... aus dem viele gerne ins Home-Office flĂĽchten wollen (auch ich habe das gemacht).
Es ist unsäglich, mit wie viel Getöse alle Jahre die nächste Innovationssau durchs Dorf getrieben wird, damit das Management seinen Spaß hat (Agilität und Scrum sind gerade die Renner bei meinen Auftraggebern), aber die von ach so schlauen Rechenkünstlern als effizient ersonnene dichte Packung der Schreibtische im Großraumbüro, die für mich Ausdruck der tiefen Verachtung des Unternehmens gegenüber seinen Angestellten ist, nicht angetastet wird.
An sich wünsche ich mir sehr wohl die Zusammenarbeit mit Kollegen, das geht aber nur in einem abgegrenzten Büro für genau das Team von höchstens 3 bis 5 Leuten, mit denen man wirklich intensiv im Projekt zusammenarbeit. Tom DeMarco hat das gut beschrieben (Peopleware). Tatsächlich geht der Trend ja aber in die andere Richtung: wo viel Home-Office gemacht wird oder die Angestellten häufig ausser Haus beim Kunden unterwegs sind, wird auch der eigene Schreibtisch im Großraumbüro noch ersetzt durch den persönlichen Rollcontainer, mit dem man sich im Angestelltenstall einen gerade freien Platz sucht. Wofür von irgendwelchen Dummköpfen auch schon wieder ein neues, dummes Wort gefunden wurde.