Fotojahr 2025: Wie sich die Fotografie weiterentwickelt – ohne radikalen Umbruch 19 Kommentare
(Bild: Secundannte)
Modellpflege bei Kameras, das Comeback der Kompaktkamera, neue Objektive, Leica-Debatten und groĂźe Abschiede: Das hat die Fotowelt 2025 bewegt.
Das Jahr 2025 war keines der großen Umbrüche. Es war ein Jahr der feinen Justierungen. Kameras wurden besser, schneller und vielseitiger. Oft geschah dies ohne großes Tamtam, doch der spürbare Mehrwert im Alltag war deutlich. Die Hersteller pflegten ihre Bestseller, KI hielt flächendeckend Einzug in den Autofokus und die Videofunktionen wurden ausgereifter.
Gleichzeitig feierte die Kompaktkamera ein überraschendes Comeback – von der Edelkompaktkamera bis zum Luxusmodell. Hinzu kamen mutige Kamerakonzepte, extreme Objektive, hitzige Leica-Debatten sowie wichtige Fragen rund um Software, Authentizität und Preise. Und es gab Abschiede von großen Fotografen, die die Bildsprache ganzer Generationen geprägt haben.
Ein Rückblick auf ein Fotojahr, das weniger laut war, aber viel erzählt hat – über Technik, Haltung und die Zukunft der Fotografie.
Kameras
Canon und Sony hatten ihre Neuerungen im Profibereich, die EOS R1 und die Alpha 1 II, bereits Ende 2024 vorgestellt. Panasonic erschien mit der runderneuerten S1R II etwas später, nämlich Anfang 2025.
Danach war 2025 das Jahr der Modelle aus der zweiten Reihe – und das ist nicht despektierlich gemeint. Canon stellte die R6 III [2] vor, Nikon brachte die Z5 II [3] auf den Markt. Sony ließ sich bis zum Jahresende Zeit, um die Alpha 7 V [4] zu präsentieren. So viele römische Zahlen deuten auf Modellpflege hin, nicht auf spektakuläre Neuvorstellungen. Das ist angesichts der Leistungsfähigkeit der beliebten Vorgängermodelle jedoch kein Nachteil, zumal die Hersteller ihre Aufgabe ernst genommen haben. Im hart umkämpften Segment der Vollformat-Sensoren mit moderater Auflösung (24 oder 33 Megapixel) können die runderneuerten Mittelklasse-Modelle jetzt fast alles, was früher den Profi-Boliden vorbehalten war: Schnelle Bildprozessoren sorgen für eine zügige Datenverarbeitung und hohe Serienbildraten.
Beim Autofokus hilft inzwischen überall KI mit. Dank immer besserer Ausstattung, erweiterter Konfigurierbarkeit und weiterentwickelter Video-Fähigkeiten dürften die ausgereiften neuen Modelle für viele Fotografinnen und Fotografen ausgesprochen interessant sein. Mit Ausnahme der Z5 II, Nikons günstigstem Vollformatmodell für 1.900 Euro, spielen die Neuen allerdings auch in der Preisklasse um oder knapp unter 3.000 Euro allein fürs Gehäuse.
Auch anderswo standen die Zeichen auf Evolution: OM System lieferte mit der OM-5 II [5] eine behutsame Weiterentwicklung in der MFT-Mittelklasse und schob mit der OM-3 [6] eine Variante knapp unterhalb des Topmodels OM-1 II nach, die an das geradlinige Design analoger OM-Modelle erinnert – Retro ist nach wie vor in. Fujifilm stellte die dritte Generation des Einsteigermodells X-T30 [7] vor. Höhere Wellen schlug die Einführung der X-E5 [8], schnell als „X100 VI mit Wechselobjektiv“ betitelt. Das Gehäuse kostet rund 1.500 Euro, bringt ein eigenes Wahlrad für Filmsimulationen mit und hat endlich den von Fotografen lange geforderten Bildstabilisator an Bord.
(Bild:Â heise medien)
Die Kompaktkamera ist tot
Es lebe die Kompaktkamera! Jahrelang sah es so aus, als sei das Smartphone der legitime Nachfolger von Kameras mit fest verbautem Objektiv, die in Hemd-, Hosen- und Jackentaschen Platz finden – zumindest aus Sicht vieler Kamerahersteller, die immer weniger Interesse an fotografischem „Kleinzeug” zeigten. Dabei macht Fujifilm mit der X100-Reihe [9] schon seit 2010 (!) vor, wie ein erfolgreiches Rezept für digitale Kompaktkameras aussehen kann: Durchdachte Edelkompakte, begrenzte Produktionskapazitäten und gezieltes Marketing ergeben einen Verkaufsschlager, der inzwischen in sechster Auflage erscheint.
Spätestens seit dem Hype um die fünfte Generation der X100 muss auch den Mitbewerbern, die sich auf spiegellose APS-C- und Vollformat-Systemkameras fokussieren, klar geworden sein, dass es möglicherweise ein Fehler war, die Kompaktkamera abzuschreiben. Zu hartnäckig hielten sich faszinierende Exoten wie Ricohs GR, die eine treue Fangemeinde hat. Mitte 2025 schickte der Hersteller die vierte Generation der Street- und Reisekamera [10] ins Rennen und kündigte die Entwicklung einer Schwarz-Weiß-Version mit monochromem Bildsensor sowie einer Variante mit eingebautem Diffusionsfilter für weiche Lichteffekte an.
Aber zurück zu den Platzhirschen: Überraschenderweise gab es 2025 dann doch wieder Kompakte aus den Häusern Canon und Nikon. Die jeweils etwa 1.000 Euro teuren Kameras verfolgten unterschiedliche Ansätze. Canon nahm mit der PowerShot V1 [11] Vlogger und Content Creators ins Visier. Die sucherlose 4K-Kamera mit 1,4-Zoll-Sensor (Crop-Faktor 2), fest verbautem 16–50-mm-Zoom und aktivem Kühlsystem ist stark auf Video ausgerichtet. Nikon stellte hingegen mit der P1100 [12] eine Nachfolgerin der Superzoom-Kamera P1000 vor. Die Monster-Bridgekamera, die dank des Brennweitenbereichs von 24 bis 3000 mm und des Motivprogramms für Mondaufnahmen legendär wurde, scheint technisch weitgehend eine Wiedergängerin unter leicht verändertem Namen zu sein. Zu den auffälligsten Neuerungen zählt der nunmehr in der EU verpflichtende USB-C-Anschluss zum Laden. Sensor und sonstige Innereien entsprechen offenbar weitgehend denen der 2018 vorgestellten P1000. Schade drum – dieser kompakte Wiederbelebungsversuch wirkt dann doch sehr zaghaft.
(Bild:Â Ricoh Imaging Europe)
Luxuriöse Kompaktheit hoch drei
Die Luxusabteilung in Sachen mehr oder minder kompakte Kompetenz leistet sich ohnehin schon seit Jahren eine eigene Meinung zu dem Thema, aber Sonys RX1R-Reihe und Leicas Q-Portfolio sind beim besten Willen keine Jackentaschen-Kameras für (fast) jeden. Sony brachte Mitte des Jahres mit der RX1R III [13] (4.900 Euro) etwas überraschend die dritte Generation der Vollformat-Kompakten auf den Markt und spendierte ihr einen 61-Megapixel-Sensor samt neuem Autofokus-System und einen neuen Bildprozessor. Auf Klappdisplay und Sensorstabilisierung muss man allerdings verzichten. Leica stellte im Herbst die Q3 Monochrom [14] vor. Die 6.750 Euro teure Nachfolgerin der beliebten Q2 Monochrom ist eine puristische Schwarzweiß-Kamera, die bewusst auf die Erfassung von Farbinformationen verzichtet – ein Spezialfall für Enthusiasten, aber genau das war Leica im besten Sinne ja eigentlich schon immer.
Fujifilm seinerseits sorgte mit der GFX100RF [15] für Aufsehen: In der tatsächlich ziemlich kompakten Kamera, die aussieht wie eine dezent in die Höhe gezogene X100VI, steckt ein 102-Megapixel-Mittelformatsensor. Das fest verbaute 35-mm-Objektiv (Kleinbild-Äquivalent: 28 mm) hat f/4 als Offenblende; sowohl auf eine höhere Lichtstärke als auch einen integrierten Bildstabilisator muss man mit Blick auf Gewicht und Größe verzichten. Dafür bekommt man reisetaugliche Mittelformat-Bildqualität, die sich mit 5.500 Euro preislich zwischen Sony und Leica einsortiert.
(Bild:Â Sony)
Zweikampf im digitalen Mittelformat
Bleiben wir noch kurz beim digitalen Mittelformat: Hasselblad präsentierte Mitte des Jahres die hochauflösende Kamera X2D 100C [16] (7.200 Euro). Sie verfügt über einen kontinuierlichen Autofokus mit Motiverkennung und dürfte damit eine ernstzunehmende Konkurrentin für Fujifilms 100-Megapixel-Flaggschiff GFX 100 II [17] (8.000 Euro) darstellen. Die Hasselblad punktet mit erweiterten HDR-Fähigkeiten und einer neu entwickelten Bildstabilisierung. Einen Videomodus hat sie jedoch nicht. Interessant ist, dass die Hasselblad 1.500 Euro weniger kostet als das Vorgängermodell X1D II 50C, obwohl die Preise für Kameras sonst praktisch überall nur eine Richtung kennen. Dies ist womöglich eine Kampfansage, auch mit Blick auf das günstigere Fujifilm-Modell GFX 100S II (5.500 Euro).
(Bild:Â Hasselblad)
Leica – Geburtstagspartys, Sammlerstücke, ein Film
Unter dem Titel „Zeugin eines Jahrhunderts“ feierte Leica im Jahr 2025 [18] seinen 100. Geburtstag. Auf der Leipziger Frühjahrsmesse im Jahr 1925 hatte das Unternehmen die erste in Serie gefertigte Kleinbildkamera der Welt, die Leica I, vorgestellt.
Wie es sich für eine hundertjährige Zeit- und Weltreisende gehört, gab es Feiern und Events, Ausstellungen und Workshops nicht nur im Rahmen einer Jubiläumswoche in Wetzlar, sondern auch in Dubai, Mailand, New York, Shanghai und Tokio – einschließlich streng limitierter Sondermodelle, versteht sich. Und weil Leica nicht nur Fotografen, sondern auch Sammler im Blick hat, gehörten dazu Kameras und Ferngläser, Steiff-Teddybären – zwei davon hießen konsequent „Sammlerbären“ –, Schreibgeräte, Bastel-Sets, Schlüsselanhänger, Manschettenknöpfe und eine Einkaufstasche.
Was die wenigsten erwartet hatten: Zum 100-jährigen Firmenjubiläum beschenkte Leica sich selbst und die Fotowelt mit dem „Monopan 50 [19]“, einem Schwarz-Weiß-Film mit sehr feinem Korn und superpanchromatischer Sensibilisierung. Er soll mit seinem charakteristischen Look an die Anfänge der Kleinbildfotografie erinnern. Dank seiner niedrigen Empfindlichkeit ermöglicht er es auch bei hellen Lichtverhältnissen, mit lichtstarken Objektiven wie Noctilux, Summilux oder Summicron offenblendig zu fotografieren und das Bokeh dieser Linsen zu betonen. Der Film wird nach Angaben von Leica in Deutschland produziert und kostet 12 Euro. Da Leica vermutlich nicht selbst unter die Filmproduzenten gegangen ist, zerbrechen sich manche im Netz seitdem den Kopf, um welche Film-Basis es sich handeln könnte (manches deutet auf Adox HR-50 hin). Andere freuen sich einfach über das Bekenntnis von Leica zur Analogfotografie im Digitalzeitalter: „Wenn ein Film so viel diskutiert wird, zeigt das auch, dass er etwas bewegt. Und das ist am Ende gut für die analoge Szene“, schreibt ein Nutzer in einem Analogfoto-Forum.
(Bild:Â Leica)
Eine polarisierende „M“
Und ja, es gab auch neue Kameras im Jahr 2025. Deutlich kontroverser als die modellgepflegte Q3 Monochrom (siehe oben) wurde jedoch ein anderes Modell diskutiert. Im Oktober stellte Leica die M EV1 [20] vor, die erste M-Kamera mit einem integrierten elektronischen Sucher, der den traditionellen Messsucher ersetzt. Das war ein Paradigmenwechsel: Der Sucher der Leica M EV1 zeigt das Bild genau so an, wie es beim Auslösen aussehen wird – abhängig von Objektiv, Brennweite oder gewählter Blende. Sofort kochten die Debatten hoch: Darf eine Kamera ohne Messsucher überhaupt M heißen, auch wenn sie technisch auf der M11 [21] basiert? Was hat sich Leica dabei nur gedacht?
Wenn man die Meinungsverschiedenheiten zur Namensgebung einmal ausblendet, dann offenbart sich eine ganze Menge: Die M-EV1 soll den Einstieg in die Welt der M-Fotografie vereinfachen und „allen, unabhängig von ihrer Sehstärke“, eine „zuverlässige und komfortable Fokussierung“ ermöglichen. So steht es in der offiziellen Pressemitteilung. Sprich: Leica möchte neue Zielgruppen erreichen, denen der Umgang mit dem bisherigen Messsucher zu schwierig war – die traditionellen M-Kameras bleiben natürlich weiterhin im Programm. Leica hat auch ein Herz für all jene, bei denen die Augen nicht mehr so mitmachen, dass der Umgang mit dem Messsucher leichtfällt: Mit dem elektronischen Sucher für die M erfülle Leica „einen häufig geäußerten Kundenwunsch“. Ein gut gefülltes Konto erleichtert den Kauf, denn das Gehäuse kostet knapp 8.000 Euro.
Wo wir gerade bei Preisen sind: Im November wurde bei einer Auktion in Wien eine Leica M-A von Papst Franziskus [22] (1936–2025) für die Rekordsumme von 6,5 Millionen Euro versteigert. Die Kamera trug die päpstlichen Insignien und die markante Seriennummer 5000000. Der Erlös – ein Vielfaches des Schätzpreises von 60.000 bis 70.000 Euro – kommt der Wohltätigkeitsorganisation des Papstes zugute.
(Bild:Â Leica)
Video und andere Spielereien
ZR: Nikons gelungene Video-Premiere
Anderthalb Jahre nach der Übernahme des Filmkamera-Herstellers RED präsentierte Nikon im September 2025 seine erste Videokamera ZR [23]. Und wenn man sich umhört, hat Nikon mit der ZR ziemlich viel richtig gemacht, vor allem zum Preis von 2.350 Euro. Das handliche Video-Kraftpaket bringt einen 6K-Sensor, ein bewegliches helles Display und interne 32-Bit-Float-Audioaufnahme mit. 12-Bit-Aufzeichnung ist in gleich drei RAW-Formaten möglich. Für cineastische Farbgebung lassen sich die RED-LUTs und -Presets einbinden. Auch für Fotografen ist die ZR von Interesse, selbst wenn Nikon sie als „All-in-One-Kinokamera“ bewirbt: Wer auf Sucher und mechanischen Verschluss verzichten kann, bekommt eine kompakte Alternative zur Z6 III, von der die ZR viel übernimmt, zum Beispiel den teilweise gestapelten 24-MP-Vollformatsensor und den Hybrid-Autofokus.
Passend dazu stellte Nikon das Cine-Objektiv Nikkor Z 28-135 mm F4 PZ vor. Nikons erstes professionelles Video-Objektiv fĂĽrs Z-Bajonett ist 8K-tauglich, bietet elf verschiedene Zoomgeschwindigkeiten, Fernsteuerung und Schutz gegen Feuchtigkeit und Staub.
(Bild:Â Nikon)
Die verspielte Seite des Fotografierens
Bei der Suche nach neuen Geschäftsmodellen und Zielgruppen geraten Kamerahersteller mitunter ins Spielen. Die aus diesem Spieltrieb – und der Hoffnung, dass das Ergebnis viral geht – entstehenden Produkte überzeugen zwar nicht immer, bieten aber reichlich Diskussionsstoff. Sagen wir es so: Das Jahr 2025 war ein gutes Jahr für kreative Kamerakonzepte.
Als Fujifilm die X-Half [24] mit Hochformat-Sensor vorstellte, ließen die Reaktionen nicht lange auf sich warten. Sie deckten das gesamte Spektrum zwischen „Spielzeug” und „Geniestreich” ab. Inspiriert von analogen Halbformatkameras hat Fuji eine eigenwillige Retro-Kamera kreiert, die sich für Social Media eignet. Ein-Zoll-Sensor, Festbrennweite mit 32 mm Kleinbildäquivalent und rückwärtiges Hochformat-Display sind die digitalen Anteile der „halben X“. Im Filmkamera-Modus wird der optische Sucher genutzt und für das nächste Bild muss der Transporthebel gespannt werden. Das kann man als liebevolle Referenz betrachten oder als vollkommen daneben, aber möglicherweise ist die Hybride aus Nostalgie und Zeitgeist das nächste große Ding. Zum Sichten, Bearbeiten und Teilen der Aufnahmen schickt man diese per App ans Smartphone. Filmsimulationen und Kreativfilter laden zum Spielen ein – dieser Ansatz ist das Pfund, mit dem die X-Half am meisten wuchern kann. Dem Preis von 670 Euro fehlt allerdings jede spielerische Leichtigkeit.
(Bild:Â Christine Bruns)
Comeback des Filmtransporthebels
Auch die Yashica FX-D [25] verfügt über einen Filmtransporthebel. Dort muss man ihn vor jedem Bild bedienen, nicht um den Film weiterzuspulen, sondern um gewissermaßen zwangsweise innezuhalten vor der Aufnahme. Das soll dem bewussteren Fotografieren zugutekommen. Die im Mai 2025 vorgestellte Digitalkamera war einst ein Kickstarter-Projekt und ist inzwischen in mehreren Versionen erhältlich. In einem Retro-Gehäuse mit – genau – Filmtransporthebel stecken vergleichsweise kleine Sensoren mit (zu) hoher Auflösung. „So deplatziert wie ein Benzinkanister im Elektroauto“, ätzte ein Rezensent. Die Anleihen ans klassische Design gehen so weit, dass es zwar einen Sucher-Buckel gibt, hinter dem sich aber nur beim Topmodell FX-D S300 ein Sucher verbirgt. Sonst erfolgt die Bildgestaltung über das Rückdisplay. Sechs Filmsimulationen liefern fertige Looks. Passend dazu steckt hinter dem Markennamen Yashica mittlerweile ein Unternehmen aus Hongkong, das nichts mehr mit dem traditionsreichen japanischen Kamerahersteller zu tun hat.
Fujifilm bewies 2025 mit der Instax 41 [26] (120 Euro), dass Sofortbildkameras nicht zwingend hässlich, klobig und plastpastellig sein müssen, sondern durchaus elegant sein können. Das klassische Design der neuen Kamera ist in den Farben Schwarz und Grau mit orangefarbenen Akzenten erhältlich. Im Inneren des Metallgehäuses verrichtet weitgehend bekannte Technik ihren Dienst.
(Bild:Â Fujifilm Instax)
Verrückt, aber schön
Mit einer gewagten Vollformat-Interpretation sorgte Sigma für Aufsehen. Das minimalistische Gehäuse des Kameramodells BF [27] ist aus einem Aluminiumblock gefräst und verfügt lediglich über die nötigsten Bedienelemente (Auslöser, drei Tasten, ein Wahlrad). Auf einen mechanischen Verschluss, einen internen Bildstabilisator und einen optischen Sucher müssen Nutzer verzichten. Angesichts der Fülle lichtstarker Objektive, die sich ans L-Bajonett setzen lassen, dürfte die Fokussierung über das fest verbaute Touch-Display nicht jeden zufriedenstellen. Anstelle einer Speicherkarte verfügt die BF über 230 Gigabyte internen Speicher und als einzigen Anschluss einen USB-C-Port. 24 Megapixel auf einem Vollformatsensor versprechen eine gute Bildqualität.
Aufgrund der aufwändigen Fertigung kann Sigma aktuell maximal neun BF-Gehäuse pro Tag herstellen, weshalb der Preis von gut 2.300 Euro erstaunlich moderat erscheint. Bleibt die Frage nach der Modellbezeichnung: Die Abkürzung „BF” steht für „beautiful foolishness” (zu Deutsch etwa: „verrückt, aber schön”) und ist ein Verweis auf eine Passage im Buch „The Book of Tea” des japanischen Autors Okakura Kakuzō aus dem Jahr 1906. In diesem Werk diskutiert er Themen wie Zen und Taoismus, aber auch die Bedeutung der Teezeremonie für die japanische Gesellschaft.
(Bild:Â Sigma)
Objektive
Lang, länger, Supertele-Zooms: Brennweiten-Extreme auf dem Vormarsch
Das Bonmot, dass Brennweite nur durch Brennweite zu ersetzen ist, hat durch eine ganze Reihe neuer Supertele-Objektive im Jahr 2025 an Aktualität gewonnen. Genauer gesagt: Supertele-Zooms. Jenseits dieser Gemeinsamkeit zeigen sich doch allerhand Unterschiede bei den neuen Brennweiten-Boliden, wenngleich die Konzepte von Canon und Sony einander ähneln: Sowohl das FE 400–800 mm F6.3-8 G OSS [28] von Sony als auch das Canon RF 200–800 mm F6.3-9 IS USM [29] verzichten zugunsten von Handlichkeit und Preis auf Lichtstärke. Mit einem Preis zwischen 2.500 Euro (Canon) und 3.000 Euro (Sony) sowie einem Gewicht von zwei (Canon) bis zweieinhalb Kilogramm (Sony) dürfen beide 800-mm-Kandidaten noch als bezahl- und tragbar gelten.
Das gilt nur eingeschränkt für das unbestrittene Schwergewicht unter den Neuen: Sigmas 300–600 mm f/4 DG OS [30] aus der Sports-Reihe kostet 7.000 Euro, wiegt knapp vier Kilo und verfügt dafür über eine durchgängige Lichtstärke von f/4. Es eignet sich somit beispielsweise für ambitionierte und zahlungskräftige Safarifotografen, die mit dem Gewicht und der Größe zurechtkommen.
In puncto Handlichkeit verfolgt OM System mit seinem MFT-Ansatz ohnehin einen eigenen Kurs. 2025 schickte der Hersteller das neue, überarbeitete M.Zuiko 100-400 mm F5.0-6.3 IS II [31] ins Rennen, das am langen Ende ebenfalls einen kleinbildäquivalenten Bildwinkel von 800 mm bietet. Mit 1.120 Gramm Gewicht und einem Preis von 1.400 Euro reiht es sich unterhalb des Rekordhalters M.Zuiko Digital ED 150-600 mm F5.0-6.3 IS ein. Letzteres wiegt zwei Kilogramm und kostet 2.500 Euro, bietet dafür aber bereits kleinbildäquivalente 1.200 mm. Man darf gespannt sein, wie das Rennen um die längsten Brennweiten weitergeht. Am Ende müssen die „langen Tüten“ auch noch beherrschbar sein, idealerweise aus der Hand.
(Bild:Â Christine Bruns)
Was ist besser als f/2.8?
Na klar, f/2! Seit dem Herbst buhlen gleich zwei lichtstarke 200-mm-Festbrennweiten um die Gunst und den Geldbeutel von vor allem Porträt- und Sportfotografen: Zunächst brachte Sigma das 200-mm-F2-DG-OS-Objektiv in seiner Sports-Reihe auf den Markt und kurz darauf zog Laowa mit dem AF-2/200-mm-Objektiv [32] nach. Die Laowa-Variante ist mit Preisen zwischen 2.000 und 2.300 Euro (je nach Anschluss) deutlich günstiger als das Sigma (3.500 Euro). Sie verzichtet jedoch auf einen Bildstabilisator. Außerdem ist das Sigma nur für L- und Sonys E-Mount erhältlich, das Laowa hingegen für E-, Nikon-Z- und Canon-EF-Bajonett. An dieser Stelle sei noch einmal darauf verwiesen, dass Canon das Vollformat-RF-Bajonett für Drittanbieter von AF-Objektiven nach wie vor verschlossen hält – dem Controlling mag das gefallen, der Fotografengemeinde eher nicht.
Canon sorgte mit seinem RF 45 mm f/1.2 [33] für Schlagzeilen. Prestigeträchtige Lichtstärke, kompakt und leicht, dabei mit 500 Euro bezahlbar – dafür waren ein paar Kompromisse an anderer Stelle nötig. Erste Tests bemängelten die fehlende Randschärfe und die starken Farbsäume, attestierten dem Objektiv aber einen ganz eigenen Charakter und ein hervorragendes Freistellpotenzial.
Für Wirbel sorgten 2025 auch zwei f/2.8-Zooms: Sonys FE 50–150 mm F2 GM [34] richtet sich mit einem Preis von 4.400 Euro vor allem an Profis, und das nicht nur im Hochzeits- und Porträtbereich. Mit seinem Brennweitenbereich macht es alteingesessenen Favoriten wie dem 2,8/70–200 Konkurrenz und hat das Potenzial, gleich mehrere Objektive zu ersetzen.
Eine weitere Neuankündigung kam von OM System: Mit dem M.Zuiko Digital ED 50–200 mm F2.8 IS PRO [35] (3.500 Euro) präsentierten die MFT-Spezialisten eine kompakte, lichtstarke und wetterfeste Variante im beliebten Kleinbildäquivalent-Brennweitenbereich von 100 bis 400 mm. Verständlicherweise tropfte manchem MFT-Fotografen sofort das Wasser im Mund zusammen.
Nach längerer Pause meldete sich Zeiss mit zwei neuen manuell fokussierten Festbrennweiten klassischer Provenienz zurück. Die beiden Otus-Linsen ML 1,4/50 mm und 1,4/85 mm [36] sind für Sony-, Canon- und Nikon-Spiegellose erhältlich und kosten 2.500 oder 2.800 Euro.
(Bild:Â Zeiss)
Chinesische Objektivhersteller mit Produkt-Feuerwerk
Am anderen Ende der Preisskala erweitern chinesische Objektivhersteller praktisch jeden Monat ihre Produktpalette um erschwingliche Festbrennweiten mit manuellem Fokus. Spätestens im Zuge der Fotomesse P&E in Peking im Mai häuften sich jedoch auch die Ankündigungen von Autofokus-Objektiven. Eine Auswahl: 7Artisans präsentierte ein 1,8/85 mm und ein 1,8/24 mm, Viltrox ein 1,4/50 mm und ein 1,4/85 mm, jeweils für Sony-Bajonett. TTArtisan stellte das lichtstarke APS-C-Tilt-Objektiv 35 mm F1.4 vor und Laowa brachte unter anderem ein 180-mm-Makroobjektiv mit Autofokus auf den Markt. Auch die Anzahl an Cine-Objektiven wächst rasant. Kein Wunder, denn allein der Inlandsmarkt ist riesig. Laut den Branchenkennzahlen der CIPA war China im Jahr 2024 der weltweit größte Absatzmarkt für japanische Kameras und Objektive, mit einem Zuwachs von rund 25 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Sigma auf Rekordjagd
Richtig viel los war 2025 bei Sigma: „Sigma bringt schneller neue Objektive heraus, als man Geld verdienen kann, um sie zu kaufen“, seufzte ein Fotograf in einem Online-Forum. Bei insgesamt zwei Dutzend Objektiv-Premieren blieb Sigma der bewährten Mischung aus lichtstarken Festbrennweiten und universellen Zooms treu. Für APS-C-Sensoren wurden Festbrennweiten mit 12 mm, 16 mm und 23 mm vorgestellt, jeweils mit einer Lichtstärke von f/1,4 (was 18 mm, 24 mm oder 35 mm im Kleinbildäquivalent entspricht). Die Preise für die Objektive der Contemporary-Reihe liegen zwischen 440 und 600 Euro. Mit dem 17–40 mm F1.8 DC Art [37] legte Sigma zudem ein vielseitiges Standardzoom für APS-C-Kameras vor (1.000 Euro). Das 730 Euro teure 16-300 mm F3.5-6.7 DC OS hingegen punktet mit einem mehr als 18-fachen Zoombereich.
Der Vollformat-Bereich wuchs neben den bereits erwähnten 4/300-600- und 2/200-Teleobjektiven aus der Sports-Serie um zwei Art-Festbrennweiten. Das „Bokeh-Monster“ 135 mm F1.4 DG [38] für 1.900 Euro ist das weltweit erste derart lichtstarke 135-mm-AF-Objektiv. Modellpflege betrieb Sigma beim 35 mm F1,2 DG II (1.500 Euro): Die überarbeitete zweite Auflage der beliebten Reportage-Brennweite ist rund ein Drittel leichter und etwa 20 Prozent kürzer als das Vorgängermodell. Außerdem wurde ein flexibles, vollformatiges Contemporary-Superzoom mit ungewöhnlichem Ultraweitwinkelbereich (20–200 mm F3.5–6.3 DG) und einem Preis von 900 Euro ins Produktportfolio aufgenommen.
(Bild:Â Sigma)
Vorbestellen statt im Laden mitnehmen
Dann ließ eine Pressemitteilung zum 14 mm F1.4 DG Art aufhorchen. Sigma hatte das Objektiv zwar schon Mitte 2023 vorgestellt, es gab aber seither erhebliche Lieferprobleme. Nun ändert Sigma nicht nur den Namen, das äußere Design und die Verpackung des lichtstarken Ultraweitwinkels, sondern auch den Preis und die Vertriebsmethode. Künftig soll das Objektiv 1.700 Euro kosten, also 100 Euro mehr als zuvor. Zudem wird es nur noch auf Vorbestellung erhältlich sein. Bestellungen werden für einen begrenzten Zeitraum angenommen und zu einem späteren Zeitpunkt versandt. Offenbar plant Sigma, das vor allem bei Astrofotografen beliebte Objektiv nur noch einmal pro Jahr in der benötigten Stückzahl zu produzieren. Nur wer vorbestellt, hat ein Exemplar sicher.
Da sich nicht nur Sigma mit Lieferverzögerungen herumschlägt, stellt sich die Frage, ob diese Vorgehensweise ein Fingerzeig dafür ist, was Fotografen und Fotografinnen künftig auch bei anderen Herstellern erwartet. Man könnte es auch positiv formulieren: Beide Seiten gewinnen an Planungssicherheit, sofern die angekündigten Liefertermine tatsächlich eingehalten werden. Andererseits könnte man sagen: Funktionierende Produktions- und Lieferketten sehen anders aus.
Firmware, Software und Echtheit
Firmware-Updates: Upgrade oder Problemfall
Mithilfe von Firmware-Updates können Kameras um neue Funktionen erweitert und auftretende Fehler behoben werden. In der Theorie ist das prima. Nikon [39] hat zum Beispiel die lobenswerte Angewohnheit, neue Updates gelegentlich gefühlte Ewigkeiten zu testen. Ein aktuelles Beispiel ist die Z9, die immerhin schon seit vier Jahren auf dem Markt ist. Mitte Dezember erhielt sie mit der Firmware-Version 5.30 zahlreiche AF-Verbesserungen und zudem Funktionen, die zuvor schon bei der Z8 und der Z6 III eingeführt worden waren. Dazu gehören beispielsweise der kamerainterne Fokusbegrenzer sowie die Möglichkeit, eigene „Flexible Color“-Farbprofile am Computer zu erstellen und in die Kamera zu übertragen.
In der Praxis ziehen Firmware-Updates aber leider immer noch zu häufig Probleme nach sich: Es schleichen sich Fehler ein und statt neuer Funktionen geht mitunter gar nichts mehr – die Kamera „brickt“, wie es so schön heißt. Beim sogenannten Bricking macht eine Fehlkonfiguration der Software ein Gerät dauerhaft unbrauchbar, sodass es sich etwa wie ein Ziegelstein („Brick“) verhält.
Die Kamerahersteller können von derartigen Vorkommnissen inzwischen ein Lied singen, und zwar mehrstimmig. Canon brachte im Juli die Firmware-Version 1.1.0 [40] sowohl für die R1 als auch die R5 II heraus, nur um sie umgehend wieder zurückzuziehen – es gab Kompatibilitätsprobleme mit einigen Speicherkarten hoher Kapazität. Wenig später schob Canon eine neue Version nach, die das Problem behob.
Fast zeitgleich warnte Nikon davor, neue Versionen der Kamera-Software für die Modelle Z50 II, Z5 II, Z6 III, Z8 und Zf zu installieren, wenn an die Kamera ein anderes Objektiv als ein Z-Nikkor oder der FTZ-Adapter angesetzt ist. Dies könne laut Nikon zu Fehlfunktionen von Kamera und Objektiv führen. Fairerweise muss man sagen, dass Nikon auf seiner Download-Seite explizit darauf hingewiesen hat. Solche Fehler erhitzen dennoch die Gemüter.
Sony erlebte gegen Jahresende ein noch größeres Debakel mit der Firmware-Version 6.00 für die Alpha 7 IV [41]. Bei manchen Nutzern funktionierte gar nichts mehr, und die Kamera musste vom Sony-Service wiederbelebt werden. Der Hersteller zog das Update zurück, machte sich an die Fehlersuche und teilte ansonsten nur mit, dass man sich an den Support wenden solle, wenn die eigene Kamera wiederholt einen Neustart benötigt oder sich sonst irgendwie instabil verhält. Bereits 2024 hatte Sony vergleichbare Probleme mit der Firmware für die Alpha 1 und die Alpha 7R V.
Merke: Es empfiehlt sich, lieber ein wenig zu warten, bevor man eine neue Firmware installiert – es sei denn, es handelt sich um sicherheitsrelevante Updates oder man möchte die angebotenen Funktionen wirklich dringend ausprobieren. Möglicherweise bleibt man dann von dem einen oder anderen Bug verschont.
SanDisk und die Zuverlässigkeit
Jährlich grüßt das Murmeltier: Anfang 2025 stand der Speicherkarten-Produzent SanDisk [42] einmal mehr im Mittelpunkt des Interesses – allerdings nicht im positiven Sinne. Bei der Verwendung bestimmter SD-Speicherkarten der Extreme-Pro-Reihe mit der V60-Videokennzeichnung und 64 GB, 128 GB sowie 256 GB Kapazität in Canons R5 Mk II verrechnete sich offenbar die Karte, was zu beschädigten Dateien und Datenverlust führte. Betroffen waren SD-Karten der Extreme-Pro-Reihe mit der V60-Videokennzeichnung und einer Kapazität von 64 GB, 128 GB oder 256 GB. Immerhin versprach SanDisk dieses Mal Abhilfe und einen Umtausch der betroffenen Karten im Rahmen der Garantie – anders als zum Jahresende 2023, als sich Nutzer massiv über fehlerhafte externe SSD-Laufwerke beschwert hatten und der Hersteller das Problem aussaß.
Adobe dreht an den Preisen, Affinity ist jetzt kostenlos
Seit Januar bietet Adobe das beliebte Foto-Abo mit 20 GB Cloud-Speicher und einem Preis von jährlich 142 Euro nicht mehr für Neukunden an. Ende Mai lief es auch im Einzelhandel aus. Wer noch ein aktuelles Abonnement hat, kann dieses weiterhin nutzen. Ansonsten steht jetzt nur noch die teurere Variante mit 1 TB Cloud-Speicher zur Verfügung, wenn man neben Lightroom auch Photoshop benötigt (284 Euro pro Jahr). Das günstigere Lightroom-Abo (142 Euro pro Jahr) enthält hingegen ausschließlich Lightroom.
Da trifft es sich gut, dass das Bildbearbeitungsprogramm Affinity [43] seit Ende Oktober kostenlos verfügbar ist – zusammen mit einer Grafik- und Layoutsoftware des neuen australischen Eigentümers Canva. Allerdings kann man Affinity nur nach einer Registrierung nutzen. Für weitergehende KI-Funktionen ist ein Pro-Abonnement erforderlich. Die Frage ist, wie viele zahlende Nutzer weltweit benötigt werden, damit die Grundfunktionen dauerhaft kostenlos bleiben.
Content Authenticity: Das Drama setzt sich fort
Das Thema Glaubwürdigkeit beschäftigt die Fotowelt seit jeher. Insbesondere der Herkunfts- und Echtheitsnachweis von Pressefotos gewinnt in der digitalen Bilderwelt zunehmend an Bedeutung – nicht zuletzt angesichts einer Flut an KI-generierten Bildern. Insofern darf man sich schon fragen, warum die im Jahr 2019 gegründete „Content Authenticity Initiative [44]“ zur Verifizierung von Bildinhalten – auch CAI, C2PA oder „Content Credentials“ genannt – nach sechs Jahren immer noch nicht richtig in die Gänge gekommen ist.
Antwort eins: Weil engstirnige Kleinstaaterei das große Ganze beharrlich ignoriert. Die Nachrichtenagenturen haben jeweils einzelne Kamerafirmen als Partner ins Boot geholt: Sony arbeitet mit AP, Canon kooperiert mit Reuters und Nikon ist mit AFP verbunden. Ein universeller, herstellerübergreifender Standard scheint weiter entfernt denn je. Antwort zwei: Weil die Beteiligten die Technik nicht im Griff haben. Ein jüngstes Beispiel ist ein Bug in Nikons Firmware 2.0 für die Z6 III, die die C2PA-Funktion für dieses Kameramodell einführte. Über die Mehrfachbelichtungs-Funktion der Kamera war es möglich, nicht authentifizierte Bilddaten einzuschleusen und sie nachträglich von der Kamera verifizieren zu lassen. Nikon reagierte prompt und gab bekannt, dass der „Nikon Authenticity Service“ vorübergehend ausgesetzt wird, um den Fehler zu beheben. Bis Redaktionsschluss war der Service noch nicht wieder aktiviert. Dies zeigt, dass die aktuellen Kameramodelle derart komplex sind, dass es einer Mammutaufgabe gleichkommt, alle potenziellen Einfallstore für Manipulationen aufzuspüren und zu verschließen. Angesichts dieser Herausforderungen wäre es ganz bestimmt sinnvoller, die Ressourcen zu bündeln.
Kontroverse um ein weltberĂĽhmtes Kriegsfoto
Die Frage nach der Authentizität von Bildern ist nicht erst mit der Digitalfotografie aufgekommen. Im vergangenen Jahr hielt die Kontroverse um ein mehr als 50 Jahre altes Kriegsfoto die Fotowelt in Atem. Dabei ging es um Nick Úts „The Terror of War“ („Napalm Girl“) [45], eine der bekanntesten und bedrückendsten Aufnahmen aus dem Vietnamkrieg. Út erhielt für dieses Foto unter anderem den Pulitzer-Preis und die Auszeichnung als „World Press Photo of the Year“.
(Bild:Â AP Photo / Gregorio Borgia)
Die Anfang 2025 auf dem Sundance Film Festival in Utah debütierende und seit November bei Netflix abrufbare Doku „The Stringer: The Man Who Took The Photo“ stellte Úts Urheberschaft jedoch in Frage. Demnach habe nicht Út, sondern ein lokaler freier Fotograf („Stringer“) namens Nguyen Thanh Nghe das Bild gemacht. Basierend auf dessen Aussage, Zeitzeugenangaben und zahlreichen Interviews sorgte der Film für reichlich Furore. Endgültige Beweise gibt es jedoch nicht.
Wie kontrovers und schwierig die Sachlage ist, zeigt sich auch daran, dass zwei weitere Untersuchungen zu unterschiedlichen Schlüssen kamen. Die Nachrichtenagentur AP, in deren Archiv sich die Originalaufnahme befindet, entschloss sich nach einer eigenen Recherche dazu, die Urheberschaft bei Út zu belassen. Sie räumte jedoch ein, dass sich im Zuge der Nachforschungen zahlreiche Fragen ergeben hätten, die sich mutmaßlich nicht mehr klären lassen. Die World Press Photo Foundation, Veranstalterin des gleichnamigen Wettbewerbs, setzte nach einer eigenen Untersuchung die Urheberschaft für „The Terror of War“ vorerst aus. Auch sie wies jedoch darauf hin, dass es vermutlich nie möglich sein wird, mit letzter Gewissheit zu klären, wer das Bild gemacht hat.
Wer sich fĂĽr die Details der Untersuchungen interessiert, die sich wie Krimis lesen: Sowohl AP [46] als auch WPP [47] haben ihre Nachforschungen ausfĂĽhrlich dokumentiert.
Abschiede
Der „Fine Art Printer“ ist Geschichte
Aus und vorbei: Kurz vor Weihnachten erhielten die Abonnenten die 84. und letzte Ausgabe des Fotomagazins „Fine Art Printer“ [48]; auch das E-Paper/PDF wurde eingestellt. Das Magazin erschien seit 2005 und beschäftigte sich in vier jährlichen Ausgaben mit „qualitätsorientierter Fotografie von der Aufnahme bis zum Druck und der Präsentation“. Die Macher um Hermann Will und Roberto Casavecchia haben unter photocampus.eu [49] einen Online-Fotoclub mit Webinaren, Videokursen, Workshops und Bildbesprechungen gestartet. Die Basisversion ist kostenfrei.
Abschied von groĂźen Fotografen (I): Martin Parr
Menschen in Warteschlangen, Menschen an Stränden, Menschen beim Selfie, Menschen beim Schlafen, Menschen auf Messen. Wer einmal ein Foto von Martin Parr [50] gesehen hat, blickt anders auf seine Umgebung. Der Brite war einer der eigenwilligsten Chronisten unserer Zeit. Seine Dokumentationen menschlicher Verhaltensweisen, bestehend aus scheinbar zufälligen Bildausschnitten aus dem Alltagsleben, sind vordergründig fast erschreckend farbenfroh und hintergründig grotesk bis schonungslos. Parr interpretierte die Dokumentarfotografie auf seine ganz eigene Weise: bunt, grell und verspielt, mit Ironie, Humor und Sozialkritik, die sich ins Empfinden der Betrachter schlichen.
Der Einsatz von direktem Blitzlicht (Aufsteckblitz mit Diffusor oder Ringblitz) und die oft beunruhigende Nähe zum Motiv zeichneten seinen markanten Bildstil aus – der Wiedererkennungswert ist enorm. Manche feierten Parr für seine Objektivität und sahen in ihm einen brillanten Satiriker, andere warfen ihm Voyeurismus vor. „Ich erwarte nie, dass Fotografie irgendetwas verändert“, sagte er im Februar 2025 in einem Interview mit dem „Guardian“. Dafür haben seine Aufnahmen viele Diskussionen angestoßen. Ende November ist Martin Parr im Alter von 73 Jahren gestorben. Unser Film-Tipp: „I Am Martin Parr“, die Dokumentation von Lee Shulman aus dem Jahr 2024.
(Bild:Â Raph_PH, CC BY 2.0 [51])
Abschied von groĂźen Fotografen (II): Oliviero Toscani
Es war Schockwerbung im Wortsinn: In den 1980er-Jahren tauchten in den Innenstädten plakatwandgroße Skandalfotos auf. Zu sehen waren einander küssende Priester und Nonnen. Ein blutverschmiertes Hemd mit Einschussloch, bunte Kondome, Kinder unterschiedlicher Hautfarbe auf dem Töpfchen – dazu der Slogan „United Colors of Benetton“. Unabhängig davon, wie man zu den polarisierenden Motiven stand, kannte seit den kontroversen Kampagnen praktisch jeder die italienische Modemarke Benetton.
Fotograf Oliviero Toscani [52], der Kopf hinter den Kampagnen, hatte sein Ziel erreicht. Die provokanten Arbeiten für Benetton „prägten nicht nur die Welt der Werbung, sondern lösten globale Debatten über soziale und politische Themen aus“, schrieb der Art Directors Club für Deutschland in seinem Nachruf. Wer sich die Motive noch einmal anschauen möchte, findet eine Bildergalerie als Hommage an den im Januar 2025 verstorbenen Kreativkopf auf der Benetton-Website [53].
Abschied von groĂźen Fotografen (III): SebastiĂŁo Salgado
Lange Zeit standen Menschen im Mittelpunkt von Sebastião Salgados [54] Fotografien: Menschen in afrikanischen Flüchtlingscamps, Arbeiter, die gegen brennende Ölquellen in Kuwait kämpfen, und Goldsucher in der Mine Serra Pelada. Mit seinen faszinierenden Schwarzweiß-Fotos öffnete der in Brasilien geborene und lange in Paris lebende Fotograf den Betrachtern zumindest vorübergehend ein Fenster zu unbekannten Teilen der Welt. Jahrelang dokumentierte er in Krisenregionen Not und Elend, Vertreibung und Flucht, Hunger und Umweltkatastrophen. Der Verzicht auf Farbe verstärkte die Wucht und Wirkung seiner Bilder. Im Spiel mit Gestaltung, Kontrast und Licht war Salgado ein Meister. Gelegentlich musste er sich den Vorwurf erwehren, Elend zu ästhetisieren. In einem Interview sagte er dazu zuletzt: „Warum sollte die arme Welt hässlicher sein als die reiche? Das Licht ist hier wie dort das gleiche. Die menschliche Würde ist hier wie dort die gleiche.“
Desillusioniert von dem, was er während seiner Arbeit im Kongo und in Ruanda gesehen hatte, kehrte er nach Brasilien zurück und widmete sich der Wiederaufforstung des einheimischen Küstenregenwalds auf der einstigen Rinderfarm seiner Eltern. 1998 gründete er gemeinsam mit seiner Frau Lélia das gemeinnützige Instituto Terra. Die beiden registrierten die Farm als privates Naturschutzgebiet und begannen, ihr erworbenes Wissen über die Renaturierung ausgelaugter Agrarlandschaften weiterzugeben. Aus dem Naturfotografen war ein Naturschützer geworden. Der opulente Bildband „Genesis“ mit Naturaufnahmen und Porträts indigener Völker, der 2013 erschien, war Salgados Liebeserklärung an den Planeten. Im Mai 2025 starb Salgado im Alter von 81 Jahren in Paris. Das Rautenstrauch-Joest-Museum in Köln zeigt noch bis Mitte März 2026 die Deutschlandpremiere der Ausstellung „Amazonia“ [55]. Film-Tipp: „Das Salz der Erde“ [56], ein mehrfach preisgekröntes Doku-Porträt von Wim Wenders und Salgados Sohn Juliano Ribeiro aus dem Jahr 2014.
(Bild:Â Taschen Verlag)
Abschied von groĂźen Fotografen (IV): Thomas Billhardt
Auch der Chemnitzer Fotograf Thomas Billhardt [57] widmete sich den Kriegs- und Krisengebieten der Welt. Seine Karriere begann im Jahr 1961, als die DDR-Jugendorganisation FDJ den damals noch studierenden Billhardt nach Kuba schickte, um dort zu fotografieren. Später arbeitete er als freischaffender Fotograf und prägte mit seinen Aufnahmen aus Ländern wie Mosambik, Angola, dem Libanon, Palästina, Nicaragua und der Sowjetunion über Jahrzehnte den Blick auf diese Regionen. Er reiste mit der Schriftstellerin Brigitte Reimann durch Sibirien, dokumentierte aber auch das DDR-Alltagsleben und hielt den „Bruderkuss” zwischen Honecker und Breschnew fotografisch fest.
Darüber hinaus arbeitete er viele Jahre lang mit dem Kinderhilfswerk UNICEF zusammen. 1988 waren seine Kinderporträts Bestandteil der UNICEF-Ausstellung „Kinder der Welt” in New York. International bekannt wurde er mit seinen Fotos aus dem Vietnamkrieg, darunter die Aufnahme eines Soldatenpaares, das Hand in Hand die Straße entlanggeht, Gewehre geschultert. Thomas Billhardt starb im Januar 2025 im Alter von 87 Jahren.
Zum Ausklang
Zwei gute Nachrichten zum Schluss
Die analoge, chemiebasierte Fotografie ist seit 2025 als immaterielles Kulturerbe der UNESCO [58] in Deutschland anerkannt. Damit sind Techniken, bei denen Fotografen mit lichtempfindlichen Materialien wie Film oder Fotopapier arbeiten, offiziell Teil eines schützenswerten Kulturguts. „Analoge Fotografie ist weit mehr als Nostalgie – sie ist ein lebendiges Kulturgut, das es wert ist, bewahrt und weiterentwickelt zu werden“, sagt der Deutsche Fotorat, der den entsprechenden Antrag bei der UNESCO gestellt hatte. Als Nächstes möchte der Fotorat bestehende Analogfotografie-Initiativen miteinander vernetzen und eine gemeinsame Plattform schaffen, denn mit der Anerkennung geht auch die Verpflichtung einher, das Wissen um die analoge Fotografie zu dokumentieren und weiterzugeben.
Übrigens gehören zum anerkannten immateriellen Kulturerbe in Deutschland neben vielen handwerklichen Traditionen auch Brettspiele, das Bergsteigen in Sachsen (Stichwort Elbsandstein), die Technokultur in Berlin, der Streuobstanbau, die ostfriesische Teekultur, der rheinische Karneval und die Wander- und Hüteschäferei in Süddeutschland. Da ist die Analogfotografie doch in guter Gesellschaft!
Imaging World: Mut zur neuen Fotomesse wird belohnt
Frischer Wind in der Fotomesse-Landschaft: Nachdem 2024 mit der Photopia in Hamburg und der Photo + Adventure in Duisburg die letzten beiden großen Veranstaltungen eingestellt wurden und es in Deutschland somit keine überregionale Fotomesse mehr gab, sprang der Händlerverbund Ringfoto in die Bresche und lud Mitte Oktober zur „Imaging World“ [59] nach Nürnberg. Die Festival-Premiere lockte mit ausgeprägtem Erlebnischarakter, mit Seminaren, Workshops und Fotowalks. Sie präsentierte sich als Messe zum Mitmachen und zog innerhalb von drei Tagen fast 15.000 Besucher an – die Premiere war mehr als geglückt.
Auch von den insgesamt gut 100 Ausstellern war überwiegend sehr positives Feedback zu hören. Schließlich war es den Veranstaltern gelungen, praktisch alle namhaften Kamera- und viele Zubehörproduzenten vom Messekonzept zu überzeugen. Der nächste Termin steht bereits fest: Fotobegeisterte dürfen sich das Wochenende vom 1. bis zum 3. Oktober 2026 im Kalender markieren, denn dann findet die „Imaging World“ zum zweiten Mal statt – wieder in Nürnberg. Na dann: Kommet zuhauf! ()
URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-11125698
Links in diesem Artikel:
[1] https://www.heise.de/foto
[2] https://www.heise.de/news/Canon-EOS-R6-Mark-III-Hoehere-Aufloesung-und-7K-Video-11067631.html
[3] https://www.heise.de/tests/Nikon-Z5II-im-Test-Vollformatkamera-fuer-Einsteiger-10449357.html
[4] https://www.heise.de/news/Neuer-Sensor-Vollformatkamera-Sony-Alpha-7-V-vorgestellt-erstes-Hands-On-11100909.html
[5] https://www.heise.de/tests/Robuste-Outdoorkamera-OM-System-OM-5-II-im-Test-10550574.html
[6] https://www.heise.de/tests/Im-Test-Micro-Four-Thirds-Kamera-OM-3-von-OM-System-als-neue-Street-Kamera-10271676.html
[7] https://www.heise.de/news/Kompakt-und-schnell-Fujifilm-hat-die-APS-C-Systemkamera-X-T30-III-vorgestellt-10818769.html
[8] https://www.heise.de/news/Fujifilm-X-E5-Kompakte-Systemkamera-mit-40-Megapixeln-und-neuem-23-mm-Objektiv-10441713.html
[9] https://www.heise.de/tests/Fujifilm-X100VI-im-Test-Neuauflage-der-beliebten-Edelkompaktkamera-9687651.html
[10] https://www.heise.de/news/GR-IV-angekuendigt-Ricoh-praesentiert-Nachfolger-der-bekannten-Kompaktkamera-10393036.html
[11] https://www.heise.de/news/Canon-erweitert-Vlogging-Produktpalette-PowerShot-V1-und-EOS-R50-V-vorgestellt-10330738.html
[12] https://www.heise.de/news/Nikons-Mondkamera-neu-aufgelegt-und-OM-Festival-die-Fotonews-der-Woche-6-2025-10275428.html
[13] https://www.heise.de/news/Teure-Edelkompaktkamera-neu-aufgelegt-Sony-RX1R-III-mit-61-Megapixeln-10489320.html
[14] https://www.heise.de/news/Leica-Q3-Monochrom-vorgestellt-Minimalistische-Fotografie-mit-60-Megapixeln-11086569.html
[15] https://www.heise.de/tests/Fujifilm-GFX100RF-Mittelformat-Kompaktkamera-fuer-Anspruchsvolle-im-Test-10460307.html
[16] https://www.heise.de/news/Hasselblad-stellt-neue-Mittelformatkamera-X2D-II-100C-vor-10621635.html
[17] https://www.heise.de/tests/Mittelformatkamera-Fujifilm-GFX-100S-II-im-Test-9997495.html
[18] https://www.heise.de/news/Leica-feiert-viertes-Rekordjahr-mit-596-Millionen-Euro-Umsatz-10679096.html
[19] https://www.heise.de/news/Leica-bringt-neuen-Schwarz-Weiss-Film-zum-100-Jubilaeum-der-Kleinbildkamera-10453284.html
[20] https://www.heise.de/news/Leica-M-EV1-Die-M-Serie-im-Wandel-erstmals-mit-elektronischem-Sucher-10766674.html
[21] https://www.heise.de/news/Messsucherkamera-Leica-M11-Mit-60-Megapixeln-aber-ohne-Bildstabilisierung-6325707.html
[22] https://www.leitz-auction.com/de/Leica-M-A-no.5000000-Papst-Franziskus/A02119
[23] https://www.heise.de/news/Nikon-ZR-Neue-Cinema-Kamera-mit-Vollformatsensor-10638009.html
[24] https://www.heise.de/tests/Kurztest-Mit-der-Kompaktkamera-Fujifilm-X-half-rund-um-die-Elbphilharmonie-10447768.html
[25] https://www.heise.de/news/Retro-Fieber-und-Fernproduktion-die-Fotonews-der-Woche-22-2025-10420287.html
[26] https://www.heise.de/news/Fujifilm-stellt-neue-Instax-Mini-41-vor-10344897.html
[27] https://www.heise.de/news/Sigma-BF-Minimalistische-Vollformatkamera-mit-simplem-Design-vorgestellt-10293433.html
[28] https://www.heise.de/news/Sony-stellt-zwei-neue-E-Mount-Objektive-fuer-Vollformat-Kameras-vor-10297638.html
[29] https://www.canon.de/lenses/rf-200-800mm-f6-3-9-is-usm/
[30] https://www.heise.de/news/Canons-Reisezoom-Bigma-und-CAI-als-Adobe-Beta-Fotonews-der-Woche-18-2024-10370991.html
[31] https://www.heise.de/tests/Im-Kurztest-100-400-mm-Telezoom-von-OM-System-10273112.html
[32] https://www.heise.de/news/Noch-eine-kurze-dicke-Tuete-und-APS-C-Nikkore-Fotonews-der-Woche-42-2025-10778581.html
[33] https://www.heise.de/news/Canon-Preisbrecher-und-Leicas-Reporter-SL3-Fotonews-der-Woche-45-2025-11071718.html
[34] https://www.heise.de/tests/Im-Test-Telezoomobjektiv-FE-50-150-mm-F2-G-Master-von-Sony-10457423.html
[35] https://www.heise.de/news/OM-System-stellt-Telezoom-fuer-MFT-Kameras-vor-M-Zuiko-50-200mm-F2-8-IS-10639319.html
[36] https://www.heise.de/news/Zeiss-stellt-neue-Otus-Objektive-fuer-spiegellose-Vollformatkameras-vor-10295021.html
[37] https://www.heise.de/news/Sigmas-1-8er-Zoom-und-Rueckkehr-der-Zauberlampe-Fotonews-der-Woche-26-2025-10463652.html
[38] https://www.heise.de/news/Sigma-kuendigt-vielseitiges-Reisezoom-und-zwei-lichtstarke-Festbrennweiten-an-10639924.html
[39] https://www.heise.de/news/Nikons-Luxus-Zoom-und-getunte-Hasselblad-Fotonews-der-Woche-36-2025-10625972.html
[40] https://www.heise.de/news/Nikon-fixt-Firmware-Canon-zieht-seine-zurueck-Fotonews-der-Woche-29-2025-10491949.html
[41] https://www.heise.de/news/Sonys-neue-Ober-Alpha-und-Sonys-Firmware-Problem-Fotonews-der-Woche-49-2025-11105722.html
[42] https://www.heise.de/news/Sandisks-SD-Schlappe-und-neue-Leica-mit-CAI-die-Fotonews-der-Woche-3-2025-10247571.html
[43] https://www.heise.de/tests/Canva-verschenkt-Affinity-Wie-sich-die-Grafiksuite-fuer-Profis-eignet-11082464.html
[44] https://www.heise.de/news/Die-Lehren-aus-dem-C2PA-Debakel-Fotonews-der-Woche-39-2025-10672872.html
[45] https://www.heise.de/news/World-Press-Photo-entzieht-Nick-Ut-Anerkennung-fuer-Napalm-Girl-10386632.html
[46] https://www.ap.org/about/ap-report-terror-of-war/
[47] https://bit.ly/world-press-photo-investigation-into-authorship-attribution
[48] https://www.fineartprinter.de/
[49] https://photocampus.eu/
[50] https://www.heise.de/news/Martin-Parr-gestorben-Chronist-der-farbigen-Alltaeglichkeit-11106086.html
[51] https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.de
[52] https://de.wikipedia.org/wiki/Oliviero_Toscani
[53] https://de.benetton.com/l/oliviero-toscani-1942-2025.html
[54] https://www.heise.de/news/Sebastiao-Salgado-Fotografische-Ikone-im-Alter-von-81-Jahren-verstorben-10410504.html
[55] https://rjm-amazonia.de/
[56] https://www.youtube.com/watch?v=N8FBmtLIKhY
[57] https://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Billhardt
[58] https://www.heise.de/news/Analoge-Fotografie-als-immaterielles-UNESCO-Kulturerbe-in-Deutschland-anerkannt-10341291.html
[59] https://imagingworld.de/
Copyright © 2025 Heise Medien