Member of the Inner Party schrieb am 18.07.2024 04:49:
Atomkraftzwerg schrieb am 17.07.2024 15:56:
Member of the Inner Party schrieb am 17.07.2024 15:32:
cooregan schrieb am 17.07.2024 15:19:
Kein Wunder ist es, wenn die so wie Billy zusammengezimmert werden.
Also Schrauben reindrehen und DĂŒbel reinkloppen.
Vielleicht haben die die Fertigung inzwischen geaendert, aber zu meiner Sturm- und Drangzeit hatten die keine Schrauben, sondern nur diese Stifte (mit Gewinde), die man mit einem Gegenstueck festziehen musste. Was nie geklappt hatte, nach 2 Monaten hatten die Dinger sich immer wieder geloest.
Edit hat ein Foto gefunden:
https://southernhospitalityblog.com/wp-content/uploads/2014/03/hardware.jpg
Ok, jetzt sind die Gegenstuecke sogar aus Plaste. Das haelt doch nie im Leben.
O'Brien, war vielleicht zu nur zu bloede
Also ich habe hier noch zwei Billy-Regale in der ursprĂŒnglichen Bauweise. Da hatten die Stifte gar kein Gewinde. Die Löcher waren damals geringfĂŒgig kleiner gebohrt als die Stifte, so dass man diese mit sanften HammerschlĂ€gen reinklopfen konnte.
Und das haelt? Umzuege durch?
Absolut stabil. Das war noch QualitÀt "Made in GDR". Dort lieà IKEA damals produzieren (zum Teil auch in den GefÀngnissen, aber das wusste keiner). SÀmtliche Teile sind aus Massivholz (Kiefer) oder Stahl. Das hat sich bis heute kein bisschen verzogen.
Es gab auch vier Schrauben: Diese waren fĂŒr das Stabilisierungskreuz auf der RĂŒckseite, das von Hochintelligenzlern regelmĂ€Ăig als ĂŒberflĂŒssig erkannt und weggelassen wurde. Das Regal brach dann plötzlich seitlich zusammen wenn es schwer beladen war. đ
Schon sehr flimsy. Andere Regale (auch IKEA) haben eine komplette Rueckwand aus Pappe, die du mit Naegel festklopfst. Die haelt zwar seitlich was aus, aber sobald du ein Buch mit etwas Schwung reindonnerst, kommt, beult das Ding hinten aus.
O'Brien
Die RĂŒckwand war mir nicht wichtig. Das Stabilisierungskreuz ist recht solide gemacht (Stahl vernickelt mit einem Gelenk in der Mitte). Die Stangen haben einen Durchmesser von 6 Millimeter. Wie gesagt: Das war damals noch QualitĂ€t. Nach der Maueröffnung habe ich bei IKEA einen Kleiderschrank gekauft, der wirklich das Allerletzte war: Spanplatte mit deutlichen Emissionen (Kleidung wird darin braun), zerbrechliche BeschlĂ€ge aus Plastik, mit groĂen Toleranzen verabeitet (die TĂŒren hĂ€ngen schief in den Schienen). Insgesamt ein wackeliges und lausiges Konstrukt. Keine Ahnung warum ich den bis heute behalten habe. đ