Top oder Flop? - Schnurer’s Einkaufstour der Woche (3SAT)

Auch in dieser Woche hat sich c't-magazin-Experte Georg Schnurer wieder einmal in den Entwicklungslabors umgeschaut und präsentiert die neuesten technischen Errungenschaften. Viele Neuerscheinungen sehen auf den ersten Blick zwar gut aus, entpuppen sich aber bei genauerer Betrachtung als nutzloses Spielzeug. Andere Geräte aber machen durchaus Sinn, weil Sie den digitalen Alltag versüßen können. Das c't magazin stellt die Tops und Flops der Woche vor.

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Popcorn 2.0

Der Poppi wird erwachsen: Syabas wertet seinen neuen Multimediaplayer mit LC-Display und Blu-ray-Option auf.

Inzwischen geben schon Geräte für unter 100 Euro H.264-Videos im MKV-Container wieder. Syabas sieht den C-200, jüngsten Spross seiner Popcorn-Hour-Serie, jedoch eher im Nobelsegment. Das Router-Design des Vormodells ist Geschichte, der neue Player steckt in einem schicken Gehäuse aus gebürsteten Aluminium und ist mit einem monochromen LC-Display ausgestattet.

Bei näherer Betrachtung handelt es sich um ein Mini-ATX-Gehäuse, auch das Mainboard im Innern ist in diesem Format gehalten – quasi eine Weiterentwicklung des in c’t 8/09 vorgestellten Multimedia-Mainboards B-110 von Syabas mit dem jüngsten Sigma-Designs-Chip SMP8643. Prozessor und Gehäuse sind passiv gekühlt, Lüfteranschlüsse befinden sich jedoch auf dem Mainboard. Statt der IDE-Buchsen des B-110 gibt es nun zwei SATA-Anschlüsse. Der C-200 lässt sich über den mitgelieferten Schnellwechselrahmen mit einer 3,5"-Festplatte bestücken. Alternativ kann man im 5,25"-Schacht auch ein optisches Laufwerk unterbringen und DVDs oder sogar Blu-ray Discs abspielen. Unter dem Laufwerksschacht ist dann noch genug Platz für eine 2,5"-Festplatte.

Einen Kaltstart legt der C-200 in 36 Sekunden hin – deutlich schneller als das Vormodell. Über ein ruckelig animiertes Icon-Karussell wählt man dann zwischen lokalen Medien, Internet-Diensten und dem Einstellungsmenü. Hinter dem Startbildschirm hat sich im Vergleich zum Vormodell wenig getan. Man navigiert größtenteils durch Listeneinträge, der C-200 reagiert dabei oft nur träge auf Eingaben. Die mitgelieferte Fernbedienung kommuniziert per Funk mit dem Player, der zu diesem Zweck eine kleine Stummelantenne an der Rückseite trägt.

Per Ethernet lässt sich die Box ins Netz einbinden und unterstützt dabei auch Gigabit-Ethernet mit 1000 MBit/s. WLAN kann man bei Bedarf nachrüsten, entweder über einen zusätzlichen USB-Stick oder über den internen Mini-PCI-Steckplatz. Befüllen lässt sich die interne Festplatte des C-200 wahlweise per Netzwerk (SMB-Freigabe oder FTP) oder über eine angehängte USB-Festplatte. Eine USB-Slave-Buchse zum direkten Befüllen am PC ist nicht vorhanden.

In puncto Video bleiben kaum Wünsche offen: Der Sigma-Designs-Chip spielt fast alles, was man ihm vor die Füße wirft, klaglos bis hin zur HD-Auflösung ab. Lediglich bei Dateien im TS-Container musste unser Testgerät passen. Besonderes Highlight: Über ein optional erhältliches Laufwerk (90 Euro) macht man den C-200 zum vollwertigen Blu-ray-Player inklusive Bild-in-Bild-Funktion und dem Online-Feature BD-Live. Die Unterstützung von Audioformaten ist hingegen lückenhaft. Ausgerechnet das unter HiFi-Enthusiasten beliebte FLAC-Format – für das Vorgängermodell keine Hürde – spielt der C-200 momentan nicht ab. Ein beigelegter Zettel verweist auf spätere Firmware-Versionen.

Im Internet-Bereich hat sich wenig getan. Die Dienste entsprechen denen des Vorgängers A-110 – leider hat sich auch an der seit langer Zeit nicht mehr funktionsfähigen Last.fm-Unterstützung nichts getan. Ein Startportal gibt Zugriff auf andere Standard-Dienste wie YouTube, Picasa, Flickr und Videopodcasts einiger US-amerikanischer Networks. Darüber hinaus lassen sich eigene Dienste einklinken – das Compiz-Projekt ermöglicht zum Beispiel Zugriff auf die Mediatheken von ARD, ZDF und Arte.

Der Popcorn Hour C-200 hinterlässt einen zwiespältigen Eindruck: Der solide verpackte Multimediaspieler hat hardwaremäßig einiges auf der Pfanne – mit der Software scheint es aber noch zu hapern. Während man dem als Bastelbox verkauften Vorgänger Schwächen bei der Bedienung und schlecht implementierte Internetdienste nachsehen konnte, stehen diese dem auf edel getrimmten C-200 schlecht zu Gesicht. Manch einer wird sich statt des teueren Spielers gleich einen Nettop-PC ins Wohnzimmer holen.

Presentation – Palm Pre

Palms Smartphone gefällt mit Schiebetastatur, sensiblem Multitouch-Display, einer intelligenten Multitasking-Oberfläche und dem Betriebssystem WebOS als Surf-Handy. Die Organizer-Anwendung Synergy ordnet jedem Adressbucheintrag die dazugehörigen SMS, E-Mails und Community-Accounts zu und schafft so mehr Übersicht.

Bislang gab es das Palm Pre nur in den USA und Kanada, wo es in den dort vorhandenen CDMA-Netzen funkte. Ab dem 13. Oktober verkauft O2 die UMTS-Variante in Deutschland. Anders als beim iPhone-T-Mobile-Paket kann sich jeder über das My-Handy-Angebot von O2 ein Pre ohne Vertrag zulegen und mit einer SIM-Karte eines beliebigen Anbieters betreiben. O2 verlangt einen Euro Anzahlung und 24 Monatsraten zu je 20 Euro, sodass der Gesamtpreis 481 Euro beträgt.

Will man einen neuen Vertrag abschließen, kann man den grundgebührfreien O2 o wählen und um eine Internetdatenoption erweitern: Für 10 Euro bekommt man eine Flatrate, die ab 200 MByte Datenvolumen auf GPRSGeschwindigkeit gedrosselt ist, für 25 Euro eine ab 5 GByte gedrosselte. Alternativ bietet O2 zwei Verträge mit zwei Jahren Laufzeit an, in denen die Kosten für das Pre schon enthalten sind: O2 Mobile Flat mit Festnetznummer und Festnetz-Flatrate für 35 Euro monatlich mit einem einmaligen Gerätepreis von 50 Euro sowie das O2 Inklusivpaket mit 100 Freiminuten in alle Netze für 25 Euro pro Monat und einmalig 90 Euro. Eine Internet-Flatrate kostet wie bei O2 o zusätzlich 10 oder 25 Euro. Bei Online-Buchung sinken die monatlichen Gebühren um 15 Prozent.

Mit eingeschobener Tastatur liegt das rundliche, kompakte Gehäuse angenehm in der Hand und lässt sich gut verstauen. Der helle Touchscreen ist mit 3,1 Zoll deutlich kleiner als der des iPhone, bleibt auch in der Sonne lesbar und reagiert auf die sanfteste Berührung mit dem Finger. Er erkennt weder Eingaben per Stift noch per Fingernagel. Unter dem Display sitzt eine Taste, mit der man in die Task-Ansicht wechselt. An der linken Seite hat das Pre die üblichen Lautstärketasten, an der rechten Seite eine microUSB-Buchse, über die auch der Akku geladen wird. Am oberen Rand gibt es die Einschalttaste (die auch den Flugzeugmodus aktiviert), den Palm-typischen Schalter zum Abschalten aller Signaltöne und eine 3,5-mm-Klinkenbuchse für Kopfhörer und Headsets. Die Sprachqualität beim Telefonieren ist sehr gut, auch mit der Freisprechfunktion. Für Videotelefonate fehlen sowohl eine Anwendung als auch eine Kamera auf der Displayseite.

Schiebt man den hinteren Gehäuseteil nach unten, erscheint die winzige Qwertz-Tastatur. Die einzelnen Tasten bestehen aus nachgiebigem gummiartigen Kunststoff, der Fingernägeln genug Halt gibt. Da sie zudem gewölbt sind und etwas Abstand voneinander haben, erzielt man auch mit dem Zeigefinger oder den Daumen nach kurzer Gewöhnung eine hohe Trefferquote. Umlaute tippt man, indem man die Sym-Taste unten rechts drückt, worauf sich ein Menü mit Sonderzeichen (ganz unten findet man auch drei Smileys) öffnet, in dem man das Zeichen per Finger auswählt. Alternativ tippt man beispielsweise für ein ä Sym-a-Sym.

Das Objektiv der Fotokamera liegt im Greifbereich der Finger und ist etwas vor Fingerabdrücken, aber nicht vor Staub geschützt. Zum Auslösen braucht die Kamera rund eine Sekunde und ist damit nur bedingt schnappschusstauglich. Die Fotos werden nicht allzu scharf und zeigen sehr kräftige, nicht immer stimmige Farben und starke Kantenartefakte von Rauschfilter und Nachschärfung. Helle Flächen überstrahlen selbst bei trübem Tageslicht deutlich. Für kleinformatige Webbilder reicht die Qualität, für Abzüge nicht. Videoclips nimmt das Pre nicht auf.

Der Mediaplayer spielt die Musikformate MP3 und M4A klaglos ab, kennt aber keine Windows-Media-Dateien. Videos müssen im 3GP- (H.263-Codec) oder im MPEG-4-Format (H.264) vorliegen und dürfen maximal QVGA-Auflösung (320 × 240) aufweisen. Der A-GPS-Empfänger liefert Positionsdaten vergleichsweise zügig und nutzt sie für die Standortanzeige über Google Maps oder das Geotagging von Fotos. Eine Navigationslösung mit Sprachausgabe gibt es nicht.

Für die nötige Rechenleistung sorgt der Chipsatz OMAP3430 von Texas Instruments mit einer ARM-CPU (Cortex A8, 600 MHz) sowie 256 MByte Arbeitsspeicher. Ein Slot für Wechselmedien fehlt. Das Pre funkt in GSM- und UMTS-Netzen, nutzt für Datenverbindungen die Mobilfunk-Dienste EDGE und HSDPA und verbindet sich auch mit WLANs. Bluetooth-Verbindungen baut es nur zu Audiogeräten wie Headsets, Freisprecheinrichtungen und Funkkopfhörern (A2DP) auf. Das vorhandene PAN-Profil für die Weitergabe von Netzverbindungen bleibt ungenutzt, da eine Funkmodem- oder Tethering-Funktion fehlt.

Via USB an einen PC angeschlossen, erscheint auf dem Pre ein Auswahlmenü mit den Optionen USB-Laufwerk, Mediensynchronisation und nur aufladen. Wählt man Ersteres, erscheint der acht GByte fassende Flash-Speicher am PC als Laufwerk. Der Windows Media Player erkennt den Pre dann als Mobilplayer und gleicht Musik und Videos ab. Das Pre stoppt allerdings alle Anwendungen und schaltet den Mobilfunk ab, man ist also nicht erreichbar und muss nach Abziehen des USB-Kabels seine PIN neu eingeben. Bei der Auswahl von „Nur aufladen“ bleibt die Netzverbindung bestehen, der PC hat dann keinen Zugriff aufs Pre.

Der Punkt Mediensynchronisation dient zum Abgleich von Musik und Videos mit iTunes, was mit der vorinstallierten WebOS-Version 1.1.3 aber nicht funktioniert. Die Version 1.2.1 aktiviert iTunes wieder, soll aber in Deutschland nicht erscheinen, sondern erst Anfang November eine Version 1.3. Ob sie mit iTunes synchronisiert, bleibt abzuwarten, zumal Apple das bisher bei jedem neuen iTunes-Update wieder blockiert hat. Eine Möglichkeit, Kontakte, Termine oder Aufgaben direkt mit einem PC
abzugleichen, bietet Palm nicht.

WebOS-Bedienung

Das Pre lässt sich nicht ganz so intuitiv handhaben wie das iPhone, es empfiehlt sich ein Blick in die Kurzanleitung oder die bei der Ersteinrichtung angebotene Hilfe. Es reagiert auf Gesten manchmal mit einer kleinen Verzögerung, während der man nie genau weiß, ob sich aufgrund dieser Denksekunde nichts tut oder ob man die Geste nicht genau genug ausgeführt hat. Das ist lästig bis gefährlich: Führt man beispielsweise die Geste zum Löschen einer Mail ungeduldig noch mal aus, kann es sein, dass man direkt noch eine zweite Mail löscht.

Die Fläche unter dem Display reagiert aufs Drüberstreichen per Finger: Eine Wischbewegung zur linken Seite wechselt bei vielen Menüs und Optionsfenstern zur nächsthöheren Ebene; sie wird allerdings nicht so feinfühlig wie die Touchscreen-Gesten erkannt und erfordert mehr Übung. Zudem ist die Bedienung nicht immer konsistent: Laufende Tasks löscht man durch eine Wischbewegung nach oben, Mails durch eine nach rechts (was in der Kalendersicht wiederum zum Blättern oder Verschieben von Terminen dient), für Fotos gibt es ein Mülleimer-Symbol. Tippt man ohne geladene Anwendung einfach drauflos, startet das Pre eine Suche in den Kontakten oder interpretiert das Getippte als Telefonnummer. Wird es nicht fündig, bietet es an, eine Internetsuche durchzuführen – ohne aber vorher die Bookmarks zu durchsuchen.

Die Synchronisation des Kalenders mit einem Google-Account klappte zuverlässig und schnell, auch wenn einem Account mehrere Kalender (auch freigegebene anderer Google-Accounts) zugeordnet sind. Die Aufgabenliste speichert Einträge auch ohne Fälligkeitsdatum, bietet reichlich Platz für Notizen und sortiert Aufgaben in frei benennbaren Listen. Aufgaben mit Fälligkeitsdatum werden an diesem Tag als Icon am unteren Displayrand angezeigt. Aufgabenliste und Memos synchronisiert WebOS allerdings nicht, auch wenn Google selbst inzwischen eine – allerdings als Beta gekennzeichnete und nur in der englischen Kalenderansicht verfügbare – Synchronisation von Aufgaben anbietet.

Das sonst umfangreiche Adressbuch bietet fĂĽr Namen und Postanschrift jeweils nur ein Feld. Unter Namensdetails im KontaktemenĂĽ findet sich eine weitere Maske mit Titel, Vorname, zweiter Vorname, Nachname und Namenszusatz; fĂĽr die Postanschrift fehlt eine Detailmaske.

Die automatische Zusammenführung von Kontakten aus dem Messenger, dem Google-Adressbuch und Facebook funktioniert gut, sofern die Kontakte erkennbare gleiche Merkmale haben. Zusammengeführte Kontakte erscheinen nur einmal in der Kontaktliste; die Verknüpfungen lassen sich auch manuell leicht erstellen und aufheben. Änderungen landen nicht automatisch bei allen Accounts, sondern nur bei demjenigen, von dem das jeweilige Feld stammt. Neue Felder und neue Einträge erscheinen bei dem als primär gekennzeichneten Dienst, beispielsweise Face book oder Google. Ob Anwendungen diesen Mechanismus um weitere Dienste erweitern können, ist derzeit unklar.

Der Browser ist gut bedienbar, reagiert schnell aufs Drehen des Pre, auf Zoomgesten oder auf einen Doppeltipp (Zoom auf aktuelle Textspalte). Es handelt sich um eine ältere Webkit-Version, die im Acid3-Test schlecht abschneidet; Flash funktioniert nicht. Eine separate Anwendung erlaubt den Zugriff auf einige YouTube-Videos.

Das Mailprogramm kommt mit POP3-Accounts gut zurecht. Bei IMAP fehlt die Möglichkeit, nur abonnierte Ordner anzuzeigen, sodass auf Servern mit mehreren hundert oder gar tausend Ordnern viele Funktionen nicht praktikabel nutzbar sind. SSL- und TLS-Verschlüsselungen lassen sich einrichten, über einen Umweg gelingt auch der Import von Zertifikaten.

Der Messenger kennt nur die Protokolle AIM/Apple Talk und Google Talk, der Rest inklusive des eigentlich zu AIM kompatiblen ICQ fehlt. SMS verschickt man ebenfalls über diese Anwendung, wobei sie Dialoge protokollunabhängig pro Kontakt anzeigt, sodass man eine SMS-Unterhaltung per Chat weiterführen kann.

Für Dateien und Mail-Anhänge stehen ein Dokument-Anzeiger, der Word-Dateien und einfache Excel-Tabellen darstellt, und ein PDF-Viewer bereit. Bilder erkennt das Pre nur im JPEG-Format. Bei Texteingaben ändert eine Rechtschreibkorrektur ab und zu Wörter, nachdem man sie mit der Leertaste beendet – inwiefern man darauf Einfluss nehmen kann, erschließt sich nicht ohne die Online-Hilfe, die bis zum Redaktionsschluss nicht freigeschaltet war.

Die meisten geöffneten Anwendungen arbeiten auch bei ausgeschaltetem Gerät weiter. Was tagsüber für Mail, Chat und Twitter äußerst praktisch ist, führt nachts allerdings nicht nur dazu, dass jede Spam-Mail das Pre aufbrummen lässt, sondern dass der Akku möglicherweise am nächsten Morgen leer ist. Eine Funktion zum zentralen Abschalten von Hintergrundaktivitäten fehlt, man muss abends
die Anwendungen schlieĂźen.

Das Pre sichert die Konfiguration automatisch einmal täglich auf einem Palm-Server, was sich auch abschalten lässt. Über ein Webinterface lässt sich ein gestohlenes Pre fernlöschen.

Der App Catalog zum Herunterladen neuer Anwendungen ist einfach zugänglich, bietet aber noch keine allzu große Auswahl. Auch bieten Restaurantführer, Trinkgeldkalkulatoren und Ähnliches derzeit nur für die USA sinnvolle Funktionen an – mehr kann man allerdings vor dem Deutschlandstart auch nicht erwarten.

Fazit

Das Palm Pre kann in vielen, aber nicht allen Disziplinen mit dem iPhone mithalten. Viele kleine Unstimmigkeiten trüben die Freude darüber, dass Palm die UMTS-Version schon deutlich vor dem Weihnachtsgeschäft auf den Markt bringt. Die offen angelegte Architektur lässt auf Zusatzfunktionen und die Unterstützung weiterer Online-Dienste hoffen, doch das müssen Palm und die Anwendungsentwickler erstmal einlösen. Bis dahin bekommt man mit dem Pre ein vergleichsweise günstiges Smartphone mit mächtigem Betriebssystem, das nicht an teure Spezialverträge gebunden ist.