Slacker schrieb am 1. Juni 2001 15:48:
> Die letzten werden die ersten sein..
>
> >Durch die Übernahmen verliert der Bund endgültig die
> Kapitalmehrheit
> >an dem einstigen Staatsunternehmen. Sein Anteil
> >verringert sich von 58 auf rund 43 Prozent
>
> Alle Telekom-Werte, wie Leitungen, Technik und Immobilien
> wurden einst über Steuern durch den Staat finanziert. Die
> Bundespost
> war staatlich und nicht privatwirtschaftlich. Alles gehörte dem
> Bund.
>
.... und die Benutzung war teuer.
> Die Menschen in diesem Land wurden meiner Meinung nach bestohlen,
> indem die DBP verschachert wurde - auch wenn so einige jetzt
> Besitzer der Telekom-Volksaktie sind. Denn vorher gehörte die
> DBP allen mit. Wenn Sommer die Telekom an die Wand fährt (oder Alan
> Greenspan sich unerwartet am Kopf kratzt) lösen sich ehemals real
> existente Werte auf einen Schlag in Luft auf.
>
Die Einnahmen die der Staat damit erzielt hat gehören doch wieder
genauso allen wie zu vor die DBP.
> Ich finde nicht, dass alles privatisiert werden muss.
find ich auch nicht unbedingt ...
> Dass durch
> Wettbewerb zwangsläufig bessere Dienstleistungen und günstigere
> Preise entstehen, mag glauben wer will. Oder der begebe sich mal in
> einen T-Punkt Laden ;-)
>
z.B. Auflösung des Telekommunikationsmonopols, hat die Preise für
benutzung und ausrüstung (Telefone ...) gesenkt. Wenn das nix ist.
> Warum nicht gleich ganze Stadtverwaltungen oder Polizei, Feuerwehr
> privatisieren. Das gesamte Straßennetz ließe sich auch noch
> verkloppen.
Straßennetz gibts schon ansatzweise -> A31.
Polizei usw. lassen sich nicht privatisieren, weil hoheitliche
Aufgaben.
> ...
Wenn also Dienstleistungen privatrechtlich effizenter und damit
günstiger erbracht werden können, warum sollten sie dann nicht
privatisiert werden? Was spricht dagegen?
Hajo
> Die letzten werden die ersten sein..
>
> >Durch die Übernahmen verliert der Bund endgültig die
> Kapitalmehrheit
> >an dem einstigen Staatsunternehmen. Sein Anteil
> >verringert sich von 58 auf rund 43 Prozent
>
> Alle Telekom-Werte, wie Leitungen, Technik und Immobilien
> wurden einst über Steuern durch den Staat finanziert. Die
> Bundespost
> war staatlich und nicht privatwirtschaftlich. Alles gehörte dem
> Bund.
>
.... und die Benutzung war teuer.
> Die Menschen in diesem Land wurden meiner Meinung nach bestohlen,
> indem die DBP verschachert wurde - auch wenn so einige jetzt
> Besitzer der Telekom-Volksaktie sind. Denn vorher gehörte die
> DBP allen mit. Wenn Sommer die Telekom an die Wand fährt (oder Alan
> Greenspan sich unerwartet am Kopf kratzt) lösen sich ehemals real
> existente Werte auf einen Schlag in Luft auf.
>
Die Einnahmen die der Staat damit erzielt hat gehören doch wieder
genauso allen wie zu vor die DBP.
> Ich finde nicht, dass alles privatisiert werden muss.
find ich auch nicht unbedingt ...
> Dass durch
> Wettbewerb zwangsläufig bessere Dienstleistungen und günstigere
> Preise entstehen, mag glauben wer will. Oder der begebe sich mal in
> einen T-Punkt Laden ;-)
>
z.B. Auflösung des Telekommunikationsmonopols, hat die Preise für
benutzung und ausrüstung (Telefone ...) gesenkt. Wenn das nix ist.
> Warum nicht gleich ganze Stadtverwaltungen oder Polizei, Feuerwehr
> privatisieren. Das gesamte Straßennetz ließe sich auch noch
> verkloppen.
Straßennetz gibts schon ansatzweise -> A31.
Polizei usw. lassen sich nicht privatisieren, weil hoheitliche
Aufgaben.
> ...
Wenn also Dienstleistungen privatrechtlich effizenter und damit
günstiger erbracht werden können, warum sollten sie dann nicht
privatisiert werden? Was spricht dagegen?
Hajo