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Hersteller: pfsense
Webseite: Website besuchen
Preis: kostenlos
Lizenz: Open Source
Betriebssystem: Linux
Download-Größe: 96563 KByte bis 560817 KByte
Downloadrang: 193
Datensatz zuletzt aktualisiert: 14.03.2025
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pfSense ist eine freie Firewall-Distribution auf Basis des FreeBSD-Betriebssystems. Sie beinhaltet einen angepassten Kernel sowie Pakete von Drittanbietern für zusätzliche Funktionen. Laut Hersteller soll die pfSense-Software ähnliche oder sogar mehr Funktionen bieten als viele teure kommerzielle Firewall-Lösungen -- und das ohne künstliche Beschränkungen. pfSense positioniert sich damit als Konkurrenz zu Check Point, Cisco, Juniper, Sonicwall und Netgear.

Konfiguration über Webinterface

Alle Komponenten der pfSense-Software lassen sich über ein Webinterface konfigurieren. UNIX-Kenntnisse, Kommandozeilen-Eingaben oder manuelles Bearbeiten von Regelsätzen sollen dazu nicht erforderlich sein. Für unerfahrene Anwender kann es allerdings eine gewisse Lernkurve geben.

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pfsense

Hardware-Optionen und Cloud-Einsatz

Anders als viele gängige kommerzielle Angebote umfasst das pfSense-Projekt nur den Software-Teil der Firewall. Somit lässt sich die Hardware an die spezifischen Anforderungen der jeweiligen Umgebung anpassen. Anwender können ein Security Gateway Appliance direkt bei Netgate, einem Netgate-Partner erwerben oder mithilfe eines Hardware-Auswahlhandbuchs eine eigene Lösung zusammenstellen.

Außerdem ist die pfSense-Software in den Marktplätzen von Azure und AWS sowie deren GovClouds (USA) verfügbar. Letztere sind isolierte Regionen, die speziell für das Hosting von "Controlled Unclassified Information" (CUI) durch US-Behörden, Bildungseinrichtungen und gemeinnützige Organisationen konzipiert sind. Es fallen keine versteckten Gebühren für Funktionen, willkürliche Lizenzgebühren oder künstliche Benutzerbeschränkungen an.

Installation und Konfiguration

Ein Installationshandbuch führt Anwender durch die Auswahl der Hardware, die anfängliche pfSense-Konfiguration und die Installation der Software auf der Festplatte. Die Installation ist schnell und einfach gehalten, sodass sich ohne großen Aufwand zum Beispiel eine persönliche Demo in einer virtuellen Umgebung einrichten lässt. Die Dokumentation enthält Tutorials für verschiedene Konfigurationsszenarien, alternativ lässt sich der kommerzielle Support des Herstellers in Anspruch nehmen.

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