Da manifestiert sich die gesamte Erbärmlichkeit der üblichen Praxis der Schuldzuweisungen bei 'Cyber'-Angriffen.
Immer der, der grad - aus ganz anderen GrĂĽnden - der auserkorene Lieblingsfeind ist. Je nach globaler Tagespolitik.
Und die Größe, jene um Entschuldigung zu bitten, die man zuvor zu Unrecht beschuldigt hatte, hat bei Entwicklungen mit Neueinschätzungen auch keiner der Akteure.
Man tut gut daran, Meldungen ĂĽber 'Cyber'-Angriffe zur Kenntnis zu nehmen, den Absatz mit den Schuldzuweisungen aber zu ĂĽberlesen.
Oder dahingehend auszuwerten, gegen wen wohl als nächstes ein Kalter Krieg geführt werden soll.
Mies daran ist, dass tatsächlich stichhaltige Beweise dafür vorliegen könnten, dass Lukaschenko, Putin oder der Papst dahinter stecken. Aber kein Akteur, der solche Meldungen über Untersuchungsergebnisse absetzt , hat echte Glaubwürdigkeit.
Das ganze Thema ist ein Propagandaschlachtfeld.
gruĂź
cooregan