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Top 10: Die beste Gaming-Maus im Test – Testsieger Logitech vor Asus ROG & Razer
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Top 10: Die besten Controller für die Nintendo Switch ab 11 Euro
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Top 7: Die besten Joysticks, Steuerknüppel & Hotas für den Flugsimulator
Autorennen, Fliegen, U-Boot fahren: Die 10 besten Simulationen für VR-Brillen
Die 10 besten Simulatoren für PC und Konsole
Bestenliste: Die zehn besten Spiele für die Playstation 5
Autorennen, Shooter, RPG: Die zehn besten Spiele für die Xbox One
Multiplayer-Top-10: Die besten Koop-Spiele für PS4 und PS5
Bestenliste: Die zehn besten offiziellen Retro-Konsolen
Top 10: Die besten Switch-Spiele für Multiplayer & Couch-Coop
Bestenliste: Die Top-10-Spiele für Xbox Series S & X
Xbox: Die Top-10 der Couch-Koop-Spiele für lokalen Multiplayer
Bestenliste: Gamepads für PC und Retro-Konsole
Top 10: Die besten Smart-Home-Systeme im Test – Home Assistant überragt alle
Top 10: Der beste Luftgütesensor im Test – CO₂, Schadstoffe & Schimmel im Blick
Top 10: Die beste kabellose Überwachungskamera im Test – Akku, WLAN, LTE & Solar
Top 10: Das beste Heizkörperthermostat im Test – smart heizen und Geld sparen
Top 10: Die beste Türklingel mit Kamera im Test – Eufy vor Reolink
Das beste Smart Lock im Test – Testsieger mit Gesichtserkennung vor Nuki
Testsieger: Die beste Mini-Überwachungskamera im Test – Babyphone inklusive
Top 10: Die beste Überwachungskamera mit PTZ im Test
Top 10: Der beste Luftreiniger im Test
Top 10: Die besten Überwachungskameras mit 4K-Auflösung im Test
Top 10: Die beste Überwachungskamera mit Dual-Objektiv im Test
Top 10: Die beste Überwachungskamera für innen im Test
Die besten smarten LED-Stehlampen im Test – Govee vor Philips Hue
Top 10: Die beste Überwachungskamera mit Top-Nachtsicht im Test
Die besten Präsenzmelder mit Radar im Test – Aus für Bewegungsmelder?
Top 7: Das beste smarte LED-Panel – Nanoleaf, Govee & Alternativen
Top 5: Die besten smarten Bewässerungssysteme für den Garten im Test
Top 10: Stromverbrauch messen – die besten smarten Steckdosen im Test
Die besten Floodlight Cams: Überwachungskameras mit hellen LED-Strahlern im Test
Top 10: Die besten Saugroboter bis 300 Euro – Laser, App und Absaugstation
Top 5: Smarte Outdoor-Überwachungskamera mit WLAN & Akku
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Top 10: Die besten Wireless‑Adapter für Carplay im Test – iPhone kabellos nutzen
Top 10: Das beste Mehrfach-USB-Ladegerät – Testsieger mit 100 Watt für 39 Euro
Top 10: Der beste Adapter für Android Auto Wireless – kabellos Handy nutzen
Top 5: Die beste Heißluftfritteuse im Test – Airfryer von Ninja, Cosori & Co.
Top 10: Die beste Wärmebildkamera für das Handy im Test – Hikmicro, Flir & Co.
Top 10: Die beste Android-Box fürs Auto im Test – Youtube, Netflix & Co. nutzen
Top 10: Die beste elektronische Parkscheibe im Test – mit Zulassung ab 17 Euro
Top 10: Der beste 3D-Drucker mit Filament im Test – perfekt drucken ab 190 Euro
Top 10: Die beste Dashcam fürs Auto im Test – Testsieger von Garmin & Nextbase
Top 10: Die beste Starthilfe-Powerbank im Test – Auto überbrücken per Akku
Testsieger: Die beste Wärmebildkamera im Test – gut schon ab 200 Euro
Top 10: Carplay nachrüsten – das beste Display für iPhone & Android Auto im Test
Top 5: Die beste Akku-Kaffeemaschine im Test – mobil Espresso kochen & trinken
Top 5: Der beste Adventskalender 2025 – für Bastler, Schlaumeier, Nerds & Geeks
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Top 5: Der beste DAB+-Adapter fürs Autoradio zum Nachrüsten im Test
Top 7: Die beste thermoelektrische Kühlbox im Test – perfekt für Auto & Urlaub
Top 5: Der beste Insektenstichheiler im Test – Heat It, Beurer, Bite Away & Co.
Top 5: Das beste ferngesteuerte Boot im Test
Top 5: Der beste Alkoholtester im Test – Promille selbst ermitteln
Top 6: Die beste kabellose Rückfahrkamera zum Nachrüsten im Test
Top 7: Der beste elektrische Präzisionsschraubendreher
Top 6: Die besten Radar- und Blitzerwarner
Top 7: Der beste Lötkolben mit Stromversorgung per USB – perfekt fürs Hobby
Top 5: Die besten RC-Helikopter bis 100 Euro – Rundflug im Wohnzimmer
Top 5: Die besten 3D-Drucker für Anfänger – einfach & gut drucken ab 269 Euro
Top 5: Die besten smarten elektrischen Zahnbürsten – besser Putzen dank App
Top 5: Die besten Head-up-Displays – HUD für jedes Auto ab 12 Euro nachrüsten
Top 10 SLA-Drucker: Die besten 3D-Drucker für Resin ab 130 Euro im Test
Top 10: Bluetooth-Schlüsselfinder – die besten Keyfinder für Android und iOS

Top 10: Die besten Nintendo-Switch-Spiele im Test – Zelda vor Mario & Pokemon

The Legend of Zelda: Tears of the Kingdom (Switch)

Wir haben über 40 Games für die Nintendo Switch getestet und zeigen hier die zehn besten Spiele, die ihr auf keinen Fall verpassen solltet.

Trotz ihres mittlerweile gehobenen Alters gehören die Nintendo Switch (Testbericht), die günstigere Nintendo Switch Lite (Testbericht) und die Nintendo Switch OLED (Testbericht) nach wie vor zu den beliebtesten Konsolen. Das liegt primär an dem breiten Angebot an hochkarätigen Spielen, wie es so nur von Nintendo kommen kann.

Interessanterweise finden sich aktuell in unserer Top 10 der besten Spiele für die Switch ausschließlich Titel von Nintendo. Diese sind zum Teil Switch-exklusiv. Allerdings gibt es auch Neuauflagen älterer Nintendo-Spiele, die auf der Switch mit aufpolierter Grafik und frischen Spielelementen einen zweiten Frühling erleben.

In dieser Top 10 der Switch-Spiele zeigen wir unsere Favoriten, die das Herz eines jeden Switch-Besitzers höher schlagen lassen.

Nintendo Switch im Test: stationär, mobil und genial

Wer Controller für die Switch benötigt, dem helfen wir in unserer Top 10: Die besten Controller für die Nintendo Switch ab 11 Euro weiter. Allgemeines Zubehör zeigen wir im Ratgeber Nintendo Switch: Das beste Zubehör – Schutz, Kopfhörer, Gamepads, Akku, Spiele.

KURZÜBERSICHT

Zelda: Tears of the Kingdom

The Legend of Zelda: Tears of the Kingdom erfüllt die Wünsche der Breath of the Wild-Fans. Neue Himmel- und Untergrundgebiete, erweiterte Fähigkeiten und eine reifere Geschichte machen das Spielerlebnis noch besser. Es übertrifft die hohe Messlatte und ist ein Muss für Switch-Besitzer.

VORTEILE
  • Ultra-Hand- und Synthese-Fähigkeiten offenbaren experimentierfreudiges Gameplay
  • Geschichte wirkt vielschichtiger und ausgereifter als beim Vorgänger
  • Starker Ausbau der bereits zuvor umfangreichen Spielwelt
  • Viel Freiheit bei der Erkundung der Spielinhalte
NACHTEILE
  • Die zerbrechlichen Waffen sind stellenweise eine noch immer frustrierende Mechanik

Super Mario Bros. Wonder

Super Mario Bros. Wonder setzt die Tradition von Nintendos Vorliebe für knuffige das Jump ’n’ Run fort und führt Spieler in eine Welt, die nostalgisch vertraut wirkt, aber zusätzlich viele überraschend neue Facetten zeigt. So kombiniert es klassische Mario-Elemente mit frischen, kreativen Mechaniken. Die lebendige Grafik mit viel Liebe zum Detail und der eingängige Soundtrack ergänzen die positive Erfahrung.

VORTEILE
  • Wunderblumen machen Level visuell und spielerisch einzigartig
  • Abzeichen bieten anpassungsfähiges Gameplay
  • Flüssiger Übergang zwischen Online- und Offline-Modi
  • Sämtliche Mechaniken laden zur Erkundung der Level ein
NACHTEILE

Super Mario Party Jamboree

Super Mario Party Jamboree ist der vielfältigste Mario-Party-Ableger. Mit Bewegungsgesteuerten Minispielen, 110+ Minispielen und Online-Modi ist für Abwechslung gesorgt. Der Bowserathlon fügt sich als Neuerung gut ein, allerdings sind die Änderungen im Mario-Party-Modus mit der Jamboree-Partnerfunktion minimal.

VORTEILE
  • Bowserathlon bietet starken neuen Spielmodus
  • Drei Modi fokussiert auf Joy-Con-Bewegungssteuerung
  • Mehr Charaktere, mehr Mario Party-Spielbretter
NACHTEILE
  • Namensgebende Jamboree-Partnerfunktion rückt spielerisch in den Hintergrund
Ratgeber

Welches ist das beste Spiel für die Nintendo Switch?

Das 3rd-Person-Action-Rollenspiel The Legend of Zelda: Tears of the Kingdom ist unser Lieblingsspiel auf der Nintendo Switch. Allerdings sollten Käufer viel Zeit und Geduld mitbringen. Deutlich einfacher gelingt der Einstieg in Super Mario Bros Wonder. Konsolenübergreifend haben wir mit keinem Jump'n'Run mehr Spaß gehabt. Wenn sich mehrere Spieler vor einer Konsole versammeln, führt fast kein Weg an Mario Party Jamboree vorbei. Ein echter Party-Klassiker!

Fazit

So alt die Nintendo Switch auch ist, so frisch wirken ihre Spiele. Mit unseren zehn Lieblingstiteln aus verschiedenen Bereichen können Käufer fast nichts falsch machen.

Wir empfehlen außerdem die folgenden Bestenlisten, Ratgeber und Tests rund um die Nintendo Switch:

BESTENLISTE
Testsieger

Zelda: Tears of the Kingdom

The Legend of Zelda: Tears of the Kingdom setzt das heroische Action-Adventure fort. Wir sind zurückgekehrt nach Hyrule und haben sowohl den Himmel als auch den Untergrund mit unseren neuen Fähigkeiten erkundet.

VORTEILE
  • Ultra-Hand- und Synthese-Fähigkeiten offenbaren experimentierfreudiges Gameplay
  • Geschichte wirkt vielschichtiger und ausgereifter als beim Vorgänger
  • Starker Ausbau der bereits zuvor umfangreichen Spielwelt
  • Viel Freiheit bei der Erkundung der Spielinhalte
NACHTEILE
  • Die zerbrechlichen Waffen sind stellenweise eine noch immer frustrierende Mechanik

The Legend of Zelda: Tears of the Kingdom setzt das heroische Action-Adventure fort. Wir sind zurückgekehrt nach Hyrule und haben sowohl den Himmel als auch den Untergrund mit unseren neuen Fähigkeiten erkundet.

Der Druck ist groß, die Erwartung der Fans noch größer. Zeitgleich zum Debüt der Nintendo Switch erschien The Legend of Zelda: Breath of the Wild als offizieller Launch-Titel. Was damals noch niemand wusste: Das Spiel dient selbst im Jahr 2023 noch als Messlatte für alle folgenden Nintendo Switch-Titel. Denn kein anderes Spiel auf der Nintendo Switch hat seit jeher eine so positive Resonanz erhalten wie Breath of the Wild. The Legend of Zelda: Tears of the Kingdom tritt demnach in große Fußstapfen und muss nicht nur langjährige Fans des Zelda-Franchise, sondern auch Fans des Action-Adventure-Genres zufriedenstellen.

The Legend of Zelda: Tears of the Kingdom knüpft direkt an das Ende von The Legend of Zelda: Breath of the Wild an und führt die Geschichte dort weiter, wo sie 2017 aufgehört hat. Nachdem Ganon besiegt und Prinzessin Zelda gerettet wurde, endet Breath of the Wild mit einem sicheren, sich erholenden Hyrule.

Der neue Teil der Spielreihe beginnt mit der Erkundung des Untergrunds von Schloss Hyrule, bei der Link und Zelda Ruinen einer Jahrtausende alten Zivilisation entdecken, den Sonau. Die Freude über die Entdeckung hält jedoch nur kurz an, als die beiden bei der weiteren Erkundung auf eine mysteriöse Halle mit einer Mumie stoßen. Die Mumie erwacht und entpuppt sich als Dämonenkönig, der damals von dem abgetrennten Arm des alten Sonau-König Rauru dort gebannt wurde. Innerhalb weniger Sekunden zerbricht das Master-Schwert, Zelda fällt in einen bodenlosen Abgrund und Links Arm wird von Miasma zerfressen. Schnell wird klar, dass der Sieg nur vorübergehend war und Hyrule erneut auf Links Hilfe angewiesen ist. Gewappnet mit dem Arm eines alten Königs, erneut auf der Suche nach Prinzessin Zelda, stürzen wir uns vom Himmel aus in das Königreich von Hyrule.

Hyrule im neuen Glanz

The Legend of Zelda: Tears of the Kingdom setzt nicht nur direkt nach den Geschehnissen von Breath of the Wild an. Auch die Spielwelt von Hyrule, welche Spieler bereits 2017 kennenlernen durften, kehrt größtenteils in ihrer zuvor bekannten Form zurück.

Wenn es eines ist, woran Nachfolger beliebter Videospiel-Titel scheitern, dann ist es wohl zu viel Innovation. Zu viel Neues wird ausprobiert, zu viel von dem, was Spieler am Original so sehr liebten, geht verloren. Nintendo ist eines der wenigen Entwicklerstudios, die scheinbar aus genau diesem Phänomen gelernt haben. Statt vollkommen neue Wege für einzuschlagen, baut Nintendo auf das auf, was bereits beim Vorgänger wunderbar funktioniert hat.

Wer bereits seinen Spaß bei Breath of the Wild hatte, der mag in den ersten Spielstunden etwas schockiert sein über die vielen Parallelen zwischen den Strukturen der beiden Titel. Genauso wie zuvor müssen Spieler als Hauptziel des Spiels die vier Völker Hyrules besuchen, um mehr über Zeldas Aufenthaltsort und den Folgen des Kataklysmus zu erfahren. Während es in Breath of the Wild die vier Titanen waren, die als Hauptziele dienten, sind es nun die vier Tempel. Diese müssen erreicht werden, um katastrophale Umweltveränderungen wie die riesigen Schneestürme oder Schlamm-besudelte Gewässer, die Folgen des Kataklysmus, rückgängig zu machen. Erneut gibt es Schrein-Rätsel zu lösen, mit deren Hilfe Spieler die Herzcontainer und Ausdauer von Link ausbauen können. Erneut gibt es Türme in jeder Region zu erklimmen, die die Karte des Gebietes aufdecken.

The Legend of Zelda: Tears of the Kingdom folgt demselben Spielprinzip wie sein Vorgänger, und genauso wie zuvor klappt dies wunderbar. Spielern steht frei, wo sie zuerst anfangen und welches Gebiet als Erstes besucht werden soll. Überall gibt es Geheimnisse zu entdecken, Orte zu erkunden und einfache, jedoch mächtige Spielmechaniken in Form von Links neuen Fähigkeiten zu verwenden.

Während das Grundprinzip auf bereits bekannten Mechaniken und spielerischen Strukturen aufgebaut wird, werden besonders die Spielwelt und die Möglichkeiten, die diese bietet, aber zudem ausgebaut. Auch wenn sich auf der Erdoberfläche nur wenig getan haben mag, verdreifacht sich die Spielwelt im Vergleich zur bereits riesigen Karte des Vorgängers mit Tears of the Kingdom. Neben der Oberfläche gibt es nun auch eine Himmelskarte sowie eine Karte des Untergrunds zu entdecken. Im Himmel finden Spieler die Ruinen der Sonau, der Untergrund wiederum birgt unzählige Gegner und stellt zusammen mit seiner völligen Dunkelheit eine ordentliche Herausforderung dar. Zusätzlich gibt es überall in der Spielwelt Höhlen zu erkunden, neue Gegner zu besiegen und schicke neue Ausrüstung zu ergattern.

Neben dem Einsatz von allerlei Waffen stehen nach wie vor Links Fähigkeiten im Vordergrund. In Zelda: Breath of the Wild gingen Fähigkeiten wie das Stasis- oder Magnetmodul vom Shiekah-Stein und dessen Macht aus. In Tears of The Kingdom wird Links zuvor zerfressener Arm durch den des König Raurus ersetzt und präsentiert die Grundlagen der brandneuen Fähigkeiten.

Alte Mächte

Innerhalb der ersten Spielstunden erhalten Spieler Zugang zu den vier verschiedenen Fähigkeiten, die im Laufe des Spiels den Ton angeben. Mit dem Deckensprung kann Link sich durch sämtliche Decken hindurch teleportieren und somit schnell von Punkt A nach B gelangen. Die Zeitumkehr ermöglicht es, den Bewegungsablauf von bewegbaren Objekten umzukehren. So dienen die vom Himmel herunterfallenden Steine mithilfe der Zeitumkehr als praktischer Aufzug nach oben in die Himmelsruinen. Synthese wiederum lässt Spieler Objekte mit Waffen verknüpfen und macht aus einem rostigen Schwert eine ernst zu nehmende Waffe, sobald ein Echsalfos-Horn an der Spitze befestigt wird. Doch das mit Abstand größte Highlight Links neuer Fähigkeiten ist die Ultra-Hand.

The Legend of Zelda: Tears of the Kingdom (Switch)

Die Ultra-Hand lässt Link jedes bewegliche Objekt in der Spielwelt aufheben und mit einem anderen kombinieren. Pflanzen, Steine, Holzkonstrukte – einfach alles. Maßgeblich sind hierbei vor allem die sogenannten Sonau-Bauteile, die von der alten Zivilisation der Sonau zurückgelassen und in Kapselmaschinen oder in der Spielwelt gefunden werden können. Jedes der Bauteile benötigt Energie, die mithilfe einer ausbaufähigen Batterie betrieben werden. Hierzu zählen spannende Elemente wie Ventilator, Heißluftballon, Flammenwerfer oder auch ein Laserwerfer. Die Ultra-Hand in Kombination mit den Sonau-Bauteilen eröffnet Spielern eine völlig neue Welt, in der sich neue Konstrukte und Objekte frei nach der eigenen Vorstellungskraft erstellen lassen. Ein Raketenwerfer-Schild, ein Ventilator-betriebenes Fahrzeug mit Laserwerfern, oder auch einfach nur ein Häuschen – der Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt.

Wie auch zuvor stellt Nintendo den Spaß an erster Stelle und so vergeht kein Moment, an dem The Legend of Zelda: Tears of the Kingdom keine Laune macht. Freude am Entdecken der Karte, Spaß an kniffligen Gegnern, Lust am Erstellen neuer Konstrukte. Die Ultra-Hand mit ihren Fähigkeiten ist die größte Erneuerung in The Legend of Zelda: Tears of the Kingdom und schafft es, das ohnehin schon weitläufige und unterhaltsame Gameplay des Vorgängers noch einmal auf eine ganz andere Ebene zu bringen. Im Gegensatz zum Vorgänger fühlen sich die Fähigkeiten besser in das Spielgeschehen und die Welt integriert an, sodass diese öfter zum Einsatz kommen. Ein feuerspeiendes Fahrzeug sowie ein nahtloser Übergang vom Himmel zur Erdoberfläche sind jedoch auch ein intensives Unterfangen für eine so handliche Konsole wie die Nintendo Switch. Bereits Breath of the Wild hat die Kapazitäten der Konsole ausgeschöpft, wie schlägt sich also die Fortsetzung?

The Legend of Zelda: Tears of the Kingdom (Switch)

Grafik und technische Umsetzung

Auch hier gibt es für Spieler nichts zu befürchten, denn The Legend of Zelda: Tears of the Kingdom läuft mit flüssigen 30 Frames sowohl im TV-, als auch im Handheld-Modus. Mit einer fast identischen Karte zu Zelda: Breath of the Wild lässt sich leicht ein Vergleich zwischen den beiden Titeln aufstellen. Minimale Verbesserungen sind in Dingen wie dem Detailgrad der Objekte und der vorherigen Unschärfe bei weit entfernten Elementen zu sehen. Auch die Farbgebung wirkt (neben Unterschieden bei den Gebieten) etwas gesättigter und farbenprächtiger. Im TV-Modus bietet das Spiel eine Auflösung von 1080p, im Handheld-Modus 720p.

Wer darauf achtet, kann bei einem Sturzflug vom Himmel auf die Erdoberfläche die nachladenden Elemente der Spielwelt sehen. Dies wird von Nintendo jedoch durch optische Unterstützungen wie Nebel oder die Farbgebung gut kaschiert, sodass wir während unseres Tests keinerlei Mängel an der grafischen oder technischen Umsetzung feststellen konnten.

Preis

The Legend of Zelda: Tears of the Kingdom kommt ab knapp 56 Euro auf die heimische Switch.

Fazit

The Legend of Zelda: Tears of the Kingdom ist genau das, was sich Fans des 2017 veröffentlichten The Legend of Zelda: Breath of the Wild all die Jahre gewünscht haben. Es ist sogar noch mehr als das, denn neben einer quantitativen Erweiterung hat sich das Spielerlebnis auch qualitativ noch einmal weiter verbessert. Die neuen Gebiete im Himmel und Untergrund sind wunderschön inszeniert und abwechslungsreich gestaltet, die neuen Fähigkeiten eine starke Erweiterung des Gameplays. Auch die Geschichte des Spiels, die im Rahmen der Abenteuer-Erinnerungen erzählt wird, wirkt ausgereifter und vielschichtiger als beim Vorgänger.

Der kindliche Entdeckerdrang und der spielerische Trieb eines jeden Spielers bilden die Messlatte, die es für jedes Videospiel da draußen zu erfüllen gibt. The Legend of Zelda: Tears of the Kingdom schafft das schier unmögliche und übertrifft eben jene Messlatte, die bereits mit Breath of the Wild hoch angelegt wurde. Was die Zukunft des Franchise und die der Nintendo Switch birgt, lässt sich zu diesem Zeitpunkt nicht sagen. Doch zweifellos geht The Legend of Zelda: Tears of the Kingdom als eines der besten Spiele der aktuellen Konsolengeneration in die Geschichte ein und ist demnach ein absolutes Muss für alle Nintendo Switch-Besitzer.

Bestes Jump-'n'-Run

Super Mario Bros. Wonder

Super Mario Bros. Wonder führt das Vermächtnis des ikonischen Klempners fort und verziert die altbewährte Jump-'n'-Run-Action mit unterhaltsamen neuen Spielmechaniken. Wir haben das Pilzkönigreich hinter uns gelassen und uns gemeinsam mit Mario auf ein spektakuläres Abenteuer im Blumenkönigreich begeben.

VORTEILE
  • Wunderblumen machen Level visuell und spielerisch einzigartig
  • Abzeichen bieten anpassungsfähiges Gameplay
  • Flüssiger Übergang zwischen Online- und Offline-Modi
  • Sämtliche Mechaniken laden zur Erkundung der Level ein
NACHTEILE

Super Mario Bros. Wonder führt das Vermächtnis des ikonischen Klempners fort und verziert die altbewährte Jump-'n'-Run-Action mit unterhaltsamen neuen Spielmechaniken. Wir haben das Pilzkönigreich hinter uns gelassen und uns gemeinsam mit Mario auf ein spektakuläres Abenteuer im Blumenkönigreich begeben.

Shigeru Miyamoto, Schöpfer bekannter Reihen wie Super Mario Bros., The Legend of Zelda (Tears of Kingdom Testbericht) oder auch Pikmin, gilt bis heute als einer der einflussreichsten Videospielentwickler aller Zeiten. Bereits acht Jahre nach seinem Einstieg in das Videospielunternehmen Nintendo erblickte der kleine Klempner mit roter Mütze unter Miyamotos Leitung das Licht der Welt. 1987 war es auch hier so weit, Super Mario Bros. erschien auf dem Nintendo Entertainment System und wurde schnell zu einem Verkaufsschlager.

37 Jahre und unzählige Ableger später, findet sich das Franchise noch immer an der Verkaufsspitze wieder. Auch mit dem im vergangenen Herbst veröffentlichten Super Mario Bros. Wonder ändert sich daran nichts. Wieder einmal geht es zusammen mit Mario und seinen Freunden auf ein spektakuläres Abenteuer, das mit einer persönlichen Einladung von Prinz Florian in das Blumenkönigreich beginnt.

Lange hält die Idylle im Königreich nach Marios Ankunft jedoch nicht an, als Bowser sich mit einer der geheimnisvollen Wunderblumen aus dem Staub macht und als fusionierter Schloss-Bowser Unheil über das Land bringt. Erneut liegt es an Mario Bowser zur Rechenschaft zu ziehen und das Blumenkönigreich Stück für Stück von Schloss-Bowsers Kontrolle zu befreien. Es beginnt eine Reise durch diverse Welten und abgedrehte Level, begleitet von Prinz Florian und sprechenden Blumen.

Für einen umfassenden Überblick über die besten Switch-Spiele empfehlen wir unserer regelmäßig aktualisierte Bestenliste Top 10: Das beste Spiel für die Nintendo Switch.

Ärger im Blumenkönigreich

Auch Super Mario Bros. Wonder tut es seinen Vorgängern gleich und hält sich an die altbewährte Formel des Franchise. Unterteilt in verschiedene Welten gilt es, sämtliche Level zu absolvieren und Schloss-Bowser auf die Spur zu kommen. Jede Welt mündet in einem Bosskampf gegen Jr. Bowser, der ebenso wie sein Vater dank der Wunderblumen Zugriff auf mächtige Kräfte hat. Ist dieser erst einmal besiegt, geht es ab in die nächste Welt, um eine weitere Reihe von Leveln zu bezwingen. Insgesamt bietet Nintendo mit Super Mario Bros. Wonder satte 152 Level, verteilt auf sieben unterschiedliche Welten.

Neben den klassischen Leveln, in denen es hauptsächlich darum geht, die Wundersamen und die dazugehörige Wunderblume ausfindig zu machen, bietet der Action-Platformer auch andere Aktivitäten, die es zu erforschen gilt. So müssen Spieler in Abzeichen-Tests ihre Fingerfertigkeit mit einer gewissen Fähigkeit von Mario beweisen, Wiggler-Rennen bieten zeitbasierte Rennen gegen eine überdimensionale Raupe, die Verschnaufpausen-Level wiederum legen ihren Fokus eher auf Unterhaltung anstatt den Schwierigkeitsgrad. Auch Suchtrupps und Kampfpartys stehen für die Spieler zur Erkundung bereit, sodass jede Welt innerhalb des Königreichs eine starke Vielfalt an Aktivitäten bietet.

Super Mario Bros. Wonder

Die bereits erwähnten Abzeichen-Tests präsentieren eine der neuen Spielmechaniken in Super Mario Bros. Wonder: Abzeichen. Sie verleihen Spielern eine einzigartige Fähigkeit oder Boni, die bei einem Level-Durchlauf verwendet werden kann. Die Fallschirmmütze verlangsamt jeden Fall, der Münzmagnet zieht automatisch sämtliche Münzen im Umkreis an, der Rankenschuss wiederum fungiert als Enterhaken, mit dem Spieler sich an Wänden hochziehen können. Vor dem Start eines Levels stehen sämtliche bereits verdiente Abzeichen zur Auswahl. Sobald eines ausgewählt wird, steht die freigeschaltete Fähigkeit oder die Boni für das gesamte Level zur Verfügung.

Abzeichen-Tests schalten immer wieder neue Abzeichen frei, auch in den immer wieder auftauchenden Shops können neue Abzeichen gekauft werden. Besonders Spieler, die eine Herausforderung suchen oder Level am liebsten bis ins Detail auf Geheimnisse untersuchen, werden mit den diversen Abzeichen viel Spaß haben. Auch anderweitig sind diese eine schöne Ergänzung und bieten eine neue Alternative zu den klassischen Power-Ups. Wer sich besonders geschickt zeigen oder sich einfach mit der Leistung anderer messen möchte, der wird sich ebenfalls über die neuen Funktionen des Multiplayers freuen.

Super Mario Bros. Wonder

Lokal geht es mit bis zu vier Spieler auf Erkundungstour durch die Welten. Im Online-Multiplayer können Spieler in einem Online-Raum mit bis zu 12 Freunden die Level wie gewohnt erkunden oder sogar Wettrennen veranstalten. Auch unabhängig vom eigenen Freundeskreis kann eine Online-Verbindung hergestellt werden, mit der Spieler innerhalb der Level andere Spieler aus der ganzen Welt als „Geister“ sehen können. Die halbdurchsichtigen Spielfiguren zeigen den Wegverlauf anderer Spieler in einem jeweiligen Level auf. Der Kontaktpunkt zwischen den Spielern selbst sind sogenannte Aufsteller. Diese können frei von jedem Spieler in einem Level platziert werden und dienen jedem anderen, der damit in Berührung kommt als Wiederbelebungspunkt. Im Zeitalter der Online- und Multiplayer-Titel hat Nintendo hiermit eine charmante Online-Multiplayer-Funktion passend zum Super Mario Franchise gefunden. Nicht nur wird der Kampfgeist beim Messen gegen die Fähigkeiten anderer Spieler gefördert, auch eine indirekte Kooperation wird mit der neuen Online-Funktion eingeführt. Eine kleine, aber feine Ergänzung.

Während Spieler ihre ersten Level durchlaufen, Abzeichen sammeln und in die Online-Funktionen hineinschnuppern, so mag den einen oder anderen eine grell leuchtende Blume innerhalb der Level auffallen. Wer die Blume berührt, der bekommt das namensgebende Highlight des neuesten Ablegers zu Gesicht: die Wundereffekte.

Super Mario Bros. Wonder

Wundersame Wunderblumen

Denn Bowser ist nicht der Einzige, der in den Genuss der seltsamen Wunderblumen kommt. So befindet sich in jedem Level eine Wunderblume, die es für die Spieler zu finden gilt. Gelingt ihnen das, so offenbart sich ein visuelles Spektakel, das wieder einmal Nintendos Gespür für verspielte, jedoch gut designte Mechaniken offenbart. Der durch das Einsammeln ausgelöste Wundereffekt ist vor allem visueller Natur und gestaltet sich je nach Level vollkommen unterschiedlich. Plötzlich steht die Spielwelt kopf, Rohre erwachen zum Leben, oder Mario rollt als überdimensionale Kugel durch die Spielwelt.

Die unterhaltsamen Gameplay-Einlagen der Wunderblumen-Sequenzen sind jedoch nur von kurzer Dauer und enden, sobald Spieler den zu findenden Wundersamen eingesammelt haben. Nichtsdestotrotz ist das Auffinden der Wunderblumen immer wieder eines der größten Highlights beim Durchqueren der Level und bietet einen starken Anreiz, das Level gründlich nach ihnen zu durchforsten. Hier kommen ebenfalls die Geister anderer Spieler zugute, um den vermeintlichen Aufenthaltsort einer Wunderblume oder andere Level-Geheimnisse aufzudecken.

Die Wunderblume als Spielmechanik gilt als weiterer Beweis für Nintendos Können, Unterhaltung und gewitzte Mechaniken miteinander zu vereinen. Mit der einzigartigen Präsentation in jedem Level zaubert das Einsammeln der Wunderblume jedes Mal aufs neue ein Lächeln in unser Gesicht, wenn wir uns plötzlich im freien Fall beim Einsammeln von Sternen wiederfinden, auf einer Herde von Büffeln springen oder zur wandelnden Plattform werden.

Grafik und technische Umsetzung

Mit seinen kunterbunten und dynamischen Leveln bleibt nur noch eine Frage: Wie schlägt sich Super Mario Bros. Wonder technisch auf der Nintendo Switch, die mit der Veröffentlichung im Jahr 2017 allmählich in die Jahre kommt? Die Kurzantwort: ausgezeichnet.

Auch während der abgedrehtesten Wunderblumen-Sequenzen bleibt die Framerate stets bei stabilen 60 Frames. Im TV-Modus bietet der Titel eine Auflösung von 1080p, im Handheld-Modus gibt es 720p. Die Farben wirken knallig, die Animationen scharf, sodass Super Mario Bros. Wonder sowohl unterwegs als auch Zuhause in den eigenen vier Wänden stets eine gute Figur abliefert.

Preis

Super Mario Bros. Wonder kostet zwischen 40 Euro und 45 Euro. Wie alle Spiele direkt von Nintendo ist auch hier der Preis recht stabil.

Fazit

Mit den charmanten und wundersamen Einlagen macht Super Mario Bros. Wonder seinem Namen alle Ehre und schafft es auch nach all den Jahren wieder einmal ein fabelhaftes Abenteuer abzuliefern. Die klassische Super-Mario-Formel, die Fans über all die Jahre zu lieben gelernt haben, bleibt erhalten, während neue Elemente wie die Abzeichen oder der Fokus auf einen kooperativen Online-Multiplayer genug Innovation bieten.

Die Wunderblumen und ihre Effekte machen einen verhältnismäßig kleinen Anteil der eigentlichen Spielzeit aus, und doch dienen sie immer wieder als toller Anreiz für die ausgiebige Erkundung eines Levels. Der Erkundungsdrang wiederum wird durch die Abzeichen und die sichtbaren Laufwege anderer Spieler gut unterstützt, sodass Super Mario Bros. Wonder ein solides, in sich stimmiges Spielerlebnis abliefert.

Egal, ob Super-Mario-Fan oder nicht, Super Mario Bros. Wonder ist ein Muss für alle Nintendo Switch-Besitzer, die einen verspielten, jedoch trotzdem herausfordernden Action-Platformer zu schätzen wissen.

Multiplayer-König

Super Mario Party Jamboree

Super Mario Party Jamboree setzt die beliebte Partyspiel-Reihe mit neuen Spielbrettern, Modi und Minispielen fort. Wir haben das Spiel für die Nintendo Switch getestet.

VORTEILE
  • Bowserathlon bietet starken neuen Spielmodus
  • Drei Modi fokussiert auf Joy-Con-Bewegungssteuerung
  • Mehr Charaktere, mehr Mario Party-Spielbretter
NACHTEILE
  • Namensgebende Jamboree-Partnerfunktion rückt spielerisch in den Hintergrund

Super Mario Party Jamboree setzt die beliebte Partyspiel-Reihe mit neuen Spielbrettern, Modi und Minispielen fort. Wir haben das Spiel für die Nintendo Switch getestet.

Ebenso wie Super Mario Bros oder Kirby gehört auch die Mario Party-Spielereihe zum alten Eisen in der Nintendo-Welt. 1998 erschien mit Mario Party der erste Ableger, am grundlegenden Spielablauf hat sich seither nicht viel verändert. Im Fokus steht ein virtuelles Brettspiel, bei dem Spieler reihum würfeln und sich mit ihrer Spielfigur auf dem Spielfeld bewegen. Wer nach der festgelegten Rundenanzahl die meisten Sterne und Münzen eingesammelt hat, gewinnt. Diese müssen jedoch erst einmal mithilfe von Minispielen verdient werden, in denen die Spieler gegeneinander antreten. Ein relativ simples Spielprinzip, welches sich durch Nintendos stetige Weiterentwicklung nun schon seit mehr als 25 Jahren bewährt.

Vor drei Jahren testeten wir mit Mario Party Superstars bereits den Vorgänger zu Super Mario Party Jamboree. Superstars gab grundsätzlich eine gute Figur ab, zu bemängeln gab es jedoch neben der mangelnden Verwendung der Joy-Con-Bewegungssteuerung auch die geringe Auswahl an Mario-Party-Spielbrettern. Schafft es Nintendo, mit dem neuesten Ableger die Partyspiel-Formel zu perfektionieren?

Worum geht es in Super Mario Party Jamboree?

Als Minispiel-Sammlung legt Super Mario Party Jamboree den Fokus eher auf seine Mehrspieler-Inhalte als auf tiefgreifende Narrative. Eine kleine Geschichte rund um das Insel-Setting des Spiels wird jedoch trotzdem in Form der Partyhelfer-Reise erzählt. Hierbei helfen Spieler im Einzelspieler-Modus Kamek beim Dekorieren der Insel und besuchen fünf verschiedene Regionen, in denen es Aufträge zu erledigen gibt. Ein Auftrag besteht aus einem Minispiel oder anderen Aktivitäten wie der Besorgung eines bestimmten Items. Wurde ein Auftrag erfolgreich abgeschlossen, gibt es zur Belohnung Sterne. Wer genug Sterne sammelt, schaltet den Zugang zur nächsten Region sowie anderweitig unzugängliche Boss-Minispiele frei.

Im Laufe der Partyhelfer-Reise erhalten Spieler zusätzlich verschiedene Deko-Objekte, mit denen der Party-Plaza personalisiert werden kann. Dieser bietet zusätzliche Funktionen und einige Läden, in denen Party-Punkte gegen neue Party-Karten, Emotes oder Sticker eingetauscht werden. Diese wiederum werden zum Aufwerten des eigenen Profils beim Onlinespiel gegen andere Spieler verwendet. Auch der Heißluftballon ist vom Party-Plaza aus zugänglich. Dieser befördert Spieler in den Himmel, von wo aus die Inselgruppen mit all ihren jeweiligen Spielmodi zu erreichen sind.

So spielt sich Super Mario Party Jamboree

Jede Inselgruppe steht für einen der insgesamt sechs verschiedenen Spielmodi sowie den Minispiel-Hafen, der Zugriff auf sämtliche Minispiele gewährt. Bei der Rhythmus-Küche, der Toad-Fabrik sowie der Parakoopa-Flugschule steht die Verwendung der Joy-Con-Bewegungssteuerung im Vordergrund. In der Rhythmus-Küche wird im Takt zur Musik mit verschiedenen Bewegungen gekocht, in der Toad-Fabrik gilt Fingerspitzengefühl beim Manövrieren durch verschiedene Level, in der Flugschule wiederum breiten Spieler wortwörtlich die Arme aus, um sich als Parakoopa durch die Lüfte zu schwingen.

Einer unserer Kritikpunkte an Mario Party Superstars galt der Vernachlässigung der Bewegungssteuerung, die auf der Switch oft zu kurz kommt – abgesehen von Titeln wie Nintendo Switch Sports oder Ring Fit Adventure. Umso besser, dass Nintendo mit Super Mario Party Jamboree gleich drei Spielmodi bietet, welche sich dem Thema widmen. Während sich die Bewegungssteuerungs-Modi um den lokalen Spielspaß drehen, richten sich die nächsten zwei an die Online-Spielerschaft. Wer keine Nintendo Switch Online-Mitgliedschaft besitzt, kann stattdessen gegen computergesteuerte Gegner antreten.

Im Bowser-Bomberteam-Modus schließen sich bis zu acht Spieler zusammen, um gegen einen gigantischen Bowser anzutreten. Hierbei gilt es, Bomben auf der Karte einzusammeln, diese in eine Kanone zu stecken und Bowser damit abzuschießen. Zusätzlich erlangen Spieler durch das Spielen von Minispielen Gegenstände. Der Bowserathlon zeigt sich als bisher größter Mario-Party-Mehrspieler-Modus und versammelt 20 Spieler, die in drei zufällig ausgewählten Minispielen im Wettrennen gegeneinander antreten. Alle paar Runden müssen sich Spieler zusätzlich innerhalb eines Bowser-Minispiels messen. Angelehnt an Fall Guys gilt es hierbei darum, welcher Spieler am längsten auf dem Bildschirm verbleibt. Alle anderen Spieler werden je nach Platzierung im Rennen nach hinten geworfen.

Neben den Bewegungsgesteuerten Modi ist der Bowserathlon als unser persönliches Highlight unter den Neuzugängen. Mit seiner Mario-Kart-artigen Aufmachung, inklusive der Fähigkeit-verleihenden Würfel-Blöcke, zeigt sich Bowserathlon als ein spannendes Wettrennen um die Minispielvorherrschaft.

Super Mario Party Jamboree Screenshot

Zu guter Letzt bietet die größte Inselgruppe Zugriff auf den namensgebenden Mario-Party-Modus. Auf insgesamt sieben Spielbrettern, wie dem Regenbogen-Kaufpalast, oder Bowsers Finsterhort, haben Spieler die Möglichkeit, lokal oder online gegen andere Spieler anzutreten. Das Grundprinzip bleibt auch bei Jamboree gleich: Es wird gewürfelt, in Minispielen gegeneinander angetreten und um Sterne und Münzen gekämpft. Neu hingegen ist die Jamboree-Partnerfunktion, die es Spielern erlaubt, Charaktere auf dem Spielbrett als Partner zu ergattern. Wer Peach als Jamboree-Partner wählt, benötigt nur halb so viele Münzen für einen Stern. Waluigi wiederum klaut Mitspielern im Vorbeigehen drei bis acht Münzen. Je nach Partnerwahl können sich Spieler somit starke Vorteile sichern oder andere Mitspieler austricksen. Mit zwei neuen Spielbrettern sowie Ninji und Pauline als neue wählbare Charaktere, baut Nintendo auch inhaltlich den Mario-Party-Modus aus.

Die Jamboree-Partnerfunktion bietet eine unterhaltsame neue Anpassungsmöglichkeit, mit der Spieler verschiedene Strategien verfolgen können. Nichtsdestotrotz bleibt die namensgebende Funktion eher eine nette Ergänzung, als eine zentrale neue Mechanik des Mario Party-Modus.

Wie gut ist die Grafik in Super Mario Party Jamboree?

Egal, ob im Mario-Party-Modus, während der Minispiele, oder auf dem Party-Plaza: Im Laufe unseres Tests konnten wir keinerlei grafische Fehler oder Performance-Probleme feststellen. Sowohl auf den Karten als auch anderweitig gibt Super Mario Party Jamboree ein flüssiges und farbenprächtiges Bild ab.

Lediglich einige Verbindungsprobleme konnten wir beim Testen der Online-Modi feststellen. Hierbei brach das Spiel zweimal beim Bowserathlon ab. Auch die Suche nach Mitspielern erwies sich manchmal als erfolglos und musste neu gestartet werden, bis sich letztlich Mitspieler fanden.

Preis

Der Originalpreis zur Veröffentlichung im vergangenen Oktober lag bei 60 Euro, heute ist das Spiel schon für 45 Euro erhältlich.

Fazit

Super Mario Party Jamboree ist der bisher vielfältigste Ableger der Spielereihe. Bewegungsgesteuerte Minispiele, abwechslungsreiche Online-Modi sowie über 110 Minispiele sorgen für spaßige Spieleabende. Besonders der Bowserathlon als neuer Spielmodus bietet dank der zufällig gewählten Minispiele einen hohen Wiederspielwert und präsentiert den bisher durchdachtesten Neuzugang des Franchise. Lediglich Spieler, die ihr Augenmerk auf den Mario-Party-Modus legen, könnten etwas enttäuscht sein von den vergleichsweise kleinen Veränderungen mit der neu eingeführten Jamboree-Partnerfunktion.

Endlich ein echtes RPG in der Welt der Pokémon? Die Macher wagen sich mit Pokémon-Legenden: Arceus auf neues Terrain. Wir zeigen, wie gut das gelingt.

VORTEILE
  • bekannte Systeme erfrischend und zeitgerecht aufgewertet
  • Nebenmissionen mit Einblicken in die Pokémon-Welt fernab der Hauptgeschichte
  • Pokémon als Transportmittel stärken die Vertikalität der Hisui-Region
  • ein vielschichtiges Spielerlebnis, das wir so noch nie im Pokémon-Franchise gesehen haben



NACHTEILE
  • teils unschöne grafische Fehler, inklusive zitternder Texturen



Endlich ein echtes RPG in der Welt der Pokémon? Die Macher wagen sich mit Pokémon-Legenden: Arceus auf neues Terrain. Wir zeigen, wie gut das gelingt.

Jahrelang drückten Pokémon-Fans ihr Verlangen nach einem Rollenspiel-inspirierten Titel aus mit einer großen Welt gefüllt mit mehr als nur Kämpfen. Anfang 2021 war es dann endlich so weit: Nintendo und Game Freak kündigten Pokémon-Legenden: Arceus an, ein Pokémon-Ableger, angelehnt an die heute allseits bekannten Open-World-Rollenspiele.

Während Remakes, wie die im vergangenen November veröffentlichten Pokémon Strahlender Diamant (Testbericht) und Leuchtende Perle den Fans vergangener Klassiker gewidmet sind, so läutet Pokémon-Legenden: Arceus ein neues Zeitalter der Pokémon-Titel ein. Gelingt Nintendo der Wandel zum Neuzeit-Rollenspiel, oder sollte die Pokémon-Formel vielleicht doch lieber bei ihren alten Traditionen bleiben? Wir haben uns in das alte Sinnoh begeben und sind der Frage nachgegangen.

Eine Reise durch die Zeit

Im Grunde genommen sind viele Spieler bereits mit der Welt der Hisui-Region vertraut, denn Pokémon-Legenden: Arceus spielt ebenso wie Pokémon Diamant und Perl in der Sinnoh-Region. Die Geschichte des Spiels geht jedoch weiter zurück als jedes Pokémon-Spiel zuvor: An die Anfänge der Beziehungen zwischen Pokémon und Mensch, eine Zeit, in der die niedlichen Kreaturen noch weitestgehend gefürchtet wurden.

Mit dem namensgebenden Pokémon Arceus im Fokus dreht sich bei dem Spiel alles um Raum und Zeit. In der Intro-Sequenz offenbart sich die Prämisse: Unsere Spielfigur trifft in einer Art Traumsequenz auf Arceus, wird aus der Gegenwart herausgerissen. Kurz darauf wachen wir an einem Strand auf, an dem uns ein Mann, sowie drei Pokémon auffinden. Aus einem Riss im Himmel sollen wir gefallen sein, unsere Kleidung wird befremdlich beäugt.

Zeitgleich mit der Ankunft des Spielers, tauchen in der gesamten Hisui-Region seltsame Phänomene auf: Pokémon Könige und Königinnen (in der Region verehrte und von Wächtern beschützte Pokémon) werden plötzlich aggressiv und wild, mächtige Pokémon mit leuchtend roten Augen suchen die Welt heim und obendrauf gibt es auch noch sogenannte Raum-Zeit-Verzerrungen, zeitlich begrenzte Ereignisse, die mächtige Pokémon heraufbeschwören.

Das mysteriöse Auftreten in der Vergangenheit und dem damit verbundenen Riss im Himmel sorgt deshalb für einigen Trubel in der Welt. Glücklicherweise werden Spieler schnell von der sogenannten Galaktik Expedition aufgenommen, einer Gruppe von Forschern, die sich der Recherche der mysteriösen Pokémon widmet. Mit dabei sind Professor Laven und sein Assistent Lumius, die uns beide im Laufe der Geschichte stets begleiten. Die Verbindungen zur Geschichte von Diamant und Perl spiegelt sich ebenfalls in den beiden verfeindeten Klans, dem Diamant- und dem Perl-Klan wider, mit denen Spieler im Laufe der Geschichte immer wieder kooperieren, um die verehrten Könige und Königinnen der Region zu besänftigen.

Wieso sich die Spieler plötzlich in einer vergangenen Version Sinnohs wiederfinden, was es mit Arceus’ Auftritt auf sich hat und welche Folgen der Eintritt in die Hisui-Region hat, um all das dreht sich Pokémon-Legenden: Arceus. Dabei treffen wir wie immer auf einige ausgefallene Charaktere, sammeln Pokémon und geraten in allerlei Kämpfe.

Das Pokémon-Vermächtnis

Denn besonders die sind es, was ein Pokémon-Spiel ausmacht. Dazu kommen Franchise-Konventionen, wie die Wahl zwischen den drei Starter-Pokémon einer neuen Generation, die klassische Darstellung der rundenbasierten Kämpfe in einer von der Spielwelt abgekapselten Szenerie, sowie eine sehr simple Erzählstruktur und NPCs, die oftmals eher als Dekoration für die Spielwelt gelten.

Bereits bei der Auswahl des Starter-Pokémons fangen die Veränderungen an: statt einer neuen Generation, treffen wir in der Hisui-Region auf bekannte Pokémon, mit Ausnahme einiger neu dazukommenden Hisui-Formen.

So besteht die Wahl aus Feurigel als Feuer-Pokémon der zweiten Generation, Bauz als Pflanzen-Pokémon aus der siebten, sowie das Wasser-Pokémon Ottaro aus der fünften Spielgeneration. Kurz darauf werden bereits im ersten Kampf weitere Erneuerungen klar: Kämpfe spielen sich nun in der tatsächlichen Spielwelt ab, wobei sich Spieler zusätzlich frei umherbewegen können. Auch der Beginn eines Kampfes, sowie das Fangen eines Pokémons, wird immersiv mit einem simplen Pokéball-Wurf gelöst.

Begegnen Spieler erst einmal eines der umherstreifenden Pokémon, so wird noch einmal deutlich, dass wir es in der Welt von Pokèmon-Legenden: Arceus mit wilden Pokémon zu tun haben. Je nach Gemüt des jeweiligen Pokémons, verschwinden diese schnell bei einer Begegnung, oder gehen direkt zum Angriff über. So kommt es nicht selten vor, dass wir vor einem kampfwütigen Pokémon entdeckt werden, schnell vor dem Angriff eines riesigen Onix fliehen oder uns versteckt halten müssen, um in der Spielwelt voranzukommen. Es ist fast, als hätte Game Freak den Spieß umgedreht: Zuvor wanderten Spieler durch die Weiten der Pokémon-Welt und suchten im hohen Gras nach sich versteckenden Pokémon. Nun sind wir es, die sich im Gras verstecken, um heimlich ein Pokémon zu fangen, oder uns vor besonders mächtigen Pokémon-Gegnern zu verstecken.

Zusätzlich zu den bereits erwähnten Königen und Königinnen, die es in einer Art von Boss-Sequenzen mit Opfergaben zu besänftigen gilt, treffen Spieler in der Wildnis auf allerlei Elite-Pokémon, stärkere und größere Versionen eines Pokémons, gekennzeichnet mit glühend roten Augen. Neben einem besonders hohen Level, sind diese von Grund auf mächtiger, stecken mehr Schaden ein und teilen dafür umso härter aus.

Die Hisui-Region krempelt somit die von uns zuvor etablierte Beziehung zu den Pokémon ordentlich um. Sie sind wilder, provokanter, manchmal sogar tatsächlich gefährlich und tauchen zudem in so ziemlich jeder Ecke der Spielwelt auf. Pokémon fühlen sich zum ersten Mal wie wilde Kreaturen an, mit einem eigenen Kopf und einer tatsächlichen Herausforderung verknüpft.

Fernab der Pokémon, hat auch die Inszenierung der Charaktere, sowie die allgemeine narrative Prämisse ein ordentliches Upgrade bekommen. Eines meiner persönlichen Highlights des Spiels ist die Einführung von Nebenmissionen. Wie in jedem anderen gängigen Videospiel bieten diese eine zusätzliche Unterhaltungsebene durch anekdotische Geschichten, sowie kleine Aufgaben, die es zu erledigen gilt. Zum ersten Mal erfahren wir in einem Pokémon-Spiel mehr darüber, wie sich das Zusammenleben von Mensch und Kreatur im Pokémon-Universum anfühlt und erfahren hautnah, wie die beiden Seiten zum ersten Mal in der Geschichte zueinanderfinden.

Auch der Pokédex präsentiert sich nun nicht mehr nur als simple Informations-Sammelstelle. Als Teil des Forschungstrupps der Galaktik Expedition, ist es die Aufgabe der Spieler, mehr über die Welt der Pokémon zu erfahren, anstatt sie einfach nur einzufangen. Bis zu 25 Mal sollte bei Salmagnis der Einsatz von Spukball beobachtet werden, ein Quiekel soll mehrmals mit Nahrung gefüttert werden, während bei Wadribie im Rahmen einer Nebenmission der Geschmack des Honigs erforscht werden soll. Der Pokédex dient somit nicht nur als Informationsquelle, sondern offenbart zusätzliche Aufgaben, denen es nachzugehen gilt. Neben den Haupt- und Nebenmissionen bieten die Pokédex-Aufgaben ein weiteres Level der Interaktion mit der Spielwelt.

Die Welt als Spielplatz

Auch außerhalb der Pokémon-Begegnungen gibt es demnach allerlei in Hisui zu tun. Wir müssen Rohstoffe einsammeln, um Pokébälle, Tränke und Köder herzustellen. Es gibt Pokédex-Einträge zu füllen, um den Mitgliedsrang innerhalb des Forschungstrupps zu erhöhen und jede Menge Nebenquests zu erledigen, die uns in sämtliche Ecken von Hisui schicken. Dabei kommen uns so einige Pokémon zu Hilfe, um die divers gestaltete Spielwelt meistern zu können.

So kann eine weite Landschaft schnell auf dem Rücken Damythirs als unser Reittier bezwungen werden, auf dem Wasser hilft uns Salmagnis. Steile Berge können auf dem Rücken Sniebels bezwungen werden, Washkawil lässt uns zu guter Letzt durch die Lüfte fliegen und ermöglicht dabei nicht nur einen schnellen Transport, sondern auch eine wunderbare Aussicht. Die Transport-Möglichkeiten der jeweiligen Pokémon werden mit jedem neu erforschtem Gebiet freigeschaltet, so eröffnen sich im Laufe der Zeit nicht nur neue Gebiete, auch bereits bekannte Gebiete werden durch neue Möglichkeiten, wie das Erklimmen der Gebirge, stets spielerisch erweitert.

Dabei gestaltet sich jedes der Gebiete anders und beherbergt dementsprechend eine Vielzahl verschiedener Pokémon. Das Kobalt-Küstenland präsentiert mit seinem hohen Wasseranteil, der Küste und der Feuerspei-Insel eine Mixtur aus Normal-, Wasser- und Feuer-Pokémon, das Kraterberg-Hochland wiederum verspricht jede Menge Gestein-, Boden- und Elektro-Pokémon. Atmosphärisch ist der Einfluss von Zelda: Breath of the Wild kaum zu bestreiten. Die weiten Landschaften, der meditative Soundtrack, sowie der Fokus auf die Erkundung der divers gestalteten Spielwelt entschleunigen das Spiel und machen das Ganze zu einer wahrhaftigen Open-World-Erfahrung. Auch wenn die jeweiligen Gebiete voneinander getrennt präsentiert werden.

Mit Pokémon-Legenden: Arceus habe ich das erste Mal in einem Pokémon-Spiel das Gefühl, einen tatsächlichen Gameplay-Zyklus zu erleben. Zum ersten Mal fühlt es sich an, als würden wir wahrhaftig in die Welt der Pokémon eintauchen, anstatt einfach nur in Pokémon-Kämpfe verwickelt zu werden. Es fehlt nur wenig, um den Titel zu einer perfekten Spielerfahrung für Pokémon-Fans zu machen.

Bereits im Voraus machte sich Verwunderung, bei einigen sogar Erschrecken über die Grafik des Spiels breit. Besonders mit Zelda: Breath of the Wild als Nintendo Switch-Aushängeschild in Sachen Grafik, ist die Kritik durchaus verständlich. Während eines Rundflugs mit Washkawil werden die nachladenden Objekte in der Ferne offensichtlich, auch die Texturen kommen an einigen Stellen zu kurz und sorgen für Fehler wie zitternde Gräser. In Sachen Gameplay fehlt es grundsätzlich an nichts, etwas mehr Fokus auf die Interaktion mit den eigenen Pokémon hätte die Erfahrung dennoch noch einmal verstärkt. Während Spieler in Pokémon Schwert und Schild mit ihrem Pokémon-Team zelten, kochen und sogar spielen konnten, fehlt hier jegliche Interaktion mit den eigenen Pokémon außerhalb des Kampfes. Zu guter Letzt fehlt es dem Spiel an einer im Jahr 2022 recht gängigen Genre-Konvention für Open-World-Rollenspiele: Einen dedizierten Fotomodus. Doch wer weiß, vielleicht kriegen wir diesen noch in einem kommenden Update nachgeliefert.

Preis

Fazit

Pokémon-Legenden: Arceus liefert vielen Spielern genau das, was sie bereits seit Jahren von Game Freak verlangen: etwas Neues. Ein Pokémon-Ableger, der sich von den manchmal einengenden Traditionen des Franchise befreit, und seinen Blick stattdessen auf Titel wie Zelda: Breath of the Wild richtet. Es ist ein positiv behaftetes Problem, dass ich im Rahmen dieses Textes nicht auf alle Elemente des Spiels eingehen kann. Zum ersten Mal offenbart sich ein vielschichtiger Gameplay-Zyklus aus Erkunden, Ausbauen und dem Erfüllen von Missionen, wobei die klassischen Komponenten der Pokémon-Kämpfe und dem Sammeln der Pokémon noch einmal besser in Szene gesetzt werden.

Auch in Zukunft werden Nintendo und Game Freak vermutlich einen zweigleisigen Ansatz verfolgen, um beiden Sparten der Pokémon-Community gerecht zu werden. Während Puristen mit Remakes oder eher klassischen Ansätzen in Form von Titeln wie Pokémon Let’s Go Pikachu und Evoli bedient werden, so läutet Pokèmon-Legenden: Arceus ein neues Zeitalter der Pokémon-Spiele ein.

Mit dem Enthüllungs-Trailer der kommenden Pokémon Karmesin- und Purpur-Editionen wird bereits klar, dass der Spielstil von Pokémon-Legenden: Arceus die Richtung der kommenden Teile vorgeben wird. Wir sind gespannt, inwieweit die Entwickler die nun gelernten Erkenntnisse von Arceus umsetzen werden, um das Franchise auch weiterhin voranzutreiben und uns neue Einblicke in die Welt der Pokémon zu gewähren.

Der Test erscheint in unserer Themenwelt zur Nintendo Switch. Dort haben wir die neue Nintendo Switch OLED (Testbericht) ausprobiert und unsere Bestenliste zu den Top 10 Swtich-Spielen veröffentlicht.

Link und Zelda gehören mindestens so zu Nintendo wie die Klempner-Brüder Mario und Luigi. TechStage testet Zelda: Breath of the Wild, das zwar schon etwas älter ist, aber immer noch begeistert.

VORTEILE
  • Offene Welt und Klettermechanik bieten großes Maß an Erkundungsfreiheit
  • Atmosphärischer Soundtrack untermalt die malerischen Szenerien des Spiels
  • Reaktionen der Elemente und Wirkung auf den Spieler verleihen dem Spiel viel Tiefe
NACHTEILE
  • Fähigkeiten kommen je nach Spielstil eher wenig in Aktion

Link und Zelda gehören mindestens so zu Nintendo wie die Klempner-Brüder Mario und Luigi. TechStage testet Zelda: Breath of the Wild, das zwar schon etwas älter ist, aber immer noch begeistert.

Als die Nintendo Switch im März 2017 das Licht der Welt erblickte, präsentierte Nintendo einen neuen Ableger der Zelda-Reihe, Zelda: Breath of the Wild. Das Spiel erhielt massig Lob, starke Bewertungen und vor allem viele Fans. So ist es wenig verwunderlich, dass bereits im vergangenen Jahr eine Fortsetzung von Link und Zeldas Abenteuer angekündigt wurde. Doch bevor das Abenteuer weitergeht, muss Link aus seinem 100-jährigen Schlaf erwachen, und sich den neuen Gefahren von Hyrule stellen.

Wir testen Breath of the Wild im Rahmen unserer Themenwelt zur Nintendo Switch. Denn das Spiel ist, soviel sei vorab gesagt, auch fast vier Jahre nach der Veröffentlichung noch wert, gespielt zu werden. In der Themenwelt haben wir noch mehr Artikel rund um die Switch zusammengefasst. So besprechen wir etwa Switch-Zubehör , Need for Speed Hot Pursuit Remastered (Testbericht) , Ring Fit Adventure (Testbericht) oder Animal Crossing: New Horizons (Testbericht) .

Story & Gameplay

Es bedarf keinerlei Vorerfahrung mit dem Franchise, denn die vergangenen 100 Jahre sind auch für Link ein Rätsel und werden Stück für Stück aufgearbeitet, während Link sein Gedächtnis wiedererlangt. Wie sich herausstellt, ist die Verheerung Ganons erneut zurückgekehrt und hat Hyrule nicht nur in Schutt und Asche gelegt, sondern auch die Bevölkerung ausgedünnt. Gebannt im Schloss Hyrule von Prinzessin Zeldas Macht, kämpfen die beiden noch immer um die Oberhand. Doch Zeldas Kraft schwindet, und so liegt es erneut an Link, Hyrule vor dem totalen Untergang zu retten. Dabei ist er nicht allein, denn um sich Ganon zu stellen, müssen die vier mächtigen Titanen übernommen und die Völker wiedervereint werden.

Sobald Link sich den Schlaf aus den Augen gerieben und den Schrein in dem er erwacht ist verlassen hat, erhalten Spieler einen ersten Blick auf die prächtige Welt. Die ersten Spielstunden laufen jedoch in einer Tutorial-artigen Sequenz auf einem Plateau ab, abgeschottet von der restlichen Welt. Um vom Plateau hinunterzukommen, braucht Link einen Parasegel. Diesen verspricht ein ominöser alter Mann, der Link immer wieder über den Weg läuft und nützliche Tipps preisgibt. Um sich den Parasegel zu verdienen, müssen zuerst einige Aufgaben erledigt werden. Diese stellen die allgemeinen Spielprinzipien vor: Essen jagen, Essen kochen, der Umgang mit den Waffen im Angesicht der ersten Gegner und das Erklimmen von Bergen. Neben den Serien-typischen Waffen greift Link vor allem auf eine mysteriöse alte Technologie, den Sheikah-Stein, zurück. In diesem werden sämtliche Informationen wie die Umgebungskarte, das Inventar oder das Tagebuch präsentiert.

Die antike Steintafel offenbart jedoch noch viel mehr Fähigkeiten als nur ein handelsübliches Tablet. So kann Link mithilfe von Modulen des Steins die Objekte in der Spielwelt nach Belieben manipulieren – Hyrule wird zum Spielplatz.

Zuerst wäre da das Stasismodul, welches ein Objekt für eine bestimmte Zeit stillstehen lässt. Mit dem Cryomodul lassen sich Eissäulen auf das Wasser zaubern, die beiden Bombenmodule lassen ihre Funktion bereits aus dem Namen ableiten. Die Module nutzt man nicht nur in der Spielwelt, besonders wichtig sind sie für die Prüfungen der verschiedenen Schreine. Wer sie erfolgreich meistert, erhält ein Zeichen der Bewährung. Bei vier gesammelten Zeichen lassen sich diese an bestimmten Orten der Welt in ein weiteres Herz, oder gesteigerte Ausdauer eintauschen.

Trotz gekonnter Einführung mithilfe der Plateau-Umgebung, bedarf es möglicherweise für einige Spieler etwas Eingewöhnungszeit. Ansonsten könnte sich der Start in das Spiel ebenso holprig gestalten. Spielstände werden nur selten automatisch gespeichert, Waffen sind zerbrechlich und auch das Ausweichen und Blockieren bei Gegnern benötigt etwas Übung. Demnach kann der Beginn des Spiels etwas frustrierend wirken, doch davon darf man sich keinesfalls abschrecken lassen. Denn sobald Link den Parasegel erhält und das Plateau hinter sich lässt, entfesselt sich die Magie der weiten Welt von Zelda: Breath of the Wild.

Auf in die Open World von Hyrule

Je mehr Link über seine Vergangenheit und die Geschehnisse der letzten 100 Jahre erhält, umso deutlicher wird das Ziel. Die bereits erwähnten vier Titanen sind mächtige Maschinen, die einst von ausgewählten Helden der jeweiligen Völker Zora, Orni, Gerudo und Goronen befehligt wurden. Auf der langen Heldenreise treffen Spieler auf viele charmante Charaktere, besonders das Design der einzelnen Völker und ihre Dörfer stechen dabei heraus. Auch anderweitig gibt es kaum einen Ort in Hyrule, der es nicht wert wäre in einem Screenshot zu verewigen. Wer auf einem selbst gefangenen Pferd die weiten Landschaften durchstreift und dabei dem Soundtrack lauscht, der wird sich schnell in die Welt von Breath of the Wild verlieben.

Als Open-World-Spiel lässt Nintendo es im Grunde genommen immer offen, wo es als Nächstes hingeht. Um die vier Titanen zu bezwingen, führt es Spieler in vier verschiedene Ecken der riesigen Spielwelt. „Der Weg ist das Ziel“ trifft es hierbei besonders gut, denn es können etliche Spielstunden mit der Suche nach Zutaten, Turm-Erkundung oder dem Meistern von Schreinen verbracht werden, bis es geschichtlich mit der nächsten Quest weitergeht. Die Welt mit all ihren Eigenschaften bietet bereits jede Menge Unterhaltung und besitzt mit ihrer Gestaltung und den Einwohnern Hyrules reichlich Charme.

Besonders beeindruckend, ist der intelligente Aufbau der Spielwelt. Elemente wie Feuer, Wasser oder auch Blitze reagieren mit Link und der Spielwelt. Wenn es regnet, rutschen Spieler beim Klettern von den Steinen ab. Wer mit einem Feuerpfeil Jagd auf ein Hirsch macht, der kriegt sein Fleisch gleich gebraten und wer während eines Gewitters lange im Regen steht, wird von mächtigen Blitzen niedergestreckt. Keine ominösen Crafting-Systeme, keine unlogischen Reaktionen. In Breath of the Wild kommt die Kraft aus der Natur. Dieser Aspekt verleiht dem Spiel ein Maß an Authentizität und Immersion, das anderweitig nicht oft in Videospielen zu sehen ist.

Gameplay-Mechaniken

Neben der allgemeinen Gestaltung und dem Soundtrack, zählt das Gefühl der Bewegungsfreiheit zu den vielleicht stärksten Eigenschaften des Spiels. Dieses Gefühl drückt sich nicht nur in der Weite und freien Wahl der Aktivitäten aus, auch Links außergewöhnliche Kletterfähigkeiten tragen dazu bei. Kein Berg und keine Klippe sind dem Helden zu steil. Zurückführend auf den logisch verknüpften Aufbau des Spiels, ist die Fähigkeit zu klettern, ebenso wie das Schwimmen, an die Ausdauer gebunden. Sobald die Ausdaueranzeige leer ist, rutscht Link den Berg hinunter oder ertrinkt sogar im Wasser. Das kann besonders in den ersten Spielstunden zu jeder Menge ungewollten Game-Over-Bildschirmen führen, wenn die Ausdauer nicht im Blick behalten wird.

Anderweitig sind die Fähigkeitenmodule in Form von Bomben, Stasis, Cryo und Magnetismus ein absoluter Höhepunkt. Neben den Innenräumen der Schreine, können diese auch in der freien Natur eingesetzt werden, um mit magnetischen Objekten eine Brücke über den Fluss zu bauen oder den Gegner dank des Stasismoduls mit einem riesigen Steinball zu zerschmettern. Doch im Eifer des Gefechts gehen diese Möglichkeiten leider oft verloren. Ein schnelles Schwertgefecht, oder die Gegner mit dem Pferd zu überrollen, ist oft praktischer, als sich eine ausgetüftelte Strategie auszudenken. Darum ist der wohl einzige Kritikpunkt an das Spiel, dass sich die Fähigkeiten trotz starker Gameplay-Szenarien leider etwas überflüssig anfühlen. Vielleicht ist es schlichtweg eine Frage des Spielstils, taktische Denker können dank der Module einige starke Vorteile im Spiel ausschöpfen.

Preis

Fazit

Zelda: Breath of the Wild hat sich seinen Platz an der Spitze der Nintendo Switch-Spiele absolut verdient. Trotz massiven Umfangs an Spielelementen und jede Menge Kämpfen, strahlt die wunderschöne Welt samt des Soundtracks eine gewisse Ruhe und Schönheit aus, die es so in anderen Spielen nur selten gibt. Auch die Interaktionen zwischen den einzelnen Elementen wie Feuer und Wasser lassen das Spiel und seine Systeme außergewöhnlich intelligent wirken, selbst wenn einige Spieler Elemente wie die Fähigkeitenmodule vielleicht niemals in all seinem Potenzial ausnutzen werden.

Zelda: Breath of the Wild ist ein Muss für Fans von Spielen wie The Elder Scrolls V: Skyrim, für Liebhaber der Welterkundung und für all diejenigen, die sich gerne wieder einmal in einer nicht nur schönen, sondern auch sehr ausgeklügelten Spielwelt verlieren möchten.



In The Legend of Zelda: Echoes of Wisdom schlüpft man in die Rolle von Prinzessin Zelda und löst gemeinsam mit der Fee Tri das Geheimnis der mysteriösen Risse.

VORTEILE
  • starke Spielmechanik
  • unterhaltsame Side-Quests
  • Dungeons im klassischen Zelda-Stil
  • tolle visuelle Aufmachung

In The Legend of Zelda: Echoes of Wisdom schlüpft man in die Rolle von Prinzessin Zelda und löst gemeinsam mit der Fee Tri das Geheimnis der mysteriösen Risse.

The Legend of Zelda erobert bereits seit fast vier Jahrzehnten die Konsolenbildschirme. Mit Titeln wie The Legend of Zelda: Breath of the Wild, The Legend of Zelda: Tears of the Kingdom oder dem kommenden Hyrule Warriors: Age of Imprisonment hält Nintendo auch nach all den Jahren seine Fans mit starken Titeln auf Trab. Das im vergangenen September veröffentlichte The Legend of Zelda: Echoes of Wisdom ist jedoch nicht nur ein weiterer Ableger der Videospielreihe, sondern gleichermaßen das Debüt von Prinzessin Zelda als Protagonistin.

Auch als Zelda gibt es wieder einmal jede Menge in Hyrule zu tun. Nachdem das Königreich von rätselhaften Rissen heimgesucht wird und zahlreiche Bewohner, darunter auch Link, spurlos verschwinden, hängt das Schicksal Hyrules nun von der Prinzessin ab. Magische Hilfe erhalten Spieler durch einen neuen Begleiter namens Tri, der Zelda dabei hilft, den Ursprung der mysteriösen Risse zu finden und diese zu schließen. Neben einer neuen Protagonistin und frischen Spielmechaniken lässt sich Nintendo in Sachen Gameplay auch von klassischen Zelda-Titeln inspirieren. Funktioniert die Mischung aus alten Elementen und neuen Spielmechaniken? Und wie schlägt sich Zelda in ihrer neuen Rolle? Mehr in unserem Test.

Story

Dort, wo die Geschichte normalerweise endet, fängt sie in The Legend of Zelda: Echoes of Wisdom gerade erst an. In der Rolle von Link befreien Spieler die Prinzessin aus einem riesigen Kristall, kurz darauf beginnt ein Arenakampf mit einem Gegner. Nach einem Sieg über den Feind und der Befreiung von Zelda scheint Hyrule erneut gerettet, als ein bodenloser Riss in der Erde Link verschlingt. Gerade so schafft es Prinzessin Zelda, aus dem Dungeon zu flüchten und dem Riss zu entkommen. Schnell wird klar, dass es sich nicht um einen Einzelfall handelt.

Eine Vielzahl von Hyrules Bewohnern wird von den Rissen verschluckt, darunter nicht nur Link, sondern auch der König, Zeldas Vater. Die Situation eskaliert, als eine falsche Version des Königs aus dem Riss hervortritt, Zelda des Verrats bezichtigt und diese in den Kerker sperrt. Nachdem sich eine geheimnisvolle Fee namens Tri zu erkennen gibt und Zelda ihre Hilfe bei der Suche nach dem Ursprung der Risse anbietet, fliehen die beiden aus dem Kerker und beginnen ihre Reise. So gilt es, dem Geheimnis der Risse auf die Spur zu kommen, den Bewohnern zu helfen und Link ausfindig zu machen. Tris Mächte, sowie Zeldas Tri-Stab, sind hierbei ausschlaggebend für die Reise durch Hyrule.

Spielmechanik

Der besagte Tri-Stab erlaubt es Zelda, sogenannte Echos zu erschaffen. Echos sind Nachahmungen von Gegenständen, die man im Laufe des Spiels freischaltet und anschließend jederzeit abruft. Zusätzlich besitzt Tri die Fähigkeit des Einklangs sowie die des umgekehrten Einklangs. Beim Einklang folgt das markierte Objekt Zeldas Bewegungen, während beim umgekehrten Einklang Zelda dem markierten Objekt folgt. Der Stab und Tris Fähigkeiten fordern die Kreativität der Spieler und werden für alle Aspekte des Spiels verwendet. Eine Kluft überwindet man wahlweise mit einer Brücke aus Betten, und Gegner bläst man etwa mit einem Gebläse weg, während die Verwendung von Einklang einen weit entfernten Schalter im Dungeon umlegt. Die Auswahl der Einsatzmöglichkeiten ist schier endlos, der Unterhaltungsfaktor groß.

Nach und nach bauen Spieler die Kräfte des Tri-Stabs aus und können mehrere, stärkere Echos beschwören. Das Können mit dem Tri-Stab wird vor allem in den Dungeons gefordert, die es überall in Hyrule zu finden gibt. Mit verschachtelten Strukturen, rätsellastigem Fokus und dem finalen Bosskampf, ähneln die Dungeons einer modernen Hommage an alte Klassiker, wie The Legend of Zelda: A Link to the Past.

Die Rechnung geht auf, denn das nostalgische Gefühl beim Durchqueren der Räume paart sich wunderbar mit den von Tri bereitgestellten Fähigkeiten. Neben den vielen Rätseln machen Spieler auch in Kämpfen von der Macht des Tri-Stabs Gebrauch. Ebenso wie Gegenstände sammelt Zelda auch besiegte Gegner als Echos und setzt diese bei Bedarf ein. So lassen sich Kämpfe vergnügt aus der Ferne beobachten, während die Gegner aufeinander losgehen.

Zelda Echoes of Wisdom Screenshots

Bei besonders herausfordernden Widersachern mag der Einsatz von Echos jedoch nicht ausreichen. Hier kommt Links Schwert ins Spiel, welches Zelda im Laufe des Spiels findet. Das besagte Schwert verleiht der Prinzessin für einen begrenzten Zeitraum Links Macht und lässt sie, gewappnet mit Schwert und Schild oder Bogen, gegen die Gegner kämpfen. Mit einer kleinen Armee aus Echos sowie Links Schwert, bahnen sich Spieler nach und nach ihren Weg durch Hyrule, lösen Rätsel und erkunden die Dungeons. Die Macht des Tri-Stabs sowie der Schwertkämpferin-Modus bieten ein vielseitig einsetzbares Set an Fähigkeiten, welches sich dynamisch im Laufe des Spiels entfaltet.

Während Spieler im Laufe der Hauptziele dem Geheimnis der Risse auf die Spur gehen, hat Hyrule auch anderweitig Aktivitäten in Form von Nebenaufgaben zu bieten. Wer nicht gerade die Welt rettet, hilft einer Mutter, einen Grillfisch an ihren hungrigen Sohn zu liefern, erkundet eine spukende Ruine oder schaltet die Fähigkeit, auf Pferden zu reiten frei. Zusätzlich gilt es immer wieder bei Händler-Dekus vorbeizuschauen, um Smoothies herzustellen. Diese füllen nicht nur Herzen auf, sondern bergen auch andere hilfreiche Effekte wie Feuerschutz, Energieauffüllung oder Kletterhilfe.

Es entsteht ein gewisser Rhythmus aus Erkundung, dem Aufspüren neuer Risse, dem Erledigen von Dungeons und der ein oder anderen Side-Quest. Die offene Welt lässt jeden Spieler für sich entscheiden, was als Nächstes erkundet werden soll. So bietet The Legend of Zelda: Echoes of Wisdom ein entspanntes Spielerlebnis, welches sich im Laufe der Zeit immer mehr dynamisch entfaltet.

Zelda Echoes of Wisdom Screenshots

Grafik

Optisch knüpft The Legend of Zelda: Echoes of Wisdom an das 2019 veröffentlichte The Legend of Zelda: Links Awakening an. Mit einer Mischung aus Chibi-Charakteren, knalligen Farben und einer plastischen Aufmachung versprüht der Titel bereits zu Beginn viel Charme und eine starke Atmosphäre. Im Hinblick auf Performance erreicht das Spiel im TV-Modus eine Auflösung von bis zu 1080p, im Handheld-Modus bis zu 720p.

Online finden sich Kommentare von Spielern, die besonders die Bildqualität und Performance-Schwankungen im Handheld-Modus bemängeln. Im Laufe unseres Tests auf der OLED-Version der Switch stellten wir jedoch sowohl im TV- als auch im Handheld-Modus keine Einbrüche in der Performance fest, weder in Innen- noch in Außenbereichen der Spielwelt.

Preis

Der Originalpreis zur Veröffentlichung im vergangenen September lag bei 60 Euro, aktuell ist das Spiel für 45 Euro auf Coolblue.de erhältlich.

Fazit

Mit Zelda in der Hauptrolle wird der Titel The Legend of Zelda seinem Namen endlich gerecht und beweist, dass es nicht immer einen Helden mit grüner Mütze braucht, um ein packendes Abenteuer in Hyrule zu erleben. Mit der Objekt-Replikation und Tris Fähigkeiten als Kernmechanik bietet der Titel eine starke Basis, die gemeinsam mit anderen Elementen wie der visuellen Aufmachung, den Nebenaufgaben und anderen verspielten Elementen ein rundum stimmiges Spielerlebnis bietet. Lediglich die unübersichtliche Benutzeroberfläche bei der Wahl der Echos, die sich im Laufe des Spiels vervielfachen, macht sich als Kritikpunkt im Spielerlebnis bemerkbar.

Wer ein Action-Adventure mit ausgefallenen Mechaniken, angesiedelt im Zelda-Universum sucht oder klassische Zelda-Elemente wie die Dungeons vermisst, der kommt mit The Legend of Zelda: Echoes of Wisdom vollends auf seine Kosten.

In Paper Mario: Die Legende vom Äonentor gehen Spieler gemeinsam mit Mario und seinen Freunden auf ein Rollenspiel-Abenteuer in Papier-Optik. Wir machen den Test.

VORTEILE
  • Ausgewogene Mischung aus Kampf-, Rätsel- und Story-Einlagen
  • Marios Papier-Fähigkeiten präsentieren einzigartiges Gameplay
  • Ausgefallene Grafik
NACHTEILE
  • Reisen durch die Welt trotz neuer Schnellreise-Fähigkeit etwas mühselig
  • nur 30 FPS

In Paper Mario: Die Legende vom Äonentor gehen Spieler gemeinsam mit Mario und seinen Freunden auf ein Rollenspiel-Abenteuer in Papier-Optik. Wir machen den Test.

Im Laufe der Jahre hat Nintendo den Fans bereits viele heiß begehrte Remakes beschert. Zuletzt bekamen wir Super Mario 3D, Kirby's Return to Dream Land Deluxe und im vergangenen November Super Mario RPG neu serviert. Mit Paper Mario: Die Legende vom Äonentor haucht Nintendo nun einem weiteren Klassiker der Camecube-Ära, der erstmals im Jahr 2004 veröffentlicht wurde, neues Leben ein.

Wie so viele von Marios Geschichten beginnt das Geschehen des Rollenspiel-Abenteuers mit Prinzessin Peach. Als diese eine mysteriöse Schatzkarte in der Stadt Rohlingen entdeckt und Marios Hilfe erbittet, verschwindet sie kurz darauf. Mario folgt der Spur der Prinzessin und findet sich in der düster dreinblickenden Stadt wieder, in deren Kanalisation die Schatzsuche nach den legendären Sternjuwelen beginnt.

Story

„Willst du den uralten Schatz hervorholen, bring die sieben Sternjuwelen zum Äonentor.“ Diese Worte leiten die Geschichte von Paper Mario: Die Legende vom Äonentor an. Die Suche nach Prinzessin Peach und den insgesamt sieben Sternjuwelen führt die Spieler durch Orte wie das opulente Bad Glimmerich, das von einem Drachen heimgesuchte Feuertal oder das verschneite Großfrostheim. Schuld am Verschwinden von Peach hat diesmal nicht Bowser, sondern ein gewisser General Crucius, der sich ebenfalls auf die Suche nach den begehrten Juwelen macht.

In kleinen Dialogsequenzen und Gesprächen mit Charakteren offenbart sich die Geschichte des Spiels immer mehr. Dabei wird nicht nur Marios Reise, sondern auch Prinzessin Peachs Entführung regelmäßig aufgegriffen. Auch freundliche Gesichter trifft Mario auf seiner Reise an, die ihre eigenen Geschichten zu erzählen haben und ihn während der Erkundung der Spielwelt und den Kämpfen unterstützen.

Spielmechanik

Die besagten freundlichen Gesichter fungieren als Begleiter, denn was wäre ein Rollenspiel ohne eine Auswahl an charmanten Charakteren. Neben bekannten Gesichtern wie Prinzessin Peach und Bowser stellt Paper Mario: Die Legende vom Äonentor auch einige neue Freunde vor. Seemann Bart-Omb setzt auf explosive Fähigkeiten, Koopio nutzt seinen Panzer sowohl zum Schutz als auch zum Angriff, während die berühmte Schauspielerin Madame Aerona die Gegner mit Windböen wegfegt. Verpackt als rundenbasiertes Kampfsystem werden die Kämpfe auf einer Bühne ausgetragen, auf der Mario gemeinsam mit einem frei wählbaren Begleiter vor versammeltem Publikum kämpft. Die Bühne entpuppt sich nicht nur als netter Schauplatz, sondern bringt auch eine gewisse Interaktivität mit sich. So werfen Zuschauer mit Müll oder auch hilfreichen Items. Teile der Kulisse können sowohl Mario als auch seine Gegner treffen und Schaden anrichten.

Welche Fähigkeiten während eines Kampfes verfügbar sind, hängt nicht nur vom Begleiter ab. Innerhalb von Läden oder auch beim Durchstöbern der Level stoßen Spieler immer wieder auf Orden, die bei Aktivierung bestimmte Fähigkeiten freischalten. Jeder Orden offenbart seine eigene Kraft – es gibt über 50 verschiedene zu entdecken. Wie viele Orden gleichzeitig aktiviert werden können, hängt von den Ordenspunkten ab, die neben den KP und Blütenpunkten bei jedem Levelaufstieg erhöht werden können.

Im Gegensatz zu Spielen wie Super Mario RPG stehen Kämpfe jedoch nicht im Zentrum des Spielgeschehens. Um ans Ziel zu gelangen, gilt es oft, den richtigen Schlüssel fürs Schloss zu finden oder andere Hindernisse zu überwinden. Hier kommen erneut die Begleiter zum Einsatz, denn auch außerhalb des Kampfes werden deren Fähigkeiten benötigt. So wird beispielsweise Koopios Panzer mit Marios Hilfe genutzt, um zwei Schalter gleichzeitig zu betätigen oder Items von anderweitig nicht erreichbaren Orten zu beschaffen. Auch Mario trägt seinen Teil bei, denn ganz im Stil der Papier-Optik des Spiels erhält er immer wieder neue Papier-Fähigkeiten. Im Papierflieger-Modus faltet sich Mario zu einem kompakten Flieger und kann die Luft durchqueren, eine andere Fähigkeit lässt ihn als schmales Papier durch enge Orte wie Gitterstäbe gelangen.

Das Spiel benötigt einige Stunden, um seinen Charme zu entfalten. Doch sobald Spieler mit Hilfe der Begleiter-Fähigkeiten Rätselsequenzen lösen müssen, immer mehr Papier-Fähigkeiten freischalten und die Kämpfe anspruchsvoller werden, entpuppt sich Paper Mario: Die Legende vom Äonentor als starke Mischung aus Rätsel- und Kampfsequenzen.

Zusätzlich bietet das Remake Erneuerungen und Verbesserungen, um das Spiel zugänglicher zu machen. Zu den Änderungen zählen ein verbessertes Schnellreise-System, ein Menü für den schnellen Wechsel der aktiven Begleiter sowie Anpassungen des Schwierigkeitsgrads in Form von zusätzlichen Speichermöglichkeiten und einem überarbeiteten Hinweissystem.

Grafik

Zwischen der Erstveröffentlichung auf dem Gamecube und dem Remake auf der Nintendo Switch liegen 20 Jahre. Neben neuen Texturen präsentiert das Remake verbesserte Schatten und Belichtung, Kulissen haben einige Details gewonnen, auch der Soundtrack wurde komplett überarbeitet. Die alte Grafik wurde wunderbar hergerichtet, ohne etwas vom ursprünglichen Charme zu verlieren.

Etwas verwunderlich ist das Downgrade auf 30 FPS, da das Gamecube-Original bereits damals mit 60 FPS lief. So bietet die Originalversion im direkten Vergleich ein flüssigeres Spielerlebnis als das Remake, was die Spielerfahrung auf der Nintendo Switch jedoch kaum mindert. Anderweitig konnten wir keinerlei technische Probleme oder Ruckler während unserer Anspielzeit feststellen.

Preis

Der Originalpreis zur Veröffentlichung im Mai lag bei 60 Euro, heute ist das Spiel etwa bei Alza für 45 Euro erhältlich.

Fazit

Paper Mario: Die Legende vom Äonentor ist ein charmantes Rollenspiel-Abenteuer mit der richtigen Mischung aus gut inszenierten Storysequenzen, herausfordernden Rätseln und einem unterhaltsamen Kampfsystem. Mit verbesserter Grafik und einigen Neuerungen finden die Entwickler die richtige Balance aus Nostalgie und Zugänglichkeit. Das erneute Besuchen bereits bewältigter Orte sowie der etwas langsame Spielstart sorgen für einige langatmige Momente – dem Spielspaß tut das jedoch selten Abbruch.

Die Gestaltung der Papierwelt glänzt immer wieder durch charmante Details und liebevolle Animationen. Im Zusammenspiel mit Marios Papier-Fähigkeiten und der hohen Interaktivität der Umgebungen zeigt sich Paper Mario: Die Legende vom Äonentor als spaßiges Nintendo-Switch-Rollenspiel für die ganze Familie.

Animal Crossing: New Horizons wurde während des ersten Lockdowns zum heimlichen Star der Switch-Spieler. Lohnt sich der Kauf auch ein paar Monate nach dem Start noch?

VORTEILE
  • Mechaniken wie der Insel-Designer erweitern das Gameplay mit frischen Inhalten
  • Soundtrack unterstreicht die idyllische Atmosphäre des Spiels
  • Saisonale Wechsel und ihre Aktivitäten sorgen für dauerhaften Anreiz
NACHTEILE
  • Updates bestehen oftmals aus Inhalten der Vorgänger
  • Nintendo ignoriert Wünsche der Spiele für Komfort-Updates

Animal Crossing: New Horizons wurde während des ersten Lockdowns zum heimlichen Star der Switch-Spieler. Lohnt sich der Kauf auch ein paar Monate nach dem Start noch?

Abgesehen von Spin-Offs wie Animal Crossing: Happy Home Designer gab es acht Jahre lang keinen echten Nachfolger von Nintendos idyllischem Animal-Crossing-Franchise. Seit der dem Verkaufsstart von Animal Crossing: New Horizons sind fast acht Monate vergangen. Wie sieht also das Fazit aus? Hat das Spiel unsere Erwartungen erfüllt?

Mit Animal Crossing: Wild World fing es damals bei mir an. Auf meinem Nintendo DS verbrachte ich unzählige Stunden in einer Stadt, die von einer schläfrigen Schildkröte namens Törtel regiert wurde. Zusammen mit meinem Lösungsbuch zum Spiel hakte ich nach und nach jeden gefangenen Fisch ab, befolgte Guides und tauschte mich mit meinen tierischen Nachbarn aus. Wild World nahm einen großen Teil meiner Kindheit ein, und erweckt heute noch sentimentale Gefühle in mir. Weniger Glück hatte ich mit dem 2012 veröffentlichten Nachfolger Animal Crossing: New Leaf . Trotz vieler neuer Features konnte mich das Spiel nicht packen. Umso größer war meine Freude als ich zum ersten Mal Ausschnitte von Animal Crossing: New Horizons zu sehen bekam.

Animal Crossing: New Horizons

Story

Als neu erkorener Bürgermeister findet man uns auf einer kleinen, unscheinbaren Insel wieder. Unserer Insel! Diese soll eine Touristenattraktion werden und mehr Einwohner anlocken. Dazu peppt man die Sternebewertung der Insel mithilfe von Dekorationen, Blumen, Bäumen und anderen Elementen auf. Wie das aussehen soll, entscheidet jeder Spieler selbst.

Um das Spiel in seinen vollen Zügen genießen zu können, haben wir lediglich eine Aufgabe zu erledigen: Dafür sorgen, dass unsere Insel drei Sterne erhält. Ist das geschafft, bekommen wir Zugriff auf den Insel-Designer, das wohl umfangreichste neue Feature des Spiels. Auch der beliebte Musiker K.K. Slider reist daraufhin zum ersten Mal auf unsere Insel, wo er anschließend jeden Freitag oder Samstag zu finden ist.

Schon in den ersten Spielstunden fällt auf, wie unfassbar viel sich seit dem Nintendo 3DS-Vorgänger getan hat. Die Welt wirkt mit den sich im Wind bewegenden Bäumen lebendiger, Soundeffekte unterstreichen selbst die kleinsten Details und auch die Musik ist ganz im Sinne des Franchise wundervoll komponiert. Auf dieser Insel lässt es sich auf jeden Fall aushalten.

Die neuen Features

Sobald wir die drei Sterne erreicht haben, können wir unsere Zeit auf der Insel nach unseren Wünschen gestalten — und es gibt reichlich zu tun. Dabei ist vor allem der bereits erwähnte Insel-Designer unser treuer Begleiter. Mithilfe des Designers können wir die Insel durch Minecraft-artiges Gameplay nach unserem Belieben wortwörtlich umformen. Mit der Gewässerlizenz können wir Graben bauen oder Gewässer entfernen, während wir mit der Plateaulizenz und drei verschiedenen Höhenstufen, eine bergige Landschaft erschaffen. Mit so viel gestalterischen Möglichkeiten ist es nicht verwunderlich, dass viele Spieler ihre Zeit darin investieren, ihre ganz persönliche Insel zu erschaffen.

Die zweite gelungene Erneuerung sind die Bastelanleitungen, die Animal Crossings Version eines Crafting-Systems darstellen. Haben wir die benötigten Materialien und Rohstoffe auf unserer Insel zusammengesucht, können wir Werkzeug, Kleidung und etliche Objekte herstellen. Besonders die saisonal begrenzten Bastelanleitungen, die wir erlernen können, präsentieren uns schicke Objekte für die Verschönerung der Insel.

Animal Crossing: New Horizons

Andere nennenswerte Features sind das neue Nook-Meilensystem, bei dem wir Belohnungen für diverse Aktivitäten (wie das Fangen von fünf Fischen) erhalten, sowie der überarbeitete Modus für das Einrichten unseres Zuhauses. Mit einem dedizierten Bearbeitungsmodus ist das Platzieren und Bewegen von Objekten auf dem Boden und an den Wänden nun kinderleicht, wohingegen die Vorgänger an dieser Stelle oft für Frust bei der Bedienung sorgten.

Zeitvertreib und saisonale Inhalte

Animal Crossing verzichtet auf Quests oder Ähnliches. Daher ist es besonders wichtig, dass wir als Spieler stets beschäftigt bleiben. An dieser Stelle sollte man sich jedoch keine Sorgen machen, denn es gibt genug zu tun. Es gibt Fische zu fangen, Bäume zu pflanzen, neue Objekte herzustellen, andere Inseln zu besuchen und noch vieles mehr. Es ist die bereits erwähnte freie Natur von Animal Crossing: New Horizons die uns oft vergessen lässt, wie umfangreich sich Nintendos kleine Spielwelt mittlerweile gestaltet.

Neben dem Verschönern und kontinuierlichen Ausbau der Insel holt einen vor allem der stetige Fluss an Updates sowie der Wechsel der Jahreszeiten immer wieder in die Spielwelt zurück. Seit dem Sommer-Update können wir beispielsweise wie damals in New Leaf in das Meer abtauchen, an Ostern ließ der Hase Ohs uns Eier suchen und erst kürzlich stattete uns Jakob, ein Geist mit Kürbiskopf, zu Halloween einen Besuch ab.

Animal Crossing: New Horizons

Bisher konnte Nintendo mit seinen inhaltlich starken Updates punkten und sorgte immer wieder für neue spielerische Anreize. Dabei wurden einige bereits bekannte Charaktere, wie das Gärtner-Faultier Gerd oder der Otter Johannes zurückgebracht. Doch ist es wirklich ein Update, wenn Nintendo mit den erweiternden Inhalten lediglich bereits bekannte Figuren und Mechaniken einbaut?

In der Tat lässt sich die Frage stellen, ob die Entwickler absichtlich bekannte Inhalte wie das Tauchen oder die Kunstgalerie ausgelassen haben, nur um sie zu einem späteren Zeitpunkt als “neues Feature” vorzustellen. Oder hätten sie anderweitig nicht das Release-Fenster einhalten können? An dieser Stelle können wir natürlich nur spekulieren, auffällig ist es nichtsdestotrotz.

Zudem scheint Nintendo bis heute die Stimmen treuer Animal Crossing-Fans nicht wirklich ernst zu nehmen. Als bekanntes Beispiel dient hierbei die vielfach gewünschte Funktion, mehrere Items gleichzeitig herzustellen oder auch zu kaufen. Ein sehr kleines Update, was vielen Spielern eine Menge vergeudete Zeit ersparen würde.

Auch der Insel-Designer sorgt mit seiner teils unübersichtlichen Handhabung manchmal für Frust. Während Animal Crossing: New Horizons also mit seinen kontinuierlichen saisonalen und festlichen Updates immer wieder lockt, sorgt der Mangel an Komfort-Updates, die sich viele Spieler wünschen, an einigen Stellen für Unmut.

Fazit

Mit Elementen wie dem Insel-Designer und den Bastelanleitungen bietet Nintendo ohne Frage starke neue Inhalte. Doch genau diese würden wir gerne auch bei den Updates sehen, anstatt Features vergangener Titel erneut vorgestellt zu bekommen. Bereits die Implementierung der erwähnten Komfort-Updates würde dafür sorgen, dass die wenigen Ruckler die ich im Laufe meiner Spielzeit hatte, auch noch verschwinden.

Mit über 200 Spielstunden, die ich bereits in meine Insel gesteckt habe, sind die erwähnten Mängel jedoch nichts anderes als Meckern auf höchstem Niveau. Visuell und spielerisch hat das Franchise mit dem neusten Ableger einen starken Schritt nach vorne gemacht und mich, ebenso wie damals als Kind, mit seinem Charme und dem friedlichen Leben in einer kleinen tierischen Gemeinschaft in den Bann gezogen.

Animal Crossing: New Horizons

Mit dem kommenden Winter-Update hat Animal Crossing: New Horizons bereits sein erstes Spieljahr auf dem Buckel. Momentan leisten die Updates gute Arbeit, um Spieler kontinuierlich bei Laune zu halten. Doch wie sieht es in den kommenden Jahren aus? Werden wir immer dieselben saisonalen Updates erhalten, oder plant Nintendo auch in den nächsten zwölf Monaten Erneuerungen? Da hilft wohl nur abwarten. Ich für meinen Teil freue mich bereits sehr auf die schneebedeckte Landschaft, die uns im Winter erwartet.

Animal Crossing: New Horizons ist eine klare Kaufempfehlung für alle, die nach einer ruhigen Spielerfahrung mit viel Charme und Herz suchen. Wer seine spielerische Motivation aus viel Action und vorgegebenen Regeln bezieht, der sollte von einem Kauf des Spiels absehen.

Der Test erscheint im Rahmen unsrer Themenwelt zur Nintendo Switch . Dort haben Artikel zur Switch (Testbericht) selbst, der Switch Lite (Testbericht) und dem Augmented-Reality Rennspiel Mario Kart Live (Testbericht) veröffentlicht.

Mario Kart 8 Deluxe hat inzwischen vier Jahre auf dem Buckel. TechStage sagt, warum der Titel gerade als Partyspiel immer noch in jede Switch-Sammlung gehört.

VORTEILE
  •  Reichlich liebevoll gestaltete Strecken in einzigartigen Designs
  • Räuber und Gendarme ist ein spaßiger Zuwachs für den Schlachtenmodus
  • Kombination aus Renn- und Partyspiel sorgt für lange Unterhaltung
NACHTEILE
  • Größere Auswahl an Schlachten-Leveln wäre wünschenswert

Mario Kart 8 Deluxe hat inzwischen vier Jahre auf dem Buckel. TechStage sagt, warum der Titel gerade als Partyspiel immer noch in jede Switch-Sammlung gehört.

Mario Kart weckt alte Erinnerungen an Klassenfahrten, an denen sich meine Mitschüler und ich gegenseitig auf dem Nintendo DS spannende Rennen boten. Das Franchise begleitet Nintendo fast von Anfang an und hat bereits viele Konsolen kommen und gehen sehen. Mit Mario Kart 8 Deluxe erschien 2017 auf der Nintendo Switch der neuste Ableger der Spielereihe. Vier Jahre später schauen wir uns das Ganze noch einmal an. Hat sich der Spielspaß gehalten, oder ist dieser bereits auf der Rennstrecke verflogen?

Qual der Wahl

Grob gefasst unterteilt sich Mario Kart 8 Deluxe in zwei spielerische Aspekte: Dem Fahren von Rennen, die den eher klassischen Rennspiel-Aspekt des Spiels ausmachen, und die Schlachten - die mit Ballonschlachten und anderen Spielereien die Partyspiel-Komponente verkörpern. Der zweigeteilte Ansatz verspricht jede Menge Abwechslung und kann je nach Wunsch im Einzelspieler, Mehrspieler, Online oder auch lokalen Modus gespielt werden.

Doch bevor es samt Mario, Bowser und Co. auf die Piste geht, müssen die Spieler einige Entscheidungen treffen. Nachdem der gewünschte Modus ausgewählt wurde, gilt es die gewünschte Schwierigkeit des Rennens zu bestimmen. Bei 50 ccm lassen sich Fahrzeuge gut lenken und fahren mit einem angenehmen Tempo. 200 ccm hingegen stellt die Meisterklasse dar und präsentiert rasantes Gameplay, sowie eine einzigartige Brems- und Drift-Technik.

Im Anschluss haben Spieler die Qual der Wahl, denn es warten über 40 verschiedene Charaktere, sowie 48 unterschiedliche Strecken darauf angespielt zu werden. Mit dabei sind altbekannte Figuren, wie Mario und Kooper, doch auch Franchise-übergreifende Charaktere wie Link, die Inklinge und Animal Crossing-Bewohner stehen zur Auswahl. Die Strecken setzen sich aus vergangenen Mario Kart-Ablegern der N64, dem DS und 3DS sowie der Wii zusammen. Einige neue Strecken gibt es natürlich auch, so können Spieler sich auf der Hyrule-Piste oder im Animal Crossing-Dorf austoben.

Selbst das motorische Gefährt lässt sich individuell aus drei Teilen zusammensetzen: Der Karosserie, den Reifen und die Flughilfen, die für die großen Sprünge benötigt werden. Jedes Element hat seine eigenen Schwächen und Stärken, die in den Kategorien Tempo, Beschleunigung, Gewicht, Handling sowie Haftung bewertet werden.

Bereits nach dem ersten Grand Prix Cup wird klar, dass Mario Kart 8 Deluxe so einiges auf Lager hat. Mit zu sammelnden Münzen lassen sich nach und nach neue Autoteile freischalten, jede Strecke enthält seine ganz eigenen Abkürzungen und Easter Eggs die nur darauf warten, erkundet zu werden.

Rennen auf Zeit

Besonders der klassische Rennspiel-Ansatz, bestehend aus dem Grands Prix, den Versus-Rennen und dem Zeitfahren-Modus, profitiert von den ausgedehnten Anpassungsmöglichkeiten.

Die zwölf Grands Prix mit ihren jeweils vier Rennstrecken bringen dabei die große Auswahl an Rennstrecken in unterteilten Cups unter. In jeder Strecke steckt viel Liebe, so amüsiert die Instrumentalpiste beispielsweise mit ihrer Strecke bestehend aus Instrumenten, die auf die Berührungen mit den Fahrzeugen reagieren. Auch die Franchise-basierten Strecken, wie die Hyrule-Piste oder das Animal Crossing-Dorf sind wunderbar anzusehen und präsentieren auch nach unzähligen Fahrten kleine Easter Eggs, die erst im Laufe der Zeit sichtbar werden.

Ein Versus-Rennen läuft exakt wie ein Grand Prix ab, nur das die Spieler hierbei ihre eigenen Regeln bei der Anzahl der Rennen, der Auswahl der Strecken oder auch die zur Verfügung stehenden Items aufstellen dürfen. Wer sein Können auf den Strecken beweisen, oder seine Bestzeit schlagen will, kann zusätzlich in den Zeit-Rennen gegen seine eigene Bestzeit oder die anderer Spieler antreten. Ein Geist-Spieler zeigt hierbei auf der Rennstrecke den aufgezeichneten Fahrtweg an, den es zu schlagen gilt.

Besonders die Grands Prix mit ihren Cups machen es leicht sich stundenlang auf den Rennstrecken zu verlieren. Nicht nur die unzähligen Items und das Ausprobieren des Fahrzeugs motiviert hierbei. Auch die Strecken mit ihren verspielten Designs machen immer wieder Lust, eine kleine Spritztour zu starten. Zusätzlich dient das Zeitfahren für Spieler, die sich für die Optimierung ihrer Leistung interessieren und sich gerne mit anderen Spielern messen als perfekte Trainingsplattform.

Doch manchmal muss man das Leben eines professionellen Mario Kart-Rennfahrers hinter sich lassen, und einfach ein wenig abschalten. Hierbei kommt der Schlachten-Modus gelegen, denn dieser präsentiert eine gute Mischung verschiedenster Partyspiele. Es werden Bomben geworfen, Ballons zerplatzt und jede Menge Items verbraucht.

Chaotische Schlachten

Mario Kart-Fans sollten bereits mit den Modi Münzenjäger, Ballonschlacht, Insignien-Diebstahl und Bob-omb-Wurf vertraut sein. Bei Münzenjäger gilt es, die meisten Münzen einzusammeln, in der Ballonschlacht müssen so viele gegnerische Ballons zerplatzt werden wie nur möglich, während es im Insignien-Diebstahl darum geht, die Sonnen-Insignie am längsten im Besitz zu halten. Der Bob-omb-Wurf gestaltet sich ähnlich wie die Ballonschlacht, mit dem Unterschied, dass Spielern lediglich Bomben als Items zur Verfügung stehen.

Der neue Modus Räuber und Gendarme präsentiert sich ebenso wie das klassische Kinderspiel: Das eine Team spielt die Räuber, das andere die Polizei. Das Team der Räuber darf sich nicht einfangen lassen und muss die bereits gefangenen Mitspieler aus den auf der Strecke verteilten Gefängnissen befreien. Die Schlacht ist vorbei, sobald alle Räuber in den Gefängnissen sitzen, oder die Polizei es nach Ablauf der Zeit nicht geschafft hat, alle Räuber einzufangen.

Auch Schlachten können im Alleingang mit NPCs, im lokalen Mehrspieler oder online gespielt werden. Meine persönliche Empfehlung hierbei ist jedoch das Antreten gegen andere Spieler, sei es in Form von Freunden, oder Spieler aus der ganzen Welt. Einen gegnerischen Spieler in Räuber und Gendarme mit der Piranha-Pflanze einzufangen, oder die Sonnen-Insignie vor der Nase wegzuschnappen, macht bereits den halben Spielspaß der Schlachten aus.

Seit der Erstveröffentlichung des Spiels sind bereits vier Jahre vergangen, doch die Spielerschaft bleibt stark. Noch immer finden sich reichlich Spieler in den Lobbys wieder und treten im Fahrzeug der Wahl gegeneinander an. Eine Fangemeinde, die auch mehrere Jahre nach Veröffentlichung so stark aktiv ist, ist keineswegs selbstverständlich und steht demnach bereits für den Unterhaltungsfaktor und hohen Wiederspielwert, den Nintendo mit Mario Kart 8 Deluxe an den Tag legt.

Im Rahmen der Schlachten werden die eher Skill-basierten spielerischen Ansätze, wie der Zusammenbau des Autos oder der Schwierigkeitsgrad hinten angestellt. Stattdessen zählt hier der pure (chaotische) Spaß, den Gegnern eins auszuwischen oder sie auszutricksen. Der Räuber und Gendarme-Modus ist eine tolle neue Ergänzung und hat bei mir bereits die Ballonschlachten als Favoriten abgelöst. Etwas enttäuschend ist hingegen die Auswahl der Strecken, auf denen die Schlachten ausgetragen werden können. Hierbei stehen lediglich acht Strecken zur Verfügung, die spezifisch für den Schlacht-Modus verfügbar sind. Angesichts der anderweitig hohen Auswahl, die es in Modi wie den Grand Prix gibt, hätte Nintendo hier ruhig etwas mehr Abwechslung präsentieren können.

Preis

Mario Kart 8 Deluxe kostet stabil um die 45 Euro, Aktionen sind selten. Das Spiel gibt es alternativ auch im Bundle mit einer Switch. Wer noch tiefer eintauchen will, der kann den Joycon in ein separat erhältliches Lenkrad setzen.

Fazit

Das Mario Kart-Franchise macht mit Mario Kart 8 Deluxe nicht unbedingt einen innovativen Schritt nach vorne, dafür arbeitet Nintendo mit den Stärken des Spiels und hebt diese noch einmal besonders hervor. Der Ausbau an Rennstrecken, Items, Charakteren und auch Modi, die im Rennspiel zur Verfügung stehen, sind das Hauptaugenmerk des neuen Ablegers. Nintendo hat eine gute Mischung aus wichtigen Genre-elementen, wie dem Feintuning des Autos, und dem von Nintendo bereits bekannten verspielten, leicht abgedrehten Spielstils gefunden und weicht auch hier nicht von dieser Formel ab.

Mit seinem simplen Design, dem schnellen Einstieg ins Spiel und der Auswahl an unterhaltsamen Möglichkeiten, etabliert sich Mario Kart 8 Deluxe auf der Nintendo Switch als Must-Have für so ziemlich jeden Spieler. Wer nach einem Spiel für unterhaltsame Abende mit Freunden sucht, ein Interesse für Rennspiele hegt oder auch einfach nur ein Nintendo-Fan ist: Mario Kart 8 Deluxe wird den Ansprüchen eines Rennspiels gerecht und sorgt mit seinem verspielten Stil für einen einzigartigen Charme.

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In Mario & Luigi: Brothership machen die Brüder aus dem Pilzkönigreich einen Abstecher auf die See und begeben sich auf eine abenteuerliche Reise quer durch Konektania.

VORTEILE
  • farbprächtiger Comic-Stil mit viel Humor und Action
  • Kämpfe bleiben durch ihre Interaktivität unterhaltsam
  • Geschichte und Welt entwickeln sich
NACHTEILE
  • bei Rätseln mühselige doppelte Steuerung

In Mario & Luigi: Brothership machen die Brüder aus dem Pilzkönigreich einen Abstecher auf die See und begeben sich auf eine abenteuerliche Reise quer durch Konektania.

Die Rollenspiel-Reihen des Super Mario-Franchise sind ebenso tief verankert in Nintendos DNA, wie die Jump-n’-Run-Ableger. In den vergangenen Jahren hat Nintendo seine Rollenspiel-Geschichte mit der Veröffentlichung von Remakes wie Super Mario RPG und Paper Mario: Die Legende vom Äonentor noch einmal neu aufleben lassen.

Auch die Mario & Luigi-Reihe ist bereits seit der Game-Boy-Advance-Ära mit dabei. Mit der Veröffentlichung von Mario & Luigi: Brothership erhalten wir anstelle eines Remakes, einen völlig neuen Titel. Ebenso wie Nintendos andere Rollenspiel-Reihen bedient sich Brothership an bereits etablierten Systemen wie dem rundenbasierten Kampfsystem und den Aktionsbefehlen. Was kann uns das Spiel also noch Neues bieten? Wir haben uns den Titel in unserem Test genauer angeschaut.

Story

Die Geschichte beginnt im Pilz-Königreich, als ein mysteriöser Wirbel im Himmel neben Mario und Luigi auch Charaktere wie Toad, Prinzessin Peach und Bowser aus ihrer Umgebung herausreißt. Orientierungslos und unwissend wachen die Brüder an einem ihnen fremden Ort auf: Konektania. Schnell treffen Spieler auf ein einem Schwein ähnelnden Wesen namens Wattz dessen Begleiterin Connetta, die passend zur Strom-Thematik des Spiels einer Steckdose ähnelt. Im Laufe der ersten Unterhaltung klären sie die beiden Brüder über den mysteriösen Ort auf. Wie sie jedoch aus dem Pilz-Königreich dorthin gekommen sind, bleibt ein Geheimnis.

Einst ein Ort voller Hoffnung und Verbundenheit, steht es nach einer Katastrophe schlecht um die Welt von Konektania. Zuvor vereint von einem riesigen Baum im Zentrum, dem Konektarbor, befinden sich nun sämtliche Inseln verstreut über dem Ozean. Obendrauf wird die Welt von Schurken und ihrem geheimnisvollen Anführer heimgesucht. Die Bewohner zählen auf die aus dem Nichts aufgetauchten Brüder, um die Bösewichte zu besiegen, den Konektarbor neu aufleben zu lassen und die Inseln erneut miteinander zu verbinden.

Spielmechanik

Mit dem Fokus auf dem Band der Brüder beschreiten Mario und Luigi ihre Reise als dynamisches Duo. Während Mario mit der A-Taste gesteuert wird, sind Luigis Aktionen mit der B-Taste zugänglich. In Sachen Gameplay teilt sich das Abenteuer in drei Teile auf: Die Erkundung der Inseln, Umgebungsrätsel, sowie die rundenbasierten Kämpfe.

Die Erkundung der Inseln leitet sowohl die Geschichte als auch das Gameplay an. Hier wird geredet, gerätselt und gekämpft. Wer gerade keine Zeit mit der Hauptgeschichte verbringen will, kann sich den vielen kleinen Nebenmissionen widmen, die im Laufe des Spiels auf den Inseln verfügbar sind.

Eine Mission ist schnell erledigt und belohnt prompt mit nützlichen Items oder Ausrüstungsgegenständen. Auf jeder Insel verstecken sich außerdem Deutlichter, die für die Herstellung von Effektsteckern verwendet werden. Ein Effektstecker schaltet zusätzliche Effekte im Kampf, wie die Erhöhung des Verteidigungswertes frei und besitzt eine begrenzte Anzahl von Einsätzen. Die Erkundung der Inseln fernab der Hauptgeschichte ist demnach nicht nur ein simpler Zeitvertreib, sondern eine zusätzliche Möglichkeit, das Spielerlebnis auszubauen.

Mario & Luigi Brothership Screenshot

Letztlich gilt es beim Erkunden der Inseln jedoch stets darum, zum Leuchtturm der jeweiligen Insel zu gelangen, um diese im Anschluss mit Hilfe eines Steckers an die Kapitarbora anzuschließen. Als eine Mischung aus Insel und Schiff dient die Kapitarbora als Basisstation des Spiels. Hier befinden sich die wichtigsten Charaktere sowie das Fernrohr, mit dem die nächste zu bereisende Insel ausgespäht wird. Auch zuvor unzugängliche Orte werden im Laufe des Spiels verfügbar.

Auf dem Weg zu dem jeweiligen Leuchtturm stoßen Spieler immer wieder auf Umgebungsrätsel oder unzugängliche Wege. Mit der L-Taste befehligt man Luigi, Items aufzuheben, riesige Steine zu zerhämmern oder sich an einen gewissen Ort zu begeben. Auch das Überreichen von Objekten zwischen Mario und Luigi ist essenziell, um Hindernisse zu überqueren. Koordination und die richtige Arbeitsteilung steht bei den Umgebungsrätsel demnach an erster Stelle.

Die Rätsel sind eine spaßige Beschäftigung zwischen den Kämpfen und Story-Sequenzen, haben jedoch eine kleine Schwachstelle. In Luigi’s Mansion 3 präsentierte Nintendo bereits ein gelungenes Rätselsystem, bei dem Spieler zwei Charaktere gleichzeitig steuern müssen, um an unzugängliche Orte zu kommen. Stattdessen lotsen Spieler in Mario & Luigi: Brothership Luigi lediglich herum, was die Rätsel an einigen Stellen etwas mühselig macht.

Im Laufe der Geschichte, oder auch beim Erkunden der Inseln, sind Auseinandersetzungen mit Gegnern unvermeidbar. Wer bereits mit den anderen Super-Mario-Rollenspielen vertraut ist, wird sich schnell zurechtfinden. In einem rundenbasierten Kampfsystem treten Mario und Luigi gegen diverse Gegner an.

Mario & Luigi Brothership Screenshot

Der Kniff: Ebenso wie bei den Erkundungs- und Rätsel-Einlagen steht Teamwork an erster Stelle. So greifen Mario und Luigi stets gemeinsam in Paar-Attacken an, bei denen die A- und B-Tasten im richtigen Moment gedrückt werden müssen. Mario und Luigi schleudern sich gegenseitig in die Luft, kicken einen Koopa-Panzer hin und her oder vermöbeln Gegner mit einem Hammer.

Als Rollenspiel ist das A und O außerhalb des Kampfes die Beschaffung der richtigen Rüstung sowie das Ausstatten mit nützlichen Items. Mit jedem Kampf erhalten Mario und Luigi Erfahrungspunkte, die wiederum zum Aufleveln benötigt werden. Je nach Level und Ausrüstung verändern sich Werte wie die Verteidigung, die Stärke des Hammers, oder auch der Bart-Wert, der über die Wahrscheinlichkeit eines kritischen Trefffers entscheidet.

Das richtige Timing im Kampf ist alles, denn mit einer schnellen Reaktionszeit können die Brüder nicht nur ihren Gegner ausweichen, sondern auch Kontern. Auch die Effektivität einer Attacke hängt vom richtigen Zeitpunkt des Tastendrucks ab.

Grafik

Grafisch bedient Mario & Luigi: Brothership einen Comic-artigen 2D-Look, gemischt mit 3D-Elementen (Cel Shading). Auch der Humor und die übersteuerten Animationen des Spiels passen sich dem Comic-Stil an. Mit seinen satten Farben und den bunt gestalteten Insel-Umgebungen macht das Spiel sowohl im Handheld- als auch im TV-Modus eine gute Figur.

Technische Probleme oder Performance-Einbrüche konnten wir während unseres Tests nicht feststellen. Egal, ob beim Erkunden der Inseln oder inmitten der actionreichen Kämpfe, Mario & Luigi: Brothership bietet eine durchweg flüssige Spielerfahrung.

Preis

Der Originalpreis zur Veröffentlichung lag bei 60 Euro, heute ist das Spiel etwa bei Alza für 35 Euro erhältlich.

Fazit

Mit Mario & Luigi: Brothership führt Nintendo Marios Rollenspiel-Saga als ausgezeichnetes Abenteuer mit viel Humor fort. Mit einem Wort lässt sich Mario & Luigi: Brothership als dynamisch beschreiben. Die rundenbasierten Kämpfe bieten mit ihren Aktionsbefehlen und Paar-Attacken spannende Einlagen, die Kapitarbora als Basisstation entwickelt sich im Laufe der Geschichte immer wieder weiter, und auch außerhalb der Hauptgeschichte gibt es genug Gründe, um vergangene Inseln zu erkunden.

Mario & Luigi: Brothership ist eine actionreiche Rollenspiel-Erfahrung, die sich mit seinem übersteuerten Comic-Stil und Humor nicht allzu ernst nimmt. Fans vergangener Super-Mario-Rollenspiele kommen auf ihre Kosten und erhalten nach einer Reihe von Remakes endlich neue Geschichten rund um die Brüder aus dem Pilz-Königreich.

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