Testbericht: Unsere Erfahrungen mit ExpressVPN
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ExpressVPN im Test: Technisch ausgereiftes Allround-VPN

Unsere Erfahrungen mit Express VPN

ExpressVPN will mit einem weltweiten Servernetz, hoher Geschwindigkeit und striktem Datenschutz überzeugen. Wie gut das gelingt, zeigt unser Test.

[Update 27.01.2026]: Wir haben ExpressVPN zuletzt im Januar 2026 getestet und diesen Testbericht entsprechend aktualisiert.

💡 Das Wichtigste in Kürze
  • ExpressVPN betreibt mehr als 170 Serverstandorte in 105 Ländern. Die Geschwindigkeit des Netzwerks kann voll überzeugen, Captchas ("Klicken Sie alle Bilder mit einem Boot an") stören beim Surfen nur noch selten.
  • Ein Abonnement erlaubt mittlerweile bis zu 14 Verbindungen gleichzeitig. Apps gibt es für alle gängigen Betriebssysteme inklusive Android- und Fire-TV. Den größten Funktionsumfang bieten die Windows- und Android-Versionen.
  • Mit Lightway verwendet ExpressVPN ein eigenes, quelloffenes VPN-Protokoll. Seine Verschlüsselung gilt als sicher gegen Quantencomputer-Angriffe. Alternativ stehen Wireguard oder OpenVPN zur Wahl.
  • Im Januar 2026 zeigt sich ExpressVPN Streaming-tauglicher als in der Vergangenheit. Sowohl deutsche als auch internationale Inhalte ließen sich ohne Probleme abrufen.
  • Preis: ab 2,85 Euro / Monat (inkl. MwSt.)*

ExpressVPN präsentiert sich auch im Jahr 2026 selbstbewusst als Marktführer auf dem VPN-Gebiet. Tatsächlich ist der Anbieter bereits seit 2009 aktiv und wird nach eigenen Angaben von über vier Millionen Kunden verwendet. Neben einer hohen Geschwindigkeit will das Unternehmen mit einem breit gefächerten Servernetzwerk, hohen Datenschutzstandards sowie dem effektiven Umgehen von Geo-Blocking punkten. Wie gut das funktioniert, zeigt unser Test von ExpressVPN. Mittlerweile bietet ExpressVPN auch eine Teams-Version für Unternehmen* an, wir haben jedoch die Version für Privatpersonen getestet.

ExpressVPN: Server in 105 Ländern

Mit über 170 Serverstandorten in 105 Ländern verfügt ExpressVPN* über eines der umfangreichsten VPN-Servernetzwerke auf dem Markt. Zwar liegt die absolute Zahl mit rund 3.500 Servern unter der versprochenen Anzahl einiger Konkurrenten, in der Praxis überzeugt das Angebot aber – zumal die Anzahl an verschiedenen Ländern in der Praxis wichtiger ist, als in einem Land Hunderte Server anzubieten.

Der Server-Standort lässt sich bei Bedarf jederzeit ganz einfach in der App anpassen.

(Bild: Screenshot)

Nach wie vor weist ExpressVPN keine spezialisierten Server für Anwendungen wie Filesharing aus, die Nutzung ist auf allen Verbindungen erlaubt. Auch gibt es keine Sonderfunktionen wie für das TOR-Netzwerk ausgelegte Server oder Multi-Hop-Verbindungen. Laut ExpressVPN ist ein Single-Hop-VPN mit starker Verschlüsselung, Kill-Switch und Leakproofing-Schutz allerdings genauso sicher wie eine Multi-Hop-Verbindung. Der Dienst verzichtet daher auf die entsprechenden Funktionen und will sich auf die Bereitstellung von Kernfunktionen konzentrieren. Diese bieten laut eigener Aussage einen echten Mehrwert, etwa einen Threat Manager, einen Kill Switch, parallele Verbindungen oder ein großzügiges Bug Bounty.

Sämtliche Server befinden sich im Besitz von ExpressVPN. Als erster VPN-Dienst überhaupt hat der Anbieter seine Server im Jahr 2019 komplett auf den Betrieb im flüchtigen RAM-Speicher umgestellt. Diese als „TrustedServers“ vermarktete Lösung stellt sicher, dass bei einer möglichen Beschlagnahmung keinerlei Daten auf Festplatten gesichert sind.


Protokolle, Sicherheit und Datenschutz

ExpressVPN hat mit Lightway ein eigenes VPN-Protokoll entwickelt, das standardmäßig für alle Verbindungen verwendet wird. Dies soll höchste Sicherheits- und Verschlüsselungsstandards erfüllen, darunter 4096-Bit-CA mit AES-256-GCM und ChaCha20/Poly1305-Verschlüsselung sowie D/TLS 1.2 und SHA256-Signaturen zur Authentifizierung des Datenverkehrs. Insbesondere soll Lightway mit hoher Geschwindigkeit überzeugen und dabei sogar das WireGuard-Protokoll schlagen. Den Quellcode des Protokolls hat ExpressVPN vollständig als Open Source offengelegt und auf GitHub veröffentlicht.

Wer lieber auf bewährte Protokolle setzt, kann auf allen Plattformen auf OpenVPN und seit 2025 auch auf WireGuard umsteigen. Letzteres haben die ExressVPN-Entwickler nach eigenen Aussagen gegen Angriffe durch Quantencomputer abgesichert. Die Ergebnisse wurden in einem Whitepaper veröffentlicht. Lightway bietet laut ExpressVPN ebenfalls Post-Quantum-Sicherheit. Ein Wermutstropfen: Die vollen Sicherheitsfunktionen lassen sich nur mit aktiviertem Lightway-Protokoll nutzen. Dazu gehören die in den Apps als „Erweiterter Schutz“ definierten Abwehrmaßnahmen von Schadsoftware oder Werbung.

ExpressVPN bestand alle Leaktests ohne Probleme.

(Bild: Screenshot)

Unabhängig der verwendeten Protokolle konnten wir systemübergreifend keinerlei IP-Leaks bei Tests wie dem RTC-Leaktest auf browserleaks.com oder auf DNSleaktest.com feststellen.

Die Logging-Richtlinie von ExpressVPN überzeugt nach wie vor. Der Dienst verspricht klar und deutlich, keinerlei Daten über das Surfverhalten der Nutzer zu speichern, also aufgerufene Webseiten oder auch die IP-Adressen der Anwender. Die Datenschutzbestimmungen erklären, dass etwa die verursachte Trafficmenge eines Kontos tagesaktuell gespeichert wird, um mögliche Angriffe auf das Servernetzwerk zu identifizieren. Die Begründung dafür ist aber transparent und nachvollziehbar.

ExpressVPN: Firmensitz auf den Jungferninseln

Der Firmensitz von ExpressVPN liegt auf den britischen Jungferninseln, die weder Vorratsdatenspeicherung vorschreiben noch Teil der diversen „Eyes”-Abkommen sind. Ein zuletzt 2025 durchgeführtes Audit von KPMG hat die Privatsphäre-Versprechen unter die Lupe genommen und bescheinigt, dass ExpressVPN keine Aktivitäts- oder Verbindungsprotokolle sammelt. Es kommt zu dem Schluss, dass die eingerichteten Sicherheitsmaßnahmen die Nutzer ausreichend schützen. Insgesamt kann ExpressVPN auf mehr als 20 Audits unterschiedlicher Aspekte des Unternehmens verweisen, die durch die Bank positiv ausfielen.

Ganz fleckenfrei ist die Privatsphäre-Weste von ExpressVPN allerdings weiterhin nicht – zumindest, wenn höchste Transparenz gewünscht ist. So fehlt auf der ExpressVPN-Homepage auch im Januar 2026 ein „Warrant Canary“. Bei den Transparenzberichten hat ExpressVPN hingegen nachgebessert. Der Dienst veröffentlicht halbjährlich Transparenzberichte über den Umgang mit behördlichen Anfragen auf einer gesonderten Website. Dort verweist ExpressVPN auch darauf, dass die No-Logs-Richtlinien sämtliche Anfragen ins Leere laufen lassen würden. Uns sind auch keine Fälle bekannt, in denen dies nicht der Fall war.

Die US-Server machten im Speedtest einen hervorragenden Eindruck. Sie lagen nur knapp hinter den deutschen Servern.

(Bild: Screenshot)

Seit September 2021 gehört ExpressVPN außerdem zum Firmenkonglomerat KAPE Technologies. KAPE hatte früher unter dem Namen Crossrider ein Entwicklungs-Framework bereitgestellt, mit dessen Hilfe auch Adware durch Dritte entwickelt wurde. Crossrider war zwar nie der Eigentümer oder Ersteller dieser Adware, dennoch brachte es dem Unternehmen einen schlechten Ruf ein. Laut KAPE sei das Crossfire-Framework für diese Zwecke jedoch nie gedacht gewesen. Anders als beim ebenfalls zu KAPE gehörenden CyberGhost VPN (Test) finden sich in den Datenschutzrichtlinien von ExpressVPN zum Testzeitpunkt jedoch keine Hinweise darauf, dass Benutzerdaten an das Mutterunternehmen weitergegeben werden.

Auch betont ExpressVPN in mehreren Blogposts, dass der VPN-Betrieb weiterhin vollständig unabhängig und unter der Jurisdiktion der britischen Jungferninseln weiterlaufen soll. Rund viereinhalb Jahre nach der Übernahme bleibt diese Aussage beständig. Dennoch ist die Übernahme des VPN-Veteranen durch KAPE bei einigen Nutzern umstritten.

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ExpressVPN-Apps für alle gängigen Systeme

ExpressVPN bietet Apps für alle Desktop- und Mobilsysteme sowie für Fire-TV und Android-TV. Die Software präsentiert sich in unseren Tests auf allen Plattformen als benutzerfreundlich, stabil und ressourcenschonend. Die verfügbaren Server werden nach Regionen sortiert aufgelistet, eine Verbindung ist in wenigen Sekunden hergestellt. Auf dem Desktop hilft ein optionaler Verbindungstest, den aktuellen Speed der Server einzuschätzen. In unseren Tests zeigten sich die Ergebnisse des internen Tests recht konsistent mit unseren eigenen Messungen. Ein Killswitch unterbricht die Online-Anbindung zuverlässig, wenn die VPN-Verbindung abbricht. Außerdem gibt es in Form von „Threat Manager“ bzw. „Erweiterter Datenschutz“ einen optionalen Schutz vor Werbetrackern und mit Schadsoftware verseuchten Webseiten. Werbeanzeigen blockiert der Dienst allerdings nicht.

Branchenüblich müssen Anwender abseits von Windows und Android bei den Apps Abstriche hinnehmen. Gute Nachrichten gibt es für Linux-Nutzer: Zwar bietet auch ExpressVPN standardmäßig nur einen Linux-Client für die Kommandozeile an, allerdings lassen sich Firefox und Chrome-basierte Browser per Erweiterung mit einer grafischen Bedienoberfläche nachrüsten. Das funktioniert allerdings aus technischen Gründen nur, wenn Firefox und Chrome nicht über die Linux-interne Paketverwaltung installiert wurden.

Erfreulich für Mac-Nutzer: Inzwischen hat ExpressVPN seine Anwendungen für Apple Silicon optimiert. Die Nutzung erfordert also nicht mehr den Umweg über die Rosette-2-Emulation. Für ältere Intel-Macs bietet ExpressVPN weiterhin eine x86-taugliche App an. Auch das für viele Nutzer wichtige Split-Tunneling ist mittlerweile unter macOS verfügbar. Zwar erfordert die Einrichtung einige Extraschritte. Sind diese aber erledigt, können auch Apple-User bestimmte Anwendungen von der VPN-Verbindung ausnehmen.

Seit Ende Mai 2025 kommen die Android- und iOS-Apps in einem neuen Design daher, welches die Navigation in der App schneller und intuitiver machen soll. So sind die Menüs klarer aufgebaut und die Einstellungen schneller erreichbar. Die iOS-App bietet nun eine OpenVPN-Unterstützung. Zudem können Nutzer selbst die Servergeschwindigkeiten innerhalb der App testen, um den schnellsten Server für ihre Bedürfnisse zu finden, egal ob es sich um Streaming, Gaming oder sicheres Surfen handelt. Dabei schlägt die App auf Grundlage von Echtzeit-Leistungsdaten die besten drei bis fünf Serverstandorte vor.

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Netflix, Disney+, Amazon Prime & Co: Eignet sich ExpressVPN für das Streaming?

Das Entsperren von internationalen Streaming-Angeboten ist auch für ExpressVPN ein Verkaufsargument. Tatsächlich gelingt dies im Januar 2026 deutlich besser als in unseren vorangegangenen Tests: Bei unseren Versuchen mit Disney+, Netflix und Amazon Prime sträubte sich kein Dienst vor dem Log-in, wenn wir mit einem deutschen ExpressVPN-Server verbunden waren. Das galt auf dem Desktop ebenso wie auf dem iPad und einem Android-Tablet. Angesichts der strengeren VPN-Abwehrmaßnahmen von Netflix und Co. ist dies ein Pluspunkt.

Sowohl auf Netflix als auch auf Disney+ konnten wir ohne großes Server-Hopping Inhalte streamen, die es sonst in Deutschland nicht zu sehen gibt. Zum Testzeitpunkt galt das etwas für Shameless auf Netflix oder die Sport-Livestreams von ESPN auf dem Disney-Dienst.

Der Zugriff auf Netflix, Disney+ und Amazon Prime Video gelang im Test problemlos. In der Vergangenheit zeigte ExpressVPN hier Schwächen.

(Bild: Screenshot)

Für den Moment können wir hier also von einem deutlichen Schritt nach vorne sprechen. Wie immer gilt aber, dass die Ergebnisse von anekdotischer Natur sind. Durch den fortlaufenden Konflikt zwischen VPN- und Streaming-Diensten können sich die Ergebnisse jederzeit ändern.

Nutzer mit Verbindungsproblemen können sich übrigens jederzeit an den Rund-um-die-Uhr-Kundenservice wenden, der bei der Fehlersuche hilft und Ratschläge zu bestimmten Services geben kann. Der englischsprachige Live-Chat bietet seit Kurzem auch eine automatische Übersetzungsfunktion.

Hinweis: Die Nutzung von VPN-Diensten zur Umgehung von Content-Sperren verstößt in der Regel gegen die Benutzervereinbarungen der Content-Anbieter und kann zur Account-Sperre führen.

ExpressVPN im Speedtest

Bereits in der Vergangenheit konnte ExpressVPN mit hoher Leistung im gesamten Servernetz überzeugen. Daran hat sich nichts geändert: Unsere 500-Mbit-Testleitung ließ sich bei Verbindungen mit den nächstgelegenen Servern noch fast bis zur maximalen Geschwindigkeit ausreizen, gleiches gilt für Verbindungen in die Niederlande oder nach England.

Beeindruckend sind auch die Geschwindigkeiten bei Verbindungen mit US-Servern. Bei den geografisch nächstgelegenen Ostküsten-Servern gehen die Downloadgeschwindigkeiten nur minimal zurück. Teilweise erreicht der Speedtest bei Verbindungen nach New York bis zu 480 Mbit/s. Hier zeigt sich ExpressVPN von seiner besten Seite.

Im Alltags-Test gab es nur gelegentlich Captcha-Abfragen. Das haben wir bei anderen VPN-Diensten schon schlimmer gesehen.

(Bild: Screenshot)

Eine kleine Delle bekommt der hervorragende Speed-Eindruck durch die gelegentlichen Probleme, große Webseiten ohne Einschränkungen zu nutzen. Unter anderem verlangen YouTube oder Reddit gelegentlich einen Nutzer-Log-in, wenn wir sie über ExpressVPN aufrufen. Die hohe Bekanntheit des Dienstes führt dazu, dass einige Seiten Bot-Angriffe vermuten.

Im Gegenzug hatten wir in dieser mehrwöchigen Testrunde deutlich seltener Probleme mit Captcha-Abfragen. In der Vergangenheit mussten wir regelmäßig Fahrräder und Zebrastreifen identifizieren, wenn wir mit ExpressVPN surften. Dies passiert nur noch gelegentlich, im Vergleich zu Mitbewerbern war die Quote angenehm niedrig.

Für die Speedtests haben wir uns auch dieses Mal auf das von ExpressVPN empfohlene Lightway-Protokoll fokussiert. Stichproben mit dem ebenfalls verfügbaren OpenVPN-Protokoll brachten nur geringe Unterschiede zum Vorschein, lediglich die Ping-Zeiten fielen um einige Millisekunden höher aus.

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Sonderfunktionen: Passwortmanager, eSIM und mehr

Wie viele seiner Mitbewerber versucht auch ExpressVPN, sein Angebot breiter aufzustellen. Je nach gewähltem Preismodell erhalten Abonnenten Extrafunktionen, die über den reinen VPN-Service hinausgehen. So gibt es ab der mittleren Preisstufe Zugriff auf den Passwort-Manager ExpressVPN Keys. Auch der Gefahrenschutz erhält in den gehobenen Stufen mehr Funktionen, etwa einen Virenschutz oder erweiterte Content-Filter. Wie NordVPN gehört auch eine eSIM-Option zum Portfolio. Das optionale Datenangebot für Urlauber realisiert der Dienst über seinen eigenen eSIM-Dienst holiday.com.

Preise, Testzeitraum & Geld-zurück-Garantie

Seit dem letzten Test hat ExpressVPN sein Preismodell überarbeitet. Der Anbieter setzt auf die drei Preismodelle „Basic“, „Erweitert“ und „Pro“. Sie unterschieden sich primär in den parallel erlaubten Verbindungen sowie den angesprochenen Extras wie einem erweiterten Bedrohungsschutz oder einigen Tagen kostenlosem Datenvolumen via eSIM. In der Pro-Stufe gibt es zudem eine dedizierte IP-Adresse; bei den anderen Tarifen kann diese optional hinzugebucht werden.

Durch die Installation der herstellereigenen Router-App kann man allerdings eine unbegrenzte Anzahl von Geräten in einem Wi-Fi-Netzwerk sichern, einschließlich Geräten, die normalerweise keinen VPN-Schutz unterstützen (z.B. intelligente Kühlschränke und Lautsprecher).

Wie die meisten Mitbewerber rabattiert ExpressVPN seine Abonnements regelmäßig, sodass Kunden selten den Vollpreis zahlen müssen. Das 24-Monats-Abo erweist sich als günstigstes Paket, zum Testzeitpunkt gibt es noch 4 Gratis-Monate obendrauf. Express-VPN wirbt außerdem mit einer "100 % Geld-zurück-Garantie" für die ersten 30 Tage. Im Vergleich mit der Konkurrenz ist der Preis von ExpressVPN typischerweise gleichauf mit dem von NordVPN.

Auf der Website wirbt ExpressVPN mit Nettopreisen, erst im Warenkorb wird die Mehrwertsteuer hinzugerechnet.

(Bild: Screenshot)

Eine kostenlose Testphase bietet ExpressVPN über seine Homepage nicht an. Über die Apps für iOS und Android kann der Service hingegen sieben Tage lang ausprobiert werden, die aber ohne manuelle Kündigung in ein kostenpflichtiges Abo übergehen. Unabhängig vom gewählten Abonnement wird eine 30-tägige Geld-zurück-Garantie gewährt, die sich per Mail an den Kundenservice einfordern lässt.

Zahlungsarten und Zusatzoptionen

Als Zahlungsmethoden akzeptiert ExpressVPN neben Kreditkarten und PayPal auch Überweisungen sowie Google Pay und Apple Pay. SEPA-Lastschrift oder auch die anonyme Barzahlung stehen nicht zur Auswahl. Seit dem letzten Update ist zudem die Möglichkeit entfallen, ein VPN-Abo über Bitpay mit BitCoin zu erwerben. Für die Registrierung ist lediglich eine gültige E-Mail-Adresse erforderlich.


ExpressVPN: Test-Fazit

Technisch präsentiert sich ExpressVPN auf einem absolut hohen Niveau. Die Apps machen qualitativ einen blitzsauberen Eindruck und haben sich seit dem letzten Update spürbar weiterentwickelt. Auch die Performance kann nahezu auf der ganzen Linie überzeugen. Die gelegentlichen Captchas trüben den tollen Eindruck nur bedingt, treten sie doch deutlich seltener auf als etwa bei NordVPN.

Während ExpressVPN in der Vergangenheit Schwierigkeiten beim Freischalten von Streaming-Angeboten hatte, gelingt dies Anfang 2026 deutlich besser: Es fiel uns leicht, sowohl die lokalen als auch die internationalen Streaming-Kataloge der großen Streaming-Dienste zu verwenden.

Nichts auszusetzen gibt es an den Datenschutzrichtlinien. Dennoch bleibt ein leichter Beigeschmack. Etwa durch die Notwendigkeit eines eigenen VPN-Protokolls für alle Sonderfunktionen oder die Verflechtungen des KAPE-Netzwerks. Auch der Verzicht auf anonyme Bezahlmöglichkeiten könnte manchen Privatsphäre-Fan stören.

Davon abgesehen präsentiert sich ExpressVPN im Testupdate technisch ausgereift und durchdacht. Als Allrounder mit insgesamt gutem Datenschutzbestimmungen, hoher Netzwerkleistung und verbesserter Streaming-Tauglichkeit hat der Dienst sich eine Empfehlung verdient.


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Factsheet
ExpressVPN auf einen Blick
Datenstand: 27.01.2026
Sitz: Jungferninseln
   
System-Unterstützung: Sehr gut
Win
Mac
Linux
Android
iOS
Browser
Router
Smart-TVs
Konsolen
Sonstige ChromeOS, Kindle
   
Geräte: 10-14 (abhängig vom gewählten Plan)
   
Protokolle: Sehr gut
OpenVPN
IKEv2 x
Wireguard
Eigenes
   
Servernetz: Gut
Anzahl 3500
Länder 105
Standorte 170
   
Performance: Sehr gut
Speed DE ⌀ 460-485 Mbit/s
Speed UK ⌀ 470-480 Mbit/s
Speed US ⌀ 430-480 Mbit/s
Verbindungsaufbau Sehr gut
Stabilität Sehr gut
Barrierefreiheit Gut
   
Client / Usability: Sehr gut
   
Features: Sehr gut
Streaming
P2P / Filesharing
Split-Tunneling
   
Sicherheit & Datenschutz: Gut
Verschlüsselung AES-256
Multihop x
DNS-Protection
WebRTC-Protection
Not-Aus
Audit ✓ (2025)
No-Log-Richtlinie:
RAM-Server
   
Anonyme Registrierung: x
   
Anonyme Zahlung: x
Kreditkarte
Paypal
Crypto x
Sonstige
Barzahlung x
Preis inkl. MwSt: ab 2,49 € / Monat (2-Jahres-Abonnement) (Sonderangebot, Stand: 30.01.2026)
Geld zurück: 30 Tage
   
Sprachunterstützung:
Client
Support (✓)
Website
   
Besonderheiten: Eigenes Lightway-Protokoll
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Redaktion & Aktualisierung: heise Download-Team

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