Multimedialer SMS-Ersatz
Mit dem Kommunikationsdienst Joyn versuchen die europĂ€ischen Mobilnetzbetreiber, gegenĂŒber populĂ€ren Chat-Apps Boden gut zu machen.
Mit dem Kommunikationsdienst Joyn versuchen die europĂ€ischen Mobilnetzbetreiber, gegenĂŒber populĂ€ren Chat-Apps Boden gut zu machen.
Das GeschÀft mit SMS-Nachrichten war lange Zeit eine Art Gelddruckmaschine: Mit geringem Datenaufkommen und wenig technischem Aufwand wurden bei den Mobilfunkanbieter hohe UmsÀtze und vor allem Gewinne generiert. Mittlerweile weichen immer mehr Nutzer auf Smartphone-Kommunikationsdienste wie WhatsApp oder iMessage aus, die entweder ganz kostenlos sind oder zumindest wesentlich weniger kosten als SMS.
Mit dem neuen Kommunikationsdienst Joyn wollen Netzbetreiber wir Telekom, Vodafone oder O2 nun Boden gut machen. Das Angebot erlaubt neben Chats auch Videotelefonate und das Ăbertragen von Dateien und soll so zu einer Art multimedialer SMS werden. Kostenlos ist das Angebot allerdings nur in einer Probephase, danach muss man mindestens einen Flatrate-Tarif nutzen. Zudem funktioniert Joyn natĂŒrlich nur, wenn der Kommunikationspartner selbst ĂŒber den Dienst verfĂŒgt. Der kommt mittels eigener App auf iPhones und Android-GerĂ€te.
Produkt: Joyn Messenger [1]
Hersteller: Telekom, Vodafone, O2
Preis: je nach Tarif
(bsc [2])
URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-1837477
Links in diesem Artikel:
[1] https://itunes.apple.com/de/app/joyn/id578246278
[2] mailto:bsc@heise.de
Copyright © 2013 Heise Medien