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Top 10: Das beste Mini-Handy im Test – kleine Top-Smartphones bis 6,3 Zoll

Xiaomi 15

Handys werden immer größer? Wir zeigen die besten kompakten Smartphones von Samsung, Motorola, Xiaomi & Co. mit Flaggschiff-Qualitäten.

Mini-Handys sind zur Seltenheit geworden – der Markt wird von großen Smartphone-Modellen dominiert. Hohe Displayauflösungen, leistungsfähige Chips und größere Akkus sorgen zwar für mehr Leistung, aber auch für wachsende Geräte. Viele Nutzerinnen und Nutzer dürften Schwierigkeiten haben, moderne Smartphones noch bequem mit einer Hand zu bedienen. Auch in die Hosentasche passen sie oft nur knapp.

Einige wenige Ausnahmen gibt es: Apple bot mit dem iPhone SE und dem iPhone 13 Mini lange Zeit sogar winzige Varianten seiner Topgeräte an. Seit dem iPhone 14 verzichtet der Konzern jedoch auf ein Mini-Modell. Das iPhone 16e hat dieselbe Größe wie das iPhone 16. Immerhin bleibt das reguläre iPhone damit weiterhin vergleichsweise handlich – auch wenn echte Winzlinge unter 6 Zoll der Vergangenheit angehören. Selbst Asus hat sein Zenfone inzwischen vergrößert.

Bei den Android-Flaggschiffen bietet zumindest Samsung mit dem Galaxy S25 weiterhin eine sehr kompakte Variante an. Auch Xiaomi hält mit seiner Number‑Serie vergleichsweise handliche Modelle im Programm – allerdings minimal größer als bei Samsung. Abseits von Spezialisten wie Unihertz, Ulefone oder Blackview, deren Geräte meist einfache Technik bieten, ist die Auswahl jedoch gering.

In dieser Bestenliste haben wir uns auf Smartphones konzentriert, die trotz einer Bildschirmdiagonale unter 6,4 Zoll eine Ausstattung auf Flaggschiff-Niveau bieten. Sie zeigen, dass kompakte Geräte technisch längst nicht von gestern sind.

Die Top-Geräte des Jahres – unabhängig von ihrer Größe – zeigen wir in der Top 10: Das beste Smartphone 2025 im Test – Apple vor Xiaomi und Honor. Ebenfalls kompakt, zumindest gefaltet, sind die Foldables aus der Top 10: Das beste Klapphandy mit Faltdisplay im Test – Motorola vor Samsung.

Welches ist das beste kleine Smartphone?

Der Testsieger unter den kompakten Smartphones 2025 ist das Xiaomi 15 – es überzeugt durch ein starkes Gesamtpaket und einen fairen Preis ab 600 Euro.

Das iPhone 17 Pro bietet technisch in fast allen Bereichen die beste Ausstattung, ist jedoch mit Preisen ab 1199 Euro doppelt so teuer. Damit ist es unser Technologiesieger auf dem zweiten Platz.

Preis-Leistungs-Sieger ist das Samsung Galaxy S25, das ab 587 Euro zu haben ist. Es ist fast auf Augenhöhe mit dem Xiaomi 15.

KURZÜBERSICHT

Xiaomi 15

Das Xiaomi 15 überzeugt als kompaktes Top-Smartphone mit exzellenter Leistung und Effizienz. Der Snapdragon-Prozessor, das brillante LTPO-Display mit bis zu 120 Hz und die überragende Akkulaufzeit von bis zu zwei Tagen machen es zu einem echten Flaggschiff.

Insgesamt ist das Xiaomi 15 damit unser Testsieger der besten handlichen Premium-Smartphones – eine ernsthafte Konkurrenz für Samsung und Apple. Ab 600 Euro mit 256 GB oder 629 Euro mit 512 GB ist es zu haben.

VORTEILE
  • Top-Performance
  • hervorragende Kamera
  • lange Akkulaufzeit & schnelles Laden
  • handlich & hochwertig
NACHTEILE
  • Leica-Profile wirken teils unnatürlich
  • kürzerer Update-Support als bei Google, Samsung und Honor

Apple iPhone 17 Pro

Technisch ist das iPhone 17 Pro das derzeit beste kompakte Smartphone. Kamerasystem, Performance des A19-Pro-Chips, Akkulaufzeit und Display überzeugen. Der hohe Preis verhindert jedoch den Gesamtsieg – daher küren wir es zum Technologiesieger auf Platz zwei.

Die Preise beginnen bei 1199 Euro für das Modell mit 256 GB. Die Variante mit 512 GB kostet 1395 Euro, für 1 TB werden 1696 Euro fällig.

VORTEILE
  • Top-Performance
  • hervorragende Kamera
  • hochwertige Verarbeitung
  • lange Akkulaufzeit
NACHTEILE
  • teuer
  • schwächerer Zoom als bei Pro Max
  • kein Titan-Gehäuse

Samsung Galaxy S25

Das Samsung Galaxy S25 ist ein exzellentes, kompaktes Smartphone mit Top-Leistung. Die Triple-Kamera liefert einwandfreie Ergebnisse. Das exzellente Display überzeugt mit brillanten Farben und hoher Helligkeit, die Akkulaufzeit reicht locker für einen Tag. Die Software setzt stärker auf Künstliche Intelligenz – auch appübergreifend.

Dank des deutlich gesunkenen Preises ist es unser Preis-Leistungs-Sieger unter den kompakten Smartphones. Das Modell mit 128 GB gibt es ab 588 Euro, mit 256 GB sind es 649 Euro und mit 512 GB rund 747 Euro.

VORTEILE
  • lange Akkulaufzeit
  • sehr starke CPU
  • exzellentes OLED-Display
NACHTEILE
  • wenig Neues
  • ohne Speichererweiterung
  • langsames Aufladen
Ratgeber

Größe & Display

Geht es um die Größe von Smartphones, ist die Einschätzung naturgemäß subjektiv. Nach unserer Erfahrung gelten Geräte, die nicht viel länger als 16 cm sind, als kompakt genug, um bequem in Hosen- oder Handtaschen zu passen. Für diese Bestenliste haben wir daher Modelle ausgewählt, die diese Länge einhalten und zugleich eine Bildschirmdiagonale von maximal 6,4 Zoll bieten.

Die Display-Diagonale eines Smartphones gibt nicht zwangsläufig Aufschluss über dessen tatsächliche Größe. Ein wesentlicher Faktor ist die Screen-to-Body-Ratio – also das Verhältnis von Bildschirmfläche zum Gehäuse. Je höher dieser Wert, desto schmaler der Rand um das Display.

Ein Beispiel für eine niedrige Screen-to-Body-Ratio ist das iPhone SE (2022): Trotz eines 4,7-Zoll-LCDs beträgt das Verhältnis nur 65 Prozent, vorwiegend wegen des Home-Buttons unter dem Bildschirm. Deutlich besser schneidet das iPhone 13 Mini mit seinem 5,4-Zoll-Display und 85 Prozent Screen-to-Body-Ratio ab. Das Samsung Galaxy S25 erreicht sogar 91 Prozent.

Bei kompakten Smartphones ist die Auflösung in der Regel niedriger, was in vielen Fällen unproblematisch ist. Denn die höhere Pixeldichte auf kleinerer Fläche sorgt für eine schärfere Darstellung, während zugleich der Energieverbrauch und die Rechenlast niedriger bleiben. Die meisten Geräte dieser Top 10 bieten mittlerweile ein OLED-Display, abgesehen von den Mini-Outdoor-Handys.

Das Google Pixel 10 und 9a sowie Xiaomi 15 und Sony Xperia 10 VII sind ebenfalls kompakte Smartphones, allerdings minimal größer als Galaxy S25 oder S24.

Design & Verarbeitung

Die kompakten Flaggschiffe stehen ihren größeren Geschwistern in Verarbeitung und Haptik in nichts nach. Sowohl das Xiaomi 15 als auch das Galaxy S25 überzeugen mit hochwertiger Verarbeitung, Glasrückseite und Metallrahmen. Auch Apple hält am hohen Standard fest – wenngleich einige beim iPhone 17 Pro das Titangehäuse des Vorgängers vermissen dürften.

Alle Geräte sind kompakt genug, um sie zumindest mit größeren Händen noch bequem einhändig zu bedienen. In eine Handtasche passen sie problemlos – und bei den meisten Herren auch in die Hosentasche einer Jeans.

Das Edge 50 Neo wirkt für seinen Preis überraschend hochwertig und setzt mit farbigem Kunstleder auf eine auffällige Optik. Alle Modelle auf den vorderen Plätzen sind zudem nach IP68 gegen Staub und Wasser geschützt.

Kamera

Die Mobilgeräte auf den vorderen Plätzen bieten alle eine Triple-Kamera mit Telelinse. Allerdings erreicht diese mehrheitlich nicht ganz die technische Raffinesse der deutlich größeren Ultra- oder Pro-Max-Modelle – oft ist der Zoom weniger stark ausgelegt oder der Sensor kleiner, wodurch die Bildqualität bei schwächerem Licht etwas abnimmt. Insgesamt liefern die kompakten Sub-Flaggschiffe aber dennoch exzellente Kameras.

Besonders Google hat sich mit der Pixel-Reihe einen Namen für starke Smartphone-Kameras gemacht. Die Pro-Modelle bieten auch im kleineren Format eine leistungsfähige Zoom-Kamera. Erstmals verfügt nun auch das Pixel 10 ohne Pro-Zusatz über eine Telelinse, während das Pixel 9a noch darauf verzichtet.

Xiaomi 15

Akkulaufzeit & Laden

Die beste Akkulaufzeit bieten das Xiaomi 15 und das iPhone 17 Pro. Xiaomi verbaut einen modernen Silizium-Karbon-Akku mit besonders hoher Kapazität. In Kombination mit dem effizienten Chipsatz und der energiesparenden LTPO-Display-Technologie erreicht das Gerät eine Laufzeit von rund zwei Tagen. Dank des 90-W-Schnellladens ist der Akku zudem in weniger als einer halben Stunde wieder voll.

Apple optimiert wie gewohnt Hard- und Software perfekt aufeinander. Auch hier hält der Akku in der Praxis bis zu zwei Tage lang durch. Geladen wird mit bis zu 40 W. Beim Galaxy S25 fällt die Laufzeit aufgrund des kleineren Akkus und des leistungsstarken Chips etwas kürzer aus – meist reicht es knapp für einen Tag. Zudem lädt das Gerät mit maximal 25 W deutlich langsamer, was mehr als eine Stunde Ladezeit bedeutet.

Leistung

Modelle wie das Samsung Galaxy S25, das Xiaomi 15 oder das Apple iPhone 17 Pro bieten High-End-Prozessoren und damit eine Leistung auf Flaggschiff-Niveau. Ihren größeren Brüdern stehen sie in puncto Performance in nichts nach.

Der interne Speicher variiert je nach Modell zwischen 128 GB und 1 TB. Empfehlenswert sind mindestens 256 GB, um auch langfristig ausreichend Platz für Apps, Fotos und Videos zu haben. Bei Android-Smartphones sollten es zudem mindestens 8 GB RAM sein; die Topmodelle bringen es teils bereits auf 12 GB.

Software & Updates

Sowohl Samsung als auch Google bieten derzeit die längste Update-Garantie für ihre Flaggschiff-Modelle. Das Galaxy S25 und Googles Pixel-Serie erhalten jeweils bis zu sieben Jahre lang Android-Updates und Sicherheitspatches.

Beim Xiaomi 15 gibt es immerhin sechs Jahre Sicherheitsupdates, allerdings nur vier Jahre große Android-Versionsupdates. Motorola hingegen schneidet deutlich schlechter ab – hier ist vorwiegend nach rund drei Jahren Schluss mit offizieller Unterstützung.

Auch Apple pflegt seine Geräte überdurchschnittlich lange: Je nach Modell sind fünf bis sieben Jahre Software-Updates realistisch. So kann das iPhone 16 Pro bis etwa 2030 mit neuen Versionen rechnen, das iPhone 17 Pro voraussichtlich sogar bis 2032.

Fazit

Kompakte Smartphones sind selten geworden, müssen sich technisch jedoch keineswegs verstecken. Wer ein handliches Gerät sucht, findet auch 2025 noch überzeugende Alternativen zu den immer größer werdenden Flaggschiffen. Besonders starke Kameras bieten weiterhin die Modelle der Pixel‑Reihe.

Geräte wie das Xiaomi 15, das Samsung Galaxy S25 und das iPhone 17 Pro zeigen, dass Top‑Leistung, hochwertige Kameras und ausdauernde Akkus auch im kompakten Format möglich sind. Hervorragende Kameras in handlicher Größe finden sich ebenfalls bei den Smartphones der Pixel‑10‑Reihe. Ein echtes Schnäppchen ist das Motorola Edge 60 Neo.

Testsieger unter den kompakten Smartphones 2025 ist das Xiaomi 15 mit seinem starken Gesamtpaket und einem fairen Preis. Es stellt eine gleichwertige, dabei etwas kleinere Alternative zu den großen Flaggschiffen dar. Als Preis‑Leistungs‑Sieger überzeugt das Samsung Galaxy S25. Das iPhone 17 Pro bietet eine herausragende Ausstattung, ist jedoch deutlich teurer – unser Technologiesieger.

Weitere Smartphones:

BESTENLISTE

Klein, stark, edel: Das Xiaomi 15 ist ein kompaktes High-End-Smartphone mit Spitzen-Kamera, hoher Leistung und exzellenter Verarbeitung.

VORTEILE
  • Top-Performance
  • hervorragende Kamera
  • lange Akkulaufzeit & schnelles Laden
  • handlich & hochwertig
NACHTEILE
  • Leica-Profile wirken teils unnatürlich
  • kürzerer Update-Support als bei Google, Samsung und Honor

Klein, stark, edel: Das Xiaomi 15 ist ein kompaktes High-End-Smartphone mit Spitzen-Kamera, hoher Leistung und exzellenter Verarbeitung.

Mit dem Xiaomi 15 bringt der Hersteller ein kompaktes, aber vollwertiges Flaggschiff-Handy auf den Markt. Trotz seiner handlichen Abmessungen bietet das Gerät starke Performance, eine hochwertige Kamera-Ausstattung und eine erstklassige Verarbeitung.

Während Modelle wie das Xiaomi 15 Ultra (Testbericht) oder das Samsung Galaxy S25 Ultra (Testbericht) mit riesigen Displays und üppigen Gehäusen punkten, richtet sich das Xiaomi 15 an Nutzerinnen und Nutzer, die ein leistungsstarkes, aber kompaktes Premium-Smartphone suchen. Trotz der geringen Größe macht Xiaomi keine technischen Kompromisse – es bietet einen High-End-SoC, ein hochauflösendes AMOLED-Display mit LTPO-Technologie, schnelle Ladeleistung sowie eine überzeugende Leica-Kamera.

Wie gut das kompakte Flaggschiff im Alltag tatsächlich abschneidet, klären wir im ausführlichen Praxistest des Xiaomi 15.

Design

Mit seinem kantigen Design wirkt das Xiaomi 15 modern, edel und zugleich elegant. Das Gehäuse folgt einer klaren, geometrischen Formsprache. Auf der Rückseite befindet sich ein quadratisches Kameramodul mit leicht abgerundeten Ecken – im selben Designstil wie das Gerät selbst. Darin sind drei Linsen und ein LED-Blitz symmetrisch angeordnet.

Mit Abmessungen von 152,3 × 71,2 × 8,1 mm und einem Gewicht von 191 g liegt das Xiaomi 15 angenehm in der Hand und lässt sich auch mit einer Hand bedienen. Es passt so problemlos in eine Hosentasche und bleibt dabei handlich. Neben klassischem Schwarz und Weiß gibt es eine Variante in hellem Grün.

Die matte Glasrückseite ist weitgehend unempfindlich gegenüber Fingerabdrücken, allerdings etwas rutschig, weshalb sich eine Schutzhülle empfiehlt. Der Rahmen besteht aus Metall und vermittelt zusammen mit der Glasrückseite ein hochwertiges Flaggschiff-Gefühl. Auch die Tasten bieten einen präzisen, angenehmen Druckpunkt. Das Xiaomi 15 ist nach IP68 gegen Wasser und Staub geschützt.

Display

Das Xiaomi 15 ist mit einem 6,36 Zoll großen AMOLED-Display mit LTPO-Technologie ausgestattet, das mit 2670 × 1200 Pixeln eine hohe Pixeldichte von 460 PPI erreicht. Der Bildschirm ist flach gestaltet, verfügt über ein mittig angeordnetes Kameraloch und bietet eine hervorragende Screen-to-Body-Ratio von rund 90 Prozent. Dank einer adaptiven Bildwiederholrate von 1 bis 120 Hz wirkt die Darstellung stets flüssig, während die Touch-Abtastrate von 300 Hz Eingaben präzise umsetzt.

Mit einer Spitzenhelligkeit von bis zu 3200 Nits ist das Display auch bei direktem Sonnenlicht einwandfrei ablesbar. Unterstützung für HDR10+ und Dolby Vision sorgt zudem für intensive Farben und starken Kontrast – ideal zum Streamen oder Fotografieren. In der Praxis überzeugt der Bildschirm mit exzellenter Bildqualität, stabilen Blickwinkeln und natürlichen Farben, was ihn zu einem der besten Panels seiner Größenklasse macht.

Kamera

Das Xiaomi 15 setzt auf eine vielseitige Triple-Kamera mit durchweg 50-Megapixel-Sensoren. Die Hauptkamera (f/1.62) verfügt über einen optischen Bildstabilisator (OIS) und liefert detailreiche, scharfe Aufnahmen mit hohem Dynamikumfang. Dazu kommt eine Ultraweitwinkelkamera (f/2.2), die auch für Makroaufnahmen genutzt wird, sowie eine Telelinse mit OIS und 2,6-fachem optischem Zoom (f/2.6). Für Selbstporträts ist eine 32-Megapixel-Frontkamera integriert.

Wie schon bei früheren Modellen wurde das Kamerasystem in Kooperation mit Leica entwickelt. Die Traditionsmarke war erneut für die Optimierung von Optik und Bildsoftware verantwortlich. Nutzer können zwischen zwei Leica-Farbmodi wählen: Vibrant liefert kräftige, kontrastreiche Farben, während Authentic auf eine natürlichere, etwas gedämpfte Darstellung setzt. Im Alltag wirken Aufnahmen mit Vibrant teils etwas übersättigt, Authentic hingegen leicht düster – beide Varianten verleihen den Bildern jedoch einen charakteristischen, aber nicht immer ganz natürlichen Leica-Look.

Bei Tageslicht überzeugt das Xiaomi 15 mit sehr detailreichen, scharfen Fotos, natürlicher Farbwiedergabe und ausgewogenem Kontrast. Auch bei zweifachem Zoom bleiben die Aufnahmen klar und weitgehend rauschfrei. Im Nachtmodus sorgt die Kamera für gut belichtete, aufgehellte Szenen, muss jedoch bei Detailtiefe und Dynamik leichte Abstriche hinnehmen.

Die Ultraweitwinkelkamera stimmt farblich gut mit der Hauptlinse überein und liefert ähnlich scharfe, detailreiche Aufnahmen. Lediglich bei Dunkelheit zeigt sie leichte Schwächen. Die Telekamera überzeugt mit verlustfreiem 2,6-fach-Zoom, und selbst bei fünffacher Vergrößerung bleiben die Bilder erstaunlich scharf. Bis zu einer 30-fachen Vergrößerung sind die Ergebnisse noch akzeptabel, darüber hinaus – bis zum maximalen 60-fach-Zoom – nimmt die Schärfe deutlich ab.

Selfies gelingen mit hoher Bildschärfe, natürlicher Farbwiedergabe und präziser Belichtung. Auch Videos überzeugen: Sie wirken scharf, farbecht und hervorragend stabilisiert – in 4K sind bis zu 60 FPS, in 8K maximal 30 FPS möglich.

Ausstattung

Mit dem Qualcomm Snapdragon 8 Elite liefert das Xiaomi 15 reichlich Leistung – genug, um auch in den kommenden Jahren problemlos mitzuhalten. Ob im Alltag oder bei anspruchsvollen Spielen, Rechen- und Grafikleistung sind stets im Überfluss vorhanden. Das belegen auch die starken Benchmark-Ergebnisse: rund 17.000 Punkte im PCMark und 6.500 Punkte im 3DMark Wild Life Extreme.

Unterstützt wird der SoC von 12 GB RAM sowie schneller UFS-4.0-Speicher mit wahlweise 256 oder 512 GB Kapazität. Eine Erweiterung per microSD-Karte ist nicht vorgesehen. Die Stereo-Lautsprecher liefern einen ordentlichen, klaren Klang – ideal für Videos oder Streams, weniger bei Musik.

Bei der Konnektivität zeigt sich das Gerät auf aktuellem Stand: Wi-Fi 7, 5G, Bluetooth 6.0 (inklusive aptX Adaptive, LDAC, LHDC, AAC, SBC und LC3), USB-C 3.2 mit DisplayPort, NFC und Infrarot sind an Bord. Dual-SIM wird ebenso unterstützt wie der gleichzeitige Betrieb von bis zu zwei eSIMs.

Der im Display integrierte Ultraschall-Fingerabdrucksensor reagiert flott und präzise. Bei der Ortung greift das Xiaomi 15 auf alle relevanten Satellitensysteme zurück – GPS, Glonass, Beidou, Galileo, QZSS und Navic – mit einer Genauigkeit von etwa drei Metern laut GPS-Test.

Software

Ausgeliefert wird das Xiaomi 15 mit Hyper OS 2 auf Basis von Android 15. Mittlerweile steht ein Update auf Hyper OS 3 mit Android 16 zur Verfügung. Die Oberfläche erinnert optisch eher an iOS als an klassisches Android und bietet zahlreiche Möglichkeiten zur Anpassung – von Hintergründen über App-Icons bis zu Schriftarten. Themes gibt es teils kostenlos, teils gegen Gebühr, der App-Drawer lässt sich je nach Geschmack aktivieren oder ausblenden.

Die Update-Politik hat Xiaomi deutlich verbessert: Sechs Jahre Sicherheitsupdates (bis 2031) und vier große Android-Versionen (bis 2029) sind zugesagt. Das ist gut, aber Samsung, Google und Honor machen das besser, mit garantierten Updates und Patches für sieben Jahre. Zum Testzeitpunkt im November war der Sicherheitspatch noch recht aktuell und stammte aus Oktober 2025.

Neben den Google-Apps installiert Xiaomi viele eigene Anwendungen sowie den alternativen App-Store App Mall. Das vergrößert die Auswahl, führt aber teilweise zu doppelten Funktionen, auch wenn viele dieser Apps deinstalliert werden können. Immerhin hält sich die Zahl der vorinstallierten Drittanbieter-Apps mittlerweile in Grenzen.

Bei den KI-Funktionen setzt Xiaomi vorrangig auf Google Gemini, ergänzt durch eigene Features unter dem Namen Hyper AI. Dazu gehören dynamische Hintergrundbilder, ein Schreibassistent, Textzusammenfassungen und ein Sprachrekorder mit Übersetzungsfunktion. In der Galerie lassen sich – ähnlich wie bei Google oder Samsung – Objekte und Spiegelungen entfernen.

Akku

Eine typische Schwachstelle kleiner Smartphones ist oft der begrenzte Akku – nicht so beim Xiaomi 15. Dank Silizium-Karbon-Technologie bringt der kompakte und leichte Bolide eine beachtliche Kapazität von 5240 mAh mit. Zum Vergleich: Das ähnlich kleine Samsung Galaxy S25 begnügt sich mit 4000 mAh.

In Kombination mit dem effizienten Snapdragon-Chip und dem sparsamen LTPO-Display sorgt das im Alltag für beeindruckende Laufzeiten. Im Battery Test von PCMark erzielte das Xiaomi 15 eine Laufzeit von über 17 Stunden – ein Spitzenwert in dieser Größenklasse. Damit kommt man bei intensiver Nutzung problemlos durch den Tag, bei moderatem Gebrauch sogar bis zu zwei Tage ohne Nachladen aus.

Aufgeladen wird das Gerät per Xiaomis Hypercharge mit bis zu 90 W. Dafür ist allerdings ein kompatibles Netzteil notwendig, das aufgrund von EU-Vorgaben nicht im Lieferumfang enthalten ist. Mit einem passenden Ladegerät ist das Xiaomi 15 in rund 35 Minuten wieder vollständig geladen. Kabelloses Laden wird ebenfalls unterstützt – mit bis zu 50 W.

Preis

Beim Marktstart Anfang des Jahres lag die UVP des Xiaomi 15 noch bei rund 1000 Euro. Inzwischen ist das Modell mit 256 GB Speicher schon ab 600 Euro erhältlich. Die Version mit 512 GB startet bei 629 Euro. Original-Netzteile von Xiaomi kosten rund 14 Euro.

Fazit

Das Xiaomi 15 ist ein ausgezeichnetes und zugleich handliches Smartphone. Technisch bewegt es sich klar auf Flaggschiff-Niveau und leistet sich kaum Schwächen. Der Snapdragon-Prozessor bietet enorme Leistung bei hoher Effizienz, das LTPO-Display überzeugt mit brillanter Darstellung und variabler Bildwiederholrate zwischen 1 und 120 Hz. Besonders beeindruckt hat die starke Ausdauer – bis zu zwei Tage Laufzeit ist realistisch.

Schwächen muss man mit der Lupe suchen. Die Leica-Farbmodi wirken nicht immer gänzlich natürlich, wer Wert auf neutrale Aufnahmen legt, greift besser zu einem Pixel-Modell. Xiaomi installiert zudem recht viele eigene Apps neben den Google-Varianten. Auch bei der Update-Versorgung liegt der Hersteller leicht hinter Samsung, Google oder Honor zurück.

Letztlich ist das Xiaomi 15 eines der besten kompakten Top-Smartphones auf dem Markt. Samsung mit dem Galaxy S25 und auch Apple mit dem iPhone 16 Pro oder iPhone 17 Pro müssen sich hier warm anziehen.

Spitzenleistung benötigt kein XXL-Format. Der A19-Pro-Chip, die verbesserte Kamera und das hellere Display machen das iPhone 17 Pro zum High-End-Smartphone.

VORTEILE
  • Top-Performance
  • hervorragende Kamera
  • hochwertige Verarbeitung
  • lange Akkulaufzeit
NACHTEILE
  • teuer
  • schwächerer Zoom als bei Pro Max
  • kein Titan-Gehäuse

Spitzenleistung benötigt kein XXL-Format. Der A19-Pro-Chip, die verbesserte Kamera und das hellere Display machen das iPhone 17 Pro zum High-End-Smartphone.

Apples neues iPhone 17 Pro zeigt im Test, dass Spitzenleistung und handliches Format sich nicht ausschließen müssen. Während viele Hersteller ihre Topmodelle ausschließlich in Übergröße anbieten, bleibt Apple mit dem kleineren Pro-Modell eine der wenigen Marken, die ein echtes High-End-Smartphone für Fans kompakter Geräte liefern.

Äußerlich unterscheidet sich das 17 Pro deutlich vom Vorgänger – und auch beim Innenleben hat sich einiges getan. Im Vergleich zum großformatigen 17 Pro Max bietet es nahezu identische Technik, verpackt in einem Gehäuse, das sich mit einer Hand gut bedienen lässt.

Die Redaktion von Mac & i hat das neue Modell umfassend getestet. Dabei zeigt sich: Apple hat an den richtigen Stellen nachgebessert – etwa bei Leistung, Kamera und Display. Warum das iPhone 17 Pro derzeit zu den spannendsten Premium-Smartphones zählt, lesen Sie im vollständigen Test bei Heise+: iPhone 17, 17 Pro, 17 Pro Max und Air im Test.

Design

Apple hat dem iPhone 17 Pro ein überarbeitetes Unibody-Gehäuse aus Aluminium verpasst, das nun auch Teile der Rückseite einbezieht. Das neue Material soll die Wärme besser ableiten als der zuvor verwendete Titanrahmen, bringt jedoch leichte Einbußen bei der Robustheit mit sich.

Optisch fällt primär die Rückseite auf: Das breite Kameraplateau mit LED-Blitz und Lidar-Scanner dominiert das Design, die drei Objektive stehen deutlich hervor. Trotz seiner vollwertigen High-End-Ausstattung bleibt das iPhone 17 Pro mit 150 × 71,9 × 8,8 mm kompakt – wiegt mit 204 g für seine Größe aber vergleichsweise viel.

Eine IP68-Zertifizierung ist vorhanden. Angeboten wird das iPhone 17 Pro in Silber, Cosmic Orange und einem fast schwarzen Tiefblau.

Display

Das Display des iPhone 17 Pro bleibt mit 6,3 Zoll und einer Auflösung von 2622 × 1206 Pixeln technisch auf Top-Niveau: ein flaches OLED-Panel mit LTPO-Technologie, 120 Hz, HDR10+ und Dolby Vision. Neu ist die deutlich gesteigerte maximale Helligkeit, die nun bei 3000 Nits liegt – bislang waren es 2000 Nits. Damit überzeugt das Ceramic-Shield-geschützte Display auch bei direkter Sonneneinstrahlung mit einwandfreier Ablesbarkeit und kräftigen Farben.

Kamera

Das iPhone 17 Pro übernimmt die neuen 48-Megapixel-Sensoren für Haupt- und Ultraweitwinkelkamera vom größeren Pro Max. Die Hauptkamera (f/1.78) bietet Phasenvergleich-Autofokus, optische Bildstabilisierung und 4K-Video mit bis zu 120 Bildern pro Sekunde. Auch die Ultraweitwinkelkamera (f/2.2) nutzt indessen denselben Sensor und liefert sichtbar mehr Schärfe und Dynamik.

Im Unterschied zum 17 Pro Max verzichtet das kleinere Modell auf das Tetraprisma-System und den 8-fachen Zoom. Stattdessen arbeitet die Telekamera (48 MP, f/2.8, OIS) mit einem 4-fachen optischen Zoom – im Alltag vollkommen ausreichend, bei entfernten Motiven aber etwas weniger flexibel. Die Frontkamera löst mit 18 Megapixeln auf, ein ToF-Sensor unterstützt die Tiefenerkennung.

Im Test der Kolleginnen und Kollegen von Mac & i zeigte das iPhone 17 Pro eine durchweg starke Leistung: Die Kombination aus neuen Sensoren und verbessertem Bildprozessor sorgt für detailreiche und farbtreue Aufnahmen und überzeugende Low-Light-Ergebnisse. Auch bei Video überzeugt es mit 4K und Dolby Vision, ProRes RAW, Log 2 und Genlock – damit richtet sich das kompaktere Pro ebenfalls an ambitionierte Foto- und Video-Enthusiasten.

Ausstattung

Im iPhone 17 Pro sorgt der neue A19 Pro‑Chip für einen klaren Leistungssprung, vorwiegend bei Multi‑Core‑Aufgaben. Laut Mac & i übertrifft der Prozessor selbst die schnellsten Android-Spitzenmodelle. Die überarbeitete GPU mit sechs Kernen nutzt neue KI‑Beschleuniger und verdoppelt die KI‑Leistung gegenüber dem Vorgänger. Im Test blieb das SoC auch unter Dauerlast kühl und lieferte konstant hohe Performance.

Apple stattet das iPhone 17 Pro außerdem mit 12 GB Arbeitsspeicher (zuvor 8 GB) und einem vergrößerten L2‑Cache von 6 MB aus. Der interne Speicher startet bei 256 GB und reicht bis 1 TB. 2 TB gibt es nur beim Pro Max. Damit zählt das kompakte Pro-Modell nicht nur zu den leistungsstärksten, sondern auch zu den effizientesten Smartphones seiner Klasse.

Akku

Apple hat dem iPhone 17 Pro einen größeren Akku spendiert, dessen Kapazität von 13,94 auf 15,53 Wattstunden (Wh) steigt. In Kombination mit der höheren Energieeffizienz des A19-Pro-Chips führt das zu spürbar längeren Laufzeiten: Im Test verlängerte sich die Videowiedergabe von 27,5 auf 29,9 Stunden, während die Spielzeit bei 3D-Games von 9,5 auf 11,7 Stunden zunahm. Die Laufzeit beim Surfen im Web blieb hingegen weitgehend unverändert. Beim Laden zeigte sich im Test: An einem 67-W-Netzteil war der Akku nach 20 Minuten zu 46 Prozent gefüllt.

Preis

Mit 256 GB geht es bei 1199 Euro los. Das Modell mit 512 GB kostet 1395 Euro, mit 1 TB sind es 1696 Euro.

Fazit

Das iPhone 17 Pro überzeugt im Test als eines der wenigen echten High-End-Smartphones im handlichen Format. Apple liefert ein rundum gelungenes Gesamtpaket: Das Display ist deutlich heller, der A19-Pro-Chip sorgt für eine enorme Leistung und die Akkulaufzeiten wurden spürbar verbessert.

Auch die Kamera wurde aufgewertet und bietet nun durchgehend 48-Megapixel-Sensoren und professionelle Videofunktionen. Der einzige nennenswerte Kompromiss gegenüber dem größeren Pro-Max-Modell ist der geringere optische Zoom der Telekamera. Kleinere Abstriche müssen Käufer beim etwas höheren Gewicht und dem Aluminiumgehäuse in Kauf nehmen, das nicht ganz die Robustheit des früheren Titanrahmens erreicht.

Wer ein kompaktes Smartphone mit maximaler Leistung und einer exzellenten Kamera sucht und auf den extremen Zoom des Pro Max verzichten kann, findet im iPhone 17 Pro eines der besten Geräte auf dem Markt.

Das Samsung Galaxy S25 bietet starke Leistung im kompakten Format. Viel Neues außer den KI-Funktionen gibt es nicht – doch das ist kein Nachteil, wie der Test zeigt.

VORTEILE
  • lange Akkulaufzeit
  • sehr starke CPU
  • exzellentes OLED-Display
NACHTEILE
  • wenig Neues
  • ohne Speichererweiterung
  • langsames Aufladen

Das Samsung Galaxy S25 bietet starke Leistung im kompakten Format. Viel Neues außer den KI-Funktionen gibt es nicht – doch das ist kein Nachteil, wie der Test zeigt.

Mit dem Galaxy S25 setzt Samsung seine Tradition kompakter High-End-Smartphones fort. Trotz der handlichen 6,2 Zoll bietet das Gerät dank des Snapdragon 8 Elite for Galaxy eine Leistung auf Flaggschiff-Niveau und ist damit eines der leistungsstärksten Modelle in dieser Größe.

Abseits der Performance hat sich jedoch wenig verändert. Display, Kamera und Akku bleiben weitgehend auf dem Niveau des Vorgängers, größere Hardware-Updates bleiben aus. Die auffälligste Neuerung betrifft die Software: Samsung integriert verstärkt Künstliche Intelligenz, setzt auf Googles Gemini und bringt neue smarte Funktionen. Ob das ausreicht, um sich von der Vorgängergeneration abzuheben, klärt unser Test.

Design

Optisch bleibt beim Galaxy S25 alles beim Alten – gegenüber dem Vorgänger hat sich kaum etwas verändert. Das Design ist nach wie vor gelungen, wirkt aber nach drei Jahren ohne größere Anpassungen nicht mehr gerade taufrisch. Die kantige Bauweise mit den drei runden Kameralinsen auf der Rückseite bleibt erhalten. Eine auffällige Neuerung ist der breitere, schwarz lackierte Ring um die Kameramodule, der das Erscheinungsbild markanter macht.

Die Abmessungen betragen 146,9 × 70,5 × 7,2 mm bei einem Gewicht von 162 g. Damit ist das S25 weiterhin erstaunlich schlank und leicht für ein Smartphone seiner Klasse. Der Rahmen aus mattem Metall und die Rückseite aus Gorilla Glass Victus 2 sorgen für eine hochwertige Haptik und ein edles Design. Zudem bleibt das Gerät nach IP68-Standard gegen Staub und Wasser geschützt (gilt für Süßwasser bis zu 1,5 Meter Tiefe für maximal 30 Minuten). Neu sind einige Farben, so hat uns etwa das dunkelblaue Navy unseres Testgeräts sehr gefallen.

Display

Auch am Bildschirm hat sich wenig geändert – was aber auch nicht nötig gewesen wäre. Das 6,2 Zoll große OLED-Display mit LTPO-Technologie überzeugt mit brillanten Farben und starken Kontrasten. Es löst mit 2340 × 1080 Pixeln auf, was eine Pixeldichte von 416 ppi ergibt. Die adaptive Bildwiederholrate von 1 bis 120 Hz sorgt für flüssige Animationen und effizienten Energieverbrauch. Mit einer maximalen Helligkeit von 2600 Nits bleibt der Bildschirm auch bei direkter Sonneneinstrahlung ablesbar.

Zum Schutz setzt Samsung auf robustes Gorilla Glass Victus 2. Das ist der einzige Wermutstropfen: Das besonders reflexionsarme und bruchsichere Armor Glass 2 bleibt allein dem Ultra-Modell vorbehalten. Der Bildschirm des S25 ist flach gehalten und besitzt ein zentrales Kameraloch für die Frontkamera. HDR10+ wird unterstützt, und die hohe Touch-Abtastrate von 240 Hz verbessert die Reaktionsgeschwindigkeit bei Spielen. Die Bildqualität ist absolut erstklassig.

Kamera

Keine Änderungen gibt es bei der Kamera: 50 Megapixel für die Hauptkamera, 12 Megapixel für Weitwinkelaufnahmen und 10 Megapixel für die Telelinse mit dreifachem optischem Zoom. Für Selfies kommt eine Frontkamera mit 12 Megapixeln zum Einsatz.

Die Kamera des Galaxy S25 liefert Fotos mit hohen Details, guter Schärfe und ausgewogenem Dynamikumfang – sowohl bei Tageslicht als auch in dunkleren Umgebungen. Auch Selfies sehen gut aus. Der Nachtmodus in Kombination mit der optischen Bildstabilisierung (OIS) sorgt für ansprechende Ergebnisse bei wenig Licht.

Videos lassen sich in bis zu 8K bei 30 FPS oder 4K bei 60 FPS aufnehmen und überzeugen durch eine hervorragende Stabilisierung sowie eine gute Videoqualität. Dazu kommen einige Profi-Einstellungen, KI-gestütztes Entfernen von Hintergrundgeräuschen in Clips sowie die Möglichkeit der Farbabstimmung hin zum RAW-Format „Galaxy Log“.

Ebenfalls an Bord sind die bekannten Tools zur Fotobearbeitung, etwa das Löschen oder Verschieben von Objekten, was im Test zuverlässig funktionierte. Viel Spaß hatten wir zudem mit der Erstellung von Cartoon-Avataren auf Basis eines Selfies. Verbesserungspotenzial gibt es bei der Farbdarstellung, die gelegentlich etwas kraftlos wirkt. Bei stark wechselnden Lichtverhältnissen gerät der Dynamikumfang sporadisch an seine Grenzen. Insgesamt bleibt die Kamera hinter dem S25 Ultra sowie anderen Top-Smartphones wie dem Honor Magic 7 Pro oder Google Pixel 9 Pro zurück.

Ausstattung

Samsung hat beim Prozessor nachgebessert. Während das S24 noch mit einem leistungsfähigen Exynos-Chip aus eigenem Hause ausgestattet war, setzt das Galaxy S25 jetzt auf den Snapdragon 8 Elite for Galaxy, den derzeit schnellsten mobilen Chip von Qualcomm. Damit erreicht das Modell eine Performance auf Top-Niveau.

Leistungsreserven gibt es für viele Jahre, egal ob für Unterhaltung oder anspruchsvolle Spiele. Das zeigen auch die starken Benchmark-Ergebnisse (PCmark: 20.900 Punkte; 3Dmark Wild Life Extreme: 6800 Punkte). Lediglich unter hoher Dauerbelastung im Stresstest wird das Gerät spürbar warm und verliert mit 47 Prozent deutlich an Effizienz.

Der Arbeitsspeicher beträgt 12 GB RAM, beim internen Speicher stehen wahlweise 128 GB, 256 GB oder 512 GB zur Verfügung – jeweils mit dem schnellen UFS-4.0-Standard. Eine microSD-Erweiterung gibt es wie schon seit Jahren in der S-Klasse nicht.

Bei den Schnittstellen und der Konnektivität ist das Galaxy S25 nahezu auf dem neuesten Stand: Wi-Fi 7, 5G, Bluetooth 5.4, NFC und USB-C 3.2 sind mit an Bord. Der Klang der Stereolautsprecher ist kräftig und klar, auch die Sprachqualität beim Telefonieren überzeugt. Zur Ortung nutzt das Gerät GPS, Glonass, Beidou, Galileo sowie QZSS mit einer Genauigkeit von bis zu drei Metern.

Software

Das Galaxy S25 wird mit Android 15 und Samsungs One UI 7 ausgeliefert. Zum Testzeitpunkt stammt der Sicherheits-Patch aus dem Februar. Samsung garantiert sieben Jahre Software-Updates inklusive Android-Upgrades. Auch 2025 setzt Samsung weiter auf Künstliche Intelligenz. Googles Gemini ersetzt weitgehend Bixby, das teils aber noch erhalten bleibt – was für Verwirrung sorgen kann. Mithilfe von „AI Agents“ erledigt Gemini über alle Apps hinweg Aufgaben, etwa das Planen von Sport-Events oder das Finden passender Restaurants.

Neu ist das KI-gestützte Briefing „Now Brief“, das auf dem Homescreen Wetter, Termine und Verkehrsinformationen zusammenfasst. Die „Now Bar“ zeigt Live-Widgets mit nützlichen Informationen, etwa eine Stoppuhr. Weitere KI-Funktionen sind die sprachbasierte Suche in den Einstellungen, „AI Select“ zum Ausschneiden von Bildschirminhalten und „Circle-to-Search“, das nun auch Musik erkennt. Der integrierte Dolmetscher kann Telefonate in Echtzeit übersetzen – wenn auch nicht immer perfekt und mit leichter Verzögerung.

Akku

Wie schon beim Galaxy S24 bietet das S25 auf eine Akkukapazität von 4000 mAh – deutlich weniger als etwa das Galaxy S25 Ultra. Im Battery Test von PCmark erreicht das S25 dennoch eine ausgezeichnete Laufzeit von rund 13,5 Stunden, was den Vorgänger S24 minimal übertrifft. Ein voller Tag ist problemlos drin, bei sparsamer Nutzung sind auch anderthalb Tage möglich.

Geladen wird mit maximal 25 Watt, ein Ladevorgang dauert damit rund eine Stunde. Im Vergleich zu vielen chinesischen Smartphones sind das keine Spitzenwerte, reichen im Alltag aber aus. Kabelloses Laden per Qi ist mit 15 Watt möglich, umgekehrtes Laden mit 4,5 Watt.

Preis

Das Samsung Galaxy S25 ist in Deutschland in den Speichervarianten 128 GB, 256 GB und 512 GB erhältlich. Die unverbindliche Preisempfehlung (UVP) für das 128-GB-Modell liegt bei 899 Euro. Die UVP für die 256-GB-Version beträgt 959 Euro, während die 512-GB-Variante mit einer UVP von 1079 Euro angeboten wird.

Straßenpreise sind niedriger. Aktuell beginnen die Preise für das Modell mit 128 GB schon bei knapp 588 Euro. Die Variante mit 256 GB kostet 649 Euro, mit 512 GB sind es mindestens 747 Euro.

Interessant ist das Bundle bei Freenet im Vodafone-Netz: Für nur 580 Euro bekommt man das kompakte Handy inklusive Tarif. Mehr zum Deal erklären wir hier: Samsung Galaxy S25 zum neuen Bestpreis – 40-GB-Vodafone-Tarif gratis dabei.

Das Galaxy S25 ist in vier Standardfarben erhältlich: Navy, Silver Shadow, Icy Blue und Mint. Zusätzlich bietet Samsung exklusiv im eigenen Online-Shop drei weitere Farbvarianten an: Coral Red, Pink Gold und Blue Black.

Fazit

Das Samsung Galaxy S25 bietet mit dem Snapdragon 8 Elite for Galaxy starke Leistung auf Flaggschiff-Niveau und ein hervorragendes Display mit brillanten Farben und hoher Helligkeit. Die kompakte Bauweise, hochwertige Materialien und die lange Akkulaufzeit machen es zu einem ausgezeichneten Gerät für Nutzer, die ein handliches Smartphone mit hoher Performance suchen. Die Software setzt verstärkt auf Künstliche Intelligenz, was den Alltag durch smarte Funktionen wie den „AI Agent“ erleichtert.

Jedoch gibt es nur wenige echte Neuerungen im Vergleich zum Vorgänger, besonders die Kamera bleibt hinter den Erwartungen zurück. Wer auf der Suche nach einer Top-Kamera ist, wird mit dem Galaxy S25 Ultra, der chinesischen Konkurrenz oder dem Pixel von Google besser bedient.

Schick, schnell, Xiaomi 14: Das Top-Smartphone bietet Premium-Hardware zum günstigeren Preis gegenüber dem Ultra. Mit 512 GB ist es zudem aktuell günstiger als mit 256 GB. Ob es gut ist, haben wir getestet.

VORTEILE
  • hochwertig
  • viel Leistung
  • flottes Display
  • beeindruckende Kamera
NACHTEILE
  • viel Werbung und Bloatware

Schick, schnell, Xiaomi 14: Das Top-Smartphone bietet Premium-Hardware zum günstigeren Preis gegenüber dem Ultra. Mit 512 GB ist es zudem aktuell günstiger als mit 256 GB. Ob es gut ist, haben wir getestet.

Xiaomi steht seit jeher dafür, viel Technik zum Kampfpreis zu bieten. Kämpferisch sind die Preise nach wie vor, aber bei Weitem nicht mehr so spektakulär wie vor fünf Jahren. Anders ist das, wenn etwas Zeit seit Marktstart vergangen ist. Das sieht man schön am Xiaomi 14, dem Co-Flagship hinter dem Xiaomi 14 Ultra, mit Snapdragon 8 Gen 3, 12 GB Arbeitsspeicher (RAM) und Leica-Kamera.

Design: Ist das Xiaomi 14 wasserdicht?

Auch das Xiaomi 14 kommt im eher kantigen Design wie zurzeit jedes zweite Smartphone – alles etwas iPhone-like. Doch das ist kein Nachteil, das Äußere wirkt edel und zeitlos schick. Die Kanten aus Aluminium sind so kantig wie ihr Name und im Diamantschliff gehalten. Die matte Rückseite besteht aus Glas. Auch die Verarbeitung des Materials wirkt tadellos. Es erweist sich als nicht so pflegebedürftig, könnte aber auf längere Sicht den ein oder anderen Kratzer einsammeln.

Das gläserne, viereckige und leicht aus dem Gehäuse abgesetzte Kameraelement umfasst drei Linsen und einen LED-Blitz. Gegen Staub- und Wasserschäden ist das Smartphone nach IP68 zertifiziert. Xiaomi rät im Kleingedruckten allerdings davon ab, das Handy am Strand oder Pool zu verwenden – die IP-Zertifizierung beschränkt sich auf Süßwasser ohne Zusätze wie Salz oder Chlor. Ein unfreiwilliges Bad überstehen entsprechend geschützte Smartphones heute aber problemlos. Das Gehäuse misst 152,8 × 71,5 × 8,2 mm. Mit 193 g ist das Gewicht gerade für ein Flaggschiff angenehm gering.

Display: Welche Auflösung hat das Xiaomi 14?

Das OLED-Display mit LTPO-Technik (Low-Temperature Polycrystalline Oxide) brilliert mit hoher Helligkeit sowie tollen Farben und ist mit 6,36 Zoll für ein aktuelles Flaggschiff-Smartphone erstaunlich kompakt. Die maximale Helligkeit erreicht es aber auch nur bei starker Sonneneinstrahlung und aktiver automatischer Helligkeitsregulierung; im manuellen Modus ist hier weniger drin. Im Praxistest reicht die Helligkeit mehr als aus, um auch bei starker Sonne alles lesen zu können. Die Pixeldichte ist mit 460 ppi (Pixel pro Zoll) hoch, die Bildwiederholrate passt es dank LTPO-Technik variabel zwischen 1 und 120 Hz an. Damit kann sich das Display flexibel an den aktuellen Gebrauch anpassen und je nach Anwendung herunterschalten, das spart Strom. Kurzum: Beim Display gibt es in jedem Fall nichts zu mäkeln.

Kamera: Wie viele Megapixel hat das Xiaomi 14?

„Für legendäre Momente“: So lautet der Werbespruch von Xiaomi, um das Leica-Kamera-Setup des Xiaomi 14 zu beschreiben. In der Praxis finden wir, dass das gerechtfertigt ist. Das Smartphone bietet eine Hauptkamera mit 50 Megapixeln und einer lichtstarken f/1.6-Blende sowie optischer Bildstabilisierung. Wie üblich kombiniert die Software zur Verbesserung von Detailgrad und Helligkeit sowie der Reduktion von Bildrauschen vier Pixel zu einem Pixel (Pixel Binning), was eine tatsächliche Auflösung von 12,5 Megapixel ergibt. Videos gelingen mit dieser Linse maximal in 4K bei 60 FPS ohne HDR und 4K bei 30 FPS mit HDR.

Fotos wissen absolut zu überzeugen. Tagsüber sind die Bilder scharf und bieten gute Farbdynamik. Wir nutzen die Voreinstellung Leica Vibrant, entsprechend sind die Farben bei blauem Himmel und Sonne fast schon zu kräftig. Auch nachts gelingen gute Bilder und Farben werden realistisch dargestellt. Allerdings ist dann eine deutlich ruhigere Hand notwendig, da das Bild sonst schneller verwackelt. Besonders gut werden die Bilder, wenn man die Helligkeit vor dem Auslösen manuell herunterregelt.

Die Telelinse mit 3,2-fachem optischem Zoom arbeitet ebenfalls mit 50 Megapixeln und optischer Stabilisierung und hat eine f/2.0-Blende. So kommt man bei hoher Aufnahmequalität dennoch nah an ein Objekt heran. Auch ein Weitwinkelobjektiv mit 50 Megapixeln und f/2.2-Blende ist vorhanden. Beide Linsen liefern ein solides Ergebnis und erfüllen ihre Aufgabe zu unserer Zufriedenheit. Die Weitwinkellinse wird zudem für den Makromodus verwendet und liefert auch in diesem Einsatz beeindruckende Bilder. Bei einer Spinne auf einem Blatt können wir sogar die einzelnen Beinhärchen im Detail sehen.

Die Frontkamera macht ebenso solide Fotos bei 32 Megapixeln und einer f/2.0-Blende. Videos kann sie maximal in 2K bei 60 FPS aufnehmen. Die Farbqualität kann überzeugen und der Detailgrad ist absolut ausreichend, wenn auch etwas schwächer als bei der Hauptkamera – logisch. So verwaschen Farben und Details hinter unserem Kopf etwas. Bei Gegenlicht hat sie ein wenig Probleme und alles wird blasser.

Ausstattung: Wie gut ist die Performance

Im Xiaomi 14 arbeitet standesgemäß der aktuellste Chipsatz aus dem Hause Qualcomm – der Snapdragon 8 Gen 3. Dieser bietet mit acht Kernen und acht Threads eine hohe Leistung. Es gibt einen Highspeed-Kern mit 3,3 GHz, drei Kerne mit 3,2 GHz sowie zwei mit 3,0 GHz und zwei mit 2,3 GHz. Richtig gut ist, dass Xiaomi auf 12 GB RAM setzt – das schafft Leistungsreserven und erlaubt eine zuverlässige App-Wiedergabe. Premium ist auch die enorme Speichermenge, wobei es 256 GB und 512 GB internen Speicher gibt – dieser arbeitet nach UFS-4.0-Standard und ist entsprechend schnell.

In Zahlen erfassen wir die Systemleistung über den Benchmark PCmark Work 2.0, wo das Xiaomi 14 auf durchschnittlich 15.800 Punkte kommt. Bei 3Dmark Wild Life Extreme kommt es auf etwa 5000 Punkten – Top-Werte. Trotz hoher Wärmeentwicklung während des Benchmarks läuft dieser ohne Senkung der Geschwindigkeit durch. Den Stresstest allerdings bricht das Xiaomi 14 allerdings in allen Versuchen nach etwa 15 Minuten ab – das kann aber auch ein Kompatibilitätsproblem mit der App sein. Im Alltag gibt es nämlich solche Probleme nicht.

Schön ist, dass Xiaomi inzwischen mit der leidigen Tradition gebrochen hat, selbst bei seinen Spitzengeräten nur einen USB-C-2.0-Port zu verbauen. So setzt das Xiaomi 14 auf USB-C 3.2 (OTG und Displayport). Drahtlos verbindet es sich mit Wi-Fi 7 und Bluetooth 5.4 (Support für LDAC und aptX Adaptive). Für die Standortbestimmung nutzt es GPS, Glonass, Beidou, Galileo sowie NavIC. Die Mobilfunkverbindung stellt es per 5G her und bietet Dual-SIM. Mobiles Bezahlen klappt über NFC.

Die Stereo-Lautsprecher klingen gut, offen und werden ausreichend laut. Allerdings fehlt es, wie bei integrierten Lautsprechern üblich, deutlich an Mitten und vor allem Tiefen. Der Vibrationsmotor liefert ein angenehmes, haptisches Feedback bei Tastatureingaben oder anderen Interaktionen mit der Software. Allerdings hört er sich etwas billig an und macht ein metallisches Knistern – die Motoren von Google wirken hier wesentlich feinfühliger und hochwertiger.

Software: Wie lange bekommt das Xiaomi 14 Updates?

Bei der Software setzt Xiaomi wie auch schon zuletzt auf die Oberfläche Xiaomi Hyper OS, die optisch viel gemein mit dem früheren MIUI hat. Sie reagiert flüssig und ist schick, Designanleihen von Apple sind aber unverkennbar. Zahlreiche Animationen sowie reichliche Farbtupfer verleihen der Bedienoberfläche ein ansprechendes und lebendiges Gefühl. Zudem bietet die Software bereits ab Werk zahlreiche Personalisierungsoptionen mit der typischen Themes-App von Xiaomi.

Schade und unschön bei einem knapp 700 Euro teuren Handy ist der massive Einsatz von Bloatware sowie Werbung in Systemapps. Diese ist teilweise auch sehr aufdringlich, gerade ältere Menschen könnten hier verwirrt sein und ungewünscht Internet-Seiten aufrufen.

Android ist zum Testzeitpunkt (26.09.2024) mit Version 14 vorinstalliert, das Sicherheitsupdate stammt vom 1. August 2024 und ist somit noch aktuell. Auf einem Google Pixel oder Samsung-Smartphone findet sich zu diesem Zeitpunkt bereits aber der September-Patch. Das Xiaomi 14 bekommt vier Android-Updates und für fünf Jahre Sicherheits-Patches alle 90 Tage.

Akku: Wie lange hält das Xiaomi 14?

Der 4610 mAh große Akku des Xiaomi 14 reichte in unserem Test bei intensiverer Nutzung für etwa eineinhalb Tage, bei sporadischer Nutzung für etwa zweieinhalb Tage. Der Battery Test von PCmark attestiert dem Xiaomi 14 bei voreingestellter Helligkeit von 200 cd/m² eine Laufzeit von soliden 13 Stunden. Bei aktivem Always-on-Display verkürzt sich die Akkulaufzeit weiter. Dafür aber lädt der Akku mit dem originalen Xiaomi-Netzteil bei 90 Watt in etwa 30 Minuten auf, was wirklich schnell und eine praktische Erleichterung im Alltag ist.

Preis: Wie viel kostet das Xiaomi 14?

Aktuell bekommt man das Xiaomi 14 in der besseren Ausstattungsvariante mit 512 GB internem Speicher für 489 Euro. Die Variante mit 256 GB ist sogar teurer.

Fazit: Lohnt sich der Kauf?

Das Xiaomi 14 ist in nahezu jeder Hinsicht ein absolutes Top-Smartphone. Fotos gelingen gut, das Äußere macht was her und die Performance ist wahrlich spitze. Die Akkulaufzeit kann sich sehen lassen; von der hohen Ladegeschwindigkeit mit 90 Watt können sich die Konkurrenten um Samsung, Google und Co. viele Scheiben abschneiden – im Alltag wollen wir das nicht missen. Auch für alle, die es kompakter mögen, ist das Xiaomi 14 mit seinen 6,36 Zoll die richtige Adresse. Ebenso weiß das Display mit knalligen Farben und hoher Helligkeit zu gefallen.

Schade ist lediglich, dass Xiaomi nach wie vor massiv auf Werbeeinblendungen in Systemapps und allen voran zahlreiche Bloatware vorinstalliert. Bei einem teuren Smartphone muss das nicht sein. Den bisherigen Malus um den langsamen USB-C-Port hat man aber inzwischen beseitigt – lobenswert. Insgesamt ein wirklich gutes Smartphone zum im Vergleich kämpferisch günstigen Preis und damit unser Geheimtipp.

Das Google Pixel 10 Pro setzt auf eine verbesserte Triple-Kamera mit 100x-Zoom, unzählige KI-Features, viel Akku und ein fantastisches Display.

VORTEILE
  • exzellente Triple-Kamera mit 100x KI-Zoom
  • helles LTPO-Display mit 1 bis 120 Hz
  • sieben Jahre Update-Versprechen
  • neue KI-Funktionen
  • Qi2-Magnetladung, MagSafe-kompatibel
NACHTEILE
  • teuer
  • GPU-Leistung für High-End-Gaming unzureichend
  • langsame Ladegeschwindigkeit (30 Watt)
  • Tensor G5 hinter Snapdragon 8 Elite

Das Google Pixel 10 Pro setzt auf eine verbesserte Triple-Kamera mit 100x-Zoom, unzählige KI-Features, viel Akku und ein fantastisches Display.

Das Pixel 10 Pro positioniert sich mit einem Preis ab 925 Euro (Bestpreislink) gegen etablierte Flaggschiffe wie das Samsung Galaxy S25 Ultra und das Xiaomi 15 Ultra.

Der neue Tensor-G5-Prozessor verspricht 30 bis 50 Prozent mehr Leistung als der Vorgänger, bleibt aber hinter dem Snapdragon 8 Elite zurück. Dafür punktet Google mit exklusiven KI-Funktionen wie dem Kamera-Coach, Pixel Studio AI für 4K-Bildgenerierung und Gemini Nano für Offline-Übersetzung in 20 Sprachen. Die Triple-Kamera mit 100-fachem KI-gestütztem Zoom und das Versprechen auf sieben Jahre Updates bis 2032 unterstreichen Googles Langzeit-Strategie. Im Vergleich zum Vorgänger Pixel 9 Pro wächst der Akku um 170 mAh auf 4870 mAh, während das Display mit über 2200 cd/m² Spitzenhelligkeit und adaptiver 1-120 Hz LTPO-Technologie aufwartet.

Design und Verarbeitung

Das Pixel 10 Pro zeigt sich in einem flachen Glasdesign mit mattem Finish und poliertem Aluminiumrahmen. Mit Abmessungen von 152,8 × 72 × 8,5 mm und einem Gewicht von 207 Gramm liegt es gut in der Hand. Die kompakte Größe sorgt für eine angenehme Einhandnutzung. Der markante horizontale Kamerasteg in der Mitte der Rückseite ist seit Jahren ein typisches Designmerkmal der Pixel-Phones und verhindert ein Kippen auf dem Tisch, sammelt aber über Zeit Staub in den Ritzen.

Die Rückseite besteht aus Gorilla Glass Victus 2 mit Anti-Fingerprint-Beschichtung. Die matte Oberfläche zieht bei täglicher Nutzung deutlich weniger Fingerabdrücke an als glänzende Alternativen. Auf dem polierten Rahmen allerdings sind Abdrücke stärker sichtbar als auf matten Varianten. Google bietet das Pixel 10 Pro in den Farben Obsidian, Porzellan, Iris und Peony an. Die IP68-Zertifizierung sorgt für Schutz vor Wasser bis 1,5 m Tiefe für 24 Stunden. Ein integrierter Temperatursensor neben dem Kamera-Modul misst die Hauttemperatur im Test erstaunlich präzise.

Display: Wie gut ist der Bildschirm des Google Pixel 10 Pro?

Der 6,3 Zoll große Bildschirm mit dem sperrigen Namen Super-Actua-LTPO-OLED löst mit 1280 × 2856 Pixeln auf und erreicht so eine Pixeldichte von 495 ppi. Die adaptive Bildwiederholrate passt sich zwischen 1 Hz und 120 Hz an den Inhalt an, das spart Energie. Auch die LTPO-Technologie soll laut Google 15 Prozent Energie gegenüber herkömmlichen Displayssparen und so die Akkulaufzeit verlängern. Mit einer fantastischen Spitzenhelligkeit von über 2200 cd/m² und punktuell sogar 2600 cd/m² bleibt der Bildschirm auch bei direkter Sonneneinstrahlung ablesbar.

Das Display unterstützt HDR10+ und Dolby Vision für kontrastreiche Inhalte. Die Farbraumabdeckung beträgt 95 Prozent DCI-P3, was für satte Farben und tiefe Schwarztöne sorgt. Die hohe Blickwinkelstabilität sorgt für eine gleichbleibende Bildqualität aus verschiedenen Betrachtungswinkeln. Die PWM-Dimmung arbeitet mit augenschonenden 480 Hz. Das Always-On-Display läuft energiesparend mit 1 Hz. Die Touch-Abtastrate von 240 Hz sorgt für präzise Eingaben beim Gaming. Kurzum: Das Display ist eines der allerbesten am Markt.

Kamera: So gut sind Fotos mit dem Google Pixel 10 Pro

Die Triple-Kamera des Pixel 10 Pro besteht aus einem 50-MP-Hauptsensor mit f/1.68-Blende und optischer Bildstabilisierung. Der 1/1.31 Zoll große Sensor fängt viel Licht ein. Die 48-MP-Ultraweitwinkelkamera mit f/1.7 und 123 Grad Sichtfeld ermöglicht auch Makroaufnahmen. Das 48-MP-Teleobjektiv mit f/2.8 bietet fünffachen optischen Zoom und bis zu 100-fachen Super-Resolution-Zoom mit KI-Unterstützung. Die 42-MP-Frontkamera mit Autofokus liefert scharfe Selfies.

Videos nimmt das Pixel 10 Pro in 8K mit 30 fps oder 4K mit 60 fps auf, HDR funktioniert bis 30 fps. Der Laser-Autofokus arbeitet präzise, die Kamera-App startet aber mitunter leicht verzögert. Night Sight erzeugt mit einer Sekunde Belichtungszeit natürliche Nachtaufnahmen, überbelichtet jedoch bei Straßenlaternen gerne mal. Der 100-fache Zoom wird durch Nachbearbeitung von KI erreicht und beeindruckt, ist aber weit entfernt von Perfektion. So wird Schrift zu Kauderwelsch – verständlich, wenn der KI schlicht zu wenig sinnvolle Bildinformation vorliegt. An Menschen traut sich die KI gleich gar nicht heran. Das sieht zuweilen ulkig aus, wenn die Umgebung knackscharf dargestellt wird und die Menschen unscharf bleiben. Bei Bewegung verliert der Tele-Zoom an Schärfe und erfordert ruhige Hände. Neu ist ein so genannter Kamera-Coach, der Tipps für Motive und Zoom gibt. Er ignoriert aber komplexe Szenen und wiederholt sich häufig.

Hardware: So stark ist das Google Pixel 10 Pro

Der Tensor G5-Prozessor im 3-nm-TSMC-Verfahren kombiniert einen Cortex-X4-Kern mit 3,78 GHz, drei Cortex-A725-Kerne mit 2,9 GHz und vier Cortex-A520-Kerne mit 2,0 GHz. Die IMG DXT-48-1536 GPU reicht für Casual Gaming, zeigt aber Schwächen bei High-End-Spielen. Mit 16 GB LPDDR5X RAM bewältigt das Smartphone Multitasking mühelos. Der UFS-4.0-Speicher ist in Varianten von 128 GB bis 1 TB verfügbar.

Die NPU erreicht 45 TOPS für KI-Berechnungen. Im Wildlife-Extreme-Benchmarks zeigt der Tensor G5 3227 Punkte. Damit bleibt er hinter dem Snapdragon 8 Elite zurück. Im Alltag fällt das nicht auf, die Software ist gut auf die Hardware abgestimmt.

Das 5G-Modem unterstützt mmWave und Sub-6 mit bis zu 10 Gbit/s. Wi-Fi 7 erreicht 5,8 Gbit/s, Bluetooth 6.0 bietet LE Audio. NFC und Dual-SIM mit eSIM und Nano-SIM runden die Konnektivität ab. Zudem gibt es wieder die Funktechnologie UWB (Ultra-Wideband) für präzise Postionsbestimmung, wie es auch Apples Air Tags nutzen – die bei Android unterstützten Einsatzfelder sind bisher allerdings überschaubar. Der Tensor G5 erhitzt weniger als der Vorgänger, wird bei Spielen aber trotzdem warm.

Software: KI, KI, KI

Android 16 läuft vorinstalliert auf dem Pixel 10 Pro. Google verspricht sieben Jahre Sicherheits- und Feature-Updates bis 2032. Die reine Oberfläche kommt ohne Bloatware aus. Das neu eingeführte Systemdesign Material 3 Expressive bietet dynamische Themen und gefällt uns bezüglich der Nutzerführung und auch der angepassten Optik richtig gut. Android muss sich schon lange nicht mehr hinter iOS verstecken. Neue Gesten wie Double-Tap-Power-Button für den Magic Editor erweitern die Bedienung. Circle to Search ist eine Echtzeit-Objekterkennung.

Der Private Compute Core verarbeitet KI-Funktionen laut Google datenschutzkonform direkt auf dem Gerät. Gemini Nano übersetzt offline in 20 Sprachen, funktioniert flüssig, zeigt aber Verzögerungen bei schnellem Sprechen. Pixel Studio AI generiert Bilder bis 4K-Auflösung. KI-Features sortieren Screenshots, wehren Spam ab und lernen Nutzungsgewohnheiten. Die Funktion „Mich hinzufügen“ und der Magische Editor erweitern die Fotobearbeitung.

Die pure Fülle und auch die Sinnhaftigkeit der KI-Funktionen in einem Smartphone ist bislang einmalig. Hier vergrößert sich der Abstand Googles zur Konkurrenz deutlich.

Akku: Wie lange hält das Google Pixel 10 Pro durch?

Der 4870-mAh-Akku bietet 170 mAh mehr Kapazität als beim Pixel 9 Pro. Die Laufzeit beträgt bei einer Bildschrimhelligkeit von 200 cd/m² 10,5 Stunden bei lokaler Wiedergabe eines 4K/120-Hz-Videos, 18,5 Stunden bei WLAN-Streaming, 14,6 h bei 5G-Streaming und 16,5 Stunden beim Zocken von Asphalt 8. Diese Ergebnisse stammen von unserer Partberpublikation ct und können hier mit einem +-Abo nachgelesen werden.

Bei moderater Nutzung reicht der Akku für zwei Tage. Unter Last beim Spielen oder bei Navigation hält das Gerät deutlich länger durch als der Vorgänger. Der Standby-Verbrauch steigt bei aktiven Benachrichtigungen, wodurch über Nacht 5 bis 10 Prozent verloren gehen.

Kabelgebunden lädt das Pixel 10 Pro mit 30 Watt und erreicht 50 Prozent in 30 Minuten. Die kabellose Qi2-Ladung arbeitet mit 15 Watt, erhitzt das Gerät aber stark und reduziert die Effizienz bei warmer Umgebung. Mit der 10er-Serie haben auch die Pixel-Phones Magnete in der Rückseite bekommen. Damit hält Zubehör, wie Magsafe-Powerbanks (Bestenliste), fest, aber nicht so stark wie beim iPhone. Die adaptive Ladung optimiert den Ladevorgang und schont so den Akku. Im Vergleich zur Konkurrenz mit 45 Watt bei Samsung ist die Ladegeschwindigkeit ausbaufähig.

Preis

Das Google Pixel 10 Pro kostet in der Variante mit 128 GB Speicher ab 725 Euro (Bestpreislink). 256 GB kosten ab 869 Euro (Bestpreislink), 512 GB ab 1045 Euro und 1 TB ab 1389 Euro.

Fazit

Das Google Pixel 10 Pro überzeugt mit exzellenter Kamera, hellem LTPO-Display und durchdachten KI-Funktionen. Der Tensor G5 bietet solide Leistung für den Alltag, bleibt aber hinter der Snapdragon-Elite-Konkurrenz zurück. Die siebenjährige Update-Garantie setzt Maßstäbe.

Die Stärken liegen in der natürlichen Bildverarbeitung, dem energieeffizienten Display und den innovativen KI-Features. Schwächen zeigen sich bei der Gaming-Performance, der langsamen Ladegeschwindigkeit und dem hohen Preis. Für Kamera- und KI-Enthusiasten rechtfertigt das Gesamtpaket den Aufpreis. Upgrades vom Pixel 9 Pro lohnen bei 200 Euro Differenz nur bedingt.

Das Galaxy S24 bietet auf den ersten Blick wenig Neues, hat aber starke Verbesserungen im Detail. Knapp ein Jahr nach Release ist es mit unter 500 Euro günstig wie nie.

VORTEILE
  • starke CPU-Leistung
  • helles Display
  • Software-Updates für 7 Jahre
NACHTEILE
  • kein Ladegerät, lädt langsam
  • AI-Funktionen sind bisher nicht ausgereift
  • wenig Neues bei Hardware

Das Galaxy S24 bietet auf den ersten Blick wenig Neues, hat aber starke Verbesserungen im Detail. Knapp ein Jahr nach Release ist es mit unter 500 Euro günstig wie nie.

Kleine Smartphones sind selten geworden in der Android-Welt. Eine der wenigen Ausnahmen ist die S-Reihe ohne Zusatz, die verglichen mit anderen Mobilgeräten noch eine sehr kompakte Form hat und in etwa gleich groß ist wie das iPhone. Auf Technik muss hier niemand verzichten: So bietet das Samsung Galaxy S24 als Nachfolger des Galaxy S23 (Testbericht) Top-Technologie der Koreaner – auch wenn es mit dem Samsung Galaxy S24 Ultra (Testbericht) nicht ganz mithalten kann. Nicht nur das Format ist kleiner, auch der Preis mit einer UVP im hohen dreistelligen Bereich macht es zu einer interessanten Alternative unter den High-End-Smartphones.

Bei der Generation des Jahres 2024 fallen die Änderungen auf den ersten Blick minimal aus. Samsung legt hingegen großen Wert auf die Software und baut zahlreiche KI-Funktionen in das handliche Smartphone ein. Wie gut sich das S24 schlägt, zeigt unser Test.

Hinweis: Der Testbericht stammt vom 14.02.2024, das letzte Preis-Update vom 03.06.2025.

Was ist neu beim Galaxy S24?

Das Display ist dank noch schmalerer Ränder minimal größer. Die wichtigste Neuerung ist neben den umfangreichen AI-Funktionen, auf die wir noch eingehen, der neue Octa-Core-Prozessor. Statt eines Qualcomm Snapdragon 8 Gen 3 wie im Galaxy S24 Ultra (Testbericht) kommt der hauseigene Exynos 2400 zum Einsatz. Die Akkukapazität ist zudem geringfügig auf 4000 mAh angewachsen.

Design: Wie groß ist das Samsung Galaxy S24?

Auf den ersten Blick merkt man kaum einen Unterschied zum Vorgänger Galaxy S23 (Testbericht). Das Design ist gleich, Abmessungen (147 × 70,6 × 7,6 mm) und Gewicht (167 g) sind nahezu identisch zum Vorgänger. Damit gehrt es zu den kleinsten, modernen Top-Smartphones mit Android, die man bekommen kann und ist in etwa so groß wie das iPhone 15. Einhändiges Bedienen ist damit möglich, es passt zudem gut in kleinere Handtaschen, was es zu einer geeigneten Option für Frauen macht.

Das Display ist dank eines noch dünneren Rands in der Diagonale um 0,25 cm auf 6,2 Zoll (15,75 cm) gewachsen. Die Anzeige ist absolut top und bietet eine grandiose Bildqualität. Das OLED-Display ist zudem hell genug, um auch bei Sonnenschein ablesbar zu sein. Samsung spricht hier von bis zu 2600 Nits bei automatischer Helligkeitsanpassung. Die Auflösung beträgt wieder 2340 × 1080 Pixel bei einer adaptiven Bildwiederholrate von 1 bis 120 Hertz.

Kamera: Wie gut sind die Fotos?

Das Kamera-Setup entspricht mit einer Hauptkamera von 50 Megapixeln sowie einer Weitwinkellinse mit 12 Megapixel und einem Teleobjektiv mit 10 Megapixeln dem Vorgänger. Große Überraschungen bleiben aus. Das Galaxy S24 schießt schöne, scharfe Fotos mit stimmigem Dynamikumfang und ausgeprägten Bilddetails, sowohl am Tag als auch in den Abendstunden. Speziell bei Dunkelheit und etwas Umgebungslicht erweist sich der Nachtmodus als große Hilfe – eine ruhige Hand vorausgesetzt. Die optische Bildstabilisierung sorgt dafür, dass Videoaufnahmen mit bis zu 8K bei 30 FPS oder in 4K mit 60 FPS sehr stabil wirken.

Perfekt ist die Kamera aber nicht. Farben wirken zuweilen etwas zurückhaltend, fast schon blass. Mit dem Google Pixel 8 (Testbericht) sowie Google Pixel 8 Pro (Testbericht) oder Samsung Galaxy S23 Ultra (Testbericht) und S24 Ultra (Testbericht) kann die Kamera des S24 nicht ganz mithalten – aber das Ergebnis ist dennoch weitgehend überzeugend. Wem der Schnappschuss nicht reicht, kann mit zahlreichen KI-Spielereien tricksen, wie es Käufer des Google Pixel 8 (Testbericht) bereits kennen. Dazu gehört etwa das Herausschneiden von unerwünschten Personen auf Motiven oder ein Effekt, um Spiegelungen zu minimieren.

Austattung: Wie gut ist der Exynos 2400?

Der Samsung Exynos 2400 ist ein erstaunlich guter Prozessor. Mit dem Snapdragon 8 Gen 3 aus dem Galaxy S24 Ultra (Testbericht) ist er zwar leicht unterlegen, aber er schlägt bezüglich Performance den Snapdragon 8 Gen 2 aus dem Vorgänger. Bei PCmark Work 3.0 erreichten wir damit starke 17000 Punkte, bei Wild Life Extreme von 3Dmark waren es satte 4200 Punkte. Im Alltag oder beim Gaming bedeutet es: Es ist immer genügend Power vorhanden, Ruckler sind ein Fremdwort. Bei hoher Auslastung wird das Gerät allerdings spürbar warm, auch wenn man sich keine Finger verbrennt.

Als Premium-Gerät bietet das S24 eine Top-Ausstattung – mit Wi-Fi 6E, USB-C 3.2, 8 GB RAM sowie bis zu 256 GB Speicher. Achtung: Die kleine Version mit 128 GB bietet „nur“ UFS 3.2, UFS 4.0 gibt es erst bei 256 GB. Wir raten gleich zur größeren Variante, da der Platz knapp werden könnte bei der ganzen Bloatware, die Samsung mitliefert.

Software: Was bieten die KI-Funktionen?

Das Augenmerk bei der gesamten S24-Serie liegt in den neuen KI-Features, die Samsung Galaxy AI nennt. Zu den spannendsten Features gehört etwa eine Live-Übersetzung bei Telefonaten in mehreren Sprachen. Diese ist auf dem Gerät integriert, funktioniert also auch offline. Die Übersetzung benötigt aber Zeit, was zu Überlappungen mit neuen Aussagen führen kann. Teilweise klappte das gut, in anderen Fällen kam noch viel Blödsinn heraus. Potenzial für Feinabstimmung ist also vorhanden.

Ein Feature, das Pixel-Kunden in ähnlicher Form erkennen, ist die Suche anhand von Bildern. Hierzu direkt man den Home-Button und kreist mit dem Finger auf dem Display ein bestimmtes Objekt ein – etwa auf einem Foto oder einer Webseite. Das Smartphone sucht dann entsprechend nach dem Objekt und erklärt, worum es sich handelt. Das funktioniert erstaunlich gut.

Weniger gelungen ist das Zusammenfassen von Texten sowie die Textformatierung, die selten den wirklichen Kern des Haupttextes findet, sowie die inkonsistente Rechtschreibprüfung. Weitere Erfahrungen mit Galaxy AI schildern wir im Testbericht zum Galaxy S24 Ultra.

Den Vogel schießt Samsung bei den Updates ab: Die gesamte S24-Reihe kann künftig für 7 Jahre mit Patches und Android-Updates rechnen. Damit zieht Samsung mit Google gleich. Die 5-Jahre-Software-Garantie beim Vorgänger war schon gut, der längere Zeitraum sollte jetzt ausreichen, dass die Software mit der Lebenszeit der Hardware gleichzieht.

Akku: Wie lange läuft das Galaxy S24?

Laut unseres üblichen Benchmarks Battery Test von PCmark kommt das S24 auf rund 12 Stunden. Das liegt rund zwei Stunden hinter dem Vorgänger – ist aber für ein kompaktes Gerät mit einem Li-Ion-Akku mit 4000 mAh noch ein ordentlicher Wert. Über einen Tag, vielleicht sogar zwei, sollte man mit dem Gerät problemlos kommen, sofern man nicht stündig spielt, viel navigiert oder das Display ständig im Freien nutzt. Der Exynos scheint hier nicht ganz so effizient zu laufen wie der Snapdragon, hat aber große Fortschritte gemacht im Vergleich zu früheren Samsung-Chips.

Aus Gründen der Nachhaltigkeit legt Samsung kein Netzteil bei. Da ohnehin nur maximal 25 Watt unterstützt werden, eignet sich ein entsprechendes Ladegerät eines älteren Smartphones. Ein vollständiger Ladevorgang dauert damit knapp über eine Stunde. Kabelloses Laden beherrscht das S24 bis 15 Watt.

Preis: Wie viel kostet das Samsung Galaxy S24?

Überraschenderweise liegt die UVP des S24 mit 849 Euro unter dem Vorgänger. Mittlerweile bekommt man die Variante mit 128 GB schon für 485 Euro. Das Modell mit 256 GB liegt bei 550 Euro.

Fazit

Klein, aber oho, gilt seit jeher für das kleine Modell der S-Reihe von Samsung. Viel Neues hat das Galaxy S24 abgesehen von den AI-Features nicht zu bieten. Der neue Exynos 2400 liefert überraschend gut ab, das Display ist gewohnt gut und hell.

An der Kamera hat sich wenig getan – vielleicht der einzige Punkt, wo die Konkurrenz zeitweise weiter ist. Das langsame Laden kann zudem nerven, wenn man von Xiaomi und Co. stärkere Netzteile gewohnt ist. Die Koreaner liefern dennoch ein stimmiges Gesamtpaket und eines der besten kompakten Android-Smartphones.

Das Google Pixel 10 erhält nun eine Telelinse und schnelle Qi2-Magnetladung. Das kompakte Flaggschiff kommt zudem mit Tensor G5 und verbesserter Kamera.

VORTEILE
  • endlich Telelinse mit 5x optischem Zoom
  • Pixelsnap-Magnetfunktion für Zubehör
  • exzellente Kamera mit natürlichen Hauttönen
  • helles Display mit über 2000 cd/m²
  • 7 Jahre Android-Updates garantiert
NACHTEILE
  • Gaming-Performance schwächer als Snapdragon-Konkurrenz
  • moderate Ladegeschwindigkeiten (29 W)
  • Weniger Features als Pixel 10 Pro

Das Google Pixel 10 erhält nun eine Telelinse und schnelle Qi2-Magnetladung. Das kompakte Flaggschiff kommt zudem mit Tensor G5 und verbesserter Kamera.

Das Google Pixel 10 markiert einen Wendepunkt für Googles Smartphone-Reihe. Erstmals erhält das Basis-Modell eine Telelinse mit fünffachem optischem Zoom, während das neue Pixelsnap Qi2-Laden und magnetisches Zubehör ermöglicht. Mit dem Tensor G5-Prozessor, Android 16 und verbesserter KI-Integration positioniert sich das Pixel 10 als kompakte Alternative zu Samsung Galaxy S25, iPhone 16 und Honor Magic 7 Pro. Die UVP von 899 Euro ist bereits nach weniger als 4 Wochen auf 720 Euro (Bestpreislink) gefallen. Ob die Neuerungen überzeugen und wie sich das 6,3-Zoll-Smartphone gegen die Konkurrenz schlägt, klärt dieser Test.

Design und Verarbeitung

Das Google Pixel 10 bleibt der bewährten Designsprache der Pixel-Reihe treu, bringt aber sinnvolle Neuerungen mit. Das kompakte 6,3-Zoll-Smartphone setzt auf ein flaches Actua-OLED-Display mit abgerundeten Ecken und ein robustes Aluminiumgehäuse. Verfügbar ist es in den Farben Indigo, Frost, Lemongrass und Obsidian. Auffällig ist das polierte Rückglas mit Satin-Finish, das sich vom Pixel 10 Pro unterscheidet – dieses hat mattes Glas mit poliertem Rahmen, während das Standard-Modell polierten Rahmen mit mattem Rahmen kombiniert.

Die Variante Frost zeigt sich überraschend unempfindlich gegenüber Fingerabdrücken und erscheint in der Realität eher wie ein blasses Lavendel statt des auf Online-Bildern erwarteten Grautons. Eine wichtige Neuerung ist der in der Gehäuserückseite integrierte Pixelsnap-Magnetring, der kompatibles Zubehör magnetisch am Gerät hält. Diese Funktion war bisher iPhone-Nutzern vorbehalten, allerdings war sie auch schon vorher mit entsprechenden Hüllen mit Magneten nutzbar. Ebenfalls neu gestaltet sind Lautsprecher und Mikrofon, die nun symmetrisch neben dem USB-C-Port angeordnet sind.

Die Verarbeitung mit Gorilla Glass Victus 2 vorn und hinten sowie IP68-Schutz gegen Wasser und Staub entspricht Flaggschiff-Standard. Google gewährt wie beim Pixel 9 sieben Jahre Updates bis 2032. Kritikpunkt: Staub sammelt sich in den Ritzen des Kameramoduls.

Display: Wie gut ist der Bildschirm des Google Pixel 10?

Das 6,3-Zoll-Actua-OLED-Display des Pixel 10 überzeugt mit scharfer Full-HD+-Auflösung (1080 × 2424 Pixel) und flüssiger 120-Hz-Bildwiederholrate mit HDR-Support. Beeindruckend ist die Helligkeit: Tests der c't zeigen Werte von über 2000 cd/m² im HDR-Modus, punktuell sogar bis zu 2600 cd/m². Damit bleibt der Bildschirm auch bei direkter Sonneneinstrahlung gut ablesbar.

Im Vergleich zum Pixel 10 Pro verzichtet das Standard-Modell auf LTPO-Technik für variable Bildwiederholraten von 1 bis 120 Hz und die höhere 1,5K-Auflösung. Das Pro-Modell bietet zudem ein helleres Super Actua Display mit bis zu 3000 cd/m² HDR-Helligkeit. Für den Alltag reicht die Full-HD+-Darstellung des Standard-Modells aber völlig aus. Die neue Actua-360-Technologie verbessert die Ablesbarkeit aus verschiedenen Blickwinkeln, während die Anti-Reflex-Beschichtung störende Spiegelungen reduziert.

Kamera: Wie gut sind Fotos mit dem Google Pixel 10?

Die größte Neuerung des Pixel 10 ist die erstmals integrierte Telelinse. Das Kamera-Setup besteht aus einer 48-MP-Hauptkamera (f/1.7), einer 13-MP-Ultraweitwinkelkamera (f/2.2) und der neuen 10,8-MP-Telelinse mit fünffachem optischem Zoom (f/3.1). Für Selfies steht eine 10,5-MP-Frontkamera zur Verfügung. Alle Kameras unterstützen 4K-Videoaufnahmen mit verbesserter Stabilisierung.

Die Bildqualität setzt Maßstäbe in der Pixel-Reihe. Besonders bei Porträts überzeugen die natürlichen Hauttöne und der breite Dynamikumfang, was für viele kaufentscheidend sein dürfte. Die Hauptkamera liefert auch bei schwachem Licht exzellente Ergebnisse, während die Telelinse endlich echten optischen Zoom ermöglicht. Digital sind beim Standard-Modell bis zu 20-fache Vergrößerungen möglich, die ordentliche Ergebnisse liefern.

Das Pixel 10 Pro bietet erweiterte Funktionen wie Pro Res Zoom mit 100-fachem Zoom dank KI, Camera Coach für Fototipps und erweiterte KI-Edits in der Fotos-App. Nachtaufnahmen gehören traditionell zu den Stärken der Pixel-Kameras und überzeugen auch beim Pixel 10 mit detailreichen, rauscharmen Bildern.

Hardware: Wie stark ist das Google Pixel 10?

Das Google Pixel 10 setzt auf den neuen Tensor G5-Prozessor, der speziell für KI-Aufgaben und Gemini Nano optimiert wurde. Unterstützt wird der Chip von 12 GB RAM und wahlweise 128 GB oder 256 GB internem Speicher. Das Pixel 10 Pro bietet dagegen 16 GB RAM, den gleichen Chip und eine bessere Wärmeableitung. In Antutu-Benchmarks erreicht das Pixel 10 mit 3325 Punkten bessere Werte als der Vorgänger mit Tensor G4.

Für alltägliche Aufgaben bietet der Tensor G5 eine gute Alltagsleistung mit stabiler Performance. Bei anspruchsvollen Spielen kann er jedoch nicht mit aktuellen Snapdragon-Chips mithalten und bleibt schwächer als die aktuelle Konkurrenz. Die weitere Ausstattung entspricht modernen Standards: USB-C 3.2, NFC, Bluetooth 5.4 und 5G-Unterstützung sind selbstverständlich. Für die meisten Nutzer dürfte die gebotene Leistung völlig ausreichen.

Software

Das Google Pixel 10 wird als erstes Smartphone mit Android 16 ausgeliefert und profitiert von Googles Update-Garantie über sieben Jahre bis 2032. Material 3 Expressive bringt verbesserte Designs mit, während die tiefe Gemini-Integration natürliche Sprachinteraktion ermöglicht. Besonders praktisch sind Gemini Live-Integration, Magic Cue für App-übergreifende Informationen und die neue Satelliten-Kommunikation, die bereits von der Pixel Watch bekannt ist.

Das Pixel 10 Pro bietet erweiterte KI-Funktionen wie Auto Best Take und Performance Advisor, die dem Standard-Modell fehlen. Auch die Dolmetscher-Funktion, die einen in Telefonaten in seiner eigenen Stimme eine andere Sprache sprechen lässt, bleibt den Pro-Geräten vorbehalten. Die Software läuft flüssig und nutzerfreundlich. Die KI-Funktionen beschränken sich nicht nur auf die Kamera, sondern durchziehen das gesamte System und bieten echten Mehrwert im Alltag.

Google Pixel 10

Akku: Wie lange hält das Google Pixel 10 durch?

Der 4970-mAh-Akku des Pixel 10 zeigt in Tests der c't solide Laufzeiten bei 200 cd/m² Helligkeit: 10,6 Stunden bei lokal gespeicherten 4K-Videos mit 120 fps, 18,5 Stunden beim YouTube-Streaming über WLAN, 13,6 Stunden über 5G und 16,6 Stunden beim Gaming mit Asphalt 8 in Dauerschleife. Diese Werte ermöglichen problemlos einen vollen Tag intensiver Nutzung.

Interessant ist der Vergleich zu den anderen Modellen: Das Pixel 10 Pro hat mit 4870 mAh weniger Kapazität, während das Pixel 10 Pro XL auf 5200 mAh kommt. Geladen wird mit bis zu 29 Watt über Kabel und 15 Watt drahtlos. Die Pixelsnap-Technik unterstützt Qi2-kabelloses Laden mit bis zu 15 Watt. Im Vergleich zur Konkurrenz sind die Ladegeschwindigkeiten moderat, für den Alltag aber ausreichend.

Preis

Das Google Pixel 10 kostet in der UVP 899 Euro. Mittlerweile ist der Preis mit 128 GB auf 553 Euro gefallen. Mit 256 GB sind es 739 Euro.

Fazit

Das Google Pixel 10 ist eine gelungene Weiterentwicklung der Pixel-Reihe. Die endlich integrierte Telelinse, die praktische Pixelsnap-Magnetfunktion und das helle Display machen es zu einem richtig guten Kompakt-Smartphone. Besonders die Kamera überzeugt mit natürlichen Farben und exzellenten Nachtaufnahmen. Android 16 und die tiefe KI-Integration setzen Software-Maßstäbe. Der starke Preisverfall von der UVP 899 Euro auf aktuell 720 Euro (Bestpreislink) nach wenigen Wochen macht es noch attraktiver.

Schwächen zeigt das Pixel 10 bei der Gaming-Performance und den Ladegeschwindigkeiten. Für Nutzer, die Wert auf Kamera-Qualität, saubere Software und lange Update-Unterstützung legen, ist es dennoch eine hervorragende Wahl.

Das iPhone 16 Pro bietet Pro-Leistung im handlicheren Format – mit Top-Hardware und neuen Features. Wie es sich im Alltag schlägt, zeigt der Test.

VORTEILE
  • Top-Kamera
  • exzellentes Display
  • hochwertige Verarbeitung
  • starke Leistungsfähigkeit
NACHTEILE
  • kostspielig

Das iPhone 16 Pro bietet Pro-Leistung im handlicheren Format – mit Top-Hardware und neuen Features. Wie es sich im Alltag schlägt, zeigt der Test.

Das iPhone 16 Pro ist das kompaktere Schwestermodell der aktuellen Pro-Serie von Apple – mit derselben starken Leistung und den neuesten Features des Top-Smartphones.

Die Kollegen der Mac & i haben alle Modelle der Apple-Flaggschiffe ausführlich getestet. Wir fassen hier die wichtigsten Erkenntnisse zum iPhone 16 Pro zusammen. Der vollständige Test findet sich hier: iPhone 16 Pro, 16 Pro Max, 16 und 16 Plus im Test – bessere Kamera, Wi-Fi 7 & mehr.

Design

Das Gehäuse misst 149,6 × 71,5 × 8,3 mm und wiegt 199 g. Neben der bekannten Farbe Titan Natur stehen nun Titan Weiß, Titan Schwarz und Titan Wüstensand zur Auswahl. Die matt beschichtete Oberfläche wirkt weniger kühl und ist unempfindlicher gegen Fingerabdrücke. Im Inneren setzt Apple auf eine Kombination aus Titan und Aluminium mit einer Grafit-Ummantelung, was die Wärmeableitung verbessern soll.

Wie beim Pro-Max-Modell ersetzt auch beim iPhone 16 Pro eine frei belegbare Action-Taste den klassischen Stummschalter. Neu hinzugekommen ist zudem ein separater Kamera-Button unter der Standby-Taste. Er ermöglicht per Klick, Druck oder Wischgeste das Öffnen der Kamera-App, das Zoomen und Aufnehmen von Fotos. Im Test funktionierte das Drücken präzise, Wischgesten zeigten sich teils noch etwas ungenau. Im Querformat verdecken Finger zudem gelegentlich die Linse. Entwickler können den neuen Button über eine API auch in eigene Apps integrieren.

Display

Das iPhone 16 Pro nutzt den gewonnenen Platz durch schmalere Displayränder und bietet jetzt 6,3 Zoll Bilddiagonale bei einer Auflösung von 2622 × 1206 Pixeln (458 ppi). Die maximale Helligkeit liegt laut Apple bei 2000 Nits, im Test wurden rund 1800 Nits erreicht. Promotion sorgt weiterhin für adaptive Bildwiederholraten bis 120 Hz, während die LTPO-Technologie ein energiesparendes Always-On-Display mit 1 Hz ermöglicht. Bei schrägem Blickwinkel zeigt sich gelegentlich ein leichter Rosastich.

Kamera

Das iPhone 16 Pro hat ein deutliches Kamera-Upgrade erhalten: Neben dem Hauptsensor löst nun auch die Ultraweitwinkelkamera mit 48 Megapixeln auf, was für detailreichere Makroaufnahmen sorgt. Die Telelinse übernimmt den fünffachen optischen Zoom, der bisher dem Pro-Max-Modell vorbehalten war. Alle Objektive sind optisch stabilisiert. Videos lassen sich erstmals in 4K mit 120 Bildern pro Sekunde aufnehmen.

Ausstattung

Das iPhone 16 Pro wird vom neuen A18 Pro‑Chip angetrieben, der auf eine effizientere Architektur und eine überarbeitete GPU setzt. In ersten Benchmarks liegt die CPU-Leistung rund 10 bis 15 Prozent über dem Vorgänger A17 Pro, während die GPU‑Performance je nach Anwendung um bis zu 20 Prozent steigt. Der neue Bildsignalprozessor und Video‑Encoder arbeiten schneller und energieeffizienter, ohne dass Apple genaue Werte nennt. In KI‑Tests zeigt die optimierte Neural Engine eine deutlich höhere Leistung als beim iPhone 15 Pro.

Akku

Der Akku des iPhone 16 Pro wächst von 12,70 auf 13,94 Wh und bietet damit etwas mehr Kapazität als beim Vorgängermodell. In der Praxis führt das zu einer längeren Laufzeit, insbesondere beim Videostreaming. Beim Spielen zeigt sich hingegen ein leichter Rückgang. Beim Surfen erreicht es gute, aber keine Spitzenwerte. Insgesamt verbessert sich die Ausdauer, wenn das Gerät nicht dauerhaft stark ausgelastet wird.

Preis

Als Speicher stehen 128 GB, 256 GB, 512 GB und 1 TB zur Auswahl. Am günstigsten ist derzeit das iPhone 16 Pro mit 128 GB für 1079 Euro. Für 256 GB sind es 1179 Euro. 512 GB kosten rund 1349 Euro. 1 TB gibt es ab 1412 Euro.

Fazit

Das iPhone 16 Pro überzeugt mit starker Hardware und einer überarbeiteten Triple-Kamera samt fünffachem optischen Zoom. Die Videoqualität ist beeindruckend, der neue A18 Pro‑Chip bringt spürbare Leistungszuwächse bei KI‑ und Grafikaufgaben. Auch die Akkulaufzeit legt leicht zu.

Mehr Details und technische Daten finden sich im ausführlichen Test der Kollegen von Mac & i: iPhone 16 Pro, 16 Pro Max, 16 und 16 Plus im Test – bessere Kamera, Wi-Fi 7 & mehr.

Das Motorola Edge 60 Neo ist ein kompaktes Smartphone mit hellem OLED-Display, Telekamera und starkem Akku. Wir zeigen im Test, wie es sich im Alltag schlägt.

VORTEILE
  • scharfes und helles OLED-Display
  • handliches Format mit schickem Design
  • ordentliche Kamera mit Telelinse
  • lange Update-Zusage
NACHTEILE
  • schwache Weitwinkellinse
  • Chipsatz für grafiklastige Spiele zu langsam

Das Motorola Edge 60 Neo ist ein kompaktes Smartphone mit hellem OLED-Display, Telekamera und starkem Akku. Wir zeigen im Test, wie es sich im Alltag schlägt.

Mit dem Edge 60 Neo ergänzt Motorola seit Herbst 2025 seine Edge-Reihe um ein kompaktes und preiswertes Mittelklasse-Handy mit Premium-Look. Das Gerät setzt auf ein 6,4 Zoll großes OLED-Display mit hoher Helligkeit, eine Kamera mit 50 Megapixeln und zusätzlicher Telelinse sowie einen Akku mit 5200 mAh inklusive schnellem Laden per Kabel und kabellosem Laden per Induktion.

Dazu kommen IP69-Zertifizierung, MIL-STD-810H und Gorilla Glass 7i, was in der Preisklasse unter 400 Euro in dieser Kombination selten ist. Damit ordnet es sich zwischen dem günstigeren Edge 60 Fusion und dem teureren Edge 60 ein.

Design

Das Motorola Edge 60 Neo wirkt deutlich hochwertiger, als es der Preis vermuten lässt. Rahmen und Rückseite bestehen zwar aus Kunststoff, letztere ist jedoch als Kunstleder in Pantone‑Farben wie Frostbite (Türkis), Grisaille (Dunkelgrau) und Poinciana (Rot) ausgeführt. Das sorgt für eine griffige Haptik, liegt angenehm in der Hand und kaschiert Fingerabdrücke zuverlässig. Mit rund 154 × 71 × 8,1 mm und knapp 175 g fällt das Smartphone zudem vergleichsweise kompakt und leicht aus, ohne dabei billig zu wirken.

Das Gehäuse ist nach IP68 und IP69 zertifiziert und erfüllt zusätzlich den Militärstandard MIL‑STD‑810H. In der Praxis bedeutet das Schutz vor Staub, Strahlwasser und zeitweiligem Untertauchen sowie eine erhöhte Widerstandsfähigkeit gegenüber Belastungen wie Stürzen. Auf der Vorderseite schützt Gorilla Glass 7i das Display, dessen Ränder angenehm schmal und gleichmäßig ausfallen.

Auf der Rückseite sitzt die Kamera in einem unaufdringlichen Modul, das nur leicht hervorsteht. Die Linsen ragen daraus allerdings noch etwas weiter heraus. Die beiden großen Linsen auf der linken Seite sind in Gehäusefarbe eingefasst und abgeschrägt, während die dritte Linse und der LED‑Blitz schwarz und kantig abgesetzt sind.

Display

Beim Display spielt das Edge 60 Neo seine Stärken aus. Motorola verbaut ein 6,4‑Zoll‑OLED‑Panel mit LTPO‑Technik, das Inhalte je nach Bedarf mit 1 bis 120 Hz darstellt und so flüssige Darstellung mit guter Energieeffizienz kombiniert.

Die Auflösung von 2670 × 1200 Pixeln sorgt für eine sehr hohe Schärfe von rund 460 ppi. Im Alltag erreicht das Panel eine gemessene Spitzenhelligkeit von knapp 1170 cd/m². Die vom Hersteller genannten bis zu 3000 cd/m² dürften dagegen ein theoretisches Maximum für lokal begrenzte HDR‑Inhalte sein. Unterstützung für HDR10+ sowie eine nahezu vollständige Abdeckung der Farbräume sRGB und DCI‑P3 sorgen für kräftige, dabei aber nicht unnatürlich übersättigte Farben.

Im Alltag überzeugt das Display mit guter Ablesbarkeit im Freien, auch bei direkter Sonneneinstrahlung, hoher Blickwinkelstabilität und flüssigem Scrollen. Die automatische Helligkeitsregelung arbeitet zuverlässig und nutzt die Reserven des Panels sinnvoll aus. Ein vollwertiges Always‑on‑Display ist ebenfalls vorhanden, die Einstellmöglichkeiten für dessen Optik fallen allerdings überschaubar aus.

Kamera

Motorola setzt beim Edge 60 Neo weitgehend auf das bekannte Kamera‑Setup des Vorgängers. Die Hauptkamera bietet 50 MP auf Basis des Sony‑Sensors LYTIA 700 im 1/1,56‑Zoll‑Format, ergänzt um optische Bildstabilisierung (OIS) und eine f/1.8‑Blende. Hinzu kommen eine 13‑MP‑Kamera für Ultraweitwinkel‑ und Makroaufnahmen sowie eine 10‑MP‑Telekamera mit dreifachem optischem Zoom und ebenfalls OIS. Auf der Vorderseite sitzt eine 32‑MP‑Kamera für Selfies.

Bei Tageslicht liefert die Hauptkamera detailreiche Aufnahmen mit natürlichen Farben und ordentlicher Dynamik. Die Kontraste sind gut abgestimmt, der automatische HDR‑Modus greift zuverlässig ein, ohne Bilder künstlich wirken zu lassen. Positiv fällt die Telekamera auf, die bis etwa zur fünffachen Vergrößerung – dreifach optisch, plus zweifach digital – sichtbar bessere Ergebnisse liefert als reiner Digitalzoom. Überdies nimmt die Schärfe jedoch deutlich ab, und Artefakte werden zunehmend sichtbar. Auch bei wenig Licht bleibt die Bildqualität für diese Preisklasse insgesamt solide: Die Hauptkamera liefert noch brauchbare Schärfe, während das Bildrauschen moderat ausfällt.

Bei der Ultraweitwinkelkamera hat Motorola hingegen gespart. Die Detaildarstellung fällt deutlich schwächer aus als bei der Hauptkamera, an den Rändern zeigen sich vorwiegend bei komplexen Motiven sichtbare Unschärfen und Artefakte – etwa bei Motiven wie Laub. Für gelegentliche Schnappschüsse bei Tageslicht reicht die Qualität aus, wer jedoch häufig Landschaften oder schwach beleuchtete Innenräume mit dem Weitwinkel aufnimmt, sollte eher zu einem anderen Modell greifen. Die Selfie-Kamera liefert hingegen scharfe, gut belichtete Bilder mit ordentlicher Hautdarstellung, neigt bei aktivierter Verschönerung aber zu einem zu stark geglätteten Look.

Videos nimmt das Edge 60 Neo in 4K mit 30 FPS auf. Schärfe und Belichtung sind ordentlich, die Bildstabilisierung sorgt dank OIS für ruhige Aufnahmen, abgesehen von seitlichen Schwenks. Hier macht sich die niedrige Bildrate negativ bemerkbar. Insgesamt bietet das Edge 60 Neo für die Mittelklasse ein gutes Kamerapaket.

Ausstattung

Beim Chipsatz setzt Motorola auf den Mediatek Dimensity 7400, der im 4-Nanometer-Verfahren gefertigt wird. Die CPU kombiniert vier Cortex-A78-Kerne mit bis zu 2,6 Gigahertz und vier Cortex-A55-Kerne für effizientere Aufgaben. Als GPU kommt eine Mali G615 MC2 zum Einsatz.

In Benchmarks ordnet sich das Edge 60 Neo damit klar in der soliden Mittelklasse ein: In PCMark Work 3.0 erreicht es rund 16.500 Punkte, in 3DMark Wild Life Extreme etwa 1050 Punkte. Alltägliche Aufgaben, Multitasking und auch anspruchsvollere Apps laufen flüssig, lediglich bei grafiklastigen Spielen müssen die Details reduziert werden, um stabile Bildraten zu halten.

Der interne Speicher beträgt in Deutschland 256 GB und wird wahlweise mit 8 oder 12 GB RAM kombiniert. Eine Erweiterung per microSD-Karte ist nicht möglich. Ferner unterstützt das Gerät 5G, LTE mit breiter Frequenzabdeckung, Wi-Fi 6E inklusive 6-GHz-Band, Bluetooth 5.4 und NFC. Zur Positionsbestimmung nutzt das Edge 60 Neo die GNSS-Systeme GPS, GLONASS, Beidou, Galileo und QZSS. Der USB-C-Anschluss arbeitet lediglich nach dem USB-2.0-Standard, was die Übertragung größerer Datenmengen spürbar ausbremst.

Die Stereo-Lautsprecher mit Dolby Atmos liefern einen ordentlichen Klang, auch wenn das Bassfundament und die maximale Lautstärke nicht ganz das Niveau manch teurerer Geräte erreichen. Der Fingerabdrucksensor im Display arbeitet dagegen erwartungsgemäß schnell und zuverlässig.

Software

Ab Werk läuft auf dem Edge 60 Neo Android 15 mit Motorolas Oberfläche My UX. Die Optik bleibt nah an Googles Standard-Android, ergänzt um eigene Anpassungen wie die bewährte Gestensteuerung von Motorola, eine Always-on-Funktion sowie weitere Extras, die in der Moto-App gebündelt sind.

Insgesamt wirkt die Oberfläche aufgeräumt, die Zahl vorinstallierter Drittanbieter-Apps hält sich in Grenzen und die meisten lassen sich deinstallieren oder zumindest deaktivieren. Funktionen wie Moto AI erweitern Kamera und System um zusätzliche Automatikoptionen, ohne die Bedienung unnötig zu verkomplizieren.

Auch bei der Update-Versorgung punktet das Edge 60 Neo. Motorola verspricht vier große Android-Versionen, also Updates bis mindestens Android 19. Zusätzlich soll es alle zwei Monate Sicherheitsupdates bis Juni 2031 geben. Damit schließt das Gerät zu vielen Konkurrenten in der gehobenen Mittelklasse auf und liegt deutlich über dem Niveau älterer Motorola-Generationen.

Akku

Der Akku bietet eine Kapazität von 5200 mAh. In Kombination mit dem effizienten Dimensity 7400 und dem adaptiven OLED-Display erreicht das Edge 60 Neo im Praxistest gute Laufzeiten. Zwar kommt das Smartphone im Battery Test von PCMark nur auf rund 11 Stunden Dauernutzung, im Alltag hinterließ es jedoch einen deutlich besseren Eindruck. Gerade bei typischer gemischter Nutzung mit Surfen, Video, Fotos und allgemeinem Ausprobieren sind mindestens ein voller Tag mit Reserven realistisch, bei moderater Nutzung sogar bis zu zwei Tage.

Geladen wird per Kabel mit bis zu 68 Watt, ein passendes Netzteil liegt allerdings nicht im Lieferumfang. Mit einem geeigneten Ladegerät fallen die Ladezeiten dennoch angenehm kurz aus, im Test war das Gerät deutlich unter einer Stunde wieder vollständig geladen. Zusätzlich unterstützt das Edge 60 Neo drahtloses Laden mit 15 Watt, was in dieser Preisklasse weiterhin selten ist und einen klaren Pluspunkt darstellt. Die Kombination aus guter Effizienz, schneller Kabel-Ladung und kabelloser Option macht das Smartphone im Alltag komfortabel und flexibel.

Preis

Motorola ruft für das Edge 60 Neo eine UVP von 400 Euro auf. Inzwischen liegt der Preis für die Variante mit 12 GB RAM und 256 GB Speicher bei rund 375 Euro.

Fazit

Das Motorola Edge 60 Neo präsentiert sich als ausgewogenes Mittelklasse-Smartphone mit klaren Stärken und kaum nennenswerten Schwächen. Das helle OLED-Display mit adaptiven 120 Hertz, die lange Update-Zusage, die robuste Bauweise mit IP69 und MIL-STD-810H sowie die gute Hauptkamera inklusive optischem Teleobjektiv machen das Gerät besonders attraktiv. Der Akku überzeugt mit langen Laufzeiten im Alltag, während schnelles Laden per Kabel und zusätzliches kabelloses Laden den Nutzungskomfort erhöhen.

Abstriche gibt es bei der eher schwachen Weitwinkelkamera und beim fehlenden Netzteil im Lieferumfang. Auch die Leistung des Dimensity 7400 ist zwar problemlos alltagstauglich, für ambitionierte Gamer jedoch zu begrenzt. Insgesamt bietet das Edge 60 Neo dennoch ein sehr stimmiges Gesamtpaket für die meisten Nutzer.

Das Google Pixel 9a bringt Premium in die Mittelklasse. Mit neuem Design, starkem Akku und einer grandiosen Kamera überzeugt es im Test in fast allen Bereichen.

VORTEILE
  • hervorragende Kameraqualität
  • sehr lange Akkulaufzeit
  • sieben Jahre Software-Updates
  • umfangreiche KI-Funktionen
  • IP68-Zertifizierung
NACHTEILE
  • dicke Displayränder
  • keine Telelinse
  • vergleichsweise langsames Laden (23W)
  • weniger RAM als Premium-Modelle
  • einige KI-Funktionen eingeschränkt

Das Google Pixel 9a bringt Premium in die Mittelklasse. Mit neuem Design, starkem Akku und einer grandiosen Kamera überzeugt es im Test in fast allen Bereichen.

Die „a“-Serie ist Googles Antwort auf die Frage nach einem Pixel-Smartphone ohne Premium-Preisschild. In der Vergangenheit erwies sich das als Erfolgsrezept – die Vorgänger lancierten durchgängig zu Bestsellern, was Google zuletzt wieder mit dem Google Pixel 8a unter Beweis stellte. Das Pixel 9a positioniert sich zwischen dem Samsung Galaxy A55 und dem Nothing Phone (2a), verspricht aber viele Funktionen der teureren Geschwistermodelle.

Besonders interessant: Das 9a nutzt denselben Tensor G4 Prozessor wie die teuren Modelle und bringt fast alle KI-Funktionen mit. Dazu kommen eine verbesserte Kamera, ein größerer Akku und das gleiche Update-Versprechen. Kann man damit die doppelt so teuren Flaggschiffe links liegen lassen? Unser Test gibt Antworten.

Update: Zum Marktstart im Frühjahr lag die UVP noch bei 549 Euro. Mittlerweile bekommt man das Pixel 9a schon ab 369 Euro mit 128 GB.

Hinweis: Wir testeten das Pixel 9a im Mai 2025, im Dezember erfolgte das letzte Preis-Update.

Design und Verarbeitung

Das Pixel 9a verabschiedet sich vom ikonischen Kamera-Visier der Vorgängermodelle. Der hohe Wiedererkennungswert geht damit verloren, dafür ragt die Kameraeinheit kaum noch aus dem Gehäuse. Mit Abmessungen von 73,3 × 154,7 × 8,9 mm und 186 g bleibt es recht kompakt und liegt hervorragend in der Hand.

Die matte Metallumrandung und Kunststoffrückseite fühlen sich überraschend hochwertig an. Zwar fehlt das Glas der teureren Modelle, doch der Materialmix überzeugt. Bei den Farben stehen Schwarz, Weiß, Flieder und ein intensives Rosa zur Auswahl. Die uns vorliegende dunkle Variante wirkt etwas austauschbar und zeigt Fingerabdrücke deutlicher als die helleren Optionen. Wer eine Schutzhülle verwendet, für den ist die Farbwahl ohnehin meist zweitrangig.

Der größte Kritikpunkt im Design sind die vergleichsweise dicken Displayränder, die das Gerät weniger modern erscheinen lassen. Die IP68-Zertifizierung bietet vollständigen Schutz gegen Staub und zeitweiliges Untertauchen – ein Feature, das in dieser Preisklasse nicht selbstverständlich ist.

Display: Wie gut ist der Bildschirm des Google Pixel 9a?

Das 6,3-Zoll-OLED-Display löst mit 1080 × 2424 Pixeln auf, was einer Pixeldichte von 421 ppi entspricht. Texte und Bilder werden scharf dargestellt, die Farben sind satt, und die Blickwinkelstabilität überzeugt. Mit 120 Hz Bildwiederholrate scrollt alles flüssig – allerdings nur, wenn man die standardmäßig deaktivierte „Smooth Display“-Funktion aktiviert.

Die maximale Helligkeit erreicht beeindruckende 1900 cd/m² im Vollbildmodus und sogar bis zu 2650 cd/m² bei direkter Sonneneinstrahlung. Damit bleibt das Display stets gut ablesbar. Geschützt wird es durch Gorilla Glass 3, das zwar nicht mehr dem neuesten Stand entspricht, aber ausreichenden Kratzschutz bietet.

Im Vergleich zu Premium-Modellen fehlt dem Display ein LTPO-Panel für stufenlose Anpassung der Bildwiederholrate zwischen 1 und 120 Hz. Das Pixel 9a kann nur zwischen 60 und 120 Hz wechseln. Für die Preisklasse ist das Display dennoch überraschend gut.

Kamera: Wie gut sind Fotos mit dem Google Pixel 9a?

Das Kamerasystem des Pixel 9a besteht aus einer 48-Megapixel-Hauptkamera (f/1.7) mit optischer Bildstabilisierung und einer 13-Megapixel-Ultraweitwinkelkamera (f/2.2). Die Frontkamera löst mit 13 Megapixeln (f/2.2) auf und unterstützt 4K-Videoaufnahmen.

Bei guten Lichtverhältnissen liefert die Hauptkamera beeindruckende Ergebnisse mit hohem Detailreichtum und natürlichen Farben. Auch bei Nachtaufnahmen überzeugt die Kamera mit rauscharmen und detaillierten Bildern. Die Ultraweitwinkelkamera schlägt sich ebenfalls gut und liefert Aufnahmen mit zur Hauptkamera vergleichbar konsistenten Farben.

Für Nahaufnahmen bietet das Pixel 9a einen Makromodus über die Hauptkamera. Zwar kann man nicht extrem nah an Objekte herangehen, dafür überzeugt die Bildqualität mit hoher Schärfe und vielen Details. Die größte Einschränkung des Kamerasystems ist das Fehlen einer Telelinse – der digitale Zoom liefert bei stärkerer Vergrößerung deutlich schlechtere Ergebnisse.

Bei Videoaufnahmen kann das Pixel 9a mit 4K-Auflösung bei 60 FPS punkten. Die Stabilisierung arbeitet zuverlässig, und die Bildqualität ist durchweg gut. Wie von Pixel-Smartphones gewohnt, stehen auch beim 9a zahlreiche KI-gestützte Nachbearbeitungstools zur Verfügung, darunter der magische Radierer zum Entfernen unerwünschter Objekte und Funktionen zur Optimierung von Gruppenfotos.

Insgesamt bietet das Pixel 9a eine Kameraqualität, die in dieser Preisklasse heraussticht und selbst mit deutlich teureren Smartphones mithalten kann.

Hardware: Wie stark ist das Google Pixel 9a?

Das Google Pixel 9a wird vom hauseigenen Tensor G4 SoC angetrieben – dem gleichen Chip, der auch in den teureren Pixel 9 und 9 Pro zum Einsatz kommt. Allerdings stehen hier nur 8 GB LPDDR5X RAM zur Verfügung, während die Premium-Modelle mit 12 GB ausgestattet sind. Der interne Speicher beträgt je nach Variante 128 oder 256 GB, eine Erweiterung per microSD-Karte ist wie gewohnt nicht möglich.

Im 3DMark Wild Life Extreme Benchmark erreicht das Pixel 9a einen Score von 2568 Punkten. Dieser Wert liegt zwar wie von anderen Tensor-SoC gewohnt etwas hinter den Spitzenwerten aktueller Flaggschiff-Chips, im Alltag läuft das Smartphone dennoch flüssig und schnell. Bei anspruchsvollen Anwendungen erwärmt sich das Gerät spürbar, wird aber nicht übermäßig heiß.

Die Konnektivität ist zeitgemäß: USB-C 3.2, NFC für kontaktloses Bezahlen, Bluetooth 5.3 und Wi-Fi 6E sind an Bord. Auch die Mobilfunkausstattung ist vollständig mit Dual-SIM-Unterstützung (Nano-SIM und eSIM) und 5G-Kompatibilität. Die Satellitennavigation unterstützt alle gängigen Standards (GPS, GLONASS, BeiDou, Galileo, QZSS und NavIC) für präzise Ortung.

Der Fingerabdrucksensor ist unter dem Display verbaut und arbeitet nach dem optischen Prinzip. Er funktioniert zuverlässig, reagiert aber etwas langsamer als die Ultraschall-Sensoren in Premium-Modellen. Die Stereo-Lautsprecher liefern einen guten Klang mit klarer Sprachverständlichkeit und ordentlicher Lautstärke, auch wenn der Bass wie bei den quasi allen Smartphones schwach ausfällt.

Google Pixel 9a

Software

Das Pixel 9a kommt mit Android 15 und bietet die für Google-Geräte typische aufgeräumte Material-You-Benutzeroberfläche ohne Bloatware. Das herausragende Merkmal ist das Update-Versprechen: Google garantiert sieben Jahre lang Software-Updates, was das Gerät bis 2032 mit aktueller Software versorgen wird – ein Versprechen, das in der Mittelklasse selten ist.

Ein besonderer Fokus liegt wieder auf den KI-Funktionen. Dazu gehören Gemini Live für Echtzeitübersetzungen, Circle to Search zum Suchen von Objekten durch einfaches Einkreisen auf dem Bildschirm, Pixel Studio für Bildbearbeitung und der Google Recorder für automatische Transkriptionen.

Allerdings gibt es im Vergleich zu den teureren Pixel-Modellen einige Einschränkungen: So fehlt unter anderem die KI-gestützte Screenshot-Analyse. Für KI-Enthusiasten ist zu bedenken, dass der geringere RAM-Speicher (8 GB statt 12 GB) zukünftige KI-Funktionen möglicherweise einschränken könnte. Aktuelle Anwendungen laufen jedoch problemlos, und die vorhandenen KI-Tools bieten bereits einen deutlichen Mehrwert gegenüber der KI-Konkurrenz in dieser Preisklasse.

Akku: Wie lange hält das Google Pixel 9a durch?

Mit einer Kapazität von 5100 mAh bietet das Pixel 9a den größten Akku der aktuellen Google-Smartphone-Generation – mehr als das Pixel 9 (4700 mAh) und deutlich mehr als das Vorgängermodell Pixel 8a (4500 mAh). Diese großzügige Dimensionierung macht sich bemerkbar.

Im PCMark Battery Test erreicht das Gerät bei einer Bildwiederholrate von 60 Hz beeindruckende 21 Stunden Laufzeit. Selbst mit aktivierten 120 Hz sind es noch 17 Stunden – Werte, die die meisten Flaggschiff-Modelle übertreffen. Im Alltag bedeutet das: Selbst intensive Nutzung mit viel Kameraeinsatz, Navigation und Streaming bringt das Pixel 9a problemlos durch den Tag, bei moderater Nutzung sind auch zwei Tage ohne Ladegerät möglich.

Das kabelgebundene Laden erfolgt mit maximal 23 Watt, was nicht zu den schnellsten Ladegeschwindigkeiten zählt. Von 0 auf 50 Prozent benötigt das Pixel 9a etwa 30 Minuten, eine vollständige Ladung dauert rund 90 Minuten. Kabelloses Laden via Qi wird unterstützt, allerdings mit geringerer Leistung. Ein Ladegerät ist nicht im Lieferumfang enthalten.

Preis: Wie viel kostet das Google Pixel 9a?

Die UVP liegt für die Variante mit 128 GB Speicher bei 549 Euro. Mittlerweile liegt der niedrigste Straßenpreis bei 368 Euro. Mit 256 GB sind es knapp 479 Euro.

Fazit

Das Google Pixel 9a ist ein überzeugendes Mittelklasse-Smartphone, das in vielen Bereichen über seine Preisklasse hinausragt. Die hervorragende Kamera, der starke Akku und das siebenjährige Update-Versprechen sind die größten Stärken des Geräts. Auch die Integration von KI-Funktionen, die sonst eher in Premium-Modellen zu finden sind, ist ein klares Verkaufsargument.

Abstriche gibt es beim Design mit etwas breiten Displayrändern, beim fehlenden optischen Zoom und bei der vergleichsweise langsamen Ladegeschwindigkeit. Für viele Nutzer dürften diese Nachteile jedoch durch die Stärken des Geräts ausgeglichen werden.

ZUSÄTZLICH GETESTET
Asus Zenfone 10
Asus Zenfone 9
Samsung Galaxy S23
Ulefone Armor Mini 20T Pro
Unihertz Jelly Star
Motorola Edge 50 Neo
Unihertz Jelly Max
Google Pixel 9 Pro
Google Pixel 8a
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Samsung Galaxy S22