Elektrische Präzisionsschraubendreher
Philipp hat seinen beruflichen Werdegang als Praktikant in einer Werbeagentur begonnen und ist mit verantwortlich für das Design von Bierdeckeln, Werbetafeln und einem Fan-Bus eines großen Fußballvereins. Danach folgte der erste Schritt zum Journalismus: Ein Volontariat bei PC-Zeitschriften, die heute kaum noch jemand kennt - PC Direkt und PC Professionell. Dann folgte ein mehrjähriger Ausflug in die Welt des Marketings, PR-Arbeit und Qualitätsmanagement in einem mittelständischen Handelsunternehmen.
Seit 2015 ist Philipp bei Heise im Team von Bestenlisten aktiv. Hier bringt er auch seine privaten Interessen ein und deshalb für Drohnen, Laser, Balkonkraftwerke, Powerstations und zahlreiche China-Gadgets wie Handwärmer, USB-Lötkolben oder Mini-Taschenlampen zuständig.
Elektrische Präzisionsschraubendreher ersetzen zwar keinen großen Akkuschrauber, im Elektronikbereich ist der Einsatz der handlichen Werkzeuge trotzdem sinnvoll. TechStage hat verschiedene Modelle ab 20 Euro getestet.
Wer regelmäßig an elektronischen Bauteilen arbeitet, benötigt die passende Ausstattung wie Multimeter, Lötkolben und Präzisionswerkzeug mit winzigen Biteinsätzen. Letzteres erleichtert das Arbeiten ungemein. Das Ein- und Ausdrehen von winzigen Schrauben kostet zwar wenig Kraft, ist aber mühsam und zeitraubend. Einfacher und bequemer ist die Arbeit mit elektronisch angetriebenen Präzisionsschraubendrehern. Die akkubetriebenen Mini-Akkuschrauber in Größe eines Stiftes haben zwar nur ein begrenztes Drehmoment, für Arbeiten an Platine & Co. ist das aber ideal, um keine Beschädigungen zu riskieren. Klassische Akkuschrauber wie ein Ixus von Bosch wären hier schlicht zu grobmotorisch und außerdem wären die Biteinsätze zu groß. Hier kommen Präzisions- oder Uhrmacher-Schraubendreher zum Einsatz. Und diese gibt es spätestens seit der Markteinführung des beliebten WOW-Sticks von Xiaomi in großer Auswahl zu überschaubaren Preisen.
Wir zeigen, was die kompakten Geräte ab 20 Euro in der Praxis leisten, und welche Modelle in den Tests am besten abschneiden.
Weiteres Zubehör für Bastelprojekte, zeigen unsere Ratgeber: Die besten Werkzeuge für die Nerd-Werkstatt sowie Technik reparieren & bombenfest kleben – Epoxidharz, Flüssigkunststoff & Co. Sollen Unterwegs auch Geräte mit 230 Volt und bis über 3000 Watt Leistung betrieben werden, lohnt sich der Blick auf unsere Top 10: Die beste Powerstation im Test – Anker, Fossibot, Ecoflow & Co.
Das Mini-Schraubendreher-Set 70-in-1 von Kunlun verspricht mit 64 Bits, fünf Drehmomentstufen und weiteren Extras das perfekte Werkzeug für filigrane Schraubarbeiten zu sein. Wir haben den kompakten Akkuschrauber genau unter die Lupe genommen.
Das Mini-Elektro-Schraubendreher-Set von Kunlun für rund 50 Euro ist ein geniales Präzisionswerkzeug für alle, die viel mit kleinen Schrauben zu tun haben. Die hochwertige Verarbeitung, der durchdachte Lieferumfang und die flexiblen Einstellungen mit unterschiedlichen Drehmomentstufen rechtfertigen den hohen Preis. Für Bastler und Profis gleichermaßen eine klare Empfehlung.
Für das Set sprechen eine hohe Verarbeitungsqualität der Komponenten, der starke Akku und die wählbare Geschwindigkeit.
Das Vastar Mini Elektro Schraubendreher Set 52 in 1 verspricht Vielseitigkeit und Präzision in kompaktem Format. Ob es hält, was es verspricht, zeigt unser Test des praktischen Reparatur-Werkzeugs.
Das Vastar-Schraubendreher-Set für rund 24 Euro ist ein Must-have für alle Bastler und Technik-Fans. Die Kombination aus elektrischem Schraubendreher, 48 hochwertigen Bits und praktischem Zubehör meistert so gut wie jede Schraubarbeit an elektronischen Geräten.
Der elektrische Schraubendreher Xiaomi Wowstick Mini SD verspricht präzises Schrauben auf kleinstem Raum dank kompakter Maße, starkem Motor und umfangreichem Zubehör. Wir haben den Akkuschrauber auf Herz und Nieren geprüft.
Der Xiaomi Wowstick Mini SD ist ein praktischer Alltagshelfer für alle, die oft mit kleinen Schrauben zu tun haben. Ob Modellbau, Elektronik-Basteleien oder Uhren-Reparaturen - dank vielseitigem Zubehör, starkem Akku-Motor und handlicher Bauform meistert er die meisten Feinarbeiten mit links.
Für rund 37 Euro bekommt man hier ein rundes Gesamtpaket mit viel Zubehör, das im Werkzeugkasten von Hobby-Schraubern und Heimwerkern eigentlich nicht fehlen sollte.
Obwohl es abgedroschen klingt – der beste Präzisionsschraubendreher mit Akku ist der, der griffbereit als auch aufgeladen bereitliegt. Wirklich falsch liegt man mit keinem der getesteten Geräte.
Das einzige Markengerät, der Xiaomi Wowstick Mini SD, ist zwar grundsolide und für rund 37 Euro auch empfehlenswert, im Test bieten aber andere Geräte ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis. Der Mini-Akkuschrauber von Vastar kommt beispielsweise mit vielen Bits in praktischer Transportbox und kostet nur 24 Euro. Anders als beim Wowstick gibt es hier sogar ein kleines Display und es sind verschiedene Drehmomente einstellbar.
Das Mini-Schraubendreher-Set 70-in-1 von Kunlun verspricht mit 64 Bits, fünf Drehmomentstufen und weiteren Extras das perfekte Werkzeug für filigrane Schraubarbeiten zu sein. Wir haben den kompakten Akkuschrauber genau unter die Lupe genommen.
Das Mini-Schraubendreher-Set 70-in-1 von Kunlun verspricht mit 64 Bits, fünf Drehmomentstufen und weiteren Extras das perfekte Werkzeug für filigrane Schraubarbeiten zu sein. Wir haben den kompakten Akkuschrauber genau unter die Lupe genommen.
Wer selbst Reparaturen an elektronischen Geräten vornimmt, weiß ein gutes und richtig dimensioniertes Werkzeug zu schätzen. Genau hier setzt das Vastar-Schraubendreher-Set an. Mit praktischer Aufbewahrungsbox, zahlreichen Bits, einem elektrischen Schraubendreher-Griff und weiterem Zubehör ist man für jede Reparatur gerüstet.
Das klingt alles sehr vielversprechend - aber kann das Set von Kunlun für rund 50 Euro auch in der Praxis überzeugen? Wir haben den Mini-Schraubendreher mit Akku getestet.
Beim Auspacken des Kunlun-Mini-Schraubendreher wird schnell klar: Hier wurde an alles gedacht. Neben dem eigentlichen Akkuschrauber finden sich im magnetischen Aufbewahrungskoffer 64 verschiedene Bits aus S2-Stahl, darunter 48 kurze 28-mm-Bits für den Alltagsgebrauch und 16 lange 45-mm-Bits für kniffligere Stellen. Dazu gibt es praktische Helfer wie eine Pinzette, einen Magnetisierer, eine Magnetmatte mit Lineal und ein Ladekabel. Das Gehäuse aus Aluminiumlegierung wirkt hochwertig und ist clever designed.
Mit nur 60 Gramm liegt der Mini-Schrauber angenehm leicht in der Hand. Die stiftähnliche Form sorgt für präzises, ermüdungsfreies Arbeiten auch an filigranen Bauteilen. Fünf Drehmomentstufen von 0,15 bis 0,35 Nm im elektrischen Modus sowie ein Handmodus mit über 5 Nm decken viele Anwendungen ab. LEDs beleuchten dunkle Ecken, die Pfeiltasten sind für die die Drehrichtung, die dritte Taste für LED und Drehmomentauswahl zuständig. Der Status-Screen informiert über Akku und Drehmoment.
In unserem Test überzeugte der Mini-Schrauber mit hoher Präzision und Flexibilität. Egal ob Brillen, Uhren, Handys oder Modellbau - dank der Vielzahl an Bits findet sich immer der passende Aufsatz. Die Drehmomentwahl erlaubt feinfühliges Arbeiten, ohne Schrauben zu überdrehen. Nur bei sehr tiefen Schrauben wünscht man sich etwas mehr Power. Der 350-mAh-Akku hielt im Test über 90 Minuten durch, lädt per USB-C fix wieder auf. Die magnetische Bit-Aufbewahrung ist praktisch, nur die Beschriftung könnte kontrastreicher sein.
Der kompakte Schraubendreher von Kunlun ist für rund 50 Euro bei Amazon erhältlich. Unter der Bezeichnung Banal gibt es das Set für 44 Euro. Unter dem Namen Kaiweets sind 60 Euro fällig. Der Preis ist hoch, hinsichtlich der Ausstattung aber in Ordnung.
Das Mini-Elektro-Schraubendreher-Set von Kunlun ist ein geniales Präzisionswerkzeug für alle, die viel mit kleinen Schrauben zu tun haben. Die hochwertige Verarbeitung, der durchdachte Lieferumfang und die flexiblen Einstellungen mit unterschiedlichen Drehmomentstufen rechtfertigen den Preis von rund 50 Euro. Für Bastler und Profis gleichermaßen eine klare Empfehlung.
Für das Set sprechen eine hohe Verarbeitungsqualität der Komponenten, der starke Akku und die wählbare Geschwindigkeit.
Das Vastar Mini Elektro Schraubendreher Set 52 in 1 verspricht Vielseitigkeit und Präzision in kompaktem Format. Ob es hält, was es verspricht, zeigt unser Test des praktischen Reparatur-Werkzeugs.
Das Vastar Mini Elektro Schraubendreher Set 52 in 1 verspricht Vielseitigkeit und Präzision in kompaktem Format. Ob es hält, was es verspricht, zeigt unser Test des praktischen Reparatur-Werkzeugs.
Wer öfter mal kleinere Reparaturen an elektronischen Geräten vornimmt, weiß ein gutes Werkzeug zu schätzen. Genau hier setzt das Vastar Mini Elektro Schraubendreher Set an. Mit 48 verschiedenen Bits, einem elektrischen Schraubendreher-Griff und weiterem Zubehör soll es für fast jede Reparatur gerüstet sein - und das alles in einem handlichen Format.
Der elektrische Schraubendreher liegt dank ergonomischem Griff gut in der Hand. Die Aluminiumlegierung wirkt hochwertig. Die Bits aus S2-Stahl machen einen stabilen Eindruck und decken mit ihren verschiedenen Formen die gängigsten Schrauben ab. Durch das magnetische Design bleiben sie sicher am Griff haften. Das beiliegende USB-C-Kabel lädt den integrierten Akku.
Klingt vielversprechend - aber kann das Set für rund 24 Euro auch im Alltag überzeugen? Das haben wir getestet.
Das Vastar Mini Elektro Schraubendreher Set ist ein echter Allrounder. Mit den 48 verschiedenen Bits ist man für fast jede kleine Reparatur an elektronischen Geräten wie Handys, Tablets, Laptops oder Kameras gerüstet. Der elektrische Schraubendreher erleichtert dabei die Arbeit enorm. Dank kompaktem Format nimmt man das Set einfach überall hin mit.
Auch die Verarbeitung überzeugt: Griff und Bits wirken hochwertig und langlebig. Der Akku hält lange durch. So hat man ein zuverlässiges Werkzeug zur Hand, wann immer man es braucht. Gerade für Technik-Fans, die öfter mal schrauben, lohnt sich die Anschaffung. Aktuell gibt es das Set zudem 30% günstiger.
Das Vastar Mini Elektro Schraubendreher Set kommt in einem stabilen Kunststoffkoffer, der die einzelnen Komponenten sicher aufbewahrt. Im Lieferumfang enthalten sind:
Die verschiedenen Bits decken ein breites Spektrum ab: Von kleinen Kreuzschlitz- und Schlitzschrauben über Torx und Hex bis hin zu speziellen Formen wie Dreiecks- oder Sternbits ist alles dabei. So kommt man in fast jedes Elektronikgerät hinein. Die Bits sind magnetisch und bleiben sicher am Schraubendreher haften.
Der Schraubendreher selbst liegt dank der ergonomischen Form und der griffigen Oberfläche gut in der Hand. Mit einer Drehzahl von 200 U/min erledigt er die Arbeit schnell. Praktisch ist der Vor- und Rücklauf zum Lösen und Anziehen von Schrauben. Der integrierte 350 mAh Akku wird über das USB-C-Kabel geladen.
Pinzette und Hebelwerkzeug komplettieren die Ausstattung sinnvoll und helfen beim Öffnen von Geräten und Arbeiten an filigranen Teilen. Alles zusammen macht einen hochwertigen Eindruck und ist sinnvoll zusammengestellt.
Eines vorweg: Das Vastar Mini Elektro Schraubendreher Set ist wirklich einfach zu bedienen. Selbst Laien werden schnell damit zurechtkommen.
Der erste Schritt ist immer das Laden des Akkus. Dazu einfach das mitgelieferte USB-C-Kabel einstecken und mit einem USB-Netzteil verbinden. Eine Ladung dauert rund 45 Minuten und reicht dann für bis zu 900 Schrauben – mehr als genug für die meisten Anwendungen.
Danach geht es an die Arbeit: Dank Push-Pop-Mechanismus öffnet und schließt sich das Bit-Etui mit einer einfachen Bewegung. Die benötigten Bits entnimmt man mit der magnetischen Pinzette. Sie bleiben sicher an der Spitze des Schraubendrehers haften. Praktisch: Es gibt eine extra magnetische Fläche auf dem Etui, an der sich die Bits noch besser aufmagnetisieren lassen.
Je nach Bedarf kann man nun den elektrischen Modus für besonders müheloses Schrauben oder den manuellen Modus für ein präzises Drehmoment wählen. Im elektrischen Modus schafft der Schraubendreher 0,3 Nm, von Hand sind bis zu 3,5 Nm möglich. Mit den Tasten für Vor- und Rücklauf lässt sich die Drehrichtung steuern. So löst und zieht man Schrauben im Handumdrehen an.
Die schlanke Form des Schraubendrehers erleichtert den Zugang auch an engen Stellen. Dank der Vielzahl an Bits findet man eigentlich immer den passenden Aufsatz. So kommt man in Laptops, Smartphones, Konsolen und Co. bis in den letzten Winkel.
Sollte doch mal eine Schraube besonders fest sitzen, hilft das beiliegende Hebelwerkzeug. Es erleichtert auch das Aufhebeln von Gehäusen, um überhaupt an die Schrauben zu gelangen. Wenn man fertig ist, kommen alle Teile wieder sicher verstaut ins Etui. Der Magnetverschluss hält sie an Ort und Stelle. So ist beim nächsten Einsatz alles griffbereit.
Insgesamt ist die Bedienung des Sets wirklich gut durchdacht. Man merkt, dass hier Praktiker am Werk waren, die wissen, worauf es ankommt. Auch die hohe Qualität ist im täglichen Gebrauch deutlich zu spüren. So macht das Arbeiten gleich doppelt Spaß.
Für unseren Praxistest haben wir das Vastar Mini Elektro Schraubendreher Set an verschiedenen Geräten ausprobiert: Einem Laptop, einem Smartphone und einem Tablet.
Der erste Eindruck: Das Set macht die Reparaturen wirklich leichter. Besonders der elektrische Schraubendreher ist eine enorme Hilfe. Einmal angesetzt, erledigt er die Arbeit wie von selbst. Die 200 U/min sind genau richtig - nicht zu schnell, aber flott genug, um zügig voranzukommen.
Auch die Bits erweisen sich als hochwertig. Sie passen perfekt und übertragen die Kraft ohne Probleme. Selbst nach mehrmaligem Gebrauch zeigen sie keine Abnutzung. Da merkt man die Qualität des S2-Stahls.
Im manuellen Modus lässt sich die Kraft gut dosieren. Für das Lösen festsitzender Schrauben oder das vorsichtige finale Anziehen ist das ideal. Die schlanke Form des Schraubendrehers erweist sich als perfekt für enge Platzverhältnisse im Inneren der Geräte.
Auch Pinzette und Hebel erweisen sich als nützlich für das Greifen und Aufhebeln von Teilen. So lässt sich auch der letzte Winkel erreichen.
Der Akku hielt bei unserem Test problemlos durch. Selbst nach mehreren Geräten war noch Saft übrig. Die Ladezeit von 45 Minuten geht ebenfalls in Ordnung.
Unterm Strich zeigt sich das VastarSet als echter Gewinn für jeden, der öfter Elektronik repariert. Es macht die Arbeit leichter, geht schonend mit dem Material um und hält einfach lange durch.
Das Set von Vastar gibt es für rund 24 Euro auf Amazon. Unter der Firmierung Mxmzhxu kostet das identische Gerät rund 30 Euro. Wer es gerne etwas bunter will, greift zur pinken Version von Soleilwear für 40 Euro.
Das Vastar-Schraubendreher-Set ist ein Must-have für alle Bastler und Technik-Fans. Die Kombination aus elektrischem Schraubendreher, 48 hochwertigen Bits und praktischem Zubehör meistert so gut wie jede Schraubarbeit an elektronischen Geräten.
Dank kompaktem Format ist das Set immer dabei und einsatzbereit. Die Bedienung geht leicht von der Hand, die Verarbeitung ist tadellos. Besonders der starke Akku weiß zu gefallen.
Einziges Manko: Für Gelegenheitsschrauber könnte der Funktionsumfang etwas zu viel des Guten sein. Allen anderen sei das Vastar Mini Elektro Schraubendreher Set wärmstens ans Herz gelegt. Angesichts des aktuellen Rabatts umso mehr ein Pflichtkauf.
Der elektrische Schraubendreher Xiaomi Wowstick Mini SD verspricht präzises Schrauben auf kleinstem Raum dank kompakter Maße, starkem Motor und umfangreichem Zubehör. Wir haben den Akkuschrauber auf Herz und Nieren geprüft.
Der elektrische Schraubendreher Xiaomi Wowstick Mini SD verspricht präzises Schrauben auf kleinstem Raum dank kompakter Maße, starkem Motor und umfangreichem Zubehör. Wir haben den Akkuschrauber auf Herz und Nieren geprüft.
Wer häufig Feinarbeiten an Elektronik, Modellbau oder Uhren erledigt, weiß handliche Präzisionsschraubendreher zu schätzen. Der Xiaomi Wowstick Mini-Power-Schraubendreher will genau diese Zielgruppe ansprechen. Das 62-teilige Komplett-Set beinhaltet den kabellosen Akkuschrauber mit integrierter LED-Beleuchtung sowie eine umfangreiche Auswahl an magnetischen Bits für verschiedenste Schraubentypen.
Wir haben den Wowstick Mini SD für rund 37 Euro getestet.
Der Wowstick ist ideal für alle, die regelmäßig filigrane Schraubarbeiten an elektronischen Geräten, Modellen, Schmuck oder Uhren ausführen. Dank des starken Motors mit bis zu 200 U/min und einem maximalen Drehmoment von 0,15 Nm bzw. 3 Nm lassen sich auch widerspenstige Mini-Schrauben mühelos lösen und festziehen.
Das 62-teilige Wowstick-Set lässt in puncto Zubehör kaum Wünsche offen. Neben dem Akkuschrauber selbst sind folgende Teile enthalten:
Die Bedienung des Xiaomi Wowstick Mini-Schraubers geht leicht von der Hand. Mit der linken Taste dreht er sich im Uhrzeigersinn zum Anziehen von Schrauben, mit der rechten gegen den Uhrzeigersinn zum Lösen. Die Rotation stoppt, sobald man den Finger von der Taste nimmt – eine Arretierung gibt es nicht.
Über die USB-Buchse an der Rückseite wird der integrierte 350-mAh-Akku geladen, was circa 40 Minuten dauert. Damit sind dann bis zu 500 Schraubvorgänge oder 2 Stunden kontinuierlicher Betrieb drin, ehe erneut geladen werden muss. Praktischerweise kann man den Schrauber aber auch im manuellen Modus ohne Akku-Power verwenden.
Im Praxiseinsatz macht der kompakte Akkuschrauber eine gute Figur. Egal ob Smartphone, Drohne, Brille oder Platine - dank des umfangreichen Bit-Sortiments findet man für fast jede Schraube den passenden Aufsatz. Dabei sitzt alles fest, wackelt und klappert nichts.
Die Schraubkraft ist für die meisten Feinarbeiten mehr als ausreichend. Nur bei wirklich fest sitzenden Schrauben muss man den Xiaomi Wowstick manchmal etwas fester andrücken und in Einzelfällen auf Handarbeit umsteigen. Das integrierte LED-Licht ist zwar nicht extrem hell, reicht aber völlig aus, um auch dunkle Ecken auszuleuchten.
Der Wowstick Mini SD ist im getesteten Set für rund 37 Euro erhältlich.
Der Xiaomi Wowstick Mini SD ist ein praktischer Alltagshelfer für alle, die oft mit kleinen Schrauben zu tun haben. Ob Modellbau, Elektronik-Basteleien oder Uhren-Reparaturen – dank vielseitigem Zubehör, starkem Akku-Motor und handlicher Bauform meistert er die meisten Feinarbeiten mit links.
Dabei überzeugt er mit hoher Präzision, guter Haptik und cleveren Features wie der LED-Beleuchtung und dem Dual-Modus. Auch die Verarbeitungsqualität passt. Für unter 40 Euro bekommt man hier ein rundes Gesamtpaket mit viel Zubehör, das im Werkzeugkasten von Hobby-Schraubern und Heimwerkern nicht fehlen sollte.
Der elektrische Mini-Schraubendreher von Hancaner verspricht präzises Schrauben für filigrane Reparaturen an Laptops, Handys, Uhren & Co. Wir haben den kompakten Kraftzwerg mit Akku getestet.
Der elektrische Mini-Schraubendreher von Hancaner verspricht präzises Schrauben für filigrane Reparaturen an Laptops, Handys, Uhren & Co. Wir haben den kompakten Kraftzwerg mit Akku getestet.
Wer kennt es nicht: Beim Basteln an Elektronik wie Laptops, Smartphones, Kameras oder Uhren ist höchste Präzision gefragt. Oft sind die Schrauben so klein und schwer zugänglich, dass man mit herkömmlichem Werkzeug nicht weit kommt. Genau für solche Fälle bietet der Hersteller Hancaner sein Mini-Schraubendreher-Set. Das handliche Multifunktionswerkzeug im Stiftformat soll dank verschiedener Aufsätze, einstellbarem Drehmoment und integrierter LED-Beleuchtung auch an schwer erreichbaren Stellen für passgenaues, schonendes Schrauben sorgen. Wir haben das kompakte Akkuwerkzeug getestet.
Ein kompakter Akku-Schraubendreher ist ein Must-Have für alle, die oft mit filigranen Schraubarbeiten an elektronischen Geräten zu tun haben. Egal, ob ambitionierter Heimwerker oder Profi – das kompakte Werkzeug von Hancaner erleichtert präzise Reparaturen und ist dank der hochwertigen Verarbeitung ein zuverlässiger Begleiter.
Das Set enthält neben dem Akku-Schraubendreher ganze 64 magnetische Bits für jeden erdenklichen Anwendungsfall. Darunter befinden sich Kreuz-, Schlitz-, Torx- und Sechskant-Aufsätze in verschiedenen Größen. Zudem liegen eine magnetische Bit-Halterung, mehrere Kunststoff-Werkzeuge zum Öffnen von Geräten, eine Pinzette sowie ein USB-C-Ladekabel bei. Alles ist sicher in einer stabilen Box untergebracht, in der sich der Schraubendreher auch direkt laden lässt.
Die Bedienung ist denkbar einfach. Nach dem Einrasten des gewünschten Bit-Aufsatzes kann man per Knopfdruck zwischen zwei Geschwindigkeitsstufen wählen. Über einen langen Druck auf den LED-Button lässt sich das Drehmoment in zwei Stufen von 0,15 bis 0,35 Nm elektrisch anpassen. Für manuelles Schrauben mit bis zu 5 Nm kann die Elektronik deaktiviert werden. Die integrierte LED an der Spitze schaltet sich beim Betätigen des Schraubendrehers automatisch zu und leuchtet den Arbeitsbereich gut aus.
Im Praxistest macht der Hancaner Mini Elektrische Akku-Schraubendreher eine hervorragende Figur. Dank der 64 Aufsätze findet sich für jede Schraube der passende Bit. Diese sitzen dank Magnethalterung sicher im Schraubenkopf. Die variable Drehmomentkontrolle ermöglicht materialschonendes Arbeiten auch an empfindlichen Bauteilen. Eine einzelne Akkuladung sollte für mehrere hundert Schrauben ausreichen – ein Nachmittag im Hobbykeller reicht nicht aus, um den Schrauber aus der Reserve zu locken.
Das Set von Hacaner kostet rund 45 Euro und ist damit verhältnismäßig teuer.
Der elektrische Akku-Schraubendreher Hancaner 82-in-1 ist ein durchdachtes, hochwertiges Werkzeug für filigrane Schraubarbeiten an Elektronikgeräten aller Art. Dank des umfangreichen, magnetischen Bit-Sortiments, der variablen Drehmoment-Einstellung und des handlichen Formats eignet er sich perfekt für präzise Reparaturen auch an schwer zugänglichen Stellen. Der starke und langatmige Akku, die integrierte LED-Beleuchtung und die rutschfeste Aluminiumhülle runden das positive Gesamtbild ab. Für ambitionierte Heimwerker gibt es hier eine klare Kaufempfehlung.
Das Fanttik E1 Pro Mini-Schraubendreher-Set will mit kompakten Abmessungen, umfangreicher Ausstattung und durchdachten Features überzeugen. Wir haben getestet, ob der kleine Kraftprotz hält, was er verspricht.
Das Fanttik E1 Pro Mini-Schraubendreher-Set will mit kompakten Abmessungen, umfangreicher Ausstattung und durchdachten Features überzeugen. Wir haben getestet, ob der kleine Kraftprotz hält, was er verspricht.
Wer Feinarbeiten an Elektronik oder RC-Modellen erledigt, weiß handliche Präzisionsschraubendreher zu schätzen. Der Fanttik E1 Pro will genau diese Zielgruppe ansprechen. Das Komplett-Set beinhaltet den kabellosen Akkuschrauber mit integrierter LED-Beleuchtung sowie eine umfangreiche Auswahl an magnetischen Bits für verschiedenste Schraubentypen. Wir haben den E1 Pro für rund 39 Euro getestet.
Der Lieferumfang des Fanttik E1 Pro Mini Elektro Schraubendreher Sets kann sich sehen lassen. Neben dem Schraubendreher selbst sind 24 magnetische Präzisions-Bits aus S2-Stahl enthalten. Darunter befinden sich gängige Größen wie PH000 bis PH1, SL1.5 bis SL2, T5 bis T10 sowie einige Spezialformate. Für die sichere Aufbewahrung der Bits sorgt ein robuster Alukoffer. Außerdem liegen ein USB-C-Ladekabel und eine Bedienungsanleitung bei.
Der E1 Pro präsentiert sich in einem robusten Aluminiumgehäuse und liegt dank ergonomischer Form gut in der Hand. Mit nur 349 Gramm Gewicht und Abmessungen von 22,2 x 7,8 x 2,9 cm macht er auch unterwegs eine gute Figur. Positiv fällt das durchdachte, magnetische Design auf. Die Bits werden in einer magnetischen Schale aufbewahrt und fallen so nicht heraus. Auch die Bitaufnahme ist magnetisch, sodass einem die kleinen Schrauben nicht verloren gehen.
Herzstück des E1 Pro ist ein bürstenloser Motor, der bis zu 180 U/min erreicht. Über die Tasten an Front und Rückseite lässt sich die Drehrichtung zum Ein- und Ausschrauben wechseln. Besonders praktisch sind die zwei einstellbaren Drehmomentstufen. Mit 0,05 Nm eignet sich der Schraubendreher ideal für feine Arbeiten an Mobilgeräten, Uhren oder Brillen. Die 0,2 Nm Stufe meistert auch anspruchsvollere Aufgaben, etwa an Laptops oder smarten Lautsprechern. Für noch mehr Power lässt sich der E1 Pro auch manuell mit bis zu 3 Nm betreiben.
Eine Besonderheit ist die kreisförmige LED an der Spitze. Sie leuchtet den Arbeitsbereich gezielt aus und erleichtert das Ausrichten der Schrauben. Der integrierte 350 mAh Akku ermöglicht bis zu 2 Stunden kabelloses Arbeiten und reicht laut Hersteller für rund 400 Schrauben. Geladen wird bequem per USB-C.
Im Praxistest macht der Fanttik E1 Pro eine gute Figur. Die kompakte Bauform, das geringe Gewicht und die griffige Haptik sorgen für ermüdungsfreies Arbeiten. Die Verarbeitung ist tadellos, die Bits sitzen fest und präzise. Auch an schwer zugänglichen Stellen kommt man dank der schlanken Form gut ran. Die Drehmomenteinstellung funktioniert zuverlässig und die Kraft reicht für die meisten Anwendungen aus. Lediglich bei sehr fest sitzenden Schrauben muss man auf den Handbetrieb umschalten.
Einziger Kritikpunkt ist die etwas kurze Akkulaufzeit. Bei längeren Reparatursessions kann ein Zwischenladen nötig werden. Davon abgesehen gibt es aber kaum etwas auszusetzen. Der E1 Pro überzeugt mit durchdachter Ausstattung, hoher Präzision und ausreichend Power für die meisten Bastler und Tüftler.
Der Fanttik E1 Pro kostet rund 39 Euro bei Amazon, allerdings ist er dort aktuell vergriffen. Bei Ebay sind 34 Euro fällig, allerdings kommen hier noch satte Versandkosten hinzu.
Unterm Strich ist das Fanttik E1 Pro Mini Elektro Schraubendreher Set ein praktischer und vielseitiger Begleiter für unterwegs und zuhause. Es eignet sich mit seinen 24 Bits für viele Reparaturarbeiten an Mobilgeräten und Elektronik.
Die kompakte Bauweise, die Drehmomentstufen und die hilfreiche LED machen es zu einem empfehlenswerten Werkzeug für alle, die öfter mal zum Schraubendreher greifen müssen. Akkulaufzeit und Preis sind noch ausbaufähig, schmälern den positiven Gesamteindruck aber nur wenig.
Von uns gibt es eine klare Kaufempfehlung für den smarten Mini-Schrauber. Bastler und Tüftler, die Wert auf Präzision und Flexibilität legen, werden mit dem Fanttik E1 Pro Mini Elektro Schraubendreher Set garantiert glücklich.
Das Elektro-Schraubendreher-Set 36 in 1 von Homtronics verspricht mit seinen 30 Bits Vielseitigkeit bei der Arbeit an Drohnen, Druckern und anderer Elektronik. Wir haben den kleinen Akku-Schrauber mit LED auf Herz und Nieren geprüft.
Das Elektro-Schraubendreher-Set 36 in 1 von Homtronics verspricht mit seinen 30 Bits Vielseitigkeit bei der Arbeit an Drohnen, Druckern und anderer Elektronik. Wir haben den kleinen Akku-Schrauber mit LED auf Herz und Nieren geprüft.
Kompakte Elektroschrauber mit Akku sind praktische Helferlein für viele Reparatur- und Bastelarbeiten. Das Set von Homtronics will mit einer ganzen Reihe von Features überzeugen: 30 magnetische Präzisionsbits aus S2-Stahl, LED-Licht, 350mAh Li-Ion-Akku und zwei Drehmoment-Modi sollen das Arbeiten an filigraner Elektronik erleichtern. Wir haben uns das Set für 32 Euro genauer angeschaut und auf Herz und Nieren geprüft.
Das kompakte Schraubendreher-Set ist ein vielseitiger Begleiter für alle, die öfter mal an Uhren, Kameras, Drohnen, Laptops und anderer Elektronik schrauben. Die große Bit-Auswahl, die LED-Beleuchtung und der kräftige Akku machen es zu einem praktischen Werkzeug für unterwegs und zu Hause. Dank zwei Drehmomentstufen lassen sich auch empfindliche Schrauben sicher anziehen.
In der kompakten Aufbewahrungsbox aus Kunststoff sind Akku-Schraubendreher, Bits, Ladekabel und Magnetisierer sicher verstaut. Der Schraubendreher selbst besteht aus einer Aluminium-Legierung und liegt dank ergonomischer Form gut in der Hand. Die dreißig Bits decken gängige Standards wie Phillips, Torx, Pentalobe, Schlitz und Inbus in verschiedenen Größen ab. Sie bestehen aus gehärtetem S2-Stahl und sind magnetisch, um sicheren Halt in der Bitaufnahme und an den Schrauben zu garantieren.
Der Elektroschrauber lässt sich einfach per Knopfdruck bedienen. Durch kurzes Drücken wird er ein- und ausgeschaltet, durch längeres Drücken zwischen den zwei Drehmoment-Modi gewechselt. Im Automatikmodus dreht er mit bis zu 200 U/min und 0,25-0,35 Nm, was für die meisten Elektronik-Schrauben ausreicht. Für mehr Kontrolle kann man in den manuellen Modus wechseln. Die drei LEDs um die Bitaufnahme leuchten den Arbeitsbereich gut aus. Der Akku mit 350mAh reicht für zwei bis drei Stunden Dauerbetrieb und ist in 30 bis 40 min wieder vollgeladen.
Im Praxiseinsatz an einer alten Armbanduhr, einem Laptop und einer Drohne macht der E-Durable Schrauber eine gute Figur. Dank des geringen Gewichts ermüdet die Hand auch bei längerem Arbeiten nicht. Die Bits rasten sauber in der magnetischen Aufnahme ein, auch längere sitzen sicher. Der Kraftübertrag auf die Schrauben ist direkt, dank der zwei Drehmoment-Stufen kann man gut dosieren. Einziges Manko: Bei ganz kleinen Schrauben, wie in manchen Uhren, ist selbst die niedrige Stufe manchmal schon zu stark. Hier wünscht man sich mehr Feingefühl.
Das LED-Licht leuchtet hell und gleichmäßig, so behält man auch an unzugänglichen Stellen den Überblick. Der Akku hielt im Test knapp drei Stunden durch. Die Ladezeit von ca. 40min geht in Ordnung.
Der Präzisionsschraubendreher von Homtronics ist aktuell für knapp 32 Euro bei Amazon erhältlich.
Das Elektro Schraubendreher Set 36 in 1 von Homtronics ist ein gelungenes Komplettpaket für Bastler und Schrauber. Die hochwertige Verarbeitung, das durchdachte Design und die üppige Ausstattung mit 30 Bits und LED-Licht rechtfertigen den stolzen Preis.
Besonders die zwei Drehmomentstufen und der kräftige Akku heben den Homtronics von günstigeren Mitbewerbern ab. Einziger Kritikpunkt ist die fehlende Feinfühligkeit bei sehr kleinen Schrauben.
Wer diese nicht oft lösen muss und einen zuverlässigen Begleiter für Elektronik-Reparaturen sucht, liegt mit dem Schraubendreher-Set aber richtig.
Das Duratech Präzision Elektrischer Schraubendreher-Set will mit 50 Bits, zwei Betriebsmodi und LED-Licht ein vielseitiger Helfer für Bastler und Profis sein. Wir haben getestet, was der kompakte Elektroschrauber taugt.
Das Duratech Präzision Elektrischer Schraubendreher-Set will mit 50 Bits, zwei Betriebsmodi und LED-Licht ein vielseitiger Helfer für Bastler und Profis sein. Wir haben getestet, was der kompakte Elektroschrauber taugt.
Das Duratech-Schraubendreher-Set ist ein kompaktes und vielseitiges Werkzeug für alle, die viel und gerne schrauben. Das Set besteht aus einem Schraubendreher mit 3,6 Volt und 50 verschiedenen Bits aus robustem S2-Stahl in allen gängigen Formen und Größen. Damit ist man für fast jeden Schraubfall gerüstet, egal ob bei Reparaturen von Laptops, Smartphones, Uhren oder anderen elektronischen Kleingeräten. Im Test zeigt sich, was der Präzisionsschrauber für rund 30 Euro in der Praxis leistet.
Das Duratech Schraubendreher-Set empfiehlt sich für alle, die oft und präzise schrauben müssen. Durch den elektrischen Antrieb mit 100 U/min erleichtert und beschleunigt es viele Arbeiten. Gleichzeitig kann man dank manuellem Modus mit bis zu 1,5 Nm Drehmoment auch fest zupacken. Die 50 hochwertigen Bits und die LED-Beleuchtung machen das Set zu einem flexiblen Allrounder.
Im Lieferumfang des Duratech Präzision Elektrischer Schraubendreher-Sets sind enthalten:
Das umfangreiche Zubehör kommt gut sortiert und sicher verstaut in einer edlen Metallbox mit Schaumstoffeinlage. So behält man stets den Überblick und die empfindlichen Bits werden geschützt. Einzig ein Ladenetzteil fehlt, was aber verschmerzbar ist.
Die Bedienung des Elektroschraubers ist dank des ergonomischen Designs in Stiftform sehr einfach und komfortabel. Mit den gut platzierten Tasten an der Oberseite wechselt man die Drehrichtung oder schaltet zwischen elektrischem (100 U/min) und manuellem Modus (1,5 Nm) um. Die Betriebsart wird durch eine LED angezeigt.
Drei weitere LEDs an der Spitze leuchten den Arbeitsbereich selbst an dunklen Stellen optimal aus. Der 700 mAh Lithium-Akku wird über die Micro-USB-Buchse geladen und hält im Test lange durch.
Das Wechseln der Bits gelingt werkzeuglos: Einfach den Bithalter nach vorne schieben, Bit entnehmen und neues einsetzen. Der Magnet hält die Bits sicher fest, lässt sich aber leicht überwinden.
Im Praxistest beweist das Schraubendreher-Set seine Qualitäten. Egal, ob kleine Schräubchen an Laptops oder etwas größere an Modellbauten – der Schraubendreher sitzt dank der Stiftform sicher in der Hand und erreicht auch enge Stellen. Die meisten Schrauben unseres RC-Modells lassen sich problemlos herausschrauben. Nur für sehr große oder fest sitzende Schrauben könnte die Leistung etwas knapp werden, hier muss dann ein klassischer Schraubendreher ran.
Die 50 Bits decken praktisch jeden Anwendungsfall ab, die Beschriftung lässt einen das passende Werkzeug schnell finden. Mit dem elektrischen Modus lassen sich Schraube zügig ein- und ausdrehen, für den finalen Anzug wechselt man in den manuellen Betrieb.
Das Set von Duratech ist bei Amazon für faire 30 Euro erhältlich.
Das Duratec-Schraubendreher-Set hinterlässt im Test einen rundum guten Eindruck. Die hochwertige Verarbeitung, der durchdachte Lieferumfang und die flexiblen Einsatzmöglichkeiten rechtfertigen den stolzen Preis von rund 40 Euro.
Durch die Kombination aus elektrischem Antrieb und manuellem Modus erweist sich der kompakte Schraubendreher als vielseitiger Problemlöser für Bastler und Profis. Die 50 Bits lassen keine Wünsche offen, die LED-Beleuchtung erhellt auch dunkle Ecken. Lediglich für sehr große Schrauben ist das Set etwas unterdimensioniert.
Davon abgesehen gibt es aber kaum Kritikpunkte. Selbst als edles Geschenk für Heimwerker kann man mit dem Duratech Schraubendreher-Set nichts falsch machen. Eine klare Empfehlung von uns.
Netgears Arlo Pro konnte uns im Test nicht nur wegen kostenlosem 7-tägigem Cloud-Speicher für aufgezeichnete Videos überzeugen. Auch in Sachen Funktionsumfang und Leistung gefällt uns die Security-Kamera mit Akkubetrieb gut. Warum genau, erfahrt Ihr in unserem ausführlichen Testbericht.
Netgears Arlo Pro konnte uns im Test nicht nur wegen kostenlosem 7-tägigem Cloud-Speicher für aufgezeichnete Videos überzeugen. Auch in Sachen Funktionsumfang und Leistung gefällt uns die Security-Kamera mit Akkubetrieb gut. Warum genau, erfahrt Ihr in unserem ausführlichen Testbericht.
Die Abmessungen der kompakten Arlo Pro betragen 79,3 × 48,6 × 70,5 Millimeter bei einem Gewicht von 136 Gramm. Die Kamera wirkt solide, hinten ist ein Gewinde zum Festschrauben an speziellen Halterungen. Im Lieferumfang befindet sich eine magnetisch haftende Halterung, für den Außenbetrieb bietet der Hersteller unter anderem einen optionalen diebstahlsicheren Outdoor Security Mount an.
Zum Einsetzen des Akkus wird die Kamera einfach aufgeklappt, zum Aufladen gibt es hinten unten einen microUSB-Anschluss. Auf der Oberseite ist ein Sync-Taster zum Verbinden mit einer Basisstation. Diese stellt die Verbindung zum Internet her und sorgt für die Kommunikation zwischen Nutzer und Kamera oder aber Kameras, wenn mehrere Geräte im System laufen.
Die Security-Kamera Arlo Pro hat einen CMOS-Farbsensor, ein Sichtfeld von 130 Grad und einen automatischen Schwarz-Weiß-Abgleich mit automatischer Belichtung. Die maximale Auflösung beträgt 1280 × 720 Pixel. Für die Nachtsichtfunktion gibt es 850-nm-LEDs mit einer Reichweite von maximal 8 Metern. Die Videoaufzeichnung erfolgt im Format H.264. Neben einem Lautsprecher ist auch ein Mikrofon im Gehäuse der Kamera untergebracht.
Für die Energieversorgung gibt es einen wiederaufladbaren 2400-mAh-Akku, der von Werk aus komplett geladen ist. Die Batterie ist austauschbar. Die Arlo Pro ist nach IP65-Zertifzierung auch für den Außeneinsatz bei Temperaturen von minus 20 bis plus 45 Grad geeignet.
Bezüglich Datenschutz der in der Cloud gespeicherten Videos verspricht Netgear AES-128-Bit-Verschlüsselung und Transport Layer Security (TLS). Weiterhin verwendet das Unternehmen eigenen Aussagen zufolge eine Kontoauthentifizierung über eine sichere HTTPS-Verbindung, die Lauschangriffe verhindert.
Die Arlo Pro unterscheidet sich von den Geräten der Konkurrenz durch die Art der Verbindung mit Netzwerk und Internet. Zum Betrieb benötigt das Gerät eine spezielle Basisstation, die ein eigenes WLAN aufbaut. Auch weitere Kameras kommunizieren dann darüber untereinander. Das Setup ist simpel: Basisstation per LAN-Kabel mit dem Router verbinden und dann per spezieller Tasten an Kamera und Station die Geräte miteinander connecten.
Die Konfiguration des Systems geschieht über Handy-App (für iOS und Android) oder per Webinterface. Die Einstellungsmöglichkeiten und Features sind bei beiden Methoden identisch. Von der Kamera erkannte Bewegungen und Geräusche starten die automatische Aufnahme, die entsprechenden Clips landen in der Cloud. Auf Wunsch gibt es Push-Nachrichten darüber auf dem Smartphone und per E-Mail. Auf Handy oder PC sind die abgespeicherten Videos aufrufbar und herunterladbar. Außerdem kann der Nutzer sich auch das aktuelle Livebild anschauen. Wer ein lokales Backup möchte, der muss einfach ein USB-Laufwerk an die Basisstation anschließen. Weitere Features der Arlo Pro sind das manuelle oder automatische Auslösen einer 100 Dezibel lauten Sirene (diese befindet sich an der Basisstation) und – dank 2-Wege-Audio – die Nutzung als Gegensprechanlage.
Nicht nur durch die spezielle Basisstation unterscheidet sich die Arlo Pro von der Konkurrenz, sie bietet bis ins Kleinste konfigurierbare Modi in beliebiger Anzahl, um für jede Situation das richtige Setting erstellen zu können. Dies beinhaltet nicht nur Zeitpläne und Verwaltung per Standort des Handys – es lässt sich auch festlegen, ob nur Bewegung oder nur Geräusch, oder aber beides erkannt werden soll. Außerdem welche Aktionen dann zum Tragen kommen (Video aufnehmen, nichts unternehmen, Sirene aktivieren) und welche Art der Benachrichtigung erfolgen soll.
Und dann unterscheidet sich die Arlo Pro noch in einem weiteren Punkt von den Mitbewerbern: 7 Tage kostenlosen 1 GByte großen Cloud-Speicher bekommt der Nutzer im kostenfreien Basic-Abo, das bis zu fünf Kameras beinhaltet. Bei anderen Cloud-basierten Sicherheitskameras will der Hersteller teilweise schon alleine für die Bewegungserkennung eine monatliche Gebühr. Für mehr Kameras und mehr Speicher gibt es von Netgear dann entsprechende kostenpflichtige Servicepläne .
Wohl auch dank der Basisstation – und damit verbunden einem eigenen WLAN für die Kamera – funktionierte die Arlo Pro im Test reibungslos und mit geringer Latenz von circa einer Sekunde beim Livebild. Die Erkennung von Bewegungen vor der Knipse und Geräuschen in der näheren Umgebung geschah präzise und auch Benachrichtigungen per Push und E-Mail kamen schnell an.
Der Nutzer muss sich keine Gedanken machen, dass er die Kamera per im Lieferumfang befindlichen Netzteil alle paar Tage wieder aufladen muss. In unserem Testzeitraum von knapp zwei Tagen – mit nachvollziehbarer Weise ordentlich Action vor der Linse – entleerte sich die Batterie kaum. Den aktuellen Akkustand sieht der Nutzer in der App und im Webinterface. Der Hersteller gibt die Laufzeit mit bis zu drei Monaten an.
Einen Kritikpunkt gibt es nach so viel Lob dann aber doch: die Qualität der Kamera. Die Auflösung beträgt nur 1280 × 720 Pixel und das macht sich vor allem bei der Sichtung von Videos oder des Livebildes am PC bemerkbar. Zumindest ist die Qualität gut genug, um zu erkennen, was vor der Linse vor sich geht, und auch um potenzielle Einbrecher zu identifizieren.
Die Arlo Pro hat uns in fast allen wichtigen Bereichen überzeugt. Dass die Videoqualität immerhin zufriedenstellend ist, macht diesen Kritikpunkt in unseren Augen durch die anderen Punkte zu einem großen Teil wett. Die Anschaffungskosten sind zwar durch die nötige Basisstation eventuell etwas höher als bei Konkurrenzprodukten, der Nutzer wird aber nicht zum berappen von weiteren monatlichen Kosten genötigt.
Davon abgesehen funktioniert die Erkennung von Bewegung und Geräuschen inklusive Benachrichtigungen sehr gut. Hierbei ist die Möglichkeit, für verschiedenste Szenarien entsprechende Modi erstellen und festlegen zu können, ein weiterer dicker Pluspunkt. Gerade was das angeht, sieht die Konkurrenz fast durch die Bank ganz schön alt aus.
Preislich ist die Mijia 360 Home eine der attraktivsten Full-HD-IP-Kameras, man bekommt das Gadget schon für knapp 60 Euro. In unserem Test gefiel uns die Kamera, die aufgezeichnete Videos auf microSDXC-Karte abspeichert und um 360 Grad schwenkbar ist, prinzipiell in Sachen Funktionsweise und Bildqualität auch gut – die Sache hat allerdings einen größeren Haken. Welcher das ist, und ob sich ein Kauf eventuell trotzdem lohnt, erfahrt Ihr in unserem Test.
Preislich ist die Mijia 360 Home eine der attraktivsten Full-HD-IP-Kameras, man bekommt das Gadget schon für knapp 60 Euro. In unserem Test gefiel uns die Kamera, die aufgezeichnete Videos auf microSDXC-Karte abspeichert und um 360 Grad schwenkbar ist, prinzipiell in Sachen Funktionsweise und Bildqualität auch gut – die Sache hat allerdings einen größeren Haken. Welcher das ist, und ob sich ein Kauf eventuell trotzdem lohnt, erfahrt Ihr in unserem Test.
Xiaomis Mijia 360 Home hat mit ihrem rundlichen Design und der einem großen Auge ähnelnden Kameraeinheit etwas von einem kleinen knuddeligen Roboter. Wenn der motorbetriebene schwenkbare Kopf des Gadgets sich bewegt, wird dieser Eindruck noch verstärkt. Das Gehäuse der WLAN-Kamera besteht aus hochglänzendem weißen Kunststoff, die Abmessungen betragen 118 × 80 × 80 Millimeter bei einem Gewicht von 250 Gramm.
Auf der Rückseite finden sich neben einem microUSB-Anschluss für das Netzteil ein microSDXC-Karten-Slot und ein Resetbutton. Vorn, unterhalb der Kameraeinheit, sitzt eine Status-LED und ein Button, um mit der Kamera per Sprache kommunizieren zu können. Links und rechts am Kopf der IP-Cam befinden sich Lautsprecher, am unteren Rand sind Mikrofone untergebracht. Auf der Unterseite ist ein Ring aus rutschfestem Gummi angebracht.
Die Mijia 360 Home nimmt mit ihrer Kamera mit f/1.8-Blende Videos mit maximal 1080p auf. 10 Infrarot-LEDs sorgen für ein klares Bild auch bei Nacht, für das aufgezeichnete Material gibt es einen microSDXC-Karten-Slot. Neben Lautsprecher hat die WLAN-Kamera auch ein Mikrofon verbaut. Mit dem WLAN verbindet sich die Mijia 360 nach 802.11 b, g und n.
Mit dem heimischen WLAN verbunden hat der Nutzer per App für Android- und iOS-Zugriff auf das aktuelle Livebild. Die Mijia 360 Home verfügt über eine Bewegungserkennung und speichert Videos des Geschehens auf einer eingelegten microSDXC-Karte ab. Der Nutzer hat außerdem jederzeit die Möglichkeit Bilder und Videos manuell aufzunehmen, diese landen dann direkt auf dem Smartphone. Die Kamera ist horizontal und vertikal schwenkbar und deckt so das Sichtfeld eines kompletten Raumes ab. Dank Zwei-Wege-Audio ist die Mijia 360 Home auch als Gegensprecheinrichtung nutzbar.
Wie bei den meisten IP-Kameras zeigt sich die zugehörige App (Mi Home) neben der eigentlichen Bedienung auch für die Ersteinrichtung verantwortlich. Dies klappte im Test schnell und ohne Probleme, allerdings lief ab diesem Zeitpunkt nichts mehr problemlos. Zwar ist die Mi-Home-App mittlerweile zumindest zum großen Teil englisch übersetzt, zumindest wenn der Nutzer in den Einstellungen diese Sprache auswählt. Der zur Mijia 360 Home gehörende Teil des Programms ist in den meisten Bereichen allerdings nur in chinesischer Sprache verfügbar.
Der Hauptbildschirm zeigt sich übersichtlich genug, dass die Steuerung der Kamera und das Anfertigen und Bildern und Fotos problemlos von der Hand geht. Nach ein wenig herumspielen findet sich auch recht schnell der Zugriff auf die von der Kamera aufgenommenen Videos – die Bewegungserkennung ist nämlich von Werk aus eingeschaltet. Das ist auch gut so, denn in den Einstellungen lässt sich dies nur aktivieren, wenn der Nutzer der chinesischen Sprache mächtig ist. Dies betrifft auch alle weiteren tiefer gehenden Einstellungsmöglichkeiten wie beispielsweise die zeitgesteuerte Alarmfunktion: sie ist selbst mit ausprobieren und herumrätseln kaum nutzbar.
Die Latenzzeit des Livebildes war im Test teils kaum wahrnehmbar, die allgemeine Performance sehr gut. Wahrscheinlich lässt sich die Qualität für eine möglichst reibungslose Darstellung zusätzlich manuell herunterstellen, auch hier gilt jedoch: Man müsste dazu schon der chinesischen Sprache mächtig sein. Die Bildqualität vom Stream, geschossenen Bildern und aufgezeichneten Videos ist mit den voreingestellten Qualitätsoptionen zufriedenstellend.
Die Wertung fiel uns beim Test der Mijia 360 Home nicht leicht. Eigentlich kann man es einer nur für den chinesischen Markt bestimmten Kamera nicht ankreiden, dass diese mit App in chinesischer Sprache daherkommt. Allerdings bekommt man die WLAN-Kamera von Xiaomi nicht nur über diverse China-Shops in Deutschland, sie kann auch problemlos bei Amazon bestellt werden – jeweils allerdings ohne Hinweis darauf, dass die Bedienung etwas schwierig sein könnte. Wir haben unser Exemplar der Xiaomi Mijia 360 Home von GearBest erhalten.
Und so haben wir uns entschieden so zu urteilen, wie es auch sonst der Fall ist. Somit gibt es für die Mijia 360 Home bei uns nur vier Sterne, da die Kamera – soweit wir es austesten konnten – zwar einen guten Job macht, der Nutzer allerdings damit leben muss keine tiefergehenden Einstellungen vornehmen zu können, oder halt einen Chinesisch-Kurs belegen muss.
Das Desire 12+ punktet mit guten Kameras, ansprechender Optik und guter Haptik. Ob auch der Rest der Ausstattung den Preis von knapp 230 Euro rechtfertigt, zeigt unser Test.
Das Desire 12+ punktet mit guten Kameras, ansprechender Optik und guter Haptik. Ob auch der Rest der Ausstattung den Preis von knapp 230 Euro rechtfertigt, zeigt unser Test.
Wie alle aktuellen HTC-Geräte kommt auch das Desire 12+ im Liquid-Surface-Design . Was nach viel Marketing-Blabla klingt (mit „dynamischen Farben als Ergänzung Deines einzigartigen Stils“) sieht in der Realität allerdings richtig schick aus und liegt sehr angenehm in der Hand. Wie so oft zeigt sich die hochglänzende Rückseite allerdings als Fingerabdruckmagnet. Die Abmessungen des Desire 12+ betragen 158,2 × 76,6 × 8,4 mm bei einem Gewicht von 157,5 g. Wie gewohnt bei HTC ist die Verarbeitung des Desire 12+ tadellos – die Kombination aus Metallrahmen, Glas und Kunststoff wirkt wie aus einem Guss.
Lautstärkewippe und Power-Buttons sitzen an der rechten Seite des Handys, an den Karten-Slot kommt der Nutzer links mit dem entsprechenden Werkzeug. Unten finden sich eine Kopfhörerbuchse, ein Micro-USB-Anschluss und der Lautsprecher. Oberhalb des Displays haben Frontcam und die üblichen Sensoren (Umgebungslicht- und Annäherungssenor) ihren Platz. Die Hauptkamera mit ihren zwei Linsen und LED-Blitz ist auf der Rückseite im linken oberen Eck untergebracht, ein Fingerabdrucksensor gut erreichbar mittig im oberen Drittel.
Im Inneren des Smartphones arbeitet ein Snapdragon-450-Chip. Der Octa-Core-Prozessor hat einen Maximaltakt von 1,8 GHz pro Kern. Das Desire 12+ hat 3 GByte RAM und 32 GByte internen Speicher. Zur Erweiterung gibt es einen MicroSD-Kartenslot, außerdem lassen sich noch zwei SIM-Karten in die entsprechende Halterung einlegen. Mobil funkt das Handy im LTE-Netz (Cat4) mit maximal 150 Mbit/s im Downstream. WLAN gibt es nach 802.11 a, b, g und n. Im Vergleich zum günstigeren Desire 12 mit 2,4- und 5-GHz-Band gibt es merkwürdigerweise beim Desire 12+ nur das 2,4-GHz-Frequenzband.
Im Bereich der Konnektivität gehören Bluetooth 4.2 und GPS zur Ausstattung, NFC besitzt das Gerät nicht. Der Akku hat eine Kapazität von 2965 mAh. Auf eine Schnellladetechnologie muss der Käufer verzichten. Im Lieferumfang befindet sich neben einem Ladegerät nebst entsprechendem USB-Kabel noch ein Headset. Wie beim kleinen Bruder Desire 12 (Testbericht) klingt dies recht ordentlich.
Auf 6 Zoll gibt es HD+-Auflösung, das sind beim IPS-Panel im 18:9-Format 1440 × 720 Pixel. Das ist alles andere als zeitgemäß – von gestochen scharfer Darstellung von Inhalten kann man beim Desire 12+ nicht sprechen. Die Blickwinkelstabilität ist gut und die maximale Helligkeit erlaubt auch die Nutzung im Freien bei sonnigen Lichtverhältnissen. Die Farbwiedergabe empfinden wir als tendenziell etwas blass, dem kann der Nutzer jedoch ein wenig gegen wirken. In den Systemeinstellungen lässt sie sich per Schieberegler zwischen den Parametern „Kälter“ und „Wärmer“ anpassen. Was die Berührungsempfindlichkeit angeht, gibt es beim Bildschirm des Desire 12 nichts zu meckern: Er reagiert präzise und gut auf Fingereingaben.
Die Dual-Hauptkamera mit LED-Blitz und Phasenvergleich-Autofokus hat eine 13-Megapixel-Linse (mit f/2.2-Blende) und eine 2-Megapixel-Linse (mit f/2.4-Blende). Letztere ist in erster Linie für Tiefenschärfeinformationen, und damit verbunden für die Realisation eines Unschärfe-Effektes verantwortlich. Die maximale Auflösung von Videos hinten beträgt 1080p. Die Frontkamera löst 8 Megapixel auf und hat eine f/2.0-Blende. Mit den Kameras des Desire 12+ gelingen teils richtig gute Schnappschüsse, gemessen am Preis hinterließ sie in unserem Test einen positiven Eindruck. Farben, Schärfe und Kontrast sind bei guten Lichtverhältnissen meist stimmig und auch unter Low-Light-Bedingungen gelingen brauchbare Bilder. Zwar gelingt der Kamera beim Bokeh-Effekt die Trennung zwischen Motiv und Hintergrund nicht immer perfekt, die erzeugte Unschärfe sieht allerdings nicht gekünstelt aus. Und sind scharf gestelltes Objekt und unscharfer Bereich klar abgegrenzt, dann können sich die Ergebnisse sehen lassen.
Schon das Desire 12 gefiel uns im Test in Sachen Performance gut. Dass das Desire 12+ mit seinem stärkeren Prozessor noch eine Ecke flotter und flüssiger läuft, überrascht nicht. Im AnTuTu-Benchmark kommt das Smartphone auf knapp 70.000 Punkte, sein kleiner Bruder auf knapp 47.000 Punkte. Weder traten im Test auffälligere Denkpausen und Hänger auf, noch hatten wir Probleme auch aktuelle und grafisch anspruchsvollere Games zu spielen. Wie üblich muss dabei im Zweifelsfall die Grafikqualität etwas heruntergesetzt werden (sofern das entsprechende Spiel dies nicht automatisch erledigt), optisch sahen die Spiee jedoch noch zufriedenstellend aus.
Allzu große Sprünge kann der Nutzer mit einer Akkuladung zwar nicht machen, über den Tag bringt einen das Handy jedoch in der Regel problemlos, auch bei häufigerer Nutzung. Einmal komplett aufladen nimmt knapp drei Stunden in Anspruch. Ähnlich wie schon beim Desire 12 klingt der Lautsprecher des Desire 12 zwar ganz ordentlich, prinzipiell aber etwas dünn im Gesamtsound. Die Gesprächsqualität beim Telefonieren hingegen ist gut. Der Fingerabdrucksensor des Smartphones funktioniert zuverlässig und
Während auf dem Desire 12 noch Android 7.1.1 Nougat als Betriebssystem läuft, kommt das Desire 12+ mit Android 8 und Google-Sicherheitspatch vom 01. März 2018 (zum Zeitpunkt des Tests). Und wie üblich gibt es HTCs Sense-Oberfläche noch obendrauf. Die Benutzeroberfläche wirkt alles in allem etwas überladen – vor allem der Blinkfeed nicht mehr zeitgemäß und von nicht größerem Zusatznutzen. Es handelt sich dabei um einen personalisierbaren Newsfeed, der als einer der Homescreens voreingestellt ist. Die meisten Nutzer dürften diesen nur deaktiviert bekommen, wenn sie Google bemühen. Nutzerfreundlich ist anders! Ansonsten gibt es beispielsweise noch den Personal Assistant Sense Companion , bei dem wir ebenfalls keinen großen Mehrwert sehen. Viele dürften mit Google Assistant, Alexa oder Cortana glücklicher sein.
Das Desire 12+ ist ein schönes Smartphone der unteren Mittelklasse. Vor allem mit Optik und Haptik weiß das Handy zu gefallen, während die Performance gut ist und die Kameras – gemessen am Preis – einen guten Job machen. Nicht mehr zeitgemäß ist hingegen die niedrige Auflösung des Displays und der Micro-USB-Anschluss. Das aktuell auch ab circa 230 Euro erhältliche Motorola Moto G6 (Testbericht) beispielsweise bietet diese beiden Punkte, kann aber auch was Kameras, Performance und Design angeht überzeugen.
Der Amazon Echo Link Amp ist ein Audio-Verstärker, der vorhandene Boxen in das Multiroom-Echo-Ökosystem anschließen kann. Aber es gibt einen Haken.
Der Amazon Echo Link Amp ist ein Audio-Verstärker, der vorhandene Boxen in das Multiroom-Echo-Ökosystem anschließen kann. Aber es gibt einen Haken.
Der Amazon Echo Link Amp zielt auf Käufer mit feinem Gehör. Denn bisher mussten sie, um Alexa auf ihrer HiFi-Anlage zu hören, ein Echo-Gerät via 3,5-mm-Klinkenkabel mit der Musikanlage verbinden, was zu spürbaren Qualitätsverlusten führen kann. Der Echo Link Amp verbessert nicht nur die analoge Audio-Übertragung, sondern ist auch das erste Echo-Gerät mit digitalen Audio-Ports. Außerdem ist es möglich, zwei Passiv-Boxen direkt anzuschließen.
Zwei Dämpfer gleich vorneweg: Zum einen kommt der Amazon Echo Link Amp ohne Mikrofone – und damit letztlich ohne die Sprachassistenten Alexa, die bislang fast synonym zu den Echo-Lautsprechern genannt wurde. Bisher war der Amazon Echo Sub (Testbericht) das einzige Echo-Gerät ohne Alexa. Wer sprachsteuern will, benötigt ein zusätzliches Echo-Gerät mit Alexa-Funktionalität, etwa den Echo Input (Testbericht) , der wiederum nur aus Mikrofonen besteht und keinen Lautsprecher mitbringt. Das sollte die meisten Alexa-Nutzer nicht abschrecken, schließlich ist der Echo Link Amp als Upgrade eines existierenden Systems gedacht. Dennoch wären ein paar zusätzliche Alexa-Mikrofone durchaus wünschenswert, denn so fehlt einfach etwas. Zum anderen integriert sich der Echo Link Amp nicht perfekt in den Alexa-Kosmos. Während des Tests ärgerte er uns an mancher Stelle unnötig.
Folgende Echo-Geräte haben wir bereits getestet:
Der Echo Link Amp verfügt auf seiner Rückseite über jede Menge Anschlüsse. Ein zweipoliger Stecker versorgt ihn mit Strom, das Netzteil integriert Amazon in das 2,28 kg schwere Gerät mit den kompakten Maßen von 21,7 × 21,1 × 8,5 cm. Wer am Aufstellungsort nur schlechtes WLAN hat, kann ein LAN-Kabel über den RJ45-Port verbinden.
Als Eingangsquellen nutzt der Echo Link Amp zwei Cinch-Stecker für den linken und rechten Audiokanal, einen digitalen Koax-Port und eine optische Toslink-Verbindung. Smartphones und andere externe Audioquellen können den Link Amp auch über Bluetooth (A2DP) ansprechen.
Seinen analogen 2.1-Sound gibt er an Aktivboxen über Cinch-Buchsen für Links, Rechts und Subwoofer aus. Als digitale Ports steht ein Koax-Ausgang- und ein optischer Toslink-Steckplatz bereit. An seiner Vorderseite kann ein Kopfhörer über einen 3,5-mm-Klinkenstecker mit TPA6120A2-Verstärker angeschlossen werden.
Das Besondere am Echo Link Amp im Gegensatz zum etwa 100 Euro günstigeren Echo Link ist sein integrierter Verstärker, der zwei Passivboxen mit bis zu je 60 Watt ansteuert. Dafür passen Bananenstecker, aber auch die blanken Kabel.
Wer ohne Echo Link Amp (oder Echo Link) die Sprachassistentin Alexa auf seine große Musikanlage bringen will, muss dies zwingend über den analogen Klinkenport des kompatiblem Echo-Geräts oder Bluetooth tun. Dabei kommt es zu Qualitätsverlusten, die Audiophile als störend empfinden könnten. Genau hier springt der Link Amp helfend zur Seite. Denn er steuert kompatible Anlagen digital mit einer Abtastrate von 44.1, 48.0, 88.2, und 96.0 kHz an.
Aber auch analog soll die Audioqualität steigen. Um das zu belegen, vergleicht Amazon auf ihrer Shop-Seite die Ausgangsleistungen des kleinen Echo Dots mit der des Echo Link Amp. So bietet der Dot eine THD (Total Harmonic Distortion ) von unter 0,04 Prozent, der Link Amp jedoch unter 0,008 Prozent. Auch der Dynamikumfang ist beim Dot mit 80 dB geringer als die 94 dB bei Link Amp. Beim Kanalraster gibt Amazon beim Echo Dot mindestens 80 dB an, beim Link Amp mindestens 100 dB.
Wir testeten zunächst den Link Amp mit Deezer-Stream an 2.0-Aktivboxen, dann einen über 3,5-mm-Klinkenkabel an dieselben Boxen angeschlossenen Echo Dot mit HiFi-Deezer, dann wieder den Link Amp. Möglicherweise ist der Autor dieser Zeilen nicht audiophil genug oder die zeitlichen Abstände der Hörproben waren wegen des Umstöpselns zu groß; aber zumindest er hörte keinen nennenswerten Unterschied. Andere mit feinerem musikalischen Gehör vielleicht schon.
Die passiven Drei-Wege-Lautsprecher Sony SS-E410 klangen zunächst dumpf, Mitteltöne und vor allem Höhen waren deutlich unterrepräsentiert. Glücklicherweise kennt die Alexa-App einen Equalizer. Nach der Anpassung klangen die (zugegeben nicht besonders hochwertigen) Boxen sehr viel besser.
Leider ist es nicht möglich, externe Audioquellen wie einen CD- oder Plattenspieler in das Alexa-Multiroom-System einzubinden. Dieses spielt nur auf der direkt mit dem Echo Link Amp verbundenen Anlage oder den Passivlautsprechern ab.
Eines haben wir dann doch geschafft: Sonos spielt im Einklang mit Echo-Lautsprechern Musik ab. Dafür schließen wir die Sonos Playbar über ein optisches Kabel an den Toslink-Ausgang des Echo Link Amp an und gruppieren anschließend per App den Amazon-Verstärker mit weiteren Echo-Geräten. Wobei echter Einklang hier nicht zustande kommt. Denn Sonos hinkt dem Sound aus den Echo-Lautsprechern gefühlt zwei-zehntel Sekunden hinterher. Das versaut auch wenig Audiophilen Zuhörern jeglichen Musikgenuss. Spielen Sonos und Echo in zwei verschiedenen Räumen dieselbe Musik, fällt die kleine Verzögerung wohl nicht mehr ins Gewicht. Allerdings läuft so der Sound des Fernsehers nicht mehr über die Sonos Playbar, obwohl wir das Fernsehsignal über den optischen Toslink-Eingang mit dem Echo Link Amp verbinden. Spielen nur Echo-Lautsprecher, klappt das aber synchron.
Die Sprachsteuerung des Echo Link Amp ist umständlich. Ein Echo Dot, der per Klinkenkabel an der Anlage hängt, macht alles viel einfacher. Denn klassisch per Klinkenkabel spielt die damit verbundene Anlage stoisch alles ab, was der Dot wiedergibt – auch Sprachausgabe der Assistentin selbst. Sind die Passiv- oder Aktivlautsprecher beziehungsweise die HiFi-Anlage über Echo Link Amp eingebunden, muss der Nutzer zusätzlich den (zumindest frei wählbaren) Gerätenamen nennen, also „Alexa, spiele Eminem auf Echo Link Amp“. Das gleiche gilt für das Stoppen der Wiedergabe und die Lautstärkeregelung. Vergisst man diesen Zusatz, fängt der Echo Dot, oder welchen Echo man auch immer anspricht, an zu dudeln. Das verwirrt auch insofern, dass wir in der App innerhalb einer Gruppe einem Echo-Gerät einen bevorzugten Lautsprecher zuweisen können. Genützt hat das jedoch auch nichts.
Zum Regeln der Lautstärke gibt es die Möglichkeit der Sprachbefehle sowie die Bedienung per App. Das ist leider umständlich gelöst. Denn der Nutzer muss dafür in einem Untermenü per Fingerwisch einen Regler verschieben. Die Laut-/Leisetasten des Smartphones funktionieren hier nicht. Alle, die diese Funktion von Sonos kennen, fragen sich: Warum?!
Eine Fernbedienung zur Laustärkeregelung gibt es nicht, genauso wenig kann die Alexa Fernbedienung der 2. Generation eingebunden werden. Diese arbeitet (bisher) nur mit Fire-TV-Geräten zusammen. Immerhin kann man direkt am Gerät über einen optisch ansprechenden und wertig verarbeiteten Metalldrehregler laut und leise stellen. Dabei leuchten sehr schick sonst unsichtbare weiße LEDs durch die matte Kunststofffront.
Typisch für Echo-Geräte erfolgt die Einrichtung sehr einfach über die Alexa-App. Die Screenshots der Bildergalerie zeigen die einzelnen Schritte.
Der *Echo Link Amp kostet zum Markstart 299,99 Euro, der *Echo Link ohne Verstärker 199,99 Euro.
Bei den mit * gekennzeichneten Links handelt es sich um Provisions-Links (Affiliate-Links). Erfolgt über einen solchen Link eine Bestellung, erhält TechStage eine Provision. Für den Käufer ändert sich dadurch nichts am Preis.
Der toll verarbeitete Amazon Echo Link Amp hat viele Anschlüsse und bietet eine bessere Audio-Ausgabe an die HiFi-Anlage, als es mit bisherigen Echo-Geräten möglich war. Wer sich bisher über den mäßigen Alexa-Sound auf seiner Musikanlage geärgert hat, könnte mit dem Echo Link Amp glücklich werden. Allerdings könnte ihm auch der Amazon Echo Link reichen, der die gleichen Anschlüsse, aber keinen integrierten Verstärker mitbringt.
Überhaupt will vermutlich nur einer sehr spitze Zielgruppe dieses Gerät. Denn zum einen ist der Verstärker in der Einstiegsklasse verortet, wo doch die restlichen Features eher auf Audiophile zielen. Zum anderen werden die allermeisten Audio-Enthusiasten bereits einen besseren Verstärker an ihrer Anlage nutzen. Diesen wird der Amazon Echo Link Amp nicht adäquat ersetzen können. Lediglich, wer noch alte Boxen im Keller stehen hat oder seinen alten Verstärker nicht mehr nutzen kann oder will, profitiert von Echo-Verstärker.
Dann hätten wir uns noch eine bessere Integration in den Alexa-Kosmos gewünscht. So funktionieren keine am Link Amp angeschlossenen externen Audioquellen wie Platten- oder CD-Spieler im Multiroom und die Sprachsteuerung, die bei jedem Befehl den Namen des Geräts erfordert, nervt. Außerdem fehlten uns sowohl eigene Mikrofone als auch eine Fernbedienung für die Lautstärkeregelung. Die aktuelle Alexa-Sprachfernbedienung verbindet sich nicht.
Die WLAN-Kamera VT-CM1 hat einen um 360 Grad schwenkbaren Kopf, Full-HD-Auflösung und speichert aufgenommene Videos und Bilder direkt auf dem Smartphone oder auf SD-Karte ab. Sie kostet knapp 90 Euro und ist somit für eine hochauflösende IP-Kamera preislich recht attraktiv. Wir haben das Gerät in den letzten Tagen ausgiebig getestet und verraten Euch, ob sich die Anschaffung lohnt.
Die WLAN-Kamera VT-CM1 hat einen um 360 Grad schwenkbaren Kopf, Full-HD-Auflösung und speichert aufgenommene Videos und Bilder direkt auf dem Smartphone oder auf SD-Karte ab. Sie kostet knapp 90 Euro und ist somit für eine hochauflösende IP-Kamera preislich recht attraktiv. Wir haben das Gerät in den letzten Tagen ausgiebig getestet und verraten Euch, ob sich die Anschaffung lohnt.
Die WLAN-Kamera VT-CM1 steckt in einem hochglänzenden schwarzen Kunststoffgehäuse. Besonders wertig wirkt dies nicht, die Verarbeitungsqualität ist jedoch okay, wir haben keine Schwachstellen entdeckt. Unten gibt es vier Gummifüße um ein Verrutschen der Kamera zu verhindern, außerdem ein Gewinde zum Verbinden einer im Lieferumfang befindlichen Wandhalterung. Hinten sitzt ein Ethernetanschluss, außerdem finden sich dort der microUSB-Eingang für das Netzteil, ein Resetbutton und ein microSD-Karten-Slot.
Seitlich, links und rechts am unteren Teil des Gehäuses, sind ein Mikrofon und ein Lautsprecher untergebracht. Oberhalb der Linse sitzt eine Infrarot-LED für die Nachtsicht, unterhalb der Bewegungssensor. Der Durchmesser der 122 Millimeter großen Kamera beträgt 84 Millimeter.
Mit dem laut Datenblatt 1/2,7-Zoll-CMOS-Bildsensor nimmt die VT-CM1 Video mit einer Auflösung von 1920 [x} 1080 Pixel bei 30 Bildern pro Sekunde auf. Die Entfernung bei der Nachtsicht per Infrarot-LED beträgt bis zu 15 Meter. Die VT-CM1 hat sowohl einen Lautsprecher als auch ein Mikrofon. Aufgenommene Videos erhalten so auch eine Tonspur, außerdem ist die Nutzung des Gerätes als Gegensprechanlage möglich. Mit dem WLAN per 802.11 b, g und n verbunden unterstützt das Gerät die Sicherheitsstandards WEP, WPA und WPA2.
Wie bei den meisten IP-Kameras wird die VT-CM1 über eine App für Android und iOS mit dem Router verbunden und danach konfiguriert und gesteuert. Mit dem entsprechenden Setup-Wizard war das Gerät innerhalb weniger Minuten online und startklar. Der Nutzer hat dann Zugriff auf das aktuelle Livebild, dreht den horizontal und vertikal schwenkbaren Kopf drehen per Fingerstreich und zoomt mit Pinch-to-zoom-Geste ins Bild hinein. Bei aktivierter Bewegungserkennung gibt es auf Wunsch Pushbenachrichtigungen auf dem Smartphone, Schnappschüsse (werden auf dem Smartphone abgespeichert) und Videos (werden auf der microSD-Karte abgespeichert). Auf Videos der SD-Karte gibt es über die App direkten Zugriff – inklusive der Möglichkeit sie aufs Telefon herunterzuladen. Der Nutzer kann auch jederzeit manuell Bilder und Videos vom Livegeschehen machen, diese landen dann direkt auf dem Handy. Die Bewegungserkennung hingegen lässt sich auch nach Zeitplan programmieren.
Der Alarm funktionierte in unserem Test jedoch nur bedingt. Im Idealfall klappte alles reibungslos und auch Pushnachrichten kamen schnell auf dem Smartphone an. Allerdings kam es immer wieder vor, dass die Bewegungserkennung zwar anschlug und Bilder und Videos aufgenommen wurden, jedoch keine Benachrichtigung erfolgte. Auch kam es vor, dass beides nicht funktionierte. Ein System hinter den Problemen ließ sich nicht erkennen, manchmal brachte ein Neustart von Kamera und/oder Smartphone etwas, manchmal aber auch nicht.
Die Bedienung per App funktioniert gut, auch ohne in die Anleitung zu schauen, hatten wir den Dreh durch Ausprobieren schnell raus. Auch gibt es eigentlich die Möglichkeit über ein Webinterface auf die Kamera zuzugreifen, allerdings funktionierte dies bei uns nicht. Auf der entsprechenden Website eingeloggt gelang zwar der Zugriff aufs Livebild, zum Betrachten der auf der microSD-Karte abgespeicherten Videos sollten wir jedoch zuerst ein Plugin installieren. Der Link dorthin führte allerdings ins Leere, sodass wir keinen Zugriff auf die Clips bekamen. Sehr schade, denn die Benutzeroberfläche des Webinterface präsentiert sich sehr übersichtlich und würde eigentlich komfortablen Zugriff auf alle aufgezeichneten Clips bieten.
Etwas versteckt auf der Seite des Webinterface entdeckten wir jedoch noch Downloadlinks zu Anwendungen für Windows und Mac. Das entsprechende Programm (in unserem Fall für Windows) entspricht bezüglich des User-Interface dem Webinterface, benötigt zum Zugriff auf Videos aber kein spezielles Plugin. Wer also am PC auf die Kamera zugreifen möchte, kann dies zwar nur bedingt im Browser, aber mit dem speziellen Programm fürs entsprechende Betriebssystem auch inklusive Videos zu betrachten und herunterzuladen.
Die VT-CM1 liefert ein scharfes und detailliertes Bild. Die Latenz des Livebilds ist mit zwischen einer und zwei Sekunden gut, die Ansprache beim Drehen des schwenkbaren Kopfes geschieht ebenfalls zügig. Horizontal dreht er sich zwar nicht komplett um die eigene Achse, deckt aber 360 Grad ab. Vertikal ist die Spanne groß genug, um vom Boden bis zur Decke alles im Blick zu haben.
Für eine möglichst gute Performance, in erster Linie wenn gerade kein schnelles Internet zur Verfügung steht, gibt es verschiedene Qualitätseinstellungen für das Livebild: 1080P , Standard , Reibungslos und Auto . Auch von unterwegs über mobiles Internet aus geschah der Zugriff auf die Kamera immer recht schnell und nur selten mussten wir auf eine sehr geringe Auflösung umschalten.
Eine nur unzuverlässig funktionierende Bewegungserkennung ist natürlich ein KO-Kriterium für eine Überwachungskamera. Dementsprechend schneidet die VT-CM1 bei uns auch nicht besonders gut ab. Wer jedoch eine 360-Grad-Kamera sucht, mit der er einzelne Räume von unterwegs aus im Blick behalten möchte, der dürfte mit dem Gerät zufrieden sein. Vorausgesetzt natürlich er benötigt keine Alarmfunktion, auf die er sich hundertprozentig verlassen kann. Bildqualität und Performance sind nämlich gut und der Zugriff übers mobile Internet geht schnell und reibungslos.
Nur knapp 50 Euro kostet die Spot+, eine Full-HD-IP-Kamera mit Bewegungs- und Geräuscherkennung. Für Videoaufnahmen und Bilder gibt es eine kostenlose Cloud und die Möglichkeit, eine microSD-Karte als Speicherplatz zu nutzen. In Verbindung mit anderen Geräten der Produktreihe des Herstellers kann die Kamera auch Teil eines größeren Sicherheitssystems sein. Ob uns die günstige WLAN-Cam überzeugen kann, erfahrt Ihr in unserem Test.
Nur knapp 50 Euro kostet die Spot+, eine Full-HD-IP-Kamera mit Bewegungs- und Geräuscherkennung. Für Videoaufnahmen und Bilder gibt es eine kostenlose Cloud und die Möglichkeit, eine microSD-Karte als Speicherplatz zu nutzen. In Verbindung mit anderen Geräten der Produktreihe des Herstellers kann die Kamera auch Teil eines größeren Sicherheitssystems sein. Ob uns die günstige WLAN-Cam überzeugen kann, erfahrt Ihr in unserem Test.
Die Spot+ steckt in einem kleinen, 50 × 50 × 50 Millimeter messenden hochglänzenden Kunststoffwürfel, der knapp 100 Gramm wiegt. Zur Ausrichtung wird der unten angebrachte Standfuß herausgeklappt, außerdem ist Spot+ horizontal um 360 Grade drehbar. Der Standfuß ist magnetisch, zur Befestigung, beispielsweise an Wänden oder Schränken, befindet sich eine runde Metallplatte und dazugehöriges doppelseitiges Klebeband im Lieferumfang.
Der microUSB-Anschluss für das Netzteil mit seinem 1,8 Meter langem Kabel ist hinten, wo sich auch ein normaler USB-Anschluss befindet. Dieser ist zum Anschließen eines externen Akkus gedacht, um das Gerät auch unterwegs nutzen zu können, der Hersteller nennt das On-the-go-Modus. Ein microSD-Kartenslot hat seinen Platz auf der Unterseite des Würfels. Direkt daneben befindet sich ein Setup-Taster. In Sachen Verarbeitung gibt es von uns keinerlei Kritikpunkte und auch bezüglich Wertigkeit macht die IP-Kamera keinen schlechten Eindruck.
Mit dem WLAN verbindet sich die Spot+ nach 802.11 b, g und n im 2,4-GHz-Frequenzbereich. Für lokale Aufnahmen dienen microSD-Karten mit einer Speicherkapazität von bis zu 32 GByte. Dank eingebautem Mikrofon und Lautsprecher bietet die Kamera 2-Wege-Audio, kann also auch als Babyphone herhalten. Die maximale Auflösung beträgt 1920 × 1080 Pixel, das Sichtfeld deckt 130 Grad ab. Im Nachtmodus beträgt die Sichtweite knapp 6 Meter. Wer schon Amazons Alexa in sein Zuhause gelassen hat, der kann dank entsprechender Unterstützung darüber auch die Spot+ befehligen.
Nicht nur in Bezug auf die Ausstattung gibt es wenige technische Details. Auch, was die Themen Sicherheit und Datenschutz angeht, geizt der Hersteller mit Angaben. Weder wissen wir, welche Verschlüsselungsstandards in Verbindung mit dem WLAN gewährleistet sind, noch wie es mit der Verschlüsselung der in der Cloud abgelegten Videos aussieht. Die einzigen auffindbaren Infos zum Thema finden sich in den englischsprachigen FAQ und lesen sich folgendermaßen:
Only you and the members granted access to your home can view Spot’s live and recorded video. Authentication and industry-standard encryption prevents those who have not been explicitly added as members to your home from viewing the video.
Wie bei den meisten WLAN-Kameras gibt es für die Spot+ eine App (erhältlich für Android und iOS), die zur Inbetriebnahme und zur Konfiguration und Steuerung dient. Die Ersteinrichtung ging im Test schnell und problemlos über die Bühne. Danach hat der Nutzer Zugriff auf das Live-Bild und kann auf Knopfdruck Videos und Bilder vom Geschehen vor der Linse machen. Eine kontinuierliche Videoaufnahme ist auch möglich, in den Erweiterten Einstellungen in der App sogar standardmäßig aktiviert. Diese Aufnahmen landen dann auf der eingelegten SD-Karte. Dort belegt eine Minute zwischen 1 und 3 MByte, grob überschlagen genügt eine 32-GByte-Karte also für 267 Stunden Aufnahmezeit.
Die 10-sekündigen Clips hingegen, die bei eingeschaltetem Alarm und Bewegung vor der Linse automatisch aufgenommen werden, finden ihren Platz in der Cloud. Parallel dazu erhält der Nutzer eine Pushbenachrichtigung auf dem Handy. Der Speicherplatz in der Cloud ist auf 10 Minuten Videomaterial begrenzt. Innerhalb der App lassen sich die Clips anschauen, eine Möglichkeit zum Herunterladen gibt es nicht. Allerdings gibt es ein Teilen-Menü, mit dem sich die Videos beispielsweise auf Google Drive hochladen oder per E-Mail versenden lassen.
Zum Ein- und Ausschalten des Alarms gibt es einen Reiter innerhalb der App. Wer auch die Geräuscherkennung nutzen will, muss diese jedoch etwas umständlich erst innerhalb der Erweiterten Einstellungen aktivieren. Dort lässt sich auch die Bewegungsempfindlichkeit einstellen.
Die App an sich ist recht übersichtlich gestaltet und in den meisten Bereichen selbsterklärend. Sie lief im Test zwar stabil, allerdings nicht besonders schnell. Innerhalb des Programms lassen sich auch weitere Geräte von iSmartAlarm zu einem größeren Sicherheitssystem zusammenfassen. Zum Sortiment gehören unter anderem auch Bewegungsmelder und Kontaktsensoren.
Zwar reagiert die App manchmal etwas träge, die Performance beim Livebild ist aber gut. Die Latenz beträgt bei stabiler und schneller Internetverbindung im Idealfall nur circa eine Sekunde. Auch auf höchster Qualitätseinstellung hatten wir von unterwegs über LTE keine Probleme, eine Verbindung zur Kamera herzustellen, was jeweils schnell geschah. Auch die Bildqualität bei höchster Qualitätseinstellung hat uns gefallen. Sie ist bei Weitem nicht vergleichbar mit guten Smartphone-Kameras, aber das ist prinzipiell bei Überwachungskameras der Fall. In Bezug auf die Bewegungs- und Geräuscherkennung hat uns Spot+ ebenfalls nicht enttäuscht, beides funktionierte im Test präzise.
Das Preisleistungsverhältnis der Spot+ ist sehr gut. Für knapp 50 Euro bekommt der Käufer eine tadellos funktionierende Überwachungskamera mit ordentlicher Bildqualität. Zusatzkosten für Cloud-Speicher gibt es keine, allerdings ist dieser auch sehr begrenzt. Die Tatsache, dass er trotzdem für Clips von 60 Alarmen genügt und der Nutzer außerdem konstant auf SD-Karte aufnehmen kann (für circa 11 Tage mit einer 32-GByte-Karte), entkräftet diesen Kritikpunkt jedoch ein Stück weit.
Logitechs Circle 2 ist eine WLAN-Kamera mit Bewegungserkennung, Nachtsicht, Videoaufzeichnung in der Cloud und 1080p-Auflösung. Wir haben das Gerät in den letzten Tagen ausgiebig getestet und verraten Euch in unserem Test, wie gut es sich als Sicherheits-Gadget schlägt.
Logitechs Circle 2 ist eine WLAN-Kamera mit Bewegungserkennung, Nachtsicht, Videoaufzeichnung in der Cloud und 1080p-Auflösung. Wir haben das Gerät in den letzten Tagen ausgiebig getestet und verraten Euch in unserem Test, wie gut es sich als Sicherheits-Gadget schlägt.
Mit ihrem Gewicht von 207 Gramm und dem stabilen Kunststoffgehäuse fühlt sich die Circle 2 robust und wertig an. Die Abmessungen des Gerätes betragen 86 × 71 × 67 Millimeter. Die Halterung erlaubt das Ausrichten sowohl horizontal als auch vertikal. Zum Lieferumfang gehört eine Wandhalterung, das Kabel des Netzteils hat mit 3 Metern eine ordentliche Länge. Der Hersteller bietet optional noch weitere Befestigungsmöglichkeiten, beispielsweise eine Fensterhalterung und eine Steckhalterung um das Gerät direkt an einer Steckdose befestigen zu können. Mit einem optionalen Akku lässt sich die Circle 2 auch kabellos betreiben.
Die Kamera der Logitech Circle 2 nimmt Videos mit einer Auflösung von bis zu 1920 × 1080 Pixel und 30 Frames per Second auf. Das Objektiv hat ein 180-Grad-Sichtfeld, die Reichweite der automatischen Nachtsicht beträgt bis zu 4,5 Meter. Das Gerät hat einen Lautsprecher und ein Mikrofon eingebaut, im WLAN funkt es im 2,4-GHz- und 5-GHz-Band nach 802.11 a, b, g und n. In Sachen Sicherheit verspricht der Hersteller eine einer Zwei-Ebenen-Verschlüsselung (AES 256) des aufgezeichneten Materials und dem neuesten Branchenstandard entsprechende Sicherheitsprotokolle (TLS 1.2 und höher).
Die Circle 2 ist eine WLAN-Kamera zur Überwachung im Inneren oder aber im Außenbereich. Sie wurde laut Hersteller so konstruiert, „dass sie bei jedem Wetter – bei Hitze, Kälte, Sonne oder Regen – draußen verbleiben kann“. Eine IP-Zertifizierung scheint es jedoch nicht zu geben.
Per App für Android und iOS, mit der die Circle 2 auch mit dem WLAN verbunden wird, kann der Besitzer das Geschehen vor der Linse im Livebild verfolgen. Wird von der Kamera eine Bewegung entdeckt, geht eine Benachrichtigung auf dem Smartphone ein. Das funktioniert auch im Dunkeln, bei der automatischen Nachtsicht beträgt die Reichweite bis zu 4,5 Meter. Der entsprechende Videoclip lässt sich dann auf dem Handy anschauen und bei Bedarf direkt herunterladen.
Neben einem Mikrofon hat Circle 2 auch einen Lautsprecher. Über eine entsprechende Option in der App kann der Besitzer das Gerät auch als Gegensprecheinrichtung nutzen. Per Smart-Home-Integration spielt die Circle 2 auch mit Amazons Alexa zusammen und lässt sich per Sprache steuern.
Die Aufnahmen der Aktivitäten vor der Kamera werden auf den Servern von Logitech gespeichert, der Zugriff auf das Material des vergangenen Tages ist kostenlos. Um die Videos der letzten 14 oder 31 Tage einsehen zu können, werden monatlich 3,99 Euro respektive 9,99 Euro pro Kamera im Monat fällig.
Sehr gut hat uns im Test die App gefallen, die sich übersichtlich präsentiert und komfortablen Zugriff auf das aufgezeichnete Bildmaterial bietet. Der Nutzer hat außerdem die Möglichkeit ein Tagseresümee erstellen zu lassen. Das ist im Prinzip nichts anderes als ein Zeitraffervideo des erkannten Geschehens vor der Kamera des vergangenen Tages und sieht ziemlich cool aus. Weiterhin finden sich in der App die üblichen Optionen wie die Benachrichtigungen oder die Kamera auszuschalten, die Auflösung einzustellen und die Status-LED an der Circle 2 zu deaktivieren.
In puncto Bildqualität lässt sich die Circle 2 nicht lumpen: Sie bietet ein klares und detailreiches Bild, auch bei der Nachtsichtfunktion. Das Setup per Smartphone funktionierte im Test reibungslos und schnell. Die Verzögerung beim Livebild betrug nur knapp eine Sekunde, Streamingprobleme bei der Übertragung gab es nicht. Die Bewegungserkennung funktionierte zuverlässig und Benachrichtigungen trafen schnell auf dem Handy ein. Auch die Gegensprechfunktion zeigte sich im Test brauchbar.
Logitechs Circle 2 konnte uns im Test überzeugen. Das Setup war schnell und unkompliziert erledigt, die gebotenen Features funktionierten allesamt gut. Was zusätzliche Kosten angeht, kann die Sache allerdings teuer werden, zumindest bei der Nutzung mehrerer Kameras. Wer beispielsweise vier Circle 2 im Einsatz hat und Zugriff auf Videoaufnahmen des vergangenen Monats haben möchte, der bezahlt dafür knapp 40 Euro im Monat.
Elektronische Türschlösser, Fernbedienung für die Haustür, App-Steuerung für den Schließzylinder: Die Angebote sind vielfältig. Wir haben recherchiert, auf was man achten sollte.
Elektronische Türschlösser, Fernbedienung für die Haustür, App-Steuerung für den Schließzylinder: Die Angebote sind vielfältig. Wir haben recherchiert, auf was man achten sollte.
Postboten aus der Ferne dir Tür öffnen, per Smartphone Gäste fürs eigene Haus freischalten: Es gibt unzählige Nachrüstschlösser mit smarter Anbindung. Die Lösungen unterscheiden sich vor allem im Preis und im Arbeitsaufwand beim Nachrüsten. Zwischen 100 und 500 Euro sollte man einplanen. Wir zeigen, welche Lösungen man besonders einfach installiert.
Smarte Schlösser sind nicht zwingend smarte Schließzylinder. Die gibt es, und die sind in vielen Fällen sinnvoll. Die mechanische Berechtigungsüberprüfung – üblicherweise das Abtasten unterschiedlicher Vertiefungen des Schlüssels – wird hier ersetzt oder ergänzt um eine elektronische Überprüfung. Statt Schlüssel kommen beispielsweise NFC-Tags zum Einsatz, Funkfernbedienungen, per Funk angebundene Zifferntastaturen oder Fingerabdruckscanner. Ist die Berechtigung erfolgreich überprüft, kuppeln die batteriebetriebenen Schließzylinder den äußeren Drehknauf ein, das Schloss lässt sich nun von Hand durch Drehen öffnen.
Alternativ gibt es Schlüsseldreher – Kästen, die von innen auf den vorhandenen Schließzylinder samt Schlüssel aufgesetzt werden. Sie sind ebenfalls batteriebetrieben und meist funkgesteuert. Löst man etwa per Fernbedienung die Öffnung aus, dreht ein Elektromotor im Inneren den Schlüssel so lange, bis die Türe offen ist.
Die bei Ebay und Amazon für wenig Geld gehandelten Fingerabdruckscanner, Code-Tastaturen und RFID-Leser eignen sich hervorragend, um einen bereits vorhandenen, elektronischen Türöffner anzusteuern – etwa am Gartentor oder an der Hauseingangstür eines Mehrfamilienhauses. Es gibt solche Lösungen auch deutlich teurer und hochwertiger, etwa von e-Key, aber es bleibt ein Problem: Die Tür ist standardmäßig nicht abgeschlossen – und im Falle eines Einbruchs zahlt die Versicherung bei einer Wohnungstür dann nicht.
Eine Lösung dafür sind Motorschlösser oder selbstverriegelnde Schlösser mit Motorkasten. Das Nachrüsten ist allerdings teuer und aufwendig, je nach Modell sind unter Umständen sogar Leitungen im Türblatt nötig; es gibt aber auch selbstverriegelnde Nachrüstlösungen, die elektrische Türöffner ersetzen.
Der einfachste Weg ist der Austausch des Schließzylinders gegen eine digitale Variante. Innen und außen an der Tür gibt es einen Knauf, der Innere funktioniert in der Regel immer, der äußere dreht leer – bis man sich per Code, Fernbedienung, Fingerabdruck oder NFC identifiziert hat. Dann kuppelt der äußere Knauf ein und man kann die Tür aufschließen und entriegeln. Freilich ist der Coolness-Faktor hier etwas geringer als bei einer auf Knopfdruck selbst aufspringenden Tür, und Abschließen muss man auf die gleiche Weise von Hand. Dafür gibt es hier aber bewährte Technik, eine Vielzahl an Abfrage-Technik, Online- und Offline-Zugriff und so weiter.
Von billigen No-Name-Zylindern würden wir die Finger lassen wie unser Beitrag: Beschläge mit Fingerabdruckscanner & Co. zeigt. Denn neben potenziellen Sicherheitslücken in der Software kommen da noch „Flaws“ im Hardware-Aufbau dazu. Einige dieser Schließzylinder ließen sich in der Vergangenheit mit starken Magneten austricksen. Entsprechend eignen sich diese Beschläge nur, wenn es nicht um den Sicherheitsbereich geht, sondern um einfache Einlasskontrollen – etwa als Kindersicherung für heimische Werkstätten.
Burg Wächter TSE gehören zu den günstigsten Modellen. Wie bei den meisten Konkurrenzprodukten befinden sich im inneren Knauf des Schließzylinders Batterien, die Freischaltung erfolgt per Funk. Entweder mit einer Fernbedienung oder per Ziffern-Tastatur, die optional auch einen Fingerabdruckscanner enthält, und bei richtiger Eingabe den entsprechenden Code zum Freischalten an den Zylinder schickt. Solche Produkte wie Burg Wächter Secuentry (Testbericht) eignen sich auch als sicherer Ersatz für die Eingangstüre. Neben der Lösung von Burg Wächter gibt es etliche andere im Markt, die meisten davon sind aber vor allem für den professionellen Einsatz gedacht und vergleichsweise teuer oder benötigen teure Software-Lizenzen zur Programmierung oder Aktivierung.
Für Nachrüster besonders interessant ist diese Klasse der elektronischen Schlösser – zumindest, wenn die Rahmenbedingungen erfüllt sind. Denn auch solche Lösungen können für Eingangstüren dienen. Der vorhandene Schließzylinder sollte eine Not- und Gefahrenfunktion haben, also sich von außen noch aufsperren lassen, wenn innen ein Schlüssel steckt. Denn der steckt bei dieser Technik immer – und bei leeren Batterien hat man sich ansonsten selbst ausgesperrt. Außerdem ist es wichtig, dass die Tür sauber eingestellt und nicht verzogen ist. Man kennt das, etwa von Holztüren im Winter, die man kräftig ziehen oder drücken muss, bis sie aufgehen – das schafft der kleine Elektromotor ohne Unterstützung nicht und wenn man an der Tür ziehen muss, tut es auch eine andere Lösung.
Das Aussehen ist sicherlich Geschmackssache, schließlich sitzt innen auf Haus- oder Wohnungstür ein relativ großer Kasten, der Batterien, Antrieb und Elektronik enthält. Dafür punkten diese Systeme mit Komfort: Das Aufschließen erfolgt bequem und ohne die Tür anfassen zu müssen per App oder Fernbedienung, das Abschließen – für die Versicherung im Einbruchsfall sehr wichtig – auf Wunsch automatisch nach dem Schließen der Tür. Voraussetzung ist natürlich ein sauberer Lauf der Mechanik.
Ein Beispiel für diese Schlüsseldreher ist das Nuki Combo 2.0 (Testbericht) . Es schließt automatisch die Tür auf und schließt sie auch ab. Hierzu nutzt es die Methode des Geofencings: Befindet sich der Nutzer mit seinem Smartphone in einem Radius von 100 Metern in der Nähe von Nuki, so gilt er als „… ist Zuhause“. Verlässt oder betritt er die Zone, so reagiert das Schloss darauf mit entsprechender Aktion. Das funktionierte im Test immer zuverlässig und ohne Probleme. Der Radius für Geofencing lässt sich optional auch vergrößern oder verkleinern. Das Nuki-Schloss schließt die Tür nicht nur auf und zu, sondern öffnet die Tür auch selbst, indem es den Zylinder bis zum Anschlag dreht. Eine gewisse Sonderform nehmen Yale Entr und Danalock V3 ein: Sie ersetzen den Schließzylinder in der Tür und bringen einen Motorkasten auf der Innenseite mit, die optionale Entriegelung von außen erfolgt weiterhin per mechanischem Schlüssel.
In Kombination mit Kameras oder Türsensoren können solche Lösungen eine Option fürs Smart Home sein. Via Apple Homekit, Alexa & Co. kann man die Schlösser integrieren. Steht beispielsweise der Postbote vor der Tür, empfängt man ihn via Outdoor-Kamera und lässt ihn dann mit Nuki das Paket im Flur abstellen. Entsprechende Kameras haben wir in unserem Vergleichstest: Outdoor-Kameras mit Akku zusammengefasst. Alternativ bieten sich auch Leuchten mit WLAN-Kamera an.
Wer schon einen elektrischen Türöffner hat, etwa an der Eingangstür eines Mehrfamilienhauses oder am Gartentor, kann den mit einer elektronischen Abfrage versehen. Als Haustür- oder Wohnungsschloss taugt diese Variante nicht, da die Tür nach dem Zuziehen nicht abgeschlossen ist – und wenn man sie von Hand abschließt, funktioniert die elektronische Öffnung nicht mehr.
Bastler finden bei Ebay , Amazon & Co. haufenweise Code-Schlösser, Fingerabdruckleser und NFC-Reader. Die einfachsten Varianten kosten wenig Geld und haben ein eingebautes Schalt-Relais, das den Türöffner ansteuern kann. Letztlich erhöht diese simple Variante das Sicherheitsrisiko weiter, weil das Kurzschließen der Kabel außen dazu führt, dass die Tür aufgeht – im Falle des Gartentors ist das aber wohl kein großes Problem. Wer Innen- und Außenelektronik trennen möchte, kann im billigen Preissegment zu Wiegand-Lesern greifen; dieser Pseudo-Standard arbeitet zwar unverschlüsselt und ist nicht gegen Replay-Attacken gefeit, schützt aber vor einfachen Kurzschluss-Angriffen – und da er kabelgebunden arbeitet, müsste man für echte Angriffe zunächst an die Kabel kommen.
In diesem Bereich gibt es auch echte High-End-Lösungen. Das meiste davon ist für den professionellen Einsatz in Unternehmen mit etlichen hundert Nutzern gedacht; aber auch für Einfamilienhäuser gibt es passende Produkte – etwa von E-Key.
Welche Lösung gibt es nun, E-Key oder die Wiegand-Leser sicher an einer Haustür zu betreiben? Die Lösung sind selbstverriegelnde Schlösser mit Motor-Antrieb – sie sind wohl das beste, was man in diesem Umfeld bekommen kann, aber auch nicht gerade billig.
Variante eins ist beispielsweise das Secury Automatic von GU. Einfach- oder Mehrfachverriegelung, selbstverriegelnd – das bedeutet, dass die Schließ-Riegel per Feder-Mechanismus selbst ausfahren, wenn die Tür ins Schloss fällt. Das Entriegeln erfolgt entweder von innen per Klinke, von innen und außen per Schlüssel, oder über den in der Tür verbauten Motor. Die nötige Kabelführung in der Tür, der Kabelübergang zwischen Tür und Rahmen, sowie die aufwendige Mechanik treiben den Preis nach oben, Nachrüsten ist quasi nicht möglich.
Die zweite Variante lässt sich in vorhandenen Installationen nachrüsten: Mediator von Eff Eff. Das Grundprinzip ist das Gleiche, in die Tür kommt ein neues Einsteckschloss mit selbstverriegelnder Mechanik. Der Motor zum Aufschließen sitzt hier aber nicht in der Tür, sondern im Türrahmen. Noch einfacher nachzurüsten ist das Einsteckschloss Ülock. Es sitzt in der Tür, hat eingebaute Batterien für die Stromversorgung und dreht nicht per Motor, sondern kuppelt die außen ansonsten freigängige Türklinke bei passendem Funksignal ein.
Wer vor allem auf seinen Geldbeutel achten muss, findet immer mehr Lösungen aus Fernost. Ein Beispiel ist das Xiaomi Aqara Smart Lock. Bei Online-Shops wie Tomtop bekommt man es für rund 250 Euro mit dem Promo-Code LOCK0530 – ein guter Preis für eine Komplettlösung. Die Tür öffnet man wahlweise mit Fingerabdruck, Pin oder Smartphone. Sind die Batterien im Schloss leer, liegen zudem Ersatzschlüssel bei. Solche Lösungen haben oft aber zwei Probleme: Erstens sind sie nicht für den Außenbereich gemacht. Bei Witterung oder starkem Regen kann das zum Komplettausfall führen. Zweitens sind die Schlösser für chinesische Türen gefertigt. Motorkasten, Schloss & Co. passen also nicht in europäische Türen. Das gelingt nur mit viel handwerklichem Geschick. Schade eigentlich, denn das gesamte Aqara-Smart-Home-Sortiment hat uns im Testbericht: Smart-Home Xiaomi Aqara sehr zugesagt.
Der folgende Preisvergleich zeigt nur Beispiele, um eine preisliche Einordnung zu ermöglichen. Vor allem die Einsteckschlösser gibt es in zahlreichen Produktvarianten, die zur Montagesituation vor Ort passen müssen, Fachberatung, Fachmontage oder intensives Einlesen ist hier unerlässlich.
Digitale Türschlösser haben viele Vorteile: verlorene Schlüssel lassen sich sperren, neue sind in Minuten erstellt, und Systeme mit Online-Anbindung kann man sogar von Unterwegs per Handy entsperren – wenn man das möchte.
Die einfachste und billigste Nachrüstlösung sind die Schlüsseldreher, die sich vor allem für wenig genutzte und gut eingestellte Türen eignen – Wohnungs- oder Haustüren zum Beispiel. Deutlich solider sind die elektronischen Schließzylinder, die ähnlich günstig, aber weit weniger komfortabel sind. Schließlich muss man hier selbst drehen und sich auch selbst um das Abschließen kümmern.
Wer eine wirklich professionelle Lösung sucht, kommt um selbstverriegelnde Motorschlösser kaum herum – doch die haben ihren Preis. Das lohnt sich oft nur bei gehobenen Sicherheitsansprüchen oder bei Sanierung oder im Neubau.
Die WLAN-Kamera Somfy One will mehr sein, als nur eine weitere der auf dem Markt zahlreich vertretenen IP-Cams mit Bewegungserkennung und Datenspeicherung in der Cloud. Das Gadget hat eine Sirene eingebaut, lässt sich mit Bewegungs- und Erschütterungssensoren vernetzen und spielt in Sachen Smarthome mit Amazons Alexa, Googles Nest und dem eigenen System von Somfy TaHoma zusammen. Wie Somfy One bei uns abgeschnitten hat, erfahrt Ihr in unserem Test.
Die WLAN-Kamera Somfy One will mehr sein, als nur eine weitere der auf dem Markt zahlreich vertretenen IP-Cams mit Bewegungserkennung und Datenspeicherung in der Cloud. Das Gadget hat eine Sirene eingebaut, lässt sich mit Bewegungs- und Erschütterungssensoren vernetzen und spielt in Sachen Smarthome mit Amazons Alexa, Googles Nest und dem eigenen System von Somfy TaHoma zusammen. Wie Somfy One bei uns abgeschnitten hat, erfahrt Ihr in unserem Test.
Somfy One+ und Somfy One sind abgesehen von einem integrierten Akku, internem Speicher für die Videoaufzeichnungen und im Lieferumfang enthaltener Fernbedienung und Erschütterungssenor beim erstgenannten Modell identische Geräte. Die WLAN-Kamera steckt in einem zylinderförmigen, gut verarbeiteten Gehäuse. Für den Bildsensor vorne gibt es eine Blende, die bei deaktivierter Überwachung auf Wunsch zufährt. Rechts oberhalb der Kamera befindet sich eine Status-LED.
Neben dem microUSB-Anschluss für das Netzteil befinden sich auf der Rückseite noch ein Setup-Taster und eine Resetbohrung. Zum auf Werkszustand zurückzustellen ist im Lieferumfang ein entsprechender Stahlstift enthalten. Unterhalb der Kamera sind ein Lautsprecher und ein Mikrofon hinter einem Kunststoffgitter verborgen.
Die Kamera des Somfy One+ löst 1920 × 1080 Pixel auf und hat einen Sichtwinkel von 130 Grad. Der Nutzer kann mit bis zu achtfachem Digitalzoom ins Geschehen vor der Kamera hineinzoomen. Für die Nachsichtfunktion gibt es eine Infrarot-Beleuchtung, die maximale Reichweite im Dunkeln beträgt 6 Meter. Mit dem Wlan verbindet sich das Gerät nach 802.11 b, g und n. Da es sowohl ein Mikrofon als auch einen Lautsprecher gibt, lässt sich das Gerät auch als Gegensprechanlage nutzen. Was das Thema Datenschutz angeht, spricht Somfy von „sicherer Datenübertragung (SSL/TLS mit RSA) und verschlüsselter Cloud-Speicherung (AES-256)“.
Im Vergleich zum Security-System Somfi One hat die von uns getestete Plusversion einen integrierten Akku, der bei Stromausfall für bis zu sechs Stunden autarker Laufzeit sorgt. Außerdem gibt es vom Hersteller nicht genauer spezifizierten lokalen Speicher für Videoaufnahmen und einen größeren Lieferumfang als bei der normalen Ausführung: Eine Fernbedienung und ein IntelliTag sind noch im Pakt. Letzteres ist ein Erschütterungssenor, der ins Sicherheitssystem eingebunden werden kann.
Der Hersteller nennt Somfy One/Somfy One+ eine „All-in-One-Sicherheitslösung“. Zuerst einmal handelt es sich bei dem Gerät jedoch um eine herkömmliche IP-Kamera, die – wie bei den meisten Konkurrenzprodukten auch der Fall – per Smartphone-App zuerst mit dem Router verbunden, und dann vom Handy aus konfiguriert und bedient wird.
Wie bei der Konkurrenz gibt es eine Bewegungserkennung, Somfy One schickt jedoch nicht „nur“ entsprechende Benachrichtigungen an den Nutzer, sondern löst auch für drei Minuten eine 90 Dezibel laute Sirene aus. Das ist laut genug, um Einbrechern einen ganz schönen Schreck einzujagen und diese im Idealfall auch zu vertreiben, aber nicht so laut, dass die gesamte Nachbarschaft aus ihren Betten fällt. Im Blickfeld können gewünschte Bereiche, bei denen die Bewegungserkennung nicht zum Einsatz kommen soll, innerhalb der App definiert werden.
Das Sonfy-One-Security-System lässt sich mit Öffnungs- und Bewegungsmeldern und weiteren Kameras und Sirenen (für den Innen- und Außenbereich) erweitern und arbeitet in Sachen Smart Home mit Amazons Alexa, Googles Nest und TaHoma. Zuletzt Genanntes ist eine Smart-Home-Lösung von Somfy selbst.
Für die rudimentären Features – das Live-Bild, die Bewegungserkennung und den Alarm inklusive Benachrichtigungen – muss der Nutzer nicht zusätzlich zahlen. Die zehnsekündigen Videoclips, die Somfy One bei jeder Bewegungserkennung aufzeichnet, darf der Besitzer mit einem Klick aufs Smartphone herunterladen. Für 4,99 Euro im Monat gibt es zusätzlich den kompletten Videoverlauf eines Tages, für 9,99 Euro im Monat kann im Einbruchsfall außerdem ein Sicherheitsmitarbeiter zum Haus beordert werden. Dieser Service ist eine Kooperation mit dem Service Axa Assistance.
Die Kamera des Somy One mit ihrer Full-HD-Auflösung bringt in Live-Ansicht und bei aufgenommenen Videos scharfes Bildmaterial, auch im Nachtsichtmodus. Die Bewegungserkennung funktionierte im Test präzise, bei Bedarf kann der Nutzer in der App noch feinjustieren. Die App zur Überwachung und zur Konfiguration des Systems lief zuverlässig, auch die Ersteinrichtung des Somfy One ging reibungslos vonstatten. Die Zeitverzögerung beim Live-Bild war bei uns jedoch recht hoch – um die 5 Sekunden.
Was uns im Test auch nicht gefallen hat, ist die Tatsache, dass der Nutzer nur Benachrichtigungen über erkannte Bewegungen erhält, nachdem die 90 Dezibel laute Sirene ausgelöst wurde. Zwar gibt es innerhalb der App auch eine Option die Sirene manuelle einschalten zu können – dem dürfte wohl eine Benachrichtigung des Besitzers vorausgehen –, diese ist bislang allerdings ausgegraut. Nach Anklicken informiert die App darüber, dass diese „bald erhältlich“ ist.
Was das Thema Sicherheit angeht, zeigte sich Somfy One+ als die bislang professionellste der von uns getesteten Security-WLAN-Kameras. Sie ist zum einen mit weiteren Sicherheitsprodukten von Somfy erweiterbar und bietet Smart-Home-Unterstützung. Weiterhin funktioniert die Bewegungserkennung zuverlässig und die eingebaute Sirene ist definitiv dazu in der Lage Einbrecher zu verscheuchen. Und für gerademal 10 Euro im Monat bekommt der Nutzer sogar auf Wunsch seinen eigenen Sicherheitsdienst.
Die IP-Kamera Argus kommt ohne kabelgebundene Stromversorgung aus, hat einen PIR-Sensor und Full-HD-Auflösung und kann sowohl drinnen als auch draußen genutzt werden. Zusätzliche Kosten für Speicherplatz in der Cloud kommen auf den Besitzer nicht zu: Argus speichert Videos lokal auf einer microSD-Karte ab. Trotz einiger Kritikpunkte hat uns die Reolink Argus im Test gut gefallen.
Die IP-Kamera Argus kommt ohne kabelgebundene Stromversorgung aus, hat einen PIR-Sensor und Full-HD-Auflösung und kann sowohl drinnen als auch draußen genutzt werden. Zusätzliche Kosten für Speicherplatz in der Cloud kommen auf den Besitzer nicht zu: Argus speichert Videos lokal auf einer microSD-Karte ab. Trotz einiger Kritikpunkte hat uns die Reolink Argus im Test gut gefallen.
Die Security-Cam Argus des Unternehmens Reolink steckt in einem stabil und robust wirkenden Kunststoffgehäuse mit den Abmessungen 113 × 65 × 54 Millimeter und ist 260 Gramm schwer. Sie sitzt magnetisch haftend auf ihrem Sockel, auf dem sie sich komfortabel ausrichten lässt. Zur Befestigung an der Wand hat die Halterung entsprechende Schraubenlöcher. Zum Lieferumfang gehört weiterhin eine für den Außeneinsatz etwas diebstahlsicherere Befestigungsmöglichkeit: Dort wird sie mit einem Gewinde verschraubt und ist so nicht einfach abzunehmen. Prinzipiell empfiehlt es sich im Außenbereich allerdings sowieso eine IP-Kamera so anzubringen, dass sie sich außer Reichweite von unbefugtem Zugriff befindet.
Zum Einsetzen der Batterien gibt es ein spezielles Tool, das dabei hilft, die abnehmbare Rückseite zu entfernen. Hinter einer Kunststoffabdeckung an der Seite verbirgt sich der microSD-Kartenslot. Das Einsetzen einer Speicherkarte ist extrem fummelig, allerdings erschwert dies auch einen Diebstahl des Speichers: Ohne einen dünnen Metallstift oder Ähnliches bekommt man die Karte nicht eingesetzt, geschweige denn aus dem Schacht heraus. Dass dies es einem Einbrecher in der Hektik seiner illegalen Tätigkeit gelingt, ist schwer vorstellbar.
Die Reolink Argus nimmt mit ihrem CMOS-Sensor Bilder und Videos mit maximal 1920 × 1080 Pixel auf. Das Sichtfeld beträgt diagonal 130, horizontal 110 Grad. Für gute Nachtsicht gibt es Infrarot-LEDs mit einer Wellenlänge von 850 nm für eine Reichweite von bis zu 10 Metern. Bei der Bewegungserkennung setzt der Hersteller auf einen Passive-Infrarot-Sensor (PIR). Neben einem Lautsprecher, der auch für die Ausgabe eines Alarmsignals zuständig ist, hat die Kamera noch ein Mikrofon integriert. Für die Aufnahmen von Videos gibt es einen microSD-Steckplatz.
Argus arbeitet kabellos, für den Betrieb sind vier Batterien des Typs CR123A nötig. Die Security-Cam ist auch für den Außeneinsatz geeignet – sie hat die Schutzklasse IP65 und hält Temperaturen von minus 10 bis plus 55 Grad aus. Mit dem WLAN verbindet sie sich nach 802.11 b, g und n und unterstützt die Verschlüsselungsmethoden WEP, WPA-PSK und WPA2-PSK.
Argus ist eine klassische IP-Security-Kamera, die den Besitzer bei Bewegung vor der Linse per Pushnachricht oder E-Mail informiert. Letzteres hat im Test jedoch nicht funktioniert, dazu später mehr. Außerdem nimmt sie die entsprechenden Sequenzen auf und speichert sie auf einer microSD-Karte ab. Der Nutzer kann diese Aufnahmen übers Internet auch innerhalb der zugehörigen App ansehen. Auch das Herunterladen aufs Handy ist möglich, allerdings nicht besonders komfortabel und genaugenommen ist es auch kein wirkliches Herunterladen. Um Videos auf das Smartphone zu bekommen, startet der Nutzer nämlich – während auf dem Telefon das entsprechende Video läuft – eine Aufnahmefunktion, zeichnet so die gerade laufende Stelle auf und speichert sie dann auf dem Handy ab. Während des angezeigten Livebildes ist die Aufnahme von Bildern und Videos jederzeit möglich. Diese werden dann direkt auf dem Smartphone abgespeichert und landen nicht auf der im Inneren der Kamera sitzenden microSD-Karte.
Argus hat einen Lautsprecher und ein Mikrofon. So hört der Besitzer auch, was vor der Linse akustisch vor sich geht, der Lautsprecher hingegen lässt auf Wunsch ein Alarmsignal ertönen. Diese „Sirene“ eignet sich allerdings aufgrund geringer Lautstärke und nur kurzer Abspieldauer nicht dazu, Einbrecher zu verscheuchen. Die durch Mikro und Lautsprecher ermöglichte Gegensprechfunktion ist hingegen eine nützliche Sache.
Zur Inbetriebnahme und zur Bedienung der Argus gibt es eine Smartphone-App für Android und iOS. Das Setup funktionierte reibungslos und war dank entsprechendem Wizard innerhalb weniger Minuten abgeschlossen. Im Großen und Ganzen ist die App übersichtlich und selbsterklärend. Komfortabel schaltet der Nutzer Bewegungssensor und Pushnachrichten auf dem Hauptbildschirm ein oder aus und hat Überblick über den Stand der Akkus und Zugriff auf das Livebild. Ein- und Ausschalten des Bewegungssensors geschieht auf Wunsch übrigens auch zeitgesteuert.
Für das Livebild gibt es zwei Qualitätseinstellungen, die sich im Detail vom Nutzer festlegen lassen. Selbst übers mobile Internet war das Betrachten des Livebildes auch in hoher Qualitätsstufe allerdings meist kein Problem. Wer mehrere Kameras des Herstellers nutzt, hat die Möglichkeit auf eine übersichtliche Mehrfensterdarstellung innerhalb der App zurückgreifen.
Die Bildqualität und die Performance beim Livebild sind sehr gut. Während es bei einigen IP-Kameras schon mal 10 Sekunden oder gar länger dauert, bis eine Verbindung steht – gerade beim Zugriff über das mobile Internet –, geschieht dies bei der Argus in einem Augenblick. In der Regel steht die Verbindung nach maximal 2 Sekunden. Auch die Latenz beim Livebild ist – eine stabile und schnelle Internetverbindung vorausgesetzt – gut, bzw. sehr gering. Teilweise spielt sich diese im Millisekundenbereich ab. Davon abgesehen gab es im Test keine Streamingprobleme oder Verbindungsabbrüche und auch die App lief stabil und fehlerfrei.
Die Bewegungserkennung funktioniert zuverlässig, zur Feineinstellung gibt es drei Sensibilitätsstufen. Pushnachrichten treffen schnell auf dem Smartphone ein, was die E-Mail-Benachrichtigungen angeht, stießen wir im Test jedoch auf Probleme. Um diese zu nutzen, benötigt es einen in den Einstellungen der App hinterlegten Postausgangsserver nebst E-Mail-Adresse und Passwort. Beim Versuch dies mit einer Google-Mail-Adresse einzurichten bekamen wir von Google eine Sicherheitswarnung mit dem Hinweis, dass ein Anmeldeversuch blockiert wurde. Um den Zugriff zu gewähren, hätten wir innerhalb des Google-Accounts „Zugriff auf weniger sicherer Apps zu zulassen“ aktivieren müssen, laut Google würde dies aber unser Konto angreifbar machen. Beim Versuch die E-Mail-Benachrichtigungen mit einem Microsoft-Konto zu aktivieren bekamen wir zwar keine Sicherheitswarnung, aber es funktionierte ebenfalls nicht.
Was die Akkulaufzeit angeht, lässt sich die vom Hersteller angegebene Standby-Zeit von 180 Tagen verständlicherweise nur schwer nachprüfen. Im Testzeitraum von drei Tagen mit viel ausprobieren und Aufnahmen von einigen um die 10 Minuten langen Videos nahm die Ladung der Batterien nur unwesentlich ab. In der App ist der exakte Verbrauch einsehbar, der Nutzer weiß somit rechtzeitig, wann es Zeit ist, die Batterien zu wechseln.
Dass Reolink Argus bei uns im Test nur mit befriedigend abschneidet liegt nicht daran, dass die Security-Cam einen schlechten Job macht, im Gegenteil. Die Bewegungserkennung arbeitet zuverlässig, die Bildqualität ist gut und die Performance das Livebild betreffend wohl die beste, die uns bislang bei einer IP-Kamera unterkam. Konkurrenzprodukte haben in der Regel jedoch mehr Features und Einstellungsmöglichkeiten als Reolinks Argus. Vor allem haben wir die Möglichkeit vermisst Zonen innerhalb des Sichtbereichs festlegen zu können, in denen die Bewegungserkennung nicht zum Einsatz kommt. Beispielsweise, um vor der Haustür zu vermeiden, dass der Alarm bei jedem vorbeifahrenden Auto ausgelöst wird. Für eine Außenkamera ist dieses Feature in unseren Augen fast so etwas wie ein „Must have“.
Und dann sind da noch die in unserem Test nicht funktionierenden E-Mail-Benachrichtigungen, wenn dies auch kein Riesenkritikpunkt ist und auch die Pushmitteilungen auf dem Smartphone gut funktionieren. Wen diese Kritikpunkte nicht tangieren, der bekommt für knapp 120 Euro eine gut funktionierende IP-Cam für In- und Outdoor mit lokalem Speicher für Aufnahmen und somit ohne zusätzliche Kosten.
Philips geht mit seinem kabellosen Multiroom-Lautsprecher BM6 andere Wege als die meisten Mitbewerber. Was der Lautsprecher draufhat, und wie sich die Multiroom-Reihe Izzy von Philips prinzipiell von der Konkurrenz abhebt, erfahrt Ihr in unserem Test.
Philips geht mit seinem kabellosen Multiroom-Lautsprecher BM6 andere Wege als die meisten Mitbewerber. Was der Lautsprecher draufhat, und wie sich die Multiroom-Reihe Izzy von Philips prinzipiell von der Konkurrenz abhebt, erfahrt Ihr in unserem Test.
Der BM6 ist ein recht kompakter Multiroom-Lautsprecher, der dem Play:1 von Sonos optisch ein wenig ähnelt. Wie der Konkurrent kann er sich in Sachen gute Verarbeitung und Wertigkeit – mit seinem umlaufendem Metallgitter und dem Gehäuse aus stabilem Kunststoff – sehen lassen. Seine Abmessungen betragen 200 × 92 × 92 Millimeter, das Gewicht knapp 600 Gramm. Oben gibt es – spritzwassergeschützt nach IPX4-Zertifizierung von gummiertem Material bedeckt – mittig Bedienelemente für Play, Pause und Lautstärke lauter und leiser. Weiterhin finden sich dort der Einschalter, die Gruppen-Taste für den Multiroom-Betrieb und zwei Taster um das Eingangssignal, Line-In oder Bluetooth, auszuwählen. Der Line-In-Eingang für Abspielgeräte ist hinten oberhalb des Netzteilanschlusses, wo er hinter einer wasserabweisenden Abdeckung verschwinden kann.
Nicht zuletzt da wir in der jüngsten Vergangenheit mit Sonos, Raumfeld und Bose drei der bekanntesten, vom Grundprinzip her sehr identisch funktionierende Multiroom-Systeme testen konnten, finden wir die Herangehensweise von Philips erfrischend anders. Um ein Multiroom-System mit verschiedenen Komponenten der Izzy-Serie zusammenzustellen, benötigt es keinen Router. Es gibt auch keine App zur Bedienung. Wie das funktionieren soll? Das haben wir uns vor dem Test auch gefragt. In der Praxis funktioniert das aber alles andere als schlecht.
Auf den ersten Blick ist der BM6 ein herkömmlicher Bluetooth-Lautsprecher, der Musik von gekoppelten Geräten abspielt. Per Line-In lassen sich auch andere Abspielgeräte nutzen und der Speaker ist dank integriertem Akku auch fernab von Steckdosen nutzbar. Soweit also eigentlich nichts Besonderes. Hat man ein weiteres Gerät aus der Izzy-Serie, kann dies per Knopfdruck dazu geschaltet werden und die per Bluetooth oder Line-In abgespielte Musik tönt auch dort aus dem Speaker. Allerdings gibt es bei Philips ein Limit: Mehr als fünf Geräte agieren nicht im Multiroom-Verbund.
Die Technik dahinter nennt sich izzylink und basiert auf WLAN nach Draft-N. Letztendlich funktioniert Multiroom bei Philips also gar nicht gänzlich anders als bei den Mitbewerbern, das zur Verbindung der einzelnen Speaker nötige WLAN wird aber ohne Router oder Zusatzgerät realisiert. Das hat beispielsweise den Vorteil, dass man sich nicht mit Einrichtungs-Assistenten herumschlagen muss, was im Falle von Boses SoundTouch-Serie (SoundTouch 20 im Test ) in unserem Test beispielsweise nervig war. Ein längerer Knopfdruck auf die gewünschten Izzy-Speaker genügt, und die Verbindung ist weniger als einer Minute hergestellt.
Zukünftig geschieht das Ein- oder Ausschalten durch kurzes Drücken des Group-Schalters. Ein Lautsprecher – derjenige, an dem das Audiosignal eingeht – ist dabei jeweils der Master-Speaker und muss eingeschaltet bleiben. Als Master-Lautsprecher kann jeder der vernetzten Speaker agieren.
Was die Ausstattung des BM6 angeht, gibt es Stereo-Sound – wenn auch auf recht engem Platz – dank zweier Full-Range-Lautsprechern und zwei gegenüberliegenden passiven Bassstrahlern. Die Ausgangsleistung beträgt 2 x 7,5 Watt mit Netzteil und 2 x 5 Watt im Akkubetrieb. Im Betrieb des Lautsprecher ohne Steckdose hält er um die 8 Stunden bei Wiedergabe über Bluetooth durch, im Multiroom-Verbund allerdings nur um die vier Stunden.
Der Philips BM6 macht trotz seiner Größe einen ordentlich und auch gut klingenden Sound. An die bisher von uns getesteten Kompakt-Speaker von Sonos und Teufel (Play:1 im Test , Raumfeld One S im Test ) kommt er allerdings nicht heran. Das liegt nicht etwa daran, dass er dünn klingen würde, die Mitten quäkig wären oder die Höhen zu dumpf. All dies ist nicht der Fall, er klingt schon richtig gut für einen kleinen Lautsprecher. Die Sache ist schlicht die: Die erwähnte Konkurrenz spielt klanglich und bezüglich Leistung in einer anderen Liga. Das merkt man nicht zuletzt, wenn man den Kleinen von Philips mal richtig aufdreht. Während der Klang bei den drei Mitstreitern auch bei sehr hohen Lautstärken immer noch Top ist, kommt der BM6B/10 mit seiner geringeren Leistung an seine Grenzen und lässt klanglich nach.
Die Performance des von uns getesteten Izzy-Multiroom-Systems bestehend aus einem BM6B/10, einem BM7 und einem BM50 war im Test gut, die Verbindung zwischen den einzelnen Geräten stabil und ohne Abbrüche. Negativ fiel allerdings auf, dass beim Ein- oder Ausschalten einzelner Speaker jeweils kurz die Musik stoppt und erst nach einigen Sekunden wieder weiterläuft.
Den BM6 gibt es in einer weißen und einer schwarzen Ausführung
Ein Vorteil von Philips Multiroom-Lautsprecher BM6 im Vergleich zu kompakten Geräten der Konkurrenz ist der integrierte Akku und die einfache Konfiguration. So eignet er sich unter anderem zur Beschallung von Partys im Freien mit mehreren Speakern. Da die Akkulaufzeit im Multiroom-Betrieb aber nur um die vier Stunden beträgt, ist dabei eine Steckdose in der Nähe allerdings schon von Vorteil. Der Klang des BM6 ist für ein Gerät dieser Größe sehr gut, beim ähnlich großen Play:1 von Sonos allerdings noch eine gute Ecke besser. Jedoch ist der Lautsprecher von Philips auch ein gutes Stück günstiger.
Prinzipiell kommt Philips mit dem BM6 und seiner Multiroom-Technologie nicht an die schon von uns getesteten Geräte und Systeme von Sonos, Teufel und Bose heran. Zum einen, da diese noch besser klingen und mehr Leistung bieten, allerdings auch um einiges teurer sind – zum anderen, weil sich dort alle vernetzten Geräte per App ein- und ausschalten lassen und auf diese Art auch die Lautstärkeregelung vonstatten geht. Beim Izzy-Multiroom-System geht dies nur direkt am Lautsprecher, was bei mehreren im Haus verteilten Geräten nicht gerade komfortabel ist.
Die Full-HD-Security-Kamera des deutschen Unternehmens Instar speichert Videos wahlweise auf microSD-Karte, auf FTP-Server oder in der Cloud. Sie ist schwenkbar und hat einen Bildsensor von Panasonic, der auch in schwierigen Lichtsituationen für ein gutes Bild sorgen soll. Was die Kamera noch so auf dem Kasten hat und wie sie bei uns im Test abgeschnitten hat, erfahrt Ihr hier im Artikel.
Die Full-HD-Security-Kamera des deutschen Unternehmens Instar speichert Videos wahlweise auf microSD-Karte, auf FTP-Server oder in der Cloud. Sie ist schwenkbar und hat einen Bildsensor von Panasonic, der auch in schwierigen Lichtsituationen für ein gutes Bild sorgen soll. Was die Kamera noch so auf dem Kasten hat und wie sie bei uns im Test abgeschnitten hat, erfahrt Ihr hier im Artikel.
Die IN-8015 steckt in einem gut verarbeiteten und stabil wirkendem Kunststoffgehäuse. Das Objektiv wird umrahmt von 10 Infrarot-LEDs, einem Helligkeitssensor und einem Infrarot-Bewegungsmelder. Hinten befinden sich zwei Lautsprecher, ein Mikrofon sitzt vorne am unteren Rand des Gehäuses. Neben einem Antennenanschluss für den WLAN-Betrieb gibt es auf der Rückseite einen Ethernetanschluss und einen Eingang für externe Alarmsensoren, die sich zusammen mit der IN-8015 nutzen lassen. Außerdem findet sich dort noch ein Audioausgang. Unten sind zwei Aussparungen zur Befestigung mit Schrauben, mittig sitzt ein Gewinde für eine im Lieferumfang befindliche Wandhalterung.
Wie schon erwähnt, gehören 10 Infrarot-LEDs, ein Helligkeitssensor und ein Infrarot-Bewegungsmelder zur Ausstattung der IN-8015. Das 4,3-Millimeter-Weitwinkelobjektiv hat einen Blickwinkel von 90 Grad. Die maximale Auflösung von Bildern und Videos beträgt 1920 × 1080 Pixel. Mit eingebautem Mikrofon und Lautsprecher kann die IN-8015 auch als Gegensprechanlage genutzt werden.
Was das Thema Sicherheit und Datenschutz bei Nutzung der Instar Cloud angeht, verspricht das Unternehmen sichere Verwahrung im eigenen Rechenzentrum und HTTPS- und FTPS-Verschlüsselung bei der Übertragung. Alle genutzten Server (für P2P, DDNS, Email und Cloud) stehen eigenen Aussagen zufolge in Deutschland und gewährleisten laut Instar somit die Datensicherheit.
Die IN-8015 fällt in unserer Testreihe von Cloud-basierten Kameras ein wenig aus dem Rahmen. Die Möglichkeit Videos online abzuspeichern ist nämlich optional, und nicht eines der Kernfeatures, wie bei den bislang von uns getesteten Kameras. Gerade diesbezüglich ist die IN-8015 jedoch recht interessant, weil die damit verbundenen Kosten überschaubar sind und kein monatliches Abo nötig ist. Für knapp 30 Euro bekommt der Kunde für 1 Jahr 10 GByte Cloudspeicher in Form eines Gutscheins.
Was den Funktionsumfang der IN-8015 angeht, gibt es Softwareseitige und Hardwareseitige (passiver Infrarot-Wärmesensor) Bewegungserkennung. Dank Geräuscherkennung kann die IN-8015 auch als Babyphone herhalten. Innerhalb des überwachten Bereichs können Zonen definiert werden, um nur in bestimmten Bereichen die Bewegungserkennung zu aktivieren. Im Falle eines Alarms können Videos auf Wunsch auf SD-Karte, per FTP oder in der Cloud abgespeichert werden. Dazu gibt es Pushmitteilungen auf dem Handy und/oder E-Mails inklusive Bilder des Geschehens. Die aufgenommenen Videos können jederzeit betrachtet und heruntergeladen werden.
Die IN-8015 ist horizontal und vertikal schwenkbar, innerhalb des Livebildes kann der Besitzer also den kompletten Raum abfahren. Praktisch ist in diesem Zusammenhang, dass sich mehrere Positionen abspeichern lassen, die dann auf Knopfdruck automatisch angefahren werden.
Zur Bedienung der WLAN-Kamera gibt es eine App für Android und iOS und eine Weboberfläche. Zur Einrichtung und zur Konfiguration dient Letztere, die Mobile-App ist vor allem für die Überwachung von unterwegs und das ein- und ausschalten der Sicherheitsfeatures zuständig. Während das Setup der IN-8015 mit dem Webinterface schnell erledigt ist, zeigt sich die weitere Bedienung und Konfiguration erst einmal nicht besonders intuitiv. Erst herumprobieren oder einen Blick in die ausführliche Onlineanleitung werfen bringt so nach und nach Licht ins Dunkel.
Beispielsweise sind die Buttons innerhalb der Smartphone-App (z. B. zum Aktivieren von Geräusch- oder Bewegungserkennung) alles andere als selbsterklärend, die Bedeutung liefert aber die Hilfe innerhalb des Programms, wo die Schaltflächen beschrieben sind. Auch das Webinterface mussten wir erst eine Weile erkunden, bis wir uns bei Bedienung und Konfiguration einigermaßen sicher fühlten. Aber auch hier gibt es ausführliche Unterstützung in Form von Hilfetexten innerhalb fast jeden Bereichs.
Was Bildqualität und Performance angeht, hat uns die IN-8015 sehr gut gefallen. Positiv fielen uns dabei vor allem die geringe Latenz beim Livebild und die flüssigen Kamerafahrten auf. Was die Bildqualität angeht, gibt es innerhalb des Webinterface Einstellungsmöglichkeiten für Farbton, Helligkeit, Bildsättigung & Co., aber auch für Auflösung, Kompression und Bitrate der aufgenommenen Videos. Alles in allem lieferte die IN-8015 das bislang beste Bild in unserer Testreihe. Was Bewegungserkennung, Geräuscherkennung und die Nutzung als Gegensprechanlage angeht, machte die IN-8015 in unserem Test einen guten Job.
Prinzipiell liefen auch Smartphone-App und Webinterface im Test flüssig und reibungslos, die Benutzeroberfläche im Browser zeigte sich allerdings in einigen Bereichen etwas buggy. Beispielsweise können dort Kamerapositionen abgespeichert und danach per Knopfdruck angefahren werden, beim nächsten Start des Webinterface bekommt der Nutzer jedoch die Meldung, dass die entsprechende Position noch nicht belegt wäre. In der Smartphone-App ist diese jedoch nach wie vor per Knopfdruck anfahrbar, also im System noch aktiv. Und auch innerhalb mancher Einstellungsmenüs im Browser tauchen vorgenommen Änderungen beim nächsten Start des Webinterface dort nicht mehr auf, sind jedoch ebenfalls innerhalb des Systems noch aktiv.
Die IN-8015 ist keine WLAN-Kamera, die nach 10 Minuten startklar ist und sich dann in Sachen Bedienung innerhalb der zugehörigen Apps von selbst erklärt. Der Käufer muss schon dazu bereit sein, sich etwas mit der Materie auseinanderzusetzen. Dafür bekommt er aber auch ein Gerät mit tiefer gehenden Einstellungsmöglichkeiten, als bei den bislang von uns getesteten Cloud-basierten Kameras. Davon abgesehen konnte uns die IN-8015 mit ihrer Bildqualität, ihrem Funktionsumfang und ihrer Systemperformance überzeugen. Nur die Probleme innerhalb des Webinterface trüben das ansonsten sehr gute Gesamtbild etwas. Hier bleibt zu hoffen, dass die zuständigen Entwickler diese Fehler noch ausmerzen.
Neben den Mini-Präzisionsschraubendrehern gibt es auch Mini-Akkuschrauber mit deutlich mehr Durchzugskraft. Diese arbeiten mit Standard-Bits, wie man sie auch von Bohrschraubern kennt. Solche kleinen Schraubendreher für die Werkstatt sind spätestens seit Erscheinen der Bosch IXO-Reihe bekannt und beliebt. Anfangs skeptisch beäugt, stellten sich die Akkuschrauber im Hosentaschenformat schnell als praktische Alltagshelfer heraus. Im Vergleich zu einem klassischen Akkubohrschrauber sind die Geräte nämlich deutlich handlicher und die Benutzung so weniger kraftaufwändig. Ein weiterer Aspekt ist, dass die Schraubendreher den bereits vorhandenen Bohrschrauber ideal ergänzen. Statt ständig zwischen Bohr- und Schraubaufsatz hin und herzuwechseln, kommt nun ein Gerät zum Schrauben und das andere zum Bohren zum Einsatz. Xiaomi hat das Potenzial des Themas erkannt und nach den Wowsticks den Xiaomi Mijia Akkuschraubendreher als Gegenspieler zur IXO-Serie auf den Markt gebracht. So gut uns das futuristisch moderne Design auch gefällt – im Hinblick auf Zubehör hat definitiv Bosch die Nase vorn. Für die Geräte der Bosch IXO-Reihe sind teils sogar recht kuriose Aufsätze verfügbar. Neben einem Winkelaufsatz stehen beispielsweise ein Grillgebläse, eine Pfeffermühle oder ein Korkenzieher-Aufsatz zur Verfügung.
Die Kraft der kleinen Schrauber ist nicht zu unterschätzen. Für einfachere Aufgaben, wie den Zusammenbau eines Möbelstücks, sind die kompakten Schrauber allemal in der Lage. Zum Versenken von Schrauben, ohne vorgebohrt zu haben, sind die meisten Geräte ebenfalls geeignet. Das funktioniert zumindest mit kleinen Schraubendurchmessern bis 5 mm. Dickere Schrauben bringen die Geräte an Ihre Grenzen. Hier hilft nur das Vorbohren oder der Einsatz eines starken Akku-Bohrschraubers. Für den normalen Alltagsgebrauch sollten die Geräte erfahrungsgemäß ein Drehmoment von etwa 2,5 bis 3 Nm oder mehr haben.
Die meisten elektrischen Schraubendreher nutzen zur Stromversorgung einen fest integrierten Akku. Über Wechselakkus verfügen nur sehr wenige Geräte. Einige Modelle arbeiten sogar mit einfachen Batterien. Diese sind schnell griffbereit, was bei seltener Nutzung praktisch ist. Bei regelmäßiger Nutzung ist das sowohl umwelttechnisch als auch kostenmäßig nur die zweite Wahl. Geladen werden die Akkus per Ladestation, mit einem Netzteil oder per USB-Anschluss. Das mitgelieferte Zubehör unterscheidet sich je nach Hersteller und Ausstattungsvariante. Schraubendreher und Ladegerät sowie eine Handvoll Bits gehören in der Regel zum Lieferumfang. Einige Geräte kommen zusätzlich mit einer praktischen Aufbewahrungskiste zum Kunden. Die Akkus dieser Geräteklasse arbeiten mit einer Spannung von 3,6 bis 7,4 V. Aus eigener Erfahrung kommen bei billigen Baumarkt- und Discounter-Schraubern häufig preiswerte Akkus zum Einsatz. Diese verlieren über die Zeit deutlich schneller an Leistung als vergleichbare Markengeräte.
Unser privater IXO der ersten Generation funktioniert auch nach über acht Jahren noch einwandfrei – von unserem deutlich jüngeren Noname-Gerät können wir das so nicht behaupten. Hier bricht die Akkuleistung bereits nach den ersten Dutzend Schrauben spürbar ein. In der Praxis ist zwar das Nachladen per USB praktisch, schließlich liegen entsprechende Kabel meist überall verteilt herum, allerdings sind Ladestationen schlicht bequemer. Wer sein Werkzeug nach getaner Arbeit in der Werkstatt aufräumt, sollte sich gleich für einen Schrauber mit Ladestation entscheiden. Landet der Schrauber in einer Werkzeugkiste, ist die Ladeschale weniger sinnvoll.
Diese Geräte für Heimwerkerbereich gibt es in Pistolenform wie die beliebte IXO-Serie von Bosch sowie mit klassischem Schraubendrehergriff wie das Modell des deutschen Markenherstellers Wiha oder etwa den Bosch Push Drive. Die erste Variante braucht etwas mehr Platz beim Arbeiten, liegt aber angenehm in der Hand, ohne diese zu ermüden. Die zweite Bauform eignet sich besonders bei begrenztem Platzangebot und ist sehr intuitiv in der Benutzung. Wer sich nicht für eine der beiden Bauformen entscheiden kann, sollte zu einem Schraubendreher mit Knick- oder Drehgelenk greifen. Mit einem Handgriff lässt sich hier der Stiel um 90 Grad abwinkeln und als Pistolengriff- oder als klassischer Schraubendreher nutzen. Die Mini-Präzisionsschraubendreher für Elektronik gibt es hingegen nur in der Schraubendreher-Form.
Bezüglich der Bedienung gibt es verschiedene Konzepte. So setzten einige Schraubendreher auf die von Akkubohrern bekannte Steuerung mit Richtungswählhebel und Auslöser, andere nutzen für jede Richtung einen eigenen Taster. Die dritte Variante löst den automatisierten Drehvorgang durch Druck auf den Schraubkopf aus. Alle drei Lösungsansätze haben ihre Vor- und Nachteile. Die Steuerung per Tasten oder Auslöser hat den Vorteil, dass sie erfahrungsgemäß präziser ist als die per Druck auf die Schraube. Die zweite Variante ist zwar sehr intuitiv, allerdings ist sie aus unserer Sicht eher für grobe Arbeiten geeignet. Ein Großteil der günstigen Geräte verfügt über ein fest eingestelltes Drehmoment. Besser ausgestattete Geräte wie der Bosch Push Drive ermöglichen eine Einstellung des Drehmoments per Wahlrad. Bei einigen Modellen mit Schraubendrehergriff, wie dem Bosch Push Drive oder dem Schraubendreher von Wiha, kann man den Antrieb alternativ deaktivieren und so per Hand schrauben. Dies ist dann sinnvoll, wenn mehr Kraft oder Feingefühl nötig sind. Über eine einstellbare Drehzahl verfügen nur die wenigsten Geräte wie die 6. IXO Generation.
Die bei einigen Schraubern integrierte Leuchtfunktion hilft bei der Arbeit an schlecht ausgeleuchteten Stellen. Das ist zwar praktisch, aus unserer Sicht aber nicht zwingend notwendig.
Elektrische Präzisionsschraubendreher wie der Wowstick von Xiaomi erleichtern das Arbeiten mit kleinen Schrauben enorm. Dank großer Auswahl an Geräten ist hier für jedes Budget etwas passendes dabei.
Wer sich einen neuen Präzisionsschraubendreher zulegen will, sollte sich aus unserer Sicht ein Modell mit einstellbarem Drehmoment zulegen. Unser Preis-Leistungs-Sieger für rund 24 Euro hat in der Praxis zwar minimal weniger Power als der Testsieger, dafür ist er deutlich günstiger.
Weiteres Zubehör für Bastelprojekte, zeigen unsere Ratgeber: Die besten Werkzeuge für die Nerd-Werkstatt sowie Technik reparieren & bombenfest kleben – Epoxidharz, Flüssigkunststoff & Co.
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