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Astra streamt Satelliten-TV ins Heimnetzwerk

IFA Detlef Borchers

Mit SAT-IP stellt der Satellitenbetreiber ein System vor, das das Sat-Signal fĂŒr IP-GerĂ€te umwandelt und im Heimnetz verteilt.

Die SES-Tochter Astra [1] hat auf einer Veranstaltung der IFA am Donnerstag in Berlin ein neues System zur Verteilung von Satellitenfernsehsignalen in IP-Netzen gezeigt. KernstĂŒck des SAT-IP [2] genannten Systems ist ein Gateway, der das Satellitenprogramm fĂŒr den Empfang auf IP-basierten GerĂ€ten wie Tablets, Smartphones oder Computer aufbereitet. Zur IFA soll ein erster IP-Konverter-Server gezeigt werden, der vier verschiedene TV-KanĂ€le an vier verschiedene EndgerĂ€te ĂŒbertragen kann. SpĂ€ter sollen IP-taugliche Signalumsetzer (LNB) auf den Markt kommen, in denen die Konverter-Software integriert ist.

SAT-IP verteilt das Satellitensignal an alle GerÀte im Heimnetzwerk.

(Bild: Astra)

Nach Ansicht von Astra-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Wolfgang ElsĂ€ĂŸer steht damit das Satellitenfernsehen "vor dem nĂ€chsten Quantensprung." Wichtig sei, das fĂŒr die IP-Übertragung der TV-Sendungen ins heimische Netzwerk bis auf die Anschaffung der Server-Hardware keine GebĂŒhren anfallen. Auch die Verteilung des Antennsignals an mehrere Fernseher im Haushalt wird nach Angaben des Herstellers einfacher. SAT-IP habe ein hohes Kundenpotenzial bei Satellit-Bestandskunden in den Haushalten und werde fĂŒr viele ein Anreiz sein, sich um die Hausvernetzung zu kĂŒmmern. Auch sei SAT-IP ein Ansporn fĂŒr Neukunden, sich nun fĂŒr den Satellitenempfang zu entscheiden. (vbr [3])


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https://www.heise.de/-1637571

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[1] http://www.astra.de
[2] http://www.astra.de/11945553/sat-ip
[3] mailto:vbr@heise.de