Was ist eigentlich? - Das c’t magazin Computer ABC - cd/m²

Wissen Sie, wozu ein CI-Slot fähig sein kann oder können Sie einschätzen, ob ein YUV-Anschluss an ein HDMI-Gerät passt? Wenn nicht, hilft Ihnen unser Computer ABC weiter. Das c’t magazin erklärt das technische Fachchinesisch auf einfache und verständliche Weise. Damit Sie mitreden können.

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Diese Woche: Was bedeutet cd/m2?

"cd/m2" steht für "Candela pro Quadratmeter" und ist die Einheit, in der die Leuchtdichte gemessen wird. Die Leuchtdichte ist das, was umgangssprachlich als Helligkeit einer leuchtenden Fläche bezeichnet wird.Der Lichtstärke - gemessen in Candela - wird hier auf die Fläche des Leuchtkörpers bezogen.

Die Einheit "Candela" ist dem lateinischen (Kerze) entliehen. Ein Candela (1 cd) beschreibt einen Lichtstrom von einem Lumen pro Raumwinkel .

Praktische Richtwerte

Ein Monitor in einen gut ausgeleuchteten Büro sollte etwa eine Leuchtdichte von 100 bis 120 cd/m2 haben. Das Display von Notebooks, die im freien bei Sonnenschein genutzt werden, sollte sich auf eine Helligkeit von 100 bis 140 cd/m2 einstellen lassen. Viele Notebooks erlauben im Akkubetrieb allerdings nur eine maximale Helligkeit von 80 cd/m2. Noch heller sollte ein Flachbildfernseher sein. Damit man hier auch tagsüber ein helles Bild hat, sind etwa 240 cd/m2 sinnvoll. Abends reichen dagegen 180 cd/m2 aus. Damit man hier nocht ständig die Helligkeit nachregeln muss, besitzen moderne Flachbildfernseher einen Sensor, mit dessen Hilfe sich die Schirmhelligkeit automatisch an die Beleuchtungssituation anpasst.