Es geht um Anwendungen, die ĂĽbers Internet laufen und die von sehr vielen Leuten genutzt werden.
Beispiele Zoom, Skype, Teams.
Der Hersteller einer solchen Anwendung überwacht diese permanent auf zufriedenstellende Funktion, um keine Kundschaft zu verärgern oder zu verlieren.
Zur Ăśberwachung werde Messungen durchgefĂĽhrt.
Gemessen werden alle möglichen Anzeichen (Indikatoren), von denen man glaubt oder weiß, dass sie aussagekräftig sind, sogenannte Schlüsselwerte für die Funktionalität.
Microsoft überwacht ständig ziemlich viele solcher Schlüsselwerte.
Wenn bei der Überwachung festgestellt wird, dass auffällige Abweichungen bei den gemessenen Werten auftreten, muss schnell herausgefunden werden, was eigentlich Sache ist.
(Anmerkung: das ist fĂĽr mich ein Zeichen, dass die Auswahl und die Bewertung der Messwerte nicht so gut sind, wie sie sein sollten.)
Wie so oft an solchen Stellen wird nicht etwa die Methodik oder die Implementierung der Ăśberwachung verbessert, sondern man erschafft ein neues Produkt, sozusagen einen Nachbrenner fĂĽr die Messwerteturbinen.
Da schaut man noch mal genauer hin (was man auch gleich hätte tun können, wenn man es gekonnt hätte) und lässt alle möglichen inzwischen gemachten Erfahrungen einfließen. Das ist natürlich nicht ganz einfach, deshalb macht man sich eine Python Bibliothek, die die nützlichen neuen Hilfsmitel und Auswertungsmethoden enthält, und die wurde jetzt offen gelegt.
Das wars jetzt schon, und das hätte man sicher auch gleich so schreiben können.
(Das Mapping der nahezu entstellend wörtlich übersetzten Fachbegriffe der verlinkten Originalveröffentlichung auf die verständlichen Begriffe meines Texts 'is left as an exercise for the reader').