Bitpanda im Test: Krypto-Börse aus Wien
Unsere Erfahrungen mit Bitpanda
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Die in Wien ansässige Krypto-Börse Bitpanda bietet bereits seit 2014 den Handel mit Bitcoin, Ethereum und vielen anderen Krypto-Werten an. Darüber hinaus hat die Trading-Plattform auch andere Funktionen wie den Handel mit Aktien-Derivaten, Krypto-Staking oder eine Alternative zum Tagesgeld in petto.
Bitpanda ist BaFin-lizenziert und betont die volle Lizenzierung und Regulierung nach diversen europäischen Standards – so ist das Unternehmen etwa als Virtual Asset Service Provider (VASP) in Deutschland, Österreich, Frankreich, Schweden und weiteren europäischen Ländern registriert. Hier setzt sich das Unternehmen von international agierenden Börsen wie Binance oder Coinbase positiv ab. Bedacht werden sollte aber, dass bei Bitpanda hinterlegtes oder investiertes Vermögen nicht von einer Einlagensicherung geschützt ist – anders als bei Banken, wo Guthaben bis 100.000 Euro gesetzlich abgesichert sind.
Bitpanda: Anmeldung, Verifizierung und Sicherheit
Die Anmeldung bei Bitpanda* ist schnell erledigt. Bedingt durch die Auflagen im Finanzmarkt erfordert die Plattform aber eine Verifizierung, bevor alle Funktionen nutzbar sind. Die Durchführung ist relativ unkompliziert und erfolgt beispielsweise über das Video-Ident-Verfahren.
Zur Sicherung des Kontozugangs setzt Bitpanda auf eine Reihe von Identifikations-Faktoren. Standardmäßig werden Log-in und Co. zumindest mit einer Kombination aus E-Mail-Bestätigung und SMS-Code abgesichert. Aber auch Tools wie Google Authenticator, Authy oder 1Password lassen sich für eine Zwei-Faktor-Authentifizierung einrichten.
Gut gesichert: Zwei-Faktor-Authentifizierung ist bei Bitpanda Pflicht.
(Bild: Screenshot)
Die Zwei-Faktor-Abfrage kommt nicht nur bei der Anmeldung im Browser, sondern auch bei Aktionen wie dem Transfer von Bitcoin auf eine andere Krypto-Wallet zum Tragen. Wer etwa seine Bitcoin- oder Ethereum-Bestände auf eine selbst verwaltete Wallet überweisen möchte, muss diese Transaktion neben dem Zugangspasswort mit mindestens einem weiteren Faktor bestätigen.
Alle Sicherheitsschritte sowie die Funktionen der App und des Bitpanda-Kontos werden im umfangreichen Supportbereich verständlich erklärt. Was leider fehlt, ist die Möglichkeit, direkt telefonischen oder zumindest Chat-Support zu erhalten. Bei Problemen bietet Bitpanda aktuell lediglich an, ein Support-Ticket über einen Helpdesk zu eröffnen. Unseren Erfahrungen nach werden die hier eröffneten Angelegenheiten aber relativ schnell bearbeitet. Dennoch wäre es im Sinne des sonst recht hohen Seriositätsanspruchs von Bitpanda, auch einen direkteren Draht für Supportanfragen bereitzustellen.
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Bitpanda für Krypto-Investitionen und mehr
Die Kernkompetenz von Bitpanda liegt eindeutig im Handel mit Kryptowährungen. Stand dieses Tests können mehr als 300 verschiedene Krypto-Währungen auf der Plattform gekauft und verkauft werden. Teils ist auch Staking möglich. Neben bekannten Werten wie Bitcoin, Ethereum oder Doge nimmt die Trading-Plattformen auch neue Coins relativ zügig ins Portfolio auf. Wer sich für neue Krypto-Projekte interessiert, findet im Bitpanda Spotlight regelmäßige Neuvorstellungen von Währungen, die auf der Plattform Einzug halten.
Der Kauf von Kryptowährung gelingt bei Bitpanda auch Anfängern.
(Bild: Screenshot )
Für den Krypto-Kauf müssen Nutzer zunächst Guthaben in einer Fiat-Währung wie Euro oder Dollar hinterlegen. Das erfolgt kostenlos per Banküberweisung. Schneller verfügbar sind Einzahlungen per Kreditkarte oder mit Zahlungsverfahren wie Apple Pay oder Google Pay.
Alternativ dazu ist es auch möglich, vorhandene Krypto-Bestände bei Bitpanda einzuzahlen. Der Krypto-Broker listet im Benutzerkonto die entsprechenden Wallet-Adressen auf. Die eingezahlten Bestände können anschließend für sämtliche Transaktionen auf der Bitpanda-Plattform verwendet werden, etwa für den so genannten „Swap“ zu einer anderen Währung oder natürlich zum Verkauf in Fiat-Währung.
Aktienderivate, ETFs und Rohstoffe
Neben Kryptowährungen bietet Bitpanda noch eine Reihe weiterer Investitionsoptionen an. So lassen sich etwa Aktien, Edelmetalle oder ETFs auf der Plattform handeln. Wer sich für den Aktienhandel interessiert, sollte aber beachten, dass Bitpanda hier auf eine Derivate setzt: Man kauft keine „echten“ Aktien, sondern Anteilscheine an Aktien, die von Bitpanda gehalten werden. Der Vorteil dabei ist allerdings, dass User ihre Lieblingsaktien bereits ab 1,00 Euro kaufen können und keine ganze Aktie erwerben müssen.
Neben Kryptowerten lassen sich bei Bitpanda unter anderem Edelmetalle und Aktienderivate handeln.
(Bild: Screenshot)
Transparente Gebühren
Zahlt man Guthaben in Fiat-Währung bei Bitpanda ein, werden Gebühren abhängig von der Zahlweise fällig – bei Apple Pay sind es zum Testzeitpunkt beispielsweise 1,8 Prozent vom Einzahlbetrag. Die Gebühr für Krypto-Käufe richtet sich nach der Art der Transaktion, liegt etwa für Bitcoin-Käufe bei 1,49 Prozent. Das ist im Vergleich zu anderen Börsen recht hoch angesetzt. Guthaben für Sparpläne zieht Bitpanda dafür gebührenfrei ein, sofern man das Lastschriftverfahren und keine Kreditkarte zur Zahlung auswählt. Bei Edelmetallen berechnet Bitpanda zusätzlich zur Kauf- auch eine Lagergebühr, wenn die Freimenge überschritten wird. Bei Silber beträgt diese 200 Gramm, bei Gold, Platin und Palladium je 20 Gramm.
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Grundsätzlich sind die Gebühren bei Bitpanda vergleichsweise hoch. Zugutehalten kann man der Plattform allerdings, dass die Kosten für die diversen Transaktionen stets sehr ausführlich dokumentiert sind – diese Transparenz ist bei Online-Brokern nicht immer selbstverständlich.
Trading per Browser oder App
Neben der Browser-Version bietet Bitpanda den Großteil seiner Dienste auch per Mobil-App an. Die App ist für iOS und Android verfügbar. Sie bietet einen Überblick über das eigene Portfolio und erlaubt auch den Handel beim Krypto-Broker.
Die Bitpanda-App ist aufgeräumt und bietet einen guten Überblick über die wichtigsten Funktionen der Plattform. Alle Features lassen sich mobil allerdings nicht verwenden. So fehlt zumindest zum Testzeitpunkt die Möglichkeit, bereits vorhandene Sparpläne bei Bitpanda anzupassen oder zu pausieren. Neue Sparpläne lassen sich hingegen auch auf dem Smartphone einrichten.
Die Bitpanda-App ist übersichtlich, enthält jedoch nicht alle Funktionen: Neue Sparpläne etwa lassen sich via App neu anlegen, bestehende aber nur im Browser anpassen.
(Bild: Screenshot)
Praktisch ist die Möglichkeit, für beliebig viele Vermögenswerte Preisalarme einzurichten. Erreicht beispielsweise eine beobachtete Kryptowährung einen bestimmten Kurs, kann die App darüber per Push-Benachrichtigung informieren. Einen daran verknüpften automatischen Trade bietet Bitpanda aber derzeit nicht an.
Wallet-Verwaltung
Gekaufte Kryptowährungen landen bei Bitpanda auf jeweils einer eigenen Wallet. Die Nutzer können diese für externe Zahlungen nutzen oder auch selbst entsprechende Coins einzahlen beziehungsweise anfordern. Die Verwaltung der Krypto-Geldbörsen obliegt aber stets Bitpanda. Der Anbieter wirbt dabei mit höchsten Sicherheitsstandards und garantiert die sichere Verwahrung des Vermögens. So setzt Bitpanda laut eigenen Aussagen auf sogenannte „Cold Wallets“, die nicht mit dem Internet verbunden und damit gegenüber Hackerangriffen geschützt sein sollen.
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Wer das bewährte Krypto-Motto „Not your keys, not your coins“ beherzt, kann die gekauften Krypto-Vermögenswerte aber recht unkompliziert von den Bitpanda-Wallets in die Selbstverwahrung überführen. Bei unseren Tests klappte das mit Bitcoin und Ether schnell und unkompliziert. Je nach Netzwerkauslastung dauerte es zwischen zehn und zwanzig Minuten, bis die Coins auf der eigenen Wallet lagen. Wie schon erwähnt, fordert Bitpanda für Kryto-Auszahlungen eine doppelte Bestätigung per Passwort und zweiten Faktor. Die anfallenden Transaktionsgebühren der Netzwerke werden an den Nutzer durchgegeben und vor dem Transfer aufgeführt.
Sparpläne für Krypto und Aktien
Wie die meisten modernen Trading-Plattformen bietet auch Bitpanda eine Reihe von Sparplan-Angeboten an. Unter anderem ist es möglich, wöchentlich, zweiwöchentlich oder monatlich in Aktien, Krypto-Assets oder andere Assets zu investieren. Das Geld für die Pläne wird per Lastschrift kostenlos vom hinterlegten Bankkonto eingezogen. Alternativ ist auch eine Zahlung per Kreditkarte möglich, für die Bitpanda aber eine Gebühr für jede Ausführung einbehält.
Sparpläne lassen sich für viele Assetklassen anlegen – und zwar gebührenfrei, sofern man per Lastschrift zahlt.
(Bild: Screenshot)
Die Einrichtung der Sparpläne funktioniert sowohl mobil als auch im Browser unkompliziert. Die Anleger bestimmen die Höhe, Ausführungstag und Rhythmus der Pläne. Bei Bedarf lassen sich die Sparpläne jederzeit pausieren oder die Parameter anpassen.
Staking & Krypto-Indizes
Neben dem klassischen Kauf und Verkauf von Vermögenswerten bietet Bitpanda noch einige weitere Finanzdienstleistungen an. So lassen sich bestimmte Krypto-Tokens staken, um Rendite zu generieren. Wie hoch diese ausfällt, hängt vom jeweiligen Krypto-Vermögenswert ab. Anleger mit entsprechend hohem Mut zum Risiko können zudem eine Reihe von Kryptowährungen mit Long- oder Short-Leverage handeln.
Per Krypto-Staking erzielt man Zins-ähnliche Rendite auf Krypro-Guthaben.
(Bild: Screenshot)
Eher in Richtung traditioneller Investments gehen die Krypto-Indizes, die Bitpanda auflegt. Ein Krypto-Index stellt ein festgelegtes Portfolio dar, das aus einer Auswahl an Kryptowährungen besteht. Das Konzept ist vergleichbar mit einem ETF im Aktienbereich und soll Krypto-Investoren die Diversifikation ihrer Portfolios erleichtern. Bitpanda bietet zu diesem Zweck verschiedene Indizes an, die auf einen unterschiedlichen Mix aus Kryptowährungen setzen: Der BCI10-Index etwa setzt sich aus den zehn Kryptowährungen mit der größten Marktkapitalisierung zusammen, der BCIIL enthält die wichtigsten Kryptowerte im Bereich Blockchain-Infrastruktur.
Krypto-Indizes erlauben das diversifizierte Investment in Kryptowerte – etwa vergleichbar mit ETFs mit Aktienmarkt.
(Bild: Screenshot)
"Cash Plus": Rendite auf frei verfügbares Guthaben
Relativ neu ist die Möglichkeit, Zinsen auf das Fiat-Geldportfolio zu erzielen. Bitpanda nennt das Angebot „Bitpanda Cash Plus“. Das hier geparkte Geld erwirtschaftet Renditen, die sich an den Zinssätzen der verschiedenen Zentralbanken orientieren. Das verzinsbare Cash-Plus-Guthaben bleibt dabei jederzeit verfügbar und die Zinsen werden jeden Monat anteilig ausgezahlt. Damit ist das Angebot eine interessante Alternative zu klassischen Finanzprodukten wie Tages- oder Festgeldkonten.
Zum Testzeitpunkt startet die Rendite auf Euro-Beträge bei einem Satz von 3,1 Prozent – im Vergleich zu gängigen Tagesgeld-Angeboten ein solider Wert. Der Trading-Konkurrent Trade Republic bietet zum selben Zeitpunkt eine Verzinsung von 4 Prozent an, allerdings limitiert auf ein Guthaben von maximal 50.000 Euro. Bei Bitpanda ist das verzinsbare Guthaben nicht begrenzt. Für andere Währungen wie das britische Pfund oder der US-Dollar setzt Bitpanda teils höhere Zinsen an.
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Als Ergänzung zum Gesamtkonzept ist die Möglichkeit, einfache Zinserträge auf geparktes Fiat-Guthaben zu generieren, für einige Kunden sicherlich attraktiv. Allerdings ist zu beachten, dass die hier gelagerten Geldbestände nicht von einer Einlagensicherung geschützt sind.
API-Zugriff für Steuersoftware & Co
Wer seine Krypto-Steuererklärung mithilfe externer Plattformen durchführen will, kann über eine API den Zugriff auf die Daten gewähren. Die Einrichtung ist unkompliziert und funktioniert beispielsweise mit Diensten wie Koinly oder CoinTracking und hilft dabei, die verschiedenen Trades und anderen Transaktionen sauber zu protokollieren.
Über eine leicht einzurichtende API-Schnittstelle synchronisiert man Bitpanda etwa mit einer Software zur Steuererklärung.
(Bild: Screenshot)
Bitpanda Academy bleibt, Bitpanda Pro geht
Die Bitpanda-Oberfläche richtet sich grundlegend an Einsteiger und Fortgeschrittene Trader. Sie wird zudem mit einem erweiterten Hilfebereich und der so genannten Bitpanda Academy ergänzt. Hier liefert die Trading-Plattform umfangreiche Hintergrundinformationen über die verschiedenen Investitionsmöglichkeiten, die gelisteten Krypto- Aktien- und sonstigen Vermögenswerte und mehr. Wer sich in die Möglichkeiten des Online-Brokers einarbeiten möchte, findet hier tatsächlich hilfreiche Informationen, die nicht nur auf die reine Bewerbung der Bitpanda-Funktionen ausgelegt sind.
Die Bitpanda Academy ist nicht nur für Einsteiger interessant.
(Bild: Screenshot)
Über mehrere Jahre hatte Bitpanda mit Bitpanda Pro noch ein zweites Trading-Portal im Portfolio, das sich an professionelle Trader und Institution gerichtet hat. Es bot unter anderem den Zugang zu einem vollständigen Orderbuch und unterstützt damit ein höheres Maß an Liquidität und Handelsstrategien. Mittlerweile hat sich Bitpanda Pro vom Kernunternehmen abgespaltet und agiert unter dem Namen One Trading eigenständig. Bitpanda ist hier zwar Anteilseigner, allerdings müssen sich Kunden auf der neuen Plattform separat registrieren.
Für fortgeschrittene Trader ist der Wegfall von Bitpanda Pro gegebenenfalls ein Verlust. Das Portal bot zwar deutlich weniger Komfortfunktionen, dafür aber erweiterte Features. Außerdem war es im Vergleich zum regulären Bitpanda in vielen Fällen günstiger, Kryptowährungen über Bitpanda Pro zu handeln. Diese Eigenarten gelten im Wesentlichen auch für One Trading, allerdings ist ein einfacher Wechsel zwischen den beiden Portalen nicht mehr möglich.
Bitpanda VISA-Karte und BEST-Programm
Bitpanda bietet eine eigene Visa-Karte an. Diese lässt sich neben der klassischen Kreditkartenfunktion auch nutzen, um gekaufte Assets wie Edelmetalle oder Kryptowährungen für die Bezahlung zu verwenden. Die Summe wird dann zum aktuellen Umrechnungskurs mit dem eigenen Portfolio verrechnet. In der App können die Nutzer festlegen, welche der gekauften Assets sie für die Zahlung mit der Bitpanda-Visakarte nutzen möchten. Auf Zahlungen mit der Karte gibt es Cashback in Form von Bitcoin-Guthaben.
Bei der Nutzung der Karte sollte wie bei allen Transaktionen darauf geachtet werden, dass die Zahlungen relevant für die Steuererklärung sein können. Es sollte also genau Buch geführt werden, um etwaige steuerpflichtige Gewinne nicht zu unterschlagen. Bitpanda kann hier nur bedingt helfen, da das Unternehmen auf die je nach Land unterschiedlichen steuerlichen Regelungen für Gewinne aus Krypto-Geschäften hinweist.
Das BEST-Programm belohnt aktive Nutzer mit besseren Handelskonditionen.
(Bild: Screenshot)
Bitpanda-Nutzer können durch Aktivitäten auf der Plattform im sogenannten „BEST VIP-Level“ aufsteigen. Je höher dieser ist, desto besser sind unter anderem die Konditionen für das VISA-Cashback oder auch die Zinsen bei Nutzung von Bitpanda Cash Plus. Allerdings bedarf es vergleichsweise hoher Investitionen, um den BEST VIP-Level zu erhöhen. Schon für die zweite von fünf Stufen ist es nötig, 1.000 BEST-Token zu sammeln und zu halten. Das entspricht zum Testzeitpunkt rund 370 Euro, die per Cashback oder Investition erzielt werden müssen.
Bitpanda im Praxis-Test: Fazit
Als Trading-Plattform für Kryptowährungen hinterlässt Bitpanda* insgesamt einen ausgereiften Eindruck. Der Handel gelingt nach der ersten Anmeldung unkompliziert und auch die Verwaltung der Coins im eigenen Portfolio ist gut geregelt. Das gilt insbesondere für den Transfer der Kryptowährungen auf eigene Wallets, bei denen Bitpanda nach unseren bisherigen Erfahrungen fehlerfrei arbeitet. Die Bedienoberfläche, Apps und Aspekte wie die Verwaltung von Sparplänen sind zudem gut geregelt.
Auch die vergleichsweise hohe Transparenz in den Punkten Sicherheit, Regulierung und verfügbaren Trading-Assets spricht für Bitpanda. Dazu gehören auch die vielfältigen Inhalte der Bitpanda Academy, die gut und aktuell die Eigenheiten von Kryptowährungen und den damit verbundenen Handel demonstrieren. Die Möglichkeit, auch Aktien auf der Plattform zu handeln, wird aber durch das dazu verwendete Derivate-System etwas verwässert.
Kritik muss sich der Anbieter für die relativ hohen Gebühren gefallen lassen. Bei Kauf, Verkauf und einem Großteil der Einzahlungsmethoden berechnet Bitpanda immer mindestens ein Prozent des Trading-Volumens – das bieten viele alternative Krypto-Börsen günstiger an. Profis haben mittlerweile nicht mehr die Möglichkeit, durch den Wechsel auf Bitpanda Pro Gebühren zu sparen.
Als Allround-Plattform für Kryptogeschäfte können wir Bitpanda abseits der hohen Kosten durchaus empfehlen. Vor allem Einsteiger werden gut durch die nötigen Prozesse beim Handel mit Bitcoin und den vielfältigen Alternativ-Coins geführt. Beim Kundensupport in Form einer telefonischen Beratung oder zumindest einem direkten Chat darf das Unternehmen aber in Zukunft gerne noch nachbessern.
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Redaktion & Aktualisierung: heise Download-Team
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