel vielleicht: Manchmal ist einfach die Starterbatterie leer und dann benötigt man entweder eine zweite, aufgeladene Batterie oder einen freundlichen Mitmenschen, der mit seinem Auto Starthilfe gibt. Das muss nicht sein, wenn man eine kleine Starthilfe mit Akku mit sich führt. Genau in diese Kerbe schlägt die Vantrue JS1 für 85 Euro statt 120 Euro (Coupon im Wert von 35 Euro anwählen). Es handelt sich um eine überdimensionierte Powerbank, die einen Anschluss für die Überbrückungskabel mit den typischen Krokodilklemmen hat, die am Pluspol der Batterie des Autos sowie am Massepunkt oder Motor angeschlossen werden.
Die Vantrue JS1 ist mit einem griffig profilierten, roten Seitenteilen ausgerüstet, aber die Oberfläche ist ausgerechnet in hochglänzendem Schwarz gehalten, das sofort Kratzer bekommt. Der Akku ist mit 235 × 90 × 42 mm viel größer als normale Powerbanks (Bestenlisten) mit dieser Kapazität und auch viel schwerer: Er bringt 992 g auf die Waage.
Oben auf dem Akku befindet sich eine LED-Anzeige für die Akkuladung in Prozent und ein Symbol, das eingeblendet wird, wenn das Gerät in der Lage ist, ein Auto zu starten. Oben befindet sich auch noch ein Druckknopf, mit dem das Gerät eingeschaltet und die LED gesteuert werden kann, die sich auf der Frontseite befindet. Ein zweiter Knopf zum Vorbereiten des Auto-Startvorgangs befindet sich ebenfalls oben auf dem Gehäuse des Vantrue JS1. Dieser Knopf ist leicht vertieft eingebaut, damit er nicht aus Versehen betätigt wird.
Im Lieferumgang ist das Autostarterkabel vorhanden, das in eine spezielle Buchse in das Vantrue JS1 gesteckt wird. Diese ist verpolungssicher gestaltet. Die Buchse ist hinter einem Gummideckel verborgen, sodass auch kein Regen oder Schnee eindringen kann. Es handelt sich aber nur um einen Schutz gegen Wasserstrahlen mit geringem Druck nach IP65, komplett unter Wasser oder längere Zeit im Regen stehen darf der Akku also nicht. Ein USB-C-Netzteil mit 30 Watt ist ebenfalls im Lieferumfang enthalten.
Die LED kann im Dauerbetrieb in mehreren Helligkeitsstufen betrieben werden, alternativ kann auch ein SOS-Blinken aktiviert oder auf Rotlicht umgeschaltet werden. Die Ausleuchtung ist gut, sodass der Nutzer beim Öffnen der Motorhaube oder im Motorraum auch bei völliger Dunkelheit eine gute Orientierung hat. Leider leuchtet die LED nur nach vorn, sodass die Warnfunktion bei einer Panne gering ist. Hier hätten wir uns eine rundum leuchtende Lampe gewünscht, die dann aber auch bei der Nutzung die Anwender blenden könnte.
Im Lieferumfang ist auch eine ordentlich übersetzte gedruckte Betriebsanleitung vorhanden, die in mehreren Sprachen, darunter auch in Deutsch, zur Verfügung steht. Dazu kommt eine robuste Tasche, in der der Akku und die Kabel verstaut werden können. Akku, Tasche und Kabel machen einen hochwertigen Eindruck.
Die Vantrue JS1 ist auch eine Powerbank mit zwei USB-A-Anschlüssen. Einer davon beherrscht Quick Charge 3.0 und unterstützt 12 V mit 3 A, der USB-C-Anschluss kann auch 65 Watt abgeben und so auch ein größeres Notebook laden. Alle Anschlüsse sind mit Gummischutzkappen vor eindringendem Staub oder Feuchtigkeit sowie Spritzwasser geschützt. Geladen wird der Akku über USB-C oder alternativ über den 12-Volt-Anschluss im Auto. Ungünstigerweise ist das entsprechende Kabel nur als Zubehör erhältlich und wird nicht mitgeliefert.
Dank des sehr hohen Spitzenstroms von 3000 A eignet sich die Vantrue JS1 auch für Motoren mit großem Hubraum. Laut Hersteller erweckt die Powerbank auch Benzinmotoren mit bis zu 7,5 l sowie Diesel-Fahrzeuge mit 6 l Hubraum wieder zum Leben.
Das Laden kann mit bis zu 65 Watt erfolgen, doch das braucht bei dem 20000-mAh-Akku mit 1,3 Stunden trotzdem einige Zeit. Wer mit einem 20-Watt-Netzteil versucht, die Vantrue JS1 zu laden, benötigt gar 4,3 Stunden Wartezeit. Doch im Zweifelsfall liegt der Akku sowieso nur geladen im Auto – und muss dann im Notfall funktionieren. Der Hersteller gibt an, dass der Ladestand etwa 6 bis 12 Monate ausreicht. Damit ein Auto gestartet werden kann, empfiehlt er aber, das Gerät alle 3 Monate aufzuladen. Zum Starten eines Autos darf der Akkustand des Vantrue JS1 laut Hersteller nicht unter 60 Prozent liegen.
Für das Aufladen des Akkus oder angeschlossener Kleinelektronik ist der Akku einfach mit den entsprechenden USB-Kabeln zu versehen. Dazu muss er zunächst eingeschaltet werden, was die Ladestandsanzeige aktiviert.
Vor dem Starten eines Autos müssen die Startkabel mit dem Akku verbunden werden, was über eine einzelne Buchse mühelos gelingt. Dann wird der noch ausgeschaltete Akku mit dem Pluspol des Autos und einem leitenden Metallteil am Motor oder am sogenannten Massepunkt (Betriebsanleitung beachten) verbunden, der Akku eingeschaltet und der leicht versenkte „Autostarten-Knopf“ gedrückt. Nach wenigen Sekunden leuchtet auf dem Display eine Anzeige, dass das Auto nun mit dem Schlüssel oder Knopf gestartet werden kann. Nach dem hoffentlich erfolgreichen Startvorgang wird das Gerät ausgeschaltet, danach werden die Klemmen entfernt. Der Hersteller weist eindringlich darauf hin, dass der Vantrue JS1 nicht als dauerhafter Ersatz für eine Autobatterie verwendet werden darf.
Beim Laden von Kleingeräten ist uns eine Besonderheit des Akkus aufgefallen: Ist der Akku leer, ertönen ziemlich laute Signaltöne, die wir erst mit dem Rauchmelder im Raum verwechselt haben. Wer den Radau stoppen will, muss den Akku ausschalten.
Ebenfalls interessant: Der Akku sollte auch noch bei minus 20 Grad Celsius funktionieren. Zu diesem Zweck haben wir den Vantrue JS1 eine Nacht lang in der Tiefkühltruhe bei dieser Temperatur gelagert und am nächsten Tag ein Auto mit 1,8 Liter Benzinmotor problemlos gestartet. Den umgekehrten Test mit hohen Temperaturen haben wir ebenfalls durchgeführt, hierzu wurde der Akku einen Sommertag lang in die Sonne gelegt. Auch danach funktionierte das Starten problemlos, auch wenn der Akku natürlich keine 60 Grad heiß war, was der Hersteller als Maximum angibt, sondern gemessen an der Gehäuseoberfläche nur 45 Grad erreichte.
Die UVP für die Vantrue JS1 liegt bei 150 Euro – was relativ hoch ist im Vergleich zur Konkurrenz. Aktuell bekommt man die Starthilfe-Powerbank bei Amazon aber für 85 Euro statt 120 Euro (Coupon im Wert von 35 Euro anwählen).
Die Vantrue JS1 überzeugt als vielseitige Starthilfe und Powerbank, die selbst bei extremen Temperaturen zuverlässig arbeitet und dank ihrer 65-Watt-Ausgänge auch leistungsstarke Geräte laden kann, etwa Notebooks. Positiv hervorzuheben sind die robuste Verarbeitung, die einfache Handhabung beim Starten von Autos und der durchdachte Lieferumfang mit Tasche und Bedienungsanleitung. Die Vantrue JS1 richtet sich insbesondere an Besitzer älterer Fahrzeuge mit schwachen Starterbatterien, die im Winter oft Probleme bekommen. Dank hohem Spitzenstrom eignet sich das Modell auch für Autos mit großem Hubraum. In solchen Fällen ist die JS1 eine zuverlässige Notfallhilfe, um Startschwierigkeiten zu vermeiden und Pannen vorzubeugen.
Abzüge gibt es für die anfällige, glänzende Oberfläche, das fehlende 12-Volt-Ladekabel im Lieferumfang und die eingeschränkte Warnfunktion der LED. Mit einem Gewicht von knapp einem Kilogramm und ihrer Größe ist sie nicht gerade handlich, eignet sich aber ideal als Notfalllösung für Autofahrer oder Camper, die auf eine zuverlässige Energiequelle angewiesen sind. Als reine Powerbank zum Laden von Kleingeräten ist er aber zu groß, zu teuer und auch zu schwer.
Das Auto startet wegen einer leeren Batterie nicht oder im Reifen ist nicht genug Luft? Die Powerbank Buture Beta 01 hilft in beiden Fällen, lädt zudem noch mobile Geräte wieder auf und ist nicht einmal teuer.
Das Auto startet wegen einer leeren Batterie nicht oder im Reifen ist nicht genug Luft? Die Powerbank Buture Beta 01 hilft in beiden Fällen, lädt zudem noch mobile Geräte wieder auf und ist nicht einmal teuer.
Die Beta 01 ist eine Powerbank ab 74 Euro mit Zusatzfunktionen wie einer KFZ-Starthilfe und einem Luftkompressor, die über die reine Stromspeicherung und Weitergabe hinausgehen. Mit seinen Spezialfunktionen adressiert das Gerät typische Notsituationen im Autofahrer- und Motorradfahrer-Alltag.
Die Buture Beta 01 ist recht groß und wird mit einer kleinen Transporttasche geliefert, in der der Schlauchanschluss für den Luftkompressor, die Starthilfekabel und der Akku selbst ordentlich verstaut sind. Die Abmessungen betragen 24,3 × 8,81 × 8,81 cm bei einem Gewicht von 880 g.
Leider bekommt das sonst schicke Gehäuse schnell Kratzer, wenn es auf den Boden oder in den Motorraum gelegt wird – unschön. Die deutschsprachige Anleitung ist ausführlich genug, allerdings sehr kleingeschrieben.
Die Buture Beta 01 verfügt über einen Akku mit einer Kapazität von 20.000 mAh. Eine besondere Funktion der Powerbank ist die Starthilfefunktion für Autos und Motorräder. Die Beta 01 erreicht einen Spitzenstrom von bis zu 2500 A. Das soll laut Hersteller für Benzinmotoren mit 8,5 l oder Dieselaggregate mit 8 l Hubraum ausreichen. Mit der Powerbank können zudem mehrere Geräte parallel wieder aufgeladen werden. Über einen USB-C-Eingang wird das Gerät aufgeladen. Die beiden USB-A-Ausgänge liefern jeweils 5 V bei 2,4 A
Der integrierte Luftkompressor des Akkus kann Autoreifen, Motorradreifen und Fahrradreifen aufpumpen und erreicht einen maximalen Druck von 150 PSI, was etwa 10,3 bar entspricht. Der Standarddruck von 2,5 Bar eignet sich optimal für die meisten PKW-Reifen, zumindest bis zur nächsten Tankstelle oder Werkstatt.
Die Druckanzeige lässt sich flexibel zwischen Bar, Kilopascal und PSI umschalten, wodurch eine präzise Kontrolle in allen gängigen Einheiten möglich ist. Neben dem runden Display gibt es Tasten für die Erhöhung oder Senkung des Luftdrucks. Ein flexibler, aber recht kurzer Schlauch mit Ventiladapter liegt bei und wird bei Bedarf auf den Akku geschraubt. Auch ein Nadel-Adapter für Bälle liegt bei. Für manche Fahrradventile fehlt aber noch ein entsprechender Adapter.
Im Alltag erweist sich die Buture Beta01 als vielseitiger Begleiter. Die Powerbank kann je nach Akkukapazität des angeschlossenen Geräts mehrmals mobile Hardware aufladen, während der Luftkompressor vielseitig einsetzbar ist und sowohl Autoreifen als auch Fahrräder, Sportbälle oder Luftmatratzen aufpumpen kann. Das dauert jedoch einige Zeit, denn die Fördermenge der Pumpe ist recht gering. Bei einem Autoreifen ließen wir erst Druck von rund 1 bar ab, um ihn dann wieder aufzupumpen, was etwa 4 Minuten dauerte.
Die Beta 01 verfügt über die üblichen Krokodil-Anschlussklemmen mit Verpolungsschutz zum Anschluss an die Autobatterie. Die rote LED-Anzeige und grüne Statusleuchte zeigen dabei den richtigen Anschluss an die Fahrzeugbatterie an. Nach erfolgreicher Starthilfe sollte das Gerät laut Hersteller innerhalb von 30 Sekunden von der Autobatterie getrennt werden. Zur Gewährleistung einer optimalen Lebensdauer empfiehlt der Hersteller, den Akku alle drei Monate vollständig aufzuladen, auch wenn das Gerät nicht in Gebrauch war.
Den Betriebstemperaturbereich von -20 °C bis 60 °C haben wir getestet, indem wir den Akku einmal im Eisfach gelagert haben – und einmal in die Sonne gelegt haben. In beiden Fällen war der Akku in der Lage, Strom anzugeben. Bei intensiver Nutzung des Luftkompressors empfiehlt der Hersteller alle 10 Minuten eine Abkühlpause, um die Lebensdauer des Geräts nicht zu gefährden, denn es wird dabei recht warm.
Die integrierte LED-Notleuchte bietet drei Betriebsmodi. Durch langes Drücken der LED-Taste aktiviert man die weiße Taschenlampe im Dauerbetrieb. Kurzes Drücken wechselt zwischen normalem Leuchtmodus, Stroboskop-Funktion und SOS-Signal. Das ist praktisch bei nächtlichen Pannen.
Die Starthilfe-Powerbank von Buture zeigt Schwächen beim Wirkungsgrad, was sich anhand der vom Hersteller angegebenen Kapazität zeigt. Allerdings muss man fairerweise sagen, dass es normal ist, dass durch Wärmeverluste nie die ganze Kapazität zur Verfügung steht. Zudem sind Angaben in mAh nicht sinnvoll, da sie nicht wirklich viel über die Speichermenge der Powerbank aussagen. Besser wären hier Angaben in Wh.
Im Inneren des Lithium-Ionen-Akkus herrscht eine Spannung von 3,7 V, per USB ausgegeben wird aber in 5 V. Durch die Spannungswandlung geht schon rund 15 Prozent an Energie verloren. Somit würde die Beta 01 höchstens 14.800 mAh bieten bei 5 V. Dazu kommen dann noch Wärmeverluste. Messen konnten wir allerdings nur rund 10.000 mAh, was einer Effizienz von etwa 50 Prozent entspricht. Das ist kein guter Wert, aber auch nicht ungewöhnlich für eine Powerbank.
Die Buture Beta 01 Starthilfe-Powerbank mit Luftkompressor kostet bei Aliexpress derzeit rund 74 Euro.
Die Buture Beta 01 bietet praktische Hilfe für Notfälle, indem sie Powerbank, Starthilfe und Luftkompressor in einem Gerät vereint. Die Starthilfe-Powerbank erweckt eine leere Autobatterie wieder zum Leben. Der Luftkompressor pumpt Autoreifen, Fahrradschläuche oder Bälle auf. Allerdings arbeitet die Luftpumpe etwas langsam, was Geduld vom Nutzer erfordert. Auch das Gehäuse ist anfällig für Kratzer, was die Optik beeinträchtigt, aber die kompakte Transporttasche hilft, das Zubehör ordentlich zu verstauen. Insgesamt ist die Beta 01 ideal für Autofahrer und Reisende, die ein praktisches Notfalltool zu einem fairen Preis suchen.
Die Einhell CE-JS 8 Power Bank Jump-Start lädt nicht nur Smartphones, sondern dient auch als Starthilfe für Benzinfahrzeuge mit bis zu 3 Litern Hubraum.
Die Einhell CE-JS 8 Power Bank Jump-Start lädt nicht nur Smartphones, sondern dient auch als Starthilfe für Benzinfahrzeuge mit bis zu 3 Litern Hubraum.
Die kompakte Powerbank kombiniert die klassische Funktion einer mobilen Ladequelle mit der eines Starthilfegeräts. Ihr robustes Gehäuse folgt dem markentypischen rot-schwarzen Design und erinnert optisch eher an ein Werkzeug als an eine herkömmliche Powerbank – viele Konkurrenzprodukte treten dezenter auf.
Der integrierte Lithium-Polymer-Akku bietet mit 11,1 V und 7500 mAh eine vergleichsweise geringe Kapazität. Die Powerbank verfügt über zwei USB-A-Ausgänge: einen Anschluss mit 5V/2A sowie 9V/2A. Zum Laden gibt es einen Micro-USB-Port. Zusätzlich ist ein Anschluss für die Starthilfefunktion integriert, der bis zu 400 A Spitzenstrom liefert.
Der Akku soll in einem Temperaturbereich von –15 °C bis +40 °C funktionieren. Die Kältetauglichkeit haben wir im Kühlschrank getestet – und siehe da, es funktioniert. Ein integriertes LED-Licht mit drei Modi (Dauerlicht, Stroboskop, SOS) erweist sich als praktisch – sowohl bei Arbeiten im Motorraum als auch in allgemeinen Pannensituationen.
Zum Lieferumfang gehört eine auffällige, rote Aufbewahrungstasche. Das Gerät wiegt 350 g. Der Ladezustand wird nicht prozentual angezeigt, sondern lediglich über eine LED-Kontrollleuchte signalisiert.
Die Powerbank eignet sich zum Laden von Smartphones, Tablets und anderen USB-Geräten. Ein USB-C-Anschluss fehlt leider, allerdings liegt ein passendes Adapterkabel bei.
Die primäre Funktion ist die Starthilfe für das Auto. Laut Bedienungsanleitung kann das Gerät 12-V-Starterbatterien in Benzinern mit bis zu 3 Litern Hubraum starten. Für Fahrzeuge mit Dieselaggregat ist die Einhell CE-JS 8 nicht geeignet. Wer einen Selbstzünder fährt, müsste alternativ zur Einhell CE-JS 18 Jump-Start Power Bank (Preisvergleich) greifen.
Die Bedienung ist dank LED-Statusanzeigen und Sicherheitsfunktionen wie Verpolungsschutz benutzerfreundlich. Für den Notstart werden die Adapterbox und die Krokodilklemmen einfach an die Powerbank angeschlossen und mit der Autobatterie verbunden. Das klappte im Test zuverlässig.
Der Akku ist in etwa 1,5 Stunden wieder aufgeladen. Ein Netzteil liegt bedauerlicherweise nicht bei. Eine Lademöglichkeit im Auto ist ebenfalls nicht vorgesehen – es sei denn, man nutzt einen USB-A-Adapter für den Zigarettenanzünder.
Der Preis liegt offiziell bei 100 Euro, im Preisvergleich sind jedoch schon bessere Angebote ab 86 Euro zu finden.
Die Einhell Jump-Start Power Bank bietet drei Funktionen: Powerbank für USB-Geräte, Starthilfe und Taschenlampe. Das alles funktioniert einwandfrei. Einzige Kritikpunkte sind die geringe Akkukapazität als Powerbank und der fehlende USB-C-Anschluss.
Gerade einmal 60 Euro kostet die Starthilfe von Revolt. Was der Jump Starter mit 400 A alles bietet und warum er auch als vollwertige Powerbank mit 8000 mAh dient, zeigt der Test von TechStage.
Gerade einmal 60 Euro kostet die Starthilfe von Revolt. Was der Jump Starter mit 400 A alles bietet und warum er auch als vollwertige Powerbank mit 8000 mAh dient, zeigt der Test von TechStage.
Der Revolt Autostarter ist eine tragbare KFZ-Starthilfe und vollwertige Powerbank von Pearl für 65 Euro. Mit dieser können Nutzer weitere Geräte wie Notebooks, Smartphones oder Macbooks mit Strom versorgen. Die Einsatzmöglichkeiten der Revolt ZX-2905-675 sind daher vielfältig. Der integrierte Lithium-Ionen-Akku mit 8000 mAh liefert dazu den passenden Strom für alle erdenklichen Einsatzzwecke. Dazu kommt die integrierte Notfall-Leuchte, was praktisch ist, wenn man auch nachts ein Auto starten möchte.
Die Powerbank ist sehr kompakt gebaut (165 × 80 × 37 mm) und daher leicht transportabel. Das Gewicht der Powerbank liegt gerade mal bei 335 g, inklusive Tasche und Zubehör bei etwa 860 g. Schließlich macht das Mitnehmen des Gerätes auch Sinn, wenn Anwender es als Powerbank nutzen wollen. In diesem Fall bleiben die Klemmen zum Anschließen an die Batterie einfach zu Hause. Ebenfalls dabei sind zahlreiche Ladekabel und Adapter für die verschiedenen Geräte sowie ein Mäppchen, in dem alle Kabel untergebracht sind und die Powerbank mit einem Gummizug befestigt wird.
Pearl liefert bei der Revolt ZX-2905-675 zudem ein 15 cm langes Ladekabel für Notebooks mit. Dazu kommen acht Adapter für verschiedene Notebook-Varianten. Pearl gibt als Hersteller IBM, Lenovo, HP, Dell, Acer, NEC, Asus, Sony, Samsung und Fujitsu an. Damit sollten sich viele Notebooks problemlos anschließen lassen. Leider lässt sich die Powerbank nicht selbst per USB laden, sondern nur mit einem mitgelieferten Ladekabel, das direkt an eine Steckdose angeschlossen wird. Dafür liefert Pearl aber auch ein Ladekabel für den Zigarettenanzünder mit.
Der Lithium-Ionen-Akku verfügt über eine Kapazität von 8000 mAh und ist in zwei bis drei Stunden aufgeladen. Die Ladeanzeige befindet sich an der Seite, sodass schnell ersichtlich ist, wie viel Energie das kleine Kraftpaket noch liefern kann. Der Input beträgt 15 V bei 1 A. Als Output steht direkt ein Anschluss für Notebooks zur Verfügung. Die Bedienungsanleitung mit allen Daten ist bei Manualslib online einsehbar.
Der Ausgang liefert 12 V mit bis zu 2 A oder 16 V und 19 V mit bis zu 3,5 A. Dazu kommt ein USB-A-Anschluss, der 5 V mit 2 A liefern kann. Um ein Auto oder Motorrad zu starten, verwenden die Nutzer die mitgelieferten Klemmen und schalten das Gerät ein. Damit kann man Autos mit Benzin-Motoren bis 3 l Hubraum und Diesel-Motoren bis 1,5 l Hubraum sowie Motorräder starten. Für einen Motor mit mehr Hubraum bieten sich eher stärkere Modelle an, etwa die Revolt-Starthilfe mit 1200 A (Testbericht).
Mit der Starthilfe können Anwender ein Auto oder Motorrad auch dann starten, wenn die Batterie komplett leer ist. Dabei gibt der Jump Starter Strom mit bis zu 400 A ab. Außerdem lassen sich mit der Powerbank zahlreiche Geräte dauerhaft mit Strom versorgen, auch Notebooks und Macbooks. Das Laden von Geräten ist mit der Powerbank ebenfalls kein Problem, vor allem weil Pearl haufenweise Adapter mit ausliefert. Die Möglichkeiten sind so umfassend, dass man die Revolt ZX-2905-675 von Pearl als Powerbank für Notebooks bezeichnen kann, mit der sich zusätzlich Autos und Motorräder starten lassen, wenn die Batterie des Fahrzeugs komplett leer ist. Allerdings ist die Powerbank mit integrierter Starthilfe von Revolt nicht wasserdicht.
Die Starthilfe-Powerbank kostet bei Amazon etwa 65 Euro. Damit liefert das Gerät bei einem günstigen Preis respektable Leistung.
Die kleine und leichte Powerbank für Notebooks und KFZ-Starthilfe ist einfach zu transportieren und kann ein wertvoller Problemlöser sein, wenn die Batterie im Auto oder Motorrad ausgefallen ist. In diesem Fall kann man das Fahrzeug über die Powerbank problemlos starten. Anwender müssen nur die Klemmen anschließen, die Starthilfe einschalten und dann das Auto oder Motorrad starten. Vor allem für Menschen, die oft unterwegs sind oder im Urlaub, kann das sehr hilfreich sein. Obendrein versorgt man mit dem Gerät auch einen Laptop oder ein Smartphone mit Strom. Schutz vor Wasser fehlt allerdings.
Die kleine, aber potente PD-J01 von Popdeer dient als Starthilfe für das Auto, wenn die Batterie nicht funktioniert. Parallel dazu ist der Einsatz als Powerbank zum Laden von Smartphones, Tablets oder anderen Geräten möglich.
Die kleine, aber potente PD-J01 von Popdeer dient als Starthilfe für das Auto, wenn die Batterie nicht funktioniert. Parallel dazu ist der Einsatz als Powerbank zum Laden von Smartphones, Tablets oder anderen Geräten möglich.
Die Starthilfe erinnert vom modernen Design eher an eine Powerbank und ist dadurch universell einsetzbar. Das leichte Gerät bietet sogar ein LC-Display. Dieses zeigt den aktuellen Ladezustand an. Mit dem Popdeer PD-J01 Startgerät lassen sich Autobatterien aber nicht laden, sondern nur überbrücken, sodass das Fahrzeug startet. Die Powerbank kostet derzeit 47 Euro.
Die Starthilfe PD-J01 von Popdeer hat eine Kapazität von 20.000 mAh und liefert einen Spitzenstrom von 2500 A. Diese Leistungsdaten reichen vollkommen aus, um Smartphones und Tablets mehrfach zu laden und auch die meisten Autos und Motorräder problemlos zu starten. Allerdings unterstützt die Starthilfe nicht den Start von Fahrzeugen mit 18-V-Batterien, etwa bei einem LKW. Dazu ist das Gerät nicht geeignet.
Die Powerbank unterstützt zudem kein modernes Quick Charge, sodass kompatible Geräte nicht sonderlich schnell laden. Ungünstigerweise ist kein Adapter dabei, an dem sich 12 V-Geräte direkt mit Energie versorgen lassen. Auch hier bietet die PD-J02 deutlich mehr. Wer keinen Adapter für 12 V benötigt, kann zur günstigeren PD-J01 greifen.
An den beiden ausgehenden USB-Ports liegen 5 V und 2,4 A an. Wer an beiden Anschlüssen über ein spezielles Kabel das gleiche Gerät anschließt, erhält ebenfalls 5 V mit 3,1 A. Laden lässt sich das Gerät mit dem Typ-C-USB-Anschluss und 5 V mit 2 A. Die Starthilfe funktioniert laut Hersteller bis minus 20 Grad Celsius. Im Test war es nicht so kalt, aber auch im deutschen Winter funktionierte das Gerät.
Um ein Auto mit leerer Batterie zu starten, startet man die Powerbank per Knopfdruck und steckt dann die beiden Ladeklemmen in die vorgesehene Buchse an der Starthilfe. Die Klemmen wiederum befestigt man an der leeren Autobatterie (rote Klemme am Pluspol, schwarze am Minuspol). Anschließend setzt man sich einfach ins Auto, um die Zündung zu betätigen. Im Test hat das immer auf Anhieb funktioniert. Die Anschlüsse sind durch Gummilaschen gesichert.
Wollen Anwender das Gerät nur als Powerbank nutzen, müssen sie die Klammern nicht verbinden und können dann ausschließlich die USB-Anschlüsse nutzen. Das funktioniert in der Praxis zuverlässig und schnell.
Leider besitzt die Powerbank keinen USB-C-Ausgang, sondern nur einen USB-C-Eingang zum Laden. Die LED-Notfall-Lampe lässt sich über den Knopf auf der Oberseite ein- und ausschalten. Die Lampe kann als Dauerlicht zum Einsatz kommen, aber auch blinken, zum Beispiel für Notfälle. Wie viel Ladekapazität zur Verfügung steht, zeigt das große Display an der Oberseite an.
Der Preis der Starthilfe PD-J01 von Popdeer beläuft sich bei Banggood auf knapp 47 Euro. Das ist ein sehr fairer Preis angesichts der Kapazität, des geringen Gewichts und modernen Designs. Geliefert wird aus Lagerhäusern in der Europäischen Union.
Die PD-J01 ist eine günstige und ausreichend ausgestattete Starthilfe und Powerbank. Die Kapazität ist mit 20.000 mAh einwandfrei, das moderne Design ist für den Einsatz als Powerbank ideal. Es gibt zwei USB-A-Anschlüsse, um andere Geräte zu laden. Die Klemmen zum Überbrücken der Batterie können entfernt werden. Insgesamt ist die Powerbank empfehlenswert, auch wenn der große Bruder J02 bei einem geringen Aufpreis mehr Funktionen bietet (Quick Charge, Adapter für 12 V, 23.000 mAh).
Die tragbare Auto-Starthilfe von Foursun ermöglicht das Starten eines Fahrzeugs, wenn die Batterie leer ist. Wie das funktioniert, zeigt der Test.
Die tragbare Auto-Starthilfe von Foursun ermöglicht das Starten eines Fahrzeugs, wenn die Batterie leer ist. Wie das funktioniert, zeigt der Test.
Nichts ist ärgerlicher, als wenn das Auto nicht anspringen will. In der Regel ist dann die Autobatterie leer, weil sie bereits sehr beansprucht war oder man vergessen hat, das Licht auszuschalten. Das kann im Winter genauso schnell passieren wie im Sommer oder auf einer Reise. Startet das Auto nicht mehr, benötigt man in der Regel Hilfe von einem anderen Verkehrsteilnehmer, ein Überbrückungskabel und das Wissen, wo man das Kabel anschließen muss. Das ist bei neueren Fahrzeugen oft nicht einfach.
Mit dem transportablen und leicht zu bedienenden Jump Starter von Foursun hat man immer eine Starthilfe dabei, und noch wesentlich mehr. Unser Test gibt einen Überblick, was das Gerät alles kann. Die tragbare Auto-Starthilfe von Foursun bietet zahlreic4he Funktionen in einem einzelnen Gerät. Für Fernreisen und beim Camping ist der Starthilfe-Booster wahrlich ein wertvolles Gadget für alle Autos und Fahrzeugen mit 12-Volt-Batterien, auch wegen des integrierten Kompressors. In der Landwirtschaft ist das Gerät für kleine Traktoren ebenfalls sinnvoll einsetzbar. Damit lassen sich Reifen zumindest so lange stabilisieren, um einen sicheren Parkplatz oder vielleicht sogar eine Werkstatt zu erreichen. Mit einem Preis von 86 Euro ist die mobile Starthilfe-Lösung preiswert.
Die Auto-Starthilfe von Foursun kommt mit einem stabilen Tragekoffer, indem alles Notwendige enthalten ist und noch Platz für weitere Ladekabel. Das Gerät selbst macht einen sehr stabilen Eindruck. Es besteht aus einem quadratischen Kasten mit vier roten Abdeckungen, hinter denen sich die verschiedenen Funktionen integrieren.
Die wichtigste Funktion ist die Möglichkeit, ein Auto zu starten. Dazu verbindet man das Gerät mit den enthaltenen Klammern mit der Batterie oder den entsprechenden Stellen im Fahrzeug und die andere Seite des Kabels mit dem Ausgang der Auto-Starthilfe. Die hochwertigen Kabel sind goldbeschichtet, der Anschluss verfügt über einen integrierten Schutzschaltkreis, der vor Überstrom, Kurzschluss, Überlast, Überspannung und Überladung schützt. Schalten Sie das Gerät über den stabilen Kippschalter ein. Das Gerät bietet dazu 4000 A beim Starten von Fahrzeugen mit 12 V. Jetzt können Sie Ihr Auto ganz normal starten. Bei unseren Tests hat das auch mit einem Renault-Transporter problemlos funktioniert.
Ebenfalls integriert ist ein Kompressor. Damit können Nutzer Luft in Reifen pumpen, und zwar bis zu 150 PSI. Die Steuerung des Kompressors erfolgt über den integrierten LCD-Monitor und die enthaltenen Tasten. Mit diesen kann der Druck vorgegeben werden. Der Pumpenzylinder schafft 25 bar. Das alles geht mit dem integrierten Akku mit 26800 mAh. Das ist aber nicht alles. Man kann die Auto-Starthilfe von Foursun auch als Hochleistungslampe verwenden, wenn man einmal mit dem Fahrzeug liegen bleiben sollte. Das Notfall-LED-Licht mit 5 W bietet genügend Beleuchtung, sodass man auch nachts das Auto entweder reparieren, die Batterie überbrücken oder andere Aktionen am Fahrzeug durchführen kann, für die ein Licht notwendig ist.
Parallel dazu nutzen Sie die Auto-Starthilfe als Powerbank (Bestenliste) für ein Smartphone oder Tablet. Dafür sind zwei mit Abdeckung geschützte USB-A-Ausgänge dabei (1x USB 3.0 und 1x USB 2.0). Der USB-Ausgang bietet 5 V mit 2,4 A, 9 V mit 2 A sowie 12 V mit 1,5 A. Dazu kommt ein weiterer USB-Ausgang mit 5 V und 2,1 A. Die Starthilfe lässt sich über das mitgelieferte USB-Kabel und den USB-C-Eingang (Unterstützung für QC-2.0-Ladung).
Die Auto-Starthilfe von Foursun kann im Gleichstromausgang 12 V bis 16,8 V und 10 A liefern. Die Starthilfe bietet 4000 A und 26.800 mAh. Damit lassen sich so gut wie alle Benzin- und Dieselmotoren mit 12-Volt-Batterien starten. Laut Hersteller funktioniert das bis minus 20 Grad. Der Kompressor liefert bis zu 45 Liter in der Minute, es sind verschiedene Adapter für Ventile dabei. So lassen sich Autos, Fahrräder, Motorräder, Bälle und Spielzeug befüllen, allerdings keine Lkw-Reifen.
Neben den beiden USB-Ausgängen zum Betreiben von 12-V-Geräten über den integrierten Akku ist ein weiterer Ausgang mit einem Adapter für eine 12-V-Steckdose dabei. Damit lassen sich weitere 12-Volt-Geräte mit Strom versorgen, wie bei einem Zigarettenanzünder.
Die Verwendung des Gerätes ist sehr einfach. Für die Auto-Starthilfe reicht es aus, die Klammern mit der Starthilfe zu verbinden und danach mit der Batterie zu verbinden. Im Anschluss lässt sich das Auto starten. Beim Kompressor läuft es ähnlich ab. Man rollt den Schlauch auf der Rückseite aus, stellt den gewünschten Druck über die Tasten und den LCD-Monitor ein und verbindet den Schlauch mit dem passenden Adapter am jeweiligen Reifen. Schaltet man den Kompressor ein, pumpt er die Luft in den Reifen. Zum Ein- und Ausschalten steht ein Kippschalter zur Verfügung, der sich auch im Dunkeln gut finden lässt.
Die Auto-Starthilfe von Foursun kostet bei Banggood rund 86 Euro – ein fairer Preis. Geliefert wird aus tschechischen Lagerbeständen.
Die tragbare Auto-Starthilfe von Foursun sorgt für etwas Beruhigung von Fahrern älterer Fahrzeuge oder wenn im Bestand Fahrzeuge sind, bei denen die Batterie gelegentlich mal leer ist. Dazu kommen der mobile Kompressor und die LED-Lampe sowie eine Powerbank-Funktion. Auf Fernreisen ist das Gadget ideal, und auch beim Camping kann die Auto-Starthilfe ein wertvoller Begleiter sein.
Die Popdeer PD-JA1 vereint Starthilfe, Luftkompressor und Powerbank in einem Gerät. Für 72 Euro bietet sie vielseitige Einsatzmöglichkeiten – ideal für unterwegs.
Die Popdeer PD-JA1 vereint Starthilfe, Luftkompressor und Powerbank in einem Gerät. Für 72 Euro bietet sie vielseitige Einsatzmöglichkeiten – ideal für unterwegs.
Die Popdeer PD-JA1 ist mehr als nur eine Powerbank. Neben der Starthilfe für Autos bis zu einem Spitzenstrom von 2500 Ampere verfügt sie über einen Luftkompressor mit drei Modi – geeignet für Autoreifen, Fahrräder und Bälle. Dank einer Kapazität von 20.000 mAh kann das Gerät Smartphones und Tablets über USB-C laden, unterstützt jedoch keine Schnelllade-Standards. Eine integrierte Taschenlampe rundet die Ausstattung ab. Der Preis liegt bei 56 Euro, was angesichts der Vielseitigkeit fair erscheint.
Das quaderförmige Design erinnert optisch an ein Retro-Radio, während das Gehäusematerial eher günstig wirkt. Zwar fehlen eine IP-Zertifizierung und ein separates Netzteil, doch die gummierten Abdeckungen schützen die Anschlüsse vor Schmutz. Zum Lieferumfang gehören ein Klemmenadapter für die Autobatterie, ein Schlauch mit drei Adaptern für den Kompressor und ein USB-Kabel.
Mit einer Kapazität von 20.000 mAh und den Anschlüssen (USB-A und USB-C) eignet sich die PD-JA1 auch als Powerbank für Mobilgeräte. Die technischen Daten erlauben Ladeströme von bis zu 5 V mit 3 A oder 12 V mit 1,5 A, jedoch ohne Unterstützung für Quick Charge. Für die Starthilfe sind laut Hersteller Benzinmotoren bis 7 Liter Hubraum und Dieselmotoren bis 5 Liter geeignet.
Die Nutzung als Starthilfe ist unkompliziert: Die Klemmen werden an die Autobatterie angeschlossen, wobei die Polung korrekt sein muss. Danach aktiviert man das Gerät, das automatisch den notwendigen Strom liefert. Für den Kompressor wählt man per Plus- und Minus-Taste den gewünschten Druck, etwa in bar, und schließt das Ventil an. Der Kompressor stoppt automatisch, wenn der eingestellte Druck erreicht ist – etwa in zwei Minuten für einen Autoreifen.
Mit einem Preis von 56 Euro bietet die Popdeer PD-JA1 ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Kombination aus Powerbank, Starthilfe und Kompressor ist in dieser Preisklasse selten.
Die Popdeer PD-JA1 überzeugt durch Vielseitigkeit und praktische Funktionen, auch wenn Verarbeitung und fehlende Schnelllade-Funktion Kritikpunkte sind. Ideal für Autofahrer, die Starthilfe und Luftkompressor in einem kompakten Gerät suchen – zu einem fairen Preis.
Die kleine, aber starke Kfz-Starthilfe PD-J02 von Popdeer kann ein Auto oder Motorrad starten, wenn die Batterie des Fahrzeugs leer ist. Parallel dazu eignet sich das Gerät auch als Powerbank.
Die kleine, aber starke Kfz-Starthilfe PD-J02 von Popdeer kann ein Auto oder Motorrad starten, wenn die Batterie des Fahrzeugs leer ist. Parallel dazu eignet sich das Gerät auch als Powerbank.
Die Popdeer PD-J02 erinnert viel mehr an eine Powerbank als einen klassischen Starthilfe-Booster. Sie ist schick und filigran gestaltet, leicht zu transportieren und mit einer Anzeige ausgestattet, die den aktuellen Ladezustand zeigt.
Allerdings ist die PD-J02 nicht dazu geeignet, Autobatterien zu laden. Die Aufgabe der Starthilfe ist das Überbrücken der Batterie, damit das Fahrzeug starten kann. Ebenfalls dabei ist eine LED-Notfall-Lampe, sodass die Verwendung auch im Dunkeln möglich ist. Dazu kommt der stabile Koffer, in dem sich das Zubehör befindet. Da sich die Klemmen zum Starten des Fahrzeugs entfernen lassen, sind die Einsatzmöglichkeiten der Powerbank sehr flexibel.
Optisch gleicht sie der Popdeer PD-J01 und ist faktisch nicht zu unterscheiden. Im Gegensatz zum PD-J01-Modell verfügt die PD-J02 aber auch über Quick Charge. Mit dem Gerät lassen sich auch Smartphones und andere Geräte laden – was nicht jeder Starthilfe-Booster kann.
Die Starthilfe PD-J02 von Popdeer hat eine Kapazität von 23.000 mAh und bietet laut Hersteller Spitzenstrom von bis zu 3000 A. Damit lassen sich nahezu alle Autos und Motorräder starten, aber keine Boote oder Lkw. Bei Wohnmobilen oder Transportern kommt es darauf an, ob eine 12-V-Batterie verbaut ist. Die Kapazität ist ebenfalls beachtlich.
Dazu kommt, dass die Powerbank Quick Charging unterstützt, sodass kompatible Geräte schnell geladen werden. Ebenfalls dabei ist ein Adapter, inklusive Anschluss, an dem sich 12-V-Geräte direkt mit Energie versorgen lassen. Das reicht für kleine Kfz-Kühlschränke, mobile Kompressoren und andere Geräte. Der Hersteller gibt keine IP68-Zertifizierung an, sodass die Dichtigkeit für Wasser und Staub nicht gegeben ist. Das ist ein großer Nachteil des Produkts, gerade bei Regen wird es damit schwierig, im Freien Starthilfe zu geben.
Die Starthilfe hat eine Kapazität von 23.000 mAh und bietet laut Hersteller 3500 A. Das ist ideal als Starthilfe, auch für größere Motoren. Aber auch für den Einsatz als Powerbank ist das mehr als genug. An den beiden ausgehenden USB-Ports liegen 5 V und 2,4 A, genauer gesagt 9 V mit 2 A oder 12 V mit 1,5 A an. Das Gerät lässt sich mit dem Typ-C-USB-Anschluss mit 5 V oder 9 V mit 2 A laden. Die Starthilfe funktioniert laut Hersteller bis minus 20 Grad Celsius, ausprobieren konnten wir es nur bei rund 0 Grad Celsius.
Vor der ersten Nutzung muss man die Starthilfe über den Micro-USB-Anschluss aufladen. Für die Verwendung als Starthilfe müssen die Nutzer die Klemmen anschließen und mit der Batterie oder den Anschlüssen im Fahrzeug verbinden. Die Klemme mit dem roten Kabel wird am Pluspol angeschlossen, während die Klemme mit dem schwarzen Kabel an einem Massepunkt im Motorraum befestigt wird. Dieser kann ein beliebiges leitendes Metallteil oder ein spezieller Anschlusspunkt sein. Danach lässt sich das Auto, der Transporter oder das Motorrad starten.
Es ist wichtig zu beachten, dass der Plus- und Minus-Pol nicht verwechselt werden darf. Falls das Fahrzeug eine Start-Stopp-Automatik oder Energierückgewinnung (milder Hybrid) besitzt, sollten die Herstellerhinweise unbedingt beachtet werden. In solchen Fahrzeugen sind in der Regel spezielle Anschlusspunkte im Motorraum vorgesehen.
Beim Einsatz als Powerbank können die Geräte einfach mit den beiden USB-Ausgängen verbunden werden. Danach lädt die Powerbank die Geräte. Zum Laden der Autobatterie ist das Gerät allerdings nicht gedacht.
Die LED-Notfall-Lampe lässt sich über den Knopf auf der Oberseite ein- und ausschalten. Neben einer Dauerbeleuchtung kann das Licht auch blinken, um zum Beispiel auf eine Panne hinzuweisen. Allerdings lässt die Leuchtkraft der Lampe insgesamt zu wünschen übrig. Der LCD-Bildschirm zeigt die aktuell noch verfügbare Kapazität in Prozent an sowie Fehler und Informationen bei den Ladeaktionen.
Bei Banggood kostet die Popdeer PD-J02 regulär 77 Euro. Das ist angesichts der Ausstattung ein fairer Preis. Der Versand erfolgt aus Lagerhäusern in der Tschechischen Republik.
Die Starthilfe PD-J02 von Popdeer ist nicht ohne Grund eine beliebte Starthilfe und Powerbank in einem. Die Kapazität ist mit 23.000 mAh für eine Powerbank recht hoch und das moderne Design ist für den Einsatz als Powerbank ideal. Es gibt zwei USB-Anschlüsse, Quick Charge wird unterstützt und der Anschluss für 12-V-Geräte ist auch für den mobilen Einsatz vorhanden. Ein Transportkoffer für Gerät und Zubehör ist ebenfalls mit dabei.
Netgears Arlo Pro konnte uns im Test nicht nur wegen kostenlosem 7-tägigem Cloud-Speicher für aufgezeichnete Videos überzeugen. Auch in Sachen Funktionsumfang und Leistung gefällt uns die Security-Kamera mit Akkubetrieb gut. Warum genau, erfahrt Ihr in unserem ausführlichen Testbericht.
Netgears Arlo Pro konnte uns im Test nicht nur wegen kostenlosem 7-tägigem Cloud-Speicher für aufgezeichnete Videos überzeugen. Auch in Sachen Funktionsumfang und Leistung gefällt uns die Security-Kamera mit Akkubetrieb gut. Warum genau, erfahrt Ihr in unserem ausführlichen Testbericht.
Die Abmessungen der kompakten Arlo Pro betragen 79,3 × 48,6 × 70,5 Millimeter bei einem Gewicht von 136 Gramm. Die Kamera wirkt solide, hinten ist ein Gewinde zum Festschrauben an speziellen Halterungen. Im Lieferumfang befindet sich eine magnetisch haftende Halterung, für den Außenbetrieb bietet der Hersteller unter anderem einen optionalen diebstahlsicheren Outdoor Security Mount an.
Zum Einsetzen des Akkus wird die Kamera einfach aufgeklappt, zum Aufladen gibt es hinten unten einen microUSB-Anschluss. Auf der Oberseite ist ein Sync-Taster zum Verbinden mit einer Basisstation. Diese stellt die Verbindung zum Internet her und sorgt für die Kommunikation zwischen Nutzer und Kamera oder aber Kameras, wenn mehrere Geräte im System laufen.
Die Security-Kamera Arlo Pro hat einen CMOS-Farbsensor, ein Sichtfeld von 130 Grad und einen automatischen Schwarz-Weiß-Abgleich mit automatischer Belichtung. Die maximale Auflösung beträgt 1280 × 720 Pixel. Für die Nachtsichtfunktion gibt es 850-nm-LEDs mit einer Reichweite von maximal 8 Metern. Die Videoaufzeichnung erfolgt im Format H.264. Neben einem Lautsprecher ist auch ein Mikrofon im Gehäuse der Kamera untergebracht.
Für die Energieversorgung gibt es einen wiederaufladbaren 2400-mAh-Akku, der von Werk aus komplett geladen ist. Die Batterie ist austauschbar. Die Arlo Pro ist nach IP65-Zertifzierung auch für den Außeneinsatz bei Temperaturen von minus 20 bis plus 45 Grad geeignet.
Bezüglich Datenschutz der in der Cloud gespeicherten Videos verspricht Netgear AES-128-Bit-Verschlüsselung und Transport Layer Security (TLS). Weiterhin verwendet das Unternehmen eigenen Aussagen zufolge eine Kontoauthentifizierung über eine sichere HTTPS-Verbindung, die Lauschangriffe verhindert.
Die Arlo Pro unterscheidet sich von den Geräten der Konkurrenz durch die Art der Verbindung mit Netzwerk und Internet. Zum Betrieb benötigt das Gerät eine spezielle Basisstation, die ein eigenes WLAN aufbaut. Auch weitere Kameras kommunizieren dann darüber untereinander. Das Setup ist simpel: Basisstation per LAN-Kabel mit dem Router verbinden und dann per spezieller Tasten an Kamera und Station die Geräte miteinander connecten.
Die Konfiguration des Systems geschieht über Handy-App (für iOS und Android) oder per Webinterface. Die Einstellungsmöglichkeiten und Features sind bei beiden Methoden identisch. Von der Kamera erkannte Bewegungen und Geräusche starten die automatische Aufnahme, die entsprechenden Clips landen in der Cloud. Auf Wunsch gibt es Push-Nachrichten darüber auf dem Smartphone und per E-Mail. Auf Handy oder PC sind die abgespeicherten Videos aufrufbar und herunterladbar. Außerdem kann der Nutzer sich auch das aktuelle Livebild anschauen. Wer ein lokales Backup möchte, der muss einfach ein USB-Laufwerk an die Basisstation anschließen. Weitere Features der Arlo Pro sind das manuelle oder automatische Auslösen einer 100 Dezibel lauten Sirene (diese befindet sich an der Basisstation) und – dank 2-Wege-Audio – die Nutzung als Gegensprechanlage.
Nicht nur durch die spezielle Basisstation unterscheidet sich die Arlo Pro von der Konkurrenz, sie bietet bis ins Kleinste konfigurierbare Modi in beliebiger Anzahl, um für jede Situation das richtige Setting erstellen zu können. Dies beinhaltet nicht nur Zeitpläne und Verwaltung per Standort des Handys – es lässt sich auch festlegen, ob nur Bewegung oder nur Geräusch, oder aber beides erkannt werden soll. Außerdem welche Aktionen dann zum Tragen kommen (Video aufnehmen, nichts unternehmen, Sirene aktivieren) und welche Art der Benachrichtigung erfolgen soll.
Und dann unterscheidet sich die Arlo Pro noch in einem weiteren Punkt von den Mitbewerbern: 7 Tage kostenlosen 1 GByte großen Cloud-Speicher bekommt der Nutzer im kostenfreien Basic-Abo, das bis zu fünf Kameras beinhaltet. Bei anderen Cloud-basierten Sicherheitskameras will der Hersteller teilweise schon alleine für die Bewegungserkennung eine monatliche Gebühr. Für mehr Kameras und mehr Speicher gibt es von Netgear dann entsprechende kostenpflichtige Servicepläne .
Wohl auch dank der Basisstation – und damit verbunden einem eigenen WLAN für die Kamera – funktionierte die Arlo Pro im Test reibungslos und mit geringer Latenz von circa einer Sekunde beim Livebild. Die Erkennung von Bewegungen vor der Knipse und Geräuschen in der näheren Umgebung geschah präzise und auch Benachrichtigungen per Push und E-Mail kamen schnell an.
Der Nutzer muss sich keine Gedanken machen, dass er die Kamera per im Lieferumfang befindlichen Netzteil alle paar Tage wieder aufladen muss. In unserem Testzeitraum von knapp zwei Tagen – mit nachvollziehbarer Weise ordentlich Action vor der Linse – entleerte sich die Batterie kaum. Den aktuellen Akkustand sieht der Nutzer in der App und im Webinterface. Der Hersteller gibt die Laufzeit mit bis zu drei Monaten an.
Einen Kritikpunkt gibt es nach so viel Lob dann aber doch: die Qualität der Kamera. Die Auflösung beträgt nur 1280 × 720 Pixel und das macht sich vor allem bei der Sichtung von Videos oder des Livebildes am PC bemerkbar. Zumindest ist die Qualität gut genug, um zu erkennen, was vor der Linse vor sich geht, und auch um potenzielle Einbrecher zu identifizieren.
Die Arlo Pro hat uns in fast allen wichtigen Bereichen überzeugt. Dass die Videoqualität immerhin zufriedenstellend ist, macht diesen Kritikpunkt in unseren Augen durch die anderen Punkte zu einem großen Teil wett. Die Anschaffungskosten sind zwar durch die nötige Basisstation eventuell etwas höher als bei Konkurrenzprodukten, der Nutzer wird aber nicht zum berappen von weiteren monatlichen Kosten genötigt.
Davon abgesehen funktioniert die Erkennung von Bewegung und Geräuschen inklusive Benachrichtigungen sehr gut. Hierbei ist die Möglichkeit, für verschiedenste Szenarien entsprechende Modi erstellen und festlegen zu können, ein weiterer dicker Pluspunkt. Gerade was das angeht, sieht die Konkurrenz fast durch die Bank ganz schön alt aus.
Preislich ist die Mijia 360 Home eine der attraktivsten Full-HD-IP-Kameras, man bekommt das Gadget schon für knapp 60 Euro. In unserem Test gefiel uns die Kamera, die aufgezeichnete Videos auf microSDXC-Karte abspeichert und um 360 Grad schwenkbar ist, prinzipiell in Sachen Funktionsweise und Bildqualität auch gut – die Sache hat allerdings einen größeren Haken. Welcher das ist, und ob sich ein Kauf eventuell trotzdem lohnt, erfahrt Ihr in unserem Test.
Preislich ist die Mijia 360 Home eine der attraktivsten Full-HD-IP-Kameras, man bekommt das Gadget schon für knapp 60 Euro. In unserem Test gefiel uns die Kamera, die aufgezeichnete Videos auf microSDXC-Karte abspeichert und um 360 Grad schwenkbar ist, prinzipiell in Sachen Funktionsweise und Bildqualität auch gut – die Sache hat allerdings einen größeren Haken. Welcher das ist, und ob sich ein Kauf eventuell trotzdem lohnt, erfahrt Ihr in unserem Test.
Xiaomis Mijia 360 Home hat mit ihrem rundlichen Design und der einem großen Auge ähnelnden Kameraeinheit etwas von einem kleinen knuddeligen Roboter. Wenn der motorbetriebene schwenkbare Kopf des Gadgets sich bewegt, wird dieser Eindruck noch verstärkt. Das Gehäuse der WLAN-Kamera besteht aus hochglänzendem weißen Kunststoff, die Abmessungen betragen 118 × 80 × 80 Millimeter bei einem Gewicht von 250 Gramm.
Auf der Rückseite finden sich neben einem microUSB-Anschluss für das Netzteil ein microSDXC-Karten-Slot und ein Resetbutton. Vorn, unterhalb der Kameraeinheit, sitzt eine Status-LED und ein Button, um mit der Kamera per Sprache kommunizieren zu können. Links und rechts am Kopf der IP-Cam befinden sich Lautsprecher, am unteren Rand sind Mikrofone untergebracht. Auf der Unterseite ist ein Ring aus rutschfestem Gummi angebracht.
Die Mijia 360 Home nimmt mit ihrer Kamera mit f/1.8-Blende Videos mit maximal 1080p auf. 10 Infrarot-LEDs sorgen für ein klares Bild auch bei Nacht, für das aufgezeichnete Material gibt es einen microSDXC-Karten-Slot. Neben Lautsprecher hat die WLAN-Kamera auch ein Mikrofon verbaut. Mit dem WLAN verbindet sich die Mijia 360 nach 802.11 b, g und n.
Mit dem heimischen WLAN verbunden hat der Nutzer per App für Android- und iOS-Zugriff auf das aktuelle Livebild. Die Mijia 360 Home verfügt über eine Bewegungserkennung und speichert Videos des Geschehens auf einer eingelegten microSDXC-Karte ab. Der Nutzer hat außerdem jederzeit die Möglichkeit Bilder und Videos manuell aufzunehmen, diese landen dann direkt auf dem Smartphone. Die Kamera ist horizontal und vertikal schwenkbar und deckt so das Sichtfeld eines kompletten Raumes ab. Dank Zwei-Wege-Audio ist die Mijia 360 Home auch als Gegensprecheinrichtung nutzbar.
Wie bei den meisten IP-Kameras zeigt sich die zugehörige App (Mi Home) neben der eigentlichen Bedienung auch für die Ersteinrichtung verantwortlich. Dies klappte im Test schnell und ohne Probleme, allerdings lief ab diesem Zeitpunkt nichts mehr problemlos. Zwar ist die Mi-Home-App mittlerweile zumindest zum großen Teil englisch übersetzt, zumindest wenn der Nutzer in den Einstellungen diese Sprache auswählt. Der zur Mijia 360 Home gehörende Teil des Programms ist in den meisten Bereichen allerdings nur in chinesischer Sprache verfügbar.
Der Hauptbildschirm zeigt sich übersichtlich genug, dass die Steuerung der Kamera und das Anfertigen und Bildern und Fotos problemlos von der Hand geht. Nach ein wenig herumspielen findet sich auch recht schnell der Zugriff auf die von der Kamera aufgenommenen Videos – die Bewegungserkennung ist nämlich von Werk aus eingeschaltet. Das ist auch gut so, denn in den Einstellungen lässt sich dies nur aktivieren, wenn der Nutzer der chinesischen Sprache mächtig ist. Dies betrifft auch alle weiteren tiefer gehenden Einstellungsmöglichkeiten wie beispielsweise die zeitgesteuerte Alarmfunktion: sie ist selbst mit ausprobieren und herumrätseln kaum nutzbar.
Die Latenzzeit des Livebildes war im Test teils kaum wahrnehmbar, die allgemeine Performance sehr gut. Wahrscheinlich lässt sich die Qualität für eine möglichst reibungslose Darstellung zusätzlich manuell herunterstellen, auch hier gilt jedoch: Man müsste dazu schon der chinesischen Sprache mächtig sein. Die Bildqualität vom Stream, geschossenen Bildern und aufgezeichneten Videos ist mit den voreingestellten Qualitätsoptionen zufriedenstellend.
Die Wertung fiel uns beim Test der Mijia 360 Home nicht leicht. Eigentlich kann man es einer nur für den chinesischen Markt bestimmten Kamera nicht ankreiden, dass diese mit App in chinesischer Sprache daherkommt. Allerdings bekommt man die WLAN-Kamera von Xiaomi nicht nur über diverse China-Shops in Deutschland, sie kann auch problemlos bei Amazon bestellt werden – jeweils allerdings ohne Hinweis darauf, dass die Bedienung etwas schwierig sein könnte. Wir haben unser Exemplar der Xiaomi Mijia 360 Home von GearBest erhalten.
Und so haben wir uns entschieden so zu urteilen, wie es auch sonst der Fall ist. Somit gibt es für die Mijia 360 Home bei uns nur vier Sterne, da die Kamera – soweit wir es austesten konnten – zwar einen guten Job macht, der Nutzer allerdings damit leben muss keine tiefergehenden Einstellungen vornehmen zu können, oder halt einen Chinesisch-Kurs belegen muss.
Das Desire 12+ punktet mit guten Kameras, ansprechender Optik und guter Haptik. Ob auch der Rest der Ausstattung den Preis von knapp 230 Euro rechtfertigt, zeigt unser Test.
Das Desire 12+ punktet mit guten Kameras, ansprechender Optik und guter Haptik. Ob auch der Rest der Ausstattung den Preis von knapp 230 Euro rechtfertigt, zeigt unser Test.
Wie alle aktuellen HTC-Geräte kommt auch das Desire 12+ im Liquid-Surface-Design . Was nach viel Marketing-Blabla klingt (mit „dynamischen Farben als Ergänzung Deines einzigartigen Stils“) sieht in der Realität allerdings richtig schick aus und liegt sehr angenehm in der Hand. Wie so oft zeigt sich die hochglänzende Rückseite allerdings als Fingerabdruckmagnet. Die Abmessungen des Desire 12+ betragen 158,2 × 76,6 × 8,4 mm bei einem Gewicht von 157,5 g. Wie gewohnt bei HTC ist die Verarbeitung des Desire 12+ tadellos – die Kombination aus Metallrahmen, Glas und Kunststoff wirkt wie aus einem Guss.
Lautstärkewippe und Power-Buttons sitzen an der rechten Seite des Handys, an den Karten-Slot kommt der Nutzer links mit dem entsprechenden Werkzeug. Unten finden sich eine Kopfhörerbuchse, ein Micro-USB-Anschluss und der Lautsprecher. Oberhalb des Displays haben Frontcam und die üblichen Sensoren (Umgebungslicht- und Annäherungssenor) ihren Platz. Die Hauptkamera mit ihren zwei Linsen und LED-Blitz ist auf der Rückseite im linken oberen Eck untergebracht, ein Fingerabdrucksensor gut erreichbar mittig im oberen Drittel.
Im Inneren des Smartphones arbeitet ein Snapdragon-450-Chip. Der Octa-Core-Prozessor hat einen Maximaltakt von 1,8 GHz pro Kern. Das Desire 12+ hat 3 GByte RAM und 32 GByte internen Speicher. Zur Erweiterung gibt es einen MicroSD-Kartenslot, außerdem lassen sich noch zwei SIM-Karten in die entsprechende Halterung einlegen. Mobil funkt das Handy im LTE-Netz (Cat4) mit maximal 150 Mbit/s im Downstream. WLAN gibt es nach 802.11 a, b, g und n. Im Vergleich zum günstigeren Desire 12 mit 2,4- und 5-GHz-Band gibt es merkwürdigerweise beim Desire 12+ nur das 2,4-GHz-Frequenzband.
Im Bereich der Konnektivität gehören Bluetooth 4.2 und GPS zur Ausstattung, NFC besitzt das Gerät nicht. Der Akku hat eine Kapazität von 2965 mAh. Auf eine Schnellladetechnologie muss der Käufer verzichten. Im Lieferumfang befindet sich neben einem Ladegerät nebst entsprechendem USB-Kabel noch ein Headset. Wie beim kleinen Bruder Desire 12 (Testbericht) klingt dies recht ordentlich.
Auf 6 Zoll gibt es HD+-Auflösung, das sind beim IPS-Panel im 18:9-Format 1440 × 720 Pixel. Das ist alles andere als zeitgemäß – von gestochen scharfer Darstellung von Inhalten kann man beim Desire 12+ nicht sprechen. Die Blickwinkelstabilität ist gut und die maximale Helligkeit erlaubt auch die Nutzung im Freien bei sonnigen Lichtverhältnissen. Die Farbwiedergabe empfinden wir als tendenziell etwas blass, dem kann der Nutzer jedoch ein wenig gegen wirken. In den Systemeinstellungen lässt sie sich per Schieberegler zwischen den Parametern „Kälter“ und „Wärmer“ anpassen. Was die Berührungsempfindlichkeit angeht, gibt es beim Bildschirm des Desire 12 nichts zu meckern: Er reagiert präzise und gut auf Fingereingaben.
Die Dual-Hauptkamera mit LED-Blitz und Phasenvergleich-Autofokus hat eine 13-Megapixel-Linse (mit f/2.2-Blende) und eine 2-Megapixel-Linse (mit f/2.4-Blende). Letztere ist in erster Linie für Tiefenschärfeinformationen, und damit verbunden für die Realisation eines Unschärfe-Effektes verantwortlich. Die maximale Auflösung von Videos hinten beträgt 1080p. Die Frontkamera löst 8 Megapixel auf und hat eine f/2.0-Blende. Mit den Kameras des Desire 12+ gelingen teils richtig gute Schnappschüsse, gemessen am Preis hinterließ sie in unserem Test einen positiven Eindruck. Farben, Schärfe und Kontrast sind bei guten Lichtverhältnissen meist stimmig und auch unter Low-Light-Bedingungen gelingen brauchbare Bilder. Zwar gelingt der Kamera beim Bokeh-Effekt die Trennung zwischen Motiv und Hintergrund nicht immer perfekt, die erzeugte Unschärfe sieht allerdings nicht gekünstelt aus. Und sind scharf gestelltes Objekt und unscharfer Bereich klar abgegrenzt, dann können sich die Ergebnisse sehen lassen.
Schon das Desire 12 gefiel uns im Test in Sachen Performance gut. Dass das Desire 12+ mit seinem stärkeren Prozessor noch eine Ecke flotter und flüssiger läuft, überrascht nicht. Im AnTuTu-Benchmark kommt das Smartphone auf knapp 70.000 Punkte, sein kleiner Bruder auf knapp 47.000 Punkte. Weder traten im Test auffälligere Denkpausen und Hänger auf, noch hatten wir Probleme auch aktuelle und grafisch anspruchsvollere Games zu spielen. Wie üblich muss dabei im Zweifelsfall die Grafikqualität etwas heruntergesetzt werden (sofern das entsprechende Spiel dies nicht automatisch erledigt), optisch sahen die Spiee jedoch noch zufriedenstellend aus.
Allzu große Sprünge kann der Nutzer mit einer Akkuladung zwar nicht machen, über den Tag bringt einen das Handy jedoch in der Regel problemlos, auch bei häufigerer Nutzung. Einmal komplett aufladen nimmt knapp drei Stunden in Anspruch. Ähnlich wie schon beim Desire 12 klingt der Lautsprecher des Desire 12 zwar ganz ordentlich, prinzipiell aber etwas dünn im Gesamtsound. Die Gesprächsqualität beim Telefonieren hingegen ist gut. Der Fingerabdrucksensor des Smartphones funktioniert zuverlässig und
Während auf dem Desire 12 noch Android 7.1.1 Nougat als Betriebssystem läuft, kommt das Desire 12+ mit Android 8 und Google-Sicherheitspatch vom 01. März 2018 (zum Zeitpunkt des Tests). Und wie üblich gibt es HTCs Sense-Oberfläche noch obendrauf. Die Benutzeroberfläche wirkt alles in allem etwas überladen – vor allem der Blinkfeed nicht mehr zeitgemäß und von nicht größerem Zusatznutzen. Es handelt sich dabei um einen personalisierbaren Newsfeed, der als einer der Homescreens voreingestellt ist. Die meisten Nutzer dürften diesen nur deaktiviert bekommen, wenn sie Google bemühen. Nutzerfreundlich ist anders! Ansonsten gibt es beispielsweise noch den Personal Assistant Sense Companion , bei dem wir ebenfalls keinen großen Mehrwert sehen. Viele dürften mit Google Assistant, Alexa oder Cortana glücklicher sein.
Das Desire 12+ ist ein schönes Smartphone der unteren Mittelklasse. Vor allem mit Optik und Haptik weiß das Handy zu gefallen, während die Performance gut ist und die Kameras – gemessen am Preis – einen guten Job machen. Nicht mehr zeitgemäß ist hingegen die niedrige Auflösung des Displays und der Micro-USB-Anschluss. Das aktuell auch ab circa 230 Euro erhältliche Motorola Moto G6 (Testbericht) beispielsweise bietet diese beiden Punkte, kann aber auch was Kameras, Performance und Design angeht überzeugen.
Auch wenn der Blick aus dem Fenster aktuell nicht gerade zu Freiluft-Parties einlädt: Es gibt doch nichts besseres, als in einer warmen Sommernacht irgendwo unter freiem Himmel zu feiern. Bleibt nur die Frage, woher die Musik für die Party kommt – mit Smartphones schleppen wir zwar quasi alle Mucke der Welt durch die Gegend, aber die Lautsprecher sind qualitativ meistens unterste bis allerunterste Schublade.
Auch wenn der Blick aus dem Fenster aktuell nicht gerade zu Freiluft-Parties einlädt: Es gibt doch nichts besseres, als in einer warmen Sommernacht irgendwo unter freiem Himmel zu feiern. Bleibt nur die Frage, woher die Musik für die Party kommt – mit Smartphones schleppen wir zwar quasi alle Mucke der Welt durch die Gegend, aber die Lautsprecher sind qualitativ meistens unterste bis allerunterste Schublade.
Einer der Könige unter den portablen Bluetooth-Lautsprechern stammt von Ion Audio und heißt Block Party. Und das Ding Bluetooth-Lautsprecher zu nennen, ist eigentlich eine heillose Untertreibung. Bluetooth-Disko würde besser passen. Beim Block Party handelt es sich nämlich um einen zwölf Kilogramm schweren 50-Watt-Lautsprecher in Gitarrenverstärker-Optik, dessen integrierter Akku bis zu 75 Stunden Musikwiedergabe bieten soll. Das reicht auch für ein von Freitag bis Sonntag durchfeiertes Wochenende.
Es geht aber auch noch spektakulärer: Wer einen Schalter auf der Vorderseite des Block Party umlegt, aktiviert eine beeindruckend hell und weit strahlende Lichtshow, die in zwei verschiedenen Modi im Rhytmus der Musik zuckt und wabert. Dass die Akkulaufzeit hier auf sechs Stunden reduziert ist, vergisst man angesichts der Effekte schnell. Zumindest für genau sechs Stunden.
Ion Audio hat uns ein Testgerät vorbeigeschickt – und wir haben für Euch ein Video über den Block Party gedreht. Viel Spaß!
Der Amazon Echo Link Amp ist ein Audio-Verstärker, der vorhandene Boxen in das Multiroom-Echo-Ökosystem anschließen kann. Aber es gibt einen Haken.
Der Amazon Echo Link Amp ist ein Audio-Verstärker, der vorhandene Boxen in das Multiroom-Echo-Ökosystem anschließen kann. Aber es gibt einen Haken.
Der Amazon Echo Link Amp zielt auf Käufer mit feinem Gehör. Denn bisher mussten sie, um Alexa auf ihrer HiFi-Anlage zu hören, ein Echo-Gerät via 3,5-mm-Klinkenkabel mit der Musikanlage verbinden, was zu spürbaren Qualitätsverlusten führen kann. Der Echo Link Amp verbessert nicht nur die analoge Audio-Übertragung, sondern ist auch das erste Echo-Gerät mit digitalen Audio-Ports. Außerdem ist es möglich, zwei Passiv-Boxen direkt anzuschließen.
Zwei Dämpfer gleich vorneweg: Zum einen kommt der Amazon Echo Link Amp ohne Mikrofone – und damit letztlich ohne die Sprachassistenten Alexa, die bislang fast synonym zu den Echo-Lautsprechern genannt wurde. Bisher war der Amazon Echo Sub (Testbericht) das einzige Echo-Gerät ohne Alexa. Wer sprachsteuern will, benötigt ein zusätzliches Echo-Gerät mit Alexa-Funktionalität, etwa den Echo Input (Testbericht) , der wiederum nur aus Mikrofonen besteht und keinen Lautsprecher mitbringt. Das sollte die meisten Alexa-Nutzer nicht abschrecken, schließlich ist der Echo Link Amp als Upgrade eines existierenden Systems gedacht. Dennoch wären ein paar zusätzliche Alexa-Mikrofone durchaus wünschenswert, denn so fehlt einfach etwas. Zum anderen integriert sich der Echo Link Amp nicht perfekt in den Alexa-Kosmos. Während des Tests ärgerte er uns an mancher Stelle unnötig.
Folgende Echo-Geräte haben wir bereits getestet:
Der Echo Link Amp verfügt auf seiner Rückseite über jede Menge Anschlüsse. Ein zweipoliger Stecker versorgt ihn mit Strom, das Netzteil integriert Amazon in das 2,28 kg schwere Gerät mit den kompakten Maßen von 21,7 × 21,1 × 8,5 cm. Wer am Aufstellungsort nur schlechtes WLAN hat, kann ein LAN-Kabel über den RJ45-Port verbinden.
Als Eingangsquellen nutzt der Echo Link Amp zwei Cinch-Stecker für den linken und rechten Audiokanal, einen digitalen Koax-Port und eine optische Toslink-Verbindung. Smartphones und andere externe Audioquellen können den Link Amp auch über Bluetooth (A2DP) ansprechen.
Seinen analogen 2.1-Sound gibt er an Aktivboxen über Cinch-Buchsen für Links, Rechts und Subwoofer aus. Als digitale Ports steht ein Koax-Ausgang- und ein optischer Toslink-Steckplatz bereit. An seiner Vorderseite kann ein Kopfhörer über einen 3,5-mm-Klinkenstecker mit TPA6120A2-Verstärker angeschlossen werden.
Das Besondere am Echo Link Amp im Gegensatz zum etwa 100 Euro günstigeren Echo Link ist sein integrierter Verstärker, der zwei Passivboxen mit bis zu je 60 Watt ansteuert. Dafür passen Bananenstecker, aber auch die blanken Kabel.
Wer ohne Echo Link Amp (oder Echo Link) die Sprachassistentin Alexa auf seine große Musikanlage bringen will, muss dies zwingend über den analogen Klinkenport des kompatiblem Echo-Geräts oder Bluetooth tun. Dabei kommt es zu Qualitätsverlusten, die Audiophile als störend empfinden könnten. Genau hier springt der Link Amp helfend zur Seite. Denn er steuert kompatible Anlagen digital mit einer Abtastrate von 44.1, 48.0, 88.2, und 96.0 kHz an.
Aber auch analog soll die Audioqualität steigen. Um das zu belegen, vergleicht Amazon auf ihrer Shop-Seite die Ausgangsleistungen des kleinen Echo Dots mit der des Echo Link Amp. So bietet der Dot eine THD (Total Harmonic Distortion ) von unter 0,04 Prozent, der Link Amp jedoch unter 0,008 Prozent. Auch der Dynamikumfang ist beim Dot mit 80 dB geringer als die 94 dB bei Link Amp. Beim Kanalraster gibt Amazon beim Echo Dot mindestens 80 dB an, beim Link Amp mindestens 100 dB.
Wir testeten zunächst den Link Amp mit Deezer-Stream an 2.0-Aktivboxen, dann einen über 3,5-mm-Klinkenkabel an dieselben Boxen angeschlossenen Echo Dot mit HiFi-Deezer, dann wieder den Link Amp. Möglicherweise ist der Autor dieser Zeilen nicht audiophil genug oder die zeitlichen Abstände der Hörproben waren wegen des Umstöpselns zu groß; aber zumindest er hörte keinen nennenswerten Unterschied. Andere mit feinerem musikalischen Gehör vielleicht schon.
Die passiven Drei-Wege-Lautsprecher Sony SS-E410 klangen zunächst dumpf, Mitteltöne und vor allem Höhen waren deutlich unterrepräsentiert. Glücklicherweise kennt die Alexa-App einen Equalizer. Nach der Anpassung klangen die (zugegeben nicht besonders hochwertigen) Boxen sehr viel besser.
Leider ist es nicht möglich, externe Audioquellen wie einen CD- oder Plattenspieler in das Alexa-Multiroom-System einzubinden. Dieses spielt nur auf der direkt mit dem Echo Link Amp verbundenen Anlage oder den Passivlautsprechern ab.
Eines haben wir dann doch geschafft: Sonos spielt im Einklang mit Echo-Lautsprechern Musik ab. Dafür schließen wir die Sonos Playbar über ein optisches Kabel an den Toslink-Ausgang des Echo Link Amp an und gruppieren anschließend per App den Amazon-Verstärker mit weiteren Echo-Geräten. Wobei echter Einklang hier nicht zustande kommt. Denn Sonos hinkt dem Sound aus den Echo-Lautsprechern gefühlt zwei-zehntel Sekunden hinterher. Das versaut auch wenig Audiophilen Zuhörern jeglichen Musikgenuss. Spielen Sonos und Echo in zwei verschiedenen Räumen dieselbe Musik, fällt die kleine Verzögerung wohl nicht mehr ins Gewicht. Allerdings läuft so der Sound des Fernsehers nicht mehr über die Sonos Playbar, obwohl wir das Fernsehsignal über den optischen Toslink-Eingang mit dem Echo Link Amp verbinden. Spielen nur Echo-Lautsprecher, klappt das aber synchron.
Die Sprachsteuerung des Echo Link Amp ist umständlich. Ein Echo Dot, der per Klinkenkabel an der Anlage hängt, macht alles viel einfacher. Denn klassisch per Klinkenkabel spielt die damit verbundene Anlage stoisch alles ab, was der Dot wiedergibt – auch Sprachausgabe der Assistentin selbst. Sind die Passiv- oder Aktivlautsprecher beziehungsweise die HiFi-Anlage über Echo Link Amp eingebunden, muss der Nutzer zusätzlich den (zumindest frei wählbaren) Gerätenamen nennen, also „Alexa, spiele Eminem auf Echo Link Amp“. Das gleiche gilt für das Stoppen der Wiedergabe und die Lautstärkeregelung. Vergisst man diesen Zusatz, fängt der Echo Dot, oder welchen Echo man auch immer anspricht, an zu dudeln. Das verwirrt auch insofern, dass wir in der App innerhalb einer Gruppe einem Echo-Gerät einen bevorzugten Lautsprecher zuweisen können. Genützt hat das jedoch auch nichts.
Zum Regeln der Lautstärke gibt es die Möglichkeit der Sprachbefehle sowie die Bedienung per App. Das ist leider umständlich gelöst. Denn der Nutzer muss dafür in einem Untermenü per Fingerwisch einen Regler verschieben. Die Laut-/Leisetasten des Smartphones funktionieren hier nicht. Alle, die diese Funktion von Sonos kennen, fragen sich: Warum?!
Eine Fernbedienung zur Laustärkeregelung gibt es nicht, genauso wenig kann die Alexa Fernbedienung der 2. Generation eingebunden werden. Diese arbeitet (bisher) nur mit Fire-TV-Geräten zusammen. Immerhin kann man direkt am Gerät über einen optisch ansprechenden und wertig verarbeiteten Metalldrehregler laut und leise stellen. Dabei leuchten sehr schick sonst unsichtbare weiße LEDs durch die matte Kunststofffront.
Typisch für Echo-Geräte erfolgt die Einrichtung sehr einfach über die Alexa-App. Die Screenshots der Bildergalerie zeigen die einzelnen Schritte.
Der *Echo Link Amp kostet zum Markstart 299,99 Euro, der *Echo Link ohne Verstärker 199,99 Euro.
Bei den mit * gekennzeichneten Links handelt es sich um Provisions-Links (Affiliate-Links). Erfolgt über einen solchen Link eine Bestellung, erhält TechStage eine Provision. Für den Käufer ändert sich dadurch nichts am Preis.
Der toll verarbeitete Amazon Echo Link Amp hat viele Anschlüsse und bietet eine bessere Audio-Ausgabe an die HiFi-Anlage, als es mit bisherigen Echo-Geräten möglich war. Wer sich bisher über den mäßigen Alexa-Sound auf seiner Musikanlage geärgert hat, könnte mit dem Echo Link Amp glücklich werden. Allerdings könnte ihm auch der Amazon Echo Link reichen, der die gleichen Anschlüsse, aber keinen integrierten Verstärker mitbringt.
Überhaupt will vermutlich nur einer sehr spitze Zielgruppe dieses Gerät. Denn zum einen ist der Verstärker in der Einstiegsklasse verortet, wo doch die restlichen Features eher auf Audiophile zielen. Zum anderen werden die allermeisten Audio-Enthusiasten bereits einen besseren Verstärker an ihrer Anlage nutzen. Diesen wird der Amazon Echo Link Amp nicht adäquat ersetzen können. Lediglich, wer noch alte Boxen im Keller stehen hat oder seinen alten Verstärker nicht mehr nutzen kann oder will, profitiert von Echo-Verstärker.
Dann hätten wir uns noch eine bessere Integration in den Alexa-Kosmos gewünscht. So funktionieren keine am Link Amp angeschlossenen externen Audioquellen wie Platten- oder CD-Spieler im Multiroom und die Sprachsteuerung, die bei jedem Befehl den Namen des Geräts erfordert, nervt. Außerdem fehlten uns sowohl eigene Mikrofone als auch eine Fernbedienung für die Lautstärkeregelung. Die aktuelle Alexa-Sprachfernbedienung verbindet sich nicht.
Die WLAN-Kamera VT-CM1 hat einen um 360 Grad schwenkbaren Kopf, Full-HD-Auflösung und speichert aufgenommene Videos und Bilder direkt auf dem Smartphone oder auf SD-Karte ab. Sie kostet knapp 90 Euro und ist somit für eine hochauflösende IP-Kamera preislich recht attraktiv. Wir haben das Gerät in den letzten Tagen ausgiebig getestet und verraten Euch, ob sich die Anschaffung lohnt.
Die WLAN-Kamera VT-CM1 hat einen um 360 Grad schwenkbaren Kopf, Full-HD-Auflösung und speichert aufgenommene Videos und Bilder direkt auf dem Smartphone oder auf SD-Karte ab. Sie kostet knapp 90 Euro und ist somit für eine hochauflösende IP-Kamera preislich recht attraktiv. Wir haben das Gerät in den letzten Tagen ausgiebig getestet und verraten Euch, ob sich die Anschaffung lohnt.
Die WLAN-Kamera VT-CM1 steckt in einem hochglänzenden schwarzen Kunststoffgehäuse. Besonders wertig wirkt dies nicht, die Verarbeitungsqualität ist jedoch okay, wir haben keine Schwachstellen entdeckt. Unten gibt es vier Gummifüße um ein Verrutschen der Kamera zu verhindern, außerdem ein Gewinde zum Verbinden einer im Lieferumfang befindlichen Wandhalterung. Hinten sitzt ein Ethernetanschluss, außerdem finden sich dort der microUSB-Eingang für das Netzteil, ein Resetbutton und ein microSD-Karten-Slot.
Seitlich, links und rechts am unteren Teil des Gehäuses, sind ein Mikrofon und ein Lautsprecher untergebracht. Oberhalb der Linse sitzt eine Infrarot-LED für die Nachtsicht, unterhalb der Bewegungssensor. Der Durchmesser der 122 Millimeter großen Kamera beträgt 84 Millimeter.
Mit dem laut Datenblatt 1/2,7-Zoll-CMOS-Bildsensor nimmt die VT-CM1 Video mit einer Auflösung von 1920 [x} 1080 Pixel bei 30 Bildern pro Sekunde auf. Die Entfernung bei der Nachtsicht per Infrarot-LED beträgt bis zu 15 Meter. Die VT-CM1 hat sowohl einen Lautsprecher als auch ein Mikrofon. Aufgenommene Videos erhalten so auch eine Tonspur, außerdem ist die Nutzung des Gerätes als Gegensprechanlage möglich. Mit dem WLAN per 802.11 b, g und n verbunden unterstützt das Gerät die Sicherheitsstandards WEP, WPA und WPA2.
Wie bei den meisten IP-Kameras wird die VT-CM1 über eine App für Android und iOS mit dem Router verbunden und danach konfiguriert und gesteuert. Mit dem entsprechenden Setup-Wizard war das Gerät innerhalb weniger Minuten online und startklar. Der Nutzer hat dann Zugriff auf das aktuelle Livebild, dreht den horizontal und vertikal schwenkbaren Kopf drehen per Fingerstreich und zoomt mit Pinch-to-zoom-Geste ins Bild hinein. Bei aktivierter Bewegungserkennung gibt es auf Wunsch Pushbenachrichtigungen auf dem Smartphone, Schnappschüsse (werden auf dem Smartphone abgespeichert) und Videos (werden auf der microSD-Karte abgespeichert). Auf Videos der SD-Karte gibt es über die App direkten Zugriff – inklusive der Möglichkeit sie aufs Telefon herunterzuladen. Der Nutzer kann auch jederzeit manuell Bilder und Videos vom Livegeschehen machen, diese landen dann direkt auf dem Handy. Die Bewegungserkennung hingegen lässt sich auch nach Zeitplan programmieren.
Der Alarm funktionierte in unserem Test jedoch nur bedingt. Im Idealfall klappte alles reibungslos und auch Pushnachrichten kamen schnell auf dem Smartphone an. Allerdings kam es immer wieder vor, dass die Bewegungserkennung zwar anschlug und Bilder und Videos aufgenommen wurden, jedoch keine Benachrichtigung erfolgte. Auch kam es vor, dass beides nicht funktionierte. Ein System hinter den Problemen ließ sich nicht erkennen, manchmal brachte ein Neustart von Kamera und/oder Smartphone etwas, manchmal aber auch nicht.
Die Bedienung per App funktioniert gut, auch ohne in die Anleitung zu schauen, hatten wir den Dreh durch Ausprobieren schnell raus. Auch gibt es eigentlich die Möglichkeit über ein Webinterface auf die Kamera zuzugreifen, allerdings funktionierte dies bei uns nicht. Auf der entsprechenden Website eingeloggt gelang zwar der Zugriff aufs Livebild, zum Betrachten der auf der microSD-Karte abgespeicherten Videos sollten wir jedoch zuerst ein Plugin installieren. Der Link dorthin führte allerdings ins Leere, sodass wir keinen Zugriff auf die Clips bekamen. Sehr schade, denn die Benutzeroberfläche des Webinterface präsentiert sich sehr übersichtlich und würde eigentlich komfortablen Zugriff auf alle aufgezeichneten Clips bieten.
Etwas versteckt auf der Seite des Webinterface entdeckten wir jedoch noch Downloadlinks zu Anwendungen für Windows und Mac. Das entsprechende Programm (in unserem Fall für Windows) entspricht bezüglich des User-Interface dem Webinterface, benötigt zum Zugriff auf Videos aber kein spezielles Plugin. Wer also am PC auf die Kamera zugreifen möchte, kann dies zwar nur bedingt im Browser, aber mit dem speziellen Programm fürs entsprechende Betriebssystem auch inklusive Videos zu betrachten und herunterzuladen.
Die VT-CM1 liefert ein scharfes und detailliertes Bild. Die Latenz des Livebilds ist mit zwischen einer und zwei Sekunden gut, die Ansprache beim Drehen des schwenkbaren Kopfes geschieht ebenfalls zügig. Horizontal dreht er sich zwar nicht komplett um die eigene Achse, deckt aber 360 Grad ab. Vertikal ist die Spanne groß genug, um vom Boden bis zur Decke alles im Blick zu haben.
Für eine möglichst gute Performance, in erster Linie wenn gerade kein schnelles Internet zur Verfügung steht, gibt es verschiedene Qualitätseinstellungen für das Livebild: 1080P , Standard , Reibungslos und Auto . Auch von unterwegs über mobiles Internet aus geschah der Zugriff auf die Kamera immer recht schnell und nur selten mussten wir auf eine sehr geringe Auflösung umschalten.
Eine nur unzuverlässig funktionierende Bewegungserkennung ist natürlich ein KO-Kriterium für eine Überwachungskamera. Dementsprechend schneidet die VT-CM1 bei uns auch nicht besonders gut ab. Wer jedoch eine 360-Grad-Kamera sucht, mit der er einzelne Räume von unterwegs aus im Blick behalten möchte, der dürfte mit dem Gerät zufrieden sein. Vorausgesetzt natürlich er benötigt keine Alarmfunktion, auf die er sich hundertprozentig verlassen kann. Bildqualität und Performance sind nämlich gut und der Zugriff übers mobile Internet geht schnell und reibungslos.
Nur knapp 50 Euro kostet die Spot+, eine Full-HD-IP-Kamera mit Bewegungs- und Geräuscherkennung. Für Videoaufnahmen und Bilder gibt es eine kostenlose Cloud und die Möglichkeit, eine microSD-Karte als Speicherplatz zu nutzen. In Verbindung mit anderen Geräten der Produktreihe des Herstellers kann die Kamera auch Teil eines größeren Sicherheitssystems sein. Ob uns die günstige WLAN-Cam überzeugen kann, erfahrt Ihr in unserem Test.
Nur knapp 50 Euro kostet die Spot+, eine Full-HD-IP-Kamera mit Bewegungs- und Geräuscherkennung. Für Videoaufnahmen und Bilder gibt es eine kostenlose Cloud und die Möglichkeit, eine microSD-Karte als Speicherplatz zu nutzen. In Verbindung mit anderen Geräten der Produktreihe des Herstellers kann die Kamera auch Teil eines größeren Sicherheitssystems sein. Ob uns die günstige WLAN-Cam überzeugen kann, erfahrt Ihr in unserem Test.
Die Spot+ steckt in einem kleinen, 50 × 50 × 50 Millimeter messenden hochglänzenden Kunststoffwürfel, der knapp 100 Gramm wiegt. Zur Ausrichtung wird der unten angebrachte Standfuß herausgeklappt, außerdem ist Spot+ horizontal um 360 Grade drehbar. Der Standfuß ist magnetisch, zur Befestigung, beispielsweise an Wänden oder Schränken, befindet sich eine runde Metallplatte und dazugehöriges doppelseitiges Klebeband im Lieferumfang.
Der microUSB-Anschluss für das Netzteil mit seinem 1,8 Meter langem Kabel ist hinten, wo sich auch ein normaler USB-Anschluss befindet. Dieser ist zum Anschließen eines externen Akkus gedacht, um das Gerät auch unterwegs nutzen zu können, der Hersteller nennt das On-the-go-Modus. Ein microSD-Kartenslot hat seinen Platz auf der Unterseite des Würfels. Direkt daneben befindet sich ein Setup-Taster. In Sachen Verarbeitung gibt es von uns keinerlei Kritikpunkte und auch bezüglich Wertigkeit macht die IP-Kamera keinen schlechten Eindruck.
Mit dem WLAN verbindet sich die Spot+ nach 802.11 b, g und n im 2,4-GHz-Frequenzbereich. Für lokale Aufnahmen dienen microSD-Karten mit einer Speicherkapazität von bis zu 32 GByte. Dank eingebautem Mikrofon und Lautsprecher bietet die Kamera 2-Wege-Audio, kann also auch als Babyphone herhalten. Die maximale Auflösung beträgt 1920 × 1080 Pixel, das Sichtfeld deckt 130 Grad ab. Im Nachtmodus beträgt die Sichtweite knapp 6 Meter. Wer schon Amazons Alexa in sein Zuhause gelassen hat, der kann dank entsprechender Unterstützung darüber auch die Spot+ befehligen.
Nicht nur in Bezug auf die Ausstattung gibt es wenige technische Details. Auch, was die Themen Sicherheit und Datenschutz angeht, geizt der Hersteller mit Angaben. Weder wissen wir, welche Verschlüsselungsstandards in Verbindung mit dem WLAN gewährleistet sind, noch wie es mit der Verschlüsselung der in der Cloud abgelegten Videos aussieht. Die einzigen auffindbaren Infos zum Thema finden sich in den englischsprachigen FAQ und lesen sich folgendermaßen:
Only you and the members granted access to your home can view Spot’s live and recorded video. Authentication and industry-standard encryption prevents those who have not been explicitly added as members to your home from viewing the video.
Wie bei den meisten WLAN-Kameras gibt es für die Spot+ eine App (erhältlich für Android und iOS), die zur Inbetriebnahme und zur Konfiguration und Steuerung dient. Die Ersteinrichtung ging im Test schnell und problemlos über die Bühne. Danach hat der Nutzer Zugriff auf das Live-Bild und kann auf Knopfdruck Videos und Bilder vom Geschehen vor der Linse machen. Eine kontinuierliche Videoaufnahme ist auch möglich, in den Erweiterten Einstellungen in der App sogar standardmäßig aktiviert. Diese Aufnahmen landen dann auf der eingelegten SD-Karte. Dort belegt eine Minute zwischen 1 und 3 MByte, grob überschlagen genügt eine 32-GByte-Karte also für 267 Stunden Aufnahmezeit.
Die 10-sekündigen Clips hingegen, die bei eingeschaltetem Alarm und Bewegung vor der Linse automatisch aufgenommen werden, finden ihren Platz in der Cloud. Parallel dazu erhält der Nutzer eine Pushbenachrichtigung auf dem Handy. Der Speicherplatz in der Cloud ist auf 10 Minuten Videomaterial begrenzt. Innerhalb der App lassen sich die Clips anschauen, eine Möglichkeit zum Herunterladen gibt es nicht. Allerdings gibt es ein Teilen-Menü, mit dem sich die Videos beispielsweise auf Google Drive hochladen oder per E-Mail versenden lassen.
Zum Ein- und Ausschalten des Alarms gibt es einen Reiter innerhalb der App. Wer auch die Geräuscherkennung nutzen will, muss diese jedoch etwas umständlich erst innerhalb der Erweiterten Einstellungen aktivieren. Dort lässt sich auch die Bewegungsempfindlichkeit einstellen.
Die App an sich ist recht übersichtlich gestaltet und in den meisten Bereichen selbsterklärend. Sie lief im Test zwar stabil, allerdings nicht besonders schnell. Innerhalb des Programms lassen sich auch weitere Geräte von iSmartAlarm zu einem größeren Sicherheitssystem zusammenfassen. Zum Sortiment gehören unter anderem auch Bewegungsmelder und Kontaktsensoren.
Zwar reagiert die App manchmal etwas träge, die Performance beim Livebild ist aber gut. Die Latenz beträgt bei stabiler und schneller Internetverbindung im Idealfall nur circa eine Sekunde. Auch auf höchster Qualitätseinstellung hatten wir von unterwegs über LTE keine Probleme, eine Verbindung zur Kamera herzustellen, was jeweils schnell geschah. Auch die Bildqualität bei höchster Qualitätseinstellung hat uns gefallen. Sie ist bei Weitem nicht vergleichbar mit guten Smartphone-Kameras, aber das ist prinzipiell bei Überwachungskameras der Fall. In Bezug auf die Bewegungs- und Geräuscherkennung hat uns Spot+ ebenfalls nicht enttäuscht, beides funktionierte im Test präzise.
Das Preisleistungsverhältnis der Spot+ ist sehr gut. Für knapp 50 Euro bekommt der Käufer eine tadellos funktionierende Überwachungskamera mit ordentlicher Bildqualität. Zusatzkosten für Cloud-Speicher gibt es keine, allerdings ist dieser auch sehr begrenzt. Die Tatsache, dass er trotzdem für Clips von 60 Alarmen genügt und der Nutzer außerdem konstant auf SD-Karte aufnehmen kann (für circa 11 Tage mit einer 32-GByte-Karte), entkräftet diesen Kritikpunkt jedoch ein Stück weit.
Logitechs Circle 2 ist eine WLAN-Kamera mit Bewegungserkennung, Nachtsicht, Videoaufzeichnung in der Cloud und 1080p-Auflösung. Wir haben das Gerät in den letzten Tagen ausgiebig getestet und verraten Euch in unserem Test, wie gut es sich als Sicherheits-Gadget schlägt.
Logitechs Circle 2 ist eine WLAN-Kamera mit Bewegungserkennung, Nachtsicht, Videoaufzeichnung in der Cloud und 1080p-Auflösung. Wir haben das Gerät in den letzten Tagen ausgiebig getestet und verraten Euch in unserem Test, wie gut es sich als Sicherheits-Gadget schlägt.
Mit ihrem Gewicht von 207 Gramm und dem stabilen Kunststoffgehäuse fühlt sich die Circle 2 robust und wertig an. Die Abmessungen des Gerätes betragen 86 × 71 × 67 Millimeter. Die Halterung erlaubt das Ausrichten sowohl horizontal als auch vertikal. Zum Lieferumfang gehört eine Wandhalterung, das Kabel des Netzteils hat mit 3 Metern eine ordentliche Länge. Der Hersteller bietet optional noch weitere Befestigungsmöglichkeiten, beispielsweise eine Fensterhalterung und eine Steckhalterung um das Gerät direkt an einer Steckdose befestigen zu können. Mit einem optionalen Akku lässt sich die Circle 2 auch kabellos betreiben.
Die Kamera der Logitech Circle 2 nimmt Videos mit einer Auflösung von bis zu 1920 × 1080 Pixel und 30 Frames per Second auf. Das Objektiv hat ein 180-Grad-Sichtfeld, die Reichweite der automatischen Nachtsicht beträgt bis zu 4,5 Meter. Das Gerät hat einen Lautsprecher und ein Mikrofon eingebaut, im WLAN funkt es im 2,4-GHz- und 5-GHz-Band nach 802.11 a, b, g und n. In Sachen Sicherheit verspricht der Hersteller eine einer Zwei-Ebenen-Verschlüsselung (AES 256) des aufgezeichneten Materials und dem neuesten Branchenstandard entsprechende Sicherheitsprotokolle (TLS 1.2 und höher).
Die Circle 2 ist eine WLAN-Kamera zur Überwachung im Inneren oder aber im Außenbereich. Sie wurde laut Hersteller so konstruiert, „dass sie bei jedem Wetter – bei Hitze, Kälte, Sonne oder Regen – draußen verbleiben kann“. Eine IP-Zertifizierung scheint es jedoch nicht zu geben.
Per App für Android und iOS, mit der die Circle 2 auch mit dem WLAN verbunden wird, kann der Besitzer das Geschehen vor der Linse im Livebild verfolgen. Wird von der Kamera eine Bewegung entdeckt, geht eine Benachrichtigung auf dem Smartphone ein. Das funktioniert auch im Dunkeln, bei der automatischen Nachtsicht beträgt die Reichweite bis zu 4,5 Meter. Der entsprechende Videoclip lässt sich dann auf dem Handy anschauen und bei Bedarf direkt herunterladen.
Neben einem Mikrofon hat Circle 2 auch einen Lautsprecher. Über eine entsprechende Option in der App kann der Besitzer das Gerät auch als Gegensprecheinrichtung nutzen. Per Smart-Home-Integration spielt die Circle 2 auch mit Amazons Alexa zusammen und lässt sich per Sprache steuern.
Die Aufnahmen der Aktivitäten vor der Kamera werden auf den Servern von Logitech gespeichert, der Zugriff auf das Material des vergangenen Tages ist kostenlos. Um die Videos der letzten 14 oder 31 Tage einsehen zu können, werden monatlich 3,99 Euro respektive 9,99 Euro pro Kamera im Monat fällig.
Sehr gut hat uns im Test die App gefallen, die sich übersichtlich präsentiert und komfortablen Zugriff auf das aufgezeichnete Bildmaterial bietet. Der Nutzer hat außerdem die Möglichkeit ein Tagseresümee erstellen zu lassen. Das ist im Prinzip nichts anderes als ein Zeitraffervideo des erkannten Geschehens vor der Kamera des vergangenen Tages und sieht ziemlich cool aus. Weiterhin finden sich in der App die üblichen Optionen wie die Benachrichtigungen oder die Kamera auszuschalten, die Auflösung einzustellen und die Status-LED an der Circle 2 zu deaktivieren.
In puncto Bildqualität lässt sich die Circle 2 nicht lumpen: Sie bietet ein klares und detailreiches Bild, auch bei der Nachtsichtfunktion. Das Setup per Smartphone funktionierte im Test reibungslos und schnell. Die Verzögerung beim Livebild betrug nur knapp eine Sekunde, Streamingprobleme bei der Übertragung gab es nicht. Die Bewegungserkennung funktionierte zuverlässig und Benachrichtigungen trafen schnell auf dem Handy ein. Auch die Gegensprechfunktion zeigte sich im Test brauchbar.
Logitechs Circle 2 konnte uns im Test überzeugen. Das Setup war schnell und unkompliziert erledigt, die gebotenen Features funktionierten allesamt gut. Was zusätzliche Kosten angeht, kann die Sache allerdings teuer werden, zumindest bei der Nutzung mehrerer Kameras. Wer beispielsweise vier Circle 2 im Einsatz hat und Zugriff auf Videoaufnahmen des vergangenen Monats haben möchte, der bezahlt dafür knapp 40 Euro im Monat.
Elektronische Türschlösser, Fernbedienung für die Haustür, App-Steuerung für den Schließzylinder: Die Angebote sind vielfältig. Wir haben recherchiert, auf was man achten sollte.
Elektronische Türschlösser, Fernbedienung für die Haustür, App-Steuerung für den Schließzylinder: Die Angebote sind vielfältig. Wir haben recherchiert, auf was man achten sollte.
Postboten aus der Ferne dir Tür öffnen, per Smartphone Gäste fürs eigene Haus freischalten: Es gibt unzählige Nachrüstschlösser mit smarter Anbindung. Die Lösungen unterscheiden sich vor allem im Preis und im Arbeitsaufwand beim Nachrüsten. Zwischen 100 und 500 Euro sollte man einplanen. Wir zeigen, welche Lösungen man besonders einfach installiert.
Smarte Schlösser sind nicht zwingend smarte Schließzylinder. Die gibt es, und die sind in vielen Fällen sinnvoll. Die mechanische Berechtigungsüberprüfung – üblicherweise das Abtasten unterschiedlicher Vertiefungen des Schlüssels – wird hier ersetzt oder ergänzt um eine elektronische Überprüfung. Statt Schlüssel kommen beispielsweise NFC-Tags zum Einsatz, Funkfernbedienungen, per Funk angebundene Zifferntastaturen oder Fingerabdruckscanner. Ist die Berechtigung erfolgreich überprüft, kuppeln die batteriebetriebenen Schließzylinder den äußeren Drehknauf ein, das Schloss lässt sich nun von Hand durch Drehen öffnen.
Alternativ gibt es Schlüsseldreher – Kästen, die von innen auf den vorhandenen Schließzylinder samt Schlüssel aufgesetzt werden. Sie sind ebenfalls batteriebetrieben und meist funkgesteuert. Löst man etwa per Fernbedienung die Öffnung aus, dreht ein Elektromotor im Inneren den Schlüssel so lange, bis die Türe offen ist.
Die bei Ebay und Amazon für wenig Geld gehandelten Fingerabdruckscanner, Code-Tastaturen und RFID-Leser eignen sich hervorragend, um einen bereits vorhandenen, elektronischen Türöffner anzusteuern – etwa am Gartentor oder an der Hauseingangstür eines Mehrfamilienhauses. Es gibt solche Lösungen auch deutlich teurer und hochwertiger, etwa von e-Key, aber es bleibt ein Problem: Die Tür ist standardmäßig nicht abgeschlossen – und im Falle eines Einbruchs zahlt die Versicherung bei einer Wohnungstür dann nicht.
Eine Lösung dafür sind Motorschlösser oder selbstverriegelnde Schlösser mit Motorkasten. Das Nachrüsten ist allerdings teuer und aufwendig, je nach Modell sind unter Umständen sogar Leitungen im Türblatt nötig; es gibt aber auch selbstverriegelnde Nachrüstlösungen, die elektrische Türöffner ersetzen.
Der einfachste Weg ist der Austausch des Schließzylinders gegen eine digitale Variante. Innen und außen an der Tür gibt es einen Knauf, der Innere funktioniert in der Regel immer, der äußere dreht leer – bis man sich per Code, Fernbedienung, Fingerabdruck oder NFC identifiziert hat. Dann kuppelt der äußere Knauf ein und man kann die Tür aufschließen und entriegeln. Freilich ist der Coolness-Faktor hier etwas geringer als bei einer auf Knopfdruck selbst aufspringenden Tür, und Abschließen muss man auf die gleiche Weise von Hand. Dafür gibt es hier aber bewährte Technik, eine Vielzahl an Abfrage-Technik, Online- und Offline-Zugriff und so weiter.
Von billigen No-Name-Zylindern würden wir die Finger lassen wie unser Beitrag: Beschläge mit Fingerabdruckscanner & Co. zeigt. Denn neben potenziellen Sicherheitslücken in der Software kommen da noch „Flaws“ im Hardware-Aufbau dazu. Einige dieser Schließzylinder ließen sich in der Vergangenheit mit starken Magneten austricksen. Entsprechend eignen sich diese Beschläge nur, wenn es nicht um den Sicherheitsbereich geht, sondern um einfache Einlasskontrollen – etwa als Kindersicherung für heimische Werkstätten.
Burg Wächter TSE gehören zu den günstigsten Modellen. Wie bei den meisten Konkurrenzprodukten befinden sich im inneren Knauf des Schließzylinders Batterien, die Freischaltung erfolgt per Funk. Entweder mit einer Fernbedienung oder per Ziffern-Tastatur, die optional auch einen Fingerabdruckscanner enthält, und bei richtiger Eingabe den entsprechenden Code zum Freischalten an den Zylinder schickt. Solche Produkte wie Burg Wächter Secuentry (Testbericht) eignen sich auch als sicherer Ersatz für die Eingangstüre. Neben der Lösung von Burg Wächter gibt es etliche andere im Markt, die meisten davon sind aber vor allem für den professionellen Einsatz gedacht und vergleichsweise teuer oder benötigen teure Software-Lizenzen zur Programmierung oder Aktivierung.
Für Nachrüster besonders interessant ist diese Klasse der elektronischen Schlösser – zumindest, wenn die Rahmenbedingungen erfüllt sind. Denn auch solche Lösungen können für Eingangstüren dienen. Der vorhandene Schließzylinder sollte eine Not- und Gefahrenfunktion haben, also sich von außen noch aufsperren lassen, wenn innen ein Schlüssel steckt. Denn der steckt bei dieser Technik immer – und bei leeren Batterien hat man sich ansonsten selbst ausgesperrt. Außerdem ist es wichtig, dass die Tür sauber eingestellt und nicht verzogen ist. Man kennt das, etwa von Holztüren im Winter, die man kräftig ziehen oder drücken muss, bis sie aufgehen – das schafft der kleine Elektromotor ohne Unterstützung nicht und wenn man an der Tür ziehen muss, tut es auch eine andere Lösung.
Das Aussehen ist sicherlich Geschmackssache, schließlich sitzt innen auf Haus- oder Wohnungstür ein relativ großer Kasten, der Batterien, Antrieb und Elektronik enthält. Dafür punkten diese Systeme mit Komfort: Das Aufschließen erfolgt bequem und ohne die Tür anfassen zu müssen per App oder Fernbedienung, das Abschließen – für die Versicherung im Einbruchsfall sehr wichtig – auf Wunsch automatisch nach dem Schließen der Tür. Voraussetzung ist natürlich ein sauberer Lauf der Mechanik.
Ein Beispiel für diese Schlüsseldreher ist das Nuki Combo 2.0 (Testbericht) . Es schließt automatisch die Tür auf und schließt sie auch ab. Hierzu nutzt es die Methode des Geofencings: Befindet sich der Nutzer mit seinem Smartphone in einem Radius von 100 Metern in der Nähe von Nuki, so gilt er als „… ist Zuhause“. Verlässt oder betritt er die Zone, so reagiert das Schloss darauf mit entsprechender Aktion. Das funktionierte im Test immer zuverlässig und ohne Probleme. Der Radius für Geofencing lässt sich optional auch vergrößern oder verkleinern. Das Nuki-Schloss schließt die Tür nicht nur auf und zu, sondern öffnet die Tür auch selbst, indem es den Zylinder bis zum Anschlag dreht. Eine gewisse Sonderform nehmen Yale Entr und Danalock V3 ein: Sie ersetzen den Schließzylinder in der Tür und bringen einen Motorkasten auf der Innenseite mit, die optionale Entriegelung von außen erfolgt weiterhin per mechanischem Schlüssel.
In Kombination mit Kameras oder Türsensoren können solche Lösungen eine Option fürs Smart Home sein. Via Apple Homekit, Alexa & Co. kann man die Schlösser integrieren. Steht beispielsweise der Postbote vor der Tür, empfängt man ihn via Outdoor-Kamera und lässt ihn dann mit Nuki das Paket im Flur abstellen. Entsprechende Kameras haben wir in unserem Vergleichstest: Outdoor-Kameras mit Akku zusammengefasst. Alternativ bieten sich auch Leuchten mit WLAN-Kamera an.
Wer schon einen elektrischen Türöffner hat, etwa an der Eingangstür eines Mehrfamilienhauses oder am Gartentor, kann den mit einer elektronischen Abfrage versehen. Als Haustür- oder Wohnungsschloss taugt diese Variante nicht, da die Tür nach dem Zuziehen nicht abgeschlossen ist – und wenn man sie von Hand abschließt, funktioniert die elektronische Öffnung nicht mehr.
Bastler finden bei Ebay , Amazon & Co. haufenweise Code-Schlösser, Fingerabdruckleser und NFC-Reader. Die einfachsten Varianten kosten wenig Geld und haben ein eingebautes Schalt-Relais, das den Türöffner ansteuern kann. Letztlich erhöht diese simple Variante das Sicherheitsrisiko weiter, weil das Kurzschließen der Kabel außen dazu führt, dass die Tür aufgeht – im Falle des Gartentors ist das aber wohl kein großes Problem. Wer Innen- und Außenelektronik trennen möchte, kann im billigen Preissegment zu Wiegand-Lesern greifen; dieser Pseudo-Standard arbeitet zwar unverschlüsselt und ist nicht gegen Replay-Attacken gefeit, schützt aber vor einfachen Kurzschluss-Angriffen – und da er kabelgebunden arbeitet, müsste man für echte Angriffe zunächst an die Kabel kommen.
In diesem Bereich gibt es auch echte High-End-Lösungen. Das meiste davon ist für den professionellen Einsatz in Unternehmen mit etlichen hundert Nutzern gedacht; aber auch für Einfamilienhäuser gibt es passende Produkte – etwa von E-Key.
Welche Lösung gibt es nun, E-Key oder die Wiegand-Leser sicher an einer Haustür zu betreiben? Die Lösung sind selbstverriegelnde Schlösser mit Motor-Antrieb – sie sind wohl das beste, was man in diesem Umfeld bekommen kann, aber auch nicht gerade billig.
Variante eins ist beispielsweise das Secury Automatic von GU. Einfach- oder Mehrfachverriegelung, selbstverriegelnd – das bedeutet, dass die Schließ-Riegel per Feder-Mechanismus selbst ausfahren, wenn die Tür ins Schloss fällt. Das Entriegeln erfolgt entweder von innen per Klinke, von innen und außen per Schlüssel, oder über den in der Tür verbauten Motor. Die nötige Kabelführung in der Tür, der Kabelübergang zwischen Tür und Rahmen, sowie die aufwendige Mechanik treiben den Preis nach oben, Nachrüsten ist quasi nicht möglich.
Die zweite Variante lässt sich in vorhandenen Installationen nachrüsten: Mediator von Eff Eff. Das Grundprinzip ist das Gleiche, in die Tür kommt ein neues Einsteckschloss mit selbstverriegelnder Mechanik. Der Motor zum Aufschließen sitzt hier aber nicht in der Tür, sondern im Türrahmen. Noch einfacher nachzurüsten ist das Einsteckschloss Ülock. Es sitzt in der Tür, hat eingebaute Batterien für die Stromversorgung und dreht nicht per Motor, sondern kuppelt die außen ansonsten freigängige Türklinke bei passendem Funksignal ein.
Wer vor allem auf seinen Geldbeutel achten muss, findet immer mehr Lösungen aus Fernost. Ein Beispiel ist das Xiaomi Aqara Smart Lock. Bei Online-Shops wie Tomtop bekommt man es für rund 250 Euro mit dem Promo-Code LOCK0530 – ein guter Preis für eine Komplettlösung. Die Tür öffnet man wahlweise mit Fingerabdruck, Pin oder Smartphone. Sind die Batterien im Schloss leer, liegen zudem Ersatzschlüssel bei. Solche Lösungen haben oft aber zwei Probleme: Erstens sind sie nicht für den Außenbereich gemacht. Bei Witterung oder starkem Regen kann das zum Komplettausfall führen. Zweitens sind die Schlösser für chinesische Türen gefertigt. Motorkasten, Schloss & Co. passen also nicht in europäische Türen. Das gelingt nur mit viel handwerklichem Geschick. Schade eigentlich, denn das gesamte Aqara-Smart-Home-Sortiment hat uns im Testbericht: Smart-Home Xiaomi Aqara sehr zugesagt.
Der folgende Preisvergleich zeigt nur Beispiele, um eine preisliche Einordnung zu ermöglichen. Vor allem die Einsteckschlösser gibt es in zahlreichen Produktvarianten, die zur Montagesituation vor Ort passen müssen, Fachberatung, Fachmontage oder intensives Einlesen ist hier unerlässlich.
Digitale Türschlösser haben viele Vorteile: verlorene Schlüssel lassen sich sperren, neue sind in Minuten erstellt, und Systeme mit Online-Anbindung kann man sogar von Unterwegs per Handy entsperren – wenn man das möchte.
Die einfachste und billigste Nachrüstlösung sind die Schlüsseldreher, die sich vor allem für wenig genutzte und gut eingestellte Türen eignen – Wohnungs- oder Haustüren zum Beispiel. Deutlich solider sind die elektronischen Schließzylinder, die ähnlich günstig, aber weit weniger komfortabel sind. Schließlich muss man hier selbst drehen und sich auch selbst um das Abschließen kümmern.
Wer eine wirklich professionelle Lösung sucht, kommt um selbstverriegelnde Motorschlösser kaum herum – doch die haben ihren Preis. Das lohnt sich oft nur bei gehobenen Sicherheitsansprüchen oder bei Sanierung oder im Neubau.
Die WLAN-Kamera Somfy One will mehr sein, als nur eine weitere der auf dem Markt zahlreich vertretenen IP-Cams mit Bewegungserkennung und Datenspeicherung in der Cloud. Das Gadget hat eine Sirene eingebaut, lässt sich mit Bewegungs- und Erschütterungssensoren vernetzen und spielt in Sachen Smarthome mit Amazons Alexa, Googles Nest und dem eigenen System von Somfy TaHoma zusammen. Wie Somfy One bei uns abgeschnitten hat, erfahrt Ihr in unserem Test.
Die WLAN-Kamera Somfy One will mehr sein, als nur eine weitere der auf dem Markt zahlreich vertretenen IP-Cams mit Bewegungserkennung und Datenspeicherung in der Cloud. Das Gadget hat eine Sirene eingebaut, lässt sich mit Bewegungs- und Erschütterungssensoren vernetzen und spielt in Sachen Smarthome mit Amazons Alexa, Googles Nest und dem eigenen System von Somfy TaHoma zusammen. Wie Somfy One bei uns abgeschnitten hat, erfahrt Ihr in unserem Test.
Somfy One+ und Somfy One sind abgesehen von einem integrierten Akku, internem Speicher für die Videoaufzeichnungen und im Lieferumfang enthaltener Fernbedienung und Erschütterungssenor beim erstgenannten Modell identische Geräte. Die WLAN-Kamera steckt in einem zylinderförmigen, gut verarbeiteten Gehäuse. Für den Bildsensor vorne gibt es eine Blende, die bei deaktivierter Überwachung auf Wunsch zufährt. Rechts oberhalb der Kamera befindet sich eine Status-LED.
Neben dem microUSB-Anschluss für das Netzteil befinden sich auf der Rückseite noch ein Setup-Taster und eine Resetbohrung. Zum auf Werkszustand zurückzustellen ist im Lieferumfang ein entsprechender Stahlstift enthalten. Unterhalb der Kamera sind ein Lautsprecher und ein Mikrofon hinter einem Kunststoffgitter verborgen.
Die Kamera des Somfy One+ löst 1920 × 1080 Pixel auf und hat einen Sichtwinkel von 130 Grad. Der Nutzer kann mit bis zu achtfachem Digitalzoom ins Geschehen vor der Kamera hineinzoomen. Für die Nachsichtfunktion gibt es eine Infrarot-Beleuchtung, die maximale Reichweite im Dunkeln beträgt 6 Meter. Mit dem Wlan verbindet sich das Gerät nach 802.11 b, g und n. Da es sowohl ein Mikrofon als auch einen Lautsprecher gibt, lässt sich das Gerät auch als Gegensprechanlage nutzen. Was das Thema Datenschutz angeht, spricht Somfy von „sicherer Datenübertragung (SSL/TLS mit RSA) und verschlüsselter Cloud-Speicherung (AES-256)“.
Im Vergleich zum Security-System Somfi One hat die von uns getestete Plusversion einen integrierten Akku, der bei Stromausfall für bis zu sechs Stunden autarker Laufzeit sorgt. Außerdem gibt es vom Hersteller nicht genauer spezifizierten lokalen Speicher für Videoaufnahmen und einen größeren Lieferumfang als bei der normalen Ausführung: Eine Fernbedienung und ein IntelliTag sind noch im Pakt. Letzteres ist ein Erschütterungssenor, der ins Sicherheitssystem eingebunden werden kann.
Der Hersteller nennt Somfy One/Somfy One+ eine „All-in-One-Sicherheitslösung“. Zuerst einmal handelt es sich bei dem Gerät jedoch um eine herkömmliche IP-Kamera, die – wie bei den meisten Konkurrenzprodukten auch der Fall – per Smartphone-App zuerst mit dem Router verbunden, und dann vom Handy aus konfiguriert und bedient wird.
Wie bei der Konkurrenz gibt es eine Bewegungserkennung, Somfy One schickt jedoch nicht „nur“ entsprechende Benachrichtigungen an den Nutzer, sondern löst auch für drei Minuten eine 90 Dezibel laute Sirene aus. Das ist laut genug, um Einbrechern einen ganz schönen Schreck einzujagen und diese im Idealfall auch zu vertreiben, aber nicht so laut, dass die gesamte Nachbarschaft aus ihren Betten fällt. Im Blickfeld können gewünschte Bereiche, bei denen die Bewegungserkennung nicht zum Einsatz kommen soll, innerhalb der App definiert werden.
Das Sonfy-One-Security-System lässt sich mit Öffnungs- und Bewegungsmeldern und weiteren Kameras und Sirenen (für den Innen- und Außenbereich) erweitern und arbeitet in Sachen Smart Home mit Amazons Alexa, Googles Nest und TaHoma. Zuletzt Genanntes ist eine Smart-Home-Lösung von Somfy selbst.
Für die rudimentären Features – das Live-Bild, die Bewegungserkennung und den Alarm inklusive Benachrichtigungen – muss der Nutzer nicht zusätzlich zahlen. Die zehnsekündigen Videoclips, die Somfy One bei jeder Bewegungserkennung aufzeichnet, darf der Besitzer mit einem Klick aufs Smartphone herunterladen. Für 4,99 Euro im Monat gibt es zusätzlich den kompletten Videoverlauf eines Tages, für 9,99 Euro im Monat kann im Einbruchsfall außerdem ein Sicherheitsmitarbeiter zum Haus beordert werden. Dieser Service ist eine Kooperation mit dem Service Axa Assistance.
Die Kamera des Somy One mit ihrer Full-HD-Auflösung bringt in Live-Ansicht und bei aufgenommenen Videos scharfes Bildmaterial, auch im Nachtsichtmodus. Die Bewegungserkennung funktionierte im Test präzise, bei Bedarf kann der Nutzer in der App noch feinjustieren. Die App zur Überwachung und zur Konfiguration des Systems lief zuverlässig, auch die Ersteinrichtung des Somfy One ging reibungslos vonstatten. Die Zeitverzögerung beim Live-Bild war bei uns jedoch recht hoch – um die 5 Sekunden.
Was uns im Test auch nicht gefallen hat, ist die Tatsache, dass der Nutzer nur Benachrichtigungen über erkannte Bewegungen erhält, nachdem die 90 Dezibel laute Sirene ausgelöst wurde. Zwar gibt es innerhalb der App auch eine Option die Sirene manuelle einschalten zu können – dem dürfte wohl eine Benachrichtigung des Besitzers vorausgehen –, diese ist bislang allerdings ausgegraut. Nach Anklicken informiert die App darüber, dass diese „bald erhältlich“ ist.
Was das Thema Sicherheit angeht, zeigte sich Somfy One+ als die bislang professionellste der von uns getesteten Security-WLAN-Kameras. Sie ist zum einen mit weiteren Sicherheitsprodukten von Somfy erweiterbar und bietet Smart-Home-Unterstützung. Weiterhin funktioniert die Bewegungserkennung zuverlässig und die eingebaute Sirene ist definitiv dazu in der Lage Einbrecher zu verscheuchen. Und für gerademal 10 Euro im Monat bekommt der Nutzer sogar auf Wunsch seinen eigenen Sicherheitsdienst.
Die IP-Kamera Argus kommt ohne kabelgebundene Stromversorgung aus, hat einen PIR-Sensor und Full-HD-Auflösung und kann sowohl drinnen als auch draußen genutzt werden. Zusätzliche Kosten für Speicherplatz in der Cloud kommen auf den Besitzer nicht zu: Argus speichert Videos lokal auf einer microSD-Karte ab. Trotz einiger Kritikpunkte hat uns die Reolink Argus im Test gut gefallen.
Die IP-Kamera Argus kommt ohne kabelgebundene Stromversorgung aus, hat einen PIR-Sensor und Full-HD-Auflösung und kann sowohl drinnen als auch draußen genutzt werden. Zusätzliche Kosten für Speicherplatz in der Cloud kommen auf den Besitzer nicht zu: Argus speichert Videos lokal auf einer microSD-Karte ab. Trotz einiger Kritikpunkte hat uns die Reolink Argus im Test gut gefallen.
Die Security-Cam Argus des Unternehmens Reolink steckt in einem stabil und robust wirkenden Kunststoffgehäuse mit den Abmessungen 113 × 65 × 54 Millimeter und ist 260 Gramm schwer. Sie sitzt magnetisch haftend auf ihrem Sockel, auf dem sie sich komfortabel ausrichten lässt. Zur Befestigung an der Wand hat die Halterung entsprechende Schraubenlöcher. Zum Lieferumfang gehört weiterhin eine für den Außeneinsatz etwas diebstahlsicherere Befestigungsmöglichkeit: Dort wird sie mit einem Gewinde verschraubt und ist so nicht einfach abzunehmen. Prinzipiell empfiehlt es sich im Außenbereich allerdings sowieso eine IP-Kamera so anzubringen, dass sie sich außer Reichweite von unbefugtem Zugriff befindet.
Zum Einsetzen der Batterien gibt es ein spezielles Tool, das dabei hilft, die abnehmbare Rückseite zu entfernen. Hinter einer Kunststoffabdeckung an der Seite verbirgt sich der microSD-Kartenslot. Das Einsetzen einer Speicherkarte ist extrem fummelig, allerdings erschwert dies auch einen Diebstahl des Speichers: Ohne einen dünnen Metallstift oder Ähnliches bekommt man die Karte nicht eingesetzt, geschweige denn aus dem Schacht heraus. Dass dies es einem Einbrecher in der Hektik seiner illegalen Tätigkeit gelingt, ist schwer vorstellbar.
Die Reolink Argus nimmt mit ihrem CMOS-Sensor Bilder und Videos mit maximal 1920 × 1080 Pixel auf. Das Sichtfeld beträgt diagonal 130, horizontal 110 Grad. Für gute Nachtsicht gibt es Infrarot-LEDs mit einer Wellenlänge von 850 nm für eine Reichweite von bis zu 10 Metern. Bei der Bewegungserkennung setzt der Hersteller auf einen Passive-Infrarot-Sensor (PIR). Neben einem Lautsprecher, der auch für die Ausgabe eines Alarmsignals zuständig ist, hat die Kamera noch ein Mikrofon integriert. Für die Aufnahmen von Videos gibt es einen microSD-Steckplatz.
Argus arbeitet kabellos, für den Betrieb sind vier Batterien des Typs CR123A nötig. Die Security-Cam ist auch für den Außeneinsatz geeignet – sie hat die Schutzklasse IP65 und hält Temperaturen von minus 10 bis plus 55 Grad aus. Mit dem WLAN verbindet sie sich nach 802.11 b, g und n und unterstützt die Verschlüsselungsmethoden WEP, WPA-PSK und WPA2-PSK.
Argus ist eine klassische IP-Security-Kamera, die den Besitzer bei Bewegung vor der Linse per Pushnachricht oder E-Mail informiert. Letzteres hat im Test jedoch nicht funktioniert, dazu später mehr. Außerdem nimmt sie die entsprechenden Sequenzen auf und speichert sie auf einer microSD-Karte ab. Der Nutzer kann diese Aufnahmen übers Internet auch innerhalb der zugehörigen App ansehen. Auch das Herunterladen aufs Handy ist möglich, allerdings nicht besonders komfortabel und genaugenommen ist es auch kein wirkliches Herunterladen. Um Videos auf das Smartphone zu bekommen, startet der Nutzer nämlich – während auf dem Telefon das entsprechende Video läuft – eine Aufnahmefunktion, zeichnet so die gerade laufende Stelle auf und speichert sie dann auf dem Handy ab. Während des angezeigten Livebildes ist die Aufnahme von Bildern und Videos jederzeit möglich. Diese werden dann direkt auf dem Smartphone abgespeichert und landen nicht auf der im Inneren der Kamera sitzenden microSD-Karte.
Argus hat einen Lautsprecher und ein Mikrofon. So hört der Besitzer auch, was vor der Linse akustisch vor sich geht, der Lautsprecher hingegen lässt auf Wunsch ein Alarmsignal ertönen. Diese „Sirene“ eignet sich allerdings aufgrund geringer Lautstärke und nur kurzer Abspieldauer nicht dazu, Einbrecher zu verscheuchen. Die durch Mikro und Lautsprecher ermöglichte Gegensprechfunktion ist hingegen eine nützliche Sache.
Zur Inbetriebnahme und zur Bedienung der Argus gibt es eine Smartphone-App für Android und iOS. Das Setup funktionierte reibungslos und war dank entsprechendem Wizard innerhalb weniger Minuten abgeschlossen. Im Großen und Ganzen ist die App übersichtlich und selbsterklärend. Komfortabel schaltet der Nutzer Bewegungssensor und Pushnachrichten auf dem Hauptbildschirm ein oder aus und hat Überblick über den Stand der Akkus und Zugriff auf das Livebild. Ein- und Ausschalten des Bewegungssensors geschieht auf Wunsch übrigens auch zeitgesteuert.
Für das Livebild gibt es zwei Qualitätseinstellungen, die sich im Detail vom Nutzer festlegen lassen. Selbst übers mobile Internet war das Betrachten des Livebildes auch in hoher Qualitätsstufe allerdings meist kein Problem. Wer mehrere Kameras des Herstellers nutzt, hat die Möglichkeit auf eine übersichtliche Mehrfensterdarstellung innerhalb der App zurückgreifen.
Die Bildqualität und die Performance beim Livebild sind sehr gut. Während es bei einigen IP-Kameras schon mal 10 Sekunden oder gar länger dauert, bis eine Verbindung steht – gerade beim Zugriff über das mobile Internet –, geschieht dies bei der Argus in einem Augenblick. In der Regel steht die Verbindung nach maximal 2 Sekunden. Auch die Latenz beim Livebild ist – eine stabile und schnelle Internetverbindung vorausgesetzt – gut, bzw. sehr gering. Teilweise spielt sich diese im Millisekundenbereich ab. Davon abgesehen gab es im Test keine Streamingprobleme oder Verbindungsabbrüche und auch die App lief stabil und fehlerfrei.
Die Bewegungserkennung funktioniert zuverlässig, zur Feineinstellung gibt es drei Sensibilitätsstufen. Pushnachrichten treffen schnell auf dem Smartphone ein, was die E-Mail-Benachrichtigungen angeht, stießen wir im Test jedoch auf Probleme. Um diese zu nutzen, benötigt es einen in den Einstellungen der App hinterlegten Postausgangsserver nebst E-Mail-Adresse und Passwort. Beim Versuch dies mit einer Google-Mail-Adresse einzurichten bekamen wir von Google eine Sicherheitswarnung mit dem Hinweis, dass ein Anmeldeversuch blockiert wurde. Um den Zugriff zu gewähren, hätten wir innerhalb des Google-Accounts „Zugriff auf weniger sicherer Apps zu zulassen“ aktivieren müssen, laut Google würde dies aber unser Konto angreifbar machen. Beim Versuch die E-Mail-Benachrichtigungen mit einem Microsoft-Konto zu aktivieren bekamen wir zwar keine Sicherheitswarnung, aber es funktionierte ebenfalls nicht.
Was die Akkulaufzeit angeht, lässt sich die vom Hersteller angegebene Standby-Zeit von 180 Tagen verständlicherweise nur schwer nachprüfen. Im Testzeitraum von drei Tagen mit viel ausprobieren und Aufnahmen von einigen um die 10 Minuten langen Videos nahm die Ladung der Batterien nur unwesentlich ab. In der App ist der exakte Verbrauch einsehbar, der Nutzer weiß somit rechtzeitig, wann es Zeit ist, die Batterien zu wechseln.
Dass Reolink Argus bei uns im Test nur mit befriedigend abschneidet liegt nicht daran, dass die Security-Cam einen schlechten Job macht, im Gegenteil. Die Bewegungserkennung arbeitet zuverlässig, die Bildqualität ist gut und die Performance das Livebild betreffend wohl die beste, die uns bislang bei einer IP-Kamera unterkam. Konkurrenzprodukte haben in der Regel jedoch mehr Features und Einstellungsmöglichkeiten als Reolinks Argus. Vor allem haben wir die Möglichkeit vermisst Zonen innerhalb des Sichtbereichs festlegen zu können, in denen die Bewegungserkennung nicht zum Einsatz kommt. Beispielsweise, um vor der Haustür zu vermeiden, dass der Alarm bei jedem vorbeifahrenden Auto ausgelöst wird. Für eine Außenkamera ist dieses Feature in unseren Augen fast so etwas wie ein „Must have“.
Und dann sind da noch die in unserem Test nicht funktionierenden E-Mail-Benachrichtigungen, wenn dies auch kein Riesenkritikpunkt ist und auch die Pushmitteilungen auf dem Smartphone gut funktionieren. Wen diese Kritikpunkte nicht tangieren, der bekommt für knapp 120 Euro eine gut funktionierende IP-Cam für In- und Outdoor mit lokalem Speicher für Aufnahmen und somit ohne zusätzliche Kosten.
Philips geht mit seinem kabellosen Multiroom-Lautsprecher BM6 andere Wege als die meisten Mitbewerber. Was der Lautsprecher draufhat, und wie sich die Multiroom-Reihe Izzy von Philips prinzipiell von der Konkurrenz abhebt, erfahrt Ihr in unserem Test.
Philips geht mit seinem kabellosen Multiroom-Lautsprecher BM6 andere Wege als die meisten Mitbewerber. Was der Lautsprecher draufhat, und wie sich die Multiroom-Reihe Izzy von Philips prinzipiell von der Konkurrenz abhebt, erfahrt Ihr in unserem Test.
Der BM6 ist ein recht kompakter Multiroom-Lautsprecher, der dem Play:1 von Sonos optisch ein wenig ähnelt. Wie der Konkurrent kann er sich in Sachen gute Verarbeitung und Wertigkeit – mit seinem umlaufendem Metallgitter und dem Gehäuse aus stabilem Kunststoff – sehen lassen. Seine Abmessungen betragen 200 × 92 × 92 Millimeter, das Gewicht knapp 600 Gramm. Oben gibt es – spritzwassergeschützt nach IPX4-Zertifizierung von gummiertem Material bedeckt – mittig Bedienelemente für Play, Pause und Lautstärke lauter und leiser. Weiterhin finden sich dort der Einschalter, die Gruppen-Taste für den Multiroom-Betrieb und zwei Taster um das Eingangssignal, Line-In oder Bluetooth, auszuwählen. Der Line-In-Eingang für Abspielgeräte ist hinten oberhalb des Netzteilanschlusses, wo er hinter einer wasserabweisenden Abdeckung verschwinden kann.
Nicht zuletzt da wir in der jüngsten Vergangenheit mit Sonos, Raumfeld und Bose drei der bekanntesten, vom Grundprinzip her sehr identisch funktionierende Multiroom-Systeme testen konnten, finden wir die Herangehensweise von Philips erfrischend anders. Um ein Multiroom-System mit verschiedenen Komponenten der Izzy-Serie zusammenzustellen, benötigt es keinen Router. Es gibt auch keine App zur Bedienung. Wie das funktionieren soll? Das haben wir uns vor dem Test auch gefragt. In der Praxis funktioniert das aber alles andere als schlecht.
Auf den ersten Blick ist der BM6 ein herkömmlicher Bluetooth-Lautsprecher, der Musik von gekoppelten Geräten abspielt. Per Line-In lassen sich auch andere Abspielgeräte nutzen und der Speaker ist dank integriertem Akku auch fernab von Steckdosen nutzbar. Soweit also eigentlich nichts Besonderes. Hat man ein weiteres Gerät aus der Izzy-Serie, kann dies per Knopfdruck dazu geschaltet werden und die per Bluetooth oder Line-In abgespielte Musik tönt auch dort aus dem Speaker. Allerdings gibt es bei Philips ein Limit: Mehr als fünf Geräte agieren nicht im Multiroom-Verbund.
Die Technik dahinter nennt sich izzylink und basiert auf WLAN nach Draft-N. Letztendlich funktioniert Multiroom bei Philips also gar nicht gänzlich anders als bei den Mitbewerbern, das zur Verbindung der einzelnen Speaker nötige WLAN wird aber ohne Router oder Zusatzgerät realisiert. Das hat beispielsweise den Vorteil, dass man sich nicht mit Einrichtungs-Assistenten herumschlagen muss, was im Falle von Boses SoundTouch-Serie (SoundTouch 20 im Test ) in unserem Test beispielsweise nervig war. Ein längerer Knopfdruck auf die gewünschten Izzy-Speaker genügt, und die Verbindung ist weniger als einer Minute hergestellt.
Zukünftig geschieht das Ein- oder Ausschalten durch kurzes Drücken des Group-Schalters. Ein Lautsprecher – derjenige, an dem das Audiosignal eingeht – ist dabei jeweils der Master-Speaker und muss eingeschaltet bleiben. Als Master-Lautsprecher kann jeder der vernetzten Speaker agieren.
Was die Ausstattung des BM6 angeht, gibt es Stereo-Sound – wenn auch auf recht engem Platz – dank zweier Full-Range-Lautsprechern und zwei gegenüberliegenden passiven Bassstrahlern. Die Ausgangsleistung beträgt 2 x 7,5 Watt mit Netzteil und 2 x 5 Watt im Akkubetrieb. Im Betrieb des Lautsprecher ohne Steckdose hält er um die 8 Stunden bei Wiedergabe über Bluetooth durch, im Multiroom-Verbund allerdings nur um die vier Stunden.
Der Philips BM6 macht trotz seiner Größe einen ordentlich und auch gut klingenden Sound. An die bisher von uns getesteten Kompakt-Speaker von Sonos und Teufel (Play:1 im Test , Raumfeld One S im Test ) kommt er allerdings nicht heran. Das liegt nicht etwa daran, dass er dünn klingen würde, die Mitten quäkig wären oder die Höhen zu dumpf. All dies ist nicht der Fall, er klingt schon richtig gut für einen kleinen Lautsprecher. Die Sache ist schlicht die: Die erwähnte Konkurrenz spielt klanglich und bezüglich Leistung in einer anderen Liga. Das merkt man nicht zuletzt, wenn man den Kleinen von Philips mal richtig aufdreht. Während der Klang bei den drei Mitstreitern auch bei sehr hohen Lautstärken immer noch Top ist, kommt der BM6B/10 mit seiner geringeren Leistung an seine Grenzen und lässt klanglich nach.
Die Performance des von uns getesteten Izzy-Multiroom-Systems bestehend aus einem BM6B/10, einem BM7 und einem BM50 war im Test gut, die Verbindung zwischen den einzelnen Geräten stabil und ohne Abbrüche. Negativ fiel allerdings auf, dass beim Ein- oder Ausschalten einzelner Speaker jeweils kurz die Musik stoppt und erst nach einigen Sekunden wieder weiterläuft.
Den BM6 gibt es in einer weißen und einer schwarzen Ausführung
Ein Vorteil von Philips Multiroom-Lautsprecher BM6 im Vergleich zu kompakten Geräten der Konkurrenz ist der integrierte Akku und die einfache Konfiguration. So eignet er sich unter anderem zur Beschallung von Partys im Freien mit mehreren Speakern. Da die Akkulaufzeit im Multiroom-Betrieb aber nur um die vier Stunden beträgt, ist dabei eine Steckdose in der Nähe allerdings schon von Vorteil. Der Klang des BM6 ist für ein Gerät dieser Größe sehr gut, beim ähnlich großen Play:1 von Sonos allerdings noch eine gute Ecke besser. Jedoch ist der Lautsprecher von Philips auch ein gutes Stück günstiger.
Prinzipiell kommt Philips mit dem BM6 und seiner Multiroom-Technologie nicht an die schon von uns getesteten Geräte und Systeme von Sonos, Teufel und Bose heran. Zum einen, da diese noch besser klingen und mehr Leistung bieten, allerdings auch um einiges teurer sind – zum anderen, weil sich dort alle vernetzten Geräte per App ein- und ausschalten lassen und auf diese Art auch die Lautstärkeregelung vonstatten geht. Beim Izzy-Multiroom-System geht dies nur direkt am Lautsprecher, was bei mehreren im Haus verteilten Geräten nicht gerade komfortabel ist.
Die Full-HD-Security-Kamera des deutschen Unternehmens Instar speichert Videos wahlweise auf microSD-Karte, auf FTP-Server oder in der Cloud. Sie ist schwenkbar und hat einen Bildsensor von Panasonic, der auch in schwierigen Lichtsituationen für ein gutes Bild sorgen soll. Was die Kamera noch so auf dem Kasten hat und wie sie bei uns im Test abgeschnitten hat, erfahrt Ihr hier im Artikel.
Die Full-HD-Security-Kamera des deutschen Unternehmens Instar speichert Videos wahlweise auf microSD-Karte, auf FTP-Server oder in der Cloud. Sie ist schwenkbar und hat einen Bildsensor von Panasonic, der auch in schwierigen Lichtsituationen für ein gutes Bild sorgen soll. Was die Kamera noch so auf dem Kasten hat und wie sie bei uns im Test abgeschnitten hat, erfahrt Ihr hier im Artikel.
Die IN-8015 steckt in einem gut verarbeiteten und stabil wirkendem Kunststoffgehäuse. Das Objektiv wird umrahmt von 10 Infrarot-LEDs, einem Helligkeitssensor und einem Infrarot-Bewegungsmelder. Hinten befinden sich zwei Lautsprecher, ein Mikrofon sitzt vorne am unteren Rand des Gehäuses. Neben einem Antennenanschluss für den WLAN-Betrieb gibt es auf der Rückseite einen Ethernetanschluss und einen Eingang für externe Alarmsensoren, die sich zusammen mit der IN-8015 nutzen lassen. Außerdem findet sich dort noch ein Audioausgang. Unten sind zwei Aussparungen zur Befestigung mit Schrauben, mittig sitzt ein Gewinde für eine im Lieferumfang befindliche Wandhalterung.
Wie schon erwähnt, gehören 10 Infrarot-LEDs, ein Helligkeitssensor und ein Infrarot-Bewegungsmelder zur Ausstattung der IN-8015. Das 4,3-Millimeter-Weitwinkelobjektiv hat einen Blickwinkel von 90 Grad. Die maximale Auflösung von Bildern und Videos beträgt 1920 × 1080 Pixel. Mit eingebautem Mikrofon und Lautsprecher kann die IN-8015 auch als Gegensprechanlage genutzt werden.
Was das Thema Sicherheit und Datenschutz bei Nutzung der Instar Cloud angeht, verspricht das Unternehmen sichere Verwahrung im eigenen Rechenzentrum und HTTPS- und FTPS-Verschlüsselung bei der Übertragung. Alle genutzten Server (für P2P, DDNS, Email und Cloud) stehen eigenen Aussagen zufolge in Deutschland und gewährleisten laut Instar somit die Datensicherheit.
Die IN-8015 fällt in unserer Testreihe von Cloud-basierten Kameras ein wenig aus dem Rahmen. Die Möglichkeit Videos online abzuspeichern ist nämlich optional, und nicht eines der Kernfeatures, wie bei den bislang von uns getesteten Kameras. Gerade diesbezüglich ist die IN-8015 jedoch recht interessant, weil die damit verbundenen Kosten überschaubar sind und kein monatliches Abo nötig ist. Für knapp 30 Euro bekommt der Kunde für 1 Jahr 10 GByte Cloudspeicher in Form eines Gutscheins.
Was den Funktionsumfang der IN-8015 angeht, gibt es Softwareseitige und Hardwareseitige (passiver Infrarot-Wärmesensor) Bewegungserkennung. Dank Geräuscherkennung kann die IN-8015 auch als Babyphone herhalten. Innerhalb des überwachten Bereichs können Zonen definiert werden, um nur in bestimmten Bereichen die Bewegungserkennung zu aktivieren. Im Falle eines Alarms können Videos auf Wunsch auf SD-Karte, per FTP oder in der Cloud abgespeichert werden. Dazu gibt es Pushmitteilungen auf dem Handy und/oder E-Mails inklusive Bilder des Geschehens. Die aufgenommenen Videos können jederzeit betrachtet und heruntergeladen werden.
Die IN-8015 ist horizontal und vertikal schwenkbar, innerhalb des Livebildes kann der Besitzer also den kompletten Raum abfahren. Praktisch ist in diesem Zusammenhang, dass sich mehrere Positionen abspeichern lassen, die dann auf Knopfdruck automatisch angefahren werden.
Zur Bedienung der WLAN-Kamera gibt es eine App für Android und iOS und eine Weboberfläche. Zur Einrichtung und zur Konfiguration dient Letztere, die Mobile-App ist vor allem für die Überwachung von unterwegs und das ein- und ausschalten der Sicherheitsfeatures zuständig. Während das Setup der IN-8015 mit dem Webinterface schnell erledigt ist, zeigt sich die weitere Bedienung und Konfiguration erst einmal nicht besonders intuitiv. Erst herumprobieren oder einen Blick in die ausführliche Onlineanleitung werfen bringt so nach und nach Licht ins Dunkel.
Beispielsweise sind die Buttons innerhalb der Smartphone-App (z. B. zum Aktivieren von Geräusch- oder Bewegungserkennung) alles andere als selbsterklärend, die Bedeutung liefert aber die Hilfe innerhalb des Programms, wo die Schaltflächen beschrieben sind. Auch das Webinterface mussten wir erst eine Weile erkunden, bis wir uns bei Bedienung und Konfiguration einigermaßen sicher fühlten. Aber auch hier gibt es ausführliche Unterstützung in Form von Hilfetexten innerhalb fast jeden Bereichs.
Was Bildqualität und Performance angeht, hat uns die IN-8015 sehr gut gefallen. Positiv fielen uns dabei vor allem die geringe Latenz beim Livebild und die flüssigen Kamerafahrten auf. Was die Bildqualität angeht, gibt es innerhalb des Webinterface Einstellungsmöglichkeiten für Farbton, Helligkeit, Bildsättigung & Co., aber auch für Auflösung, Kompression und Bitrate der aufgenommenen Videos. Alles in allem lieferte die IN-8015 das bislang beste Bild in unserer Testreihe. Was Bewegungserkennung, Geräuscherkennung und die Nutzung als Gegensprechanlage angeht, machte die IN-8015 in unserem Test einen guten Job.
Prinzipiell liefen auch Smartphone-App und Webinterface im Test flüssig und reibungslos, die Benutzeroberfläche im Browser zeigte sich allerdings in einigen Bereichen etwas buggy. Beispielsweise können dort Kamerapositionen abgespeichert und danach per Knopfdruck angefahren werden, beim nächsten Start des Webinterface bekommt der Nutzer jedoch die Meldung, dass die entsprechende Position noch nicht belegt wäre. In der Smartphone-App ist diese jedoch nach wie vor per Knopfdruck anfahrbar, also im System noch aktiv. Und auch innerhalb mancher Einstellungsmenüs im Browser tauchen vorgenommen Änderungen beim nächsten Start des Webinterface dort nicht mehr auf, sind jedoch ebenfalls innerhalb des Systems noch aktiv.
Die IN-8015 ist keine WLAN-Kamera, die nach 10 Minuten startklar ist und sich dann in Sachen Bedienung innerhalb der zugehörigen Apps von selbst erklärt. Der Käufer muss schon dazu bereit sein, sich etwas mit der Materie auseinanderzusetzen. Dafür bekommt er aber auch ein Gerät mit tiefer gehenden Einstellungsmöglichkeiten, als bei den bislang von uns getesteten Cloud-basierten Kameras. Davon abgesehen konnte uns die IN-8015 mit ihrer Bildqualität, ihrem Funktionsumfang und ihrer Systemperformance überzeugen. Nur die Probleme innerhalb des Webinterface trüben das ansonsten sehr gute Gesamtbild etwas. Hier bleibt zu hoffen, dass die zuständigen Entwickler diese Fehler noch ausmerzen.
Vor der ersten Nutzung lädt man die Auto-Starthilfe je nach Modell über ein externes Netzteil oder die USB-Anschlüsse auf. Passende Starthilfekabel gehören in der Regel zum Lieferumfang. Die richtige Reihenfolge sollte beachtet werden. Im Idealfall liegt eine Schritt-für-Schritt-Anleitung des Herstellers bei.
Die Klemme mit dem roten Kabel verbindet man mit dem Pluspol am anderen Ende. Die Klemme mit dem schwarzen Kabel klemmt man an einen Massepunkt im Motorraum. Das kann ein beliebiges leitendes Metallteil oder ein spezieller Anschlusspunkt sein.
Vorsicht: Auf keinen Fall dürfen Fahrzeughalter den Plus- und Minus-Pol verwechseln. Wer ein Fahrzeug mit Start-Stopp-Automatik oder Energierückgewinnung (milder Hybrid) besitzt, sollte unbedingt die Herstellerhinweise beachten. Bei diesen Fahrzeugen sind in der Regel spezielle Anschlusspunkte im Motorraum vorgesehen.
Im nächsten Schritt schaltet man das Starthilfegerät ein. Eventuelle Einstellungen sollten Fahrer vorab gemäß der Bedienungsanleitung vornehmen. Klappt der Startvorgang nach drei Versuchen nicht, sollte man ein paar Minuten warten und es dann erneut probieren. Klappt es dann wieder nicht, ist das ein Hinweis auf eine defekte Fahrzeugbatterie. Springt der Motor an, kann der Fahrzeughalter das Gerät ausschalten. Zuerst entfernt man das schwarze Kabel am Massepunkt, dann das rote Kabel vom Pluspol.
Eine Grundvoraussetzung zum Überbrücken ist die nötige Grundspannung von 12 V beim PKW, ausreichend Spitzenstrom und genügend Akkukapazität. Bei einem Motorrad sind ebenfalls 12 V üblich, nur ältere Modelle nutzen noch 6 V. Ein Lkw benötigt in der Regel 24 V.
Die Hersteller geben an, für welchen Hubraum die Geräte geeignet sind. Für Benziner mit einem Hubraum bis maximal 2 Liter reicht ein Spitzenstrom von etwa 200 A. Bei einem Diesel-Motor mit 2 Liter oder Benziner mit 3 Liter Hubraum empfiehlt sich ein Starthilfegerät mit einer Leistung von mindestens 600 A. Diese gibt es ab 50 Euro. Die Preise zeigen aber: Es lohnt sich kaum noch, ein Modell mit weniger Spitzenstrom zu kaufen.
Je höher die Kapazität, desto mehr Startversuche sind möglich. Meistens geben Hersteller diese in Milliamperestunden (mAh) oder Wattstunden (Wh) an. Viele Modelle nutzen einen Lithium-Ionen-Akku. Zum Einsatz kommen seltener auch LiFePO4-Akkus, die thermisch stabiler und weniger anfällig für Überhitzung, sowie Lithium-Cobaltdioxid- oder Lithium-Polymer-Akkus. Die meisten Batterie-Booster funktionieren auch als USB-Powerbank für Smartphones oder Tablet-PCs. Als Ausgang für die USB-Kabel sind in der Regel Micro-USB, USB-C oder USB-A vorhanden.
Der ADAC empfiehlt, die Starthilfe-Powerbank bei Raumtemperaturen zu lagern. Hersteller geben zwar oft an, dass die Starthilfen bis in zweistellige Minusgrade funktionieren, bei einem Test des ADAC von sieben Boostern haben bis auf ein Gerät alle Modelle bei Minustemperaturen nicht verlässlich funktioniert. Bei unseren Tests hatten wir das Problem nicht, allerdings herrschten Temperaturen im niedrigen Plus-Bereich vor.
Ist das Lagern bei Raumtemperatur nicht möglich, sollte der Booster behutsam aufgewärmt werden. Mehrmalige Startversuche erwärmen die Starthilfe-Powerbank zusätzlich, erschöpfen aber auf Dauer die Kapazität. Da bei der Kurzschlussprüfung des ADAC einige Produkte negativ auffielen, sollte vor dem Kauf auf das Vorhandensein einer Kurzschlusssicherung geachtet werden. Hier ist es ratsam zu prüfen, ob eine DIN-Norm oder ISO-Norm vorliegt.
Wichtig: Starthilfe-Powerbanks nutzen vorwiegend Lithium-Ionen- oder Lithium-Polymer-Akkus. Mit der Zeit büßen diese an Kapazität ein, speziell, wenn man die Starthilfe nicht verwendet. Wir raten deshalb dazu, diese Geräte regelmäßig als Powerbank zu nutzen und zu laden. Liegen diese jahrelang nur im Auto, funktionieren sie höchstwahrscheinlich genau dann nicht, wenn man diese dringend benötigt. Zusätzlich sollte man die Starthilfe-Powerbanks nicht im Kofferraum lagern, denn Kälte macht den Akkus zu schaffen. Empfehlenswert ist es, diese bei Zimmertemperatur zu lagern oder wenigstens im Innenraum des Fahrzeuges mitzuführen.
Empfehlenswert ist ein wasserfestes Gehäuse für Regen oder Schnee. Viele Modelle verfügen zudem über ein SOS-Licht in Form einer LED-Leuchte als Taschenlampe. Es gibt sogar Varianten mit integriertem Akku-Luftkompressor, um den Reifen aufzupumpen.
Eine spannende Alternative sind Jump Starter mit Kondensatortechnik (Ultra Caps), die uns ein Leser empfohlen hat. Wir haben diese bisher nicht ausprobiert. Die Lebensdauer gilt als sehr viel höher als bei batteriebetriebenen Modellen. Wenngleich die Autobatterie und der Jump Starter entladen sind, kann man damit in den meisten Fällen einen PKW starten. Eine leere Autobatterie liefert zwar nicht genug Strom zum Anlassen, hat aber oft noch genügend Energie gespeichert. Die Kondensatoren werden langsam aufgeladen und geben dann beim Startvorgang die gespeicherte Energie in kurzer Zeit mit hoher Leistung ab. Ein Beispiel für eine solche wartungsfreie Starthilfe ist die Kunzer CSC 12 (Preisvergleich) ab 280 Euro.
Eine weitere Möglichkeit zur mobilen Starthilfe ist eine Powerstation. Der Vorteil dieser Lösung: Man kann den mobilen Stromspeicher auch für viele weitere Einsatzzwecke nutzen, etwa für einen Laptop beim Camping oder für Geräte im Garten. Allerdings sind diese Lösungen in der Regel deutlich teurer als ein nur für den Einsatz als Starthilfe optimiertes Gerät.
Für den Einsatz als Starthilfe gibt es aber einige Besonderheiten zu beachten. Um das Auto wieder zum Leben zu erwecken, ist auch beim Booster ausreichend Spitzenstrom vonnöten. Nicht jede Powerstation ist dazu in der Lage. Eine Powerstation, die auch die Autobatterie wieder zum Leben erweckt, ist die Topshak TS-PS1500 (Testbericht). Aktuell ist die Powerstation mit Starthilfekabel bedauerlicherweise ausverkauft. Eine Alternative wäre der Vtoman Jump 1500X bei Amazon für knapp 519 Euro.
Weitere mobile Energiespeicher zeigen wir in der Top 10: Die beste Powerstation im Test – Ecoflow vor Fossibot, Anker & Co. Mobile Akkus mit großer Kapazität für unterwegs finden sich in der Top 10: Die beste Powerbank ab 20.000 mAh im Test.
KFZ-Versicherungen bieten Schutz für Fahrzeuge und decken Schäden am eigenen Auto, Dritte und Personenschäden ab. Sie umfassen meist Haftpflicht, Teilkasko oder Vollkasko. Die Prämienhöhe hängt von Faktoren wie Fahrzeugtyp, Alter, Regionalklasse und Schadenfreiheitsklasse ab. Ein Vergleich verschiedener Angebote hilft, das beste Preis-Leistungs-Verhältnis zu finden. Der Tarifrechner von Heise unterstützt bei der Suche nach einer passenden KFZ-Versicherung, indem er verschiedene Tarife übersichtlich gegenüberstellt.
Ein mobiler Booster kann dem Auto ohne Hilfe anderer Starthilfe geben. Der Testsieger von Pearl überzeugt mit einem robusten und wasserfesten Gehäuse und bietet verlässliche Sicherheits-Features. Das gilt auch für das Modell von Noco. Die Powerbanks von Popdeer sind nicht vor Wasser geschützt, bieten dafür aber eine große Kapazität und viel Leistung sowie ein wirklich gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Spannend sind zudem Starthilfe-Powerbanks mit elektrischem Kompressor als Luftpumpe.
Die Starthilfe sollte unbedingt über einen Schutz gegen Verpolung oder bei einem Kurzschluss verfügen. Bei Fahrzeugen mit Start-Stopp-Automatik und neuen Fabrikaten sollte man sich erkundigen, ob der Booster dafür geeignet ist. Wichtig ist: Der Kofferraum eignet sich nicht für den Transport im Winter. Denn die Kälte macht den Akkus der Booster zu schaffen. Deshalb sollten die Powerbank-Starthilfen im Idealfall bei Zimmertemperatur gelagert werden. Um dem vorzubeugen, kann man diese als Powerbank nutzen und regelmäßig wieder aufladen. Liegen die Starthilfe-Booster permanent nur im Auto, funktionieren sie irgendwann nicht mehr.
Weitere nützliche Hilfsmittel für den PKW finden sich hier:
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