Drangeblieben! - Schlamperei mit Kundendaten

Wolfgang R. ahnt nichts böses, als er den Punktestand seines Payback-Kartenkontos kontrollieren möchte. Das System verweigert ihm den Zutritt: „Falsche Daten“. Wie von Geisterhand haben aber auch seine Versicherung und die Bank plötzlich „falsche Daten“. So landen unter anderem auch Wolfgangs Kontoauszüge in fremden Händen. Ähnlich erging es auch Peter F. Er bemerkt die Datenpanne erst, als die Kraftfahrzeugzulassungsstelle sein Auto stilllegen will, weil er angeblich die Rechnungen nicht bezahlt hat. Rechnungen, die monatelang an eine falsche Adresse verschickt wurden, weil ein Dienstleister schlampig gearbeitet hat.

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Wie bei unserem Zuschauer Wolfgabg R. aus der Sendung vom 12.04.2008 hatte die ungewollte Adressänderung auch für Klaus F. unliebsame Folgen. Ohne sein Zutun Nachfragen änderte seiner Bank seine Adresse. Nachforschungen brachten ihm jetzt Klarheit: Klaus F.s Hausbank, die SEB Bank bezieht ihre Daten ebenfalls von dem Adressdienstleister Postadress. Ein eigentlich harmloser Bestellungvorgang im Internet eines Namensvetter von Klaus F. führte dazu, dass die beiden Adressen zusammengeführt wurden und so das Chaos seinen Lauf nehmen konnte.

[b]Postadress zieht Konsequenzen[/b]

Nach Ausstrahlung unseres Beitrag scheint auch Postadress Handlungsbedarf gesehen zu haben. Der Adress-Dienstleister hat uns mittlerweile versichert den Arbeitsablauf zukünftig zu ändern. Bislang wurden die Adressen ohne Kenntniss der Betroffenen geändert. In Zukunft will man bei den betroffenen Kunden nachgefragen. Per Postkarte sollen diese die Änderungen ihrer persönlichen Daten dann bestätigen.