Testbericht: Unsere Erfahrungen mit NordVPN
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NordVPN im Test: Schnell, stabil - aber auch sicher?

Unsere Erfahrungen mit NordVPN

NordVPN gehört zu den bekanntesten VPN-Anbietern. Doch sind die Marketing-Versprechen vom hohen Datenschutz und Top-Geschwindigkeit auch 2026 noch gültig? Wir haben den Dienst auf seine Stärken und Schwächen getestet.

[Update 19.01.2026]: Wir haben NordVPN zuletzt im Januar 2026 getestet und diesen Testbericht entsprechend aktualisiert.

💡 Das Wichtigste in Kürze
  • Das Servernetz von NordVPN umfasst über 8.900 Server in 129 Ländern. Es umfasst Spezialserver für Filesharing, Multi-Hop oder Zugriff auf das Onion-Netzwerk.
  • Abonnenten können bis zu zehn Geräte gleichzeitig verbinden. Geschwindigkeit und Stabilität der Verbindungen konnten im Test überzeugen, aber wir sahen oft Captchas.
  • Ländersperren ließen sich im Test gut mit NordVPN umgehen. Wenn Inhalte beim ersten Versuch gesperrt blieben, half oft ein Wechsel des VPN-Servers, um doch Zugriff zu erhalten.
  • NordVPN verspricht, keinerlei Benutzerdaten zu erfassen – hält sich aber juristisch eine Hintertür offen. Audits bestätigen jedoch bislang die Versprechungen.
  • Preis: ab 3,68 EUR / Monat* (inkl. MwSt.)

NordVPN ist bereits seit 2012 auf dem kommerziellen VPN-Markt aktiv und damit ein Branchenveteran. Im sehr aktiven Marketing wirbt der Anbieter mit höchsten Sicherheitsstandards, einem großen Servernetzwerk und der Möglichkeit, Websperren effektiv zu umgehen. Gleichzeitig verspricht NordVPN eine hohe Anonymisierung durch den Verzicht auf Logging und den Einsatz von RAM-Servern. Wie gut das Konzept 2026 funktioniert, klären wir im Test von NordVPN.

NordVPN: Über 8.900 Server in 129 Ländern

Das Servernetzwerk von NordVPN* gehört zu den besten im Markt. Zum Testzeitpunkt im Januar 2026 betreibt NordVPN über 8900 Server in weltweit 129 Ländern. Bei der Länderauswahl erreicht das Unternehmen im Vergleich zur VPN-Konkurrenz damit einen Bestwert und deckt fast den gesamten Erdball ab – darunter auch VPN-kritische Staaten wie die Türkei.

Bereits seit 2020 setzt NordVPN auf eine komplett selbst verwaltete Infrastruktur, nachdem Hacker ein Jahr zuvor kurzfristig Zugriff auf einen der VPN-Server erlangt hatten. Alle aktuellen NordVPN-Server arbeiten seitdem im RAM-Betrieb, sodass sich bei Abschaltung – etwa bei einer Beschlagnahmung – sämtliche Daten automatisch aus dem Speicher verflüchtigen.

Die Serverauswahl im NordVPN-Client

Die Länder- und Serverauswahl bei NordVPN ist ausgesprochen groß. Für bestimmte Einsatzzwecke, etwa Filesharing, stehen Spezialserver zur Verfügung.

(Bild: Screenshot)

Wie die meisten VPN-Dienste betreibt auch NordVPN einige Spezialserver. Sogenannte P2P-Server sind besonders optimiert für die Nutzung von Filesharing-Diensten wie BitTorrent, Double-VPN-Server schicken die Daten über zwei Server in unterschiedlichen Ländern ("Multi-Hop") und die sogenannten Onion-over-VPN-Server erlauben den Zugriff auf das hoch anonymisierte TOR-Netzwerk via VPN-Server. Als letzte Besonderheit bietet NordVPN in Form der verschleierten Server eine Reihe von Zugriffspunkten, die auch in restriktiven Netzwerkumgebungen oder Ländern, die VPN-Verbindungen unterdrücken, funktionieren sollen. Diese stehen allerdings nur zur Verfügung, wenn in den Apps von NordLynx auf das Open-VPN-Protokoll umgeschaltet wird.


Protokolle, Sicherheit und Datenschutz

Auch bei den VPN-Protokollen zeigt sich NordVPN auf dem Stand der Technik, entfernt sich dabei aber ein wenig von den Normen. So bietet NordVPN in Form von NordLynx eine an die eigene Serverstruktur angepasste Version des als besonders effizient geltenden Open-Source-Protokolls Wireguard. Es ist systemübergreifend in den Apps voreingestellt und soll die konstanteste Performance bieten.

Mittlerweile hat NordVPN alle Server mit NordLynx nachgerüstet und das Protkoll standardmäßig aktiviert. Einschränkungen bei der Auswahl von Zusatzservern, etwa Onion-over-VPN, gibt es nicht mehr. Auch für Angriffe durch Quantencomputer sieht sich der Anbieter gerüstet. Im Laufe von 2024 und 2025 hat NordVPN die Post-Quantum-Cryptography in NordLynx integriert. System- und Server-unabhängig besteht NordVPN sämtliche Sicherheitstests wie den DNS-Leaktest oder die diversen Tests von Browserleaks.com ohne Probleme. Wer auf das ebenfalls noch zur Auswahl stehende OpenVPN-Protokoll setzt, verzichtet allerdings auf die Post-Quantum-Verschlüsselung.

NordVPN hält dicht – und besteht alle Leaktests ohne Probleme.

(Bild: Screenshot)

NordVPN verspricht für sämtliche Verbindungen eine sichere 256-Bit-Verschlüsslung, außerdem zeichnet der Anbieter laut Datenschutzangaben keinerlei Daten über das Surfverhalten seiner Kunden auf. Auch betont das Unternehmen, dass diese Versprechen bereits zweimal durch die Schweizer PricewaterhouseCoopers AG überprüft wurden.

2022, 2023, 2024 und 2026 bescheinigte das unabhängige Beratungs- und Wirtschaftsprüfungsunternehmen Deloitte NordVPN ebenfalls den No-Log-Status. Die Berichte sind für alle NordVPN-User in ihren Nord-Accounts verfügbar. Auch das deutsche Cybersecurity-Unternehmen Cure53 bestätigte mehrfach die Sicherheit des Dienstes, zuletzt im Dezember 2025 .

Die Mutterfirma von NordVPN, NordSecurity, betreibt mehrere internationale Büros. Der VPN-Dienst unterliegt nach wie vor der Jurisdiktion von Panama, die keinerlei Vorratsdatenspeicherung verlangt.

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No-Log-Richtlinie mit potenzieller Hintertür

Für Aufsehen bei NordVPN-Usern sorgte eine Änderung in einem 2017 veröffentlichen Blogpost* der Firma. Ursprünglich hieß es dort, dass NordVPN unter keinen Umständen mit ausländischen Regierungen und Strafverfolgungsbehörden zusammenarbeite. In der überarbeiteten Version nimmt NordVPN sich das Recht heraus, Benutzeraktivitäten aufzuzeichnen, wenn dies gerichtlich verlangt werde. In einem weiteren Blogpost gibt NordVPN an, dass diese Auflagen für alle legal agierenden VPN-Services gelten würden. Logischerweise dürfen Anonymisierungsdienste nicht für kriminelle Aktivitäten verwendet werden, dennoch lässt der geänderte Passus Zweifel am No-Log-Versprechen von NordVPN aufkommen. Die unabhängigen Audits sowie die Nutzung von flüchtigen RAM-Servern sprechen aber bislang dafür, dass NordVPN nicht von seinen No-Log-Grundsätzen abweicht. Zum bereits sechsten Mal hat sich NordVPN einer unabhängigen Prüfung durch Deloitte Litauen unterzogen. Das Unternehmen erstellte einen Prüfbericht über die Konfiguration der IT-Systeme und die unterstützenden IT-Abläufe, die NordVPN zur Bereitstellung seiner VPN-Dienste für Kunden gemäß der No-Logs-Garantie verwendet. Deloitte bestätigte Anfang 2026, dass die No-Logs-Erklärung des Unternehmens korrekt ist und den Datenschutzversprechen entspricht.

Seit 2024 veröffentlicht NordVPN einen Transparenzreport, in dem unter anderem die Anfragen von Rechte-Haltern sowie die Anfragen von staatlichen Behörden nach Quartalen aufgeschlüsselt werden. Stand Januar 2026 hat das Unternehmen demnach bislang weder Informationen herausgegeben, die zur Identifikation der Nutzer führen, noch die eigene Infrastruktur auf externen Druck hin angepasst.

Inzwischen fragt NordVPN beim ersten Programmstart, ob die App Analysedaten sammeln darf. In der Vergangenheit musste man der Datensammlung in den Optionen widersprechen.

(Bild: Screenshot)

Schön: Bei der Abfrage von Analyse-Daten hat NordVPN einen Schritt nach vorn gemacht. Waren diese lange Zeit standardmäßig aktiv, fragt der Dienst nunmehr beim ersten Start der Apps nach einer Einwilligung. Lehnen die Nutzer diese ab, übermitteln die Apps nur noch technisch nötige Daten an den Dienst. Grundsätzlich lässt sich die Einwilligung zudem jederzeit widerrufen.

Sonderfunktionen: Cloudspeicher, Passwortmanager und mehr

NordVPN hat bereits seit einigen Jahren damit begonnen, sein Portfolio auszubauen. Je nach Abo-Stufe bietet das Unternehmen etwa einen erweiterten Schutz vor Schadsoftware, der einen separaten Virenschutz ersetzen soll. Auch der Passwortmanager NordPass (Test) oder der verschlüsselte Cloudspeicher NordLocker (Test) sollen Kunden von einem Tarif-Upgrade überzeugen.

Neben diesen eng mit den VPN-Angeboten verzahnten Extras hat NordVPN über den Mutterkonzern NordSecurity noch weitere Angebote im Portfolio. So bietet das Unternehmen mit Saily (Test) eSIM-Karten für internationale Reisen oder verspricht mit Incgoni (Test), persönliche Datenspuren aus dem Internet zu entfernen.


Netflix, Disney+, Amazon Prime: Eignet sich NordVPN für das Streaming?

Das Entsperren von internationalen Streaminginhalten ist ein Dauerthema für VPN-Nutzer. NordVPN hat in diesem Zusammenhang einen guten Ruf, den es im Januar 2026 erneut bestätigen kann. Verbinden wir uns beispielsweise mit einem US-Server, können wir die auf dem US-Markt verfügbaren Staffeln von NCIS auf Netflix schauen. Das klappt auf dem Fernseher genauso wie am Desktop.

Auch die Nutzung von Disney+ oder Amazon Prime Video auf dem Fernseher, iPad oder im Browser gelang bei aktiven NordVPN-Verbindungen nahezu immer. Gelegentlich benötigte es einen Serverwechsel, um eine etwaige Sperre zu umgehen, im Großen und Ganzen kann der Dienst seine hohe Streaming-Tauglichkeit aber erneut unter Beweis stellen.

NordVPN ermöglichte im Test zuverlässig das Freischalten von Streaming-Angeboten.

(Bild: Screenshot)

Wie immer gilt, dass es sich dabei um Momentaufnahmen handelt. Angesichts der steigenden Abwehrhaltungen der Streaming-Betreiber gegenüber VPN-Diensten ist es aber bemerkenswert, wie gut NordVPN in dieser Hinsicht weiterhin funktioniert.

Hinweis: Die Nutzung von VPN-Diensten zur Umgehung von Content-Sperren verstößt in der Regel gegen die Benutzervereinbarungen der Content-Anbieter und kann zur Account-Sperre führen.

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Captchas & Co. beim Website-Besuch

So positiv NordVPN sich auf der Streaming-Seite präsentiert, so ernüchternd ist stellenweise der Surf-Alltag mit dem Dienst. Das liegt mitnichten an der Geschwindigkeit, sondern daran, dass viele Webseiten bei VPN-Nutzung einen Missbrauch vermuten. Das passiert hauptsächlich bei Seiten, die von Diensten wie Cloudflare oder CloudFront geschützt werden. Prominentes Negativbeispiel ist die Webseite des Fußballmagazins Kicker, die wir während des NordVPN-Tests erst nach mehreren Serverwechseln öffnen konnten.

Tritt vors Schienbein: Das Fußballmagazin Kicker ließ uns erst nach mehreren Serverwechseln auf die Website.

(Bild: Screenshot)

Schon bei unseren vorherigen Tests konnten wir Ähnliches beobachten. Es dürfte wohl an der hohen Verbreitung und entsprechender Server-Auslastung liegen, dass NordVPN-Nutzer besonders häufig von Captcha-Anfragen und anderen Prüfmaßnahmen gegängelt werden.

NordVPN im Speedtest

Wie die meisten VPN-Anbieter wirbt auch NordVPN mit einer hohen Surfgeschwindigkeit. Bei unseren Tests mit einer 500-Mbit-Leitung konnte sich dieses Versprechen weitestgehend bestätigen.

Verbinden wir uns zum nächstgelegenen Server in Deutschland, erreichen wir Download-Geschwindigkeiten von 400 bis 440 Mbit/s. Die Leitung wird also ein wenig ausgebremst, relevant ist das aber kaum.

Erfreulicherweise ändert sich an der reinen Übertragungsrate wenig, wenn wir Verbindungen ins Ausland nutzen. So sind die UK-Server nahezu gleich schnell. Und selbst bei einer Verbindung an die US-Ostküste erreichen wir im Test über Speedtest.net teils ebenso über 400 Mbit/s. Erwartungsgemäß gehen dabei lediglich die Ping-Zeiten deutlich nach oben (rund 100 bis 130 ms im Vergleich zu 20 bis 30 ms auf deutschen Servern). Insgesamt zählt NordVPN somit zu den schnellsten Anbietern in unserem VPN-Test: Die besten VPN-Anbieter im Vergleich.

Ergebnisse des Geschwindigkeits-Tests bei Verbindung mit einem NordVPN-Server in London.

Ob Server in Deutschland, Großbritannien oder den USA: Mit NordVPN surften wir stets flott und ohne Verbindungsabbrüche.

(Bild: Screenshot)

Für die Tests nutzen wir die Standard-Server sowie das NordLynx-Protokoll. Beim Wechsel auf OpenVPN geht die Geschwindigkeit leicht, aber nicht relevant zurück. Die Spezialserver sind zeitweise ein wenig langsamer.


NordVPN-Apps für Desktop, Mobile und TV

Alle NordVPN-Apps ähneln sich im Look & Feel den grafischen Clients. Inzwischen gibt es auch unter Linux eine grafische Bedienoberfläche.

(Bild: Screenshot)

Die Einrichtung und Verbindung von NordVPN sind dank Apps für alle wichtigen Systeme unkompliziert. Die Clients für Windows, macOS, Linux sowie Android und iOS bieten neben der manuellen Konfiguration auch eine komfortable grafische Bedienoberfläche. Funktional sind die NordVPN-Clients jedoch nicht auf dem gleichen Stand.

Mit dem sogenannten Split-Tunneling ist eine besonders praktische Funktion den Windows- und Android-Clients vorbehalten. Es erlaubt, bestimmte Apps wahlweise gezielt von der VPN-Nutzung auszunehmen oder die VPN-Verbindung auf diese Anwendungen zu beschränken. So lässt sich etwa die VPN-Verschlüsselung auf einen bestimmten Browser limitieren. Auch können unter anderem Online-Spiele, die bei aktiver VPN-Verbindung Probleme verursachen, ausgenommen werden. In unseren Tests funktionierte das Feature fehlerlos und war ein echter Mehrwert. Linux-, Mac- und iOS-Nutzer müssen auf systemweites Split-Tunneling bislang leider verzichten. Zumindest Desktop-Nutzer können mithilfe von Browser-Erweiterungen für Firefox, Chrome und Safari einen Teil der Funktion nachbilden. Sie ermöglichen es, NordVPN nur für den entsprechenden Browser einzuschalten.

Mit Split-Tunneling leitet man Firefox am VPN vorbei und Chrome durch das VPN hindurch.

Schön: Mit Split-Tunneling leitet man Apps individuell durch das VPN hindurch oder daran vorbei. Schade: Die Funktion gibt es nur unter Windows und Android.

(Bild: Screenshot)

Bedrohungsschutz, Meshnet und mehr

Systemübergreifend verfügbar ist der sogenannte Bedrohungsschutz, früher als CyberSec vermarktet. Darunter fasst NordVPN diverse Funktionen zusammen, die die Internetnutzung sicherer machen sollten. Dazu gehören unter anderem:

  • Blocker für Werbeanzeigen und Web-Tracker
  • Überprüfung von Webseiten auf Schadsoftware
  • Check installierter Anwendungen auf mögliche ungepatchte Schwachstellen

Die Funktionen sind ohne aktive VPN-Verbindung verfügbar, können aber auch granular oder komplett abgeschaltet werden. Unter Windows und macOS erhalten Abonnenten auf Wunsch mit dem „Bedrohungsschutz Pro“ einen vollwertigen Virenschutz. Wird er in den Einstellungen der Desktop-Clients aktiviert, scannt er automatisch Dateien und den Netzwerkverkehr auf schädliche Inhalte.

Kostenlos verfügbar ist die Funktion Meshnet. Sie erlaubt es, bis zu zehn eigene und bis zu 50 Gastgeräte zu einem virtuellen Netzwerk zusammenzuschließen. Sind die Geräte im gleichen Meshnet angemeldet, agieren sie wie in einem lokalen Netzwerk. So können unter anderem Dateien auf entfernte Rechner oder Smartphones übertragen oder LAN-Partien ausgetragen werden, ohne im gleichen Netzwerk zu hängen. Meshnet ist eine interessante Dreingabe und funktioniert im Test optimal. NordVPN wollte Meshnet zwischenzeitlich abschalten, lässt den Dienst aber nun aufgrund der angeblich hohen Popularität weiter aktiv.

Im Meshnet lassen sich bis zu zehn eigene und bis zu 50 Gastgeräte zu einem virtuellen Netzwerk zusammenzuschließen.

(Bild: Screenshot)

Ebenfalls auf allen Systemen verfügbar ist der Kill Switch, der auf Wunsch die Internetverbindung kappt, falls die VPN-Verbindung unterbrochen wird. Unter Windows und MacOS kann man zudem festlegen, bestimmte Anwendungen bei Verbindungsverlust automatisch zu schließen.

Auch Apps für Android TV, Apple TV sowie die Fire-TV-Familie bietet NordVPN an, die besonders die ambitionierten Streaming-Funktionen auf den Fernseher holt.

Insgesamt hinterlassen die NordVPN-Apps für die diversen Plattformen einen ausgezeichneten Eindruck. Sie arbeiten stabil im Test und alle Funktionen erfüllen ihren Dienst tadellos.

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Preise, Testzeitraum & Geld-zurück-Garantie

Bei monatlicher Kündbarkeit und ohne Sonderangebote kostet ein Abo bei NordVPN zwischen rund 13 und 18 € – je nachdem, welche Extras man dazu buchen möchte. Branchenüblich sinkt der monatliche Preis bei längerer Bindung sowie im Rahmen von Rabattaktionen drastisch. Aktuell läuft etwa ein Angebot, das den VPN-Zugang für zwei Jahre für rund 3,68 € im Monat* ermöglicht. (12.02.2026).

Auf alle Pakete gewährt der Anbieter eine 30-tägige Geld-zurück-Garantie, die über den deutschsprachigen Support angefragt werden kann. Ein automatisch endendes Probeabo bietet NordVPN allerdings nicht. Unabhängig vom gewählten Paket erlaubt NordVPN die parallele Verbindung von zehn Geräten. Dabei geht es ausschließlich um aktive Verbindungen, die PCs oder Smartphones werden also nicht registriert und müssen folglich auch nicht wieder abgemeldet werden, um andere Geräte zu verbinden.

Zahlungsarten und Zusatzoptionen

Die Bezahlung von NordVPN erfolgt via Kreditkarte oder Dienstleister wie PayPal, Amazon Pay oder Klarna. Bankeinzug oder anonyme Barzahlung sind nach wie vor nicht möglich. Letzteres lässt sich aber zumindest indirekt durch den Kauf von Gutscheinkarten im Einzelhandel umgehen. Über den Dienstleister CoinGate ist zudem eine Zahlung mit Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ethereum möglich – allerdings erst nach einer Registrierung. NordVPN selbst verlangt für die Anmeldung lediglich eine gültige E-Mail-Adresse, weitere persönliche Daten fragt der Anbieter nicht ab.

Auch ein Abo-Abschluss über die Apps für iOS und Android ist möglich, auf die erwähnten Rabattaktionen muss dabei allerdings in der Regel verzichtet werden. Je nach gewähltem Abomodell ist zudem der Passwortmanager NordPass, der erweiterte Bedrohungsschutz oder der verschlüsselte Cloudspeicherdienst NordLocker enthalten. NordVPN folgt damit dem Branchentrend, neben dem Kerngeschäft auch weitere Dienstleistungen anzubieten. Auch dedizierte IP-Adressen, die nicht mit anderen Benutzern auf einem VPN-Server geteilt werden, bietet NordVPN an. Für eine solche Lösung verlangt der Anbieter rund 45 € im Jahr.

Auch dedizierte IP-Adressen, die nicht mit anderen Benutzern auf einem VPN-Server geteilt werden, bietet NordVPN an.

(Bild: Screenshot)


NordVPN: Test-Fazit

NordVPN gehört auch Anfang 2026 zu den komplettesten VPN-Anbietern im Test. Tatsächlich hat der Anbieter einige Kritikpunkte aus dem letzten Test ausgeräumt. Dazu gehören weitere Audits sowie die nicht mehr standardmäßig aktivierte Datensammlung in den VPN-Clients. Bei Geschwindigkeit und Datenschutz kann NordVPN weitestgehend überzeugen.

Nahezu optimal fallen die Ergebnisse im Streaming-Test aus. Neben der allgemeinen Nutzbarkeit trotz aktiver Verbindungen kann der Service auch beim Entsperren von geblockten Inhalten punkten. Das riesige Server-Netzwerk macht es bei Problemen vergleichsweise leicht, mit einer anderen IP-Adresse weiterzumachen.

Die Popularität des Angebots hat aber Schattenseiten, die sich beim Surfen bemerkbar machen. Die immer wieder auftretenden Blocks auf großen Webseiten sorgen im Alltag für einen Komfortmangel. Zwar lässt sich die Verbindung in solchen Fällen pausieren, was aber natürlich nicht dem Sinn und Zweck einer VPN-Absicherung entspricht.

Seiner Tugenden unbenommen agiert NordVPN zudem ein wenig marktschreierisch. Die Werbung für VPN-fremde Dienste wie Saily oder Incogni wirkt in den VPN-Anwendungen etwas deplatziert. Auch neigt das Unternehmen dazu, nach der Anmeldung E-Mail-Angebote für Upgrades zu verschicken. Die lassen sich zwar abbestellen, allerdings zeigen Mitbewerber wie Mullvad oder ProtonVPN, dass es auch deutlich ruhiger zugehen kann.

Wer damit Leben kann und Wert auf einen ebenso hohen Funktionsumfang wie ein großes, technisch hochwertiges Servernetz legt, sollte sich NordVPN ansehen. Insbesondere Streaming-Fans können auf ihre Kosten kommen. Eine preisgünstigere, technisch dafür etwas schwächere Alternative zu NordVPN ist CyberGhost VPN (Test).


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Ab 3,68 € / Monat
Factsheet
NordVPN auf einen Blick
Datenstand: 19.01.26
Sitz: Panama
System-Unterstützung: Sehr gut
Win
Mac
Linux
Android
iOS
Browser
Router (✓)
Smart-TVs
Konsolen
Sonstige Chrome, Firefox, Kindle
Gleichzeitige Geräte: 10
Protokolle: Sehr gut
OpenVPN
IKEv2 x
Wireguard (✓) (NordLynx ist eine an die eigene Serverstruktur angepasste Version des Wireguard-Protokolls)
Eigenes
Servernetz: Gut
Anzahl 8900+
Länder 129
Standorte 178
Performance: Sehr gut
⌀ Speed DE (500 Mbit) 400 - 420 Mbit/s
⌀ Speed UK (500 Mbit) 380 - 410 Mbit/s
⌀ Speed US (500 MBit) 360 - 410 Mbit/s
Verbindungsaufbau Sehr gut
Stabilität Sehr gut
Barrierefreiheit (Captchas) Befriedigend
Client / Usability: Sehr gut
Features: Gut
Streaming
P2P / Filesharing
Split-Tunneling (✓)
Sicherheit & Datenschutz: Sehr gut
Verschlüsselung AES-256
Multihop
DNS-Protection
WebRTC-Protection
Not-Aus
Audit ✓ (2025)
No-Log-Richtlinie
RAM-Server
Anonyme Registrierung: x
Anonyme Zahlung: x
Kreditkarte
Paypal
Crypto
Sonstige
Barzahlung x
Preis inkl. MwSt: ab 3,68 € / Monat*
Geld zurück: 30 Tage
Deutsche Sprachunterstützung:
Client
Support
Website
Besonderheiten: Meshnet
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Redaktion & Aktualisierung: heise Download-Team

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