Klassisches Buch gegen Ebook-Reader - Will jemand tauschen?

Was sind das nur wieder für Geräte? Schick im Lederdress sehen sie ein bisschen aus wie ein überdimensioniertes Handy, dabei handelt es sich schlicht um Bücher – genauer gesagt: Elektronische Bücher.

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Viele Hersteller bieten Ebook-Reader mit der speziellen Displaytechnik E-Ink an. Diese Displays zeichnen sich durch einen sehr niedrigen Stromverbrauch aus und sie flimmern nicht. Damit sind sie für das Lesen von Texten sehr gut geeignet. Bewegte Bilder jedoch lassen sich mit dieser Technologie nicht anzeigen, damit sind die Einsatzgebiete von Geräten mit E-Ink auch eng begrenzt. Ebook-Reader werden zu Preisen ab 140 Euro angeboten. Je nach Ausstattung geht es aber steil nach oben. Der bislang günstigste Ebook-Reader mit e-Ink-Display stammt aus einer Kooperation zwischen Thalia und Medion und kommt für knapp 140 Euro in die Läden.

Der Kindle von Amazon ist der international bekannteste Ebook-Reader. In Deutschland konnte sich der Kindle trotz des moderaten Preises von rund 150 Euro kaum Marktanteile erobern, weil Amazon kaum deutschsprachige Bücher anbietet. 

Fest gebunden 

Problematisch ist auch die Bindung an das Verlagsangebot bestimmter Online-Shops. So entscheidet der Kauf eines Modells auch über die Inhalte, die man auf den Reader laden kann. Wer also wirklich alle elektronischen Bücher lesen möchte, muss sich also gleich mehrere Ebook-Reader anschaffen, um das komplette Angebot aller Verlage und Online-Shops nutzen zu können. Als freies Buchformat hat sich das Epub-Format durchsetzen können, das auf vielen unterschiedlichen Plattformen angezeigt werden kann.

Preislich liegen die digitalen Bücher zurzeit noch auf dem Niveau der gedruckten Versionen. Ob die Verlage diese Preisgestaltung dauerhaft durchhalten können, bezweifeln viele Experten. Digitale Bücher sind üblicherweise mit einem digitalen Rechtemanagement versehen, damit soll das unkontrollierte Kopieren des Buches verhindert werden. 

Locker gelassen 

Eine interessante Alternative zu den Ebook-Readern bieten die neuen Tablet PCs. Besonders das iPad schickt sich an, eben auch als digitales Bücherregal zu dienen. Dazu hat Apple dem iPad extra eine eigene Funktionalität mitgegeben. Der Vorteil: Mit den Tablets lassen sich auch interaktive Leseinhalte anzeigen. Diese Tabelt PCs sind jedoch mit Preisen ab 300 Euro auch deutlich teurer.